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Shima no Koji :: Die Stadt :: Stadtzentrum :: Yashidori

Yashidori 16 [Bardera, Tristam]
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Leviathan

Leviathan

Zen 183

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Schwarze Hose, schwarzes Shirt, Perücke, Brille & Bart!
Leviathan

Leviathan
BeitragThema: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyDo 20 Sep 2012 - 17:08
Yashidori 16



















Ausstattung


Neubau-Einfamilienhaus mit 122m², kleinem Garten & Garage

EG →
× Eingangsbereich    10m² | Schuhregal | Kleiderhaken | Großer Spiegel | Schirmständer | Wandbild | Kleine Kommode
× Wohnküche    25m² | Küchenzeile aus Holztheken | ohne Geschirrspüler | ansonsten voll ausgestattet | Spüle | Ober-& Unterschränke | Ausziehbare, gemütliche Couch mit Zierkissen | Simpler Couchtisch | Einzelner Ohrensessel | Teppich | mittelgroßer Flachbildfernseher | Esstisch mit 4 Stühlen |  Plattenspieler | Ventilator
× Bad & WC    15m² | Doppel-Waschbecken |  Wäschekorb | Waschmaschine| Mehrere Spiegel | Badezimmerschränke mit viel Stauraum | Duschkabine | Toilette |

OG →
× Zimmer 1    18m² | Kleines Doppelbett (160x200cm) | Wandboards | Schreibtisch mit einfachem Stuhl |  Kleiderschrank | Kleine 2er Couch | Kleiner Beistelltisch | Ventilator | Bücherregal  
× Zimmer 2    15m² | Einzelbett (120x200) | Wandregal | Schreibtisch mit Stauraum | Drehsessel | Standcomputer mit großem Bildschirm | Mülleimer | | Bücherregal | Kleiderschrank | Klimaanlage
× Zimmer 3    20m² | Kingsize-Einzelbett (140x200) | Niedriges Sideboard mit Stauraum | Großer, flauschiger Teppich mit Glastisch|  | Schreibtisch mit Drehsessel und Regal f. Stauraum | Kleiderständer | Mülleimer

× Garten    15m² | Bäume | Blumenbeet | Wäscheleine | Runder Gartentisch mit 4 Stühlen
× Garage    nur Stellplatz für KFZ und Zubehör  

Ursprünglich und erst vor zwei Jahren als Einfamilienhaus gebaut hat das Haus Yashidori 16 eine eher unspektakuläre Besiedlungsgeschichte. Dadurch, dass die Familie, die es erbauen ließ nach sage und schreibe 4 Monaten wieder ausgezogen ist und es für einen langen Zeitraum leer stand und kaum genutzt wurde, befindet es sich in einem hervorragenden Zustand. Auf den ersten Blick lässt nichts darauf schließen, dass es wirklich einmal bewohnt war.
Gestrichen in hellen Farben strahlt diese Unterkunft schon von Weitem einladende Behaglichkeit aus, die auch nach dem Eintreten über die kleine, durch Stufen zu erreichende Veranda aufrecht erhalten bleibt. Gegenüber der Eingangstüre befindet sich eine große, schwere Schiebetüre, über die man die Garage erreichen kann, die mit einem Fahrzeug von der anderen Seite aus angesteuert wird. Im Erdgeschoss befinden sich hinter edlen Holztüren alle gemeinschaftlich nutzbaren Räumlichkeiten, hierzu zählen die geräumige Wohnküche, das Badezimmer, sowie eine kleine Abstellkammer für Haushaltsgeräte, Putzmittel und ähnliches. Über eine Treppe im Vorraum gelangt man in die Galerie des Obergeschosses, die zugleich Flur und Verbindung zu allen 3 Zimmern ist, die zu Zeiten der ersten Bewohnung allesamt als Schlafzimmer, zwei davon wahrscheinlich als Kinderzimmer für Jugendliche genutzt worden sind.






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Matheo

Mathéo Tristam

Zen 229

Charakterbogen
Aufenthaltsort:
Aktuelles Outfit: rot kariertes Hemd, kurze grüne Hose, Stirnband, Augenklappe, Sommeschlappen
Mathéo Tristam

Matheo
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyDi 17 Sep 2019 - 23:24

Cf: Bambuswald | Alte Waldhütte


Bei so gutem Wetter waren ausgiebige Spaziergänge immer sehr angenehm; auch wenn er als Engländer den Gang mit dem Regenschirm durch die verregneten Straßen Newcastles noch mehr schätzte. Hier auf Isola sah der Standard anders aus. Mathéo wohnte nun schon eine ganze Weile hier, doch das heimatliche Wetter aus Europa vermisste er seltsamerweise immer noch. Er ertappte sich sogar dabei, mit den ganz falschen Gedanken den Tag zu beginnen, weil er sich auf Witterungen einstellen wollte, die es gar nicht gab, sobald er einen Fuß vor die Tür gesetzt hatte. Jene Tür würde nun im übrigen eine andere sein. Nicht dass er sein Heim im Park nicht gemocht hatte. Es war nicht das größte gewesen, allerdings sehr gemütlich und beschaulich. Die Idylle, welche ihn dort umgeben hatte, war ein hohes Gut, welches man wohl nur an wenigen anderen Orten besaß.
Dennoch hatte sich der Tristam eingestehen müssen, dass ihn auf Dauer etwas störte. So recht beschreiben konnte er es selbst jetzt noch nicht, doch er hatte einige Vermutungen. Wohlmöglich sehnte er sich doch nach mehr Platz, denn von seinem Familienanwesen in England war er deutlich andere Dimensionen gewohnt. Etwas vergleichbares würde er auf Isola nicht finden, doch wenigstens etwas, was relativ betrachtete in die gewohnte Richtung ging. Man musste ja nicht immer vollkommen neu anfangen und sich umstellen. Gewohnheiten, an denen man hing, durfte man gerne mit sich schleppen. Viele von ihnen definierten immerhin, wer man selbst war. Beispielsweise war Mathéo jemand, der zwar die Ruhe und Entspannung genoss, mit der totalen Abgeschiedenheit jedoch so sein Problem hatte. Ein Haus im Park klang im ersten Moment zwar nach etwas abgeschiedenem, doch immerhin war es im Stadtpark. Der Trubel und die Anziehungspunkte sollten nicht fern sein. Doch am Ende hatte er sich dort deutlich verlassener gefühlt, als ursprünglich erwartet. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass Levi ihn so selten besucht hatte. Wäre er im Waisenhaus - oder nun im Wohnheim - geblieben, sähe die Welt sicher anders aus. Doch sich so ein kleines Zimmer mit einem oder sogar zwei, drei anderen Schülern teilen? Mathéo würde sich eingezwercht fühlen wie ein Hamster in seinem Käfig. Das Rad darin wäre dann die Farce, die Lüge, er könne davonlaufen.

Mathéo seufzte. Abschied fiel nie leicht, doch oft musste er sein. Vielleicht hätte er auch künftig mehr Besuch bekommen, denn wie sich herausgestellt hatte, wohnte Julia nicht weit entfernt. Nur … ob das wirklich etwas geändert hätte? Sicherlich hatten die beiden begonnen, eine vertrauensvolle Freundschaft aufzubauen, doch irgendwie konnte sich Mathéo noch nicht vorstellen, dass sie ihm deswegen häufiger einen Besuch abstatten würde, als ob sie Levi wäre, der nur auf große Fernseher aus war.

Als der Dämon dann schließlich in seine Viertel angekommen war und nur noch einige wenige Hausnummern von seiner neuen Bleibe entfernt war, ließ er seinen Blick schon mal durch die Nachbarschaft wandern. Allgemein sahen die Bauten hier sehr groß aus und ließen vermögene Familien vermuten. Dass er selbst als Schüler sich hier hatte einkaufen können, lag lediglich an seinem Familienerbe. Doch ein schlechtes Gewissen hatte er deshalb nicht. Es war nicht so, dass er keinen Anteil daran hatte - ganz im Gegenteil. Seit den jüngsten Veränderungen durfte er ruhig stolz darauf sein.
Vor der Nummer 16 in seiner Straße sah man noch zwei große Umzugswagen stehen. Mathéo war kurz überrascht, dass die Männer gleich zwei Wagen gebraucht hatten. Ihm war nicht bewusst gewesen, wie viel Platz sein Hab und Gut benötigte. Eigentlich hätte ein Wagen ausreichen sollen. Mit zwei Wagen würde man nur anreisen, wenn man mit der ganzen Familie umzog und dann auch in der Lage war, das gesamte Haus mit Möbiliar zu füllen. Ein paar Sachen hatte er noch besorgen müssen, doch auch um diese Lieferung hatten sich die Möbelpacker gekümmert, was ungemein praktisch war. Zu bedanken hatte sich Mathéo für diesen hervorragenden Service bei seinem Makler. Der gute Mann hatte hervorragende Rezensionen gehabt und wusste nach einem kurzen Gespräch mit dem Tristam sofort, wonach er suchte. Dieses Haus hier war direkt das erste, welches ihm gezeigt wurde und Mathéo war direkt einverstanden. Danach lief alles automatisch und ohne sein Zutun. Der Makler nahm alles in die Hände. Das einzige, was der Tristam noch machen musste, war, die Unterschrift zu setzen, seine Ummeldung zu beantragen und am Ende das Geld zu überweisen.

»Ah, der junge Herr!«, begrüßte ihn ein älterer Mann mit gezwirbeltem Schnäuzer und verschmitzt grinsendem Blick. Der hätte genauso gut als enthuisiastischer Zirkusdompteur durchgehen können, dachte sich Mathéo. »Schön, dass Sie hier sind, wir haben alles soweit eingeräumt. Alle Räume sind gefüllt. Ich hoffe, Ihnen gefällt die Anordnung. Ich habe mein Bestes getan.«
Mathéo munkelte erst, sagte dann aber: »Äh, gut. Der Makler hatte Sie ja bestens empfohlen. Ich lasse mich einfach mal überraschen, ansonsten kann ich ja immer noch herumrücken, falls mich etwas stört.«
Die letzte Aussage schien er als kleine Kritik aufzufassen, auch wenn Mathéo noch gar keine Grundlage zum Kritisieren hatte. Aber so waren Künstler eben: Sehr stolz auf ihre eigenen Meisterwerke. Und dieser Mann sah so aus, als hätte er längere Erfahrung als Mathéo auf der Welt war.
»Nur …«, Mathéo grübelte noch, »… sie sagten, alle Räume wären gefüllt?«
»Genau, aber ohne dass es überfüllt aussieht. Passt alles bestens. Sie und Ihre Verlobte haben die Auswahl wirklich bestens zusammengestellt.«
»Ahja, ahja … das haben wir dann wo-» MOMENT!
»Bitte WAS?!«
Der Schnäuzer stutzte.
»Ich und meine … meine Verlobte?«
»Sí«, gab der Mann grinsend zurück. »So jung und schon verlobt, da kann man nur neidisch werden, hoho.« Das Lachen des alten Mannes steckte auch seine Kollegen an, die gerade die letzten Luken ihrer LKWs schlossen und nacheinander in die Fahrerkabinen einstiegen.
»Warten Sie am Besten auf ihre Liebste. Man sollte das erste gemeinsame Haus immer gleichzeitig betreten. Das bringt Glück und beschehrt eine besonders fruchtbare Ehe, hehe.« Das nachfolgende Zwinkern war kaum zu übersehen, auch der Gedanke dahinter schlug bei Mathéo wie ein Vorschlaghammer ein. Irgendetwas lief hier gerade nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Doch ehe er überhaupt ein Gegenwort aufbringen konnte, war der Schnäuzer schon im Wagen verschwunden und die beiden LKWs sausten mit quietschenden Reifen davon. Fast hätte Mathéo gemeint, Regenbogenabgase kamen aus dem Auspuff der beiden, doch vermutlich spielte ihm sein geschockter Verstand gerade nur einen Streich.

Sofort griff er sein Handy und wählte die Nummer seines Maklers. Der musste wissen, was hier abging und er sollte es ihm - verdammt nochmal - erklären.
»Die gewünschte Rufnummer ist leider nicht verfügbar. Düüd. Düüd. Die gewünschte Rufnummer is-«
»What the …?!« Wütend drückte er die automatische Ansage wieder weg. Irgendwie bekam er das Gefühl nicht los, dass er über den Tisch gezogen worden war. Aber wie? Und warum? Und … wie?! Zusammen mit dem Makler hatte er die offizielle Kaufurkunde unterschrieben. Die war nicht gezinkt gewesen oder sonstwas. Hatte er etwa etwas beim Kleingedruckten überlesen? So richtig hinterhältig versteckter Satz: Übrigens das Haus wird als WG verkauft.
Vermutlich war die andere Person auch über den Tisch gezogen worden und wusste nur noch nichts von ihrem Glück. Immerhin war Mathéo der erste hier, ansonsten hätte ihn der Möbelpacker anders begrüßt. Ob der mit dem Makler unter einer Decke steckt? Eigentlich unwahrscheinlich, denn der Mann arbeitete definitiv hier auf Isola, war wohl sogar der einzige mit einem Möbelpackerunternehmen hier. Das konnte nur heißen, dass der Makler der alleinige Übeltäter war und nun auf und davon war mit dem Geld … »Grrr!«

Doch Mathéos Knurren ging schnell unter in dem näherkommenden Schnurren eines Sportwagens. Bremsen wurden betätigt und Mathéo spürte, wie etwas hinter ihm zum Stehen kam. Ob das?
Vorsichtig drehte er sich um.




Yashidori 16 [Bardera, Tristam] PY8debn
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Julia

Julia Bardera

Zen 34

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Aktuelles Outfit: Violettes Sommerkleid mit einem weißen Zusatz in der Mitte und schwarzen Sandalen (Siehe Signatur)
Julia Bardera

Julia
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyMi 18 Sep 2019 - 15:10

tbc: Schulgelände | Außerhalb | Am Sportplatz (Laufbahn etc.)

Auch wenn der Unterricht gerade vorbei war und sie sich normalerweise noch anderen Tätigkeiten gewidmet hätte, die SMS war wichtiger gewesen. Der Umzug war vollendet. Sie hatte sich bereits in geraumer Vorzeit nach einer etwas schöneren Wohnung umgesehen. Eine, wo sie wirklich ihre Ruhe haben konnte, weit ab von dem Gefühl, dass der Nachbar ihre Musik durch die Wand hören konnte. Außerdem wollte die Dämonin vorsorgen. Sie hatte nicht ewig vor den gleichen Lebensstil zu verfolgen, nur den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Auch wenn ihre Berufung sich wohl niemals ändern würde, aber das war ja auch eine ganz andere Sache. Hätte die Blondine eine fürsorgliche Mutter gehabt, dann wäre sie wohl bei der Entscheidung lächelnd neben ihr gestanden und hätte vielleicht etwas Spitzbübisch gefragt, wann es denn soweit sei. Doch wer die Bardera kannte, der wusste was für düstere Schwaden im inneren kursierten. Stattdessen war dort nur die Freude einer einzigen Dämonin. Die Freude mehr Platz zu haben und Levi nicht mehr auf dem Sofa hausen zu lassen, sollte er vorbeikommen. Eine Überraschung sollte es für ihn werden. Immerhin wusste der Engel noch von all dem nichts und würde wohl mal wieder die Frage nach seinem endgültigen Einzug stellen. Dennoch, trotz dieser Hürde, würde er es sicher gutheißen.
Wen wunderte es also, dass die Dämonin sich so schnell wie möglich zu ihrem Wagen zu begab um den Weg in die Stadt anzutreten. Ein leichtes Lächeln schmückte ihre Lippen, während sie sich voller Zuversicht vom Schulgelände entfernte, um ihren neuen Besitz in Empfang zu nehmen. Der Makler war so nett gewesen sich um den ganzen Rest zu kümmern. Umzug, Ummeldung etc. es war alles inklusive. Was nicht hieß, dass er vollkommen freie Hand hatte. Sie hatte ihn von unten bis oben durchleuchtet. Sie war Geschäftsfrau, wer dem guten Willen anderer glaubte, der war sehr schnell sein Geld los…und seinen Job. Aber das würde wohl jetzt eh nicht mehr wichtig sein. Der Deal war beschlossen und das Geld überwiesen. Alles, wie es sollte.

Hätte Isola Blitzer gehabt, wäre Julia vermutlich auf der Landstraße ein paar Zen losgeworden. Zwar nicht viel, aber immerhin. Eine Rekordzeit würde es wahrscheinlich trotzdem werden. Allein schon, weil die Ampeln auf der Insel ihr dieses Mal grünes Licht gaben. Fast so, als wollten sie ihr ein einziges Mal den Tag versüßen. Jeder Autofahrer schätzte eine grüne Welle, es gab keine andere Meinung. Erst, als der Wagen die letzte Kurve und somit nur noch ein Stück gerade vor sich hatte, verlangsamte die Dämonin ihr Tempo. Von weitem sah sie bereits die ungefähre Position des Hauses. Das und eine noch unbekannte Figur. Für den Makler aber definitiv zu klein. Vielleicht einer der Nachbarn? Doch nach ein paar Metern dämmerte es ihr langsam und wieder einmal erinnerte sich die Direktorin daran, wie klein Isola doch war. Die langsame Drehung des Tristams entglitt ihrer Aufmerksamkeit in diesem Moment.
„Hallo, Mathéo. Was für eine Überraschung.“, grüßte sie ihn nichtsahnend freundlich beim Aussteigen und schloss die Autotür hinter sich, welche sich kaum hörbar wieder an die Karosserie des gelben Boliden schmiegte. Bevor sie sich ein paar Schritte auf ihn zu bewegte. „Bringst du einen kleinen Spaziergang hinter dich?“, setzte sie gleich nach. Eine berechtigte Frage, wie sie fand. Die Umgebung hier war einladend und durchaus sehr gut dafür geeignet. Es musste ja nicht immer pures grün um einen herum sein. Aber im Hinterkopf der Bardera machte sich bereits ein mulmiges Gefühl breit. Man konnte es auch weibliche Intuition nennen, welche einen zu unerwarteten Vorfall gleich in seine Einzelteile zerlegte und dann, irgendwie, auf den richtigen Schluss kam. Noch aber hielt sie sich bedeckt. Lediglich der leichte Anflug von Aggression in den Gesichtszügen des Tristams, welcher einer sensiblen Beobachterin wie ihr sofort ins Auge fielen, brachten die Zahnräder langsam in Bewegung. Oder sollte man sagen, die Intuition? Noch ahnte sie ja nicht, was ihr bevorstand. "Stimmt etwas nicht?".


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Matheo

Mathéo Tristam

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Matheo
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyDo 19 Sep 2019 - 1:00
Für einen ersten Moment hatte er erwartet, dass seine neue Mitbewohnerin, oder wie der Schnauzbartträger es formuliert hatte: seine Verlobte angekommen war. Doch als er sich umgedreht und nachgeschaut hatte, wurde ihm schnell klar, dass er sich irrte. Selbstverständlich vermischten sich erst der Gedanke, dass da gerade seine Verlobte kam mit dem Bild Julias. Schnell hatte er dieses aber wieder davon gewedelt. Nur blieb die Hitze in seinem Kopf, die durch den jüngsten Schock entfacht und durch Julia nur am lodern gehalten wurde. Beruhig dich!
Im zweiten Moment fragte sich der Tristam bereits, was Julia denn hier plötzlich wollte, doch auch dieser Gedanke verblasste schnell wieder. Mathéo war gerade zu verärgert und aufgedreht, als dass er das Offensichtliche zusammenzählen konnte.

»Nein, es …« Der Tristam seufzte. Wie sollte er das nur erklären? Wobei … Plötzlich bitzten seine Augen auf. Der Zorn war zur Hälfte verschwunden und die plötzliche Leere nahmen Hoffnung und Eindringlichkeit ein. »Eigentlich kommst du wie gerufen, Julia! Du kennst dich bestimmt besser auf Isola aus und kannst mir helfen.«
Mathéo atmete ein Mal tief ein und aus, dann legte er sich seine Worte zurecht und sprach sie aus.
»Ich glaube nämlich, ich wurde von meinem Makler über den Tisch gezogen. Noch kann ich es nicht genau bestätigen, aber …« Er deutete mit dem Daumen über die Schulter hinter sich. »Das Haus hier habe ich kürzlich erworben und wollte heute sogar schon einziehen. Lief alles prima bisher und auch der Umzug war well done. Aber als ich eben mit den Möbelpackern gesprochen hatte, meinten die etwas von einer zweiten Person, die mit mir einzieht.« Mathéo wedelte abwehrend mit den Händen vor seiner Brust. »Aber du kannst mir glauben, dass das nie mein Plan war. Ich hab absolut keine Ahnung, wer das sein soll. Ich befürchte also, wenn ich da reingehe, dass das halbe Haus mit den Möbeln von irgendwem vollgestellt ist und … vielleicht … weißt du … wie …« Mathéos Worte kamen immer langsamer aus seinem Mund heraus, bekamen immer mehr Pausen, ehe das nächste fiel. Während er angefangen hatte, wie ein Wasserfall seine Sorge auszuspucken, waren seine Augen erst nur wild herumgeschwirrt, hatten gleich einem Kopfschütteln seine Abneigung ausdrücken wollen. Erst zum Ende hin kehrten sie bewusst zu Julia zurück und fokussierten den Ausdruck in ihrem Gesicht. Man konnte behaupten, sie sah so aus, als ob sie ihn total verstand, Anteil nahm und genauso schockiert war wie er. Aber irgendwie machte sie mehr den Eindruck, als wäre da noch etwas anderes. Vielleicht waren es die legendären Spinnensinne, die plötzlich Alarm schlugen - auch wenn Mathéo kein von einer radioaktiven Spinne gebissener Superheld war.
Jedenfalls befand er es für das bessere, sein Tempo zu drosseln und schließlich seine Zunge für einen Moment ruhen zu lassen, ehe er skeptisch und vorsichtig Julia anschaute und sie fragte: »Äh, alles klar, Julia?«




Yashidori 16 [Bardera, Tristam] PY8debn
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Julia

Julia Bardera

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Julia
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyDo 19 Sep 2019 - 15:15

Nun, es war schon etwas Merkwürdig für die Dämonin den Rothaarigen so sprachlos zu erleben. Sie hatte ihn anscheinend in einem ungünstigen Moment erwischt, was sie gedanklich etwas stutzig machte. Aber nur ein kleines bisschen. Sie hatte genug von Mathéo mitbekommen, als dass er sich nicht über simple Kleinigkeiten den Kopf zerbrechen würde. Es lag also auf der Hand, das dort mehr passiert sein musste als ein simpler Verlust des Mobiltelefons. Seine Andeutung, sie komme wie gerufen, bestätigte die Blondine in dieser Vermutung.
„Es kommt drauf an, wonach du suchst, Mathéo“, erwiderte sie etwas nachdenklichen Tones und ließ ihre blauen Augen auf seinen Gesichtszügen ruhen. Vielleicht suchte er ja jemanden der plötzlich verschwunden ist. Das würde seine Position und die Aufgebrachtheit erklären. Immerhin kannte sie das Umfeld des Tristams nicht in und auswendig. Aber die Worte, welche nun aus seinem Mund sprudelten brachten die Intuition in ihr wieder in den Vordergrund. Alleine die Worte „Makler“ und „Hauskauf“ waren die Indikatoren, welche im Kopf der Bardera eine wirklich interessante Mischung ergaben. Noch dazu, weil er vor dem Haus stand, welches sie ebenfalls erworben hatte. Julia viel in eine kurze unbemerkte Schockstarre, bevor der Glanz in ihre Augen zurückkehrte. Das Lächeln war schon lange verschwunden. Stattdessen hatte sich eine eiserne Miene über ihre Gesichtsmuskeln gelegt. Ein stiller Wind wehte zwischen den beiden, bevor sich die Direktorin erst einmal leicht an die Front ihres Wagens anlehnte und die Arme verschränkte. Ihr Blick war dennoch auf Mathéo fokussiert, der jetzt langsam zur Ruhe kam.

„Wir reden über dieses Haus, ja?“
, fragte sie noch einmal als konnte sie es nicht glauben, was er gerade gesagt hatte und ignorierte seine Frage damit komplett. Obwohl, wer schlau genug war sollte sehen, dass ihre Reaktion eigentlich schon die Antwort übernahm. Julia selbst hüllte sich in eine kleine Aura des Schweigens. Zugegeben, die Dämonin war von Mordgedanken an einem gewissen Makler nicht weit entfernt. „Das kann nicht sein…“, fing sie letzten Endes wieder an zu sprechen und baute das Mysterium dabei unbewusst noch weiter aus. Die Geschäftsfrau sprachlos zu erleben wäre sicherlich für manche in ihrer alten Branche ein Erlebnis gewesen.
Letzen Endes sollten ihre Taten für sie sprechen. Mit einem kleinen Stoß entfernte sie sich von der vorderen Karosserie, öffnete den Kofferraum und holte aus ihrer Tasche einen kleinen Ordner mit grünem Umschlag. Fast so, als würde man diesen aus den Archiven des Bauamts entfernt haben. Wo alles drin war. Daten der Vorbesitzer, Kaufurkunde, Besitzurkunde etc. Wenn der Tristam richtig kombinierte, würde er sicherlich jetzt schon darauf kommen, worauf Julia eigentlich hinauswollte. Für sie war es eigentlich schon eindeutig. „Nein, ich glaube ich verstehe dich sehr gut. Schau es dir an, Mathéo.“, war ihr erster vollständiger Satz nach der gefühlt zweiten Schockstarre, welche sich in Wellen abzubauen schienen. Er sollte es mit eigenen Augen sehen.
„Ich glaube es nicht…“, scherzte sie in einem ironischen Ton und musste sich innerlich zurückhalten nicht gleich irgendwo gegen zu schlagen, oder gegen ihren Wagen zu treten. Es war zwar noch nicht zu hundert Prozent sicher, aber die Bardera glaubte nicht an glückliche Wendungen. Wie wahrscheinlich war es das sie beide ein Haus gekauft haben, welche direkt nebeneinander lagen? Besonders wenn es das einzige zum Verkauf stehende in der Straße war. Die Chancen gingen gegen Null. Auf der anderen Seite störte sie im Hinterkopf der Fakt, das die Möbelpacker ihre Klamotten und Sachen mit denen des Tristams gemischt hatten. Nicht gegen ihn, aber Frau war eben noch Frau in bestimmten Situationen. Auch wenn sie sich damit irgendwie eingestand die Situation schon wieder komisch zu finden…


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Matheo

Mathéo Tristam

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Mathéo Tristam

Matheo
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyDo 19 Sep 2019 - 16:17

So langsam … also so wirklich sehr langsam … Schritt für Schritt und Wort für Wort schob sich das Offensichtliche allmählich ins Bewusstsein des Tristams. Während er Julias Reaktion genauer musterte und sich seine Gedanke machte, was sie gerade bewegte, kamen die ersten Befürchtungen zum Vorschein. Als seine Direktorin dann auch noch einen verdächtigen grünen Umschlag hervorholte, verdichteten sich die Vermutungen. Sie wird doch wohl nicht ...
Also der Zufall wäre schon ungemein groß, wenn sie jezt den Umschlag öffnete und daraus ihren Kaufvertrag herausholte, dessen Beschreibung identisch mit der des Tristams war, nur dass der Name des Käufers ein anderer war. Das wäre einfach zuuuuu abgedreht. Als würden sie in einer drittklassigen japanischen Anime-RomCom stecken und … Mathéos Atem stockte abrupt.
Ohne dass er Gefahr lief, an Atemnot zu vergehen, wollte kein Hauch mehr durch seine Luftröhre klettern. Alles war wie festgefroren. Nur seine Augen zogen langsam über die Zeilen auf dem Stück Pergament, welches ihm Julia vorhielt. Beinahe unbewusst regte sich parallel nun doch seine rechte Hand. Ein Schnipsen war zu vernehmen, dann krabbelte eine grüne Spur von kleinsten Partikeln aus seinem rechten Ärmel heraus und materialisierte sich in seiner Hand zu … einem Umschlag - grün wie der von Julia; wohl ein Running Gag dieses verlogenen Maklers. Auch Mathéo öffnete sein Schriftstück und hielt es neben jenes der Bardera. »Tatsächlich …«, murmelte er leise. Die erste Seite der beiden Verträge waren vollkommen identisch. Nur der Name des Käufers war verschieden. Auf der einen Seite hatte sich Julia verewigt, auf der zweiten Mathéo. Für einen kurzen Moment fragte er sich, ob sie beiden den vollen Preis gezahlt hatten. Wenn ja, dann hatte der Typ bestimmt den Deal seines Lebens gemacht, insofern er die Nummer nicht schon häufiger abgezogen hatte. Aber bei dem schauspielerischen Talent und der Abgebrühtheit, musste es nicht sein erstes Mal gewesen sein.

»Ich glaube es auch nicht, aber … wir wurden beide vom selben Makler übers Ohr gehauen.« Ungläubig und aufgelöst zugleich drehte er den Kopf langsam zu dem großen Gebäude um, von dem er bis vor einigen Minuten noch geglaubt hatte, der alleinige Besitzer zu sein. Dann wankte sein Blick zurück zu Julia, von der eine mörderische Aura ausging. Ihre Mimik schien sie erfolgreich wahren zu können, doch die Gefühle, die gerade in ihr brodeln mussten, die konnte einfach niemand vollständig verstecken. Mathéo war sich nicht ganz sicher, ob er besser einen Schritt Abstand nehmen sollte, ehe sie explodierte und er in Mitleidenschaft gezogen wurde. So hatte er Julia noch nie erlebt - unabhängig davon, dass er sie im Grunde erst seit kurzem kannte.

»Und … und nun?«, sprach er zweifelnd und schaute wieder zurück zum Haus. Sein Gemüt beruhigte sich allmählich wieder, was wohl an seiner ergebenen Ideen- und Handlungsunfähigkeit lag. »Ich hatte eben versucht, den Kerl von Makler zu erreichen, aber hab‘ nur eine automatische Ansage bekommen, als hätte ich mich verwählt. Der scheint abgetaucht zu sein.« Mathéo seufzte. Er kannte sich leider mit solchen Geschäftigen nur spärlich aus. Deshalb war er ja so glücklich über einen derart fleißigen Makler gewesen. Alles hatte er ihm abgenommen und dadurch sicherstellen können, dass Mathéo nirgends der Schwindel auffiel. Er wurde nur vor vollendete Ergebnisse gesetzt - zusammen mit Julia.
»Kann man da jetzt irgendwas machen?«, wandte er sich hilfesuchend der Direktorin wieder zu.




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Julia

Julia Bardera

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Julia Bardera

Julia
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyDo 19 Sep 2019 - 19:22

Ja, das wurden sie. Übers Ohr gehauen von einem kleinen schmierigen Makler dessen Professionalität in diesem Bereich wohl nicht nur den Tristam verwunderte. Nein, auch Julia war erzürnt. Wie konnte man es wagen?! Ihre Blicke sendeten gerade abertausende von Morddrohungen in den Himmel, von denen wohl keine Einzige wirklichen Effekt erzielen sollte. „Ja, das wurden wir wohl.“, bestätigte sie leise und wandte sich wieder dem anderen Hauskäufer zu. Es war zum Heulen, wirklich. Sie hatte alles überprüft und war trotzdem hinters Licht geführt worden. Aber sich darüber aufzuregen würde auf Dauer auch zu keinem Ergebnis führen. Sie brauchte konstruktive Vorschläge, einen Plan. Aber hier war guter Rat teuer, wenn nicht sogar unbezahlbar. Der magische Trick von Mathéo, welcher Julia normalerweise etwas beeindruckt hätte, viel aufgrund der Lage leider auch ungewürdigt hinten über. Es war trotzdem zum Heulen. Ein unerträglicher Zustand, der durch ihren ironischen Tonfall leider nicht angenehmer wurde.

„Ich habe keine Ahnung, Mathéo.“, erwiderte sie nur knapp und schaute, wie er, zum Haus hinüber. Ein für die Bardera so bekanntes Seufzen erfüllte kurz die Umgebung, in welcher sie sich befanden. Für einen kleinen Moment dachte sie darüber nach wie das hier gerade für die Nachbarn aussehen musste. Obwohl sie bei diesem Gedanken gleich wieder das Thema wechselte, sie wollte es eigentlich gar nicht wissen. Aber zum Glück verschaffte ihr der Dämon Abhilfe, indem er sie mit seinen bisherigen Lösungsversuchen konfrontierte, im gleichen Zug aber das Aussprach, was Julia nun schon die ganze Zeit plagte: Ihre Handlungsunfähigkeit.
„Nein, ich bezweifle das wir da noch etwas tun können.“, erwiderte sie mit einem weiteren Seufzen und schloss für einen Moment lang die Augen. Ihr Brustkorb hob sich; und senkte sich wieder. Dann fand die Bardera zu ihrer gewohnten, selbstsicheren Pose zurück. „Wenn er sich um alles gekümmert hat, dann sind wir im Meldeamt als gemeinsame Besitzer registriert. Das Bedeutet auf rein formaler Ebene sind wir nun zusammengezogen. Einziger Konflikt wären die Urkunden, welche wir hier vor uns haben.“, die Blondine verschränkte die Arme. „Und wenn man es drauf anlegt das ganze gerichtlich zu einigen, ja. Das wird unschön. Der Makler wird sich sicherlich nicht auffinden lassen. Dafür ging alles zu glatt. Dementsprechend würden nur wir beide uns streiten und einer am Ende den kürzeren ziehen…und ob es das Wert ist...“, sie machte eine kurze Pause, "...ist eine ganz andere Frage.". Das letzte was die Dämonin nun gebrauchen konnte waren außerdem noch irgendwleche Auseinandersetzungen mit Anwälten. Außerdem waren sie hier auf Isola. Es wäre glatt zu erwarten, dass sich beide beim gleichen Anwalt wiedersehen würden.
Ihr zweiter Gedanke, mit weniger Konflikten, ließ die Direktorin dann doch etwas schmunzeln, während ihr Rücken sich wieder an den Wagen schmiegte. „Selbst wenn wir die Immobilie verkaufen würden, der Wertverlust wäre enorm. Die Zusatzkosten auch. Das einzige was uns übrig bleibt ist Anzeige zu erstatten, das war es.“, sie beäugte den Rothaarigen von ihrer Position aus, „Und selbst dann könnte es sehr lange dauern, bis man ihn findet, oder etwas passiert.“. Und das war noch positiv von ihr dargestellt. Wenn die Behörden auch nur annähernd Ahnung hätten was sie tun, würde vieles in der Welt schneller voran gehen. Korruption war da nur eines von vielen Problemen. Sie wusste es, immerhin war Geld ihr Beruf gewesen. Aber jetzt ging es eher darum eine gute Lösung zu finden und die lag, so gesehen, eigentlich auf der Hand.

„Ich denke es ist das Beste, eine Anzeige aufzugeben und sich, bis etwas passiert, hier auf einem Kompromiss zu bewegen.“, sie lächelte leicht. Die Akzeptanz erst einmal nichts machen zu können beruhigte die Dämonin ungemein und sorgte dafür, dass ihr Kopf wieder einigermaßen logisch funktionierte. „Ich gehe nicht von der Tatsache aus, dass du dein altes Haus noch hast. Mit mir sieht es nämlich nicht anders aus.“, schilderte sie ihre Umstände und stieß sich mit der Akte in der Hand vom Wagen ab. „Deswegen wäre mein Vorschlag, dass wir uns in diesem Haus irgendwie so lange miteinander arrangieren. Es ist sicherlich irgendwie möglich. Oder wie siehst du das?“, sie lächelte leicht. Was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass es selbst für sie ein unangenehmer Vorschlag war. Immerhin bevorzugte sie ihre vier Wände alleine zu besitzen. Aber in ihren Augen war es das vernünftigste, anstatt sich jetzt großartig gegeneinander aufzuwiegeln. Auf so etwas, plus das, was folgen würde, hatte sie erst recht keine Lust. Noch wusste die Bardera allerdings nicht, wie Mathéo das sehen würde. Es sollte also spannend werden.  


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Matheo

Mathéo Tristam

Zen 229

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Mathéo Tristam

Matheo
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyDo 19 Sep 2019 - 23:15

Aus der schockgestarrten und vor Wut kochenden Julia war nun plötzlich auch ein kleiner, lieblicher Wasserfall geworden. Zugegeben - lieblich war das wohl eher nicht. Stattdessen hörte man die Geschäftsfrau da sprechen, die auch schon ihren Tacken Lebenserfahrung abgeholt hatte. So schwammig Mathéos Schrei nach Hilfe war, so detailliert war Julias Erklärung. Nacheinander führte sie alle Punkte auf, die ihnen im Wege standen. Sie dachte sogar so weit, dass sie die Folgen eines Verkaufs überschlug. Mathéo war zugegebenermaßen ein wenig erschlagen von dem Ganzen, aber der junge Dämon hatte auch eben erst erfahren, dass er in eine WG zog. Also wieder dasselbe wie damals im Waisenhaus? Mitnichten!
Julias Worte und Erklärungen hämmerten sich wie vom Meißel gehämmert in seine Steinplatte von Gedächtnis. Sicher würde es später nochmal hilfreich sein, wenn sie versuchten, aus der Misere wieder herauszukommen. Am Ende stand die Anzeige gegen den Makler als sinnvollste Aktion. Das Problem bestand nur darin, dass sie den guten Mann nicht ausfindig machen konnten; und sicher würden ihre Briefe in toten Briefkästen landen, wenn sie sich auf die ausgegebene Visitenkarte verließen. Da war mit größter Sicherheit vom Namen bis zur Adresse alles falsch. Einzig die Nummer hatte mal gestimmt … Hatte! Mit Betonung auf Vergangenheit!
In Mathéo entfachte nun wieder das Feuer der Wut und des Frusts, während Julia ihm mehr und mehr klarmachte, was ihnen eingebrockt worden war. Auf der anderen Seite wollte sich der Dämon aber auch selber schelten, dass er auf den Mann reingefallen war. Er hätte sich im Vorfeld besser informieren sollen. Nur wer ahnte schon, mit so was konfrontiert zu werden? Man las darüber in der Zeitung, sah es im Fernsehen, aber dass es einen selbst mal traf, daran glaubte nie jemand. Außerdem war er sich sicher, dass Julia den Kauf mit besserer Vorbereitung angegangen war als er; und wenn selbst sie verarscht worden war, dann musste der Typ schon ziemlich was auf dem Kasten haben. Ob der wusste, dass er sich zwei Dämonen zum Feind gemacht hatte?

Mathéo seufzte. Julia hatte eben sein bisheriges Haus angeschnitten. Doch wie sie selbst, war auch er es bereits losgeworden. Keiner von ihnen hatte mehr einen Ort, zu dem er ausweichen konnte. Wobei Mathéo maximal ins Wohnheim ziehen konnte. Er war immerhin Schüler und … Soll ich es ihr vorschlagen? Natürlich hatte auch er für das Haus bezahlt, es stand ihm wohl nicht weniger zu. Aber irgendwie fühlte er sich auch im … Nachteil? Wie schon eben gedacht: Er war Schüler. Das er in der Stadt wohnte, war eine Besonderheit. Er könne aber genauso gut wieder zurück zu den anderen Schülern ziehen. Julia dagegen war auf eine Wohnung oder ein Haus angewiesen. Ihr blieb sonst nur die Couch in ihrem Büro; doch das wollte er ihr wirklich nicht aufzwingen. Also … Vorschlagen?

Doch Julia entschied sich für eine andere Idee - insofern sie über denselben Gedanken wie der Tristam überhaupt nachgedacht hatte. Sie schlug vor, dass sich die beiden erst mal mit der Situation arrangieren und das Haus bezogen. Dann hätten sie ein Dach über dem Kopf und könnten sich in Ruhe Gedanken machen, wie es von dort an weiter ging. Eine Dauerlösung sollte das immerhin nicht sein.
Mathéo schaute nachdenklich drein, antwortete zur Verwunderung der Bardera sicherlich viel zu spät. »Mh, ja, ich denke schon.« Begeisterung sah anders aus. Aber er klang auch nicht so, als lag es an seinem Unbehagen. Viel mehr konnte man ihm sicher ablesen, dass ihn etwas anderes beschäftigte. Doch der Dämon wollte es erst mal runterschlucken.
Noch vor Julia schritt er die Treppen hinauf zur Tür, wo ein Schlüssel im Schloss steckte. An diesem hingen weitere Schlüssel zusammen an einem einzelnen Ring. Mussten wohl alle sein. Mathéo drehte den Schlüssel, doch das Schloss war schon offen, weshalb die Tür klickend aufsprang, sich einen Spalt öffnete und dann darauf wartete, dass Mathéo den Rest selbst erledigte.
»Hier«, meinte er zu Julia, während er sich umdrehte und ihr alle restlichen Schlüssel reichte. Er selbst hatte sich nur einen abgemacht, das Metall einfach durch den Ring diffundieren lassen dank seiner dämonischen Kräfte.

Sie standen nun in einem kleinen Vorraum, der nur für die Eingangstür zuständig war. An der Seite lehnte eine Kommode an der Wand, musste für die Schuhe sein. Danach ging es zwei, drei Schritte weiter direkt in den Flur, der jedoch mehr an ein Foyer erinnerte. Man konnte direkt in die nächste Etage blicken, was Mathéo damals sehr gefallen hatte. Auch jetzt gefiel es ihm noch. Durch die großen Fenster gelangte viel Licht ins Innere.
Na, Lust auf eine Erkundungstour?, schossen ihm die Worte durch den Kopf, die er jedoch nicht aussprach, sondern nur weiter sein grübelndes Gesicht aufzog. Seine Füße trugen ihn derweil willkürlich vor die Fenster.




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BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyFr 20 Sep 2019 - 2:12

Es dauerte ein bisschen, bis Julia eine wirklich klare Antwort zu hören bekam. Ausnahmsweise war sie wohl gerade die am meisten gefasst von den beiden. Was vielleicht auch einfach mit ihrem etwas höheren Alter zu tun hatte. Und ihrer Einstellung das ganze nun nicht zu überstürzen. Manchmal musste man seinen Emotionen freien Lauf lassen - so wie das beide eben getan hatten – und dann zur Tagesordnung übergehen. Aber dem Einen fiel das eben leichter als dem Anderen.
„Gut, dann lass uns erstmal reingehen.“, erwiderte sie sanften Tones und die beiden gingen hinter die Abgrenzung des Grundstücks, während die Dämonin noch ihren Wagen abschloss. Was jedoch nicht großartig dafür sorgte, dass die Blondine großartig hinterherhinkte. Sie schaffte es fast Zeitgleich mit dem Rothaarigen die Treppen zur Haustür hinaufzusteigen, wo Mathéo letzten Endes die Tür öffnete und eher beiläufig den Schlüsselbund in ihre Hände legte. Irgendwie tat er ihr schon leid, das musste die Dämonin zugeben. Auf der anderen Seite war sie sich nicht ganz sicher, wie sie nun damit umgehen sollte. Fürs erste entschied sich die Bardera dazu, zu schweigen. Man musste es ja nicht überstürzen. Einziger Zeuge ihres anhaltenden Denkprozesses war das symbolische spielen mit dem Schlüsselbund in ihren grazilen Händen.

Nichts desto trotz betraten Beide am Ende die Wohnung und Julia war überrascht, dass es einigermaßen gut eingerichtet war. Sie erkannte zumindest ihre Kommode wieder, an welcher sie gerade vorbeistolzierten um in den Flur zu kommen. Sie hatte ihr schon in der alten Wohnung treue Dienste geleistet und die Geschäftsfrau war der Überzeugung, das sie es auch hier wieder tun würde. Der Rothaarige allerdings ging weiter bis vor die Fensterfront. Aus dem seitlichen Blick heraus, erkannte die erfahrene Dämonin nur eine recht grübelnd dreinblickende Mimik. Aber sie ließ ihn ziehen.
Julia selbst verschlug es nämlich erst einmal in die Küche. Man konnte es einen Instinkt nennen, oder einfach eine zu gute Vorliebe für eines ihrer größten Hobbys. Langsam öffnete sie ein paar Schubladen und Schränke, schaute hinein, prüfte den Inhalt. Sie konnte eindeutig erkennen, wo sich seine Besitztümer mit ihren überschnitten. Das ganze am Ende wieder auseinanderzuhalten würde ein großes Desaster werden. Sie kannte es noch von dem Ausräumen der Möbel nach dem Tod ihres Vaters. Mit dem Unterschied das sie dort alles auf den Müll geschmissen hatte, ohne Rücksicht auf Verluste. „Scheint alles da zu sein.“, murmelte sie leise und prüfte die Eckschränke unter den Arbeitsplatten. Hier hatte sich beim Einrichten ja sogar jemand Gedanken gemacht! Zugegeben, die Direktorin war beeindruckt. Aber das befeuerte nur ihre bösen Vorahnungen auf was für Überschneidungen sie noch treffen würden. Ein leichtes Grinsen trug sie trotzdem auf den Lippen.

„Also, wenn hier alles so gemischt ist, wie in der Küche, dann stehen uns echt gute Momente bevor.“, rief sie aus der Küche und sendete einen humorvollen Unterton mit hinaus zum rothaarigen Empfänger. Folgte aber sogleich ihren Schallwellen und stellte sich hinter den Dämon, mit ihren Augen die zweite Etage musternd. Könnte es sein, dass in den Kommoden des Schlafzimmers? Kurz grübelte sie auch. Jedoch nur einen kurzen Moment, dann kehrten ihre blauen Seelenspeigel zu Mathéo zurück.
„Grübel nicht zu viel.“[/b], stieß sie ihn nun mit einem frechen Ton an. Einen, den sie normalerweise nur Levi gegenüber annahm. Es war auch ein bisschen ihre Art mit den plötzlichen Geschehen umzugehen. Hatte ihr auch früher gut geholfen. „Sorge dich lieber darum, was du heute Abend essen willst.“, setzte sie nach und hatte ein leichtes Lächeln auf den Lippen. „Denn einkaufen müssen wir so oder so. Der Kühlschrank ist nämlich leer.“, sie zuckte mit den Schultern, „Und mit leerem Magen schläft und denkt es sich schlecht, wollte ich nur angemerkt haben.“. Und mit dieser Andeutung machte sie sich auf den Weg die Treppe hinauf.
„Ich bin nur kurz was überprüfen…“, deutete sie an und ging in Richtung des Schlafzimmers.  


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Matheo
BeitragThema: Re: Yashidori 16 [Bardera, Tristam] Yashidori 16 [Bardera, Tristam] EmptyFr 20 Sep 2019 - 17:09
Warum fühlte er sich auf einmal so fremd in seinem eigenen Haus? Zugegeben: Es war nicht sein Haus allein. Doch momentan gingen beide davon aus, dass jeder jeweils die Hälfte besaß. Es war also fair aufgeteilt, auch wenn es unfair zustandegekommen war. Julia hatte in keinem Punkt angedeutet, dass sie sich das Haus unter die lackierten Nägel reißen wollte, sodass Mathéo leer dastand. Warum also fühlte er sich so fremd? Fast noch fremder als ein Besucher es täte.
Sein Blick fiel immer noch durch das ausladendende Fenster, ohne dass er explizit etwas beobachtete. Nur wenn er vor einer Wand stehen und diese anstarren würde, wäre Julia sicherlich sofort misstrauisch geworden. Das wollte er lieber vermeiden - ob bewusst oder unbewusst. Also schaute er lieber ziellos in die Ferne und beschäftigte sich mit seinen seltsamen Gedanken.

Hinter sich hörte er die selbstsicheren Schritte Julias. Irgendeinen Raum hatte sie sich sofort zu Beginn vorgenommen. Welcher es wohl war? Mathéo schaute gar nicht nach. Er dachte lieber darüber nach, was sie nun wirklich machen sollten und konnten; und was er machen sollte. Was würde passieren, wenn dies jemand mitbekam und es misinterpretierte? Wurde das nicht zum Nachteil für Julia werden? Mathéo konnte sich kaum vorstellen, dass jemand einen Schüler beschuldigte, eine erwachsene Frau dazu gezwungen zu haben, bei ihm einzuziehen. Solange Julia nicht hilfeschreiend herumrannte oder die Polizei rief, war das kaum vorstellbar. Andersherum schätze Mathéo die Gefahr größer. Zwar waren es meist die bösen Männer, die kleine Mädchen entführten, doch deshalb musste man nicht vor erwachsenen Frauen haltmachen. Mathéo war sich jedenfalls sicher, dass er Julia keinen Ärger einbrocken wollte. Ein anderes, leichtsinnigeres Denken wäre zudem nichts, was sie von ihm erwarten würde, da war er sich sicher. Er sollte also die Erwartungen an ihn bestätigen.
Der Tristam ballte seine Hände zu Fäusten, als er seinen Entschluss gefasst hatte.

Im nächsten Moment schallte die Stimme der Bardera durch das Erdgeschoss und trug dabei sogar einen amüsierten Ton mit sich, als wäre alles normal. Doch das war es nicht, warum Mathéos fester Griff sich sogleich wieder lockerte. Es waren ihre Worte, die er hörte.

... dann stehen uns echt gute Momente bevor.

Das klang, als ginge sie bereits davon aus, dass die beiden die nächste Zeit gemeinsam in diesem Haus verbrachten. Das klang also auf alle Fälle nicht danach, dass sie darüber nachdachte, wie sie beide sich so schnell wie möglich wieder trennten. Dabei dachte Mathéo … nein, sein Entschluss stand fest … oder?
Ihren Worten folgten erneut Schritte und kaum einen Augenblick später spürte er ihre Aura direkt hinter sich. Nur den Kopf leicht zur Seite neigend linste er über seine Schulter und sah Julia, die hoch ins obere Geschoss schaute.
Auch ihre nächsten Worte brachten ihn etwas durcheinander. Er sollte nich so viel grübeln … wusste sie, worüber er nachdachte und wollte, dass er es unterließ? Das würde sogar zu ihrer Aussage davor passen. Doch Mathéo wäre neu, dass Julia Gedanken lesen konnte; nicht dass er sie sonst gut genug kannte, um das einschätzen zu können. Was wusste er schon von ihren Kräften? Nichts, oder?
Sie sprach weiter, sprach vom Abendessen, sprach vom Einkaufen, sprach vom Kühlschrank. Hatte sie sich etwa so schnell damit abgefunden? Vielleicht dachte sie auch nur, dass sie heute nichts mehr in die Wege geleitet bekamen. Vermutlich würden sie nicht mal mehr jemanden erreichen, der Mathéo ein Zimmer im Wohnheim zuweisen konnte. Das könnte Grund dafür sein, dass Julia ganz andere Gedanken zu pflegen schien als Mathéo. Doch trotzdem wollte er an seinem Entschluss festhalten. Sie würden drüber reden müssen.
Als Mathéo gerade dazu ansetzen wollte, den Mund zu öffnen, kam ihm Julia zuvor und sagte, dass sie kurz etwas überprüfen wolle. Danach huschte sie bereits die Treppe hinauf und lies Mathéo zurück.

Leicht geknickt von seiner verpassten Chance schlürfte der Rothaarige erst mal in die Küche, aus welcher Julia eben gekommen war. Von der Positionierung der Einrichtung her könnte man meinen, das sollte alles wirklich so sein. Der schnauzbärtige Mann von den Möbelpackern war wirklich so etwas wie ein Künstler oder eben Meister seines Faches.
Langsam schritt er die Seiten des Raumes entlang, ließ die Finger über die Arbeitsflächen gleiten und schaute gelegentlich in die Schränke hinein. Auch den Kühlschrank öffnete er, auch wenn er bereits wusste, dass dieser leer war. Eine Lampe sprang an. Doch außer Licht und weiße Wände war nichts zu sehen. Mehrere Fächer, um für eine Großfamilie herzuhalten. Mathéo stellte sich kurz vor, wie man ihn einteilen konnte. Allgemeine Lebensmittel, die jeder gleich brauchte, würde man zusammentun: Butter, Milch, solcherlei Dinge. Dann würde jeder sicher auch seine eigenen Fächer haben: für den geliebten Käse, den Lieblingsjoghurt, das kalte Bier … Mathéo erinnerte sich: Julia schien dazu zu tendieren, zum Feierabend ein Glas Alkohol zu trinken. Ob sie das in dieser Konstellation fortführen würde?

Schließlich verließ er wieder die Küche nach einer ausgiebigen Untersuchung. Ein wenig kam es ihm so vor, als hätte er die Zeit vergessen. Er hatte sogar seine Sorgen vergessen, die nun aber zurückkehrten, kaum hatte er den Flur betreten.
Julia war noch oben, also ging er nun auch ins nächste Stockwerk. Nur eine Tür war nicht geschlossen, durch einen Spalt konnte er Bewegungen ausmachen. Trotzdem klopfte er vorsichtig an und schob die Tür weiter auf.
»Sag mal, Julia, was hältst du davon, wenn ich morgen im Wohnheim mal nachfrage, ob ich kurzfristig ein Zimmer bekommen kann? Dann musst du mich hier nicht so lange aushalten.«




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