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Shima no Koji :: Grundinformationen :: Schulball

♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛
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Leviathan

Leviathan

Zen 136

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Offenes, grau kariertes Hemd über weißem T-Shirt, knielange Jeasshorts, weiße Sneakersocken
Leviathan

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BeitragThema: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptySa 15 Feb 2020 - 16:31
das Eingangsposting lautete :

♛ Am Sportplatz - Das Mittsommerfeuer ♛




Auch der Sportplatz ist am Abend des 22. Juni in ein ganz anderes Licht gerückt. Schon von Weitem sticht das imposante Mittsommerfeuer, das relativ zentral am Sportplatz und zu Beginn des Schulballs entfacht wurde, hervor. Der wie eh und je gepflegte Rasen wird wohl nicht wenig in Mitleidenschaft gezogen werden. Das gesamte Areal ist mit Fackeln und Papierlampignons ausgestattet und durch Lichterketten, die an der Außenfassade der Sporthalle angebracht sind, wird auch ihre Bedeutung deutlich hervorgehoben. Auch wenn das Mittsommerfeuer erst kurz vor Sonnenaufgang in den Fokus des Geschehens tritt, kann man am Sportplatz vereinzelt Seelen antreffen, die den Ballsaal kurz- oder langzeitig für zu laut oder zu voll empfinden. Ein Hotspot ist einerseits das Feuer an sich, anderseits aber auch die mit Bänken und Liegestühlen ausgestattete Ruhezone am Rande des Platzes, sowie ein längst vergessener Pavillon.

Das Mittsommerfeuer

Seit Sonnenuntergang erhellt das imposante Mittsommerfeuer nun schon die Weiten des Sportplatzes. Endlich ist es soweit. Der Grill ist schon länger nicht mehr im Betrieb, stattdessen hat sich eine junge Gruppe an traditionellen Taiko-Trommlern beim Feuer versammelt und sorgen für musikalische Unterhaltung während der Tänze. Mal schnell, mal langsam und rythmisch - sollte für alle etwas dabei sein.

Eine alte, isolanische Legende besagt, dass man bis zur nächsten Wintersonnenwende von Glück und Erfolg vorangetrieben wird, wenn man in der Nacht der Sommersonnenwende bei Sonnenaufgang mit einer vertrauten Person das Tanzbein um das Feuer herum schwingt. Vor allem nach den verheerenden Angriffen in diesem Jahr verwundert es nicht, dass sich schon vor Sonnenaufgang einige übereifrige Paare tanzend um das Feuer bewegen. Wer könnte es ihnen auch verübeln. Hast du schon jemanden ins Auge gefasst, mit dem du dein Glück teilen möchtest?

Musikalische Unterhaltung der Taiko-Gruppe




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Damian

Damian

Zen 156
Damian

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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptySo 24 Mai 2020 - 15:20
Damian
mit Helena, Candice und Mikato


Damian war bereits ein paar Schritte Richtung Treppe gegangen, als er sich nochmal vergewissern wollte, dass Helena im folgte. Was sich ihm allerdings für ein Szenario bot, ließ ihn inne halten und sein Augenmerk darauf richten. Allerdings war das Mischwesen ein wenig überfordert mit der Situation und verstand gerade gar nicht, was hier vor sich ging. Daher war es wohl einfach das Beste nicht im Weg rumzustehen und blöde Fragen zu stellen. Anders als erwartet entschärfte sich die Situation um dem stummen Jungen wie von selbst. Damian hatte keine Ahnung wovon er gerade Zeuge geworden war. Es war doch wirklich verrückt. Die Worte seiner Freundin, drangen nur ganz dumpf an seine Ohren. Candice, so hieß die Zuckerwatte auf zwei Beinen und Mikato wurde von Helena nahe gelegt, dass sie nach drinnen gehen sollten, es müsste ein Arzt dort sein oder zumindest jemand vom Personal. Eine gute Idee, daher nickte er nur zustimmen, auch wenn man ihm gerade keine Aufmerksamkeit schenkte. Allerdings war er zu mehr auch nicht im Stande, zumal er keine Heilkräfte besaß oder einen erste Hilfe Kurs besucht hatte. Mal abgesehen davon, wüsste er vermutlich sowieso nicht, was man in dieser Situation hätte machen sollen. Kurz überlegte der Blondschopf, ehe er die paar Schritte wieder zurück zur Gruppe ging. »Ich stimme Helena zu. Ihr solltet mal kurz jemanden vom Personal aufsuchen.«, pflichtete er der Engelin nun auch noch einmal verbal bei. Mehr konnten sie in diesem Moment sowieso nicht tun, zumal ihnen die nötige Ausbildung fehlte, wie der Italiener bereits festgestellt hatte. »Und vielleicht solltet ihr euch von dieser Area fernhalten.«, kommentierte Damian und zeigte mit der freien Hand auf das Areal was er meinte. Das Areal mit und um dem Grill. Noch einmal so eine Attacke zu riskieren, war garantiert nicht förderlich für die Gesundheit des Jungen. Damian war sich zwar immer noch nicht sicher, was er gerade gesehen hatte, aber noch einmal wollte er nicht Zeuge davon werden. Das Essen war ihm gerade auch vergangen, als sein Blick den Teller mit dem Grillgut streifte. In der Not konnte man es auch noch kalt essen und vielleicht kehrte der Hunger in den nächsten Minuten auch wieder zurück. »Übrigens gibt’s drinnen auch etwas zu essen, nachdem ihr mal mit jemanden darüber gesprochen habt.«, merkte er an, sollten die Beiden den Weg nach draußen lieber meiden wollen. Wäre mehr als nur verständlich. Gerade jetzt wäre drinnen sicher auch nicht so viel Trubel, als hier draußen. Vielleicht lag es auch daran. Eigentlich wollte er sich gerade die Haare raufen, besann sich allerdings eines Besseren. Es brachte sowieso nichts, sich weiter Gedanken darüber zu machen, was wie wann warum.

»Ich..also....sorry echt. Wir müssen auch selbst mal...«, stammelte er eine Entschuldigung und griff nach der freien Hand von Helena. »Wir sehen uns dann sicher später noch mal.«, und mit diesen Worten verabschiedete sich der Blondschopf und zog Helena bereits in die Richtung des Pavillons. Bis zum Treffpunkt war zwar noch ein wenig Zeit, allerdings wollte er kein Risiko mehr eingehen. Bislang war der Ball ein Erfolg gewesen und das sollte nach Möglichkeit auch weiterhin der Fall sein. Zum Glück war Mikado gerade nicht abgekratzt. Der Drang noch einmal zurück zu der Stelle zu schauen, gab der Italiener allerdings nicht nach. Auch wenn man den Ratschlag von Helena nicht Folge leistete, sollte sich der Junge trotzdem kurz irgendwo ausruhen und das am besten ebenfalls im Ballsaal. Ein Tapetenwechsel konnte sicher nicht schaden. »Was zur...«, murmelte er vor sich hin, eher seinen Blick auf Helena richtete. Sein Herzschlag hatte sich garantiert nur um eine kleine Nuance normalisiert. Vielleicht sollte er seine Abstinenz auf Eis legen und sich noch so richtig die Kante geben. Mike wäre sicher auch dafür. So wie nach dem Angriff.

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♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 Damian10
by Nile
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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptyMo 25 Mai 2020 - 12:30
Montag, 22. Juni 2015
mit Serah & Miyako, erwähnt Vincent

Wenigstens schien eine weitere mehr oder weniger erfahrene Trinkerin bei ihnen in der Runde zu sitzen. Die Rothaarige – oder war das braun? – grinste ihn nach ihrem ersten Schluck dementsprechend an, was der Nerd ebenfalls breit erwiderte. Es wunderte ihn nicht, dass ausgerechnet sie es war, die sich auch schon mal komplett abgeschossen hat, auch wenn es bei ihm selbst keine Absicht war. Passierte eben einfach. Doch sie wirkte cool – nicht zuletzt, wegen ihren Eisfähigkeiten. Endlich mal keine von der ich-bin-zu-allen-nett-&-hilfsbereit-&-immer-gut-drauf-Fraktion. Das konnte auf jeden Fall noch interessant werden, denn bis jetzt wirkte es so, als würde sie kein Blatt vor den Mund nehmen – was er wirklich zu schätzen wusste. Solche Menschen gaben sich meist gar nicht erst die Mühe, einen anzulügen. Warum auch? Doch ob sie wirklich zu dieser Rubrik zählte waren vorerst nur Vermutungen. Dennoch klopfte seine teils überkreative Seite in Gedanken bereits an und fing an, sich Miyako als furchtlose Kriegsmagierin in Elaria auszumalen. Vielleicht wuchs diese Idee ja noch im Laufe des Abends, dann hatte er morgen auf jeden Fall etwas zu tun, wenn er sich dann noch an ihr Gespräch erinnern konnte.
Die Aussage, dass Serah diese Erfahrung heute ja noch nachholen könne, unterstütze er mit einem kräftigen Nicken. Doch im gleichen Augenblick lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. Da war es wieder, dieses seltsame Gefühl, beobachtet zu werden. Doch hier draußen waren mittlerweile ziemlich viele, bestimmt bildete er sich das nur ein. Hoffentlich. Zumal es gerade wesentlich wichtigeres gab, als sich nach möglichen Verfolgern umzusehen, nämlich die nächste Frage. Bereits als die Rotbraune ihren Arm auf dem Tisch abstützte und ihn fragwürdig anlächelte, ahnte er böses. Doch die tatsächliche Frage ließ ihn einen schmollenden Flunsch ziehen. Das vermutete sie doch nicht wirklich? Demonstrativ schob er seine Bierflasche von sich weg – auch wenn er zugegebenermaßen gern etwas trinken würde, aber nur des Durstes wegen. Als würde er es wagen, Lyall zu betrügen! Auch nur einem anderen Typen hinterher zu schauen, auf die Idee würde er niemals kommen. Bei Frauen musste man sich da ja keine Sorgen machen. Trotzdem, unerhört! Doch er musste sich zurück ins Gedächtnis rufen, dass es ja nur ein Spiel war. Die Reaktion seines Freundes vor wenigen Minuten war ebenfalls etwas fragwürdig und die Mädchen ohnehin viel zu neugierig, wie die Tratschweiber eben so waren. Also kein Grund, es ihr übel zu nehmen. Schmollen tat er deshalb aber trotzdem, so abwegig wie dieser Gedanke war. Er würde für Lyall alles tun, sie liebten sich nun mal. Und wer die beiden etwas länger kannte, würde das auch schnell merken. Sie brauchten also lediglich etwas mehr Zeit miteinander.

Bevor er selbst seine Frage in den Raum werfen konnte, sah er sich doch einmal um. Denn das Gefühl beobachtet zu werden war noch immer nicht verschwunden. Und nun wusste er auch, warum. Niemand geringeres als der Heimleiter (@Vincent) selbst hatte sich nach draußen bequemt und schien ihn mit seinen Blicken ermorden zu wollen. Garantiert war ihm der gehortete Alkohol nicht entgangen, was die Sache nicht weniger schlimm machte. Wehe er wagte es, hier rüber zu kommen! Das konnte nur peinlich werden. Doch jetzt einen Rückzieher zu machen kam keinesfalls in Frage, immerhin war er ganz vorn mit dabei, als es an die Planung ihres kleines Saufgelages ging. So blieb ihm nur ein warnender Blick für den alten Wolf, in der Hoffnung, eine seiner Begleitungen ist interessant genug, um sie nicht für eine Standpauke zu verlassen. Zur Not ließ er sich vielleicht mit einer der gekühlten Sektflaschen besänftigen, doch das schien eher unwahrscheinlich. Den Blick wieder auf seine Mitspieler richtend, beschloss er, vorsorglich Schadensbegrenzung zu treiben. „Falls sich morgen noch einer an den Abend hier erinnert, bleiben die beantworteten Fragen unter uns, klar?“ Fordernd ließ er den Blick zwischen beiden hin und her wandern, immerhin war das auch in ihrem Interesse. Niemand wollte zum Gesprächsthema Nummer eins des Wohnheims werden, doch er selbst am aller wenigsten. Es war ihm ganz recht, dass die Meisten ihn einfach ignorierten, was wenn möglich so bleiben sollte. Und für die Mädels würde es den Start auch nicht gerade erleichtern, wenn bereits an ihrem ersten richtigen Tag Gerüchte über sie hausierten. Doch genug der Sicherheitsmaßnahmen, betrinken wollte er sich trotzdem, auch wenn das die nächsten Wochen Zimmerarrest bedeutete. Weshalb er nun endlich mit der nächsten Frage herausrückte, die definitiv seine eigenen Interessen offen legte: „Ich hab noch nie eine Woche ohne Videospiel ausgehalten.“ Vielleicht fand er so ja sogar einen neuen Mitstreiter.


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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptyMo 25 Mai 2020 - 16:20
Mit Cyril und [Serah]

Im Moment hatte ich das Gefühl, dass Cyril und ich uns einfach verstanden, auch ohne Worte zu wechseln. Er war mir nach der letzten Frage sowieso schon etwas sympathischer; allein die Tatsache, dass er hier war, bedeutete, dass man sich bestimmt gut mit ihm betrinken konnte. Vielleicht mussten wir das ganze nochmal irgendwann anders probieren, wenn wir Zugang zu besserem Alkohol hatten, der viel mehr reinballerte als langweiliger Sekt.

Auf meine Aussage für das Trinkspiel hin reagierte er jedoch in dem Rahmen, in welchem ich mir seine Reaktion auch vorgestellt hatte. Schmollend erwiderte er meinen Blick und schob demonstrativ seine Bierflasche von sich weg; sein Ausdruck verriet mir dabei nur zu gut, was er in dem Moment von mir dachte. Wie konnte ich es nur wagen sowas zu denken!
Ich lehnte mich etwas zurück und hob besänftigend und gleichzeitig auch etwas abwehrend meine Hände, während ich Cyril leicht angrinste. „Hey, guck mich nicht so an! Ich kenn dich doch gar nicht - du bist nur der einizge, von dem ich hier weiß, dass er in einer Beziehung ist.“ Ich nickte ein paar Mal energisch, um meine Worte zu unterstreichen, und nahm dann abermals meine Sektflasche in die Hand und nahm einen kräftigen Schluck daraus. „Das gehörte jetzt nicht zum Spiel. Aber sonst wird man hier ja nie betrunken.“ Ich zuckte mit den Schultern und schaute mich kurz in der Gegend um. Viele der Leute aus dem Ballsaal hatten sich inzwischen hier draußen eingefunden und futterten was das Zeug hielt. Niemand stach wirklich heraus, all die Leute verschwommen für mich nur zu einem massiven, uninteressanten Blob aus Langeweile. Seufzend schaute ich wieder zu Cyril und Serah, bemerkte dabei, dass der Schwarzhaarige ganz angestrengt irgendwo hinstarrte. Ich folgte seinem Blick, war mir aber nicht ganz sicher, wen genau er anschaute. Vielleicht den weißhaarigen Typen? Ob das wohl sein Sugardaddy war? Wobei, Cyril hatte uns ja ganz eindeutig klar gemacht, dass er kein Fremdegeher war. Also vielleicht schaute er die Frau mit Kotze als Haaren an, die bei ihm stand? Ich wandte meinen Blick schnell ab; den Anblick konnte ich mir nicht lange antun.

Noch bevor meine Gedanken wieder ganz bei den beiden anderen am Tisch sitzenden angekommen waren, ertönte erneut die Stimme des Dunkelhaarigen und ich schaute ihn neutral an. Meine Antwort war ein Schulterzucken, begleitet von einem „Okay.“ und damit hatte sich das ganze für mich auch. Ich wüsste sowieso nicht, wem ich morgen von alldem hier erzählen sollte, ich kannte ja niemanden. Allerhöchstens konnte ich Serah und Cyril selbst davon erzählen, aber das war ziemlich sinnlos. Demnach hatte der Kerl nichts zu befürchten, was mich anging. Ob er wohl so schlimme Geheimnisse hatte, die nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten? Aber warum würde er diese dann in einem Trinkspiel preisgeben? Das machte auch keinen Sinn. Mysteriös.
Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, führte Cyril das Spiel auch schon weiter. Es war eine weitere harmlose Aussage, welche uns allerdings etwas von den Interessen des Jungen zeigte. Ich legte kurz meinen rechten Zeigefinger an mein Kinn und überlegte für ein paar Sekunden, ehe ich erneut nach meiner Flasche griff und einen Schluck Sekt nahm. Als der Behälter wieder abgestellt wurde fokussierte sich mein Blick auf Cyril. „Hier und da hab ich mal was gespielt, aber meistens mach' ich andere Sachen.“ Zum Beispiel meine Fähigkeiten trainieren, Sport treiben, oder Leuten auf den Sack gehen. Vor allem letzteres nahm oft viel Zeit in Anspruch.
Ich wurde für ein paar Sekunden still und starrte auf das Ettikett meiner Sektflasche, an welchem ich anfing etwas herumzukratzen. Jetzt hatte ich die Chance, für einen Moment kein Arsch zu sein und eine Frage an Cyril hinterherzuwerfen. Ob er es wohl wert war? Bisher lief es ja ganz gut, möglicherweise konnte der Schwarzhaarige jemand werden, den ich nicht absolut hasste. Mein Blick hob sich wieder und ich schaute Cyril bemüht interessiert an. „Was... was zockst du denn so?“ Oh Gott, fühlte ich mich schmutzig. Als Ausgleich hätte ich am liebsten gerade einem Baby den Lutscher geklaut, aber dafür waren hier zu wenig Babies! Es war nicht gerade förderlich, wenn ich mich immer so fühlte, sollte ich einen Schritt auf eine Person zu tun; aber irgendwie musste man doch Freunde finden. Sollte das ganze in die Hose gehen würde ich mir das alles aber nochmal überlegen. „Ich hab mich noch nie für einen Ball zurechtgemacht!“, platzte es einfach aus mir heraus um mich selbst von meinen Gedanken abzulenken und ich nickte ein paar Mal, während ich in die Runde schaute. Das konnten die beiden gerne als mein Geschenk für sie ansehen; das Geschenk von einem Schluck Alkohol. Einen Schritt näher zur Bewusstlosigkeit.


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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptyMo 25 Mai 2020 - 20:57
Cf: Ballsaal

Mit Sabi & Vincent

Der Weg zum Grill und auch zum Mittsommerfeuer war nicht wirklich weit. Die beiden hatten den Ort in einigen Minuten erreicht. Der Geruch war nun auch sehr intensiv. Das Wasser lief der Griechin schon fast im Mund zusammen. Ihr Magen knurrte auch immer wieder, wegen des leckeren Geruchs.

Die beiden hatten schon fast den Grill erreicht, als Sabi dann wieder zu ihnen stieß. Sie hatte einen Teller voller leckeren Sachen für die drei dabei. Chloe sah sich die Sachen auf dem Teller genau an. Alles sah voll lecker aus. „Vielen Dank. Du bist ein Lebensretter! Darf ich ein bisschen was haben?“, fragte die Griechin, doch bevor die Grünhaarige noch richtig antworten konnte, nahm sich die Griechin ein Gemüse und tunkte es in den Kräuterdip. Danach landete es schnell in ihren Mund. Es schmeckte ihr sehr gut und somit würde wahrscheinlich ihr Magen ein bisschen ruhiggestellt werden. Trotzdem hoffte sie, dass es für die beiden keine unhöfliche Aktion war.
Sabi fragte anschließend noch, ob es Fisch geben würde. Vincent kam der Griechin zu vor und bestätigte, dass es Fisch geben würde. Anschließend gingen die drei zum Grill. Chloe nahm sich zuerst einen Teller und Besteck. Danach sah sie sich beim Grill um. Es gab im Prinzip wirklich alles, was das Herz begehrte. „Hallo, ich hätte gerne ein Rindfleisch-Steak medium und noch gerne Grillgemüse“, sagte sie zum Grillmeister. Gesagt, getan, er gab ihr alles was sie wollte auf den Teller. Anschließend ging sie noch zum Salat. Dort nahm sie sich noch Tomaten- und Gurkensalat und noch ein Stück Knoblauchbrot. Jetzt wo sie so auf ihren Teller sah, merkte sie, dass sie wirklich großen Hunger hatte. Aber dies würde ihr wahrscheinlich reichen oder? Falls nicht, könnte sie sich später auf jeden Fall nochmals etwas zum Essen holen. Nun wartete sie noch auf die anderen beiden.


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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptyMo 25 Mai 2020 - 23:52

mit Joaquin #001
Irgendwo zwischen mehreren Liegestühlen, weit entfernt vom Lagerfeuer, hatte Dawn sich zurückgezogen und auf dem Boden zusammengekauert; machte ein beleidigtes Gesicht. Dabei war es ihr vollkommen egal, dass ihr pastell-grünes Kleidchen und ihre weißen Kniestrümpfe bereits ergraut vom Staub waren. Grüne Grasflecken hatten sich bereits in den weißen Stoff gefressen und auch ihre ebenfalls weißen Armstulpen waren schon mit Flecken übersät.
Der kleinen Blondhaarigen war es offensichtlich egal wie sie aussah, sie war allerdings auch zu jung um sich den Kopf über Make-up und Hochsteckfrisuren zu zerbrechen, wie es all diese zickigen Tussis taten. Ihr war generell alles egal!

Eigentlich wollte sie gar nicht mehr hier sein und noch viel weniger, nachdem man sie aus der Sporthalle verjagt hatte, weil sie sich, neugierig wie sie war, den seltsamen Getränken genähert hatte, die so in der Nase und im Rachen brannten, wenn man daran roch.
Irgendjemand meinte, dass das nichts für sie sei und hatte sie nach draußen geschickt. Widerwillig hatte Dawn dem Folge geleistet, in der Hoffnung hier mehr Spaß zu haben aber dieser Ball war eine einzige Enttäuschung – ein Reinfall!
Dabei hatte sie sich so sehr darauf gefreut, nachdem die älteren Schüler immer wieder davon sprachen, wie schön dieses Event doch sei. Gespannt hatte Dawn ihnen zugehört, welche Vorbereitungen sie treffen würden und hatte ihre Mitschüler intensiv mit Fragen gelöchert. Letztendlich war die Vorfreude auch auf sie übergesprungen - was ihre Mitschüler erzählt hatten, hatte nach einem wundervollen Märchen geklungen mit weißen Einhörnern, Schwertern, schönen Feen und starken Prinzen... Alles für die Katz! Weder Einhörner noch Prinzen hatte die Blondhaarige bisher gefunden.

Letztendlich hockte Dawn abseits des großen Feuers – weil sie sich nicht näher heran zu den anderen traute – und schmollte. Wieder war sie allein, wieder enttäuscht – dabei hatte sie so sehr gehofft endlich Freunde zu finden. Oder wenigstens einen hübschen Prinzen, der auf sie aufpasste. Ein Einhorn wäre auch toll gewesen...!

Mit dicken Krokodilstränen in den Augen drückte sie ihre blaue Stoffpuppe und bislang einzigen Freund feste an sich, während sie mit einem Stock in einem Brot herumstocherte, welches wohl jemand fallen gelassen hatte. "Du bist mein Prinz, nicht wahr, Tarrant?", flüsterte sie mit belegter Stimme zu ihrer Puppe, von der selbstverständlich keine Antwort zu erwarten war.

Dawn hoffte, dass diese ätzende Feier, an der sie unbedingt hatte teilnehmen wollen, schnell vorüber ging und sie sich in ihr Zimmer zurückziehen konnte.
Vorzeitig das Event zu verlassen kam für das Mädchen ebenfalls nicht in Frage – nachher verpasste sie doch noch etwas wichtiges und wurde dann wieder von interessanten Gesprächen ausgeschlossen, weil sie einfach nicht mitreden konnte. Dies ließ ihr Ego kaum zu, also musste sie hier noch aushalten bis der Ball offiziell als beendet galt.

Frustriert kickte sie das Brot mit dem Stock weg, dabei flog es im hohen Bogen gegen den Kopf eines Schülers der in der Nähe stand. Es war zu dunkel als das Dawn erkennen konnte, wen sie da getroffen hatte.
Neugierig kniff sie die Augen zusammen, um im Dunkeln besser sehen zu können – ohne Erfolg...! Wer war dieses mysteriöse Wesen, welches sie mit dem Brot getroffen hatte? Ein Einhorn?


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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptyMi 27 Mai 2020 - 14:00
Montag, 22. Juni 2015
mit [Serah] & Miyako

Miyakos Besänftigungsversuch schien zu fruchten, denn bereits wenige Sekunden später verschwand der Flunsch aus dem Gesicht des Schwarzhaarigen und wurde durch ein Lächeln abgelöst. Sie tat eben doch nur auf unfreundlich, jedoch ohne großen Erfolg. Und ihr Argument war auch nicht schlecht, immerhin waren beide Mädels neu hier auf der Insel. Entweder, sie hatten außerhalb einen Freund – was eher unwahrscheinlich war – oder waren echt gut bei der Sache und hatten sich hier bereits etwas geangelt. Was allerdings auch unwahrscheinlich erschien. So viele tolle Fische gab es hier nicht im Teich, aber er konnte ja nur raten, auf welchen Typ sie standen. Ein kurzes Lachen war von ihm zu vernehmen, als die Rotbraune einen Schluck trank und beschwor, dass das nicht zum Spiel gehörte. „Jaja, ich seh schon. Untreu und dann nicht mal die Eier, – oder Eierstöcke? - haben, um es zuzugeben“, erwiderte er nun ebenfalls provokant grinsend. Was sie konnte, konnte er auch. Allerdings war ihr Einwand mehr als nur gerechtfertigt, entweder sie fanden nun gute Fragen, oder sie wurden nie betrunken. Vielleicht konnte man dem ja Abhilfe schaffen, indem man einfach jedes Mal einen riesigen Schluck nimmt, statt nur an der Flasche zu nippen. Das Vorhaben würde auf jeden Fall bei der nächsten Gelegenheit umgesetzt werden.

Beruhigt über die Zustimmung zur Geheimhaltung, konnte er sich nun endlich wieder etwas entspannen. Zwar wäre es noch immer nicht toll, sollte @Vincent auf einmal den Supervater raushängen lassen und ihn hier vor versammelter Mannschaft zurechtstutzen, doch so war das Risiko der Ausbreitung wenigstens eingedämmt. Gerüchte waren manchmal schneller als der schlimmste Virus, die Bekämpfung mindestens genauso ätzend. Doch da es keinen Gegenwind von den Damen gab, vertraute er einfach auf ihre Worte. Was blieb ihm auch anderes übrig, bei allem anderen würde man ihn direkt für verrückt abstempeln. Wenn das nicht bereits geschehen war.
Nachdem seine Frage ausgesprochen war, fixierte er die Mädchen immer wieder abwechselnd mit seinem Blick und verlegte den Freundensprung bei Miyakos Reaktion in seine Gedankenwelt. Perfekt! Der Abend konnte also doch noch besser werden. Dass sie den Videospielen nicht so sehr verfallen war wie er selbst verpasste der Freude zwar einen kleinen Dämpfer, doch war das trotzdem besser als gar nichts. Eigentlich erwartete er nun auf die nächste Frage, doch was dann passierte, überraschte ihn etwas. Die vermutete Dämonin könnte ihre Nachfrage vielleicht direkt bereuen. Denn kaum hatte sie zu Ende gesprochen, weiteten sich die Augen des Jungen vor Freude und er ließ keine weitere Sekunde verstreichen, ohne ihr zu antworten. „Meistens Rollenspiele, diese wunderschönen Zeitfresser. Ich habe sogar selbst eins programmiert – nagut, eigentlich hat mein Bruder damit früher angefangen, ich habe es nur fortgeführt, als er nicht mehr konnte.“ Dass er darauf nicht genauer eingehen wollte, konnte man ohne Mühe an seinem Blick ablesen, doch das tat seiner ausführlichen Antwort keinen Abbruch. „Ansonsten alles Mögliche, Beat ‘em ups, Rennspiele, Horror, Shooter. Am besten noch als Multiplayer, damit man mit Freunden spielen kann. Online sind viele Leute einfach zu ätzend, da kennt man seine Mitspieler lieber persönlich. Hm.. ansonsten alles, was einen hohen Schwierigkeitsgrad hat. Es wäre einfacher zu sagen, was ich nicht mag“, hing er noch lachend an. „Aber mein absoluter Favorit bleibt wohl Elaria, also das Spiel von meinem Bruder. Ich kann es dir gerne mal zeigen! Vielleicht erkennst du nach einer Weile ja ein paar der Charaktere daraus wieder.“ Wieder musste er grinsen. Immerhin hatte er ja bereits damit begonnen, die Eiskönigin ebenfalls in diese Welt einzufügen. Und sobald sie sich im Wohnheim eingelebt hat, wird sie dort wohl einige bekannte Gesichert treffen. Doch bevor er noch weiter ausschweifte und beide damit vertreiben würde, hielt er lieber den Mund. Immerhin wollte er nicht nur von sich selbst reden, sondern die beiden ebenfalls kennen lernen. Und trinken.
Die Antwort der nächsten Frage war mehr als nur offensichtlich, sodass er die Flasche anhob und seinen bereits geschmiedeten Plan in die Tat umsetzte. Herrlich. So lohnte sich das wenigstens. Noch die Reaktionen der anderen abwartend, beschloss er, einfach direkt weiter zu machen. Immerhin verfolgten sie alle ein gemeinsames Ziel: Möglichst schnell betrunken werden. Und bis jetzt merkte er noch nicht viel von dem Alkohol, trotz Sekt bei den Vorbereitungen. Es musste also schleunigst etwas geändert werden. „Ich hab noch nie einen BH getragen.“ War vielleicht eine etwas seltsame Aussage, doch so konnte er ziemlich sicher sein, dass die Mädels etwas trinken konnten.


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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptyMi 27 Mai 2020 - 19:21
Mit Cyril und [Serah]

Wäre Cyril jetzt wirklich beleidigt, hätte er sicherlich nicht so schnell wieder ein Lächeln auf den Lippen gehabt. Auch seine Aussage daraufhin ließ darauf schließen, dass nichts seiner Laune einen Abbruch getan hatte. Seine Worte balancierten auf einer sehr feinen Linie zwischen Spaß und Beleidigung; hätte er hier die falsche Person vor sich, würde das Gespräch sicherlich ganz schnell den Bach runtergehen. Zu seinem Glück aber lagen mir genau solche Wortgefechte und ich konnte damit weitaus mehr anfangen, als jemanden vor mir zu haben der mir nur sagt wie toll und nett und super ich war. Zum kotzen.
Als Dank streckte ich dem Schwarzhaarigen neckisch die Zunge raus. „Ich könnte nichtmal untreu sein, wenn ich wollte - kann mir bestimmt keiner hier das Wasser reichen.“ Ich hatte nicht wirklich das Bedürfnis, eine Beziehung zu haben - was auch eindeutig gut war. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es irgendjemanden hier gab, der wirklich kompatibel mit mir war. Es durfte kein Feigling sein, kein netter Kerl von nebenan, und niemand der sich einschüchtern ließ. Und selbst wenn es einen Typen gab, der alle Kriterien erfüllte, konnte ich mir noch immer nicht vorstellen, in einer Beziehung zu sein. Das war sicherlich das Problem daran, wenn man noch nie verknallt war. Aber ich hatte sowieso andere Prioritäten, demnach war mir das ganze auch mehr oder weniger egal. Vielleicht würde sich das irgendwann ändern, aber gerade gab es wichtigere Dinge in meinem Leben.

Alkohol zum Beispiel.
Bevor ich mich diesem jedoch vollends widmen konnte, stand noch eine Antwort des Kerls aus, mit welchem ich mich gerade unterhielt. Und seine Antwort fiel ausführlich aus. Manche hätte es vielleicht genervt, und manche erwarteten sicherlich, dass es mich auch nervte, doch das tat es nicht. Ich hörte Cyril zu und irgendwie war es ganz nett zu sehen, wie enthusiastisch er über dieses Thema sprach; auch wenn ich selbst mit Videospielen nicht allzu viel zutun hatte. Zumindest verstand ich die meisten Worte, die er benutzte, und kannte auch die Genres. Ich nickte ein paar Mal hier und da bei seinem Wortschwall und ich fragte mich, wie schwer es wohl war, ein Spiel zu machen. Da ich mich noch nie mit Programmieren auseinandergesetzt hatte, hatte ich überhaupt keine Anhaltspunkte dafür - war es schwer, oder total leicht? Was musste man dafür überhaupt machen? Wo fing man an? Es war absolut kein Thema, mit welchem ich je in Kontakt gekommen war.
„Heißt das, du hast Leute von hier zu Charaktern in deinem Spiel gemacht?“ Ich musste leicht lachen und schaute mich nochmal um. Also war der unscheinbare Lehrer von nebenan in diesem Spiel vielleicht der Oberbösewicht? Das kleine Mädchen mit der unsicheren Körperhaltung vielleicht eine Amazone? Ich musste zugeben, dass es sich irgendwie total interessant anhörte, sich selbst in einem Spiel wiederzuerkennen. „Ich würde es mir... mal ansehen.“ Ich grinte schief und schaute Cyril dabei zu, wie er einen großen Schluck nahm; den ich ihm geschenkt hatte. Sehr kurz darauf machte der Anwesende auch schon mit dem Spiel weiter, und auf seine Aussage hin musste ich kurz auflachen. Also sagten wir jetzt alle einfach nur Dinge, die es den anderen beiden ermöglichten, etwas zu trinken? Einem „Sei froh.“ meinerseits folgte ein weiterer, vernichtender Schluck an Sekt - doch noch immer hatte die Flasche viel zu viel Inhalt für meinen Geschmack. Ich legte meine beiden Handflächen links und rechts an die Flasche und gab ihr einen weiteren Kühl-Boost, damit das Gesöffs auch gar nicht erst auf die Idee kam, irgendwie warm zu werden.
„Wie wär's, wenn wir einfach nur trinken? Immerhin sind wir alle glaube ich nur darauf aus, betrunken zu werden.“ Ich schaute fragend in die Runde. „Wir können uns ja trotzdem Fragen stellen, oder so. Ich verspreche, ehrlich zu antworten.“ Ein schelmisches Grinsen zierte meine Lippen - oder war das etwa schon eine Lüge? Nein, nein war es nicht. Es war nur lustig, Leute zu verwirren. Und eine Art Basis hatten wir ja schon irgendwie, zumindest waren wir alle nicht mehr totale Fremde - nurnoch so halb Fremde. Vielleicht war es also möglich, einfach in ein normales Gespräch zu kommen. „Oder wir könnten irgendwem einen Streich spielen!“ Meine Augen leuchteten auf und voller Erwartung schaute ich von Cyril zu Serah und wieder zurück. Ob die beiden sowas wohl mochten?


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BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptySo 31 Mai 2020 - 17:38
mit Vincent und Chloe

Die Mitbringsel vom kalten Buffet waren ein voller Erfolg! Lächelnd hielt Wasabi Chloe den Teller hin, damit diese sich daran bedienen konnte. Bei dem breiten Essensangebot im Umfeld war die Grünhaarige wirklich nicht geizig mit ihrer Beute, zumal sie die Snacks ja sowieso für alle zum Teilen mitgebracht hatte. „Natürlich“, erteilte sie Chloe somit die Erlaubnis sich zu bedienen. Es tat schon ziemlich gut als Lebensretter bezeichnet zu werden. Wasabi spielte das Kompliment ein paar Mal in ihrem Kopf ab, wodurch ihr Lächeln stetig etwas breiter wurde. „Und ich habe uns allen ein Törtchen als Nachtisch mitgebracht, siehst du?“, wandte sie sich daraufhin an Vincent und hielt den Teller demonstrativ ein Stück höher und fast schon penetrant in Vincents Gesicht, als würde der Heimleiter die Desserts anderenfalls nicht gut genug sehen können.
Schließlich senkte sie den Teller wieder und widmete ihre Aufmerksamkeit dem Grill. Von den Snacks wurden sie immerhin zu dritt nicht satt. Und befriedigend waren das Gemüse und die Chips als Abendessen auch nicht. Mit knurrendem Magen ließ Wasabi den Blick über den Grill wandern. Das Fleisch sah fast schon verboten gut aus, doch konnte sie ihre Augen letztlich nicht vom knusprigen Fisch abwenden. „Ich esse beides. Aber heute mag ich lieber Fisch haben“, sagte sie zu Vincent und reihte sich hinter Chloe ein. Während die Jungs hinterm Grill Chloe bedienten, mogelte Wasabi sich mit einer Gabel bewaffnet neben ihre Freundin und stibitzte zwei gegrillte Fische, die sie auf ihrem Teller stapelte. Als sie einen dritten Fisch auf ihren Teller befördern wollte, wurde sie von einem aufgebrachten „Hey, was soll das?“ und dem wütenden Gesicht von einem der Grilljungen unterbrochen. Erschrocken rammte Wasabi die Gabel in den Fisch und machte einen blitzschnellen Abgang, bevor sie einen Klaps mit der Grillzange auf ihre gierigen kleinen Hände bekommen konnte. Sie hörte nur noch ein resigniertes Fluchen hinter sich, als sie mit dem Fisch zwischen den Zähnen bei Vincent ankam und sich halb hinter dem weißhaarigen Riesen versteckte. Als ihr Blick den des Grilljungen traf, drehte sie sich gänzlich um und kaute auf ihrem Fisch herum; Vincent und Chloe den Rücken zugedreht. „Hrmm … die Grillleute sind … böse auf mich“, murmelte sie zwischen den Happen, die sie aß, als würde das ihr Verhalten vollständig erklären. Vielleicht hatte Vincent auch alles mitbekommen? Immerhin hatte er nur ein paar Meter vom Grill entfernt gestanden. Chloe hatte es auf jeden Fall mitkriegen müssen und diese Tatsache war Wasabi jetzt ein wenig peinlich. „Ich dachte man kann sich selber was nehmen“, murmelte sie noch leiser und ließ den Kopf etwas hängen. War drinnen beim Buffet schließlich auch so gewesen. Und was war schon so schlimm daran, wenn sie sich selbst bediente? Dann ging die Schlange auch viel schneller voran; eine eindeutige Win-Win-Situation für Wasabi.


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Gast

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Anonymous

[out: Ich habe jetzt wirklich sehr lange gewartet und überspringe Candice und Mikato nun aufgrund dessen einfach.]

Mit Damian, Candice und Mikato

Am liebsten hätte Helena den jungen innerhalb weniger Sekunden einfach zu einem Doktor geschleift, die Atemnot zur Sprache gebracht und ihn damit automatisch in das nächste Krankenzimmer zur Beobachtung katapultiert. Aber es sollte wohl nicht so sein. Mit ein wenig Unverständnis quittierte die Engelin das Schweigen der beiden Neuankömmlinge und wechselte abwechselnd mit Candice, dann mit dem neuen Jungen und Damian Blickkontakt. Allerdings reagierte auch nur Letzterer wirklich verlässlich auf den Hilferuf ihrer blauen Augen. Als könnte ihr Freund in diesem Moment Gedanken lesen, verlieh er den Aussagen noch einmal zusätzlich Nachdruck. Auch wenn sie die Erwähnung vom Essen jetzt eher weniger als sinnvoll erachtete. Doch darüber wollte sie sich nun ganz bestimmt nicht aufregen. Eigentlich betete sie nur eine ordentliche Reaktion von den beiden zu bekommen, welche ihr Gewissen erleichtern würde. Doch in den nächsten paaren Sekunden passiert wieder nichts von deren Seite. „Wirklich, sucht doch bitte Hilfe auf.“, wiederholte sich die Französin noch einmal deutlich und ein kleines bisschen flehend. Unangenehm war es ohnehin schon. Noch dazu, weil sich keiner der drum herumstehenden der Szenerie einmal angenommen hatte.
Ein Seufzen war gerade dabei sich den Weg ihre Kehle empor zu arbeiten, da nahm sie Damian bei der Hand und zog sie mit sich. Seinen Worten lauschend und einen flehenden Blick noch in deren Richtung werfend drehte sich die Pariseren letzten Endes mit ihm um und schaute ihrer großen Begleitung seitlich ins Gesicht. Sie wollte etwas sagen, fand sich aber immer noch hin -und hergerissen zwischen dem Drang zu helfen und dem Willen mit ihm zu gehen, da es anscheinend auf keine wirkliche Reaktion traf. Erst ein paar Schritte später löste sich die Blockade ihrer Lippen, als Damian selbst anfing leise irgendetwas von sich zu geben, was die Blondine allerdings im ersten Moment nicht verstehen konnte. Sie wollte es aber auch nicht wirklich wissen. Wäre es für sie bestimmt gewesen, hätte er es sicherlich deutlich genug gesagt. Zumindest ging sie in diesem Moment davon aus. „Danke. Ich glaube nicht, dass ich einfach so weg gegangen wäre...“, erwiderte sie seinen Blick mit einem sich leicht formenden Lächeln, was jedoch die leicht Bedrückte Stimmung nicht beheben konnte. Aber was sollte man nun davon halten? Das Essen war mittlerweile lauwarm, das spürte sie durch den Pappteller hindurch, welcher sich in ihrer anderen Hand befand und zum Spaß zurückzufinden war so eine Sache. Manchen viel das sicherlich leicht, aber ihr würde wohl für den Rest des Abends noch ein hustender Schwarzhaariger im Kopf herumschwirren. Das ließ sich nicht mehr vermeiden.

Auf der anderen Seite war es keine Option den ganzen Abend mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter herumzulaufen. „Wir sollten beim Treffpunkt vermutlich erst einmal unser Essen vernichten, wäre echt schade drum.“, versuchte sie überhaupt erst einmal wieder ein anderes Thema in die bedrückte Atmosphäre zu drücken und bewegte dabei ihren Teller leicht hoch und runter. „Ansonsten müssten wir uns vermutlich noch Sorgen machen, dass Lyall uns das unberührte Essen vor der Nase einfach wegisst.“, lachte sie auf und grinste dabei leicht, „Oder ich esse dir deinen Teller leer und du musst mit eisernem Willen deinen großen Hunger unterdrücken.“. Zugegeben: Die letzte Vorstellung gefiel sogar ihr relativ gut. Auch wenn ihre Begleitung sicherlich auch andere Wege kannte sich für diese fiese Aktion zu revanchieren. Und wenn es nur das kneifen in die Seite war, wenn sie gerade dabei war zu trinken. Harmloser wäre allein nur die Variante mit dem Witz gewesen. Natürlich während sie am Trinken war. Dafür allerdings musste der Witz wirklich, wirklich gut sein. Mal sehen was die Zukunft bringen würde. Vorerst führte dieser Weg vom großen Feuer, den Sorgen und allen anderen Problemen. Das Doppeldate konnte beginnen.

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Vincent

Vincent

Zen 189
Vincent

Vincent
BeitragThema: Re: ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ ♛ Am Sportplatz - Mittsommerfeuer ♛ - Seite 11 EmptyDi 2 Jun 2020 - 20:45
Vincent, Dienstag 23.06.2015
mit Chloe und Wasabi

Die Mitbringsel von Wasabi fanden bei Chloe gleich anklang, die anscheinend wesentlich hungriger war, als zuvor angenommen. Auf die Linie hätte sie nun wirklich nicht achten müssen, allerdings konnte es auch sein, dass die Zeit bis zum Beginn des Balls zu knapp war um noch schnell einen Happen zu essen. Am liebsten hätte ich gleich nach meinem Törtchen gegriffen, konnte mich aber noch zurückhalten. »Die Törtchen sehen echt gut aus. Danke.«, lobpreiste ich die Errungenschaft, die mir wortwörtlich unter die Nase gehalten wurde. Das konnte man regelrecht als Folter betrachten. Während sich die Damen bereits in die Reihe stellten, nahm ich hinter Wasabi meinen Platz ein und verspeiste währenddessen mein Steak samt Salat. Immerhin wollte ich den Grilljungs einen leeren Teller präsentieren, damit ich noch zu mehr Fleisch kam. Möglicherweise waren die Bälger ja so knausrig und ließen bei einem vollen Teller nichts mehr springen. Das Risiko wollte ich bei Gott nicht eingehen. Das Frühstück und diese Miniportion machten einen gestählten Mann wie mich garantiert nicht satt. Gerade als ich meinen letzten Bissen runterschlucken wollte, entstand ein kleiner Aufruhr am Grill. Die Grünhaarige hatte sich anscheinend ungefragt die Fische vom Grill gemopst, was mir prompt ein Grinsen auf den Lippen bescherte. Es war auch sehr lustig anzusehen, wie sie sich hinter mir versteckte, um den feindseligen Blicken der Jungs zu entkommen. Die sollten sich mal nicht so anstellen, immerhin sollte es genug Proviant für alle geben, selbst wenn der nächste im Bunde ein Vielfraß war. Meine Zeit war nun gekommen und ich ratterte meine Menüliste runter. Die verdutzen Blicke der Grillmeister waren einfach herrlich. Da ich mal nicht so sein wollte, ließ ich doch einen Teil meiner Bestellung fallen, damit auch wirklich genug für alle da war. Allerdings konnte und wollte ich mich nicht von meinen zwei Steaks, ein paar Spießen und meinem stark gewürztem Grillkäse trennen. Mit einem Kopfnicken bedankte ich mich, ehe ich mir noch eine große Portion Tomatensalat auf meinem Teller schöpfte. Nichts schmeckte besser zu gegrilltem Steak als mein heißgeliebter Tomatensalat. Da wir drei nun alle verköstigt worden waren, mussten wir uns nur noch einen Platz suchen und da kam meine sadistische Ader wieder zum Vorschein. »Wollen wir uns mit an den Tisch setzen oder lieber auf die Treppe?«, fragte ich meine Begleiterinnen und zeigte auf einen halbbesetzen Tisch (@Cyril van Nykvist) und anschließend auf meine vorgeschlagene Treppe. Es gab wesentlich mehr Treppen als Bierbänke zum Sitzen. Sollten sich die Ladies allerdings für die Bierbank entscheiden, würde ich natürlich meinem Bengel beim Saufen auf die Finger schauen. Der sollte bloß nicht denken, dass er ungestraft davonkommen würde, sollte er sich so mordsmäßig die Kante geben. Immerhin war ich noch immer eine der Aufsichtspersonen und würde, wenn nötig, auch einstreiten. Die Flaschen an Alkohol bei den Jugendlichen waren mir bereits bei Ankunft nicht entgangen. Abwartend wofür sich meine Kolleginnen entschieden, vertilgte ich meine Grillspieße und leckte mir genüsslich über die Lippen um ja nichts zu verschwenden. Memo an mich selbst: grillen bei Gelegenheit. Und diese Gelegenheit bot sich eigentlich jeden Tag an, nur die Umsetzung haperte ein wenig.






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