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Foyer des Parterres
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Leviathan

Leviathan

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Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Schwarze Hose, schwarzes Shirt, Perücke, Brille & Bart!
Leviathan

Leviathan
BeitragThema: Foyer des Parterres Foyer des Parterres - Seite 8 EmptyFr 13 Apr 2018 - 16:11
das Eingangsposting lautete :

Der Foyer des Parterres





Betritt man die gewölbte, hölzerne Eingangstüre des Yanega Anwesens, so steht man inmitten eines saaähnlichen Vorraumes, dessen stets gepflegter Boden mit roten Teppichen ausgestattet ist. Direkt neben dem Eingang befindet sich ein Sofa mit einem Beistelltisch - hier können beispielsweise Gäste oder Familie der Bewohner empfangen werden. Die Wände sind sehr hoch und auch die Fenster von großem Ausmaß, weshalb das Innere des Anwesens tagsüber stets von Licht durchflutet wird.
Im Osten und Westen des großen Foyers schließen zwei weitere Flügel an. Während man über den Westflügel zu gewissen Räumlichkeiten wie etwa den Speisesaal, der Küche oder zur Heimleitung kommt so würde man über den Ostflügel die eher stilleren Räume wie das Krankenzimmer erreichen können.
Im hinteren Bereich des Vestibüls besteht nach wie vor der bauliche Aspekt eines Empfangs, bevor zwei Treppen den Weg nach oben weisen. Womöglich diente das Anwesen in früheren Zeiten als ein Gästehaus. Heute wird die Rezeption nicht mehr genützt, was natürlich nicht bedeutet, dass sich hier nicht hin und wieder Schüler einen Spaß erlauben und Gebühren für den Übergang in den ersten Stock verlangen.


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Julia

Julia Bardera

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Julia Bardera

Julia
BeitragThema: Re: Foyer des Parterres Foyer des Parterres - Seite 8 EmptyFr 24 Dez 2021 - 15:46
25. Juni 2015, Abend
mit @Jack Wilson

Natürlich freute sich Jack. Sein nicht vorhandener Enthusiasmus Zug Julia ja förmlich den Boden unter den Füßen weg. Nicht, dass sie etwas wirklich anderes erwartet hätte. Der Erzieher war schon seit jeher ein grummeliger Zeitgenosse und dezenter Dorn in ihrem Auge gewesen. Dabei konnte sich die Dämonin nicht einmal wirklich daran erinnern aktiv gegen ihn vorgegangen zu sein. Vermutlich – das war wahrscheinlicher – hatte sie beim ersten Treffen einfach einen schlechten Eindruck hinterlassen und seitdem seine Feindlichkeit schlichtweg zurückgeworfen. Wie ein Spiegel, der seinen gegenüber ständig perfekt imitierte und ihm eine klare Vorstellung dessen gab, was er gerade repräsentierte. Doch wer schaute schon gerne in das eigene Spiegelbild. Julia selbst hatte damit – allein aus persönlichen Gründen – so ihre Probleme; und meistens sahen die Menschen sowieso nur das, was sie wirklich sehen wollten. Die Chancen standen also gut, dass Jack ebenfalls wenig selbstreflexiv an die Sache heranging. Auf der anderen Seite waren Julias Aktionen natürlich alles andere als teambildend.
Trotzdem ließ sich die Direktorin in diesem Fall zu einem leichten Zucken der Mundwinkel hinreißen. „Wassernotfall also …“, wiederholte sie nachdenklich und folgte der Goldlocke mit ihren saphirblauen Augen bis zum Kücheneingang, wo sie ihn dann letztlich komplett aus den Augen verlor. Kurz darauf aber schon wiederfand, als das Glas mit neuer Pflanzennahrung gefüllt zum Ort des Geschehens zurückkehrte. Und wer war sie, dass sie ihn bei seiner absolut wichtigen Arbeit unterbrach? Stattdessen lehnte sich Julia gemütlich mit dem Rücken an eine der Wände und begutachtete stattdessen den generellen Zustand der Eingangshalle. Sie konnte halt einfach nicht verneinen, dass dieses Gebäude einen weitaus schöneren Charme als die Schule hatte. Was zum einen verständlich, aber auch ziemlich erniedrigend war. Da kam schon so ein bisschen der Wunsch auf, die nächsten Angriffe würden ihren Arbeitsplatz mal komplett verwüsten. Was – und das wusste sie selber – eine komplett bescheuerte Vorstellung war.
„Nun, Ehre würde ich es nicht nennen. Schließlich bin ich hier sowas wie ein Alien.“, nahm sie seine geschwollene Rhetorik auf und pfefferte sie erst einmal elegant gegen die nächste Wand. Niemand fand es super, wenn sie hier herumstolzierte, das war nun einmal so, da brauchte man ihr nichts vormachen. „Ich hatte mich lediglich dazu entschieden mal einen ausführlichen Rundgang durch das Gebäude zu machen, nachdem ich eine neue Schülerin vom Hafen abgeholt – und hierhergebracht habe.“, was aus ihrem Mund so wirkte, als gehöre es schlichtweg zu ihrem Berufsalltag. Dabei wussten beide, dass nichts ferner der Realität sein konnte.
„Und dabei ist mir einfach nur aufgefallen, wie unglaublich sauber und gut verwaltet das hier alles wirkt. Keine großartigen Schandflecken, alles in bester Ordnung. Sogar die Lautstärke bei den Zimmern ist mehr als nur angenehm ... also wollte ich diesen Eindruck auch jemandem mitteilen, der zwangsläufig daran beteiligt gewesen sein muss.“, setzte sie ihre Aussage leicht lobend fort und warf dabei einen symbolischen Blick quer durch das Parterre. „Mehr hatte ich also gar nicht im Sinn, Jack. Weder bin ich hier um irgendetwas anzukreiden, noch um viel Stress um gar nichts zu machen., und sie stockte kurz leicht nachdenklich mit leicht abwesenden Blick, „Es sei denn, ich sollte irgendwas Wichtiges zu den Kindern wissen, oder auf irgendetwas angesprochen werden.“. Was, jetzt wo sie es so aussprach, eigentlich ein gutes Thema war. Darauf hätte sie schon ein bisschen früher kommen können. Vielleicht hätte sie den Heimleiter dann ja noch in seinem Büro erwischt und müsste das hier und jetzt nicht in Erfahrung bringen. „Gibt es denn irgendetwas, was ich wissen sollte? Oder sind die Blumen gerade das größte Problem hier?“,, ein Schmunzeln umspielte ihre Lippen, „Ich habe zuhause sicherlich auch noch ein paar Blumen, die Hilfe bräuchten.“. Wenn es für diese nicht sogar schon zu spät war. Sie und Gartenarbeit war im Endeffekt genauso, als würde man das Backen der Pizza einem Eisbären überlassen. Sah bestimmt lustig aus, aber satt machte es nicht.


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Jack Wilson

Jack Wilson

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Jack Wilson

Jack Wilson
BeitragThema: Re: Foyer des Parterres Foyer des Parterres - Seite 8 EmptyDi 28 Dez 2021 - 15:47
25. Juni 2015, Abend
mit @Julia Bardera


Die Erklärung des Dämons, warum er nicht die Gießkanne geholt hatte, schien die Direktorin nicht weiter zu interessieren. Zum Glück, denn auf weitere dumme Unterhaltungen wegen einer Gießkanne hatte der Blonde keine Lust. Eigentlich wollte er gar nicht mit Julia reden, aber irgendwie war er doch recht neugierig geworden, warum sie hier war. Dieser hohe Besuch war selten. Sehr häufig nur dann, wenn es irgendwelche Probleme gab. Ob es heute auch wieder irgendwelche Probleme gab? Es war heute generell sehr ruhig. Vielleicht auch ein bisschen zu ruhig? Der Neuseeländer war sich nicht sicher. Aber das war jetzt auch nicht ganz so wichtig.
Nachdem Jack dann endlich seine Blumen-Mission beendet und nachgefragt hatte, was die Direktorin hier wollte, antwortete sie ihm sogleich schon. Dass sie sich dabei selbst als Alien bezeichnete, war... interessant. Es entsprach sehr gut der Wahrheit, denn immerhin fiel sie hier im Wohnheim mit ihrer Kleidung so gut auf, wie ein bunter Hund. Aber der Neuseeländer sagte lieber nichts zu diesem Thema. Es wäre vielleicht nichts Gutes aus seinem Mund gekommen und er wollte ihr keinen Angriffspunkt bieten, auf dem sie herumstochern konnte.
Doch ihre weiteren Worte überraschten den Blonden sehr. Generell, seit gestern überraschte Julia ihn immer wieder mal. Hatte sie irgendeine Verwandlung durchgemacht oder so? Ungläubig sah er sie an. Meinte sie das wirklich ernst? Sie lobte den Zustand des Wohnheims? Die harte Arbeit, die die Erzieher und der Hausmeister tagtäglich hier vollführten? Nicht schlecht. Mit diesem Grund als Besuch hatte Jack wirklich nicht gerechnet. Aber ein weiterer Grund schienen wohl die Kinder zu sein, die eventuell Ärger machen könnten. „Hm… Also nicht.. “, antwortete er ihr nachdenklich und stoppte sofort. Er sah hinter Julia, wie sich Oliver Blake hinaufschlich. Seine Lippe war aufgeplatzt. Jack sah den Jungen nur kurz an, ehe er sofort wieder verschwand. „… nein nicht, dass ich wüsste. Vielleicht weiß ja Vincent mehr. Aber im Moment weiß ich gerade nicht, wo er ist“, fügte er sofort noch an seinen angefangenen Satz an. Was wohl mit dem Jungen passiert war? Na hoffentlich nichts schlimmes. Vielleicht sollte er es später Vincent melden, damit dieser bescheid wusste und sich dieser annehmen konnte. Aber das war nicht das Thema, über das er jetzt wirklich nachdenken wollte. Eigentlich wollte Jack einen Weg finden, seine Feindin wieder so schnell wie möglich loszuwerden, aber dies schien wohl schwieriger zu sein als gedacht. Die nächsten Worte der Direktorin und auch ihr Schmunzeln irritierten den Dämon schon wieder. War das eine Einladung zu ihr nach Hause? Wieso wollte sie das? Verwirrt darüber, lächelte er nur und kratzte sich am Hinterkopf. „Ja, gerade eben war das tatsächlich das schlimmste Problem. Die meisten sind tatsächlich noch ein wenig unterwegs oder befinden sich schon in ihren Zimmern, deswegen ist es recht ruhig hier“, antwortete er ihr anschließend. Ob er noch auf das Blumenthema bei ihr Zuhause antworten sollte? In seinem Kopf erstellte der Blonde eine Pro- und Kontraliste, um alle Möglichkeiten abzuwägen. Seltsamerweise überragte die Proseite mit den Punkten „die armen Blumen“ und „sie ist ja irgendwie auch meine Chefin“. Tja, somit hatte sich das Thema dann erledigt. „Also, wenn du willst, kann ich mir die Blumen gern mal ansehen. Ich bin zwar kein Profi, aber schlecht bin ich jetzt auch nicht bei der Blumenpflege“, antwortete er ihr mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht. Eigentlich nicht das, was er jetzt wirklich machen wollte. Vor allem war Julia ihm eigentlich unsympathisch und er wollte so wenig mit ihr zu tun haben, wie es eben ging. Doch nun schien die Welt wohl gegen ihn zu entscheiden. Ohje… Was dieser Tag wohl noch bringen würde? Na hoffentlich nicht noch Schlechteres.




Foyer des Parterres - Seite 8 Jack_s10
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Julia

Julia Bardera

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Julia Bardera

Julia
BeitragThema: Re: Foyer des Parterres Foyer des Parterres - Seite 8 EmptyDi 28 Dez 2021 - 20:30
25. Juni 2015, Abend
mit @Jack Wilson

„Verstehe.“, äußerte sich die Direktorin zufrieden und pustete dabei einen kleinen Schwall an Luft in ihre Umgebung. Keine merklichen Probleme waren etwas Gutes. Zumindest bedeutete es, dass Jack und seine Kollegen hier alles im Griff hatten. Großartigen Grund seiner Aussage zu misstrauen hatte die Dämonin sowieso nicht. Sie war – entgegen der ganzen Gerüchte – nicht über jedes Kleine Staubkorn auf der Insel informiert. Auch vor ihrem Auge konnten Geheimnisse gehütet- und Ränke geschmiedet werden. Es war meistens nur Julias Ausstrahlung und Selbstbewusstsein, welche ihr diesen Charme der ständigen Allgegenwärtigkeit verliehen. Zusammen mit ihrer ganz individuellen Persönlichkeit, ergab sich dann diese ganz spezifische Aura, die Julia ständig im öffentlichen Raum zu umgeben schien. Diesen Hauch von leichter Unnahbarkeit, sowie schlichter Dominanz, der alle Anwesenden wie ein kalter Wind umhüllte und auf ihre Plätze verwies.
Natürlich war Letzteres für Isola Verhältnisse maßlos übertrieben. Weder wollte Julia irgendjemanden dominieren, noch war sie gerade auf einem Rachefeldzug, der sie jeglicher Empathie beraubte. Nein – im Moment war sie einfach nur … nett. Eine bessere Beschreibung gab es nicht und war vermutlich auch genau der Grund, warum Jack eben so antwortete, wie er es in diesem Moment tat. Sie staunte zumindest nicht schlecht über das spontane Angebot häuslicher Pflanzenhilfe. War ihre Aussage doch eher als Scherz gemeint und … ah, ja, Julia erkannte ihren eigenen Fehler.
„Ich bewundere deinen Arbeitswillen, Jack. Aber so viel Aufwand musst du dann doch nicht für meine Hauspflanzen betreiben.“, versuchte sie seinen Enthusiasmus zu bremsen und brachte ein sichtlich amüsiertes Lachen hervor, „Außerdem gibt es an einem Abend wie diesem tausend Mal interessantere Orte als meine Wohnung.“. Womit sie eine indirekte Anspielung auf Restaurant, Bars oder ähnliches wagte. Der Dämonin kamen eben nicht irgendwelche Leute ins Haus. Es brauchte schon mehr als nur einem gemeinsamen Abend im Alkohol, damit die reservierte Blondine so etwas in Erwägung zog. Klar, sie konnte spontanen Besuch nicht abweisen, aber so lange sie die Kontrolle hatte, übte sie das auch aus. „Sollte die Situation aber zu unkontrollierbar werden … nun, ich verspreche auf das Angebot zurückkommen. Immerhin hat mich die kleine Kostprobe deiner Fähigkeiten überzeugt.“. Was auch prompt mit einem leichten Zucken ihrer Mundwinkel untermauert wurde. Wobei es weder für sie- noch für andere klar war, was diese Geste nun bedeuten sollte. Vermutlich war es ihre eigene Unsicherheit, die sich mit dieser doch recht gemäßigten Freundlichkeit einstellte. Aber Julia wollte es einfach mal versuchen. Den anderen, aber vor allem sich selbst zuliebe. Der Kennlern-Abend war ja gar nicht so schlecht gewesen.
„Aber vielleicht gibt es eine Alternative dazu …“, und sie ließ ihren Blick einmal durch das Parterre schweifen, „Ein abendliches Getränk, zum Beispiel. Allerdings weiß ich nicht, ob man sich hier irgendwo etwas nehmen darf, ohne von irgendwem Ärger zu bekommen.“, wobei sie nicht definierte, ob es nun alkoholisch war oder nicht. Wobei es unwahrscheinlich war, dass es im Wohnheim großartig viel Alkohol gab. Ihr Kopf dachte auch eher an so etwas wie Kaffee oder Espresso. Alkohol hingegen hatte den Vorteil, dass es ihre Zunge lockerte. Immerhin konnte Julia sich nicht wirklich als Meisterin des Smalltalks profilieren. Sie war halt eher diese langweilige Persönlichkeit, die hinter allem einen gewissen Zweck sehen musste, um darauf einzugehen. Das Jack nun unbedingt das erste Opfer ihrer eigenen Veränderungsambitionen wurde war … nunja, Schicksal? „Die Stadt ist sicherlich eine sehr ungünstige Alternative.“, und sie deutete nochmal zur Verdeutlichung in Jacks Richtung, „Aus deiner Perspektive, versteht sich.“.


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Jack Wilson

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Jack Wilson

Jack Wilson
BeitragThema: Re: Foyer des Parterres Foyer des Parterres - Seite 8 EmptyDo 30 Dez 2021 - 18:08
25. Juni 2015, Abend
mit @Julia Bardera


Zum Thema, dass es keine wirklichen Probleme im Moment gab, äußerte sich die Direktorin nicht weiter. Eigentlich hatte der Neuseeländer gedacht, dass sie das nicht glauben würde, aber er war ein wenig froh darüber, dass sie es nicht tat. Wahrscheinlich wär sie ihm dann gehörig auf den Senkel gegangen. Ob Jack dann einfach ohne ein Wort gegangen wäre? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Erstaunlicherweise war Julia so… anders heute. Lag das am großen Alkoholkonsum vom Vortag? Sollte man ihr jeden Tag ein wenig Alkohol in den Kaffee schütten, damit sie nett war? Der Dämon spielte kurz mit diesem Gedanken aber schüttelte dann leicht den Kopf. Nein, er sah die Direktorin zum Glück eh nicht jeden Tag, da musste er sich nicht noch diese Mühe machen. Er würde sie auch ohne Alkohol überleben.
Dass es sich beim Thema mit den Blumen im Garten der Direktorin vielleicht um einen kleinen Scherz handeln könnte, daran hatte der Dämon wirklich nicht gedacht. Generell wusste er eigentlich nie, was Julia wirklich dachte und wollte. Aber das war wohl Jack auch egal, weshalb er sich dabei auch keine Mühe machte sie zu verstehen. Immerhin war sie ihm unsympathisch und wer wollte schon so eine Person verstehen? Der Dämon jedenfalls nicht. Der Witz ging an Jack vorbei, genauso wie die Luft, die Julia zuvor ausgepustet hatte. Er hatte nicht damit gerechnet, dass diese Frau auch mal witzig sein konnte. Gestern zwar schon, aber da war wieder der Alkohol im Spiel. Irgendwie führten alle Wege zum… Alkohol? Interessante Beobachtung, die er hier gerade machte.
Die netten Worte und das Lächeln im Gesicht der Direktorin machten die Sache nur noch verwirrender für Jack. War sie jetzt ernsthaft einmal nett oder tat sie nur so, bis er in ihre Falle ging? Zwar lächelte der Erzieher die Frau an, aber im Inneren war er sehr unsicher, ob nicht doch etwas hinter dem Ganzen steckte. „Alles klar. Du weißt ja, wo du mich findest“, antwortete er ihr kurz und knapp. Das Lächeln blieb in seinem Gesicht. Bei den nächsten Worten von Julia zuckte der Neuseeländer kurz zusammen. Häää?! Was war denn jetzt los?! Sie wollte mit ihm irgendwohin gehen, um etwas zu trinken? War das ein Scherz? Jack konnte seinen Posten heute zum Glück nicht verlassen, denn er wusste nicht wo Vincent war und jemand musste sich um die Kids ja schließlich kümmern. Doch es schien schon fast so, als ob die Direktorin seine Gedanken gelesen hatte, denn sie deutete darauf, dass sie eventuell auch hier irgendwo etwas trinken könnten. Verdammt! Dabei wollte er doch ein ruhiger Abend ohne einen Feind haben. Aber wirklich nein konnte er jetzt auch nicht mehr sagen. „Hm… Im Speisesaal wird gerade essen ausgegeben, deshalb würde dafür nur der Partykeller in Frage kommen. Momentan müsste niemand dort sein und da gibt es wirklich alles Mögliche zu Trinken, bis auf Alkohol“, schlug er vor. Ob dies der Ort war, den sich die Direktorin vorgestellt hatte? Egal. „Folge mir“, fügte er nur noch mit an und machte sich schon auf den Weg dorthin, ob es Julia nun wollte oder doch nicht, war ihm egal.

tbc: Partykeller




Foyer des Parterres - Seite 8 Jack_s10
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