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Shima no Koji :: Grundinformationen :: Schulball

♛ Ballsaal ♛
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Leviathan

Leviathan

Zen 136

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Offenes, grau kariertes Hemd über weißem T-Shirt, knielange Jeasshorts, weiße Sneakersocken
Leviathan

Leviathan
BeitragThema: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyFr 14 Feb 2020 - 18:39
das Eingangsposting lautete :

♛ Der Ballsaal ♛





Den ganzen Nachmittag haben fleißige Schülerinnen und Schüler der Shima no Koji Oberschule damit verbracht, aus der sonst recht tristen Sporthalle einen atemberaubenden Ballsaal zu zaubern:
Betritt vom reichlich mit Fackeln beleuchteten Sportplatz aus die Sporthalle durch die große Doppel-, oder durch eine der Nebentüren, so fällt sofort auf, dass Sportunterricht am heutigen Abend wohl nicht an der Tagesordnung steht. Jegliche Utensilien vom Sportunterricht wurden verräumt, stattdessen entfaltet sich ein riesiger Saal mit einer erhöhten Bühne am Ende der Sporthalle. An der Decke schweben vereinzelnte glitzernde Luftballone, die Wände sind mit unzähligen Girlanden und Lichterketten dekoriert worden.
Im vorderen Bereich des Ballsaals sind elegant dekorierte, runde Stehtische angebracht, die bereits mit Sekt- und Weinflaschen, sowie Gläsern und Blumen gedeckt sind. Gegenüber dieser Tische am Rande der Sporthalle gibt es eine Bar zur Selbstbedienung, bei der man sich an weiteren analkoholischen und alkoholischen Getränke bedienen kann.
In der hinteren Hälfte des Saals befindet sich die große Freifläche zum Tanzen, die erhöhte Bühne, sowie der heiß begehrte DJ-Pult der Schule. Je nach Programmpunkt werden die Lichtverhältnisse dazu angepasst, man kann sich jedoch sicher sein, dass der Ballsaal wohl über den Ballabend hinweg wohl stets etwas abgedunkelt sein wird. Ohne dies würde die gigantische Discokugel über der Tanzfläche ja gar nicht zur Geltung kommen!

Aktuelles Lied


Buffet
Spoiler:
Bar
Spoiler:



sh4


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Gast

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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 13:50
Avon, 22.06.2015, abends
mit River

Während der Nix sich hier auf Isola wesentlich wohler fühlte, als in seiner Heimat, gab es natürlich auch jene, welche sicher zurückwollten. Und nur hier waren, weil es besser war und nicht, weil sie es wollten. Dies traf wohl auch auf River zu, was ihre Äußerung klarmachte. Ruhig betrachtete er sie. Er konnte es nicht leugnen, dass hier am Land schlimme Dinge passieren. Dies konnte er echt nicht. Im Wasser war es jedoch nicht viel besser, zumindest für ihn. Überall auf der Welt herrschte Grausamkeit, es war nur die Frage, wo es einen zuerst und wie oft heimsuchte. Dies lernte man ihm Leben noch, so hart es auch war. Doch wäre Avon heute nicht, wer er war, wäre das alles nicht passiert. So erging es wohl jedem. Dies sollte er wohl sagen. ,,Erfahrungen können schmerzlich sein, doch bilden sie unseren Charakter. So schwer es auch ist. Halte daran fest und stehe sie durch, so lernst Du, Fehler nicht erneut zu beginnen - und die guten und kostbaren Dinge im Leben zu schätzen." Ob es mit ihm als Bruder besser gewesen wäre. Ja, er weiß ja nicht. . . immerhin hatte er seine Brüder damals einfach verlassen, auch, wenn sie gut gehütet waren und er sie über alles liebt. Dennoch war er gegangen und hatte sie verletzt, nur, damit es ihm besser ging - machte dies einen tollen, großen Bruder aus? Er bezweifelte es stark.
Bei der nächsten Frage betrachtete er sie, schloss er kurz nachdenklich die Augen. Was für eine interessante Frage. Konnte er sich jedoch durchaus vorstellen, warum sie dies fragte. Immerhin war sie noch jung. Der Blauschopf blickte tief in die violetten Augen: ,,Meines Erachtens nach ist derjenige liebreizend, welcher nicht darauf auslegt, es zu sein. Jemand, der selbst zu sich steht und sich nicht verstellen muss, um freundlich und ehrlich zu sein. Einzugestehen und zu wissen, wer man ist, erfordert Zeit und Erfahrungen. Man muss sich selbst sein, ohne jedes Mal sein Handeln und seine Aussagen zu überdenken um dies zu tun, was seinem Gegenüber gefallen würde, man aber nicht wirklich ist. Zu seinen Gefühlen zu stehen ist schwer und es gibt Leute, wo man möchte, dass sie einen mögen - doch sich dafür verstellen zu müssen, verknotet einen nur selbst." Er drehte sie einmal langsam, wie man oft den Tanzpartner drehte, bevor er sie wieder zu sich nahm, ansah und fortfuhr: ,,Wenn jemand vom Herzen lacht, erkennt man dessen Charakter, unverstellt und ehrlich. In meinem Augen bist Du dann liebreizend, River, wenn ich sehe, wie Du mit jemanden lachst. Eine Person, die ohne sich zu verstellen glücklich ist, ist liebreizend." Eine Hand von ihr nehmend, pattete sachte ihren Kopf. ,,Sei nicht so streng mit Dir. Du bist jung, Du lernst das alles noch, doch braucht es seine Zeit. Derweil denke nicht so viel nach und tu das, was Du willst und womit Du Dich wohlfühlst. Etwas grübeln ist immer gesund, doch sich den Kopf zu zerbrechen bringt nichts, dann wirst Du nur unglücklich. Und dann sind Deine Liebenden unglücklich. Ein ehrliches Lächeln ist der Schlüssel zu der Herzen anderer." Womöglich sprach er gerade, wie ein ziemlich großes Spruch-Katzenposter, aber so war sein empfinden. Ob man es glaubt oder nicht.


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Julia

Julia Bardera

Zen 63

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Aktuelles Outfit: Violettes Sommerkleid mit einem weißen Zusatz in der Mitte und schwarzen Sandalen (Siehe Signatur)
Julia Bardera

Julia
BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 17:07
Mit Leviathan. Dann: Gang zur Bühne.

Julia war bei weitem nicht so anspruchsvoll an diesem Abend, wie sie es sonst im institutionellen Umfeld der Schule war. Eine Feier war auf keiner Weise mit einem Unterricht, oder anderen Schulveranstaltungen gleichzusetzen. Hier stand der Spaß im Vordergrund, die Freude, das Beisammensein. Alles Dinge, mit denen die Dämonin leider nicht allzu viel anfangen konnte. Zumindest in diesem Moment. Da änderte auch das Getränk in ihren Händen nichts, was nichts anderes als pure Nervennahrung darstellen sollte. Ein Seufzen entkam ihrer Kehle, während sie das Glas in ihren Händen mit leicht rotierte und damit die Flüssigkeit in Bewegung versetzte. Da holte sie eine mehr als nur vertraute Stimme aus ihren gedanklichen Konflikten heraus und katapultierte sie instant in das Hier und Jetzt.
Da stolzierte doch tatsächlich ein Leviathan direkt auf die Bar zu. Angekündigt hatte er sich durch sein elegantes Selbstgespräch über Saft, was Julia aber nur halb mitbekommen hatte. Etwas erstaunt beobachteten ihn ihre blauen Augen, als er selbst neben ihr noch keine Anstalten machte zu grüßen. Still und neugierig wartete die Bardera ab, bereute es im nächsten Moment allerdings schon wieder. Allein die Art und Weise, wie der gesträhnte Teenager sich an den Leuten vorbeiwurstelte und nun auch direkt vor ihr einfach entlanggriff, zeugten nicht von guter Erziehung. Nein, ganz im Gegenteil. Leviathan war so selbstzentriert und unbeschwert wie eh und je. Gut, dass sie rechtzeitig ihr Glas aus der Gefahrenzone bewegt hatte. Gott weiß was passiert wäre, hätte sie es nicht getan.

„Na, Levi?“, konterte sie seine Überheblichkeit mit kurzen, aber warm gesprochenen Worten. Jedem Leihen wäre die Veränderung in ihrer Stimme aufgefallen. Das hielt die Direktorin allerdings nicht davon ab in seiner Gegenwart mit den Augen zu rollen, als sie die Entstehung der Sauerei mit aus dem Augenwinkel betrachten durfte. Wobei sie der nächste Kommentar des Nephilims stutzig machte. Die unterbewussten Alarmglocken der Dämonin schlugen aus, als sie seine Mundbewegungen und Gestiken mit einem Mal in Beschlag nahm. Man könnte sagen, dass sie den Engel lange genug kannte, um daraus eine Schlussfolgerung abzuleiten. Dabei war es schon sehr bezeichnend, dass er von allen Themen der Welt genau dieses eine aus der Kiste entnahm und vor ihr ablegte. Ihr Blick war kurzzeitig etwas besorgt und rief natürlich ein Stück weit negative Stimmungen hervor. Hatte sie ihn vernachlässigt? Sie fragte sie das gerade so sehr, dass ihre nächste Antwort schon beinahe einer Verteidigungshaltung glich. Auf der anderen Seite war es nur eine von vielen Sachen, die nun ganz begierig an Julias Gemüt nagten. „Nun, ich habe auch ein eigenes Leben. Wir haben uns nur nicht so oft gesehen, Levi.“, warf sie ihrem Schützling ganz kühl und unbeeindruckt die Antwort vor die Füße.
Es war selbstverständlich, dass man sich durch die Geschehnisse mit dem Makler nun erstmal arrangieren musste. Aber das bedeutete nicht, dass sie nun ein großartiges Miteinander führten. Jeder machte trotzdem noch sein eigenes Ding, ging eben seinem eigenen Leben nach. Außerdem hatte sich Julias Arbeitsroutine kaum geändert.  Aber das jetzt auf ganzer Breite an der Bar ausdiskutieren? Dazu hatte sie in erster Linie keine Lust und es ging auch niemand anderen etwas an! Wenigstens waren sich die Beiden in der Hinsicht mehr als nur einig, denn das Gespräch ging weiter. Sogar mit einem kleinen auflachen der Bardera, als der Nakamura sich mit den „richtigen Getränken“ versuchte ein erwachsenes Ansehen zu verschaffen.

„Ach, Levi...“, deutete sie an und erfüllte ihm schnell und schmerzlos den Wunsch in die Gesellschaft des Sekt-Adels aufgenommen zu werden. „Wenn du jetzt noch das Glas richtig halten würdest…“, grinste sie amüsiert und stellte ihr Glas auf der Theke ab, „…dann würdest du sogar fast als Erwachsener durchgehen.“. Ihr Blick glitt kurz zu einer Person, welche sich gerade den Saft in einen der Becher füllte. Das war doch die perfekte Überleitung. „Ansonsten verbietet man dir noch den Alkohol und du darfst, wie Ophaniel, am Ende nur noch Saft trinken.“. Nun ganz deutlich ihre weiße Zahnlinie zeigend, grinste die Blondine ihrem Schützling ins Gesicht. Es folgte ein leichter Schritt auf den größeren Engel zu, dann setzte sie ihren Kopf leicht neben seinem linken Ohr an. Eine Szenerie die man entweder als besonders intim oder als Gegenmaßnahme für die Lautstärke interpretieren konnte.
„Ich könnte aber auch anordnen, dass du keinen Alkohol kriegst. Du weißt schon, meine Autorität spielen lassen.“. War sie zu fies? Vermutlich. Aber eigentlich wollte sie dem Nephilim damit auch nur ein kleines bisschen auf den Zahn fühlen. Ihm das Gefühl geben trotzdem noch unter Aufsicht zu stellen, damit dieser sich nicht mit dem alkoholischen Zeug vollbecherte. Da die Dämonin mit ihrem Vortrag aber noch nicht ganz fertig war, machte sie nur einen kleinen Schritt zurück. Das fiese Grinsen verschwunden und durch eine freundlich lächelnde wärme ersetzt. „Und tue mir den gefallen, dass du dich nicht zu sehr betrinkst, ja?“, ihre Hände nahmen sich mal die Freiheit seinen Kragen zu richten. Jetzt auch musterte auch sie den Aufzug ihres Schützlings noch einmal genauer.
„Und das ganz ohne meine Hilfe. Unglaublich!“, staunte sie noch leicht und kehrte mit ihren blauen Augen wieder zurück in das Gesicht des Schwarzhaarigen. „Du kannst es doch, warum machst du es nicht öfter? Sowas steht dir.“. Gut, die Hosenträger waren nicht so ganz Julias Geschmack. Eigentlich würde sie die Dinger eher aus dem Fenster werfen, aber darum ging es im Endeffekt ja gar nicht….

Ein paar Minuten später vibrierte ihr Telefon. Schnell, wie immer, griff die Dämonin nach ihrem Gerät in der kleinen Handtasche und schaute auf die eingehende Nachricht. Seufzen würde sie an diesem Abend noch sehr oft, wie sie selbst spontan feststellte und schickte eine Antwort zurück an @Vincent. Hoffentlich beschwichtigte das den Weißhaarigen.  Obwohl sich Julia die Situation auch nicht nehmen lassen würde, den Heimleiter runter Lampenfieber zu sehen. Eine göttliche Erinnerung an den Abend so viel stand fest. „Ich muss sowieso gleich noch den Ball anmoderieren.“, wandte sie sich innerlich lachend von ihrem Gerät ab und ihrem Schützling zu. „Tanze nach der Ankündigung doch mit mir, wenn du dich traust.“, was im Endeffekt die Herausforderung des Abends sein würde. Aber wer outete sich in der Schülerschaft schon gerne, indem er mit der Direktorin tanzte? Einer fiel der Blondine dabei auch spontan ein. Aber diesen hatte sie während des Gespräches vergeblich in der Umgebung gesucht. Wo war der Kater?
„Ich gehe schonmal zur Bühne.“, erläuterte sie ihr nun folgendes Programm und drückte den Teenager einmal kurz an sich, „Bis nachher, mein Großer.“. Dann machte sie sich auf den Weg durch den Ballsaal und suchte nach dem roten Ausbrecher. Finden tat sie den Übeltäter allerdings gerade nicht. Verdammt, Mathéo! Wo bist du?! Vielleicht sollte sie noch schnell eine Nachricht an ihre erhoffte Hilfe senden...


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Leviathan

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Leviathan

Leviathan
BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 18:58
Leviathan
mit Jul, danach mit Ivy an der Bar

Auf die Sache mit Mathéo wollte Jul wohl genauso wenig eingehen wie der Engel eigentlich selbst. „Wir haben uns wirklich nicht oft gesehen…“, hatte der Nephilim der Direktorin still zugestimmt und fügte gedanklich noch ein „leider“ hinzu. Wahrscheinlich hatte er genauso viel mitbekommen von ihrem neuen Leben mit Mathéo als Mitbewohner mitbekommen, wie Julia von all seinen exzentrischen Abstürzen in den letzten Wochen. Es wäre auf jeden Fall von Vorteil für, sie würde auch heute nichts davon mitbekommen. Besser wäre es noch, es würde nicht so weit kommen.
„Wieso, wie halte ich es denn?“, erkundigte sich Schwarzhaarige bei der Direktorin und schaffte es noch kurz, einen Blick auf das Glas in ihrer Hand zu erhaschen, bevor sie jenes wieder abgestellt hatte. Der Engel räusperte sich kurz und hielt das Glas dann genau so, wie er es bei ihr festgemacht hatte. „Ja, ich weiß doch, wie man es richtig hält!“, quengelte er schnaubend. „Du hast mich nur gerade abgelenkt“, schob er ihr noch schön in die Schuhe und kippte sich dann sein Glas in mehreren, kleinen Schlücken hinunter. Als die Direktorin dann in sein Ohr flüsterte, lief dem Engel ein eiskalter Schauer über den Rücken und er schreckte etwas zurück, ehe er sein nun leeres Glas an der Bar abstellte. „Julia!“, sagte er entsetzt und neben der Tatsache, dass er sie nie bei ihrem vollen Namen nannte schlug er sich auch noch schockiert die Hand auf den Mund. „Das wäre Machtmissbrauch!“ Und eigentlich wusste er, dass sie es nicht tun würde. Zumindest nicht ohne triftigen Grund. Was sie sich jedoch nicht nehmen ließ, war eine Bitte an ihren Schützling. „Keine Sorge, ich vertrage viel!“, versicherte er ihr, klopfte sich dann kurz auf die Brust und fand das im selben Moment so absurd, dass er sich selbst auslachte. Wenn man es jemanden nicht ansehen konnte, dass er viel vertragen würde, dann war das Levi – definitiv.
Während die beiden noch wohltuend weiterplauschten, entschied sich der Nephilim wahrhaftig dafür, sich ein Glas Orangensaft zu genehmigen. Einerseits um sie in den Glauben zu lassen, er habe alles unter Kontrolle und anderseits, weil sein Mund dann durch die leichte Aufregung doch etwas angetrocknet war. „Ja, gut oder?“, hinterfragte er noch einmal stolz und machte sich nicht die Mühe, Isalijas essentielle Hilfestellung zu erwähnen. Wenn sie schon einmal in hundert Jahren stolz auf ihren Schützling war, dann musste man das nicht gleich zugrunde richten und brühwarm rausplaudern, dass er eigentlich fast mit einem Batmanhemd aufgekreuzt wäre.  „Vor allem die Hosenträger sind voll cool“, sprach er vermutlich im gleichen Moment aus, als Jul jene in Gedanken bereits verbannt oder verbrannt hatte. Wie unterschiedlich die beiden doch sein konnten. Und wie unterschiedlich gefragt beide doch waren: Das wurde dem Engel spätestens dann wieder bewusst, als Jul mega beschäftigt nach ihrem Handy grabschte und den Jungen wissen ließ, dass sie gleich auf die Bühne verschwinden würde. „Ich tanze natürlich mit dir.“, hatte er ihr auf ihr Angebot im überraschend ernsten Tonfall geantwortet. Anders als bei anderen Jungs in seinem Alter gab es für Levi nicht viel Gründe für peinlich berührte Momente. Er hatte vor seinen Freunden auch nie einen Hehl daraus gemacht, wie sehr er die Direktorin eigentlich schätzte und mochte und sie auch immer verteidigt, wenn jemand meinen musste, sich unangenehm über Julia zu äußern. „Na dann Hals- und Beinbruch“, wünschte er und lächelte ihr schließlich hinterher, als sie sich von der Bar abgewandt hatte und auf den Weg zur Bühne machte.
Als sie sich bereits in sicherer Entfernung befand oder eben genügend Leute die Sicht versperrten, atmete der Engel einmal tief ein und aus, drehte sich wieder zur Bar und griff nach dem, wonach es ihm eigentlich schon die ganze Zeit lustete: Mit einem >Plopp< öffnete er die Bierflasche, entnahm einige Schlucke und erspähte aus dem Augenwinkel ein wohl sehr durstiges Mädchen, das sich ihr Glas gleich vollgas runterkippte. Als Leviathan sich einen Schritt näherte und direkt ansah , erkannte er sie auch: Es war @Ivy aus der Mondklasse. Sie hatten nicht viel miteinander zu tun, aber waren sich immer mal wieder über den Weg gelaufen und hatten ein paar Worte miteinander gewechselt. War sie eine Freundin von Kaede gewesen oder verwechselte er sie gerade? „Boah, auf Ex!“, stellte er fest und nickte würdigend, während er, ohne es überhaupt zu registrieren auf ihr pompöses Kleid trat, das sie fast schon hinter sich herzog, so pompös war es! Besser wohl, sie würde sich jetzt nicht bewegen. Oder es zumindest bemerken. „Hallo Ivy.“, grüßte Leviathan sie und hob sein Bier kurz an. „Bist du nervös oder so? Hast du ein Balldate? Warum haben eigentlich alle ein Balldate?!"




♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 Levi-t13
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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 20:20
Cf: Wohnheim - Parterre - Westflügel - West-Apartment mit kurzem Halt im kleinen Wohnzimmer des Wohnheims

Montag, 22. Juni 2015
Mit Roxanne, Vincent, Madara, Karina & Riley


Ursprünglich hatte sich Jacob beim Verlassen seines Zimmers fest vorgenommen, zumindest heute Abend nicht zu rauchen. So sehr er die beruhigende Wirkung des Nikotins auch liebte, der Gestank war leider ein großer Nachteil. Die Gesundheitsschäden selbstverständlich auch, aber das sei aktuell mal hinten angestellt. Natürlich war er vorher schon nervös gewesen, vor allem wegen dem Treffen mit seiner Angebeteten. Aber auch die Anwesenheit all ihrer Freunde, Lästerschwestern und Co. sollte man nicht außer Acht lassen. Das würde diesbezüglich auf jeden Fall ein anstrengender Abend werden. Denn wie er den Doc und Roxannes beste Freundin kannte, würden sie es sich sicher nicht nehmen lassen auf ihm herum zu hacken. Da musste er aber wohl oder übel durch. Für die bildhübsche Dunkelelfe würde er dieses Laster aber ohne zu zögern auf sich nehmen. Nagut, das stimmte nicht ganz. Gezögert hat er nämlich ziemlich lange. Doch damit sollte nun endlich Schluss sein! Immerhin würde sie nicht ewig auf ihn warten und dann würde er es definitiv bereuen, nichts unternommen zu haben.
Leider kam ihm auf dem Weg zur Sporthalle dann doch noch etwas zwischen seinen rauchfreien Abend und ihn. Niemand geringeres als die wehrte Drachenlady @Ivy. Beinahe hätte er ihr den Hals umgedreht, doch zum Glück kam das Mädel rechtzeitig wieder zur Besinnung und es gab keine Verletzten. Seine Laune war danach jedoch auf dem Tiefpunkt. Und der Plan, vorher noch schnell Blumen zu Kaufen fiel auch ins Wasser. Dafür war er nun nämlich viel zu spät dran und aus Frust griff er dann doch zur Notfallzigarette, die er für den Fall er Fälle eingesteckt hatte. Immerhin musste er sich schon das Trinken verkneifen – bei dem niedrigen Alkoholpegel den er brauchte, um vollkommen hinüber zu sein. Sonst würde er den Abend bestimmt nicht heile überstehen, ganz zu schweigen von den Schülern, die er danach irgendwie zurück zum Wohnheim bekommen musste. Und wenn er sich recht erinnerte, sogar mit dem Heimleiter zusammen. Nene. Das wollte er sich echt nicht betrunken antun.

Die letzten Meter lagen vor ihm, der Glimmstängel neigte sich dem Ende zu und fand sich wenig später in einem Aschenbecher wieder, bei welchem der Vampir kurz stehen blieb und seine Krawatte noch einmal zurecht rückte. Währenddessen ließ er den Blick über die Sporthalle schweifen und staunte bei der Dekoration nicht schlecht, doch wollte er sich damit nicht zu lange aufhalten. Sicheren Schrittes betrat er den Ballsaal und entdeckte Roxanne direkt mit ihrer üblichen kleinen Truppe. Einige Schüler hatten sich bereits an der Bar versammelt und genehmigten sich die ersten Schlucke – sogar noch vor der Rede des Heimleiters. Das konnte ja noch was werden. Bei der Schüssel voller Kondome musste er zweimal hinsehen, konnte sich dann aber ein Schmunzeln nicht verkneifen. Da dachte wohl jemand an die Sicherheit der Teenies. Doch bevor er am Eingang noch Wurzeln schlug setzte er sich langsam in Richtung der kleinen Gruppe in Bewegung. Dort angekommen ließ er seinen Blick kurz durch die Runde schweifen, verbannte die was wäre wenn das und das schief geht-Gedanken aus seinem Kopf und begrüßte alle mit einem lächelnden: „Abend zusammen.“ Erst danach wandte er sich speziell an seine heutige Ballbegleitung – er konnte es immer noch nicht glauben, dass sie tatsächlich ja gesagt hatte – und musste sich ziemlich zusammenreißen, um sie nicht wieder minutenlang staunend anzustarren. „Du.. wow“, verschlug es dem Briten dann doch kurz die Sprache, als er noch einmal ihr gesamtes Outfit betrachtete. „Du siehst wirklich unglaublich gut aus“, vervollständigte er hastig seinen Satz, ehe er ihr nach kurzem Zögern ein kleines, aber hübsches Gänseblümchen überreichte. „Ivy hat mich aufgehalten, ich hab’s leider nicht mehr geschafft…“, gestand er leise. Verdammt war ihm das peinlich. Doch er konnte ja schlecht ohne irgendetwas hier auftauchen, selbst die Kinder hatten für ihre Begleitungen allesamt hübsche Sträuße besorgt.


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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 20:45

mit Oliver

Serahs Handy war bewusst auf Stumm geschalten, damit es nicht in mitten von Reden schrill klingelte, allerdings war die Vibration noch aktiv. Nachdem sie die Clutch in ihrer Hand hielt, hätte sie demnach jede einkommende Nachrichten oder Anruf bemerken müssen und das war ihr Problem. Ihre eigentliche Begleitung rührte sich nicht - und obwohl sie doch angenehm unterhalten wurde, spürte sie die Stimme in ihrem Hintergrund, die sie daran erinnerte. Erst Olivers Deuten auf die Schale mit Knabbereien lenkte sie schließlich davon ab. Immerhin würde das ihren Hunger und ihre Stimmung in Zaun halten.
Dankbar griff sie kurz hinein und warf sich Salzgebäck in den Mund, enttäuscht kauend. Etwas richtiges ersetzte es definitiv nicht, weshalb sie darauf hoffte, dass Oliver recht behielt und das Buffet - oder was auch immer es gab - freigegeben wurde. „[color=darkred]Ich hoffe es gibt gutes Fleisch![/ color]“ Der Gedanke daran ließ ihr fast das Wasser im Mund zusammen laufen, das Knabberzeug war ungenügend.

Ihre Vermutung zu seiner Herkunft war nicht ganz abwegig - englischsprachig war offensichtlich, aber genaueres konnte die Schülerin nicht sagen. „Amerika, soso“, wiederholte sie mehr für sich, als für ihn und sag ihn neugierig. „Wie ist es da so? Ich war noch nie dort.“ Literatur zu dem Kontinent oder den Vereinigten Staaten, die er offensichtlich meinte, waren das einzige was sie dazu kannte.... und nun ihn. Je nachdem was sie las, gab es unterschiedliche Darstellungen. Mal war die USA die Guten, mal die Bösen. Sie konnte es nur schwer einschätzen, allerdings machte Oliver nicht den Eindruck eine schlechte Person zu sein, aber dafür wusste sie auch zu wenig über ihn.
Während sich der Ballsaal füllte wurde auch das eigenartige Gefühl in ihrem Magen schlimmer. Es kostet die Dämonin eines an Konzentration sich nichts an Marken zu lassen. Eines war ihr allerdings klar, es konnte nicht am Amerikaner liegen - zumindest nicht nur.

Die Tatsache, dass sie noch klare Worte und Sätze formulieren konnte, verdankte sie nur ihrer Willenskraft, die sich nicht die Blöße geben wollte, mir etwas negativen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „Will Ich hoffen. Das dauert jetzt schon ganz schön lange.“, meinte sie zu ihm. Es wurde Zeit, das es offiziell losging. Die Redner schienen nicht zuverlässig zu sein, weshalb würde es sich sonst derart verzögern? Oder war es die Neugierde, wie es ablaufen würde, die sie - untypisch - ungeduldig stimmt. „Bist du ein guter Tänzer?“, wollte sie noch von ihm wissen und offenbarte sie einen Teil ihres Vorhabens für den heutigen Abend. Sie wollte tanzen, einmal die eigenen Gedanken loslassen und Spaß haben. Ihre eigene Tanzfähigkeit schätze sie, wie hätte es anders sein können, als gut ein. Wer konnte sich schon nicht zur Musik bewegen? Es gab schließlich nichts einfacheres, ihrer Meinung nach. Ohne auf seine Antwort zu warten, richtete sie ihr Glas zu ihm. „Auf einen guten Abend.“, wollte sie mit Oliver anstoßen.


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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 21:00
mit Lydia

Die Überraschung war ihm bestens geglückt. Er sah Lydias zierliche Schultern merklich zusammenzucken und fühlte sich fast ein wenig schuldig, als sie sich mit ihrem unschuldigen Lächeln zu ihm umdrehte. Dennoch grinste der Werwolf unverfroren in sich hinein, bevor er sich selbst gedanklich ermahnte, zumindest ein Minimum an Reife zu zeigen. „Sorry, sorry. Du hast so abwesend in den Raum gestarrt, da konnte ich nicht anders“, entschuldigte Mike sich an seiner Wange kratzend bei Lydia. Eine richtige Entschuldigung war es zwar nicht, doch wirkte die Schwarzhaarige nicht unermesslich wütend auf ihn. Tatsächlich spiegelte Lydias Mimik das genaue Gegenteil wider. Als Zeichen seines guten Willens, legte Mike noch einen oben drauf. „Was hältst du davon, wenn ich uns gleich was zu trinken hole? Beruhigt bestimmt auch den Puls. Was trinkst du gerne?“, schlug Mike schief grinsend vor. Oder beschleunigte Alkohol den Herzschlag? Ach, verdammt, er war doch kein Arzt!
Erst jetzt, wo er einen halben Schritt nach hinten gemacht hatte, kam er dazu, das Outfit der Wölfin ausgiebiger zu mustern. Natürlich glotzte er sie nicht penetrant an, doch sein Blick ruhte etwas länger auf dem knappen Kleid, als der Knigge vermutlich als angebracht bezeichnen würde. Waren so kurze Kleider überhaupt erlaubt? Nicht, dass er sich beschwerte. Um Himmels Willen, Mike wäre der letzte Mensch auf Erden, der sich über knappe Kleider beschweren würde. Dank der ollen Schuluniform zeigten die Mädchen im Alltag sowieso zu wenig Bein (für seinen Geschmack).

Bevor seine Gedanken vom dezent unanständigen ins perverse abdriften konnten, holte Lydia ihn mit ihrer Frage in die Realität zurück. „Die kommen auch kurz ohne mich klar. Levi hat sich eh an die Bar verp—verzogen. Und die anderen wollen tanzen oder so“, erklärte er schulterzuckend. Es tat Mike zwar etwas leid, Arata zurückgelassen zu haben, aber der würde seinen Weg an die Bar schon finden. Soviel traute er Arata noch zu, vor allem wenn es um die Beschaffung von Alk ging.
Mike runzelte daraufhin jedoch die Stirn. „Aber meintest du nicht, dass du mit deiner Mitbewohnerin kommen wolltest? Hatte sie doch keinen Bock oder was? Oder… hast du eine richtige Begleitung?“ Die letzte Frage kam ihm etwas stockend über die Lippen und das Lächeln dazu wirkte ein wenig gekünstelt. Es würde ihn nicht stören, wenn Lydia kurzfristig ein Date gefunden hätte. Jedenfalls sagte er sich das. Schließlich wäre sie bei jedem anderen besser aufgehoben als bei ihm. Denn an jeden anderen erinnerte Lydia sich ohne Probleme.
Während er auf ihre Antwort wartete, konnte Mike nicht anders als den Blick für einige Sekunden abzuwenden. Als er zufällig in Richtung Bühne schaute, erhaschte er einen kurzen Blick auf @Damian, der komischerweise allein herumwatschelte. Mike hob fragend eine Augenbraue, während er dem Blonden ebenfalls zuwinkte. Hatte seine Helena ihn etwa noch vor dem offiziellen Beginn des Abends sitzen gelassen? Das wäre mehr als erbärmlich… aber gleichzeitig auch zum Schießen. Der Sache konnte Mike aber erst später auf den Grund gehen. Zunächst lag seine Aufmerksamkeit vorerst wieder auf Lydia.


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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 21:26
mit Vincent, Riley, Karina, Roxanne

Sarkasmus, überlegte ich, kam hier so gut an, dass man darauf reagierte, als würde man es ernst meinen. Für ein paar Sekunden überlegte ich sogar, ob sie das unsagbar sympathisch oder unsagbar dumm machte, entschied mich dann für ersteres - es wäre keine gute Idee Kollegen oder den Heimleiter für dumm zu halten - und horchte den Antworten darauf, während ich mir die Krawatte glatt strich. Anschließend musste ich mir ein breites und sehr amüsiertes Grinsen verkneifen, als Avon Vincent fragte, was im Falle einer Bindehautentzündung passieren würde.
Anschließend verhielt ich mich etwas stiller und war froh ein wenig in den Hintergrund zu rücken. Es reichte schon, dass ich später die Aufmerksamkeit von allen auf mich ziehen musste. Deshalb hörte ich den Gesprächen überwiegend nur zu, schmunzelte hier und da. Aber ich stieß mit ihnen zusammen an und murmelte ein halblautes "Auf die Mittsommernacht.", ehe ich einen Schluck von dem Sekt trank.
Soweit so gut. Als Roxanne und Jace erwähnt wurden, fragte ich mich, ob der Erzieher die Chance genutzt hat und ob er auch den Zettel gelesen hat. Hoffentlich hatte er es nicht direkt in den Sand gesetzt. Die Antwort darauf bekam ich tatsächlich einige Minuten später, als Rox auftauchte - mir einen Wangenkuss aufzwingend - und anschließend auch den Erzieher anlockte. Mission erfolgreich, ging es mir bei dem Anblick der beiden durch den Kopf, ehe ich noch einen Schluck von meinem Sekt trank, um nichts zu sagen, was ihm vielleicht doch alles verderben würde.
"Nun...", hob ich schließlich an und prostete Vincent mit meinem Glas zu. "Jetzt, da alle da sind, hast du wohl keine Ausrede mehr, um deine Rede hinauszuzögern. Außer du brichst dir auf dem Weg nach oben das Bein." Obwohl ich vermutete, dass Riley das einfach richten würde, sodass er die Rede trotzdem halten konnte.


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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 21:53
Nachdem Mike die Irin erfolgreich erschreckt hatte, entschuldigte er sich bei ihr. Lydia fand nicht wirklich, dass er sich dafür entschuldigen musste, immerhin war sie eine Wölfin und sie hätte ihn schon vorher bemerken sollen, aber da sie so in ihren Gedanken versunken war, hatte sie gar nicht darauf geachtet. „Ach macht doch nichts. Ich habe nur die Deko und den Raum bewundert. Ich habe sowas noch nie gesehen, aber ich war auch noch nie auf einem Ball“, erklärte Lydia und lächelte Mike an. Es war für sie nicht schlimm. Im Gegenteil sie freute sich heute darauf den Ball zu erkunden.
Mike schlug anschließend vor, dass er ihnen was zu trinken besorgen könnte. Kurzzeitig dachte die Schwarzhaarige über das Debakel von der Einweihungsparty nach. Der Alkohol schmeckte ihr, aber der nächste Tag war doch nicht wirklich toll für sie. Doch mittlerweile hatte sie doch den Umgang mit Alkohol gelernt und sie wurde auch nicht mehr von einem Glas schon betrunken, was nun wohl Vorteile mit sich bringen würde. „Das wäre voll lieb, danke. Ich hätte gerne ein Glas Sekt“, sagte sie zu ihrem Mitschüler und lächelte ihn an. Ob er dazumal dieses Debakel auch mitbekommen hatte? Sie hoffte nicht, denn das wäre ihr dann sicher peinlich gewesen.

Als das Gespräch zu den Freunden von Mike ging, meinte er, dass sie auch ohne ihn klar kommen würden. „Und du wolltest nicht mit ihnen tanzen? “, fragte Lydia ihren Mitschüler und war ein wenig verwundert darüber. Ob Mike überhaupt ein guter Tänzer war? Die Schwarzhaarige war sich nicht sicher, doch dies könnte der Grund sein, warum er nicht mittanzen wollte. Aber egal was es war, die Irin war froh darüber, dass sie nun jemanden zum Reden hatte. Immerhin hatte Lucina in letzter Zeit kaum mehr Zeit für die Schwarzhaarige und dies machte sie doch schon recht traurig. Ivy schien auch aus irgendeinem Grund sehr wütend auf sie und Mike zu sein. Irgendwie lief es momentan mit den Freundschaften nicht wirklich gut, außer mit Mike. Sie war froh, dass sie wenigstens ihn hatte, denn was würde Lydia nur ohne ihn tun? Plötzlich hatte sie wieder eine Art Flashback. Sie sah wieder die eine Person, mit der sie sehr viel Zeit verbracht hatte. Wer war nur diese Person? Lydia wollte es so gerne wissen.
Mikes Fragen rissen sie wieder aus ihren Gedanken heraus. „Eigentlich wollte ich mit Lucina herkommen, aber sie hat momentan viel um die Ohren“, erklärte sie ihm zuerst. Ob es wirklich so war, konnte Lydia nicht beurteilen, aber dies hatte Lucina ihr dazumal gesagt. „Eine Begleitung? Nein, ich habe niemanden. Obwohl ich schon gerne wüsste, wie das so ist“, sagte sie zu ihm. Aber es war für sie okay, denn man konnte nicht alles im Leben haben. Der Ball heute war wohl schon Geschenk genug. Damit musste sie sich einfach abfinden. „Hast du denn eine Begleitung heute Abend? “, fragte die Schwarzhaarige Mike und merkte sofort, wie ihr Herz wieder anfing zu schmerzen. Trotzdem wartete sie gespannt auf die Antwort des Werwolfs.


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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 22:15
mit Luana, Lyall, Ryder, Damian und Isalija

Nach der Begrüßung platze aus der munteren Isa ein ganzer Schwall Sätze, den ich ihr irgendwie nicht zugetraut hatte. Allerdings war sie auch aufgeregt, wie die anderen Bandmitglieder. Lyalls Vorschlag sich auf den Weg zu den Getränken zu machen fand nichts als Zustimmung - auch von mir -, weshalb wir uns auf den Weg zur Bar machten. Unterwegs schloss - leider - mein Zimmergenosse @Ryder Y. Evans zu uns auf und überschüttete die beiden Damen mit Komplimenten. Sein lautstarker Wunsch nach einem Kind an Levi schien auch auf Gegenseitigkeit zu beruhen, so wie der Gestreifte Junge reagierte. Wäre einer der beiden Weiblich hätte es sicher mehr als einen Unfall gegeben, da war ich mir sicher.
Mit einem amüsierten Seufzen klopfte ich Ryder auf die bedeckte Schulter. "Vielleicht gibt es ja irgendeinen Trank, mit dem du sein Geschlecht ändern kannst. Dann lässt sich das mit dem Kind sicher arrangieren." Anschließend nahm ich mir ein Bier und prüfte kritisch die Temperatur. Nichts war widerlicher als warmes Bier.
Ehe ich mich versah kam nun auch mein Lieblingszwilling dazu und vervollständigte die Band. Auch Cyril kam wieder dazu und fügte sich nahtlos in die Gruppe ein. "Ja, die beiden Damen sind wohl der Schatz, den wir hüten sollten.", stimmte ich Damian zu und betrachtete die Bandmitglieder einen Moment. "Wir sollten ein Foto von euch vieren machen.", bemerkte ich und winkte sie alle in eine Richtung. "Ihr seid wahrscheinlich die best gekleidetste Band der Welt." Ehe ich mich versah, glitt meine Hand auf den Rücken von Luana, wie um sie zu bitten das Foto zu machen. Zwar hatte sie ihr Fotoapparat nicht dabei, aber wenn ich mich recht erinnerte, besaß ihr Handy eine ziemlich gute Kamera. Im Zweifel könnte ich ihr noch meins geben. "Ich denke, Isa sollte nach vorn, sie ist viel kleiner als ihr drei Jungs.", versuchte ich die vier zu dirigieren und merkte gar nicht, dass ich mit dem Daumen über Luanas Rücken rieb. Es war angenehm die Hand dort liegen zu lassen. "Damian ist am größten, er sollte hinter Isa stehen. Lyall und Ryder neben ihm, denke ich." Während ich die vier so ansah, kam mir eine Idee, die mich prompt schmunzeln ließ. "Ihr könnt euch auch in eine Reihe stellen und Isa auf Händen tragen." Das würde sich sicher gut auf einem Bild machen. Die Dame der Band von den Herren auf Händen getragen. Wenn ich mich nicht täuschte hatte sie die Idee gehabt, also würde das auch Sinn machen. Fragend sah ich zu meiner Begleitung herab. "Oder hast du eine bessere Idee, wie sie posieren könnten?" Immerhin hatte sie schon etwas Erfahrung mit Fotos gemacht. Ihre Meinung hatte also mehr Gewicht als meine.


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BeitragThema: Re: ♛ Ballsaal ♛ ♛ Ballsaal ♛ - Seite 8 EmptyDi 25 Feb 2020 - 22:31
mit Avon

Ich nickte langsam auf Avons Rat hin und atmete leise durch. Immerhin hatte er Recht. Die Dinge, die ich erfahren hatte, prägten mich. Machten mich zu dem Menschen - oder Wesen - das ich war. Und auch wenn ich offensichtlich nicht liebenswert genug war - einen anderen Grund hatte mein Kopf nicht gefunden - so mochte ich mich trotzdem wie ich war. Selbst dann noch, wenn es bedeutete, nicht liebenswert zu sein.
Von daher war es wohl nicht unerwartet, dass meine Augen mehr und mehr in Tränen schwammen, als ich Avon weiter zuhörte. Verstellte ich mich anderen gegenüber? Eigentlich nicht, wie ich fand. Ich wüsste nicht, was es bringen sollte mich zu verstellen. Das war eines dieser Dinge, die ich nicht verstand. Allerdings erinnerte ich mich natürlich daran, dass ich versucht hatte meine Gefühle vor Yoshi zu verstecken, aus Sorge, ich würde überreagieren. Aber abgesehen davon schien ich doch trotzdem etwas falsch zu machen. Dachte ich.
Bis Avon sagte, er fände mich liebreizend, wenn ich lachte. Vor Erleichterung brach ein kleines Lachen aus mir heraus, ehe ich lächelte. Dann wischte ich mir die zwei Tränen von den Wangen, die bei dem kleinen Lacher übergeflossen waren. Dass weitere folgten lag lediglich an der Freude, die in mir aufkeimte. Wenn Avon mich für liebreizend hielt, dann machte ich doch irgendwas richtig, oder nicht? "Danke.", entgegnete ich mit belegter Stimme, auch wenn es mir irgendwie schwer fiel weiter zu Lächeln. Nicht, weil ich traurig war, sondern aufgrund der Erleichterung. Dass ich nicht alles sofort richtig machen konnte, war mir natürlich bewusst. Ich hatte es mir in den letzten Jahren so oft selbst gesagt, wenn meine Mutter mich gescholten hatte. Es aber von einem Erwachsenen zu hören, war wie Balsam.
Damit nicht jeder sah, wie ich hier mitten auf der Tanzfläche in Tränen ausbrach - ich war froh mich nicht geschminkt zu haben - versteckte ich mein Gesicht an Avons Brust und hoffte, dass ich ihm nicht das Hemd ruinierte. "Tut mir leid, dass ich doch noch weine.", murmelte ich ihm zu, "Ich hab versucht das nicht zu tun. Aber ich..." Tief atmete ich kurz durch und versuchte einige Tränen hinunterzuschlucken. "Ich bin so froh... dass du mir das gesagt hast."


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