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Let's get these teen hearts beating faster [beendet]
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Let's get these teen hearts beating faster





Teilnehmer:
Ivy Rhodes, Mikhail Wolkov
Startort:
Die große Wiese im Park
Zeitpunkt:
10. Mai 2015, später Nachmittag bis Abend
Beschreibung:
Nach einigen zufälligen Begegnungen, die in beidseitiger Sympathie endeten, begeben sich Ivy und Mike auf ein geplantes Rendezvous im Park. Die Stimmung ist heiter und es fliegen sogar einige Fünkchen, bevor die Lage eine unerwartete böse Wendung nimmt. Der Konflikt schaukelt sich hoch, bis die vermeintlichen Turbeltauben sich als Werwolf und Drache gegenüber stehen und der Topf endgültig überkocht.


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Nervös strich Mike sein T-Shirt glatt, während er den Blick über die grasigen Weiten der Wiese schweifen ließ. Sah man ihn so an, würde man gar nicht vermuten, dass er sich mit seiner Klamottenwahl mehr Mühe gemacht hatte als sonst. Dabei war sein Outfit sorgfältig zusammengestellt. Das rote T-Shirt war fast neu, die Jeans erst zwei Tage in Folge getragen und die Sneakers hatte er vor dem Anziehen noch mit einem alten Lappen bearbeitet. So viel Sorgfalt hatte Mike lange nicht mehr in sein Erscheinungsbild investiert.
Aber immerhin hatte er heute ein Date mit Ivy. War es überhaupt ein richtiges Date Date? Oder nur eine Verabredung unter zwei Menschen, die sich sympathisch waren? Und konnte man das, der Definition nach, nicht bereits als Date bezeichnen?
Je länger Mike über die Natur ihres Treffens nachdachte, desto höher raste sein Puls. Die Ungewissheit, wie Ivy überhaupt zu ihm stand, war nervenaufreibend. Zumal er selbst nicht einfach wirklich wusste, was er für sie empfand. Natürlich war sie hübsch und lustig und jedes Mal, wenn er ihr zufällig begegnete, konnte er nicht anders als zu lächeln. Aber war das schon Verliebtheit? Diese Frage konnte sein hormongesteuertes Herz im Moment nicht beantworten. Alles was er wusste, war die Tatsache, dass Ivy super war und das reichte ihm im Augenblick.

Um nicht allzu verloren dazustehen, warf er schon mal die eingerollte Picknickdecke auf die Erde und seinen Rucksack gleich daneben. Dann machte er sich daran die Decke auszubreiten. Zum Glück war es nicht allzu windig, sonst hätte sich die Angelegenheit schnell ins Peinliche ziehen können. Und wenn Mike eines nicht wollte, war es, sich vor Ivy in irgendeiner Form zu blamieren.
Im Schneidersitz setzte er sich auf die Decke und spielte mit dem Reißverschluss seines Rucksacks herum. Er hatte eine kühle Flasche Eistee, eine Schale Erdbeeren und Kekse dabei. Da er sich nicht erkundigt hatte, was Ivy bei einem Picknick gerne aß, hatte er sich für süße Optionen entschieden. Mädchen naschten doch meistens Süßkram, während Jungs eher zu Chips griffen, oder? Vielleicht war das auch nur sein Schubladendenken, doch jetzt konnte er sowieso nichts mehr daran ändern. Noch einmal in den Supermarkt zu laufen, kam nicht in Frage.
Ungeduldig drehte er seinen Kopf alle paar Sekunden in verschiedenste Richtungen, um Ivy nicht die Möglichkeit zu geben, sich an ihn anzuschleichen. Er würde sie vermutlich sowieso an ihrem Geruch erkennen, aber trotzdem. Bevor er erschrocken zusammenzuckte und sich blamierte, ging Mike lieber auf Nummer sicher.


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Ivy

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Ivy
Ivy war ein wenig zu spät, was für sie eigentlich unüblich war. Sie war ein wenig durcheinander gewesen und konnte ihre Gefühle nicht ganz zuordnen. Sie hatte durch ein paar Zufälle echt viel Spaß mit Mike gehabt und sie fühlte sich so wohl bei ihm. Allerdings löste dieses Gefühl auch gleichzeitig ein beunruhigendes Schuldgefühl aus. Sie hatte erst vor kurzem erfahren, dass Jaden, ihr Freund, bei dem Werwolfangriff ums Leben gekommen ist.
Manchmal wusste sie einfach nicht wo oben und unten ist. Bevor sie herkam hatte sie geweint und um Jaden getrauert, doch nun hatte sie dieses schöne Gefühl im Magen, wenn sie an die Verabredung mit Mike dachte. Das passte doch alles überhaupt gar nicht zusammen.
Verwirrt von sich selbst, hatte sie erst später gemerkt, dass sie ein Kleid angezogen hatte, was einen großen Fleck hatte, weshalb sie unbedingt noch einmal zurück musste um sich umzuziehen. Nun hatte sie ordentlich ihr Haar gekämmt und es zu einem schönen Seitenzopf geflochten. Ihr Kleid war sauber und betonte ihre Figur, war allerdings auch nicht zu schick oder zu freizügig. Sie trug sonst nie auch nur einen hauch von Make-up, doch nun hatte sie tatsächlich ein wenig ihre Wimpern getuscht. Ob Mike das überhaupt auffallen würde?

Ivy war begeistert von der Idee des Picknicks gewesen und hatte fleißig eingekauft. Ein paar frische Zutaten hatte sie vorher gekauft und daraus ein paar leckere, in Dreiecken geschnittene, Sandwiches gemacht. Außerdem hatte sie auch Chips mit, Jungs würden die bestimmt mögen! Ihr Lieblingstraubensaft durfte natürlich auch nicht fehlen! So lief sie nun mit ihrem kleinen Korb durch die Gegend und hoffte, dass sie bald da war.

Es dauerte nur einige Momente, bevor sie Mike auch schon sah. Sofort zauberte es ihr ein Lächeln ins Gesicht und sie lief schneller zu ihm. Hallo Mike! Entschuldige die Verspätung, ich hoffe du bist nicht verhungert. Sie lächelte fröhlich und setzte ihren Korb neben der Decke ab.
Ihre Schuldgefühle schob sie einfach komplett an die Seite und freute sich nur noch auf das Date mit Mike. Momentmal - ein Date? oder Treffen? Sofort wurde Ivy ein bisschen nervöser und schaute sich die Decke an. Sie war nicht klein, doch wenn sich beide daraufsetzen wollten, wären sie schon ziemlich nah aneinander. Verlegen strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht und wurde leicht rot. Puh war das peinlich, hoffentlich würde er das nicht bemerken!

Sie kniete sich auf die Decke und äh. Wie sollten sie sich denn begrüßen? Sollte sie ihn kurz umarmen? Oder war das Hallo genug? Ohje soviele Möglichkeiten. Verlegen und ein wenig ahnungslos lächelte sie Mike einfach an. Hoffentlich würde er sie aus der peinlichen Situation retten können!


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Er nahm Ivys Geruch wahr, noch bevor er ihre gedämpften Schritte auf dem Wiesenboden hörte. Der süßliche Duft, den er mit der Blauhaarigen assoziierte, lag in der Luft. Es mochte seltsam sein, aber für die Nase des Werwolfs rochen so gut wie alle Menschen, die er mochte, grundsätzlich süßlich. Bei einigen dominierte ein blumiger Unterton, bei anderen eine zitrusartige Note.
Bei Ivy trat ein frischer, fruchtiger Duft mit einem federleichten Hauch von Honig hervor. Es war keinesfalls ein aufdringlicher Geruch, aber doch stark genug, um den Dunkelhaarigen einmal kräftig die Luft durch die Nase einatmen zu lassen.
Seine Vorahnung wurde kurz darauf bestätigt, als er den Kopf in die Richtung des schönen Dufts wendete. Ivys Lächeln und ihr schneller Schritt brachten auch Mikhail unwillkürlich so sehr zum Strahlen, dass sein scharfes Wolfsgebiss für einen Augenblick hervorstand. „Hi“, rief er ihr von seinem Plätzchen aus zu und hob grüßend die Hand, während sie näherkam. Jetzt musste er den perfekten Moment abpassen, um nicht zu früh aufzustehen, aber auch nicht zu spät. Das Timing musste hier stimmen, um kein peinliches Herumstehen von einigen Sekunden zu provozieren.
Als sie schließlich nur noch wenige Schritte entfernt war, sprang er im perfekt geplanten Moment auf, ließ es aber natürlich wie eine unwillkürliche Bewegung erscheinen. „Kein Ding. Ich hab grad erst alles aufgebaut. Also die Decke. Eigentlich nur die Decke“, erwiderte er etwas verlegen und fuhr sich mit der Hand über das dunkle Hinterhaupt. Er hatte es fast so klingen lassen, als hätte er eigenhändig einen Pavillon für Ivy erbaut, während er in der Realität bloß eine alte Picknickdecke auf den Boden geworfen hatte. Die Nervosität ließ in seinem ohnehin schon löchrigen Hirn, gähnende Leere herrschen. Er musste sich locker machen und mit Ivy einfach so umgehen, wie er mit seinen guten Freunden umging. Aber mit ihr zu sprechen, war anders. Wenn er ihr ins Gesicht sah, verlor er augenblicklich den Faden und die Worte verhedderten sich noch bevor sie seinen Mund verlassen konnten.
Einmal tief durchatmend setzte er sich rasch zu Ivy auf die Decke und zog seinen Rucksack in seinen Schoß. Auf die Idee, dem Mädchen eine Umarmung zu geben, kam er gar nicht. Soweit dachte er schlicht und ergreifend nicht. „Magst du Erdbeeren und äh… Chocolate-Chip-Cookies? Die sind nicht selbstgemacht, aber das sind die guten weichen Kekse, die nach Keksteig schmecken. Nicht diese billigen, steinharten Kekse vom Discounter. Ich mag die hier jedenfalls echt gerne“, griff er das Thema Snacks auf. Damit konnte man doch nichts verkehrt machen, oder? Jeder mochte Essen. Und bei einem Picknick war es ein — wenn nicht sogar der — elementare Bestandteil.
Mit etwas zappeligen Fingern packte Mike seine Beute aus und drapierte sie, mitsamt der Flasche Eistee, zwischen ihnen. Sein Blick ruhte erst eine Weile auf den Snacks, bevor er schließlich neugierig Ivy ansah. Immerhin wollte er wissen, was sie von seiner Auswahl hielt. Sie sah heute anders aus, was dem Jungen ein kurzes Stirnrunzeln entlockte. Er konnte nicht sagen woran es lag, aber sie sah auf keinen Fall hässlicher aus als sonst, so viel konnte er sagen.


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Ivy

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Ivy war beruhigt und total froh, dass auch Mike sie mit einem Lächeln begrüßt hatte. Er hatte schon die Decke hingelegt.
Der peinliche Moment, wo sie nicht wusste, ob sie ihn umarmen sollte zur Begrüßung oder nicht, hatte Mike einfach komplett übersprungen und anscheinend gar nicht genauer darüber nachgedacht. Nun saßen sie also beide auf der Decke und Mike hatte angefangen seine ganzen Mitbringsel auszupacken. Ivy war erstaunt darüber, wie viel er mitgebracht hatte und er hatte genau das richtige für sie mitgebracht. Erdbeeren! Das ist ja super! sagte sie erfreut und zog ihren Korb mit den Sachen vor ihren Schoss. Das Eis war nun ein wenig gebrochen, auch wenn sie sich immer noch deutlich nervöser als sonst fühlte. Auch Kekse sind super! sie mochte Schokolade zwar nicht so gerne wie Erdbeeren, doch sie würde sicherlich trotzdem viele essen wollen!
Ich habe meinen Lieblingstraubensaft mitgebracht! Sagte sie und packte eine Flasche mit dunkellila Flüssigkeit aus und legte sie zu der Eistee Flasche. Dann musste sie schmunzeln. Und ich dachte ich bring mal, für richtige Männer, ein paar Chips mit! Sie zog die Chipstüte aus ihrem Korb und hielt sie einen Moment lang vor Mike, schaute ihn grinsend an und packte sie dann doch wieder ein. Oh, da muss ich mich wohl vertan haben. Sie kicherte und legte die Chipstüte dann doch neben die anderen Sachen. Sie mochte es richtig, mit Mike so ein paar Späße zu machen. Sie war sich eigentlich sicher, dass er ihr das nicht übel nehmen würde.
Dann packte sie zum Schluss noch ihre, in Dreiecksform geschnittene, Sandwiches aus. Ich habe noch ein paar Sandwiches vorbereitet, ich hoffe sie schmecken dir! Ich mache meine Sandwiches immer mit Liebe! Dann stockte sie. Was hatte sie denn da gerade von sich gegeben? Äh ich meinte so wie jeder Sandwiches macht. murmelte sie hinterher und hoffte, dass Mike das gar nicht so wirklich aufgefallen war.


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Ihre Reaktion zu seinen mitgebrachten Snacks war durchweg positiv. Dann hatte Mike mit dem Süßkram und den Beeren also voll ins Schwarze getroffen. Er würde sich das auf jeden Fall merken, falls sich ein weiteres Treffen ergeben sollte. Doch im Moment sollte er gedanklich wohl besser beim jetzigen Rendezvous bleiben, statt schon von zukünftigen Dates zu schwärmen.
Damit Ivy auch gleich zugreifen könnte, nahm er den Deckel von der Erdbeerschale und riss die Plastikverpackung der Kekse auf. Ein verführerisches Aroma stieg ihm sofort in die Nase, sodass Mike sich beherrschen musste, nicht hinein zu langen. „Dann bedien‘ dich“, schlug er lächelnd vor und deutete demonstrativ auf die Snacks, bevor er sich ein wenig zurücklehnte, um Ivy ihre Einkäufe präsentieren zu lassen.
Mit Traubensaft konnte er leider nicht allzu viel anfangen — war einfach nicht sein Geschmack —, doch mit Chips dafür umso mehr. Ihm lief schon das Wasser im Mund zusammen, während Ivy die geschlossene Tüte nur vor sein Gesicht hielt. Der freundschaftliche Seitenhieb, den sie ihm verpasste, fiel ihm erst auf, als sie ihm die Tüte entzog und wieder einpackte. „Ey, nö, nichts da!“, maulte er grinsend. Natürlich wusste er, dass sie ihn damit nur auf die Schippe nahm. Nun, zumindest ging er stark davon aus. Das spielerische Necken war einfach Bestandteil ihrer Freundschaft, egal wie oft sie sich aufs Neue kennenlernen mussten. Einige Dinge änderten sich da nicht.
Als sie die Chips schließlich doch auf die Decke legte, griff Mike sofort nach der Tüte, die er unter einem lauten „Plop“ öffnete. Fast schon etwas provokant, schob er sich eine Handvoll Chips in den Mund und… verschluckte sich fast an den Kartoffelscheiben. Hüstelnd klopfte er sich gegen den Brustkorb, während er nach dem Eistee griff und einige große Schlucke nahm, um die Chips runterzuspülen. Hatte Ivy gerade ganz nebensächlich das L-Wort benutzt? Sicher, es galt nicht direkt ihm, aber sie konnte es doch nicht einfach in einem Atemzug mit Sandwiches benutzen. Schon gar nicht bei einem Date, von dem Mike nicht wusste, ob es ein richtiges Date war.
„Sorry“, meinte er, nachdem sein kleiner Hustenanfall sich gelegt hatte. „Verschluckt.“ Er nahm noch einen prophylaktischen Schluck Eistee, bevor er die Sandwiches in Augenschein nahm und sich schließlich an einem bediente. „Sehen gut aus. Mal sehen, wie viel—“ Er stockte kurz. Mühe wirklich drin steckt“, führte er den Satz zu Ende und biss ab. Er konnte das L-Wort einfach nicht in den Mund nehmen. Da würde er hundertpro sofort rot anlaufen. Zwei, drei Bissen später, konnte Mike auch schon anerkennend nicken. Die Brote waren mindestens so gut, wie sie aussahen. Er war zwar sowieso kein pingeliger Esser, aber er konnte gutes Essen trotzdem wertschätzen. Da sein Gesichtsausdruck und das Tempo, in dem er das Sandwich verdrückte, für sich sprachen, sparte er sich einen ausdrücklichen Kommentar zum Geschmack.
„Und… wie läufts so im FTF? Ich muss mich auch mal wieder anmelden, sonst versohlt Madara mir noch den Arsch.“ Grinsend vertilgte er den letzten Bissen des Brotes und wischte sich die Finger an der Decke ab. Er fragte sich, ob Ivy Fortschritte im Fähigkeitentraining erzielt hatte. Seit seinem letzten Misserfolg im März hatte er sich ziemlich oft vor den Unterrichtseinheiten gedrückt.


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Ivy

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Ivy musste leider feststellen, dass Mike ihr Malheur doch mitbekommen hatte und sich deshalb sogar verschluckt hatte. So peinlich ihr das auch gewesen war, dennoch musste sie lachen, als sie sah, wie sich Mike verschluckt hatte. Hoffentlich würde das die Sache ein wenig auflockern. Vielleicht solltest du nicht so viele Chips auf einmal nehmen! ärgerte sie ihn ein wenig und lachte weiter, nachdem sie sich versichert hatte, dass er auch nicht wirklich daran ersticken würde.
Sicherlich wäre es für alle besser, wenn sie das Thema einfach in Ruhe lassen würde und nicht weiter über ihre ach - so - liebevolle Zubereitung ihrer Sandwiches reden würde.

Sie machte es sich ein wenig gemütlicher und setzte sich etwas seitlich hin, sodass sie sich mit einer Hand auf die Decke stützen musste. So wurde ihr Dekolletee deutlich ansehnlicher, auch wenn das gar nicht ihre Absicht war.

Es war angenehm, dass Mike auch sofort das Thema wechselte und somit wurde das Gespräch ein wenig lockerer. Zumindest dachte sie das, bis sie dann an die letzte Unterrichtsstunde erinnert wurde. Diese verlief nämlich nicht sonderlich gut für sie, denn sie hatte sich kaum unter Kontrolle gehabt. Ihre Gefühle von Wut und Trauer waren einfach zu viel gewesen und als sie dann beim Training von Mike zugesehen hatte und auch nur daran dachte, dass er ja ein Werwolf war, hätte sie sich fast einfach verwandelt, allerdings eher aus Wut. Werwölfe hatten schließlich ihren Freund Jaden umgebracht. Jaden war zwar selbst ein Werwolf gewesen, doch es waren ja auch Werwölfe, die ihn getötet hatten, deswegen war sie ein wenig unsicher. Schließlich saß sie jetzt neben einem Werwolf.
Sie lächelte ihn ein wenig schwächer an als zuvor. Oh ja dafür muss ich noch sehr viel üben! sagte sie und seufzte.


Um sich wieder ein wenig abzulenken, beugte sie sich nun vor und griff nach einer Erdbeere. Schon allein bei dem Anblick, lief Ivy das Wasser im Mund zusammen. Sie nahm die Erdbeere und lutschte einmal kurz an ihr, bis sie dann in sie hinein biss und - kleckerte. Ein Tröpfchen fiel ihr ins Dekolltee, doch das merkte sie nicht einmal. Hast du schon Fortschritte gemacht? fragte sie vorsichtig.


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Als Ivy ihn scherzhaft damit aufzog, dass er nicht zu viele Chips auf einmal essen sollte, wollte der Werwolf aus Protest am liebsten eine fette Hand voll von dem ungesunden Zeug in seinen Mund werfen. „Mimimi“, erwiderte er stattdessen lediglich mit einem schiefen Grinsen. Auch wenn die Seitenhiebe, die sie einander austeilten, durchaus lustig waren, wollte Mike es nicht übertreiben, indem er auf Ivys Bemerkung antwortete. Seine Zunge neigte oft dazu, schärfer zu sein als von ihm beabsichtigt und durch einen Spruch, der Grenzen überschritt, wollte Mike das Rendezvous nicht kaputt machen.
Sein Blick wanderte immer mal wieder zu der Blauhaarigen, bevor er sich wieder der grasgrünen Landschaft zuwendete. Ihm war dabei nicht entgangen, dass Ivys Positionswechsel dazu führte, dass einige ihrer Vorzüge mehr in Szene gesetzt waren als zuvor. Mikhail würde lügen, würde er sagen er hätte seine Mitschülerin nie angesehen und dabei einige Kleidungsschichten weggedacht. Doch es waren nur flüchtige Gedanken gewesen, die vermutlich jedem hin und wieder unwillkürlich durch den Kopf schossen. Dass er ihr nun tatsächlich gegenübersaß, während sie nur ein luftiges Kleid trug, ließ seine Ohrmuscheln und Wangen etwas rot werden.
Ihre Antwort auf seine Frage war nicht so positiv wie erhofft, doch gleichzeitig fühlte Mike sich auch ein bisschen besser, was seinen eigenen mangelnden Fortschritt betraf. Geteiltes Leid war doch bekanntlich halbes Leid. „Jo, geht mir genauso. Ich komm einfach gar nicht weiter. Aber ich finde, dass—“ Er hielt kurz inne, als Ivys Versuch eine Erdbeere zu essen, etwas daneben ging. Da er nicht dorthin starren wollte, machte er sie jedoch nicht darauf aufmerksam und wendete den Blick prompt den Sandwiches zu, von denen er sich noch eins nahm. „Dass Madara kein guter Lehrer für das Fach ist. Ich will bei wem haben, der sich wirklich verwandeln kann. Der Heimleiter ist doch angeblich ‘n Werwolf… wieso kann der uns nicht unterrichten?“ Er nahm einen beherzten Biss vom Sandwich, während er die Beine nach vorn ausstreckte und sich etwas entspannter hinsetzte. Für ihn nahm das Gespräch einen lockeren Verlauf. Über die Schule zu plaudern, war irgendwie fast therapeutisch. Sich über Lehrer auskotzen und so. Vielleicht nicht unbedingt das Thema, um das ein Date sich drehen sollte, aber sie hatten sich ja gerade erst zusammengefunden.
Wüsste er zudem, dass Werwölfe ein wunder Punkt für Ivy waren, hätte er eine andere Gesprächsrichtung eingeschlagen. Aber dem war Mike sich einfach nicht bewusst.


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Ivy war ein wenig verwundert über die Aussage von Mike. Sie selber hatte nichts an Madara auszusetzen und deshalb hatte sie einfach nicht damit gerechnet, dass Mike so dachte. Ich finde Madara nicht schlecht. Es brauch bestimmt ein bisschen Zeit, bis seine Methoden wirken.
Bei Mikes nächsten Worten musste sie schlucken. Ein Werwolf sollte sie unterrichten? Was war das denn für eine Schnapsidee? Wütend und unterbewusst ballte sie die Hand zu einer Faust zusammen. Werwölfe sollten auf dieser Insel erst einmal für eine Weile im Hintergrund bleiben. Sie sollten froh sein, dass einige von ihnen noch geduldet werden, nach dieser ganzen Aktion!
Als sie merkte, wie wütend es sie machte, atmete sie einmal tief durch und entspannte ihre Hand ein wenig. Sicherlich hatte Mike das gar nicht so böse gemeint.
Ich glaube nach der ganzen Aktion mit den Werwölfen, wäre es absolut nicht angebracht, dass wir nun von einem unterrichtet werden. sagte sie etwas angespannt. Sie wollte sich beruhigend, doch ein wütender Unterton war leider immer noch zu hören, nicht so wie sie es eigentlich sagen wollte.
Dieses ganze Thema hatte keine guten Auswirkungen auf sie. Sie hatte die ganze Zeit versucht diese Gedanken zu verdrängen, nicht mehr an Jaden zu denken, doch leider kam dieses Gesprächsthema immer auf. Sie vermisste ihn und ihre unbeschwerte Zeit. Diese verdammten Werwölfe hatten alles kaputt gemacht! Sie spürte wieder, wie etwas Wut in ihr auftauchte, doch mit der Wut auch die Panik. Die Panik, dass sie sich nicht mehr kontrollieren konnte.
Sie sah Mike an und musste ein wenig lächeln. Er konnte doch nichts dafür. Er hatte immer hin nichts schlimmes gemacht und er wusste auch nicht, was sie hatte durchmachen müssen wegen den Werwölfen. Sie versuchte sich zu beruhigen und atmete ein wenig ruhiger. Vielleicht sollten wir das Thema wechseln. murmelte sie leise und hoffte, dass Mike verstehen würde.


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Mike zuckte etwas unbeteiligt mit den Schultern, während er weiterhin das zweite Sandwich vernichtete. „Kann sein. Ich würde ihm schon noch eine Chance geben.“ Er musste zugeben, dass Madara mit der Illusion des Vollmonds den ein oder anderen Denkprozess bei dem Werwolf angestoßen hatte. Vielleicht schob Mike seinen eigenen fehlenden Fortschritt auch auf den Lehrer, um die Schuld nicht bei sich suchen zu müssen.
Es wunderte ihn, dass Ivy ihm so vehement widersprach und sogar betonte, dass es keinesfalls eine gute Idee wäre, Werwölfe den Unterricht leiten zu lassen. Überrascht hielt Mike daher sogar kurz in seinen Kaubewegungen inne. Hätte Ivy noch fortgefahren, wäre ihm vielleicht sogar der Sandwichbissen aus dem Mund gefallen. „Ich—“, setzte er an und schluckte schnell alles runter, um nicht mit vollem Mund zu sprechen. „Ich seh‘ das ein bisschen anders, aber egal“, meinte er etwas kleinlaut. Einen Streit wollte er bei Gott nicht vom Zaun brechen. Nicht mit Ivy und nicht heute, wo alles so perfekt schien. Dennoch hinterließen ihre Worte ein kaum merkliches, unangenehmes Rumoren in seinem Bauch. Als Werwolf hatte man es auf Isola ohnehin schon nicht leicht und die Tatsache, dass Ivy offensichtlich die Meinung der Mehrheit teilte, war nicht unbedingt leicht zu verdauen.
Auch er hatte unbewusst die Hände angespannt und sein halbes Sandwich ein wenig zerdrückt. Den Vorschlag, das Thema zu wechseln, nahm er dankbar an. „Klar, ja. War auch ‘n blödes Thema. Kein Wort mehr über Werwölfe.“ Er zwang sich zu einem Lächeln und atmete leise durch. Der süßliche Geruch, der von Ivy und den frischen Erdbeeren ausging, hob seine Stimmung wieder. Was tat er hier eigentlich… Trübsal blasen, während er mit einem tollen Mädchen picknickte? Er hatte doch nicht mehr alle Latten am Zaun. Seine Augen wanderten zügig über Ivys Oberkörper (er wollte ja nicht starren) und blieben schließlich an ihrem Gesicht hängen. Er schluckte etwas nervös. „Du siehst heute hübsch aus. Also… du siehst immer hübsch aus, aber heute… mehr als sonst“, plapperte er und spürte, wie ihm mit jedem Wort etwas wärmer wurde. Er wandte den Blick ab und stopfte sich das restliche Sandwich in den Mund, während sein Herz raste.


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