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Kleines Wohnzimmer
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Leviathan

Leviathan

Zen 156

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Schwarze Hose, schwarzes Shirt, Perücke, Brille & Bart!
Leviathan

Leviathan
BeitragThema: Kleines Wohnzimmer Kleines Wohnzimmer - Seite 2 EmptyFr 13 Apr 2018 - 16:25
das Eingangsposting lautete :

Das kleine Wohnzimmer





Diese äußerst überschaubare Räumlichkeit bietet den Bewohnern des Wohnheims die Möglichkeit, sich entweder zurückzuziehen oder unter Leute zu begeben - je nachdem, wie gut besucht das Wohnzimmer in gewissen Momenten ist, möchte man doch meinen, dass sich nur wenige Schüler hierher verirren, wenn sich die warme Sonne draußen von ihrer schönsten Seite zeigt. Ein kleiner Fernseher hat auf einer mahagonifurnierten Wohnwand seinen Platz gefunden. Von einem Ecksofa aus kann man das Geschehen im Flimmerkasten beobachten oder einfach nur auf diesem verweilen. Hier und da liegen ein paar Fernseh- und Videospielzeitschriften auf dem Couchtisch, was vermuten lässt, dass sich im Schrank wohl auch die ein oder andere Konsole versteckt halten dürfte. Durchaus kann es auch vorkommen, dass der Glastisch hinter dem Sofa von Schülern benutzt wird, die sich in diesem Raum mehr Ruhe als in ihren eigenen, manchmal doch recht belebten Zimmern erhoffen.


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Cynthia

Cynthia Akintola

Zen 32

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Wohnheim
Aktuelles Outfit: Schwarze Stiefel an den Füßen, rote Hotpants, darüber ein weißes Tanktop mit einer offenen, schwarzen Lederjacke.
Cynthia Akintola

Cynthia
BeitragThema: Re: Kleines Wohnzimmer Kleines Wohnzimmer - Seite 2 EmptyMo 3 Mai 2021 - 23:18
24.06.2015, Abends
mit @Nojra

Einen Kau-was? Was sollte das denn sein? Vollkommen irritiert über die Aussprache hob Cynthia noch einmal leicht ihren Kopf an, entschied dann aber wieder es sein zu lassen. Was hier immer für Wörter kursierten. Und sie dachte schon ihr eigenes Vokabular glich einer wahren Mischung aus allen möglichen Dingen, die kein Erwachsener freiwillig in den Mund nehmen würde. Wobei … der Heimleiter vielleicht. Aber was der bei der Rede des Balls von sich gegeben hatte, konnte die Löwin nur aus Hören-Sagen rekonstruieren. Soll sich aber ganz schön was geleistet haben, der Gute. Würde sie die Zeit zurückspulen, wäre sie vermutlich nur wegen diesem einen Ereignis dort aufgetaucht und sofort wieder gegangen. Wobei … nah, eigentlich nicht. Dafür war ihr Abend einfach viel zu geil gewesen.
 
All zu viel Zeit hatte Cynthia eh nicht gehabt, um sich mit der potentiellen Zeitreisethematik auseinanderzusetzen. Denn schon kurze Zeit nach ihrer eigentlich sehr direkten Zimmerfrage, kam auch schon die Antwort. Sie war nicht in Zimmer 106? Super … dann hatte sie immer noch zwei unbekannte Visagen vor sich, die sie enthüllen musste. Konnte die Brünette nicht einfach zwei Zwillingsschwestern haben? Gerade könnte die Blondine das echt gebrauchen. „Zimmer 106.“, gab sie recht deprimiert als Statement zurück und linste relativ gelangweilt zu ihrer Couch-Kameradin hinüber, sich dabei eine erneute Musterung ihres Körpers aus anderem Winkel erlaubend. „Aber verdammt, man. Helena und Fenice?“, wiederholte sie ungläubig die Namen der beiden Mädchen, als hätte sie diese schonmal großartig kennengelernt. Tatsächlich kannte sie beide, aber nur vom Sehen und daher recht oberflächlich … so wie fast jeden. „Klingt auf jeden Fall nicht ganz so schlimm ... ist ja auch eine Cinderella weniger.“, fasste sie die Wohnsituation zusammen und erinnerte sich an die Dreiertruppe bei sich im Zimmer. Wenn sie könnte, dann würde sie Caiwen sofort aus der Zimmerliste streichen. Wobei der weinerliche Hund vermutlich genau dasselbe mit ihr tun würde, da brauchte sie die Dunkelhaarige nicht mal fragen.
„Mich haben sie heute in dieses tolle Heimzimmer verlegt, weil mein altes Zimmer einer Renovierung bedurfte.“, was auch sogleich mit ihren zwei Händen untermalt wurde, die imaginäre Anführungszeichen nachäfften. Sie war immer noch felsenfest davon überzeugt, dass das nicht mal annähernd die Wahrheit war. Aber was wusste sie schon? Groß was ändern konnte die bekannte Unruhestifterin eh nicht. „Der größte Rotz des Tages, eh. Richtig ätzend! Geht mir selbst jetzt noch auf den Sack.“, führte sie ihre Hasstirade weiter aus und seufzte einmal frustriert in Richtung der Decke. Als ob diese irgendetwas für ihren Lebensverlauf könnte. Zugegeben, das Bedürfnis gerade dagegen zu treten war recht groß … es war halt eben nur nicht möglich.
„Ich hatte einfach die Hoffnung, dass ich wenigstens mit einer vernünftigen Person im Zimmer hocke, aber jetzt …“, die Löwin richtete ihren Oberkörper auf und platzierte ihre Hände mit einem kleinen Klatschen auf ihren nackten Oberschenkeln, „… fuckt mich das einfach nur noch mehr ab.“. Und nichts war schlimmer als diese ewige Pein, zu wissen, dass sie diesem Schicksal so schnell nicht entkommen würde. Genau genommen war nichts schlimmer als dieser permanente Hintergedanke. Der würde sich auch erst auflösen, wenn die anderen beiden Prinzesschen ihrem Ruf grundsätzlich widersprachen. Aber bis es soweit war … puh. So völlig in Gedanken versunken bemerkte sie erst jetzt, dass der Lutscher nur noch aus einem simplen Stiel bestand, den ihre Zähne gerade als Kauknochen missbrauchten. Beschäftigung für einen gelangweilten Körper, der sogleich einen neuen Lutscher aus ihrer Tasche nachgeworfen bekam. Meckern brachte sie auch nicht weiter. 
„Also, noch ne‘ Runde?“, warf sie relativ ruhig ihre Frage zu Nojra hinüber und wartete mit ihren gelben Augen auf ihrem Gesicht ruhend auf die Antwort. Dieses Mal würde sie aber garantiert nicht um ihr Essen wetten … die Lektion hatte Cynthia gelernt. Das Ziel, ihr trotzdem in den Arsch zu treten, bestand dennoch.


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Nojra

Nojra

Zen 5

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Wohnheim-Westflügel-Fernsehzimmer
Aktuelles Outfit: Tanktop, legere Trainingshose, Turnschuhe, glitzernde Ohrstecker in Fischform
Nojra

Nojra
BeitragThema: Re: Kleines Wohnzimmer Kleines Wohnzimmer - Seite 2 EmptyDi 4 Mai 2021 - 19:26
24.06.2015, Spät Abends
mit @Cynthia Akintola


Ruhig und noch immer entspannt nach hinten gelehnt hörte Nojra der kampflustigen Katze beim offensiven Rausplautzen ihrer Sorgen zu, nickte hin und wieder bestätigend und beobachtete wie sich deren Ohren dabei fast schon putzig hin und her bewegten. Mit Charakteren, welche man offensichtlich nicht leiden konnte, zwangsweise ein Zimmer teilen zu müssen wäre vermutlich für die wenigsten eine tragbare Situation gewesen. Hinzu kam, dass Cynthias tierischen Instinkte die Angelegenheit sicherlich nicht unbedingt zu ihrem Vorteil beeinflussten. Wenn sie sich richtig erinnerte, dann zählte auf jeden Fall eine Werwölfin zu deren Mitbewohnerinnen und die junge Halbnixe zweifelte ernsthaft daran, dass dieser Umstand keine ständigen Probleme mit sich brachte.
Trotz ihrem vollen Verständnis für den großen Unmut und die Unzufriedenheit ihrer Mitschülerin, wusste sie einfach nicht so recht was sie zu all dem Meckern großartig sagen sollte. Es wäre ohnehin nichts dabei gewesen was den verursachenden Grund für diesen Gefühlszustand hätte verändern oder ihn zumindest etwas erträglicher machen können. Also sagte sie über den gesamten Zeitraum der entnervten Tirade einfach gar nichts und überlegte stattdessen wie sie die Löwin erfolgreich von ihren Sorgen ablenken konnte.
Wenn sie eines im Laufe ihres Lebens gelernt hatte, dann dass zu viel Aggression meistens darauf hindeuteten, dass die Person noch eine Menge Energie übrig hatte. Und wie wurde man diese los? Richtig! Indem man sie gezielt und effektiv abbaute, ohne sich in einem negativen Gedankenkreislauf festzufressen. Und wie baute man überschüssige Energie am besten ab? Richtig! Indem man sich einer körperlichen Ablenkung hingab.
Und nein, Nojra meinte damit nicht woran die Mehrheit der Lustmolche des Heims gerade denken würde.

Als Cynthia sie schließlich zu einer weiteren Runde auf dem virtuellen Kampfplatz einlud, lehnte sie kopfschüttelnd ab und stand langsam aber entschlossen auf. “Wir verlassen jetzt diese geheiligten Hallen und gehen raus. Du platzt ja gleich vor lauter Wut und ich glaube nicht, dass es dir helfen wird wenn ich dich erneut Staub essen lasse.”, voller Tatendrang drehte Nojra der Technik den Saft ab, räumte die Controller in ihr vorgesehenes Fach und schnappte sich ihren Kram von der Couch. Dann dreht sie sich wieder zu dem temperamentvollen Blondschopf und grinste ihr verschwörerisch entgegen, “Na los, der Tag hat nicht mehr so viele Stunden!”


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Cynthia

Cynthia Akintola

Zen 32

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Aufenthaltsort: Wohnheim
Aktuelles Outfit: Schwarze Stiefel an den Füßen, rote Hotpants, darüber ein weißes Tanktop mit einer offenen, schwarzen Lederjacke.
Cynthia Akintola

Cynthia
BeitragThema: Re: Kleines Wohnzimmer Kleines Wohnzimmer - Seite 2 EmptyHeute um 17:14
24.06.2015, Nacht
mit @Nojra

Je mehr sich die Löwin in eine endlose Rage hineinredete, umso weniger fiel ihr eigentlich auf, dass Nojra damit gar nichts anfangen konnte. Wenigstens versuchte Cynthia bei dem ganzen Spektakel so ruhig wie möglich zu bleiben. Das Bedürfnis eine Wand zu schlagen weitestgehend unterdrückend. Erst am Ende ihrer langen Hasstirade, die im Vergleich zum sonstigen Vokabular sehr gemäßigt ausfiel, schaute sie einen kleinen Moment lang schweigend zu ihrer nächtlichen Gesellschaft. Es dauerte einen Moment, dann machte es *Klick* in ihrem Kopf. Klar, was sollte Nojra auch damit anfangen? Noch viel wichtiger: Warum sollte es sie interessieren? Die beiden waren weder Freundinnen, noch Verwandt oder irgendetwas anderes. Wo sich die Löwin allerdings relativ sicher war: Wenn ihr schon kein guter Grund einfiel, dann ihrer Sofa-Genossin wohl erst recht nicht.
Vermutlich kam auch daher die Aufforderung zur zweiten Couch-Gaming-Runde und wohl einer weiteren Niederlage. Lieber ließ sie sich auf einem Fernseher vermöbeln, anstatt sich weiterhin irgendwelchen Sentimentalitäten hinzugeben. Hätte sie doch nur ihre alte Truppe wieder zusammen, dann wäre vieles einfacher. Vermutlich würde sie dann auch nicht hier auf dem Sofa rumgammeln, sondern irgendwo draußen unterwegs sein. Labern, saufen, Spaß haben. Mit einem leichten Funken Wehmut erfüllt starrte sie einen Moment lang an die Decke.

Wirklich zurück in die Realität kam sie erst wieder, als neben ihr langsam jemand von der Couch aufstand. Ein leichtes Grinsen legte sich auf ihren Lippen ab, da Cynthia ganz klar davon ausging, dass Nojra nun den Schwanz einzog und ihr Glück nicht provozieren wollte. Kommentarlos ließ sie die Brünette ihren Tätigkeiten nachgehen, bis plötzlich der Controller aus ihren Pranken gerissen wurde. Was zur … ?! Als hätte man einer Katze den Futternapf geklaut und wedelte nun provokant vor deren Nase damit herum, stierte die Blondine verdammt aggressiv in die Richtung der Diebin, welche sich kein bisschen darum kümmerte. Stattdessen ließ sie sie hier auf dem Sofa wie ein begossener Pudel sitzen und wollte … raus? Hatte sie sich gerade verhört, oder war die Dunkelhaarige betrunken? 
„Raus … jetzt … in der Nacht?“, konnte es kaum ungläubiger aus dem Mund der Löwin kommen und dieses Mal war es ihre rechte Augenbraue, welche unweigerlich in die Höhe wanderte. Doch sie meinte das verdammt ernst, wie sie kurzerhand später sehr gut unter Beweis stellte. Etwas überrumpelt von der plötzlichen Aufforderung, kostete es Cynthia einen kleinen Moment, ehe sie sich letzten Endes doch aus ihrer lümmeligen Sitzposition erhob und aufstand. Man merkte es an ihren langsamen und durchaus trägen Bewegungen, welche die Löwin gerade einmal einen Schritt in Nojras Richtung gehen ließen. 
„Weißt du was? Klar! Warum nicht? Lass uns rausgehen.“, und sie ließ eine kleine Welle durch die Arme wandern, welche mit einem klatschen auf ihre Oberschenkel zum Erliegen kam. Was hatte sie zu verlieren? Sie war ganz bestimmt nicht diejenige, welche sich draußen in der Dunkelheit aufs Maul legen würde. „Versuch nur nicht, dich da draußen hinzulegen. Sonst muss ich dich am Ende noch ins Krankenzimmer schleppen.“. Was sie zwar tun würde, aber nicht ohne mindestens einen genervten Seufzer pro Schritt. Noch genervter wäre wohl allein die jetzt zuständige Nachtschicht. Apropro … gab es gerade überhaupt eine? „Und mal unter uns: In den paar Stunden werden wir ja wohl was auf die Reihe kriegen. Es sei denn du verwandelst dich auf dem Flur in eine Schnecke. Also los, Coach. Zeig den Weg.“, ergänzte sie ihre Aussage mit einem desinteressierten Unterton und der linken Hand in Richtung der Tür ausgestreckt. Die Rechte nahm währenddessen einmal kurz den Lutscher aus dem Mund, damit ihr kritischer Blick in Ruhe seinen Restbestand prüfen konnte. Warum mussten die bescheuerten Dinger eigentlich immer so schnell alle sein? Naja, egal. Je nachdem, was Nojra vorhatte, wäre es vielleicht besser nichts im Mund zu haben.

tbc: [Wird editiert – Nojra? Überrasche mich? xD]


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