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Leviathan

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Zen 136

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Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Offenes, grau kariertes Hemd über weißem T-Shirt, knielange Jeasshorts, weiße Sneakersocken
Leviathan

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BeitragThema: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptySo 16 Jan 2011 - 13:06
das Eingangsposting lautete :

Mc Donalds






Endlich ist er da! Die Wünsche einiger Schüler sind wohl in Erfüllung gegangen, denn seit etwa einem halben Jahr befindet sich in der Innenstadt im Baradori Viertel auch ein Mc Donalds, samt allen 1*1 Produkten, Burgern, Salaten, Getränken und Nachspeisen. Außerdem haben Schüler hier die Möglichkeit, sich ein bisschen Taschengeld zuzuverdienen. Lasst es euch schmecken!

Speise- und Getränkekarte


ProduktPreis
Pommes klein2 Zn
Pommes groß2 Zn
Cheeseburger1 Zn
Hamburger1 Zn
6 Stk. Chicken Nuggets mit Sauce3 Zn
Versch. Saucen pro Stk.1 Zn
Veggieburger3 Zn
Big Mac4 Zn
Big Tasty Bacon4 Zn
Chickenburger3 Zn
Doublecheeseburger2 Zn
Triplecheeseburger3 Zn
Chicken oder Beef Wrap4 Zn
Mc Sundae Eis1 Zn
0,5l Softdrink2 Zn
0,5l Bier4 Zn
0,33l Energydrink3 Zn
Kaffee1 Zn
Frühstück: Apfeltasche2 Zn
Frühstück: Muffin1 Zn
Frühstück: Donut1 Zn
Frühstück: Tortenstück3 Zn
Frühstück: Maccarons1 Zn
Frühstück: McMuffin Ham & Egg3 Zn
Frühstück: McToast2 Zn
Frühstück: McMüsli2 Zn
Frühstück: Gebäck (Croissant, Teigtaschen)2 Zn
Frühstück: Heißgetränke (Schokolade, Tee etc.)2 Zn
Frühstück: Kaltgetränke (z.B Iced Latte)2 Zn
Frühstück: Big Morning (Burger)4 Zn




Mc Donalds - Seite 16 Levi-t13
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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptyMo 1 Apr 2019 - 23:04


cf: Die Stadt | In der Stadt | Baradori | Blackbird-Kneipe

Der Fastfood-Laden war wirklich nicht weit von seiner ursprünglichen Position entfernt gewesen. Weswegen sich die Distanz als sehr gering herausstellte. Dementsprechend flott kämpfte sich der Blonde aus der Bar heraus, durch die nun zunehmenden Menschenmassen des Abends und geradewegs auf die Location der Verletzten zu, welche ihm Ophaniel ja so panisch angekündigt hatte. „War ja klar, dass das wieder passiert.“, murmelte er noch auf dem Weg und dachte nicht einmal daran seine Arzttasche aus dem Auto zu holen, er würde das vor Ort mit seiner Magie lösen, so wie immer. Aber er hatte auch nichts dagegen, wenn sich die Leute ab und zu mal nachmittags ihren Körper verletzen würden. Dann hätte er zu Feierabend wenigstens alles abgehandelt.
Er hätte auch Chloe gerne mitgenommen, aber im Moment erwies sich das für ihn als wenig Zielführend. Sie sollte sich immerhin erst morgen richtig einbringen und so lange er nicht genau wusste, was er zu erwarten hatte, ließ er das einfach bleiben. Vielleicht ein bisschen egoistisch oder unsensibel, aber so war er halt.

Entschiedenen Schrittes und mit erhobenem Oberkörper stolzierte der Sonnenbrillenträger durch die Haupteingangstür der Fastfood-Kette, welche ihre Krallen nach den Vereinigten Staaten und Europa, sogar über Isola ausgebreitet hatte. Er grinste kurz, als ihm der Gedanke eines Burger King auf der Insel durch den Kopf flog. Konkurrenz belebte ja bekanntlich das Geschäft. Was vielleicht dazu führen konnte, dass er sich auch dem Weg nach Hause einen freien Burger abholen könnte. Wäre doch eigentlich keine so schlechte Idee.
Aber er war aus einem ganz anderen Grund hier. Geradzu akribisch suchten die Augen des Blondschopfes nach einem kleinen Jungen – oder Mädchen. Die Stimmen von jüngeren waren manchmal echt schwer auseinander zu halten. Allerdings sollte sich um diese Zeit kein kleineres Kind mehr in diesem Laden aufhalten. Eine Vermutung mit der er Recht behielt. Ein paar Schritte weiter in den Laden hinein, erkannte er eine rothaarige Person die am Boden saß, zusammen mit einem kleineren Jungen der Servietten auf ihr Bein drückte. Sah so gesehen erst einmal ernst aus, aber wer weiß das schon. Die Leute in der Umgebung erbarmten sich in jedem Falle nicht den beiden zu helfen. Aber das war ja schon allgemein bekannt.

„Du musst Ophaniel sein, korrekt?“, sprach er den blonden Jungen an und kniete sich neben ihm auf den Boden, wo er schon die Ursache des Sturzes ausmachen konnte: Ein Burger. „Und du bist Ruby?“, fragte er sicherheitshalber und schaute beide durch seine Sonnenbrille hindurch an. Konnte ja auch ein Scherz-Anruf sein. Er wäre nicht begeistert darüber…aber ändern konnte er es jetzt auch nicht mehr.



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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptyDi 2 Apr 2019 - 22:15
Ruby Fire
mit Ophaniel und Riley

Rückblickend war der ganze Tag einfach nur lachhaft. Erst erzählte mir Yuu von dem schrecklichen Tot seiner Familie, dann küsste er mich und jetzt rutschte ich tatsächlich auf einem Burger im Mc Donalds aus. Lachen konnte ich deswegen aber trotzdem nicht, viel mehr musste ich die Tränen in meinen Augen zurückhalten. Als Ophaniel meinen Sturz bemerkte kam er sofort aufgeregt angelaufen und fragte mich gleich, ob es mir gut ginge und ob ich aufstehen könnte. “Ich weiß es nicht, ich denke aber schon.“ Vorsichtig versuchte ich mich aufzurichten, doch als ich meinen rechten Fuß belasten wollte, durch zuckte mich ein stechender Schmerz und ich verzog mein Gesicht. “Ehm... ich bleibe wohl erst mal auf dem Boden liegen.“ Ich lächelte den kleinen Engel an, welcher sich sichtlich Sorgen um mich machte und nicht genau wusste, was als Nächstes zu tun war. Dann holte er sein Handy aus der Tasche, um den Arzt anzurufen. Eigentlich wollte ich ihm sagen, dass dies nicht nötig sei, aber da war es schon zu spät und er sprach schon mit der anderen Person an der Leitung. Ich sah mir in der Zeit meinen Fuß genauer an, zog mir meinen Schuh und meine eine Socke vorsichtig aus. Bisher war der Knöchel nur leicht angeschwollen, aber irgendwie wusste ich, dass dies nicht so bleiben und dass die Hautfarbe dort auch noch weichen würde. An mehreren Stellen von meinem Bein hatte ich Ketchup kleben und ich seufzte leise. Opha kam wieder zu mir rüber und teilte mit, dass der Arzt gleich kommen würde. “Das hast du gut gemacht.“ Lobte ich ihn und sah dann zu, wie er den Ketchup von meinem Fuß und Bein abtupfte, während er dabei etwas summte. Vermutlich damit ich mich besser fühlte, aber ich glaubte, dass er viel mehr Beruhigung brauchte, als ich gerade. Nur wenige Minuten später betrat der Arzt, Riley Constantin, auch schon das Fast-Food Restaurant und kam zu uns rüber. Der Anruf war noch nicht mal fünf Minuten her, wahrscheinlich war er also eh hier in der Gegend gewesen. Wie üblich trug er eine Sonnenbrille und man konnte nicht viel von seiner Mimik erkennen, als er uns fragte, ob wir Ophaniel und Ruby sein. “Ja, richtig.“ Freundlich lächelte ich ihn an. “Es ist eigentlich nichts Schlimmes. Ich habe mir vermutlich nur den Knöchel verstaucht.“ Ganz sicher war er nicht gebrochen, das wusste ich, denn die Anzeichen von einem Bruch konnte ich auswendig, denn nach meinem Schulabschluss wollte ich Medizin studieren.


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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptyMo 15 Apr 2019 - 14:53


„Okay, dann wollen wir mal schauen.“, widmete sich der Arzt verbal bestätigt dem Job, für den er auch herbeordert wurde. Zuallererst aber nahm er dem kleinen Engel die Servietten ab und entfernte das Ketchup besser vom Bein, präziser. Immerhin wollte er es nicht verteilen, sondern entfernen. Währenddessen lauschte er den Beschreibungen seiner neuen Patientin und nickte dabei leicht. „Ja, sieht danach aus.“, bestätigte er kurz und knapp, während er die gebrauchten Papiertücher beiseitelegte und sich nun einmal den Knöchel genauer ansah.
Rot war er in jedem Falle, was auf eine leichte Schwellung hindeutete. Schon irgendwie logisch das so ein unvorbereiteter Fall nicht einfach an einem Gelenk vorbeiflog. Je nachdem wie unglücklich sich Ruby beim abfedern ihres Sturzes verhalten hatte. Da ihre Arme allerdings keine großartigen Verletzungen aufwiesen, schien das an sich kein Problem gewesen zu sein.

Vorsichtig näherte sich der Arzt mit seinen Fingern dem Knöchel. Bevor er an ein paar stellen effektiv Hand anlegte um nach eventuellen Verletzungen an der erröteten Stelle zu tasten. Es fühlte sich auch schon beim bloßen berühren etwas dick an. Ein klares Indiz dafür, dass Ruby spätestens morgen noch eine Menge Spaß mit der Verletzung haben würde. So schnell sollte das von Natur aus nicht gehen. Andererseits sträubte es ihm auch, diese Sache nun vollständig mit seiner Magie weg zu pusten. Schließlich sollte ihr Körper die Reaktion auf Heilungsprozesse nicht vollständig verlernen. Ein Effekt den seine Methoden leider mit sich brachten. Jede Verletzung die mit Magie geheilt wurde, enthob dem eigenen Körper die Fähigkeit sich selbst zu regenerieren, weil es eben ja nicht mehr benötigt wurde. Gerade wenn sowas in jungen Jahren viel passierte, hatte es im Alter umso schlimmere Auswirkungen. Übernatürliche Wesen hatten es da zwar einfacher, weswegen er es dort auch vermehrt einsetzte, allerdings bei Menschen sollte man doch lieber bei herkömmlichen Methoden bleiben. Heilmagie war bestenfalls eine gute Hilfsmedizin, jedoch keine Wunderwaffe gegen Schmerzen und Verletzungen.

„Sieht so aus als ob du da noch morgen mit Spaß haben wirst.“
, kommentierte er etwas nachdenklich, während seine Hände nur leicht kühlend wirkten, um zumindest das anschwellen des Knöchels etwas zu unterbinden. „Ich werde dir trotzdem lediglich die Entzündung etwas abschwächen, so dass du morgen wieder laufen kannst. Dein Körper wird dann den Rest der Heilung selbst in die Hand nehmen, was etwas dauern kann, aber es sollte gehen. Du solltest es allerdings nicht übertreiben, Ruby.“, deutete der Blondschopf mit ruhiger, aber ernsthafter Stimmlage an. Was das bedeutete, war ja eigentlich klar. Kein Sport oder übertriebenes Gerenne. Sie sollte es langsam angehen lassen. Aber zur Sicherheit sollte er es vielleicht noch einmal erwähnen: „Das bedeutet keine außerordentlich sportlichen Aktivitäten, oder sonstige Anstrengungen, aber ich denke das liegt dir momentan eh' etwas fern.“. Ein leichtes Lächeln machte sich auf seinen Mundwinkeln bemerkbar, während er seinen Blick wieder auf das Gesicht der Rothaarigen fokussierte. Sein Blick glitt kurz auf die Uhr an seinem Handgelenk. Er musterte Ophaniel, dann wechselten seine Augen wieder das Ziel.
„Um die Uhrzeit werdet ihr in jedem Falle keinen Bus mehr bekommen.“, deutete er an und seufzte dabei ein bisschen in sich hinein. Gut das er nur einen kleinen Schluck von seinem Schnaps getrunken hatte. „Ich bringe euch beide zurück zum Wohnheim, dann spart ihr euch auch die Laufstecke zur Haltestelle.“, er stand auf und hielt Ruby die Hand entgegen, „Sind auch nur zwei Minuten zu Fuß, bis zum Wagen...“. Sie würde so oder so nicht drumherum kommen. Wenn er einen Schüler alleine ließ, welcher eindeutig verletzt war, zählte das unter seine Verantwortung. Und der Brite war alles, aber kein Arschloch; und erst recht kein verantwortungsloses. "...na gut, vielleicht drei Minuten.", fügte er leicht grinsend mit kurzem Blick auf den Fuß des Mädchens an. Natürlich nicht Böse gemeint. Aber hey, jeder nahm es ja immer so auf, wie er - oder sie - wollte.



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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptyDo 18 Apr 2019 - 22:30
Ruby Fire
mit Ophaniel und Riley

Riley hockte sich zu mir auf den Boden, sah sich mein Bein genauer an und bestätigte meine Vermutung, dass ich mir meinen Fuß verstaucht hätte. Leise seufzte ich, weil dies wirklich eins der letzten Dinge war, die ich gebrauchen könnte. Mehr oder weniger vorsichtig Taste er meinen Fuß ab, drückte an ein paar Stellen etwas mehr zu und ich verzog schmerzhaft mein Gesicht. Na super... Irgendwie erhoffte ich, dass unser Schularzt seine Hand auflegen wird und mit seiner Magie meinen Fuß heilen würde. Ich wusste, dass er dies konnte, ein paar mal hatte er es auch schon bei mir gemacht, als ich mich als kleines Kind beim Spielen stärker verletzt hatte, doch heute passierte nichts. Stattdessen erklärte er mir, dass ich morgen damit Spaß haben und er lediglich die Entzündung entfernen würde, der Rest müsse mein Körper selber machen. Und Sport sollte ich besser auch keinen machen. Stumm sah ich ihn an und konnte nichts gegen die Tränen unternehmen, die mir nun aus den Augen liefen. Kein Sport hieß, kein schwimmen. “E-Enschuldigung...“ Ich wischte mir die Tränen weg, weil es mir doch etwas unangenehm war auf dem Boden eines Fast-Food Restaurants zu heulen. “Ich verstehe, Dankeschön.“ Klar schmerzte mir mein Fuß, aber das Schwimmen bedeutete mir alles. Erst hatte ich heute @Yuu verloren und noch auch noch das Schwimmen. Ja, ich weiß. Das klang alles sehr dramatisch und in ein paar Wochen würde ich wieder ins Wasser können, aber gerade fühlte es sich für mich wie ein Weltuntergang an.
“Das ist sehr nett von Ihnen. Ophaniel, magst du unsere Taschen holen?“ Ich lächelte den kleinen Engel an, als der Arzt uns anbot, uns ins Wohnheim zu fahren. Opha nickte und lief dann zurück zu unserem Tisch, schnappte sich die Taschen und das Essen für Levi und kam zu uns zurück. In der Zeit hatte ich es geschafft vom Boden auf zustehen und einigermaßen, ohne zu viele Schmerzen zu haben langsame Schritte laufen zu können. “Es tut mir leid, dass wir Sie um so eine späte Uhrzeit noch brauchten... Beim nächsten Mal achte ich eindeutig besser auf meine Umgebung.“ Entschuldigend lächelte ich Riley an und folgte ihm dann zusammen mit Ophaniel zu seinem Auto, welcher wirklich nicht weit entfernt stand. Zum Glück, denn mehr als diese paar hundert Meter hätte ich nun wohl auch nicht geschafft. Nachdem ich auf einen der Sitze im Wagen Platz genommen hatte, seufzte ich erleichtert aus und sah zu meinem Freund rüber. “Vergiss nicht, dich anzuschnallen, ja?“ Erinnerte ich ihn und nahm dann selber meinen Gurt in die Hand. Auch wenn auf dieser Insel nur wenige Autos fuhren, ging die Sicherheit stets vor. Riley fuhr los und ich sah schweigend aus dem Fenster, versuchte nicht zu viel über diesen schrecklichen Tag nachzudenken und hoffte einfach darauf schnell in mein Bett zu können. Erst jetzt sah ich wieder auf mein Handy und entdeckte die Nachricht von Levi. Ich runzelte meine Stirn, weil ich nicht ganz verstand, was er damit meinte, ich hätte einen schönen Badeanzug und dass er davon auch was nun hätte. Schnell antwortete ich ihm und dann hielt auch schon das Auto vor dem Wohnheim. Langsam stieg ich aus und bedankte mich noch mal bei Riley. “Danke, für die schnell und gute Behandlung. Falls noch etwas sein sollte, werde ich Sie zu ihren normalen Sprechzeiten aufsuchen. Schönen Abend noch.“ Damit verabschiedete ich mich bei ihm und ging mit dem kleinen Engel zusammen zurück ins Wohnheim.

Tbc.: Zimmer Nr. 108 (Rubys Zimmer)


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Aufenthaltsort: Kleiner Rosengarten
Aktuelles Outfit: beige Shorts - blaues, kurzärmeliges Hemd + weißes Unterhemd - hellblaue Riemchensandalen - Entencap + Vivian's Sonnenhut
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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptySo 21 Apr 2019 - 0:02
Dadurch, dass Ruby so ruhig blieb, schaffte es wohl auch der kleine Engel, relativ ruhig zu bleiben. Bedingt, zumindest lief er nicht überfordert im Kreis herum, hatte er auch direkt geschaltet und den Arzt des Wohnheimes angerufen. Das Telefonat ging auch schnell von statten, verhalf dem Kleinen, etwas ruhiger zu werden, auch wenn er definitiv noch von dieser Situation überfordert war. Bei einem Neunjährigen wohl alles andere als verwerflich. Dass das Mädchen aber dann auch mit ihm redete und Lob zusprach, rang ihm zwischen seinem nervösen Gesumme dann doch ein Lächeln ab und er wurde ruhiger. Konnte sie ihn immer gut beruhigen, nur durch wenige Worte. Dadurch kamen ihm die wenigen Minuten, in denen sie auf Herrn Constantin warten mussten, auch nicht wie eine Ewigkeit vor, sondern gingen sie schnell vorrüber. Bald schon kam der Blondschopf in das Restaurant, welchen er schon einige Male im Wohnheim hat rumlaufen sehen. Der Mann, welcher im Vergleich zu Ophaniel ein halber Riese war, kam auch direkt zu beiden und erkundigte sich danach, ob es sich bei beiden Schülern um Ruby und Ophaniel handelt. ,,J-ja!", hatte er begonnen und fügte noch ein: ,,Hallu", hinzu, aus Höflichkeit und machte dann auch direkt etwas Platz, damit der Arzt gut an die Rothaarige dran kam.
Und direkt ging es mit der Behandlung los, weshalb der Kleine auch brav ruhig war, um nicht zu stören. Stattdessen versuchte er aufmerksam zuzuhören und sich zu merken, was der Arzt da machte. Falls nochmal soetwas eintraf, war es immer gut, wenn man wusste, wie man helfen kann! Es schien wohl zum Glück nicht allzu schlimm zu sein, jetzt realisierte er auch erst, dass das rote kein Blut gewesen war, sondern Ketchup. Dies ließ ihn entschuldigend zum Blonden sehen, welcher sich daran aber nicht sonderlich zu stören schien. Die beschmierten Servietten ging er zwischenzeitlich wegschmeißen, mussten diese ja nicht unbedingt hier herumliegen. Insgesamt schien alles halb so wild, was den Kleinen erleichtert aufatmen ließ. Allerdings auch denken, dass er besser in Heilkunde werden musste - Kratzer heilen können war praktisch, aber das war's auch schon mit dem, was er konnte. Somit wäre er Ruby nicht behilflich gewesen, auch, wenn er es versucht hätte. Frustrierend.

Bei der Aussage hin, es fuhr nun sicher kein Bus mehr, fing der Engel an zu grübeln. Zu Fuß gehen wäre nun schlecht, Ruby sollte immerhin keine Schmerzen haben. Also was nun? Aber dann sprach Herrn Constantin, er würde beide fahren, weshalb er erleichtert zum viel Größeren aufsah. ,,Dankeschön!", sprach er mit großen Augen und nickte auf die Frage von seiner Freundin hin. Hastig rannte er zu ihrem Platz, wo er alles Essen einpackte und ihre Sachen nahm. Sah wahrlich lustig aus, so ein vollbepackter Knirps, doch beschwerte er nicht nicht, störte sich auch nicht dran. War das hier selbstverständlich! Schnell eilte er wieder zu seiner Freundin, welcher er einen Arm um den Rücken legte, um sie mit zu stützen. ,,Geht es so?", fragte er neugierig und achtete darauf, langsam und standhaft zu gehen, während sie zusammen zu dem Auto des Arztes gingen. Dieses war auch zum Glück direkt in der Nähe.
Bald kamen sie im Auto an, wo er erstmals Ruby half einzusteigen, ehe er auf die andere Seite des Gefärhtes tappste. Dort angekommen verstaute er erstmal alles gut, bis er selbst einstieg, das Essen auf den Schoß nehmend. Auf die Worte von Ruby hin nickte er eifrig und schnallte sich brav an. Er ergriff die Hand von ihr und hielt sie, um ihr zu zeigen, dass er für sie da war, bekam aber dann nur noch wenig mit, da er fast einnickte. Das Schaukeln des Autos war einfach zu entspannend und er war platt vom Tag, war es für den Kleinen schon sehr spät. So kam es ihm wie wenige Sekunden vor, als sie am Wohnheim ankamen. Mit großen Augen zuckte der Kopf auf und er sah sich bei den Stimmen um.

Ophaniel schnallte sich ab und ließ Ruby erst reden, dann sprach er hellwach zum Arzt: ,,Ich passe gut auf, dass Ruby sicher im Zimmer ankommt!" War dies seine Masteraufgabe für den Tag, würde er gut auf seien Freundin aufpassen. Der Endgegner lauerte auch im Wohnheim. Doch erstmal stieg er aus und nahm wieder alle Sachen an sich. Anschließend wuselte er wieder um das Auto herum und half Ruby dabei auszusteigen, stützte er sie wieder mit dem Arm um den Rücken. Bevor die Tür zugemacht wurde, lächelte er dem Fahrer zu. ,,Danke, Herrn - eh - Herr Arzt! Gute Nacht!" Nun konnten sie das Wohnheim betreten, langsam aber sicher.


tbc: Das Wohnheim :: 1. Stock :: Westflügel :: Zimmer Nr. 108 [Dreierzimmer] - Ivy, Isalija, Ruby




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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptySo 27 Okt 2019 - 1:44
cf: Die Stadt | Kuradori | Auf den Straßen

Das Grinsen auf Rileys Lippen blieb bestehen, selbst als der Blauhaarige ihn an seiner Verwunderung teilhaben ließ, welche seine Brille beinhaltete. „Tja, weißt du…“, setzte er an und schaute dem Nix die ganze Zeit grinsend ins Gesicht, „…deswegen bin ich doch hier.“. War vielleicht nicht der offensichtlichste Kommentar. Für ihn jedoch war es das eindeutige Argument, dass er der Blindenhund war. Eine Beförderung, wie der Brite fand. Immerhin durfte nicht jeder sein Navigator sein, falls er mal nichts mehr sehen konnte. So beleidigend war es also schon gar nicht mehr. Zumindest logisch betrachtet. Aber wer war er schon, dass er in den Kopf anderer Leute schauen konnte. Wenn Avon es stören würde, dann würde er es schon sagen. So schätzte er den blauhaarigen Son-Goku nämlich durchaus ein. Die angebotene Zigarette hatte er sich selbstverständlich schon aus der Packung gekrallt und anzünden lassen.
„Du bist mein Fernlicht auf einer dunklen Waldstraße, Avon.“, philosophierte er noch mit leicht gehobener Stimme um einen heiligen zu imitieren. Einzig und allein die Zigarette hielt seine Hände von der wehmütigen Gebetsposition ab. Fehlte in Rileys Augen nur noch die Gebetsrobe mit dem nötigen Hut. Aber sei’s drum. Dabei fiel ihm auch noch einmal mehr auf, dass Avon ähnlich dem Amen war.,,,mhhh. Der Kopf des Blondschopfes brütete etwas aus, pauseierte es jedoch erst einmal wieder, als er das Wort „Idioten“ vernahm. Und welcher Arzt, der etwas auf sich hielt, konnte da schon unkommentiert weghören? „Wir sind deine Idioten, Vince. Vergiss das nicht.“, warf er zurück und schaute nun dem Sklaventreiber ins Gesicht, welcher sich ebenfalls über den kleinen Schlagabtausch zu amüsieren schien.
„Aber…“, warf Riley mit erhobenem Finger ein, „…Avon hat recht. Der Japaner ist echt teuer geworden. Noch fährt der Besitzer allerdings keinen Sportwagen. Und renovieren tut er auch nicht.“.  Wer die Anspielung verstand, der solle sich bitte leise amüsieren. Wer machte nicht gerne ein paar Witze auf Kosten der anderen Chefetage? Es musste ja nur nicht unbedingt jeder mitkriegen. „Ich bin mit dem Mc-Cafe-Vorschlag auf jeden Fall auch mit bei der Boje. Alles was mir hilft den Geldbeutel zu schonen.“, signalisierte er mit verschränkten Armen und einem leichten Kopfnicken in die Richtung des Hausmeisters. Teuer musste nun echt nicht sein. Er wollte was essen und kein Haus kaufen. Eine Stimme, die letzten Endes auch alles weitere entschied. Mit der gelobten Miesmuschel als heiligen Gott der Entscheidungen, war das Urteil gefällt.

Dementsprechend schnell hatten sich die drei Männer auch auf den Weg gemacht. Der Weg dorthin war jedem der hier Anwesenden wohl bekannt. Wer hatte nicht schon einmal keine Lust gehabt sich abends etwas zu essen zu machen und ist im Anschluss eine Reise gen Fast-Food angetreten? Rausreden brauchte sich hier also keiner. Aber das hatten die werten Herren auch nicht nötig. Denn es waren erstens, keine Frauen anwesend und zweitens, warum sollten sie?
„Da sind wir, Jungs. Unser Heimleiter hat uns glorreich geführt.“, kündigte der Blondschopf an und war auch der Erste an der Tür, welcher er auch sogleich zu sich hinzog und öffnete. „Nach den werten Herren.“, bat er die beiden herein und nahm sich anschließend die Freiheit selbst den Laden zu betreten. „Ich werde nicht lügen. Aber hier zu frühstücken fühlt sich derbe seltsam an.“. Und das war es ja auch. Er hatte zwar vorhin darüber sinniert, ob man sich wegen eines Fast-Food-Besuchs schlecht fühlen sollte. Aber morgens in aller Früh hier aufzukreuzen, war dann doch irgendwie ungewohnt. Auch für den, welcher viele Jahre im Isola Krankenhaus Schichten geschoben hatte. Aber es wäre nicht der Brite, wenn er seine Kollegen mit nur dieser Aussage alleine lassen würde. „Ich meine...“, fing er an und legte seine Hände so vor sich, als ob er grob zwanzig Zentimeter abmessen wollte. „…normalerweise gehst du hierhin um Burger zu essen, aber nicht um nen‘ normales Frühstück. Stellt euch das mal vor: Ein Croissant und direkt daneben einen Tüte Pommes. Übelst schräg.“, beendete er seine Ausführung und suchte dabei den Blickkontakt zu seinen Begleitern. Falls man das abwechselnde Kopfdrehen des Briten in jeweils die Richtung der Beiden als eben solches interpretieren wollte. „Am besten noch mit einer Cola nebendran, um das perfekte Bild nicht zu ruiniere und…ach, verdammt.“. Während er im ersten Moment ziemlich amüsiert klang, änderte sich das am Ende des Satzes schlagartig. Der aufmerksame Beobachter mochte herausfinden warum. Der Brillenträger. Der Brite war nämlich allen Ernstes mit Zigarette im Mund in das Restaurant marschiert. Alte Gewohnheit, passierte ihm öfters. Letzten Endes allerdings kam der Blondschopf aber wieder gut gelaunt in den Laden.


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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptySo 3 Nov 2019 - 19:37
Avon, 22.06.2015, morgens
mit Vincent & Riley Constantin

cf: Die Stadt :: Kuradori :: Auf den Straßen

Im Wohnheim lief alles friedlich, sehr schön, bei den nächsten Worten von Vincent nickte der Blauschopf sachte. ,,Richtige Antwort." Konsequent und vernünftig, so war der werte Heimleiter, was ihm auch zusagte. Er hatte auch den Glauben daran, dass alle sich zusammenreißen würden, ein paar Ausnahmefälle gab es immer, aber dies würde man händigen können. Im Kopf dachte er auch an die Nasen, wo er am ehesten dran glauben würde, dass sie kotzend unterm Tisch liegen - ein gewisses Quartett, bestehend aus den verschiedensten Individuen, welches das Heim zu bieten hatte. Seine guten Zigaretten sollte er besser im Blick behalten. Wobei sonst Köpfe rollen würden. Aber dann stieß auch schon der dritte im Bunde dazu und das Liebesgepräkel ging los, herzallerliebst. Bei der Reaktion von Vincent auf das Skalventreiber entkam ihm ein kurzes, belustigtes Schnaufen und er blickte etwas teilnahmslos geradeaus, während er sich eine Kippe ansteckte. Das rot wanderte aber dann zum Magier, als jeder meinte, dass er wegen seines angeblichen Blindenhundes da war. Sein Blick ging zum Heimleiter. ,,Du, der Schlächter hat Deine Leine vergessen. Oder ist heute Freigang?" Dieses gegenseitige gedisse, herrlich. Er wusste, dass Riley ihn gemeint hatte, aber da das Blindenhund zu gut auf den Weißschopf passte, musste er dies einfach weiterleiten. Dazu war die Vorlage zu gut gewesen.
,,Danke, ich weiß, dass ich eine strahlende Persönlichkeit habe", brummte er trocken auf die Worte hin, musste aber dann doch etwas grinsen, wo sie als Idioten bezeichnet wurden und der Arzt das Ganze noch toll beschönigte. ,,Wo er Recht hat", stimmte er ihm zu. Ja, mit diesen beiden fühlte er sich wirklich wohl, dies würde ein entspannter Morgen werden. Für diesen wurde besprochen, wohin es zum Futtern gehen würde und schon begaben sie sich dorthin. ,,Ich miesmuschel Euch zwei gleich auch etwas", gab er noch von sich, bevor er gemütlich mit beiden losschlenderte, zum gesündesten Sport-Restaurant der Insel.

,,Amen", oh, lobpreised den Herrn Heimleiter. Diesen ließ er auch noch den Vortritt, als Riley ihnen diesen ließ, nur um Vincent ein: ,,Ladies First", zu widmen. Der Morgen begann wirklich gut, waren sie sich direkt nur aufamziehen. Aber daran erkannte man, wie gut sie miteinander konnten. Er hörte dem Arzt zu, welcher jedoch dann stockte und Avon dadurch dann realisierte, dass er selbst noch rauchte. Was man so verpeilte, wenn man in einer Unterhaltung vertieft war. Die restliche Zigarette entsorgte er draußen, in einem Extramülleimer, bevor er das Lokal auch betrat. Und dort dann auf die zuvor unterbrochenen Worte einging: ,,Schon. Tatsächlich gibt es bei Filialen außerhalb der Insel McFrühstück. Müsste man hier auch mal einführen. Rührei und Speck wären jetzt gar nicht so übel." Würde der Betreiber sicher von profitieren. Wobei Avon schon früh darüber war, dass es hier hefelose Produkte gab, sonst könnte er echt nur noch Kaffee trinken. Außer, die zwei Herren hier wollten amüsiert werden.
,,Einen Vorteil hat das Ganze ja", setzte er an und blickte sich in der Räumlichkeit um: ,,Es ist keiner hier." Ruhe. Herrlich. Es waren nur ganz wenige Leute da, aber es waren wirklich nebeneinander Tischreihen frei, sodass man sich in Ruhe unterhalten konnte und nicht brüllen musste. Dann hätte er wieder auf den Absätzen kehrt gemacht. Aber so konnte man auch direkt an die Kasse, ohne an einer riesigen Schlange zu stehen. Der Blick vom Hausmeister ging erstmal an den Anzeigetafeln. ,,Dann wollen wir mal."


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Vincent

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Zen 189
Vincent

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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptyMo 4 Nov 2019 - 22:25
Vincent, Montag 22.06.2015
mit Avon und Riley Constantin

cf: Die Stadt | Kuradori | Auf den Straßen

Ich schaute zu Avon als er mich als Blindenhund bezeichnete. Offenbar war ihm nicht bewusst, dass ein Blindenhund die Aufgabe hatte ein sehbehindertes Wesen zu führen. Mein Handicap - Augenklappe - machte mich als Blindenhund gänzlich untauglich. Wobei ich trotzdem nicht umhin kam ein kurzes Lachen von mir zu geben. Immerhin war der Vergleich doch ganz gut gewesen. »Kann schon Beifuß gehen. Und stubenrein bin ich auch.«, antwortete ich darauf, ehe wir uns wieder dem 1)Ernst des Lebens widmeten. Unserem Frühstückslokal. Das musste sorgfältig ausgewählt werden. Immerhin hatten wir unseren Standard. Und teuer stand auf unserer Liste nicht sonderlich weit oben. Immerhin verdiente man als Hausmeister, Arzt und Heimleiter nicht die Welt. Man kam gerade so über die Runden, große Schritte konnte man sich nicht leisten. Und oKara war definitiv zu nah am Luxusgut. Mein Geldbeutel sagte: NEIN! Nicht umsonst hatte unsere magische Miesmuschel - der ihre Bezeichnung nicht gefiel - McDonalds als Ziel vorgeschlagen. Die magische Miesmuschel, Gottheit des Meeres und Anführer der Bojen, schaute eben auf unseren Geldbeutel. Das veranlasste mich dazu, ihm auf die Schulter zu klopfen. Für ein kurzes Tätscheln des Kopfes reichte meine Armspanne nicht aus, schon gar nicht, wenn ein zweiter Koloss meinen Weg behinderte. Ich mochte zwar groß sein, aber an einen Oktopus kamen meine Fangarme leider nicht ran. »Du weißt, ich steh drauf, wenn du mir drohst.«, musste ich meinen Kommentar noch abgeben, ehe wir uns bereits vor den Pforten unseres Lokals befanden.

Im Gegensatz zu meinen Mitkumpanen wurde mir sehr wohl bewusst, dass die Zigarette leider draußen bleiben musste. Da ratterten eben noch die Hirne, welcher Diss der nächste sein würde. Daher hatte ich meine Zigarette beim Vorbeigehen in den Mülleimer geworfen und ließ mir die Tür von Costa aufhalten. »Kenne die Straßen, wie meine eigene Westentasche. Habt ihr was anderes erwartet?«, grinste ich und machte beim Eintreten noch einen Knicks in Richtung Blaubeere. Schließlich musste ich mich auch wie eine vornehme Dame benehmen, wenn man mir schon als erstes den Eintritt gewährte. Somit hatten wir endlich die glorreichen Hallen erreicht und konnten unser Frühstück genießen, zumindest nachdem die beiden Missetäter ebenfalls ihre Zigaretten entsorgt hatten.
Die Ausführung der Absurdität eines Frühstücks in einem McDonalds wurde von Riley sehr bildlich erklärt. Nur die Harten aßen zum Frühstück einen Burger mit Pommes und spülten mit Cola nach. Ich war mir noch relativ unschlüssig, was ich mir als Frühstück gönnen würde. Möglicherweise würde ich nach meiner Bestellung ebenfalls zu den harten Jungs gehören. Die Cola ersetzte ich gedanklich allerdings bereits durch einen Kaffee. »Speck. Gibt's nicht einen McBacon? Oder wie auch immer der moderne Burger heißt?«, fragte ich in die Runde noch bevor ich mir überhaupt die Auswahl angeschaut hatte. Mit den neuesten Burgerskurilitäten war ich eigentlich nicht vertraut, so oft fand ich mich nicht hier ein, da ich ja ein begnadeter Koch war. Und allen voran Grillmeister. »Dann lasst uns mal die Ruhe vor dem Sturm genießen. Und darauf hoffen, dass der Ball kein Desaster aus kotzenden Jugendlichen wird.« Fehlte nur noch das Glas zum Anstoßen. Darauf sollten wir auf alle Fälle trinken.

1) wurde heute von @Mikhail erwähnt und ich habe mich erdreistet es im Post einzubauen


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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptyDo 7 Nov 2019 - 16:31
Tja, da waren sie nun. Zu Dritt. In Mecces. Früh morgens. Und bis auf die Tatsache, dass er und Avon vergessen hatten ihre Kippe draußen zu lassen, stellte sich Vincent als erstaunlich filigrane Dame heraus. Der Knicks war echt nicht von schlechten Eltern. Oder von schlechten Frauen? Kurz grübelte der Brite, kam aber zu keinem wirklich zufriedenstellenden Ergebnis. Glück nur, dass keiner in der Filiale anwesend war. Es gab hier bestimmt ein paar verrückte die nicht an ihrem Leben hingen und den Heimleiter auf den nächsten Miss Isola Kalender packen würden. Da wiederrum kam eine ganz andere Frage auf. Erstens: Gab es so einen Kalender hier überhaupt? Und Zweitens: Was waren die Kriterien um darauf zu landen? An Auswahl mangelte es den Fotografen auf der Insel hier sicherlich nicht. Liefen genug Models durch die Gegend. Wäre da nicht der bittere Nachgeschmack, dass sei deine Seele fressen könnten, wenn du sie nur anschaust. Und wenn du es doch überlebst, dann waren es meistens charakterliche Schreckschrauben. Da musste er sich echt glücklich schätzen, dass die Direktorin einen schon den „Ich werde dich Fressen“-Blick zuwirft, bevor sie in Reichweite ist. Da hatte man wenigstens noch Zeit das Weite zu suchen. Außer bei Rox, da flog dann wohl einfach ein Kaktus. Ein Stachelbomber, wie der Arzt ihn gerade gedanklich taufte.

Aber sei es drum. „Ja, irgendwie so um den Dreh herum hieß das Ding.“, bestätigte er seinem besten Grillkumpanen und trat selbst nun bis zur Anzeige vor, wo die ganzen Dinge draufstanden, welche hier zur Verfügung standen. „Hauptsache Fleisch. Die Form ist egal.“, setzte er noch nach. Das gab er auch manchmal an der Fleischtheke im Supermarkt von sich, wenn er Sachen für’s Grillen besorgte. Der Blick des Verkäufers? Göttlich. „Außerdem Avon, die haben hier sowas wie dieses Frühstück, schau mal auf die Anzeige.“, und seine Hand zeigte auf die linke Seite der Angebote, während die Rechte ihn dorthin drehte. Wo tatsächlich eine Art Frühstücksangebot an der Wand hing. Konnte sich die Blaubeere wohl doch noch was aussuchen und musste nicht verhungern. Was auch für den Arzt selbst galt. Denn auch seine Wenigkeit hatte keine Ahnung, was er jetzt bestellen sollte.
Also bewegte er sich ebenfalls näher an die Liste. „Aber eventuell…“, seine Augen gingen hinter der Sonnenbrille versteckt langsam die Preisliste hinunter. Zugegeben, es gab ja schon so einige Sachen. Aber einen Burger zum Frühstück? Auch wenn da vielleicht Bacon und Eier drauf waren, blieb es doch immer noch ein Burger, oder? Gestützt wurde sein heftiger Denkprozess von der linken Hand, welche dem Blondschopf nun bedächtig das Kinn hielt. „…ich denke ich nehme einfach mal so einen McMorning, einen McMuffin und dazu einen Kaffee. Man will es ja nicht übertreiben.“, damit wandte sich sein Blick an seine beiden Begleiter. Wenn er noch etwas haben wollte, konnte er sich doch einfach noch etwas bestellen. Die Filiale würde ihm schon nicht weglaufen. Wobei…sie waren hier auf Isola, alles war möglich. „Ja, klingt nach einem guten Plan.“, nickte er sich selbst zu und setzte sich in Bewegung. Als würde er die schwierigste Aufgabe des Tages bewältigen, schritt er Zielsicher auf die Kasse zu und kam nach drei Schritten auch wieder zum Stehen.  

Professionell wie er war, mit der rechten Hand in der Hosentasche und der linken als Zeiger fungierend schaute er besagten Herren an. „Ich nehme einen McMorning, einen McMuffin…und einen Kaffee. Und…joa…das war es, denke ich.“, ein sympathisches Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Kaum nickte der Gegenüber und tippte alles in die Kasse vor sich ein, drehte sich der Blondschopf zu seinen Kumpanen herum. Wieso nicht alle einladen? Immerhin waren sie nicht jeden Tag zusammen unterwegs. Heute Abend war wahrscheinlich sowieso alles gratis. Außerdem: Er war mal wieder mit Ausgeben dran. Er konnte ja nicht immer Vincent das Ruder überlassen. Am Ende hielt man ihn noch für geizig! Nein! Das galt es in jedem Fall zu verhindern. „Geht auf mich, Jungs. Ausnahmsweise.“, erwiderte der Kittelträger lässig und stellte sich grinsend seitlich an die Kasse. Innerlich aber war er schon wieder ganz wo anders. Da war diese eine Situation, diese Szenerie, welche den Briten einfach nicht loslassen wollte. Man konnte es Neugier nennen, oder auch einfach Interesse. Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Tatsache war: Er wollte es wissen.
„Sag mal Vince, wo hast du eigentlich diesen unglaublich filigranen Knicks gelernt?“, sprudelte es einfach mal spontan aus dem Blonden heraus, als hätten sie das Thema für gerade mal einer Sekunde gehabt. „Geheimes Frauentraining genossen? Oder gab es zuhause einen Rollentausch?“. Frech wie Riley nun einmal war, folgte ein Anlehnen an die Wand neben ihm. Mit verschränkten Armen und echt viel Genugtuung auf seinen Gesichtszügen, lag sein Fokus ganz auf dem Alten Wolf vor ihm. Dabei ging es ihm eigentlich hauptsächlich um seine zwei Wölfe, die ihm tagtäglich die Hölle heiß machten und seine Geduld als emanzipierter Erwachsener herausforderten. Aber vielleicht gab es auch andere Infos, er hatte die Frage bewusst offen gelassen. So vernetzt wie der Weißhaarige war, konnte es theoretisch jeder sein. „Nicht das ich mich am Ende wundere, wenn auf dem nächsten Miss Isola Kalender dein Bild von der Eingangstür ist.“, eine kleine Pause folgte, ehe seine eine Hand zu Avon zeigte, „Also, direkt hinter Avon.“. Dabei achtete der Blondschopf natürlich auf einen nicht feindlichen Ton, musste aber trotzdem unterstützend Lachen. Man konnte es auch eine unterbewusste Sicherheitsmaßnahme nennen. Er wollte ja keinem mit seinem Kommentar auf die Füße treten. War ja sowieso nur harmloses herumgealbere. Die Drei wussten ganz genau, dass sie auch ernste Seiten hatten. Aber Avon sollte deswegen trotzdem nicht denken, dass er aus der Sache unbehelligt herauskam. Riley hatte Geschichten gehört…Kaffee-Geschichten. Welche, bei denen er sehr gut zuhörte, weil es sein Kaffee war. Damit hatte er automatisch Anteilsrecht an dem Wissen der Lästerschwestern. War spontan so bei ihm festgelegt worden…


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BeitragThema: Re: Mc Donalds Mc Donalds - Seite 16 EmptySo 24 Nov 2019 - 14:59
Avon, 22.06.2015, morgens
mit Vincent & Riley Constantin

Seit die drei Muskeltiere das feinste Goumetrestaurant der Insel betreten haben, wisch keineswegs die Neckerreien zwischen den dreien, trotz Publikum, dafür stieg jedoch der Hunger, dank den Gerüchen, welche von hinten aus der Küche nach vorne drangen. Ob nur Avon solch einen Hunger hatte, so nach dem Joggen oder erging es seinen zwei Freunden genauso? Wobei er sich hier nicht vollfressen würde, erstmals weinte dann der Geldbeutel und etwas gesundes musste noch dazu, also würde er, wenn er Daheim war, sich vermutlich noch einen kleinen Obstsalat oder Smoothie machen, bevor er sich umziehen und dann zum Wohnheim fahren würde. Nach der Arbeit zurück, duschen und für den Ball herrichten. War es eigentlich normal, dass er selbst auch etwas aufgeregt war? Immerhin war er erstens keines der Kinder, für welche hauptsächlich der Ball war und zweitens, wohl nicht dieser Typ dafür. Allerdings würde dies sein erster Ball sein - von denen damals abgesehen, zu seiner Zeit Unterwasser. Dies hier war für ihn etwas ganz anderes. Irgendwie fand er die Vorstellung schön zu sehen, wie die Kids sich am Ball erfreuen würde. Er hat sie ja doch lieb. Auch, wenn er dies nicht immer so offenkundig zeigt. Da fiel ihm ein - mit wem ging eigentlich @Luana, sollte sie ein Date haben? oder er dann Vaterlike vor dem Ball mit dem Date ein ernstes "Vater-Begleitungs"-Gespräch führen, so wie in den Filmen immer? Jetzt machte er sich doch etwas Gedanken.

Nach der grazilen Vorstellung von Vinny, wie gut er darin war, sich zu bücken und seine Beine zu verbiegen - sich mit einem Knicks zu verbeugen - ging es dann schließlich auch in das Lokal, wo sich der Hausmeister nach diesem Anblick ja kein Grinsen verkneifen konnte. Er wusste nicht, ob er den Knicks zum Lachen oder als anziehend empfinden sollte, aber nun gut. Spätestens, wo ihm die Essgeräusche frontal in die Fresse schlugen, dachte er an anderes und das Gespräch der Profigourmets begann. ,,Speck wäre jetzt schon sehr ansprechend", trug er bei, blickte er noch eben zum Arzt,, wo dieser sprach, dass Fleisch in egal welcher Form gut war. Da gab er nur ein trockenes: ,,Hawr", von sich, die flechtenden Zähne ließ er mal aus, hob aber kurzzeitig die Augenbraue. Schließlich folgte sein Blick dem Verweis von Riley, wo dieser dann auf der Anzeige ruhte, wo gerade das Frühstück eingeblendet wurde. Das war ja schon beinahe peinlich. ,,Tatsächlich. Ist das neu? Wobei, so oft bin ich auch nicht hier, um dies beurteilen zu können." Im Gegensatz zu anderen Leuten, die man hier sooft drin sitzen sah und sich fragte, ob es schon Stammplätze waren oder die Personen inzwischen einfach festklebten.
,,Frustfressen vorab geht aber schlecht, erst danach. Vielleicht verläuft ja alles wie geplant", sprach er zum Heimleiter. Ergänzte aber dann doch: ,,Wobei, wir sind hier auf Isola. Das sagt ja wohl alles." Es lief doch immer irgendwas schief. Immer. Aber da machte man sich besser keinen Kopf, sondern lieber darüber, was man gleich dinieren würde. Der Doc bestellte als erstens, mit Glanz und Gloria, richtig professionell, was kurz Avon's Mundwinkel zu einem Schmunzeln verziehen ließ. Es war doch einfach zum Brüllen, wie der Arzt immer so richtig stilvoll wirkte und im nächsten Moment, wie jetzt an der Kasse, wie ein desinteressierter Vollhorst. Nachdem dieser bestellt hatte, guckte er, ob der Weißschopf denn nun wollte, allerdings erklang nochmals die Stimme des Male-Barbie-Models und dieser lud seine zwei Freunde ein. Die roten Augen glitten zum Kleinsten der Runde, welchem er dankbar zunickte. ,,Sehr edel. Danke Dir." Na, ihm würde Avon als Wiedergutmachung gerne mal etwas gratis polieren! Also, den Boden oder so, ne.

Da der Hausmeister ja ein Mann von Klasse war - wehe, jemand lacht -, wusste er, dass es nun nur höflich war, nicht zu übertreiben, was die Einladung betraf. Einige würden nun dreist gefühlt die ganze Karte bestellen. Aber nicht so Avon. Preislich etwas weniger oder genau wie der Bezahlende, dies war nur fair. Also sagte er: ,,Für mich bitte auch einmal einen McMuffin und einen Kaffee, sowie einen McToast." Die Apfeltaschen sahen auch verlockend aus, dann wäre es preislich genauso wie bei Riley, aber nein. Zuhause würde er sich etwas mit Apfel machen, dann passt das schon. Nachdem er Reißwolf bestellt hatte, sprach der Blonde das an, was sich auch der Nix seit dem Eintritt ins Lokal gefragt hatte. Der sexy Knicks. ,,Nun, sicherlich steht unser guter Vince auf Rollenspiele, genauso wie er auf Drohungen steht." Damit griff er noch die Worte vom Heimleiter auf, als er ihnen gedroht hatte, eine zu miemuscheln. Irgendwie klang dies auch mehr als falsch.
Der Blick auf dem Arzt ruhend, welcher andeutete, Avon wäre im Kalender der nächsten Miss Isola, meinte er trocken: ,,Ach, Kari hat Dir von der verlorenen Wette erzählt, hm?" Eigentlich war dies eher ein Witz, doch leider nicht so unwahr, wie er es abstempeln könnte. Warum ist er auf die Wette eingegangen, wo er raten musste, welche Farbe ihr Höschen hat. Da er in seinem Leben niemals auf ballet slipper rosa gekommen wäre, musste er prompt selbst eins in dieser Farbe anziehen. Was sie fotografiert hat. Seitdem nie wieder Wetten mit Karina und vor allem die Frage, woher sie so etwas in seiner Größe gefunden hatte. Fragen über Fragen. ,,Aber nun ja - keiner kann unseren guten Riley auf dem Kalendercover schlagen. Er bringt den Erdbeerkaktus zwischen seinen Beinen so wunderbar zur Geltung. Sag, hat Roxy ihn Dir hochgezüchtet?" Dabei blickte er mit dem neutralsten Blick drein, den er nur aufbringen konnte.


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