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Leviathan

Leviathan

Zen 136

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Offenes, grau kariertes Hemd über weißem T-Shirt, knielange Jeasshorts, weiße Sneakersocken
Leviathan

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BeitragThema: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptySo 2 Jan 2011 - 13:04
das Eingangsposting lautete :

Schuldach




Wie so ziemlich jede Schule verfügt auch diese über ein sehr grosszügiges Schuldach, das umzäunt wird. Hier können schlaue Schüler ihre Ruhe finden und sich entspannen. Zwar sieht das Dach sehr trostlos aus, dennoch hat es auch etwas Anziehendes an sich. Seit kurzem befinden sich hier sogar ein paar Bänke und Pflanzen, um den Ort nicht ganz so kahl wirken zu lassen.


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Anonymous

BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyDi 27 Sep 2011 - 19:38
{ jinai
So plötzlich das gute, mächtige Gefühl mich zuvor überkam, so schnell verschwand es auch. Das Kribbeln ebbte ab, ein letztes, leises Knurren entwich meiner Kehle, bevor ich den Arm zurück zog und schwieg. In meinem Kopf herrschte ein Durcheinander, denn alles woran ich bis eben noch geglaubt hatte, war ein Irrtum. Genau genommen, war mein Leben ein einziger Irrtum. Niemand hatte mir etwas davon erzählt; ich wollte es immer noch nicht glauben. Meine eigene Mutter hatte nie auch nur mit einem Wort das Thema 'Dämonen' oder 'Übermenschliches' angesprochen. Entweder sie wollte mich schützen, oder sie wusste gar nichts davon. Andererseits warne sie uns stets vor unserem Vater .. konnte es wahr sein, dass er ein Dämon war?
Verwirrt schlug ich mir mir der flachen Hand mehrere Male gegen die Stirn, ignorierte Jinais Worte konsequent. Wieso hatte sie mir das angetan? Mit einem Ruck landete die Bank auf festem Boden. Ich zuckte zusammen und schaute das Mädchen neben mir an. Sie grinste, schien zufrieden damit, was sie eben mit mir angerichtet hatte. Obwohl ich das brennende Verlangen empfand, ihr das grausame Lächeln aus dem Gesicht zu wischen, ließ ich kraftlos die Schultern hängen. Im Moment fühlte ich mich einfach ausgelaugt, willenlos. Hatte mein Bruder Akira etwas davon gewusst? Gerne hätte ich ihn nun gefragt, ihm alles erzählt, und ihn vielleicht sogar angebrüllt.
Ihre Worte verärgerten mich wieder, der Zeigefinger auf meiner Brust verstärkte den Zorn in mir nur noch. »Ich bin kein Dämon .. das kann nicht sein!«, schrie ich, obwohl sie mir gerade das Gegenteil bewiesen hatte. Natürlich hatte ich eine Veränderung in meinem Inneren gespürt, dies konnte ich nicht leugnen. »Vielleicht bist du ein Monster, aber ich bin es nicht!« Mit der schier unzähmbaren Wut kam auch wieder jenes übermächtige Gefühl zurück. Offenbar reagierte es auf starke Emotionen – das Monster in mir, welches ich zu verdrängen versuchte. Abrupt sprang ich auf, aus Angst wieder auszurasten. Vielleicht war es gar nicht ihre Schuld; vielleicht hatte sie nur den winzigen Funken entzündet, der alles ins Rollen brachte.



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Anonymous

BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyDi 27 Sep 2011 - 23:00
Armer, kleiner, verwirrter Junge. Nun musste er auch schon schreien. Ein Zeichen dafür, dass er langsam begriff, dass doch etwas an den Worten der Dämonin dran war. Warum sonst sollte er so einen Ausraster schieben? Nein, sonst hätte er ja einfach weiterlachen, oder weggehen können. Oder zumindest ruhig bleiben können. Jinai versuchte sich vorzustellen, wie es ist zu glauben ein Mensch zu sein, und dann erzählt zu bekommen, man sei ein Dämon... Hmm... Nein, das konnte sie nicht. Wie fühlten sich denn Menschen? Immer schlapp und träge? Fühlten sie sich kraftlos und dumm? Oder merkten sie es garnicht? Man sah, schon da scheiterte es an Jin's Vorhaben, also beließ sie es dabei. Es sah aber zumindest ganz amüsant aus, bei Jun. Doch wollte er es nicht einsehen. Sie hielt er nun für ein Monster, aber seines Glaubens war er ja doch ein Mensch. "Moment mal!", warf Jinai ein und zog einen gekünstelten Schmollmund. "Ich bin doch kein Monster! Jeder frühstückt doch gerne mal einen Menschen, oder? Nana, sowas sagt man doch nicht!" Wieder grinste sie. Es war ja ganz lustig, mit ihm zu spielen. Ihre Gedanken drifteten ein wenig ab, während sie sich fragte, wie es wohl wäre, wenn sie ihn im Unterricht so ärgern würde, in der engen Klasse. Wenn sie ihn bis aufs Blut anstacheln würde. Ob sich der Dämon in ihm dann zeigte und den Unterricht zunichte machen würde? Ou, das musste sie unbedingt einmal ausprobieren! Plötzlich merkte sie, dass Jun seltsam still geworden war und lugte in seine Richtung. Der Blonde war aufgesprungen und wirkte irgendwie verunsichert, oder bildete sie sich das ein? Nein, Jinai war sich sicher. Warum weigerte er sich so sehr, zuzugeben, dass sie doch Recht hatte? Jinai konnte sich sein Gefühlsleben überhaupt nicht vorstellen, sie wusste ja schon immer, dass sie ein Dämon war und hatte ihr ganzes Leben eigentlich nur das getan, was sie wollte, und Spaß gehabt. Also warum freute er sich nicht?! Ab jetzt konnte er das alles doch auch tun! Er konnte tun und lassen was er wollte, er musste nichteinmal hier bleiben, wenn er keine Lust hatte. Dann wanderte er eben nach Amerika oder Frankreich oder China oder sonstwohin aus und machte das, wonach ihm war! Aber nein, er schien Angst vor der Kraft zu haben, die in ihm schlummerte und er war sich unsicher. "Naja... nicht mein Problem. Meine Arbeit ist hier, denke ich, getan!" Und genau deswegen erhob sich Jinai nun von der Bank. Gemächlich strich sie sich ihre Kleidung glatt, justierte ihre Umhängetasche nocheinmal richtig und wandte sich dann an Jun. "Den Rest musst du wohl mit dir selbst ausmachen. War ganz nett, mit dir zu spielen, aber ich denke ich verzieh' mich jetzt. Man sieht sich im Unterricht!" Jinai schenkte ihm noch ein Lächeln und hob die rechte Hand, während sie sich von ihm abwandte und über das Dach, auf die Tür zuschritt. Es war genau der richtige Zeitpunkt, ihn jetzt alleine zu lassen, das wusste Jinai. Was für eine lustige erste Bekanntschaft. Ob sie jetzt wohl noch mehr so Leute traf?

tbc.: Pausenhof


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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyMi 28 Sep 2011 - 18:53
{ jinai
Sie brachte mich wirklich zur Weißglut mit ihren Gerede, aber was sollte ich tun? Zum einen wollte ich nicht wieder diese Energie in meinem Inneren spüren, welche mich beängstigte. Zum anderen hatte ich keine Lust darauf Unschuldige zu verletzen, die gar nichts mit der Sache zu tun hatten. Jinai hatte genau genommen auch nichts damit zu tun, genau so wenig, wie ich etwas mit meiner aggressiven Seite am Hut haben wollte. »Sehr witzig ..«, brummte ich verstimmt und verschränkte die Arme vor der Brust. Trotzig wand ich den Blick von ihr ab, und wand diesen stattdessen gen Himmel, wo die Wolken langsam und gemächlich an uns vorbei zogen. Wäre ich doch lieber zum Kiosk gegangen, um mir etwas zu essen zu holen. Jetzt knurrte mein Magen, und dazu hatte ich nun eine gewisse Angst vor mir selbst. Nicht, dass ich mich selbst verletzte oder so, sondern anderen damit das Leben schwer machte. Wie kam es, dass ich bisher nie etwas in der Richtung gespürt hatte? Fehlte einfach jener letzte Funke; der Tropfen, welcher das Fass zum Überlaufen brachte? Vermutlich.
Jinai erhob sich, richtete ihre Kleidung und ihre Umhängetasche, bevor sie eleganten Ganges davon schritt. »Oh ja. Es war wirklich sehr amüsant«, sagte ich noch, bevor sie endgültig in der Tür verschwand. Dass wir uns wieder sehen würden, stand jetzt schon fest. Wenn nicht heute Nachmittag, dann würde es spätestens morgen geschehen. Ich konnte dabei nur hoffen, dass sie nicht wieder versuchen würde mich anzustacheln, wenn wie es aussah, hatte ich mich nicht ganz unter Kontrolle. Möglicherweise würde sich dies noch ändern, irgendwann. Gedankenverloren sah ich einer Schäfchenwolke hinterher, die das Himmelszelt überquerte und irgendwann schier unsichtbar wurde. Es kam mir so vor, als wären bereits mehrere Stunden vergangen, dabei musste ich mit einem flüchtigen Blick auf den Display meines Handys feststellen, dass ich gerade einmal seit wenigen Minuten alleine auf dem Dach stand. Die restlichen dreißig Minuten würde ich nutzen, um mir etwas Essbares zu verschaffen. Über das vergangene Ereignis versuchte ich währenddessen nicht mehr nachzudenken.

»» Kiosk



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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyFr 30 Sep 2011 - 21:43
cf: Am Sportplatz + Sam

    Sam nicht ! Nein !“ Ungeniert zog sie an seinem Bein, während er sein Kunsstückchen vorführte und das Ergebnis war keine große Überraschung. Der Werfwolf kippte einfach weg, doch bevor er mit seinem Oberkörper auf den Boden aufprallte, drehte er sich doch irgendwie, dass er auf allen Vieren landete, wie seine Verwandten die Wölfe. Ein erleichtertes Aufatmen war die Folge, als er Sicher auf seinen Vieren stand und sich aufrichtete. Ihre Hin und her beim Antworten, ob sie denn nun etwas mit ihr machen wollte, bekam er mit, jedoch nur am Rande – nicht zu fallen, war wichtiger, aber er nahm es einfach als Zustimmung, weshalb er erst gar nicht darauf wartete, dass sie sich in Bewegung setzte, als der Lehrer Ichimaru irgendetwas den Unterricht beendete. Komm her!, grinste er in sich hinein, als er sich hinter die Schwarzhaarige stellte, seine Arme unter ihren Körper schob und sie hochhob, wie der Bräutigam seine Braut. „Du kommst jetzt schön mit mir mit, Fräulein“, knurrte er sie neckisch an und rannte einfach los. Sie war nicht sonderlich schwer und als Werwolf besaß er sowieso ein sehr gutes Maß an Körperkraft, weshalb es keine große Mühe war das junge Ding zu tragen. Sein Weg führte zunächst in die Cafeteria, aus der er sich etwas mitnahm und einfach in eine Tüte Packen ließ. Diese wurde dann einfach auf das Prinzesschen gelegt, weil er keine Hand frei hatte – außerdem sollte sie es festhalten. Danach trappte er in Richtung Dach und trug Samantha dann auch noch Treppen hinauf, so etwas würde nicht jeder daher gelaufene machen ! Die Tür noch kurz aufgemacht… oder eher aufgetreten, ließ er sie hinab und setze sie auf etwas, während er kurz nach Luft schnappte. „Willst du dich vielleicht umziehen ?“, merkte er an, als ihm Auffiel, dass sie beide noch in ihren Sportklamotten herumeierten. Den Hintergedanken, dass er dabei etwas zu sehen hatte, versuchte er zwar zu verdrängen, trotz allem konnte er sich ein Grinsen nicht vermeiden. „Ich dreh mich auch weg !“, zwinkerte er ihr keck zu und stemmte die Hände in die Hüften. Er wäre höflich und würde sich WIRKLICH weg drehen… von ab und an spitzen hatte er aber nichts gesagt. Noch ein dummes Grinsen folgte. Was sie wohl von ihm dachte ? Immerhin grinste er wie ein Gestörter ohne dass irgendetwas witziges gesagt oder getan wurde. Etwas schwungvoll drehte er sich um, so dass sie seinen Rücken sehen konnte, während er durch den Zaun, den er als störend empfand, einfach gen Horizont sah. „Wahnsinns Aussicht !“, staunte Nathan, konnte sich dann doch ein weiteres Kommentar an sein momentanes Objekt der Begierde nicht ersparen. „Der Himmel strahlt mit dir förmlich um die Wette. Doch du bist eindeutig… schöner anzusehen“, seine Worte waren ehrlich gemeint, vielleicht mochten sie etwas ironisch klingen, da er ruhiger als zuvor war, da er sich nicht mehr in einer Gruppe befand und die Euphorie etwas sank. Er drehte sich wieder zu ihr um, während er vermutlich wie ein Heiliger Aussah mit der Sonne hinter seinem Kopf – aber hey er war doch einer ! Zumindest glaubte er das einfach für sich selbst…


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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyFr 30 Sep 2011 - 22:07
pp.: Sportplatz

Blablaaa.. blaa.. blaa..blablah. Mehr kam bei Samantha nicht an, als der Lehrer wieder zu Wort kam, die Gruppe zu sich rief und eine Rede hielt. Irgendwas von "Klassengemeinschaft" kam ihrer Meinung nach darin vor, glaubte sie. Wo sollte dieses Gemeinschaftsgefühl denn plötzlich herkommen? Es hatten sich Gruppen gebildet, welche dem Anschein nach nicht mit den anderen sprachen und alle waren so für sich. Da sah man nicht viel von einer Klasse. Also warum sollte es sie interessieren, wenn die anderen für das bestraft wurden, was sie tat? Okay, Nathan und Hayo wollte sie das eventuell nicht antun, aber der Grinsetyp schien ja eh nicht auf Bestrafung aus zu sein, weswegen Sam sich einfach schulterzuckend wegdrehte. Bevor sie allerdings überhaupt daran denken konnte, sich umziehen zu gehen, baute sich schon eine Gesalt vor ihr auf, welche sich als Nathan herausstellte und knapp mitteilte, dass er Sam jetzt entführen würde. "Wha..?!" Ehe sie sich versah hatte er sie schon hochgehoben und trug sie leichtfertig auf seinen Armen. Zugegeben, eine Gänsehaut fuhr ihr über den Körper bei der plötzlichen Nähe zum Werwolf, doch tat sie im ersten Moment nicht mehr, als ihn einfach baff anzuschauen. War er lebensmüde? Okay, er hatte anscheinend keine Ahnung, wie er roch, woher sollte er das auch wissen. Seinen eigenen Geruch nahm man ja angeblich nicht wahr. Und selbst wenn, zum anbeißen fand er sich bestimmt nicht... nicht vom Geruch her. "Was zum Teufel soll der Mist..?" Sam unternahm nichts gegen die kleine Entführung, sagte nichts und hielt auch wortlos das Essen des Wolfes fest. Die Leute in der Cafeteria sahen zwar etwas dumm aus der Wäsche, aber das interessierte sie ebenfalls nicht. Sie dachte eher daran, wie ihr Mittagessen aussehen würde, oder ob sie überhaupt eins haben würde. Eben war ihr zwar noch ein Tier zum Opfer gefallen, aber es war nicht sonderlich groß gewesen... Wobei das Essen was Nathan sich geschnappt hatte ziemlich stank, vielleicht verdarb es ihr sogar den Appetit. Am Ziel angekommen, welches anscheinend das Dach sein sollte, setzte der Werwolf die Amerikanerin endlich ab und Sam vertrat sich sofort etwas die Beine. "Ich bitte darum.", murmelte sie nur, als der Schwarzhaarige etwas von umziehen und wegdrehen sagte. Kaum erblickte sie seinen Rücken, fing sie schon an sich hektisch auszuziehen und in windeseile ihre Schuluniform für den normalen Unterricht anzuziehen. Sie war schon mehr oder weniger fertig, als der Junge sich wieder umdrehte. Sie war gerade dabei ihre Bluse zuzuknöpfen und drehte sich peinlich berührt nocheinmal weg, damit der Kerl ihr nicht sonstwohin schaute... "Und nun hör mir mal zu!", sagte Samantha energisch als sie fertig war, und drehte sich zu Nathan um. Weder ihre Schuhe, noch die Socken hatte sie schon angezogen, weswegen sie barfuß etwas an ihn rantappste und ihren rechten Zeigefinger an seine Brust tippte. Ihre Augen fixierten die seinen und sie versuchte möglichst ernst zu wirken, was sie auch ganz gut hinbekam. "Ich weiß genau was du vorhast! Ohh, verschleppen wir mal das kleine Mädchen, sie ist bestimmt ein gefundenes Fressen, ahaaber so nicht! Wenn du irgendwelche Weiber suchst, die du nur ins Bett kriegen kannst, dann bist du bei mir völlig falsch!", sagte sie deutlich und nahm sich dann eine ihrer Socken, um sich diese anzuziehen, weswegen sie auf dem einen Bein rumhüpfte. Das ganze nochmal auf der anderen Seite, kurz in die Schuhe geschlüpft und sie war fertig angezogen. Einen kurzen Moment nahm Samantha sich Zeit um tief durchzuatmen und den leichten Wind auf dem Dach zu spüren, ehe sie sich wieder mit einem milderen Gesichtsausdruck an Nathan wandte. "Hör zu, ich bin völlig verwirrt, ich weiß nichtmal genau was ich hier soll oder wie es weitergehen soll. Ich hab nur Angst.. das noch etwas schlimmes passiert.." Gott, was redete sie da? Wie dumm das alles klang, aber irgendwie war das die Wahrheit. Sie wollte schnell richtige und gute Freunde finden, und keine Menschen die sie an der Nase herumführten, denn sonst würde sie es hier nicht aushalten.


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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyMo 3 Okt 2011 - 15:43
Nathan bemerkte ihr Unbehagen. Hunde hatten ihr ja einen sehr starken Sinn für das Empfinden des anderen und er war auf irgendeine Art und Weise ja verwandt mit diesen, daher konnte er dies erspüren. Außerdem änderte sich ihr Geruch – ebenfalls ein Zeichen dafür. Wie angeboten drehte er sich weg, als sie sich anzog, dennoch warf er ab und an einen Blick über die Schulter, bis er sich vollständig umdrehte, als sie ihre Bluse angezogen hatte. Sam war zwar noch dabei diese zuzuknöpfen, aber den Ausblick ließ er sich nicht nehmen, auch wenn sie etwas genervt erschien. Bei ihrer Aufforderung, dass er zuhören sollte, zuckten seine Ohren kurz, bevor er sie ins Visier nahm. Ungeniert kam sie ihm näher und tippte ihm auf der Brust herum. Körpernähe, rrr. Den Vortrag, dass sie keine war, die man einfach so ins Bett bekam, blendete er kurzer Hand aus und ging einfach Näher auf sie zu, so dass sie einfach zurückweichen musste. Ansonsten hätte er sie umgerannt in diesem Fall eher gestoßen, aber naja. Ihre Socken hatte sie davor noch fix angezogen, genauso wie ihre Schuhe, daher gab es nichts worauf er aufpassen musste. Erst als sie mit ihrem Rücken an den Zaun gelehnt war, griff er harsch und fordernd mit seiner rechten Hand nach ihrer eigenen, drückte hob sie in die Höhe und drückte sie gegen die Abgrenzung, während die andere ihr linkes Patsche Pfötchen mit sanfter Gewalt unten hielt. Er näherte sich ihrem Gesicht, machte den Anschein sie küssen zu wollen, blieb jedoch wenige Zentimeter bevor sich ihre Nasen berührten auf Distanz und sah in ihrer Augen, die so geheimnisvoll und anziehend wirkten. „Ich will dir nichts Böses, Sam“, hauchte er aus Angst, dass er sie durch seine Gier und Lust nach ihr anschreien würde. Sein Blick wanderte die Konturen ihres Gesichtes ab, ihre Gesichtszüge waren weich und ließen sie nur noch hübscher aussehen. „Wovor hast du Angst ? Das jemand dein Herz berühren könnte ?“ Süffisant Lachend schob er sein Gesicht an ihrem vorbei, ließ sein Haupt hinter ihrer Schulter sinken, so dass er teilweise auf dieser ruhte. Simultan löste sich seine rechte Hand, so dass ihre Fallen konnte und schob sich über ihrem Arm vorbei, um sich in ihrer schwarzen Mähne festzukrallen und sie an sich zu ziehen. Sie dürfte seinen Herzschlag, der unregelmäßig ging, spüren, während er in dieser Position stumm verharrte und die Nähe, welche vielleicht kurzzeitig ausfallen konnte, genoss. „Ich will nur Nähe. Deine Nähe“, flüsterte er leise, jedoch so, dass Samantha es hören konnte, bevor er wieder aufsah, ihr Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger gebettet. „Hätte ich dir etwas tun wollen, hätte ich es bereits getan, oder ?“ Sein schiefes Lächeln verlieh ihn mit seiner durcheinander gewirbelte Mähne, dank dem Wind, einen undefinierbaren Charme, während er einfach so blieb wie er eben stand. Nur sein ruhiges Atmen berührte ihre zarte Haut.


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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyMo 3 Okt 2011 - 18:25
Samantha war absolut nicht auf das vorbereitet, was jetzt noch kam. Doch was hatte sie erwartet? Wahrscheinlich, dass Nathan schlicht antwortete, ihr irgendwelche Wörter an den Kopf knallte, welche als Erklärung dienen sollten, oder soetwas, und das wars. Dann hätte er sich vielleicht seinem Essen gewidmet und die Sache wäre erledigt gewesen. Aber was passierte hier schon so, wie Sam es sich vorstellte? Strange Schule, strange Leute. Nathan nämlich sagte nichts, sondern ging einfach auf sie zu. Was nun, was hatte er vor? Dem Mädchen blieb kaum was anderes übrig, als immer weiter zurückzuweichen, das Dach war doch umzäunt oder? Im Moment wusste die Schwarzhaarige nicht ob sie sich vor Nathan fürchten sollte, oder ob er was ganz anderes bewirken wollte. Als sie mit ihrem Rücken gegen den Zaun stieß war sie einerseits immernoch beunruhigt, andererseits war sie zuversichtlich, dass sie nun herausfand, was der Schwarzhaarige von ihr wollte. Er kam verdächtig nah an sie, griff ihre linke Hand und drückte diese über ihrem Kopf an den Zaun. Die andere Hand hielt er dort wo sie war, Sam blieb für einen kurzen Moment die Luft weg, als er mit seinem Kopf immer näher an den ihren kam. Die ganze Szene erinnerte sie an diese kitschigen Mangas, fehlte nurnoch dass sie anfangen würde zu heulen und ihm ihre Liebe gestand. Seine gehauchten Worte lösten abermals einen wohligen Schauer aus, welcher Sam über den Rücken lief, und diese bewirkten, dass sie ihm recht schnell Glauben schenkte, zumindest für diesen Moment. Sie war nahezu benebelt von Nathan, von seiner Nähe und seinem Geruch, sodass sie... sie mochte diese Position irgendwie. So dumm es auch klang. Es war eine Herausforderung, zu wiederstehen, aber dennoch lohnte sich diese Nähe für Sam. Warum? Sie hatte keine Ahnung. Nathan fragte, wovor sie Angst hatte und änderte gleichzeitig die Position in eine innigere Umarmung, bei welcher er seine Hand in ihren Haaren vergrub und das Mädchen an sich drückte. Sam konnte tatsächlich leise das Pochen seines Herzes hören, bezweifelte aber, dass es so schnell schlug wie ihres. Diese Situation war für sie total absurd, aber trotzdem irgendwie.. schön. "Könnte man so sagen...", murmelte sie leise, als Antwort auf seine letzte Frage. "Ich hab Angst an die falschen Leute zu geraten und verletzt zu werden...", flüsterte sie noch leiser als die Worte vorher. Warum glaubte sie eigentlich, dass Nathan das interessieren würde? Tat es das? Was waren eigentlich seine Beweggründe, sie so "gefangen" zu nehmen? Die Antwort kam schnell. Er wollte ihre.. Nähe. Sam schluckte schwer und versuchte herauszufinden, was genau er damit meinte. Zu gerne hätte sie gewusst, was in ihm vorging, hätte nur kurz in seine Gedanken schauen wollen. ".. Warum gerade meine Nähe?" Vielleicht eine dumme Frage, aber Samantha kannte diese ganzen Footballspielertypen, welche die Groupies geradezu um sich horteten. Die brauchten auch Nähe, nur eine etwas andere. Woher wusste also Sam, was Nathan für ein Typ war? Ein wenig änderte sich die Position, sodass die Schwarzhaarige dem Werwolf wieder ins Gesicht sehen konnte, seine Finger lagen an ihrem Kinn. Seine nächste Frage riss das Mädchen ein wenig aus ihrer Benommenheit und verschaffte ihr etwas mehr Klarheit in ihrem Kopf. "Diese Frage ist so... falsch. Es gibt Täter die erst mit ihren Opfern spielen. Oder diese, die versuchen sich krampfhaft zurückzuhalten, bevor sie dann doch über es herfallen." Sam gehörte wohl eindeutig zu letzterem. War Nathan nun hier eigentlich der Täter oder das Opfer? Sam war sich nichtmehr sicher. Bevor irgendetwas nicht ganz so tolles passierte, beschloss Sam, Nathan lieber aufzuklären. Dann konnte er selbst entscheiden ob er das Risiko einging und weiter in ihrer Nähe blieb, oder sie fallen ließ. "Nathan..", setzte Sam an zu sprechen und sah dem Jungen in seine Augen. Vielleicht war sein Gesicht etwas zu nah an ihrem, um nun ein etwas ernsteres Gespräch anzufangen, weswegen sie ihn etwas von sich wegschob und etwas Freiraum wiedererlangte, welchen sie zum reden brauchte. Sonst hätte sie wohl nicht klar denken können. "Ich bin ein Vampir, remember? Und... ich rieche das Blut. Von jedem. Von dir. Und gerade du... du riechst so..." Göttlich, traumhaft, atemberaubend? "... unwiederstehlich. Es ist so schwer für mich... mich zurückzuhalten! Kein anderer riecht so anziehend wie du..." Nunja, da war schon noch der eine Blonde gewesen, aber den hatte Sam schon sogut wie vergessen. Wer weiß, vielleicht spielten ihre Gefühle ja auch eine Rolle, warum Nathan noch anziehender wirkte? Samantha fühlte sich inzwischen wieder unwohl in ihrer Haut. Jetzt wusste der Werwolf zwar, was sie beschäftigte, doch nun hatte sie Angst, dass er gehen würde. Aber wer könnte es ihm verübeln? Ihr Blick wanderte von Nathans Augen zum Boden, und wieder zu ihm zurück. ".. Also wenn du dich jetzt von mir fernhalten willst, oder so, versteh ich das..."


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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyMo 3 Okt 2011 - 19:02
Es überraschte ihn, musste er sich zugestehen, sehr, dass sie sich nicht wehrte sondern die Tortur über sich ergehen ließ – aber das erleichterte ihm das ganze natürlich erheblich. Nur ihre Angst verstand er zunächst nicht. Angst an die falschen Leute zu geraten ? Seiner Meinung nach mussten die Gründe für diese Furcht in ihrer Vergangenheit liegen, doch er wollte sie jetzt nicht danach fragen, gequält war sie durch ihn genug. Nathan wollte nicht, dass sie ihn Tränen ausbrauch nur weil er es vielleicht übertrieb und auch noch Erinnerungen, die sie verdrängt hatte, hochkamen. Mit ihrer Frage fühlte sich der Werwolfsjunge etwas vor den Kopf gestoßen, klang es doch mehr danach, dass sie seine Nähe gar nicht wollte. Wahrscheinlich ist es auch so…, meinte er zu sich, immerhin gab ihm nichts die Sicherheit, dass sie das hier genoss oder überhaupt mochte. Seine markanten Gesichtszüge wurden härter, bevor er in ihre funkelnden Okulare blickte und sich beinahe darin verlor. „Du faszinierst und fesselst mich mit deiner Art, Samantha. Deshalb“, gab der Bursche ihr zu Antwort und wollte sich für einen Augenblick lag in Schweigen hüllen, jedoch öffneten sich die zarten Lippen der Vampirin wieder, bevor sie eine These aufstellte, doch mehr als zum Lachen brachte sie ihn nicht. „Was hätte ich denn davon ? Einen Verlust, aber keinen Gewinn“, murrte er etwas ernst, die Augenbrauen kamen sich bedrohlich nahe, als er einen nachdenklichen Blick aufsetze, jedoch löste sich die manifestierte Mimikmauer wieder, als er seinen Namen aus dem Munde des Mädchen vernahm. Das typische Lächeln kehrte zurück, wich jedoch einem überrumpelten Ausdruck, als sie ihn sanft wegstieß – er sagte nichts dazu, schließlich hatte er sie beim Nähern auch nicht gefragt gehabt, damit war es ihr gutes Recht so zu handeln. Ihre Floskeln, die der Erklärung dienen sollten, erschreckten ihn nicht, ganz im Gegenteil sie schmeichelten dem Wildfang eher, als dass er Angst bekommen würde. Ihr abschließender Satz brachte ihn ins Grübeln. Das meint sie nicht ernst ! Gut, konnte er nicht wissen, aber nachfragen kostete ja nichts. Er drehte sie von ihr Weg und ging ein, zwei Schritte vor, verblieb mit dem Rücken zu ihr und sah auf seine Plektrum-Kette, dabei tiefdurchatmend. „Willst du denn dass ich mich von dir fernhalte ?“ Etwas mattes mischte sich in einen Blick, ehe er sich umdrehte, das junge Ding besah und nicht anders konnte, als zu Lächeln – und hätte man es nicht besser gewusst, könnte man meinem es würde ihm das Gesicht zerreißen. Er seufzte, blickte ihr ins Gesicht und schließlich warf er den Kopf in den Nacken, um in den makellosen Himmel zu starren. „Aber wenn du mich schon so fragst…“, gluckste er belustigt, machte aber keine Anstalten sie anzusehen, „ich gehe nicht. Viel lieber werde ich gefressen, als dass ich von deiner Seite weiche.“ Mehr gab es nicht zu sagen. Er wollte bei ihr bleiben und würde es auch künftig tun, selbst wenn sie zur Bestie mutieren würde.


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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyMo 3 Okt 2011 - 19:44
Sie faszinierte ihn? Früher hatte Sam ja einigermaßen viele Freunde gehabt, bzw. gute Bekanntschaften, doch hatte ihr noch nie jemand gesagt, dass sie... faszinierend war. Oder hatte sie sich einfach irgendwie geändert, seitdem sie ein Vampir war? Außer, dass sie schneller reizbar war und einen größeren Drang zur Zerstörung hatte und zudem Blut nun ihre Lieblingsspeise war. Dennoch schmeichelte ihr diese Aussage auf eine gewisse Weise, wobei die Schwarzhaarige den Werwolf doch viel faszinierender fand. Allein weil sie einmal sehen wollte, wie er als Werwolf aussah... wahrscheinlich ziemlich furchteinflößend. Hatte er in diesem Zustand eigentlich noch die Kontrolle über sich selbst? Das musste Sam ihn auch irgendwann einmal fragen, ausprobieren wollte sie es nicht so gerne. Als sie ihren letzten Satz jedoch sagte, befürchtete die Amerikanerin irgendetwas falsches gesagt zu haben, da Nathan sich wortlos einfach umdrehte. Zuerst dachte Sam er wollte ganz gehen, einfach weg von ihr, doch legte sich diese Befürchtung wieder, als er nach ein paar Schritten wieder stehenblieb. Doch was war los? Sie hatte ihn doch gefragt. Interpretierte er da irgendetwas rein? Als hätte er ihre Gedanken gelesen fragte er sie dann, ob sie es wollte. Ob sie wollte, dass er sich von ihr fernhielt. "Nein!", kam es wie aus der Pistole geschossen aus Sam's Mund, kaum hatte Nathan den Satz beendet. Es war selbst für sie überraschend, dass sie garnicht darüber nachdenken musste, wo es doch ab und zu nervenzerreißend war, sich bei ihm beherrschen zu müssen. Dennoch wollte sie die Nähe des jungen Mannes nicht missen, es war zum verrückt werden! Als er sich wieder zu ihr umdrehte, fühlte Sam sich ein wenig erleichtert, dennoch sah der junge Mann nicht wirklich begeistert aus und legte den Kopf in den Nacken. Irgendwie fühlte Sam sich so, als hätte sie was schlimmes angestellt, dabei ging es hier doch nur um Nathan's Wohl und er musste entscheiden, was er wollte! Seine folgenden Worte zauberten der Schwarzhaarigen ein zutiefst ernstgemeintes Lächeln auf die Lippen, welches er jedoch nicht sah, da er immernoch in den Himmel schaute. Er war schon ziemlich süß... irgendwie. Ob er sich wohl auch in einen niedlichen Wolf verwandeln konnte? Dann wäre es wohl um Sam geschehen. Leicht stieß sich das Mädchen vom Zaun ab und ging ein paar Schritte auf Nathan zu. Auch wenn er in den Himmel schaute und sie nicht sah, sollte er es zumindest hören, dass sie näherkam. Doch anstatt vor ihm stehenzubleiben, oder etwas in der Art, ging sie einfach wortlos an ihm vorbei. Manche mochten nun vielleicht denken, dass sie einfach gehen würde, doch eigentlich hob sie nur das Essen auf, welches der Werwolf sich vorhin noch in der Cafeteria geholt hatte und brachte es zu seinem Besitzer. "Oh, schöne Kette.", fiel es Sam auf, als sie vor ihm stand und nahm das Plektrum in die Hand, um es genauer anzusehen. Sie hatte ja keine Ahnung, wieviel es Nathan bedeutete und auch nicht, dass er ihr nun eventuell die Hand abhackte. "Spielst du Gitarre?" Nunja, warum sonst sollte man sowas besitzen? Sie ließ den Anhänger wieder los und hielt nun mit der anderen Hand das Essen hoch, begleitet von einem süßen Lächeln. "Dein Essen wird kalt! Oh und... danke. Also, dass du bei mir bleiben willst. Ich mag dich wirklich gern.", sagte sie, gefolgt von einem leisen Kichern und bewegte sich nun wieder auf den Zaun zu, um sich hinzusetzen und an diesen zu lehnen.


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BeitragThema: Re: Am Dach Am Dach - Seite 6 EmptyDi 4 Okt 2011 - 19:58
Out: Ist jetzt nicht so. Sry. <_<

Ihr Nein ließ den Werfwolfsjungen lächeln. Sie mochte ihn wohl, eh? Das sie danach jedoch näher kam, bemerkte, nicht weil er sie ansah, nein sondern weil ihre Stimme etwas lauter klang. Ein leises Knurren erfüllte die Luft – erst jetzt meldete sich sein Hunger und als hätte es Sam erwartet, ging sie zu dem Tütchen mit dem Kantinenessen, welches er ihr danken abnahm. Natürlich nach dem er sie wieder ansah. Seine Kette hatte er mittlerweile losgelassen, offenbar war sie auch der Vampirin aufgefallen. Sie nahm sie zwischen ihre zierlichen Finger, was in ihm einen Widerstand löste – jeden anderen hätte er angesprungen und angeschrien, doch hier rümpfte er nur die Nase. Er wollte sie jetzt nicht verschrecken, immerhin erschien sie vorhin schon verzweifelt, weil er sie einfach so bedrängte. „Nope“, antwortete auf ihre Frage ob er das Instrument, für das man normalerweise ein Plektrum verwendete, spielte. Er hatte nie gelernt überhaupt ein musikalisches Instrument zu spielen, nur seine Stimme blieb ihm und nachts, wenn der Mond sein atemberaubendes Gemüt über das Land erhob, heulte er sein Trauerlied. Ihr Kichern zog ihn für wenige Augenblicke in den Bann, weshalb er auf sie erst gar nicht einging, sondern ihr verträumt hinter her sah, wie sie sich an den Zaun lehnte. „Nicht dafür“, lächelte er sie an und ließ sich auf den Hosenboden fallen, die Speisen aus der Tüte packend. Der Cafeteriadienst war sorgfältig gewesen. Alles in Plastik Behälter mit Deckel eingepackt. Die Stäbchen gab es dazu. „Ich dich auch, Samü. Ich dich auch“, meinte er noch, bevor er die Speisen öffnete, die Essstäbchen auseinander brach und erst mal ja… dumm aus der Wäsche schaute. Er hatte in seinem Leben noch nie mit Holzdingern gegessen. Öhm. „Kannst du damit umgehen ?“, wandte er sich hilflos an die junge Frau, einen großäugigen Blick aufsetzend – besser als seine Verwandten die Dackel! „Ansonsten greif ich auf meine Hände zurück.“ Er lachte kurz bei der Vorstellung, dabei hatte er schon früher mit seinen Händen gegessen, etwas anderes blieb ihm als Streuner nicht übrig, daher war dass das kleinste Problem…


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