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Shima no Koji :: Grundinformationen :: Weihnachtsevent

❄ Der gefrorene Teich ❄
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Leviathan

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Zen 136

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Offenes, grau kariertes Hemd über weißem T-Shirt, knielange Jeasshorts, weiße Sneakersocken
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BeitragThema: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptyDo 27 Nov 2014 - 0:07
das Eingangsposting lautete :



Der gefrorene Teich





Ein kleiner aber feiner Teich befindet sich inmitten des Waldes, welcher vor allem in Zeiten wie diesen sehr beliebt ist: Immer mehr Leute borgen sich Eisschuhe am Weihnachtsmarkt in der Stadt aus, um ein paar Runden über das Eis des Teiches zu drehen. Eine abwechslungsreiche Beschäftigung - denn wie oft hat man auf Isola wohl die Möglichkeit, sich auf einem Teich fortzubewegen?




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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptyDo 4 Dez 2014 - 1:19
Auf einmal sprudelten die Ideen aus dem kleinen Kerl hinaus. "Rodeln..?", fragte ich verwundert noch während er seine Ideen präsentierte. "Weihnachtsmarkt?", hängte ich dann im gleichen fragenden Ton dahinter. Er wollte mir helfen meine Sorgen loszuwerden? Ich bezweifelte das eine gehörige Dosis Glühwein meinen alten Körper zurückbrachte, genauso wenig wie es das Rodeln tun würde. Ich hob mein Gesicht nun wieder aus meinem Schal. Das einzige wozu es beitrug war nämlich mein Nuscheln beim Antworten, sonst nichts.
Auf meine Frage hin ob ich ihn schon einmal gesehen hatte, verneinte er nur. "Oh.", brachte ich nur hervor. Dann hatte ich mich eben getäuscht. Naja, soll vorkommen. Trotzdem wurde ich dieses Gefühl der Bekanntschaft nicht los, warum aber konnte ich mir nicht erklären. "Na dann muss ich dich wohl verwechselt haben. Entschuldigung.", entschuldigte ich mich für die Frage. Nicht jeder sah es als höflich an so etwas gefragt werden. Doch im nächsten Moment war mir wieder klar das das nur auf Erwachsene zu traf, nicht auf Kinder. Das kommt davon wenn Körper und Geist zeitlich sehr weit auseinander liegen. Jedoch brachte ich das nicht weiter zur Sprache. Es fühlte sich richtig ungewohnt an auf einmal wieder in der Rolle eines Kindes zu sein. Keine Ahnung, es war irgendwie.....anders.
Nun sprang der Kleine auf und lachte mich wieder fröhlich und kindlich an. Es war so ansteckend das ich auch anfangen musste zu lächeln. Ich beschloss mein Problem etwas nach hinten zu verschieben, ich kam sowieso auf keinen grünen Zweig im Moment. Weswegen ich ebenfalls von der Bank aufstand und somit nun direkt vor ihm war. Nun fragte er mich nach meinem Namen. Ich hätte beinahe schon mit "Eve Lunatique, Lehrerin an der Schule dieser Insel." geantwortet. Doch ich hielt mich rechtzeitig zurück. "Ich heiße Eve.", sagte ich lächelnd und hielt ihm in einer freundschaftlichen Geste die Hand hin. Dieses Mal kam ich meinem Lehrer Lächeln schon etwas näher, aber perfekt war es noch nicht. "Und du?", fragte ich nur Sekunden danach. "Ich will dich schließlich beim Namen nennen können wenn ich schon mit dir auf den Weihnachtsmarkt gehe.". Die Idee mit dem Weihnachtsmarkt kam mir eher spontan, aber er hatte es vorgeschlagen und es war eine meiner Meinung nach gute Idee. Zwar waren viele Leute der Insel auf diesen Gedanken gekommen, aber in diesem Zustand erkannte mich sowieso keiner. Abgesehen davon mochte ich rodeln nicht wirklich. Was mir Idee "spontane" Auswahl enorm erleichterte.


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 13:24
cf: Weihnachtsmarkt

Während die beiden weiterhin Hand in Hand durch den verschneiten Bambuswald gingen, wurde Takumi ein wenig nervös. Möglichst unauffällig versuchte er sein Handy aus der Hosentasche zu ziehen, um  einen kleinen Blick auf die aktuelle Uhrzeit zu werfen, schließlich mussten sie um 23:00 Uhr auf ihren Zimmer sein, wer weiß was sonst passieren würde, wenn man sie erwischen würde. Erleichtert konnte der Junge aufatmen, als auf seinem Display die Zahlen 21 und 47 von links nach rechts nacheinander auf dem Display aufleuchteten. Doch andererseits könnte die Zeit ein wenig knapp werden, wenn man mal den Weg zum Waisenhaus miteinbeziehen würde, könnte es schon ein wenig knapp werden für die Beiden. Schließlich wollte er nicht, dass Natsuki seinetwegen Ärger bekommen würde, nur weil sie ihn noch zum Eislaufen begleitet hatte. Klar, sie war aus freien Stücken mitgekommen, aber ob ihr das Risiko bewusst war? Ohne sich weiter den Kopf darüber zu zerbrechen, versuchte er sich diesen Gedanken aus dem Kopf zu schlagen. Doch falls man sie erwischen würde, würde er einfach die volle Verantwortung auf sich nehmen und die Konsequenzen alleine tragen.
Mittlerweile war es ziemlich dunkel geworden, obwohl ein bisschen Restlicht von den Sternen auf sie hinabfiel. Eine leichte Brise wehte durch den Wald und ließ den Blauhaarigen zittern. Er blickte kurz zu Natsuki und dann auf seine Mütze. "Nix da! Du hast sie ihr gegeben und lässt sie ihr auch, sonst friert sie am Ende noch und bekommt deinetwegen eine Erkältung!" Mit diesem Vorwurf konnte Takumi sich auch diesen Gedanken wieder schnell aus dem Kopf schlagen, weshalb er seinen Blick wieder nach vorne richtete. Zu seiner Überraschung tauchte nicht bald die glänzende Eisfäche auf, umgeben von zugeschneiten Tannen und einigen, aufgrund des Sternenlichts leuchtenden Kristallen, wodurch eine gemütliche, aber auch romantische Atmosphäre erzeugt wurde, doch der Schüler beschäftigte sich nicht viel mit der Stimmung, es war mehr reine Formsache, dass er sich auf das Eislaufen konzentrierte. Doch bei dem Gandenken daran wurden seine Knie ganz weich, schließlich ist er noch nie zuvor mit Schlittschuhen über eine Eisfläche geschlittert. Dabei schaute er jedoch wieder kurz auf seine Begleitung und verbannte unbewusst diesen Gedanken aus seinem Kopf.
Tja, öhm...da wären wir", meinte er, merkte dabei jedoch, dass dieser Kommentar ein wenig unnötig gewesen ist, aber rückgänig machten konnte er es nun auch nicht. Widerwillig löste er ein weiteres Mal seinen Griff und hockte sich auf einen leicht verschneiten Felsen, nachdem er das Mädchen noch bis dahin mitgezogen hatte. Mit seinem Blick deutete er an, dass sie sich ebenfalls dort hinsetzen sollte, damit sie ihre Schlitter anziehen konnte. Hm, Schlitter, diese Abkürzung gefiel Takumi und musste grinsen. Doch genauso schnell wie sein Grinsen gekommen war, verschwand es wieder, als er sich daran machte, die Schlitter anzuziehen, was sich als ziemlich schwer erwieß, doch nach wenigen Minuten saßem sie fest an seinen Füßen, sodass er vorsichtig aufstand. Anfangs war es schwer Balance zu halten, aber als er es halbwegs geschafft hatte, hielt er ihr wieder seine Hand hin.
"Brauchst du Hilfe beim Aufstehen?", fragte er die Rothaarige und erwartete, dass sie ablehnen würde, weil sie glaube, es allein zu schaffen. Allerdings, wenn sie seine Hand nehmen würde, könnten sie gemeinsam über das Eis schlittern, wobei Takumi es bevorzugen würde, wenn sie jeder erstmal alleine sich auf diesem Gebiet schlau machen würde, so könnten sie nämlich zusammen schlittern, wenn jeder diese Tätigkeit halbwegs beherrschte. Egal, wie man es drehen und wenden würde, der Magier war hin- und hergerissen, wie sie sich nun entscheiden würde. Dabei wurde warum auch immer unbewusst rot und blickte ihr wieder in die Augen, als er den verschneiten Waldboden genug inspiziert hatte.


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 14:14
cf.: Der Weihnachtsmarkt

Bei dem Gang durch den Bambuswald hatte Natsuki ihren Blick von Takumi weiterhin abgewandt, zu verunsichert, was sie hätte sagen können, hätte sie ihn durchgehend angestarrt und er sie erwischt. Die Schritte durch den tiefen Schnee wurden von Zeit zur Zeit anstrengend und ließen das Mädchen überlegen, woher sie die Energie für das Schlittschuhlaufen noch herziehen sollte. Aber darüber wollte sie sich keine Sorgen machen, schließlich zählte der Spaß und so anstrengend würde das Schlittern auch nicht sein - dachte sie zumindest. Mit ihren Fingern umklammerte sie fester das Material der Schlittschuhe, als sie drohten aus ihrer Hand zu rutschen, als Natsuki mit ihrem Fuß kurz stecken blieb. Würde sie fallen, würde Takumi sie wahrscheinlich auffangen, weshalb diese Sorge wieder verschluckt werden konnte. Ihr Blick wich gen Himmel, der just komplett verdunkelt war und Sterne sich nun durch das Himmelsfeld zogen, aufleuchteten, als seien es Lampen und leichtes, schönes Licht spendeten. Ein leichtes Lächeln wanderte auf die kalten Lippen der Schülerin, als sie wieder zu Takumi blickte, der noch immer ihre Hand hielt, aber nicht genau neben ihr stand, sondern ein klein wenig vor ihr - zur ihrer Enttäuschung, denn sie würde dem Jungen nur zu gerne in seine blauen Augen schauen.
Als die Klassenkameraden stehen blieben und Takumi kommentierte, sie hätten ihr Ziel erreicht, nickte sie kurz. Gerade, als sie etwas einwenden wollte, spürte sie ein leichtes kitzeln in ihrer Nase. 'Oh nein.', dachte Natsuki nur, bevor sie Takumi rasch den Rücken zukehrte und ein paar Schritte von ihm Weg tat. Die Schlittschuhe fielen achtlos neben ihre Füße. Ihre Hände hoben sich zu ihrer Nase, die sie leicht verdeckte und rieb, um das Niesen zu unterdrücken. Sie machte immer ein so schreckliches Geräusch, wenn sie Niesen musste! Es klang, als würde man einem Welpen auf den Schwanz treten und dieser würde aufqieken. Doch das Kitzeln machte sich keine Mühe, aus ihrer Nase zu weichen. 'Komm schon, nicht jetzt!' Etwas energischer begann sie, ihre Nase zu reiben, die Luft anzuhalten und alles mögliche zu tun, was ihr gerade in den Sinn kam, um das schreckliche Jucken aus der Nase zu bekommen. Vergeblich. Natsuki kniff die Augen zusammen, ihr Kopf schnellte leicht nach hinten und sie nieste lauthals, das Quieken perfekt erkennbar. Sie vergrub ihr Gesicht in ihren erkalteten Händen vor Scham, nahm die Schlittschuhe wieder auf, schüttelte leicht den Kopf und ging wieder auf ihren Mitschüler zu, den Blick auf einen Punkt gerichtet, den nur sie selbst sehen konnte.
Zögernd ließ das Mädchen sich neben Takumi auf den Stein sinken und stellte die Schuhe neben sich ab. Langsam beugte sie sich nach Vorn und öffnete den Reißverschluss ihrer Stiefel, zog sie sich von den Füßen und platzierte sie neben dem Stein, an einem Platz, an dem sie hoffentlich sicher waren. Als sie den einen Schlittschuh anhob und auswog, bemerkte sie, dass sie dank der 'Klinge' sehr schwer waren und ließ ihren Fuß hinein gleiten. Rasch band sie die Schnürsenkel zu einer Schleife und hob testesweise den Fuß an, um das Gewicht zu analysieren. Natsuki hatte recht gehabt, die Schuhe waren tatsächlich schwer an ihren Füßen und drückten an den Seiten ein wenig, aber wenigstens waren sie warum genug, zwar nicht so wie ihre Stiefel, aber ein angenehmer Ersatz. Die gleiche Prozedur bekam auch ihr zweiter Schlittschuh zu spüren.
Als Takumi dem Mädchen seine Hand entgegenhielt und ihr Hilfe beim Aufstehen anbot, schoss erneut Röte in ihre kalten Wangen und sie zögerte erst. Sie hob vage ihre Hand und legte sie in seine Handfläche, drückte sich mit ihren Füßen leicht ab und stellte sich hin, drohte aber, ihr Gleichgewicht zu verlieren und machte zum Ausgleich einen Schritt nach Vorne. Während des kurzen Schocks hatte sie seine Hand vollständig umklammert und vermutlich zerdrückt. Sie warf dem Blauhaarigen einen entschuldigenden Blick zu und wandte ihre roten Augen auf die Eisfläche vor sich. Lediglich ein schnelles "Danke." huschte über ihre Lippen.


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 15:20
Als Takumi das Geräusch von auf den Schnee fallenden Schlittern hörte, drehte er sich ruckartig um, um zu schauen, ob irgendwas passiert war. Doch das Einzige, was er wahrnehmen konnte, war Natsuki, die mit ihren Händen in ihrem Gesicht rumfummelte und eine seltsame Miene trug, als würde sie einen Clown imitieren. Etwas verwirrt hob der Schüler eine Augenbraue und musterte sie mit einem durchdringlichen, vielleicht auch leicht besorgten Blick und wusste nicht recht, was er in dieser konfus ausgearteten Situation tun, sagen oder denken sollte. Gerade, als er sich nach ihrem Zustand erkundigen wollte, vernahm er ein lautes, dennoch süßes Quieken, welches vermutlich das Geräusch darstellte, welches ertönt, wenn ein Mensch niest. Wobei Natsuki ja nicht wirklich ein Mensch, sondern ein Tiermensch war. Jedenfalls konnte er sich nicht zurückhalten und prustete laut los, war sich dabei jedoch im Klaren, dass seine Begleitung das nicht so bizarr sehen würde, wie er und vermutlich sauer sein würde, aber in dem Moment achtete er einfach nicht drauf. Als er ihre nächste Geste bemerkte, erkannte er das Schamgefühl und auf einmal war es nicht mehr so komisch, wie noch einige Sekunden vorher, weshalb der Junge schlagartig sein Lachen stoppte und sie etwas ratlos, gleichzeitig aber auch mitfühlend ansah, schließlich gibt es niemand der gerne sein Niesgeräusch preisgibt oder es mag, bis auf Takumi selbst, den er mochte das Geräusch, welches entsteht, wenn's ihn mal dringend in der Nase juckt, wobei dieses auch ziemlich verrückt klingt.
"Das muss dir nicht peinlich sein", versuchte er sie aufzumuntern, sprach dabei jedoch kaum hörbar leise. Desweitern versuchte er ihre Laune mit den Worten "Also ich fand das ganz niedlich" ein wenig zu bessern, auch wenn es ihr nicht helfen würde.

Als die Rothaarige zum dritten Mal ihre Hand mit einer zaghaften Bewegung in der seinen platzierte huschte ein Hauch von rot über seine Wangen, welches er jedoch gekonnt unterdrückte und ignorierte, weshalb es ebenso schnell verschwand, wie es gekommen ist. Dabei konnte er die Wärme ihrer Handfläche durch die blaue Wolle des Handschuhs wahrnehmen, was ihn ein wenig beruhigte, denn so konnte er sich sicher sein, dass es sie nicht fröstelte, obwohl es mehrere Minusgrade waren, aber diese Kälte war sie vermutlich aus den Tiefen des Meeres gewöhnt, sofern sie sich dort schonmal rumgetrieben hatte, wissen konnte er das ja schließlich nicht.
Gerade als er versuchen wollte den ersten Schritt auf die Eisfläche, kam Natsuki ihm zuvor und machte einen großen Schritt nach vorne, wobei sie den Blauhaarigen hinter sich herzog. Bei dieser Aktion drückte sie seine Hand ein wenig fester, was ihm jedoch kaum aufgefallen war, da er selbst ein wenig geschockt, mit Sicherheit auch verwirrt war. Aufgrund dieser einen Bewegung, gelangten sie nun vollständig auf das Eis und so kam es, dass Takumi einen Kreis um das Mädchen gerutscht ist, da sie ihn mit einer gewissen Kraft nach vorne gezogen hat. Schließlich kam er neben ihr zum Stillstand, wobei er sich einen Moment gönnte, um seinen Puls ein wenig runterfahren zu lassen, obwohl es in ihrer Nähe sowieso schon schwer genug war.
"Das...war doch schonmal ganz gut für den Anfang", kommentierte der Blauhaarige mit einem sanften Lächeln auf den von der Kälte leicht getrockneten Lippen, nachdem er ein wenig runtergefahren ist, kratzte sich dabei am Hinterkopf und blickte in ihre Augen. "Jetzt müssen wir das ganze nur noch aktiv hinbekommen, schließlich war das eben unabsichtlich", ergänzte er sich noch und fixierte seinen Blick wieder auf die leicht zugeschneite Eisdecke.
Vorsichtig setzte nun auch er einen schwungvollen Schritt nach vorne, sodass er und Natsuki ein weiters Mal über's Eis glitten, wobei er sich ein Stückchen vor ihr befand, da sie keinen Aufschwwung gegeben hatte und er sie hinter sich herzog. Glücklicherweise hatten die Beiden kein hohes Tempo drauf, weshalb sie der Blamage vorerst entgehen konnten sich hinzulegen. Jedoch fühlte der Magier sich erst wieder sicher, wenn sie wirklich stehen würden.
"Meinst du wir sollten es jeder mal alleine versuchen? Dann wären wir etwas sicherer im Umgang damit, weil dann jeder von uns seine eigene Art finden könne, wie es denn am einfachsten geht", fragte er etwas schüchtern und traute sich nicht dabei ihr in die AUgen zu gucken, da er viel mehr mit der Angst beschäftigt war, dass sie denken würde, dass er keine Lust hätte mit ihr zusammen zu schlittern und diese Aktivität alleine zu entdecken, was natürlich nicht der Wahrheit entsprach, denn eigentlich könnte er die ganze Nacht mit ihr über den See schlittern, sich hinlegen oder sonstiges tun, ganz egal, hauptsache er war bei ihr, denn mehr zählte für ihn nicht.
"Oh man ey, jetzt sag mir mal einer, dass ich nicht verknallt bin", überlegte der Junge, schlug sich diesen Gedanken jedoch sofort wieder aus dem Kopf, da es einerseits wohl nicht wahr haben wollte und andererseits die Angst hatte, dass sie nicht genauso wie er empfinden würde. Ohne weiter darüber nachzudenken, schaute er nun doch erwartungsvoll in ihr Gesicht und wartete ihre Entscheidung ab.


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 15:46
Die Lache Takumis, als sie Nieste, machte sie nicht gerade glücklich, aber vermutlich hatte es tatsächlich sehr amüsant geklungen, weshalb sie einfach leicht lächelte und das Gefühl unterdrückte, beleidigt zu sein, schließlich hatte sie nicht vor, ihre gute Laune zu vernichten. Er meinte, es klänge niedlich, was das Rot nur intensiver gestaltete, dass sie schon dachte, ihr kompletter Kopf bestände aus einer Tomate. Trotz allem machte es sie glücklich und in ihrem Körper kam ein warmes Gefühl auf, fast warm genug, dass sie die Kälte um sich herum komplett vergaß.
Das Metall unter ihren Sohlen kam mit der Eisfläche in Berührung und sofort riss sie die Augen auf, als das völlig unbekannte Gefühl aufkam. Als Natsuki ihren Fuß nur sehr leicht bewegte, rutschte dieser schon aus und brachte sie dazu, fast hinzufallen, aber dank Takumis Präsenz kam es nicht dazu, denn als ihre roten Augen auf seine Blauen trafen, fühlte sie sich geborgen und eroberte wieder das Gleichgewicht. Er kam neben ihr zum stehen und betrachtete sie. "Leichter gesagt, als getan.", murmelte sie nur und schaute auf ihre Beine, die dank der Aufregung und der Kälte zu zittern begannen. Als der Magier einen schwungvollen Schritt machte und sie mit übers Eis zog, packte sie nun seine Hand mit beiden ihrer Hände, versuchte, näher an ihn heran zu kommen und als dies geschah, klammerte sie sich an seinem Unterarm fest, ein wenig panisch, hinzufallen. Innerlich ignorierte sie das enorme Schamesgefühl und konzentrierte sich eifnach auf ihre Füße, damit sie nicht hinfiel, denn ihr war klar, dass die Eisfläche nicht so willkommend war, wie das Meer oder der Pool.
Sowie die Schlitterei angefangen hatte, war sie auch wieder vorbei, als Beide wieder zum Stillstand kamen und sich nun halbwegs gegenüber 'standen'. Er schlug vor, dass sie sich trennten und jeder alles ausprobieren konnte. Noch immer an seinen Arm geklammert, schüttelte sie leicht den Kopf und rutschte noch ein Stück näher. Sie konnte nicht reden, noch immer komplett verängstigt, hoffte aber, sie würde sich bald beruhigen können. Der Gedanke, auszurutschen und sich sonst etwas dadurch zu verletzten hatte sich in ihre Gedanken gebohrt und dies war das einzige, woran sie neben Takumi gerade dachte. Ihre aufgerissenen Augen waren noch immer auf ihre Füße gerichtet, zum Einen war sie zu verlegen, ihn anzuschauen und zum Anderen hatte sie die Sorge, ihr Kopf würde sofort auf die Eisfläche schlagen, wenn sie denn einen anderen Punkt fixieren würde - was natürlich kompletter Irrsinn war. Aber im Kopfe des Mädchens machte es genug Sinn, nichts anderes zu inspizieren, als ihre Füße und die Eisfläche, die in ihrem Blickfeld lag. Zwar wollte Natsuki weder die Eisfläche, noch Takumis Nähe verlassen. Beides sprach gegeneinander und doch passte Beides zusammen wie ein Puzzle. Was sie tun sollte, wusste sie nicht. Ob sie ihn einfach bitten sollte, sie durchgehend festzuhalten und nicht loszulassen oder ob sie einfach Takumi dabei beobachten sollte, wie er um sie herumfuhr. Jedoch würde dies ihm vermutlich genauso wenig Spaß machen, wie ihr selbst auch. Ratlos bewegte sie den Kopf sachte von links nach rechts um ihre Gedanken wieder zu sortieren und löste langsam den Blick von ihren Schlittschuhen. Dieser wanderte ganz langsam erst zu ihren Armen, die um den Unterarm des Magiers gewickelt waren und landete dann auf dessen Schultern, bevor er schlussendlich den Blick in die Augen erwiderte. Ob sich Angst in ihren Augen wiederspiegelte? Oder doch Freude? Sie wollte nich, dass Takumi dachte, sie hätte Angst, obwohl sie welche hatte. Aber solange er in ihrer Nähe war, würde ihr nix geschehen. "Warum fühle ich mich in seiner Nähe so sicher?"


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 16:20
Als sie sich mit ihren Händen um seinen Arm klammerte, war er ziemlich irritiert, denn er war sich nicht ganz bewusst, warum sie das getan hatte. Aber nach und nach störte es ihn nicht, im Gegenteil es gefiel ihm, auch wenn er jemanden noch nie vorher so nah gewesen ist wie jetzt gerade, was schon ziemlich seltsam war, aber so war es eben. Allerdings wusste er nicht ganz, wie er darauf reagieren sollte, denn was sie ihm damit sagen wollte, war dem Jungen immer noch ein Rätsel, er konnte ja nicht ahnen, dass sie Angst hatte auszurutschen und sich wehzutun. Vollkommen mit dieser einen Frage beschäftigt, merkte er nicht, wie er seinen Kopf zu dem ihren neigte, der sich einige Zentimeter unter dem seinen befand. Gerade als er wieder zu Sinnen kam, war es schon zu spät und das einzige, was er fühlte, bevor er seinen Kopf wieder ruckartig nach oben bewegte, waren ihre Haare auf seiner Kopfhaut und die Nähe zwischen den Beiden. "Tschuldigung", murmelte er etwas verlegen und kleinlaut und konzentrierte sich mit seinem Blick auf einen Punkt, der möglichst weit von ihr entfernt war, doch es gelang ihm nicht so recht, weshalb er achtlos versuchte auf den Horizont zu blicken, doch selbst dieser war durch die ganzen Tannen verdeckt und schien unerreichbar. Zu allem Überfluss war es ganz deutlich zu sehen, dass sich sein Gesicht enorm rotfärbte und selbst ihren Haaren wahrlich Konkurrenz machte.
Da Natsuki nicht alleine übers Eis 'laufen' wollte und er sowieso das Thema wechseln wollte, nickte der Blauhaarige nur kurz und knapp und entfernte sich ein winziges Stück von ihr, was aber nicht so einfach war, da sie sich immer noch an seinen Unterarm klammerte, als würde sie wollen, dass dieser blau anlaufen würde. Dabei fühlte es sich doch so nahe, aber auch weit entfernt an, sodass wieder ein Stück zu ihr rückte. "Du musst nicht mitmachen, wenn du nicht willst. Ich dachte nur, dass es viel lustiger wäre, wenn wir es zusammen probieren würden, aber ich hätte wirklich nicht dagegen, wenn ich hier einige Runden nicht alleine auf dem Eis drehen müsste", versicherte der Blauhaarige ihr, doch meinte es nicht ganz so ernst, da eigentlich alleine auch. Unglücklicherweise war diese Einstellung nur unschwer an der Dynamik und Höhe seiner so schon kratzigen Stimme zu erkennen, sodass er für einen Moment ernsthaft überlegte, ihr einfach zu sagen, was er für sie empfand. So musste Takumi sich einen kleinen Machtkampf zwischen seinen Gefühlen ergeben, denn einerseits liebte er sie, aber andererseits hatte er einfach Angst auf Ablehnung zu stoßen. Verzweifelt blickte er auf das sternenklare Firmament und fühlte sich hilfloser als ein kleines Kind, dem man alles genommen hatte, was es hatte.


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 16:44
Natsuki lauschte lediglich den Worten Takumis und schaute ihn weiterhin an. Dieser wandte den Blick jedoch wieder ab, was sie kurz zucken ließ. Hatte sie etwas falsch gemacht? War sie zu aufdränglich? Panisch schaute sie von Takumi zu ihrer Hand und entschied sich schlussendlich dazu, loszulassen. Ein enttäuschtes Seuftzen unterdrückend löste sie ihren Griff von seinem Unterarm und versuchte, ein wenig Abstand zu schaffen, indem sie einen kleinen Schritt nach vorne machte. "Machen wir es lieber alleine.", meinte sie kleinlaut und schaute ihn nicht mehr an. 'Warum bin ich so idiotisch? Als würde er mich mögen! Für ihn bin ich wahrscheinlich nur eine Last.', sagte sie sich in Gedanken und seuftze leise. Während ihrem Konflikt in ihrem Kopf hatte sie nicht bemerkt, dass sie den Abstand zwischen ihr und ihrem Mitschüler so sehr gestreckt hatte, dass sie schon circa 5 Meter von seiner stehenden Figur entfernt war.
Überrascht blieb sie stocksteif stehen und drehte sich ruckartig zu ihm um, dabei jedoch fast das Gleichgewicht verlierend, das schon zu oft für heute. Sie streckte die Arme aus und bewegte ihren Körper von vorne nach hinten, um ihr Gleichgewicht zurück zu erlangen, was ihr mit einem fast idiotischen Grinsen auf den Lippen gelang. "Ich kanns!", rief das Mädchem ihm freudig entgegen, "Ich hab gar keine Angst mehr!" Natsuki musste lachen und schaute Takumi mit einem erleichterten und gleichzeitig fröhlichen Schimmer in ihren Augen an. Als sie sich wieder in Bewegung setzte und auf ihn zuschlitterte, um ihn an der Hand zu nehmen und mitzuziehen, ging der Plan aber nach hintne los. Durch den Schwung und die Unwissenheit wusste sie nicht, wie sie sich wieder stoppen sollte, und ihr Blick schnellte stürmisch von ihren Füßen zu Takumi, dem sie recht schnell entgegen kam.
"Oh Gott, warum passiert das immer mir?", zischte sie, als sie die Augen zusammen kniff und sich auf den Aufprall vorbereitete. Schon nach wenigen Herzschlägen spürte sie, wie sie gegen Takumis Brust stieß und ihm somit umwarf. Regungslos blieb sie liegen, das Gesicht leicht verzogen, bevor ihre Augen sich langsam wieder öffneten. Sie lag auf dem Körper des Magiers, ihre Hände zu Fäusten geballt. Glücklichweise hatte sie sich nicht verletzt, aber ihr war klar, dass es ihm anders ergangen war. Natsuki stützte ihre Hände auf die eiskalte Eisfläche und drückte sich ab, sodass sie auf Takumi hinabschauen konnte. "Sorry!", sagte sie mit aufgerissenen Augen, "Alles klar?!" Man hörte die Besorgnis und Panik in ihrer Stimme sofort hinaus, als sie sich auf die Unterlippe biss, dass schon fast Blut hervor kam. "Das ist alles meine Schuld!", fügte sie hinzu und kniff die Augen zusammen, als sie spürte, dass sich Tränen in ihren Augen bildeten, die sich aber danach richteten, dass sie Angst hatte, sie habe ihn stark verletzt, schließlich war die Eisfläche, auf der sie lagen, extremst hart - nun, dass hatte Eis nunmal an sich. Die Röte, die vor Freude wieder abgebaut hatte, schimmerte iweder auf ihren Wangen, als sie die unangenehme Position bemerkte, aber dies war jetzt unwichtig, Takumis Antwort war wichtiger.


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 17:20
Als der Junge zunächst keine Antwort bekam wurde er selbst auch ein wenig nervös. Er wollte sie nicht im Glauben lassen, dass er auch ohne sie Gefallen daran finden würde Eiszulaufen, auch wenn es ihm lieber wäre, dass sie es erst einmal jeder alleine probieren würden, auch wenn es die Anziehungskraft, die sie zueinander hatten, schwächen würde. Als sie sich jedoch von ihm löste und ihm zu verstehen gab, dass sie es besser alleine machen würden, war er doch ein wenig enttäuscht und frustriert, obwohl es genau das war, was er eigentlich zuvor wollte. "Warum kann ich nie was richtig machen?!", fluchte Takumi über sich selbst in seinen eigenen Gedanken und hätte sich am liebsten wieder selbst verprügelt, aber wie würde das wohl aussehen? Während er sich mit diesem Kopfkino beschäftigte, hatte auch er nicht bemerkt, wie sie sich von ihm mit enormen Abstand entfernte und dabei selbst ein wenig von der Rolle schien als würde sie auch über irgendwas nachdenken. Verdutzt zog er die Mundwinkel ein wenig nach unten und wäre am liebsten zu ihr gestürmt, wenn er nicht selbst das Gefühl hätte, dass er bei der kleinsten Bewegung hinfallen würde und sich damit durch und durch zu blamieren, sodass Natsuki ihn wahrscheinlich auch noch für den Rest seines Lebens damit aufziehen würde, falls sie sich denn solange kennen würden oder Freunde bleiben würden, eigentlich sogar mehr, wenn es nach ihm ginge.
Erst durch ihre Stimme, die sehr fröhlich zu sein schien, wurde er aus seinen Gedanken gerissen und suchte die Eisfläche nach seiner Mitschülerin ab. Doch statt sich mit ihr zu freuen, sagte der Blauhaarige gar nichts und starrte sie einfach nur an und war dabei selbst nicht mehr ganz bei der Sache. Dies hatte sogar zur Folge, dass er nicht einmal mehr ausweichen konnte, als das Mädchen auf ihn zu geschlittert kam. Das einzige was er tat war, dass er die Augen zusammenzog, genauso wie sie wohl bemerkt, und einfach nur stand.
Takumi spürte genau, wie sie gegen seinen Oberkörper knallte, doch im nächsten Moment verspürte er nur noch die leichten Schmerzen, die sich in seinem Rücken ausbreiteten, als er, wie schon befürchtet, mit der festen Eisdecke Bekanntschaft machte. Zuätzlich verspürte ein Gewicht auf seinem kompletten Oberkörper, welches er nicht ganz identifizieren konnte, bis er ganz vorsichtig und langsam seine Augenlider von einander trennte. Das erste was er sehen konnte waren die roten Augen Natsukis, deren Farbe nicht zu unterscheiden mit der ihrer Wangen war. Er brauchte einen guten Moment um zu realisieren, was passiert war, jedoch machte sich gleichzeitig auch in ihm das Schamgefühl breit, welches sofort erlöscht wurde von der Wärme die sich in ihm erzeugte.
"Jaja, alles...in Ordnung", murmelte er und wand den Blick nicht von ihren Augen ab. Es war schon seltsam, dass er sich an einem Tag zweimal verletzte und das auch noch im Beisein ein und derselben Person, jedoch zog er daraus keine Schlüsse. "Mir geht's bestens", fügte Takumi noch hinzu und strich ihr im selben Moment eine Strähne, die wie ein Mobile vor seinen Augen rumhing, ihrer roten Haare hinter ihr Ohr, bevor sie es selbst tun konnte und wartete einfach ab, ob sie aufstehen würde, damit auch er versuchen konnte aufzustehen, oder ob sie das tun würde, was er jetzt am liebsten getan hätte, sich aber nicht traute - nämlich sie zu küssen, auch wenn die Annahme, dass sie ihn küssen würde ziemlich weit her geholt war, da dieses Ereignis nicht besonders ausschlaggebend war, denn er hätte es ja nur getan weil ich die Chance geboten hatte, schließlich wollte er es eigentlich schon die ganze Zeit tun.


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 17:53
Erleichterung zeigte sich auf den Zügen ihres Gesichtes, als Takumi ihr mitteilte, er sei in Ordnung. 'Ob er es nicht nur sagt, damit ich nicht zu beunruhigt bin? Vielleicht hat er enorme Schmerzen, unterdrückt es aber nur!' Sie schluckte die Sorgen hinunter und verusuchte, vorerst auf seine Aussage zu vertrauen. Aber sie bewegte keinen Muskel, schaute ihm nur in die Augen. Als seine Hand zu einer ihrer Haarsträhnen reichte und sie ihr danach aus dem Gesicht strich, wodurch seine Haut sanft über ihre glitt, schloss sie nur die Augen und genoss das Gefühl, was an dieser Stelle zurückblieb. Ein leichtes Prickeln, voll mit Wärme. Eine Gänsehaut zog sich über ihren Körper, glücklicherweise konnte diese niemand sehen, schließlich war ihr Körper von Kleidung bedeckt.
Das Mädchen überlegte kurz, die Augenbrauen leicht und fast unauffällig zu einem Runzeln zusammengekniffen. Wenn sie wollte, konnte sie die Situation perfekt ausnutzen und ihm mitteilen, was sie tatsächlich für ihn empfand. Nein, sie hatte noch immer einen Plan, den sie erst am Weihnachtsabend ausführen konnte und bis dahin hatte sie noch ein wenig Zeit, in ihren Augen viel, viel zu wenig Zeit. Aber Schüchternheit übermannte ihre Aktionen. Natsuki öffnete wieder die Augen, die von seine zu seinen Lippen schnellte und wieder zurück. Aber durch ihre Unsicherheit schüttelte sie innerlich den Kopf und drückte sich auf die Seite, dass sie nun neben Takumi saß. Hätte sie eventuell anders reagieren sollen? Hätte sie ihn einfach fest umarmen sollen und ihre Lippen auf seine gelegt haben? Nein, hätte sie nicht. Es wäre viel zu plötzlich, dem Mädchen zu riskant und sie wollte nicht, dass Takumi dachte, sie wäre eine Person, die jeden nimmt, die auf ihn zukommt, schließlich war er ihr erster guter Freund seit dem Unfall des Brandes in ihrer Heimatstadt. Erfahrung besaß sie auch keine und hätte den Moment wahrscheinlich sowieso ruiniert. Sie schaute in die Ferne und seufzte ein weiteres Mal leise. Mit ihren Händen, die sich anfühlten, als seinen sie Eisblöcke, stemmte sie sich ab und stand wieder auf den Beinen, versuchte mit dem rudern ihrer Arme ihr Gleichgewicht zu finden.
Nachdem sie mehrmals zum Test die Metallklingen an ihren Füßen so ins Eis gedrückt hatte, dass sie sich kaum bewegte und festen stand besaß, nahm sie die Mütze von ihrem Kopf und drückte sie dem Magier in die Hand. Sie wollte nicht, dass er fror und es ihr mollig warm wurde, immerhin war es seine Mütze. Zudem hielt sie ihm eine Hand entgegen, bot ihm dadurch an, ihm ebenfalls auf die Beine zu helfen. "Eine Hand wäscht die andere, heißt es glaub ich, oder?.", meinte sie ruhig und richtete den Blick auf die Schneefläche neben ihr. Sie wollte ihm nach diesem unangenehmen Zwischenfalls nicht mehr in die Augen gucken und betrachtete deswegen lieber den Schnee als den Jungen vor ihr. Ein Schauer lief über ihren Rücken, als sie daran dachte, was passiert wäre, wenn sie die Gedanken von vorher tatsächlich ausgeführt hätte. 'Worüber denke ich überhaupt nach?'


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BeitragThema: Re: ❄ Der gefrorene Teich ❄ ❄ Der gefrorene Teich ❄ - Seite 4 EmptySo 7 Dez 2014 - 18:40
Weiterhin blickte Takumi seiner Mitschülerin in die Augen, als ihn ein seltsames Gefühl beschlich. "Okay, also eigentlich wäre es mir lieber, wenn du es nicht tust", versuchte er ihr mitzuteilen, aber es wäre ja auch komisch, wenn sie wissen könnte, was er denken würde. Irgendwas sagte ihm einfach, dass es besser wäre, wenn sie es nicht tat, schließlich konnte er ja nicht ahnen, dass sie ebnso empfand wie er. Außerdem hätte er nicht geuwsst, wie er darauf hätte reagieren sollen.
Erleichtert atmete er auf, als sie ihn freigab und sich in sitzender Position niederließ. Vorsichitg versuchte der Junge alleine aufzustehen, war jedoch sichtlich erleichtert, als Natsuki ihm ihre Hilfe anbot. Dankend nahm er ihre Hand an und entgegnete mit einem kecken Grinsen: "Nur, dass wir unsere Hände nicht waschen." Trotz der leicht ziehenden Schmerzen in seinem Rücken, schaffte er es, sich mit genügend Kraft vom Boden abzudrücken, wobei er jedoch das ein oder andere Mal seon Gesicht verzog, als würde er wollen, dass sie bemerkt, dass er Schmerzen hatte, nachdem er seine Mütze wieder in der Hand hielt. "Bist du sicher, dass du sie nicht mehr brauchst?", erkundigte der Blauhaarige sich verunsichert, als würde er mit einem kleinen Kind sprechen, welches keine Ahnung von irgendwas hatte. Jedoch bemerkte er erst jetzt, dass sie ihren Blick auf den weißen Bodenbelag fixiert hatte und versuchte möglichst schnell den Grund dafür zu finden, was nicht besser schwer war. "Das muss dir nicht peinlich sein", versuchte Takumi sie zu beruhigen und drehte seinen Kopf dabei so, dass er gegen ihren Willen in ihre Augen schauen konnte und sie es mit seinen ebenso tat. "Ich trag ja wohl mindestes genauso viel Schuld wie du", ergänzte er sich und hoffte sie damit wieder zu gewolltem Augenkontakt bringen.


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