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Leviathan

Leviathan

Zen 136

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Offenes, grau kariertes Hemd über weißem T-Shirt, knielange Jeasshorts, weiße Sneakersocken
Leviathan

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BeitragThema: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptyFr 9 Dez 2011 - 15:34
das Eingangsposting lautete :

Zimmer 105
Hier wohnen: -
Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 23jnlg
Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 Ff38eg

Das Zimmer ist auf der Fensterseite mit zwei Betten an der linken und rechten Wand, den dazugehörigen Nachtkästchen und einem kleinen Regal, das von beiden Mitbewohnern benützt werden darf, ausgestattet. Auf der Türseite befinden sich zwei Schreibtische mit Lampen und ein Kleiderschrank, um die Klamotten der Schüler aufzubewahren. An besonders heissen Tagen sorgt die im Zimmer eingebaute Klimaanlage für ausreichend Abkühlung. Die kürzlich neu gestrichenen, weissen Wände lassen den Raum besonders freundlich wirken.

Zustand des Zimmers: -
Dekoration: -
Lage des Zimmers


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Anonymous

BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptyMi 23 Jan 2013 - 8:45
Es dauerte eine Zeit, bis ich Reiko dazu ermutigen konnte, aufzustehen. Verpennt biss sie auf meinen Zeigefinger rum, welchen ich schon am Friedhof unter der Erde sah. R.I.P heissgeliebter Finger, du wärst noch gebraucht worden!
"Gott sei dank~", meinte ich erleichtet, als sie ihn wieder losgelassen hatte und mich fragte, wieso ich sie denn so früh weckte. "Ehm, ich will ja nichts sagen Madame, aber in einer Viertelstunde geht die Schule los", sagte ich und wusst aber sogleich, dass das Reiko ganz sicher nicht aus der Ruhe bringen würde. Schulstart war für sie kein Grund, sich in irgendeiner Weise zu beeilen - im Gegenteil wahrscheinlich. Reiko war eine Prinzessin auf der Erbse, alles sollte so geschehen, wie sie es wollte. "Eh, eh, eh - kannst du gaaarnicht, ich bin nämlich dein Erzieher!", sagte ich in einem witzelnden Tonfall und genoss dieses ... Machtgefühl ... oder was auch immer das war! Ich schien sie allerdings doch irgendwie aus der Ruhe gebracht haben, nämlich als ich fragte, was sie denn letzte Nacht von mir wollte. Hastig war sie zum Schrank gelaufen und wühlte darin rum, nachdem sie mich mit Schlitzaugen begutachtete, wasm ich etwas misstrauisch machte. "Klang nicht so, als wäre nichts", meinte ich kurz und setzte mich mit meinem Hinterteil auf das ungemachte Bett.


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptyMi 23 Jan 2013 - 22:38
Für normale Mädchen war es peinlich, im Pyjama vor einem älteren Mann oder einem Freund rumzuhampeln, aber für mich war das so ziemlich der Alltag. Denn Lyon war sowas wie ein Bruder.. oder sowas ähnliches. Auf jedenfall war es mir egal, wie er mich sah und das Gleiche dachte wohl Lyon auch.
Trotzdem war ich ziemlich nervös und klatschte mir deshalb einfach ein paar mal auf die Wangen, um auf die Frage "Wieso hast du so rote Wangen?" zu antworten, dass ich mich gerne selber schlage und man mich mal untersuchen sollte. Eines verstand ich immernoch nicht. Wieso konnte er so locker bleiben? Nach dem Saufakt schien für ihn die Sache abgeschlossen zu sein und er dachte wohl, dass nun alles wieder wie sonst ablaufen könnte. Aber ich konnte es überhaupt nicht vergessen.. Jedes Mal wenn ich nur das Zimmer betrat, wurde mir mulmig zumute und fragte mich schon, ob ich das Zimmer wechseln sollte. Vielleicht sollte ich die Wand mit Blut bestreichen und warten bis der nächstbeste Vampir auftauchte und mich zerfleischen würde. Oder sowas ähnliches.
Ich suchte immernoch gedankenversunken nach meiner Schuluniform, welches dann unglücklicherweise in der hintersten Ecke des Schrankes auftauchte. "Hmhm..jaja", murmelte ich nur und hätte mich am liebsten aus dem Staub gemacht. Irgendwohin an einen Baum gelehnt schlafen.. und die Morgensonne geniessen! Aber das konnte ich ja wohl bei Lyon sofort vergessen. Mit dem Rock und der Bluse in der Hand erhob ich mich und legte die Kleidungsstücke auf den Rollstuhl. Was hatte ich überhaupt für ein Fach als Erstes?
Mein Blick fiel von meinen Kleidern zu Lyon, der sich auf meinem Bett Platz gemacht hatte. "Es ist egal ob du mein Erzieher oder mein kleines anhängliches Kätzchen bist, ein bisschen Privatsphäre wäre auch schön!" Und genau mit diesen Worten zog ich unbesorgt meine rosarote Hose mit Blümchen aus und zog den roten Rock an, der sich irgendwie anfühlte als wäre ich im Gefängnis mit Handschellen. Danach kramte ich noch meinen schwarzen BH aus dem Schrank und zog ihn ebenfalls - diesmal ohne das Oberteil auszuziehen - ziemlich mühsam an und entblösste meinen schlanken Körper erst dann wieder, um meine Bluse anzuziehen. Ob Lyon das mitbekam oder wegsah, war mir wirklich egal gewesen. Das war schon immer so. Und das würde ein dämlicher Kuss auch nicht ändern. Hmpf.
Als ich Bluse und Rock anhatte, seufzte ich laut auf und schmiss dem Löwen mein Pyjama entgegen. "Meine Meinung hat sich halt geändert..", sagte ich knapp, da ich nicht genau wusste, was ich nun sagen sollte. Es war kein guter Zeitpunkt darüber zu reden, vor allem weil er so pflichtbewusst war und mich eh innerhalb von 5 Minuten zum Schulhaus scheuchen würde. "Wie kannst du nur so ruhig dahocken..", murmelte ich noch hinzu und plusterte kurz die Backen auf. Dummer Lyon! Dummer, dummer Löwe Während ich zu meinem Bett watschelte, um meinen Wolfsanhänger an meine Rock anzumachen, konnte man anhand meines Ausdruckes erkennen, woran ich dachte bzw. dass ich ihn für seine Gelassenheit ausschimpfte.
Kurz nachgedacht, band ich meine Haare zu einem Pferdeschwanz (rawr.) und packte mein Handy, in die leeraussehende Tasche ein. Mehr brauchte ich ja nicht im Unterricht oder?~


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptySa 26 Jan 2013 - 11:23
"Ja Entschuldigeeee", raunzte ich vor mich hin und wusste sogleich, worauf sie im eigentlichen Sinne angespielt hatte. Zumindest nahm ich es so an. Entschlossen kippte mein Oberkörper auf das Bett und ich lag nun irgendwie so halb ... auf ihren ungemachten Schlafgemach; nahm mir schliesslich das Kissen und drückte es auf mein Gesicht. Es roch nach ... Reiko .. und .. Reikos Haare .. und vielleicht auch Reikos Sabber? "Sabberst du Reikkkko?", nuschelte ich in das Kissen und bekam im nächsten Moment auch schon irgendwelche Stofffetzen entgegengeworfen. Ich entfernte das Kissen wieder von meinem Gesicht, legte es dahin wo es vorhin war, und begutachtete ihren Pyjama. Soso, Blümchen. Soso, Rosarot. Hatte ich irgendwas verpasst? Unglaubwürdig drehte ich den Pyjama in meinen Händen ein paar Mal, nahm ihn so genau unter die Lupe. "Ich wasch nachher, soll ich was von dir mitnehmen?", fragte ich sie und deutete auf ihre Schlafklamotten. Erst als meine Kindheitsfreundin meinte, dass sich ihre Meinung geändert habe, blinzelte ich auf; lag aber immernoch halb auf ihren Bett. "Na gut, wie du meinst" Ich wollte nicht näher drauf eingehen - wenn es ihr wichtig war, würde sie es mir noch sagen. Ansonsten ... war es halt unwichtig. "Ich bin Erzieher, wie soll ich da nicht ruhig sein?", stellte ich als Gegenfrage und nahm kurz mein Handy hervor, checkte die Uhr. "Ich muss ja nicht in ein paar Minuten im Unterricht sein im Gegensatz zu faulen Schülern." Genau, und während all die Heimkinder in der Schule hockten, hatte ich Freizeit! Und wusste nicht, was mit dieser anzufangen. Nicht mehr ganz so ruhig erhob ich mich vom Bett und legte den Pyjama auf dieses. "So und jetzt aber hurtig", meinte ich, nachdem ich zum Fenster geschritten war, es geöffnet hatte und Reiko Huckepack nahm, sodass sie ihre Arme um meinen Hals schlingen und sich so festhalten konnte. Ich streckte mich einmal ausgiebig, schloss dann meine Augen und konzentrierte mich stark auf den Verwandlungsprozess - gott sei Dank klappte auch alles gut, meine Knochen verformten sich und wenig später hockte Reiko auch schon auf einen grossen, prachtvollen Löwe. Und es war nicht nur der Nacken und der Hals, welcher viel dicker und kräftiger wurde, und natürlich von einer Löwenmähne bedeckt war. Natürlich hätte sich Reiko auch in ihrer Wolfsgestalt, ob fliegend oder nicht, auf den Schulweg machen können. Doch erstens glaubte ich nicht, dass sie ihre Kräfte für soetwas benutzen würde und zweitens wollte ich, dass sie ihre Energie für den Unterricht aufhob - bekam sie schlechte Noten, so würde auch ich dafür zur Verantwortung gezogen werden, wenn auch nicht vom Heim oder der Schule.
Ich sprang aus dem Fenster, landete weich auf dem Boden und sprintete rapide in meiner Löwengestalt und mit Reiko auf den Rücken los.

tbc: Vor der Schule


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptySa 26 Jan 2013 - 18:21
Auf die Frage, ob ich sabbern würde, ging ich nicht ein, sondern plusterte meine Backen nur noch mehr auf. Klar, sabberte ich! Jeder sabberte! Sogar er.. in jener Nacht auf jeden Fall. Ich seufzte lautstark, da ich schon wieder daran dachte und ich mich einfach nicht davon ablenken konnte. Irgendwas mache ich hier falsch.., dachte ich mir verbittert und suchte auf dem Schreibtisch nach meinem Portmonnaie, welches irgendwo unter der Hausordnung - die urplötzlich wieder da lag - oder sonst wo rumlag. Das Lyon mein Kissen bespuckte, bekam ich überhaupt nicht mit, da ich ihn einfach nicht ansehen k.. mochte. Wieso auch!
"Ja.. du kannst dir die Sachen nehmen, die hier rumliegen und wenn du noch mehr Zeit zum vetrödeln hast, kannst du gleich alles aus dem Schrank nehmen." Meine Wäsche roch sowieso.. nach Rosen und irgendwie gefiel mir das überhaupt nicht. Sowie mein Pyjama.. ehrlich, da waren Blümchen drauf und es war rosa?! Bevor mich diese Sache auch noch mehr deprimierte, drehte ich mich zu Lyon um und musterte ihn so wie er dalag. "Du bist nicht nur Erzieher, du bist auch sowas.. wie mein Freund.", gab ich trocken zurück und war gleich genervt von seiner "Ich-bin-Erzieher-BLA-bin-so-cool-BLA-ich-darf-alles-BLA!" Masche, so dass ich mich einfach wieder umdrehte und meine Tasche packte. Auf jeden Fall würde mein, laut ihm, fauler Arsch sich nun auf den Weg machen, um den Unterricht - oder auch nicht - zu besuchen. Ich war schon an der Tür angekommen, als man mich herumwirbelte und ich mich plötzlich auf den Rücken von Lyon befand. The HELL! Meine Augen weiteten sich und ich kapierte zuerst nicht was er vorhatte und dass ich mich an ihn klammern sollte. Erst als ich spürte, wie sich sein Körper verformte, verzog ich mein Gesicht. Das wars jetzt mit gemütlich zum Schulhaus - oder eben auch nicht - zu latschen.
Da ich meinen Mund offen hatte, schoss seine Mähne nur geradezu hinein und liessen mich aufhusten. "Pfffffhht.. ZUVIEL HAAAAAAAA-.." Und genau in diesem Augenblick, sprang er einfach aus dem Fenster und sprintete davon.

tbc: Vor dem Schulhaus


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptySa 24 Aug 2013 - 19:23
pp: Kleiner Park

Die Sterne waren so wunderschön.. doch.. was war das? Was bewegte sich auf mich zu? Ist es ein Meteorit? Nein, ist es ein Flugzeug? NEIN! ES IST LYONS RIESENARSCH! "AAAAAAAAAAAAAHH", sagte ich dasselbe wie mein Kumpel.. nur irgendwie anders. Und Schreiend. "MEHH GEH RUNTERR!", meckerte ich nocheinmal und hörte wie sein Magen knurrte. "Ja, das ist deine kindische Schuld!", fuhr ich ihn an, wollte mich sogleich wehren als er mich doch tatsächlich anhob und mich wie eine Braut in den Armen hielt. "Wa.. wieso..", plapperte ich verdutzt und starrte in das schmale Gesicht meines ..Prinzen? Mein Prinz? "L..yon.." Meine Stimme stieg zwei Oktaven höher. Was zum Teufel denk ich mir dabei. Mein Blick fuhr hastig nach vorne, wo sich das Waisenhaus befand, welches wir auch in wenigen Minuten erreichten. Lyon redeten vor sich hin und erklärte, dass ich mich verletzt hätte und er mich deshalb tragen musste. Blutete ich etwa irgendwo? Wer würde denn das glauben? Natürlich jeder. Denn kein einziger hielt uns auf, sondern liess uns brav passieren. "Du hast das gut im Griff. Das Lügen, meine ich.", entgegnete ich verblüfft und fragte mich zugleich ob er mich früher auch oft mal angelogen hatte. Vielleicht da, wo er mir mitleidig mitgeteilt hatte, dass der Eismann kein Schokoeis mehr hatte und ich deshalb Vanille nehmen musste? Ich hätte da schwören können, dass an seinem Mundwinkeln Reste vom Schokoeis hingen! Dieser verlogene.. "RAAAAAATTTTTTEEEEEEEEEE......", rief ich aus als ich urplötzlich rumgeworfen wurde und ziemlich grob in meinem Bett gelandet war. "Aua. Das war gar nicht lieb." Knurrend hob ich ein Kissen an und warf es mitten in Lyons Gesicht. "Und ja denen geht es prima!" Erschöpft setzte ich mich auf und pustete mir einzelne Strähnen aus meinem grummeligen Gesicht. "Kannst du mir nicht auch noch irgendetwas zu essen bringen? Ein Steak? Oder denkst du ich muss nun einfach mit leeren Magen schlafen? Ohne irgendetwas zwischen meinen Beisserchen?" Mit Kulleraugen sah ich zu ihm hoch. Wie eine verwaiste, verdreckte kleine ..Baby..robbe.


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptyFr 6 Sep 2013 - 18:45
"Keine Ahnung, wo du jetzt wieder eine Ratte siehst", sagte ich verdutzt und hab in meinem Kopf Reiko wohl schon längst aufgegeben. Hoffnungsloser Fall. Wahrscheinlich schnüffelte sie in meiner Abwesenheit immer irgendwas und sah deshalb nun Ratten. Nun ja, würde zu Reiko passen, denn sie machte bekanntlich immer das, was sie wollte. Meine Gedanken schweiften kurz ab und ich befand mich kurz in der Zeit, als meine kleine Rei damals so gut wie nie zu Hause war und die Strasse wohl mehr als ihr Dach über dem Kopf ansah. Wie konnte sie ihren Eltern nur so entgleiten?
"Wem?", fragte ich verwirrt, als sie meinte, dass es irgendjemandem prima gehen würde, und blinzelte, mit etwas besorgtem Gesicht zu ihr hinab. Schnell schüttelte ich mich aber und fing mich sogleich auch wieder. "Ah, den Beinen ... Füssen ... klar." Ich liess mich neben Rei auf das Bett plumsen und stützte mich mit beiden Händen hinter meinem Körper auf der Matratze an, starrte an die obere Decke und ich hätte schwören können, dass ich irgendwelche Rumpeldipumpel Geräusche von oben gehört hätte. Was taten diese Jungen da oben nur wieder? "Wenn ich dir jetzt was zu essen bringe", begann ich, behielt meinen Blickwinkel aber bei und starrte immernoch die Decke an. "Wäre das nicht zu viel Liebenswürdigkeit aufeinmal? Nachdem ich dich schon durch das gaaanze Haus getragen habe.", meinte ich und drehte meinen Kopf nun zu ihr, grinste kurz. "Ausserdem, woher soll ich jetzt ein Steak bringen?", fragte ich noch und stupste mit meinem Finger ihre Stirn an.


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptyFr 13 Sep 2013 - 18:08
Mein süsses Babyrobbengesicht erstarrte zu Eis und ich knurrte genervt. Wo lebte der den in letzter Zeit eigentlich? Wieder in Saga? "Alter hör mir besser zu. Oder denk nicht an so perverse Sachen.", fuhr ich ihn kurz beleidigt an und zappelte wild mit meinen Füssen.
Mit meinem Blick beobachtete ich wie Lyon sich zu mir ans Bett setzte und die Decke anstarrte. "Wieder Traumwelt.", nuschelte ich und überhörte gekonnt das Gerumpel der Jungs im oberen Zimmer. Die hatten vielleicht eine wilde Party! Oh man, und ich musste hier mit diesem Schnösel rumhängen! Wieder knurrte mein Magen und ich drehte mich widerwillig zur Seite. Das Kissen nahm ich zwischen meine Arme und drückte es an mich.
Als mein Freund fragte, ob es nicht zu viel Liebeswürd..igkeit auf einmal für mich sei, plusterte ich meine Wangen auf. "Ich kann nie genug Liebeswürdigkeiten haben. Ausserdem bin ich gar nicht so schwer gewesen, also tu nicht so!" Augenfunkelnd starrte ich in sein Gesicht und spürte sogleich seinen fetten Finger an meiner Stirn. "Du kannst jagen gehen. Das machen Löwen. Sie jagen." Im selben Moment biss ich unsanft in seinen Finger und machte keine Anstalten loszulassen. Gr.


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptySo 15 Sep 2013 - 21:31
"Ich hab dich leichter in Erinnerung, Reiko.", entgegnete ich meiner Kindheitsfreundin und ging auf das Andere erst garnicht ein, da es sowieso relativ sinnfrei war, mit einem Mädchen wie ihr zu diskutieren. Stattdessen riss sie sich meinen Finger unter den Nagel und biss darauf rum, machte mir anschliessend den Vorschlag, dass ich doch jagen gehen solle. Sowas hatte ich noch nie gemacht, wenn ich mich recht erinnern konnte. "Seh ich so aus, als würd ich jagen gehen?", fragte ich sie in einem ernsten Tonfall und zappelte mit meinem Finger herum, wollte ihn ihr wieder entziehen. "Also, Tierfleisch jagen.", hing ich noch dran, zog etwas fester an und streichelte meinen Finger daraufhin so, als wäre ihm etwas ganz ganz Böses widerfahren. "Warte hier!", meinte ich mit einem engelsgleichen Lächeln, legte meine flache Hand kurz auf ihren Kopf und verschwand für einige Minuten aus ihre Zimmer. Nachdem diese verstrichen war, konnte man meine Schritte wieder hören, wie sie Reikos Zimmer näherkamen, und schliesslich auch ihren Raum wieder betraten. "Hier, Brot. Ich war jagen." Ich warf meiner Kindheitsfreundin von der Türe aus ein paar Brötchen vom Frühstücksbuffet zu ihr auf dem Bett zu und blieb bei halbgeschlossener Türe im Raum stehen. "Geh lieber schlafen, es ist schon voll spät. Und vergiss nicht, dich heute oder morgen noch zu duschen, Kleines.", grinste ich. "Ah, und vergiss auch nicht, dir frische Unterhosen anzuziehen."


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptyMo 16 Sep 2013 - 20:09
... Er hatte mich leichter in Erinnerung? LEICHTER? ALS WÄRE ICH SO FETT WIE ER! HMPF! Wütend biss ich noch fester in seinen armseeligen Finger und knurrte. Zwar wollte ich darauf antworten, doch ich wollte lieber seinen Finger abtrennen. Den brauchte er nämlich nicht. ER JAGTE JA AUCH NICHT! Lyon dagegen versuchte seinen Finger zurückzugewinnen, was ihm leider schliesslich auch gewann. Ich schnaufte angestrengt, als hätte ich einen wilden Kampf hinter mir und schloss meine Augen. "Warte hier!" - eine Hand wurde kurz auf meinen Kopf gelegt und dann entfernten sich Schritte von mir. Huh? War er gegangen? Wollte er mich hier verhungern lassen? "Ahhhh..blööööderrr Lyonn..", nuschelte ich und spürte wie die Müdigkeit mich überfiel. Gähnend drückte ich mein Kissen enger an mich und fiel in einen Sekunden.. Minutenschlaf..?!
Einige Minuten später wurde ich von Schlägen unsanft aufgeweckt. "HAH! WAS! OH MEIN GOTT! KRIEG! BOMBEN!", rief ich verstört aus und fasste mir schützend an den Kopf. Es ging einen Moment, bis ich verstand, was hier wirklich ablief. Meine Nase erschnupperte Essen. "B..rot..?" Unglaubwürdig starrte ich das Brötchen vor meiner empfindlichen Nase an und hockte mich schlagartig auf. "Willst du mich eigentlich mit diesem harten Brot umbringen?!", fuhr ich ihn an, biss trotzdem etwas dankbar in das eine kleine Brotstück, während ich mit beiden Händen zwei weitere packte und sie auf Lyon schmiss. "Nimm das! Und das!" Ob er nicht auch Hunger hatte?.. Schwachsinn, der hatte sich sicher den Bauch mit viel leckerem Bäckereizeugs vollgeschlagen! Und ich musste das harte Brot runterwürgen! "Nomnom.. Wir sehen uns morgen!", sagte ich schliesslich und lächelte ihn eine Milisekunde mehr als nur dankbar an. Ohne irgendwelche weitere Anstalten zu machen, aufzustehen oder ihm wengistens ein liebes 'tschüss' zu sagen, legte ich mich wieder hin und knabberte seelenruhig weiter an meinem Brötchen.


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BeitragThema: Re: Zimmer 105 - [unbewohnt] Zimmer 105 - [unbewohnt] - Seite 5 EmptyMi 18 Sep 2013 - 22:27
Als Reiko anfing von Krieg und Bomben zu labern, nachdem ich sie mit den Brötchen beworfen hatte, konnte ich nicht anders und lachte kurz auf. "Vielleicht will ich das", entgegnete ich ihr auf die Frage hin, ob ich sie mit dem Brot umbringen wollte. Es war klar gewesen, dass sich Reiko mit sowas nicht zufrieden gab, deshalb wunderte ich mich auch garnicht mehr. Geschickt wich ich den fliegenden Brötchen aus, indem ich meiner Kindheitsfreundin eine schöne Hampelmanndarstellung bot, bis die Brote zu Boden fielen. "Ieh.", kam es nur zwischen meinen Lippen hervor, bevor ich die zwei harten Brötchen mit meinen Füssen zu Reiko über den Boden kickte...oder was auch immer. "Wir sehen uns morgen!", sagte ich, hob kurz meine Brauen. "Und richte deinen Kimono schonmal her, morgen früh gibts mal ne Ladung Tradition. Und da machen wir mit.", bestimmte ich, warf ihr einen Luftkuss zu und verschwand durch die Tür nach draussen in mein Zimmer, da ich auch schon ziemlich müde und es wohl sehr spät war. Ein letztes Mal hatte ich ihre Türe aber noch geöffnet, um meinen Kopf reinzustrecken, und warf mit einem strengen Tonfall die Wörter "Morgen f r ü h !" in den Raum.

tbc: Lyons Zimmer


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