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Wiedersehen macht Freu(n)de?
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Nojra

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BeitragThema: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptySo 25 Jul 2021 - 13:25
Wiedersehen macht Freu(n)de?

Wiedersehen macht Freu(n)de? New_Project3

Teilnehmer: Gabriel, Nojra
Startort: Eingangsbereich Waisenhaus
Zeitpunkt: 24. Juni 2015, Nachts
Beschreibung: Beschreibung: Seitdem ihre erste Begegnung unerwartet in einem intimen Austausch von Zärtlichkeiten endete, sind bereits 3 Monate vergangen in denen die beiden aufgrund eines unglücklichen Zufalls keinerlei Kontakt zueinander hatten. Beide fühlen sich vom jeweils anderen unschön abserviert und sehen sich nun einem emotionalen Chaos gegenüber, als ihr Weg sich in dieser Nacht erneut zufällig kreuzt.


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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptySo 25 Jul 2021 - 13:28
24. Juni 2015, Nachts
mit @Gabriel


Der spontane Strandausflug mit Cynthia war wirklich eine absolute Schnapsidee gewesen. Wie hatte sie nur glauben können, dass der unnahbare Rowdy der Schule sich ihr gegenüber wenigstens ein kleines bisschen öffnen würde. So wie es heute Abend den Anschein gemacht hatte, wäre vermutlich einfach jede Tat und jedes Wort aus Nojras Mund ein Fehler in den Augen der kratzbürstigen Löwin gewesen. Seufzend schaufelte die nachtwandernde Nixe beim Laufen mit dem Fußrücken Sand in die Luft. Die ganze Sache hatte sie unheimlich demotiviert und hinterließ in ihrem Brustkorb das drückende Gefühl versagt zu haben. Normalerweise war ihr Optimismus nur sehr schwer zu untergraben und ihr Tatendrang beinahe unmöglich zu bremsen. Aber in den letzten Monaten ging es ihr nicht so gut wie sonst und ihre Stimmung hatte einen ungewohnten und noch dazu anstrengenden Dämpfer abbekommen. Da kam es dann eben schon mal vor, dass selbst kleine wie vorhersehbare Misserfolge etwas schwerer zu verdauen waren, als es unter optimaleren Bedingungen der Fall gewesen wäre.
Die Taschenlampe in ihrer rechten Hand wippte mit jedem Schritt rhythmisch auf und ab und erleuchtete der Braunhaarigen den Weg zurück zum schuleigenen Internat dieser Insel. Sorgen, dass irgendwas oder irgendwer sie zu dieser dunklen Stunde überfallen könnte, machte sie sich zugegebenermaßen keine. Es entsprach ja auch nicht ihrer Natur, sich über alle nur erdenklichen Eventualitäten den Kopf zu zerbrechen. Zumindest bis vor kurzem. Bevor sie an nur einem einzigen Abend mehr Fehler begangen hatte, als in den zwölf Monaten zuvor...zusammengerechnet. Und es war auch nicht so, dass sie ein unschuldiges Opfer unglücklich verwobener Ereignisse gewesen wäre. Nein, die unzähligen in Neonlicht getauchten Stoppschilder entlang der wilden Achterbahnstrecke hatte sie kurzerhand allesamt wahrgenommen, für unwichtig befunden und weggefegt. Schuld eigene, Hayes. Nun musste sie eben mit den Schmerzen leben, ebenfalls als bedeutungslos abgestempelt und folglich aussortiert worden zu sein.
Das Gedankenchaos in ihrem Kopf beanspruchte die Schülerin so sehr, dass sie verdutzt um sich schaute, als die Sohlen ihrer Schuhe schon wenige Minuten später auf dem gepflasterten Boden um das Waisenhaus herum auftraten. Entweder sie war soeben Zeugin eines veränderten Raum-Zeit-Kontinuums geworden, oder es wurde dringend Zeit ihren Denkschüssel mit Hilfe eines gründlichen Frühjahrsputz ordentlich zu entwirren und ihre Wahrnehmung wieder im hier und jetzt zu verankern. Reiß dich zusammen!
Nach einem beiläufigen Schulterzucken holte sie einmal tief Luft und öffnete die vor ihr befindliche Eingangstür schwungvoll, um das im Stillen liegende Foyer zu betreten.


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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptySo 25 Jul 2021 - 16:52
Endlich war es soweit. Er bekam bereits die Schlüssel und konnte somit sein neues Zuhause betrachten. Nun wusste er, was auf ihn zukommen würde: eine wahnsinnige Bude, bereits eingerichtet und möbliert. Vorerst musste er nur mehr darauf achten sich nicht zu verlaufen, den Weg zu merken und seine Sachen zu packen, ehe er letztlich umziehen konnte. Es stimmte den Norweger glücklich, dass er endlich Fortschritte zu machen schien und in eine Richtung ging, die ihm gefiel. Das einzige, was er hierfür tun musste: als Erzieher arbeiten – was sein sehnlichster Wunsch war, nachdem er das Studium abgeschlossen hatte und das Tun seiner Mutter weiterführen konnte. Während Vincent bereits wieder ausgeflogen war, wurde es langsam Abend, als Gabriel seine neue Wohnung gemustert hat um sich etwas einstimmen zu lassen. Die Überforderung war hoch, er wollte auf keinen Fall den Heimleiter enttäuschen.
Mit den Händen in den Hosentaschen wollte er nur mehr nachhause um seine Sachen zu packen um so rasch wie möglich hier her zu ziehen. Es war ruhig im Waisenhaus, seine Schritte hallten durch den Raum als er in Richtung der Ein- und Ausgangstür spazierte. Das Anwesen war wirklich atemberaubend. Noch nie war es soweit gekommen, dass er in einem solch ansehnlichem Gebäude wohnen durfte. Ohne jegliche Regung in seinem Gesicht gelangte er bis zur Eingangstür. Gerade als er die Hand auf die Klinke legen wollte, erkannte er außerhalb einen Schatten. Rasch zog er die Hand wieder zurück, jedoch wurde die Tür bereits so schwungvoll geöffnet, dass er keine Zeit hatte zu reagieren. Kurzerhand steckte bereits ein kleiner, zierlicher Mensch in seinem Körper. “Argh.“ Die braunen Haaren wuselten über sein Gesicht, der Duft kam ihm bekannt vor. Erschrocken machte er einen Schritt zurück und musterte das Mädchen. Vorsichtshalber schritt er erneut einen Tritt zurück. Die Taschenlampe schien ungemein helles Licht in sein Gesicht, weshalb er seine Hand erhob um sich vor dem Strahl zu schützen. Dennoch blickte er sie mit zusammengekniffenen, grünen Augen an.
“N-Nojra?“, brummte er verwirrt, hielt seine Emotionen jedoch zurück. Sein Gesichtsausdruck zeigte keine Regung, obwohl die Verwirrung aufgrund dieses Aufeinandertreffen dementsprechend groß war. Verunsichert steckte er seine Hände wieder in die Hosentasche und stand ihr gegenüber. Sein Gehirn ratterte. War sie etwa… Wie… Wohnte sie etwa hier?
“Es ist schon spät.“, erwähnte er und hielt ihrem Blick stand, musterte sie genau und wollte jede Regung von ihr aufnehmen. Sie wirkte aufgelöst, ob es ihr nicht gut ging? “Scheiße… Warum?“ Endlich schien es besser zu laufen, endlich hatte er einen tollen Job und eine noch bessere Wohnung. Machte seine Gefühlswelt ihm nun einen Strich durch die Rechnung?



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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptySo 25 Jul 2021 - 17:57
24. Juni 2015, Nachts
mit @Gabriel


So schnell wie sie in das Foyer hinein trat, so schnell prallte sie auch unerwartete wieder ein Stück zurück. "Was zur...?", entfuhr es ihr einigermaßen verdutzt und gleichermaßen erschrocken. Sie war scheinbar mit vollem Schwung in irgendjemanden hineingelaufen. Aber wer bitteschön trieb sich zu dieser Uhrzeit noch außerhalb der Wohnräume auf dem Gelände herum? Also wer, außer ihr? Noch bevor sie in dem kurzen Durcheinander ausmachen konnte wer die unglückselige Person war, die sie ohne zu bremsen angerempelt hatte, zuckte ihre Nase leicht beim Erkennen eines seltsam vertrauten Dufts. Mit einem mal landete ein eiskalter, imaginärer Fausthieb mitten in ihrer Magengegend und Übelkeit stieg von dieser Stelle aus empor. Noch bevor ihr Gehirn eins und eins zusammenzählen und die wenigen, ihm gegebenen Puzzleteile logisch miteinander verknüpfen konnte, hatte ihr Instinkt das Rätsel um die Identität der fremden Gestalt bereits innerhalb von 3 Sekunden erfolgreich gelöst. Das sonore Brummen ihres eigenen Namens setzte nur noch den buchstäblichen Haken an die niederschmetternde Schlussfolgerung des Ganzen. "Ga...briel...?" Die Stimme der Braunhaarigen war unverhältnismäßig leise und kraftlos, als ob sie nicht genug Luft in ihren Lungen hatte. Geistesabwesend senkte sie ihre immer noch leuchtende Taschenlampe neben ihrem Körper herab und drückte auf den weichen Silikonknopf um sie für den heutigen Tag ins Bett zu schicken.
Chaos wirbelte wie ein tosender Sturm durch ihr Innerstes und für einen Moment glaubte sie sogar, ihre Beine würden einfach so den Dienst quittieren. Verwirrung, Schmerz und offensichtlicher Schock sammelten sich in ihren Augen und präsentierten diesen Cocktail nach außen hin wie ein offenes Buch. Wie...warum...wie kann das sein? Was macht er hier? "Was machst du hier...?" Die Bemerkung des blonden Hünen, dass es ja schon ziemlich spät sei, wurde unbeachtet übergangen. Sie wollte gerade vor allem wissen warum der Typ, der sie vor drei Monaten so schamlos ausgenutzt und danach desinteressiert weggeworfen hatte, mitten in der Nacht vor ihr im Eingangsbereich ihrer Unterkunft stand und dabei auch noch so verletzend unbeeindruckt wirkte.
Tief in ihr flammte trotz allem gleißend hell erniedrigende Hoffnung auf, dass er sie unbedingt sehen wollte und deshalb hier im Waisenhaus war. Aber schon bevor der Pizzabäcker eine Chance hatte sich zu erklären, wusste die Schülerin ganz genau, dass die Wahrheit nicht ferner liegen könnte und ihr einen weiteren Schlag in den Bauch verpassen würde.


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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptyMo 26 Jul 2021 - 10:36
Man bemerkte, dass sie rasch realisierte, wer hier vor ihr stand. Doch ihr Ausdruck, ihre Mimik und ihre Körperhaltung war nicht die, die sich Gabriel womöglich gewünscht hätte. Eine deutliche Verwirrung war auch in ihren Augen zu erkennen, doch das war bei Weitem nicht alles. Aus den Lippen des Erziehers entkam ein enttäuschter Seufzer. Klar, war sie verwundert ihn hier zu sehen. Damit hätte sie auch nicht rechnen können. Sie hätte jedoch auch positiv überrascht sein können, ihre Trophäe hier zu sehen. Anscheinend jedoch war sie doch nicht so froh darüber, was zwischen ihnen geschehen war. War das der Grund, dass sie einfach verschwand? Hatte sie sich also doch geschämt mit ihm?
Doch dieser Funke an Schmerz, das brachte ein Chaos in den Kopf des Norweger. Er schweifte mit seinem Blick ab, konnte diese braunen Augen einfach gerade nicht ansehen und stierte an die Wand neben der großen Eingangstüre. "Ich wollte gerade raus.", schuldete er ihr noch die Antwort auf ihre Frage, die er somit wohl eher nicht so beantwortete, wie die Schülerin es gerne wollte. Sein Herz pochte schneller, als er bemerkte, immer noch ihren Duft in seiner Nase zu haben. Mit dem Handrücken rieb er sich seitlich über seine Nase, vielleicht würde er den Geruch loswerden, könnte besser denken und sein Herzrasen würde sich wieder beruhigen. "Sorry für die Störung.", sprach er enttäuscht ohne in das Gesicht des Mädchens zu blicken. "Fuck!" Er wandte sich nun gänzlich von ihr ab und schritt zur besagten Eingangstür – beziehungsweise Fluchttür. Mit der Hand auf dem Griff hielt er inne. Das Atmen fiel ihm schwer. Am Liebsten würde er sie nun einfach an sich drücken und sein Gesicht in ihren weichen Haaren vergraben. Die Bilder von ihrem gemeinsamen Erlebnis, ihrem ersten Kennenlernen, passierten sein inneres Auge wie eine Fotopräsentation. Die Enttäuschung war groß, doch die musste er nun wie ein dicker Kloß runterschlucken.
Ein niedergeschlagener Seufzer entwich seinem gepiercten Lippen, ehe er sich umdrehte und erschöpft gegen die Tür lehnte, ehe er die Arme vor der Brust verschränkte und das Mädchen anschaute. "Wo warst du?" Vielleicht war alles anders, als er es sich vorstellte. Es war ja möglich, dass sie bereits in einer Beziehung war und Gabriel dadurch nur weitere Probleme verursachen würde. Zorn brodelte in seinem Bauch. "Wenn ich den in die Finger bekomme... wenn er ihr nur ein Haar krümmt..." Mit leicht zusammengekniffenen Augen musterte er Nojra genau, versuchte seine Gefühle jedoch mit geballten Fäusten unter Kontrolle zu halten. "Bitte mach keinen Unfug, sonst muss ich das melden." Dass er ihr noch nicht erklärte, dass er nun Erzieher in diesem Waisenhaus war, war ihm nicht bewusst. Sie wusste ohnehin ziemlich wenig über ihn, ansonsten hätte sie es nicht überrascht, dass er früher oder später als Pädagoge arbeiten würde. Es war nicht sein Traumberuf gewesen als Pizzabäcker zu arbeiten, es sollte nur zur Überbrückung dienen. Doch wie sollte sie das wissen, wenn Gabriel ja so gerne von sich erzählte?


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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptyMo 26 Jul 2021 - 12:36
24. Juni 2015, Nachts
mit @Gabriel


Ihr Herz schlug viel zu schnell und die Luft um sie herum schien viel zu dünn, um sie mit ausreichend Sauerstoff versorgen zu können. Die unerwartete Nähe zu dem schönen Fremden brachte den Körper der Braunhaarigen endgültig völlig durcheinander und raubte ihr mit jeder Sekunde ein bisschen mehr Kontrolle über sich selbst. Geschockt und verwirrt schaute sie sich um, auf der Suche nach Halt, da ihre Knie immer weicher wurden. Verdammte Scheisse! Was ist mit mir los!? Das konnte einfach alles nicht wahr sein. Statt einer erklärenden Antwort auf ihre Frage, knurrte der Hüne nur ein paar abwendende Worte zwischen den Zähnen hervor, dass er gerade im Inbegriff war das Haus zu verlassen und setzte sich anschließend in Richtung der Eingangstür in Bewegung. Das bisschen aberwitzige Hoffnung, an welche Nojra sich bis zu diesem Moment noch mit erniedrigender Verzweiflung geklammert hatte, verpuffte mit einem erneuten Seitenhieb wie eine unsichtbare Wolke in der Luft und hinterließ einen stechenden Schmerz, der ihr den Atem aus den Lungen presste. Nein, bitte geh nicht!
Die Schülerin war wie gelähmt, unfähig ihren Wunsch in Worten, oder wenigstens mit einer vielsagenden Reaktion zum Ausdruck zu bringen. Die ängstliche Befürchtung, dass ihr Liebster nicht wegen ihr hier war, bestätigte sich erdrückend mit jeder einzelnen seiner Handlungen. War sie wirklich nur ein Spiel, eine schnelle Befriedigung für ihn gewesen und nun war es ihm sogar zu unangenehm sie anzuschauen? Das hast du nun davon, Hayes. Sie wollte so viel sagen, ihn zur Rede stellen, Antworten verlangen, ihn anschreien! Aber nichts davon fand seinen Weg aus ihren Gedanken hinaus in die Realität. Also stand sie einfach nur angespannt und zitternd wie ein verlassener Welpe inmitten des unendlich groß wirkenden Foyers.
Zu ihrer grenzenlosen Überraschung und mindestens ebenso großer Erleichterung drehte der Pizzabäcker sich plötzlich wieder um und verschränkte die Arme abwehrend vor seiner Brust. Was darauf folgte rundete ihr inneres Chaos perfekt ab. “Wo...wo ich war...?” Jeder einzelne, sorgfältig aufgebaute Damm der Zurückhaltung wurde von einer einzigen, riesigen Flutwelle aus Emotionen eingenommen und mit sich gerissen. Das war zu viel des Guten. “Wo ich war!? Warum hast du dich nicht bei mir gemeldet!? Ich war so naiv zu glauben der Abend hätte dir etwas bedeutet! Habe dir eine Nachricht und meine Telefonnummer hinterlassen! Wie dumm ich war!” Ihre Stimme war nicht laut genug um irgendjemanden damit aus dem Schlaf zu reißen, aber intensiv genug um ihre Wut und Enttäuschung mit jeder einzelnen Silbe schmecken zu können. Die Bemerkung, er müsse Fehlverhalten ihrerseits melden, ging in dem längst überfälligen Ausbruch der Nixe unkommentiert unter. Schwindel und Übelkeit rauschten in Wellen durch sie hindurch, stiegen unaufhaltsam in ihr empor und sammelten sich als Tränen in ihren Augen. Das durfte alles nicht wahr sein.



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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptyMo 26 Jul 2021 - 13:56
Der neue Erzieher konzentrierte sich nur auf sich selber um nicht gleich auszurasten. Dadurch bemerkte er nicht, wie Nojra kurz vor dem Zusammenbruch war. Es war ihm unklar, warum sie auf diese Weise reagierte, warum ausgerechnet sie die Beleidigte spielte. Erneut fragte er sich, ob es mit ihrer mentalen Gesundheit zu tun hatte. Schließlich hatte sie zuvor schon was angekündigt. Und trotz all dem machte er sich Sorgen um sie. Auch wenn sie nicht auf seine Frage einging, er würde schon herausfinden, wo sie sich herumtrieb.
Während er sich in Zurückhaltung mit geballten Fäusten bewies, war sie diejenige, die zuerst den schwachen Damm brechen ließ und ihrem Gefühlschaos freien Lauf ließ. Nun wusste er, wie sich ein Messer in der Brust anfühlen musste. Ein Stechen und Ziehen verhinderte freies Atmen und machte es unmöglich sich ruhig zu verhalten. Seine Augen verengten sich, als sie den zierlichen, so wütenden Körper vor sich betrachtete, welcher bebend vor ihm stand. Seine Fäuste zitterten. Doch was er davon halten sollte, was sie da erzählte, das wusste er im ersten Moment nicht.
“So ein Blödsinn!“, kommentierte er ganz unüblich mit verbitterter Stimmlage. Sein Blick fiel auf ihre sandbedeckten Schuhe. Konzentriert hob sich sein Brustkorb und senkte sich wieder. Mit einer Atemübung konnte man gut seine Gefühle kontrollieren, dennoch fiel es ihm unfassbar schwer. Er wollte nicht in ihr hübsches, vertrautes Gesicht blicken, zu groß war die Enttäuschung, was sie für Geschichten hier auftischte. Nach diesem Ausbruch wurde es unerträglich ruhig im Vorraum. Ein lautes Pochen unterbrach dies, als Gabriel eine Faust gegen die Tür hinter ihm knallte, immer noch konzentriert darauf nicht gleich auf die ganze Tür einzudreschen.
Als eine Träne auf ihrem Turnschuh landete, zuckte der große Hüne zusammen. War er es, der das Mädchen verletzt hatte? War da jemand anderes dahinter, den er vermöbeln musste? Als hätte man ein Schalter umgelegt, lösten sich die Fäuste und der Zorn wurde vorerst in einem Päckchen weggeräumt. Seine besorgten grünen Augen blickten in das traurige Gesicht der Schülerin. Erneut pochte sein Herz so intensiv, dass er beinahe befürchtete, sie könnte es hören. Auf keinen Fall sollte sie weinen. Sie sollte fröhlich sein, munter und aufgeweckt, so wie er sie kennengelernt hat – mit oder ohne ihn. Zügig verringerte er die Distanz zu dem verletzten Halbwesen, ehe er sich direkt vor sie stellte. Die Nähe war nicht unbekannt, dennoch schlug sein Herz schneller, als er seine Arme um den Körper des Mädchens legte und mit seinen Handflächen ihren Kopf an seine Brust drückte. “Nojra…“, flüsterte er und legte seinen Kopf auf ihren um den Duft ihrer Haare zu inhalieren. “Bitte, keine Tränen nur wegen mir.“, bat er sie darum und erhoffte auf baldige Besserung ihrer Gefühle.


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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptyMo 26 Jul 2021 - 15:30
24. Juni 2015, Nachts
mit @Gabriel


Die bitteren Tränen aus Wut, Schmerz und Enttäuschung liefen nun ungehindert ihre geröteten Wangen hinab, ohne dass sie noch länger versuchte diese nur irgend möglich zurückzuhalten. Die ganzen letzten drei Monate waren eine anstrengende Achterbahnfahrt der verschiedensten, vor allem negativen, Gefühle gewesen und in all der Zeit hatte Nojra ihr Bestes gegeben sich zumindest meistens nicht allzu viel anmerken zu lassen. Eigentlich wussten nur Cai und Levi wie schlecht es ihr zwischendurch wirklich ging und sonst niemand. Aus Angst dem Blondschopf nach seiner mehr als offensichtlichen Abfuhr per Zufall über den Weg zu laufen, war sie seit der schicksalshaften Nacht nicht einmal mehr an ihrem geheimen Strand, geschweige denn in der Pizzeria gewesen. Zu groß war die Panik von ihm eiskalt ignoriert, oder ausgelacht zu werden. Und nun war er hier, stand vor ihr und nachdem sich all ihre aufgestauten Emotionen Bahn gebrochen und sie diesem fremden Typen, der sie so mir nichts dir nichts ausgenutzt hatte, endlich in sein viel zu schönes Gesicht sagen konnte, was ihr viel zu lange so sehr auf der Seele brannte hatte, begegnete er ihr auch noch mit absolutem Unglauben und einem abwertenden Kommentar. Und als wäre das nicht schon Arschloch genug, schloss er zusätzlich ganz unvermittelt und plötzlich die unerträgliche Distanz zwischen ihnen beiden, schmiegte die zitternde Nixe an sich und legte seinen Kopf auf ihren. “Was machst du!?”, entfuhr es ihr daraufhin in einem unglaubwürdig wehrhaften Tonfall.
Ihr Verstand schrie Nein!, ihr Körper war hingegen anderer Meinung und wollte nichts sehnlicher als sich dem starken Griff des Hünen zu ergeben, ihm entgegen zu streben. Der vertraute, männliche Geruch war nun überwältigend intensiv und benebelte ihre Sinne für einen Moment vor Trunkenheit. Unwillkürlich drückte sie ihre Nase flehentlich in seine Brust um gierig wie ein halb verhungertes Tier immer mehr davon aufzunehmen. In der Nähe dieses Jungen war sie hoffnungslos willenlos. Es war falsch, es war dumm, es war erniedrigend, es war wundervoll. Sie kam sich vor wie ein Junkie auf Entzug, der die Möglichkeit bekam, sich nach ungewollter Abstinenz endlich wieder in einem Rausch zu verlieren. Moment mal… Wie vom Blitz getroffen trat die Schülerin benommen einen Schritt zurück, presste ihre Fäuste gegen den Bauch vor sich, hob ihren Blick entschlossen und fixierte die grünen Untiefen über sich mit verengten Augen. “Blödsinn!? Was soll das denn heißen? Ich habe dir den Zettel direkt neben dein Kopfkissen gelegt! Ich wollte dich nicht wecken, da du so erschöpft und zufrieden geschlafen hast!” War das sein scheiss Ernst? Sie öffnete ihm ihr getretenes, blutendes Herz und er wagte es sie wie ein Kind zu behandeln, das von einem imaginären Freund erzählte? Diese Frechheit sie auch noch zu bevormunden wann und wegen wem sie heulen durfte! Das war verdammt nochmal ihre eigene scheiss Entscheidung!
“Das hättest du dir vorher überlegen sollen, Gabriel! Bevor du mich benutzt und weggeworfen hast!” Jedes einzelne der zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor gespuckten Worte wurde von abwechselnden Hieben ihrer beiden Fäuste kraftvoll unterstrichen.


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Gabriel

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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptyMo 26 Jul 2021 - 16:43
Für einen kurzen Augenblick schmiegte sich der zitternde Körper an seinen schwer atmenden Oberkörper. Behutsam hielt er sie fest, wollte sie auf keinen Fall wieder hergeben. Es war egoistisch von ihm, sie einfach nur zu halten und den Moment zu genießen, da es offensichtlich war, dass sie das nicht wollte. Doch wer wusste schon, was dieses Mädchen wirklich wollte. Manchmal sagt sie das eine, macht aber das andere. Dann wiederum macht sie was anderes, meint aber das eine. Ein kurzer Hoffnungsschimmer überwältigte den Norweger, als sie ihre Nase in seine Brust drückte. Es wirkte beinahe so, als hätte sie ihn vermisst und brauchte ihn nun umso dringlicher. Ein wohliges Gefühl überkam ihn auf diese Reaktion.
Doch wie von der Tarantel gestochen, entwand sie sich seinen Armen und drückte ihre lieblichen Fäuste gegen seinen Körper. Wiederkehrende Verwirrung und Unmut breitete sich aus. “Was soll das?“ Erneut sprach sie wütend über diesen Zettel, welchen sie neben das Kopfkissen gelegt hatte. Lauthals redete sie davon, wie er erschöpft geschlafen hatte. Er erinnerte sich natürlich daran, doch ihm wurde mulmig, wenn er daran dachte, dass jederzeit jemand auftauchen könnte und diese weirde Situation mitbekommen könnte. Nojra beobachtend steckte er erneut seine Hände in seine Hosentaschen. Mit traurig besorgtem Blick sah er an sich herunter. Immer wieder hämmerte sie auf ihn ein. Besonders schmerzhaft war es aber erst, als sie voller Zorn seinen Namen aussprach und meinte, er habe sie benutzt und weggeworfen. Mit knirschenden Zähnen versuchte er ihr zuzuhören und zu verstehen, was sie damit meinte. War nicht sie diejenige gewesen, die einfach verschwand? Die nie wieder auftauchte, obwohl sie genau wusste, wo er wohnte oder wo er arbeitete? Hatte nicht sie ihn gemieden - schließlich war sie nun drei Monate auf Pizzaentzug. Ob es ihr deshalb schlecht ging?
Während sie auf ihn einschlug, bekam er fast keine Luft mehr, weshalb er sich ihr Handgelenk schnappte und sie festhielt. Zwar lag es nicht an den Schlägen. Vielmehr die zerstörerischen Worte brachten ihn um den Verstand. “Scheiße.“, fluchte er lauthals und spürte, wie seine Wut immer intensiver von seinem Magen aus nach oben sprudelte. Er sah tief in ihre braunen Augen, als er sie festhielt und schnaubte schwer atmend. Mit ihren Schlägen würde sie sich nicht beruhigen und der Norweger würde sich nur noch mehr aufregen. “Komm mit.“, befahl er und zog sie an ihrem Handgelenk mit. Es war bestimmt nicht angenehm, doch auch der Erzieher war mittlerweile voller Zorn, welchen er kaum mehr bändigen konnte.
Leider war es unmöglich hier an der Eingangstür weiter darüber zu diskutieren. Wenn die Sache irgendjemand mitbekommt, muss er die Schlüssel schneller wieder abgeben, als er Nojra sagen kann. Als er bemerkte, dass sie dieses Mal nicht so einfach seinem Befehl befolgen wollte, ließ er schweren Herzens ihr Handgelenk los, nachdem er sich umgedreht hatte und wieder direkt vor ihr stehen blieb. “Bitte… komm mit.“, flehte er sie an. Sein Blick veränderte sich, keine Wut loderte in den grünen Augen sondern Furcht und Hoffnung zugleich. Dieser Dackelblick, den hatte er schon lange nicht mehr angewendet. Doch nun war es für ihn eine überaus wichtige Rolle, dieses notwendige Gespräch zu führen, wo sie nicht jeder belauschen konnte. Er hielt ihr flehend die Hand hin, obwohl er sich unsicher war, dass sie den Körperkontakt annehmen würde. “Bitte.“
Anschließend bewegte er sich genau in die Richtung zurück, aus der er zuvor gekommen war. Im Westflügel angelangt, war es nicht mehr weit, bis sie vor seinem neuen Apartment standen. Zügig kramte er die Schlüssel heraus, während aus Versehen seine Zigarettenpackung auf den Boden fiel. “Mist.“ Nachdem er die Tür geöffnet hatte, schwang er die Türe auf, hob die verlorene Packung auf und steckte sie wieder in die Hosentasche. Er machte Nojra genügend Platz, sodass sie eintreten konnte. Doch viel sehen würde das Mädchen nicht außer eine möblierte, jedoch leere Wohnung - keine Kleidung, keine Sachen hatte er hier. Er wollte nur die Wohnung anschauen, in die er ab dem nächsten Tag wohnen würde.
Als sie eingetreten war, schloss er die Türe hinter sich und lehnte sich erneut gegen die Tür. Er war erschöpft. Es war ein anstrengender Tag gewesen und dann traf er auch noch auf …“Nojra…“, erwähnte er, suchte verunsichert nach dem Blickkontakt und hielt inne. “Das ist doch Unsinn. Da war kein Zettel.“ Ob sie ihn wieder schlagen wollte? Ob sie ihn anschreien konnte? Nun durfte sie es, hier waren sie ungestört und konnten eine Zeit lang bleiben, ohne unterbrochen zu werden. “Scheiße, wenn das wer mitbekommt…“


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BeitragThema: Re: Wiedersehen macht Freu(n)de? Wiedersehen macht Freu(n)de? EmptyDi 27 Jul 2021 - 0:16
24. Juni 2015, Nachts
mit @Gabriel


Erstaunlicherweise ließ sich der Hüne die verzweifelte Prügelattacke der Braunhaarigen eine ganze Weile unbeeindruckt gefallen. Erst, nachdem sie damit fertig war ihm jedes einzelne Wort mitsamt der dahinter liegenden Wut entgegen zu spucken, packte er sie an den Handgelenken, hielt sie mit Nachdruck fest, schaute ihr tief in die verweinten Augen und zog sie schließlich im Befehlston knurrend hinter sich her. Nojra wusste nicht so recht wie ihr geschah, Tränen liefen noch immer unablässig ihre Wangen hinab, ihr Herz pochte noch immer aufgeregt bis in ihren Hals und ihre Knie waren noch immer weich von dem Chaos an überwältigenden Gefühlen. Dass die körperliche Nähe zu dem Blondschopf gleichzeitig einen sehnsuchtsvollen Hunger in ihr auslöste, machte die Gesamtsituation auch nicht unbedingt gerade besser. Also sträubte sie sich mit dem letzten Rest Widerstand den ihr Wille noch aufbringen konnte und blieb einfach mitten im Raum stehen. Bleib stark, Hayes. Bleib verdammt nochmal stark! Wie ein lebensrettendes Seil wiederholte sie das notdürftige Mantra immer wieder verbissen in ihrem Kopf. Das ganze Unterfangen funktionierte dann auch großzügig für einen kurzen Augenblick, bis der schöne Fremde sich erneut zu ihr umdrehte, die entstandene Lücke zwischen ihnen schloss, seine Hand bittend zu ihr ausstreckte und mit einem unglaublich flehenden Ausdruck, der jeden pelzigen Gestaltwandler vor Neid erblassen lassen würde, um ihre Kooperation kämpfte. Wie um alles in der Welt sollte sie ihrer ohnehin bereits stark angeschlagenen Würde da noch weiter Beachtung schenken und sich von ihm abwenden?
Verwirrt folgte die junge Schülerin dem schlaksigen Typen durch die menschenleeren Korridore des Waisenhauses in Richtung des Westflügels. Es dauerte nicht lang und die beiden Reisenden erreichten das scheinbar angestrebte Ziel, die Tür zu einem der hier ebenfalls untergebrachten Personal-Apartments. Als ihr Begleiter dann unerwartet den dazugehörigen Schlüssel aus seiner Tasche hervor kramte, formte sich ein eiskalter Klumpen in der Magengegend der überforderten Nixe. Geschockt trat sie an dem Pizzabäcker vorbei in die vergleichsweise nobel wirkende Wohnung und musterte stumm die sie umgebende Einrichtung. Nachdem das charakteristische Klicken des Schlosses die nun vorhandene Privatsphäre verkündete, fixierte sie den erschöpft zusammen gesunkenen Jungen vollkommen ruhig und beiläufig. "Wie kommst du zu dem Schlüssel?" Es war eine Frage auf die sie im Grunde schon die Antwort kannte. Eine Antwort, die ihre Übelkeit nur weiter verschlimmerte. Das alles musste der wahnwitzige Streich eines wahnwitzigen Gottes sein. Anders konnte sie sich diesen nicht enden wollenden Albtraum einfach nicht erklären.
Langsam um sich selbst drehend erkundete sie neugierig die neue und ungewohnte Umgebung, konzentrierte sich auf beliebige Details um nicht ununterbrochen zu der kraftlosen Gestalt hinüber zu starren. Diese war überzeugend damit beschäftigt ihr noch einmal auf die Nasen binden zu wollen, dass sie nichts von einem angeblichen Zettel wüsste. "Nein, es ist kein Unsinn. Ich habe ihn rechts neben dein Kopfkissen gelegt. Warum sonst glaubst du bin ich so wütend auf dich?" Am Ausgangspunkt ihrer Drehung angekommen hielt die Nachteule inne und traute sich schließlich doch, verletzt die grünen Untiefen ihres Gegenübers aufzusuchen. "Ich....du hast mir gefehlt... Die ersten Tage hatte ich immer diese Hoffnung du würdest dich melden. Mir schreiben, mich anrufen, was auch immer. Aber da kam nichts.... Da war mir klar, dass du keinen Kontakt zu mir wolltest.... Es tut so weh, Gabriel..." Entmutigt ließ das Halbwesen schwer seufzend sein Gepäck auf den Boden gleiten, schlang die Arme verloren um den eigenen Oberkörper und legte die Hände behutsam auf den traurig herabhängenden Schultern ab. Da hast du die ganze Wahrheit! Und nun viel Spaß beim Nachtreten!


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