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 Wohnung 16 - Madara Hideyoshi

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Leviathan
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Zen 72
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BeitragThema: Wohnung 16 - Madara Hideyoshi    So 3 Jul 2011 - 14:11

Stadtwohnung 16

Hier wohnt: Madara Hideyoshi





Der Wohnblock liegt am Anfang der Barádori Strasse.

Diese Wohnung befindet sich im dritten Stockwerk. Sie verfügt über einen relativ geräumigen Vorraum, ein Badezimmer inkl. einer Toilette, eine geschlossene Küche und zwei weitere Räume, die man nach Belieben gestalten und einrichten kann. Die Wohnung liegt auf der Vorderseite des Hauses und bietet einen schönen Ausblick auf die Stadt. Der Balkon ist auf dieser Seite relativ schmal. Wer keine Probleme mit einer hyperaktiven Familie inkl. 2 kleinen Kindern als Nachbarn hat, sollte hier einziehen.

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BeitragThema: Re: Wohnung 16 - Madara Hideyoshi    So 10 Mai 2015 - 18:37

pp: Hafen

Wie viel Tage lebte Noah nun schon auf dieser gottverlassenen Insel? Als er am frühen Vormittag des 5. Januars in seinem Bett erwachte, tat er es mit genau diesem Gedanken. Das einzig Positive an der Insel war, dass der Junge bislang noch nichts von Schule oder Unterricht hören musste und auch Privatlehrer war keiner eingetrudelt. Genug Zeit also für seine Videospiele!
Wenn sie denn einen Fernseher hätten.
"MAAAAAAAAMAAAAA", rief Noah klagend aus seinem Bett, wusste im selben Moment aber auch schon, dass sie ihn sowieso nicht hören würde. Deshalb entschied er sich dazu, aus seinem Schlafgemacht in seinem neuen Zimmer zu klettern und nach draußen zu seiner Mutter zu gehen, um sie über seinen neuen Gedanken zu informieren. "Wir haben keinen Fernseher. Wann kaufen wir nen Fernseher?", fragte der Dreikäsehoch seine Mutter, die recht zufrieden am Küchentisch saß und irgendetwas in ihren Mund schob, von dem Noah so keine Ahnung hatte. Kurz verzog er das Gesicht, öffnete dann den Kühlschrank und hoppste ein paar Mal, um nach der Milch im oberen Fach greifen zu können. Zwar hielt der Kleine nichts von fester Nahrung, aber Kakao ging alle Male - zweifelsfrei. Müde rührte er sich sein Heißgetränk zusammen und sprang dann auf den Stuhl gegenüber seiner Mutter, hockte sich im Schneidersitz darauf und  schlürfte laut an seinem Kakao. Sein Blick fiel aus dem Fenster. Solch drastische Wetterumschwünge war er nicht gewohnt, aber zumindest wurde es von Tag zu Tag wärmer und bald könnte er ins Meer schnorcheln gehen und viele viele Fische und andere Lebewesen beobachten. "Musst du heute arbeiten? Wo arbeitest du heute? Kann ich mitgehen? Kann ich schnorcheln gehen?", überfiel der Kleine sie mit Fragen, über die er selbst noch nichtmal nachgedacht hatte.



Zuletzt von Noah Sheehan am Fr 15 Mai 2015 - 1:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung 16 - Madara Hideyoshi    So 10 Mai 2015 - 21:52

Juliet Sheehan

cf.: Hafen

Ich saß an dem kleinen, Holztisch in unserer kleinen, gemütlichen Wohnung. In meinen Händen hielt ich eine weiße Tasse die mit einem Herz bedruckt war und spürte wie der warme Kakao darin meine Handflächen wärmte. Mittlerweile war der kalte Winter zwar vorbei aber ich war schon immer eine kleine Frostbeule gewesen. In Gedanken lächelte ich vor mich hin. Wir waren nun gute zwei Wochen schon auf dieser Insel und obwohl es mit Sicherheit nicht leicht war und auch nicht plötzlich leicht werden würde, fühlte ich mich doch relativ wohl in dieser Wohnung. Sie war nicht groß. Wir hatten gerade mal zwei Zimmer, von dem mein Sohn natürlich das größere bekommen hatte. Die Küche war nicht gerade groß aber reichte für uns zwei, genau so wie das Badezimmer. Das war alles war natürlich nichts in dem Vergleich zu unserem großen Haus, was wir zurück gelassen hatte aber ich mochte es hier trotzdem. Zu Weihnachten hatten wir sogar einen kleinen Tannenbaum aufgestellt und mit meinem Mann, Noahs Papa, über den Videochat bei Skype zusammen gefeiert. Auch das war schön gewesen.
Neben meiner Tasse die ich in der Hand hielt, stand ein kleiner weißer Teller mit einem Croissant, welches mit Erdbeermarmelade beschmiert war. Mein Blick schweifte langsam zur Uhr. Es war neun Uhr in der Früh, Noah würde jeden Moment aufwachen und ich müsste bald los zur Arbeit. Mit einer Hand griff ich zu meinem Frühstück, führte es zu meinem Mund und biss genüsslich ab als auch schon mein kleiner Sohnemann zur Küche hinein kam. Natürlich kam kein freundliches 'Guten Morgen, Mama', sondern gleich eine Frage die eher eine Forderung war. Ich lächelte ihn trotzdem an. "Wenn du gerne einen Fernseher möchtest, dann kannst du dir dein Taschengeld zusammen sparen und dir einen eignen kaufen." Unsere neue Wohnung war noch lange nicht fertig eingerichtet, nur die wichtigsten Sachen waren bisher vorhanden aber Noah hatten wohl eine andere Vorstellung davon was zu den wichtigen Sachen zählten. Er war ja noch ein Kind.
Ich sah zu wie er sich die Milch aus dem Kühlschrank holte und sich damit einen Kakao machte, dann setzte er sich mir gegenüber und zeigte keinerlei Tischmanieren in dem er laut aus seiner Tasse schlürfte. Ich lächelte jedoch nur und hörte dann aufmerksam seiner ganzen Fragen zu. Bei der Frage ob er schnorcheln gehen kann musste ich leicht schmunzeln. "Noah, Schatz... fürs Schnorcheln ist es leider noch zu kalt." Ich biss noch einmal von meinem Croissant ab, kaute und sah meinen Sohn dabei weiter an. "Außerdem bist du für das Schnorcheln noch viel zu klein und schmächtig, du würdest sofort von der Strömung mit gerissen werden." Erklärte ich ihm als ich meinen Mund wieder leer hatte. "Weißt du was dich stark machen würde? Ein Brötchen mit Käse oder Wurst!"Keine Ahnung ob er mir das nun glauben würde, immerhin war schon acht aber irgendwie musste ich ja versuchen das er wenigstens ein bisschen feste Nahrung zu sich nahm. "Heute muss ich ins Krankenzimmer in der Schule." Beantwortete ich seine andere Frage und schaute wieder auf die Uhr. "Und zwar in einer Stunde und natürlich kommst du mit." Wieder lächelte ich ihn an. Als wenn ich ihn alleine auf einer uns noch unbekannte Insel lassen würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung 16 - Madara Hideyoshi    Fr 15 Mai 2015 - 1:10

-Schlüüürrrrffff-
Mit zusammengezogenen Augenbrauen versuchte der kleine Blutssauger , noch die letzten Tropfen Kakao aus der Tasse zu bekommen - vergebens. Etwas trotzig hatte er schon reagiert, als seine Mutter ihm vorschlug, er könne sich doch von seinem Taschengeld einen Fernseher kaufen. Nun überlegte der Junge stark. Wie viel brauchte man wohl für so einen Fernseher? Wie viel Kakaos wären das? "Wie viel Kakaos kostet ein Fernseher?", hatte Noah seine Mutter noch mit ernster Miene gefragt. Scheinbar war es ihm doch sehr wichtig, auf diesen Teil der Unterhaltung nicht zu verzichten.
"Zu kalt?" Man konnte die Enttäuschung in der hohen, kindlichen Stimme des Jungen deutlich herauslesen. Und auch davon, dass die Strömung hier scheinbar viel zu stark war und er wohl mitgerissen werden würde, hielt Noah nicht viel. Das würde ja bedeuten, dass er nie alleine schwimmen gehen dürfte. Man sah dem Dreikäsehoch an, dass ihn hunderte von Gedanken durch den Kopf sprangen, er aber keinen davon aussprach - er wusste schon wieso. Juliet war eine zuverlässige und fürsorgliche Mutter, sie würde nie zulassen, dass ihrem Sohn etwas zu Schaden kommen würde.
"Mit Käse und WURST?", entgegnete Noah nun stattdessen angewiedert und ging nicht mehr auf die Diskussion von zuvor ein. "Mama, das sind Tiere. Du isst Tiere!", erklärte er seiner Mutter, als wüsste diese nicht, was sie tagtäglich verspeisen würde. "Niemals esse ich ein Tier!", meinte er stark und sprang dann wieder von seinem Stuhl runter - nicht, dass seine Mutter noch auf die Idee kommen würde, ihm Tiere aufzutischen. Nein, nein, nein, nein.
Sorgfältig stellte er seine leere Tasse in die Spüle, machte sich aber nicht mehr die Mühe, diese abzuwaschen. Juliet musste bald los zur Arbeit und Noah würde mit kommen. Er durte keine Zeit verlieren! "Ok, ich geh nur noch meinen Rucksack packen!", meinte er mit einem engelsgleichen Gesicht und huschte an seiner Mutter vorbei zurück in sein Zimmer, wo er tatsächlich seinen Rucksack für den heutigen Tag packte. Badehose, Schnorchel und Taucherbrille legte er gaaanz unten ab, bedeckte es mit einer Frühlingsjacke und stopfte zusätzlich noch seinen Gameboy rein. "Dich kann ich auch noch gebrauchen!", laberte der Kleine mit sich selbst und griff nach seinem in der Ecke stehenden Skateboard, schnürte es an der Außenseite seines Rucksackes fest. Nach etwa einer halben Stunde war Noah fix und fertig: Zähne geputzt, Gesicht gewaschen und umgezogen hatte er sich auch noch. Man mag meinen, ein Kind sollte nicht wirklich lang dafür brauchen, Noah war da aber schon immer anders gewesen. Bekleidet mit einer knielangen Shorts, Turnschuhen und einem T-Shirt und den Rucksack samt Skateboard tragend verließ er aufgeregt sein Zimmer. "Bin fertig! Du auch?" Und vermutlich war es bereits allerhöchste Eisenbahn, dass sich die beiden auf den Weg machen würden. Wer weiß, wie lange man zu Juliets Arbeitsplatz überhaupt brauchen würde!



tbc: Krankenzimmer (Schule)
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BeitragThema: Re: Wohnung 16 - Madara Hideyoshi    Sa 16 Mai 2015 - 16:43

Juliet Sheehan

Es fiel mir nicht leicht, mein Lachen zu unterdrücken, als Noah mich tatsächlich fragte, wie viel Kakaos ein Fernseher kosten würde. Er konnte schon echt niedlich sein. Ich lächelte in meine Tasse rein, wo ich den letzten Schluck von meinem Kakao austrank. "Ein Fernseher kostet mindestens mehr als eine Millionen Kakaos, Noah." Beantwortete ich dann bitterernst seine Frage nachdem ich meine leere Tasse wieder auf den Tisch gestellt hatte. Natürlich hatte ich eigentlich überhaupt keine Ahnung wie viel das kosten würde, ich war mir nicht mal sicher ob man das so berechnen könnte. Auf meine Aussage, dass er doch was essen sollte, wobei ich Wurst erwähnte reagierte er ziemlich aufgebracht. Auch wenn er erst 8 Jahre halt war oder vielleicht auch genau deswegen, liebte er jedes Tier abgöttisch sehr. Ich würde wohl sogar behaupten, das er sie mehr als mich liebt aber durch so was, muss wohl jede Mutter mal durch. "Du musst natürlich keine Wurst essen, Noah." versuchte ich ihn zu beschwichtigen. "Käse macht dich auch groß und stark." Mir war komplett egal was er essen würde, Hauptsache er fing endlich an sich überhaupt mal vernünftig zu ernähren. Ich sah zu wie er seine Tasse in die Spüle stellte, natürlich ohne sie abzuwaschen. "Du weißt schon, das du sowieso dran bist mit abspülen diese Woche oder?" rief ich ihm dann noch hinterher, als er in sein Zimmer ging um sich fertig zu machen. Ich war schon drauf bedacht, dass er früh anfing gewisse Dinge selbstständig zumachen bzw. die Verantwortung zu übernehmen und mehr als das Geschirr abspülen eine Woche lang im Monat verlangte ich auch gar nicht. Den Rest erledigte ich selber im Haushalt. Oft hatte ich schon zuhören bekommen, das ich meinen Sohn viel zu sehr verwöhnen würde aber wer konnte mir das schon übel nehmen? Er war mein einziger Sohn und somit mein ein und alles.
Ich stand von meinem Stuhl auf und stellte auch mein Geschirr in die Spüle, ging dann in den kleinen, schmalen Flur wo ich mir meine Schuhe anzog und meine Tasche nahm. Heute war mein erster offizieller Arbeitstag und ich war doch etwas aufgeregt. Ich sah noch einmal in den Spiegel, der hier an der Wand hang. Ich hatte ein süßes Kleid mit Vögeln drauf an, dazu ein Jeanshemd und eine dunkle Strumpfhose, meine dunklen Haare hatte ich zur Seite zusammengebunden und natürlich durfte meine Brille nicht fehlen ohne die ich so gut wie blind war. Ich hatte keine Ahnung, was heute auf mich zukommen würde. Eine genaue Aufgabenbeschreibung hatte ich noch nicht bekommen gehabt, ich sollte einfach das tun wofür kein Arzt nötig war. Leise seufzte ich und sah dann wie mein Noah aus seinem Zimmer kam, mit einer recht großen Tasche auf seinem Rücken, woran natürlich sein Skatboard gebunden war. Ich lächelte ihn lieb an. "Ich bin schon lange fertig." Bevor ich unsere Haustür öffnete, nahm ich noch schnell den Schlüssel und steckte ihn in meine Tasche. "Will ich wissen was du alles in deinen Rucksack getan hast?" fragte ich meinen Sohn während wir unsere Wohnung verliesen und zur Schule los gingen.

Tbc: E2- Krankenzimmer
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BeitragThema: Re: Wohnung 16 - Madara Hideyoshi    So 28 Okt 2018 - 23:39


~First Post~


Mit einem erleichterten Seufzen, weil die Reise inklusive Ankunft endlich vorbei war und ich mich in Ruhe entspannen konnte - immerhin war ich soeben mit dem Auspacken meiner Sachen fertig geworden -, ließ ich mich auf der Couch sinken, lehnte den Kopf an die Rückenlehne und schloss entspannend die Augen, während ich langsam ausatmete. Stille. Ruhe. Perfekt.
"Oi, Madara!"
Ein Muskel in meinem Kiefer zuckte, als Natsume zu mir auf die Couch sprang.
"Ich hab Hunger. Gib mir was zu essen.", forderte er aufdringlich und drückte mir seine Pfote gegen den Oberschenkel. "Ich verhungere gerade. Sitz hier nicht so faul rum."
"Halt den Rand, fetter Kater.", murrte ich ihn an und schob ihn zur Seite.
Er zeigte sich jedoch unbeeindruckt, lief an meiner Hand vorbei und drückte erneut gegen meinen Oberschenkel. "Die Leute werden sich beschweren, wenn man meinen toten Körper hier-"
"Du bist fett genug, um noch zwei Monate zu überleben.", unterbrach ich ihn, um ihn daran zu hindern mir diese Bilder in den Kopf zu pflanzen.
"Ich bin nicht fett. Das ist das Fell.", entgegnete er empört und fuhr nun die Krallen aus. "Jetzt fütter mich. Na los."
Schwer genervt warf ich ihm finstere Blicke zu, ehe ich mich auf die Beine hievte und voran in die Küche ging. Hinter mir hörte ich mit einem relativ lauten Pum wie er auf den Boden sprang, um mir zu folgen. In der Küche warf ich ihm erneut einen finsteren Blick zu, weil er mich so nervte, zog dann aber mit dem Fuß seine Futterschüssel heran und tat ihm etwas Trockenfutter hinein.
"Ist das dein Ernst? Soll ich verhungern? Das will doch niemand essen!", beschwerte er sich prompt.
"Dein Arzt sagt, du bist zu schwer. Also bist du auf Diät. Friss das oder nichts." Aber halte endlich deine Schnauze. Vielleicht sollte ich ihn hier in der Küche einsperren... Aber immerhin: Nach ein paar Sekunden herumgemurre aß er das Zeug nun doch. Damit er nicht wieder was zum Meckern fand, füllte ich seinen zweiten Napf mit Wasser, ehe ich mich wieder ins Wohnzimmer auf die Couch verzog, um erneut einen Versuch zu starten, mich auszuruhen und etwas zu entspannen.
Stille... Ruhe... Na also. Ging doch.
"Oi, Madara!"
Erneut zuckte der Muskel in meinem Kiefer. Diesmal etwas heftiger.
"Ich muss raus. Die Natur ruft.", bemerkte er.
"Wir sind im dritten Stock.", entgegnete ich genervt, "Im Bad steht ein Katzenklo."
"Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dieses winzige Ding wirklich benutze. Ich brauche frische Luft, Natur, Auslauf. Was Grünes."
Leicht biss ich die Zähne aufeinander. "Dann öffne ich dir eben ein Fenster, kaufe dir eine verdammte Zimmerpflanze und du kannst darum herum laufen."
Ein paar Sekunden lang war es still. "Du bewegst ja nicht mal deinen Hintern, um das Fenster zu öffnen."
Mit einem leisen Knurren erhob ich mich also erneut und trat herüber ans Fenster.
"Wie schön, du bist aufgestanden! Lass uns raus gehen. Ich kenne die Gegend hier nicht. Du magst doch Spaziergänge." Verdammter Adipositas-Kater. "Außerdem willst du doch, dass ich abnehme. Das kann man draußen bei einem Spaziergang am Besten."
Langsam atmete ich durch, ehe ich mühelos eine freundliche Maske aufsetzte und ihn anlächelte, wie eines der Kinder im Kindergarten. Ein paar Jahre dort hatten mich abgehärtet, weshalb ich mittlerweile in der Lage war diese Maske immer und überall zu tragen. Auch wenn mir eines dieser Bälger gerade auf das Shirt gekotzt hatte. "Wie du meinst, dann gehen wir spazieren. Du gehst allein und wirst keinen einzigen Laut von dir geben, denn du bist eine Katze. Und Katzen sprechen nicht." Stumm sah er mich an, seine Augen weiteten sich ein wenig. Tatsächlich öffnete sich sogar sein kleiner Mund ein wenig, woraufhin ich ermahnend den Finger hob. "Nein, nein, nein. Du bist eine Katze. Katzen sprechen nicht. Du bekommst, was du möchtest, also mach dich auf." Ich deutete zur Tür. "Die Natur ruft." Dieser Satz tropfte regelrecht vor Sarkasmus, ehe ich mich schlecht gelaunt von dem Schutzgeist abwendete, um die Wohnung zu verlassen.
Nur wenige Sekunden später folgte das dumpfe Geräusch von zögerlichen Pfoten auf dem Fußboden. Fetter Kater...

tbc: Wohnheim | Foyer des Parterres










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