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 Auf der Einkaufsstrasse

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Leviathan
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BeitragThema: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 4 Feb 2011 - 16:39

das Eingangsposting lautete :

Auf der EInkaufsstrasse



Die Strasse, die die gesamten Läden und sonstigen Gebäude miteinander verbindet. Hier sind stets viele Leute unterwegs, doch Autos dürfen hier nicht fahren, es ist eine reine Fussgängerzone.


Zuletzt von Takeru am So 13 Mai 2012 - 21:25 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Shiina Mashiro
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   So 31 Jul 2016 - 11:40

Die Blondine beobachtete, nachdem sie ihren Kopf aufgerichtet hatte akribisch jede Bewegung der Person neben ihr. Äußerte sie sich dich zuerst überhaupt nicht zu ihren Aussagen. Alles was die fremde Person vor ihr tat, war sie lediglich in einen Schlagabtausch der Blicke einzubinden, wobei der ihre irgendwie ein wenig verkniffen Aussah. Shiina hingegen blieb so ausdruckslos wie immer, gab es im Moment auch keinen Grund das großartig zu ändern. Stattdessen tasteten auch ihre Blicke nun das volle Gesicht der Rosahaarigen ab. Die Gesichtszüge, ihre Augenfarbe, die Form der Nase, alles wollte in das fotografische Gedächtnis der Künstlerin aufgenommen werden. Auch sah sie eindeutig Erwachsener aus als sie selbst. Was allerdings auch nicht wirklich schwierig war. Im ersten Punkt war sie körperlich weitaus weniger ausgebaut als ihre Sitznachbarin und vom Verhalten her könnte man auch nicht so wirklich auf ein volljähriges Alter schließen. Dabei war Shiina bereits Achtzehn. Aber sie wäre nicht sie selbst, wenn sie das überhaupt nicht stören würde. Geschweige denn es auch irgendwie Relevanz für sie hatte und ihr Leben hatte. Ihre orange-roten Augen tasten weiter das Wesen vor ihr ab, ihr Anblick hatte etwas Angenehmes an sich. Warum genau aber, konnte sie noch nicht so wirklich deuten. Vielleicht war es auch einfach nur eine momentane Wahrnehmung ihrerseits. Schließlich "kannte" sie das andere Mädchen nun seit ein paar Sekunden. Diese schien ihr zumindest nicht übel zu nehmen gleich so mit der Tür ins Haus gefallen zu sein und drehte sich nun noch weiter in ihre Richtung, während sie sich mit einer ihrer Hände auf der Bank abstützte.

Geradezu hypnotisiert schaute ihr die Blondine nun in die Augen, wie sie sich so nach vorne neigte und die Distanz zwischen ihnen beiden überbrückte. Keinen Zentimeter wich sie zurück, begriff die exzentrische Engelin auch nicht wirklich was jetzt passieren würde. So kam die Rosahaarige ihrem Gesicht immer und immer näher bis sie schließlich einen Kuss bekam, direkt auf den Mund. Das verwirrte die Künstlerin, damit hatte sie nicht gerechnet und wandte den Blick in Richtung der Sitzfläche der Bank, während eine ihrer Hände sich prüfend an den Mund fasste. Warum hatte sie das getan? Was war der Sinn dahinter? Die Sensation hinter diesem Ereignis, so Zufällig und aus heiterem Himmel es auch kam, war etwas komplett Neues für sie. Noch nie hatte das jemand bei ihr gemacht, geschweige denn umgekehrt. Was sich in einem schräg gelegten Kopf äußerte, als sich Shiina wieder dem Rosahaarigen Mädchen zuwandte, welches ihr nun auch eine Antwort auf ihre Frage gab. Das schnallen der Drachenzunge ging in dem ganzen Spektakel ein wenig unter. "...Satsuki Momoi...", wiederholte sie sanft sprechend und schaute etwas nachdenklich drein. Fast so, als würde sie den Namen in seine Einzelteile zerlegen, jedes bisschen Bedeutung heraussaugen und dann wieder zusammensetzen und irgendwo in ihrem Kopf hinterlegen. Die Wahrheit dahinter allerdings war weitaus simpler. Sie reflektierte den Namen lediglich. "...Ein schöner Name..." , setzte sie nun nach und ihre orange-roten Augen klebten sich nun wieder an die ihren. "...Meine Augen sind...zuckersüß?...", kam es auf das Kompliment des fremden Mädchens nur zwischen ihren Lippen hervor und in der Stimme schwang unterschwellig ein wenig Verwirrung mit. Wie konnten Augen zuckersüß sein, hatte sie diese etwa probiert? Wusste sie, wie Augen schmecken? Ihr Kopf legte sich leicht in die Schräge, während sie die Rosahaarige beäugte."...Warum sind meine Augen zuckersüß?..." . Eine durchaus ernst gemeinte Frage von ihrer Seite aus. Vielleicht hatte dies ja einen besonderen Hintergrund, so wie ihre Aussage zu der Haarfarbe von Satsuki. Das dies einfach nur ein schlichtes Kompliment war, erfasste der Kopf der Engelin in diesem Moment einfach nicht. Auch ihre Mimik spiegelte das wieder. Diese hatte sich nämlich kein bisschen verändert. Sie war immer noch genauso monoton wie am Beginn der Konversation.

Es wurde allerdings auch mit der nächsten Aussage zwischen den beiden nicht besser. Sie wollte etwas weniger haben? Weniger von was? Warum? Wieso? Sie versuchte es nachzuvollziehen und folgte in diesem Moment dem Blick, nachdem sich die Rosahaarige einmal mit der Zunge über die Lippen fuhr. "...Etwas weniger?...". Sie schaute an sich herunter, überlegte. Kam aber auf kein wirkliches, für sie selbst logisches, Ergebnis. Moment! Jetzt wo sie ihre Schuluniform so sah. Vielleicht wollte sie etwas weniger Kleidung tragen! "...Du möchtest weniger Kleidung tragen?...", gab sie sanft sprechend ihren Gedanken preis und schaute an dem anderen Mädchen nun von oben bis unten auf den Körper. "...Aber es ist kalt...". Eine wahre Aussage. Für Isola Verhältnisse war es wirklich immens kalt. Besonders das Wetter war so gar nicht inselmäßig angemessen. Hier allerdings vergas Shiina das Satsuki gerade erst hier angekommen war. Letzen Endes lief es auf einen standardmäßigen Kommentar der Blondine hinaus: "..Du bist Merkwürdig...". Dabei war sie diejenige, welche sich nicht einmal vorgestellt hatte...











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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Di 2 Aug 2016 - 16:24

Ich schaute das zierliche Mädchen vor mir etwas verwirrt an. Ganz wurde ich noch nicht schlau aus ihr, aber dies könnte ja noch werden. Mit meinem Blick musterte ich sie ein wenig und irgendwie konnte ich nicht ganz sagen, ob sie vor mir nun ein Mensch oder ein Roboter war. Schließlich ist es mir dann doch aufgefallen, dass sie etwas abgehackt redet und anschinend versucht jegliche Informationen in ihre Einzelteile zu zerlegen. Aber irgendwie fand ich das schon süß. So als würde vor mir ein etwas größeres Baby stehen und versuchen mit mir seine ersten Worte auszusprechen. Oder war es wohl das kleine Küsschen auf den Mund, dass sie so verblüft hatte, so dass sie kaum etwas sagen konnte? Nun ich fühle mich nicht gerade schlecht dabei, es war für mich eher ein Drang einem hübschen Wesen einen Kuss zu geben. Zwar für eine geborene Japanerin sehr ungewöhnlich, aber wenn man mich mal anschaut, war ich das so oder so. In Japan hatte ich bislang kaum eine Person gesehen, die die gleiche Haarfarbe noch die gleiche Augenfarbe hat wie ich. Dies machte mich immer ganz glücklich, aber irgendwie fühlte ich mich dann auch ganz allein. Oft habe ich deswegen meine Eltern, nein eher meine Mutter gefragt, wieso sie keine bunten Haare hat. Ihre Antwort: Ich bin 2000 Jahre alt, willst du da noch etwa bunte Haare haben? Oft verstand ich meine Mutter nicht, wenn sie so sarkastisch wurde, aber es musste ja einen Grund geben. Als ich mal zu einem Frisör gehen wollte, verbat mir das meine Mutter, weil sie mich warnte das meine Haare nicht nachwachsen würden. Schließlich sind wir Drachen. Uns sollten normalerweise keine Haare wachsen. Und in dem Moment lief mir ein eiskalter Schauer den Rücken herunter. Ich versuchte mich mal ohne Haare darzustellen, aber es war wohl besser dies nicht wirklich in Erwägung zu ziehen.

"Und wer bist denn du, du Maus?", fragte ich das kleine Wesen vor mir und bedankte mich zu gleich für das nette Kompliment, dass sie mir machte aufgrund meines Namens. Erst wollte ich noch hinzufügen, was der Name an sich bedeutete, aber das konnte doch warten. Ich ging mir mit einem Finger langsam durch die Haare und spielte mit einer Strähne als sie anfing etwas wirr zu reden, zumindestens für mich. Hatte sie denn noch nie ein Kompliment bekommen? Irgendwie machte es mich traurig, aber zugleich wollte ich sie deswegen umarmen und mit Komplimenten erdrücken. Dabei viel mein Blick auch noch auf meine Brust. Komplimente, so sagte es Daiki. Das sind Brüste in seinen Augen. Zwei Komplimente. Ich schaute leicht schräg für einen Moment und schmollte, bis ich meinen Blick wieder auf sie richtete. Naja, wie sollte ich ihr denn erklären warum ich ihre Augen so zuckersüß fand. Ich könnte es durch mein bisheriges Wissen recht wissenschaftlich erklären, aber wir sind unter Mädchen. "Na schau dich doch mal an, meine Kleine.", fing ich an und legte mir einen Finger an mein Auge. "Weißt du die Augen sind ja ein Tor zur Seele. Und wenn ich deine Augen schon so süß finde, dann bist du bestimmt total niedlich vom Charakter.", sagte ich und strekcte ihr ein wenig die Zunge heraus und stand kurz darauf auf. Irgendwie hatte ich das Gefühl mich strekcen zu müssen und so war es auch. So richtete ich meine Arme gegen den Himmel und strekcte mich ungemein. Dabei rutschte mir mein T-shirt etwas zu hoch ohne das ich es wirklich bemerkt hatte und stand dann einfach vor ihr.

"Wenig Klamotten anhaben?", fragte ich. "Nein, nein. Ich meine es im Sinne der Oberweite.", dabei fasste ich mir ungehemmt an die Brüste und knauschte sie ein wenig. Damit zog ich wohl einige Blicke auf mich, vor allem von den männlichen Passanten. Aber naja, dann haben sie mal wenigstens was zu schauen. Ich lächelte das kleine Mädchen an und sah mich dann kurz um. Ihren Kommentar hörte ich noch gerade so, da ich in Gedanken schon wo anders war. Schließlich musste ich irgendwie den Weg zum Waisenhaus finden. "Ich bin merkwürdig da hast du recht, du siehst das bestimmt irgendwann mal...", meinte ich noch kurz und schaute noch einmal gegen Himmel. "Du, sag mal... Du weißt nicht zufällig wo das Waisenhaus für die seltsamen Wesen ist, oder?", fragte ich kurz.
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Shiina Mashiro
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 5 Aug 2016 - 18:41

Die Blicke der Engelin erhoben sich erneut in das Gesicht der neben ihr sitzenden Person. Wer sie sei, wurde gefragt und für kurzen einen Moment schien es so, als ob die Künstlerin inmitten allen ihrer Bewegungen erstarrt war. "...Shiina...", kam es dann zögerlich sanft über ihre Lippen bevor sie dann schließlich noch einmal nachsetzte und ihren vollständigen Namen aussprach: "...Shiina Mashiro..." und ihr Blick blieb nun erwartungsvoll an der Rosahaarigen hängen. Was sie gerade von dem Mädchen neben ihr erwartete, das wusste sie selbst nicht. Eventuell eine ähnliche Antwort wie sie selbst immer von sich gab, oder irgendetwas anderes. Ob die Fremde mal von ihr gehört hatte? Eigentlich hatte das so gut wie niemand. Für alle war die Blondine einfach nur das was sie repräsentierte. Ein exzentrisches, ruhiges und merkwürdiges Mädchen. Von ihrer Künstlerischen Begabung an sich wussten bestimmt ein paar, aber nicht jeder. Ihre Blicke ließen nun wieder von Satsuki ab. Sie wanderten über die Straße mit ihren einzelnen Läden. Ein klein wenig abwesend betrachtete sie nun einige der alltäglichen Szenen, welche sich vor ihren Augen abspielten. Nicht gerade sehr höflich wenn man mit jemandem sprach, aber so war sie eben. Sie dauerhaft in einer Konversation zu halten ohne das sie wegschaute und anderes betrachtete, glich einem Wunder. Allerdings war der Ausflug ihrer Augen, weg von der Rosahaarigen, nur von kurzer Dauer. Denn die Bewegungen in ihrem Augenwinkel verleitete die Künstlerin automatisch dazu, sich wieder auf ihre Wenigkeit zu fokussieren und ehe sich das andere Mädchen versehen konnte, hingen die orange-roten Augen wieder auf den ihren. Shiina beobachtete wie sich das andere Wesen durch die Haare fuhr und wunderte sich zugleich, wofür genau das gut sein soll. Hatte es einen bestimmten Effekt? Kurz senkte die Blondine ihren Blick und schaute hinab zu ihren Haaren. Ob sie das auch mal machen sollte? Jedenfalls bemerkte sie so nicht, das der Blick ihrer Sitznachbarin erneut hinab zu ihrer Brust wanderte.

Nun kam es zu der Frage mit den Augen. Die Frage welche Shiina durchaus brennend interessierte. Warum waren ihre Augen zuckersüß? Konnten ihre Augen so etwas überhaupt sein? Sie hing quasi mit ihren Blicken an den Lippen von Satsuki als diese ihren Mund öffnete. Als sie letzten Endes anfing zu sprechen, saugte die Engelin quasi jedes Wort in sich auf und schaute sogar nach der ersten Aussage kurz an sich hinunter. Obwohl sie innerlich nicht so recht wusste, was sie nun genau an sich feststellen sollte. Es war ihr Körper, mehr nicht. Oder? Ihr Kopf richtete sich wieder mit ihrer ausdruckslosen Mimik nach oben. Da folgte die zweite Erklärung. Die Augen sind ein Tor zur Seele. Sie hatte nicht die geringste Ahnung wie sie das verstehen sollte. Allerdings fand das nachfolgende Kompliment durchaus seinen Weg hinauf in den Kopf der Engelin. Damit schaffte die Rosahaarige etwas, was nicht viele von sich behaupten konnten. Insbesondere nicht die, die Shiina länger kannten. Sie wandte ihren Blick etwas peinlich berührt ab und schaute auf ihren Schoss, auf dem ihre Hände immer noch ruhten. Wenn man genau hinschaute, erkannte man aber auch eine leichte rötung im Gesicht des exzentrischen Mädchens. "...Das...", begann sie sanft zu sprechen und blieb dann aber erneut kurz still. "...Das Tor zur Seele...". Sie begann mit ihren Fingern Ein wenig herumzuspielen, während sie versuchte das in ihr nun vorherrschende Gefühl zu erfassen und zu verarbeiten. Aber so einfach war das nicht. Auch, wenn es nicht das erste mal war das sie dieses Gefühl verspürte. Aber auch damals war es das gleich wie jetzt. Sie konnte dieses Gefühl einfach nicht ergründen. Allerdings brachte sie im Zuge ihrer Überlegungen ein sanftes und leises "...Danke..." hervor. Brachte es aber dennoch nciht fertig Satsuki wieder ins Gesicht zu sehen. Selbst als sich ihre Gesprächspartnerin neben ihr zu strecken begann. Wie ein schüchternes kleines Mädchen saß sie dort und rührte sich die ersten Moment auch nicht mehr. So dass man gerade meinen könnte, die Rosahaarige hätte sie kaputt gemacht. Was natürlich nicht stimmte.

Die Konversation wurde in jedem Fall neu angefacht, als es zum Thema der Oberweite überging und auch Shiinas verhalten sich wieder normalisiert hatte. Keine Spur mehr von der vorherigen Aktion war bei ihr zu sehen, zumindest nicht äußerlich. So wie schon zu Beginn an mit ihrem Blick und dem monotonen Gesicht, lauschte sie der anfänglichen Frage des Mädchens welche ihre Wenigkeit sehr schnell mit einem "..Ja..." untermauerte bevor diese das dann auch gleich verneinte. Die Blondine legte nur ihren Kopf etwas in die schräge, während ihre Blicke sich zu Satsukis Oberweite hinab schoben. Beinahe schon fasziniert schaute sie kurz zu wie diese ihre Brüste nahezu durchknetete. Die Reaktion der Leute um sie herum dabei vollends ignorierend. "...Oberweite...", wiederholte sie nun und wiederholte das was die Rosahaarige ihr gerade vorgemacht hatte direkt nach ihrer Aussage, dass sie merkwürdig sei. Etwas komisch war es schon. Hatte die Engelin so etwas vorher noch nie gemacht. Geschweige denn sich überhaupt einmal mit ihrer eigenen Oberweite beschäftigt. Es war ihr, wenn man das so sagen durfte, auch mehr als nur egal. War sie doch eigentlich frei von jeglichen Stereotypen und Klischees. Weswegen es für sie eigentlich keine wirkliche Bedeutung hatte und bis jetzt hat sich auch noch keiner an die Aufgabe gewagt aus Shiina ein wirklich feminines Mädchen zu machen. War es den meisten doch wohl zu kompliziert, oder bezweifelten sie das die Engelin wirklich in der Lage wäre sich jemals so dramatisch zu verändern. Das andere Mädchen war mittlerweile von der Bank aufgestanden und stand nun direkt vor der Künstlerin. Diese hatte mittlerweile auch aufgehört sich mit ihrer eigenen Körperpartie zu beschäftigen und schaute nun etwas verwundert zu Satsuki auf, als diese nun bestätigte Merkwürdig zu sein. So eine Bestätigung bekam die Blondine nicht sehr oft von den Menschen mit denen sie interagierte. Meistens war es eher andersherum. Sie war in den Augen der Anderen nämlich merkwürdig. In Gewisser Weise ja auch berechtigt, aber vom Standpunkt der Engelin aus nicht gerade nachvollziehbar.

"...Das Waisenhaus für seltsame Wesen....", wiederholte sie erneut in sanfter Sprechweise die Frage von Satsuki und senkte kurz den Blick nachdenklich. Ob es nun wirklich ein Haus für seltsame Wesen war, sei einmal dahingestellt. Aber auf Shiina traf das doch irgendwie zu. "...Da komme ich her...", entgegnete sie nun dem Mädchen mit den rosa Haaren und schaute wie in einem dieser Horrorfilme wieder mit ihren orange-roten Augen zu ihr hinauf. Allerdings weniger gruselig. War es doch schwer vor der Künstlerin Angst zu haben, wenn sie sie zierlich vor einem auf einer Bank saß und noch nicht einmal bemerkt hatte, das ihr Rock am Gesäß mehr als nur nass war. "...Ich kann es dir zeigen...ich gehe sowieso zurück...", setzte sie nach und stand nun ebenfalls von der Bank auf. Nun wurde der Größenunterschied zwischen den beiden Mädchen umso deutlicher. Allerdings nicht so, wie man sich das vielleicht vorstellte. Die beiden waren nahezu gleich groß. Nur Satsuki war circa ein paar Zentimeter größer. So standen sie sich mehr oder weniger gerade ebenbürtig gegenüber. Die orange-roten Augen der Engelin auf gleicher Höhe mit denen von ihr. Das ein paar der Menschen im Vorbeilaufen nicht davon wegkamen ihr an den, logischerweise, nassen Hintern zu schauen, bemerkte sie dabei gar nicht. "...Folge mir...", meinte sie nur und setzte sich auch augenblicklich in Bewegung und erwartete einfach, dass ihr die Rosahaarige folgen würde.











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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Do 11 Aug 2016 - 1:03

Ich senkte meinen Blick vom Himmel herunter. Die graue Schicht aus Wolken erinnerte mich an die kühlen Tage in Tokyo. Was an diesen Tagen immer besonders war wusste ich nicht genau, aber ich liebte es wenn die Jungs bei solchem Wetter sich besonders anstrengten um warm zu bleiben. Und auch wenn es meist sehr egoistisch klingt, aber desto mehr mochte ich wenn mir einer der Jungs seinen Pullover angeboten hat damit mir warm bleibt. Ich kuschelte mich meist in die aufgewärmten, zu großen Trainingspullover auf der Bank und schaute ihnen zu. Als Managerin des Teams, war es keine wichtige Aufgabe ihnen zuzuschauen, aber für mich gab es mehr oder weniger zwei Gründe wieso ich da blieb. Zu einem ein Kindheitsfreund, Daiki. Wir verbrahcten viel Zeit in der Mittelschule und ich merkte früh, dass er ohne Aufpasserin niemals zu etwas bringen würde. Daher bekam ich auch den Titel: Daiki's Stiefmutter. Irgendwie bedrückend, dass sie mich so alt darstellten, aber es war im Grunde auch so. Ich war zu dem Zeitpunkt bereits etwas über hundert. Allerdings war ich da noch etwas kleiner und zierlicher als jetzt. Dies hing auch damit zusammen, dass die Jahre davor für mich sehr verschreckend waren und niemand außer meiner Mutter eine seelische Stütze war. Doch dann lernte ich Daiki's besten Freund kennen: Tetsuya. Er war der Grund wieso ich vorallem am Basketball so sehr interessiert war.

Als ich meine Augen wieder auf dem Mädchen fixierte, stellte sie sich als Shiina Mashiiro vor. Ein wirklich schöner Name, dachte ich mir und konnte es auch nicht unausgesprochen lassen. "Das ist ein sehr schöner Name, Shiinacchi..", verniedlichte ich ihren Namen und folgte ihr mit meinen Augen als sie aufstand und wie ein aufgezogenes Puppenmädchen losging. Kurz stand ich wie gefesselt am Boden und schaute ihr nach. Bis sie knappe fünfzig Meter von mir entfernt war, hechtete ich zu meinen Taschen und zog mir meinen Rucksack über. Den Koffer zog ich gemütlich hinter mir her. So bildete sich ein gewisser Abstand zwischen uns beiden. Öfters fragte ich mich, ob ich vor ihr Angst haben soll, da sie so künstlich wirkt, aber irgendwie fande ich es auch ziemlich anziehend. Es brachte mich sogar in eine gewisse Verlegenheit, weiter darüber nachzudenken. Ich schnallzte mit der Zunge über meine Lippen. So als würde ich sie jeden Moment verspeisen wollen. Ob sie wohl gut schmecken würde? Ich fragte mich das wirklich. Und dabei fühlte ich mich nicht einmal schäbig. Ich war ein Drache, ein Fleischfresser und Menschen waren dann in einer gewissen Weise Fleisch. Ob sie nun appetietlich waren oder nicht sei dahin gestellt. Aber so fett wie manche Menschen nun einmal sind, wollte ich auch nicht meinem Körper schaden. Dabei sah ich über mich und betrachtete noch einmal mehr meine Oberweite. Zufrieden nickte ich und hatte Shiinacchi beinahe eingeholt.

Dann sah ich hoch und mein Blick blieb auf ihrem nassen Po kleben. So wirklich kleben. Immer wieder schien der Wind ihren kurzen Rock zu heben, so dass ich einen klaren Blick auf sie werfen konnte. Und es war faszinierend. Ich empfand viel für Tetsuya, aber es reizte mich mehr vom anderen Geschlecht zu kosten. Wieder einmal furh ich mit meiner Zunge über meine Lippen. ich gab zu, dass sie echt schön ist, aber ebenfalls so geheimnisvoll. "Dein Po ist nass..", rief ich ihr leicht zu und näherte mich dem kleinen Wesen. Sich ihr nähernd schaute ich ein weiteres mal auf den Hintern und sah, dass sie am Rock etwas Schmutz hatte. So ließ ich es mir nicht verbieten und nahm meine linke Hand und streifte ihr den Schmutz vom Rock weg. Dabei fühlte ich auch das zarte Hinterteil des Mädchens und mir wurde ganz anders. Mir wurde ganz warm und meine Wangen wurden sichtlich rot. Ich war echt verlegen gewesen. "Ich mach das schnell weg..", fügte ich dem bei und nahm meine Hand anschließend wieder weg.

"Da.. das ist echt nett, dass du mich hinbringst, Shiinacchi!", sagte ich lobredend und freute mich sogar, dass ich ihr begegnet bin. "Sag mal bist du schon lange hier? Was für Wesen gibt es denn alles hier? Gibt es denn interessante Orte hier zu sehen?", fing an sie auszufragen, dabei versuchte ich natürlich auch das Pograbschen zu überspielen. Ich hoffte, dass sie mir nicht böse war.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mi 17 Aug 2016 - 0:37

Die Namensvorstellung traf bei ihrer Gesprächspartnerin auf erstaunlich viel Rückmeldung. Zumindest empfand es die Engelin als solche, immerhin sagte sie ebenfalls, dass sie einen schönen Namen hatte. Allerdings wusste sie mit der Verniedlichung schon wieder nicht allzu viel anzufangen. Es ging mehr an ihr vorbei als das es sie wirklich ansprach, geschweige denn störte. Ja man konnte sich auch einfach nur bei irgendwelchen Pflanzennamen rufen. So lange man diese bei ihr natürlich dementsprechend verankert. Aber das war ja für gewöhnlich bei jedem Spitznamen, jeder Verniedlichung etc. der Fall. So schenkte die Blondine der Rosahaarigen in diesem Fall einen kurzen, neutralen Blick und schaute anschließend wieder in die Umgebung hinein, bevor sie sich dann im Zuge ihrer weiteren Erörterung erhob und voran die Einkaufmeile entlang wanderte. Zwar nicht übermäßig schnell, sondern eher in ihrem eigenen Tempo. Dabei achtete sie allerdings nicht darauf, ob ihre bisherige Gesprächspartnerin überhaupt in der Lage war ihr sofort zu folgen. Sie nahm es einfach als Beschlossene Sache an, dass sie Satsuki nun zum Waisenhaus geleiten sollte. Von Feinfühligkeit oder gar Rücksicht konnte man in diesem Moment also nicht gerade sprechen. Die Blondine drehte sich nicht einmal mehr um. Ihr Ziel stand fest, also gab es auch keinen Grund noch einmal umzudrehen. Demzufolge bekam sie von der kurzen Hektik ihrer neuen Bekanntschaft rein gar nichts mit. Die Gedanken der Engelin waren schon wieder bei ihrem Zimmer und dem Atelier, wo sie noch ein unfertiges Gemälde auf der Staffelei stehen hatte. Ob sie es wohl nach der Ankunft vollenden sollte? Der Blick von ihr glitt nachdenklich nach unten auf den Boden, während sie stetig weiter voran die Einkaufsstraße hinab schlenderte. Ein wenig Geistesabwesend wirkte sie schon so mit ihrem momentan gesenktem Blick und ihrer ausdruckslosen Mimik. Was sich auch nicht änderte, als sie den Kopf wieder anhob und ihre orange-roten Augen wieder auf den Weg vor sich richtete.

Satsuki hatte mittlerweile die Distanz, welche aufgrund Shiinas Rücksichtslosigkeit entstanden war, wieder aufgeholt und befand sich nun noch ein ganz kleines bisschen hinter ihr. Allerdings bemerkte die Künstlerin weder etwas von den auf ihren Po gerichteten Blicken, sowie von den Gedanken sie zu verspeisen. Wobei letzteres sie wohl ebenfalls komplett kalt gelassen hätte, selbst wenn sie es wüsste. Nur bei der tatsächlichen Ausführung dieser Gedanken, wäre es dann doch anders verlaufen. Vielleicht machte sie nicht den Eindruck, aber auch Shiina hing an ihrem eigenen Leben. Aber glücklicherweise kam es ja auch nicht zu so einem Vorfall. Stattdessen kam die Rosahaarige mit einer Bemerkung an, welche die Engelin nun kurz zum Stillstand brachten. Wie ein Roboter drehte sie sich nun mit dem Oberkörper langsam ein wenig herum und schaute hinten an sich herunter. "...Oh...", kam es sanft gesprochen aus ihrem Mund und einen kurzen Moment betrachtete sie die dunklere Farbe ihres Rockes am Hinterteil ihrer Kleidung. Keine Regung in ihrem Gesicht war zu bemerken. Sie stand nur dort und beobachtete den Sachverhalt. "...Das trocknet wieder...", meinte sie schließlich als eine Art Schlussfolgerung und drehte sich wieder langsam nach vorne um ihren Weg fortzusetzen.  Womit sie ja nicht einmal unbedingt unrecht hatte. Natürlich würde es wieder trockenen. Allerdings war das wohl kaum der Grund gewesen, weswegen Satsuki sie darauf angesprochen hatte. So erntete sie auch weiterhin ein paar Blicke von Leuten, welche so aufmerksam waren und dies bemerkten. An diesem Punkt war sich wohl jeder im Klaren darüber, dass Shiina in der Tat sehr Merkwürdig war. Doch das andere Mädchen sollte es nicht unbedingt dabei belassen. Mit der Aussage Dreck würde an ihrem Rock hängen, was auch stimmte, nährte sie sich ihr mit der Hand und streifte diesen von ihrem Rock ab. Erneut blieb die Künstlerin stehen und ein weiteres Mal schaute sie mit einer leichten Drehung an ihrem Rücken hinunter. Anschließend richteten sich die orange-roten Augen auf das Gesicht der Rosahaarigen. Mit ihrer neutralen Mimik, welche sich jetzt übrigens immer noch nicht veränderte, sah das ganze schon etwas vorwurfsvoll aus. Fast so, als ob die Blondine genau gewusst hätte was noch alles hinter der, höflich gemeinten, Geste gesteckt hat. So blieb ihr Blick auch ein paar Sekunden lang auf ihr hängen. Aber sie sagte nichts, nicht ein Wort verlies den Mund der Engelin. In der Tat beobachtete sie gerade höchst fasziniert das Gesicht von Satsuki, eben weil es so rot geworden war. Warum und mit welcher Begründung war ihr dabei relativ egal, sie konnte es auch mit eben gerade nicht großartig in Verbindung bringen. Es musste wohl gerade wirklich wie eine Art mentale Folter wirken. "...Danke...", kam es dann vermutlich wie eine Erlösung zwischen den Lippen hervor. "...Das ist nett von dir..." folgte gleich im Anschluss und sie nickte ihr nur leicht bestätigend zu.

Gleich danach setzte sie sich wieder wie ferngesteuert in Bewegung und schritt weiter langsam voran in Richtung des Waisenhauses. Sich nun ab und an ein paar Mal zur Seite umschauend, weil die beiden Mädchen nun ohne Probleme auf einer Höhe nebeneinander liefen. Mittlerweile hatten sie das großteilige Stadtgebiet verlassen und es war nicht mehr weit zum Waisenhaus. "...Das macht mir nichts aus...", erwiderte sie ohne Blickkontakt aufzubauen hinüber zu der Rosahaarigen, "...Ich sagte doch...das ich sowieso zurück gehe...". Es war unschwer zu erraten, dass der Versuch des Smalltalks bei Shiina gerade nicht wirklich zu greifen schien. Immerhin war es generell sehr schwierig mit ihr über längere Zeit zu reden. Aber das hatte Satsuki sicherlich gerade auch im Kopf. Entweder das, oder es würde das geheimnisvolle an der Engelin nur noch weiter für sie unterstreichen. Wer wusste das schon? Die Nachfolgenden Fragen halfen da schon etwas mehr dabei, das Eis zwischen den beiden Mädchen zu brechen.
Auch wenn die ganzen Fragen zugegebenermaßen erst einmal von ihrem Kopf erfasst werden mussten. Rechnete die Künstlerin doch gerade nicht wirklich mit weiteren Fragen. Aber stören tat sie das nicht. Im Gegenteil, eigentlich antwortete sie ihr sogar gerne auf die ganzen Fragen. Ihr Blick senkte sich trotzdem für einen kurzen Moment erneut und fixierte danach ihr Gesicht. "...Ich bin seit meiner Geburt hier auf der Insel...", entgegnete sie während des Gehens sanft sprechend. Nun war das wohl aber nicht gerade die Informativste Aussage, welche Shiina hätte treffen können. Was ihr zum Glück auch noch gerade so selbst bewusst wurde. "...Das sind nun schon achtzehn Jahre...", hängte sie deswegen nach einer kurzen Lücke hinten nach und wendete den Blick einmal kurz gen Himmel, dann vor sich auf den Weg und schließlich wieder zurück zu ihrer Gesprächspartnerin. "...Wesen...", wiederholte sie kurz den Begriff und eine weitere kurze Pause der Stille legte sich über die beiden. Shiina überlegte wie viele Wesen sie hier auf der Insel kannte. Oder wie viele der Rassenkunde Unterricht aufgezählt hatte. "...Ich weiß von Dämonen, Vampire, Tierwesen...und Engel.". Warum sie sich selbst als letztes nannte, konnte sie auch nicht so wirklich sagen. Außerdem musste man wohl nicht erwähnen das hier einige fehlten. Immerhin war die Insel doch ein wenig zu groß für nur vier Rassen. Doch da lag es an Satsuki weiter zu denken. Die Engelin an sich war gedanklich schon daran, die nächste Ansage zu machen. "...Es gibt hier einen Laden für Baumkuchen...". Sicherlich eine Hochqualifizierte Aussage und etwas das die Rosahaarige bestimmt wissen wollte. "...Außerdem noch eine große Eiche im Wald...den Strand und...", wieder eine deutlich bemerkbare Pause. Es war ja nicht so, als würde Shiina schon langsam genug sprechen. "...ein Flugzeugwrack und das Waisenhaus...". Sie schaute kurz einmal wieder nachdenklich in Richtung des Bodens. "...Mehr weiß ich leider nicht...ich gehe nicht viel raus...". Was ihre Begleitung über diese Aussage denken würde, stand nur in den Sternen. Einerseits unterstrich es ihre momentane Art, andererseits machte es auf erstere Betrachtung einen sehr vereinsamten Eindruck. Vor ihnen wurde zum Glück schon das Waisenhaus sichtbar und als nur die Umrisse des Gebäudes in das Blickfeld ihrer Augen rückten, erhob sich automatisch ihre linke Hand und sie zeigte nach vorne. "...Wir sind da...", sprach sie nur noch und ihr Blick wechselte zwischen dem Gebäude und ihrer Begleitung langsam hin und her.

tbc: Gang des Mädchentraktes











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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 19 Aug 2016 - 1:15

Als sich die blondhaarige umdrehte und so auf Satsuki herabschaute und sich wohl mehr oder wneige rziemlich unwohl zu fühlen schien, nahm Satsuki die Hand wieder weg und versteckte diese auch schnell hinter ihrem Rücken. Unbemerkt spielte sie sich derzeit an den Fingern und der Handfläche entlang. Langsam streichte sie mit einem ihrer Finger über die zarte Handoberfläche, meistens entlang der Faltstellen. Ihre Mutter sagte ihr einst, dass diese Falten entscheiden auf welche Art und Weise ein Lebewesen sein Leben verbringt. Satsuki wusste, dass es Menschen auf der Welt gab die nur das Gute anstrebten, welche die nur böswillig durch die Welt streiften und welche die einfach so lebten. Ohne ein wirkliches Ziel, dass sie zu einer erstaunliches Existenz machen. Daher fragte auch die rosahaarige sich oft selbst, zu welchen Zweck sie nun einmal lebt. Das sie ein Drache ist kann sie wohl schlecht verheimlichen. Man merkte es ja auch schnell, wenn man wirklich auf die Feinheiten achtete. So war es einmal am Strand als Satsuki und ihre Klasse aus der Mittelschule, die 2-1, zwei Wochen lang an den Stränden entlang der japanischen Insel Kyoshuu verbrachten. Dort gab es viel Sand, die Tage waren heiß und trocken. Für andere Menschen sehr unangenehm, für sie allerdings ein weit aus schönes Gefühl. Mama, so sagte sie, erzählte oft davon wie Drachen vor der Zeit auf der Erde lebten. Sie versteckten sich in tiefen Höhlen die weit in das Erdinnere reichten. Meist lebten sie zurückgezogen in einer Geosphäre, dort wo es sehr trocken war, aber dennoch das Leben an sich möglich war. Auch war es nicht selten, dass ein Drachenwesen in der Nähe einer Wüste lebte, wenn nicht in ihr. Denn auch unter den Drachen gab es in der Tat unterschiede. Es gab unzählige Klassifizierungen unter ihnen. Satsuki gehörte jedoch zu denen die auch Feuerspeier genannt werden. Sie haben eine sehr robuste und stark durchblutete Haut, welche zu dem eine große Regenerationskraft besitzt. Doch soweit wusste sie nur. Irgendwie traurig, aber sie kam zum Punkt, dass es eigentlich noch nicht alles war. Aber ihren Zweck wusste sie nicht ganz. Sie streichte sich immer noch eine gewisse Zeit über die Handfläche, die zarte Haut von Shiina sich einprägend und dann wachte sie mehr oder weniger auf.

Shiina war schon um einiges voraus gelaufen und schien sich auch bereits mit den Fragen zu beschäftigen. Satsuki war wieder in etwas Abstand gefallen, deshalb rannte sie hinterher und tat mehr oder weniger so als hätte sie das meiste mitbekommen. Durch die zarte und leise Stimme von Shiina konnte sie weniges verstehen, jedoch fiel das Wort: Baumkuchen. Baumkuchen hatte Satsuki noch nie probieren dürfen. Sie verstand auch nicht warum ihre Mutter es ihr so verboten hat süße Delikatessen der Menschen zu probieren. Schließlich mussten sie sich irgendwie in die Welt der MEnschen einleben. Die Jahre die Satsuki nun also lebt, mittlerweile sind es kanpp an die 200 Jahre, durfte sie nie wirklich süße Speisen zu sich nehmen. Entweder gab es rohe Mahlzeiten oder etwas, dass ausschließlich ihre Artgenossen zu sich nahmen. Aber auch an seltenen Tagen, gab es soetwas wie typisch japanische Speisen. Die allerdings nun aufzuzählen würden ihr emense Gefühle von Hunger in den Magen treiben. Aber eins hatte sie sich in den Kopf gesetzt. Baumkuchen einmal zu probieren. Vielleicht ist ja Shiina auch der gleichen Meinung, dachte sie sich. "Wollen wir mal zusammen Baumkuchen essen gehen, Shiinacchi?", fragte sie lieblich und mit einem kleinen, aber voller Freude strahlenden Lächeln. Sie gingen noch einige Schritte, sprachlos und etwas Anspannung lag für Satsuki in der Luft, aber es war wohl nichts in der Nähe. Ihre Sinne waren wohl recht durcheinander, durch ihre Aktion vorhin.

Plötzlich blieb das kleine Mädchen stehen und Satsuki wie sie ist, knallt voll in die kleine Shiina hinein. Aber nun einmal nicht so, dass sie hinfällt. Denn bevor das passieren könnte, hatte Satsuki die zarte Dame an den Armen festgehalten und sich auch somit ausbalancieren können. "Das ist das Waisenhaus also?", sagte sie beeindruckt und schaute kurz das Gebäude vor sich an. Die Drachenwandlerin ließ den Koffer los und strekcte sich ein wenig, so auch dass ihr Bauch frei zu sehen war. Sie stieß ein lautes AH! hinaus und ergriff ihren Koffer wieder. "Na dann wollen wir mal!", sagte sie und warte auf das nächste, dass Shiina ihr zeigen könnte.

tbc: Waisenhaus


Zuletzt von Satsuki Momoi am Di 23 Aug 2016 - 22:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Di 23 Aug 2016 - 19:43

Cf: Beika-Weg

Nana lief neben Naoki her und die beiden Unterhielten sich über sich selbst. Nana hatte alles etwas angeleiert in dem sie fragte was genau den Naoki war, die Ohren waren ja kaum zu übersehen. Dementsprechend wollte Naoki auch wissen was genau Nana war. ''Seid Generationen werden wir so geboren meine Art und ich. Man nennt uns Phönix, wir sind Feuervögel die aus der Asche wiedergeboren werden und ein ewiges Leben haben. Wobei wir uns nicht als Menschen betiteln sondern als Phönix die sich menschliche Gestalt geben können.'' Erklärte sie in ruhe. Nach dem Naoki sich als Mensch mit Tierischenzügen betitelte war es bei Nana eher umgekehrt. Sie sah sich als Tier mit der Verwandlung in einen Menschen. Nach dem die Welt etwas offener wurde, konnte Nana nun auch frei aufatmen. ''Ja fliegen kann ich auch als Vogel, es ist sehr schön wenn die Füße vom Boden abheben und man den Wind in den Haaren bzw. im Gefieder spürt. Es ist pure Freiheit.'' Nana beobachtete ein wenig die Straße um sich herum damit sie sich nicht verliefen. Es war trotz des Wetters gut was los auf den Straßen, einige Menschen kamen ihnen entgehen. Damit hatte Nana nun nicht gerechnet, die gehoffte hatte das Menschen wegen des schlechten Wetters nach Hause gegangen wären. Widerspenstige Wesen. ''Ich kann mit Feuer umgehen, aber das hast du ja schon selbst mitbekommen. Kannst du dich auch komplett in eine Katze verwandeln und bist du dann eine weiße Katze, also ich meine wegen deinen weißen Haaren?'' Fragte Nana nach. Sie fand die schönen weißen flechten von Naoki sehr edel, die ihr etwas mystisches verlieh. Es war kein Neid darin, sie bewunderte ihre Bekanntschaft einfach nur.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mi 24 Aug 2016 - 17:12

pp: Der Beika - Weg

„Das mit dem Feuer ist eine sehr nützliche Eigenschaft“, merkte Naoki an und nahm noch ein paar Züge von der Zigarette, die nun bis zum Stängel leer geraucht war, achtlos und beiläufig schnipste die Katze den Stummel weg. Sie persönlich mochte die Vorstellung eher weniger, keinen festen Boden unter den Füßen zu haben aber lächelte geschauspielert und meinte „Hört sich nach Freiheit an nach Unbeschwertheit an“, log Naoki „Das mit dem ewigen Leben klingt gut“, meinte das Weißhaar, und das war weder gelogen noch geschauspielert.
Naoki lächelte etwas gekünstelt „Jap ich kann mich in eine Riesenkatze verwandeln“, antwortet sie und wusste, ja auch, dass Nana ein Phönix war „Aber ehrlich gesagt tue ich es nicht gerne die Menschengestalt gefällt mir eindeutig besser, da man sich viel freier bewegen kann“, meinte sie und strich ihr Haar zurück, dabei bemerkte sie die Blicke, wegen dem durchsichtigen weißen Kleid und den darunter zu sehenden Bikini. Naoki grinste etwas höhnisch und dachte scheinbar, dass das hier eine Art Bühne währe, Rücken gerade und Brust und Po raus, Bauch ein und etwas mehr Hüftschwung, so schritt das Katzenmädchen nun durch die Gegend, dabei sah es keines falls lächerlich und gekünstelt sondern sogar recht elegant aus ja sogar etwas anzüglich, wenn man es denn so deuten wollte. Dabei fiel ihr auch der Blick von Nana auf. Sie lächelte diese sanft an und meinte nur :„Du hast auch sehr schönes Haar und du riechst unglaublich gut“, dabei sah Naoki irgendwie wieder hungrig aus und schaute sich um und da passierte es ihr Magen grummelte „Gibt es hier auch eine Fressbude?“, fragte sie so beiläufig und schaute sich links und rechts um.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Do 25 Aug 2016 - 12:51

Naokis Haltung hatte sich plötzlich Verändert, ihre ganze Art wie sie ging und sich bewegte. Einfach Alles. Neugierig sah sich Nana um, sie konnte nichts ungewöhnliches entdecken was diese Veränderung hervorgerufen hätte. Etwas verwirrt war Nana nun schon. Aber sie beließ es dabei und warf das Thema mit einem Axel zucken zur Seite, was auch immer der Grund war, sie würde es entweder erfahren oder eben auch nicht. Sie schnupperte etwas an ihrem Arm als Naoki meinte sie rieche gut, mehr als ihr Duschgel und einen Hauch von Deo konnte sie jedoch nicht wirklich wahrnehmen. Aber sie glaubte Naoki das sie wohl köstlich roch für diese, ihre Nase war weitestgehend besser als die eigene. Und wer wusste schon, wie ihr Duft auf andere wirkte. Besonders auf eine Katze, die gerne Vögel aß. Sie würde sich nicht unbedingt als Piepmatz sehen der gefressen werden würde von ihr, aber im Sinnbild traf dies wohl sicher zu. Sie nickte jedoch ihrer Begleitung freundlich zu, es war ein Kompliment und das erfreute Nana sehr. ''Das ist sehr nett von dir, Danke. Es freut mich was du da sagst.'' Die Frage nach was zu Essen stand nun im Raum. Nana die sich hier wohl besser auskannte sah sich etwas um und entdeckte an den Schildern der Läden einen kleinen Nudelsuppenshop auf den sie dann mit ihrem Finger zeigte. ''Siehst du da vorne kann man eine gute Nudelsuppe essen, ich weiß aber auch das ein guter Italiener die Straße weiter raus befindet. Du darfst es dir gerne aussuchen wohin wir nun gehen zum Essen, ich schließe mich deiner Entscheidung einfach an. Mir ist alles recht.'' Sie wollte Naoki dahin folgen wo sie essen mochte. Es machte ihr nichts aus ob es nun eine gute Suppe wäre oder eben eine leckere Pizza. Ihr schmeckte sowohl die japanische Küche, mit der sie aufgewachsen war als auch die Europäische die sie hier kennengelernt hatte.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Do 25 Aug 2016 - 22:12

Naoki bemerkte, dass ihr Gegenüber an sich roch und verstand, dass die Katze sie zum “fressen“ gerne hatte. Allerdings war Naoki nicht so primitiv Nana anzugreifen zu zerstückeln und dann zu essen. Sie roch einfach nur wie für „normale“ Menschen ein Hähnchen in Offen oder wie ein Grillabend bei Freunden. Einfach nach leckeren Fleisch, dass brät. Abgesehen davon würde sich die “Beute“ ohnehin nicht kampflos ergeben, wer wird denn schon gerne gefressen? Und Naoki war gewiss nicht die beste Jägerin und solange es die Schulkantine und Fressbuden gab, hatte man ohnehin nichts von der Katze zu befürchten. aber Naoki nahm den Gedanken und schob diesen woanders hin. Ihr Magen knurrte und sie hatte nun wirklich einen leckeren Geruch in der Nase, welcher aber nach japanischen Nudeln roch. „Also ich wäre ja für eine leckere japanisch Nuddelsuppe“, meinte das Weißhaar, welches in die richtige Richtung mit dem Daumen zeigte, weil sie eindeutig den leckeren Geruch von dort wahrnehmen konnte. „Also, wenn es dir recht ist....“, meinte Naoki und fing an sich unaufählig in die Richtung zu bewegen. „Was ist dein Lieblingsessen und trinken, wenn ich fragen darf?“, schoss das Weißhaar heraus. Während sie sich immer noch unauffällig in die Richtung bewegte, wo der Nudelsuppenstand war.

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Auf der Einkaufsstrasse

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