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 Auf der Einkaufsstrasse

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Leviathan
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BeitragThema: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 4 Feb 2011 - 16:39

das Eingangsposting lautete :

Auf der EInkaufsstrasse



Die Strasse, die die gesamten Läden und sonstigen Gebäude miteinander verbindet. Hier sind stets viele Leute unterwegs, doch Autos dürfen hier nicht fahren, es ist eine reine Fussgängerzone.


Zuletzt von Takeru am So 13 Mai 2012 - 21:25 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Do 22 Sep 2016 - 15:48

Vorsichtig streiften ihre Hände das das lange Haar, eine leichte brise wirbelte die schwarze Mähen immer wieder auf. Vereinzelte zarte Fäden ihres Kohlrabenschwarzen Haares kitzelte immer wieder ihre Wange. Sie nickte. Ja Nuddelsuppe würde sie nun auch vorziehen, allgemein konnte jede Gericht mit Nuddeln zubereitet werden. Nana aß von diesem Gericht immer enorme Mengen, einfach weil sie gut schmeckten. Ihrer Freundin hinter er eillend blieb sie immer wieder etwas stehen um sich auch in de Schaufenster umzusehen. Nicht weil Mode gerade ihren Geschmack traf, sondern weil sie an einem Musik geschäft vorbei gekommen waren. Nana war dort oft ein Kunde, interessiert sah sie sich die alt bekannten Instrumente dennoich mit großer Sorgfalt und viel Neugier an. Als würde sie diese zum ersten Mal betrachten. Musik war einfach ihr Leben! ''Nein, ich finde das eine gute Wahl. Ich esse auch gerne Nuddeln oder Sushi. Ich bin in Japan geboren worden, unsere Einheimische Küche wird mir immer am besten schmecken. Aber ich bin auch nicht so wählerisch es gibt nur wenige Dinge die ich nicht leiden kann. Zu einem mag ich kein Eis und keine Birnen. Sie schmecken mir einfach nicht.'' Erklärte sie sich zaghaft, aber dennoch freudig darüber Nuddeln essen zu dürfen. Im letzten Teil verzog Nana jedoch das Gesicht, diese zwei Dinge würden ihr nie über die Lippen kommen. ''Was ist den mit dir? Kannst du den mit Stäbchen essen?'' Sie hatten den Nuddelladen bereits erreicht, Nana hob mit ihrer Hand das Tuch am Eingang an. Sie schob die Tür auf und trat hinein. Drinnen waren einige Tische an den Wännden aufgestellt zum sitzen, es war gut was los aber immernoch freie Plätze Vorhanden. Soweit sie es gesehen hatte ein Tisch und vier Barhocker. Den an der Bar direkt da, wo die Nuddeln gekocht wurden konnte man ebenfalls sitzen. ''Möchtest du an den Tisch?'' Fragte Nana ihre Freundin und gab damit auch zum Ausdruck das ihr beide Plätze recht wären. An einer großen Tafel konnte sie lesen das es heute ein Angebot für eine besonders scharfe Suppe gab und sie diese sich wohl bestellen würde. Scharf durfte das Essen von Nana dann doch sein. Sie zeigte aufgeregt mit ihrem Finger darauf. ''Ich werde die besonders scharfe Suppe probieren!'' Sie hatte nicht besonders laut gesprochen, aber einige Menschen drehten sich dennoch um. Der Koch schien es auch gehört zu haben, den Feuer brannte in seinen Augen. Das schreckte Nana jedoch wenig ab, sie konnte eh nicht verbrennen egal wie scharf es war, weswegen sie diese gewisse Note im Essen auch so liebte.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Do 22 Sep 2016 - 19:00

Naoki zeigte stolz mit den lange Zeigefinger auf sich selber und lächelte dabei
„ Ich bin zwar hier geboren aber mein halbes Leben habe ich in Thailand verbracht, natürlich kann mich mit Stäbchen essen“, gab das Kätzchen stolz von sich und hörte aufmerksam zu, während sie weiter die Straße entlangging. Dabei lächelte sie ihr Gegenüber sogar an. Ihr entging nicht, dass Nana vor einem Musikgeschäft kurz anhielt und scheinbar die Instrumente anschaute. Dabei meinte Naoki so etwas wie Freunde in ihren Augen zu bemerken. „ Wie kann man sich für dieses grässlich Zeug interessieren, das macht doch nur Krach und Lärm, kleines Kind“, dachte sich das Kätzchen und verschenkte ihre Arme hinter den Nacken. „Hier ist ey nichts los immerhin ist sie unterhaltend und gut gegen Langeweile mal sehen was ich noch so in Erfahrung bringen kann “, schob sie in ihren Kopf gleich hinterher und löste ihre Händestellung auf um auch das Tuch am Eingang hochzuheben.

Sofort kamen ihr Gerüche in die Nase. Recht strenge Gerüche, Gewürze vor allem, aber sie war es auch Thailand gewohnt. Naoki nickte lieblich, als ob sie diese schrecklichen und bösartigen Gedanken nie gehabt hätte. „ Nämen wir ein Tisch, würde ich sagen oder?“, fragte sie und schritt auch auf diesen, welche sie ins Auge gefasst hatte los. Sie mochte es eben bequem, obwohl Barhocker auch in Ordnung gewesen wäre aber da hatte sie immer das Bacardi night Gefühl und will dann automatisch ein Cocktail ordern. Sie würde sich hinsetzten., sofern Nana ihr folgen würde und den Tisch auch für Okay erachten würde.Naoki lächelte, weil sie gerade daran dachte, was das Mädchen ihr erzählt hatte ein Feuervogel war sie und schon bald ein Feuervogel, der eine feurige Suppe essen würde. Sie fixierte mit ihren gelben Augen die Speisekarte und entschied sich schließlich. „ Sushi bitte 20 Stück, vielen Dank “, meine sie und legte ihre Ellbogen auf den Tisch, dabei sah sie zu Nana und lächelte diese an „ Ich habe bemerkt, dass du bei den Musikgeschäft stehen geblieben bist, spielst du selber ein Instrument?“, fragte Naoki frei heraus.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Do 29 Sep 2016 - 15:46

Nana nickte eifrig. Sie waren nun an einem Tisch und jede von beiden hatte ihre Bestellung bereits angegeben. Nun galt es eben abzuwarten. Naoki war es nicht entgangen das Nana vorhin an dem Musikgeschäft Interesse hatte. ''Musik ist mein Leben, ich liebe es sehr und könnte mir nichts schönderes Vorstellen es ist mein Hobby. Ich habe aber nicht nur ein Instrument gelernt ich kann Klavier, Violine, Gitarre, Schlagzeug, Querflöte und Trommel spielen. Und natürlich bin ich sehr interessiert in Musik, deswegen konnte ich nicht ganz an dem Geschäft vorbei gehen ohne einmal genauer hinzusehen.'' Es sprudelte nur so aus ihr heraus, ja da steckte wirklich Leidenschaft dahinter. ''Wie sieht es den bei dir aus? Magst du den Musik und spielst gar ein Instrument?'' Gewöhnlichen Katzen sagte man hinter her, das sie Nachts besonder bei Mondschein singen würden. Natürlich nicht so wie ein Mensch, es war mehr ein Miau und das furchtbar klingend für die Ohren. So einen Vorfall hatte Nana nie beobachten können, aber sie wusste das man es den Tieren eben nach sagte. Naoki war ja sogesehen eine Katze, zwar keine gewöhnliche aber immerhin. ''In Thailand hast du gelebt? Wie ist es den da? Die Ostasiatischen Ländern sind sich alle sehr ähnlich, so sagt man doch? Ihr habt ja auch so eine starke Regenzeit, nicht wahr?'' Das war das einzige was Nana von diesem Land wusste, während auf der nördlichenkreis der Erde Sommer herrschte war es dort sehr regnerisch. Das Land müsste demnach mit Tropen überwuchert sein, so stellte sie es sich zu mindestens immer vor. ''Hast du hier eigentlich Freunde?'' Dieses Thema beschäftiget Nanak selbst. Sie sollte sich ja welche suchen, laut ihres Bruders. Sie gab sich zu mindestens nun da sie Naoki getroffen hatte reglich mühe anzubandeln. Nach einiger Zeit wurde auch das Essen gelierfert, Nanako versank in ein gefrässiges Schweigen, während die zwei Stäbchen in ihrer Hand die Nuddeln in ihren Mund stopften. Die Suppe war so scharf wie sie es sich erhofft hatte und langsam bekam ihr Gesicht eine angenehme röte.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 30 Sep 2016 - 13:31

Naoki legte ihren Ellbogen auf den Tisch, stütze mit dem Handrücken ihren Kopf und hörte Nana zu, dabei sah sie nicht desinteressiert aus aber auch nicht so, als ob sie es besonders spannend fände, eher neutral schaute sie ihr Gegenüber an, sie fixierte die sogar fast schon. „Ja schöne Musik ist einfach wunderbar anzuhören ich kann zwar nicht spielen aber dafür singen also wenn du man willst können wir ein Doppel veranstalten du spielst ich singe“, meinte sie recht trocken und lächelte dabei. Nun flutet Nana sie mit fragen über ihre Heimat. Naoki schaute immer noch ausdruckslos in Nana`s Gesicht , zuckte die Schultern und antwortete nur „In Grunde sind sich die asiatischen Länder schön ähnlich, wobei Japan doch ne andere Mentalität hat als China und diese wiederum als Thailand“, sie schien kurz zu überlegen und sprach dann weiter
„es ist sehr sehr warm und die Luft ist etwas trocken und es gibt Vogelspinnen-......“, Naoki zuckte wieder mit ihren Schultern, sie wusste nicht was sie sonst noch erwähnen sollte
„Man kann die Vogelspinnen auch essen, die schmecken zäh, Grillen sind knuspriger “, meinte sie und fragte im selben Atemzug „Wo kommst du her?, hast du Heimweh?“.

Nun kam eine recht überraschende Frage die Kätzin schaute leicht überrascht und zog die linke Augenbraue nach oben. „ Nun ja ich bin ja erst seit zwei Tagen hier also kenne ich noch niemanden so richtig aber ich bin sicher, bald neue Bekanntschaften schließen zu können, und ja in Thailand hatte ich Freunde. Wir halten Kontakt “, meinte sie und dachte sich zugleich
„Wenn man ne Mädchenstraßengang als Freunde bezeichnen kann und ein paar On`s.... “
Gott sei dank, kam das Essen. Naoki nahm auf einen Bissen und sah zu Nana rüber.
„Sie ist echt neugierig und voller Energie … das könnte noch interessant werden....“, dachte Naoki sich und nahm erneut einen bissen auch sie schweigte nun, es sollte ja erst mal alles geklärt sein. Ab und an schenkte sie ihrem Gegenüber ein Lächeln. Das Rote Gesicht ignorierte sie dabei.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   So 25 März 2018 - 15:48


First Post

Viel hatte der Blonde diesen Morgen nicht zu tun gehabt. Besonders seit gestern ist die ganze Anstrengung, der ganze Stress wie eine Ladung Sandsäcke zum Bunkerbau von seinen Schultern abgefallen. Hektisch war es gewesen vor ein paar Tagen. Keiner hatte es kommen sehen und plötzliche waren er und die ganze Insel inmitten eines Konfliktes, welcher seiner Intensität sogar so manch andere Auseinandersetzung in den Schatten stellen würde. Selbst der erste Angriff damals war kein Vergleich dazu. Seitdem war jedoch alles ruhig. Zu ruhig, wenn er so, durch seine Sonnenbrille hindurchschaute und die Leute beobachtete. Alle sahen sie so aus, als ob sie jeden Moment noch einen weiteren Schrecken erwarteten. Als ob hinter der nächsten Ecke schon eines dieser Wesen auf sie lauern würde. Ein Faszinierendes Phänomen und die Schüler waren sicherlich nicht ausgenommen von dieser Paranoia, so seine Einschätzung. Nebenbei kreiselten ihm die Erinnerungen an dieses Ereignis nochmal genauer im Kopf rum. Nie hätte er gedacht, dass seine Blitze den „Fellball“ so extrem rösten würden. Aber das Vieh war auch kurz davor sich über seinen Wagen her zu machen als ob es eine Art Frühstück wäre. Was er in dem Moment gar nicht so lustig fand – nun aber brachte es ihn irgendwie zum Grinsen.

Was in seinem Gesicht für ein entspanntes und freudiges Lächeln sorgte, während er sich in seine Tasche griff und ganz bequem eine Zigarette aus seiner neu gekauften Schachtel holte. Mit erstaunlicher Ruhe steckte er sich den Stummel in den Mund und fixierte ihn mit seinen Lippen. Nur, um mit einem klassischen Klappfeuerzeug das ganze dann zum Qualmen zu bringen. Ein Seufzer entfuhr dem Briten. Er hatte echt nichts zu tun. Die Leute, welche im Park immer Schach spielten, waren nicht da und am Sportplatz war auch keine Sau anzutreffen. Und zum Grillen war es noch zu früh, geschweige denn um den Abend ausklingen zu lassen. Schließlich war es Vormittag. Was musste er auch so früh aufstehen? Ein weiteres Seufzen folgte und er setzte sich einfach auf eine der Bänke am Rande der Einkaufsstraße. Lässig zurückgelehnt beobachtete er die Leute. Ein paar erkannten den ehemaligen Chefarzt natürlich wieder. Was natürlich immer mal wieder ein paar gehoben Hände zum Grüßen in seine Richtung bedeutete. Eine Geste die der Höfliche Magier auch sogleich zurückzahlte, indem er lässig seine linke Hand, welche über die Rückenlehne der Bank lag, erhob und kurz in einer Bewegung von links nach rechts wischte. Die andere Hand sorgte derweil dafür, dass die Zigarette nicht einfach so verpuffte. Dementsprechend nahm der Engländer einen weiteren Zug.

„Da bin ich ja mal gespannt, wie mein neuer Posten an der Schule wird.“, sagte er zu sich selber und grinste etwas. Vermutlich wohl sehr entspannend. Oder, wenn es eben hart auf hart kam, das genaue Gegenteil. Ein Mittelding gab es da – so seine Gedanken – wohl eher nicht. Immerhin hatte er vermutlich noch die Aufgabe die Kinder in Sachen wie Heilmagie zu unterrichten. Das konnte ja was werden! Aber hey, auf diese Weise konnte er den Wesen, welche viel zum Schutze der Insel Beigetragen hatten, auch etwas zurückgeben. Das war ihm an dieser Stelle in der Schule nämlich besonders wichtig. Seine Miene wurde kurz nachdenklich. Konnte man das überhaupt so nennen? Etwas zurückzahlen? Wohl eher nicht. Etwas wie - Ihnen Helfen wieder zurecht zu kommen – passte da wohl eher ins Bild und äußerlich nickte der Blonde dieses Ergebnis auch zufrieden ab. Dann wandte sich sein Blick in den Himmel. „Mh…“ gab er wieder nachdenklich von sich. Die Sonne war echt Schadenfroh heute….











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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   So 25 März 2018 - 22:17

Sky Love

cf.: Das Haus im Park

Nachdem ich von Mathéos Terrasse mehr oder weniger geflüchtet war und ihn mit Peter hinter mir lies, lief ich zurück in die Stadt. Mittlerweile wurden die Straßen lebendiger, immer mehr Leute suchten die frische Luft und die warme Sonne und es tat wirklich gut, dieses Bild zu sehen. Es wirkte so friedlich, so als wäre nicht vor ein paar Tagen hier noch die Hölle los gewesen. Freunde standen lachend vor Geschäften, verliebte Paare turtelten, Kinder liefen laut kichernd durch die Menge. Ich hielt kurz an und atmete tief durch. Ja, so gefiel mir die Welt besser. Auf meinen Lippen bildete sich ein Lächeln und ich hatte das Gefühl endlich wieder richtig Luft zu bekommen. Bei Mathéo und Peter war es zwar auch schön gewesen, besonders das Wissen, dass beide Wohl auf sind, aber sie redeten mir eindeutig zu oft über den Angriff der Werwölfe und die Auswirkungen davon. Vielleicht würde ich die beiden in ein paar Tagen noch mal auf Suchen und hoffen, dass sie sich bis dahin alles von der Seele geredet hatten.
Ich setzte meinen Gang fröhlich fort, summte leise ein altes Lied vor mich hin während ich dabei weiter die anderen Bewohner der Insel beobachtete. Bei ein paar Leuten spürte ich dann doch eine eher gedrückter Stimmung aber davon wollte ich mich nun nicht runter ziehen lassen. Sehnsüchtig schaute ich in die Schaufenster der Klamottenläden und wünschte mir, dass ich erstens mein Portmonee dabei hätte und zweitens, dass dort etwas mehr Geld drin sei. Bei den hübschen Kleidern und Oberteilen lief mir fast das Wasser im Mund zusammen. Seufzend wandte ich mich von der Scheibe ab und sah zu einem Mann mit blondem Haar, der auf einer Bank saß, genüsslich eine Zigarette rauchte und mir zu winkte. Ich runzelte argwöhnisch meine Stirn. Was will der von mir...? Durch seine Sonnenbrille erkannte ich nicht viel von ihm, trotzdem klingelte es irgendwo hinten in meinem Kopf, aber ich kam einfach nicht darauf. Da ich nicht unhöflich sein wollte, winkte ich etwas zaghaft zurück und bemerkt dabei, wie eine etwas ältere Frau ein Stück hinter mir auch den Arm oben hatte und ebenfalls winkte. “Oh....“ Peinlich berührt wurde mir bewusst, dass der Mann wahrscheinlich gar nicht mich meinte. So was passiert natürlich auch nur mir. Fieberhaft überlegte ich, wie ich daraus eine etwas angenehmere Situation für mich machen konnte. Mit einem Lächeln ging ich also schnell zu ihm rüber und setzte mich neben ihm auf die Bank. “Aaah Mensch, wir haben uns aber lange nicht mehr gesehen!“ Sagte ich einfach und hoffte, dass wir uns zu mindestens ein Mal wirklich über den Weg gelaufen sind. “Würdest du mir eine Zigarette borgen, ich habe meine leider im Zimmer liegen lassen.“ Manchmal wusste ich selber nicht, was für ein Müll mein Kopf in Rekordzeit produzierte, aber es war immer wieder erstaunlich. Ich hatte noch nie geraucht, außerdem empfand ich es als super unattraktiv. Wieso hatte ich also schon wieder meinen Mund aufgemacht und erst danach nachgedacht?
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mo 26 März 2018 - 2:28

Im Endeffekt war es doch schön, wenn einen so viele Leute am Morgen dann doch noch grüßten. So dachte sich der Arzt das zumindest. Immerhin war es keine Selbstverständlichkeit. Sollte man nicht eher glücklich sein, wenn man den Doktor nicht sieht? In diesem Falle war es wohl eher andersherum, so zumindest konnte er sich das zusammenreimen. Wahrscheinlich wahren sie froh zu wissen, das sie noch jemand zusammenflicken konnte, wenn es mal wieder hoch her ging. Er grinste über diesen Dunklen Humor. Da bekam er noch mit, wie ihm von der anderen Straßenseite eine ältere Dame zu winkte. Ahhh, die gute alte Frau Marumi! Dachte er sich und winkte lässig ebenfalls zurück. Nur, um durch seine abgedunkelte Sicht etwas anderes wahrzunehmen, was ihn wirklich erst einmal verwunderte. Ein Mädchen, braune Haare und – im Vergleich zu ihm – sehr klein, erwiderte das winken. Kannte er sie überhaupt? Rattern tat es zumindest, während seine musternden Blicke von seinen Brillengläsern verborgen blieben. Er konnte sich zumindest ein ausgelassenes Lächeln nicht verkneifen. Besonders als sich die junge Dame umdrehte und anscheinend bemerkte das sie nicht gemeint war, vergrößerte sich sein Lächeln noch weiter. Ein leises Lachen entfuhr ihm, das wäre im Park nicht passiert.

Sichtlich interessiert an der Szene beobachtete der Ex-Soldat was nun passieren würde. Das meist logische Verhalten für so ein Mädchen wäre es doch ihren Weg weiter fortzusetzen, oder nicht? Wie sich innerhalb der nächsten Minuten herausstellte, wohl nicht. Denn sie kam ohne umschweife auf ihn zu. Geradezu zielstrebig war sie in seine Richtung unterwegs und ehe sich der Engländer versah, pflanzte sie sich auch direkt neben ihm auf die Bank. Mit einer beinahe schon unheimlichen Gelassenheit reagierte Riley schließlich auf ihrer Begrüßung. Als würde er durch ein Fernglas schauen, drehte er lediglich seinen Kopf in ihre Richtung um sie nun einmal genauer zu betrachten. An seiner lässigen Pose änderte sich nichts, warum auch? Als sie dann gleich nachsetzte, konnte man deutlich sehen wie sich das Lachen in ihm ansammelte und schließlich auch den Weg nach draußen fand. Nicht schlecht, das musste er ihr lassen.

„Ich bin doch kein Zigarettenautomat!“, negierte er ihr gespielt empört das Verlangen nach einem dieser Glimmstängel und nahm einen weiteren Zug, dessen Rauch er – selbstverständlich – von ihr Weg pustete. Vielleicht würde es ihm noch einfallen, woher er sie kennen könnte. Aha! Oder doch nicht? „Allerdings könnte sich das ändern, wenn du mir verrätst von wo wir uns kennen. Normalerweise erinnere ich mich an Frauen die sich dem Rauchen verschrieben haben.“, schwallte er einfach so hinaus und grinste dabei vergnügt weiter vor sich hin. Nicht gerade ein guter Spruch, aber für ihn genügte es. Außerdem war es ja nicht böse gemeint. Dann allerdings machte es „klick“, glaubte er zumindest.  „Nein warte…“, unterbrach er sie, falls sie was sagen wollte. Stellte dann aber fest das diese Idee nicht sein konnte. Schwenkte also kurzerhand um. „Du warst das kleine Mädchen dem ich damals vor 5 Jahren versichert habe, das Spritzen nicht weh tun und willst nun deine Rache?“. Er lächelte vergnügt vor sich hin. Nein, er hatte immer noch absolut keinen Plan. „In dem Falle sollte ich dich wirklich mit einer Zigarette bestechen. Den Blick werde ich nämlich nie vergessen.“ Und seine Hand ging in seine Hosentasche und hielt ihr die Packung entgegen und er schaute sie an, während seine freie Hand nun sine Brille kur nach oben schob. "Jetzt mal im ernst, kennen wir uns wirklich?". Jetzt wollte er es wissen.











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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Di 27 März 2018 - 0:08

Sky Love

Etwas zu verkrampft versuchte ich, das mein Lächeln mir nicht entglitt, als der blonde Mann mir empört mitteilte, dass er doch kein Zigarettenautomat sei. Immerhin kannte ich mich mit der Kommunikationen unter Rauchern nicht aus. Vielleicht fragten sie einander nicht nach Zigaretten, immerhin waren diese Teuer, wohl möglich teilten sie nicht gerne. Ich versuchte Fassung zu bewahren, denn einen Streit wollte ich nun auf keinen Fall lostreten. Es dauerte etwas und gerade wollte ich eine Antwort stammeln, da redete er jedoch schon weiter. Gott sei Dank. Aber auch seine nächsten Wörter machten meine Situation nicht besser. Er wusste nicht, wer ich war. Natürlich konnte ich ihm das nicht verübeln, immerhin kannte ich ihn ja auch nicht. Zu mindestens nicht wirklich. “Hahaha“ versuchte ich zu lachen, als er mich fragte, ob ich das kleine Mädchen vor fünf Jahren war. Als ich noch jünger war, hatte ich tatsächlich ziemlich große Angst vor Spritzen gehabt, also wäre diese Vermutung gar nicht so abwegig aber da ich seit Jahren nicht mehr bei einem Arzt gewesen war, konnte es nicht stimmen. Doch dann machte es laut 'Klick' in meinem Kopf. Spritze! Na, klar! Er war Arzt! Ich hatte mal ein Bild von ihm in einer Zeitschrift von Isoal gesehen. 'Man of the year' oder so ähnlich lautete die Überschrift, er war der angesehene Chefarzt der Klinik hier. Innerlich schlug ich mir gegen den Kopf. Wie peinlich! „Also ehm... Entschuldigen Sie aber eigentlich kennen wir uns gar nicht persönlich.“ Gestand ich dann in einem höflicheren Ton, immerhin war er Chefarzt! “Ich muss zugeben, dass dies eine Kurzschlussreaktion von mir war. Ich habe erst gehandelt und dann nach gedacht.“ Ich grinste ihn entschuldigend an. “Meine Name ist Sky, Sky Love und eigentlich rauche ich auch nicht aber danke für das nette Angebot, Dr. Con- Constin!“ Ich war mir nicht mehr ganz sicher aber irgendwie so, musste sein Name gewesen sein. Nett war das Angebot jedoch überhaupt nicht gewesen. Immerhin war er Arzt und sollte doch wissen, wie schädlich dieses Gift ist! Und er konnte doch gar nicht wissen, ob ich schon über 18 war. Unerhört dieser Arzt! Aber immerhin war er nun mal ein Arzt, also musste ich ihm mit einem gewissen Grad an Respekt gegenüber treten. Ich streckte ihm mit einem Lächeln meine Hand zur Begrüßung entgegen. Mit einem Arzt sollte man es sich niemals verspaßen. Das wusste ich ganz genau, denn immerhin waren sie ja die Götter in Weiß. “Ich hoffe, ich habe Sie jetzt nicht bei Ihrer Mittagspause oder so gestört.“
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mi 28 März 2018 - 13:28

Es war schon eine amüsante Szenerie, aber Riley dachte nicht mal im Ansatz daran diese jetzt auch gleich wieder aufzulösen. Zumindest fing das Ganze schon einmal mit einem recht akzeptablen Geständnis von ihrer Seite an. Sky Love? Der Name war nun nicht gerade der typischste. Was er ihr auch mit einer etwas erstaunten Mimik signalisierte. Erinnerte ihn irgendwie an dieses eine Lied, welches ihm damals so im Kopf hängen geblieben war. Wie hieß es doch gleich? Mr. Blue Sky, ja das war ein schönes Lied. Mit damals waren die wunderschönen Siebziger gemeint. Allerdings was die Kleidung angeht, so seine persönliche Meinung, einfach grauenhaft. Zumindest in Amerika. Aber so manch ein Brite hing da damals sicherlich nicht großartig nach. Dennoch war das leider noch gar nichts im Vergleich zu dem aktuellen Hassobjekt moderner Kleidungskultur: Pullover. Und wie es der Zufall so wollte, saß da ein roter dieser Sorte direkt neben ihm auf der Bank. Aber so lange er das Ding nicht tragen musste, konnte es ihm ja Ahnung für sich egal sein.

Auf ihre Entschuldigung allerdings, ließ er ein sehr amüsiertes Lachen von sich hören. „Keine Panik, das kann jedem Mal passieren.“, winkte er ab und lächelte, bevor er grinsend die Schachtel Glimmstängel wieder in seiner Tasche verschwinden ließ.  „Konnte ich mir denken, schließlich machst du mir nicht den Eindruck großartig was damit anzufangen, Sky.“. Er übersprang einfach die Sache mit dem Siezen. Machte er immer, auch bei „erwachsenen“. Also war das für ihn nichts besonders Tragisches. Aber wer wusste schon, wie das Mädchen neben ihm das aufnahm. Sollte ja durchaus arrogante, oder verklemmte da draußen geben. Innerlich seufzte er. Das waren die schlimmsten! Nicht nur im Leben, sondern auch an der Arbeit. Sky wirkte jetzt aber nicht so, als ob sie in diese Riege hineingehörte. Er nahm einen weiteren Zug von seiner Zigarette. „Doktor Constantin. Riley Constantin.“, stellte er sich nachträglich auch noch einmal richtig vor, allerdings nicht, ohne dabei eine James Bond Anspielung zu verpassen. „Aber bleiben wir bei Riley, ich bin nicht so scharf aufs Siezen und den ganzen Titel-Schnickschnack.". Dementsprechend lässig gab er ihr auch die Hand. Achtete natürlich darauf, dass er nicht zudrückte oder ähnliches tat. So einem Macho-Gehabe wollte er sich gerade nicht unterwerfen. Außerdem war auch irgendwo noch, tief in seinem inneren, eine Art Gentleman versteckt.

Mit einem letzten, kräftigen Zug eliminierte der Brite letzten Endes sein Objekt der Sunde und ließ den letzten Rest in den neben der Bank gelegenen Mülleimer fallen. Lachte aber wieder bei ihrer Vermutung, er hatte Mittagspause. „Sehe ich so gestresst aus?“, fragte er sehr amüsiert durch seine Sonnenbrille hindurch und widmete sich nun voll und ganz seiner neuen Bekanntschaft. Immerhin hatte er jetzt was zu tun, das war doch schonmal was. „Aber nein, ich habe Wochenende. Ganz normales Wochenende.“. Die Betonung auf diesem Aspekt war ihm dabei besonders wichtig. Im Krankenhaus hatte er auf Schicht gearbeitet. Da war er mit dem neuen Job eindeutig besser bedient, sogar tausendmal besser. „Und du? Auch nichts zu tun und am genießen?“. Die Frage war weder böse gemeint, noch eine Unterstellung. „Wenn ja, wie wäre es mit einer Runde…“. Eine kleine Handbewegung folgte und eine Art durchsichtiges Brett erschien schwebend zwischen den beiden, die Linien langsam und blau schimmernd. Es war ein Schachbrett und nun bildeten sich darauf auch noch kleine, schimmernde Figuren. Riley wirkte zufrieden. Klappte also doch ohne Tisch das Ganze. „…Schach?“, brachte er seinen Satz zu ende. Einige der Leute schauten nicht schlecht, aber das war ihm egal. Hätten sich ja auch zu ihm setzen können, oder nicht? „Und natürlich nebenbei ein bisschen über Gott und die Welt lästern, sofern Interesse besteht. Ich tue immer mein Bestes, um stets in die Hölle zu kommen.“. Kleiner Scherz am Rande. Aber seine Aktion hatte noch einen anderen Hintergrund. Immerhin wollte er wissen, ob sie nur ein ganz normales Mädchen war, oder von besagtem Waisenhaus stammte. Er erinnerte sich zwar nicht konsequent an sie, aber trotzdem kam sie ihm bekannt vor. Er wusste aber immer noch nicht woher. Ihre Reaktion auf die Magie, würde ihm hoffentlich eine Erkenntnis bescheren.











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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 30 März 2018 - 14:47

Sky Love

Mein Gesprächspartner schien es sehr zu amüsieren, wie unbeholfen ich mich anstellte, aber das schaffte mir etwas Erleichterung. Nicht jeder empfand so, wenn man mich mit meiner unbeholfen Art kennen lernt und damit bekam er gleich ein paar Sympathiepunkte mehr. Als der Arzt zu mir meinte, dass er sich schon dachte, dass ich keine Zigaretten wolle, da ich nicht so aussehen würde, hatte er natürlich recht. In meiner Vergangenheit hatte ich schon viel probiert. Alkohol? Jap. Drogen? Leider auch jap aber Nikotin rauchen war nie ein Thema bei mir gewesen. Das klingt vielleicht ziemlich komisch und ich weiß auch nicht genau, wieso ich dazu nie gegriffen habe aber so war es nun mal.
Entschuldigend lächelte ich an, als er sich dann auch vorstellte und ich feststellte das Dr. Constin nicht ganz richtig war. Ups. Dann bot er mir Riley und das „du“ an und ich war wirklich überrascht. In meiner ganzen Krankenhauslaufbahn, die mehr aus Besuchen bestand, als Mason dort lag, als dass ich selber mal Patient war, waren die meisten Ärzte doch schon sehr hochnäsig und eingebildet gewesen. Bei vielen konnte ich mir gut vorstellen, dass sie selbst in ihrer Freizeit ihre weißen Kittel anbehalten, nur damit alle Wissen das sie einen Doktortitel tragen. Ich respektierte Ärzte und sie haben meinen größten Respekt, denn sie hatten damals das Leben von Mason gerettet, also zu mindestens so halb und hatten wirklich ihr Bestes getan. “Nett dich kennen zu lernen, Riley“ Einen Mediziner zu kennen, ist immer vom Vorteil.
Froh darüber, dass er seine Zigarette endlich fertig geraucht hatte, sah ich zufrieden zu wie er sie im Mülleimer entsorgte. “Was? Oh nein, so meinte ich das nicht! Ich wollte bloß sichergehen, dass ich Sie-... äh dich nicht in der Pause störe.“ Erklärte ich mich schnell, denn gestresst sah er nun wirklich nicht aus. So wie er hier lässig auf der Bank saß und seine Zigarette geraucht hatte, wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, dass er im Stress sei. “Dann ist ja gut.“ Meinte ich erleichtert und musterte seine Kleidung einmal kurz. Auf den ersten Blick schien er auch keinen Pieper bei sich zu haben oder so, damit er bei einem Notfall gerufen werden kann. Oder macht man so, was heut zutage übers Handy? Ich hatte von dem ganzen Zeug wirklich wenig Ahnung, denn in einem Krankenhaus zuarbeiten kam für mich nie in den Sinn.
Gerade wollte ich auf seine Frage antworten, ob ich heute auch nichts zu tun hätte und deswegen den Tag genieße, da erschien zwischen uns plötzlich ein Schachbrett. Mit weiten Augen und offenem Mund starrte ich es an. “Woaaa....!“ Ich war zwar schon seit geraumer Zeit hier auf dieser Insel und besuchte mit unzähligen anderen Nichtmenschen die Schule und auf jeden Fall hatte ich auch schon so einiges an unglaublichen Dingen gesehen aber ich war trotzdem jedes Mal aufs Neue erstaunt und begeistert von so etwas. “Das ist ja Irre!“ Mit meinen Händen griff ich zu einer Figur und ich konnte sie tatsächlich berühren! Meine Begeisterung war Grenzenlos und das spiegelte ich zu hundert Prozent in meinem Gesicht wider. Ich sah wieder zu Riley. “Mein letztes Schachspiel ist zwar schon gefühlt 500 Jahre her aber wie könnte ich da jetzt nein sagen?“ Etwas neidisch war ich schon. Ich war nur ein Vampir und konnte keine so coolen Sachen zaubern. “Du müsstest mir nur noch mal schnell sagen, welche Figur, welche Züge machen darf“ Bei den Bauern, Türmen, dem König und der Dame war ich mir eigentlich noch recht sicher aber besser war es, wenn er mir sie alle noch mal erklären würde, bevor ich mich schon wieder blamiere. Ich setzte mich in den Schneidersitz und drehte mich zu ihm, sodass ich ihm auf der Bank gegenüber saß. “Jaja, gib es ruhig zu. Du willst mich dem Gerede über Gott und die Welt, bloß ablenken, damit ich nicht gewinne!“ Ich grinste ihn an. [b]“Aber die Verlockung auf bessere Chancen zu haben, um in die Hölle zukommen... da kann ich wohl nicht widerstehen.“ Käme ich als Vampire nicht so oder so dort hin? Ach... wie wenig ich mich doch auskenne.
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Auf der Einkaufsstrasse

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