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 Auf der Einkaufsstrasse

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Leviathan
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BeitragThema: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 4 Feb 2011 - 16:39

das Eingangsposting lautete :

Auf der EInkaufsstrasse



Die Strasse, die die gesamten Läden und sonstigen Gebäude miteinander verbindet. Hier sind stets viele Leute unterwegs, doch Autos dürfen hier nicht fahren, es ist eine reine Fussgängerzone.


Zuletzt von Takeru am So 13 Mai 2012 - 21:25 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mi 7 Mai 2014 - 11:12

Jonathan landete in einer anderen Welt.. Sein Körper wurde grade von Eve gestützt... Der letzte Befehl den Jona seinem Körper geben konnte war, sich zu bewegen, und dies tat der Körper auch so gut er konnte. Seine Seele jedoch.. sie war irgendwo anders... Aber wo? Sie war in einer Stadt und schwebte umher.. durch die Gassen. Eine Explosion! Es knallte! Schmerzen durchfuhren Jona's Körper und es riss ihn wieder in die Realität... Er hatte jedoch keine Kontrolle über seinen Körper.. was geschah da nur? Er wusste einfach keine Lösung... was sollte er tun? Dieser.. Traum.. fühlte sich so real an. Was war es nur?! Er wurde wütend... Aber es erleichterte ihn, das er nicht allein war... Eve war bei ihm und versuchte ihm zu helfen... Er konnte sich nicht bedanken... was ihn wieder wütend machte. Er war wie zerrissen... Er hatte einfach keine Kontrolle mehr. Was war das nur... Er konnte nichts mehr machen.. Nein! Alles wurde langsam wieder schwarz... das einzige was er noch sah war, wie sie eine Wohnung betraten.. dann wurde alles Schwarz und Jona wurde endgültig bewusstlos...

tbc. Wohnung 13
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 9 Mai 2014 - 0:42

cf:Schuldach

Mit einem gekonnten Satz landete ich auf der Straße. Das erste was ich tat war natürlich hinter mir zu überprüfen ob Evangeline auch im Anflug war. Genau dem war so, nur ein bisschen weit entfernt war sie noch. Ich hatte es ja nicht so mit anderen Menschen. Aber Evangeline war in Ordnung. Was zwangsläufig nichts daran änderte das ich dem Rest der Leute einen eiskalten Blick zuwarf, und die die mich noch anschauen wollten drehten dann erst gar nicht ihren Kopf. Ich begann mich etwas detailierter umzuschauen. So direkt erinnerte mich alles an meine Heimat. Sehr aufgeräumt und....naja....städtisch eben. Durch die Läden zu streifen war nun echt eines der Dinge mit denen man mich hätte jagen können. Aber ich konnte mir in etwa denken warum Evangeline hier hin wollte. Aber dann fiel mir ein, das ich noch Kleidung brauchen würde. Sehr viel hatte ich nicht dabei. Um genau zu sein 4 Outfits oder so. Nicht gerade die Welt, wenn man es von meiner Seite aus betrachtete. Wenn ich auch ein ziemlich Desozialisierter Mensch war. Auf mein äußeres achtete ich schon. Aber nicht so extrem wie vielleicht manch anderer es tun würde. Evangeline kam einen moment später auch an. "So, ich bin ganz Ohr. Wohin?",fragte ich sie mit einem etwas verlorenen Gesichtsausdruck. Sie müsste doch eigentlich wissen wo es das beste Geschäft oder den besten Laden in der Stadt gab. Mal sehen wo sie mich hinführen wird.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mo 12 Mai 2014 - 20:44

cf:Schuldach


Nachdem Kitsune mich doch überholt hatte flog sie etwas unsicher vor mir her. Es dauerte auch nicht lange als wir zur Landung ansetzten. Während Kitsune relativ normal landete ließ ich meine Eisflügel in winzige Splitter zerspringen sodass es durch die Lichtbrechung so aussah als wäre um mich herum ein Regenbogen explodiert. "So, da wären wir." rief ich und lächelte Kitsune fröhlich an. Sie schien sich sogleich etwas umzuschauen ehe sie sich wieder an mich wandte und mich fragte wohin es jetzt gehen sollte. "Das kommt ganz darauf an was du brauchen könntest und wie viel Geld du ausgeben möchtest." entgegnete ich ihr lachend. "Hier vorne hast du zum Beispiel einen kleinen Klamottenladen. Allerdings sehen die Klamotten in meinen Augen genau danach aus was sie sind. Billig. Weiter hinten wäre dann ein Laden der schon meinen Geschmack schon viel eher trifft. Die Edelboutique 'La Shic'. Dort hab ich mir erst heute morgen ein wunderschönes Kleid gekauft." erklärte ich mit einem breiten Lächeln im Gesicht. "Außerdem haben die auch richtig schöne Dessous." fügte ich flüsternd hinzu. "Falls du Schuhe brauchst gibt es die dort drüben, direkt neben dem Süßwarenladen. Du hast die freie Auswahl. Was von alledem brauchst du? Da fällt mir ein, ich bräuchte sogar dringend neue Dessous. Nur zu dumn das ich kein Geld mehr habe. dachte ich mir während ich auf Kitsune's Antwort wartete.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mo 12 Mai 2014 - 21:47

Mit stumpfem Gesichtsausdruck hörte ich ihrer Beschreibung der Läden zu. Es gab hier also alles von A bis Z. Gut zu wissen. So wusste ich zumindest jetzt wo ich was herbekam. Ich schaute mich um und musterte den Laden den Evangeline als billig bezeichnete. Bei genauerem Blick wusste ich auch gleich wieso. Es sah ungefähr wie ein Second Hand Laden aus, und das Angebot spiegelte ungefähr dieses Aussehen wieder. Ich lies meine Augen zur Edelboutique. Es war ein sehr luxuriöser Laden. Aber das war irgendwie klar. Wieso sollte es sonst als Edelboutique bezeichnet werden? Es sah schon nicht schlecht aus. Dennoch machte mor mein laues Budget dafür immense Sorgen. Ich drehte mich zu Evangeline um und kratzte mich am Hinterkopf. "Die billigen Klamotten in Ehren. Aber mehr als so etwas brauche ich nicht. Schuhe habe ich genug und mir liegt es vor allem daran erstmal ein paar normale Kleider zu haben. Mein aktuelles Repertoir besteht nur aus Sommerkleidern.", Ich lies meinen Arm wieder sinken und dachte wieder an mein Budget. "Ich würde vorschlagen wir gucken jetzt erst einmal in die Geschäffte in die du reinschauen willst. Und dann schauen wir nach meinen niedrigen Bedürfnisssen. Klingt das akzeptabel für dich?". Ich fragte vorsichtshalber. Meine Tour wäre wahrscheinlich in den Laden rein und nach zehn Minuten wieder raus gewesen. Aber da ich schonmal hier war konnte ich meine Zeit auch hier verbringen. es sprach ja nichts dagegen. Meine Sachen einräumen konnte ich auch noch später machen.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Mo 12 Mai 2014 - 22:49

Kaum hatte Kitsune geantwortet wusste ich nicht wirklich was ich machen sollte. Sie brauchte zwar neue Klamotten, allerdings wären ihr die billigen erstmal ausreichend. Und das einzige was ich mir leisten konnte war ein bisschen Süßkram aus dem Süßwarenladen. "Also das is jetz doof. Ich bin nämlich so gut wie pleite und könnte mir höchstens ein bisschen Süßkram leisten." erklärte ich Kitsune. "Wir können also etwas für dich suchen und dann führe ich dich weiter." schlug ich lächelnd vor. Sobald ich wieder genug Geld habe will ich mit Kitsune shoppen gehen. dachte ich mir noch ehe Kitsune antwortete.
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Di 13 Mai 2014 - 15:20

Als Evangeline auf meine Frage geantwortet hatte. Nahm ich meine Hand wieder von meinem Kopf. Also auch sie hatte nicht viel Geld dabei welches sie ausgeben wollte. "Wenn das so ist.", sagte ich während ich mich noch einmal umschaute. "Wie gesagt, simpel reicht mir erst einmal. Und vielleicht gibt es doch etwas das es wert ist gekauft zu werden.". Mein Blick wandte sich wieder Evangeline zu. "Es wird auf jeden Fall sehr schnell gehen.", sprach ich etwas aufmunternd. Ich war mir sehr sicher das es schnell gehen würde. Favorisierte Farben meinerseits waren eh nur Weiß und Schwarz und die Anzahl von Klamotten in dieser Farbe war sowieso immer sehr gering. Einen Moment lang guckte ich noch in den Himmel. Es war schön die Sonne auf seinem Rücken zu haben. Obwohl ich eher Verfächterin des Mondes war. Ich fühlte mich irgendwie mit ihm verbunden. Kein Ahnung wieso, es war eine Tatsache. "Es wäre aber eine Schande wenn ich niemanden dabei hätte der mir sagt wie schrecklich die Klamotten an mir aussehen. Deswegen kommst du mit.". Mit diesen Worten nahm ich Evangelines Hand und schleppte sie in den Kleidungsladen. Das mit dem mitnehmen war ernst gemeint. Ich hatte als Kind nicht viele Freunde. Man konnte sie nicht mal als Freunde bezeichnen. Ich war geduldet, aber nicht erwünscht. So kann man es glaube ich am besten beschreiben. Deswegen musste meine Mutter dafür hinhalten. Aber sie tat es gerne. Zumindest eine gewisse Zeit lang.... Aber genug von meiner Gedankenverschwendun an die Vergangenheit. Ich vergesse oft das ich ja schonmal gestorben bin... Kurz darauf betrat ich den Laden. Evangeline hinter mir her ziehend und einem Lächeln im Gesicht.

tbc: Bescheidener Klamottenladen "nékutai"
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Di 13 Mai 2014 - 20:38

Kitsune erwähnte noch einmal das etwas simples erstmal reichen würde und betone das es schnell gehen würde. Etwas simples. Sowas würde man zwischen meinen Gothic- und Loli-Kleidern wohl vergeblich suchen. Obwohl, irgendwo müsste ich noch den Lieblingspulli meiner Ex-Freundin haben. Ich wusste nicht genau wo er war aber irgendwo im Schrank müsste er zu finden sein. Allerdings machte mich der Gedanke daran etwas traurig. Nicht nur weil er ihr gehört hatte, nein, viel eher deswegen weil mir einfiel das es schon fast wieder soweit war. Ob ich mich an diesem Tag krank melden soll? fragte ich mich. Aber schon im nächsten Moment riss mich Kitsune wieder aus meinen Gedanken. Sie meinte das es eine Schande wäre wenn sie niemanden dabei hätte der ihr sagt wie schrecklich die Klamotten an ihr aussehen. Und gerade als ich etwas dazu sagen wollte nahm sie meine Hand und schleifte mich förmlich in den Laden.


Tbc.: Bescheidener Klamottenladen "nékutai"
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 29 Jul 2016 - 18:36

Es war nun fast soweit. Ich konnte schon durch das Fenster, nein das Bullauge wie es heißt, die ersten Teile der Küste meines Ziels sehen. Dabei ging mein Blick auch etwas in die Höhe und das Wetter war nicht besonders gut gewesen. Ich hob meine Hand hoch zum Bullauge und legte meine Hand leicht auf den Griff. Langsam und vorsichtig drückte ich ihn runter. Ein leichtes Knarren verriet mir, dass es sich öffnen ließ und so zog ich das Fenster zu mir. Rechts neben mir saß eine ältere Frau. Ich hoffte das Öffnen des Fensters wäre nicht unangebracht gewesen, allerdings herrschte im Warteraum eine gewiss drückende Luft. Ich hatte zwar schon schlimmere Erfahrungen gemacht, aber irgendwie lag der Geruch von Schweiß und feuchter Erde im Raum. Eine ekelhafte Vorstellung, aber sie war nun eben die Realität gewesen. Der Wind zog rasch hinein und die Meeresluft hatte eine schöne und kühle Briese mitgebracht. Mein Gesicht war zum Fenster gerichtet, aber im Augenwinkel konnte ich an den meisten Gesichtern, welche ich erkannte, sehen, dass es ihnen zu gefallen schien. Typisch, dachte ich mir und verdrehte ein wenig die Augen ehe ich meinen Kopf etwas durch die Fensterlucke schob. Da war sie also: Isola - die Insel der paranormalen Wesen, welche keinen Platz auf der Welt finden. Ich freute mich, aber ich schmollte ein wenig. Irgendwie tat mir meine Aussage schon fast leid, aber ich hatte ja recht. Auch in meinem Fall war es schließlich so. Zwar bin ich erst 192 Jahre und im Gegensatz zu meinen Eltern, eigentlich noch ein Baby, aber ich finde ja selbst keinen Platz wo ich hin kann. Erst als mein Vater mir vor knapp einer Woche eine Uniform auf mein Bett legte und sagte ich solle hier hin zur Schule gehen, hätte ich nicht gedacht, dass es eine Insel ist. Ich zuckte etwas mit Schultern, setzte mich wieder ordentlich auf meinen Platz neben der alten Frau und schloss das Fenster. Sofort hatte ich das Gefühl, dass die frische Luftetwas Sauerstoff in die Hirne der Menshcen hier strömen ließ. aber es kümmerte mich nicht wirklich. Ich packte mein Buch noch in die Tasche zurück und schloss für die restliche Fahrt noch die Augen. Mich würde bestimmt jemand erwarten, dachte ich. Wäre ich mal da nicht so vorlaut gewesen.

Eine dreiviertel Stunde später weckte mich ein Mann, mit einem ewig langen Bart und sagte wiederholt, ich solle aussteigen. Ich realisierte das nicht wirklich und so schloss ich die Augen bis ich dann anscheinend mit Kraft aus meinem Sitz gehoben und zur Tür gebracht worden bin. Ich murmelte immer wieder "Tetsu.." und mir wurde ganz warm um mein kleines, für ihn pocherndes Herz. Ich erinnerte mich gerne an ihn. Denn soweit ich weiß, ist er auch ein anderes Wesen gewesen. Nur habe ich vergessen, was für eins. Und kaum wollte ich mich daran versuchen zu erinnern, rieb ich mir schon die Augen. Der Schlaf musste ja irgendwie vergehen und was ich sah, wollte ich doch nicht glauben. Papa erzählte mir, dass er hier schon mehrmals war, aber das war alles andere als meinen Vorstellungen gerecht. Es war ein stinknormaler Hafen mit stinnormalen Arbeitern. Und dann ging alles so schnell. Ich musste runter von der Passagierbrücke runter auf den Hafen und zack: Das Schiff war weg. Ich weiß nicht ob ich nicht selber eingeschlafen bin oder ähnlich, aber ich wusste nicht wo hin mmit meinen Sachen. Alles was auf diesem kleinen Zettel stand war: Isola Waisenhaus! Viel Spaß, Satsu-tan. Mama. Mein Kopf senkte sich abrupt und ich fragte immer hin einen der Arbeiter wo es zur Stadt ging.

Pustend und hustend kam ich dann an einer Einkaufstraßße vorbei. Hier könnte ja immerhin ein Anfang entstehen, richtig? Ich ging also die Straße hoch, bund mir meine Haare zu einem Zopf und schnallte den Rucksack etwas lockerer. Den Koffer zog ich dann einfach hinter mir her und es machte auf mich den Eindruck, dass die Leute trotz des schlechten Wetters Spaß an ihrer Sache hatten. Ich sah durch die Tür eines japanischen Restaurants und sah zwei junge Personen mit einander reden. Ich lächelte hinein und ging weiter. Also gibt es auch hier verschiedene Kulturen. Es freute mich und rückte meinen Rock etwas zurecht und ging mit einem Lächeln weiter. Immer wieder schaute ich in die Gesichter der vorbeilaufenden Menschen, die mir entgegen kamen, und ich erwiderte dieses wohl aufrichtige Lächeln mit einem besonderes Gemüt. Doch wurde ich auch etwas schlapp vom dauerhaften Laufen. Ich blieb also stehen. Mit einem recht zu konzentrierten Blick suchte ich nach einer Bank. Und Mann war ich froh eine gefunden zu haben. Ich lief langsam zu ihr rüber, wischte die nassen Stellen mit einem Taschentuch trocken und setzte mich drauf. Aber ich achtete natürlich nicht darauf meinen Rock runter zulegen, deshalb hatte ich einen nassen Po auf diese Weise bekommen. Genervt verdrehte ich die Augen, öffnete meinen mintgrünen Hoodie. Mit meiner rechten Hand hielt ich linke Seite am Kragen fest und drückte eine kleine Träne heraus. Denn irgendwie konnte ich nicht anders als weinen. Ich war schließlich soweit weg von zuhause. So weit weg von all meinen Freunden. Und wer weiß wie lange ich hier sein muss. Dann schaute ich etwas runter und bemerkte, dass mir das Tshirt von Tetsu etwas zu klein war. Obwohl, dass konnte nicht sein. Ich denke einfach, da wurde mir schließlich etwas rot im Gesicht, dass meine Oberweite zu genommen hatt und das Tshirt etwas auseinander zieht. Also heute ist echt nicht mein Glückstag.
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Shiina Mashiro
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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 29 Jul 2016 - 19:24

Die Tage frei von der Schule sagten Shiina eindeutig mehr zu, als üblich. Gerade in der Sommerzeit war sie viel lieber draußen unterwegs. Auch, wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte. Besonders heute nicht. Der Himmel war bewölkt und grau, es war nicht sonderlich warm und generell war das gesamte Ambiente auf der Insel nicht gerade sehr einladend. Nicht einmal Vögel, welche die Blondine sonst immer zeichnete ließen sich blicken. Stattdessen hörte sie immer nur entfernt aus den verschiedensten Ecken ein kleines, zögerliches Zwitschern als sie sich durch den Wald auf den Weg in die Stadt machte. Ja, es stimmte sie schon irgendwie ein wenig traurig nun nichts zu finden . Hatte sie doch extra in eben dieser Hoffnung das Atelier im Waisenhaus verlassen. Denn so sehr sie das Malen auf der Leinwand auch hingebungsvoll liebte, umso mehr war sie heute der Welt außerhalb des Gebäudes geneigt. Jeder hat mal einen Moment wo er von seinem liebsten Hobby abdriftete und sich anderem widmete. Außerdem war ihr Vorrat an Baumkuchen zur Neige gegangen und im Waisenhaus kam man bestimmt nicht an diese Art von Süßigkeit heran. So blieb der Künstlerin auch nichts anderes übrig als in die Stadt zu gehen. Gut in der Zeit lag sie ja zum Glück noch. Um diese Uhrzeit sollten die Läden alle noch offen haben.

So erreichte Shiina nach einem kurzen Marsch das Ende des Waldweges, welcher zum Waisenhaus führte und trat nun langsam und gemächlich weiter auf die Stadt zu. Auch hier war nicht viel los. Anscheinend hatte das Wetter auch hier die ganzen Leute eher dazu verleitet in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben, anstatt ihren Tag an der frischen Luft zu verbringen. Wer konnte es ihnen verübeln? Ihr zumindest war das mehr oder weniger egal. Nur vereinzelt blieb das Mädchen einmal stehen um ein Blick auf den Himmel über sich zu erhaschen und mit ausgestreckter Handfläche nach Regen Ausschau zu halten. Doch die Erwartungen der Engelin sollten in diesem Punkt leider nicht erfüllt werden. Ein paar der Leute beäugten sie bei dieser Geste. Nicht, weil sie merkwürdig war. Sondern weil an einem Inselweiten Feiertag wie diesem auch keine Schule war. Dennoch stand sie dort in ihrer Uniform. Letzten Endes konnte sie sich einfach nicht vom Tragen dieser Kleidung losreißen. Was natürlich auch auf ihre exzentrische Art zurückzuführen war. Der Spruch: "Kleider machen Leute" konnte bei ihr also schon einmal keine Bedeutung finden. Aber da die Leute hier sie auch schon größtenteils kannten, war das irgendwie auch wieder kein so großer Hingucker. Ziemlich zielsicher steuerte sich die Blondine nun durch die einzelnen Straßen der Stadt und je näher sie dem von ihr favorisierten Geschäft kam, umso belebter wurde die Umgebung. Vereinzelt kamen einem hektische Leute entgegen, hier und da auch mal mit Einkaufstüten in der Hand und wiederum andere gingen einfach nur in normaler Geschwindigkeit an den nun auftauchenden Ladenfenstern vorbei. Obwohl Shiina sich nicht großartig für die anderen interessierte, ja sie schon fast ausblendete, war es doch ein paar Mal nötig von ihr ein paar Leuten auszuweichen, welche das zierliche Geschöpf sonst wohl oder übel umgerannt hätten.

So stand die Engelin letzten Endes vor der Tür des Ladens, welcher ihre Baumkuchen in Massen verkaufte und vernahm das wundervolle Schild mit der Aufschrift "Geschlossen". Kein Grund, kein Zeitraum, gar nichts. Nicht einmal ein Klebezettel hing an der halb-verglasten  Tür und für einen kurzen Moment ließ die Blondine ihren Kopf hängen und ihre orange-roten Augen starrten geradezu auf dieses Schild. Ihr Blick wanderte zum Geschäft links. Dieses hatte allem Anschein nach offen. Gleichermaßen sah es mit dem Laden links davon, dort kamen sogar gerade ein paar Leute mit ihren Einkäufen hinaus. "...Das ist gemein...", sagte sie sanft zu sich selbst und drehte sich von der Tür weg um eine der Bänke an der Straße anzusteuern. Kein Baumkuchen, das musste die Künstlerin erst einmal verdauen und ihr schwer exzentrischer Geist tat sich wirklich nicht gerade leicht dabei. Dieses Mal mussten ihr die Leute ausweichen, weil sie sie einfach überhaupt nicht mehr beachtete. Wie ein Zug auf Schienen bewegte sie sich dort hin und blieb erst stehen, als sie sich direkt vor der Bank befand. Wo allerdings auch schon jemand saß. Ohne aber auch nur ein Wörtchen zu sagen, setzte sie sich neben diese Person und achtete nicht mal Ansatzweise darauf, dass die Sitzfläche nass sein könnte. Dann allerdings schaute sie zu ihrer Sitznachbarin hinüber. Ihre Haarfarbe war ein wahrer Kontrast zu der, momentan zumindest, tristen Umgebung und generell machte sie einen sehr fremden Eindruck auf sie. Besonders als sie sich selbst in den Ausschnitt schaute, verwirrte dies die Blondine doch irgendwie ungemein. "...Du...du bist neu hier, oder?...", fragte sie sanft aber monoton zu ihr hinüber und hatte ihren Blick auf ihren Schoss gerichtet, auf welchem ihre Hände ineinander greifend abgelegt waren. Immerhin hatte sie ein ausgezeichnetes fotografisches Gedächtnis in allen Bereichen. Andererseits war es aber auch eine sehr merkwürdige Art eine Konversation zu beginnen. Schließlich wird bestimmt nicht jeder  aus heiterem Himmel darauf angesprochen. Noch dazu wirkte es so als ob Shiina gerade eine Art Selbstgespräch führen würde. "...Deine Haarfarbe ist sonderbar in dieser Umgebung...", begann sie hinten anzuhängen, "...sie hat einen sehr starken Kontrast...". Die Bernsteinfarbenen Augen richtete sich nun gemeinsam mit ihrem Kopf auf und sie begann das Gesicht der Fremden neben sich zu fixieren. Ihre Mimik monoton und nichtssagend. Fast so als wäre sie irgendein Psycho, wenn man es denn so auffassen wollte. Immerhin wirkte sie nicht gerade sehr bedrohlich. Wenn sie das denn überhaupt irgendwann in ihrem Leben mal getan hatte. Aber das beste kam ja schließlich noch. "...Ich mag deine Haarfarbe...", war das letzte noch ausgesprochene das zwischen ihren Lippen hervor kam. Das sie sich mitten auf eine nasse Bank gesetzt hatte, ignorierte die Blondine bis jetzt vollkommen. Bestimm auch kein so blendender erster Eindruck....











Hey,  what color do you want to be?
The true work of art is but a shadow of the divine perfection.

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BeitragThema: Re: Auf der Einkaufsstrasse   Fr 29 Jul 2016 - 23:13

Während ich auf dieser halbfeuchten Bank meine Gedanken damit volllaufen ließ, wie ich meinen Hintern trockenbekomme, ohne das ich die Aufmerksamkeit der Leute auf mich ziehe, bemerkte ich gar nicht, dass sich eine komische Präsenz um mich herum gebildet hatte. Also legte ich meinen Kopf etwas nachhinten, schaute hinauf zu der verdunkelten Wolkendecke und lächelte ein wenig. Langsam, aber sich wurde es mir bewusst, wieso ich meine Gedanken so sher versuchte auf eine andere Bahn zu leiten. Meine Gedanekn sind und bleiben auschließlich bei ihm. Irgendwie, wenn ich mich daran erinnere, wusste ich, dass es diese Art von Mensch nur einmal im Leben gibt. Und so wusste ich auch, dass er sich niemals in jemanden wie mich verlieben hätte können. Sein Charakter erlaubte es ihm wohl einfach nicht. Und doch wurde ich trotz meiner Stärke und meines gesamten Stolzes schwach wie ein sich welkendes Papier, eingetaucht in Wasser, wenn er vor mir stand. Mein Kopf und mein Blick waren gegen den Himmel gerichtet, ununterbrochen. Es war bemitleidenswert, dass ich so schwach war. Und doch hat er mir den Teil meines Herzen herausgerissen, welchen ich unbedingt gebraucht hätte um ihn zu vergessen. Dennoch gab es dieses eine aber. Ich wollte erst gar nicht daran denken und schlug mir mit beiden Händen auf die Wangen, so laut, dass es einen schallenenden Klang hinterließ. Ich senkte ich meinen Kopf, samt meines Blickes auf die Einkaufstraße und erkannte augenblicklich die verwirrten Gesichter der vorbeilaufenden Menschen. Schlagartig wurd emir ganz rot im Gesicht, aber was noch schlimmer war, waren die Abdrücke meiner Hand auf meinen Gesicht, welche ich sah als ich mein Handy aus der Hoodietasche nahm. Ich sehe ja schrecklich aus. Die Haare konnte ich nicht mehr so lassen. Zumindestens meinte sogar Tetsu, dassmir die Haare offen besser stehen. Wobei ich ja immer noch denke, dass er das gesagt hat, weil ich ihn wohl mit dem Pferdeschwanz an der Nase gekitzel habe, wenn er hinter mir stand. Und da war es wieder, das für mich typische eingeschnappte Schmollen.

Keine ganze Minute schmollte ich vor mich rum, da hörte ich wie jemand direkt neben mir sagte: "Ich mag deine Haarfarbe..". Langsam drehte ich meinen Kopf zur Seite aus der die Stimme kam. Es war eine weibliche soviel stand fest. Ich dachte so an das Alter zwischen 16 und 20, allerdings war sie so monoton und nichtssagen, da könnte ich auch komplett daneben liegen und sagen es wäre ein pubertierender Junge. So langsam kam ich dem Punkt näher, dass ich das Gesicht zur Stimme erkennen würde, aber dennoch dachte ich daran: Wie lange sitzt er oder sie schon hier? Und hat diese Person alles mitbekommen, was ich gemacht habe. Wie auch immer. Dann sah ich in ein monotones, absolut nichts sagendes Gesicht - von welchem ich nur wusste, dass es meine Haarfarbe mag. Aber einst beruhigte mich: Es ist ein Mädchen. Zumindestens hoffe ich das und nicht irgendein verrückter Crossdresser, der sich als kleines japanisches Mädchen ausgibt und hier irgendeine Nummer versucht. Ich war auf eine Art ziemlich angeekelt, aber auf die andere Weise könnte ich ja meinen Spaß damit haben. Ich meine, ein Crossdresser auf einer Insel für Wesen, und ja die zähle ich auch dazu, wäre jetzt nicht das untypischste. Aber ich gehe trotzdem mal solange davon aus, dass es ein Mädchen ist und bleibt. Also drehte ich mich zu ihr hin, mich mit meiner linken Hand auf der nassen Bank stützend und die rechte in Bereitschaft haltend. Ich kniff die Augen etwas zusammen und musterte die zierliche Person vor mir. Sie hatte die richtigen Kurven betont bekommen und an der Oberweite, nun ja. Zwischen B und C würde es schon irgendwie sein. Ich lächelte darauf ein bisschen fies und näherte mich mit dem Gesicht der kleinen Person. Dann gab ich dem Mädchen, ja nun ging ich davon aus, einen kleinen Kuss auf den Mund und entfernte mich darauf. Meine Drachenzunge ließ ich kurz über meine Lippen schnallen und belächelte das ganze Drama. "Ich bin Satsuki Momoi und ich bin neu hier!", sagte ich als würde man mich verhaftet haben und nichts desto trotz belächelte ich das Ganze Spektakel weiterhin. Ich ging mir kurz mit der rechten Hand durch die Haare und spielt dann mit einigen um meinen Zeigefinger herum, bis ich mich mit einem Lächeln für ihr kompliment bedankte. "Ich mag deine zuckersüßen Augen..", quischte ich peinlicherweise und korrigierte meine Stimmenlage und wiederholte es. Allerdings so fiel mein Blick auch noch einmal auf ihre Oberweite und ich belächelte dies ein wenig. "Ich würde gerne etwas weniger haben so wie du!" sagte ich mit einem verführrerischen Lächeln und ging mir mit der Zunge über die Oberlippe...
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