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 Der Hafen

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AutorNachricht
Bürgermeister Koji

Zen 112
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BeitragThema: Der Hafen   So 11 Okt 2009 - 15:04

das Eingangsposting lautete :

Der Hafen



Hier ankern wenige grosse Schiffe, jedoch viel kleine Boote. Ein bestimmtes Schiff ist hier auch geankert. Die S.K Isola. Sie ist ein Passagierschiff sowohl für Urlauber als auch für neue magische Teenager, die sich für das Waisenhaus & die Schule Shima No Koji interessieren.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 18 Jun 2014 - 16:10

Einstiegspost:

Mit einen Scheppern wurde die Planke herabgesenkt und die Durchsage erschien das man nun von Bord gehen möge. Walram zauderte zunächst noch etwas mit einen Mal lies er alles was er kannte von dannen ziehen und begann seinen ersten Schritt in sein neues Leben.
Langsam alles auf sich einwirkend lassend ging Walram die Hafenpromenade entlang „So schaut ab Heute meine neue Umgebung aus, ich frag mich wo man hier ein gutes Bier kriegt…“ während er vor sich hin-sinnierte bemerkte er einige kleine bunte Fische im Wasser „Was da wohl für eine Art ist?“ fragte er sich während er langsam herum-flanierte. Als er eine Bank erblickte beschloss er sich, sich auf eben jener Bank nieder-zu-lassen. Währen er so weltverdrossen das sich ihm bietende Panorama in Augenschein nahm begann er ohne es zu merken zu Singen „I bin da boarisch Hiasl, koa Kugl geht ma ei, drum fircht i koan Jaga und sollts da Teifi sei. Im Woid drauß is mei Hoamat, im Woid drauß is mei Leben, da schiali di Reh und Hirschal und Wuidsau aa danebm….“
Langsam in sich hineinsingend betrachtete er seine Umgebung und fertigte sogleich eine Zeichnung jener ihm unbekannten Fische in seinem Notizbuch an. Mit einen „Schaut gut aus“ beendete er seine Zeichnung und klappte sein Büchlein just zu.
Nachdem er kurz in einen leichten Schlummer fiel bemerkte er erst das es schon recht spät ist, als sich nun denn sein Magen zu Wort meldete sagte er leise leicht errötend: "Ich sollt mich mal nach einem Laienrefektorium oder dergleichen umschauen ist ja auch schon zeit fürs Abendmal" Mit diesen Worten zog er langsam auf Ausschilderung achtend von dannen.

Tbc --> Speisesaal
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Do 8 Jan 2015 - 19:42

~First post~

Juliet Sheehan

Mit ziemlich sicheren Schritten betrat ich den schneebedeckten Boden und atmete erleichtert aus. Hier war ich nun. Isola. Es war schon relativ spät abends und ich war erschöpft von der langen Anreise mit dem Zug und dem Schiff. Aber ich hatte es geschafft. Nein, besser gesagt; wir hatten es geschafft. Noah und ich. Ich hielt meinen Sohn an der Hand, damit er nicht sofort los laufen konnte um alles zu erkunden. Er war einfach so ein aktiver kleiner Junge, der mit Sicherheit nicht mal annähernd so müde war wie ich nun. In meiner anderen Hand trug ich unsere Reisetasche und auf meinem Rücken hatte ich noch einen großen Rucksack geschnürt. Der Schnee fiel leicht vom Himmel herab und am Hafen war außer uns niemand. Kein Wunder, es war Heiligabend. Der Gedanke daran, das wir so überstürzt herkommen mussten und wir noch nicht einmal mehr als ganze Familie Weihnachten feiern konnten stimmte mich etwas traurig, jedoch lächelte ich tapfer. So war es das beste, dass war Keenan, meinem Mann, und mir bewusst gewesen und deswegen wird es auch okay sein, die Feiertage ohne meinen Ehemann zu verbringen.
Ich schaute zu Noah runter, froh das er immer noch an meiner Hand war und nicht schon längst davon gerannt war. Er wird es hier gut haben, da war ich mir ziemlich sicher und er wird sich schnell an alles gewöhnen. In Gedanken verloren drückte ich seine Hand etwas fester. "Und, bereit für unser neues Zuhause?" Ich lächelte meinen Sohn an und vergrub dann mein halbes Gesicht wieder im Schal, da es wirklich kalt war.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Fr 9 Jan 2015 - 11:20

Schier endlos waren die beiden unterwegs. Oder kam es nur dem kleinen Sohn der Krankenschwester so lange vor? Im Zug konnte er schlafen und auf seinem Gameboy spielen, auf dem Boot, auf welches sie zu aller letzt angewiesen waren, spielte sich all das aber nicht. Die Bootsfahrt war sehr stürmisch gewesen und je näher die unvollständige Familie sich der Insel näherte, umso kälter und eisiger wurde der Wind. Auch der Wellengang war dem kleinen Blutsauger zu hoch, weshalb sein Gesicht sich noch blasser verfärbte, als es ohnehin schon war.
Mit wackeligen Beinen betrat Noah mit seiner Mutter an der Hand endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Grummelig verzog er das Gesicht, blieb gleich abrupt am Holzsteg stehen und legte seinen kleinen, bunten Rucksack auf den Boden, aus welchen er einen dickeren, winterlichen Pullover herauszog, der von Falten nur so wimmelte. Seine warmen Klamotten befanden sich nahezu allesamt in dem Koffer, welchen Juliet verzweifelt mit sich mittrug. Nachdem Noah sich den Pullover überzogen und den Rucksack wieder umgeschnallt hatte, blickte er zu seiner Mutter hoch. "Du hast gesagt, es ist hier voll warm und cool, aber es ist hier überhaupt nicht cool und voll kalt und überhaupt ist hier niemand!", beklagte sich der Dreikäsehoch, nachdem seine Mutter den Knaben freundlich gefragt hatte, ob er denn bereit für sein neues Zuhause wäre. "Nein!", hing er noch protestierend dran und verschränkte seine Arme, weigerte sich somit, weiterhin die Hand seiner Mutter zu halten. "Ich versteh nicht, warum wir nichtmal Weihnachten noch mit Papa feiern konnten und Geschenke krieg ich wahrscheinlich auch keine", jammerte er weiter und ließ seinen Blick dann nochmals über den Hafen gleiten. Was für ein schöner Zeitpunkt, um einen Umzug zu tätigen. Anstelle dass sie alle zu dritt unter dem großen Weihnachtsbaum Lieder sangen, Geschenke auspackten und gemeinsam aßen, war der Kleine nun mit seiner Mutter irgendwo im Nirgendwo gelandet. Sogar Schnee lag hier! In Norditalien war dieser bislang ausgeblieben. Ob Juliet wenigstens wissen würde, wo die beiden lang gehen müssten? Noch immer war unklar, ob Noah in den Genuss eines eigenen Zimmers wie Zuhause kommen würde.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 25 Jan 2015 - 16:35

Juliet Sheean

Ich musste mir auf meine Unterlippe beissen, als Noah anfing rum zu meckern. Natürlich konnte er nicht einfach ja sagen und sich über den Schnee freuen, so wie jedes kleine Kind in seinem Alter. Was hatte ich auch anderes erwartet? Der kleine war einfach kein braver und einfacher Sohn aber er war meiner, also stieß ich kurz etwas Luft aus und versuchte eine ruhige Stimme zu bewahren, obwohl ich selber ziemlich erschöpft war und keine Lust auf Diskussionen hatte. "Ich weiß Noah. Das Wetter ist halt nicht immer zuverlässig." Ich zuckte mit meinen Schultern, wegen dem Wetter mussten wir nun wirklich nicht streiten. "Es wird hier bestimmt bald wieder schön warm sein." Vor allem wollte ich nicht länger hier in der Kälte stehn bleiben, also fing ich an am Hafen entlang zugehn, weiterhin mit meinen Sohn an der Hand. "Es ging leider nicht anders. Wir mussten heute anreisen, sonst hätte ich den Job nicht bekommen. Ich finde es doch auch nicht so besonders schön ohne Papa aber der kommt doch bald nach." Ich blieb wieder stehn und hockte mich dann vor meinen kleinen Sohn hin. "Und wenn du brav warst, dieses Jahr, dann kommt natürlich auch hier her der Weihnachtsmann und bringt dir Geschenke." Mit einem Lächeln auf den Lippen strich ich Noah durch seine weißen Haare und richtete mich dann wieder auf. Aus meiner Jackentasche holte ich dann einen Zettel raus, auf den der Weg zu unserem vorübergehenden Zimmer beschrieben war. "So und nun lass uns endlich hier weg und ins Warme rein!" Ich sah mir die Wegbeschreibung genau an und war mir sicher das ich das Waisenhaus im Hand um drehn finden würde.

Tbc.: Das Zimmer von Noah und Juliet? D:
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Di 14 Jul 2015 - 23:59

cf: Hafen

Im schnellen Gang, schon fast rennend, begab ich mich aus der Schule heraus in Richtung Hafen. Das meine Schuhe mal so gar nicht dafür geeignet waren, ignorierte ich in diesem Falle einmal. Zu sehr war ich damit beschäftigt mir selbst Vorwürfe über meine eigene Inkompetenz zu machen. Ich hatte es verpennt. Ich hatte es wirklich total, vollkommen verpennt! Und das auch noch beim Empfang des neuen Direktors. Ist ja nicht so, dass ich einen Zettel auf meinen Mappen kleben hatte auf dem stand: "Empfang des neuen Direktors am Hafen um 16:40." So gesehen war ich nun schon zehn Minuten zu spät. Das machte mal einen tollen Eindruck! Wie sollte ich denn das bitteschön erklären? ich meine, wie kommt das denn rüber? Wenn ich nur daran denke was der nun von mir halten würde. Das hast du ja mal wieder sehr gut gemacht Eve. Wirklich ausgezeichnet.
Ich zog das Tempo noch ein bisschen weiter an. Jeder einzelne Schritt meiner Schuhe hallte wie ein Hammerschlag durch die Straßen. Es musste sich wohl anhören als ob jemand gerade ziemlich laut einen Nagel in ein Holzbrett schlagen würde. Mir aber war das im Moment nebensächlich. Ich sollte - nein durfte mich nicht noch weiter verspäten. Umso erleichterter war ich als ich endlich in die Straße des Hafens einbog. Sogleich peitschte mir auch schon die erste, warme Brise des Windes entgegen. Eine Sache an die ich mich nie gewöhnen werde. Als gebürtige Engländerin war mir das gleiche in kalt eindeutig lieber. Nun eröffnete sich mir auch endlich der Blick auf das Hafengebäude. Es war auf Säulen gebaut und mit Stegen an das Festland angeschlossen. Das Schiff, die S.K Isola, war bereits dort vor Anker liegend. Mit dem gleichen Schiff bin auch ich damals auf die Insel gekommen. Eigentlich war es eine ziemlich gemütliche Reise gewesen. Aber jeder sah das ja bekanntlich anders. Zumindest schien das Schiff erst eben gerade angekommen zu sein. Denn noch niemand schien über den Steg entlang zum Festland zu laufen. Was mich insgeheim etwas erleichterte.
Beim Hauptsteg angekommen, blieb ich stehen. Völlig außer Atem setzte ich mich auf eine der nahe gelegenen Bänke. So gerne ich auch verschnaufen würde. Ich konnte es mir nicht leisten den Direktor jetzt zu verpassen, weswegen ich nun erst einmal den Zettel mit Abholzeit und Name, sowie ein Foto meines neuen "Chefs" herausholte. Danach stellte ich die Tasche neben mir auf die Bank, überschlug meine Beine und schaute wartend den Steg entlang.
Kurz betrachtete ich das Bild. Wie der wohl drauf war? Im Kollegium hieß es nur der Mann hätte schon alles Mögliche erlebt und gemacht. Was er wohl Beruflich bis jetzt gemacht hat? Die einzige Sache welche ich wusste war, dass er deutlich älter war als ich. Sieben Jahre unterschied waren es, wenn ich mich richtig entsinne. Generell war ich wohl eine der jüngsten Lehrkräfte hier. Wahrscheinlich ein Grund warum mich andere manchmal etwas weniger ernst nahmen. Obwohl die Schüler heute eigentlich total in Ordnung waren.
Prüfend schaute ich nun ein weiteres Mal auf den Eingang. Es kam keiner.. Konnte es sein das alle schon aus dem Boot ausgestiegen sind? Langsam wurde ich stutzig. Ich hatte ihn doch nicht wirklich verpasst, oder?

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 15 Jul 2015 - 0:43

Seit geschlagenen zehn Minuten saß Kazuto schon im Passagierraum des Schiffes. Er dachte er habe endlich seine Abneigung gegen die Gewässer der Welt unter Kontrolle bekommen, aber er wurde während der Überfahrt immer wieder daran erinnert, dass dies nicht der Fall war. Wasser ist eindeutig der natürliche Feind der Menschen, schließlich kann das jede Wasserleiche bestätigen. Er wollte gerade aufstehen um endlich von dieser teuflischen Maschine namens Schiff zu kommen, da bemerkte er eine jüngere blonde Frau die zum Steg des Schiffes rannte und sich panisch umschaute sowie sich kurze Zeit später auf eine Bank in der Nähe des Stegs platz nahm. Mit langsamen Schritten, die fast schon über den Boden schliffen, machte er sich auf den Weg zur Brücke, die Schiff und Steg verbunden hatte. Gerade als er die Brücke betreten wollte, stolperte er über die Erhöhung an der Brücke und lag nun flach auf der Brücke. Er blieb noch eine Weile regungslos liegen und nach kurzer Zeit hörte man nur noch ein dumpfes "Aua...". Kazuto richtete sich langsam auf, schlug mehrfach gegen seine Kleidung um den Dreck wegzumachen und fasste sich gegen seine blutige Nase. Er schaute sich schnell um und stellte fest wie ihn die blonde Frau mit einem interessierten Blick anschaute. Er wollte gerade weitergehen, da fing sie auch schon an zu kichern. schweren Schrittes machte er sich auf um endlich das Hafengebäude zu erreichen. Als er wenige Sekunden später am Anfang des Stegs stand schaute er Nase haltend die Frau an und grüßte sie höflich, "Ehm... Hallo...". Er traute sich nicht nach einem Taschentuch zu fragen da ihm die gesamte Situation gerade zu peinlich war. Wortlos setzte er zum Schritt an und schaute währenddessen noch zu der kichernden Frau und gerade als er nach vorne schaut lief er gegen eine Laterne. Kazuto blieb wieder eine kurze Zeit stehen und er gab wieder ein leises "Aua..." von sich. Er fasste sich gegen seinen schmerzenden Kopf und ihn überkam plötzlich das Gefühl von absoluter Scham. Er wollte gerade einfach nur noch losgehen bis ihm auffiel, dass er gar keine Ahnung hatte wo er überhaupt hingehen muss. Kazuto blieb also stehen und ließ sich die Möglichkeiten durch den Kopf gehen. Erstens, könnte er einfach irgendwo hingehen und hoffen, dass er dieser peinlichen Situation entkommt, zweitens, könnte er das versuchen zu ignorieren und einfach schnell diese kichernde blonde Frau nach dem Weg fragen oder drittens, könnte er einfach wieder auf das Schiff steigen und ganz von vorne Anfangen um nicht ganz so dumm dazustehen. Kazuto war der Meinung die dritte Möglichkeit wäre die beste und er bewegte sich schnellen Schrittes in Richtung Schiff. Die Frau wollte ihn beim vorbeigehen anhalten und etwas sagen aber er würgte diesen Versuch ab indem er die Hand hob und zu ihr sagte, "Warten sie kurz...". Wieder im Passagierraum des Schiffes machte er dasselbe wie vorher nur mit dem genialen Plan ohne hinfallen und ohne gegen die Laterne zu laufen. Gesagt getan schaffte er es dieses Mal ohne hinfallen indem er sein Bein gefühlt 100 Meter erhob um die Brücke zu betreten und hinüber zu laufen. Mit einem stolzen Blick in Richtung Himmel bewegte er sich zu der Bank und fragte die junge Frau dann sofort und mit hoffnungsvoller Stimme, "Entschuldigung, aber können sie mir zufällig sagen wo hier die Schule zu finden ist?". Die junge Frau schaute ihn nur verwirrt an und fing auf einmal laut an zu lachen. Kazuto überkam das Gefühl, dass sein erneuter Versuch, ohne hinzufallen vom Schiff zu kommen, nicht ganz so gut angekommen ist wie er erhoffte.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 15 Jul 2015 - 18:40

Noch geschlagene fünf Minuten saß ich auf der Bank. Meinen Blick starr in Richtung des Stegs gerichtet. Eigentlich war ich gerade drauf und dran woanders zu suchen. Doch just in diesem Moment kam eine Person aus dem Hafengebäude gelaufen. Ein Blick auf sein Gesicht und anschließend auf das Foto brachte mir ziemlich schnell nahe, das es sich hier um unseren neuen Direktor handeln musste. Er war größer als ich dachte. Außerdem fand ich, sah er wirklich sehr annehmbar aus. Für jemanden der angeblich schon so viel erlebt hat durchaus annehmbar. Ein Urzeitmensch war er zumindest nicht. Dann jedoch passierte etwas, was ich so nicht für möglich gehalten hätte. Während er dem Steg folgte, stolperte er über eine Bodenwelle und fiel ziemlich spektakulär in Richtung des Bodens. Mit anzusehen wie der Mann langsam aber sicher seinen Kampf gegen die Schwerkraft verlor, brachte mich schon dem lachen nahe. Auf die Idee ihm zu helfen kam ich natürlich auch, immerhin war er mein neuer Vorgesetzter. Aber auch das erledigte er wieder einmal selber. So wie er auf mich zuging erwartete ich schon, dass man ihm gesagt hatte jemand würde auf ihn warten. Jedoch kam von seiner Seite aus nur eine Schale, nicht viel aussagende Begrüßung. Verwirrt schaute ich ihm hinterher. Er ging einfach weiter. Einfach so! Anscheinend hatte ihm doch niemand Bescheid gesagt. Doch ehe ich ihn ansprechen konnte, ereignete sich schon das nächste Schauspiel. Während er sich mit seinem Blick auf mich fixierte, lief er wie ein Rammbock frontal gegen eine, sich neben der Bank befindende, Straßenlaterne. Ich konnte es einfach nicht glauben. Es sah so urkomisch aus das ich gar nicht anders konnte als los zu prusten. Jeder andere Mensch hätte sicherlich das gleiche getan. Die ganze Szenerie war einfach zu amüsant als das man sie nicht lustig finden könnte. Eigentlich hätte ich in diesem Moment schon laut losgelacht, obwohl ich ja eigentlich nichts von Schadenfreude halte. Jedoch hielt mich der Gedanke, dass es sich hier um meinen neuen Chef handelte, durchaus zurück.
Nachdem der Schwarzhaarige sich dann Anscheinend wieder gefangen hatte und dies mit einem mürrischen "Aua!" zum Ausdruck brachte, erhob ich mich langsam von der Parkbank. Erst jetzt bemerkte ich, dass meine Füße mir doch etwas an den Seiten schmerzten. Ein unangenehmes Gefühl, aber daran schuld war ich selber. Warum sprinte ich auch in hochhackigen Schuhen? Ein Wunder das ich nicht gestolpert bin. Angenehm wäre das auf jeden Fall nicht gewesen, aber vergessen wir das wieder! Den Schmerz verdrängend wandte ich mich nun dem neuen Direktor zu. Nicht das er jetzt einfach weiterging. "Ähm...Entschuldigen sie....", begann ich unsicher meine Anrede und wollte ihn gerade an der Schulter berühren, da drehte er sich schlagartig zu mir um. Mit dem Kommentar "Warten sie...", wies er meinen Versuch der Kontaktaufnahme zurück und begab sich wieder zurück auf das Schiff. "Ehhhhh...", gab ich leicht verwirrt von mir während er wieder im Innenraum des Schiffes verschwand. Er war komisch. Nein, komisch war schon gar kein Ausdruck mehr. Eigen? Ja, das Wort würde es wohl am besten beschreiben. Wie konnte man nur so neben den Schuhen stehen? Gut, es war amüsant. Aber trotzdem. Irgendwie zweifelte ich gerade an der schulischen Personalabteilung. Eins stand fest. So hatte ich ihn mir auf jeden Fall nicht vorgestellt.  
Eine kurze Zeit starrte ich noch auf den Eingang des Bootes. Ich war mir echt nicht sicher ob er nun aufs Schiff gegangen ist, weil er etwas vergessen hatte. Oder ob er gleich wieder abreisen wollte. Nachgucken wollte - und brauchte ich zum Glück auch nicht. Denn zu meinem Glück kam er genau im darauffolgenden Moment wieder auf den Steg gelaufen. Dieses Mal fiel er nicht hin. Zielgerichtet lief er nun wieder auf mich zu. Ich konnte mich mittlerweile schon nicht mehr zurückhalten. War er ernsthaft noch einmal zurückgelaufen um alles von Anfang an richtig zu machen? Ein amüsiertes Grinsen zierte meine Lippen und mein Blick sprach Bände. Der Typ war ja echt total verpeilt.
Bei mir angekommen blieb er in stolzer Körperhaltung vor mir stehen. Ich hatte es mittlerweile schon schwer genug mich zurückzuhalten und seine nun folgende Frage machte es nicht besser. Allein die Stimmlage gab mir den Rest. Sofort fing ich an laut loszulachen. Natürlich versuchte ich diesen Anfall in Grenzen zu halten, aber so direkt war es mir erst nach einer gefühlten Minute möglich wieder volle Kontrolle über mich selbst zu erlangen. Etwas verschnaufend begann ich dann zu antworten."...Ja können sie....ähm... ich meine natürlich kann ich...", wieder begann ich kurz los zu prusten, "...entschuldigen Sie bitte...eigentlich ist das so gar nicht meine Art.", entschuldigte ich mich bei ihm. Das musste ja gerade sowas von unhöflich rüberkommen. "Sie müssen Kazuto Takahashi sein. Freut mich! Ich bin hier um sie abzuholen und - sofern sie wollen - herumzuführen. Mein Name ist Eve Lunatique, ich arbeite als Lehrerin an der Schule, welche sie nun leiten.". Nun hielt ich ihm die Hand als förmliche Begrüßungsgeste entgegen. Auch wenn ich nicht mehr lachen musste. Das Grinsen auf meinem Gesicht verblieb und die Chancen es bis heute Abend loszuwerden waren mehr als nur gering.  "Ich hoffe sie hatten eine angenehme überfahrt.", meinte ich noch abschließend. Wie schon gesagt. Bootsfahrten sind nicht jedermanns Sache.

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BeitragThema: Re: Der Hafen   So 19 Jul 2015 - 12:55

Kazuto stand nun immer noch sehr verwirrt an selber Stelle und er überlegte sich auch weiterhin welchen Fehler er getan hatte bzw. warum die blonde Frau ihn auslachte. Nachdem besagte Frau aufhörte zu lachen und sich langsam fing sagte diese nur, "...Ja können sie....ähm... ich meine natürlich kann ich...", und wieder fing sie zum lachen anzusetzen. Kazuto war sich nun sicher, dass sein Manöver, welches seine ersten beiden Versuche vertuschen sollte, nicht erfolgreich war und nun war ihm das auch wieder etwas unangenehm. "...entschuldigen Sie bitte...eigentlich ist das so gar nicht meine Art." , sagte sie plötzlich und setzte sofort erneut an, "Sie müssen Kazuto Takahashi sein. Freut mich! Ich bin hier um sie abzuholen und - sofern sie wollen - herumzuführen. Mein Name ist Eve Lunatique, ich arbeite als Lehrerin an der Schule, welche sie nun leiten.". Nachdem diese Frau sagte, dass sie zu der Lehrerschaft der Schule gehört, wo er arbeiten wird. Sie hielt ihm, ohne das er dies sofort bemerkte, die Hand entgegen und er, wie gesagt bemerkte dies nicht. Kurze Zeit später fiel ihm die Hand auf und er griff nach besagter Hand um diese dann auch zu schütteln. Er schaute ihr ins Gesicht bzw. in die Augen und sie setzte auch wieder zu einem weiteren Satz an, "Ich hoffe sie hatten eine angenehme überfahrt.". Kazuto wurde nach dieser Aussage sofort wieder übel und sein Gesicht wurde etwas blasser, als er an die Wellen des Meeres dachte. "Ja... Natürlich... ich liebe Boote... und das Meer... echt wunderschön...", sein Gesicht wurde noch bleicher und er versuchte sich abzulenken indem er an schöne Dinge in seinem Leben denkt, wie zum Beispiel seine Familie oder Blumenwiesen. Kazuto stand kurz am Steg und schaute dann wieder zum Meer hinaus... er dachte wieder an die Überfahrt und ihm wurde sofort übel... Nein, er kann diesen Fluch nicht entkommen, denn er hasste das Wasser einfach zu sehr. Er schaute sich wieder um und sah die blonde Lehrerin an, "Ich bin Kazuto Takahashi, die Freude ist ganz meinerseits... Ich würde mich sehr freuen wenn sie mir die Umgebung zeigen würden. Immerhin besser als wenn ich mich verlaufe und nie wieder nach Hause finde!", lachte er los und schaute ihr wieder direkt in die Augen. Er deutete mit seiner Hand auf den Weg, weg vom Hafen, in der Hoffnung endlich vom Wasser wegzukommen. Warum konnte sich diese Insel kein Flughafen leisten... warum musste es unbedingt Wasser sein? Hätte er das vorher gewusst, dann hätte er das Job Angebot gar nicht erst angenommen. Naja..., dachte er sich ,Jetzt war ich schon hier, dann kann ich auch gleich hier bleiben..., dachte er sich erneut. "...Ansonsten müsste ich wieder in das Boot...", sagte er leise und unbewusst. um das kurze schweigen zu brechen und um neue Informationen sammeln zu können, fragte Kazuto sie, "Wie sind denn die anderen Leute an meinem neuen Arbeitsplatz, oder eher, wie sind denn so allgemein die Leute hier auf der Insel?". Er schaute sie unbewusst an und dachte über ihren Namen nach... er musste zugeben, dass er im ersten Moment leider nicht richtig hingehört hatte und somit ihren Namen nicht mitbekam. Langsam schweifte sein Blick ab und er fing an, extrem konzentriert, nachzudenken, "Wie war er gleich? ...Maja? Nein, das klingt nicht nach den Namen... Eva? Nein, auch falsch, aber trotzdem schon näher... Steve! Nein sie ist ja eine Frau... Ah genau es war Eve richtig? Ach fragen wir einfach mal nach...". Er schaute sie wieder direkt an und setzte erneut eine Frage an, "Wie war nochmal dein Name? Eve oder?", er deutete wieder auf den Weg vor sich und schaute sie erwartungsvoll an.
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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mo 20 Jul 2015 - 3:33

Eine ganze Weile stand ich mit ausgestreckter Hand vor meinem neuen Chef und wartete eigentlich darauf, dass er diese auch annahm. Eine gut gemeinte Geste zur Begrüßung. Manieren musste man ja schließlich auch zeigen, oder nicht? Er jedoch schien mehr an der Umgebung interessiert als an meiner Hand. Zumindest im ersten Moment schien es so. Irgendwie fühlte ich mich in diesem Moment ein wenig veräppelt. Ich wusste ja nicht ob er das jetzt mit Absicht machte um mich für meinen Lachanfall eben gerade zu bestrafen. Im Nachhinein tat mir das sowieso unendlich leid! Wie schon gesagt, so war ich eigentlich gar nicht.
Als er dann endlich meine Hand ergriff, atmete ich doch etwas erleichtert auf. er nahm es mir doch nicht übel. Ein Glück! Allerdings schien ihn meine Frage mit der Überfahrt nicht sehr gut zu gefallen. Er wurde nämlich von einem Moment auf den anderen Blass, sehr blass. Eigentlich hätte er von seiner Momentanen Gesichtsfarbe her Graf Dracula persönlich sein können. Doch die Frage ob er ein Vertreter der vampirischen Art sei verkniff ich mir an dieser Stelle erst einmal gekonnt. Würde bestimmt keinen wirklich guten Eindruck hinterlassen. Abgesehen davon wollte ich ja nicht zu aufdringlich wirken. Nachdem er meine Hand wieder losgelassen hatte, stellte er sich nun noch einmal Formal mit Namen vor. Nicht unbedingt nötig, aber umso besser für mich. So konnte ich zumindest der Gefahr entgehen seinen Namen falsch auszusprechen. Abgesehen davon wirkte das Lachen, welches er im Nachhinein mit seiner Annahme meines Angebotes beifügte, irgendwie beruhigend auf meine Nerven. Vielleicht war er ja doch der richtige für den Job und meine Vermutungen hatten sich nur als fehlgeschlagener erster Eindruck erwiesen. "Dann werde ich dieses doch umgehend in die Wege leiten.", antwortete ich mit einer leicht fröhlichen Stimme und wollte gerade in Richtung statt losgehen, da kam eine andere Frage von ihm.
Wie die Leute hier auf der Insel wären. Eine sehr gute Frage eigentlich. So genau konnte selbst ich das seit 4 Monaten nicht einschätzen. "Nun.", begann ich meine Antwort etwas zögernd, "Die Stadtbewohner sind allesamt freundlich, zumindest die meisten. Keiner hegt aber so wirklichen Groll gegen die anderen Wesen hier. Natürlich ist immer etwas Skepsis vorhanden, aber das stört meistens nicht. Und dann war da noch...". Etwas nachdenklich legte ich den Zeigefinger an meine Unterlippe. Die Leute in der Stadt hatte ich abgehakt. Aber da war noch etwas, was er wissen wollte. "Achja!", rief ich kurz darauf auf und lächelte wieder. "Das Kollegium hier besteht aus einer ganzen Reihe von Leuten. Als aller erstes wäre da Silvia. Auch Lehrerin und naja, eine Vertreterin der  autoritären Schule? Kann man das so nennen? Auf jeden Fall sowas in der Art. Dann wäre da noch Bernardo, aber persönlich habe ich ihn leider nie gesehen. Die Unterrichtspläne waren wohl immer so gelegt, das ich ihm nie über den Weg gelaufen bin. Eigentlich Schade.". Nun war ich aber doch etwas Ratlos. Denn wie sollte ich ihm das jetzt schonend beibringen. Wer hört schon gerne dass ein Großteil der Lehrerschaft gar nicht arbeitet? Verlegen kratzte ich mich deswegen bei dem Teil der Antwort am Hinterkopf. "Tja und der Rest ist irgendwie nie da....". Oh Mann! Das musste ja einen tollen Eindruck machen. Ich sträubte mich schon innerlich bei dem Gedanken, dass er eventuell gleich wütend wie eine Rakete abheben - und zurück nach Hause fliegen würde. Für den Moment aber hielt er sich erstaunlich ruhig.
Stattdessen brabbelte er irgendetwas komisch klingendes in sich hinein, während sein Blick sich in irgendetwas anderem als meinem Gesicht verlor. War das Aggressionsmanagement? Oder wie sollte ich das jetzt verstehen? Genau wissen wollte ich es auf jeden Fall nicht. Ich versuchte auch gar nicht genauer zuzuhören. Vielleicht war er ja so ein Voodoo-Priester oder so. Kann ja schließlich alles sein. Erst, als sein Blick sich wieder dem meinen zuwendete, wurde ich wieder aufmerksamer. "Ja, mein Name ist Eve.", gab ich ihm die Bestätigung zurück. Puh! Langsam wurde mir bewusst warum ich hierhin und nicht Silvia. Denn das Duzen gleich am Anfang hätte sie sich auf keinen Fall bieten lassen. Da hätte er auch der König von England - oder sonst wer sein können. Mich störte das nicht. Es war schön zu wissen, dass er so versuchte eine Kollegiale Ebene gleich am Anfang aufzubauen.
Nachdem nun auch dies geklärt war, ging ich schon mal einen Schritt voraus. "Na gut, wollen wir?", fragte ich und drehte mich mit einem Lächeln zu ihm um. "Wenn sie jetzt schon Fragen haben, sagen sie es ruhig. Ich führe sie erst einmal in Richtung ihrer Wohnung. Da können sie ihr Zeug dann abstellen.", erklärte ich und schaute an ihm herunter. Doch soweit ich sah, hatte er nichts dabei. "Sagen sie, haben sie überhaupt etwas dabei, oder ist ihr Gepäck schon vor ihnen angekommen?" . Das konnte doch unmöglich sein. Ich meine, er ist doch nie im Leben ohne Klamotten hier! Oder?

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BeitragThema: Re: Der Hafen   Mi 12 Aug 2015 - 7:07

Nachdem er kurz wieder stehen blieb um sein Gespräch mit Eve in Ruhe wieder fortzusetzen schaute Kazuto kurzzeitig verträumt in Richtung Meer hinaus. Das Meer schlug hohe Wellen und schlug eben diese an die Säulen des Piers und an die Mauern des Hafens. Das Rauschen des Wassers hatte schon etwas beruhigendes seiner Meinung nach, aber wenn diese verfluchten Wellen während der Überfahrten wenigstens keinen Einfluss auf die Schiffe hätten, dann würde er das Wasser vielleicht auch mögen. Seine Gedanken vertieften sich weiter in diese Thematik und er schaute weiter auf das Meer hinaus. Der Wind blies ihm durch die Haare und die salzige Luft trieb Kazuto die Tränen in die Augen. Die Sonne ging schon unter und sah wunderschön auf dem Meer aus. Das Wasser wurde Gelb- Orange gefärbt und bekam so einen romantischen Schimmer, der ihn an vergangene Zeiten erinnerte. Langsam wendete er sich wieder seiner Begleitung zu und schaute sie wieder direkt an. Er ging wieder weiter und dachte über ihre Aussagen nach. Leider musste er wiedermal zugeben, dass er nur die Hälfte mitbekommen hatte und er überlegte wieder panisch, was sie gesagt haben könnte. Achja, sie erwähnte ihre Kollegen und Kolleginnen..., sein Blick wendete sich wieder in Richtung Boden. Die meisten sind nie da sagte sie.... Wie kann man das hier nur akzeptieren? Man muss doch diesen Menschen mal den richtigen Weg zeigen! Sie haben hier eine Pflicht zu erfüllen und diese müssen sie auch erfüllen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass hier wirklich alle anderen Kollegen und Kolleginnen etwas schluderig waren. Er konnte seinen Blick nicht abwenden während er darüber nachdachte, dass sie hoch wahrscheinlich einfach nur übertreibt. Er blickte wieder die Straße entlang und konnte sich das kichern nicht verkneifen, Ja so muss das sein, sie übertreibt bestimmt nur! Ihm fiel wieder ein, dass wenn er angekommen ist sollte er seine Schwester anrufen und ihr Bescheid sagen, dass er nicht während der Überfahrt vom Schiff gefallen ist. Er griff in Richtung Tasche bzw. Gepäck und bemerkte jetzt erst, dass seine Tasche nicht in seiner Hand war. Er blickte wieder panisch seine Begleitung an und fragte schnell "Wo ist meine Tasche??", er blickte wieder in Richtung Schiff und erst jetzt wurde ihm klar wo seine Tasche genau lag. Er setzte seinen Gang in Richtung Schiff fort und überlegte sich wie er seine Tasche holen kann ohne wieder auf besagtes Schiff zu müssen. langsam rannten ihn wieder Schweißperlen die Stirn hinunter und er wusste nicht genau was er machen sollte. Er blieb am Rande des Hafens stehen und schaute die ganze Zeit das Schiff an. Wie er schon sagte, er hatte ja nichts gegen das Wasser im Allgemeinen aber dieses geschaukel des Schiffes war die Hölle auf Erden. Er schaute wieder langsam und mit trägen Augen zu seiner Begleitung. Die Übelkeit konnte man schon kilometerweit in seinen Augen sehen. Langsam und leise ergriff er das Wort, "würden.... ähm... würden sie mir bitte... ähm meine Tasche aus dem Schiff holen?". Sein Blick wurde von träge zu traurig und hoffend. Er wusste nicht ob sie ihn verstanden hatte also wiederholte er dies noch einmal, nur etwas lauter, "Entschuldigen sie, aber würden sie mir bitte meine Tasche von dem Schiff holen. Ich habe leider eine... naja... Schiffsallergie...". Insgeheim hoffte er darauf, dass sie ihm das glauben würde aber sicher war er sich nicht.
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