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 Zimmer 203 - Cruel, Leviathan

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Leviathan
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BeitragThema: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Mo 17 Jan 2011 - 23:20

das Eingangsposting lautete :

Zimmer 203
Hier wohnen: Cruel und Levi




Das Zimmer ist auf der Fensterseite mit zwei Betten an der linken und rechten Wand, den dazugehörigen Nachtkästchen und einem kleinen Regal, das von beiden Mitbewohnern benützt werden darf, ausgestattet. Auf der Türseite befinden sich zwei Schreibtische mit Lampen und ein Kleiderschrank, um die Klamotten der Schüler aufzubewahren. An besonders heissen Tagen sorgt die im Zimmer eingebaute Klimaanlage für ausreichend Abkühlung. Die kürzlich neu gestrichenen, weissen Wände lassen den Raum besonders freundlich wirken.

Zustand des Zimmers: -
Dekoration: -
Lage des Zimmers


Zuletzt von Takeru Masaki am So 28 Okt 2012 - 15:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   So 3 Jun 2012 - 22:24

Es war lange her, dass sie das letzte Mal nebeneinander aufgewacht waren und Horie hatte wirklich vergessen, dass der Dunkelhaarige im Gegensatz zu ihr nicht wirklich ein Morgenmensch war. Ein wenig verunsichert zog sie die Hand wieder unter die Decke und betrachtete seinen Hinterkopf. Er würde sich bald beruhigen. Das er ein wenig ruppig zu ihr war irritierte sie im ersten Moment, hatte sie ihn doch in letzter Zeit nur von seiner freundlichen Seite erlebt, so wie er es ihr gegenüber eigentlich immer war. Man könnte meinen, dass die kleine Brünette wieder eingeschlafen war, so reglos, wie sie dort verweilte und geduldig darauf wartete, dass ihr Kindheitsfreund wieder zur Ruhe kam. Die grünen Augen folgten ihm, als er sich schließlich aufsetzte und Horie musterte ihn unwillkürlich eingehender. Es war eine völlig unbewusste Reaktion gewesen und als das Mädchen merkte, was sie da eigentlich tat sah sie schließlich auf das Kissen, um die Delle zu betrachten, die Levis Kopf hinterlassen hatte.
Der kalte Luftstrom, der sie streifte, als Levi die Decke anhob ließ die kleine Brünette frösteln und sie krümmte sich, rollte sich augenblicklich ein wenig stärker zusammen, als könnte sie die Wärme so gefangen halten. Umso dankbarer war sie, als der Dunkelhaarige die Decke wieder fallen ließ.
]Ja, habe ich. Es ist lange her, dass wir mal wieder eine Nacht zusammen verbracht haben...“ Ihre Stimme war leise und klang fast schon ein wenig unsicher. Es war beinahe so, als ob sie sich fragen würde, ob es richtig gewesen war. Es war ja nichts geschehen und dennoch waren sie beide älter geworden und keine Kinder mehr. Seiner zweiten Aussage musste sie dennoch ein wenig Protest entgegen bringen. Sie hatte ihren Mund schon zum Sprechen geöffnet, als sie ihn schließlich wieder schloss und Levi vorwurfsvoll entgegen sah. „Wer hat mich denn zugedeckt? Ich hab das nicht getan und außerdem ist diese Wärme doch wirklich schön. Du hättest mich ja wecken können...“ Horie schlug schließlich die Decke zurück. Sie konnte die Gänsehaut spüren, die sich augenblicklich auf ihren Armen bildete und die müden Glieder verlangten förmlich danach, dass sie sich streckte. Während sie dies tat und sich dabei richtig lang machte rutschte das grüne Shirt ein Stück nach oben und gab die Sicht auf ihren Bauchnabel frei. Es war einer der wenigen Momente, in denen man einen Blick auf ihre schmale Gestalt werfen konnte. Sonst vergaben die lockere Kleidung und die vielen Schichten, die sie trug doch eher, was sich darunter verbarg. „...aber ich bin froh, dass du es nicht getan hast.“ Ihre Stimme war ein noch ein wenig leiser geworden, als sie schließlich den Blick ihres Kindheitsfreundes auffing und ihm ein zufriedenes Lächeln schenkte.
Vorsichtig richtete sie sich schließlich selbst auf, rutschte näher an den Dunkelhaarigen heran, um seine Wärme zu suchen. Für einen Moment schwieg die Brünette, starrte einfach in den Raum hinein und doch in gewisser Weise nur ins Leere. „Weißt du Levi...“, Horie schluckte. Es fiel ihr nicht leicht so etwas zu sagen, doch sie hatte das Gefühl, dass sie es ihm einfach sagen musste, wenn es sie nicht quälen sollte... „Ich habe diese Nächte vermisst. Manchmal, da bin ich nachts aufgewacht und hatte gehofft dich an meiner Seite zu finden, so wie früher...“ Sie zog die Beine an den Körper und umschlang sie schließlich mit ihren schmalen Armen, ehe sie das Kinn auf die Knie legte. „Ich frage mich trotzdem, ob das richtig ist. Wir sind Freunde...aber wir sind auch älter geworden und nicht mehr die Kinder von damals...“ Unsicher sah sie aus den Augenwinkeln zu dem Dunkelhaarigen auf. Das Smaragdgrün ihrer Iris flackerte.
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Mo 4 Jun 2012 - 14:31

Dass Horie der Anblick ihres leichtbekleideten Kindheitsfreundes etwas aus der Fassung brachte und sie errötete, realisierte der Engel kaum - für ihm war es normal hier so rumzuhocken, denn wäre er nun alleine, würde er auch nichts anderes tun. Abgesehen davon war es bestimmt nicht das erste Mal gewesen, dass Horie ihn nur in Boxershorts sah.
"Jaaa, weil ich dich kenne, aber es schockt mich immernoch, genau wie vor Jahren.", antwortete der Nephilim seiner Kindheitsfreundin und spielte so immernoch auf ihre seltsamen Angewohnheiten, immer Wärme zu suchen, an. Auf den Rest ihres Satzes war der Schwarzhaarige nicht eingegangen, stattdessen verfolgte er ihre Bewegungen, wie sie sich streckte und blinzelte dann kurz zu ihrem Bauchnabel hinab, der dadurch für einen kurzen Augenblick zu sehen war. "So mager..", ging es dem Jungen durch den Kopf, als er ihren Bauch weiterhin musterte und mit seinen Blicken dann weiter zu seinem Bauch wechselte, was bestimmt so aussah, als würde er die beiden Staturen miteinander vergleichen. Aber konnte man das überhaupt? Immerhin war Horie ein Mädchen und ass sehr viel weniger als der Nephilim, der gerne mal reinhaute und nicht selten auch ihre Portionen mit verdrückte. Erst die Worte des Mädchens, die folgten, rissen den Engel aus seinen seltsamen Gedanken und er wanderte mit seinen Blicken wieder in ihr Gesicht. Für den Bruchteil einer Sekunde schenkte er ihr sein Lächeln: "Nö, das hab ich nicht übers Herz gebracht.", erklärte er Horie und staunte im Anschluss nicht schlecht, als sie immer näher an ihn ranrückte und scheinbar seine Wärme suchte, was ihr nicht zu verübeln war, denn Levis Körper strahlte wahrlich besonders viel Körperwärme aus. "Hm?", fragend blinzelte er in das Gesicht der Brünetten, als diese einstimmte und sich scheinbar etwas von der Seele reden wollte. Levi hingegen wurde eine Spur nervös, kratzte sich aufgrund dessen kurz am Hinterkopf, ehe er sich zusammenriss und seinen Kopf leicht schief legte und sich mit seinem Gesicht Hories etwas mehr näherte - als würde er sie nicht verstehen, wenn die Köpfe zu weit auseinander wären. Was danach folgte, liess die sonst so leeren und trostlosen Augen des Nephilims aber kurz aufleuchten. Ein Leuchten der Verwunderung? Als Horie dann ihr Beine anzog und das Kinn auf ihre Knie ablegte, entfernte sich auch Levis Gesicht wieder etwas von ihrem. Kurzerhand drehte er sich schliesslich noch im Schneidersitz um, was etwas komisch aussah, setzte seine Füsse auf den Boden und erhob sich sogleich. So stand er also mit dem nackten Rücken zu Horie gewandt vor dem Bett und erst jetzt tat er das, was Horie schon viel früher getan hatte: Sich strecken. Sein ganzer Körper, vorallem sein Rücken knackste dabei, als er die Hände in die Höh' streckte. Wie auch immer das nun, nach Hories Worten rüberkommen würde, auf jeden Fall nicht sehr ... gut. Während Horie dann weitersprach, drehte sich der Junge schliesslich wieder um, um sie wieder ansehen zu können. Seine Augen strahlten nun wieder die gewohnte Leere aus, während sich auf seinen Lippen ein Grinsen bildete. "Horie, hast du Angst, dass ich mich an dich ranmache?", warf er ihr kurzerhand an den Kopf, grinste immernoch und ging vor dem Bett in die Hocke, um mehr oder weniger mit seiner Kindheitsfreundin auf Augenhöhe zu sein. "Naja, dafür hätt ich heute Nacht ja genug Chancen gehabt. Hmm..", fuhr er fort und setzte kurz einen nachdenklichen Blick auf - auch wenn er sich nicht wirklich darüber den Kopf zerbrach. Im Moment liebte er es einfach, Horie zu verunsichern - denn irgendwie fand Levi sie gerade knuffig, wie sie sich über so für ihn unwichtige Dinge den Kopf zerbrach. Schliesslich stand der Nephilim wieder auf, ging zum Kleiderschrank und holte sich frische Klamotten heraus - die vom Vorabend liess er einfach am Boden liegen. Ein Hemd seiner Schuluniform, das irgendwie teilnahmslos in eine Recke seines Schranks rumlag, hob der Engel kurz auf und warf es auf Hories Kopf. "Volltreffer!" Das Hemd verdeckte genau die Augen des Mädchens. "Behalt das mal kurz da, ich muss mich jetzt umziehen.", erklärte der Junge, blickte kurz aus dem Fenster und setzte einen gelangweilten Blick auf, als er den mit dunklen Wolken bedeckten Himmel sah. Kurzerhand schlüpfte er dann aber aus der Boxershorts, zog sich eine frische und ausserdem ein frisches, ärmelloses (graues D:) Shrit mit Kapuze an. "Kannst wieder herschauen.", gab er Horie zu verstehen und kicherte kurz in seinen imaginären Bart. "Nein, doooch niiicht, ich bin noch naaaackt!", rief er gekünstelt panisch in dem Augenblick, als Horie ihren Blick wohl wieder freien Lauf lassen würde und lachte kurz auf, ehe er wieder zum Bett schlenderte und die kaputte Jeans, die am Boden rumlag, aufhob. "Nein, ernsthaft.", begann der Engel, während er damit beschäftigt war, seine Hose anzuziehen, was sich aufgrund der vielen Löcher und Risse als nicht allzu leicht herausstellte. "Über was du dir den Kopf zerbrichst! Ist doch egal, ob wir manchmal zusammen schlafen, wir habens früher getan, warum sollten wirs heute nicht mehr tun, nur weil wir älter sind? Denk nicht so kompliziert.", brabbelte der Nephilim und war mittlerweile ganz in seine Jeans geschlüpft. "Ist doch auch cool mal dich neben mir zu haben, anstatt Cruel.", meinte er grinsend und warf einen kurzen Blick über seine Schulter zu Cruels leeren Bett. "Den haben wir denk ich sowieso vertrieben - heeey, magst du öfter hier schlafen?", scherzte der Engel und griff nach dem Handtuch und seiner Zahnbürste, die auf seinem Schreibtisch lagen - bereit zum Aufbruch in das hygienische Jungenbad! Von Ordnung keine Spur, weder in seinem Zimmer noch im Gemeinschaftsbad.
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Mo 4 Jun 2012 - 15:36

Es irritierte sie ein wenig, dass er sich einfach erhob und von ihr abwandte. Irgendwie war das in dieser Situation nicht ganz...angebracht? Oder wie sollte man so etwas nennen, wenn man versuchte über ernste Themen zu sprechen und das Resultat darin bestand, dass man nicht einmal mehr den Blickkontakt zu einander hatte? Seine Worte, die folgten bevor er in die Hocke ging, sorgten schließlich dafür, dass sie die Augen aufriss und ihre Herz spüren konnte, das augenblicklich in die Hose rutschte. „N-n-nein, wie kommst du denn da drauf?“ Sie war so nervös und aufgeschreckt, dass sie gar nicht mit bekam, wie der Dunkelhaarige weiter gesprochen hatte. Viel eher war sie damit beschäftigt sich auf die Lippe zu beißen und die Farbe ihres Kopfes wieder in den Griff zu bekommen, die mittlerweile einem tiefen Rot gleichen musste. Hastig vergrab sie ihr Gesicht zwischen den Knien. Ich hätte ihn nie darauf ansprechen sollen. Warum muss dieser Lucas auch so etwas sagen? Hätte er so eine Vermutung nicht unausgesprochen lassen können? Dann hätte ich jetzt nicht diese Bedenken. Im selben Moment, in dem ihr diese Gedanken durch den Kopf gingen begannen sie Schuldgefühle zu plagen. Er konnte nichts dafür. Wenn sie wirklich nichts zu befürchten hatte, dann würde sie sich nicht den Kopf zerbrechen, oder? Irgendetwas stimmte nicht mit ihr. Vielleicht würde ein Eimer kaltes Wasser helfen, um ihren Kopf abzukühlen.
Es war kein Wunder, dass sie zusammenzuckte, als Levis Hemd ihren Kopf traf. Der weiße Stoff verdeckte ihre Sicht auf den Engel und dennoch schloss sie zusätzlich die Augen, als er ankündigte sich nun umzuziehen. Brav wartete die kleine Brünette darauf das Signal zu erhalten wieder hinsehen zu können. Im Grunde war sie für das Hemd sogar dankbar, denn nun waren die Chancen größer, dass ihr Kopf gleich wieder eine normale Farbe annehmen würde. Dieser Plan wurde just in dem Moment zunichte gemacht, als er sich seine Späße erlaubte und seine Kindheitsfreundin ein wenig veräppelte. Vielleicht hätte sie noch protestiert, wenn er ihr dazu die Gelegenheit gegeben hätte, doch das er das Thema wirklich noch einmal ernsthaft aufgriff hielt sie davon ab. Stattdessen faltete sie das Hemd zusammen und legte es auf das ungemachte Bett. Warum überraschte sie die Unordnung hier eigentlich nicht mal mehr im geringsten? Vermutlich hatte Leviathan recht. Sie sollte sich wirklich nicht so viele Gedanken machen und alles ein wenig lockerer sehen. Manchmal beneidete sie den Dunkelhaarigen dafür. Er konnte seine Gedanken einfach ausschalten und ohne nachzudenken durch die Welt marschieren – sie nicht.
Horie kroch schließlich auch noch mit den Füßen unter der Decke hervor und schob sich auf nicht ganz so elegant Weise vom Bett. Im Gegensatz zu ihrem Kindheitsfreund hatte sie es einfacher. Sie musste sich nicht erst anziehen. Allerdings würde das wohl noch auf sie warten, wenn sie gleich selbst zu ihrem Zimmer zurück kehrte und ihrer Nachbarin vermutlich erklären musste, wo sie gewesen war. „Ich bin ehrlich gesagt froh, dass Cruel nicht da war.“ Die Brünette versuchte ihren Rock so gut wie möglich glatt zu streichen und ihr Shirt zurecht zu zupfen, ehe sie nach ihrer Jacke Ausschau hielt, die sie gestern abgelegt hatte, um sie wieder anzuziehen. Wenn sie sich nicht versehen hatte, dann musste sie doch nun alles zusammen haben, oder nicht? Ihren Rucksack hatte sie sich vor die Füße gestellt und nun blinzelte sie zu ihren Kindheitsfreund hinauf, den sie nicht länger aufhalten wollte. Sie zögerte, ehe sie den Kopf leicht neigte und ihm mit geschlossenen Augen ein Lächeln schenkte. Schon eigenartig, doch seine Worte hatten sie wirklich beruhigt. Horie stellte sich schließlich auf die Zehenspitzen, um dem Jungen die Arme um den Hals legen zu können. Du bist mir wichtig, Levi...Ich glaube du weißt gar nicht, wie wichtig. Du bist das einzige was mir geblieben ist – neben der Hoffnung, das Anouk noch leben könnte.
Es war das erste Mal in ihrem Leben, dass sich ihre Lippen vorsichtig auf Levi's Wange drückten, ohne dass es eine Geste als Dank für einen Gefallen war. Sie war einfach glücklich, trotz all der Bedenken. Hastig setzte sie sich den Rucksack auf und sah noch einmal aus den großen, smaragdgrünen Augen zu ihrem Schutzengel empor. „Wir sehen uns später? Ich hab mein Handy dabei. Danke für alles Levi.“ Mit einem Lächeln wandte sie sich zum Gehen, hielt jedoch an der Tür inne, denn Türgriff in der Hand, als sie sich noch einmal umdrehte und die geflochtenen , mittlerweile ein wenig zerzausten Zöpfe dabei herum wirbelten. „Ich habe einfach nur Angst, dass sich irgendwann was ändern wird und dass ich dich dadurch verlieren könnte...dass du mich vergisst oder ersetzen könntest...“ Im nächsten Moment war sie schon durch die Tür entschwunden.

tbc: ZIMMER 116
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Di 5 Jun 2012 - 17:24

Auch Horie hatte es schliesslich geschafft, sich aus dem Bett zu kämpfen und schien relativ schnell die Fliege zu machen. "Ja, bestimmt.", gab er Horie zurück, als sie ihn fragte, ob sie sich später noch sehen würden - allzu gross war das Waisenhaus ja sowieso nicht. Etwas verwundert blinzelte der Junge seiner Kindheitsfreundin hinterher und stand" dabei teilnahmslos vor seinem Schreibtisch rum. Die letzten Worte, die das Mädchen noch in den Raum geworfen hatte, kurz bevor sie sich endgültig aus dem Staub machte, hinderten den Nephilim daran, ihr direkt hinterherzugehen, da sie zumindest bis zum Mädchentrakt den selben Weg hätten. "Ehm.. ja.. tschüss.", murmelte er vor sich hin, nachdem Horie eigentlich schon lange aus seinem Zimmer verschwunden war und sie es nichtmehr hören konnte. Wie kam es zu diesen plötzlichen Gedankenwandel seiner Kindheitsfreundin? Jahrelang hatte sie nichts daran gestört. Jahrelang war alles perfekt gewesen, hier und da gab es zwar Streit, aber das ist es schliesslich was eine Freundschaft ausmacht, oder? Zumindest der Nephilim konnte nach jedem Streit verspüren, wie die beiden mehr und mehr zusammengewachsen waren und heute kann er nur noch darüber lachen, wie Horie geweint hatte, als Levi ihr Spielzeug voller Freude zerstört hatte. Und die Tatsache, dass die beiden inzwischen älter und erwachsener geworden waren sollte nun eine Mauer zwischen den beiden errichten? "Na hoffentlich nicht.."
Kopfkratzend und immernoch etwas verwirrend verliess Leviathan ein paar Minuten nach Horie ebenfalls sein Zimmer - mit Handtuch, Zahnpasta- und bürste bewaffnet.

tbc: Gemeinschaftsbad der Jungen
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Mo 11 Jun 2012 - 16:34

Nachdem der Nephilim das Krankenzimmer mit leeren Händen verlassen hatte steuerte er als Ausnahme mal nicht den Speisesaal an, sondern lief einfach beide Treppen nach oben, bis er zuerst im 2. Stock, im Jungentrakt und schliesslich in seinem Zimmer angekommen war. "Scheisse, voll vergessen!", rief der Schwarzhaarige in das Zimmer und stolperte im nächsten Moment auch schon auf das Fenster zu, welches er mit einem mal zugedonnert hatte. Draussen verstärkte sich der Regen immermehr, der Donner wurde lauter und immer mehr Blitze erhellten den dunklen Abendhimmel. "Maaah natoll, wo ist eigentlich Cruel die ganze Zeit?", ging es dem Jungen durch den Kopf als er sein Handtuch, welches zuvor immernoch auf seinen Schultern platziert war, auf den nassen Boden warf, damit dieser irgendwie die Chance hatte, schnell zu trocknen. Durch das Unwetter hatte es auch etwas abgekühlt, weshalb sich Levi dazu entschloss, zum Schrank zu gehen und sich einen grossen, weissen Hoodie überzuziehen. Dass sich Horie nichtmehr gemeldet hatte und Levi sie auch nicht auf dem Weg ins Zimmer bemerkt hatte war für ihn nicht verwunderlich - bestimmt hatte sie auch einiges mit ihren Freundinnen zu tun. Leise seufzend liess sich der Nephilim mit seinem Hinterteil auf die Fensterbank fallen und schob sein Handy aus der Hosentasche hervor, um ein wenig mit Caiwen zu texten, von der er schon länger nichts mehr gehört hatte. Anfangs konnte er nur aus dem Augenwinkel irgendeinen kleinen, dunklen Punkt ausserhalb des Gebäudes erkennen, der verwirrt umherwuselte, und machte sich nicht sonderlich viel Gedanken darüber. Als er allerdings abermals auf eine Antwort von Caiwen wartete und seine Blicke aus dem Fenster gleiten liess, um den Regen und das Unwetter zu beobachten, weiteten sich seine Augen, wobei seine Pupillen immer kleiner wurden. "Das ist doch..", murmelte er perplex vor sich hin und klatschte sich im selben Moment noch an die Stirn. Was zur Hölle hatte Horie bei solch einem Umwetter auf dem Spielplatz vor dem Waisenhaus zu suchen?! "Ohhhh maan!" Der Junge erhob sich, öffnete sogleich das Fenster, schreckte aber etwas zurück, als ein Blitz direkt über dem Waisenhaus auf sich aufmerksam machte und für ordentlich Lärm sorgte. "Aaaalter Horie, bleib da!", rief Levi mit gestrecktem Kopf aus dem Fenster hinaus und bezweifelte aber irgendwie, dass Horie es überhaupt hören würde - bei all den vielen Donnerschlägen und dem lauten Geplätschere des Regens. Allerdings .. hatte sie auch ein besseres Gehör als so manch anderer. "Ach, ist ja jetzt auch egal.", redete er sich selbst ein, sprang im nächsten Moment aus dem Fenster und bekam erstmal eine ordentliche Ladung Regenwasser ins Gesicht, bevor sich seine schwarzen Schwingen, die man über so einem dunklen Himmel wohl kaum erkennen würde, auf dem Rücken ausbreiteten und er runterflatterte.

tbc: Alter Spielplatz
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Mo 9 Jul 2012 - 20:44

Wiedereinstieg ins RP, nachdem ich längere Zeit weg/inaktiv war und jetzt zu faul bin für Dings.

Hurra, das war die erste Nacht seit langem gewesen, die der Nephilim mal wieder alleine verbringen durfte. Auch Cruel war nicht anwesend gewesen, was Levi aber nicht weiter wunderte. Müde kämpfte sich der Schwarzhaarige aus seinem Bett, nachdem sein Wecker geklingelt hatte, und streckte sich erstmal ausgiebig. Ein Blick auf den Wecker verriet ihm, dass es bereits höchste Zeit war - das Frühstück wartete nämlich schon auf ihm. Der Blick des Engels fuhr zu seinem Schreibtisch und zu dem dazugehörigen Stuhl, auf welchem sich die Klamotten von gestern befanden, die mittlerweile schon längst wieder getrocknet waren - dank Hories tollen Hausfrauenfähigkeiten! Grinsend erhob sich der Junge, zog dann die Vorhänge am Fenster zur Seite und blickte aus dem Fenster: Das Gewitter hatte sich verzogen und Sonne scheinte. Eigentlich hätte er wirklich besseres zu tun, als bei solch geilem Wetter in die Schule zu gehen. Irgendwie dachte er aber garnicht daran, den Unterricht zu schwänzen, denn er hatte Angst etwas zu verpassen. Bestimmt würden heute noch einige Wörter zur letzten Schacht fallen.
Nachdem der Schwarzhaarige durch seinen Kleiderschrank gewühlt hatte, um nach seinen Schulklamotten zu suchen, zog er sich diese auch über. Eine frische Boxershorts, frische Socken, die schwarze Jeans, Schuhe, ein kurzärmeliges Hemd und die Krawatte - und alles war paletti. "Wie mich diese Schuluniform ankotzt.", beschwerte er sich und zupfte genervt an dem Kragen seines Hemdes herum, das einfach vieeel zu eng war: Zumindest für seine Verhältnisse.
Immernoch mit mürrischem Blick packte er seine Schulsachen für den heutigen Tag, nämlich Schreibblock und Kugelschreiber in seine schwarze Umhängetasche und warf im Anschluss auch seine Geldbörse mit rein. Das Handy steckte er in die Hosentasche, wie auch seine Zahnbürste.
Ohne das Bett zu machen oder irgendwelche Unordnung ordentlich zu machen schlenderte der Nephilim durch die Türe und schmiss sie sogleich auch hinter sich zu. Sein Essen wartete!

tbc: Speisesaal
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Sa 20 Okt 2012 - 13:48

pp: Cafeteria der Schule

Der Nephilim hatte Glück. Im Gegensatz zu den vergangenen Malen, bei denen er sich IMMER ein anderes offenes Fenster suchen musste, war das Fenster der beiden Engel nun geöffnet, undzwar ganz. Sodass der dezente Körper eines Leviathans hindurchpasste. "Heilige Scheisse, das Fenster wird auch immer kleiner.", beschwerte sich der Engel, während er sich durch das Fenster hindurchquetschte und seine Flügel verblassen liess, sobald er unter einem Fuss festen Boden spüren konnte. Was wohl ein Fehler war, wie sich im Nachhinein herausstellte, denn immernoch kam das Zimmer einem Saustall gleich, das Kokosnuss-Duschgel befand sich immernoch auf dem Boden und hin und wieder lag ein weisses Gummibärchen herum. Jepp, weder Cruel noch Levi mochten weisse Gummibärchen. Nicht, als wären sie Rassisten, was sowieso unlogisch wäre, aber hallo - weisse Gummibären?
"CRUEEEEEL?", rief der Nephilim durch das Zimmer. Wo war der schon wieder? Sichtlich genervt von der Tatsache, dass Cruel wohl mehr Freunde als er hatte befreite sich Levi aus der verkakkten Schuluniform, sodass er nurnoch in Boxershorts vor seinem Kleiderschrank rumstand. "Badehose, Badehose.", brabbelte er vor sich hin, durchwühlte den Schrank nach dem besagten Kleidungsstück und warf dabei die Klamotten die ihn im Weg waren einfach über die linke Schulter nach hinten. Saustall², jippi jey!
Nachdem er seine rot-schwarz karierte, knielange Badehose gefunden hatte zog er sich diese auch gleich über die Boxsershorts über, dicht gefolgt von einem ärmellosen und weitem, schwarzen Shirt. Nachdem sich Levi noch ein Handtuch geschnappt hatte, verliess er das Zimmer auf den selben Weg, wie er gekommen war: Durchs Fenster.

tbc: Kleiner Privatstrand
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   Fr 7 Dez 2012 - 12:48

pp: Speisesaal

Scheinbar ohne nachzudenken rannte der Nephilim direkt ins Gemeinschaftsbad, welches sich, genau wie der Speisesaal auch im Parterre des Waisenhauses befand. Darauf hoffend, dass Misu einfach ein paar Minütchen warten würde, stellte sich der Engel noch schnell unter die Dusche, duschte und wusch sich die Haare. "Gnahh, wo is denn mein Handtuch!", jammerte Levi, als er aus der Dusche stieg und völlig durchnässt in seine Boxershorts und in die Badehose schlüpfte. In den Speisesaal zurückrennen wollte er irgendwie auch nicht.
Also marschierte er die Treppen nach oben bis in den zweiten Stock, hinterliess eine nette Wasserspur und wunderte sich ... überhaupt nicht, als die Türe zu seinem Zimmer offen stand.
Nachdem Levi sich mit einem frischen Handtuch abgetrocknet hatte, wühle er kurz in den Klamotten am Boden herum. Waren da frische Klamotten dabei? Die Levi gehörten und nicht Cruel? Der Gedanke bestätigte sich nicht, also musste er sich im Schrank etwas raussuchen und schlüpfte schliesslich in frische Boxershorts, ein schwarzes, ärmelloses Shirt, ein blau-schwarz kariertes grosses Hemd, welches er allerdings offen trug, und eine schwarze Hose. Socken und Chucks folgten; bevor er das Fenster öffnete und raussprang. Selbstmord ftw!

tbc: Zimmer 104 - Misu, Mitsuki
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   So 20 Jan 2013 - 9:53

pp: Alter Spielplatz

"Der pennt doch sowiesooo", nahm Levi einfach mal an, als er mit Misu die Treppen im Waisenhaus nach oben in den zweiten Stock lief. Warum hatten sie er sie nochmal mitgenommen? Wenn er sich bei ihr eingenistet hätte, konnten ihm einige Treppen erspart bleiben - aber neein.
"Boahhuff" Nicht, dass Levi immernoch stockbesoffen oder dass ihm übel war, es war schlichtweg... die Müdigkeit. "Ich trau mich garnicht auf die Uhr zu schauen alter", brabbelte er vor sich hin und tat es auch dann nicht, als er seine Zimmertür öffnete, den schlafenden Cruel in seinem Bett vorfand [denk ich mal xD], und aus seinen Hosen und seinem Shirt schlüpfte. Nachdem er die Socken noch in Cruels Mund gestopft hatte, liess er sich auch schon mit dem Bauch voraus auf sein Bett fallen, ohne davor unter die Decke zu schlüpfen. "Come to meee...." säuselte der Nephilim vor sich hin, drehte sich sogleich etwas zur Seite um Misu Platz zu machen und knallte dabei schön mit dem Hinterkopf an die Wand. "..eeee~" Au. "Leg deine Klamotten einfach über meinen Stuhlll", meinte er dann noch, weil der Boden sich einfach als ein unaufgeräumter entpuppte, alles rumlag und ausserdem.... rechnete nicht wirklich damit, dass Misu so prüde und verbohrt war und tatsächlich mit allen Klamotten neben Levi schlief - falls sie denn überhaupt neben ihm schlafen würde. Immerhin gab es noch Cruel, und den Boden, und ... das war's auch schon. Die Zeit, Misu beim Ausziehen anzugaffen oder ähnliches hatte der Engel aber garnicht mehr, da man sofort den flachen und ruhigen Atem des Jungen hören konnte - er war sofort eingeschlafen.
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BeitragThema: Re: Zimmer 203 - Cruel, Leviathan   So 20 Jan 2013 - 13:36

Misu

pp: Spielplaaatzzz.


Ich war noch nie in Cruel's & Levi's Zimmer gewesen - fiel mir grad nur ein. Und in der Dunkelheit sah ich auch nichts besonderes. Zumindest nicht Cruel.
"Sicher? Vielleicht sitzt er auch in 'ner Ecke und mastubiert...um 6 Uhr morgens." Denn genau so schätzte ich ihn ein.
Aber ob es sicher 6 Uhr war, war nicht sicher. Ich hatte nicht auf die Uhr geschaut, aber es war schon hell, im Zimmer jedoch die Rollläden runtergelassen.
Levi fing an, sich auszuziehen, doch ich dachte schon längst an nichts mehr, was in die Richtung ging - mein Kopf war zu müde und alles sonst auch.
Ich sah zum Bett und gähnte herzhaft, bevor auch ich anfing, mir die Klamotten auszuziehen (immerhin war es nicht sonderlich bequem, in solchen zu schlafen) und sie, wie Levi es befahl, auf den Stuhl zu legen, und ins Bett zu kriechen.

"Was soll der Scheiss, verpiss dich." hörte ich ein aggressives Grummeln auf ein würgendes Gurgeln folgen, von jemandem rechts von mir. Zuerst bekam ich einen Schock und fragte mich, ob Levi und Cruel im selben Bett schliefen, bis ich merkte, dass ich ins Falsche geschlüpft war.
Wie konnte ich das verwechseln? Ich schob die Socke, die aus seinem Mund gefallen war, weg und rollte mich raus, ins andere Bett, wo Levi auf der Decke lag.
Aber es war warm genug, somit nicht sonderlich ein Problem. Also lag ich ein paar Minuten noch wach und hörte ihn leise ein und ausatmen, sah seine Haut in ein paar wenigen Sonnenstrahlen, die durch die Rollläden kamen, schimmern, und fuhr mit einem Finger über einen der zwei schwarzen Schlitze, die in seinem Rücken waren. Für die Flügel, vermutlich.
Ich kreiste unruhig mit einem Finger über seinen Rücken, da ich nicht sofort einschlief, aber langsam kam ich zur Ruhe und nahm meine Hand zu mir.
"Nacht" - ich schlief in einen tiefen Schlaf.

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