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Shima no Koji :: Die Schule :: Ausserhalb

Dōjō - Übungshalle (Kampf)
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NPC

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Zen 178

Charakterbogen
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BeitragThema: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyFr 5 Aug 2011 - 14:12
das Eingangsposting lautete :

Das Dōjō





Das Dōjō wird sowohl für den Kampfunterricht als auch für die Kampf AG gebraucht. Man kann sie aber durchaus auch als Meditationshalle verwenden. Das Dōjō ist ein grosser Raum, das ziemlich dank der unzähligen Fenster gut beleuchtet wird. Das ganze Haus ist aus Holz gebaut und deshalb sind jegliche Feuerspielchen oder gar Rauchen strengstens verboten. In der ersten Hälfte ist der Boden ebenfalls aus weichem Holz, in der zweiten Hälfte befinden sich Matten für Anfänger der Kampfkunst. Neben dem Dojo befindet sich ein kleiner Umkleideraum für Mädchen und Jungen. Gutes Training hat keine Zeit für visuelle Ablenkungen!


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Matheo

Mathéo Tristam

Zen 309

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Aktuelles Outfit: grüne Haremshose mit orientalischem Muster, schwarzes Leinenhemd, kein Stirnband, Augenklappe
Mathéo Tristam

Matheo
BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyFr 7 Sep 2012 - 12:57
Mit nur einer hochgezogenen Augenbraue musterte er Velias Gesichtsausdruck, als sie ihm weißmachen wollte, dass Slevin mit ihr über ihre Noten gesprochen hatte. Das Vertrauen hielt zwei Sekunden, danach war es gebrochen. Mathéo war klar, dass er belogen wurde. Der Tristam selbst hatte bisher nur bei Slevin bereits ein Mal Unterricht gehabt, dachte man sich Bernardo weg, der zuerst nur als Vertretung eingesprungen war. Velia war definitiv nach ihm nach Isola gekommen und war bei seiner ersten Kampfunterrichtsstunde nicht anwesend gewesen. Ansonsten hatte die Sternenklasse nichts bei ihm gehabt – Velia ebenso wenig. Davon abgesehen, gab es letzte Stunde noch keine Noten, über welche man hätte reden können. Wie man es auch wendete und drehte, am Ende kam dabei heraus, dass Velia keine Noten haben konnte und Slevin nicht mit ihr über nichts reden würde. Finale Schlussfolgerung war, dass Velia ihn angelogen hatte. Resultierende Frage: Warum? Genau das drückte auch sein Blick aus, den er ihr entgegenwarf. Direkt fragen, wollte er sie nicht. Wenn Velia meinte, ihn anlügen zu müssen, dann sollte sie es tun. In solchen Fällen musste man damit rechnen, dass man das Vertrauen des anderen verlor.
Mathéo wandte sich von ihr ab, blickte zum Lehrer. Neben sich hörte er die Meinung Raphaels, die ihm sehr behagte. Slevin sah jedoch nicht wie jemand aus, der genug Erfahrung mitbrachte, um Raphaels Verlangen stillen zu können. Da half auch keine Ich-bin-dein-Freund-Haltung vom Lehrer. Viel mehr untergrub er damit seine eigene Autorität. Was hatte denn der Lehrer sonst noch außer dieser? An dieser Schule hier – so sah es der Tristam – war das Vermögen an Autorität immens wichtig. Immerhin sausten hier zig arrogante Wesen herum, die sich alle für was besseres hielten, als dass sie einem nervigen Typen vorne an der Tafel zuhören wollten.
Seine Reaktion konnte sich Slevin schenken. Mathéo zuckte nur. Wenn er schwimmen lernen sollte, war es auch das Beste, dies im Wasser zu tun. Wenn er den Kampf gegen Werwölfe lernen sollte, war es das Beste, dies gegen richtige Werwölfe zu tun. Der Tristam hatte keine Lust zu, sich einen trockenen Vortrag anzuhören und Trockenübungen zu machen, die man – wie Raphael bereits erwähnt hatte – nicht auf den realen Gegner übertragen konnte. Dazwischen lagen immer noch Welten. Aber gut – der Direktor wollte es so und wenn Mathéo dann seine Ruhe hatte, würde er den Mist hier mitmachen. Hoffentlich sind hier nicht ach Ärzte angestellt, die nichts von Medizin verstehen.
Ein neues Mädchen stieß zur Klasse und lenkte ein wenig davon ab, dass Cruel zuvor hereingekracht war. Illia war ihr Name und … na ja … sie war dieses standardmäßige liebe Mädchen, welches es in jeder Klasse gab. Zumindest war dies der erste Eindruck auf Mathéo. Ein Gähnen entwich ihn, welches ihm Slevin kurz darauf wieder stahl. Wer sagt denn, dass ich richtig kämpfen will? Ich will richtig üben. Ohje … Seine unnötigen Fragen konnte er auch stecken lassen. Irgendwer wird hier schon ein Werwolf sein. Jukka war sicher nicht der einzige. Mathéo schüttelte erst mal nur den Kopf und wartete darauf, dass der Leerkörper mal ausgesprochen hatte.
Da Raphael noch auf sein Wort warten ließ, war es Mathéo der als erstes seinen Senf dem Lehrer entgegnete. „Vorhin hieß es noch, wir sollen nicht gegeneinander kämpfen …“ Wieder zuckte er gleichgültig mit den Schultern. „Außerdem hatte ich nach richtigen Übungen gefragt und nicht nach richtigen Kämpfen. Watte in den Ohren?“ Es war ihm schlicht egal, ob er nun den Lehrer kritisierte oder nicht. Slevin war selbst schuld gewesen, dass er sich jeglichen Respekt genommen hatte. „Ich habe keinerlei Lust, mich mit irgendeinem Mitschüler zu duellieren – oder bringt uns das etwa im Stoff voran? Tut es das?“ Mit aufgerissenen Augen und einer schauspielerischen Einlage im Bereich der begeisterten Neugierde. „Wohl eher weniger.“ Das war dann auch genug gesagt, befand der Tristam. Die Arme verschränkte er demonstrativ vor der Brust, legte einen gelangweilten Blick auf und wartete darauf, dass zum einen Raphael was sagte und zum anderen Slevin versuchte, sich wieder gutzureden. Irgendwas kam sicher – und wenn doch nicht, hatte Mathéo wenigstens seine Ruhe.
Der Einbruch Devins kam sogar ziemlich gelegen. Immerhin lockerte es die Atmosphäre auf, weil sein Einfall ziemlich … na ja … pubertär war. Sollen die beiden doch kämpfen, wenn es so sinnvoll ist. Wenn Slevin gegen Devin – hey, die Namen waren ja gar nicht mal so verschieden – den Kürzeren ziehen würde, würde Mathéo nie mehr in diesem Unterricht auftauchen, sondern sich künftig von Devin unterrichten lassen. Gleichzeitig sollte man eine Empfehlung an den Direktor bringen, doch bitte erfahreneres Personal einzustellen.




Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 PY8debn
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BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyFr 7 Sep 2012 - 15:54
Es war irgendwie erleichternd zu hören, dass sie noch nichts verpasst hatte und damit keinen allzu schlechten Eindruck hinterließ. Pünktlichkeit war zwar nicht unbedingt ihre Stärke, doch sie versuchte zumindest einigermaßen rechtzeitig zu erscheinen. Es waren einige an Wesen versammelt. Manchen sah man ihre Rasse an, anderen wiederum nicht. Vielleicht empfand sie es auch nur aufgrund ihrer Herkunft und für Andere war es nicht so offensichtlich. Die Frage um ihre Rasse beschäftigte das Mädchen, seitdem sie davon erfahren hatte und selbst hier unter den nicht menschlichen Wesen fühlte sie sich anders. Wahrscheinlich dauert es einfach seine Zeit bis ich mich daran gewöhnt habe... Eine Bewegung, die sie aus den Augenwinkeln wahr nahm brachte Illia schließlich dazu inne zu halten und sich wieder aufzurichten. Ein dunkelhaariger Junge war auf das Mischwesen zu getreten, um sich ihr vorzustellen. Das Mädchen kam gar nicht erst dazu sich zu fragen, welcher Rasse er angehörte, denn ihr Blick fiel bereits auf sein Lächeln und die entblößten Zähne. Ein Dämon? Nein...nicht nur. Das würde ich spüren... Für einen kurzen Moment runzelte sie die Stirn. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen würde nicht viel bringen und somit entschied sie sich ihm ein leichtes Lachen zu schenken, ehe sie zu einer Antwort ansetzte. Ihre Worte hatten dabei einen aufrichtigen und ernsten Tonfall angenommen. „Ich befolge die Anweisungen. Wenn sich jemand dazu bereit erklärt einem etwas beizubringen, dann sollte man ihn dafür respektieren. Das wäre sonst so, als wenn du dich dazu entscheidest dich mir vorzustellen und ich sage dir als Dank dafür 'Pfui, du stinkst.'“, um ihre Worte zu unterstreichen trat sie angewidert ein Stück zurück. „Das ist jedenfalls meine Meinung.
Die Brünette schaffte es jedoch nicht lange diese ernste Art beizubehalten und begann schließlich zu lachen, als sie sich dem Dunkelhaarigen wieder näherte. Während der Lehrer sprach hatte sie geschwiegen und ihm aufmerksam zugehört. Ob es sie beunruhigen sollte, dass die Wesen hier darauf versessen zu sein schienen sich in den Kampf zu stürzen? Als hätte sie zu laut darüber nachgedacht erhob sich Devins Stimme neben ihr. Ihm schien es wohl nicht anders zu ergehen, als den restlichen hier. Ein wenig beunruhigt ließ sie ihren Blick schweifen und blieb für einen Moment mit diesem an dem Jungen hängen, welcher sich bei seinem turbulenten Auftreten eine Wunde am Kopf zugezogen hatte.
Ein rothaariger Schüler hatte noch vor Devins Einwurf seine Stimme erhoben. Wenn sie das bei ihrem Eintreten richtig mitbekommen hatte, dann war es einer der beiden Schüler, die wohl - laut Lehrer - gegeneinander kämpfen sollten. Hatte Illia zu Beginn geglaubt, dass er auch darauf versessen war zu kämpfen zeigte er nun eine andere Seite. Schien er am Unterricht interessiert zu sein? Oder versuchte er sich einfach nur vor einer Auseinandersetzung zu drücken? Sie konnte es nicht genau sagen und hielt sich daher mit ihrer Meinung zurück. Die Brünette hatte sich den Kampfsportunterricht anders vorgestellt. Sie war davon ausgegangen, dass sich Paare bilden würden, die in etwa gleich stark waren, um sich unter Anleitung des Lehrers neue Kampftechniken beizubringen und den Partner dabei zur Hilfe zu nehmen. Äußern würde das Mischwesen diesen Gedanken vorerst nicht. Diese Angelegenheit, die es zu klären galt, war etwas, das sie nicht direkt betraf und daher blieb sie einfach stumm neben Devin stehen, während sie das Treiben im Dojo beobachtete. Sie war nicht gerade in Höchstform und immer noch erschöpft von der Reise. Vielleicht sollte sie den Moment einfach nutzen, um ein wenig Kraft zu sammeln und sich ein erstes Bild über die Mitschüler zu machen. Das kann ja heiter werden... Kaum merklich fasste sich Illia an die Stirn und begann sich die Schläfe zu massieren. Sie hatte Kopfschmerzen.
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BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyFr 7 Sep 2012 - 17:50
Anders, als Velia selbst, reagierte Caiwen nicht wirklich. Stattdessen schien sie genau so zu empfinden wie Velia – aber sollte sie das nun beruhigen. Als sich ihre Blicken trafen, schenkte sie dem Mädchen ein kurzes Lächeln, blickte allerdings recht schnell wieder auf den Boden. Ob Mathéo ihr böse war? Dass sie ihn angelogen hatte, schien ihm ja nicht entgangen zu sein. Aber sie konnte ihm das Warum einfach nicht erklären. Schon gar nicht hier und jetzt. Sie hätte sich entschuldigen können dafür, dass sie gelogen hatte, doch das machte im Endeffekt auch nichts mehr. Und trotzdem fühlte sie sich mies. Sie fing an, mit ihren Händen zu spielen, während Slevin die Frage Mathéos beantwortete; über die Antwort war sie mehr als nur froh. Ein Glück, hatte der Lehrer nicht vor, ihre Mitschüler gegen sie kämpfen zu lassen – zum einen würde sie schneller im Krankenhaus landen als ihr lieb war und zum anderen war gegen ihre Mitschüler zu kämpfen wirklich das Letzte, was sie wollte. Wusste Slevin überhaupt, dass Caiwen und Velia Werwölfe waren? Wahrscheinlich wusste das keiner hier – oder zumindest kaum einer. Und dann musste dieser Raphael auch noch seinen Senf dazu geben. Als würde er über alles Bescheid wissen, versuchte er, den Lehrer zu verbessern und ihm Tipps für seinen Unterricht geben – das war ein Moment für Velia, der sie ängstigte. Wie würde Slevin darauf reagieren? Zu ihrem Glück nahm er es gelassen hin, was sie erneut sehr erleichterte – scheinbar schien er sich unter Kontrolle zu haben.
Nun aber, bevor der Unterricht wirklich weiter gehen konnte, krachte ein Schüler in die Halle hinein, der auch schon in Mathematik anwesend gewesen war – was hatte er denn nun angestellt? Velias Blick glitt zu ihm, dann allerdings zu Mathéo, den sie eine Weile musterte, um heraus zu finden, wie wütend er auf sie war oder ob er es überhaupt war; einfach an ihm vorbei gegangen war ihre Lüge sicher nicht. Velia bedachte ihn mit einem entschuldigenden Blick, ehe erneut jemand die Halle betrat; es war ein Mädchen, die ganz bestimmt noch nicht in Mathe anwesend gewesen war. Kein Wunder, wie sich gleich darauf heraus stellte, denn sie war neu an die Schule gekommen. Illia war ihr Name, doch hielt sich Velia nicht lange mit ihr auf, denn der Unterricht schien weiter zu gehen – zumindest einigermaßen.
Slevin schlug Mathéo und Raphael nun vor, gegeneinander anzutreten; kämpfen hatten sie ja gewollt, obgleich sich Velia nicht ganz sicher war, ob Mathéo gerade das gemeint hatte. Aber das war ja die Sache des Lehrers. Bei der Frage jedoch, gegen welche Werwölfe er sie hätte antreten lassen sollen, war dem schwarzhaarigen Mädchen der Blick des Lehrers nicht entgangen, der nicht nur sie getroffen hatte. Unmerklich schluckte sie und sah direkt wieder auf den Boden; dass sie es nicht schaffte, dem Blick des Lehrers Stand zu halten, hatte jedoch nicht nur einen Grund. Doch die Antwort Mathéos ließ sie wieder aufsehen. Er kritisierte Slevin und man konnte nicht gerade sagen, dass er respektvoll mit ihm umging, was ihm einen ermahnenden Blick von Velia einhandelte – mussten sie den Lehrer hier denn alle reizen? Wahrscheinlich wusste nur Velia, was das in ihm auslösen konnte. Und dann kam noch der Einwurf von dem Jungen, der schon in der Halle gewesen war, bevor die Stunde begonnen hatte. Jetzt forderte er den Lehrer auch noch heraus? Na das wurde ja immer besser. Wenigstens blieben manche Leute still; unter anderem Caiwen, Illia und Velia selbst, die sich lieber irgendwo verkriechen würde, als weiterhin in dieser Klasse sein zu müssen, die meinte, den Lehrer zu korrigieren und letztlich noch herauszufordern – nicht, dass sie etwas gegen Mathéo hatte, aber das musste doch wirklich nicht sein; genauso wenig, wie die Lüge hätte sein müssen. Na das kann ja was werden…


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BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptySo 9 Sep 2012 - 13:59
Viel sagte Natsu nicht nein, sie beobachtete lieber das ganze geschehen um zu sehen was so passieren könnte und wie sich ihre klasse verhielt, noch ging es, dachte das kleine Halbwesen und beobachtete alle sehr aufmerksam, und noch empfand Natsu diese Klasse als sehr angenehm, was sich vielleicht auch ändern könnte aber bis jetzt war alles noch soweit im grünen bereich, so wie man es sehen wollte.
Gerade weil Natsu recht weit hinten im Raum stand, bekam sie einige dinge nicht wirklich mit, aber als ein Mädchen eine neue Mitschülerin den Raum betrat würde das Halbwesen wieder hellhöriger und deswegen stieß sich das Mädchen von der Wand ab an welcher sie gelehnt hatte und lief etwas näher zu Caiwen und schaute die neue Schülerin an, jetzt war Natsu nicht mehr die neue, aber sie konnte sie nun verstehen, sie war niedlich und zu dem hatte sie einen süßen Namen, wer weiß man konnte sich sicher mit ihr anfreunden oder zumindest unterhalten.
Als ein Junge welchen Natsu auch nicht kannte hinausbrüllte dass er gegen den Lehrer Slevin kämpfen wollte, weiteten sich die Augen von Natsu und sie schaute schon etwas geschockt, um dass ganze aber näher mitzubekommen stand Natsu zum Schluss neben Caiwen und einem anderen Mädchen mit schwarzem langem Haar, dennoch wollte Nazsu lieber nichts sagen eher einfach nur verkrümmeln und beobachten, vielleicht war es wirklich von Vorteil, alles zu beobachten und leise zu sein. „ohje, dass kann ja was werden, der fällt doch sicher auf die Nase…aber vielleicht ja auch nicht, man kann gespannt sein“ dachte Natsu und wartete erst einmal ab.


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BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptySo 9 Sep 2012 - 21:39
Cruel


Das war jetzt aber nicht nötig, dass Slevin sich mir näherte und dann auch noch über mein Gesicht streichelte. Etwas entsetzt war ich einfach nur stehen geblieben und hatte die Stirn gerunzelt - unbedingt homophob war ich ja dann nicht.
Toll, er hatte die Wunde geheilt.
"Danke.", murmelte ich ein wenig irritiert - Engel starben nunmal nicht durch kleine blutende Wunden am Kopf, und ich ahnte, dass Slevin einfach nur eine seiner Shows abziehen wollte. Gut, wenn er mich dafür missbrauchen musste.
Die Mischung der Schüler, die in meiner Klasse waren und nun kämpfen mussten, waren ganz klassisch: Ein paar, die waren geiler drauf, als sie jemals auf Pronheftchen sein konnten, andere sahen aus, als könnten sie wieder alles dabei, und manche, denen konnte man die Angst vorm Kämpfen an der Nasenspitze ansehen.
Ich gehörte eher zur Sparte 'Interessiert mich nicht, brauch ich ja eh nicht' und setzte mich erstmal auf den Boden des Dojos, immerhin hatte ich den ganzen Tag schon, sehr anstrengend, sitzen müssen.
Ich wusste nich recht, mit wem ich mich unterhalten sollte, da Levi irgendwie verschwunden war.
Die Idee des Lehrers, gegen Werwölfe zu kämpfen war eh total hirnrissig, vor allem nach einer Katastrophe wie dieser, die alle doch zu einem gewissen Grad geschockt haben musste.
"Wer bist du eigentlich?", ich zog am Hosenbein des arroganten Mitschülers, der schon in Mathe ein wenig klugscheißen musste (Raphael). Ich fand ihn ganz lustig, wie er blasiert daherredete, als hätte er Ahnung.<3 Aber ob er wirklich Ahnung oder nicht Ahnung hatte, konnte ich schlecht bewerten.


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BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyDi 11 Sep 2012 - 14:18
Raphael hatte seinen kleinen Vortrag gehalten - doch, wie zu erwarten war, schien der Lehrer auf diesen nicht so recht eingehen zu wollen. Ihn mit einigen sinnlosen Kommentaren abspeisend, welche eher die Wirkung hatten, dass Raphael hätte schwören können, seine Worte wären nicht einmal im Ansatz in den Schädel dieses Spatzenhirns hineingesickert, schüttelte er einfach nur matt lächelnd den Kopf, bis er das Angebot Slevins vernahm. Ein Kampf gegen Mathéo? Eigentlich eine vorzügliche Idee, zumal Raphael sich bei diesem Kerl relativ sicher war, dass er es nicht übertreiben würde und sehen konnte, wann ein einfaches Sparring denn schließlich zu viel des Guten war - doch der Rotschopf schien mit dem Angebot des Baylon nicht unbedingt allzu zufrieden zu sein, zumindest konnte man dies aus seiner Wortwahl schließen, welche Raphael kurz aufblicken ließ, wobei dieser aufmerksam zuhörte. Richtige Übungen, anstatt richtigen Kämpfen? Unmöglich. Mathéo selbst schien nicht unbedingt große Ahnung von richtigen Kämpfen zu besitzen, sonst wüsste er, dass man sich nur durch Kämpfe auf selbige vorbereiten konnte - wenngleich ein Sparring doch ein wenig milder war, als ein richtiger Kampf von Person zu Person.
Als der Thristam sich schließlich ausgesprochen hatte, ging Raphael ein paar Schritte auf ihn zu, um ihm grinsend die Hand auf die Schulter zu legen und dadurch seine Aufmerksamkeit zu ergattern. "Ein Sparringskampf ist die beste Übung, die man sich vorstellen kann. Warum wollen wir unserem werten Herr Lehrer nicht einfach mal zeigen, was richtiger Kampfunterricht ist? Ich will nicht, dass wir uns gegenseitig kaputtschlagen, aber leichte Hiebe und Tritte, Ausweichmanöver, und das Observieren eines Gegners lässt sich nun mal am besten am lebenden Objekt üben und demonstrieren." Aufmerksam blickte der Möller sein Gegenüber einige Momente an, den Schlag an die Wand und die Heilung des Neuankömmlings durch Slevin gekonnt ignorierend, bis er seine Antwort erhalten würde - doch stattdessen spürte er einen Moment später bereits ein nerviges Ziehen an seinem Hosenbein, worauf er sich umwandte und dem Neuankömmling doch noch ins Gesicht schauen musste, welcher ihn fragte, wer er denn überhaupt sei. Ihn einige Sekunden ausdruckslos anstarrend - hatte er doch den Deutschen in einem der seltenen Momente gestört, in welchen er aus sich raus zu kommen schien - antwortete er ihm schließlich mit einem neutral klingenden "Raphael Möller", ehe er sich schlicht und ergreifend wieder umdrehte, um endlich eine Antwort von Mathéo zu erhalten. Er war immerhin hier im KAMPFunterricht, um zu kämpfen, und nicht, um sich irgendwelche Theorien oder dergleichen anzuhören. Immerhin hatte Raphael noch immer die Hoffnung, aufgrund dieses Unterrichtes auf sein sonst alltägliches Workout zu verzichten, was am Ende hoffentlich trotz dieses unfähigen Lehrers auch aufgehen würde.


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Levi (alt)

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Levi (alt)

BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyFr 14 Sep 2012 - 20:24
pp: Klassenzimmer der Sternenklasse, denk ich

Mit einer dezenten Verspätung trudelte schlussendlich auch Levi ein, den man bestimmt schon von Weiten hören konnte, da er seltsamerweise nicht flog sondern rannte. Und zwar wie ein Trampeltier. Nicht zu vergessen - ein schnelles Trampeltier! Irgendwie war der Junge in der Pause eingeschlafen, nachdem er sich auf das Dach verzogen hatte um dort etwas Ruhe zu finden. Horie hatte er nicht gefunden, wirklich viel Zeit aber auch nicht in die Suche investiert.
"Scheisse, wir haben ja Kampfunterricht." So fiel dann die Begrüssung seiner Klasse und dem Lehrer aus, anstatt einem Hallo oder einer Entschuldigung, da er eine ganze halbe Stunde zu spät war. Scheinbar wandelte Levi immernoch in seinen Träumen umher, denn in Hemd und Jeans zu kämpfen war wohl auch nicht das Wahre. "Ich hab mal wieder ne Menge verpasst.", witzelte der Nephilim emotionslos, während er durch das Dojo marschierte und auf seine Klasse zusteuerte, die irgendwie bis jetzt noch nichts gerissen hatte. "Wer haut wen?", fragte er, runzelte dabei die Stirn und kramte sogleich in seiner Umhängetasche herum, auf der Suche nach einem Schokoriegel - für alle Fälle. "Wie auch immer, wird sicher spannend.", stellte er fest, entpackte seinen Riegel und biss ab. Vielleicht konnte man hier ja doch noch was lernen... aber eher nicht.


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BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyMo 17 Sep 2012 - 21:23
Mit einem schwachen Lächeln blickte er nur Kopfschüttelt zu Matheo während der sich wohl auskotzte. War ihm doch egal was der meinte. Wer war hier der Lehrer? Genau. Aber der Langhaarige hatte heute eh keine große Motivation mehr. Als dann Devin das Großmaul ihn herausforderte, horchte der Silberhaarige auf. Eine Herausforderung? Wunderbar. Mit einem Grinsen ging er langsam auf Devin zu. "Na gut. Wie du willst.", sprach er nur grinsend während er nochmal einen Blick durch die Klasse warf. "Passt bitte genau auf.", meinte er nur noch, bevor er sich mit der Rechten Hand durch die Haare strich. Sofort veränderte sich wieder die Haarlänge. Jedenfalls sah es so aus. Was in Wahrheit aber passierte, konnte keiner auch nur erahnen. Der Langhaarige gab freiwillig die Kontrolle auf. Er ließ den Kurzhaarigen auf die Klasse los. Wenn sie richtigen Kampfunterricht wollten, dann war er wohl genau der richtige. Mit einem leichten Grinsen blickte der Kurzhaarige erst zu Velia, dann zu Matheo und schlussendlich zu Devin. "Bereit?", fragte er mit einem leichten lachen in der Stimme. Die Frage war eher eine Scherzfrage. Niemand konnte auf das, was gleich passieren würde, bereit sein. "Los!", rief der junge Lehrer noch, bevor er sich plötzlich in Luft auflöste. An der Stelle, wo er stand, fielen ein paar der markanten Kirschblütenblätter zu Boden. In einem Wimpernschlag war er aus dem nichts wieder vor Devin aufgetaucht, bevor irgendjemand reagieren konnte. So schnell, dass es für das menschliche Auge fast nicht wahrzunehmen war, hatte der Silberhaarige seine Pistole aus dem Mantel gezogen und drückte sie dem Schüler schon an die Stirn. Nagut, sie war gesichert und entladen. Aber dennoch. In einem echten Kampf wäre der Schüler schon jetzt tot. Niemand überlebt eine Silberkugel mit Magnesiumladung im Kopf. "Kampf vorbei.", sprach er monoton während er die Waffe wieder in den im Mantel eingearbeiteten Holster steckte. Slevin ging wieder ein paar Schritte nach hinten und stellte sich wieder vor die ganze Klasse. "In einem Kampf muss man ohne zu Zögern handeln. Selbst die beste Technik nützt einem nichts, wenn der Feind schneller ist." Auf seinem Gesicht bildete sich nun eine wahrlich trostlose und genervte Mine. Als dann aber Raphael das Wort erhob klatschte er dreimal die Hände zusammen. "Gut gesprochen. Aber ich glaube, selbst diese Argumente überzeugen das Weichei nicht." Hatte er gerade einen Schüler als Weichei bezeichnet? Anscheinend. Wow, dass war für den Kurzhaarigen sogar noch schwach und sanftmütig. Aber naja.
Er fuhr sich wieder mit der rechten Hand durch die Haare, welche auch auf der stelle wieder länger wurden. Jetzt war wieder der Langhaarige an der Macht. Aber für den Fall hielt er sich den Kurzhaarigen echt parat. "Wisst ihr was? Über den Lehrplan zu beschweren bringt rein gar nichts. Bildet schnell zweier-Gruppen. Ihr habt 5 Minuten Zeit euch was zu überlegen was ihr nun gerne machen würdet. Wenn ich dann keine Vernünftigen Vorschläge höre, machen wir es so, wie der Lehrplan vorgibt. Und dann hilft beschweren auch nichts mehr.", sprach er recht genervt schon aus. Ja, diese Stunde war wahrlich nicht die einfachste. Dessinteresierte Schüler, aufmüpfige Personen und dann noch den Stoff in Frage stellen? Wenn es ihnen so wenig passte, wie er Unterrichtete sollten sie doch einfach gehen. Solange sie mit den konsequenzen Leben können. Nun drehte er sich erst zu Leviathan, welcher schon seit mehreren Minuten im Dojo war. Deutlich zu spät. Und dann auch noch am Essen. Whatever.
"Wenn das so weiter geht haue ich euch.", sprach er mit einem grinsen. "Nur nen Witz. Stell dich zu deinem Cruel-Schatzi und such dir aus, was du mal gerne durchnehmen würdest wollen."
Der junge Lehrer ging ein paar mal die Klasse auf und ab. Es kam kein Vorschlag. Nicht ein einziger. Aber eben noch so zahlreich beschweren? Das waren die besten, wirklich.
Mit einem Blick auf seine Uhr bestätigte sich seine Vermutung. Es war viel Zeit vergangen. "Also? Wollt ihr jetzt noch länger mit mir Diskutieren, oder wollt ihr mich meinen Unterricht machen lassen?", fragte er die ganze Klasse, jedoch richtete sich sein Blick nur auf einen einzigen Schüler. Matheo. Letzte Stunde so ein Prachtknabe gewesen und diese Stunde der größte Störenfried. Jeder andere Lehrer hätte ihn wohl schon aus dem Unterricht geworfen. Aber Slevin wollte soetwas nicht machen. Noch nicht. Wenn er jedoch sein Verhalten nicht bald deutlich ändern würde, dann hätte er es sich bei einem Lehrer in gleich drei Fächern verschissen.
Während er auf eine Antwort aus der Klasse wartete sah er wieder zu allen Schülern und lief leicht auf und ab.
Würde etwas kommen? Oder musste er jetzt doch seinen Stoff durchnehmen? Wenn sich doch so viele darüber beschwert hatten, mussten die doch bessere Ideen haben...



[out: Los, haut ne Idee raus. Oder Slevin zieht wirklich den Stoff durch, der euch net gefallen hat.]
[out Nr.2: Verzeiht mein spätes posten, aber mein Lapi ist kaputt, so musste ich was mit dem Handy zaubern..]


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BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyMo 17 Sep 2012 - 22:36
Die Kopfschmerzen schienen auch nicht mit der voranschreitenden Zeit zu verschwinden – im Gegenteil. Die Brünette bemühte sich darum, sich auf den Lehrer zu konzentrieren, doch das Dröhnen in ihrem Kopf unterbrach sie immer wieder. Erst als der Lehrer schließlich auf Devins Aufforderung zum Kampf gegen ihn ein ging, schaffte es die Brünette sich weit genug zu konzentrieren, um das Spektakel zu verfolgen. Es ging zu schnell, um zu begreifen, was genau vorgefallen war und Illias Blick haftete an einem Blütenblatt, das sanft zu Boden schwebte während ihr Blick im nächsten Moment schon auf dem Lehrer ruhte, der nun in unmittelbarer Nähe stand und dem Dunkelhaarigen, mit dem sie sich eben noch unterhalten hatte, den Lauf seiner Pistole an die Stirn drückte. Überrascht hatte das Mädchen die Augenbrauen hoch gezogen. Einen Schritt nach hinten hatte sie jedoch vermieden. Dafür ertappte sie sich dabei, wie ihre Hand ins Leere gegriffen hatte, just an jene Stelle, an der normalerweise das Kurzschwert Lumen ruhte. Im Grunde war es traurig, wie sehr sie die Kämpfe geprägt hatten. Früher wäre das nicht ihre erste Handlung gewesen. Das Mischwesen schluckte schließlich, als es wieder eine entspannte Haltung einnahm und ausatmete.
An den Worten des Lehrers war etwas dran, doch Illia vertrat die Überzeugung, dass es ohne Technik nicht möglich war. Man brauchte Grundlagen, denn was nützte einem die beste Waffe, wenn man nicht wusste, wie man diese bedienen musste? Das Mischwesen wollte dem Lehrer nicht in seinen Unterricht herein reden und behielt diesen Gedanken daher lieber für sich. Sie konnte ihn an anderer Stelle äußern, wenn es notwendig war. Der Vorschlag des Lehrers Zweier-Gruppen zu bilden entsprach schon eher den Vorstellungen des Mädchens und ein erleichterter Ausdruck zeichnete sich auf ihren Zügen ab, als sie sich zwischen den Schülern umsah. Erst jetzt fiel ihr auf, dass die Mädchen sie aus irgendeinem Grund zu meiden schienen. Im Gegensatz zu ihren Mitschülerinnen, die beisammen standen befand sie sich in mitten ihrer männlichen Mitschüler. Ob ich etwas falsches gesagt habe? Als ein weiterer Schüler schließlich die Halle betrat und schließlich zu essen begann zweifelte die Brünette daran, dass dies wirklich das war, was sie sich von diesem Ort erhofft hatte.
Jetzt, da die Aufregung verflogen war und die Manakonzentration in diesem Raum durch eine weitere Person gestiegen war, kehrten die Kopfschmerzen zurück. Das Mischwesen verzog ihr Gesicht, während sie den Schmerz vergebens zu unterdrücken versuchte. Es hatte wohl keinen Zweck – sie musste hier raus. Das Auf- und Ablaufen des Lehrers trug nicht wirklich dazu bei, dass Illia sich wohler fühlte. Dem Verhalten des Lehrers nach zu urteilen war der Rotschopf wohl für diese Stunde unten durch. Illia nutzte den Moment, in dem der Lehrer schließlich bei seinem Hin- und Hergelaufe inne hielt, um zu ihm zu gehen. „Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen, doch ich fühle mich nicht sonderlich gut. Die Reise war wohl doch ein wenig zu anstrengend. Ich werde mich an die frische Luft begeben, dann geht es mir sicher bald wieder besser.“, mit einer angemessenen Verbeugung wandte sich Illia schließlich zum Gehen um, mit der rechten Hand bereits wieder ihre Schläfe massierend. Diese Kopfschmerzen brachten sie noch um. Bevor sie jedoch den Raum verließ, hielt sie einmal bei der Gruppe aus Mädchen inne und lächelte diesen zu. Vielleicht gewöhnten sie sich ja doch noch an Illia. Mit diesem Gedanken verließ die Brünette schließlich das Dojo.

tbc: SCHULDACH



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Matheo

Mathéo Tristam

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Mathéo Tristam

Matheo
BeitragThema: Re: Dōjō - Übungshalle (Kampf) Dōjō - Übungshalle (Kampf) - Seite 16 EmptyDi 18 Sep 2012 - 22:29
War ja ‘nen schöner Kampf, dachte sich Mathéo und sparte dabei nicht an Ironie. Zuerst musste er mysteriös verschwinden, um im nächsten Moment mit einer Knarre am Kopf des Jungens wieder aufzutauchen. Mathéo überlegte kurz, ob sie sich in einem Kampf-Dōjō befanden oder in einer Schießhalle. Dabei dachte er doch, dass es hier mehr um das körperliche ging, also Kampfkünste, -bewegungen und so was. War wirklich beeindruckend, was der Lehrer da bot … nicht. Auf dessen Haare legte der Tristam keinen großen Wert. Vielleicht fiel ihm die Änderung wirklich auf, in dem Fall untermauerte er sie jedoch sofort. Dass sich da großartig was parallel zum Frisurwechsel getan hatte, schloss er, ohne daran zu denken, aus. Total absurd, hätten seine Worte sein können.
Bei Slevins kurzer Erklärung hörte er trotzdem aufmerksam zu, auch wenn er nicht den offensichtlichen Anschein machte. Reden wir nun also von Antizipation? Für Mathéo konnte es aber auch nicht sein, dass Slevin den Schülern eintrichtern wollte, dass Geschwindigkeit alles war. Der Tristam sah es nämlich genau andersherum. Die höchste Geschwindigkeit brachte nichts ohne die richtige Technik. Sicher konnte auch ein langsamer Kämpfer gegen einen schnelleren gewinnen, wenn er nur strategisch schlau vorging. Dafür musste er aber auch die gewisse Raffinesse aufbringen, um eine Lösung zu finden. Blitzartig zu schalten, war die goldene Regel. Die Geschwindigkeit musste im Geist stattfinden und nicht in der Motorik. Dass Geschwindigkeit jedoch nützlich war, wollte und konnte er nicht abstreiten.
Slevins Kommentar auf Raphaels Bemühen ließ er links liegen. Die Einlage des Möllers hatte ihm doch zugesagt und weil der Lehrer es so gut vorgemacht hatte … Mit der rechten Hand langte er nach einem kleinen Täschchen an seinem Gürtel und kramte eine schwarze Kugel heraus. Diese materialisierte sich sofort zu seiner selbstentworfenen Pistole. Ein sehr wichtiges Stück in seiner Waffensammlung, da bei der Fertigstellung sein Vater noch mitgewirkt hatte. Aber zurück zum Unterricht: Anders als Slevin ließ sich Mathéo Zeit, die Waffe zu heben, hielt sie dann aber an die Schläfe. „Peng.“ Die Leidenschaft in der Stimme fehlte ihm eindeutig. Die Waffe dematerialisierte sich sofort wieder. Des Tristams Blick schwang gelangweilt zu Slevin hinüber, der sich schon etwas Neues ausgedacht hatte.
Da ihm augenscheinlich nichts einfiel, wollte er die Schüler dazu anregen, sich den Kopf zu zerbrechen. Warum aber extra Zweiergruppen? Na ja, die Beweggründe sollten ihn nicht allzu sehr kümmern. Gab auch keinen Grund, sich gegen zu wehren. War halt so. Mathéo drehte sich sofort zu Velia herum, klopfte ihr aufmunternd auf die Schulter und meinte dann. „Hi Partnerin.“ Ein keckes Grinsen gab’s von ihm gratis dazu und dann sollte das Brainstorming schon beginnen. „Und … worauf hättest du Bock?“ Mathéo selbst wüsste nicht, wonach er verlangen sollte. Das war in seinen Augen kein Makel. Ohne sich groß herauszuheben, sah er es für sich nicht als nötig, irgendwelche Techniken zu lernen. Geschwindigkeitsaufbau war wohl die Aufgabe des Sportlehrers. Was also sollte er im Kampfunterricht gelehrt bekommen? Den Kampf? Kampferfahrung? Die jüngste Aufgabe, gegen Raphael zu kämpfen, würde dem entsprechen, jedoch passte es zu dem Zeitpunkt nicht zum Thema Anti-Werwolf. Der Tristam hatte keine Ahnung, wie der kämpferische Bildungsstand seiner Mitschüler war und wie nützlich ein Grundlagentraining war. Danach hatte es zumindest beim letzten Mal den Anschein gemacht und das hatte Mathéo auch gutgeheißen. Der plötzliche Umschwung im Unterrichtsplan war da etwas unschön.
Erst mal wollte er hören, was Velia sich ausdenken konnte. Wenn nichts Ordentliches bei rauskam, würde er selbst sein Interesse an einer Grundausbildung für die Allgemeinheit kundgeben, auch wenn es nichts für ihn persönlich wäre.




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