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Shima no Koji :: Szenenplay :: Nebenplay

Unverhofft trifft oft
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Isalija

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Isalija

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BeitragThema: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyFr 2 Dez 2022 - 18:45
Unverhofft trifft oft


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Zeitpunkt: Samstagvormittag, 4.Juli 2015
Beschreibung: Tai und Isa haben bisher nicht viel miteinander zu tun gehabt, wenn man davon absah, dass sie in dieselbe Klasse gingen.
Da trifft es sich ganz gut, dass sie ihm zufällig bei einem ihrer Spaziergänge über den Weg läuft, auch wenn es für sie mit einer eher schmerzhaften Begegnung beginnt.




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Isalija "spricht",
denkt und handelt.







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Tai

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Tai

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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyFr 2 Dez 2022 - 20:22
04. Juli, Vormittag
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Ah, was für ein Morgen. Die Nacht war kurz gewesen und Tai relativ früh war, um genau zu sein direkt nach Sonnenaufgang, doch die Zeit nutzte er, um erstmal eine Runde Joggen zu gehen. Eine halbe Stunde lief er auf dem Sportplatz seine Runden, ehe er in die Sporthalle ging und dort seinen Spint öffnete, um zu duschen. Er nutzte oft die Sporthalle für seine Körperhygiene – für ihn besonders wichtig, so oft, wie er Sport ausübte.

Den Morgen verbrachte er mit einem gemachten Erdnussbuttersandwich, das er in seiner Dose verpackt hatte. Zum einen musste er das Sandwich nicht kühlen, zum anderen schmeckte es einfach köstlich! Auch ein bisschen Obst hat er sich aus dem Speisesaal mitgenommen. Als Sportler brauchte man immerhin viel Vitamine.

Als der Morgen verging, beschloss Tai in den Park zu gehen und nahm aus seinem Zelt sein Fußball mit – seinen Freund, den er schon seit Jahrzehnt bei sich hatte. Er hatte sein übliches Outfit an – kurze Fußballhose, Stulpen, Sportschuhe und ein dunkles Trikot. Lässig und sportlich, denn er hatte vor in den Park zu gehen und dort auf der Wiese ein wenig gegen die Bäume zu schießen, um seine Treffsicherheit zu trainieren.

So stupste er mit seinen Füßen den Ball vor sich mit Präzision her, der Ball ging immer genau grade aus und kullerte vor sich hin. Mit jedem Schritt stupste ihn Tai minimal mit der Fußspitze an – seine Hände hatte er hinter seinem Kopf verschränkt und hing kurz seinen Gedanken nach, während er in den Himmel blickte. Er brauchte den Ball nicht ansehen, um zu wissen, wo er war.
Er dachte für einen kurzen Moment wieder ans Wohnheim und schloss die Augen bis zur Hälfte und fragte sich, ob sein Waisenhaus wieder aufgebaut werden würde… Doch seine Aufmerksamkeit richtete sich nun auf dem Park, woraufhin er seinen Schritt verschnellerte und nun anfing zu laufen, damit er die große Wiese mit den Bäumen erreichte. Um sich aufzuwärmen, hielt er den Ball mit seinen Füßen in der Luft und fing an zu dribbeln. Mal stieß er den Ball härter nach oben und dribbelte ihn mit seinem Knie wieder runter und mal hielt er ihn mit seinem Kopf in der Luft, indem er den Ball mit der Stirn in der Luft hielt und präzise gegen stieß, sobald er runterkam. Seine Arme waren von seinem Körper gestreckt und er versuchte mit ein bisschen Balancetraining zu beobachten, wie der Ball bei welcher Körperhaltung fliegt.




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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptySa 3 Dez 2022 - 17:54
04. Juli, Vormittag
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Ich war noch nicht sonderlich lange wach. Genau genommen war ich erst anderthalb Stunden lang wach und hatte aber noch keinen Hunger, also hatte ich mir lediglich etwas bequemes angezogen und hatte mich dann auf gemacht ein wenig spazieren zu gehen. Da der Stadtpark einer meiner Lieblingsorte auf der Insel war - hier gab es eine Menge fette Tauben, weil einige Bewohner der Stadt sie ordentlich fütterten - führten mich meine Schritte hierher, wenn auch diesmal keine Jagd auf dem Plan stand.
Nein, heute wollte ich einfach nur das Wetter genießen, auch wenn es etwas wärmer war, als ich es am liebsten hätte. Aber damit konnte ich gut leben. Womit ich außerdem gut leben konnte war der Geruch von Schweiß, der sich zu dieser Jahreszeit immer in die angenehme Sommerbrise mischte. Meine Nase nahm das mittlerweile gar nicht mehr wahr - wenn man mal von dem Mann absah, der da gerade schwer schnaufend an mir vorbei joggte. Er machte keinen sonderlich fitten Eindruck und tat das wahrscheinlich auch genau deshalb. Trotzdem tat er mir ein bisschen leid, als er so schwer nach Atem rang. Und gleichzeitig hatte er meinen Respekt, weil er trotz seiner Schwierigkeiten weiter joggte, bis er außer Sichtweite war. Ich wusste, dass körperliche Betätigung nicht für jeden so einfach war wie für mich. Deshalb bewunderte ich den eisernen Willen, den dieser Mann haben musste.
Als die Sonne sich nun an den Wolken vorbei schob, seufzte ich leise auf und bewegte mich hinüber zu den Bäumen, um Schatten zu suchen, der mit Sicherheit angenehmere Temperaturen mit sich brachte. Und im Schatten angekommen bemerkte ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel. Die Katze in mir stellte neugierig die Augen auf, als ich den Ball sah, der da immer wieder in die Luft gekickt wurde. Wäre ich gerade in meiner anderen Gestalt, hätte ich mich wohl auf dieses runde Objekt gestürzt wie eine Wahnsinnige, hätte es mit vollem Körpereinsatz zu Boden geworfen, meine Krallen in die ledrige Oberfläche geschlagen und versucht hineinzubeißen, um meine Beute fachmännisch zu erlegen.
Nun... als Mädchen widerstand ich dem Drang, hielt den Blick aber trotzdem auf den Ball gerichtet, bis ich den Jungen bemerkte, der mir irgendwie bekannt vorkam. Den hatte ich doch schon mal irgendwo gesehen...




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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyMo 5 Dez 2022 - 17:49
04. Juli, Vormittag
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Wie es bei Tai üblich war, war er ziemlich in seinen Fußball vernarrt und, wenn er erstmal anfing zu spielen, waren seine Gedanken nur bei dem Ball und der Fokus verursachte, dass er seine Umgebung nicht mehr wahrnahm. Er dribbelte, schlug den Ball mit dem Fuß viele Male hinterher und hielt ihn in der Luft, ohne ihn auf den Boden aufkommen zu lassen. Er wechselte zwischen Stirn, Knie und Oberkörper und tatsächlich hielt er den Ball bereits seit zwei Minuten, ohne ihn runter plumpsen zu lassen – easy!
Doch auf Dauer wurde ihm das zu monoton, er fing an den Ball präzise, genau in die Mitte gegenüber einem Baum zu schließen. So präzise, dass der Ball abprallte und wieder zu Tai rollte, so dass dieser wiederholt ansetzte und zum Schuss ansetzte. Zwei bis dreimal spielte er sich selbst den Ball so zu, bis er im Augenwinkel bemerkte, dass ihn jemand beobachtete. Leider blickte er in dem Moment nicht zu Ball – was er normalerweise auch nicht musste – aber seine Gedanken schweiften ab, als er Isalija bemerkte und sich fragte, woher er dieses Mädchen kannte – natürlich!
Während sein Kopf woanders war, führte sein Körper seine Bewegung aber fast schon automatisch fort, so dass Tai nicht mehr stoppen konnte. Dadurch, dass er seinen Kopf und automatisch seinen Körper zu Isalija gedreht hatte, veränderte sich die Schussbahn des Balls und er fegte ihn in Richtung von Isalija. Dadurch, dass Tai noch einigermaßen seine Bewegung stoppte, kam der Schuss nicht zu doll, allerdings knallte der Ball genau in Isalijas Gesicht, woraufhin der Braunhaarige erschrocken die Hände auf seinen Kopf ablegte und panisch zu der Braunhaarigen rüberrannte, wie ein aufgeschuchtes Reh, das verwirrt umherlief und nicht wusste, wohin es sollte.

„Entschuldige bitte!!“

Rief er verzweifelt und hob gleichzeitig entschuldigend die Hände. Sofort spürte er die Gefühle, die Isalija empfand – Schmerz. Tai fühlte, wie sehr ihr das Gesicht wehtat und umso mehr, tat es ihm entsprechend leid.

„… Tut mir echt Leid… Soll ich Dir Eis holen?“

Er dachte gerade nicht daran, dass er hier im Park auf keinen Eisbeutel oder eine Kühlgel-Kompresse stoßen würde…




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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyMo 5 Dez 2022 - 20:11
04. Juli, Vormittag
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Ich war eine Katze. Und es war allgemein bekannt, dass Katzen eines der großartigsten Wesen dieses Planeten waren. Wir waren elegant, schön, majestätisch, hatten eine feine Nase, einen erlesenen Geschmack und hervorragende Reflexe. All das traf auch auf mich zu! - Naja, mal abgesehen von den ersten drei Adjektiven, die sprach ich lediglich meiner animalischen Gestalt zu. Aber selbst in menschlicher Gestalt hatte ich irre Reflexe. Deshalb war ich selbst etwas überrascht, dass der Ball mich so ganz direkt im Gesicht traf und ich nicht einmal zuckte.
Also, ich zuckte nicht, um auszuweichen. Die einzige Entschuldigung, die ich für dieses Verbrechen an meiner Art hatte, war, dass ich abgelenkt war. Weil ich versucht hatte mich zu erinnern, wer denn dieser Typ da war, der mich da gerade mit einem Ball beschossen hatte, als wäre ich eine perverse Spannerin!
Weil der Ball so unerwartet in meinem Gesicht geladet war, hatte ich zudem noch auf die unkatzenhafteste Art das Gleichgewicht verloren, die es gab und war rücklings auf dem Boden gelandet. Ich wusste gerade nicht, was mir mehr weh tat. Mein Gesicht oder mein Katzenstolz.
Der Balljunge kam sofort herüber und entschuldigte sich, während ich die Zähne aufeinander presste und mich darüber ärgerte, dass ich nicht ausgewichen war. Ich zappelte sogar mit den Beinen, so sehr ärgerte es mich!
Da hatte der Junge mich erreicht und fragte mich, ob er Eis holen sollte. "Meinem Gesicht gehts gut.", antwortete ich und nahm die Hände weg, die ich mir davor gehalten hatte. Dann sah ich vom Boden zu ihm hoch, runzelte die Stirn und blinzelte. "Ein Eis nehme ich trotzdem gerne. So als Entschuldigung." Nein, eigentlich hatte ich das nicht sagen wollen. Das war meine Katze, die versuchte ihren angeknacksten Stolz irgendwie zu kitten. "Ich meine...", ruderte ich zurück und drängte die Katze zurück, "Eis wäre nett, aber mein Gesicht braucht keins." Ich kam auf die Beine und klopfte mir die Rückseite ab. "Wir kennen uns irgendwoher, oder? Ich meine, wir gehen sicher auf dieselbe Schule." Hier gibt es ja nur eine, überlegte ich und betastete vorsichtig meine Nase. Glücklicherweise hatte der Ball mich nicht so ganz frontal getroffen sondern eher meine Wange erwischt, die noch ziemlich rot war. Es zeichnete sich sogar ein Streifen der Fußballnaht ab. "Gut zielen kannst du auf jeden Fall. Und nur fürs Protokoll!" Ich hob den Finger und schaute ihn fast schon wütend an. "Ich habe lupenreine Reflexe! I-ich war bloß abgelenkt, sonst wäre ich ausgewichen!"




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Tai

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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyMo 12 Dez 2022 - 18:15
04. Juli, Vormittag
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Das harte Aufklatschen, wenn Leder auf Haut stieß, mit vollem Krawacho. Wie oft hatte er das schon gehört, als er Levi ins Gesicht oder dieser ihm ins Gesicht geschossen hatte? Wenn das passierte, lachte er seinen besten Freund aus, ohne Rücksicht und ohne Scham. Aber hier? Er hat einem jungen Mädchen ins Gesicht geschossen und Gnade Gott, hoffentlich war es kein Engel, denn sonst wird er bald Gottes Zorn spüren.

Er lief sofort los, ohne nachzudenken. Er war dafür bekannt bzw. war ihm klar, dass er zuerst handelte, bevor er nachdachte, als würde sein Körper für ihn bestimmen, was richtig und was falsch war. Manchmal machte er ganz automatisch Bewegungen, die unbewusst stattfanden und die sein Kopf gar nicht registrierte. Deswegen suchte er ganz oft nach Sachen, die er verlegt oder verloren hatte.

Tai brauchte nicht lange, um bei der Braunhaarigen anzukommen, während er sich etwas nach vorne beugte, seine Hände an seinen Oberschenkeln abstützte und sie mitleidig von oben ansah. Er spürte ihren Schmerz, mehr als genug und allein diese Tatsache tat ihm schrecklich leid.

Sie versicherte ihm, dass es ihrem Gesicht gut ging und trotzdem war er ziemlich beunruhigt, denn er wusste, dass das ein Standardspruch war, damit sich die andere Person nicht schlecht fühlte. Er zuckte innerlich sichtlich zusammen, als sie sagte, dass sie trotzdem gerne ein Eis hätte. Sofort erhob er sich wieder kerzengerade und schaute sich um, wo er denn so schnell es geht ein Eis organisieren könnte. Erst, als sie weitersprechen wollte, wandte er seine Augen wieder auf sie. Ihr Gesicht braucht kein Eis?... Oh. Er hätte jetzt knallhart Eiswürfel geholt. Aber eigentlich war Eis holen keine schlechte Idee! Zum wiederholten Male sah er sich um, diesmal mit dem Ziel zu erfahren, wo sich der nächste Eisverkäufer befand.

Doch sie zog wieder seine Aufmerksamkeit auf sich und seine braunen Augen blickten in die ihren blauen. Leicht drehte er den Kopf und schien ebenfalls darüber nachzudenken, woher er sie kannte. Die Chance war ziemlich hoch, dass sie auf die gleiche Schule gingen… Moment. Saß sie nicht eine Reihe vor ihm?

„Isabella oder so… oder?“

Erinnerte er sich ganz schwach und lächelte jetzt schon etwas entschuldigend, weil er sich nicht sicher war, ob sie denn wirklich so hieß. Er hob seinen rechten Arm und fasste sich an den Hinterkopf über den er nervös strich. Er sprach nicht wirklich oft mit Mädchen… Eigentlich so gut wie gar nicht.
Wieder zuckte er sichtlich zusammen, stand kerzengerade da, als sie ihren Finger hob. Wie ein Soldat, der befürchtete gleich von seinem General Anschiss zu bekommen.

„L…Lupenreine Reflexe… Ver…standen…“

Stotterte etwas und sah sichtlich nervös drein, ehe er sich beugte, nachdem er sich sicher war, dass die Luft rein war. Er schnappte nach seinem Fußball und klemmte ihn unter seinem Arm, während er wieder zu ihr blickte und die rote Wange erblickte. Er presste die Lippen zu einer geraden Linie zusammen und wieder blickte er sich nach einem Eisverkäufer um.

„Ich..glaube, wir gehen in die gleiche Klasse. Sitzt Du neben Levi?“

Fragte er sie nebenbei und sah sich weiterhin um. Scheinbar schien hier in der Nähe zumindest keiner zu sein, weswegen sie ein Stück gehen müssten.

„Lass… uns ein Stückchen gehen?“

Fragte er ein wenig verunsichert und blickte sie von der Seite an. Sein Blick war sofort auf ihre rote Wange fixiert und sein Gesicht druckste etwas wehleidig drein… Wieso musste ihm das auch passieren!?




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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyDi 13 Dez 2022 - 10:25
04. Juli, Vormittag
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Meine Stirn legte sich in kleine Falten, als der Balljunge einen Namen fallen ließ. Isabella. War das nicht eine Protagonistin aus einem Film mit Vampiren? Glitzerten Vampire eigentlich wirklich? War das nicht etwas unvorteilhaft? Bevor ich darauf antwortete, machte ich erst einmal meinem Ärger über mich selbst Luft, indem ich ihm versicherte, ich hätte lupenreine Reflexe. Das war wichtig! Mein Katzenstolz hing davon ab. Er verstand das sofort und ich nickte zufrieden. "Sehr gut. Das sind nämlich richtig gute Reflexe." Ich sah zu, wie er seinen Fußball aufhob und legte den Kopf etwas schräg, als er überlegte, dass wir in dieselbe Klasse gingen. "Levi?", wiederholte ich verwirrt und dachte nach, "Neben mir sitzt ein Mädchen. Ich sitze am Fenster und neben ihr sitzt Leif." Ich rieb mir die rote Wange, "Aber gut möglich, dass wir in derselben Klasse sind. Sternenklasse? Ich sitze in der zweiten Reihe.", erklärte ich und nickte zustimmend, als er anbot ein Stück zusammen zu gehen, ging die ersten Schritte in eine willkürliche Richtung - in diesem Fall in Richtung Fußweg. "Ich bin schon seit März auf der Insel, aber ich habe irgendwie trotzdem Schwierigkeiten mir die Namen und Gesichter in meiner Klasse zu merken. Ich meine, ich sehe dann auch noch alle anderen in der Pause und im Wohnheim und dann komme ich immer durcheinander wer nun bei uns sitzt und wer nicht.", bemerkte ich etwas bedröppelt und wackelte ein wenig mit der Nase, weil sie noch ein wenig weh tat. "Ach ja, äh, ich bin nicht Isabella. Ich bin Isalija, aber du kannst mich Isa nennen."




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Tai

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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyDi 13 Dez 2022 - 10:51
04. Juli, Vormittag
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Tai beäugte sie nun ein wenig kritisch, als sie sagte, dass es richtig gute Reflexe seien. Wäre sie aber sonst nicht ausgewichen, wenn dem so wäre? Kurz dachte er nach, ob er das fragen sollte, aber sie schien sehr darauf zu beharren, dass er ihr das glaubte, also beließ er es dabei. Lupenrein. Das Wort wollte gerade nicht aus seinem Kopf weichen.

Als sie verwirrt Levis Namen wiederholte, blinzelte er und verschwand wieder in seiner Gedankenwelt. Scheinbar war sie das nicht neben Levi… irgendwie wusste er auch nicht wirklich wer neben ihm saß. Außer [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], die er nur flüchtig durch Levi kannte (wie auch alle anderen Schüler, keine Ahnung, wie der Kerl sie jedes Mal anzog!) interessierte es ihn wohl herzhaft wenig, wer neben seinem besten Freund saß. Mh… besorgniserregend? Vielleicht sollte er wirklich mehr auf sein Umfeld achten.

„Leif?!“

Er starrte Isa nun an bzw. blickte zu ihr herunter. Denn so, wie er neben ihr stand, bemerkte er, dass er sicher 1,5 Köpfe größer war als sie. Sie wirkte so klein. Als sie die Sternenklasse erwähnte, nickte er nur. Ja, er konnte sich grob erinnern, dass im März eine neue Mitschülerin ankam. Er war aber viel zu sehr damit beschäftigt gewesen Levi in seine Kapuze Schnipsel reinzuwerfen. Das sah so witzig aus, als er sich die Kapuze dann über den Kopf gezogen hatte. Hah!

„Ich gehe auch in die Sternenklasse.“

Bestätigte er ihr somit und merkte, wie wortkarg er sich wieder anderen gab. Kein Wunder, dass Levi meistens das Zentrum der Aufmerksamkeit bildete. Vielleicht manchmal auch etwas zu viel, für seinen Geschmack.

„Das kann ich gut nachvollziehen… Ich bin seitdem ich zwei Jahre alt bin auf dieser Insel. Diese Flotation ist meistens ziemlich verwirrend. Ich kann mir auch nicht alle Gesichter und Namen merken, daher habe ich beschlossen mir nur die Gesichter und Namen der Personen zu merken, die mich interessieren.“

Klang doch logisch, oder? Vom Seitenwinkel, während er nach vorne blickte, sah er zu ihr runter und bemerkte, wie sie ihre Nase bewegte. Erst, als sie ihn wegen ihres Namens korrigierte, errötete er vor Scham und lächelte etwas entschuldigend. Er hatte ja schon geahnt, dass er falsch lag. Aber immerhin nur zur Hälfte!

„Isalija.“

Wiederholte er laut für sich, als würde es dafür sorgen, dass sich der Name in sein Hirn brannte, damit er diesen nicht wieder vergaß. Er war allerdings zuversichtlich, dass er das nicht tun würde.

„Isa. Ich denke, den kann ich mir merken. Ich bin Tai. Ich sitze in der dritten Reihe, schräg hinter Dir.“

Versuchte er ihr kurz zu erzählen und bemerkte weiter hinten den Eisverkäufer. Immerhin gab es gleich Eis am Stiel!

„Und sollte ich mal Deinen Namen vergessen, nenne ich Dich einfach Lupin.“

Er lachte laut, als hätte er ein Witz gemacht. Er wusste nicht weshalb, aber das Wort lupenrein klang für ihn irgendwie melodisch. Sein Lachen erlosch und er drehte den Kopf zu ihr, falls sie sich fragte, wieso er sie Lupin nennen sollte.

„Wegen…lupenrein.“




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Isalija
BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyMi 14 Dez 2022 - 8:07
04. Juli, Vormittag
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Mein Kopf bewegte sich sich eifrig, nickte zustimmend, als der Balljunge den Namen Leif wiederholte. Er sah nicht so aus, als wüsste er von wem ich sprach. "Das Stinktier. Also, ich meine, er stinkt nicht, aber er sieht aus wie ein Stinktier.", erklärte ich zögerlich und runzelte die Stirn. Ich hatte ja mit ihm die Kleidung für den Schulball gekauft, da wäre es mir sicher aufgefallen, wenn er wirklich ein Stinktier gewesen wäre. Der Balljunge offenbarte schließlich, dass er in dieselbe Klasse ging wie ich, was erklärte, warum er mir so bekannt vorkam. "Oooh...", machte ich bei seinen Worten, "Dann sitzt du sicher irgendwo in meiner Nähe."
Ihm schien es jedenfalls ähnlich zu gehen wie mir, was Namen und Gesichter betrafen. Das Wort Flotation ließ zwar einen Augenblick Fragezeichen auf meinem Gesicht erscheinen, aber ich glaubte im Grunde seine Aussage verstanden zu haben. "Ich kann mir Gerüche gut merken.", erklärte ich und lehnte mich ein paar Zentimeter näher, um vorsichtig an ihm zu schnuppern. Abgesehen von dem sauberen Geruch nach Schweiß roch er irgendwie nach... Naja, irgendwie erdig und... Federn. Im ersten Moment assoziierte ich den Geruch mit Hühnern und blinzelte ihn kurz perplex an. Aber Hühner rochen natürlich anders als er. Ihnen haftete immer etwas animalisches, schmutziges an, während er... naja, natürlich sauber roch und... eben anders. Menschlich.
So in Gedanken fiel es mir gar nicht auf, dass er errötete - sein Gesicht befand sich ja auch etwa zwei Meter über mir. Ich hob meinen Blick zu ihm, als er meinen Namen aussprach und lächelte schräg, als er auch den Spitznamen wiederholte. "Tai, also.", wiederholte ich auch seinen Namen, "Hey, wie interessant. Wir haben beide drei Buchstaben und zwei Drittel davon ist gleich! Also, nicht gleich, aber- du weißt, was ich meine." Wir hatten beide ein I und ein A in den Namen. Nur eben nicht an der gleichen Stelle. "Tai sollte ich mir auch merken können." Er war kurz und einfach. Und ich musste ein wenig lachen, als er überlegte, er könnte mich Lupin nennen, sollte er meinen Namen vergessen. "In Ordnung, dann weiß ich zumindest, dass du mich meinst, wenn du das mal quer durch den Frühstückssaal rufen solltest. Leider kann ich dich nicht vorwarnen, wie ich dich nennen würde.", gab ich zu, "Ich weiß nicht, was mein Kopf aus deinem Namen machen wird. Aber du kannst mich auch Katzi nennen. Oder Mieze."
Dann kam erst so richtig bei mir an, dass er schräg hinter mir saß. Als ich mir kurz die Klasse ins Gedächtnis rief, klingelte es sogar bei mir. "Warst du der Junge, der den Papierflieger quer durchs Zimmer fliegen ließ, als die Direktorin uns etwas in Geschichte vorgelesen hat? Der, der direkt auf ihrem Buch landete und den sie anschließend laut der Klasse vorlas?", fragte ich vorsichtig und tippte mir nachdenklich ans Kinn, ehe ich laut überlegte: "War das die Direktorin?" Die Frau war auf jeden Fall blond gewesen. Und ich wusste ja wie Bardera-Sensei aussah, aber an dem Tag hatte ich mir Mühe gegeben mitzuschreiben und deshalb nicht oft aufgesehen.




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Tai

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BeitragThema: Re: Unverhofft trifft oft Unverhofft trifft oft EmptyMi 14 Dez 2022 - 8:59
04. Juli, Vormittag
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Nein, bei Leif klingelte bei Tai in diesem Augenblick überhaupt nichts. Erst, als sie Levi als Stinktier beschrieb, fiel der Groschen bei ihm und er grinste bis über beide Ohren.

„Ihn mit einem Stinktier zu vergleichen, wäre mir nie in den Sinn gekommen… Das muss ich mir merken.“

Fast schon diabolisch grinste er frech in Richtung Himmel und stellte sich jetzt schon vor, wie sein Kumpel doof aus der Wäsche lunste, weil er ihn so nannte.

Tai merkte, dass er ein wenig lockerer wurde. Bis jetzt empfand er das Gespräch angenehm, obwohl er der Braunhaarigen den Ball ins Gesicht geschossen hatte… Natürlich nicht beabsichtigt.
Doch das Locker sein verflog, als sie sagte, sie könnte sich Gerüche gut merken. Sofort verkrampften sichtbar seine Muskeln und er drehte den Kopf zu ihr. Eigentlich hatte er nichts zu befürchten, weil er heute Morgen nach seinem Joggen duschen gegangen war. Zum Glück… Er hatte nämlich überlegt es auf abends zu verschieben.
Aber das Glück war ihm heute scheinbar hold. Sie roch an ihm und er beobachtete schluckend ihre Reaktion, die recht neutral blieb. War das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen?

„Ehm… ich benutze immer Zitronen-Duschgel… Weil ich Zitronenkuchen gerne mag!“

Sie hat nicht danach gefragt, Du Idiot! Das hätte er am liebsten nachträglich gesagt, doch die Gedanken behielt er für sich. Während er neben ihr stand, konnte er fühlen, dass sie keine Abneigung ihm gegenüber hegte. Es waren andere Gefühle wie Neugierde dabei.

Doch er riss sie aus seinen Gedanken und erwähnte, wie gleich ihre Buchstaben im Namen hatten. Als er kurz darüber nachdachte, stimmte er ihr zu. Die Reihenfolge war nicht richtig, aber immerhin!

„Wenn Du das s mit einem t austauscht, heißt Du Ita…. Das klingt komisch.“

Ein kurzes Lachen entfloh seinen Lippen. Er warf den Ball auf den Boden und stieß ihn leicht und sanft vor sich her, während er die Arme anhob und sie hinter seinem Kopf verschränkte, während er in den Himmel blickte und weiter den Eismann ansteuerte.

„Ehehehe… Weißt Du, das hängt immer von verschiedenen Faktoren ab, ob ich über den Frühstückssaal rufe, oder nicht. Ich glaube, eher weniger.“

Das letzte was er wollte, war Aufmerksamkeit von allen auf sich zu ziehen. Daher würde er eher auf die eine Person zu gehen, wenn er von jener Aufmerksamkeit haben wollte.

„Katzi?...Mieze?...“

Perplex und verdattert sah er zu ihr runter. Das waren komische Spitznamen. Nannte sie sich so wegen ihren lupinfreien Reflexen? Weil sie der einer Katze glichen? Noch war ihm ja nicht klar, dass sie sich in eine Katze verwandeln konnte.

„Ehrlich gesagt gefällt mir Lupin viel besser.“

Das Lächeln blieb auf seinen Lippen, während er vergnügt den Ball weiter mit seinem Fuß vor sich her stieß. Er senkte seine Arme, als sie sich daran erinnerte, dass jemand den Papierflieger in der Klasse geworfen hatte.

„Jah… Das war ich… Ich wollte eigentlich wen anders damit ansteuern, aber das ging ein wenig in die Hose. Ich glaube, das war die Direktorin ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), ja… total peinlich…“

Aber er grinste, denn am Ende war ja zum Glück noch alles gut verlaufen. Es dauerte nicht lange, bis sie an dem Eisstand ankamen und der Verkäufer sie fragte, was sie gerne hätten.

„Zitroneneis!“

Kam es wie aus der Pistole geschossen, während er zu Isa blickte.

„Such Dir aus, was Du möchtest, Lupin.“

Ja, der Spitzname gefiel ihm wirklich sehr!



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