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 Geheimnisvoller Dungeon

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BeitragThema: Geheimnisvoller Dungeon   Sa 18 Jun 2016 - 21:53

das Eingangsposting lautete :

Geheimnisvoller Dungeon

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Die beiden wurden auf eine Mission geschickt, die Rätsel des geheimnisvollen Dungeons zu lösen. Dabei müssen sie tief ins Herz des Dungeons vordringen, um den vermeintlichen Schatz des Labyrinths zu finden. Die Legende besagt, dass der unbekannte Schatz von einem furchteinflößenden Wächter bewacht wird...

Sichtbar auf dem Bild ist der Eingang des Dungeons, der Rest ist der Fantasie zu überlassen.

Teilnehmer: Nami Amaya, Roy Mustang
Startort: Tief im Dschungel auf Isola, Eingang des Dungeons
Zeitpunkt:
Etwas mehr als ein Jahr nach dem aktuellen Play


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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   Sa 16 Jul 2016 - 22:33

Ich musste ein wenig lächeln, dass Roy gleich verstanden hatte, woran ich beim sähen gedacht hatte. Und irgendwie fand ich es niedlich, dass er ganz gefasst darüber sprach, jedoch schon ein wenig rot wurde. Als er Gegen diese Idee argumentierte, war ich fast ein wenig erleichtert. Es schien mir zu absurd, der Gedanke, dass unsere Elemente, dass Feuer und Wasser sich vereinigen sollten. Vereinigen eben im wahrsten Sinne des Wortes. Es war mir irgendwie unangenehm, dass es so eine Bedeutung haben sollte. Außerdem war ich mir nicht sicher, ob ich mich auf eine körperliche Vereinigung mit dem Feuermagier einlassen konnte.

Er fuhr fort mit deinen Erklärungen bzw. mit seinem lauten Nachdenken, ich setzte mich währenddessen in den Schneidersitz hin, immer noch in dem Feuer, dass auf der Wasserseite des Yin Yangs war. "Ich habe das Gefühl du bist der intelligente Teil von uns.." murmelte ich leise denn ich wollte ihn nicht unterbrechen und außerdem sagte ich es eher zu mir selbst. Schließlich meinte Roy, er habe das Rätsel gelöst. Viel interessanter, als die Tatsache dass er es gelöst haben sollte, fand ich im ersten Moment seine Reaktion darauf. Er sagte es ruhig und sanft, etwas, was mich an Wasser erinnerte. Und mir war selber auch aufgefallen, dass meine Reaktion auf meine Idee irgendwie feurig war. Meiner Meinung nach unterstützte das die Hypothese, die ich aufgestellt hatte. Dass im Feuer ein kleiner Teil Wasser und im Wasser ein kleiner Teil Feuer ist, also auch in Roy und mir. Er hielt mir seine rechte Hand hin, ich stand auf und nahm sie. Einen Augenblick lang standen wir uns gegenüber und blickten uns an, schweigend. Dann berührte ich mit meiner freien Hand sanft seine Wange. "Das was ich mir vorher schon gedacht habe, aber es noch nicht für nötig hielt es zu sagen, ist... vielleicht funktioniert es erst, wenn wir beide die Elemente, die wir verkörpern, auch voll und ganz akzeptieren..." Ich legte meinen Kopf etwas schief und streichelte ihm einmal über die Wange. Das was unausgesprochen blieb, aber wir beide natürlich wussten, war dass ich damit eher Roy als mich selber meinte, da er ja sichtlich Probleme damit hat, sich komplett auf das Feuer einzulassen. Es machte mich traurig und irgendwie betroffen. Schließlich nahm ich meine Hand wieder weg und räusperte mich. "...könnte das nicht sein? Oder was denkst du? Was ist deine Idee, Roy?"

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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   Mo 18 Jul 2016 - 20:25

Ich belächelte ihre kleine Bemerkung über mich, dass ich eben der intelligentere Teil von uns wäre. Dafür konnte ich wohl oder übel gegen argumentieren, aber durch die vielen Tage die wir verbrachten, lernte ich auch wie sie im Grunde wirklich ist. "Dann wirst du wohl der schönere Teil von uns beiden sein..", meinte ich nur noch kurz hauchend und hielt ihre Hand sanft in der meinen. Sie drehte mich leicht zu sich und auch war es keine Überraschung, dass sie mir eben ihre sanfte Hand an die Wange legte. Deutlich spürte ich wie die kühle und zarte Hand auf meiner Wange aufkam und es bereitete mir eine unvorstellbare Freude. Denn im Innern fühlte ich mich als würde ich jeden Moment verbrennen. Doch war es erst nötig das Problem in diesen Mauern zu lösen. Wir beide ließen fast mehr voneinander ab, als ich gehofft hatte, jedoch hielten wir die Hände fest aneinander. Das musste es schließlich gewesen sein.Ich hoffte nur meine Theorie würde sich als richtig erweisen. "Du liegst nicht falsch, gewiss.", sprach ich ihr ermutigend zu und schaute wieder nach vorn. "Zwei Elemente, zwei Menschen, zwei Kulturen und nur eine Mitte. Die zwei, Deukalion und Pyrrha, waren unterschiedlichem Geschlecht und auch beide wurden Symbole zweier Kulturkreise." begann ich zu erklären und hob dann leicht unsere vergriffenen Hände. "Deukalion, wurde zum Symbol der westlichen Welt jenseits von Babylon. Pyrrha, jedoch zum Symbol der östlichen Welt. So auch ihre Kultur und Schriften. Die Schriftzeichen westlicher Kulturen werden alle von links nach rechts gelesen und geschrieben. Die der östlichen werden von rechts nach links gelesen und geschrieben.", erklärte ich für den Moment und schaute kurz auf ihr Gesichtsprofil. In dem Moment fiel mir auf wie schön sie war. Es gab keine Markel an ihr und auch keinerlei Irritationen am Gesicht. Auch an ihrem Charakter, es gab nichts auszusetzen. Nicht einmal die Haarfarbe. Außergewöhnlich? Zu einhundrtprozent. Ich war glücklich, glücklicher als ich es mir sogar hätte vorstellen können. Nur war ich nicht im Stande es zur Schau zu stellen, weshalb auch immer. Jedoch gab es kaum eine Möglichkeit dafür - bis jetzt. Ich drehte meinen Kopf leicht nach vorn, so dass ich sie noch im Auge hielt. "Doch wieso wurden alle Schriften von links nach rechts und rechts nach links geschrieben? Meine Antwort darauf würde gewiss lauten, sie suchten den jeweils anderen, sowie du und ich. Sowie das Feuer, dass Wasser suchte um sich zu beruhigen und das Wasser die ewige Stille versuchte zu beseitigen, indem es sich dem Feuer hingab.", sagte ich sanft und sehr überzeugend. "Babylon, damals die Mitte der göttlichen Ära, wurde zum zentralen Punkt aller kulturellen Gemeinschaften. So also auch der Treffpunkt des sich liebenden Paares, Deukalion und Pyrrha. Oder wie ich es sogar auch sagen würde, die des Mondes und die der Sonne.", dabei schaute ich auf unsere Hände. "In der Alchemie steht die Sonne für Mann und der Mond für die Frau, beide zusammen, sprich während einer Sonnenfinsternis ergeben ein vollkommendes Wesen, Gott in dem Sinne.", Es wurde kompliziert doch ich hoffte darauf, dass Nami mir folgen konnte. "So gesagt ist es, dass wenn Deukalion und Pyrrha als Sonne und Mond angesehen werden, weil beide sind die Energiezufuhr unserer Elemente. Heißt es dann, dass der Kreis unter uns nur sagt, dass Sonne und Mond eins sein müssen um jenes, dass sich hinter der Wahrheit steckt hervorzurufen." Ich belächelte alles einwenig, denn ich sah eine verwirrung in ihr aufkommen. "Ich verstehe, dass es ziemlich komplex ist, aber ich war nie gut in erklären.", sagte ich aufrichtig und senkte leicht den Kopf. "Ein alter Spruch sagt, dass der Mann immer links von der Frau steht um sie zu schützen, doch wenn der Mann die Sonne ist, gibt er dem Mond, der Frau, die Kraft zu strahlen. Deshalb hält der Mann sie mit der rechten Hand fest und sie ihn mit der linken. Denn in dieser kleinen Hülle, welche sie bilden, entsteht etwas neues.", sagte ich und zog sie leicht und langsam mit runter auf die Mitte des Kreises. "Du sagtest, dass wir beide akzeptieren müssen was wir sind? Dann akzeptiere ich es.", sagte ich und ließ ihre Hand los. Ich sagte ihr noch, dass sie ihre Handfläche auf den Boden legen soll und ich legte meine kurz darauf ab. "Es kann sein, dass es weh tut. Nami, vertraust du mir?", fragte ich noch nach.

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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   Do 21 Jul 2016 - 0:13

Ich hörte dem Feuermagier erneut mit voller Aufmerksamkeit zu. Es gefiel mir, wie er redete. Man merkte einfach, und es war nicht zu leugnen, wie viel er wusste und wie gut er sich auskannte. Außerdem schien es mir fast, als würden kleine Flammen in seinen Augen leuchten, wenn er begeistert von etwas sprach. Das war mir schon früher aufgefallen, schon ganz am Anfang, doch diesmal lies ich das erste Mal zu, dass es mein Herz erwärmte und ich gab mich dem Gefühl hin, den leidenschaftlichen Jungen zu beobachten und mich darüber zu freuen. So lauschte ich also seinen Erklärungen von Deukalion und Pyrrha. "Es scheint mir, die beiden scheinen sich in allem gegenteilig zu sein. Als ob sie denn Begriff Gegenteil überhaupt definieren... Und trotzdem hat es funktioniert, oder nicht?" streute ich ein mal kurz ein und fühlte mich aber gleich fast schlecht dabei, ihn in seinem Redefluss unterbrochen zu haben, obwohl ich meine Anmerkung extra in einer Redepause seinerseits eingeworfen hatte. Schließlich sprach er davon, dass dadurch, dass die Frau den Mond und der Mann die Sonne symbolisierte, sie ohne ihn nicht strahlen konnte. Ich kniff die Augen ein wenig zusammen. Es hörte sich logisch an was er da sagte, und manche würden es als romantisch bezeichnen, doch für mich stellte das eine Abwertung der Frau da. Ohne die Sonne wäre der Mond nur ein großer Stein, der seine Kreise um einen Planeten drehte. Erst durch den großen Stern, der alles Licht und Leben spendete, erlangte der Mond seine Leuchtkraft. Es gefiel mir nicht, dass Roy mit seiner Theorie suggerierte, eine Frau ohne Mann könne nicht strahlen. Er wusste ganz genau, dass ich mich in meiner Sexualität noch nicht wirklich festgelegt hatte, und deswegen fragte ich mich, ob er den Eindruck hatte, ich würde bzw könne nur durch ihn, einen Mann, strahlen. Was wäre dann mit einem Liebespaar bestehend aus 2 Frauen? Die können doch eigentlich noch viel schöner Strahlen als Männer, meiner Meinung nach. Ja, kurz ärgerte ich mich, doch ich schob dieses Gefühl beiseite, um mich weiter darauf zu konzentrieren, was gerade wichtig war. Ich verstand nicht, was er damit meinte, dass Sonne und Mond eines werden müssten, und auch, dass etwas neues aus der Vereinigung von Mann und Frau bzw Sonne und Mond entstehen sollte. Es erinnerte mich natürlich wieder an den Gedanken, den ich zuerst hatte, als wir über das säen von Neuem sprachen. Doch er meinte ja, es ginge um etwas anderes. Langsam kam ich mir vor, wie ein kleines Kind, das belehrt wurde. Ein kleines dummes Kind. Er zog mich zu sich runter, legte seine Handfläche auf den Boden, und forderte mich auf, es ihm gleich zu tun. Ich sprach meinen ersten Gedanken dazu aus: "Auf meiner Hand ist nicht so ein Symbol wie auf deiner." Mein Ton war zweifelnd. Ob ich ihm vertraute. Und, es könne weh tun. "Ich fürchte mich nicht vor Schmerzen", entgegnete ich wahrheitsgemäß und lies die andere Frage unbeantwortet. Vertraute ich ihm? In seinem Wissen: ja, auf jeden Fall. Dass er nichts schlechtes für mich wollte: auch. Und trotzdem ließ mich der Gedanke von vorhin nicht los. Ich näherte mich mit meiner Hand dem Boden, hielt jedoch ein paar cm bevor ich sie ablegte, inne. "Roy... bist du wirklich der Meinung, dass ich ohne dich nicht strahle?" fragte ich ihn und schaute ihn gerade an. In dem Moment war ich froh, dass er mich gerade nicht berührte, ich wollte nicht abgelenkt sein, ich wollte hören, was er dazu sagte. Und doch, ich vertraute ihm. Also legte ich meine Handfläche ebenfalls da hin, wo er es mir deutete. Der Boden war kühl. Trotzdem hatte ich keine Ahnung, was der Feuermagier meinte herausgefunden zu haben bzw war ich überhaupt verwirrt was hier vorging. Inzwischen kam ich mir nicht mehr wie ein Kind vor, sondern wie ein Lamm. Ich hoffte nur, dass Roy sich nicht als Wolf im Schafspelz entpuppte.

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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   So 24 Jul 2016 - 17:30

Ich strich vorsichtig über den Boden, spürte die abgenutzten und schroffen Abdrücke die auf diesem Mal hinterlassen worden waren und schaute kurz wieder hoch zu Nami. Sie hatte recht. Ich nickte ihr leicht bestätigend zu und belächelte ihre Meinung in dieser Sache. Ich bemerkte wie schnell sie begann mein gesagtes in ihren Wissenschatz aufzunehmen und es erfreute mich unglaublich. Ich dachte mehrmals, seitdem wir in diese Ruine getreten sind, an die Tage vor einem Jahr. Meist waren wir ja echt unterschiedlicher Meinung gewesen, aber auch wenn es dem so war, so konnte ich bislang immer ihre Präsenz nicht deuten. Nicht einmal jetzt, wo - wie sie selbst sagt: Beide Elemente miteinander verbunden sind. "Du hast recht. Feuer und Wasser sind die zwei der primitivsten Elemente des Universum. Dazu kommen noch Wind und Erde. Aber unsere Elemente, sind die Schöpfung wie auch die Zerstörung.", sagte ich erklärend und schaute ein weiteres mal auf das Mal unter unseren Füßen. Mit meinem Mittelfinger strich ich über eine Linie, welche tiefer in den Boden ging und dies bestätigte meine Vermutung noch einmal wie wir dieses Rätsel lösen. Ich verfolgte diesen Strich anschließend mit meinen Augen und kam zum Punkt, dass wir unsere Hände in die Mitte des Kreises legen müssen.

Doch plötzlich sagte sie für sich etwas sehr untypisches. Ich hatte das Gefühl in ein Wespennest gestochen zu haben, ihre Gefühle auf eine gewisse Art mit einer schlimmen Erfahrung zu konfrontieren auf die ich keine Rücksicht genommen hatte. Ich seufzte etwas verzweifelter. Denn zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht so wirklich Ahnung wie ich mit sowas umgehen sollte. Sie fügte hinzu, sie hätte kein Bannkreis auf ihrer Hand und sie fürchte sich nicht vor Schmerzen, aber das war nie meine Absicht gewesen. Ich wusste, dass meine Wortwahl und meine Ausdrucksweise oft fehl am Platz waren. Allerdings war ich mir in dem Punkt sicher, dass ich jemanden wie Nami, bei vollem Bewusstsein nicht schaden wollte und es auch nicht konnte. Dem weiteren Verlauf des Gespräches hätte ich gerne ungeschrieben gelassen, aber sie wusste genau, dass ich sie habe schlecht da stehen lassen. Ich fühle mich ziemlich hintergangen, von mir selbst. Ich umschloss ihre Hand und und sah der blauhaarigen Schönheit tief in die Augen. "Nein.", sagte ich zu beginn meiner verzweifelten Erklärung. Ich wusste ich musste mir diese eine Sache die mich die ganze Zeit bedrückte eingestehen und wohl möglich war dies der passende Moment. "Du strahlst nicht ohne mich, denn du bist die Kraft die mich aus der ewigen Dunkelheit lockt.". Mein Tonfall war ruhig, meine Atmung etwas hastiger und mein Herzschlag unglaublich intensiv. Ich glaube ich habe Angst bekommen, meine Schwäche zuzuegeben. Ich belächelte es unwillkürlich und sprach weiter. "Weißt du, eine Sonne entsteht aus dem Nichts, sie hat keine Herkunft oder einen Bezugsort, aber ein Mond: Er stammt meist vom Planeten ab, welchen er umkreist. So wie einst unser Planet geschaffen wurde, schlug ein Asteorid in diesen neu sich erst schaffenden Planeten, deformierte ihn und schuf im Laufe der Jahrhunderte einen wunderschönen Mond.", Ich streichelte ihr über die Wange und merkte gar nicht, wie mir eine kleine Träne herunter lief. "Die Sonne wäre nichts ohne diejenigen die von ihr Nutzen ergreifen. Und so wäre ich auch nichts ohne dich.", sagte ich abschließend und legte ihre Hand, auf die kreisförmige Einkerbung in der Mitte. Meine hand legte ich darüber und ich sagte ihr sie solle ihre Kraft dort bündeln und Wasser hineinströmen lassen. Ich tat es ihr gleich, lies Feuerschwaden durch die andere Hälfte des Kreises passieren und sah etwas erstaunliches.

Das Zusammenspiel von Feuer und Wasser öffnete vor uns ein riesiges Tor. Der gesamte Raum, in welchem wir uns derziet befanden wurde durchadert von Feuer und Wasser. Es sah unglaublich aus, wie ein Netz. Ich erhob mich zusammen mit ihr, ließ meine Hand nicht von der ihren und ging langsam voraus. Wir hatten das Rätsel der Kammer gelöst.

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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   Mi 27 Jul 2016 - 16:48

Als Roy davon sprach, dass Feuer und Wasser die beiden primitivsten Elemente seien, dachte ich eine Weile darüber nach. Stimmte es wirklich? Irgendwas störte mich daran. Ja, es mag sein, dass unsere Elemente Leben und Zerstörung verkörperten, beide gleichermaßen, meiner Meinung nach, jedoch wo sollte Leben stattfinden, wenn es keine Erde gab, und keine Luft, die das Leben erst recht gedeihen lässt. Ich führte diesen Gedankengang zum ersten Mal, da ich die Elemente eigentlich nie nach Qualität oder anderen Kriterien geordnet hatte. Bestimmte Elemente als primitiv zu bezeichnen gefiel mir ebenso wenig wie zu sagen, eines wäre besser als das andere. Ich erinnerte mich daran zurück, dass ich gelernt hatte, dass das Leben auf der Erde lange Zeit ohne (hohen) Luftsauerstoffanteil stattfand. War Luft eigentlich gleich Sauerstoff? Ich kam zu dem Entschluss: nein. Denn die Luft setzt sich bekanntermaßen aus 21% Sauerstoff, 78% Stickstoff und weiteren, weniger bedeutenden chemischen Elementen zusammen. Machte das die Luftmagier zu Stickstoffmagiern? Ich belächelte meinen Gedanken kurz, denn ich war mir fast sicher, so hatte noch niemand über die Elemente Magie nachgedacht. Jedoch wurde mir ja gelehrt, man solle auch die chemischen und biologischen Aspekte seines Elements verstehen lernen. "Ich finde, man sollte die Elemente nicht so bewerten, keines ist primitiver als ein anderes," warf ich kurz ein und wollte meine Gedankenkette gerade fortsetzen, da nahm er Feuermagier meine Hand und verteidigte sich wegen seiner Aussage, dass der Mond ohne Sonne nicht leuchten würde. Ich bekam wieder ein etwas beklemmendes Gefühl, meine Gedanken vorhin hatten mich davon abgelenkt. Er meinte, dass ich die Kraft sei, die ihn aus der Dunkelheit lockte. Ich ließ ihn weiterreden und schließlich bemerkte ich, dass eine Träne über seine Wange lief. Zuerst konnte ich es gar nicht wirklich glauben, doch ich fasste mich ziemlich schnell und wischte ihm die Träne weg. Er erwartete jetzt wohl, dass ich nun auch etwas romantisches sagen würde, zumahl er seine Erklärung damit abgeschlossen hatte, zu behaupten, er sei nichts ohne mich. Ich musste unwillkürlich schlucken, sah ihm dann aber in die Augen, er sah traurig und glücklich zugleich aus, falls sowas überhaupt möglich war. Wenn, dann war dieses Gesicht, das ich hier vor mir sag, die Definition dafür. Ich überlege und senkte dabei wieder meinen Blick; wer kann schon überlegen während er jemanden anderen tief in die Augen schaut? Mir fielen einfach nicht solche romantischen, schwerwiegenden Worte ein, die ich zu ihm sagen könnte, so wie er sich gerade geäußert hatte. Es war mir unangenehm. Solle ich mich nicht eigentlich freuen? Als ich meinen Blick so gesenkt hielt, steifte ich dabei mit meinen Augen Roys Unterarm und schlagartig fiel mir dabei der Moment bei unserem ersten Date ein, als ich ihm seine kleine Wunde geheilt hatte. Ja, damit hatte es wohl angefangen, unsere komplizierte gemeinsame Geschichte, die Geschichte von Wasser und Feuer. Und da wusste ich auch, was ich zu sagen hatte. Ich schaute ihn wieder an, richtete mich ein wenig auf, lächelte und sagte, während ich seine Hand drückte: "Ich werde nicht mehr weggehen, ich verspreche es."

Schließlich lösten wir das Rätsel in dem wir unsere Elemente an einer bestimmten Stelle des Symbols hineinströmen ließen. Es faszinierte mich, als Roy mir aufgetragen hatte, Wasser 'hinein' störmen zu lassen, hatte ich schon halb erwartet, es würde zurückspritzen. Jedoch wurden unsere Elemente tatsächlich sowas wie aufgesaugt. Als Belohnung erschien ein gigantisches Tor vor uns. Als wir uns erhoben wollte der Feuermagier auf das Tor losschreiten, doch ich hielt ihn mit den Worten "Roy warte!" auf. Es schein zwar, als hätten wir das Rätsel gelöst, doch meine Neugier war immer noch unbefriedigt, was die strahlenden Früchte des großen Baums in der Mitte anging. Mein Blick wanderte vom besagten Objekt zu Roy und ich hielt ihn am Arm fest. "Ich habe das Gefühl, dass wir die Früchte des Baumes nicht außer Acht lassen sollten," erklärte ich ihm und zog ihn fast ein wenig weg vom Tor, weil ich das Gefühl hatte, es würde ihn einsaugen. Und was uns dahinter erwarten würde, konnte ja auch keiner wissen. In meiner Überzeugung wartete ich gar nicht richtig auf den Jungen sondern stieg von dem Vorsprung, auf dem wir waren, hinunter, da sich dort ein etwa 1 Meter breiter Weg durch das Wasser zu dem Baum schlängelte. Eben diesen betrat ich und musterte dabei das Gewässer, das sich um den Baum ergeben hatte. Ich hörte, dass Roy nun nur wenige Schritte hinter mir war, was mich beruhigte und mir Kraft gab. Jedoch gingen wir schweigend. Ich fragte mich kurz was er wohl dachte, war dann doch wieder von dem schönen Farbenspiel der Kristalle mit dem Wasser ablenkt. Als der Weg dann endete und ich bei den Wurzeln des riesigen Baumes stand, schaute ich nach oben und staunte nicht schlecht. Es war ein wirklich beeindruckender Anblick. Die Wurzeln waren von schillernden Kristallen durchsetzt. Jedoch die Früchte befanden sich weit oben, viel viel zu weit als das wir sie hätten so erreichen können. Ich fixierte eine der Früchte mit den Augen und wollte sie mit einem gezielten Wasserschnitt von der Pflanze lösen, doch das Wasser, dass den Baum umgab, ließ sich von mir nicht kontrollieren. Ich atmete scharf ein, so etwas war mir noch nie passiert. Etwas peinlich berührt schaute ich kurz zu dem Feuermagier und nuschelte: "dann nehm ich eben mein eigenes," während ich meinen Lederbeutel öffnete. Doch auch dieses Wasser, was ich immer bei mir hatte, schien plötzlich seinen eigenen Willen zu haben und regte sich nicht. Selbst nachdem ich all meine Konzentration auf das Wasser lenkte, passierte nichts. Langsam wurde ich panisch und genau dies stand wohl auch in dem Blick, den ich Roy zuwarf. "Ich dachte mir noch, es fühlt sich an, als würde mein Wasser weggesaugt werden! Wurde mir meine Magie abgesaugt?" fragte ich den Feuermagier und meine Stimme zitterte. Ohne unsere Elemente wären wir in diesem Dungeon wohl verloren...

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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   So 21 Mai 2017 - 19:37

"Die Früchte?", fragte er etwas verbissen und drehte seinen Kopf zu den besagten Objekten. Sie sahen etwas sonderbar aus, aber leuchteten stets in diesem schimmernden Blauton und kramte ein kleinen Buch aus seiner Tasche hervor. Den Stift welchen er an der Seite des Buches zu klemmen hatte nahm er hervor und schlug eine der vielen noch unbemalten Seiten auf und skiziierte die Frucht.

"Wie deine Magie?", fragte er verwundert nach und schnippste einmal in Richtung Wand. Im Normalfall dauerte es einen Bruchteil einer Sekunde ehe etwas geschah. Doch dieses Mal setzte die darauf folgende Explosion aus. Er versuchte es ein bis zweimal mehr. Und doch setzte die Explosion immer wieder aus. "Du hast recht. Etwas ist hier faul.", stimmte er ihr zu und schaute den Baum an.

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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   Mo 29 Mai 2017 - 11:29

Ich nahm gar nicht richtig wahr, dass Roy neben mir anfing, die Früchte des Baums zu skizzieren. Mein Herz schlug schneller und meine Hände zitterten. Seit ich denken konnte war ich nie ohne meine Magie gewesen, und nun war sie weg? Erneut versuchte ich es, erfolglos. Erst als der Junge sich auch über die Magie äußerte bemerkte ich wieder, dass er da war. Ich drehte mich zu ihm und schaute einem Schnipsen zu. Auch hier, nichts... Unsere Blicke trafen sich kurz. In meinen Augen stand wohl Panik, in seinen hingegen konnte ich nicht wirklich etwas lesen. Er schien irgendwie so ruhig? War ja auch ganz normal in diesem Dungeon in dem es vor Gefahren nur so wimmelte ohne Magie zu sein, ne? Ich seufzte angespannt aus. Warum genau wusste ich nicht, aber ich wollte unbedingt eine von diesen Früchten haben. Wie sie sich wohl anfühlten...? Entschlossen stemmte ich meine Hände in die Hüften. "Ohne Magie sieht es so aus als ob du mich auf deinem Rücken tragen müsstest. Schaffst du das?" fragte ich Roy leicht provokant. Für mich war dies die einzige Möglichkeit die ich gerade sah an die blauen Früchte heran zu kommen.

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BeitragThema: Re: Geheimnisvoller Dungeon   Sa 3 Jun 2017 - 21:29

Beinahe war er schon fertig gewesen die Früchte zu skizzieren, bis Nami ihn fragte ob er nicht in der Lage wäre sie hochzuheben. Leicht schüttelte er sich und schaute nach einem Moment der Uneinigkeit wieder auf den blauschimmernden Baum. Irgendwie hatte dieser Baum etwas ganz besonderes an sich. Auch wenn er den beiden Magiern jede Möglichkeit nahm, die Fähigkeiten zu nutzen, welche ihnen geschenkt wurden, welche sie für solche Zwecke auch erlernt hatten entriss – so konnte man dennoch nur die Schönheit des Baumes betrachten. Roy drehte sich für einen kleinen Moment nach hinten, schaute zur großen Pforte durch welche sie eben noch gekommen waren und bemerkte einen kleinen zärtlichen Windhauch. Es fühlte sich gut an. Eine beruhigende Briese, so zart, dass sie die Gräser draußen auf der Insel eine lange Zeit durch die Straßen der Stadt schweben hätten lassen können. Er musste etwas schmunzeln drehte sich um und legte das kleine Notizbuch weg.

Sich seiner Rüstung zu entledigen, hatte er bereits schon vor dem Tor vorgehabt. So legte er Brustgarnitur und den Robenrock von sich ab. Irgendwie war es nicht mehr das gleiche. Er hatte auch das Gefühl gehabt, seitdem sie durch die Pforte kamen, dass jegliche Gegenwehr ein Fehler hätte sein können. Nun stand er in leichter Hose und Shirt da. Die Handschuhe, welche er brauchte um Funken zu erzeugen legte er nicht ab.

Dann stellte er sich hinter Nami, kniete sich nieder und führte seinen Kopf zwischen die zarten Beine des Mädchens. Mit einem Ruck erhob sich der Alchemist und hielt Nami an ihren Beinen fest. Sie war leichter als gedacht. „Reicht dir das?“, fragte er scharf nach und hielt sie sanft fest.

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