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Zimmer 115 - [unbewohnt]
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Leviathan

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Zen 136

Charakterbogen
Aufenthaltsort: Zimmer 205
Aktuelles Outfit: Offenes, grau kariertes Hemd über weißem T-Shirt, knielange Jeasshorts, weiße Sneakersocken
Leviathan

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BeitragThema: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptyDi 14 Jan 2014 - 20:59
das Eingangsposting lautete :

Zimmer 115
Hier wohnen ???

Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 23jnlg
Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 Ff38eg

Das Zimmer ist auf der Fensterseite mit zwei Betten an der linken und rechten Wand, den dazugehörigen Nachtkästchen und einem kleinen Regal, das von beiden Mitbewohnern benützt werden darf, ausgestattet. Auf der Türseite befinden sich zwei Schreibtische mit Lampen und ein Kleiderschrank, um die Klamotten der Schüler aufzubewahren. An besonders heissen Tagen sorgt die im Zimmer eingebaute Klimaanlage für ausreichend Abkühlung. Die kürzlich neu gestrichenen, weissen Wände lassen den Raum besonders freundlich wirken.

Zustand des Zimmers: -
Dekoration: -
Lage des Zimmers




Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 Levi-t13
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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptySo 24 Aug 2014 - 16:47
Mein Blick war noch immer auf den Boden gerichtet. Sie hatte mich also hier hoch getragen. Meine Stimme war etwas leiser geworden. "Es tut mir leid, dass wusste ich nicht, dass du mich hier hoch getragen hast und ich weiß auch nicht, dass ich so schwer bin, immerhin trage ich mich selbst jetzt schon seit einiger Zeit." Ich kniete mich nun vor sie hin und zog ihr den rechten Schuh aus. Mein Blick galt jetzt ihren Augen. Sie musste mich für bekloppt halten, doch ich nahm ihren großen Zeh zwischen Daumen und Zeigefinger und begann ihn in langsamen Kreisförmigen Bewegungn zu drehen. Es mag komisch klingen, doch tat ich dies, damit ihre Schultern entspannten. Ich hatte dies damals von einem Sanitäter gelernt, da ich ebenfalls oft unter Rückenproblemen litt. Der Körper war schon ein Mysterium für sich. Nach einer kurzen Zeit des peinlichen Schweigens stand ich nun auf und schwang mich elegant hinter sie und mit einer weiteren speziellen Handbewegungn renkte ich ihre Arme und Schultern wieder ein und richtete sie wieder. Folglich ließ ich mich im Schneidersitz hinter sie fallen und griff von hinten an ihren Unterkiefer und bewegte ihren Kopf ruckartig nach links und rechts, was zwei knackende Bewegungen zu folge hatte. Ich lächelte kurz, e musste sich nun viel besser anfühlen. "Wenn du willst, massier ich dich noch.", sagte ich ganz leise in ihr Ohr.


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptySo 24 Aug 2014 - 17:41
Auf dem Bett sitzend schaute ich ihn weiter an. Er senkte den Kopf und entschuldigte sich. "Kein Problem. Es ist ja sowieso schon passiert. Also von daher keine große Sache.". Doch dann ging er auf einmal vor mir auf die Knie. Ich schaute ihn darauf etwas perplex an. Als er dann auch noch meinen Schuh auszog und irgendetwas an meinem Zehen machte, schaute ich noch verwirrter. "W-was machst du da?", fragte ich etwas zögernd. Jetzt wurde ich auch rot im Gesicht. Was machte er da. Wenn er das gerade tat um irgendeine Muskelpartie von mir zu entspannen. Dann hatte er genau das Gegenteil erreicht. Ich verkrampfte mich nämlich umso mehr. Ich war in diesem Moment total eingeschüchtert. Auch, weil er die ganze Zeit Augenkontakt hielt. Als er dann plötzlich aufstand zuckte ich etwas verunsichert. "I-ist was?", fragte ich total ängstlich. Es war die gleiche Lage wie vorhin mit Vox. Aber dieses mal war ich in seiner Position.
Als er dann hinter mir saß und begann alles einzurenken, stellten sich mir die Nackenhaare auf. Es knackte ein paar mal und meine Körperhaltung entspannte sich ein wenig. Doch damit sollte es nicht genug sein. Als seine Hände von hinten an meinen Unterkiefer kamen, zuckte ich kurz. Ich war total hilflos, irgendwie. Er sollte doch Abstand halten. Ich hatte ihm gesagt er sollte Abstand halten. Warum? Warum hörte er nicht? Auf einmal flüsterte er mir von hinten ins Ohr. Das er mich auch massieren könne wenn er dürfte. Ich selbst war nun total rot im Gesicht. Zum Glück konnte er das nicht sehen. Er sollte es nicht sehen. "W-wenn d-du m-meinst das h-hilft". Moment? Was hatte ich da gerade gesagt? Ich wollte sagen das er weggehen soll! Klasse! Mein Geist sträubte sich. War ich so eingeschüchtert. Das ich nicht mal richtig antworten konnte? Nein, ich war nicht wirklich eingeschüchtert. Ich hatte Angst. Angst vor dem, was ich nicht wollte. Das mir jemand zu nahe kommt. Und zwar viel zu nahe.


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptySo 24 Aug 2014 - 19:00
Ich konzentrierte mich kurz und erwärmte meinen linken Arm, so das er ungefähr die selbe Temperatur wie mein anderer Arm hatte. Es war eine lange Zeit her, dass ich jemanden massiert hatte, doch versuchte ich mein bestes zu geben. Ich stubbste ihr kurz auf die mitte ihrer Wirbelsäule und deuete ihr an gerade zu sitzen, als ich langsam mein Hände auf ihre Schultern legte, jedoch so nah beieinander, das meine Daumen noch ihren nacken erreichten. Vorsichtig begann ich dann mit meinen Handballen und meinen Fingern ihre Schultern zu massieren, meine Daumen,folgtem diesem Beispiel und bewegten sich in kreisenden Bewegungen an ihrem Nackenwirbel. Ihr schien diese Situation genau so peinlich zu sein, wie mir, jedoch wusste ich, "gerade" ich wusste, wie schlimm Rückenschmerzen sein konnten und wie stark sie die Bewegungen und vor allem Reaktionen einschränken konnten. Meine hohe Geschwindigkeit und Reaktionsgabe kamen nämlich durch meine Blitze und nicht durch die Vitaliät meines Körpers, jedoch schien dies nie jemand zu bemerken. Ich musste innerlich auch etwas kichern und dies zeigte sich in einem kleinen lächeln. Kitsune hatte geklagt, dass sie mich die Treppe hoch hiefen musste, ihr war aber nicht in den Sinn gekommen, dass ich genau dies wusste, dieses Gefühl, diese Anstrengung. Ich musste sie ziemlich verwirrt haben.


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptySo 24 Aug 2014 - 23:18
Stillschweigend saß ich da. Es war eine ziemlich gruselige Stille. Es war mir unangenehm. Ich mochte es nicht, wenn Leute hinter meinem Rücken etwas an meinem Körper machten. Ganz und gar nicht. Aber ich ließ es über mich ergehen. Auch, weil ich sowieso unfähig war mich zu bewegen. Ich konnte es einfach nicht. Ich war, wenn man so will, wie gelähmt. Ich spürte zuerst seine Hand an meinem Rücken. Die mir andeutete gerade zu sitzen. Erst jetzt zeigte sich das Ausmaß meiner Verspannung, es zog höllisch. Doch das unangenehme kam erst. Er legte seine Hände auf meine Schultern. Dann begann er, mit seinen Daumen kreisende Bewegungen auszuführen. Meine gesamte Muskelpartie schmerzte. Ich war wirklich total verspannt. Ich kniff meine Augen zusammen und Biss mir auf die Unterlippe. Es war ein schmerzendes und vor allem langsam ziehendes Gefühl. Doch das alles half nichts. Ein vor schmerzen entstehendes Stöhnen entglitt mir, worauf mein Gesicht wieder rot wurde. Ein Glück, das er mein Gesicht nicht sehen konnte.
"Sag maaaaaal.~", fragte ich etwas vom Schmerz verzerrt. "Warum machst du daaaaaaaas~?". Weiterhin bemühte ich mich meinen Kopf nach vorne geneigt zu halten und keine anstößigen Geräusche zu machen. Doch gerade als ich ihn gefragt hatte warum er das machte, erwischte er eine der wunden Stellen. Mein Kopf neigte sich von einer Sekunde auf die andere nach oben und ich stieß ein mittelstarkes Stöhnen aus. Ich richtete meinen Kopf sofort wieder nach vorne und mein Gesicht wurde so rot. Das sprengte sogar die Farbe einer Tomate. Was würden Leute außerhalb der Türe jetzt denken? Was ging hier vor? Der Gedanke ihn wegzuschicken war verschwunden. Es war nur der versuch mich von meinen Rückenschmerzen zu befreien. Er hatte sicherlich keine Hintergedanken dabei. So etwas würde er nicht machen. Er wusste ja nicht einmal, das ich ihn die Treppe hinauf geschleppt hatte. Also warum sollte ich mir Gedanken machen? Alles ist in Ordnung.
Langsam aber sicher löste sich ein kleiner Teil der Verspannung und mit ihr meine angespannte Körperhaltung. Das alles geschah aber eher unterbewusst.


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptyMo 25 Aug 2014 - 20:08
Es fiel mir immer schwer zu beurteilen, ob jemandem eine Berührung von mir gut oder schlecht tat, hatte ich in keinen meiner beiden Hände mehr ein Gefühl. Die linke komplett aus altem toten Metall und die andere wie taub durch den Fluch des Lebens. Jedoch konnte ich fühlen, wie die Verspannungen weniger wurden. Ich ließ nun mit meinen Händen ab und fühte sie unter ihren Armen hindurch und führte meine Hände an ihrem Brustkorb zusammen und zog sie zu mir nach hinten, sodass ihre Schulterpartie gegen meinen Brustkorb drückte und mit einem etwas lauterem Knacken legten sich ihre Schulterpartien wieder an die richtigen Stellen. Ich ließ meine Hand noch ein letztes mal über ihre Wirbel laufen und zählte diese ab. Als ich in der mitte angekommen war, machte ich eine schnelle stoßende Handbewegungen und richtete somit ihre Wirbelsäule. Zu guter letzt massierte ich noch vorsichtig ihre Seiten und ihre Hüften. "Ich hoffe es geht dir besser... und bevor du etwas falsches denkst, ich habe das gemacht da mir ein einstiger Freund tief eingepaukt hat, keinen Kameraden unveraztet in die Schlacht ziehen zu lassen, es ist zwar nur Unterricht, aber ich glaube, dass kommt aufs selbe hinaus." Ich rückte nun an die Wand, an die das Bett gelehnt war um ihr etwas mehr Platz zu machen.


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptyMo 25 Aug 2014 - 21:14
Er massierte weiter meine Schulterpartie. Ich war mittlerweile total am Limit meiner Konzentration. Meine Augen immer noch zusammengekniffen und meine Zähne so fest zusammen, das man wohl ein Brecheisen bräuchte um sie wieder auseinander zu bekommen.
Ich erschrak, als seine Hände auf einmal zwischen meinen Armen um meine Brustpartie griffen. War das sein ernst? Doch ich kam gar nicht zum Nachdenken. Denn er zog mich von einem Moment auf den anderen ruckartig zu sich heran. Es knackte ein paar mal in meiner Schulterpartie. Spüren tat ich nichts. Aber es hörte sich sehr ungesund an und wissen warum es knackte, wollte ich auch nicht. Klar, wahrscheinlich weil ich verspannt war, aber........vergessen wir das einfach!
Ein weiteres kribbeln ging mir durch den Körper, als ich spürte wie er mit seinen Händen mein Rücken hinabglitt. Gefolgt war das ganze von ein paar Stößen und kleinen Schlägen. Soweit so gut, ich hatte ja anfangs meine Zweifel gehabt. Aber jetzt bemerkte ich wie meine Muskulatur sich wirklich wieder entspannt hatte. Was war er? Ein Wunderheiler? Es war mir so, als ob er das schon jahrelang tun würde. Eigentlich wollte ich ihn fragen, aber ich sagte nichts. Ich blieb still sitzen und wartete auf das, was als nächstes kommen würde.
Was er dann allerdings tat. War so gar nicht in meinem Sinne. Sein guter Ansatz am Rücken ging nun langsam zu meiner Hüfte. Da war für mich die Schmerzgrenze erreicht. Ich musste in dem Moment echt mit mir kämpfen. Ich mochte es überhaupt nicht dort berührt zu werden. Vielleicht sah ich das auch alles zu strickt. Jedoch war mir das in diesem Moment nicht bewusst, oder besser gesagt, nicht sehr geläufig.
Er erklärte mir noch schnell, warum er das so machte, wie er es eben machte und rückte dann von mir weg. Ich saß die ganze Zeit ja fast direkt auf seinem Schoß. Nun drehte ich langsam meinen Kopf zu ihm. Man konnte eindeutig sehen das ich sehr rot im Gesicht war. Um genau zu sein, war ich immer noch übermäßig rot im Gesicht. Es war wahrscheinlich das erste mal, das er mich nicht mit einem grimmigen Gesicht ansehen musste. Ich schaute ihn an, sehr durchdringend. Mein Rücken war wieder schmerzfrei. Und doch war da noch etwas. Irgendetwas, was ich so direkt nicht identifizieren konnte. "I-Ich sagte d-doch. D-du sollst mir nicht z-zu nah-ahe kommen.". Ich wusste nicht was ich nun weiter tun sollte. Das einzige was mir aktiv auffiel war, das sich meine Hände in den Bettbezug krallten. Und das sehr massiv. Ich war hilflos, aber warum?


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptyMo 25 Aug 2014 - 21:32
Ich stand nun vorsichtig auf und ging schweren Schrittes Richtung Tür. "Es tut mir Leid, dass ich dir helfen wollte.", meine Stimme klang etwas depressiv und ich schaute sie ein letztes mal an. Du brauchst dir keine Sorgen machen, da mir körperliche Kontakte selbst nichts bringen, ein Nachteil, den mir meine Heilmagie eingebracht hat." Ich öffnete die Tür und ging hindurch. Mein letzter Satz, der mir über die Lippen glitt war dieser. "Bei uns in Cadia haben wir wenigstens Danke gesagt, aber ein Engel hat dies wahrscheinlich nicht nötig." Ich schloss die Tür und war mir sicher, dass meine Augen etwas feucht wurden, doch ich ließ den Boden unter mir wieder zu meiner Fortbewegungen arbeiten und schlitterte hinfort.

tbc:


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptyDi 26 Aug 2014 - 0:03
Er stand auf und ging in Richtung Tür. Ich persönlich schaute ihm nur etwas verwirrt und immer noch total verkrampft hinterher. Er entschuldigte sich. Und da kam der Moment wo ich realisierte, was ein Satz und Schweigen anrichten können. Er sagte, das ihm körperliche Kontakte nichts bringen und ihm seine Heilmagie dieses eingebrockt hatte. Er schien irgendwie deppresiv zu sein. Ich sagte jedoch weiterhin nichts. Genau das schien mein Fehler zu sein. Denn er ging, kurz davor aber, sagte er das man ja wenigstens "Danke"sagen könne. Wie denn bitteschön wenn er gleich danach sofort aus dem Raum verschwand? Ich war total durch den Wind. Aber das war ja noch harmlos ausgedrückt. Ich hatte ihm und den anderen Geistern in seinem ach so kleinen Körper doch gesagt, er solle mir nicht zu nahe kommen. Ich war nunmal ein Stein. Zumindest von außen. Keiner sollte zu nah an mich heran kommen. So, wie es aussah hatte ich es auch geschafft. Doch, zu welchem Preis? Ich wusste es nicht. Ich würde es nicht wissen wollen. Eine Zeit lang würde ich ihm aus dem Weg gehen. Nein, ich würde ihm ab jetzt immer aus dem Weg gehen. Schien der perfekte Plan zu sein um den Bach hinunter zu gehen. So wie fast alle meine Pläne.
Eine kleine Weile saß ich nich da. Ich entspannte mich wieder. Und so langsam schien mein gehirn wieder normal zu Arbeiten. Erst jetzt realisierte ich was mit mir los war. Ich hatte massive Berührungsängste. ber auch das irgendwie nur in bestimmten Momenten. Wahrscheinlich ändert es nichts daran. Das ich mich sowieso wieder abkapseln werde.
Zu meiner Überrasching funktionierte auch mein vorheriger Plan den ich im Wohnzimmer hatte wieder. Die Blockade meiner Emotionen und die verbarrikadierung meiner Psyche. Auf einmal erschien mir alles wieder so klar wie vorher. Ich fühlte mich wieder zuhause. Und genau so verließ ich dann mein Zimmer. Still, ohne Gesichtsausdruck und mit total klaren Gedanken.

tbc:???


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptyDi 4 Nov 2014 - 22:13
cf: Gang des Mädchentraktes

Nachdem die Tür zugefallen war, öffnete ich sie wieder ein Stück. Ich hatte ja gesagt das die Tür angerlehnt war. Kurz sah ich mich im Zimmer um. Ich brauchte mein Kamm, Duschzeug für Körper und Haare, Parfüm und meine Ersatzuniform die von gestern bereits wieder getrocknet sein müsste. Wenn nicht, hatte ich ein Problem. Hoffentlich würde ich alles ohne Probleme finden. Prüfend schaute ich über meine Zimmerhälfte, die im Gegensatz zu der meiner Zimmergenossin sehr aufgeräumt aussah. Man konnte den Kontrast ganz deutlich sehen. Während bei ihr Kosmetik und alles Mögliche herumflogen, herrschte bei mir gähnende Leere. Ich benutzte nie irgendetwas in Richtung Make-Up. Ich kam mit dem Zeug einfach nicht zurecht. Abgesehen davon habe ich es in meiner Vergangenheit sowieso nie gebraucht. So, mal sehen. Mein Duschzeug für den Körper stand noch auf dem Nachttisch, mein Kamm direkt daneben und am Schrank hing eine Ersatzuniform. Ich hatte also beinahe alles auf einen Blick zusammen. Nur mein Parfüm und mein Haarwaschzeug ließen sich partout nicht finden. Woraufhin ich zu suchen begann. Eigentlich hatte ich ja Ordnung gehalten. Aber auch ich kann mal ein paar Sachen verlegen. Verdammt! Wo ist das Zeug nur? Das muss hier doch irgendwo sein. Ich setzte mich auf mein Bett und begann mein Nachttisch zu durchsuchen. Dass beide Sachen die ich suchte sich direkt auf dem Schrank befanden wo meine Ersatzuniform hing, hatte ich komplett übersehen. Aber wer hatte nicht schon mal die Situation gehabt das er etwas sucht was die ganze Zeit direkt vor seiner Nase ist? Kurz hörte ich auf zu suchen und ich schaute prüfend zur Tür. Er schien aber nicht nachzukommen. Jetzt sah ich die Sachen die ich noch suchte auf dem Schrank stehen. Ich stand auf nahm die Sachen und machte mich auf den Weg ins Bad.

tbc: Gemeinschaftsbad Mädchen.


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BeitragThema: Re: Zimmer 115 - [unbewohnt] Zimmer 115 - [unbewohnt] - Seite 9 EmptyMi 5 Nov 2014 - 1:27
cf: Gemeinschaftsbad der Mädchen.

Erfrischt vom Duschen trat ich, mit immer noch nassen Haaren in mein Zimmer ein. Zielstrebig ging ich in Richtung meines Bettes und setzte mich darauf. Meine Duschutensilien legte ich auf dem Nachttisch ab, die schmutzige Schuluniform neben mir zusammengelegt auf das Bett.
Nun begann ich mit einem Kamm meine Haare wieder so zurechtzumachen wie sie vor dem Cola-Unfall waren. Ich nutzte die Zeit auch um nachzudenken. Über das was Shiki zu mir gesagt hatte, über heute Abend, über das in der Cafeteria. Ich war schwer ins Grübeln gekommen. Nun kämmte ich erst ein Teil der linken Haarpartie zur Seite und brachte wieder ein rotes Bändchen daran an. Das gleiche machte ich mit einem Teil der rechten Haarhälfte.
Da bahnte sich mir aber schon das nächste Problem an. Ich hatte kein Föhn. Woher denn auch? Ich schaute mich kurz im Zimmer um und entdeckte einen bei meiner Zimmergenossin auf dem Bett liegen. Es würde sie sicherlich nicht stören wenn ich ihn mir einen kurzen Moment ausborge.
Gesagt, getan! Kurze Zeit später waren meine Haare wieder so trocken wie vorher. Prüfend schaute ich in den Spiegel des Zimmers. Ja, alles war wieder wie vorher. Noch zwei Sprüher Parfüm an den Hals und das war's- Ich war wieder so sauber wie vorher. Jetzt musste ich nur noch die Sportsachen in eine Tasche packen und ich war startklar. Schnell packte ich Sportschuhe, kurze blaue Shorts, sowie ein grünes, kurzärmeliges T-Shirt in die Tasche. Somit wäre auch dieses erledigt. Ich packte die Tasche ebenfalls auf mein Bett und setze mich daneben.
Ich sollte mir überlegen wo wir hingehen, also tat ich das. Und es fiel mir verdammt schwer. Denn ich hatte eigentlich ziemlich wenig Ahnung von der Insel. Ich kam zu dem Entschluss den geplanten Spaziergang zu machen. Nachdem dieser ja so elegant in den Sand gesetzt wurde. Es wäre auch eines der wenigen Dinge die jetzt in der Zeit die wir noch hatten Sinn machen würde.


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