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 Wohnung 13 - Valerye van Dyck

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Leviathan
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BeitragThema: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 3 Jul 2011 - 13:15

das Eingangsposting lautete :

Stadtwohnung 13

Hier wohnt: Valerye van Dyck





Der Wohnblock liegt am Anfang der Barádori Strasse.

Diese Wohnung befindet sich im zweiten Stockwerk. Sie verfügt über einen relativ geräumigen Vorraum, ein extra Badezimmer und eine Toilette, eine offene Küche und zwei weitere Räume, die man nach Belieben gestalten und einrichten kann. Die Wohnung liegt auf der Rückseite des Hauses und bietet einen schönen Ausblick auf den Stadtpark. Der Balkon ist viel grösser im Vergleich zu jenen an der Vorderseite und aussedem grenzt sowohl diese Wohnung als auch der Balkon direkt an die Wohnung 12.



Zuletzt von Takeru am Do 3 Mai 2012 - 12:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 15 Jan 2015 - 17:19

Sie hatte sich vollkommen anders verhalten als ich gedacht hatte, es wurde interessanter mit jeder frage die ich stellte und jeder Antwort die ich bekam.
Ich kenne mich leider mit den Leuten hier auf der Insel noch nicht so wirklich aus, schließlich habe ich bisher nur sie und Fräulein van Hossen getroffen.
Das entsprach schließlich der Wahrheit, selbst wenn ich schon andere Leute gesehen hatte, hatte ich es nicht für nötig gehalten sie anzusprechen oder mich ihnen zu nähern.
Auch wenn ich nicht wirklich wusste wieso ich mich so verhalten hatte, schließlich hatte man mich früher stets als geselliges Wesen bezeichnet.
Nun musste ich doch ein wenig mehr lächeln und versuchte es ein wenig zu unterdrücken.
Ich hatte bereits zu viele freie tage in letzter Zeit und ich würde sehr gerne einmal wieder etwas Zutun haben, dennoch warten wir besser denn sie haben ihre freizeit- schließlich verdient.
Nun nippte ich wieder am Tee und schloss meine Augen um den Geschmack des Tees mehr zu genießen und dabei zu versuchen sein Aroma auszukosten. Er war wirklich gut aber das letzte mal hatte ich einen Tee dieser Art in einem weit entfernten Land getrunken. Es war in England gewesen wen ich mich nicht irrte, nur ganz sicher konnte ich mir nicht sein.
Die Ansicht ist nicht wirklich bewundernswert, ich habe bereits viele Ansichten ausprobiert.
Nur das erschien mir immer als die einzige die auf Dauer einen Sinn zu ergeben schien.

Nun wurde ich ein wenig rot und blickte meinen Tee konzentriert an um es ein wenig zu verbergen, ich hasste es Komplimente zu bekommen, denn ich reagierte darauf immer seltsam. Man konnte es beinahe als schwäche auslegen und schwach wollte ich nicht sein, war ich auch nicht wenn ich es mir genauer überlegte, ich errötete nur viel zu leicht.
Nein ich habe nichts vor, aber wenn sie möchten das ich gehe werde ich ihnen diesen Wunsch gerne erfüllen. Das interessanteste hier ist nicht der Tee welchen ich aus England kenne, zumindest glaube ich das, das interessanteste hier sind sie Frau Lunatique.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 15 Jan 2015 - 18:22

Ich nickte verständnisvoll als er mir mitteilte das er noch nicht viele Leute getroffen hatte. Logisch wenn er erst seit heute hier war. Umso mehr verwunderte es mich das er Silvia schon über den Weg gelaufen war. Ich hatte noch nie das Glück gehabt sie irgendwo zu sehen, dabei schien sie eine doch recht aktive Person zu sein was das rausgehen betraf.
Mit einem schlichten "Danke" bedankte ich mich für sein Verständnis die Organisation des Unterrichts etwas nach hinten zu schieben. Ich hatte im Moment kein wirklich großes Interesse die Unterrichtsplanung fortzuführen. Aber genug von davon. Es hatte sich mit seiner Antwort ja schließlich erledigt.
Wieder bemerkte ich wie sehr ihm der Tee schmeckte. Er schloss nun sogar die Augen während er einen Schluck trank. Ich tat es ihm gleich und nahm ebenfalls einen Schluck aus meiner Tasse, welche nun bis zur Hälfte leer war. Ja, der britische Tee hatte sein ganz eigenes Aroma. Nirgendwo sonst fand man besseren Tee als dort. Das war zumindest meine Auffassung, aber vielleicht war sie das auch nur weil ich in diesem Land aufgewachsen bin. Ich konnte es nicht genau sagen. Auf jeden Fall wurde er leicht rot im Gesicht als ich meine Bewunderung über seine Auffassung zum Ausdruck brachte. Es brachte mich zum Schmunzeln. Da war wohl jemand sehr anfällig für Komplimente. Irgendwie machte er in diesem Moment einen ziemlich süßen Eindruck, das musste ich mir wirklich eingestehen.
Dann überraschte er mich aber komplett. Neben seiner Antwort auf meine "Bleiben sie hier?"-Frage sagte er außerdem noch, dass das interessanteste hier ich sei. Kann man das glauben? Ich war zumindest total von der Rolle als ich das hörte und lief in einer Sekunde auf die andere total rot an. "Also so interessant bin ich nun auch wieder nicht.", betonte ich verlegen und spielte dabei mit meiner Tasse herum. "Wirklich! Ich bin alles andere als interessant. Ich bin nur eine ganz normale Person.", wiederholte ich nochmal meine vorherige Aussage. Das war ja auch so. Interessant war ich laut meiner Selbsteinschätzung wirklich nicht. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum mich das jetzt so überraschte. Trotzdem konnte ich nicht leugnen das dies das Charmanteste war was ich seit geraumer Zeit gehört hatte. "Erzählen sie mir mal was an mir interessant sein soll.", forderte ich ihn immer noch mit einem Rotschimmer im Gesicht auf es mit mitzuteilen während ich weiterhin mit der Tasse herumspielte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 15 Jan 2015 - 18:58


Sie war wirklich bewundernswert, schließlich hatte ich niemanden kennengelernt der sich auch nur ansatzweise wie sie verhalten hatte. Außerdem war sie noch schön und intelligent, irgendetwas an ihr war ungewohnt, selbst wenn ich selbst nicht sagen konnte was genau es war.
Sie müssen sich nicht bedanken Frau Lunatique.
Sagte ich in einem sanften wenn auch ein wenig beschämten Tonfall, schließlich waren Komplimente eine meiner Achilles Fersen. Auch wenn ich es nicht gerne zugab, das war der einzige weg wie man mich ohne Kampf oder Gewalt dazu bringen konnte dinge zu sagen oder preiszugeben welche ich normalerweise für mich behalten hätte. So war ich nun einmal und es war ziemlich erschreckend das ein so altes Wesen wie ich es nicht hinbekam solche Gefühle oder Emotionen unter Kontrolle zu halten. Ich war mir nicht einmal sicher ob es ein Gefühl war oder eine Emotion, das war ein Anzeichen dafür das eine Kompliment schon seinen Einfluss ausübte.
Aber dann erhob ich meinen blick und sah das sie ein wenig nervös war und das sich ihre Gesichtsfarbe in einen rötlichen Ton geändert hatte. Sie war wohl selbst ein wenig peinlich ergriffen von dem was ich gesagt hatte, dennoch fand ich sie in diesem Zustand unglaublich süß.
Ich konnte nicht anders, ich musste sie einfach noch ein wenig sanfter anlächeln und antworten.
Jedes Wesen welches sagt es sei eine normale Person, ist alles nur keine normale Person.
Zumindest sagten mir das meine Erfahrungen, schließlich hatte ich sehr viele Leute kennengelernt und alle die so etwas gesagt hatten waren nicht im geringsten normal. Aber sie war da dennoch ein wenig anders, schließlich hatte ich kaum einen Vergleich.
Wie sie wollen, aber ich werde mich nicht zurückhalten, selbst wenn es falsch ist gewisse dinge zu sagen. Sie sind verdammt schön und süß, aber sind dennoch nett und freundlich.
Ich weiß weder was sie sind noch woher sie kommen, ihre Verhaltensweise ist äußerst interessant vor allem ihr wunderschönes lächeln. Außerdem möchte ich zu gerne mehr über sie erfahren und über ihren Wissensstand. Schließlich habe ich so jemanden wie sie niemals zuvor gesehen beziehungsweise kennengelernt.

Den Rest behielt ich besser für mich auch wenn das hier schon schlimm genug gewesen war, vor allem wie sanft und dennoch ernst ich es gesagt hatte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 15 Jan 2015 - 21:02

Als er sagte das jeder der sich als normale Person ausgebe keine wäre, schaute ich ihn überrascht an. War das so? Ich persönlich hatte da meine Zweifel. Im Grunde genommen war ich doch nur eine normale Person. Trotzdem konnte ich seine Aussage nicht wirklich leugnen. Konnte es sein das ich mich einfach selber uninteressanter sah als ich in Wirklichkeit war? Durchaus möglich war es ja schon.
Langsam normalisierte sich mein Bewegungsdrang wieder. Lediglich meine Gesichtsröte blieb erhalten und das würde sich auch so schnell nicht ändern. Ich fing doch wohl nicht an ihn sympathisch zu finden?
Nun äußerte er sich zu meiner Frage was denn an mir so interessant wäre. Schon am Anfang seiner Antwort schaute ich etwas verunsichert. Die Worte "ich werde mich nicht zurückhalten, selbst wenn es falsch ist gewisse Dinge zu sagen" riefen in mir ein großes Gefühl der Unbehaglichkeit aus. Ich war mir nicht sicher ob ich den Rest der Antwort hören wollte. Jedoch blieb ich still sitzen und hörte mir alles bis zum Ende an. Je weiter er redete desto mehr glich mein Gesicht einer Tomate, mal wieder. Nur die Nervosität blieb aus. Verlegen schaute ich auf den Tisch. Er hatte anscheinend wirklich kein Blatt vor den Mund genommen. Erst nach einen kurzen Moment des Schweigens sah ich mit hochrotem Kopf zu ihm hoch. Ich war mir nicht sicher ob ich darauf antworten sollte. "N-N-Nun...", brachte ich nur stammelnd hervor, "D-Das war zumindest nicht sehr zurückhaltend.", beendete ich meinen Satz. Ich war total durch den Wind und das war wahrscheinlich noch harmlos ausgedrückt. "Entschuldigung. So direkt hört man es selten.", sagte ich dann doch wieder relativ gehalten und lächelte zu ihm rüber. "Sie wollen mehr über mich erfahren?", fragte ich dann noch einmal in Bezug auf seine Aussage. "Nun gut.", begann ich meine Geschichtsstunde, "Das ich mit Vornamen Eve und mit Nachnamen Lunatique heiße wissen sie ja bereits. Ich bin als Waise in einem Waisenhaus in Dover, England aufgewachsen. Dort lernte ich auch meine besondere Fähigkeit kennen, ich bin nämlich eine Formenwandlerin.". Ich gab ihm kurz Zeit das gesagte zu verarbeiten, dann fuhr ich fort. "Im Laufe der Zeit entwickelte ich mich zu einem sehr Lebensfrohen Mädchen, was ich heute noch bin, so zumindest meine Einschätzung, selten sehe ich jemanden der immer so glücklich aussieht wie ich. Ich erfreue mich an jeder Kleinigkeit und Löse Probleme lieber anstatt sie mich unglücklich machen zu lassen. Ich liebe es unter Leuten zu sein, ich hasse Einsamkeit und ich kann sehr temperamentvoll sein wenn ich will.".
Jetzt schaute ich ihn an. "Das wäre das wichtigste.", meinte ich zu ihm und lächelte mit meinem immer noch vorhanden Rotschimmer auf den Wangen.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 15 Jan 2015 - 21:23

Sie war noch wesentlich roter geworden, währenddessen hatte ich weiter ein wenig an dem Tee genippt und mir ihre Geschichte mit interessierten Augen angehört. Sie war also ganz und gar nicht normal, das bemerkte man sofort wenn man ihre Geschichte hörte und wenn man ihr verhalten betrachtete. Schließlich sagte sie sogar das sie eine Formwandlerin war, die frage war nun auf was sich ihre Fähigkeiten beschränken, konnte sie zu mir werden? Konnte sie meine Fähigkeiten verwenden?
Alles offene Fragen auf die ich momentan keine antworten hatte und wohl nicht so schnell bekommen würde.
Nein, es gibt nicht viele Leute die so direkt sind wie ich es zu tun pflege.
Sagte ich ihr leicht grinsend, nachdem ich noch einmal einen Schluck von dem Tee getrunken hatte, nun war dieser leider leer. Also starrte ich kurz in die Tasse und dann wieder zu ihr, schließlich liebte ich das aussehen ihres roten Gesichtes. Sie war nun einmal süß wenn sie so war, das würde sich wohl auch niemals ändern.
Sie sind also eine Formwandlerin Frau Lunatique?
Dürfte ich fragen wie alt Formwandler werden können und ich wollte ihnen noch sagen das ihr errötetes Gesicht unglaublich schön aussieht.

Nun wollte ich grinsen, dennoch bemerkte ich wie mir in meinem Gesicht schlagartig wärmer wurde, ich kannte das Gefühl, ich war ziemlich rot geworden.
Das gerade mir so etwas passieren musste war schlimm aber das ich dann noch krampfhaft versuchte es nicht zu zeigen war wohl noch schlimmer, das Problem war das es mehr eine reflexartige Reaktion gewesen war und ich so kaum Kontrolle darüber hatte.
Und ihre Geschichte ist interessant wie ich bereits vermutet hatte, so jemanden wie sie hätte ich gerne schon früher getroffen.
Man trifft selten Personen deren Schönheit, Intelligenz und Freundlichkeit ihres gleichen suchen.

Nun wurde ich noch roter und richtete meinen blick in meine leere Tasse, schließlich war es der einzige weg meine Scham zu verbergen ohne das es zu offensichtlich wurde. Dennoch würde sie es sicher bemerkten, aber es war den versuch wert. Ich hatte schließlich gesagt was ich gedacht hatte auch wenn es wohl Zuviel des guten war. Zumindest für meinen Körper, denn ich war so etwas nicht gewohnt, normalerweise wäre ich in solch einer Situation einfach aufgestanden und gegangen. Dennoch würde ich ihr das nicht antun und auch mir würde es schwer fallen mit dieser Schmach zu leben.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 15 Jan 2015 - 22:12

"Ja, ich bin Formenwandlerin.", bestätigte ich seine Frage, "Wie alt Formenwandler werden können kann ich ihnen nicht sagen. Ich persönlich altere ganz normal. Wie das bei anderen aussieht weiß ich nicht,".
Das Kompliment das er im Anschluss über mein Gesicht abgab, sorgte wieder dafür das der Rotschimmer etwas länger vorhanden blieb. Innerlich fragte ich mich wie viele Komplimente er mir noch an den Kopf werfen wollte. Ich meine, ich hatte mittlerweile begriffen das er mich schön fand. Das musste er mir jetzt nicht noch tausendmal sagen. Und trotzdem hatten seine Worte immer wieder den gleichen Effekt.
Auch als er sich zu meiner Geschichte äußerte stoppten diese nicht. Dieses Mal jedoch waren sie noch besser verpackt. "Man trifft selten Personen deren Schönheit, Intelligenz und Freundlichkeit ihres gleichen suchen.". Es war ja buchstäblich zum dahin schmelzen. Und um ehrlich zu sein ein wenig zu viel. Auch er erkannte das wohl und richtete seinen Blick, auch leicht errötet, auf den Boden. Konnte es sein das.....nein.....oder doch? Konnte es tatsächlich sein das er diese Komplimente aus einem bestimmten Grund auf mich warf? Ich meine nach einer guten Stunde Gespräch ist das schon eine ganz schöne Nummer. Aber das störte mich hier im Moment gar nicht.
Ich atmete einmal tief durch und schaute ihn dann direkt an. Ich hatte zwar immer noch rote Backen, aber mein Gesichtsausdruck war nun ernst geworden. Er war vorhin direkt, nun wollte ich es auch sein. Naja, mehr oder weniger. Ein bisschen würde ich schon um den heißen Brei herumreden. Ich schob meine Tasse zur Seite, lehnte mich nach vorne über den Tisch. "Kann es sein, das sie diese Komplimente aus einem ganz bestimmten Grund verteilen?". Ob man es mir nun glaubte oder nicht. Diese Frage war mir im Moment nicht mal Ansatzweise peinlich. Es war wie die Frage in einer Bar ob man an dem jeweils anderen interessiert sei. Nur das ich diese Frage eben in meiner Küche stellte und nicht angetrunken war. "Korrigieren sie mich wenn ich das falsch interpretiere.", fügte ich noch sicherheitshalber hinzu. Das konnte man wohl unter Temperament verbuchen. Ich wollte jetzt und hier wissen was Sache ist. Sauer würde ich bei keiner von beiden Antworten werden, dennoch änderte es nichts daran, dass ich nicht gerne im Dunkeln tappte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Fr 16 Jan 2015 - 13:59

Nun hatte sie zum ersten Mal so reagiert wie ich es erwartet hatte, ich musste ein wenig lächeln bei dem was sie mir da an den Kopf warf, schließlich hatte ich so etwas schon erwartet und leider wurde ich auch wieder rot. Dennoch wollte ich ihr erklären was es mit dem Sinn hinter den Komplimenten auf sich hatte, es war zwar nicht einfach aber nun würde auch ich einmal nicht allzu direkt sein, so das sie es tatsächlich aussprechen musste was sie gemeint hatte.
Würden sie mich bitte erleuchten und mir sagen welchen Grund sie für dieses Verhalten meinerseits in Betracht ziehen?
Erst nachdem ich diese Antwort wusste konnte ich fortfahren, ich wusste zwar was sie meinte und dennoch wollte ich es aus ihrem Mund hören und das so direkt wie sie eben gewesen war.
Schließlich glaubte ich das sie, wenn sie mich besser kennen würde zu einem vollkommen anderen Schluss kommen würde. Dennoch hatte sie da etwas verwechselt, ich wollte ihr zwar sagen das ich an ihr interessiert war, aber ich wollte es nicht so einfach ohne eine richtige Erklärung sagen.
Wenn sie das überhaupt meinte, schließlich war sie weiblich und das hatte oft genug interessante Probleme verursacht. Dennoch wollte ich ihr noch eine zusätzliche Möglichkeit geben, schließlich mochte ich sie und das würde die Sache vereinfachen.
Somit schob auch ich meine Tasse beiseite und blickte ihr so tief wie möglich in die Augen.
Fragen Sie was sie am meisten interessiert im Moment, ich werde die fragen wahrheitsgemäß beantworten, aber auf meine weise.
Das war zwar nicht genau das was ich ihr gerne gegeben hätte, dennoch musste es für den Moment ausreichen, schließlich wusste ich nicht was genau sie gemeint hatte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Fr 16 Jan 2015 - 20:12

Ich musste schmunzeln als er mich fragte ob ich ihn bezüglich meiner Frage erleuchten würde. "Ich denke das sie mit mir Flirten.", antwortete ich ihm ehrlich auf seine Frage. Auch wenn dadurch eventuell jegliche Nostalgie verloren ging. Aber wenn er es unbedingt so wollte, sollte es nicht mein Problem sein.
Ich schaute ihn noch eine weitere Zeit lang an und er tat es mir gleich. Genauso wie ich schob er erst die Tasse zur Seite und blickte mich dann an.  Ich fasste den Entschluss ihm alles aufgrund seiner Frage etwas genauer zu erläutern, damit er meinen Eindruck von dem ganzen komplett verstand. "Normalerweise überhäuft man den Gegenüber mit Komplimenten wenn man ihm imponieren will. Diese Komplimente sind aber dann meist nur auf Leistungen bezogen.", erklärte ich mit sanfter Stimme. "Ihre Komplimente hingegen halten sich nicht nur in diesem Bereich auf, was in mir den eben genannten Eindruck erweckt.".
Nun lehnte ich mich wieder im Stuhl zurück und griff nach meiner Tasse, welche noch etwas Tee beinhaltete, nahm einen Schluck und stellte die Tasse wieder auf den Tisch. Er trumpfte nun damit auf, das ich ihn fragen sollte was ich wissen wollte. Als ob das so einfach wäre. Dazu müsste ich mir eigentlich erst einmal konkret Gedanken machen was ich genau von ihm wissen wollte. Und um ehrlich zu sein hatte ich diese Frage bereits gestellt. "Ich habe sie bereits etwas gefragt.", erwiderte ich etwas unmissverständlich. "Ich möchte immer noch wissen ob sie durch ihr Verhalten an mir interessiert sind. Nur so kann ich einordnen ob sie immer so sind und mich dementsprechend darauf einstellen, oder ob sie wirkliche Absichten damit verfolgen.". Dass ich sehr angetan von seinem Verhalten war erwähnte ich an diesem Punkt nicht extra. Eigentlich war es ja offensichtlich, aber trotzdem.
Nun lehnte ich mich wieder nach vorne und stützte meinen Kopf auf meine Hände. Ich war höchst interessiert in die Antwort die ich bekommen würde. Der Abend konnte wirklich noch sehr interessant werden.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Fr 16 Jan 2015 - 20:40

Ich fragte mich nun wirklich wie meine Antwort aussehen musste, so das sie es auch wirklich vollkommen verstehen würde, schließlich hatte ich eine vollkommen andere Art zu denken und zu reden. Dennoch hatte ich wenigstens recht gehabt, sie hatte genau das erwartet was ich mir gedacht hatte, schließlich sah es nun wirklich so aus als würde ich mit ihr flirten. Selbst wenn das eigentlich nicht wirklich so gemeint war, also würde ich mit meiner Antwort improvisieren müssen.
Dann rede ich nicht länger um den heißen Brei herum, ja ich bin an ihnen interessiert.
Ich hatte es ziemlich sanft gesagt und mit einer kleinen pause würde ich dem gesagten noch ein wenig mehr Gewicht verleihen, es war schließlich die Wahrheit und für die meisten Wesen war es auch ein großer schock. Schließlich war ich kein wirklich nettes oder elegantes Wesen, schließlich war ich nur ein Erschaffenes Ding welches seinen Sinn nicht erfüllen wollte.
Dennoch hat das mit meiner Redensart und meinem verhalten wenig Zutun, ich verhalte mich immer so wenn ich jemanden sehe der süß oder schön oder anderweitig interessant ist.
Nun blickte ich sie wieder ein wenig ernster an und überlegte was ich nun sagen sollte, schließlich hatte sie mich damit ein wenig von der Rolle gebracht. Normalerweise hätte ich so etwas niemals zugegeben, aber so wie sie sich verhalten hatte musste ich es einfach sagen. Es war nun auch einfacher für sie zu reagieren oder mit mir zu reden, schließlich war sie sehr nett und an sich auch nicht auf den Kopf gefallen.
Ich hoffe das ich ihnen nicht die Stimmung verdorben habe, schließlich habe ich lediglich gesagt was ich denke.
Und das ist mein größter Fehler, denn das passiert wenn man mir Komplimente macht.

Auch wenn ich im Geist hinzufügen konnte das es nicht alle Personen schaffen, denn nur Leute welche mein Interesse geweckt haben waren es wert das ich ihre Worte akzeptierte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Sa 17 Jan 2015 - 11:33

"Achso ist das.", gab ich nach seinen Antworten lachend von mir. Er verhielt sich also immer so? Nicht schlecht. Ich fragte mich welchen grad der Erziehung man durchleben musste umso ein Verhalten dauerhaft und zu jeder Situation an den Tag legen zu können. Im Grunde genommen war es das Gleiche wie mit meinem Lächeln.
"Dann machen sie sich mal keine Sorgen. Sie haben mir nicht die Laune verdorben. Ganz im Gegenteil.", beruhigte ich ihn auf seine Frage die er mir mit einem sehr ersten Gesicht stellte. Ich wusste nun zumindest wie ich ihn einordnen konnte. Die Tatsache das er sich immer so verhielt und mich demzufolge nur als Person interessant fand, sorgte dafür das seine Komplimente in Zukunft spurlos an mir vorbei gehen würden bzw. ich sie nicht als Flirtversuch wahrnehmen würde.
"Jeder von uns hat seine Fehler.", sagte ich und lächelte. "Ansonsten wäre das Leben doch langweilig, oder nicht?". Bei dem Gedanken daran, das so gut wie jeder perfekt sei, lief es mir kalt den den Rücken runter. Es würde nämlich automatisch alle Zufälle schlagartig abschaffen. Keine Überraschungen, tollpatschige Ereignisse oder ähnliches wäre mehr möglich. Was wäre die Welt denn dann noch? Auch wenn ich auf meine tollpatschigen Aktionen nicht gerade stolz bin, so haben sie dennoch immer etwas unerwartetes in mein Leben gebracht. Egal ob das jetzt ein verstauchter Knöchel, oder eine Begegnung mit einer anderen Person ist. Das schloss natürlich auch verbale Interaktionen mit ein.
"Bleiben sie einfach locker wenn ihnen jemand was nettes sagt.", meinte ich und stand auf, um meine und seine Tasse vom Tisch zu nehmen. "Noch eine Tasse?", fragte ich ihn und schaute ihn fragend an. Ich würde mir auf jeden Fall noch eine Tasse machen. Wenn ich aufgrund meines Schlafes der bis heute Abend ging schon nicht kochen konnte, weil es zu spät war, dann war es wenigstens den Versuch Wert meinen Hunger mit Tee zu ertränken.
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