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 Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki

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Leviathan
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BeitragThema: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Mo 17 Jan 2011 - 23:29

Zimmer 01





Das Zimmer von Mitsuki und Takeru.


Zuletzt von Takeru am So 22 Mai 2011 - 19:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Di 15 Feb 2011 - 21:16

tbc: Krankenzimmer

"Danke..", murmelte sie und lächelte zu ihm hinauf, Takerus Blick ausweichend. Sie verliessen die Schule und liefen rüber zum Waisenhaus. Es dauerte bis sie im Neutrakt waren und das Zimmer fanden. Mitsuki und Takeru hatten das Zimmer nämlich erst vor kurzem belegt, also musste sie es auch zuerst suchen. ..Mit der Zeit merkte man es ihr auch an, dass sie kaum ne leiseste Ahnung hatte, wohin die drei nun wirklich gingen. Ihr Blick blieb einfach am Boden hängen und sie runzelte hin und wieder die Stirn, als sie den Blick wieder umherwarf.

Als sie dann endlich die Tür mit der Aufschrift "Takeru & Mitsuki" fand, öffnete sie diese leicht. Wow.. da konnte ja wirklich jemand einbrechen.....'''' Monster. GHKGHR. Bei dem Gedanken zuckte sie leicht zusammen und ..hielt Gilbert die Tür auf. "Bittschön..", wieder ein kurzes Lächeln und sie fuhr sich nervös durch die Haare. Prüfend ob ihre Haare sich noch dünkler färbten. Aber bis jetzt blieben sie so dunkel..braun... Dunkelbraun..
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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Mi 16 Feb 2011 - 0:12

CF: Die Schule / Erdgeschoss / Krankenzimmer

Vermutlich hatte sich hier irgendetwas verändert? Mitsuki wirkte auf mich nicht so, als würde sie den Weg zu ihrem Zimmer wissen. Dabei ging ich davon aus, dass die Kinder doch wusste, wo sie hingehörten? Oder sie war einfach zu schwach, was ich wiederum auch verstehen konnte. Ich schwieg und sah mich selber etwas um, anstatt ihr dauernd auf die Füße zu schauen, ob sie richtig ging oder auch nicht. Immerhin wusste ich es ja nicht mal selber. Aber glücklicherweise wurde der Raum doch gefunden und mir wurde nett die Tür aufgehalten. ”Dank dir“, murmelte ich leise und schritt vorsichtig mit dem Jungen auf dem Arm durch den Türrahmen, um hinüber zum Bett zu gehen und ihn vorsichtig darauf niederzulassen. ”Du ruhst dich nun aus und kurierst deine Wunden“, meinte ich ruhig und ließ mich kurzerhand auf der Bettkante nieder. Hoffte ich auch, dass es den Jungen nicht sonderlich störte. Wenige Sekunden später in der Manteltasche rumgekramt, holte ich die beiden Sachen heraus und legte sie auf das kleine Nachtschränkchen. Doch fiel mit auch Mitsuki wieder ein, sodass ich mich erhob und mich nach ihr umsah. Als ich sie auch erblickte, schritt ich zu ihr hinüber und wollte sie nicht einfach so… ja, daneben lassen. ”Komm… lass mich nach deinem Fuß schauen, ja?”, murmelte ich und nahm sie an der Hand - hoffentlich störte sie das nicht. Manchmal führte ich mich auf wie ein… - ich seufzte innerlich etwas. Beließ es aber dabei. Daher zog ich sie leicht mit hinüber zum Bett - zu Takeru - und wartete darauf, dass sie sich darauf setzte. Fiel mir jetzt auch erst wieder auf, dass ich selbst hier Federn gelassen hatte. Hieß wohl, dass ich sie - bevor ich ginge - wegmachen würde. Meinen Mantel ausgezogen, legte ich ihn etwas zur Seite. Kamen nun auch wieder meine schwarzen Schwingen hervor, welche an manchen kleinen Stellen schon recht kahl aussahen. Zog ich auch die Handschuhe aus. Mich vor Mitsuki niedergekniet, tastet ich vorsichtig ihr Bein ab, samt der Schiene natürlich. ”Ich werde sie kurz abnehmen und sehen, ob ich etwas machen kann” , meinte er schließlich und fing an, daran herumzuwerkeln. Doch um die Kinder abzulenken, versuchte ich einfach, ein Gespräch anzufangen, ”du bist bestimmt gerannt, um schnell bei Takeru sein zu können, nicht? Trotz der Schmerzen hast du so etwas auf dich genommen. Und der Tatsache, dass du dich vom Äußeren etwas verändert hast. Du bist ein starkes Fräulein“, merkte ich an und legte die Schiene vorsichtig zur Seite, um nun langsam ihr Bein abzutasten. Doch anstatt Mitsuki wie ein Bekloppter darauf herumzudrücken, legte ich kurzerhand die Hände darauf, um erneut zu versuchen, ihr mehr vom Schmerz zu nehmen, der wieder aufgetaucht war. Gewiss konnte ich ihn nicht komplett verschwinden lassen. Aber wenigstens so, dass sie daran nicht mehr gehindert wurde. Auch wenn es anstrengte, ich tat einen guten Zweck damit. Ich half den Kindern, wo ich nur konnte. Nicht egoistisch darauf achtend, was mir dabei zustieß. Ich würde höchstens eine Schwächeanfall bekommen. Aber das war halb so wild. Es brauchte eine gewisse Menge an Konzentration, sodass mir kurzerhand die Schweißperlen kam, welche ich mir wiederum danach aus dem Gesicht wischte. Hörte das Glühen der Hände auch wieder auf, ”so… ich denke und hoffe… das es wieder etwas… besser ist“, murmelte ich und schloss für einen Moment die Augen, um einige Male durchzuatmen. Wanderte mein Blick auch wieder hinüber zur Schiene. Sie war viel zu schmutzig, als das sie sie wieder ans Bein bekommen würde.

So nahm ich ein Tuch aus meiner Tasche und machte sie soweit wieder sauber, wie es ging. Das verschmutzte Tuch zurück gepackt, tat ich mich auch wieder daran, ihr diese vorsichtig ans Bein zu machen. ”Versprich mir bitte… dass du nun darauf achtest, dein Bein zu schonen. Genauso… wie Takeru sich selber schonen muss.” Etwas um mich gesehen, sammelte ich die heruntergefallenen Federn auf und sortierte sie etwas, damit sie danach auch in meinen Manteltaschen ihren Platz fanden. ”Entschuldigt diesen… Ausfall“, nuschelte ich seufzend und erhob mich nun langsam wieder. Fiel mein Blick auch erneut hinüber zu Takeru. ”Denk an deine Medikamente, junger Mann“, mahnte ich, lächelte dann aber leicht, ”ich hoffe, es war dir nicht zu peinlich von mir getragen zu werden. Wenn doch, tut es mir Leid. Aber ich konnte dich schlecht gehen lassen“, erklärte ich noch und nahm meinen Mantel wieder an mich, um ihn über meine Schwingen zu werfen und durch die Ärmel zu schlüpfen. Genauso, wie ich wieder die Handschuhe anzog, um das Mal auf der linken Hand wieder zu verdecken.

Durch das ganze hatte ich endlich einige Minuten, wo ich nicht an Liam dachte. Ich war sichtlich abgelenkt, aber so wie ich mich kannte, machte ich mir um einige Dinge natürlich länger einen Kopf, als gewöhnlich und empfehlenswert. So seufzte ich auch eher sehr unbewusst und schob die Brauen für einen Moment traurig zusammen. Ich müsste mich wirklich dazu durchkämpfen, mich dazu zuwinken, noch mal mit ihm zu reden und mich dafür zu entschuldigen, dass ich einfach so abgehauen war. Und wenn ich jetzt wieder so darüber nachdachte… - was er wohl machte? Wie es ihm ging? Fragen, auf die ich natürlich so keine Antwort bekommen würde. Und ja! - ich fing schon wieder damit an, ihn zu vermissen. Warum war ich so, wie ich war?!

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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Mi 16 Feb 2011 - 1:21

pp: Krankenzimmer

Der Fussmarsch von der Schule bis hin zum Waisenhaus hatte ja schon relativ viel Zeit in Anspruch genommen, doch auch dauerte es etwas, bis Mitsuki das richtige Zimmer fand. Und Takeru? Er hatte natürlich ebenfalls keine Ahnung, wo sich deren Zimmer befand und sagte keinen Muks mehr. Abwechselnd blickte er zu Gilbert und Mitsuki, die seinen Blicken allerdings auswich. Verdammt... Irgendwann wurde es ihm sowieso alles zuviel und der Engel spürte, wie seine Augen schwerer wurden. Während er also verletzt von einem Lehrer ins Waisenhaus getragen wurde nickte der Blondschopf ein, und öffnete seine Augen erst wieder, als er Mitsukis Stimme vernahm.
Was? Wo bi-..
Schnell wurde Takeru wieder bewusst, wo und unter welchen Umständen er war. Nur kurz überflog sein Blick das neue Zimmer, welches im Gegensatz zu den alten wirklich ein Paradies war und spürte kurze Zeit später bereits das weiche Bett unter sich. Sensei Nightray konnte seine Arme also endlich entlasten... der Engel hatte aber irgendwie schon viel Kraft, nicht?
Bestimmt kann das hier jeder...
"Mach ich..", murmelte er nur kleinlaut auf die Worte des Lehrers hin, dass er sich nun ausruhen sollte und linste kurz zu den Medikamenten, die nun auf seinem Nachtkästchen Platz gefunden hatten. Als er sich dann aber schliesslich abwandt, nämlich zu Mitsuki, griff der Engel in seine Hosentasche und legte die schwarze Feder ebenfalls auf das Nachtkästchen... auch wenn... ja... auch wenn man sich aus den Federn, die sich nun sowieso auf dem Boden befanden nen Teppich basteln hätte können.
Neugierig hob Takeru seinen Kopf an und musterte beide... vorallem Gilbert. Was er da tat... er war halt ein richtiger Engel, oder? Takeru sollte so etwas auch können...'
Dennoch... die Tatsache, dass Mitsuki nicht mehr ganz Mitsuki war, schien nun eher im Vordergrund zu sein, der Junge sollte nun besonders aufpassen, was er sagen oder machen würde.. Wobei, machen konnte er ja nicht viel..
"N-nein.. vielen Dank für.. Ihre Hilfe.."










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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Mi 16 Feb 2011 - 21:29

Mitsuki liess Sensei Nightray eintreten und blieb aber noch wie angewurzelt bei der Tür stehen. Den Blick diesmal auf Takerus Körper. Er schlief.. das war gut.. oder?
Ihr war mulmig zumute in das Zimmer einzutreten. Die Einrichtung war anders.. viel schöner.. aber nicht so gemütlich wie ihr altes Zimmer. Da fiel ihr gerade ihr Onkel ein, der sie ja vor zwei Tagen unerbitterlich zu erreichen versuchte. Vielleicht müsste sie sich bald melden, er machte sich sicher schon Sorgen. Ausserdem würde er gerne wissen wie es Tak... Mitsuki schüttelte den Kopf und entschied sich ihrem Onkel.. nicht heute anzurufen.. vielleicht morgen? Ihm zu erzählen, dass es Takeru nicht so gut ging und.. sie viel zu spät gehandelt hatte.. und total unfähig war... nein, das wollte sie nicht. Noch mehr Sorgen machen.. nein.. Er hatte schon genug Probleme mit seinem Laden..

Plötzlich fühlte das Mädchen eine warme Hand an ihrer.. kalten und fast leblosaussehenden Hand und zuckte zusammen. Sensei Nightray hatte mit ihr geredet.. "Huhh..ghh.." Die Wärmequelle fühlte sich so an wie ein Messerstich..in ihr Herz. Vor Schmerz stöhnte sie kurz auf, was Nightray aber eher vom Fuss her dachte. Langsam stolperte sie mit dem Lehrer auf das Bett - und Takeru - zu und setzte sich schweigend.
Mitsuki kneifte kurz die Augen zusammen und blinzelte dann die grossen schwarzen Flügel an. Das war.. nicht das erste Mal, dass sie solche Schwingen sah. Bei dem Gedanke linste sie zu Takeru, der nun auch wieder aufgewacht war.
Den Mantel von Lexus fiel in diesem Augenblick zu Boden. Also blickte sie wieder zum Sensei.. während dieser zu reden begann und an ihrer Schiene und dem Fuss rumwerkelte. Die Schmerzen am Fuss.. fühlte sie gar nicht mehr. Als wäre ihr Fuss abgestorben... Schmerzen sind unsre Freunde. Wir sind doch gerne Masochisten! ♥, meldete sich die nicht ganz so liebliche Stimme in ihrem.. Kopf. Mitsuki biss stattdessen die Zähne aufeinander und stöhnte wieder, als sie die wärmende Quelle an ihrem Fuss spürte. Es tat ..so furchtbar weh.. Er verschlimmerte alles nur.. Aber, das war nicht richtig.. Sie fühlte nur so. "Stark..", murmelte nun Mitsukis raue Stimme, die gar nicht mehr zu ihr passte. Das Dämonenmädchen musste sich wirklich zusammenreissen, um den lieben Lehrer nicht anzufauchen. "D...d...danke.." ..für die Schmerzen, nicht, Schätzchen?~

Die Schiene wurde wieder an ihr Fuss befestigt und sie sah mit dunkel schimmernden Augen in sein Gesicht. "..." Sie nickte nur.. verkrampft und hoffte, dass er bald ging, denn es war nicht gut.. den Lehrer noch mit ihrer dunklen Seite zu attackieren. Er war sicher schon schwach genug.. Was er alles schon für sie getan hat.. und Mitsuki?.. Nichts..
Langsam.. beugte sich das Mädchen runter, hob zögernd den Mantel auf und streckte es dem Lehrer entgegen.
Mitsukis Haare schienen nun mehr als nur dunkel zu sein. Fast schon pechschwarz, aber sie brauchte nur noch ein bisschen Zeit.. Lala. Ich freu mich drauf, Takeru wieder zu sehen. Verdammt, verdammt, verdammt! Was sollte sie nur tun! Sie musste weg.. Aber konnte sie ihn alleine lassen .. und was würde aus ihr werden? Sie hatte..überhaupt keine Kraft mehr gegen sie zu kämpfen.. "..v..vielen..lieben Dank.. für alles. Ich..ich werde..mich nun auch..ausruhen." Damit wollte sie sagen, dass er sich nun wieder auf den Weg zur Schule machen konnte.. mit dem Mantel.
Schweigend liess sie den Kopf hängen und krallte sich hinter dem Rücken an die Bettdecke.
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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Mi 16 Feb 2011 - 21:56

Ich nickte dem Jungen entgegen, war mir aber nicht sicher, ob… - ach ich sollte es lieber so stehen lassen. Sonst bekäme ich nur wieder Probleme mit meiner Psyche. Aber selbst, als ich Mitsuki noch einmal betrachtete, hatte ich nicht die Vermutung, ihr geholfen zu haben. Vielleicht war meine Kraft doch zu geschwächt gewesen. Dazu hatte sie nicht verändert. Ob ich da irgendwie zu beisteuerte? Uh… das könnte ich mir nicht verzeihen. So hätte ich einem Schüler Schaden zugefügt, anstatt ihn davor zu bewahren. Selbst ihre Haltung verbesserte dieses eklig, drückende Gefühl nicht, was sich in meiner Brust ausbreitete. Auf den Mantel gesehen, welchen sie mir vorhielt, nahm ich diesen zögerlich an mich und erinnerte mich noch mal daran, an wen ich diesen weiterreichen sollte. Lexus. Natürlich würde ich ihrer bitte nachkommen. Doch trotzdem hatte ich das Gefühl, sie nicht alleine lassen zu dürfen. Wiederum konnte ich nicht wie ein Hund ständig an ihren Fersen kleben. Wie kam das denn bitte rüber? Es war einfach die Sorge, welche ich um sie hatte.

”Ist schon in Ordnung“, murmelte ich mit zaghaften lächeln und versuchte meine Sorge einfach zu überspielen. ”Bitte passt gut auf euch auf“, bat ich jedoch noch leise und schaute mich noch mal kurz im Raum um. Die Federn lagen noch immer zahlreich hier herum. Aber jetzt noch als Putzmann sie weiter belästigen…? Lieber nicht. Später machte ich mich für meine Übersorge noch unbeliebt. Und trotz, dass der Drang da war, sich weiterhin um sie zu kümmern - ich musste loslassen. So tippte ich kurzerhand noch mal an den Finger einer meiner Hände, ehe ich vom Mantel wieder aufsah und die Kinder nochmals musterte. ”Ich werde gehen. Ruht euch aus“, meinte ich daher und schritt nach einigen, zögernden Moment nun endlich zur Tür, wo ich immer mal wieder einige der Federn aufsammelte, um das Zimmer doch irgendwie sauber wieder zu verlassen.

Nachdem ich die Tür auch hinter mir geschlossen hatte, verharrte ich vor dieser und dachte noch mal darüber nach. Über das passierte natürlich. Dabei fiel mir auch auf… ich wusste gar nicht, wo sich dieser Junge befand. Jetzt hatte ich seinen Mantel in den Händen und war eigentlich… ohne Ziel. …oh je…, dachte ich seufzend. Vielleicht hatte ich die Möglichkeit, mich irgendwie schlau zu machen. Das vielleicht Schülerlisten aushingen, wo ich mich erkundigen konnte. So blieb ich auch nicht länger vor der Tür stehen, sondern machte mich mit gerunzelter Stirn und gemischten Gefühlen auf den Weg. Am liebsten wollte ich diesen Tag einfach nur schnell wieder hinter mich bringen und mich einfach so… unter meine Bettdecke rutschen und mich verstecken.

TBC: Mangetsu no Yoru / Stadtzentrum / Unter der Brücke



Zuletzt von Gilbert Nightray am Sa 26 Feb 2011 - 20:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Do 17 Feb 2011 - 18:50

Der Kopf des Engels fiel wieder ins weiche Kissen zurück und er versuchte einfach nur die Augen zu schliessen und an nichts zu denken, was sich als schier unmöglich herausstellte. Vorallem, als er Mitsukis.. raue Stimme vernahm. Sie sagte nicht mehr viel... und das was sie sagte, war nicht im richtigen Tonfall. Nicht der, der Takeru so vertraut war. Wo sollte das nun enden?
"Auf Wiedersehen!..", rief er dem Lehrer schwach hinterher, als dieser sich nur zögernd auf den Wag machte und das Zimmer der beiden verliess.
Nun waren die beiden also allein.. im neuen Zimmer.. wenn Takeru nicht alles täuschte, war es einige Zeit her, als die beiden das letzte Mal unter sich waren. Doch richtig freuen konnte er sich hierbei nun auch nicht...
Währenddessen wurde die Haarfarbe und wahrscheinlich auch die Augenfarbe des Mädchens immer dunkler; der Engel schluckte. Drehte seinen Kopf dann leicht, um nicht immer nur die fade Decke anzusehen und musterte sogleich Mitsukis Hand, die sich in die Bettdecke krallte.
Zögernd fuhr die Hand Takerus zu der seiner Freundin, stoppte aber kurz vor der Berührung. Verharrte dort.
"Konnte er deine Schmerzen lindern?", kam es aus seinen Lippen, obwohl er die Antwort eigentlich schon wusste. So gut kannte er seine Freundin nun schon, oder? Wobei, das gerade.. nicht wirklich seine Freundin war. "Vielleicht.. helfen die Schmerzmittel.. die ich mitbekommen habe.. auch bei dir.." Wer weiss? Vielleicht taten sie das wirklich. Zur Krankenstation würde sie wohl kaum zurückgehen... in ihrem jetzigen Zustand... das würde höchstwahrscheinlich mit einer Schlacht zwischen EvilMitsuki und Mrs. Godzilla enden. Während er in Gedanken die beiden miteinander verglich, umspielte seine Lippen ein Grinsen. Ungewollt? Höchstwahrscheinlich. Beide waren wohl eine Gefahr für ihn.
"Zur Krankenschwester sollten wir so schnell wohl nicht zurück.", woher nahm er plötzlich die ..'Kraft' oder den Mut einfach drauf los zu sprechen? Vielleicht half es... Mitsuki... damit sie wieder die Oberhand über ihren Körper gewinnen könnte. Vielleicht auch nicht. Seinen Worten hing er einfach ein gespieltes Lächeln dran, fuhr dann fort: "Also, hoffentlich hast du deine Pillen noch.." War das nun zu viel des guten? Um ehrlich zu sein hatte der Engel keine Ahnung, wie sie darauf reagieren würde. Ob es sie nur noch mehr reizen würde?~










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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Do 17 Feb 2011 - 23:46

Mitsuki spürte wie zögernd er aufstand und zur Tür lief. ”Ich werde gehen. Ruht euch aus“, konnte sie noch vernehmen und schloss langsam die Augen. Zu erschöpft.. zu müde.. und zu hungrig war sie, um darauf einzugehen. Ob sie sich wirklich ausruhen werden, ja.. eher nicht.
Dann hörte sie in näherer Entfernung.. Takerus Stimme, die sie fragte, ob der Lehrer ihre Schmerzen lindern konnte. Das Mädchen regte sich nicht und behielt die Augen geschlossen. Die Hand die nah an ihrer war, spürte sie nur durch einen kleinen Schmerz. Aiii..lass dich fallen.. Mädchen. "Ghhn..S..ch..merzmittel..?", krächzte Mitsuki leicht keuchend und drehte den Kopf zu ihrem Freund, um ihn kurz wie.. bekifft anzublinzeln. Und dann sah sie ..Takerus entscheidendes Grinsen.. Es passte nicht.. in die Situation und machte sie nur unruhiger, als sie schon war. Also schloss die normale, liebevolle.. Mitsuki die Augen und liess sich ..fallen. Es bräuchte schon etwas.. um sie zu erreichen.. um sie.. aus ihrem Schlaf zu holen.
Als das Dämonenmädchen wieder die Augen öffnete, blickte es neugierig umher - viel ausgeruhter und voller Tatendrang - und stand abrupt auf. Die Haare länger als zuvor und pechschwarz.. ihre Augen dunkel und kalt.. Ausserdem veränderte sich auch ihre Kleidung.
"Also, hoffentlich hast du deine Pillen noch.." Als sie das hörte, leckte sie sich über die Lippen und drehte sich zu Takeru um, der.. wirklich sehhr schwach aussah. "Mh. Du siehst wirklich schwächer als vor einem Jahr aus.. in der Gasse, erinnerst du dich?" Kurz entgegengegrinst, krabbelte sie auf das Bett und sogleich auch auf Takeru.. setzte sich aber doch eher auf seine.. Hüfte..Hüftenbereich halt. Mit ihren Händen stützte sie sich links und rechts neben Takerus Körper ab und beugte sich musternd über ihn.
"Welche Pillen? ..geht doch bestimmt auch ohne.. aber in deinem Zustand.." Langsam fuhr sie mit ihren Fingern allzu grob über sein Verband und blickte ihm währendessen nur weiterhin in seine hellen Augen. "Grosse Schande, dass du dich nicht wehren kannst.", murmelte sie kichernd und drückte kurzerhand ihre Lippen auf seine, um ihm einen intensiven Kuss zu rauben.
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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Fr 18 Feb 2011 - 18:28

Die Worte des Engels passten dann wohl doch nicht in die Situation, genaugenommen versagte Takeru. Er versagte bei deim Versuch, Mitsuki zurück... zu holen. Der verwirrte Gesichtsausdruck seiner Freundin entging ihm nicht und er bereitete sich schon darauf vor, was gleich folgen würde.. und er lag leider vollkommen richtig.
Nach einer kurzen Weile, in der das Mädchen verharrte, stand sie auf, doch ihre Haarfarbe war nun ein tiefes Schwarz, genau wie auch ihre Augen und.. sogar ihre Kleidung. Er kannte diese Kleidung nur zu gut... das letzte Mal, als er mit der Dämonin in Kontakt trat, war auf der Klassenfahrt .. im Zelt.. als Takeru überrumpelt wurde und sich ihr hingab.
Diesmal sollte das allerdings nicht so enden! ...Aber auch... wie in der Gasse.. sollte es nicht enden. Wo sie es gerade erwähnt hatte..
Darüber fest entschlossen schluckte der Engel und seine linke Hand wanderte zum Nachtkästchen, er wollte eigentlich nur nach seinen Schmerzmitteln greifen, da er bislang noch keine Tablette genommen hat, doch Mitsuki... krabbelte bereits auf den Jungen und setzte sich auf. "Was.." Aprupt liess er seine Hand fallen, woraufhin das Döschen, in welcher sich die Tabletten befanden umkippte und zu Boden fiel.. und über den Boden rollte.
Der Engel blickte seinen Schmerzmitteln hinterher, zuckte aber sofort zusammen, als er Mitsukis Hand auf seinen Wunden.. und auf dem Verband spürte. Sie nahm keinerlei Rücksicht, schien sich ausserdem über seinen Zustand zu vergnügen. Das nächste was Takeru spürte war bereits... ihre Lippen auf seinen?! Sofort legte er seine beiden Hände auf ihre schmalen Schultern und drückte sie etwas von sich weg, auch..wenn.. der Kuss sich gut angefühlt hatte. Fang bloss nicht an, so zu denken...
"G-geh runter von mir..", zischte der Engel und behielt seine Hände nach wie vor an ihren Schultern, drückte ihren Körper immernoch etwas von seinen weg.. wobei seine Hände zu zittern schienen. Was aber wohl nicht an der Angst oder gar an Paranoia lag, sondern an seinen schwächlichen Zustand. Sein Blick fuhr über ihre langen schwarzen Haare.. und über ihren Körper.. zumindest das, was er aus diesen Winkel sehen konnte. "Gib mir die Tabletten.."










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BeitragThema: Re: Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki   Sa 19 Feb 2011 - 1:56

Kaum hatte sie ihre Lippen auf seine gedrückt, drückte er ihre Schultern von sich weg, was ihr gar nicht gefiel. Doch liess sie es zu und blickte ihn nur mit schmalen Augenschlitzen an.
Die Pillen, die auf den Boden gefallen waren und die wohl gegen seine Schmerzen waren, hatte 'Mitsuki' noch gar nicht bemerkt. Schien nicht so wichtig für sie zu sein.
"Schmeiss mich doch zu Boden mit deiner immensen Kraft. Ausserdem, wieso wehrst du dich überhaupt.. Im Zelt hat dir das ganze doch gut gefallen.. wie sehr du sie damit verletzt hast, ahnst du gar nicht." Vergnügt kicherte sie ihn nun wieder an und blinzelte dann desinterssiert zu den Tabletten.
"Uhuu.. was gibst du mir denn, wenn ich sie dir gebe? Ohh. Sind das deine Schmerzmittel?" Neugierig funkelte sie ihn an und berührte wieder seinen Verband, drückte sogar etwas zu kräftig drauf. "Komm schon Takeru, du hast doch sicher mehr drauf."
Was die ..dunkle Mitsuki eigentlich von ihm wollte? Ihren Spass. Den Spass, Mitsuki zu quälen, wobei sie dies gerade gar nicht mitbekam. Aber sie war sich sicher, dass Takeru es ihr sicher erzählen wird und wenn nicht.. würde sie es schon selber übernehmen. Achja. Ausserdem liebte sie Schmerzen. Wie masochistisch.
Die Hand immernoch auf seiner Brust, schnippste sie mit der anderen das Fenster auf und spürte einige Zeit später die herrliche Kälte um sich. Wieder beugte sie sich runter zu ihm und blickte in seine Augen. "Schmerzen?", flüsterte sie rau.
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