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 Gang des Mädchentrakts

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BeitragThema: Gang des Mädchentrakts   Sa 10 Okt 2009 - 18:39

das Eingangsposting lautete :

Auf dem Gang des Mädchentrakts



Der Gang des 1. Obergeschosses, die die Zimmer der Mädchen miteinanderverbinden. Da sich auf einer Seite nur die Zimmern befinden, liegen genau gegenüber sehr viele Fenster, die dem Gang mehr als ausreichend Licht spenden. Hier und da befinden sich einige Zettelchen und eigene Zimmerbeschriftungen oder zusätzliche Schilder der Heimbewohner an den Türen. An der Wand zwischen den einzelnen Zimmern befindet sich eine Liste der Zimmereinteilung für die Mädchen.


Zuletzt von Takeru am So 13 Mai 2012 - 21:34 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Sa 3 Okt 2015 - 20:35

Oh. Ehm..okay. Sora hatte nicht vor das Mädchen zurückzuweisen. Denn auch wenn sie ihr beteuerte, dass es kein Problem war, dass Sora sie geweckt hatte, hatte die Brünette ein schlechtes Gewissen. Und wie linderte man dies? Richtig. Man tat erstmal das, was die Person wollte. Und wenn es nur ein kleines Gespräch war und ein Frühstück…bitte sehr. Da wäre der Engel die letzte Person, die sich dagegen sträuben würde.
Wobei…seltsam war sie ja schon. Ihr ganzes Auftreten. Viel selbstsicherer als Sora es war, störte sich nicht am Benehmen der Braunhaarigen, im Gegenteil, kam ihr sogar noch mit Freundlichkeit entgegen. Etwas, was Sora sehr sympathisch fand. Nur ihre Ausdrucksweise war teilweise sehr, sehr seltsam und ließ Sora immer wieder aufhorchen. Beziehungsweise aufblicken. Entging ihr doch nicht, wie die eben Geweckte Sora tief in die Augen sah, als würde sie mehr als nur Sora sehen. Unheimlich. Oder? Und doch wagte der Engel nicht, ihrem Blick auszuweichen und hielt auch ihren Blick aufrecht. Das würde sie bestimmt schaffen! Von einem Blick sollte man sich immerhin nicht einschüchtern lassen! Und doch passierte Sora dies dann doch immer wieder. Trotzdem schaffte Sora es, dem Blick standzuhalten.

“H-hu? Eh…natürlich!“ Zuerst war Sora dann doch etwas überrascht, als sich das Mädchen einfach bei ihr einhakte und mit sich zog. “Uhm…was willst du denn alles wissen? Oh und mein Name ist Sora! Entschuldige, ich hätte mich früher vorstellen müssen…“ Angrabbeln…? Was hatte sie bitte mit Sora vor? Ein nervöses Kichern verließ Soras Lippen, als sie endlich verstand, was das heißen sollte. Das…das… würde sie doch nicht wirklich tun? Nein, bestimmt nicht! ...oder? “E-ein Scherz…? Das klang grade aber sehr überzeugt!“ Sehr überzeugt sogar. Und das Hüsteln änderte den Eindruck kein Stück.

“Oh, wenn es weiter nichts ist…tut es denn noch weh?“ Natürlich konnte Sora es auf dem ‚nichts Schlimmes‘ beruhen lassen. Nachfragen tat Sie trotzdem. Wenn sie sich schon getraut hatte nachzufragen, dann auch richtig! Oder war es ganz falsch? Egal, das würde ihr die Verletzte schon sagen. Bestimmt. “Aber schaffen wir es vor dem Unterricht noch in den Speisesaal? Nicht, dass wir zu spät kommen. Dann würde ich dich wieder vom Frühstück abhalten!“
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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Do 8 Okt 2015 - 15:15

"Nönö, vielleicht nicht angrabbeln, aber eventuell anknabbern..", verkündete ich so ganz  nebenbei, als Sora anscheinend vollkommen überrumpelt versuchte meiner Anmerkung entgegen zu reden.. oder eher nervös wegzukichern. Süß. "Nein, Quatsch. Keine Angst. Solange du das nicht willst, lass ich meine Pfoten auch ganz brav bei mir..", meinte ich lachend, als ich mich noch fester an ihren Arm drückte, ".. ausgenommen jetzt. Bist' jetzt meine persönliche Stützeeee~", flötete ich ihr ins Ohr. Natürlich hoffte ich, dass sie mich nicht sofort ablehnen würde. Ich selbst wusste schließlich am Besten, wie unglaublich anhänglich und direkt ich doch sein konnte, und dass das nicht jedem in den Kram passte. Jedoch freute es mich irgendwie, dass sie sich weiter über meinen verletzten Knöchel erkundete. Machte sich das Mädchen etwa wirklich Sorgen um mich, oder war sie einfach nur gut erzogen und freundlich? Dennoch gab ich ihr keine Antwort darauf, zugegeben war mir die ganze Unfallgeschichte irgendwie peinlich. Vor Sora wollte ich nicht rot werden. Das war nicht meine Art. Außer ich war betrunken. "Soraaaaa, wieso habe ich dich noch nie gesehen? Oder hast du dich etwa extra vor mir versteckt?", fragte ich mit einer gespielt traurigen Miene und plusterte meine Backen zu einem Schmollmund auf. Ich verhielt mich in diesem Moment fast so, als wären wir die besten Freundinnen gewesen, als würden wir uns schon eine halbe Ewigkeit kennen.

Doch ihre Frage brachte mich plötzlich aus dem Konzept. "Wie? Vor dem Unterricht...?", hakte ich leise nach, dabei wurden meine Augen so groß, als hätte ich soeben das Christkind gesehen. "FUUUCK, wie spät ist es denn ?!?", fragte ich nun deutlich lauter und zerrte hektisch an Sora's Arm. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass es schon kurz nach spät war. Nein, das kann nicht sein! Ich..... ich.... muss verhungern. Mein Inneres sträubte sich. "Das Frühstück können wir knicken." Ich schluckte trocken und meine Stimme klang nun nicht mehr sehr begeistert. "Ach, wer braucht schon Essen,... ha.. ha..ha.. Wir werden schon nicht gleich vom Fleisch fallen." DOCH DAS WERDE ICH VERDAMMTE SCHEIßE!!!!! widersprach meine innere Stimme. Auch mein dauerknurrender Magen hatte da wohl etwas anderes zu sagen. "Dann lass uns jetzt lieber los gehen, bevor wir den Unterricht auch noch verpassen..". Vor lauter Hektik hatte ich sogar vergessen mich noch umzuziehen, geschweige denn mich zu waschen. Sexy.

go to: glaube in Richtung Kräutergarten.. :D

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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Do 5 Mai 2016 - 0:24

pp: Renovierte Waldhütte


Wir redeten die ganze Zeit über miteinander. Sie erzählte mir von ihrer Kunst und ich von meiner Wissenschaft. Es war so… vertraut. Als wäre nie etwas gewesen, doch ich bin mir sicher, dass es wie bei mir auch in ihrem Hinterkopf lungerte. Wir müssten uns beweisen. Nicht sofort und nicht unserem Gegenüber, aber uns selber. Nachdem wir den halben Wald und den Stadtpark durchquert hatten, begaben wir uns wieder in mir sehr bekannte Gefilde. Das Waisenhaus erschien am Horizont und mir wurde allmählich etwas unwohler. Ich hoffte inständig, dass wir nicht auf noch mehr alte Bekannte treffen würden, obwohl die Wharscheinlichkeit, dass sie mich erkennen würden wohl ziemlich gering ist. Glücklicherweise war das Gelände selber ruhig, so wie ich, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, mich umzusehen. Ich hielt links und rechts ausschau und blickte wohl ein wenig nervös drein.

Dann waren wir aber auch endlich auf dem Flur auf dem Shiina’s Zimmer war. Und die Nummer hatte sich bis heute nicht geändert. Ich erspähte Namen an den Türen, die ich kannte, obwohl ich nicht hinsehen wollte und vermisste wiederum andere Namen. Dann standen wir endlich vor ihrer Tür und ich blickte unsicher zu ihr rüber. "Da… wären wir also." Ich setzte ein kurzweiliges unsicheres Lächeln auf. Am liebsten würde ich schnell von hier verschwinden, ich hoffe sie versteht meinen Gesichtsausdruck zu deuten. Ich trat einen Schritt näher an sie heran. Selbst wenn niemand ind er Nähe war senkte ich meine Stimme: ”Danke, dass du dir die Zeit genommen hast..." Um ehrlich zu sein grenzte sie schon fast an ein Flüstern. Während meine eine Hand in meine Hüfte gestämmt war, glitt die andere an meinen Hinterkopf, wo sie in meinen kurzen Zotteln verschwand. Mein nervöses Grinsen war auf den Boden gerichtet.

Als hätte ich es vorher nicht geahnt wurde ich plötzlich von Gefühlen, des Abschiedes umgeben. Ein schmerzlicher Abschied, denn eigentlich will ich sie noch nicht gehen lassen. Andererseits aber schon, denn die Einsamkeit wird mir nach diesem schicksalhaften Treffen sicherlich noch bewusster werden. "Also, dann." Ich lächelte ihr ein wenig bitter ins Gesicht und begann langsam mich rückwärts von ihr zu entfernen. Ich hob meine Hand um ihr zum abschied zurückhaltend zu winken, denn “Tschüss” oder “Auf Wiedersehen” wollten nicht über meine Lippen kommen.
Es kam der Moment, da drehten wir uns Gegenseitig den Rücken zu und ich stockte. Hatte ich nicht gesagt, ich wollte darauf achten, mir zukünftig meine Wünsche zu erfüllen,damit ich glücklicher werde? Dann… sollte ich es wohl einfach tun…! Als die Tür zu ihrem Zimmer sich schon weder zu schließen drohte rannte mrid ie Zeit davon. Ich hatte Angst vor einer Zurückweisung, doch es gibt nicht umsonst das Sprichwort “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!”.

"Ähm!" war zunächst alles, was ich über meine Lippen brachte. Auf der stelle hatte ich mich zu ihr umgedreht und ich stand ihr nun ziemlich verkrampft gegenüber. "Ähhhhmm..." Mist, jetzt bereue ich es irgendwie. "Was machst-" Nein, falscher Ansatz! "Also, ich, äh… du..." Ich machte alle Anstalten ihr nicht ins Gesicht zu sehen und mit jedem Versuch Klartext zu sprechen schwang mein Körper gefährlich von Seite zu Seite, als würden ihre Blicke Geschosse sein, denen ich auszuweichen hatte. "Also..." Besiegt fror ich ein, meine Stimme versagte. "Ich will dich wiedersehen." folgte dann, mehr oder weniger klar und deutlich. Erst Sekunden später schaute ich auf in ihr Gesicht. "ich... " Ein kleinlautes Seufzen. Ein ausweichender Blick. "Sollen wir heute Abend irgendwas unternehmen?" Ugh, der kribbeligste Schauer lief mir meinen Rücken hinunter! Wie ist es mir früher nur so leicht gefallen, sowas zu sagen?

Wirklich sexy kam diese Einladung ja nicht rüber, ganz im Gegenteil, ich erwartete eine antwort wie “Ich habe noch ein Bild zu beenden” oder “Ich hab schon etwas anderes vor” - ich würde es ihr nicht verübeln. Ich hatte ja nicht mal eine Ahnung, was wir unternehmen könnten. Früher wäre sie mit einem gemütlichen Abendessen sicher zufrieden gewesen, aber heute haben sich die Dinge etwas geändert. Steht sie auf Cocktailparties? Tanzen? Schickes Essen? Romantische Spatziergänge? Ich konnte sie nicht mal mehr einschätzen. Wohatte ich mich nur wieder reingeritten? Was hatten diese Gefühle zu bedeuten, die mich gerade so zum zittern brachten? Ich schluckte und schaute fokussiert auf den Boden zu meinen Füßen. Stille.
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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Fr 6 Mai 2016 - 19:11

cf: Renovierte Waldhütte

Statt sie nur bis zum Waldrand zu begleiten, brachte Shiki sie sogar bis zum Waisenhaus zurück. Eine, von den Entfernungen gesehen, lange Strecke. Was allerdings auch etwas Gutes an sich hatte. Denn so hatten sie noch Zeit über andere Sachen, wie seine Experimente und ihre Kunst zu reden. Immer wieder glitt der Blick der Englein dabei zu dem Anhänger um ihren Hals und wie er wunderschön blau funkelte. Sie genoss es sichtlich, dieses Gespräch und ehe sie sich versah, waren die beiden auch schon kurz vor dem Gelände des Waisenhauses angekommen. Für Shiina war es nur natürlich, der Anblick des Gebäudes, der Umgebung und alles andere Drumherum. Aber ein Blick zu ihrer Begleitung verriet ihr, dass es wohl eine ziemlich einseitige Ruhe sein musste. Die Blondine merkte, wie die Augen des Magiers langsam hin - und her wanderten, wie er sich umschaute. Den Grund dafür aber, konnte sich die Künstlerin nicht so wirklich erschließen. Also versuchte sie zuversichtlich zu wirken, obgleich das mehr oder weniger misslang. Sie lächelte einfach nur fröhlich in seine Richtung und fokussierte sich dann wieder auf den Weg, welcher noch vor ihnen lag.

Vor ihrem Zimmer angekommen, sollte dann alles ganz schnell gehen. Sie kamen vor der Tür von Shiinas Zimmer an, welches sich seit dem einen Jahr auch nicht geändert hatte und blieben dann für einen kurzen Moment stehen. Wie unangenehm es Shiki wirklich war, sich in diesem Gebäude aufzuhalten sah sie ihm nicht an. Sein unsicherer Blick war für die Achtzehnjährige schon beinahe etwas Normales. Wenn man einmal betrachtete wie häufig er unsicher zu ihr geschaut hatte. "Ja, da sind wir.", bestätigte sie ihm und holte den Schlüssel für ihr Zimmer heraus. "Danke, das du mich zurückbegleitet hast. Das war sehr lieb von dir.". Sie lächelte den unsicher wirkenden Jungen aufmunternd an und steckte den Schlüsse in das Schlüsselloch, drehte aber weder um, noch machte sie Anstalten sofort im Zimmer zu verschwinden. Denn der Dunkelhaarige machte den Eindruck, als ob er noch etwas loswerden wollte uns in der Tat war es so. Er lehnte sich langsam und - so schien es zumindest - etwas verlegen näher an sie heran und dankte ihr. Dafür, dass sie sich Zeit genommen hatte für ihn und seine sorgen. Mit ihren orange-roten Augen sah sie zu ihm empor ins sein Gesicht. "Das habe ich gern gemacht. Dafür musst du dich nicht bedanken.", sagte sie sanft und mit gemilderter Lautstärke, so wie er es auch getan hatte. Ebenso erfüllte ein erfreutes, fröhliches, leises Lachen das kurze Gespräch. "Außerdem war es das Wert. Du hast dein Lächeln zurück, zwar nicht komplett, aber das wird schon. Ich glaube an dich.". Während dieser Ansage hatte sich ihre Hand einmal kurz unterstützend an seiner Schulter befunden.

Danach war es wohl Zeit ür den endgültigen Abschied. Shiki wollte los und sein langsames rückwärtsgehen machte das mehr als deutlich. "Ja, bis dann.", äußerte sie sich und schloss nun ihre Zimmertür auf. Ein letzter Blick in seine Richtung folgte noch, dann drückte sie die Türklinke herunter und machte sich daran ihr Zimmer zu betreten. Es war kein wirklich guter Abschied gewesen und das war Shiina mehr als nur klar gewesen. Dennoch sah sie auf gewisse Art und Weise darüber hinweg. Sollte er wirklich so lange dort draußen gelebt haben ohne Kontakt aufzunehmen, so war es doch in gewisser Weise verständlich. Wahrscheinlich musste er sich auch einfach nur wieder eingewöhnen. Doch kurz bevor die Tür sich hinter der Künstlerin ins Schloss fiel, ging sie auch schon wieder auf. Anfangs etwas verwirrt drehte sich die Blondine um und als sie dann den Magier dort stehen sah. Still und dieses Mal Ausdruckslos sah sie ihm entgegen. Ein leichter Ausdruck von Verwirrung in ihrem Gesicht erkennbar. Sie sagte nichts, kam auch gar nicht dazu. Denn sofort nachdem sich ihre Blicke trafen stotterte der Brillenträger schon vor sich hin. Auf eine gewisse Art und Weise fand Shiina das auch schon wieder lustig. Zwar nicht übermäßig lustig, aber unterhaltsam.

Dann kamen die Worte Schlag auf Schlag. Innerhalb von zwei Sätzen drückte er sich mehr als deutlich aus und brachte es unelegant, aber präzise auf den Punkt. So präzise, dass der Blondine die Sprache kurz wegblieb. Er wollte etwas mit ihr unternehmen? Sie schaute ihm in sein abgewendetes Gesicht und schien, äußerlich zumindest, stark zu überlegen. Dabei war die Antwort irgendwie einfacher als man es vielleicht annahm. Sie schaute kurz in ihrem Zimmer herum, dann öffnete sich ihr Mund wie in einem Zeitlupenfilm. "Gerne würde ich etwas mit dir unternehmen.", bestätigte sie ihm freundlich lächelnd und mit sanfter Stimme. Es freute sie, sehr sogar und man konnte es deutlich an ihrem Mundwinkeln erkennen. Auch in ihrem Blick erkannte man ganz eindeutig, sie war nicht unglücklich darüber. "Hattest du schon etwas geplant, was du machen möchtest?", fragte sie und setzte gleich ergänzend nach, "Also, damit ich mich darauf einstellen kann. Schließlich möchte ich nicht unpassend gekleidet dort auftauchen.". Sie lachte dieses Mal laut hörbar und klang dabei gleichzeitig sehr belustigt über etwas. Was wohl auf den ersten Augenblick etwas verwirrend für den Magier sein musste. Aber sie war so freundlich und löste es gleich im Anschluss, nach einem großen Atemzug, wieder auf. "Vorausgesetzt ich soll nicht in Schuluniform erscheinen. Nicht das ich was dagegen hätte.". Die Anspielung auf damals war wohl mehr als deutlich erkennbar, falls Shiki sie verstand. Es war ein Hinweis darauf das sie sich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich nun verändert hatte. Nun galt es aber erstmal die Antwort auf das Reiseziel des heutigen Abends abzuwarten.


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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Sa 7 Mai 2016 - 19:22

Ich hatte eine Abfuhr erwartet, doch Shiina ließ mich nicht schlecht staunen als sie zusagte. "Eh?" Große braune Augen leuchteten sie ungläubig an. "Echt jetzt? Ich meine-" Das kam unerwartet! Sie fragte, was ich vor hatte damit sie sich anpassen könnte. Sprich, ich hätte die Möglichkeit zu entscheiden ob sie ihn Bikini oder Ballkleid auftaucht und das Vertrauen, welches diese Tatsache vermittelte verblüffte mich doch sehr. "Ja, also..." begann ich und wich abermals ihrem Blick aus, diesmal allerdings um mich zu konzentrieren und auf eine gute Idee zu kommen. Ich hatte keine Ahnung, wo wir hin könnten, ich hätte nämlich nicht erwartet so weit zu kommen.

Und dann stellte sich mir abermals die Frage: Was würde sie wohl gern unternehmen? Ich legte meine eine Hand an das Kinn und linste aus dem Augenwinkel zu ihr herüber. Vielleicht kann ihr Lächeln mir einen Hinweis darauf geben? Doch nein. Da war nichts, weder in ihrem Lächeln noch in meinem Kopf. Das machte es mir nicht unbedingt leichter. In diesem Moment spürte ich meinen Magen fröhlich vor sich hin blubbern. Natürlich, schließlich hatte ich heute morgen kaum etwas gegessen, hatte ich mich doch nur auf einen Feldsalat beschränkt, ehe ich mich in meine Arbeiten stürzte. Ein Blick auf meine Armbanduhr verriet mir, das es zu früh war um schon abendessen zu machen, also werde ich wohl nur eine Kleinigkeit essen, wenn ich wieder zuhause bin. Vielleicht ein Sandwich, Reisbällchen, irgendwas in Picknick-Format.

Dann bekam ich einen Gedankenblitz! Besser zu spät als gar nicht fiel mir die Option eines Picknickes ein. Da ist man unter sich, an einem schönen Ort und hat ausreichend Verpflegung dabei! "Hey! Wie wär's mit 'nem Picknick?" schoss es dann aus mir heraus und ich strahlte vor Glück, fast wie damals. "Ich kenne da ein paar schöne Fleckchen im Wald!" Wieder landete meine Hand an meinem Kinn. Da gäbe es die Mitternachtslichtung oder die, wo ich meine Energie gebannt habe. Doch ich schätze letzteres wäre zu unruhig, ersteres zu dunkel. Da bleibt aber noch ein anderer schöner Ort! "Ich würd auch alles vorbereiten, mach dir also keine Gedanken ums Essen." Ich wedelte motiviert mit meiner Hand vor ihrem Gesicht rum. Mensch, plötzlich bin ich wieder aufgeregt, aber im positivem Sinne! "Na, was denkst du?" Ich lächelte ihr ins Gesicht und wartete diesmal deutlich auf eine Zusage. Das muss ihr doch gefallen!
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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Mi 18 Mai 2016 - 23:25

Er schien überrascht zu sein und das brachte der Blondine vor ihm ein sehr amüsiertes Lächeln auf die Lippen, Seine Begeisterung, die ganze Emotion darin und wie sie schlagartig an die Oberfläche kam. Es war für Shiina faszinierend mit anzusehen. Beinahe alles an ihm folgte diesem Impuls der Freude und besonders seine Augen, ganz besonders diese, zeigten, wie sehr sich der Magier vor ihr wirklich darüber freuen musste. "Ja...echt jetzt.", kam mit fröhlich sanfter Stimme über ihre Lippen um ihm endgültig zu versichern, dass sie es wirklich ernst meinte mit der Zusage. Untermalen tat sie dies danach noch einmal mit einem fröhlichen Lächeln. Daraufhin versank der Dunkelhaarige vor ihr allem Anschein nach in Gedanken.

Sein Kopf wendete sich von ihr ab und die Augen, welche vorhin noch so begeistert waren, legten einen grübelnden Ausdruck an den Tag. Über was dachte er nach? Die Künstlerin konnte es nicht sagen. Sie ahnte also nicht einmal ansatzweise, in welchem Dilemma ihre Begleitung gerade gefangen war. Nur vereinzelt sah sie seine Augen aus dem Winkel zu ihr herüberblinzeln und in diesem Moment tat sie ihr Bestes ihm ein besonders freundlichen Anblick von ihr zu geben. Hoffte sie doch, dass ihn das aus seiner nachdenklichen Pose herausholen würde. Was es allerdings nicht tat. So verstrichen ein paar kurze Momente in denen nichts passierte. Eine Stille machte sich breit und dieses Mal, man glaubte es kaum, war das auch für die Engelin ein klein wenig unangenehm. Sie kam sich schon ein wenig dumm dabei vor, hier so im Mädchentrakt zu stehen und nichts zu sagen -geschweige denn zu tun. Weswegen sie innerlich gerade nachdachte, was sie sagen könnte um ihm bei seiner Anscheinend sehr konzentrierten Lage zu helfen. Aber dafür musste sie erst einmal wissen worum es geht. Da half wohl nur Fragen!

Die Lippen der Blondine öffneten sich gerade nur ein paar Millimeter und noch nicht einmal ein Geräusch war entstanden, da wandte sich Shiki wieder zu ihr und fragte sie, wie aus der Pistole geschossen, was sie von einem Picknick halten würde. Sie schaute ihn erst etwas überrascht und dann schließlich wieder so begeistert und freundlich an wie vorher. Ihre orange-roten Augen sahen ihn direkt an und dann wiederholte sich das Schauspiel. "Ein Picknick ist eine wunderschöne Idee.", deutete sie mit ihrer sanften Stimme an und nickte dabei bestätigend am Ende seiner vollständigen Ausführung. "Ich liebe diese Idee.". Sie ging einen kleinen Schritt auf den Brillenträger zu. "Und ich finde es sehr lieb von dir, dass du dir die Mühe machst alles vorzubereiten.". Ihr Blick ging kurz in Richtung des Bodens und schließlich wieder zu ihm hinauf, wo sich ihre Blicke dann wieder trafen. Sie wusste nicht wirklich wie sie das ausdrücken sollte, aber es gefiel ihr nicht nur von ihm zu empfangen und selbst nichts zu geben. Zumindest kam es ihr gerade so vor. Alles was sie tat war quasi nur da sein. Wusste sie doch nicht wie sehr es dem Magier wirklich half. Aber sie selbst konnte auch zu wenig um jetzt effektiv bei einem Picknick mithelfen zu können. "Nein...das klang geheuchelt.", korrigierte sie sich auf einmal laut ausgesprochen und gab dem Dunkelhaarigen ohne Vorwarnung einen kleinen Kuss auf die Wange und verweilte ein kleinen Moment noch etwas näher bei ihm. "Ich finde es wirklich sehr lieb von dir. Du wirst das toll hinbekommen.". Nun ging sie wieder einen halben Schritt von ihm weg. Ihr Gesicht ein wenig rot unterlegt und den Blick an ihm vorbei auf die Wand des Flures gerichtet. Gott, war das ungewohnt für sie. Es war nicht nur das allererste Mal, dass sie einem Jungen einen Kuss auf die Wange gab, sondern auch das erste Mal, dass sie wirklich etwas dabei empfand. Aber was genau das war, konnte sie nicht sagen. Es war wie eine Mischung aus vielem. Neugier, Spannung, Erwartung, Freundschaft und noch viel mehr. "Ja....also...", meldete sie sich plötzlich etwas verunsichert, wie er zuvor, zu Wort. Ihre bernsteinfarbenen Augen fokussierten sich wieder auf die Seinen. Weitere Worte von ihr blieben aus. Es war als ob sie mitten im Satz eingefroren war.


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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Sa 28 Mai 2016 - 0:39

(Out: ich halte mich kurz, nicht erschrecken! xD)

Mir entglitt ein kleinlautes Lachen als Shiina mir nochmal versicherte, dass das eine ernst gemeint Zusage war. Ich strahlte nur so vor Freude, wie schon lange nicht mehr! "In Ordnung!" Ich war fest entschlossen, das zu einem Erfolg zu machen. Mein erster Schritt in ein besseres Leben - wenn man so will! Es folgten ein paar weitere Zusagen von ihr, sie schien mir sogar fast etwas zu sachlich, da fragte sie sich ob sie nicht etwas geheuchelt rüberkam. "Oh, nicht doch!" Ich fühlte mich ein wenig zu weich gerade. Mein Blick wich ihr aus und glitt diesmal an die Decke über uns. "Also, ich würde vorschlagen, dass wir-" Abgeschnitten wurde meine Worte durch plötzliche körperliche Nähe zu ihr. Sie war mir noch ein Stück näher gekommen und hatte ihre Lippen auf meine Wange gepresst. So sanft und flüchtig und doch brachte es mich so sehr aus dem Konzept! Meine Wangen wurden ein wenig roter als sie sowieso schon waren als ich meine Brille zurechtrückte und ihr dabei nicht mal ins Gesicht blicken konnte. "D-D-Dass wir uns.. um, äh, 11 Uhr am Waldeingang treffen...?" Mir war als würde mein Kopf in meinen restlichen Körper sinken und ich vernahm Shiina's sanfte Worte. Sie sprach mir gut zu. Natürlich werde ich es schaffen, kochen ist keine Meisterleistung aber dennoch ist es sehr lieb von ihr. "D-danke... Ich geb mein Bestes!" Ich zwängte mir ein vollkommen überrumpeltes Lächeln auf. Dann war es auch schon zeit für einen temporären Abschied. "Bis dann~ Ich freu mich." je mehr ich sagte, desto leiser wurde ich. Nachdem die Tür zu ihrem Zimmer sich schloss atmete ich einmal durch. Beruhig dich. Ich pack das. Alles easy. Ein blick auf meine Uhr riet mir, mich zu sputen. Und das tat ich auch. Es gab viel zu tun, also los!

tbc: geheimnisvolle eiche, irgendwann später xD
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BeitragThema: Re: Gang des Mädchentrakts   Fr 26 Aug 2016 - 0:40

cf: Einkaufsstraße

Die Engelin nickte nur beiläufig als ihr die Rosahaarige vorschlug zusammen Baumkuchen zu essen. Bei so einer Einladung fackelte das Mädchen nicht lange. Es gab nicht göttlicheres als Baumkuchen, nichts befriedigenderes für ihre Geschmacksnerven. Würde man ihre Wertschätzung dieses Gebäcks bei anderen Leuten zum Ausdruck bringen wollen, so würde es wahrscheinlich auf einen Altar geschmückt mit Baumkuchen hinauslaufen. "...Ja...das können wir machen...", sprach sie mit dem Blick auf Satsuki gerichtet aus und wirkt dabei allerdings kurzzeitig leicht betrübt, bevor sie ihren Blick entgegen des Bodens sendete und auf ihre Füße schaute. Ein klein wenig Traurigkeit erfüllte sie bei dem nun folgenden Gedanken. Immerhin hatte der Laden, welcher sie verkaufte, heute geschlossen. Was den heutigen Tag für das deliziöse essen leider ausschloss. Weswegen sie in monoton sanfter Stimme "...Leider hat der Laden heute geschlossen..." anhängte. Ja, man konnte es nicht unbedingt heraushören, aber die Mimik sprach für einen kurzen Moment Bände. Aber wie die vorherigen wechsel der Blickrichtung verschwand auch dieser ganz schnell wieder und die Engelin schaute wieder nach vorne, den Weg entlang, welcher noch vor ihnen lag. Weit war es ja nicht mehr zum Waisenhaus, das wusste sie.

Das abrupte anhalten der Blondine auf dem Weg zum Waisenhaus, war eigentlich mehr als nur frühzeitig erkennbar gewesen. Zumindest für jemanden, der die ganze Zeit ununterbrochen auf seinen Vordermann achtete. Dass dies so gut wie niemand machte, musste hier ja nicht extra erwähnt werden und so kam es schließlich, wie es kommen musste. Ihre Begleitung rauschte, zwar nicht stark oder irgendwie schnell, ungebremst von hinten in sie hinein. Hinfallen würde die Engelin wegen diesem kleinen Schubser nicht, das stand fest. Aber wenn man zwischendurch so Geistesabwesend war wie Shiina, dann musste man trotzdem durchaus damit rechnen. Einen Fakt den Satsuki wohl auch so sah, denn innerhalb des Bruchteiles einer Sekunde hielt sie das zierliche Mädchen bereits an den Händen fest. Sicher ist sicher und die Künstlerin fing sich aufgrund der Hilfe umso schneller. Kam jedoch nicht daran vorbei ihre Begleitung einen kurzen Moment stillschweigend anzusehen. Nicht vorwurfsvoll, geschweige denn wütend. Es war einfach die Schlichte Überraschung, welche so bei der Künstlerin zum Ausdruck kam. Ganz im Gegenteil, sie war der Rosahaarigen sogar noch Dankbar für das "Auffangen". Was sich in einem sanften "...Danke..." äußerte, welches über ihre Lippen wanderte. Ihre Gesprächspartnerin allerdings ging schon längst auf das Waisenhaus ein und Shiina nahm diesen Themawechsel auch einfach so hin. Während ein anderer es vielleicht als unhöflich deklariert hätte, wenn man auf so etwas nicht angemessen reagierte. "...Ja...", bestätigte sie mit einem leichten Nicken ihres Kopfes die Aussage des Mädchens und streifte sich danach einmal langsam eine Haarsträhne hinter das Ohr. Gleichzeitig beobachtete sie die Rosahaarige bei ihrer kleinen Gymnastik-Übung. Selbstverständlich kam auch ihre Wenigkeit nun an einer kleinen Musterung des Körpers der ihr gegenüber stehenden Person nicht vorbei. Ganz besonders der freie Bauch ließ ihre Augen für einen Moment auf diese Region gerichtet stehen, bevor die orange-roten Pupillen sich wieder dem Gesicht von Satsuki zuwendeten. Welche sich sogleich auch schon wieder aufbruchsbereit machte. Ein Grund, warum die Blondine nun nichtssagend wieder eine Drehung vollzog und in gewöhntem "Shiina-Tempo" wieder in Bewegung setzte. Was sie in kurzer Zeit das Waisenhaus erreichen ließ.

Der Weg führte sie über das Gelände des Waisenhauses, wo vereinzelt Bänke standen und man auch an ein paar Spielgeräte für jüngere Bewohner standen und endete für einen kurzen Moment vor dem Eingang des großen Gebäudes, wo Shiina einen kurzen Moment stehen blieb um langsam die Tür zu öffnen. Entgegen der Vermutungen aber ging sie selbst zuerst durch die Tür. Hielt sie aber dann von innen heraus auf. So konnte die Rosahaarige Problemlos ebenfalls das Gebäude betreten. Mitten im Parterre blieb sie dann erneut wie ferngesteuert abrupt stehen. Von dieser Position aus sah man nur zwei gro0e Gänge, welche nach links und nach rechts gingen, eine Sitzecke, Bilder an den Wänden und eine große Treppe. Ihre rechte Hand hob sich und zeigte auf einen der beiden Gänge aus welchem gerade ein paar Mitbewohner, so zumindest schien es, herausspazierten. "...Dort geht es zum Speisesaal...", untermauerte sie ihre körperliche Geste und ließ ihren Arm auch sofort wieder schlaff und kraftlos an ihrer Schulter nach unten baumeln. Ihr Blick fokussierte daraufhin umgehend ihre Begleitung  "... Das Gemeinschaftsbad ist auch hier im Erdgeschoss...". Man konnte es gerade wie ein Crashkurs bezeichnen, welchen Shiina ihr gab. Allerdings ein sehr schlechter Crashkurs, um dies mal so zu betonen. Großartig Information suchte man nämlich in ihren Aussagen gerade vergebens. Zum Glück waren die einzelnen Sachen auch so ausgeschildert. Was bedeutete, dass Satsuki es auch einfach hier und jetzt so nachlesen konnte. Allerdings ließ ihr die Engelin dabei nicht allzu viel Zeit. "...Die Zimmer sind oben..Ich zeige es dir...", betonte sie sanft sprechend erneut und ging nun auf die Treppen zu, welche sie langsam aber sicher erklomm. Zugegeben sah dies bei ihr wirklich etwas schläfrig aus. Dabei war die Blondine gerad emehr als nur hellwach. Satsuki hatte allerdings in diesem Falle einmal das Nachsehen. Denn beim Tragen helfen, das tat Shiina in diesem Moment nicht. Es kam dem exzentrischen Mädchen nicht einmal ansatzweise in den Sinn. Was für Eindrücke das hinterlassen würde, stand nur in den Sternen. Wobei es auch davon abhing wie nachtragend ihre Begleitung in diesem Falle war. Nicht jeder war allen nicht unbedingt immer freundlich gesinnt.

Am Ende der Treppe fanden sich die beiden nun in einem Gang wieder, welcher nach links und einmal nach rechts ging. Neben ihnen eine weitere Treppe nach oben mit der Aufschrift "Jungentrakt" Etwas, das die Engelin in diesem Moment nicht ein einziges mal beachtete, geschweige denn, es erwähnte. Alles was sie tat war sich ihrer Begleitung zuzuwenden. "...Hier sind die Zimmer...", führte sie erneut sanft sprechend aus und fixierte den Blick von Satsuki mit ihren markanten Augen. "...Hast du eine Zimmer-Nummer?...", fragte sie schließlich und wartete nun stillschweigend auf eine Antwort, während ihr Blick noch einmal am Körper des anderen Mädchens entlangwanderte. Irgendwie kam ihr Kopf nicht daran vorbei das Wort "Oberweite" mit ihrer Erscheinung zu Assoziieren. Hatte jeder bei ihr doch sonst eine Farbe verpasst bekommen. "...Oder hast du ein Zimmer im zweiten Stockwerk?...", sie schaute wieder empor in das Gesicht ihrer Gesprächspartnerin, Es brauchte nicht viel Denkleistung um zu verstehen, dass dies unmöglich der Fall sein konnte. Immerhin handelte es sich hier um den Jungentrakt. Dort waren natürlich keine Mädchen untergebracht. Dennoch konnte man sich durchaus denken, wie Shiina auf diese Frage gekommen war. Vorausgesetzt man schaffte es so unschuldig und exzentrisch zu denken wie sie. Nicht unmöglich, aber dennoch eine Herausforderung.


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Hey,  what color do you want to be?
The true work of art is but a shadow of the divine perfection.

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Gang des Mädchentrakts

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