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 An der Küste

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Bürgermeister Koji

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BeitragThema: An der Küste   Mo 3 Jan 2011 - 20:41

das Eingangsposting lautete :



An der Küste



Die Westküste der Insel verfügt anders als die Ostküste, die zu einem großen Teil aus steilen Klippen besteht, über eine gute Infrastruktur. Über eine gepflegte Küstenstraße gelangt man vom Süden der Insel, wo sich die belebten Badestrände befinden entlang der Westküste auf etwa halber Höhe zum Hafen. Auf dieser Strecke des Weges sind entlang der Straße noch die ein oder anderen Läden und Restaurants an der Straßen- sowie an der Meeresseite. Fährt man die Uferstraße noch einige Kilometer weiter, so erreicht man nach einigen verlassenen Buchten und kleineren Anhöhen mit verwilderten Wiesen bald die Höhe des Areals der Shima no Koji Oberschule sowie das Schülerwohnheim. Die Straße führt in etwa bis zum nördlichsten Punkt der Insel, wo sich der Strand des alten Waisenhauses einst befand.



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BeitragThema: Re: An der Küste   Mi 25 Jun 2014 - 19:51

Nach gefühlten Stunden hatte Calleigh wieder das Gefühl, dass er zumindest etwas auftaute. Endlich konnte sie etwas Freundlichkeit in seiner Stimme vernehmen und sogar ein leichtes Grinsen zierte sein Gesicht. Wenn sie sich dafür zum Deppen machen musste gut, vielleicht würde sie es tun. Oder sie würde es demnächst wieder unterlassen. Fest stand, dass er scheinbar bereit war, wieder etwas mehr mit ihr zu reden, was Calleigh im Augenblick als kleines Wunder einstufte. Sie fragte sich sowieso, wieso er plötzlich so wenig mit ihr sprach. Nur, weil ihr letztes Date so mies gelaufen war? Sie sprach ja auch ganz vernünftig mit ihm. Mehr oder weniger. Zugegeben, wahrscheinlich nervte die ganze Fragerei, aber eigentlich sollte er das von ihr mittlerweile auch kennen. Und trotzdem, sie sagte ihm, dass er sein sollte wer er war. Das sollte er ja wohl hinbekommen, schwer sollte es jedenfalls nicht sein. Kurya allerdings stellte dafür auch noch Bedingungen. Man sollte meinen, dass man gern der war der man war. Bei ihm traf das offensichtlich nicht zu. Sie sollte also aufhören, ihn über sein Leben auszufragen. Und wie würde sie dann an Informationen kommen? Sie konnte doch nicht ohne Wissen mit einem Mörder zusammen sein. Andererseits..bisher hatte er sie nicht getötet und er würde es wahrscheinlich auch weiterhin nicht tun. Warum also nicht auf seine Bedingungen eingehen? "Deal." sagte sie schließlich und nahm gleichzeitig die Pfeife in die Hand, als eine Art Handschlag..selbstverständlich nicht genau so, aber Indianer rauchten ja auch Pfeife, um einen Friedensvertrag abzuschließen. Das...war wohl etwas ähnliches. Calleigh zog also wieder an der Pfeife, gab sie Kurya aber gleich darauf wieder zurück und sah hinaus aufs Meer. "Worüber würdest du denn sonst reden wollen?" fragte sie nun den Blonden, um ihm die Wahl zu lassen. Und auch, um nicht selbst wieder etwas zu fragen, was ihm gerade nicht in den Kram passte.
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BeitragThema: Re: An der Küste   Mi 25 Jun 2014 - 22:12

Schwach gähnte der Blonde bloß als er die Pfeife erneut von ihr entgegen nahm und erneut daran zog. Sie ging also nun doch ehrlich auf sein Angebot ein, ja? Sie würde keine nervigen Fragen mehr zu seinem Leben stellen? Na das klang ja schon fast zu gut um wahr zu sein.. "Halt dich auch dran.", ermahnte der Dämon sie nur. Drohte er ihr etwa gerade ein wenig? Eigentlich wollte er bloß einen kleinen Witz machen, aber vielleicht kam es ja doch bei ihr wie eine kleine oder doch große Drohung herüber? Aber womöglich war das dann sogar noch gut, immerhin wusste sie ja nun was er damals gemacht hatte um seine Heimat beziehen zu können. Ja, vielleicht half ja ein wenig Einschüchterung hier wirklich. Kurz nahm er noch einmal einen Zug bevor er die Pfeife ausklopfte. Sie war leer und noch einmal wollte er sie nun nicht mehr befüllen. Kurz streckte sich Kurya bloß bevor er sich ganz erhob. "Darüber, auf was du Hunger hast. Denn ich werde nun in die Stadt gehen und was essen." Indirekt lud der junge Mann die Blondine mit diesen Worten dazu ein, ihm zu folgen und mit ihm etwas zu essen. Aber ob sie ihm auch folgen würde? Das war hier die Frage! Langsam machte der Dämon ein paar Schritte zur Stadt hin. Wenn sie mitkommen wollte, sollte sie sich langsam beeilen.


TBC: Pizzeria "da Pietro"


Zuletzt von Kurya Kenichi am Fr 27 Jun 2014 - 21:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: An der Küste   Do 26 Jun 2014 - 10:32

Wollte er ihr etwa drohen? War sie wirklich so unglaubwürdig, dass es nötig war, Drohungen auszusprechen? Calleigh mochte es ganz und gar nicht, wenn man auf diese Weise mit ihr sprach, obgleich sie sich in diesem Fall nicht ganz sicher war, ob er es wirklich auch als Drohung meinte. Sollte sie ihn darauf ansprechen? Normalerweise würde sie das tun, nur stellte sie sich die Frage, was es überhaupt bringen sollte. Früher hatte sie nie darüber nachgedacht, aber offensichtlich hatte die Insel sie verändert. Allzu lange war sie noch nicht hier und doch hatte sie bereits einiges erlebt. Das erschreckendste Erlebnis war selbstverständlich der Werwolf-Angriff. Wo Kurya sie irgendwie gerettet hatte. Warum überhaupt? "Ich mag zwar 'Barbie' sein, aber das heißt nicht, dass ich mein Wort nicht auch halte." entgegnete sie letztlich doch noch, um es nicht ganz unkommentiert zu lassen. Weiterhin dachte sie erstmalig über ihren Spitznamen nach. Sie hatte sich wirklich so aufgeführt, war so durch die Gegend gelaufen und wahrscheinlich würde sie es auch weiterhin noch tun. Aber sie liebte es, schwimmen zu gehen, mit Tieren zusammen zu sein und sich mit anderen zu treffen. Zugegeben, all das schloss ihren Spitznamen wohl kaum aus. Innerlich seufzte Calleigh. War sie denn wirklich so schlimm? Und: war es überhaupt negativ gemeint? Als Kurya dann plötzlich aufstand, verdrängte Calleigh ihre Gedanken wieder, behielt jedoch im Hinterkopf, vielleicht nicht ganz so 'Barbie-Mäßig' zu erscheinen. Vielleicht würde sie sich daran halten. Vielleicht auch nicht. Lud Kurya sie da gerade zum Essen ein? Sie war sich nicht ganz sicher, ob er sie nicht einfach nur zum Mitkommen einlud, sodass sie selbst bezahlen musste - das aber würde sie nicht können, da sie keinerlei Geld bei sich trug. "Immerhin schon ein Anfang." sagte sie, stand dann schnell auf, um ihm zu folgen, denn er hatte bereits erste Schritte gemacht. Sie aber holte schnell auf, sodass sie nun neben ihm her lief. "Ich hoffe du lädst mich zum Essen ein, denn bezahlen kann ich nicht." fragte sie und versuchte, etwas lustiges in ihrer Stimme mitklingen zu lassen, auch wenn es vielleicht nicht unbedingt der Situation entsprach. Außerdem klang es vielmehr monoton, vielleicht sogar etwas fordern, was sie eigentlich nicht hatte erreichen wollen. Ein Grinsen hatte sich trotzdem in ihrem Gesicht gebildet.

tbc: Kurya nach ~
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BeitragThema: Re: An der Küste   Mi 3 Dez 2014 - 18:10

First Post

Zeile für Zeile wanderten meine Augen über die schwarz gedruckten Buchstaben. Wobei man es nicht als wandern bezeichnen konnte, eher als überfliegen, denn die Lust nach lesen war nicht besonders groß gerade. Aber was sollte ich denn machen, die anderen feierten ihr Weihnachten und ich gammelte hier so rum, während ich darauf wartete, dass irgendwas spannendes passiert. Aber da war nichts.
Ich richtete meinen Blick auf und schloss dann die Augen und lauschte. Kein Meeresrauschen, keine Gischt, die an die steinernen Felsen drückte, als wollte sie die Insel verchieben. Mur das Rauschen des Grases, welches sich im Einklang in eine Richtung neigte, weil der Wind es ihm wohl so befohlen hatte.
Bevor ich meine Augenlider von einander entfernte, stand ich auf und stieß einen langen Seufzer aus. "Schon schade, dass das Meer zugefroren ist", dachte ich mir und überlegte es meinerseits aufzutauen, aber mit dem bisschen Magie konnte ich nicht viel dagegen ausrichten.
Nicht wenige Sekunden verstrichen, bis mir der Anblick dieser endlos scheinenden Eiswüste genügte und ich mich mit dem Rücken auf die Schneedecke fallen ließ, hoffend, dass sie den Aufprall gut genug abfedern würde und sich nicht zu viel Spannenerige aufbauen würde.
"Sowas nennt man Leben..."
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BeitragThema: Re: An der Küste   Do 11 Dez 2014 - 21:37

Nach dem Zeitsprung

Ich war vor kurzem vom Weihnachtsmarkt gekommen, da ich einfach was für Takeo kaufen wollte. Ich mochte Ihn sehr und wenn ich nur an Ihn dachte, bekam meine roten Bäckchen noch rötere Bäckchen. Die Schneeballschlacht und sonst so ein Kram den sie auf dem Schulcampus veranstalteten, war gar nichts für mich.Ich zog mich lieber zurück und genoß ausnahmsweise diese Kälte. Es war dennoch seltsam das es schneite, da Isola doch regelrecht warm war. Vielleicht hatte sich auch ein Magier der Schule sich ein Scherz erlaubt. Wer wusste das schon? Also ging ich ans Meer, das wohl regelrecht zugefroren war. Ich hatte nicht erwartet hier jemanden zu treffen, vorallem der regelnrecht im Schnee lag und in den Himmel starrte. Ich blieb stehen und schaute ihn mit meinem roten Augen eher verdutzt an. Mein Haar, das ich heute offen trug, wurde wegen dem Wind durchgeblasen. Ich starrte Ihn an. Warum lag er da so?
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BeitragThema: Re: An der Küste   Do 11 Dez 2014 - 22:04

Während ich weiterhin die vorbeiziehenden Wolken am Himmel betrachtete, fröstelte es mich kurz. Logisch, schließlich war ich diese Eiseskälte nicht gewöhnt und so richtig ausgerüstet war ich auch nicht, aber was sollte man machen? Das Wetter beeinflussen? Aber wie? Ist sowas überhaupt möglich? Und wenn ja, wie? Erst das Knarzen der kristallklaren Schneedecke, riss mich wieder aus meinen Gedanken und ich zuckte kurz. Sollte ich mich umdrehen? Oder es ignorieren? Die Neugier siegtw und so setzte ich mich auf und warf einen kurzen Blick über die Schulter. "Was will die denn hier?" Weiter hinten im Inneren des Landes stand ein Mädchen. Sie hatte weißes Haar und ihre roten Augen waren kaum zu sehen. Irgendwo her kam sie mir bekannt vor. Aber woher nur? Nach wenigen Versuchen des Erinnerns, entschied ich mich dazu, mir nicht weiter den Kopf darüber zu zerbrechen und ich nahm die vorherige Pose ein weiteres Mal ein, richtete meinen Blick erneut gen Himmel, beobachtete dabei die leicht rieselnden Schneekristalle.

OUT: Bei noch bestehendem Interesse -> Neben play

tbc: Mitten im Wald - Bambus?!
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BeitragThema: Re: An der Küste   Sa 23 Jun 2018 - 18:25

Sky Love

cf.: Zimmer Nr. 106

Ich habe das Wohnheim auf dem direkten Weg verlassen, schnell vorbei an dem Speisesaal, da ich noch keinen Appetit hatte. Die Sonne war schon fast vollständig aufgegangen und der Himmel war nur an einzelnen Stellen mit süßen kleinen Wolken bedeckt und es war noch so schön ruhig draußen. Erst wusste ich gar nicht, wohin ich wollte, aber dann lenkte ich meine Beine zum Strand hin und kam oben an einer Küste an. Außer mir war noch keine Menschenseele an diesem wunderschönen Ort. Ich atmete tief ein und schrie dann ganz laut. So laut und so lange bis mir meine Luft ausging. Und dann ließ ich mich auf das Gras plumpsen. Meine Stimmung war schlecht und ich hasste es. So war ich einfach nicht. Ich war immer fröhlich, auf meinem Gesicht war immer ein Lächeln. IMMER. So ein paar kleine Ereignisse in meinem Leben, konnten daran doch jetzt nichts ändern. Ich versuchte schon immer nur das Positive in allem zu sehen und ja, besonders gut war ich im verdrängen und genau das wollte ich auch weiter tun. Meine Laune sollte wegen dem Werwolfangriff und Cruel nicht leiden. Ich wollt nicht darüber nachdenken.Es war zum verrückt werden.
Eine leichte Brise ging über die Wiese und wehte mir meine Haare ins Gesicht. “Doofe Haare...!“ Leise brummte ich vor mich hin und wenn ich nun eine Schere dabei hätte, würde ich sie direkt abschneiden. Ich holte mein Handy raus, steckte meine Kopfhörer in meine Ohren, schaltete Musik ein und sah auf das unendlich weite Meer hinaus. Wie es wohl wäre, in diesem Wasser zu schwimmen? Vielleicht sollte ich irgendwann wirklich mal schwimmen lernen. Ich erinnerte mich an all die Male, in denen mir Freunde, das Schwimmen beibringen wollten und ich es immer abgelehnt hatte, weil ich nie das Bedürfnis hatte es zu können. Mir machten Schwimmbecken und das Meer meistens Angst, nicht weil ich mal was Schlimmes erlebt hatte. Wasser konnte einfach so mächtig sein und darin zu sein, ohne einen festen Boden, das schien mir einfach nicht geheuer. Aber jetzt gerade, da würde ich gerne schwimmen. Komische Situation.
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BeitragThema: Re: An der Küste   Sa 23 Jun 2018 - 19:17


FIRST POST

Nachdem Marik in seiner neuen Heimat angekommen war. Hatte er einige Besorgungen in der Stadt erledigt. Es war nichts Besonderes. Eher ein paar Kleinigkeiten. Dadurch das er am morgigen Tag eventuell schon Unterrichten würde, war in seinem inneren eine Ruhe eingekehrt die ihn einsam machte. Seine Füße brachten ihn an einen weit entfernten Ort, der so nah und so fern war. Seine Füße warem im Sand versunken und sein Blick glitt über das  Meer das fröhlich vor sich hin glitzerte. Sein Blick glitt über die Sanddüne un dblieb auf einem Fleckchen Erde hängen. Ein Mädchen hatte sich dort im Gras niedergelegt. Ob es ihr..gut ging? Eine besondere Austrahlung war ihm nicht ungewiss und seine Augen waren in Sorge getränkt. Auch das Rauschen des Meeres wurde lauter. Doch sie würde es nicht Hören. Kopfhörer würden ihr die Flut verheimlichen. Seufzend glitt sein Blick über das Meer. Es war eine Gefahr und auch ein Luxusgut. Schwimmen war sichtlich eine Erfahrung, die jeder machen wollte. Marik stand in einem Winkel, in dem man Ihn nicht sehen konnte. Das Mädchen wäre unberuhigt, wenn man sie wohl beobachten würde, also zog sich der Ägypter weiter zurück und beobachte das Geschehen weiter. Das Gefühl von Einsamkeit kam auch aus ihrer Richtung. Welches Schicksal sie wohl erfahren hatte? All diese Gedanken streiften durch seinem Kopf. Er war sicherlich nicht der Mensch der sich Offen gegenüber Fremden benahm und doch prägte ihr Anlitz etwas, was seine Gedanken in Aufruhr brachte. Ein Seufzen kam ihn durch die Lippen und ruckartig fuhr er mit seiner Hand Haar, welches weiter unten zusammen gebunden war.

Seine Schritten ließen ihn im Schatten auf das Mädchen zugehen. Seine Dämonenart ließ ihn Anmütig über den Rasen laufen. Die Flut würde bald eintreffen. Das Mädchen würde bis zu den Knien im Wasse rsitzen, wenn sie dort nicht Bald verschwinden würde. Mit langsamen Schritten trat er in den Blickwinkel des Mädchens. Vielleicht war es übertrieben und doch wirkte er wie eine Erscheinung im Morgengrauen.Doch er blieb an Ort und Stelle, war sich seinem Einfluss bewusst und sah auf das Meer das langsam weitere Wellen schlug. Wie viel Zeit würde er hier verbringen? Würde er glücklich werden? Kopfschüttelnd und Zähne malmend sah er wieder zu der Frau die dort im Gras saß. Er würde nicht den Mut besitzen sie an zusprechen und eigentlich hatte Er auch nicht das Bedürfnis eine Frau an sein verstorbenes Herz zu lassen. War seine Mutter so grausam zu Ihm? War er ein Opfer seiner selbst. Das Wasser peitschte immer näher an das Mädchen. Würde sie es denn...nicht bemerken?

Seine Augen wurden groß und ehe er sich versah stand er mit seinen glasigen roten Augen neben dem Mädchen. Wahrscheinlich war Sie erschrocken über sein plötzliches erscheinen. Doch in seinen Augen saß eine Gewissheit, die ungewohnt war. Rasch nahm er das Mädchen auf den Arm. Ihre Beine über seinen Arm und ihren Kopf an seiner Brust. Ihr Haar kritzelte auf seiner freien Brust, dadurch das er typischer ägyptischer Kleidung gekleidet war. Langsam ließ er Sekunden später das Mädchen auf einer sicheren Entferung auf den Boden gleiten. Auch seine Bewegung wirkte wieder anmütig. Seine Stimme dagegen war schneidenes Glas und gerade als er seine Stimme erhob, knallte die erste Welle der Flut gegen den kleinen Absatz, wo gerade das Mädchen noch gesessen hatte. "Die Flut." Mehr Worte waren über seine Lippen nicht gekommen. Er wirkte wie reines Glas und sah nun wieder auf das weite Meer hinaus, welches der Mond kontrollierte.
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BeitragThema: Re: An der Küste   Sa 23 Jun 2018 - 20:28

Sky Love

Während mir die Musik in die Ohren schallte, starrte ich weiter auf das Meer hinaus, dabei nahm ich meine Umgebung gar nicht wirklich war. Meine Gedanken wurden von dem lauten Gesang und Instrumenten übertönt und ich hätte hier wohl möglich den ganzen Tag sitzen können.
Obwohl ich noch so in meiner eignen Welt versunken war, bemerkte ich irgendwo in einem weit entfernten Teil von meinem Gehirn, wie sich jemand von hinten nähert. Es dauerte etwas, bis ich begriff, was mein Körper da gerade wahrnahm und ich drehte meinen Kopf um und entdeckte etwas irritiert einen Mann dort stehen. Er hatte verdammt lange Haare, die leicht mit dem Wind mitflogen. Seine Haare waren vermutlich länger als meine und sie sahen so gesund aus, zumindest glänzten sie sehr schön im Sonnenlicht. Ich begegnete selten Männer die lange Haare hatten und dann hatte er auch gleich noch sooo lange Haare. Vor ein paar Minuten hätte ich meine noch am liebsten abgeschnitten aber jetzt hätte ich gerne welche, die so lang waren wie seine.
Komplett fokussiert auf diesen fremden Mann und seine dunklen, langen Haare, die komischerweise sehr hübsch aussahen, bemerkte ich nicht, wie die Flut zunahm. Immerhin war mein Blick nicht mehr auf das Meer gerichtet und meine Kopfhörer trugen immer noch Musik in meine Ohren. Da keiner was von uns sagte, schien die Situation irgendwie komisch zu sein, also wollte ich gerade meinen Mund auf machen, doch dann ging alles sehr schnell. Plötzlich war er ganz nah bei mir und hob mich hoch. Einfach so nahm er mich auf die Arme und hätte mich das nicht sehr verwirrt, hätte ich wahrscheinlich protestiert. Keiner hebt mich einfach hoch. Immerhin habe ich zwei gesunde Beine! Während also mein Kopf an seiner Brust lehnte, trug er mich ein paar Meter weiter, als würde ich nichts wiegen. Er stellte mich wieder auf der Wiese ab und sagte dann irgendwas. Eindeutig war er nicht gerade ein sehr gesprächiger Mann, denn mehr als zwei oder drei Wörter kamen nicht aus seinem Mund. Wie die Wellen gegen die Küste klatschten, bekam ich gar nicht wirklich mit, aus demselben Grund, weswegen ich auch nicht hören konnte, was er sagten: Ich hatte immer noch meine Kopfhörer drin. Also nahm ich sie endlich raus. “Also ich weiß ja nicht, wieso du das nun getan hast aber ich hätte auch selber hier hin gehen können.“ Ich zuckte mit meinen Schultern und versuchte ihm endlich mal ins Gesicht zu schaun und nicht meinen Blick immer wieder zu seinen Haaren gleiten zulassen. Er war eindeutig größer als ich. “Und ich weiß ja nicht, was du so für Erfahrung gesammelt hast, aber ich kann mir vorstellen, dass viele Frauen es eher unheimlich finden, wenn ein Fremder sie plötzlich und ohne Vorwarnung hochhebt und wegträgt. Das gibt einem nämlich das Gefühl eventuell entführt zu werden.“ Auch wenn Entführer ihre Opfer wahrscheinlich nicht sanft auf den Armen durch die Gegend tragen würden. Ich grinste ihn etwas an, damit er wusste, dass ich ihm nun nicht böse war. Es war nur etwas komisch, aber ich lebte noch, als hatte er vermutlich keine bösen Absichten gehabt.
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Marik
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BeitragThema: Re: An der Küste   Sa 23 Jun 2018 - 23:00


Seine Hände ruhten immernoch auf ihrem Rücken. Es war ein Kribbeln in seiner Hand. Etwas war mit diesem Mädchen, doch er wusste nicht was es war. Er sah das Mädchen an, selbst als es Gesprochen hatte. Ihre Aussage verwirrte Ihn. Natürlich hatte er die Kopfhörer vergessen. Welch ein Idiot. Seufzend sah er wieder auf das Meer, rückte ein paar Meter von ihm ab und nahm seine Hand von ihrem Rücken. Sie duftete. Was es wohl war? Lavendel? Honigblüte? Vielleicht auch Pfirsich? Es war Berauschend. Was stimmte bloß nicht mit Ihm? War er so von seiner innren Unruhe gestört das ein einfacher Duft ihm aus der Fassung brachte. Doch ihre Aussage, brachten ihn ein Schmunzeln ein. Es war ein ehrliches Schmunzeln und doch war er nie ein humorvoller Typ gewesen. Bisher hatte es Niemand gebracht ihn zum Lachen zu bringen. Er musterte das Mädchen immer noch. Wahrscheinlich war sein Schweigen qualvoll. Doch er konnte nicht anders als dieses Mädchen zu mustern. Ihre Haare, waren weich gewesen und ihre Haut kühl. Sie war wie eine Sommerbrise. Vergänglich. Wieder kam ein Seufzen aus seinem Mund. Und zum ersten Mal kam seine Worte zur Sprache. "Wenn ich dich hätte entführen wollen, hätte ich Kabelbinder und vielleicht sogar Panzerband gebraucht." Sie war eine tosende Sommerbrise. Vielleicht auch ein Kätzchen. Wer wusste das schon?

Er bemerkte ihre Art, wie sie sich hielt. Ihr Körper brach Bände. Er hatte schon vor Jahren anfangen die Gestik eines Menschen zu beurteilen, doch Ihre war nicht eindeutig. Sie fühlte sich in die Ecke gedrängt. Vielleich war er auch einen Schritt zu weit gegangen. Doch sie hatte die brechende Welle nicht gesehen. Sie hatte ihn angestarrt. Oder waren es seine Haare die sie faszinierten? Er fuhr mit einer lässigen Bewegung durch dein Stirnhaar und schüttelte den Kopf. Sein Blick glitt wieder auf den Ozean vor Ihnen. Es war eine merklich ungewohnte Situation, selbst für den Ägypter. Seine Hand. Sie kribbelte immer noch. Unweigerlich ließ er seine roten Augen zu ihren fahren und ihre Blick hielten sich Sekunden aneinander fest. Er zuckte die Schultern, brach den Blickkontakt ab und drehte sich um. Er trat den Rückzug an. Doch irgendwas bewegte ihn doch, stehen zu bleiben. Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Er sah nochmal zurück zu dem Mädchen das dort an ort und Stelle stand. "Das Meer. Die Flut. Wahrlich hättest Du alleine Laufen können, doch getragen werden ist doch auch eine gute Alternative. Die Welle wäre schneller gewesen." Ein kleines Lächeln zog sich auf seine Lippen. Es schien endlich etwas spannender zu werden, denn dieses Mädchen war wahrlich nicht einer von Mutters Spielgesellinnen.
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