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 An der Küste

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Bürgermeister Koji

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BeitragThema: An der Küste   Mo 3 Jan 2011 - 20:41

das Eingangsposting lautete :



An der Küste



Die Westküste der Insel verfügt anders als die Ostküste, die zu einem großen Teil aus steilen Klippen besteht, über eine gute Infrastruktur. Über eine gepflegte Küstenstraße gelangt man vom Süden der Insel, wo sich die belebten Badestrände befinden entlang der Westküste auf etwa halber Höhe zum Hafen. Auf dieser Strecke des Weges sind entlang der Straße noch die ein oder anderen Läden und Restaurants an der Straßen- sowie an der Meeresseite. Fährt man die Uferstraße noch einige Kilometer weiter, so erreicht man nach einigen verlassenen Buchten und kleineren Anhöhen mit verwilderten Wiesen bald die Höhe des Areals der Shima no Koji Oberschule sowie das Schülerwohnheim. Die Straße führt in etwa bis zum nördlichsten Punkt der Insel, wo sich der Strand des alten Waisenhauses einst befand.



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BeitragThema: Re: An der Küste   Mo 23 Sep 2013 - 22:44

Noch während sie in Richtung Sonnenaufgang blickte, kramte sie in ihrer Tasche. Kein Mann wusste um das Mysterium Tasche Bescheid. Die Tasche konnte noch so klein sein und man fand trotzdem nicht das, wonach man eigentlich suchte beziehungsweise kramte. Das war ein ungeschriebenes Gesetz und würde immer eines bleiben. Auch jetzt fand die Langhaarige nicht auf Anhieb ihr eingepackt, frisches und knuspriges Brötchen. Ein wenig miesmutig nahm sie nun auch die zweite Hand zur Hilfe, setzte die Tasche auf ihren Schoß und wühlte beinahe schon darin herum, bis sie endlich fand wonach es sie dürstete. Die Papiertüte in der sie ihre Leckereien verstaut hatte, war nicht sonderlich leise. Aber da hier sowieso niemand war, kümmerte sich das Mädchen einen feuchten Dreck darum. Mit gierigen Blicken betrachtete sie ihr Essen ehe sie herzhaft hineinbiss. Das Brötchen machte vermutlich noch mehr Lärm als zuvor die Papiertüte, die im Waisenhaus wussten wie man die Teiglinge kross bekamen. Mit einem zufriedenen Seufzen stützte sich die Langhaarige mit einer Hand im Sand ab, während sie ihre Beine der Länge nach ausstreckte und überkreuzte. So ließ es sich leben. Da sie nach wenigen Bissen ihr erstes Brötchen verschlungen hatte, gönnte sie sich eine Pause und betrachtet die Umgebung. Und beinahe wären ihr ihre lila Irden aus dem Kopf gefallen, als sie den Jungen am Strand liegen sah, seelenruhig schien er hier zu schlummern und nichts von seiner Umgebung wahrzunehmen. Irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los einen persönlichen Stalker zu haben, oder aber sie besaß die Gabe immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Vermutlich sah er die ganze Sache genauso und betrachtete Ria seinerseits als seine Stalkerin oder als Fan. Wie auch immer, war beides nicht korrekt. Trotzdem konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen. Durch den Sand kriechend hatte sich die Langhaarige auf den Weg zu ihrer Beute gemacht, dort angekommen startete sie ihre Attacke. Mit ihrem Finger piekte sie dem jungen Mann in die Wange, der hier so friedlich schlief und vermutlich von einer riesen großen Schüssel Milch träumte. Im Schneidersitz platzierte sich Ria vor dem Braunhaarigen und piekte ihm immer weiter in die Wange, irgendwann würde er schon seine Augen öffnen und wild um sich fluchen.
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BeitragThema: Re: An der Küste   Fr 27 Sep 2013 - 22:09

Komisch, in seinen Träumen war Ria gar nicht so prüde und zickig wie in der wirklichen Welt. Er glaubte auch nicht das sie wirklich rund um die Uhr so war, denn wahrscheinlich war sie nur zu ihm so scheiße. Aber wieso? Ja, diese Frage würde wohl für immer unbeantwortet bleiben, denn Takeo würde niemals fragen. Nein, dass ließ sein Stolz einfach nicht zu, denn die letzte Aktion in der Bar? war schon peinlich genug gewesen. Er hätte wirklich nicht trinken sollen, aber naja nun war es sowieso nicht mehr zu ändern. Dennoch verfolgte ihn diese Erinnerung in seinen Träumen, weshalb die Wildkatze begann sich murrend herum zu rollen. Zum Glück war der Untergrund, wegen dem Sand, ziemlich weich. Sein Traum wandelte sich immer mehr einem Alptraum und das gefiel Takeo überhaupt nicht. Vielleicht sollte er aufwachen, aber das war leider nicht so einfach?! Wieso konnte er nicht einfach über Milch und einem großen Berg, der aus Essen bestand, träumen?! Irgendwer meinte es nicht sehr gut mit der Wildkatze. Musste er etwa auf diese Weise für seine Sünden bestraft werden? Wenn ja, dann bitte hab irgendwer erbarmen! Zwar hatten diese Träume über Ria auch so seine gewisse Vorteile, aber das war eine ganz andere Geschichte. Jetzt war keine Zeit für feuchte Träume. Unruhig wälzte sich der Braunhaarige immernoch im Sand herum bis er schlussendlich aufgab und ruhig liegen blieb. Das Geraschel und Geknistere erreichten seine empfindlichen Ohren nur ganz leise, jedoch ignorierte er das gekonnt. So wie immer. Die Verursacherin schien ihn endlich wahr genommen zu haben, weshalb sie sich an ihn anpirschte. Wollte sie ihn etwa fressen? Also, wäre Takeo wach dann hätte er vielleicht nichts dagegen ~ Plötzlich wurde ihm mehrmals in die Wange gepiekt, weshalb er murrend versuchte sich wegzudrehen - aber vergeblich. Es schien ihn immer noch jemand zu ärgern. Und dieser jemand wäre schon längst tot, wenn die Wildkatze noch ein Killer wäre und sich bedroht fühlen würde. Zum Glück waren sie hier aber nicht mehr in der Dämonenwelt, weshalb er artig blieb. Mit einer ruckartigen Bewegung schnappte er sich das Handgelenk von Ria und schmiss sie dabei einmal über sich drüber auf die andere Seite, um dann schlussendlich über ihr gebeugt zu liegen und ihre Handgelenke dabei fest auf den Boden zu nageln. (nageln höhö ~) Noch total benommen realisierte er die Situation nicht richtig, denn irgendwie verschwammen nun die Welten. War das jetzt ein Traum oder die Wirklichkeit? Er blinzelte ein paar mal verschlafen und erkannte Ria unter sich. Ohne etwas zu sagen beugte er sich zu ihr herunter und drückte seine Lippen auf die Ihre und schnurrte dabei ganz leise ~
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BeitragThema: Re: An der Küste   Fr 27 Sep 2013 - 23:23

Keine Ahnung warum Ria zu dem Katzenjungen gekrabbelt war, aber irgendetwas hatte er an sich, was sie wie magisch anzog. Was jedoch nicht hieß, dass sie ihm nachlaufen würde wie ein liebeskrankes Huhn. Zumal die Langhaarige hier gar nicht von Liebe sprechen konnte. Noch während sie ihren Finger weiterhin in seine Wange bohrte, versuchte sich der Braunhaarige wegzudrehen, aber dazu hatte er einfach keine Chance. Ria konnte ganz schön hartnäckig sein, wenn sie etwas wollte. Und im Moment wollte sie Takeo einfach nur Ärgern und ihn um seinen Schlaf bringen. Er war eben eine richtige Katze, die kleinen Fellknäule waren die meiste Zeit auch am schlafen. Lag vermutlich einfach in seiner Natur, oder aber er fand alles andere langweilig und flüchtete sich deshalb in seine Träume, wo ihm vermutlich jede Menge Essen, Milch und Weiber erwarteten. Mit schief geneigtem Kopf und ihre Pokeattacke nicht unterbrechend ruhten ihre lila Irden auf dem Jungen, von dem man hier und da ein kleines Grummeln hören konnte. Es schien ihn wohl nicht zu behagen, dass sie einfach munter weitermachte und nicht aufhörte ihn zu stören. Und gerade als er sich wieder regte, wurde die Langhaarige am Handgelenk gepackt und in den Sand geworfen. Ihre Hände hielt der braunhaarige Junge eisern in seinem Griff. Ria bezweifelte, dass er wirklich bei Sinnen war, ansonsten hätte er schon etwas zu ihr gesagt. Darum war sie auch nicht sonderlich erstaunt über seine nächste Tat. Dennoch war es wie schon beim ersten Mal ein komisches Gefühl die Lippen des Jungen auf den ihren zu spüren. Unter anderen Umständen hätte sie ihm schon längst das Knie in die Magengrube gerammt, doch heute war die Halbdämonin mal nicht auf Streit aus und ließ es über sich ergehen. Das Schnurren schien sein Wohlgefühl noch zu unterstreichen. Schließlich hielt er Ria - mehr oder weniger - gegen ihren Willen am Boden fest, hieß er hatte die Oberhand. Welchen Typen gefiel das nicht. Ob Takeo irgendwann mal zu Sinnen kommen würde? Bis es soweit war, würden wohl noch einige Augenblicke vergehen in denen sie sich nicht voneinander lösten.
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 22 Jun 2014 - 15:26

CF: Wiedereinstieg nach kleiner Pause~


Ein gleißend rotes Licht warf die untergehende Sonne auf das Meer und die Wiese, erleuchtete sie fünf Personen auf der Anhöhe und badete sie in dem roten Schein. Ein junger Mann, drei Mädchen und eine kleine andere Gestalt standen mitten auf der Wiese, sahen hinauf auf das Meer zu einem Schiff. Das größere der Mädchen hatte ein Schwert an ihrer Hüfte hängen, trug sie auch schon eine leichte Rüstung. Ihr langes, lila-violettes Haar wehte nur in dem schwachen Wind. Neben ihr, stand ein kleineres Mädchen mit ebenso langem Haar, nur war ihres Blond. Sie schien etwas zu sagen, nickte sie nur kurz zu dem Jungen. Das dritte Mädchen, welches gegenüber den anderen beiden stand, hatte ihren Blick nur auf das Meer gerichtet. Ihre weiße Haarpracht flog leicht im Wind, schien sie nur zu schweigen. Die kleine Kreatur, vielleicht nur einen Meter groß stand vor dem bewaffneten Mädchen, ließ sich von ihr leicht den Kopf streicheln..

.. Mit müdem Blick saß der Dämon auf dem Boden und sah auf das Meer hinaus. An dem entfernten Strand konnte man noch die Umrisse von vier Personen erkennen, liefen sie anscheinend auf das Wasser zu. Der blonde Junge sah weiterhin zu ihnen, zog er an der geraden Pfeife in seiner Hand und atmete den Rauch wieder aus. "Auf Wiedersehen.", murmelte der Blonde nur ganz leise. Die so weit entfernten Personen schienen auf das Schiff gestiegen zu sein, drehte besagtes Schiff auch nun um und schien die Insel zu verlassen. Ja, sie verließen ihn. Sie kehrten nach Hause zurück..
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 22 Jun 2014 - 16:53

cf: Sonnenklasse

Wieder einmal neigte sich der Tag einem Ende zu und wieder einmal wünschte sich die Blonde, einfach an einem anderen Ort sein zu können. Keineswegs bei ihrer Familie, dort wollte sie nicht mehr hin, doch dass sie gern hier war konnte sie auch nicht sagen. Andererseits war es besser als früher. Während die Sonne unter ging, lief Calleigh die Wege entlang. Sie hatte sich ein Ziel gesetzt: den Strand. Sie liebte den Strand, das war schon früher so gewesen und es hatte sich besonders auf dieser Insel nicht verändert. Vielleicht würde sie schwimmen gehen. Oder aber sie würde einfach nur auf das Meer hinaus schauen und die Abendluft genießen. Beides klang sehr verlockend, letztlich entschied sie sich aber für letzteres. Man hatte ihr einmal einen schönen Platz gezeigt, von wo aus man perfekt auf das Meer hinaus sehen konnte. Und genau dorthin würde sie auch nun wieder gehen. Ein paar Minuten der Ruhe, bevor sie zurück ins Waisenhaus ging. Wann hatte sie nochmal in ihrem zimmer zu sein? Die Antwort auf diese Frage störte sie eigentlich wenig. Sie würde sich ohnehin nicht daran halten.
So lief sie einen kleinen Hügel hinauf, eine Wiese war ihr Ziel, in die sie sich fallen lassen wollte. Leider kam sie nicht allzu weit, bis sie jemanden ausmachen konnte, der ihr nur zu bekannt vor kam. Aha, er war also wieder da. War ja auch lange genug weg gewesen! Calleigh überlegte, ob sie ihn ansprechen oder einfach wieder gehen sollte. Doch da das hier ihr Ziel gewesen war, würde sie wegen ihm sicherlich nicht wieder umkehren. "Da ist wohl jemand von den Toten auferstanden." brachte sie nur monoton den Spruch an, ehe sie sich in einigem Abstand neben ihm auf die Wiese setzte und hinauf aufs Meer sah. War das da etwa ein Schiff? Der Punkt war so klein, so weit weg, dass sie es nicht mit Sicherheit sagen konnte. Was sie nur wusste war, dass sie etwas herausfinden musste. Cynthia hatte ihr einige Dinge erzählt, die sie niemals glauben würde, wenn sie sie nicht mit eigenen Augen sah. War Kurya also wirklich so anders, wie Cynthia es ihr weismachen wollte?
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 22 Jun 2014 - 17:58

Schweigend saß der Dämon einfach nur dort und sah weiter auf das Meer. Genüsslich zog er wieder bloß an der japanischen Pfeife in seiner Hand. Sie waren also wieder abgereist, Kuraiko, Faiza und Cynthia. Wieder einmal war er alleine auf dieser Insel, aber war sein Geheimnis auch wieder sicher? Über ein Jahr lang hatte er im Verborgenen gelauert und dennoch wurde ihm Illia aus den Händen gerissen als er sie gerade gefunden hatte. War dies gekommen, wegen der Ankunft von Cynthia und den anderen? Oder wäre es gerade nicht so gekommen wenn sie schon vorher da gewesen wären? Es war eine Frage, auf der er keine weitere Antwort hatte. Aber das Thema war sowieso gelaufen.. Zum Glück hatte Zephyr rechtzeitig von den Problemen am Anwesen berichten können, sonst hätte er wohl noch mehr verloren als nur eine neue Waffe. Kuraiko würde das Problem schon beheben können, da war sich Kurya sicher. Ein schwaches Lächeln war auf seinen Lippen zu sehen, sah er weiterhin zu dem immer kleiner werdendem Schiff. Vor ein paar Tagen war dieses Schiff zusammen mit Cynthia, Kuraiko und Faiza an der Insel angekommen, nun verließ es die Insel auch wieder mit ihnen. Wie das Leben doch so spielte. Jäh wurden die Gedanken des Dämons unterbrochen, als er auf einmal angesprochen wurde. Und dann auch noch von einer ihm so vertrauten Stimme.. "Heute kein Pink, Barbie?"
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 22 Jun 2014 - 18:11

Viel bekam sie nicht als Gegenargument, aber eigentlich hatte sie auch nichts anderes erwartet. Was hätte er schon sagen können? Sie war nicht davon ausgegangen, dass er seine Abwesenheit erklären würde - sie würde es genauso wenig tun. "Immer das gleiche ist ja auch langweilig." gab Calleigh nur als Antwort und tatsächlich, am heutigen Tag hatte sie keine Lust gehabt, wieder in Pink durch die Gegend zu laufen. Selbst ihre Pumps hatte sie in ihrem Zimmer gelassen und stattdessen flache Schuhe angezogen. Sie war auch so groß genug - was sie zwar noch nie gestört hatte, aber irgendwann musste man seinen Füßen ja auch eine Pause gönnen. Und irgendwann war für sie nun gekommen. "Also, willst du mir nicht erzählen wo du gewesen bist?" Natürlich ging es sie überhaupt nichts an und sie rechnete schon fast damit, dass er ihr einfach ein Nein an den Kopf donnern würde. Aber sie wollte es wissen! Und ihn geradeheraus auf das ansprechen, was sie von Cynthia erfahren hatte, würde wahrscheinlich nicht sehr klug sein. Natürlich, Calleigh hatte noch nie wirklich darauf geachtet, ob ihre Handlungen klug waren oder nicht, aber wenn sie daran dachte, wie sehr Cynthia darauf bestanden hatte, dass er nichts erfuhr und anders herum er darauf bestanden hatte, dass Cynthia nicht erfuhr, dass Calleigh ihn kannte, konnte sie nicht anders, als sich zur Abwechslung mal einen passenderen Augenblick mit passenderen Worten zu suchen. Die direkte Frage "Hast du deine Familie wirklich umgebracht" würde vermutlich alles andere als gut kommen. Bisher hatte Calleigh aufs Meer hinaus gesehen, nun aber sah sie Kurya an. War er wirklich ein Mörder? Wenn Calleigh daran dachte, ihre Familie zu töten...sie würde nur gern ihre Mutter umbringen, es aber letztlich doch nie tun. Ihre Schwester würde sie nicht einmal anrühren - aber das hatte der Blonde ja auch nicht getan. Er hatte eine Schwester. Schwer vorstellbar. Genauso schwer vorstellbar wie die Tatsache, dass er nicht so sein sollte, wie er sich gezeigt hatte. "Was treibst du hier eigentlich so allein?" Da sie nach wie vor bezweifelte, auf ihre erste Frage eine Antwort zu erhalten, stellte sie einfach schon die nächste - auf die er vielleicht sogar besser reagieren würde. Bald würde sie es ja wissen.
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 22 Jun 2014 - 18:44

Das die Blondine auf seinen Kommentar auch noch reagierte, ließ der Dämon einfach mal so im Raum stehen. Wieso auch immer sie eigentlich hier war. War sie etwa ihrer ehemaligen Zimmergenossin gefolgt? Belauscht hatte sie sie aber dann doch nicht, oder etwa doch? Kurya wusste nicht mehr, was er mit dem Mädchen anstellen sollte. Wieso klebte die nur immer noch an seinen Fersen? "Nein."[/b] Schorf entgegnete er ihr nur diese einsilbige Antwort auf ihre Frage bevor er wieder an seiner Pfeife zog. Was ging es sie auch überhaupt an? Genau, nichts. Sie war einfach nur mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort. Hätte er dieses Mädchen doch nur nie vor ein paar Tagen mal angequatscht. Oder hätte er sie bloß nicht nach dem Kampf mit den Wölfen gerettet. Dann wäre es kein Problem geworden das sie Cynthia als Zimmergenossin bekommen hatte und dann würde sie ihn auch nicht hier belästigen. Aber das Schicksal meinte es wohl mal wieder schlecht, somit durfte sich der Blonde nun von Barbie erneut nerven lassen.. "Pfeife rauchen, Sonne genießen, deine Zimmergenossin verabschieden." Ohne weitere Worte zu verlieren, warf er ihr die gerade Pfeife zu. Das sie fangen würde, wusste er von Anfang an. Und das sie Raucherin war,war ihm bewusst. Vielleicht würde sie ihn ja jetzt in Ruhe lassen? Er bezweifelte es, aber ein Versuch war es ja wert..
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 22 Jun 2014 - 18:56

Die Antwort war zu erwarten gewesen und so auch nicht weiter verwunderlich. Sie hätte ebenso geantwortet und obgleich die Antwort schroff geklungen hatte erwiderte sie nichts weiter darauf. Irgendwie war er anders als sonst, nur konnte sie nicht genau erklären wie. Aber sie hatte schon oft genug Zeit mit ihm verbracht, um sagen zu können, dass er seine schlechte Laune einfach vergessen oder verdrängt hätte, um sie in irgendeiner Weise dumm anzumachen. Zumindest war es bisher so gewesen. Wie auch immer. dachte sich Calleigh nur und hatte ihm darauf auch schon die nächste Frage gestellt - irgendwas wollte sie eben einfach sagen, das warum dahingehend war ihr selbst allerdings noch nicht ganz schlüssig. Sie hatte sich nur mit Cynthia betrunken wegen ihm. Ob sie mit ihr jetzt tatsächlich geschlafen hatte, konnte sie nach wie vor nicht sagen, aber sie bezweifelte es stark. Sie war hetero genug um auch im betrunkenen Zustand nicht mit einer Frau zu schlafen! Ende der Diskussion. Und solange niemand von den schwammigen Begründungen erfuhr, war ohnehin alles vergessen. Für sie. Kurya jedenfalls zählte ihr nun die Dinge auf, die er hier tat. Nur beim letzten horchte sie wirklich auf. Ihre Zimmergenossin verabschieden? Calleigh zog fragend eine Augenbraue in die Höhe. Wieso wollte Cynthia denn gehen? Bevor sie sich darüber Gedanken machen konnte, musste sie zunächst seine Pfeife auffangen. Entweder er wollte, dass sie Ruhe gab oder es lag keine Begründung dahinter. Calleigh vermutete erstes, wusste aber jetzt schon, dass sie sich daran sicher nicht halten würde. Sie zog ein paar Mal kräftig an der Pfeife - etwas, was sie sich nicht entgehen lassen würde und gleichzeitig eine Zeit, in der sie tatsächlich Ruhe gab - doch damit war auch wieder gut. "Wo geht sie denn hin?" wollte sie dann wissen - nach dem Warum würde sie ganz sicher später noch fragen.
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 22 Jun 2014 - 20:18

Der ernste Blick des blonden Dämons lag weiterhin auf dem Meer, war das Schiff - war sein Schiff - schon lange nicht viel mehr als ein kleiner schwarzer Punkt. In zwei Tagen würde es in seinem Heimathafen einlaufen. Einem Hafen, fern von dieser Welt. Einem Ort in einer anderen Dimension. Einem Ort, der sich so sehr von der Welt der Menschen unterschied und doch in keinster Weise besser war.. Obwohl Kurya nicht zu Calleigh sah, so wusste er dennoch das sie wohl nur skeptisch die Augenbraue hob. Hätte er wohl auch an ihrer Stelle getan, war ihm doch klar was die Blondine alles wusste. Ein schwaches Lachen konnte er sich verkneifen als er daran zurück dachte wie Cynthia ihm alles erzählt hatte. Nach dem Abend an den heißen Quellen, wo Calleigh und er so unschön auseinander gegangen waren hatte ihr Cynthia unwissend das die Blondine ihn kannte im Alkoholrausch eine Menge über ihn erzählt. Und mit diesem Wissen, in Kombination mit dem was er ihr schon verraten hatte musste das ganze hier wohl fast gerade wirken als ob die Lilahaarige schon nicht mehr am Leben wäre. "Sie bat mich, dir das zu geben.", meinte der Dämon nur, sah er weiterhin nicht zu Calleigh. Einzig ein Brief hielt er hoch. "Pfeife gegen Brief." Und tatsächlich, die Blondine ging auf den Tausch ein. Gelassen hatte er die Pfeife wieder gefangen, warf er daraufhin den Brief zu ihr herüber. Das er selbst den Inhalt nicht kannte, bezeugte das Wachssiegel auf dem Brief. Der Inhalt war für die Blondine bestimmt, nicht für andere. Und da der Dämon Cynthia vertraute, so musste er den Brief nicht erst lesen bevor er ihn der Empfängerin gab. Sorgsam stopfte er etwas Tabak wieder in die Pfeife hinein bevor er sie erneut anfeuerte und daran zog.

Cynthia's Brief:
 
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An der Küste

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