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 An der Küste

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Bürgermeister Koji

Zen 112
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BeitragThema: An der Küste   Mo 3 Jan 2011 - 20:41

das Eingangsposting lautete :



An der Küste



Die Westküste der Insel verfügt anders als die Ostküste, die zu einem großen Teil aus steilen Klippen besteht, über eine gute Infrastruktur. Über eine gepflegte Küstenstraße gelangt man vom Süden der Insel, wo sich die belebten Badestrände befinden entlang der Westküste auf etwa halber Höhe zum Hafen. Auf dieser Strecke des Weges sind entlang der Straße noch die ein oder anderen Läden und Restaurants an der Straßen- sowie an der Meeresseite. Fährt man die Uferstraße noch einige Kilometer weiter, so erreicht man nach einigen verlassenen Buchten und kleineren Anhöhen mit verwilderten Wiesen bald die Höhe des Areals der Shima no Koji Oberschule sowie das Schülerwohnheim. Die Straße führt in etwa bis zum nördlichsten Punkt der Insel, wo sich der Strand des alten Waisenhauses einst befand.



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Cruel
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BeitragThema: Re: An der Küste   Sa 23 Jul 2011 - 17:53

Cruel

"Ah."
Ich sah sie weniger an als dass ich auf den Ozean schaute, der wohl schon seit geraumer Zeit von der Morgensonne glitzerte. Langweilig.
So nach und nach fragte ich mich, was eigentlich mit der Zeit auf SnK los war. Immerhin schien sie entweder nicht, nur ein bisschen, oder sehr rapide zu vergehen. Vielleicht gab es ja irgendwen, der das bestimmte.

"Ein Hase?", ich horchte auf, sah sie wieder an, betrachtete ihren relativ winzigen Körper und nickte, dachte über ihre nervöse, ängstliche Seite nach und nickte erneut, "Klar, das passt wirklich zu dir." Sagte ich,aber es hörte sich nicht wirklich positiv an.
"Diese Flöte ist also dein Zauberstab? Was sich die Leute nicht alles einfallen lassen.", meinte ich erstaunt und knackte wieder mit den Fingern, "das heisst, egal was man nun tut, du bist vollkommen hilflos? Interessant."
Sie wurde laut und das mochte ich gar nicht. Darum versuchte ich ihr ein wenig Schiss einzujagen. Aber da das offensichtlich nicht klappte, streckte ich mich nach hinten, wo sie gerade versuchte, zu gehen, zog sie runter, sodass ihr Kopf gefährlich nah am Klippenende auf meinen Beinen ruhte, tätschelte ihr den Kopf und murmelte apathisch-beruhigend: "Gaaaanz ruhig. Alles wird gut. Crueli ist da." Ob sie sich veräppelt vorkam?

Doch aufgrund dem 'du musstest zwar sterben dafür' zog ich an ihrer Wange und machte ein schmollendes Gesicht.
"Das war nicht nett.", stellte ich fest, bevor ich an ihrer Nase rumknubbelte und schließlich meine Hände aus ihrem Gesicht ließ.
"Und so toll sind die Kräfte auch nicht. Sie sind zwar ziemlich stark und breit gefächert und du könntest von solchen nur träumen, und fliegen ist eigentlich auch ziemlich geil, denn man kann überall und immer abhauen, nein, eigentlich hast du Recht, ich musste nur sterben dafür. Und wenn ich mich erinnern könnte, wie mein Leben vorher war, so würde ich sicher dankbar sein." Immerhin hatte ich mich umgebracht gehabt. Entweder war ich im vorigen Leben eine Dramaqueen oder mein Leben war so richtig scheiße gewesen.
"Pass auf, was du das nächste Mal redest, wenn du an der Klippe mit jemand stärkerem stehst, und du zudem auch noch deine Flöte irgendwo gelassen hast."
Ich grinste vor mich hin und strich ihr die Strähnen aus dem Gesicht, "ich könnte ja sonstwas machen."
Sie kopfüber von der Klippe hängen lassen, zum Beispiel. Hey, das war eigentlich gar keine so schlechte Idee.













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BeitragThema: Re: An der Küste   Sa 23 Jul 2011 - 20:34

"Jawohl..",antwortete ich nur, weil ich überrascht war das ich noch lebte. Gut, so zu denken war fies. "Du bist eigentlich voll in Ordnung.",sagte ich grinsend und sah zu ihm hoch.
Moooment.
Ich setzte mich auf. "Also...eh..du weißt halt.",stotterte ich verlegen. Anscheinend war ich nicht in Ordnung. Oder was in meinen Kopf. Auch egal.

Da ich nun mit den Rücken zu ihm saß und mir das irgendwie unwohl war, drehte ich mich um und versuchte irgendwie einen gefassten Blick zu haben. "Ja. Ich muss auch bald mal los zum Unterricht. Hast du keinen oder bist du notorischer Schulschwänzer?". In welcher Klasse war er überhaupt? Oh, da fiel mir doch ein..."Sag mal, weißt du wo man meistens Sport hat? Also ich meine ob das auch bei guten Wetter in der Turnhalle ist?",fragte ich neugierig,"Und wenn ja, wo ist die Turnhalle eigentlich?". Boah, und wie ich noch immer keinen Bock auf Sport hatte. Wehe wir mussten rennen. Vielleicht konnte ich mich auch krank melden. So am ersten Tag. Ob das überhaupt auffallen würde? Hier kamen doch sicher jeden Tag neue Leute an.

"Hast du 'ne Uhr?". Ich sah auf sein Handgelenk und nein, da war keine. Möglicherweise war ich sowieso schon viel zu spät.
Ich hätte auf mein Handy gucken können. Shit..."Klasse....meine Tasche ist noch im Park...". Für einen Moment sah ich Cruel finster an, doch irgendwie hielt das nicht mehr lange an. "Sollte da was fehlen oder so, ersetzt du mir das.",beschloss ich mal eben. Würde ja nicht teuer werden. Mein Handy war uralt. Der Mp3Player hatte auch schon bessere Zeiten. Und die Schuluniform kam ja sowieso vom Waisenhaus. Woher die wohl überhaupt das Ganze Geld für all das hier hatten. Sicher war der Betreiber der Insel, falls man es so nennen konnte, ein stinkreicher, alter Sack mit Ein Glass Brille und Geh Stock. Wie diese komischen Typen in den Pokemon Spiel. Ganz bestimmt. ~
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Zen 121
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BeitragThema: Re: An der Küste   Mo 25 Jul 2011 - 14:12

Cruel

"Und du bist eigentlich voll komisch. Wenn ich dich bedrohe, findest du mich sympathisch. Jedem das Seine."
Vielleicht war sie ja angetörnt. Todesangst als Anturnfaktor. Hrhr, heiss.
Klar, das Stottern war ein Hinweis. Die Frauen fliegen halt auf mich.
Sie redete etwas von Schule schwänzen und so, und wo sie Sport hatte.
"Keine Ahnung, frag doch wen aus deiner Klasse.", meinte ich darauf. Oder folge der Masse! Aber so den einfachen Sinn von Gruppenzwang verstand sie wohl nicht.
Ich stand auf,während sie weiterredete, schüttelte den Kopf, zeigte meine Handgelenke, um ihr zu beweisen, dass dem nicht so sei; dass ich keine Uhr besaß.

"Okay, sollte etwas fehlen, kriegst du ein Date mit mir. Das soll Gold wert sein.", grinste ich und klopfte den Dreck von meinen Klamotten. Achja, ich musste ja noch die Schuluniform anziehen.
"Naja, wie gesagt, das vorhin von dir, das fand ich nicht sehr nett.", schmollte ich, obwohl es mir doch ziemlich egal war. Vorsichtig nahm ich ihre Hand und zog sie dann mit Schwung hoch, sodass sie in meinen Armen landete.
"Und deswegen schuldest du mir was.", ich zog sie fester an mich, strich über ihre Wange und senkte meinen Kopf, verfehlte doch gezielt ihren, weil ich mich bückte.
Schnell hatte ich die Arme um ihre Beine geschlungen und war daraufhin die Klippe hinab gesprungen.
So ein paar Meter freier Fall waren doch etwas feines.<3

Doch bevor wir wie ein Pfannkuchen platt am Boden aufklatschen konnten, schwangen meine Flügel raus und wir erhoben uns in die Lüfte, zurück in den Park, an den Platz, und nicht lange dauerte es, dass ich den Rucksack gefunden hatte.
"Hier. Sag Bescheid, wenn was fehlt.", grinste ich und ging.
Natürlich, nachdem ich heimlich ihr Handy entwendet hatte.

tbc: Krasse Hütte.











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BeitragThema: Re: An der Küste   Di 26 Jul 2011 - 14:03

Meine Beine zitterten noch leicht, von den Flug...oder eher Freien Fall und in Todes Angst schweben - Ding. Aber eigentlich war ich es doch gewöhnt. "Und damit ist dein Sympathiefaktor wieder um einiges gesunken.",sagte ich finster, aber ob er es hörte? Unwahrscheinlich.
Er drückte mir die Tasche in die Hand und ich wühlte sofort drinnen herum. Ah, die Flöte war da! Gott sei Dank ~ Also fehlte nichts. Dass er mein Handy mitgenommen beziehungsweise mal eben einfach so gestohlen hatte, bemerkte ich nicht.

Ich schaute auf und er war schon weg. Und ich sollte mich auch langsam auf den Weg machen. Ich war sicher schon mega zu spät und würde glatt am ersten Tag schon Nachsitzen bekommen. Obwohl...nur wegen Sport? Was soll man da nachsitzen....klingt sogar besser als der richtige Sportunterricht. NachSITZEN. Nicht rennen oder sich bewegen. Oder generell irgendwas anstrengendes tun.
Also schulterte ich meine Tasche auf und lief gemütlich los, Richtung Sportplatz. Zumindestens nahm ich das es in die Richtung war, aber möglicherweise verlief ich mich und landete irgendwo in der Pampa. Und dann sterbe ich eines schrecklichen Hungertodes. Da fiel mir auf das mein Magen wieder knurrte, aber Frühstück war ja schon vorbei. "Ich hab auch genug gemampft.",murmelte ich mir beruhigend zu.
Und nun würde der schlimmste Teil des Tages beginnen. Unterricht.

=> Sportplatz ._.
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 3 Jun 2012 - 21:39

pp: weiß net mehr..glaub Speißesaal



Sanft strich der Wind über das Gesicht des Dämons, lies die blonden Haare leicht wehen als er da an der Küste lag und den Himmel begutachtete. Ein klarer, Wolkenloser Himmel, wie aus dem Bilderbuch. Mit hochgezogener Augenbraue begutachtete er die Sonne, welche sich langsam erhob, während er im Schein des Sonnenaufganges badete. Ein wahrhaft entspannender Augenblick, von dem es leider viel zu selten welche gab. Kurz sah der Blonde auf sein Handy, da fiel ihm wieder ein, was er noch erledigen wollte. Er öffnete die Augen einen Spalt und tippte langsam eine SMS. Kurz grinste er, jedoch verschwand dieses wieder als er auf Senden drückte. Gerade, als er das Handy wegstecken wollte, entdeckte er eine weitere Nummer. Das war doch die Nummer von dieser Pussy aus dem Waisenhaus gestern. Kurzerhand schrieb er auch an Ihn eine SMS, jedoch blieb sein Gesicht dabei komlett emotionslos. Schnell kramte er aus seiner Hosentasche ein paar Kopfhörer und steckte sie sich in die Ohren. Schnell den Musikplayer im Handy aktiviert und schon dröhnte Musik aus den Kopfhörern. Entspannt schloss der Dämon die Augen zu, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und genoss weiter die aufgehende Sonne und die frische Meerespriese. Es war ein wunderbarer Moment. Zwar nicht unbedingt still, aber dennoch wunderbar um nachzudenken. In seinem Kopf lies er die letzten Tage mal Revue passieren lassen. Der Tag seiner Ankuft, der Mittwoch, welcher ja sehr unspektakulär gewesen war. Dann den Donnerstag, wo ja wirklich eine Menge geschen war. Das verschwinden von Yukito, seinem alten Zimmernachbarn, seine Nominierung zum Klassensprecher, die Nummer mit Jinai auf dem Klavier, danach die Nummer mit Calleigh in der heißen Quelle und schlussendlich die Schlacht mit den Werwölfen. Als er an den Kampf bei der Bibliotheke dachte, musste er sich kurz auf die Lippe beißen. Melody wurde vor seinen Augen in Stücke zerrisen und er hatte nichts tun können..Früher wäre es ihm ja egal gewesen, aber irgendwie veränderte die Insel Ihn. Er war als Klassensprecher in gewiser Weise für die Sicherheit verantwortlich gewesen, aber er hatte versagt gehabt. Der weiße Werwolf sauste vor dem Inneren Auge Kuryas vorbei. Diese Caiwen, welche ihn verletzt hatte. Und Hayato...Er war sein Gegner bei der Klassensprecherwahl und der Gruppenführer gewesen. Er hatte dem weißen Wolf, dieser Caiwen geholfen, sich gegen die Gruppe gestellt. Mit im würde er noch einmal reden..und sehen, was er machen würde. Aber für den Direktor war es wohl okay..also was sollte er da schon tun? Und vorallem wieso? Im Endeffekt war Ihm die Sicherheit der Schule dann auch wieder nicht so wichtig, er wollte nur Rache für seine verletzte Schulter.
Gerade der Gedanke an seine Schulter brachte in auf das nächste, größere Erlebniss. Kaoru. Der kleine, leicht überdrehte Halbdämon. Auch wenn er immer vermutet hatte, dass sein Monster von Vater noch auf anderem Wege versucht hatte, eine Tochter zu bekommen, so wäre er selbst niemals auf die Idee gekommen, dass er dadurch einen Bruder haben hätte können. Aber eben dies war am Freitag eingetreten! Ein Bruder. All die Jahre war er auf der Suche nach seiner Schwester gewesen, aber stattdesen lief ihm sein Bruder in die Arme. Ein kurzes Grinsen zuckte über die Lippen. Eigentlich ein schlechter Scherz des Universums. Das Lied wiederholte sich zum dritten mal, jedoch reichte es dem Dämon nun. Ohne die Augen zu öffnen, wechselte er die Musik. Als plötzlich eine weitere Windböe durch die Haare Kurya´s sauste, öffnete er eins der Augen. Der Himmel war mit Wolken bedeckt, die Sonne verschwunden und der Wind wurde stärker. Lag er schon so lange hier und dachte über alles nach? Es wäre möglich, aber dennoch unglaubwürdig. Hatte er echt mehrere Stunden hier gelegen? Naja, was solls. Er schloss das andere Auge wieder, und dachte weiter nach. Jedenfalls versuchte er es. Solange es nicht regnen würde, könnte er ja hier liegen bleiben. Auch wenn die wahrscheinlichkeit, dass jemand hier vorbeikommen würde gering wäre, so würde sich bestimmt ein seltsames Bild für diese Personen ergeben. Ein blonder Junge lag direkt an der Klippe mit geschlossenen Augen. Für die meisten müsste es wohl so aussehn, als würde er schlafen. Vielleicht tat er das sogar? Würde erklären, wieso die Zeit so schnell umging, aber nein..er war bei vollem Bewusstsein. Langsam richtete er sich auf und lies die Beine über die Klippen baumeln als er die Aussicht genoss. Troz dem starken Wind sahs er da kerzengerade und entspannt, keinerlei besorgniss über die raue See weit unter seinen Füßen. Die Augen hatte er geöffnet, jedoch die Kopfhörer noch in den Ohren.
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BeitragThema: Re: An der Küste   So 3 Jun 2012 - 23:50

tbc: Zimmer von Vaya und Sky

Da sie heute ebenfalls nicht zur Schule musste, hatte die Weißhaarige ziemlich lange geschlafen. Auch wenn man sagte, dass das Frühstück die wichtigeste Mahlzeit des Tages war, Vaya hatte ihre eigene Philosofie nach der sie das Frühstück auch gut und gerne öfter ausfallen lassen durfte. Vaya schwang ihre Beine aus dem Bett und lief zum Schrank um sich anzuziehen. Diese Nacht hatte sie ihn ihrem eigenen Zimmer verbracht und zwar ohne den schwarzhaarigen Dämon, mit dem sie die letzte Zeit verbracht hatte. Hatte auch einen Vorteil: die Griechin hatte sich das Bett mit dem Riesen nicht teilen müssen. Niemand der ihre Bettdecke klaute oder sie mit einem Tritt aus dem Bett beforderte. Während sie über Vanth nachdachte zog sie sich gedankenverloren an. Sie hatte keine Ahnung ob es zusammenpasste und es war ihr auch herzlich egal. Es sollte besser niemand über die Dämonin urteilen sonst konnte sie wirklich sehr ungemütlich werden. Aber eigentlich interessierte sie die Meinung anderer eh nicht. Darauf gab sie nichts. Sie war sowieso zu etwas Größerem berufen. Vaya war der geborene Rachedämon, Blut, Verzweiflung und Schmerz waren ihr Quell. Es gab nichts schöneres als die Menschen die um ihr Leben schrien und um Gande flehten. Doch genug der Ausflüge in ihre Vergangenheit, bis jetzt war sie noch friedlich gestimmt außer bei Vanth, dem könnte sie dauernd eine mitgeben. Er schien sie einfach zu gerne provozieren. Er hatte Spaß daran. War er eher ein Sadist oder Masochist? Vaya konnte es nicht einschätzen. Vermutlich von beiden etwas.

Ihr Weg führte sie nicht etwa in den Speisesaal. Der Weg führte sie nach draußen und diesmal auch wieder ohne Vanth. Es war schon komisch nicht ständig sein Schoßhündchen bei sich zu haben, aber sie würde darüber hinwegkommen. Einen Besuch würde sie dem Schwarzhaarigen sicher später noch abstatten. Es war zwar die Frage wo er sich später aufhalten würde, aber Vaya war sich sicher, dass sie ihn finden würde. Ein leichter Wind wehte ihr ihre Mähne ins Gesicht. Manchmal gab es echt nichts lästigeres als so etwas. Viele würden jetzt sicher den Kopf schütteln, abe war nun auch einmal so. Wie dem auch sei, ihre Beine trugen sie immer weiter weg von dem Waisenhaus. Sie wollte nicht die ganze Zeit darin vergammeln, vor allem wenn sie einen Tag keine Schule hatte. Die Aufräumarbeiten waren auch alle gut von statten gegegangen, auch wenn so gut wie niemand der Schüler einen Finger krumm gemacht hatte. So weit würde es noch kommen, dass die Griechin einen Finger für diese niederen Geschöpfe krumm machte. Völlig in Gedanken und das Meer riechend hatte sie die Küste erreicht. Es war ein wunderschöner Anblick auf für eine Dämonin wie sie. Vaya konnte noch eine andere Präsenz ausmachen die ihr nur allzu bekannt vorkam. War das nicht der Lüstling vom Musikzimmer? Genau der musste es sein, sein blonder Schopf war schließlich zu sehen und die Aura von Arroganz umgab den Jungen. Sie verkniff sich einen blöden Kommentar, er hatte es nicht verdient von ihr beleidigt zu werden. Zumindest noch nicht. Irgendwo musste sie doch einen kleinen Stein herbekommen und wie aus dem Nichts war er da. Ein kleines Kieselsteinchen. Mit einer schnellen Bewegung hob sie das kleine Teil an und warf es auf den Blondschopf. Vielleicht würde er davon auch von der Klippe stürzen. Amüsant wäre es auf jeden Fall.
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BeitragThema: Re: An der Küste   Mo 4 Jun 2012 - 21:55

Das Wetter wurde mit jeder Minute schlimmer und schlimmer. Immer mehr Wolken zogen auf und der Wind wurde auch immer stärker. Dennoch kümmerte es den Blonden nicht. Als sein Handy einmal stumm vibrierte, wusste er schon, Calleigh hätte ihm zurückgeschrieben. Die Pussy vom Morgen hatte bestimmt die Eier verloren und traute sich nicht mehr zurückzuschreiben. Er tippte schnell die Antwort ein und genoss weiter die Aussicht. Die Musik dröhnte immer noch in seine Ohren, so konnte er auch nicht merken, dass sich jemand ihm näherte. Er gähnte wieder, während er weiter das Meer betrachtete, bis er jedoch plötzlich einen kleinen Stein ab bekam. Leicht verwirrt sah er um und zog sich einen der Kopfhörer aus dem Ohr. Den Kopf hatte er zwar zu der Person umgedreht, jedoch sahs er immernoch gefährlich nah an der Klippe. Jedoch konnte er so erkennen, wer das Kieselsteinchen geworfen hat. Die Dämonin vom Musikzimmer. Also die andere, nicht Jinai. "Ohne Gefolge unterwegs Miss Domina?", fragte er einfach so, während er zu ihr hochsah. Nen hübscher Anblick wars ja, vorallem aus seiner aktuellen Position. Den einen Kopfhörer hatte er noch im Ohr, jedoch zog er ihn sich nach kurzer Zeit auch raus und verstaute alles wieder in seiner Tasche. Der Blick richtete sich wieder auf das tobende Meer dutzende von Metern unter ihm. Wie die raue See langsam an die Felsen schlug, für jeden Menschen absolut tödlich. Mit einem freundlichen Tonfall, frei von jeglicher Art von Arroganz, oder ähnlichem erhob er wieder das Wort. "Setz dich doch, ich beiß schon nicht." Ob sie wohl eine änliche Laune an den Tag legte? Dies war die Zweite Begegnung der beiden auf der Insel, aber würde sie auch genauso ablaufen?
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BeitragThema: Re: An der Küste   Mo 4 Jun 2012 - 23:06

Der Junge hatte tatsächlich den Kieselstein an seine Birne bekommen. Geschah im Recht, nach seinem Auftritt im Musikzimmer. Weiber. Mehr konnte man dazu einfach nicht sagen. Es hatte damals verdammt nach Sex gerochen und der arme Rotschopf war total mit der Situation überfordert gewesen. Bei einem solchen Freund brauchte man Feinde auch nicht mehr. Feinde wurden sowieso überbewertet. Blondie drehte sich mit wehendem Haar zu der Weißhaarigen um, die sich eine Strähne hinter ihre Ohren wischte, denn der Wind war alles andere als gnädig zu ihrer Mähne. Wow sie war begeistert er konnte sich doch tatsächlich Namen merken. Sie war zu ihrer Überraschung noch immer Domina. Aber der Spitzname passte doch auch irgendwie, bedenke man mal den Rücken von Vanth. Da hatte sie ganze Arbeit geleistet, ein Bildhauer war nichts dagegen. "Siehst du doch.", grinste die Weißhaarige und ging einen Schritt auf den Jungen zu. Es war nicht so, dass sie Angst vor ihm hatte. Das würde niemals vorkommen, dieses Gefühl hatte sie schon lange ausgelöscht. Nicht einmal Vanth vermochte es ihr Angst einzujagen. Er war doch nur ein Riesenbaby, welches seinen Schnuller verloren hatte. Noch immer sauste der Wind über die Wiese und knickte Grashalme, wehte durch die Haare der Beiden und ließ das Wasser gegen die Klippen plätschern. Lautes Getöse war die Folge. War das eine Anmache? Vaya hob eine Augenbraue und musterte den blonden Ken vor sich. "Du kratzt und spuckst nur, wie?", war die Gegenfrage. Trotzdem ging sie die wenigen Schritte zu Kurya und setzte sich neben ihn. Ihre Haare wurden ihr abermals ins Gesicht geweht. Doch diesmal war die Griechin einfach zu faul sie aus ihrem Gesicht zu entfernen. Und außerdem störte es im Grunde ja auch nicht. Solange sie nur hier saß, brauchte sie auch keinen Blindenhund um geführt zu werden. Ansonsten würde sie eben den Blonden missbrauchen und ihn als Blindenhund verwenden. Wehe er war damit nicht einverstanden. Ein leichtes Grinsen legte sich auf ihre Lippen bei dem Gedanken.
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BeitragThema: Re: An der Küste   Mo 4 Jun 2012 - 23:49

Ganz zu der Überraschung Kurya´s setzte sich die Weißhaarige tatsächlich ohne großen Aufstand neben ihn und lies die Beine ebenso die viel zu hohe Klippe hinuterhängen wie er. Der Wind zerzauste ihre Haare extrem, aber bei ihm selber musste es wohl nicht wirklich viel besser aussehn. Kurz strich er sich eine Strähne aus dem Gesicht, welche, ganz zu seiner verwunderung, sogar an ihrem neuen Ort blieb. "Schade, ich mochte den Koloss.", meinte der Dämon nur, während er weiter das Wasser unter seinen Füßen betrachtete. Es war ja schon wirklich tief und der Wind sauste ihm auch wie Wild um die Ohren, aber dennoch saßen die beiden an der Kante, unter ihnen nur das tobende Meer. "Denkst du, wir würden sterben wenn wir springen würden?", fragte er aufeinmal aus heiterem Himmel das Mädchen neben sich. Sein Tonfall war ernst und selbst wer ihn nicht kannte, würde wissen, dass die Frage erst gemeint war. Kein Hintertürchen, keine falschen Gedanken. Eine einfache Frage, mehr war das nicht gewesen. Ebenso wie sein Tonfall, so war auch seine Mimik. Fast gefühlslos sah er zu ihr, von dem üblichen Grinsen nicht eine Spur. Jedoch nahm er schnell den Blick wieder von ihr ab und wendete ihn wieder dem Meer zu. Die Haare wurden wieder in sein Gesicht geworfen, aber diesesmal gab er es auf, sie herauszustreichen. "Wie soll ich dich jetzt eigentlich nennen? Domina oder doch lieber Vaya?"
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BeitragThema: Re: An der Küste   Di 5 Jun 2012 - 0:03

Vaya ließ ihre Füße baumeln, hoffentlich blieben ihre Boots dort wo sie waren und würden nicht von den Wellen verschluckt werden, sollten sie von ihren Füßen rutschen. Ob sie nachspringen würde? Gut möglich. Ob sie sterben würde? Ebenfalls gut möglich. Sie wusste zwar von Vanth, dass er unsterblich war, aber das musste nicht auf alle Dämonen zutreffen. Immerhin hatten sie auch unterschiedliche Kräfte, sonst wäre es doch auch langweilig. Koloss? Wovon labberte der Junge. Die Griechin schien in ihren Gedanken die Begegnungen mit dem Blondschopf noch einmal durchzugehen. Genau bei Bernis Gruppe war sie mit Vanth unterwegs. Koloss war schon das passende Wort um den Schwarzhaarigen zu beschreiben. Insgeheim nannte die Weißhaarige ihn auch öfter so. Zumindest kam ihr dieser Gedanken ziemlich oft, wohl genauso oft wie Riesenbaby. "Er lebt noch.", grinste die Weißhaarige und strich sich trotz des Windes ihre Haare hinter die Ohren. Wenn ihr jetzt noch eine Strähne ins Gesicht geweht würde, würde sie sie einfach zusammenbinden. Denn genug war genug. Wobei vielleicht auch nicht. Vaya war was diese Sache betraf immer ein wenig unschlüssig. Kurya hatte sehr komische Gedankengänge. "Soll ich dich schubsen? Dann werden werde ich ja sehen ob du weiterlebst oder nicht.", war ihre Antwort. Sie konnte einfach nicht ernst bleiben, trotzdem schwang kein amüsierter Unterton in ihrer Stimme mit. Eher Gleichgültigkeit. War doch einen Versuch wert. Mehr als einer würde sich vermutlich eh nicht ausgehen. Denn Vaya war sich nicht sicher ob er ebenfalls unsterblich war wie Vanth. Die Frage nach ihrem Namen ließ die Weißhaarige schmunzeln. "Suchs dir aus. Wobei ich denke du stehst eher auf Domina.", war ihre amüsierte Antwort auf seine Frage. Wie würde wohl Vanth reagieren, wenn Kurya plötzlich Domina rief und sich Vaya meldete? Interessanter Selbstversuch. Ob sie heil aus der Sache rauskommen würde? Ganz bestimmt. "Sag mal wie alt bist du eigentlich?", war ihre Frage an den Blondschopf. Na da war sie mal gespannt, mit welchem Jungspund sie es diesmal zu tun hatte.
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