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 E2 - Krankenzimmer

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BeitragThema: E2 - Krankenzimmer   Mo 3 Jan 2011 - 13:15

Das Krankenzimmer



Das Krankenzimmer ist ziemlich schlicht gestaltet. Hier und da hängen die üblichen Poster, die nunmal in einem Krankenzimmer hängen sollten. Zwei Betten, die durch Vorhänge voneinander getrennt sind befinden sich in diesen Raum. Diese sind besonders weich... und kuschelig... und verführen schlimmstenfalls zum Schlafen. Ein kleiner, chaotischer Pult samt Computer befindet sich gegenüber den Betten. Hier liegt soviel Krempel und unnützes Zeug, ein reines Chaos eigentlich - doch scheinbar kommt der Schularzt damit klar. Links und rechts neben der Türe befinden sich ein Medizinschrank und eine grosse Waage. In der Mitte des Krankenzimmers befindet sich noch ein Tisch mit vier Stühlen, so können hier auch problemlos wichtige Gespräche, welche die Gesundheit angehen, stattfinden.



Zuletzt von Takeru Masaki am Sa 27 Okt 2012 - 11:58 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Di 4 Jan 2011 - 21:49

pp: Hafen oder so


Keine Ahnung wieso sie Takeru stützte. Eigentlich war es sie ja die ..Fuss oder? Eh. Aber ihm war doch auch nicht..gut.. ? Verpeilt sah sie nach einer Weile zu ihm hoch und liess ihn endgültig los. Nicht weil das ungenehm geewsen wäre, aber ihr tat ihr Fuss schon ganz schön weh.. "Tut..mir leid.", murmelte sie ihm gehen. Sie latschte einfach geradeaus durch die Stadt und.. schwieg. Humpelte und schwieg. Bis sie beim Schulhaus angekommen waren. "...Wie spät ist es denn? Müssen wir nicht in den Unterricht?", fragte sie einfach so beiläufig wie möglich und setzte sich dann einfach auf eine Bank im Gang. Gleich vor ihr befand sich das Krankenzimmer. Recht mulmig zumute sah sie zu ihrem Freund hinauf und wischte sich ein paar klebende Haarsträhnen aus dem Gesicht. Natürlich war sie schon vollkommen trocken.. aber.. das Salzwasser auf ihrer Haut.. war sehr unangenehm. Und für ein Glas Wasser hätte sie alles gegeben. Seufzend lehnte sie sich an die Wand und schloss die Augen.
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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Mi 5 Jan 2011 - 15:48

pp: Hafen

Ursprünglichen waren die beiden ja auf den Weg zum Waisenhaus, doch als sie bereits einige Schüler eilig zum Schulgelände laufen sahen, wechselten auch sie ihre Richtung und machten sich auf den Weg zur Schule - war ja auch wenig stressig hier, oder?! Nichtmal Unterrichtssachen hatten sie dabei.. Aber was solls, zuerst mussten sie sowieso... mh. Der Engel blinzelte zu seiner Freundin, die ihn schliesslich losliess und sich entschuldi..gte? Stirnrunelnd musterte er ihren Fuss und steuerte, als sie im Schulgebäude ankamen einfach das Krankenzimmer zu. "Ja, in fünf Minuten...", entgegnete er Mitsuki, die sich gerade hingesetzt hatte und stellte sich vor sie. Wie er sie kannte, hat ihr die Bootsfahrt wie bei Takeru wohl auch nicht gut getan. Ohne ein weiteres Wort, küsste er kurz ihre Nasenspitze und schlenderte dann davon. Far far away. Oder auch nicht. Eigentlich kam er nach zwei Minuten wieder, mit einer kühlen Mineralwasserflasche in der Hand, die er schliesslich seiner Freundin auf den Schoss legte. "Ich klopf da an, oke?" Ohne eine Antwort abzuwarten ging er zur Tür des Krankenzimmers und klopfte... wandte sich dann zu seiner Freundin, was so viel heissen sollte wie... "komm her~"

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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Mi 5 Jan 2011 - 19:07

~[!EINSTIEGSPOST!]~


Der erste Eindruck hatte sich geformt, als June vor dem Schulgebäude gestanden hatte. Pure Begeisterung war dabei wohl die falsche Beschreibung gewesen, hätte man ihren Gesichtsausdruck zu jenem Moment beurteilen wollen. Das lag unter anderem an der Unfähigkeit ihrerseits bestimmten Dingen den nötigen Respekt und die nötige Wertschätzung entgegen zu bringen. Zum anderen lag es daran, dass sie noch nicht einzuschätzen wusste, ob die Annahme des Jobs hier die richtige Entscheidung gewesen war. Und anstatt simplerweise positiv zu denken und nicht gleich mit dem schlimmsten zu rechnen, hatte die junge Ärztin dem Gemäuer Blicke zugeworfen, die genau vom Gegenteil zeugten. Es hätte leicht auch den Anschein erwecken können, als werde sie gerade zu etwas ungewolltem, verabscheutem gezwungen. Oder als wäre sie auf dem Weg zur eigenen Hinrichtung. Nun, jeder hatte halt seine eigene Art und Weise um neue Begebenheiten und Veränderungen im Leben zu begrüßen.

Und nun stand die rothaarige Frau in dem Zimmer, welches von da an ihr neuer Arbeitsplatz sein würde. Ihr Ausdruck hatte sich nicht sonderlich geändert seitdem und auch Schüler, welchen ihren Weg gekreuzt hatten, hatten keinen freundlicheren Empfang spendiert bekommen als die stummen und tödlichen Blicken der Ärztin. Vor allem bei dem Chaos, welches sie an manchen Stellen dieses Raumes vorfand, konnte sie eigentlich nur entmutigt schnaufen und sich vornehmen bald für Ordnung zu sorgen. DAS war also der tolle Platz, für den sie ihre Stelle im Krankenhaus aufgegeben hatte? Man würde es ja sehen... Erst einmal musste sie sich an alles hier gewöhnen, dann konnte sie beurteilen ob das Himmel oder Hölle war. Wobei Letzteres zur Folge hatte, dass sie ihrem Umfeld gleiches Vergnügen bereiten würde. Moment... das traf eigentlich auf beide der eventuell eintreffenden Fälle zu – und sogar auf ein Mittelding und alles dazwischen. Dabei war das kein von ihr festgelegtes Ziel. Sie kam nicht mit dem Gedanken hierher ´Und jetzt versau ich mal Jedem hier schön das Leben!´. Es war einfach nicht anders zu erwarten, weil es nie und nimmer anders gelaufen war. Es handelte sich eben um... June. Davon konnten ihre früheren Kollegen und vor allem auch Patienten ein oder zwei Ständchen singen. Wenn sie nicht gar ein ganzes Liederbuch veröffentlichen würden... Das gab ihr andererseits aber auch einen Vorteil. Sie hatte ihr Niemanden, der sie kannte. Es war also ein Neustart. Auf Reset gedrückt und einen neuen Versuch gestartet. Ohne die Leute, die einen bereits kannten und genau wussten worauf sie sich bei June Melfice einließen. Aber genug davon. Viel interessanter fand sie es nun sich ihren neuen Arbeitsplatz anzusehen, an dem außer ihr im Moment kein einziges Seelchen verweilte. Die Betten waren leer. Wenn sie auch befürchtete/hoffte, dass dies nur ein kurzfristiger Zustand bleiben würde. Nun war es ganz praktisch... so hatte sie den Raum erstmals für sich und sah sich auch in den Schränken um, nachdem das sofort Sichtbare schon einer Musterung unterzogen worden war. Was sie fand, war alles was sie benötigte. Trotzdem hatte sie in ihrer dunklen Tasche – welche seit ihrem Eintreten in einer Ecke ruhte – noch einiges an persönlichen Besitztümern dabei. Eben falls etwas gefehlt hätte. Und auch, weil sie gut mit ihren Sachen klarkam. Was sie besonders zu faszinieren schien, war der Platz, an dem man einige Skalpelle sicher aufbewahrte. Zumindest sicher vor den Fingern neugieriger Schüler. Eines davon nahm sie in die Hand und fuhr behutsam und sachte über die kalte Klinge. Sie mochte diese Instrumente. Hatten sie eigentlich schon immer fasziniert. So wirkte die Ärztin beinahe etwas gedankenverloren, als sie den Gegenstand so ansah und legte ihn erst nach einer Weile wieder weg. Durchstöberte danach auch noch einige, restliche Schubladen. Zumindest gute Ausstattung war ihr hier sicher.

Das nächste, was sie öffnete war nicht etwa das nächste Fach, sondern doch etwas größeres in Form einer Tür. Was sie dazu verleitet hatte sie zu öffnen war ein Klopfen gewesen. Eines, welches den offiziellen Arbeitsbeginn für die neue Ärztin eingeläutet hatte und etwas Spaß versprach. Denn wenn June arbeiten konnte, dann war sie glücklich. Hatte sie keine Arbeit, dann machte sie sich auch häufig einfach welche. Ein Punkt, den viele Kollegen an ihr einfach nicht hatten verstehen wollen. Drauf gepfiffen. Meinungen anderer Leute waren unwichtig. Zumindest meistens, auch wenn sie sich schon über manche aufregte. Sie versuchte das aber nicht nach Außen hin zu zeigen. Zu was würde es denn führen, wenn sie sich bei jeder schlechten Äußerung über ihr allseits verhasstes Ich den Kopf zerbrechen würde und sich in eine dunkle Ecke verkroch um den Tränen freien Lauf zu lassen? Ganz eindeutig wäre dies dann die einzig noch mögliche Beschäftigung für den Rest ihres Lebens und auch noch danach. Kein schöner Gedanke. So zeigte man sich lieber ungerührt und ignorierte es. Kaum war die Tür jedenfalls geöffnet, sah sie in ein junges Gesicht. Eindeutig männlich. Sie hielt die Tür einen ganzen Spalt weit offen, so dass man zwar sie selbst sah, aber der Blick ins Zimmer irgendwie verwehrt blieb. Einen ganz anderen Eindruck hätte es wohl hinterlassen, diese gleich höflich aufzuhalten und den Fremden mit einem herzlichen Willkommen hinein zu bitten. Und was kam als nächstes? Sollte sie etwa auch noch bunte Lollis nach den Untersuchungen verteilen? „Was kann ich für dich tun?“, war stattdessen ihre Begrüßung an den Herren. Das Mädchen bemerkte sie erst später. Also gleich zwei Patienten zur gleichen Zeit. Oder das hier war das offizielle Empfangskomitee, welches ihr nun wärmste Willkommensgrüße ins Ohr legte. Ihr wurde eher schlecht bei dem Gedanken... Aber erst einmal abwarten. Vermuten konnte ein Mensch ja viel, aber man konnte auch einfach warten, anstatt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, nicht?
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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Mi 5 Jan 2011 - 23:06

Mitsuki wollte eigentlich nur noch schlafen. Wie schön es doch nur wäre, wenn das Stechen in ihrem Fuss nachlassen würde und sie einfach so schwupp~ einschlafen könnte. Dann könnte sie von Einhörner träumen *-* Ponys *-*.. .oke nein, sie war ja nicht mehr acht. Sie..könnte vom Bett träumen. Wie kuschelig es dort wäre.. wobei sie ja gerade auf einer harten Bank schlafen würde. vielleicht würde sie noch von ihrem Teddy träumen und von ihrem Onkel, denn sie so sehr vermisste. Ob er sie nochmal anrufen würde? Sie hatte es total vergessen.. Hoffentlich war er nicht sauer. Völlig gedankenversunken merkte sie nicht, wie Takeru seine Lippen kurz auf ihre Nase drückte und davonging. Bestimmt wäre sie in Panik ausgebrochen oder hätte losgeheult.. Sowas brauchte sie gerade gar nicht. Verlassen zu werden.. Ein komischer Schmerz durchfuhr sie und sie öffnete die Augen. "Huhh.." Genau in diesem Augenblick legte Takeru ihr eine Wasserflasche auf den Schoss. "..uh.. danke!" Lächelnd strahlte sie ihn an und öffnete eifrig die Flasche, um ihren Durst zu stillen. Dass er sich zu ihr gewandt hatte bemerkte sie nicht...... doch, dass die davorliegende Tür auf gemacht wurde schon. Ehm..?~
Verpeilt sah sie von Takeru zu der jungen Frau und schwieg.. fürs erste.
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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Do 6 Jan 2011 - 14:26

Nicht lange dauerte es, bis sich die Tür hinter Takeru öffnete. Also drehte er sich wieder um und erblickte.... Moment, das war nicht der Arzt, der Mitsuki die Pille gegeben hatte. Das war... erstens eine Frau. Zweitens eine... komische Frau. "Guten Tag... ehh.." Der Engel schluckte, war das wirklich die Schulärztin? "Ehm." Er ging einen Schritt zur Seite, sodass die noch unbekannte Frau freie Sicht auf Mitsuki hatte. Takeru hatte garkeine Zeit mehr, an das seltsame Gefühl in seinen Magen (verursacht durch die Bootsfahrt~) zu denken, er blickte abwechselnd von Mitsuki zur potentiellen Krankenschwester. "Sind Sie die Krankenschwester?~", fragte der Blondschopf etwas unsicher, aber nicht unfreundlich. Ohne eine Antwort abzuwarten hing er noch dran: "Sie hat irgendwas beim Fuss.. kann kaum mehr auftreten." Warum redete er eigentlich für sie? ;_;'
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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Do 6 Jan 2011 - 19:02

Er begann mit einem ´Guten Tag´... Allerdings erwiderte June die Begrüßung nicht, sondern ließ es bleiben. Gab auch kein halbherziges Hallo zurück. Das wäre ja wenigstens etwas gewesen, wenn auch nicht sehr vorbildlich. Sie wartete bis der Junge zuende gesprochen hatte und sah dann zu dem Mädchen, welches noch bei der Bank war. Die wichtigsten Informationen hatte sie durch die paar kurzen Sätzen ja schon erhalten. Es ging also um die zweite Person und um noch genauer zu sein, um deren Fuß. Doch wandte sie sich erst einmal wieder an den, der ihr am nächsten stand. „Würde ich hier drinnen sein, wenn nicht...?“ Etwas Skepsis klang in dem Satz mit und sie hob eine Braue in leichtem Unglauben. Denn sie fand diese Frage unnötig, wenn sie auch berechtigt sein mochte. So war das hier jedenfalls die Chance sich den ersten Schülern vorzustellen und solchen dummen Fragen beim nächsten Treffen zu entgehen. So hatte sie nun ja auch eine Antwort gegeben, die wohl Aufschluss genug über Junes Anwesenheit hier gab. Was hätte sie denn sonst dar gestellt? Etwa die Putzfrau? Das wäre ja noch schöner gewesen. Da blieb sie lieber bei ihrem Beruf, mit dem sie ja auch durchweg zufrieden war. Was gab es schöneres? Der Beruf der Putzfrau war es in jedem Falle nicht. Der war nicht mal auf die Liste der möglichen Jobs geschrieben worden, um ihn später wieder durchzustreichen.

So trat June jedenfalls beiseite und öffnete die Tür nun ganz um den beiden Platz zu machen. „Dann kommt herein. Es sei denn, ich soll mir den Fuß deiner kleinen Freundin hier draußen ansehen.“ Nicht ernst gemeint. Bestimmt nicht. Warum das Krankenzimmer vor die Tür verlegen? Bei einem Notfall vielleicht, wenn sich Jemand etwas ernsthaftes gebrochen hatte, wie zum Beispiel das Genick... Nein, halt... Das wäre schlecht gewesen. Jedenfalls ließ sie die Tür offen, in Erwartung dass man sie auch logischerweise hinter sich wieder schloss. Der Tag der offenen Tür war dieses Jahr auf ein anderes Datum gefallen, als auf dieses hier. Extra erwähnen tat sie es jedenfalls nicht – würde nur ihren Kommentar von sich geben, falls man nicht mal fähig war eine Türklinke zu bedienen. So blieb ihr erstmals nicht viel, als darauf zu warten, dass beide den Raum betreten hatten. Ihnen dabei aber keine allzu große Aufmerksamkeit schenkend, wusch sie sich die Hände, wie es zu Arbeitsbeginn üblich war. Desinfektion und Sauberkeit waren ein sehr wichtiges Thema bei solch einem Beruf. Auch in anderen Einrichtungen als in Krankenhäusern galten da strenge Regeln. Zum Beispiel in Kindergärten wurde dies sehr ernst genommen, wenn sie auch nichts dagegen gehabt hätte die lästigen Bälger an ihren Keimen ersticken zu lassen. Aber genug davon... Man wollte ja nicht gleich mit solchen Gedanken den ersten Patienten empfangen. Eher die erste Patientin, es sei denn der Junge wollte nun auch unbedingt mal auf den OP-Tisch. Oh, den hatten sie hier ja gar nicht. Sie hatten Betten und Liegen, die richtige Ausstattung für einen Ort wie diesen – aber nicht die Einrichtung einer Intensivstation mitsamt Operationssälen.

So drehte sie sich auch erst nach ihrer Beschäftigung zu den beiden um. „Dann bitte einmal auf einem der Betten Platz nehmen.“ An wen das gerichtet war, konnte schlecht missverstanden werden. Wenn er allerdings auch gerne... das Thema hatten wir ja schon. Sie war teils schon gespannt darauf, was ihr erster Fall hier sein sollte. Ob nun eine einfache Schwellung oder doch etwas ernsteres? Nicht, dass sie dagegen etwas einzuwenden hatte. Ganz im Gegenteil, sie liebte schwierige Aufgaben. Umso komplexer ein Bruch, oder umso komplizierter eine Krankheit und ihr Heilungsprozess, umso spannender war es doch. Wie langweilig wäre das Berufsleben, wenn sich jeder nur noch leichte Erkältungen und Prellungen holen würde, anstatt gleich das ganze Programm? Was sich andere also für die Menschheit wünschten, war für die Rothaarige der reinste Albtraum und Grund genug um an Langeweile zu versterben. Tragisches Schicksal...
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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Fr 7 Jan 2011 - 20:10

Weiterhin schwieg sie und blickte zu Takeru, der mit der Frau zu sprechen begann. Die Frau hatte sie noch nie im Leben gesehen und sie sah nicht sehr nett aus. Eher wie eine junge Hexe. Misstrauisch musterte sie sie kurz und fühlte sich unwohl, als der Blick der Ärztin auf ihr lag. Wo war der nette junge Arzt hin, der ihr die Pille gegeben hatte? Unruhig zupfte sie an ihrem Rock und wartete, bis jemand sie ansprach oder so.. Ausserdem kam June ihr recht arrogant rüber. Oder täuschte sie sich? Eigentlich sah sie ja immer das.......Gute in einem. Meistens. Ausser es sind schauerliche Gestalten, wie beim Stadtfest.. Bei den Erinnerungen an die Mondprobe schauderte sie kurz. Da war sie doch mit Sasuke in einem Team.. Gott. Wo der wohl hin war?! Unzufriedenn liess sie den Kopf hängen, da sie immernoch keine Freunde gefunden hatte. War das so schwer?!?
Als die Frau Ärztin wieder sprach, horchte sie auf und nickte einfach.
Mit Takeru lief sie humpelnd in das Zimmer und stand unbeholfen rum. Unsicher blickte das Mädchen zu ihm hinauf, um sich zu vergewissern, dass er sich keine Sorgen machte. Bestimmt war sie gar nicht so schlimm verletzt! Obwohl es ganz schön wehtat.. Sie verzerrte ihr Gesicht und schloss die Augen. Langsam wand sie sich und lief dann so schnell es ging auf eines der Betten um sich da zu setzen. Moah T-T
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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Fr 7 Jan 2011 - 20:46

Takeru wartete, bis Mitsuki an ihm vorbei und durch die Tür hindurch ins Krankenzimmer trat - oder besser gesagt humpelte. Er folgte ihr und schloss die Tür hinter sich, spürte anschliessend die Blicke seiner Freundin... und er wusste, was sie ihn damit sagen wollte. Auch Takeru hielt Ausschau nach dem jungen, freundlichen~ Arzt und liess seinen Blick über das Krankenzimmer schweifen~ sehr unsauber hier, ja? Sonderlich viel Vertrauen schenkte er der Ärztin nicht, liess sich aber nichts anmerken und stand.. nun irgendwie nutzlos rum. Die Uhr an der Wand neben der Türe zeigte 10:12 an, das bedeutete dass der Unterricht bereits angefangen hatte. Mh. Krzzz. Der Blick des Engels wanderte zu einer halb offenen Schublade, aus welcher dezente Spritzen hervorstachen. Er schluckte. Irgendwie war er froh, nicht der Patient zu sein. Zugleich tat ihm seine Freundin leid. Sichtlich nervös lief er .. langsam im Zimmer auf und ab, suchte hin und wieder die Blicke Mitsukis und kratzte sich dabei unbeholfen am Nacken. ;_;

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BeitragThema: Re: E2 - Krankenzimmer   Fr 7 Jan 2011 - 23:21

Irgendwie schien June die einzige zu sein die beim Betreten des Krankenzimmers nicht die Fähigkeit verloren hatte zu sprechen. Nun legte sie auch keinen unheimlich großen Wert auf nette Gespräche und herzliche Smalltalks. So war sie damit gut bedient und nahm das momentane Schweigen nur zu gerne in Empfang ohne auch nur einen Gedanken an eine Beschwerde zu hegen. Es wäre doch auch schade diese angenehme Begebenheit selbst wieder zu zerstören. So war sie aber auch nicht diejenige, die gleich wie ein Wasserfall vor sich hin brabbelte und anderen ihre Sorgen aufdrücke. So ging sie auch schweigend zu dem Mädchen, hatte sie zuvor noch beide mit leichter Ungeduld betrachtet, bis sie eingetreten waren. Oder eingehumpelt? Zumindest die Hälfte von ihnen hatte diese Art der Fortbewegung bevorzugt und lieb gewonnen. Wie auch immer... June war ja nicht nur da, um das Leid anderer gedanklich als Scherz abzutun und sich darüber zu amüsieren. Dies hatte, so glaubte sie, zumindest nicht in ihrem Arbeitsvertrag gestanden.

„Was genau ist mit dem Fuß passiert?“
Kein großes drum herum, wie es bei Patienten meist der Fall war. Sachliche und tonlose Stimme, die Fakten mit unangebrachten Kommentaren vereinte. Obwohl bisher kein solcher über ihre Lippen gekommen war. Aber garantieren dass dies so bleiben würde, konnte sie nicht. Sie wäre auch nicht enttäuscht, wenn sie es schaffte einen ihrer Sätze auszusprechen, sobald sie ihn dachte. Auf Nettigkeiten legte sie keinen allzu großen Wert. Diese Eigenschaft hatte sich ihrem Charakter irgendwie.. entzogen. So widmete sich die Ärztin dem, weswegen als solche bezeichnet wurde. Die Finger der rechten Hand tasteten einige Stellen des Fußes mehr oder minder vorsichtig ab. Nicht allzu grob, aber alle Mühe gab sie sich auch nicht. Dies aber nicht so ungeschickt, das man meinen könnte, sie hätte die Freude an ihrem Job verloren oder würde dies extra tun. Wenn es weh tat, dann würde sich die Patientin schon melden und June wüsste wenigstens, welche Bereiche besonders in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Um welchen Fuß es sich überhaupt handelte, hatte sie ja schnell erkennen können, ohne groß fragen zu müssen. Das Rumgehampel.. ehm Gehumpel... zuvor war ja aufschlussreich genug gewesen. So wartete June einfach auf Antwort und Reaktion und beachtete dabei Takeru nur recht wenig, der ziemlich unnütz herum stand. Das gute an solchen Zuschauern war allerdings, dass sie sich auch nützlich machen konnten. Konnten – eben wenn es nötig war.
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