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 O1 - Büro der Direktorin

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BeitragThema: O1 - Büro der Direktorin   Sa 25 Dez 2010 - 15:45

das Eingangsposting lautete :



Büro der Direktorin




Das Büro der Direktion ist im Gegensatz zu den restlichen Räumen der Schule sehr klein, verfügt aber dennoch über aussreichend Möbel. Neben dem Schreibtisch des Direktors befindet sich auch ein weiterer Tisch, auf welchem 2 Bildschirme eines Computers Platz gefunden haben. In der Mitte des Raumes befinden sich ein Tisch und zwei Sitzbänke. So manch vorschriftswidriger Schüler wird hier schonmal gesessen haben, aber auch für Lehrer ist dies ein wichtiger Ort, um bestimmte Dinge mit der Direktion besprechen zu können.



     
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Valerye van Dyck
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Valerye van Dyck

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BeitragThema: Re: O1 - Büro der Direktorin   Sa 5 Jan 2019 - 22:08


Valerye wollte ihre Gegenüber auf ihrem Weg, den Inselkundeunterricht zu verteidigen, verstehen. Es gab sicher Argumente, die für eine Unterrichtung sprachen. Unterm Strich würde sie allerdings nichts in die Waagschale werfen, was für eine signifikante Neigung sorgen konnte. Den Kindern ihre neue Heimat näherbringen, konnte man auch innerhalb einer Projektwoche. Dort konnte man sie an die Hand nehmen und ein Mal von Westen nach Osten die Insel überqueren, dabei alles Wichtige ablaufen und alles Wissenswerte mitteilen. Danach hätte sich diese Geschichte erledigt und man könne sich wichtigeren Themen im Klassenraum widmen.
Dass ein Geschichtsunterricht gut geplant sein sollte, war Valerye klar. Sie brauchten hier nicht mit der Geschichte der Japaner oder Asiaten ankommen, wenn die Hälfte der Schüler aus Europa und Amerika stammte. Allerdings wäre es gerade wegen diesem Melting Pot auf Isola wichtig, von jedem Kuchen auf der Welt ein Stück abzuschneiden und den Kindern zu servieren. Julia hatte die passendste Vorgehensweise bereits erkannt, das gefiel der van Dyck.

Was die Zukunftsaussichten der Kinder anging und wie ihnen diese Schule beim Aufwachsen helfen sollte und konnte, tat sich Julia augenscheinlich schwer, etwas gegen die Aussagen Valeryes vorbringen zu können. Statt langen, ausführlichen Erklärungen gab es teils nur unterbrochene, nachdenkliche und einsame Sätze. Valerye merkte, dass sie etwas angestoßen hatte, worüber vermutlich noch nicht viele nachgedacht hatten. Dabei stammte sie selbst mit ihrer Erfahrung aus einem menschlichen Lehrsystem. Es sollte nicht ihr Metier sein, sich darüber Gedanken zu machen, wie man das Ganze an andere Rassen anpassen sollte. Doch für sie lag es auf der Hand, dass Vampire, Dämonen, Engel, Werwölfe und alle anderen eine besondere Aufzucht benötigten, um sich in die von Menschen regierte Welt bestmöglich zu integrieren. Valerye kannte die Fälle, bei denen es misslungen war. Allein deshalb war sie wohl auch so empfindlich bei diesem Thema und dieser Aussicht.

Valerye nickte der jungen Direktorin zu. Dabei dachte sie wieder kurz darüber nach, mit welcher versteckt großen Verantwortung man dieses unerfahrene Mädchen belegt hatte. Doch Valerye spürte auch ein gewisses Potential. Wichtig war nur, dass man dieses nicht unter zu großer Last zerquetschte, sondern ihr nur so viel gab, damit sie es auf der einen Seite noch Stemmen und auf der anderen stetig höher halten konnte.
»Das freut mich«, gab sie schließlich ihre Reaktion preis. Natürlich hatte sie erwartet, dass Julia ihr etwas Derartiges antworten würde. Alles andere wäre wie aus einem schlechten Film, bei dem der Antagonist offensichtliche böse oder gar dumme Züge aufwies.
»Sollten sie Hilfe benötigen, scheuen Sie sich nicht, zu fragen. Ich kenne mindestens zwei erfahrene Lehrer an dieser Schule, deren Wissen und Einschätzung Ihnen sicherlich von Nutzen sein kann.«

Mit diesen abschließenden Worten erhob sich die van Dyck. »Ich werde jetzt wieder gehen. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.« Auf dem Weg zurück zur Tür blieb sie vor der Klinke ein letztes Mal stehen und schaute mit einem freundlichen Ausdruck im Gesicht über ihre Schulter zurück zur Direktorin. »Ich wünsche noch einen angenehmen Tag und überarbeiten Sie sich nicht, Frau Bardera.« Danach öffnete sie die Tür und verließ das Büro.


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Julia Bardera

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BeitragThema: Re: O1 - Büro der Direktorin   Do 10 Jan 2019 - 18:55


Die Erklärung der Direktorin schien auf Anklang zu treffen. So viel Gegenwehr bekam die Bardera nämlich gerade nicht. Eine gute Sache, wenn man es so bedachte und vielleicht auch eine Art Bestätigung. Etwas das Julia indirekt mehr Mut gab an ihrem Plan festzuhalten und gleichzeitig ihre Kompetenz erhöhte sich mit anderen Lehrkräften effektiv auseinanderzusetzen. Zwar war sie immer ein Freund von konstruktiver Kritik, wie sie auch Valerye am Anfang des Gespräches mitteilte, aber sie auch anzunehmen und richtig zu deuten war dann noch einmal etwas anderes. Dieses Mal schien jedoch alles klar zu sein. Die Hilfe ihre Kollegin nahm sie in jedem Falle dankend entgegen. „Ich danke Ihnen für dieses Angebot und ich werde darauf zurückkommen.“, erwiderte sie leicht lächelnd und konnte sich schon denken welche zwei Lehrer sie damit wohl meinte. Immerhin warne sie und Bernardo befreundet, wie sie selbst hatte durchsickern lassen und in den Akten war etwas Ähnliches zu verzeichnen gewesen.

Für diesen Moment jedoch schien – vorerst – alles gesagt. Die beiden Frauen standen auf, Valerye ein bisschen früher als Julia und die Blondine nickte ihrer Kollegin einmal kurz sanft zu. „Nein, ich habe zu danken. Es klang vielleicht nicht so, aber ich bin ihnen wirklich dankbar dafür, dass sie deswegen zu mir gekommen sind.“, dabei ließ die Direktorin einen Hauch von Freundlichkeit durchsickern und trug ein leichtes Lächeln auf ihrem Gesicht. Ein abschließendes Händeschütteln gab es in diesem Falle aber nicht zwischen den beiden Damen. Zwar wusste Julia nicht wie ihre Kollegin das sah, aber anständig begrüßt hatten sie sich ja auch nicht. Lediglich auf der verbalen Ebene hatte man sich Respekt gezollt. Stören tat es sie in jedoch nicht. Es war vielmehr ein positives Signal, wenn auch etwas verschroben wie sie innerlich zugeben musste. Aber das war etwas für später. Sie bewegte sich noch ein Stück mit ihrer Kollegin mit, blieb dann aber neben dem Sofa stehen und beobachtete die van Dyck beim Verlassen des Büros, als sie sie doch mit einer kleinen Geste überraschte. Etwas erstaunt schaute Julia der eigentlich von ihr so strikt eingeschätzten Dame hinterher und brachte lediglich ein schnelles „Ich werde es versuchen“ über ihre Lippen, bevor sich die Tür zu ihrem Büro wieder schloss. Dann folgten ein leises Seufzen und ihr Blick wanderte zur Uhr. Sie musste auch gleich los, der Sportunterricht begann gleich und sie musste sich noch selbst fertig machen. Sie ging also noch schnell zu ihrem Laptop, überprüfte ein letztes Mal noch den Stundenplan und machte sich dann auf den Weg zum Sportplatz.

Tbc: Sportplatz

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