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 Raum E5 - Sternenklasse

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BeitragThema: Raum E5 - Sternenklasse   Mo 31 Mai 2010 - 18:07

das Eingangsposting lautete :



Klassenzimmer der Sternenklasse








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Leviathan
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   Do 25 Okt 2018 - 20:41


Cf: Gemeinschaftsbad der Jungs | Wohnheim

Ohne Zweifel stand die Schule noch an genau der gleichen Stelle, wie sie auch vor einer Woche gestanden hatte und befand sich trotz der Angriffe auf die Insel in einem guten Zustand. Was der Engel jedoch außer Acht gelassen hatte war, dass er nicht mehr im Waisenhaus wohnte – er zwar keinen allzu weiten Schulweg mehr auf sich nehmen musste, aber sein Orientierungssinn trotzdem ziemlich für den Arsch war und es eine Weile gedauerte hatte, bis er den Ausgang des Anwesens gefunden hatte. Zu allem Überfluss war er auch noch spät dran und den Großteil der Schülerschaft vermutete Leviathan bereits auch in dem Gebäude, in dem sie sich seit 8:00 befinden sollten. Ein Blick auf das Display seines Handys verriet ihm, dass es bereits drei Minuten nach acht war. „Verdammt“, fluchte der Nephilim laut, als er endlich am großen Tor vor dem Anwesen angekommen war, nachdem er an all den anderen Seiten nur Begrenzungen in jeglichen Formen vorfand. Einen Teil seiner Energie, die er für das Fliegen benötigte, hatte er bereits im Inneren des Wohnheims aufgebraucht. Auch das verzweifelte Umherrennen um das Yanega Anwesen hatte ihm bereits den ein oder anderen Atemzug geraubt. „Bevor ich jetzt noch ewig suche …“, riskierte der Schwarzhaarige dann aber doch die direkte Luftlinie und entfaltete zum wiederholten Male an diesem Morgen seine schwarzen Flügel, die ihn kurzerhand bis zum Schulgebäude durch die Luft trugen.

In der Schule:

Um noch ein paar Sekunden einzusparen fixierte Levi mit seinem Augenpaar bereits das Fenster zu seinem Klassenraum, welcher sich im Erdgeschoss befand, an, stoppte aber ein paar Meter davor abrupt ab, als er Julias Antlitz durch das geschlossen  Fenster erkannte. „Keine gute Idee“, ermahnte er sich selbst und flog schnell aus der Sichtweite der Direktorin und seiner Mitschüler um die Ecke, wo er auch endlich wieder festen Boden unter den Füßen verspürte und seine Flügel einfuhr.
Die große Uhr an der Frontseite des Schulgebäudes verriet den Engel, dass es bereits 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn war und ließ ihn quer durch die Gänge des Erdgeschosses sprinten, bis er schnaufend vor der Türe des Raumes E5 zu stehen kam. Kurz schluckte der Schwarzhaarige, eher er hastig die Türe öffnete und gleichmal erschauderte, als das schrille Quietschen einer Kreide gegen sein Trommelfell prallte. Keuchend und dennoch einen bedauernden Blick aufsetzend linste er zu Julia. „En...tschuldi...gung.“, noch immer stand er in der Türe, schluckte und schnaufte weiter. Die vereinzelten schwarzen Federn in seinen Haaren und auf seine Schulter und die Tatsache, dass sein Hemd auf einer Seite eingesteckt, auf der anderen Seite etwas herauslugte ließ wohl schon vermuten, dass der Herr es doch wirklich eilig gehabt hatte. „Ich hab den... Ausgang im neuen Wohnheim nicht ...gefunden.“, hing er noch dran und bemerkte erst jetzt, dass es sich wie eine übertrieben schlechte Aussage anhörte. Also entschied er sich, Julia noch einen weiteren „Ich-mein-es-echt-ernst-alter“-Blick zuzuwerfen, ehe er die Türe hinter sich wieder schließ und kurz seinen Blick über den Raum gleiten ließ. Viele seiner Mitschüler und viele bekannte Gesichter saßen da – von Caiwen und Käddi jedoch fehlte jede Spur. Ein Blick in die andere Richtung – jene der Tafel – verriet ihm, dass der Unterricht wohl schon im vollen Gange war. Ein Mädchen, welches er von vergangenen Schultagen schon kannte, stand etwas unbeholfen am Pult neben Julia, während ein blonder Junge, den er hingegen noch nicht kannte, ein Wort an die Tafel schrieb. „Engel also.“, dachte sich Levi und ohne sich vorher hinzusetzen griff er nach dem Stück Kreide und schrieb in einer fast unleserlichen Sauklaue die Wörter „Religion“ und „gefallene Engel“ dazu. Kurz schien er zu überlegen, während er seinen Rücken der Klasse zuwandte. Nach kurzer Zeit fügte er noch das Wort „geschlechtlos“ hinzu. „Da weiß ich aber, dass das nicht auf jeden Engel zutrifft.“, meinte er fast schon grinsend, als er sich zur Klasse und Julia umgedreht hatte. „Allerdings hab‘ ich keine Ahnung, wovon das abhängt. Vielleicht waren die Ur-Engel ja alle so schlecht ausgestattet.“, warf er eher als Frage in den Raum und auch er legte die Kreide wieder zurück auf das Lehrerpult, ehe er sich spät aber doch endlich auf seinem Platz in der ersten Reihe.
 













Zuletzt von Leviathan am Sa 27 Okt 2018 - 14:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Julia Bardera
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   Fr 26 Okt 2018 - 0:15


Kaum war der Arbeitsauftrag in diesem Sinne verteilt, stand auch schon die erste Schülerin auf. Sayiana, eine der etwas leiseren Schülerinnen machte hier, in diesem Fall, den ersten Schritt. Eine sehr mutige Aktion, wenn man sich ihr verhalten über die letzten Wochen einmal vor Augen hielt. Wohlwollend betrachtete die Direktorin das zierliche Mädchen dabei, wie sie nun die Kreide nahm und neben ihr stand. „Das klingt gut, du solltest das anschreiben.“, sprach die Blondine ruhig zurück und nickte ihr zu. Dann ging das Mädchen auch sofort los und schrieb ihren Gedanken an die Tafel. So schnell konnte Julia allerdings doch nicht reagieren, denn schon der nächste stand auf um seine Vermutungen, oder Erfahrungen an die Tafel zu bringen. „Das war gut, du kannst dich wieder hinsetzen.“, ermunterte die Dämonin ihre Schülerin und nahm ihr die Kreide aus der Hand um ihr einen peinlichen Moment zu ersparen. Damian hatte währenddessen schon begonnen seinen Beitrag an der Tafel zu verewigen, da sprang die Tür auf. Allein vom Keuchen her, das zu hören war, brauchte es keine Sekunde um herauszufinden wer da wohl das Klassenzimmer betreten hatte. Eine Vermutung die sich bestätigte, als sie sich auch mit ihren Augen auf besagten Ort fokussierte. Innerlich wölbte sich bereits die Mutter in der Dämonin auf und hatte sogar schon eine dieser bekannten Predigten parat, aber hier war sie in der Schule. Das gehörte hier einfach nicht hin. „Dann hoffe ich das du dir den Weg nun gemerkt hast.“, grinste sie zurück und wandte sogleich ihren Kopf zu Damian, welcher nun schon auf dem Rückweg war.

Da geschah etwas, welches selbst die Direktorin nicht schlecht Staunen ließ. Ohne sich erst einmal hinzusetzen, beteiligte sich Levi am Unterricht. Es würde ihn nicht vor der Standpauke retten, aber es war ein Signal der Kooperationsbereitschaft. Der Levi der sonst immer Ewigkeiten brauchte um überhaupt einmal in die Gänge zu kommen, machte nun gerade etwas von ganz alleine und ohne Aufforderung. Das ging schon fast als Hexerei durch, würde Julia nicht wissen das es hier gerade keine Magie gab, welche am Werk sein konnte. Umso faszinierter schaute sie auf die krakeligen Buchstaben, welche ihr Schützling dort an der Tafel hinterließ. „Religion, gefallene Engel und Geschlechtslos.“, kamen noch hinzu um die Mind-Map zu vervollständigen. Für Levi war die ganze Sache aber noch lange nicht abgeschlossen, wie es schien. Eine Erläuterung musste noch folgen. Eine des Typs Leviathan die einfach so unverkennbar war, wie sonst nichts anderes auf der Welt. „Nun das klingt doch nach einem guten Thema für ein Referat. Es scheint dich ja auch sehr zu beschäftigen.“, konterte die Bardera seinen frechen Anfall und blickte ihm in die Augen, bevor er gehen konnte. So lustig es auch war - und sie nahm es ja schon mit Humor - ließ sie hier nicht ihre Autorität untergraben. Pädagogisch gesehen vielleicht nicht die beste Aktion, aber sie hatte eben auch eine Persönlichkeit. „Immerhin ist das ein sehr Detailreiches Thema, mit dem wir uns diese Stunde allerdings noch nicht auseinandersetzen werden. Erstmal geht es darum, unser aktuelles Wissen zu sammeln und abzugleichen.“. Mit diesen Worten ging sie selbst an die Mind-Map und ergänzte ebenfalls ein Wort: „Gott“. Das klammerte sie aber zugleich auch noch aus, während sie eine Verbindung zur Religion einzeichnete. „Gibt es noch mehr Ideen? Ihr könnt auch noch mehrmals nach vorne kommen.“. Ein paar Schlagworte waren in jedem Falle noch nötig. Ganz speziell die Schüler, welche noch nichts gesagt hatten, wurden nun von der Direktorin einmal direkt in den Augenschein genommen. „Feindbilder können auch erwähnt werden, nur damit das mal erwähnt wurde.“, ergänzte sie ihren Arbeitsauftrag nochmal und wartete nun. Speziell von @Mathéo Tristam und @Helena Chevalier hatte sie nämlich noch gar nichts gesehen, weswegen ihre Augen öfters einmal bei den Beiden hängen blieben.

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Saiyana Sylfaena
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   Fr 26 Okt 2018 - 21:03

Saiyana war sehr froh darüber, dass Frau Bardera so freundlich und verständnisvoll reagierte. Saiyana war nicht häufig mutig genug, um etwas im Unterricht zu sagen und nun hatte sie sich sogar direkt als erstes beteiligt. Hoffentlich würde das einen guten Eindruck machen und zeigen, dass, obwohl sie so schüchtern war, sie auch am Unterricht teilnehmen wollte. Nur manchmal ließ ihre Schüchternheit das nicht immer unbedingt zu. Sie lächelte die Direktorin schüchtern an und nickte leicht, ehe sie sich dann wieder auf den Weg zu ihrem Platz machte. Sie setzte sich hin und musste erst einmal laut durchatmen. Sie war so erleichtert gewesen, dass es direkt geklappt hatte und sie sich wirklich etwas Neues getraut hatte. Vielleicht würde sie ja nun in die richtige Richtung gehen und ihre Schüchternheit endlich ablegen können. Das war zwar ein hartes Stück Arbeit gewesen, doch der erste Schritt war getan!
Ein wenig motivierter und fröhlich schaute sie den anderen Schülern zu, wie sie ebenfalls etwas an die Tafel schrieben.
Da fiel ihr noch etwas ein. Mit Engel wurde doch auch immer gleichzeitig Liebe verbunden, oder warum war es sonst ein LiebesEngel? Der Armor?
Sie starrte auf die Tafel und dann auf die anderen Schüler. Sollte sie wirklich noch einmal aufstehen? Ein wenig zögerlich spielte sie nervös mit ihren Fingern. Vielleicht sollte sie den anderen auch noch eine Chance geben. Unentschlossen blieb sie einfach auf ihrem Stuhl sitzen und wartete ab, was sonst noch so passieren würde.










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Emily Shields
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   So 28 Okt 2018 - 20:26

Vor Unterrichtsbeginn:

Die Aktion in dem Waschraum war voll daneben. Außerdem hatte ich jetzt nach wie vor keine richtig gewaschene Wäsche, sondern nur nasse. Wütend stapfte ich die Treppen rauf. Das alles hätte ich mir wirklich sparen können. Lediglich die kleinen Schlagabtausche mit Lavinia waren etwas amüsant gewesen. Wütend stapfte ich die Treppen hoch zu meinem Zimmer, dass ich mir allem Anschein nach auch noch mit anderen Teilen musste, noch etwas, was mich ziemlich nervte. Genervt stand ich vor meiner Zimmertür und konnte das gleichmäßige atmen einer Personen hören. Na super. Ich schlug die Tür auf und starrte ins dunkle. Das Atmen war jetzt deutlicher zu hören und ich konnte schwer erkennen, dass jemand im Bett lag (@Alexandra Chevalier). Einziger Vorteil: anscheinend war sie von gleicher Herkunft wie ich. Immerhin. Konnte allerdings auch genau das Gegenteil bedeuten. Ohne weiter darüber nachzudenken, war ich meine nassen Klamotten in die Ecke, zog mir was zum Schlafen an und krabbelte auf das freie obere Bett. Die Wahrscheinlichkeit oben in Ruhe gelassen zu werden, war deutlich höher al in einem der unteren Betten.

Zum Unterrichtsbeginn:

Als ich aufwachte war es hell. Ziemlich hell und das andere Mädchen war auch schon nicht mehr da. Verdammt! Gleich am ersten Tag würde ich zu spät kommen und meine super Mitbewohnerin hielt es anscheinend nicht mal für nötig mich zu wecken. „Na super.“, knurrte ich und rieb mir immer noch verschlafen die Augen. Es war wirklich hell und um ein Haar wäre ich wieder ins Bett gefallen.  Ich konnte mich aber zurück halten und machte mich langsam auf den Weg ins Bad, putzte mir die Zähne, zog mir meine Schuluniform an und machte mich auf den Weg. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich mir vielleicht mal hätte angucken sollen, wo ich überhaupt hin musste. Ich schlenderte also durch die Gegend, wundert mich zwar darüber, dass ich noch kein Schulklingeln gehört hatte, ging aber einfach weiter. Auf den Gängen war es ziemlich still und erst jetzt fiel mir auf, dass leises Gemurmel aus den Klassenräumen kam. Wie sehr hatte ich mich bitte verspätet?! Endlich hatte ich meine Klasse gefunden: Sternenklasse. Vorsichtig öffnete ich die Tür, bedacht darauf, sie nur so weit zu öffnen, dass ich gerade so durch die Tür passte und setzte mich an den erstbesten Tisch, der glücklicherweise direkt neben der Tür frei war. Ich versuchte so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf mich zu lenken und hoffte mit ein wenig Glück, dass gar nicht auffiel wie sehr ich mich verspätet hatte. Einige andere waren schon da, was sie natürlich auch sein sollten und so wie es aussah, hatte der Unterricht schon seit einiger Zeit begonnen. @Leviathan, @Saiyana Sylfaena und @Mathéo Tristam kamen mir bekannt vor, der Rest sagte mir absolut nichts. Entweder waren sie nicht wichtig oder halbwegs neu, was auch immer es war, ich konnte mich einfach nicht an sie erinnern.  An der Tafel stand das Thema Engel und einige Begriffe dazu. Engel. Wieso musste wir ausgerechnet über diese eingebildeten, weinerlichen Dinger reden? Mochte ich nicht. Meine Mundwinkel zogen sich missmutig nach unten, nur um dann wieder nach oben zu schnellen. Ich war zu spät und auch wenn mich das hier alles herzlich wenig interessierte, wollte ich der Lehrerin nicht unbedingt den Anreiz dafür geben mich aufgrund meines missbilligenden Gesichtsausdruck anzusprechen. Dumm war jetzt nur, dass anscheinend eine neue Aufgabe verteilt wurde und ich überhaupt nicht wusste was wir jetzt machen sollten. Ich hätte fragen können, aber ich entschied mich lieber dafür zu warten und zu sehen was die anderen taten, dass dann zu übernehmen würde mir sicherlich leicht fallen.










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Matthew Mason
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   So 28 Okt 2018 - 21:24

Das Thema heute im Unterricht waren tatsächlich die Engel. Es wäre sicher nicht gut angekommen, wenn Matthew heute schon am Anfang etwas komplett Falsches gesagt hätte. Dann hätte die Lehrerin sicher ein falsches Bild von Matthew bekommen und sich vielleicht gedacht, dass er überhaupt nicht helle im Kopf sei. Dies wollte der Rothaarige nämlich nicht.
Anschließend sagte die Lehrerin, dass jeder etwas zum Thema Engel auf die Tafel schreiben sollte. Wenn man Inspiration brauchen sollte, dann konnte man sich an dieser Statue, die sie rausgeholt hatte, diese besorgen. Diesen Unterrichtsstil fand der Engländer interessant, da man sich so doch ein wenig mit diesem Thema auseinandersetzte. Matthew überlegte ganz kurz und hatte schon einige Ideen, jedoch wurden so gut wie alle sofort von den anderen Schülern aufgeschrieben.
Trotzdem erhob sich Matthew und ging zur Tafel. Er schrieb das Wort >Retter< und so auf die Tafel, dass es jeder lesen konnte. Anschließend ging er wieder zu seinem Platz zurück und setzte sich. Mit seinem Wort war der Rothaarige schon ziemlich zufrieden, da dies doch eine Interpretation eines Engels war.
Nun wartete er noch gespannt ab, was die anderen noch für Wörter auf die Tafel schreiben würden. Es konnte ja eigentlich alles sein, da jeder dieses Wesen anders sieht und interpretiert. Wahrscheinlich machte genau dies Matt so neugierig, da er nicht genau wusste, wie die anderen Engel sahen. Es konnte ja sein, dass jemand mit Engeln etwas Böses assoziierte und dies auf die Tafel schrieb. Jedenfalls wartete nun der Rothaarige weiter auf seinem Platz ab.
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Oliver Blake
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   So 28 Okt 2018 - 21:37

Heute würden wir also über die Engel diskutieren. Warum eigentlich nicht über Dämonen? Dies würde der Braunhaarige viel interessanter finden, als über Engel zu reden. Aber gut, Lehrer war Lehrer und die bestimmten halt immer wo es lang ging. Eigentlich krass, wenn man darüber nachdachte, dass oftmals es vom Lehrer abhing, dass man gut in der Schule war. Immerhin war das stark davon abhängig, wie man einen Unterricht gestaltete.
Oliver schien richtig gedanklich abgeschweift zu sein, als er dann plötzlich bemerkte, dass einige Wörter auf die Tafel schrieben. Es waren schon einige Worte auf der Tafel, jedoch konnte man von der Anzahl an Worten berechnen, dass noch nicht jeder etwas darauf geschrieben hatte. Ob der Amerikaner auch ein Wort draufschreiben musste? Wirklich Lust darauf hatte er ja eigentlich nicht, doch wenn kaum jemand mitmachte, dann würde der Unterricht doch auch wieder langweilig werden oder? Jedenfalls empfand dies Olli so.
Plötzlich erhob sich der Braunhaarige von seinem Stuhl. Er hatte sich nun in den Kopf gesetzt doch ein Wort an die Tafel zu schreiben, damit die Lehrerin zufrieden war und er nicht gleich am ersten Tag einen schlechten Eindruck machte. Er ging nach vorne und nahm eine Kreide zur Hand. Damit schrieb er das Wort >Helfer in der Not< auf, achtete jedoch nicht auf seine Handschrift. Irgendwer würde es schon lesen können, da war er sich ziemlich sicher. Oliver legte die Kreide wieder hin und ging zurück auf seinen Platz. Dort setzte er sich hin und wartete ab, was als nächstes passieren würde.
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Caiwen
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   Mo 29 Okt 2018 - 17:21

Zimmer Nr. 106 ==================>

Taps taps taps… Ich hetzte regelrecht durch das Schulgebäude. Wie kam es nun dazu, dass ich doch zu spät dran bin? Ich war doch zeitig aufgestanden. “Diese blöden Geräusche“ Was auch immer ich gehört hatte, ich konnte nicht herausfinden, was es war. Und das ärgerte mich jetzt noch.

>Sternenklasse< konnte ich neben der Klassenzimmertür lesen. Ich blieb kurz stehen und verweilte wenige Augenblicke. So konnte ich die Möglichkeit nutzen um erstmal tief durch zu atmen. Es wäre peinlich für mich geworden, wenn ich da rein platze und erstmal keine Luft bekam, weil ich den Schulweg entlang rennen musste.
Vorsichtig klopfte ich an, wartete jedoch nicht unbedingt darauf, dass ich ein Zeichen bekommen würde, dass ich reinkommen könnte. So öffnete ich die Türe und trat ein, schloss vorsichtig die Türe hinter mir und sah erschrocken nach vorne. Da war ja die Direktorin. “Eh… Tut mir leid.“ versuchte ich mein Zu-spät-Dasein zu erklären. Normalerweise war ich nie zu spät. Somit müsste ich wissen, wie andere sich immer entschuldigen mussten, wenn sie plötzlich eintraten. Doch in diesen Momenten hatte ich wirklich nie aufgepasst. Mein Blick fiel zu Levi, welcher mir aber wohl auch nicht helfen konnte. “Ich .. eh… bin leider zu spät losgelaufen…“ versuchte ich zu erklären, wollte jetzt aber keine große Aufmerksamkeit auf mich ziehen und die Geschichte von Caiwen und dem unheimlichen Geräusch im Waisenhaus erzählen. Ich erzählte nur die Kurzgeschichte davon.
Zu meinem Ungunsten musste ich mich noch nach vorne drängeln, da ich bei der hinteren Türe eintrat und mein Platz natürlich ganz vorne war. So tapste ich an @Kaede vorbei, welche noch gar nicht da war. Ich drängelte mich zwischen ihrem und @Leviathan ‘s Platz vorbei. Ihm legte ich als Begrüßung kurz meine Hand auf die linke Schulter, ehe ich meinen Platz erreichte. Ich setzte mich langsam hin, holte Notizblock und einen Bleistift heraus und schaute nach vorne.
Worum geht’s? Ich schielte zu Leviathan mit der Hoffnung ein paar Notizen ablesen zu können. Doch das hätte ich mir denken können, dass der sich nichts aufgeschrieben hatte. Somit musste ich warten, bis ich wohl verstand, was die Frau Direktorin von mir verlangte. Ich versuchte zu erkennen, was sie mit ihrer Mindmap wollte. Erst später fand ich eine kleine Figur - es sollte wohl ein Engel sein. Ich schaute zu Levi, dann wieder auf die Figur. Ich las die Worte an der Tafel - wenn auch welche etwas unleserlich waren. Dann wieder zu Leviathan. Ging es um ihn? Ich wollte nicht schon wieder negativ auffallen, was der Grund dafür war, dass ich kein flüsterndes Gespräch mit meinem best Buddy startete, sondern noch etwas zögerlich abwartete.










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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   Mo 29 Okt 2018 - 20:44


Der Tristam hatte es erst mal ruhig angehen wollen. Sein knapper Auftritt sollte nicht in überschwängliche Mitarbeit übergehen. Viel lieber ließ er seine Blicke durch den Raum schweifen und musterte dabei seine neuen wie alten Mitschüler. Lange blieb der Platz neben ihm frei, bis irgendwann ein blondes Mädchen dorthin fand. Zu Mathéos Erstaunen handelte es sich dabei um die Französin, mit der er im Bus zum Wohnheim damals Bekanntschaft geschlossen hatte. Leider hatte man sich danach aus den Augen verloren, wobei Mathéo sich ab dem Punkt nur noch in der Nähe von Julia befunden hatte. Bei dem Gedanken glitt sein Blick wieder nach vorne und nahm besagte Lehrerin ins Auge.
Wie erwartet hatte die Bardera einen sehr zielstrebigen und linearen Lehrstil. Sie wirkte nicht wie jemand, der sich spontan ins Geschehen warf; glücklicherweise hatte sie aber auch keinen Monolog vorbereitet, mit dem sie die Anwesenden über die Doppelstunde hinweg strafen wollte. Gemäß den modernen Unterrichtstaktiken - wie Mathéo vermutete - bezog sie die Schülerschaft in ihre Methodik ein und ermöglichte es allen, gemeinsam das Thema zu erörtern. Vermutlich würde sie das Brainstorming eine Weile durchziehen und dann selbst ergänzen bzw. erläutern. Bei Julia war sich Mathéo ziemlich sicher sogar, dass sie einen Punkt auf der Uhr hatte, auf den sie wartete, bis es mit der nächsten Phase weiter ging.
Fast verlor sich der Tristam in seinen eigenen Überlegungen und Fantasien, wie er wohl selbst als Lehrer auftreten würde. Mittlerweile hatten einige seiner Mitschüler ihre Gedanken veröffentlicht. Sogar Levi hatte seinen Beitrag geleistet, nachdem er eben erst deutlich verspätet und mit einer unglaubwürdigen Ausrede im Gepäck den Klassenraum erreicht hatte. Innerlich seufzend - und grinsend - schaute der Dämon dem Engel hinterher. Mathéo hätte wohl die Ordnung der Welt anzweifeln müssen, wenn es nicht den einen oder anderen verspäteten Schüler gegeben hätte. Helena und Levi waren nicht die einzigen. Tatsächlich war Caiwen die bis dahin allerletzte, die es in die Klasse geschafft hatte. Insgeheim fragte er sich, wer von all den Sündern tatsächlich die Wahrheit sagte. Eine große Bedeutung rechnete er der Antwort jedoch nicht zu. Es interessierte ihn nicht, warum andere zu spät kamen. Jeder hatte seine Gründe und selbst wenn er keine hatte, dann war er eben zu spät. Entscheidend war es im Grunde nur für die Akte und für das Gemüt des Lehrkörpers. Bei Julia merkte man jedenfalls, wie sie dazu stand. Levi erwartete mit großer Sicherheit eine Standpauke; und Helena hatte sie sogar scho gedroht.

Natürlich musste irgendwann der Punkt kommen, an dem auch Mathéo sich um die Gesamtleistung der Klasse kümmern musste. Mit fortschreitender Ruhe, die er an den Tag legte, schweifte der Blick der Lehrerin auch häufiger an ihm vorbei. Sicher suchte sie jene, die noch nichts beigetragen hatten bzw. wollte sie, dass jeder etwas von sich gab.
Engel - das war das Thema, das Herzstück der Karte, welche die Schüler mit ihren Worten an die Tafel klierten. Manche nannten Eigenschaften, wieder andere Fähigkeiten, die man sehr klassisch mit Engeln verband. Außerdem gab die Lehrerin Hinweise auf andere Gebiete in Bezug auf die Engel, zu denen man etwas sagen konnte. Sie wollte also eine wirklich breite Betrachtung erzeugen. Und was fiel dem Dämon dazu ein? So einiges - und ein wenig musste er bei seinen Gedanken auch schmunzeln. Doch für sich allein sollte er sie nicht behalten, weshalb er schließlich aufstand und nach vorne zur Tafel schritt.

Beim Vorbeigehen an der Lehrerin schenkte er dieser ein neutrales Lächeln, wie man es von einem Schüler erwartete, der nicht vor größtem Respekt oder sogar Angst jederzeit eine unverhoffte Handlung seitens des Lehrkörpers erwartete.
Während seine Finger nach dem Stück Kreide griffen und damit beginnen wollten, etwas zu schreiben, sprach er seine Gedanken bereits laut aus: »Engel sind die Feindbilder verschiedener anderer Rassen: beispielsweise für Vampire und Dämonen.« Entsprechend schrieb er Feindbilder anderer Rassen (zB Vampire, Dämonen) an die Tafel. »Außerdem gibt es angeblich verschiedene Arten von Engeln, wobei mir unbekannt ist, wie viele von ihnen der Fantasie der Menschen entspringen und welche es tatsächlich gibt.« Der Mensch war ein Quelle endloser Fantasien, Einfälle, kreativer Ergüsse. Weil er so schwach, so mittellos, so machtlos war, machte er sich mehr Gedanken über alles was in seiner Welt unnatürlich erschien. Ein Dämon, der verschiedenste Fähigkeiten besaß, deutlich länger lebte, eine ganz andere Vorstellung vom Übernatürlichen besaß, der fantasierte auch vollkommen anders.
Unweit des Wortes Gott, welches Julia selbst angeschrieben hatte, führte Mathéo eine Liste mehrerer Begriffe auf: Schutzengel, Liebesengel, Christkind. Außerdem wischte er den Begriff gefallene Engel weg und fügte ihn zu seiner Liste hinzu. Weiterhin folgten: Erzengel, Halbgötter, Grabengel, Todesengel. Direkt unter Julias Gott schrieb er Boten Gottes sowie Krieger Gottes. »Vor allem die Menschen sehen in den Engeln die direkten Assistenten Gottes, weshalb sie in erster Linie in der Religion der Menschen auftauchen.« Um das Gesagte zu verdeutlichen, zog der Tristam eine Verbindungslinie zwischen Religion und Gott.

Die Kreide wurde nun wieder beiseite gelegt und das bisschen weißer Staub, der noch an seinen Fingern hing, war nach kurzem Abklopfen verschwunden. Damit hatte sich der Tristam - seiner Meinung nach - ausreichend ausgelassen und konnte vorerst wiede zurück zu seinem Platz.










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Momoi
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   Mo 29 Okt 2018 - 22:08

Weg zur Schule:

Sie rannte so schnell sie konnte. Mit fast noch nassen Haaren, einem Handtuch in ihrer rechten Hand und gekleidet in schlecht angezogener Schuluniform, wo nicht gerade jeder Knopf an der richtigen Stelle war, die Schlaufe auch nur so lala hing und der Rock alles andere als an der richtigen Seite angezogen war. Die Strümpfe hingen hier auf halb-acht und die Bücher, welche sie gerade so in die Tasche geworfen hat, kämpften sich ihren Weg schneller nach draußen als jemand der nach Luft rang. "Die Sonne brät ja ziemlich gut..", schnaufte sie und sah bereits in recht guter Entfernung das Schulgebäude. Ein Hoffnungsschimmer, aber sicher war es kein schöner Anblick. Sie war zuspät als sie die Türklinge herunter drückte und in das, wie von jeglichem Leben entfernte Schulgebäude betrat und sich den Weg zum Klassenzimmer erkämpfte. Sie lief an einem Spiegel vorbei und machte dort noch einen schnellen Halt. Strümpfe gerade ziehen, Hemd knöpfen - BH noch mal richten, Haare abtrocknen. Zumindestens so, dass es nicht ganz verwahrlost aussah.

Unterrichtzimmer:

Sie holte einmal tief Luft und versuchte sich zu entspannen. Menschenmassen machten ihr zu schaffen, auch wenn hier wohl nur ein Dutzend Schüler anwesend sein werden. Sie schloss die Augen und klopfte gegen die Tür bevor sie herein trat. "Entschuldigung für meine Verspätung! Mein Name ist Momoi Kurahasi, ich bin seit Freitag Schülerin an dieser Einrichtung. Ich habe es nicht zeitlich geschafft, weil ich mich nicht auskenne!", begann sie in einer gewiss, bedrückten Stimme doch rot anzulaufen. Das Rot war nicht so intensiv, wie das ihrer Hörner, aber durch ihre peinlich berührte Art es so laut auszusprechen, machte sich ihr Drachenschweif lang und wischte förmlich den Boden.
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Helena Chevalier
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BeitragThema: Re: Raum E5 - Sternenklasse   Di 30 Okt 2018 - 9:09


Der Unterricht begann trotz der Verspätung Helenas mit einer nie dagewesenen Pünktlichkeit. Nicht das es Helena in diesem Sinne gewundert hätte. Es war wohl einfach schlicht und ergreifend so, dass ihr Kopf gerade ganz woanders war. Wie ein Satellit um die Erde, so kreisten ihre Gedanken um ihre Schwester und vor allem ihre Familie. Die Worte von Alix hatten ihr doch sehr zu denken gegeben und sie hoffte wirklich inständig, dass das Verschwinden der zweiten Tochter nicht auch noch mehr Trauer in die Familie gerissen hatte. Sich zu melden wäre dementsprechend keine so schlechte Idee gewesen. Wäre da nicht das altbekannte Problem mit dem verbot eine Kommunikation zu ihrer alten Familie aufzubauen. Eine Sache mit der sie nicht Spaßen würde, vor allem jetzt nicht. Wer auch immer mächtig genug war, sie aus dem Reich der Toten zurückgeholt zu haben, der würde wahrscheinlich nicht zögern, sie auch dieses mal wieder zu entfernen, sollte sie sich nicht an die ihr gegebenen Regeln halten. So zumindest die Vermutung der Pariserin. Es war also nicht verwunderlich, dass der Unterricht so zur Hälfte an der Französin vorbeiflog. Erst als einige mehr nach vorne gingen und letzten Endes die blauen Augen der Lehrerin auf ihr lagen, kam sie gedanklich zurück in das Hier und Jetzt. Die indirektere Aufforderung sich zu beteiligen musste man der Blondine nicht geben. Deswegen wanderten ihre Augen auch direkt nach vorne an die Tafel.

Engel, waren dort an der Tafel als Hauptobjekt angeprangert. Ein mulmiges Gefühl durchstreifte die Pariserin bei den ganzen Worten, welche sie dort schon angeschrieben sah. Die Frage nach dem, ob sie sich denn beteiligen wollte, schwirrte ihr unmittelbar im Kopf herum. Denn die ganzen Harmlosen Sachen, welche ihr spontan einfielen, waren alle schon an der Tafel verewigt. Aber die Erwartungen waren hoch, waren sie immer. Immerhin war Helena keine Schülerin, die sich einfach hinsetzte und nur zuhörte. Schon damals hatte sie mit guter Beteiligung geglänzt und das wollte sie nun auch noch beibehalten. Egal ob richtig oder falsch, wenn sie nichts anschrieb oder sagte, dann würde sie ihr wissen auch nicht mit anderen abgleichen und verifizieren können. Doch gerade als sie sich erheben wollte, tat es ihr Sitznachbar ebenfalls, allerdings etwas schneller. Also blieb sie sitzen und wartete ab. Der Junge mit den Roten Haaren, welchen sie auch als Mathéo identifizierte, nahm gleich eine ganze Umordnung vorne an der Tafel vor. Da ging ihre nächste Idee den Bach hinunter. Todesengel wäre auch einer dieser Begriffe gewesen, welcher ihr am nächsten gekommen wäre. Nicht, weil die Blondine so viel Ahnung von deren Tätigkeit hatte. Sondern eher, weil es ihr vom Begriff her einfach geläufiger war. Wer sie kannte, der wusste warum. Die Erklärung des Rothaarigen machte für sie in jedem Falle Sinn. Eigentlich eine Sache logischen Schlussfolgerns, wenn man denn auf den Gedanken gestoßen wurde. Dementsprechend brauchte sie einen anderen Begriff, welchen sie hinzufügen konnte und ihr fiel auch ein ziemlich guter ein; so zumindest ihre Meinung. Es ging ja immerhin hier um Engel und alles was dazugehörte, oder nicht?

Nachdem sie ihrem Sitznachbarn @Mathéo Tristam, ein freundliches Lächeln schenkte, als dieser sich an ihr vorbeibewegte, stand auch sie sogleich auf und machte sich auf den Weg nach vorne. Schnell war das Stück Kreide an der Tafel in die Hand genommen und sie versuchte sich erst einmal an der Mind-Map zu orientieren. Für ihren Begriff war dort eigentlich nirgendswo Platz gewesen. Alles was sie dort lesen konnte, war eher positiv oder kategorisch veranlagt. Eine Schlussfolgerung war, es gab keinen anderen Engel in der Klasse. Die andere: Das es einfach keinen interessierte. Mit ihrem Begriff würde sie sich höchstwahrscheinlich zu erkennen geben. Sie zog also einen komplett neuen Strich an diese Mind-Map und packte direkt auf der anderen Seite der positiven Eigenschaften das Wort „Ungerechtigkeit“, packte aber auf der positiven Seite auch ein „zweite Chance“ darunter. Dann legte sie mit ihren Fingern sanft und vorsichtig die Kreide zurück an ihren ursprünglichen Ort. „Da hier noch nicht so wirklich erwähnt wurde, wie man vielleicht auch zum Engel werden kann, wollte ich hier einmal erwähnen, das es für die betroffenen vielleicht auch ungerecht wirken kann, sollte es ihnen passieren und sie nicht von Geburt an zu ihren Reihen gehören.“, sie machte eine kurze Pause und schaute zu ihrem anderen Begriff hinüber, „Was man wiederrum auch positiv als zweite Chance sehen könnte. Was ja wieder einen positiven Hauch hat.“. Ein freundliches Nicken in Richtung der Lehrkraft folgte und letzten Endes nahm die Pariserin wieder Platz. Mal sehen wie ihr Beitrag ankommen würde. Vielleicht berichtigte man sie ja auch bei dem Thema…












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