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 Odem Mortis

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BeitragThema: Odem Mortis   So 13 Jan 2019 - 0:23

0 D E M M 0 R T i S

_____________________________

Das ist ein Projekt meinerseits - unschwer zu erkennen. tihihihi. Ich würde das hier gerne mal als Vorwort nutzen. Im Laufe meines Lebens sage ich mal, habe ich oft sehr lange zu meinem Dorf laufen müssen bzw. bis dahin wo sich mein Haus eben nun einmal befindet. Auf den Wegen dort hin habe ich immer blühende Geschichten erfunden die meinen Weg etwas gestalten sollten. Mit sehr wenigen habe bislang darüber gesprochen, doch nun habe ich endlich einmal entschieden, dass es Zeit ist eine dieser Geschichten aufzuschreiben.

Manches wird euch bestimmt beim Lesen bekannt vorkommen, auch Namen von Objekten, Städten oder Personen werden ähnlich sein, zu Serien oder anderen Geschichten und Sagen.

_____________________________


Ich schreibe immer wieder mal ein Kapitel, wenn ich Lust dazu habe und meine Fantasie jene Geschichte vorantreibt. Ehhhhh - Fragen, Kritik und Fehler und so weiter, könnt und sollt ihr mir wirklich gerne per PN schreiben. Ungern würde ich hier zwischen den Kapiteln etwas lesen wollen.






Dann viel Spaß beim lesen. <3


Sleeping~











~ ich will schlafen


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Zuletzt von Momoi am So 13 Jan 2019 - 0:48 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Odem Mortis   So 13 Jan 2019 - 0:27


Kapitel 1

Das Schwert Elucidator, eine durch dämonische Hand geschmiedete Waffe war für viele in der Welt von Tariol - eine Welt der Menschen, ein Symbol der Hoffnung. Geführt wurde es durch den Mann, welche man in den Legenden als Mortis - den schwarzen Ritter und Held Tariols kannte. Ein jener, der sich gegen die Mächte des Bösen aussprach und ganz allein den sechs dämonischen Rittern Udariums entgegenstand. Doch es sind nur Legenden, nichts mehr. Doch auch in jeder Legende gibt es ein Stückchen Wahrheit, auch wenn diese schon seit mehr als dreitausend Jahre bestand hat und die Leute sie nicht vergessen haben.
"Ahhhhh-", streckte sich Daniel, der dritte Schmied in der Halle von Goraris, der Hauptstadt der Welt. Langsam legte er den Hammer neben den Amboss und wischte sich mit der Hand über die schon mit Schweiß ein gesudelte Stirn. "Hey, hey-", kam es von weiter hinten und Daniel, welcher doch noch froh gewesen war, endlich kurz durch schnaufen zu können, schaute sich überrascht um als er Varah sah. " Wer sagt, dass du einfach aufhören kannst zu arbeiten, du fauler Esel.", fuhr diese dann in einem scherzenden Ton fort als sie Daniel mit ihrer in Stahl überdeckten Hand auf die Schulter fasste und sich dann an ihn schmiegte. Überrascht schaute er auf sie herunter, denn Varah war in etwa gerade mal 1,69 Meter im Vergleich zu Daniel, der dann doch schon fast an die 1,90 heran ging. "Va-varah? Was machst du hier? Hast du nicht Wache zu halten?" Er rückte sie vorsichtig von sich weg und wischte dann mit einem sauberen Tuch, die Stellen an ihrer weißen Rüstung ab, welche er mit seinen rußigen Händen berührt hatte. Sofort schlug sie diese entschuldigende Geste von sich und schaute den erröteten Daniel etwas skeptisch an. "Als ob die Tochter vom Hauptmann der Wache wirklich Wache stehen muss.", sagte sie lachend und schmiegte sich wieder an Daniel heran. Unverkennbar war es, dass diese beiden ein sich liebendes Paar waren. Doch waren ihre Welten, wie es die Eltern Varahs sahen, unterschiedlicher als man es sich hätte erahnen sollen.
Varah war im Adel erzogen worden. Vom Rang her war die Familie der Pentaron dem König am nächsten und hatten, so es der Zufall und die Gnade ihrer Majestät wollte, die gleichen Rechte wie der Hochadel. Selbstredend war der Generalsstab des König ihnen noch übergeordnet. Dennoch war kaum ein wirklicher Unterschied zu spüren. Sobald Lord und Lady Pentaron durch die Straßen liefen und ihren Geschäften nachgingen, so war es fast als würde der König selbst durch die Straßen laufen, was dieser auch von Zeit zu Zeit tat. Dennoch hatten auch sie ihre üblichen Spielchen gehabt und schauten auch auf die niederen Schichten der Bevölkerung herab. Und so taten sie es auch bei Daniel. Er war ein einfacher Schmied gewesen, welcher vor Jahren einfach in die Stadt gezogen war. Niemand kannte ihn zuvor und auch hörte niemand davon, dass er ein begabter Schmied war und doch hatte ihn der Hochmeister der Schmiederschaft, Bardur Korrendas nach einer kurzen Vorführung sofort anerkannt und ihm einen Platz unter den Seinen angeboten. Seit her werden bei Bardurs Schmiede personalisierte Schwerter, Äxte, Dolche und Lanzen angefertigt und das auch noch in einer Geschwindigkeit, welche sich andere Schmiede nur wünschen lassen.
"Naja..", zog er es lang und fasste sich etwas beschämt an den Hinterkopf, so als würde er versuchen sich aus etwas herauszureden. "Also eigentlich soll es keiner sehen, aber schau mal.", sagte er und drehte sich dann allmählich um. Varah ließ ihren Liebsten von sich und versuchte einen früheren Blick zu ergattern. "Mein neustes Werk.", sagte er und präsentierte ein schwarzes Schwert mit silbernen Schnittwerk und einem seltsam geformten Handguard. "Schwarz?", fragte sie etwas verwirrt und konnte irgendwie nicht verstehen, wieso sie ein so mulmiges Gefühl in ihren Armen hatte als sie darüber strich. Es fühlte sich unwohl an und als sie ihre Finger von der Klinge abließ, bemekrte sie schließlich ein unwohles Zittern als hätte sie am Tage zuvor mehrere Kaffee getrunken. "Ich mag es nicht.", sagte sie bat ihn mit einem schon flehenden Blick die Klinge zu verbergen. "Nein? Hm, schade. Ich sitze schon eine ganze Weile daran. Eigentlich hatte ich mir eine andere Reaktion erhofft, wenn ich schon ehrlich sein soll.", sagte er, doch gab er keine Enttäuschung zu und überdeckte die Klinge mit einem blassen Leinentuch. Nach einem kurzen Moment kehrte ihre Fassung zurück und sie gab sich wieder ihrem eigentlichen Ziel zu. Sie war hergekommen und hatte den Dienst für heute schon ablegen wollen als plötzlich ein leicht ausgerüsteter Mann mit einem Speer hastig die Schmiede betreten hatte. "Fr-Fra-Frau Leutnant!", hustete er hastig und versuchte Luft zu schnappen. Doch die rußige Umgebung der Schmiede machte es für den dürren Stadtwächter kaum möglich, doch als Varah ihm entgegen kam um ihn auf den Rücken zu klopfen, die Atemwege etwas zu entlasten, winkte er ab und holte einmal so tief Luft wie er nur konnte. "FRAU LEUTNANT! Draußen vor der Stadt ist ein riesiges Blutbad veranstaltet worden! Der Hauptmann will sie im Dorf vor Stadt treffen!" schrie er schon in einem Satz, so gut er nur konnte. Varah der nun klar wurde, dass der Tag mit Daniel nichts mehr werden würde, sah nur etwas enttäuscht zu ihm hinüber. "Ein anderes Mal und jetzt geh, dein Vater brauch dich!", sagte er mit einer ermutigenden Entschlossenheit ihr geistige Stärke zu geben.
Die Stadtwache wie auch Varah hatten die Schmiede verlassen. Daniels Blick jedoch wendete sich schnell auf das Schwert. Er legte seine Hand herauf und verfinsterte seinen Blick. Irgendwie kam ihm das alles seltsam vor. Er wickelte das Schwert in die Leinentücher und verband es mit einer dünnen Leine. Mit geschulterterm Schwert und mit leicht gepanzerten Stiefeln und Armschienen verließ er die Schmiede. "Ich werde mir selbst ein Bild machen müssen." Er fuhr sich mit der Hand über eine Stelle am Hals an der eine Tättowierung eines Fuchses war, welcher sich selbst in den Schwanz biss.










~ ich will schlafen


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BeitragThema: Re: Odem Mortis   So 13 Jan 2019 - 21:44



Kapitel 2



Der Wind fühlte sich unglaublich an. Er bewegte sich, wie die Feder einens Schriftstellers sanft über das Papier und ließ die Haut eines jeden ein ungluablich beruhigendes Gefühl verspüren. Erfühlt mit dieser Gelassenheit konnte man von den weit entfernten Bezirken der Bäckereien, die im frühen Morgenstunden gebackenen Köstlichkeiten vernehmen. Ihre Backkunst war auf dem gesamten Kontinent einzigartig gewesen, so wie auch die Form der Brote und der kleinen Brötchen. Auch die süßen Backwaren konnte man in allen erdenklichen Formen kaufen und anschließend genießen. Sie waren süß, manchmal aus salzig oder sogar leicht säuerlich - doch war es eben eine jene Mischung die allen, die diesen Genuss zu spüren bekamen, ein Gefühl von Glückseeligkeit hinterließ. Es war das schönste Wetter, dass Aincourd zu bieten hatte und das sah man in den Gesichtern der Bewohner ebenfalls wieder. Niemand machte sich Druck, dass seine Arbeit schnell getan werden musste. Die Wachen waren weniger streitlustig gewesen als sie es sonst zu den neu ankommenden Händlern waren und die Kinder, die mit ihren Eltern durch die Straßen rannten und tobten, spazierten und entspannten waren voller Energie. Ein Blick nach oben vermag es auch gewesen sein, denn die Zwillingssonnen Tariols boten einen wunderbaren Anblick. Sol und Aris, die zwei Sonnen erwärmten die Welt wie schon lange nicht mehr.
Varah, welche sich in ihrer schweren Rüstung durch den zweiten Ringe arbeitete um in die Militärkommandantur zu kommen, schien es auch nicht einfach zu haben. Das Wasser lief ihr sprichwörtlich in Strömen von der Stirn und ließ die goldenen Haare, wie nach einem erfrischenden Bad an der Stirn haften. Mürrisch versuchte sie ihren Umhang zu ergreifen um sich die Stirn trocknen zu können, da kam ihr schon ein kleines Mädchen zur Hilfe und überreichte ihr ein kleines Stück Tuch, welches Varah einen Moment lang still stehen ließ. In ihren Kettenhandschuhen sah dieses Tuch so klein und zerbrechlich aus, doch wollte sie sich nicht zweimal bitten lassen, diese Gabe anzunehmen. Langsam und wie von der Wärme gelähmt zog sie das blaue Tüchlein über die feuchte Stirn und schaute dann fragend zu dem kleinen Mädchen herunter, welches dort stand. "Ich möchte so sein wie sie, Frau Varah!", sagte es ganz begeistert und hob eifrig die Hände und ahmte einen Kampf mit Schild und Schwert nach. Verspielt die Kleine, dachte sich die golden-haarige Schönheit und kniete sich nieder. Sie legte ihre Hand, deutlich größer als die Schulter des kleinen Geschöpfs, auf die Schulter des Mädchens und lächelte ihr zu. "Dann hoffe ich doch, dass ich das miterleben darf wie du mich ablöst.", ermutigte sie sie und erhob sich mit neu gewonnener Energie. Sie ballte voll mit Energie ihre Faust vor der Brust und schaute durch eine kleine Seitenstraße auf den Horizont. Sie dürfe jetzt nicht nachgeben und müsse ihre Pflicht tun. Nicht nur für dieses kleine Mädchen, sondern für alle Bewohner dieser Stadt. Ja, dachte sie sich und bedankte sich noch einmal für die nette Geste und schritt anschließend von dannen.
Kurz nachdem Varah die Tore zur Kommandantur passiert hatte, bekam sie ein Pferd und ihr Schwert ausgehändigt. Ihren Helm schnallte man auf das Pferd und sie nahm die schnellste Route über die Hauptstraße der Stadt. Das gleichmäßige Klackern der Hufe, welche auf dem gepflasterten Wegen aufkamen, versetzte sie in eine ungewöhnliche Konzentration. Ein Vorfall vor den Toren der Stadt? Schon lange gab es keine Kriege mehr, keine Auseinandersetzungen oder sonstige Vorfälle, die die Wachen und Ritter der Stadt hinaus orderten. Doch dieses Mal sollte es anders sein. Als sie das Dorf Huum betrat kam ihr niemand anderes entgegen als der Hauptmann der Wache, Varahs Vater Heathcloud. "Vater, was ist hier passiert?", doch die Frage erübrigte während sie mit Heathcloud in das Zentrum des Dorfes trat. Zerbrochene Türen und Fenster, zerschlagene Vasen und der Marktplatz, auf welchen sie sich befanden war verwüstet worden. Doch was viele der Ritter und der Stadtwachen hier nun die größte Sorge bereitete war, wo waren die Einwohner? Varah stieg von ihrem Pferd hinunter und klemmte sich ihren Helm unter den Arm. Die freie Hand fand ihren Platz am Griff des Schwertes. Mit langsamen Schritten ging sie über die kiesige Straße und schaute nach Auffälligkeiten Ausschau. Doch das gestaltete sich im Endeffekt schwieriger als die Frau Leutnant zugeben wollte.
Die Soldaten, verallgemeinert, patrouliierten durch das Dorf und leisteten wo sie nur konnten Unterstützung als sich einer der jüngeren Ritter, Caulis Storn ein gut geratener doch noch etwas ängstlicher junger Mann, beim Hauptmann und seiner Tochter meldete. "Hauptmann - ich habe etwas gefunden.", sofort legte Heathcloud seine Arbeit an der Karte nieder und nahm sich Varah an die Seite ehe sie dem Jungen zu seiner Entdeckung nachliefen.
"Das hat keine normale Klinge verursacht.", langsam ging er mit den Finger darüber und zerrieb eine seltsame Art von Staub zwischen seinen zwei Fingern. "Könnte es denn sein, dass..", plötzlich erhob er sich und schaute zur Tür. Die Soldaten kamen wieder. Vielleicht könnte er, nein - das war völlig unmöglich. Das ist schon eine Ewigkeit her, dass eine solche Art von Siegel auf dieser Welt gebranntmarkt worden war. So dachte er zumindestens als er dann durch die Wand hin wieder verschwand und keine Spur mehr von sich zurück ließ. "Hier ist es. Seht ihr? Ehm.. natürlich könnt ihr das sehen, ich - ich meine, ..", der Hauptmann legte die Hand beruhigend auf die Schulter des jungen Ritters und schaute es sich genauer an. "Kann es sein..", flüsterte Heathcloud vor sich her als würde er eine gewisse Ahnung von dem ganzen haben. Er war kein ungebildeter Ritter gewesen. Die Möglichkeiten als junger Adeliger auf hochgepriesene Universitäten zu gehen waren ihm nie zu schade gewesen. "Ein Blutmuster.", sprach er und drehte sich zu seiner Tochter um. "Geh in die Stadt und berichte davon Aventicus Aurore, er soll Trupps rund um die Stadt in die Dörfer aussenden." Varah verstand nicht. Ihren Vater so aufgelöst zu sehen bereitete ihr Sorgen und der Blick, er war nicht voller Zuversicht gewesen.
"Was ist denn, Vater? Was hat das zu bedeuten?"
"Wenn ich mich nicht täusche, dann ist das hier ein Vorbote eines gewaltigen Schreckens gewesen..", sagte er mit unfasster Stimme und scheute sie fort. Varah verstand den Wink und nahm sich Caulis an die Hand und ließ ihn sie zur Stadt begleiten. "Athenticoralis Avectrum Sapire..", flüsterte er leise und sah seiner Tochter nach, welche er wohl heute zum letzten Mal hätte sehen sollen.











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