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 Lyall

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Lyall
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Anmeldedatum : 07.09.18

BeitragThema: Lyall   Fr 7 Sep 2018 - 17:14

 

Lyall
Schüler






» Allgemeines «


Nachname: Da Lyall in einem Werwolfsrudel aufgewachsen ist, besitzt er keinen Nachnamen. Nachnamen waren in seinem Rudel nicht gebräuchlich, sondern nur Vornamen.
Vorname: Lyall
Spitzname: Ly
Geburtstag: der genaue Tag ist unbekannt, doch wurde Lyall in einer Vollmondnacht des Jahres 1998 geboren. Er nimmt den Tag und Monat, den dem er Cyril kennengelernt hat, als seine Geburtsdaten an - 01.02.1998.
Alter: 17 Jahre
Rasse: Werwolf
Geschlecht: Männlich
Sexuelle Orientierung: Homosexuell
Beziehungsstatus: In einer glücklichen Beziehung mit Cyril!
Ankunft auf Isola: April 2014



» Äußerlich «


Statur: Lyall besitzt eine normale Statur, mit einigen Muskeln. Er ist nicht sehr dünn oder dick, seine nicht übertriebenen Muskeln passen auch wunderbar zu diesem Erscheinungsbild.

Größe: 179 cm

Gewicht: 81 kg

Augenfarbe: lavendelfarben, wenn Lyall sehr wütend wird und kurz davor ist, sich zu verwandeln, werden seine Augen rötlich.

Haarfarbe: rotorange, im Sonnenlicht lodern die Haare förmlich wie Flammen. Die Haare gehen Lyall offen knapp bis zur Schulter, zumindest die längsten. Doch bevorzugt der Herr seine Haare mit einem Band locker nach hinten zu binden. Gerne flechtet er sich auch gerne mal eine Strähne und bindet die mit zurück, damit es schöner aussieht.

Piercings/Tattoos: Lyall besitzt keine Piercings/Tattoos.

Kleidungsstil: Extravagant und eigen, dass mag Lyall. Zudem muss es locker sein, zumindest oben herum. So bevorzugt der Rotschopf lockere Oberteile und Jacken. Gerne rennt er aber auch mal mit einem offenen Hemd herum, wenn es ganz warm ist.
Shirts dürfen bei ihm gerne mal verschiedene Ausschnitte haben, wie einen U-Boot-Ausschnitt, verrückte Muster sieht er an diesen auch gerne. Wenn er eine Jacke trägt, dann nie eine normale. Mal fehlt ein Ärmel, es hängen Schlaufen und Ketten dran, gar mal Glöckchen oder fremde Ärmel, die er einfach drangenäht hat - seine Jacken sind immer sehr vielseitig. Er mag das und findet das einfach cool.
Bei Hemden trägt er tatsächlich gerne welche mit lustigen Mustern drauf. Ob mit Blumen, Früchten oder Tieren drauf - immer schön bunt und locker, als sähe er aus, als würde er gleich in einen Hawaiiurlaub fliegen.

Was Hosen angeht, da ähnelt es seinen Oberteilen, nur das es ihn hier nicht stört, wenn diese mal etwas enger, bzw. anlegend geschnitten sind. Das mag er sogar und seine schönen, lange Beine werden angenehm betont - was Cyril sicher nicht schlecht findet.
Bei Hosen kommen gerne mal Einschnitte vor oder auch wieder teils abgeschnittene Hosenbeine, die durch etwas anderes ersetzt wurden. Gerne trägt er auch Hosenträger und Gürtel einfach lässig herunterbaumelnd herum.
Was noch sehr besonders ist - Lyall trägt immer eine Badehose. Egal ob im Winter, im Sommer. Unter seiner richtigen Hose trägt er Badehose. Einfach daher, wenn er Wasser sieht und er reinspringen will, dass er immer direkt bereit ist und sich nur noch ausziehen muss.

Um die Füße bevorzugt der Werwolf eine bunte Auswahl - Halbstiefel, lange Springerstiefel, Sneakers und Flipflops. Die verschiedensten Schuhtypen sind bei ihm vereint. Nur bei Flipflops hat er das Talent, diese immer zu verlieren oder sich die Zehen dran aufzuscheuern. Daher trägt er selten welche. Würde er mal ein Paar finden, welches ihn nicht direkt die Zehen aufscheurt, würde er dieses immer tragen, wann er kann.

Allgemein scheut er sich nicht davor, mal Accessoires zu tragen. Ob Armbänder, Handschuhe oder gar Hüte, Lyall findet sowas cool. Umso mehr liebt er es, wenn Cyril auch sowas trägt und ihre Outfits sich ergänzen. Sehr gerne stellt er für Cyril auch Outfits aus dessen Computerspiel nach, um ihn zu überraschen.
Zwar parfümiert er sich nicht, schmiert sich mit tollen Düften oder so ein, doch möchte er für seinen Freund auch mal gut riechen - nicht immer, wie ein nasser Hund. Da Parfüm bei beiden in der Nase kribbelt, nutzt er sowas wie selbsterstelltes Duftwasser - beispielsweise, Lavendel in Wasser oder Minze. Er ist nun nicht der Typ, der sich groß aufstylen und präsentieren möchte, doch für seinen Schatz möchte er sich da Mühe geben.

Besondere Merkmale: Unterhalb seiner linken Brust, unmittelbar unter dem Herzen, befindet sich eine tiefe Narbe. Sie geht einige Zentimeter nach unten und zur Seite - in seiner Werwolfsform hat man versucht ihn zu töten und das Herz zu erwischen. Doch trotz aggressiver Messerbewegung blieb sein Herz zum Glück verschont. Weil das Messer aus Silber war, blieb die Narbe und konnte nicht wie sonstige Verletzungen verheilen. Wenn Lyall sehr wütend wird oder sich etwas unangenehmes anbannt, schmerzt diese Narbe.

Zudem, wenn man genau an seinen Nacken sieht, entdeckt man klare Abdrücke eines riesigen Gebisses. Dieser kam von dem Kampf, den er einst mit seinem Vater geführt hatte. Lyall vermutet, da es eine Verletzung von einem anderen Werwolf ist, verheilt diese nicht gut, bzw. das Narbengewebe blieben zurück. Doch werden diese leichten Abdrücke zumeist von seinen Haaren bedeckt.

Fotoalbum:
Spoiler:
 




» Gut zu wissen «


Bei Lyall handelt es sich um einen sehr freundlichen und offenen jungen Mann, was man eigentlich direkt merkt, wenn man ihn zu ersten Mal sieht. Er tritt bei jedem mit einem Lächeln gegenüber, egal ob bei Freunden, Bekannten oder ganz Fremden. Er liebt es, neue Kontakte zu machen und sich mit neuen Leuten anzufreunden. Seine freundliche und liebe Art kam schon bei vielen gut an und man merkt schnell, dass man bei dem Rothaarigen einen herzensguten und treuen Freund gefunden hat.
Er ist eine sehr gerechte, tolerante und beschützerische Seele - er hasst es, wenn jemand ungerecht behandelt, schikaniert oder bedrängt wird. Da schreitet er sofort ein. In dem Punkt kann er leicht dickköpfig werden - doch ist er stets darauf bedacht, keine aufs Maul zu bekommen. Schließlich möchte er nicht, dass sich sein Freund Cyril um ihn sorgen muss. Durch diesen ist er auch so, wie er heute ist. Lyall ist stets darauf bedacht, dass sein Freund in Sicherheit ist, dass es ihm gut geht und das er glücklich ist. Als er nach Isola kam und zum ersten Mal neben Cyril mit anderen menschlichen Wesen zurecht kam, haben sich diese Eigenschaften von ihm auch auf freundlicher Basis weitergebildet.

Wenn sich Lyall etwas in den Kopf gesetzt hat, dann versucht er es unbedingt umzusetzen. Dabei geht er auch sehr begeistert und vorausschauend vor. Er mag es nicht, etwas angefangenes nicht zuende zu führen. Diesen Gedanken findet er grausam - denn was wäre gewesen, hätte er damals die Suche nach Cyril aufgegeben? Dann wäre er heute keinen deut glücklich und zufrieden. Da nun alles so gut ausgegangen war, möchte er auch weiterhin so am Ball bleiben und auch andere ermutigen, nicht aufzugeben.
Neben dem ist er auch jemand, der gerne ein offenes Ohr für andere hat. Da er selbst schon viel erlebt hat, ist er sehr mitfühlend und versteht es, wenn man mal einfach jemanden zum Reden braucht. Auch wenn er auch vieles keine Antwort kennt, so weiß er, dass es oft hilft, sich einfach mal auszusprechen.

Da Lyall fast sein ganzes Leben im Wald und in der freien Natur verbracht hat, fehlen ihm viele Dinge, die andere seines Alters können und wissen. Zum Beispiel ist er nicht besonders gut in schulischen Dingen, wie Geschichte, Mathe oder Fremdsprachen. Geschweige denn, dass er richtig lesen und schreiben kann. Doch seit er auf Isola ist, versucht er sein best mögliches, all dies nachzuholen. Sein Liebster und einige seiner Freunde unterstützen ihn dort tatkräftig, was ihn sehr freut und erleichtert. Da er so wenig kennt, ist er auch schnell begeistert, wenn er etwas neues sieht, erfährt oder jemanden mit tollen Fähigkeiten trifft, die er selbst nicht beherrscht oder noch gar nicht kannte. Allein wenn jemand Blockflöte spielen könnte, wäre Lyall schon von den Socken gehauen und hält Person für ein Genie. Da er selbst nicht so viel kann, was wirklich Geschicklichkeit, Talent und Wissen benötigt, bewundert er umso mehr die Fähigkeiten anderer. Daher ist er auch immer vollkommen begeistert, wenn er seinem Freund beim Programmieren oder allgemein am Computer zuschaut.

So lange Zeit im Wald seinen tierischen Trieben ausgesetzt, lassen sich seine Instinkte nun nicht mehr unterdrücken. Es ist keine Seltenheit, dass sich der Rotschopf wie ein süßes Hündchen verhält - er jagt einem Ball nach, der vorbeifliegt oder ein Stock. Wenn sich ein Tier ganz schnell von ihm wegbewegt, entsteht ein verspielter Jagdtrieb, dass er Tier verfolgt. Er liebt es, wenn er gekrault und gelobt wird, dafür hasst er es umso mehr, wenn er geschimpft wird. Wenn er verwirrt ist, verträumt, in Gedanken o.ä. kann ihm sogar die Zungenspitze ein wenig raushängen, was für die meisten entweder niedlich oder weniger intelligent rüberkommt. Doch so süß er auch sein kann - er kann auch anders. Wenn er jemanden nicht mag oder genervt wird, kann es dazu kommen, dass er rummurrt oder gar knurrt. Wenn er jemanden anknurrt, dann ist die Person bei ihm durch.
Sollte Lyall jemanden nicht mögen, merkt man dies gut. Zudem erkennt er durch seine Menschenkenntniss sehr gut Personen, welche er nicht leiden kann und auch niemals leiden wird. Wenn sich solch eine Person ihm oder Anderen, die er mag, nähert, vernimmt man gen Lyall oft ein knurren. Sollte jemand sich mit Freunden oder allgemein Wehrlosen und Unschuldigen anlegen, so geht er dazwischen - Lyall würde unter die Art Hunde fallen, die nicht nur knurren, sondern auch beißen, wenn ihm etwas richtig gegen den Strich geht.

Was noch von seinen wolfischen/hundischen Instinkten gut durchkommt - Wasser. Er liebt Wasser. Er vergöttert es. So passiert es, dass wenn er eine größere Wasserfläche (ab Planschbecken) sieht, zieht er sich einfach bis auf die Badehose aus, rennt zum Wasser und springt hinein. Regen, Wassersprenkler, Duschen und Badewannen findet er auch ganz ganz toll. Zwar riecht er auch in Menschenform dann nach nassem Hund, aber er liebt Wasser und wird sich niemals von jemanden diese Liebe ausreden lassen.
Genauso findet er Tiere toll - vorausgesetzt, er jagt sie nicht gerade. Seine Lieblingstiere sind Pinguine. Seit er bei Cyril einen USB-Stick in Form eines Pinguins gesehen hat, liebt er diese Tiere und hält sie für wunderschöne Geschöpfe. Zugerne hätte er selbst einen Pinguin. Wenn er irgendwann mit seinem Liebsten zusammen lebt, wünscht er für sich einen Pinguin und für seinen Schatz einen Igel, da diese die Lieblingstiere von Cyril sind. Nicht selten steht Lyall mal mit einem Igel in der Hand vor Cyril und möchte ihm diesen schenken. Da man im Wohnheim keine Haustiere halten darf, endet es meistens damit, dass beide Jungs mit dem Igel in den Wald gehen, ihm dort einen schönen Laubhaufen suchen und ihn wieder ausetzen. Schon traurig, aber ist es für beide schön, zu sehen, wie sich der Igel dann glücklich im Laub einnistet.

Charaktereigenschaften und Eigenheiten:
» humorvoll » tierlieb » wasseraffin » offen » kontaktfreudig » tolerant » ethausiastisch » vorausschauend » beschützersich » ehrgeizig » mitfühlend » beisterungsfähig » hundische Merkmale/Instinkte


Vorlieben:
» sein Freund Cyril
» Pinguine - seine Lieblingstiere, er findet sie einfach toll
» Wasser - wenn Lyall Wasser sieht rennt er sofort drauf zu, zieht sich dabei aus und springt dann glücklich in das kühle Nass

» mondlose Nächte
» Wasserpistolen
» den Sommer
» Cyril (liebevoll) zu ärgern und aufzuziehen
» gekrault zu werden (vor allem am Bauch)
» wenn man mit ihm Hundespiele spielt

Abneigungen:
» den Wald
» der Vollmond & Blutmon
» abwertende Kommentare
» Diskriminierung
» wenn es Cyril nicht gut geht
» Laktoseintolerant
» Tofu, Meeresfrüchte & Fisch - er braucht richtiges Fleisch
» zu süße oder bittere Gerichte
» Werwolfjäger

Ängste:
» Wald - Lyall fürchtet sich davor, in fremde Wälder zu gehen - Ursprung dessen ist, dass er Angst hat, dort sein altes Rudel wiederzusehen
» Cyril zu verlieren
» mit Cyril von Isola verstoßen zu werden, da dort Werwölfe gefürchtet werden
» fremdes Wolfsgeheul - erinnert ihn an sein Rudel
» Werwolfjäger
» sich unkontrolliert zu verwandeln
» jemanden in seiner Wolfsform zu verletzen

Hobbies:
» schwimmen » surfen » tauchen

» Musik hören
» singen
» Zeit mit Freunden verbringen
» mit Cyril ausgehen
» spazieren gehen
» faul auf der Haut liegen und Cyril beim Zocken zusehen

Lieblingsspeise:
» Reis mit Curry
» Wassermelone
» blutige Steaks
» Crusheis
» alles noch besser - wenn Cyril für ihn kocht!

Lieblingsgetränk:
» Eistee
» Bubbletea
» Milch - würde er Laktose besser vertragen

Inventar:
» Handy - Portmonee - ein Medaillon, indem sich ein Bild von sich und Cyril befindet



» Leben «


Geburtsort: Die tiefen Wälder Schwedens.
Familie: » Eltern - seine Eltern haben ihn einst als Welpen zum Sterben zurückgelassen. Er sah sie mit 15 Jahren wieder, als er sie vor Werwolfsjägern gerettet hat. In einem Kampf hätte er beinahe beide getötet, als er in seine unkontrollierbare Werwolfform gegangen war. Doch verschonte er sie und kehrte ihnen den Rücken zu. Er fragte sich oft, warum er für sie nicht gut genug war und einfach ersetzt wurde. Der Gedanke tat ihn weh.
Vielleicht hatten sie auch eingesehen, dass es damals ein Fehler gewesen war, Lyall zurück zu lassen und wollten nun wirklich ein Kind lieben und sich um dieses kümmern?

» kleiner Bruder - als er den Welpen damals im Gestrüpp gefunden hatte und versprach, dessen Eltern zu retten, hätte er niemals gedacht, dass es sich bei diesem Welpen um seinen kleinen Bruder handelte. Wenn er daran denkt, wie seine Eltern den Kleinen lieben und sich um ihn kümmern, wird er traurig und eifersüchtig. Doch unsgeheim ist er doch froh, dass seine Familie wohl glücklich ist. Selbst ohne ihn.

Freunde/Bekannte:
Anubis & Ilyas
Zwei Gesellen, mit denen Lyall gerne zu tun hat. Bei Ilyas mag er die offene und fröhliche Art, welche ihn selbst ausmacht. Somit sind beide auf einer Wellenlänge - etwas mit dem Rabenjungen herumzualbern macht echt Spaß. Er ist einfach eine liebe und freundliche Seele. Bei Anubis findet er, dass seine Art sehr beruhigend und angenehm ist. Das Auftreten des Anubis findet Lyall ziemlich cool, wenn nicht sogar mysteriös und unscheinbar. Dies mag vielleicht auf einige komisch wirken, doch weiß Lyall, dass Anubis doch ein sehr lieber Kerl ist. Seine liebe Art kann man gut sehen, wenn man ihn mit Ilyas beobachtet.
Allgemein findet Lyall es klasse, dass beide zusammen sind, er findet beide zusammen echt süß. Und irgendwo sieht er in beiden Cyril und sich selbst wieder.
(Auf das dritte Mitglied dieses Duos, Ophaniel, gehe ich nicht direkt ein, da er mein Erstcharakter ist. Aber da Lyall den kleinen Engel durch Ily und Anu öfters gesehen haben muss, ist eine Bekanntschaft wohl normal. Alles in einem, er käme mit Ophaniel gut zurecht.)


Caiwen
Eine Mitwerwölfin, welche Lyall sehr mag und auch respektiert. Es ist einfach toll, mit einem weiteren Artgenossen auszukommen - damit ist Caiwen zusammen mit Cyril der zweite Werwolf, mit dem Lyall auch zurechtkommt. Für Lyall wäre sie schon so etwas wie eine Art Schwester. Eine putzige, kleine Schwester, die manchmal etwas verschlossen wirkt - doch Kitzeleinheiten helfen doch, oder?


Luana
Das Mädchen, mit welchem Lyall seine Liebe zu Wasser perfekt teilen kann. Wenn die Nixe und der Werwolf Zeit miteinander verbringen, sieht man sie meistens am Wasser. Egal ob schwimmen, tauchen oder surfen, beide machen zusamen die Küste und die Gewässer unsicher. Neben ihrer gemeinsamen Liebe zum Wasser, findet Lyall natürlich auch ihren Charakter klasse und empfindet sie als gute Freundin.


Sky
Ein überaus liebes und putziges Mädchen. Aus Lyall's Sicht ist Sky ein sehr liebes Geschöpf - wenn nicht, ist sie für ihn gar ein kleiner Welpe, auf den man etwas achten muss. Doch ist sie herzensgut und aufrichtig, was der rote Wolf sehr an dieser Träumerin mag. Sie ist so ein Mädchen, das man sich einfach mal packen und durchknuddeln möchte - oder auch gar etwas aufziehen~


Damian
Damian oder auch mal von Lyall freundlichst Gigant, Gigantoss, o.ä. genannt, ist eine sehr coole und freundliche Person. Der Rotschopf findet es einfach toll, dass Damian jemand ist, der zu seinem gesagten steht und keine Geheimnisse hat. Solch einen Freund braucht doch jeder mal.
Zudem findet er seine Schusseligkeit oft erheiternd - er ist sehr groß, sicherlich kann er gut Stöckchen werfen!


Yoru & Kain
Seine zukünftigen Schwiegereltern! Zwar sind Cyril und Lyall (noch) nicht verlobt, doch bezeichnet er Yoru und Kain gerne schon als solche. Zwei Personen, welche eine unglaubliche Stärke und Ausstrahlung haben, so findet der Rotschopf. Er ist ihnen bis zum heutigen Tage unglaublich dankbar, dass sie sich so gut um Cyril gekümmert haben und dies zeigt er ihnen auch immer wieder.
Auch wenn er mit beiden vielleicht nicht so dicke ist, wie Cyril mit beiden, betrachtet er beide trotzdem schon als seine Eltern. Und das tut ihm auch sehr gut.


Nigel
Nigel ist ein sprechender Pinguin, welcher Lyall auf seiner Suche nach Cyril getroffen hat. Der Traum des Pinguin ist es, die Welt zu umreisen. Als er die Geschichte von Lyall hörte, wollte er unbedingt dem roten Wolf helfen und die zwei Liebenden wieder zusammenführen.
Nigel half Lyall, Isola ausfindig zu machen und begleitete ihn fast bis dorthin. Vor der Insel trennten sich Wolf und Pinguin, doch schworen sie sich, sich eines Tages wiederzusehen. Lyall ist Nigel für alles vom Herzen dankbar.




Bisheriges Liebesleben:
Cyril
Seine große Liebe. Für ihn hat Lyall sein lebenlang alles getan - das Wohlergehen von Cyril ist für ihn die oberste Priorität. Cyril ist die Person, mit der der rote Wolf sein Leben verbringen möchte und er wäre glücklich, irgendwann Lyall van Nykvist heißen zu dürfen.
Die Bindung zwischen beiden ist etwas ganz besonderes. Egal, was sie machen, sie lieben aneinander, müssen aber nicht 24/7 aufeinander hocken. Wenn sie zusammen sind, genießen sie ihre Zeit in vollen Zügen und finden es toll, ihre Zeit auch mal mit Freunden und Familie zu verbringen.
Es ist nicht selten, dass man die beiden zusammen im Zimmer antrifft oder als Wölfe im Wald. Gerne zu einer kuschelnden Fellkugel zusammengerollt oder sich wie süße Tierchen gegenseitig am Putzen.


Vergangenheit:
Inhaltsverzeichnis & Kapitelzusammenfassungen
Für Zusammenfassung je auf das Kapitel klicken.
1. Kapitel - » Alles hat einen Anfang «
Der Junge Lyall ist in Schweden, als Werwolf geboren worden. Mit seinen Eltern lebte er in einem Wald, doch da er sehr schwächlich war, ließen ihn seine Eltern zum Sterben zurück. Von Werwolfjägern gefunden, brachten sie Lyall in ihr Versteck und wollten ihn zu ihrem Nutzen aufziehen - als Werwolfköder und -sucher.
Lyall wehrte sich und die Werwolfjäger wollten ihn zum letzten Mal als Köder verwenden. Dabei kam ein Rudel, welches die Werwolfjäger tötete und den kleinen Wolf aufnahm. Seither lebte er in dem Rudel als Jäger.

2. Kapitel - » Ein Menschenjunge «
Jahre später fand Lyall einen Menschenjungen, welcher von Männern gejagt wurde. Der rote Wolf tötete die Entführer und wollte den kleinen Jungen mit zu sich ins Rudel nehmen, um ihn zu retten. Doch verstieß sein Rudel den Jungen und wollten ihn töten, weshalb Lyall mit dem Verletzten abgehauen ist.
In einer abgelegenen Höhle kümmerte sich der Wolf um den Mensch, welcher schwer verletzt war. Aus diesem Grund gab Lyall dem Menschen Blut von sich zum Trinken, damit die Wunden heilten. So kam der Junge durch, um den sich Lyall zwei Wochen lang kümmerte.

3. Kapitel - » Du bist nicht allein «
Zwischen Mensch und Wolf kam kein Vertrauen zustande. Lyall wollte, doch schien der Mensch sich nicht auf den Wolf einlassen zu wollen.
Eines nachts haute der Junge ab, zu seinem Elternhaus. Vollkommen besorgt suchte der Wolf nach dem Jungen, als er dessen Verschwinden bemerkte. An einem großes, leerstehendes Haus fand der Wolf den einsamen Jungen, welcher von seiner Familie zurückgelassen wurde. Dort erkannte der Junge wohl, dass er nicht alleine war - er hatte Lyall. Fortan bauten sie ein leichtes Vertrauen auf und der Junge ging mit dem Wolf zurück in ihre Höhle.

4. Kapitel - » Kein Weg ist uns zuweit «
Am vierzehnten Tag ihrer Begegnung wurden sie von Lyall's altem Rundel in der Höhle entdeckt. Sie töteten den Menschen nicht, was beide überraschte. Der Alpha des Rudel meinte nur zum Jungen, dass dieser nach Wolf roch und das beide sofort aus ihrem Gebiet verschwinden sollten.
Irritiert von der Aussage flohen beide aus dem Wald, ohne ein richtiges Ziel zu haben oder gar zu wissen, wie es nun weitergehen sollte.

5. Kapitel - » Vertrau mir Dein Herz an «
Auf der Suche nach Essen und Kleidung verschlug es das Duo in eine Kleinstadt. Während Lyall als nackter Junge versteckt wartete, ging der Schwarzhaarige in die Kleinstadt. Dort klaute er Kleidung, ungesehen, doch wurde er von jemand anderes entdeckt. Einem Herren, welcher den Jungen kannte und daraufhin anschrie.
Lyall, welcher immernoch versteckt wartete, hörte den Lärm und ging aus Sorge um den Menschenjungen in die Stadt - als Wolf. Dort fand er den Jungen, welcher von dem Mann bedrängt und angeschrien wurde. So erfuhr er auch den Namen des Jungen - Cyril van Nykvist. Lyall rettete ihn und zusammen flohen sie aus der Stadt, da die Polizei wegen dem Wolf im Anmarsch war.

Außerhalb der Stadt, in einem Wald, sprach Lyall den Jungen auf das Geschehen von zuvor an. Dort erklärte dieser, dass Cyril van Nykvist sein Name war und das der Mann ihn kannte, mehr sprach Cyril nicht. Denn gab es etwas ausschlagebendes - van Nykvist. Der Name einer Familie, welche die Werwolfjäger unterstützten. Cyril hatte wohl Angst, dass Lyall dies wusste und ihn deshalb hasste. Doch tat dieser es nicht - er war einfach nur froh, dass es Cyril gut ging und das sie zusammen waren.

In einer alten Hütte im Wald erzählte Lyall Cyril von seinem Leben. Dies gab dem Schwarzhaarigen den Anlass auch von sich zu erzählen. Er erzählte von seiner Kindheitsfreundin, welche ihn schon sicher vermisste. Daraufhin sprach Lyall, dass er Cyril auch vermissen würde, wenn dieser weg war und das er froh war, dass er bei ihm sein durfte. Dies schien etwas in Cyril auszulösen - denn versiegelte er ihr Vertrauen daraufhin mit einem Kuss.

6. Kapitel - » Erzeugnis von Blut & Liebe «
Beim nächsten Vollmond ereignete sich etwas, was die zwei Jungen niemals gedacht hätten - Cyril wurde zu einem Wolf. Unter so starken Schmerzen leidend, rannte der schwarze Wolf vollkommen blind und in Rage herum. Lyall wollte seinem Freund stoppen, doch geling keiner seiner Versuche.
Der letzte Ausweg für Lyall war, er kuschelte sich einfach an seinen Liebsten und versuchte ihn so zu beruhigen - doch so in Rage biss Cyril dem roten Wolf in die Kehle. Als dieser etwas einsackte, doch an seinem Freund gekuschelt blieb, strömte sein Blut in das Maul des Kleineren. Dieser erkannte den Geschmack seines Liebsten und beruhigte sich. Daliegend, kuschelnd und wartend, dass die Wunde verheilte, wurden beiden klar, war der Alpha damals gemeint hatte - dass Cyril nach Wolf roch.

7. Kapitel - » Mein Leben für Deins «
Ein Jahr war vergangen, seit Cyril und Lyall sich kennengelernt hatten. Ein Jahr, indem sie sich liebten und füreinander da waren. Doch sollte sich dies in dieser Nacht ändern. Beide Wölfe wurden in der Nacht von Werwolfsjägern überrascht und gejagt. Nach Stunden der sinnlosen Jagd, in der beide Wölfe immer erschöpfter wurden, sah Lyall ein, dass sie bald sterben würden, wenn es so weiterging. Also traf er eine Entscheidung - er schickte seinen Liebsten fort, während er den Jägern entgegenrannte. Dann lockte er sie von Cyril weg.
Doch an einem Abhang war Sackgasse. Da Lyall wusste, mit ihm war es nun so oder so vorbei, griff er die Jäger an. Er streckte viele nieder, doch auch musste auch bald der Wolf einstecken. Er wurde von einem Silbermesser fast tödlich unterm Herz getroffen. Der Wolf war im Begriff zu sterben - doch da löste sich etwas in ihm aus. Verursacht durch sein Sterben und der Sehnsucht zu Cyril. Der Wolf wurde zu einem bestialischen Werwolf, einer reinen Tötungsmaschine. Er schaffte es alle Werwolfjäger zu töten - glaubte er. Einer, welcher im Sterben lag, konnte noch einen Schuss abfeuern, welcher den Werwolf unvorhergesehen traf. Verletzt verwandelte er sich zurück und taumelte zurück, gen Abhang. In diesen fiel er dann, in eine tiefe Dunkelheit.

8. Kapitel - » Ein Leben ohne Dich? «
Am Ufer eines Flusses erwachte der verletzte Junge. Von der Erkenntnis getroffen, was geschehen war, musste er sich schweren Herzens ausruhen. Eine Woche ruhte er, von der Sehnsucht und der Unwissenheit, wie es seine Liebste ging, geplagt.
Nachdem er wieder halbwegs fit war, nahm er die Suche nach seinem Liebsten auf. Es vergingen mehrere Wochen, in denen er alle Orte und Fährten abklapperte, wo er jemals mt seinem Freund gewesen war. Letztens Endes kam er an Cyril's Elternhaus an.

9. Kapitel - » Andenken an Dich «
Im Elternhaus nächtige Lyall eine Zeit lang. Im Bett seines Liebsten, wo der Duft am stärksten war. Doch irgendwann verflog auch dieser und Lyall wusste, er müsse weiterziehen. Er nahm sich ein Medallion und ein Bild von Cyril, welche er miteinander kombinierte und seitdem bei sich trägt.

In einer Stadt sah Lyall in einem Schaufenster eine Dokumentation über Pinguine. Er war sehr von diesen Wesen begeistert, seitdem er den USB-Stick von Cyril's gesehen hatte, welcher wie ein Pinguin geformt war. Aus Sehnsucht klaute Lyall einen Plüschpinguin in einem Spielzeuggeschäft, den er liebevoll Cyril taufte.

10. Kapitel - » So nah & doch so fern «
Eines Tages striff Lyall durch eine riesige Stadt, in welcher er die Fährte von seinem Liebsten vernahm. Voller Freude folgte er dieser, ehe er in einem Park ankam. Dort traf er einige Teenager, welche damit prahlten, Cyril zu kennen und verdroschen zu haben - daraufhin verdosch Lyall die Typen.

Erneut nahm er die Fährte in der Stadt auf, welche ihm zu einem Flughafen leitete. Die Fährte endete dort. Ein Wachtmann erklärte dem verlorenen Jungen die Funktion des Flughafens. Von dem Gedanken fertig, Cyril war nun für immer weg, irgendwo weit weg, wo sie sich nie wiedersehen würden, nahm er erneut die Suche auf.
Bald führte ihn eine Fährte in ein Wohnhaus, in welches er sich einschleuste. Als Wolf brach er schließlich in eine Wohnung ein, blendete alles aus. Fand in einem Zimmer eines Jungen eine Tasche mit Kleidung, welche so stark den Geruch seines Liebsten ausströmte, dass es ihn überwältigte. Traurig kuschelte er sich an die Tasche, musste aber bald wieder auf und fliehen. Denn kam schon bald die Polizei und er wurde von der Mutter des Jungen attacktiert. Samt Tasche floh er aus der Stadt, wo er sich in einer alten Scheune dann versteckte. Fassungslos, dass er seinen Liebsten so knapp verpasst hatte. Aber froh zu wissen, Cyril war am Leben.

11. Kapitel - » Ein ersetztes Ich «
In einem Wald fand Lyall im Gebüsch ein Wolfwelpen, welches von seinen Eltern getrennt wurde. Denn wurden die Eltern von Werwolfjägern gejagt und gefangen geworden. Da Lyall den armen Kleinen nicht seinen Schicksal überlassen konnte, begab er sich zum Lager der Werwofljäger, um die älteren Werwolfe zu retten.
Dies gelang ihm auch, doch machte er eine bittere Erkenntnis - bei den Eltern des Welpen handelte es sich um seine eigenen Eltern. Sie hatten nun ein neues Kind und schienen mit diesem glücklich zu sein, was Lyall einfach ensetzte. Durch einen Schuss eines übrigen Werwolfägers wurde seine Mutter veletzt und ging zu Boden. Da der Vater Lyall daran Schuld gab, griff er diesen an, woraufhin ein erbitteter Kapf entstand. Beinahe wurde Lyall getötet, verwandelte sich jedoch in seine unkontrollierte Werwolfform, wodurch sich das Blatt wendete.
Beinahe tötete Lyall seinen Vater, wurde aber aus seiner Trance gerißen, als er das Junges erblickte, welches seinen Vater beschützen wollte. Lyall verwandelte sich zurück und zog davon.

12. Kapitel - » Der Wolf & der Pinguin «
An einer Küste traf der Rotschopf auf einen sprechenden Pinguin, welcher sich als Nigel vorstellte und dessen Traum war, die Welt zu erkunden. Beide freundeten sich an und erzählten sich von ihrem Leben. Als Lyall von sich und Cyril erzählte, beschloss Nigel, dem jungen Wolf auf der Suche nach seinem Liebste zu helfen.

13. Kapitel - » Die letzte Hoffnung - Isola «
Wolf und Pinguin reisten für drei Monate herum. Drei Monate, in denen Lyall die Menschen etwas besser kennenlernte.
Eines Tages hörte Nigel von der Insel Isola, auf der übernatürliche Wesen lebten. Da Lyall überzeugt war, dort seinen geliebten Schwarzhaarigen zu finden, begaben sich beide auf die Suche nach dieser Insel.
Es vergingen einige Wochen, bis sie in der Nähe der Insel waren. Dort trennten sich ihre Wege und schworen sich, dass sie sich irgendwann wiedersehen würden.

14. Kapitel - » Ich habe nie aufgehört Dich zu lieben «
Nachts kam Lyall auf Isola an, wo er sich erstmal umsah. Bald vernahm er vor einem Gebäude den deutlichen Geruch seines Liebsten. Er betrat das Gebäude und machte sich auf die Suche nach ihm, bis er schließlich im Zimmer Cyril's ankam. Dieser schlief jedoch. Vollkommen überwältigt von ihrem Wiedersehen, betrachtete er seinen Schatz erst nur, ehe er sich zu ihm schlafen legte.
Als beide dann am nächsten Morgen erwachten und Cyril feststellte, dass er wieder mit dem roten Wolf vereint war, gab es viel Wiedersehensfreude und Redebedarf.

15. Kapitel - » Vereint auf Isola «
Das Leben von Lyall wird geschildert, seit er auf Isola angekommen ist. Von der Vertrautheit und dem Glück, welches er und Cyril wieder haben, so vereint. Lyall hat sich gut eingelebt und Freunde gefunden, auch mit den Zieheltern seines Schatzes versteht er sich gut.

Bevor das Ereignis des Blutmondes Isola eintraf, hatten Cyril und Lyall einige Tage zuvor ausgemacht, sich in einem Bunker einzusperren. Einfach da sie wissen, was der Vollmond allein bei ihnen bewirkt - aus Ungewissheit, was bei einem Blutmond alles geschehen könnte, empfanden sie dies als gut Vorsichtsmasßnahme.
Zwei Tage vor dem Blutmond schlossen sie sich in dem Bunker ein und blieben dort vier Tage. Somit kehrten sie zwei Tage nach dem Horrorereignis zurück auf die Insel. Von der Erkenntnis, was geschehen war, waren sie vollkommen schockiert. Und froh, diese Vorsichtsmaßnahme vollzogen zu haben. Dies würden sie in Zukunft nun auch tun.




» Alles hat einen Anfang «

Geboren wurde Lyall in einer kalten Nacht, in den tiefen Wäldern Schwedens. Doch war der Kleine kein normaler Mensch - seine beiden Eltern gehörten der Rasse der Werwölfe an, so wurde auch Lyall als solch einer geboren. Zum Zeitpunkt seiner Geburt und einige Jahre später, besaß der Jungwerwolf keinen Namen. Seine Eltern wollten ihm keinen geben, da sie ihn nicht als Kind akzeptierten. Für ein Werwolfsjunge war Lyall sehr klein und schwächlich, weshalb seine Eltern gar nicht erwarteten, ihre Brut würde gar eine Woche überleben. Also ließen sie den kleinen, wehrlosen Jungen zurück.
Ob es dann Glück oder eher sein Verderben war, was dann geschah, wusste Lyall nicht. Heute würde er sagen, er ist froh über all das geschehene. Nur wenige Stunden nachdem er allein gelassen wurde und drohte zu erfrieren, wurde er von jemanden gefunden. Den letzten Personen, denen ein Werwolf begegnen wollte - Werwolfjäger. Doch anstatt das sie den Jungen töteten, nahmen sie ihn mit. Denn sahen sie in Lyall ihre Chance, einen Werwolf für sich abzurichten - um andere Werwölfe anzulocken und den Jungen seine Artgenossen aufspüren zu lassen.

Da der kleine Junge erst nicht verstand, was eigentlich vor sich ging, machte er mit. Schließlich war er noch ein Baby und Welpe und war nur froh, ein warmes Bett und Essen zu haben - auch wenn dieses nur aus einem Bezug Stroh, Wasser und noch etwas fleischigen Knochen bestand. Bis zu seinem vierten Lebensjahr war Lyall immer nur ein Werwolf gewesen. Erst mit vier Jahren hatte man ihn dazu bringen können, sich verwandeln zu können. Dies war sehr schmerzhaft für Lyall gewesen und auch da erfuhr er erst richtig, wo er war und welchen Sinn er für die Werwolfjäger hatte. Fortan wehrte sich der Kleine, wofür er aber bestraft wurde. Tritte, Schläge, Tage ohne Essen. Tagelang eingesperrt.
Die Werwolfjäger wollten den Jungen töten, da dies alles nichts bei ihm bewirkte. Denn wollte der Kleine ehrer sterben, als andere Werwölfe in den Tod zu führen. Jedoch hatten sie noch eine Idee, welche sie umsetzen wollten - den Jungwerwolf wo festbinden und verletzten, damit seine Schreie Artgenossen anlockt. Dies klappte auch - doch hatten die Werwolfjäger nicht geahnt, dass direkt ein riesiges Rudel kommt, um den Jungen zu retten. In dem Fall waren die jenigen, die nicht mehr das nächste Tageslicht erblicken würden, die Werwolfjäger.

Das Rudel nahm den verletzten Jungen mit sich und nahm es im Rudel auf. Dort erhielt Lyall auch seinen Namen, worüber er sich auch sehr freute. Schnell erfuhr er den Sinn dieses Rudels und warum es so groß war - es war ein Rudel, speziell darauf konzentriert Werwolfjäger aufzuspüren und zu beseitigen. Lyall wusste nicht, was er davon halten sollte. Einerseits fand er es gut, da so viele Werwölfe gerettet wurden - andererseits wollte er keine Menschen töten. Dies gefiel ihm nicht. Doch um beim Rudel bleiben zu dürfen, gab er sich dem hin.
Doch gab es im Rudel zum Glück mehrere Aufgaben, als die Werwolfjäger aufzuspüren. Es gab normal Werwölfe, welche als Heiler dienten, es gab Jäger, Späher und auch extra welche, die für die Unterschlupfe sorgten. Der Junge selbst entschied sich dazu sich den Jägern zu widmen, um sein Rudel mit Essen versorgen zu können.


» Ein Menschenjunge «

So zogen die Jahre ins Land, inzwischen war Lyall 12 Jahre alt. Wie jede Nacht zog er nachts los auf Nahrungssuche. Doch in dieser Nacht war etwas anderes. Die Wolfsohren stellten sich auf und horchten, als er in der Ferne Schritte vernahm. Stimmen. Beides schnell, laut. Bedrohlich. Lyall dachte schon, es seien Werwolfsjäger in der Nähe und wollte auf zum Rudel - doch hörte er dann noch etwas. Eine Kinderstimme und ein Schrei. Da ging etwas seltsames vor sich. Die Instinkte von Lyall sagten ihm, er müsse handeln. Jetzt.
So schnell wie es ihm seine Füße erlaubten wetzte er durch den Wald und sprang auf eine Lichtung. Geradewegs zwischen einem Jungen und einer Gruppe Männern. Der Junge war schwer verletzt und am Boden, die Männer bewaffnet und alles andere als freundlich gesinnt. Sofort verstand Lyall, was hier vor sich gehen musste. Einige der Männer waren vom Wolf, der bereits einen Meter Schulterhöhe hatte und leuchtend, rote Augen, abgeschreckt. Andere griffen Lyall an, wollten ihn niederstechen und erschießen. Doch wehrte Lyall sich und griff die Männer per Kehlensprung an und brachte sie nach und nach zu Fall. Ignorierte die Kugeln und Schnitte an seinem Körper. Die Kugeln würden schon bald vom Körper abgestoßen werden und die Schnitte verheilten bereits langsam.

Noch in Rage betrachtete er die toten Häupter und knurrte bedrohlich, bis ihm etwas einfiel - der Junge. Direkt legten sich Fell und Knurren, die Ohren stellten sich auf und horchten nach dem Jungen. Dieser lag regungslos am Boden. Mit angelegten Ohren und Schweif schnüffelte er an dem Jungen. Er roch sehr stark Eisen - er muss viel Blut verloren haben. Doch stellte der Werwolf auch erleichtert fest, dass Herzschlag und Atem noch da waren. Jedoch auch wenig Blut und eine gerige Körpertemparatur. Vorsichtig nahm Lyall den Jungen über dessen Jacke am Maul hoch und begab sich mit ihm zu seinem Rudel. Diese waren jedoch von diesem alles andere als begeistert. Sie meinten, ein Menschenjunge lockt weitere Menschen an. Vor allem, wenn nach einem Jungen gesucht wird. Also wollten sie ihn beseitigen - dies konnte Lyall aber nicht zulassen und haute mit dem Jungen ab. Er konnte und wollte einfach nicht, dass dieser Junge starb. Er war allgemein nicht begeistert davon, dass sein Rudel Menschen umbrachte. Nur weil es Werwolfjäger waren, erduldete er es. Aber - einen kleinen Jungen? Dieser hatte sicher viel hinter sich. Viel Leid und Schmerz. Und dann wollten sie ihn töten? Lyall war fassungslos. Anstatt den Jungen erstmal gesund zu machen und dann nahe an einem Dorf abzulegen. . . nein, stattdessen Tod. Er wollte gar nicht wissen, was sein Rudel mit Menschen tat, die unschuldig waren und ihnen nur zufällig über den Weg liefen.
So lief er, darauf bedacht, dass es dem Jungen dabei gut ging. Tief in den Wald und versteckt, wo man sie hoffentlich nicht mehr finden würde. Dort fand er auch zwischen Gestrüpp und Gestein eine Höhle. Sie war nicht allzu groß, aber dafür recht lang. Und für zwei Kinder allemal groß genug. Aber es ging nun nicht um die Größe, sondern um den Schutz. Und hier würden sie vor Wetter und fremden Blicken geschützt sein.

Den Jugen legte er behutsam auf dem Boden ab, suchte draußen nach einigen Dingen, welchen dem Schwarzhaarigen als Bett dienen konnten. So grub Lyall viel Erde aus und sammelte Moos. Beides brachte er in die Höhle, wo er erst die Erde auf dem Boden verteilte. Dies sollte die Kälte vom Boden dämmen. Darauf breitete er das Moos auf, damit es weich ist. Dann hob er langsam den Jungen auf und legte ihn auf das Moosbett. Die Wunden deckte er mit Moos ab. Nicht lange dauerte es, da begann der Junge wieder zu sich zu kommen. Indem Moment fiel Lyall ein, dass er noch ein Wolf war - also verwandelte er sich selbst zu Menschen, seit Jahren nochmal. War nicht sehr angenehm, doch wollte er den anderen Jungen nicht verschrecken, weil ein großer Wolf vor ihm saß. Die Tatsache ignorierend, dass er als Mensch nackt war, sah er sein Gegenüber mit großen Augen an.

Natürlich war der Junge verschreckt und wollte von Lyall zurückweichen, doch wegen der Verletzungen ging dies schlecht. Aber verwundern tat es den Rotschopf nicht, wobei es ihn schon irgendwie traurig stimmte, dass der Mensch so vor ihm zurückwisch. Doch wollte er sich erstmal um die Wunden kümmern - doch wie? Er wusste nicht, wie man einen anderen verarztete. Da dachte er kurz nach und sprach zum Schwarzhaarigen, er solle kurz warten. Zwar konnte dieser durch die Wunden nicht fliehen, aber so wusste dieser, Lyall kam wieder. Er ging hinaus und suchte nach einem Stück Baumrinde, mit dem man Flüßigkeit gut transportieren konnte. In diese tat er Wasser aus dem Bach und biss sich dann in die Hand, woraufhin Blut heraustrat - dieses träufelte er in das Wasser. Zuversichtlich, dass sein Blut die Wunden von dem Anderen heilen würde.
Schnell kehrte er wieder in die Höhle zurück. Er kniete sich zu dem Jungen und sagte ihm, er müsse etwas trinken, dann geht es ihm bald wieder besser. Es dauerte etwas, aber dann ließ der Mensch sich tränken. Darüber war Lyall sehr erleichtert und stellte sich bei seinem Namen vor. Doch wurde ihm noch kein Vertrauen geschenkt. Zumindest zeigte das Blut bald seine Wirkung, denn ließ die Blutung nach und um die Wunden bildete sich eine leichte Schutzschicht.


» Du bist nicht allein «

Das Vertrauen kam nur langsam. Für Lyall fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Zwei Wochen lang hütete der Werwolf den Menschen. Er sammelte Holz und machte dem Jungen mit Steinen Feuer. Brachte ihm Essen - der Junge war das erste Mal, wo Lyall ihn als Wolf ein totes Kaninchen im Maul hingehalten hatte, ziemlich schockiert. Also rüpfte er es draußen auseinander und versuchte das Fleisch auf dem Feuer für den Menschen essbar zu machen. Wenn dies nicht gelang gab es Beeren. Jeden Tag gab Lyall dem Jungen Wasser, in welches er auch etwas von seinem Blut träufelte.
In diesen zwei Wochen sprach der Junge kaum mit ihm, er kannte nichtmal dessen Namen. Doch genoss er es, bei ihm sein zu können. Auch wenn er nicht antwortete, erzählte ihn Lyall oft Dinge. Eigentlich nur über den Wald oder über Tiere, zu seinem Sein als Werwolf konnte er nicht viel sagen. Nur das es Menschen gab, die sie jagten, weshalb sie versteckt lebten. Doch irgendwie musste man die Tage ja rumkriegen?

Eines nachts wachte Lyall auf und war zu Tode erschrocken, als er feststellte, dass der Junge nicht mehr da war. Das Moosbett auf der anderen Seite der Höhle war leer, kein Schwarzschopf weit und breit zu sehen. Vollkommen erschrocken verließ Lyall die Höhle, verwandelte sich in einen Werwolf und schnüffelte. Schnell vernahm er den Geruch des Jungen, welchem er folgte. Da erkannte er auch Spuren im Schnee, welche schon wieder fast zugeschneit waren. Und da der Schneefall in dieser Nacht nur schwach war, musste der Mensch schon seit einigen Stunden unterwegs sein. Lyall legte die Ohren an. Aus Sorge für den Jungen und aus Frust, da er kein Vertrauen zum Jungen aufbauen konnte, dass er bei ihm blieb. Sicher versucht er nach Hause zurück zu kehren. Doch das er dies überleben würde, war sehr ungewiss. Schließlich war es kalt, der Junge verletzt - nicht zu vergessen sein altes Rudel. Sie würden den Jungen sofort töten, wenn sie ihn fanden. Also entschloss Lyall nach ihm zu suchen. Schließlich stand dessen Leben auf dem Spiel.

Der Fährte folgend brauchte er selbst im Lauf fast eine Stunde, bis er bei seinem Ziel ankam. Es war tiefste Nacht, die Sonne würde sicher in zwei drei Stunden wieder aufgehen. Also wie lange war der Junge unterwegs gewesen? Sicherlich fünf oder sechs Stunden. In dieser Kälte und verletzt. . . doch schien er es geschafft zu haben. Denn stand Lyall vor einem riesigen Haus, abseits von einer Menschenzivilisation. Und hier konnte er ganz stark den Geruch des Jungen vernehmen und andere, die diesem ähnelten. Er striff um das Haus herum, bis er den Jungen entfernt entdeckte. Diesen schien es sehr schlecht zu gehen - nicht wegen Wunden und Kälte, sondern wegen etwas anderem. Dies ließ Lyall Ohren und Schweif anlegen.
Da sich der Schwarzschopf nicht erschrecken sollte oder Lyall mit einem anderen Wolf verwechselte - wobei es sicherlich fast nie rote Wölfe gab -, bellte Lyall leise und gedämpft. Er legte sich hin und betrachtete den Jungen, welcher erst nicht zu ihm kam. Doch trotzdem blieb Lyall da - schließlich konnte etwas nicht stimmen. Wenn der Junge Zuhause war, warum ging er nicht ins Haus? Er konnte zwar keine Aktivitäten von Innen hören, doch da es nachts war, dachte er, alle schliefen. Also warum ging er nicht hinein, zu seiner Familie? Da stutze Lyall - hatte man den Jungen allein zurück gelassen?

Diese Erkenntnis traf ihn sehr, sodass er nun aufstand und zu dem Jungen ging. Doch kurz vor ihm legte er sich hin und sah ihn mit traurigen Augen an. Es tat ihm weh, den Menschen so zu sehen. Er wollte wieder leise bellen, da stand der Junge auf und setzte sich bei ihn auf den Rücken. Klammerte und kuschelte sich in das Fell, welches erstmal nicht mehr losgelassen wurde. Lyall erkannte deutlich, was der Junge damit sagen wollte. So stand er langsam auf und ging mit dem Jungen wieder in den Wald, zurück in die Höhle. Er würde sich gerne mit ihm im Haus verstecken - doch das Risiko, dass sie am nächsten Tag von Menschen entdeckt wurden, das war zu hoch. Doch nahm er einen Sack mit, der draußen am Haus im Gras herumlag. In der Höhle angekommen, legte sich Lyall neben das Moosbett, in welches der Junge stieg. Zwar blieb er nicht mehr bei dem warmen Fell, doch durfte Lyall das erste Mal direkt am Bett schlafen.
Da der Junge wegen dem Spaziergang noch kühler war als sonst, sammelte Lyall draußen Moos und zupfte sich lose Fellbüschel aus. All dies tat er in den leeren Sack, um mit diesem dann den Jungen zudecken zu können. Dies sollte ihn nun wärmen, neben dem Feuer, welches Lyall noch entfachte, ehe er neben dem Moosbett einschlief.


» Kein Weg ist uns zuweit «

In der 14. Nacht war es eisig kalt. Draußen wütete ein Schneesturm, weshalb Lyall kein Holz mehr sammeln konnte. Das Feuer wurde kleiner und die Höhle kälter. Deutlich sah er dem Anderen an, dass er frierte. Dagegen musste er etwas tun. So verwandelte er sich in einen Wolf und legte sich um den Jungen herum. Diesen schien dies nicht zu gefallen - doch dann kuschelte er sich wirklich in das warme Fell. Zwar etwas murrig, doch schien er über die Wärme eigentlich froh. Darüber musste der Wolf lächeln und legte den Schweif um den Menschenkörper. Auf den Schweif kam der Kopf und so wurde geschlafen. Lyall freute sich sehr, denn schien der Junge nun vertrauter mit ihm.

Doch so schön alles nun wurde - da wurden sie in ihren Versteck entdeckt. Und das von seinem Rudel oder eher vom Alphatier und einigen Anderen. Daher befürchtete Lyall schon das schlimmste, wo das Alphatier in die Höhle kam. Lyall, der fast nur halb so groß war, stellte sich trotzdem knurrend und mit gefletschten Zähnen vor den Jungen. Er würde alles tun, um diesen Menschen zu beschützen. Dies merkte auch der Alpha, welcher anfing zu schnüffeln. Dies irritierte Lyall sehr, vor allem die Worte des Alpha, welche an den Jungen gerichtet waren: ,,Du riechst nach Wolf." Natürlich tat er das - Lyall hockte ja seit 14 Tagen bei ihm. Doch war das wohl Grund für den Alpha, den Menschen am Leben zu lassen. Der Alpha sprach noch zu beiden, sie sollen den Wald und ihr Gebie verlassen. Sonst sind sie wirklich tot.

Lyall deutete den Jungen, wieder auf seinen Rücken zu steigen, damit sie schnell weg konnten. Er nahm den Sack mit Fell und Moos aber mit, schritt dann mit dem Menschen auf den Rücken raus aus der Höhle. Ihm war wohler dabei, ihn nun zu tragen, anstatt das er alleine herumlief - denn bei den ganzen Werwölfen hier wollte er einfach schnell weg. So begab er sich mit Sack und Jungen aus dem Wald hinaus.
Erst wo die Wald immer dünner wurde und es weniger Verstecke gab, wurde Lyall klar, er müsse nun als Mensch herumstreifen. Schließlich gab es keinen Schutz mehr für ihn als Wolf und er musste mit dem Jungen weiter. Weg aus dem Rudelgebiet. Von da an striffen sie als Menschenjungen herum. Und da Lyall bei der Verwandlung nackt war, stand erstmal eines auf dem Plan - Anziehsachen und Reiseproviant suchen. Letzteres brauchten sie wohl, da sie nicht wussten, wie es nun weitergehen sollte.











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Lyall
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BeitragThema: Re: Lyall   Gestern um 18:32

» Vertrau mir Dein Herz an «

In der Nähe einer Kleinstadt versteckte sich Lyall, während der Junge angeboten hatte, dem Rotschopf Kleidung zu besorgen. Dies tat er auch dann. Doch dauerte dies recht lange, weshalb sich Lyall Sorgen machte - die Sorge wurde bald bestätigt, denn hörte er aus der Richtung, in der er den Jungen roch, eine aufgebrachte und laute Stimme. Aus Sorge um den Schwarzhaarigen nahm Lyall seine Wolfsgestalt an und rannte in die Kleinstadt - natürlich nicht ohne Aufruhe. Doch ehe die Polizei, Jäger oder Sonstige kommen konnten, fand Lyall den Jungen - mit einem sehr verärgerten Mann. Dieser brüllte den Schwarzhaarigen richtig an - samt Name? Cyril van Nykvist. So bezeichnete der Mann den Jungen. Kennen die sich? Aber selbst wenn beide sich kennen, der Mann war keineswegs frohgesinnt. Lyall war sich sicher, der Pöbel würde handgreiflich werden. Doch bevor dies geschehen konnte, sprang der Wolf zwischen Junge und Mann, wodurch der Mann zurückwisch. Knurrend, mit aufgestelltem Fell und fletschenden Zähnen ließ Lyall niemanden auch nur ein Stückchen näher an seinen Schützling.

Kurz darauf vernahm Lyall ohrenbetäubende, aufjaulende Geräusche, sah blinkende Lichter durch die Straßen. Er roch Schwarzpulver. Schnell deutete er dem Jungen, welcher sich als Cyril herausgestellt hatte, auf seinen Rücken zu steigen. Als Cyril auf ihm saß, mit einem Sack voller Sachen, rannte Lyall schnell aus der Stadt. Er lief sehr lange weiter, bis sie ganz weit weg vom Geschehen waren, in einem Wald. Dort schnupperte er - kein Werwolfs- oder Menschengeruch. Hier würden sie erstmal sicher sein. Zwischen Büschen versteckt ließ Lyrall Cyril endlich runter, verwandelte sich zurück und erkundigte sich besorgt nach dem Wohlbefinden des Jungen. Fragte vorsichtig, ob Cyril van Nykvist sein Name war und woher dieser Mann ihn kannte.
Auf die letzte Frage ging er nicht ein, bestätigte aber, dass sein Name Cyril van Nykvist sei. Und den Namen van Nykvist kannte Lyall sehr gut. Van Nykvist war eine der Familien, welche die Werwolfjäger stets finanziell unterstützt haben, dies wusste er vom Alphawolf. War Cyril wirklich ein Familenmitglied jener, die Werwölfe so sehr hassten?

Aber selbst wenn - den Schwarzhaarigen hasste er dafür nicht. Nein, stattdessen konnte Lyall es nun verstehen, warum Cyril solch eine Angst vor ihn hatte, obwohl lange klar war, dass der Wolf dem Jungen kein Haar krümmen würde. Und nun vertrauten sie sich. Vermutlich wollte Cyril seinen Namen nicht verraten, eben weil der Rotschopf von der Unterstützung hätte wissen können. Doch das alles war nun egal und gehörte für Lyall der Vergangenheit an. Für ihn zählte. . . das hier und jetzt.
Lyall nahm den Menschen in den Arm und sagte ihm, dass er froh war, dem Schwarzhaarigen ginge es gut. Nur das zählte jetzt für ihn. Danach ließ er ihn los und zog sich etwas der Kleidung an - zumindest versuchte er es. Schlussendlich musste Cyril ihm helfen. Anschließend suchten beide Jungen einen Unterschlupf im Wald, wo sie eine alte Jägerhütte fanden. In dieser gab es keine sonderbaren Gerüche, weder Mensch noch Wolf, also konnten sie dort verweilen. Dies war das erste Mal, dass Lyall in einem Bett schlief.
In der Nacht erzählte Lyall Cyril von seinem Leben. Wie er von seinen Eltern ausgesetzt, von Werwolfjägern gefangen und misshandelt wurde. Das er von Rudel aufgenommen wurde und sich geweigert hatte, Menschen zu töten. Und dann, dass er auch schon Cyril gefunden hatte. Er sagte, er war sehr froh darüber, den Menschenjungen getroffen zu haben und trotz dessen, wie sie nun zusammen am Fliehen waren. . . war er glücklich, mit ihm an seiner Seite.

Da geschah etwas, was Lyall erst verwunderte, aber dann freute - Cyril erzählte von sich. Lyall erfuhr, dass der Schwarzschopf einen Bruder hatte, der durch einen sogenannten Autounfall verstorben war. Er hatte seinen Bruder sehr geliebt und bewundert. Dann erzählte er noch, sein Bruder habe ein Videospiel entwickelt - die meisten Begriffe kannte der Wolf nicht, doch hörte er aufmerksam zu. Er wollte keine Information von Cyril's Leben verpassen. Zu diesem Videospiel zeigte Cyril ihm einen Stick, den er um den Hals trug - in der Form eines Pinguin. Und diesen Pinguin fand Lyall unglaublich niedlich. Doch war dies nur das zweitniedlichste, was er jemals gesehen hatte - das erste war Cyril selbst.
Dieser Stick schien sehr wichtig, da ihm erzählt wurde, auf diesem waren die letzten existierenden Daten dieses Videospiels, welchen Cyril so wichtig war. Also beschloss Lyall, auf diesen Stick mitzuachten.
Davon abgesehen erzählte Cyril noch von seiner Kindheitsfreundin, Ylvie, welche ihn sicherlich schon sehr vermisste. Ob Cyril sie auch vermisste und ob er - zurück wollte? Diesen Gedanken machte Lyall traurig. Er sprach, dass er Cyril auch sehr vermissen würde, wenn er weg wäre. Und das er nicht mehr von ihm weg wollte. Kurz herrschte eine Stille, welche Lyall aber wie eine Ewigkeit vorkam. Doch dann wurde sie durch etwas unterbrochen, was den Wolf verwundert blinzeln lies - ein Kuss. Der Schwarzhaarige küsste den Anderen. Dieser kannte dies nicht. . . doch fühlte es sich unbeschreiblich schön an, so erwiderte er. In dieser Nacht schliefen sie friedlich und angekuschelt, ohne irgendwelche Sorgen.



» Erzeugnis von Blut & Liebe «

Nach dieser Nacht waren sie viel vertrauter. Sie redeten miteinander, kuschelten und Cyril erzählte dem Rotschopf von der Menschenwelt. Was genau diese Autos, Videospiele und die ganze Technik waren. Doch sich dies vorzustellen, dies fiel Lyall verdammt schwer. Das alles war so komplex, aber dennoch faszinierend. Am faszinierendesten fand Lyall aber diese sogenannten Pinguine. Er fand sie einfach toll.
Sie zogen herum, verschafften sich immer durch kleine Diebstähle Proviant und alles, was sie benötigten. Seit dem Tag, wo sie aus dem Wald vor dem Rudel geflüchtet waren, war nun fast ein Monat vergangen. Fast ein Monat, wo der Alpha zu Cyril gesagt hatte, er rieche nach Wolf.

Momentan lebten beide in einer Höhle, in einem tiefen Nadelwald. Heute war Vollmond und da Lyall wusste, dieser würde ihn aus der Menschengstalt in einen Werwolf verwandeln, tat er dies selbst, bevor der Mond aufging. Denn eine gezwungene Verwandlung durch den Vollmond konnte sehr schmerzhaft sein. Wo der Mond aufging, wollte Lyall etwas jagen gehen, damit Cyril dies über einem Feuer machen kann, doch stoppte er, als er etwas vernahm. Schmerzvolle Schreie. Von einem Kind. Cyril!
Sofort kehrte Lyall panisch in die Höhle zurück, wollte nach seinem Liebsten sehen. Da sah er etwas an, was ihn zunächst überforderte - Cyril war dabei sich in einen Werwolf zu verwandeln. Doch wie war das möglich? Er war doch ein Mensch! Doch war dies nun nebensächlich. Lyall eilte zu seinem Freund, welcher sich vor Schmerz windete und schrie. Deutlich kamen die Werwolfsmale heraus, welche ihn langsam ganz einnahmen. Zwar wusste Lyall, es tat weh - doch wurde Cyril vor Schmerz förmlich verrückt. Er rannte ziellos herum, knallte gegen Dinge. Lyall versuchte ihn auzuhalten - dann wurde er selbst zum Ziel vom Tobsüchtigen.

Cyril griff seinen Freund verwirrt vor Schmerz an. Verzweifelt versuchte Lyall, den schwarzen Wolf zu stoppen, ohne diesen zu verletzen. Doch auch wenn der größere Wolf versuchte Cyril runterzudrücken und zu fixieren, es gelang nicht. Der Kleinere konnte sich immer wieder befreien und griff erneut an. Dies ging immer wieder so. So würde es auswegslos bleiben, also beschloss Lyall eine andere Idee. Seine letzte, verzweifelte Idee. Als Cyril erneut auf ihn zuraste, auf zum Angriff, verteidigte Lyall sich nicht - er kuschelte sich an das schwarze Fell und schleckte dem Anderen über das Ohr. Er hoffte, diese Zuneigung und Liebe, der vertraute Geruch, würde Cyril wieder zu Bewusstsein bringen. Doch war dem nicht so. Immer noch in Rage biss Cyril Lyall mit Wucht in den Hals. Leise quietschte der rote Wolf auf, unterdrückte den Schmerz aber und kuschelte sich weiter an seinen Freund. Dieser kam schließlich durch den Geschmack des Blutes, welches ihm ins Maul strömte, wieder zu Bewusstsein. Dieser Geschmack des Blutes, welches im Wasser war, welches ihn tagelang am Leben gehalten hatte.

Der Biss um Lyall's Hals lockerte sich, ehe der schwarze Wolf den roten komplett loslies. Der Rote sackte etwas ein, blieb aber weiter an ihn gekuschelt. Die Augen sahen seinen Liebsten an, strahlten aus, er war froh drüber, dass Cyril sich wieder beruhigt hatte und das es diesem gut ging. Wimmernd kuschelte und drückte sich der kleinere Wolf an seinen Freund, schleckte die von ihm verursachte Wunde sauber. In der Zeit bettete Lyall den Kopf im schwarzen Pelz und schloss die Augen, wartete darauf, dass die Wunde sich bald schließen würde. Dies tat sie auch bald. Dennoch blieben beide Wölfe, wo sie waren. Zu einer großen, rot-schwarzen Fellkugel zusammengekuschelt. Nun verstanden beide, was der Alpha einst gemeint hatte. Nun waren beide Jungen Werwölfe.


» Mein Leben für Deins «

Der Weg, wie beide Jungs von Cyril's Sein als Werwolf erfahren haben, war zwar schmerzlich, aber so erleichtere es ihnen vieles. Cyril ging es dadurch physisch besser, die kalten Nächte setzten ihn nun nicht mehr zu. Nachts reisten oder schliefen beide als Wölfe zusammen, während sie tagsüber herumreisten. Sie wollten an einen Ort, wo sie ohne Bedenken leben konnten. Wo sie glücklich werden konnten. Wobei sie immer glücklich waren, solange sie sich hatten, die zwei Liebenden.
So vertraut und glücklich verflogen die nächsten Monate wie im Flug. Schon bald war ein Jahr vergangen, doch war immer noch kein Ziel in Sicht. Beide Wölfe lagen nachts aneinandergekuschelt im Wald, verdeckt von Sträuchern. Es war eine ruhige und sternenklare Nacht gewesen - doch sollte sie nicht so ruhig bleiben. Erschrocken hob Lyall den Kopf und spitzte die Ohren, als er in der Nähe Schritte und Stimmen hörte. Er schnupperte - Schießpulver, Silber und fremdes Wolfpelz. Welches schon einige Zeit keinen Haupt mehr schmückte. Werwolfjäger. Schnell weckte Lyall seinen Liebsten und beide wollten fliehen, da wurden sie schon entdeckt. Von allen Seiten waren Menschengestalten zu sehen, alle bewaffnet. Es waren so viele - hat man sie verfolgt? Die Menschen waren so viele, dass sie fliehen mussten. Sonst würden sie bei einem Angriff von allen Seiten beschossen werden.

Lyall deutete seinem Liebsten, schnell durch das Unterholz zu verschwinden, ehe er ihm dicht folgte. Doch waren die Werwolfjäger ihnen auf der Spur. Und gut bewaffnet. Cyril und Lyall wurden bereits seit drei Stunden verfolgt. Inzwischen stürmte und gewitterte es, die schöne Nacht war wie weggeblasen. Das Wetter, die Anstrengung, die Angst und die Sorge um den Anderen waren sehr kräftezerrend. Vor allem sah Lyall seinem Schatz die Erschöpfung an. Schweren Herzens musste der rote Wolf eine Entscheidung treffen. Für das Wohlergehen und Leben seines Liebsten.
Seinem Gefährten über das Ohr leckend, bat er ihn, egal was ist, er soll weiterrennen. Egal was er hört und sieht, er solle weiterrennen, bis er sicher ist. Er zog ein letztes Mal den Duft seines Liebsten ein, ehe er ihn nach vorne scheuchte und selbst zurückrannte. Zurück zu den Werwolfsjägern. Bei diesen angekommen, leitete er sie von der Richtung weg, in der Cyril unterwegs sein sollte. Wenn sich die Gelegenheit bot, da streckte er einen Werwolfsjäger nieder. Doch war er stets darauf bedacht, nicht selbst verletzt zu werden. Er musste überleben und zu seinem Liebsten zurückkehren. Um jeden Preis.

Die Verfolgung hielt nicht lange an, dann war Ende. Lyall stand vor einem Abgrund, der bestimmt hundert Meter tiefer in einer Schlucht enden sollte. Doch was da unten war, konnte der Wolf nicht sehen. Dazu war es zu dunkel und stürmisch. Den Abgrund hinunterstarrend wusste Lyall, hier war Ende. Da es nun keinen Ausweg mehr geben würde. . . dann konnte er auch dafür sorgen, dass keiner der Jäger dazu imstande war, seinen Liebsten weiter zu verfolgen. Dies konnte er ändern.
Er stürzte sich auf die Werwolfjäger, wurde natürlich auch verletzt. Doch machte ihn dies nicht aus, er wütete weiter. Hoffte, Cyril war weit weg und in Sicherheit. Lyall wimmerte und verzweifelte innerlich an den Gedanken, seinen Liebsten nie mehr wiedersehen zu können. In diesem sentimentalen Moment wurde Lyall unaufmerksam, was direkt ausgenutzt wurde. So fand sich im nächsten Augenblick im Brustkorb des Wolfes ein Messer mit silberner Klinge wieder. Lyall wollte seinen Angreifer zu Boden ringen, dieser versuchte Lyall zu töten, indem er das Messer fester herumbewegte, in der Hoffnung, das Herz zu treffen. Aber zuvor zerbiss Lyall die Kehle des Jägers.

Doch so geschwächt von der lebensbedrohlichen Wunde, ging Lyall zu Boden. Vorerst. Die Jäger dachten, sie haben den Werwolf getötet, sie waren schon dabei ihn zu fesseln. Doch dann geschah etwas - etwas, was bis zum Zeitpunkt auf Isola nur zwei Mal geschehen war. Der Wolfskörper regte sich. Wuchs, verformte sich. Zu etwas, was wohl auch keiner der Jäger je erblickt hatte.
Das, in was sich Lyall verwandelte, konnte man wirklich als Werwolf bezeichnen und nicht mehr als zu groß geratenen Wolf. Stattdessen glich er nun einem wolfisches Monstum. Größere Klauen, fähig auf den Hinterbeinen zu laufen. Aufgestellt 2,7 Meter groß und ein Blick, der deutlich zeigte, es war ein unkontrollierbares Monstrum in Rage. War dies die wahre Werwolfsform Lyall's? Er selbst hatte soetwas noch nie mitbekommen.
Die Wunde auf der Brust wuchs sehr schnell zusammen, doch blieb eine große Narbe. In der Zeit griff Lyall ihn seiner Tobsucht die Wolfsjäger an und streckte alle nieder. Das, was dort geschah, war wirklich grausam.
Nach diesem Tötungswahn war der Rotschopf dabei sich in seine Wolfgestalt zurück zu verwandeln. Seine Sinne waren getrübt, ihm war nicht ganz klar, was gerade geschehen war. Ehe er mehr nachdenken konnte, fiel ein Schuss. Der Jäger, welcher diesen noch vergeblichst von sich gegeben hatte, sackte dann tot zusammen. Der Schuss striff Lyall zwar nur, doch dadurch, dass er schon so geschwächt war, taumelte er zurück. Taumelte bis zu dem Abgrund, in welchen in der dann hinunterstürzte, in die dunkle Tiefe. Während des Falls, war sein Bewusstsein getrübt. Er erinnerte sich nur schwach an das Geschehene. Der Kampf hallte nur schwach in seinem Hinterkopf herum, doch an eines erinnerte er sich genau. Cyril. Sein liebster Cyril, zumindest dieser würde noch weiter leben. Er hoffte so sehr, dass er auch ohne den roten Wolf glücklich werden konnte. Lächelnd schloss er die Augen, aus welchen Tränen hervortraten, ehe ihm die Dunkelheit heimsuchte. Cyril.


» Ein Leben ohne Dich? «

Hustend und röchelnd wachte Lyall an einem steinigen Ufer auf. Hustete gefühlt 100 Liter aus seinen Lugen, ehe er sich zurücklehnen konnte, um durchzuatmen. Seine Gedanken zu ordnen. Als sich Lyall an alles erinnerte, musste er anfangen zu weinen - die Trennug von Cyril, der Kampf, die. . . Verwandlung. Was war da nur geschehen? Das Ganze kam ihm so surreal vor. Das konnte doch unmöglich alles passiert sein. Er blickte auf seinen Burstkorb, wo er noch deutlich die Verletzung des Silbermessers vernehmen konnte. Sie war noch offen und verheilte nach richtig. Zum ersten Mal hatte Lyall am eigenen Leib erfahren, was Silber bei einem Werwolf bewirkte.
Der Rotschopf wollte aufbrechen, nach seinem Liebsten suchen. Ihm zeigen, dass es ihm gut ging und das er lebte. . . sich davon überzeugen, dass sein Liebster noch lebte. Aber das tat er. Er wusste es einfach. Doch konnte er nicht aufbrechen, wenn er so verwundet war. Lyall musste sich ein Versteck suchen und solange warten, bis die Wunde verheilt war. Dann konnte er nach seinem Schatz suchen.  

Er verging eine ganze Woche, bis die Wunde so verheilt war, dass Lyall sich wieder normal fortbewegen konnte. Diese Tage ohne Cyril waren für ihn ein Qual gewesen. Sie schienen niemals vorbeizugehen. Wo er endlich wieder laufen konnte, machte er sich auf die Suche nach seinem Liebsten. Er wollte an den Ort zurückkehren, wo sie getrennt wurden, da bemerkte er erst, wie weit er vom Ort des Geschehens entfernt war. Der Fluss, welcher am Ende des so dunklen Abgrund gelegen hatte, hat den Wolf gut 100 Kilometer davongetragen. So schnell er konnte kehrte er zurück, brauchte aber bis in die Nacht, da er sich wegen seiner Verletzung oft ausruhen musste.
Am Ort des Kampfes angekommen. . . ging er direkt wieder der Spur von Cyril nach. Ganz schwach vernahm er den Geruch seines Liebsten - in der Nähe des Kampfplatzes. War er dort gewesen? Besorgt suchte er die ganze Umgebung ab. Folgte der Fährte seines Freundes so weit, wie er konnte. Doch irgendwann verblasste sie. Auf der Suche fand er auch noch deutliche Anzeichen von Werwolfsjägern. Er musste welche übersehen haben. . . und sie Cyril gefunden. Ob sie ihn-? Lyall kehrte an jeden Ort zurück, an den er und Cyril einst waren. Wartete dort tagelang. Er war überall - außer im Wald seines alten Rudels. Seit bestimmt schon drei Monaten war Lyall auf der Suche nach seinem Liebsten. Er wusste nur noch ein Ort, wo der Schwarzhaarige sein konnte.


» Andenken an Dich «

Der rote Wolf fand sich vor dem Haus wieder, an dem Cyril und Lyall sich das erste Mal näher gekommen waren. Als Cyril weggelaufen war, sein leeres Haus vorfand und Lyall in zurück in Sicherheit gebracht hat. Das erste Mal, dass sich beide nahe gewesen waren, auch wenn aus traurigen Anlass. Er betrat das Haus und roch Cyril so stark, wie seit langem nicht mehr. Der Geruch war blass, aber dennoch stark. . . man merkte einfach, dass der Junge hier jahrelang gelebt hat. Behutsam schritt der Wolf durch das große, leere Haus. In jedem Raum, in den er blickte, jaulte er leise nach dem Schwarzhaarigen. Doch war keiner da. Im Wohnzimmer hatte sich der Wolf Bilder angesehen. Bilder von Cyril. Eines, auf dem der Junge sehr gut und alleine zu sehen war, nahm er an sich, ehe er weiterschritt. Bald kam Lyall in dem Zimmer an, wo der Geruch seines Liebsten am Stärksten war. War dies sein Quartier gewesen. Er legte sich in das Bett, drückte das Bild an sich und versuchte seinen Kümmer zu dämmen. Doch der Duft seiner Liebe ließ ihn nur zurückblicken. Bald schlief er ein.
Auch dort verlieb er einige Tage, schlief immer im Bett seines Liebsten. Seit ihrer Trennung träumte er jede Nacht von ihm. Auch, wie sie sich wiederfanden. Wie sehr er sich wünschte, dass dieser Traum bald Wirklichkeit wurde. Doch musste er sich eingestehen, dass das warten nichts mehr bringen würde. Er musste weiterziehen und nach seinem Liebsten suchten.
Ehe er aufbrach, suchte er nach etwas, worin er das Bild aufbewahren konnte. Er fand ein altes, ründliches Medallion. So gut es ging tat er das Bild in das Medallion, ehe er sich die Kette um den Hals tat. Das Band der Kette hielt er extra lang, damit sie nicht zu eng wurde, wenn er sich verwandelte. Danach ging seine Reise weiter.


Wochen zogen ins Land, Monate. Lyall roch seinen Freund nicht mehr. Es schien wirklich so, als sei Cyril vom Erdboden verschluckt worden. Doch gab Lyall nicht auf. Er konnte und wollte nicht. Cyril war der einzige Sinn in seinem Leben gewesen. Er würde ihn niemals aufgeben. Die Vollmonde kamen und gingen. Lauschte nachts, ob er seinen Freund hörte. Gab auf hochgelegenen Orten ein Jaulen von sich, welches den Namen seines Liebsten trug. Doch fand er ihn nicht. Sein Jaulen fand kein Gehör. Er suchte nicht nur in Wäldern, auf Feldern. Sondern auch als Mensch in Städten. In einer Stadt sah Lyall im Schaufenster eines Geschäfts einen Fernseher. Dort lief etwas über Pinguine, was er ganz toll fand. Er war sehr fasziniert von diesen Wesen - dann erinnerte er sich an den Pinguinförmigen Stick von Cyril und war wieder deprimiert.
Lyall war wieder zu seinem Freund hingerissen. Er wusste nicht warum, aber irgendwie tat sein Körper dies automatisch - er ging in ein Spielzeuggeschäft und klaute dort ein Pinguinplüschtier. Dies nannte er Cyril. Zwar fragte er sich, warum ein Pinguin und kein schwarzer Wolf - aber er war dennoch zufrieden. Mit diesem Plüschpinguin kuschelte der rote Wolf dann jede Nacht und dachte dabei an seinen Freund. Ob dies tröstlich war oder ihn mehr frustrierte, dies wusste er nicht.


» So nah & doch so fern «

Es waren sicherlich schon zwölf Monate vergangen, seitdem die zwei Wölfe getrennt wurden. Heute durchstriff Lyall als Mensch eine große Stadt. Er fühlte sich gar nicht wohl und wollte am liebsten direkt in den nächsten Wald rennen. Es war laut, es war viel Gedränge und es stinkte. Dieser ganze Qualm, welcher aus diesen Autos kam. Diese komischen, leuchtenden Stöcke, welche sich andere Menschen in den Mund steckten und dann selbst Qualm von sich gaben. Diese ganzen Gerüche brannten dem Rotschopf in Nase und Augen. Er wollte schon kehrt machen und wirklich raus aus dieser Stadt, da vernahm er einen Geruch - Cyril?! Der Kopf des Violettäugigen schwang um. Er hat Cyril gerochen, dass wusste er ganz genau. So schnell er konnte folgte er dem Geruch, welcher sich fortbewegte.
Die Sonne war bereits fast untergegangen, als Lyall den Ursprung des Geruchs gefunden hatte. Er fand sich in einem Park wieder, bei einer Halfpipe. Bei dieser hingen einige Typen ab, ungefähr drei, vier Jahre älter als der Rotschopf selbst. Und von zwei dieser Typen ging der deutliche Geruch von Cyril aus. Und wo er näher kam, konnte er den Geruch noch besser zuordnen - Cyril's Blut. Vollkommen gereizt fragte Lyall die Typen nach Cyril. Diese lachten nur und gaben zu, ihn zu kennen. Prahlten vor ihren Freunden damit, dass sie die 'Schwuchtel' verprügelt und eine Lektion erteilt hatten. So von ihren Kumpels gelobt, fiel keinem auf, wie sich die violetten Augen rot färbten. Der Träger dieser ein lautes und bedrohliches Knurren von sich gab. Erst da blickten alle zu dem Jungen - er verwandelte sich in keinen Wolf, doch nahm er deutliche, wolfische Züge an. Rote Augen, knurren, spitze Zähne und seine Haare stellten sich auf. Das war der Moment, in dem 5 17-18 Jährige von einem 14 Jährigen Jungen verkloppt wurden. Zwar verwandelte er sich nicht, doch hatte er deutlich die Stärke eines Wolfes.

Nachdem die Klopperei durch war und die ganzen Typen abgehauen waren, beruhigte sich Lyall allmählich. Während seine wolfischen Züge zurück gingen, wurde ihm eines klar - Cyril lebt! Und er war. . . direkt in der Nähe! So schnell der Rotschopf als Mensch konnte, durchstriff er die Stadt, auf der Suche nach dem Geruch seines Liebsten. Bald auch fand er eine Fährte, welcher er folgte. Voller Wiedersehensfreude und Sehnsucht trugen ihn seine Beine durch die Straßen, durch die Menschenmengen. Bis er an dem Ort ankam, wo der Geruch plötzlich weg war. Wie vom Erdboden verschluckt. Lyall stand in mitten eines großen Flughafens. Verzweifelt suchte er nach seinem Liebsten, woraufhin ein Wachmann den verwirrten Jungen ansprach. Fragte, was er suchte. Als Lyall sprach, er suche seinen Freund den er nicht findet und fragte, wo er sei, erklärte der Wachmann Lyall die Funktion eines Flughafens. Und sprach, dass der Freund des Kleinen womöglich in den Urlaub oder so geflogen sein.

Vollkommen geknickt und verwirrt verließ der Junge den Flughafen. Er konnte es nicht glauben. Er war Cyril so nahe gewesen. . . und nun soll es einfach so vorbei sein? Cyril war weg? Nein, dies konnte er nicht glauben. Verzweifelt rannte er durch die Straßen, wollte Cyril riechen. Irgendwo musste er sein. Irgendwo musste er seinen Geruch finden. Ihn finden und wieder bei ihm sein. Vor einem Wohngebäude vernahm er den Geruch seines Liebsten. Aber auch den Geruch der zwei Typen, die ihn verprügelt hatten. Es war mitten in der Nacht, als der Junge sich in den Keller schlich, indem er sich durch eines der offenen Fenster quetschte. Er ging das Treppenhaus hoch, indem er seinen Liebsten roch. Den Stufen folgend stand er bald vor einer Tür. Doch wie sollte er da nun reinkommen. Ohne weiter darüber nachzudenken verwandelte sich in einen Wolf und rammte die Tür auf. Folgte den Geruch in ein Zimmer, sprang die Tür auf. Den Schrei des Jungen, welcher im Bett geschlafen hatte und nun voller Angst den Wolf ansah, blendete er aus. Er roch Cyril so stark, als ob dieser hier im Raum wäre. Aber es war keiner da. Wimmernd und fiepend drückte er die Nase an eine Tasche mit Kleidung, welche nach dem Schwarzhaarigen roch. Er legte die Ohren an und legte sich vor die Tasche, schleckte über diese. Der Junge beruhigte sich, sah dem verwirrt zu. Er wollte etwas sagen, da kam schreiend die Mutter des Jungen ins Zimmer und wollte den Wolf mit einem Messer verscheuchen. Draußen vernahm er diese schrillen und jaulenden Laute, wie schon damals in der Stadt, wo Cyril beim Klauen erwischt wurde.
Den stechenden Schmerz des Messers in seiner Seite ignorierte er, wusste aber, dass er verschwinden musste. Cyril war nicht da. Nur der Geruch. . . Wimmernd stand er auf, mit der Tasche im Maul. Sah nochmals zu dem Jungen, der einfach nur irritiert war und der vor Panik weinenden Mutter. Da er schwere und schnelle Schritte im Treppenhaus vernahm, sprang er durch das Fenster. Die Scherben im Fell ignorierte er, auch den Schmerz des aufkommen auf dem Boden. Er war aus dem zweiten Stock hinuntergesprungen. Er sah die Autos mit den blinkenden Lichtern vor dem Wohngebäude. Die Schüsse, die erklangen, als er entdeckt wurde. Er musste hier weg. Lief durch die Straßen, hinaus aus der Stadt. Solange in die Dunkelheit, bis all der Lärm verblasst war.

Mitten auf einem Feld stand er. Es war ruhig, er vernahm nur das Zirpen von Grillen und die Regungen von Nagetieren im Gras. Sonst war es still. Der Wolf blickte zurück, es war weit und breit keine Stadt mehr zu sehen. So schritt er weiter, bis er an einer alten Scheune ankam. Dort legte er sich in Stroh, legte die Tasche neben sich ab. Erst da zog er das Messer aus seiner Seite, worum sich die Wunde bereits verkrustet hatte. Leise wimmerte er, doch dann viel mehr, wo er an seinen Liebsten dachte. Cyril. . . war einfach weg. Wimmernd und leise jaulend vergrub er das Gesicht in der Tasche, in der Kleidung die nach seine Liebsten roch. Erst als die Sonne wieder aufging, schlief der Wolf langsam ein, in einen unruhigen Schlaf.


» Ein ersetztes Ich «

Die Zeit verging weiter, inzwischen war Lyall 15 Jahre alt. Seit zwei Jahren war er inzwischen von seinem Liebsten getrennt. Doch glaubte er immer noch feste dran, ihn irgendwann zu finden. In dieser Nacht schritt Lyall durch einen tiefen und dunklen Wald. An sich war dies nichts sonderbares - doch irgendwie hatte er ein komisches Gefühl. Da es recht stürmisch war und regnerisch, konnte er nichts erschnüffeln. Er beschloss gerade, schnell weiterzugehen, weil er keinen potenziellen Feind erschnüffeln konnte - da vernahm er in der Nähe ein wimmern. Aufmerksam hob der rote Wolf die Ohren, versuchte den Ursprung des Wimmers wahrzunehmen. Sein Kopf ging in eine andere Richtung, als er es nochmal vernahm. Ganz deutlich in der Nähe. Langsam folgte der Wolf dem Laut, bis er an einer Lichtung ankam. Hier roch es. . . nach Blut. Silber. Leichen.
Erneut vernahm er das Wimmern. Ganz nah in einem Gebüsch konnte er eine kleine Gestalt vernehmen. Die Gestalt eines kleinen Wolfwelpen. Dieser schreckte zurück, als er Lyall sah, doch sprach er zum Kleinen, dass er sich nicht fürchten müsste. Im nächsten Moment rannte der Welpe zu ihm und drückte sich wimmernd in das rote Fell. Vorsichtig schleckte er über den Kopf des Kleinen. Da vernahm er einen Geruch, der ihn bekannt vorkam. Doch er wusste nicht woher. Lyall fragte das Junge, wo dessen Eltern waren, woraufhin es wimmerte, dass böse Zweibeiner da waren und sie fangen wollte. Seine Mama habe ihn ins Gebüsch geschubst und gesagt, es solle leise sein, damit es nicht bemerkt wurde. Die Eltern haben mit den Zweibeinern gekämpft, doch wurden sie schlussendlich gefangen. Sofort wusste der rote Wolf Bescheid. Werwolfsjäger.

Der Kleine würde ohne seine Eltern sterben. Das stand offen auf der Hand. Wie alt war das Kleine? Lyall schätze den Welpen maximal auf drei Jahre. Was sollte er nun tun? Er würde den Kleinen nicht alleine lassen, niemals. Doch so ein Baby brauchte seine Mama. Lyall zuckte mit den Ohren. Er brachte das Kleine in einen holen Baumstumpf, hüllte ihn in Kleidung aus seiner Tasche ein. Er sprach, das Kleine solle kurz warten. Mama und Papa sind gleich wieder da. Den Baumstumpf verdeckte er mit etwas Gestrüpp. Danach folgte er dem Geruch. Der Blutspur.
Eine riesige Scheune im Wald war sein Ziel. Rundum dieser befanden sich einige Hütten, im inneren der Scheune vernahm er ein Knurren. Ein lautes und tiefes. Lyall zuckte mit den Ohren. Dieses Knurren. . . irgendwoher kannte er es. Doch er wusste nicht woher. Der rote Wolf überlegte. Was solle er nun tun? Wenn die Werwolfjäger zwei ausgewachsene Wolfe fangen konnte, hatte Lyall alleine keine Chance. Er brauchte einen Plan.
Verdeckt schlich er zu einem dieser stinkenden Autos, welche in der Nähe standen. Unter eines versteckte er sich, schnupperte. Da vernahm er etwas direkt in der Nähe. Schießpulver. Der Wolf überlegte, ehe er zu einer Kiste ging, in welcher ein Sack mit de schwarzen Pulver drin war. Mit aufgestellten Ohren lauschte er, ob sich jemand näherte. Doch schienen alle in der Scheune zu sein. Wo er männliches Knurren und weibliches Wimmern vernahm. Er musste sich beeilen.

Das Pulver verstreute er bei dem Auto und etwas an der Scheune, da war es schon leer. Jetzt musste er nur noch etwas finden, wie er es entzünden konnte. Sich umsehend, wurde sein Problem von einem der Werwolfjäger gelöst. Den hatte er einer dieser leuchtenden Stinkeäste im Mund, welches er wegschnippste - direkt auf das Pulver. Dieses ging sofort hoch, samt Wagen. Durch den Wagen, die nächsten in der Nähe, ein riesiger Flammenhaufen entstand. Die Scheune fing an der Seite auch an zu brennen.
Kurz war Lyall schockiert, was für eine Wirkung dieses Pulver gehabt hatte. Doch reagierte er dann schnell, denn waren die Jäger nun abgelenkt. Von der anderen Seite aus rannte er in die Scheune, legte die zwei Werwolfsjäger, welche auf die Wolfe aufpassten, um. Dann wollte er schnell die Fesseln von dem männlichen Wolf durchbeißen, da schockte er. Diese Augen. . . Lyall stand wie erstarrt da. Dieses Werwolfspaar. . . der Junge stand vor seinen Eltern. Seine Eltern, die ihn damals zum Sterben zurückgelassen haben. Welche nun ein anderes Junge hatten. Welches sie nicht ausgesetzt haben. . .
Ein Schuss, welcher nur knapp an seinem Ihr vorbeiging, ließen ihn wieder aus seiner Trance. Schnell biss er die Fesseln durch, von Weibchen und Männchen, ehe er hinauseilte. Die zwei erwachsenen Wölfe hinterher und hinter diesen die Jäger.

Seine Mutter schien verletzt, denn wimmerte sie und fiel immer weiter zurück. Natürlich griff sein Vater die Jäger an, um seine Frau zu schützen. Und sie brauchten Hilfe. Würde er jetzt wegrennen, war alles umsonst. Der Welpe würde seine Eltern verlieren. Ihre Eltern.
Der rote Wolf half dem Größeren die Jäger niederzustrecken. Dann standen sie alleine da, zu dritt. Seinen Eltern gegenüber. Doch ob diese ihn erkannten, dass wusste er nicht. Aufjedenfall wirkten sie nicht friedlich auf ihn - sein Vater stellte sich schützend vor seine Mutter, knurrte ihn bedrohlich an. Befahl Lyall zu verschwinden. Ehe Lyall reagieren konnte, fiel ein Schuss, die Mutter jaulte auf. Einer der Werwolfjäger hatte sich gerührt und geschossen. Wie bei ihm damals am Abhang.
Der Vater knurrte auf und tötete den Jäger nun wirklich. Die Mutter ging verletzt zu Boden, blutete am Brustkorb. Dann tat sein Vater etwas, wohl aus blinder Wut und Verzweiflung - er griff Lyall an. Knurrte, der rote Wolf sei Schuld, dass eine Frau nun verletzt war. Er wollte nicht, doch er musste sich wehren.

Knurrend, mit krallen und gefletschten Zähnen rauften sich die zwei Wölfe am Boden. Der Größere war stärker und Lyall überlegen. Vor allem mit dieser blanken Wut. Lyall jaulte auf, als er zu Boden gedrückt wurde. Die Zähne seines Vaters im Nacken, feste und schonungslos zu Boden gedrückt. Lyall bekam keine Luft, ihm wurde schwarz vor Augen. Vor seinen Augen eine der beiden Taschen, die er immer bei sich trug. Seine Tasche. Aus dieser der Plüschpinguin lugte. Cyril. . .
Der Vater drehte sich etwas, wollte dem roten Wolf das Genick verdrehen und den Rest geben. Dabei tat er etwas, was sich als sein Fehler erweisen wollte - er trat auf das Plüsch. Mit vollem Gewicht und Krallen, brachte des Plüschtier zum Reißen. Die Füllung kam raus, Lyall weitete die Augen. Für ihn ging da gerade mehr als ein Plüschtier kaputt. Vor seinen Augen sah er Cyril, verletzt am Boden. Verblutend, sterbend. Alleine. Er hat seinen Liebsten einfach nicht finden können. Retten, wenn dieser in Not gewesen war. Dies legte zum zweiten Mal in Lyall's Leben einen Schalter um.

Ein tiefes Knurren erklang, gefolgt von einem Jaulen. Der große Wolf wisch irritiert zurück, als der rote Wolf sich anfing zu verformen. Er wurde größer, nahm mehr die Statur eines Menschen an. Ein richtiger Werwolf. Lyall griff blind seinen Vater an, schubste seine verletzte Mutter weg, die dazwischen gehen wollte. Jaulend landete sie im Gebüsch, doch scherte er sich nicht drum, sondern griff weiter seinen Vater an. Sie rauften sich, doch schaffte der Werwolf mit Leichtigkeit den Älteren runterzudrücken. Er biss ihm in die Kehle und wollte es mit eine Ruck beenden. Da stockte die Bestie. Neben sich vernahm er ein verzweifeltes knurren und wimmern. Doch nicht von der Mutter - von dem Welpen. Die glühenden Augen schellten zur Seite, entdeckten den Kleinen, welcher mit gesträubten Fell da stand. In den Augen Angst, Verzweiflung und Trauer. Dieser kleine Fellknäuel wollte seinen Vater retten. Ihren Vater.
Das Knurren des Werwolfes ließ nach, der Biss lockerte sich. Die Gestalt wurde kleiner, wieder zu dem roten Wolf, während er von seinem Vater stieg. Dieser sprang sofort trotz Wunde auf, stellte sich schützend um den Welpen. Auch die Mutter kam angehumpelt und putzte liebevoll den ihren Sprössling. Lyall nahm mit Rückwärtsschritten langsam Abstand, betrachtete das Trio. Der Vater knurrte, doch verblasste es irritiert, als Lyall eine Frage stellte: ,,Warum er und nicht ich. . .?" Auch die Mutter blickte irritiert auf, beide schienen nun den roten Wolf zu erkennen. Doch bevor noch ein Wort fallen konnte, schnappte sich Lyall das kaputte Plüschtier und seine Tasche, lief davon. So weit wie er nur konnte.

» Der Wolf & der Pinguin «

Es vergingen weitere Monate, in welchen Lyall auf der endlosen Suche nach seinem Liebsten war. Eigentlich geschah immer dasselbe - er suchte einen neuen Ort auf, blieb dort zwei, drei Tage, bis er alle Ecken gründlichst durchsucht hatte und reiste dann weiter. Zwischendurch hinterließ er Spuren, für Cyril, falls dieser mal an diesem Ort vorbeiging. Dieser hatte einmal komische Striche in einen Baum geritzt, welche "C + L" heißen sollten, ihre Initialen in einem Herz. Damals sprach der Schwarzhaarige, dies symbolisiert ihre Liebe. Da der Rotschopf nicht genau wusste, was sowas sein sollte, es aber dennoch toll fand, entschied er sich dazu, dies als Erkennungsmerkmal für Cyril zu verwenden.
Gerade war er dabei gewesen, an einer Küste in einem Fells das Herz samt Initialen einzuritzen, da vernahm er einen seltsamen Geruch. Etwas näherte sich ihm - es roch salzig und. . . fischig. Aber nicht fischig, wie ein Fisch. Aber gleichzeitig doch. Der Geruch war ihm fremd, weshalb er aufblickte. Um den Felsen, vor dem er saß, kam etwas gewatschelt. Etwas, was dem Rotschopf vollkommen begeistern ließ - ein Pinguin! Die Tatsache ignorierend, dass dieser eine Fliege trug und gerade dabei war, Lyall nach dem Weg zu fragen, warf er den Pinguin um und knuddelte ihn durch. Sein Lieblingstier! Direkt bei ihm! Lyall war voller Freude - so sehr, dass er die Schreie des Pinguin nicht bemerkte, dass er ihn bitte nicht fressen soll.

Nach der Knuddelattacke und dem riesen Schock seitens des Pinguins, saßen beide auf dem Felsen und redeten. Der Pinguin stellte sich als Nigel vor, welches aus der Arktis kam. Er hatte sich auf einen Fischkutter geschlichen, welcher ihn nach Europa brachte. Der Traum von Nigel war es nämlich, die Welt zu erkunden. Doch wurde er in der letzten Stadt von Hunden gejagt, weshalb er weglaufen musste und sich schließlich an der Küste verirrt hatte. Als er Lyall erblickt hatte, war er froh, dass er jemanden nach dem Weg fragen konnte - mehr oder weniger. Denn wusste Lyall ja auch nie, wo er war. Er reiste einfach weiter.
Nigel war nicht traurig drum, stattdessen freute er sich, die Bekanntschaft mit Lyall gemacht zu haben. Und fühlte sich geschmeichelt, dass er das Lieblingstier von dem Werwolf war und dieser es voll toll fand, einen mal in Natura zu sehen. Er beantwortete ihn auch sämtliche Fragen, die Lyall über Pinguine wissen wollte. Dafür erzählte Lyall ihm seine Lebensgeschichte. Und es tat gut, mal mit jemanden darüber reden zu können. All das Geschehene mal auszusprechen und verarbeiten zu können.

Den restlichen Tag verbrachten Wolf und Pinguin noch zusammen, am Abend aßen beide leckeren Fisch. Da stellte Nigel dem Rotschopf eine Frage, die diesen verwirrt inne halten ließ - er fragte, warum Lyall nach all der Zeit noch weiter suchte. Cyril war weg und die Chance, dass beide sich wiederfinden, war schier unmöglich. So auf der endlosen Suche würde er doch niemals glücklich werden. Da entgegnete Lyall ihm, dass er ohne Cyril niemals glücklich sein würde. Und er musste wissen, dass es dem Schwarzhaarigen gut ging und das dieser glücklich war. Erst dann konnte er ruhen. Nigel war überwältigt von Entschlossenheit und Liebe gegenüber des verschwundenen Werwolfes. So beschloss er, seinem neuen Freund mit all seinen Mitteln zu helfen.

» Die letzte Hoffnung - Isola «

Fortan reisten Pinguin und Wolf zusammen herum. Zwar nur für gut drei Monate, doch tat die Gesellschaft beiden gut. Nigel kannte sich in der Gesellschaft besser aus und konnte Lyall's Menschenform gut dazu nutzen, um in Städten weiter zu kommen und nach Informationen nach dem Liebsten des Rotschopf's zu suchen. Es war komisch für Lyall, mit Menschen auf Nigel's Hinweis hin zu agieren. Bis auf Cyril hat er nie mit welchen gesprochen. Er fühlte sich dabei nicht ganz wohl. Nigel brachte ihm einiges über Menschen und deren Eigenarten ein. Durch diesen bekam er eine bessere Menschenkenntnis und wusste, wie er Menschen einordnen und deren Absichten erkennen konnte. Immer wieder stellte er fest, dass er sich in solch großen Zivilisationen einfach nicht wohl fühlte. Wie Cyril es ausgehalten hat, in einer Stadt zu leben? Womöglich, weil dieser auch unter Menschen aufgewachsen war. Lyall dagegen. . . kannte nur den Wald und die Natur.

Eines Tages, während der Rotschopf in einer Gasse vor sich hindöselte, kam Nigel aufgeregt angewatschelt. Er weckte Lyall mit starken Gerüttel und sprach davon, er habe eine heiße Spur gefunden. Einen Ort, an dem er Cyril tatsächlich antreffen konnte. Vollkommen überwältigt lauschte Lyall den Worten über die Insel, welche übernatürliche Wesen aufnahm und ihnen ein Zuhause bot. Das klang in den Ohren des Wolfes einfach zu schön. Schon bald könnte er seinen Liebsten wieder in den Armen halten!
Zusammen brachen Nigel und Lyall auf, gingen den Anhaltspunkten nach. Dort folgten sie erneut welchen, immer so weiter, bis sie sich sicher waren, dass es die Insel wirklich gab und sie diese bald erreichen würden. Lyall war voller Freude und Aufregung, da nahm sein guter Freund ihn nochmals zur Seite. Er sprach, auch wenn Cyril nicht auf dieser Insel sein sollte - er solle dort zur Ruhe kommen und glücklich werden. Lächelnd verneinte Lyall und sprach erneut, dass er nur mit Cyril glücklich sein konnte. Doch verstand er, der Pinguin meinte es nur gut mit ihm.

Bald sollten sie da sein - doch sollte sich nun die Wege von Wolf und Pinguin trennen. Sie hatten eben andere Ziele. Lyall wollte nur zu seinem Schatz und Nigel wollte die Welt erkunden. Dies ging auf Isola nicht. Doch versprachen sich beide, dass sie sich irgendwann wiedersehen würden. Und dann würden sie sich alles erzählen, was sie nach ihrer Trennung erlebt haben. Sollte Lyall nun wirklich seinen Liebsten endlich finden, würde es nicht allzu viel zu erzählen geben. Doch war ihm das mehr als Recht - keine Geschichte wäre für ihn schöner, als die von ihrer Wiedervereinigung und ihrer Liebe. Das wollte er, so sehr.
Etwas wehmütig wegen Nigel, aber voller Freude und Aufregung für Cyril, ging der rote Wolf weiter, um die letzten Kilometer zu überbrücken, die ihm von der Insel Isola trennten.

» Ich hab nie aufgehört Dich zu lieben «

Es war nachts. Lyall betrat die Insel und fing einfach einen Weg entlang. Er wusste nicht, wohin er gehen sollte - er schritt einfach dorthin, wohin seine Beine ihn trugen. Irgendwann stand er vor einem Gebäude, unschlüssig, was er nun tun sollte. Einfach durch hineingehen? Er betrachtete das im Mondschein erleuchtete Gebäude, als ein Windzug um dieses herum zu ihm zog. Dadurch vernahm er die Gerüche verschiedenster Personen. Und einen Geruch, den ihn erstarren ließ - Cyril! In seinem Kopf hallte immer wieder der Name seines Freundes und vor seinem inneren Auge sah er das Bild von diesem. Sein Liebster war hier, er wusste es ganz genau!
Die Beine trugen ihn ins das Gebäude, durch welches er hastete. Der Geruch seines Liebsten war überall und so stark. Vollkommen überwältigt brauchte er etwas, ehe er die richtige Fährte vernahm. Die frischeste. Dieser folgte er, mit zitternden Fingern und einem flachen Atmen. Vor Aufregung glaubte er, ihm würde gleich das Herz aus dem Brustkorb springen. Vor einem Zimmer angekommen, betrat er es einfach und blickte sich um.

Und dort lag er. Friedlich schlafend in seinem Bett, leicht erleuchtet von dem Mondlicht, welches durch das Zimmerfenster fiel. Vollkommen von seinen Gefühlen übermannt, stand er einen Augenblick ruhig da. Ehe er sich neben das Bett seines Liebsten kniete und ihn betrachtete. Er strich ihm über die Wange, stellte so fest, dass sein Liebsten wirklich da lag. Tränen bannten sich ihren Weg frei und ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Lyall hatte es geschafft, er hatte endlich seinen Schatz gefunden. Was sollte er nun tun? Ihn wecken? In die Arme schließen? Egal was es war. . . sie waren nun vereint, da spielte es keine Rolle, was er als nächstes tat. Ihre Liebe würde nun wieder entblühen.
Lyall stand auf und zog sich seine dreckige Kleidung aus. Dann legte er sich zu dem Schwarzhaarigen unter die Decke, nahm ihn in den Arm und kuschelte sich an. Noch immer konnte er sein Glück kaum fassen, so betrachtete er seinen Liebsten, ehe er irgendwann in einen friedlichen Schlaf glitt. Und hoffte, das Geschehne würde sich nicht nur als einen wundervollen Traum entpuppen.

Am nächsten Morgen wachte der Rotschopf dadurch auf, dass ihm jemand um den Hals fiel und küsste. Lächelnd öffnete er die Augen, vernahm den vertrauten und geliebten Geruch, Geschmack und Anblick. Sanft erwiderte er und strich seinem Liebsten über die Wange. Als sie sich lösten, sprach er, dass er froh war, seinen Schatz nun gefunden hatte. Die Reaktion dessen war, noch mehr Tränen, ein weiterer Kuss und viel Gekuschel. Freudig lachend und mit Glückstränen, erwiderte er all dies. Bis sie sich lösten, verging einige Zeit. Danach gab es einiges, was sich beide zu erzählen hatten. All das Geschehene fühlte sich nicht mehr so real an, sondern das es bereits lange her war. Das Glück und die Liebe, welche beide wieder einnahmen, war einfach überwältigend.

» Vereint auf Isola «

Nach diesen Ereignissen blieb Lyall auf Isola - er wurde auf dem Internat und im Wohnheim aufgenommen, wo er nun glücklich mit seinem Liebsten leben konnte. Er konnte sein Glück kaum in Worte fassen, endlich mit Cyril glücklich sein zu dürfen.
Bald schon lernte er die Freunde des Schwarzschopfes kennen, mit welchen er sich auch anfreundete. Es waren wirklich tolle Leute, was ihn froh machte. Cyril hatte so tolle Leute um sich gehabt, die für ihn da waren. Auch die Zieheltern des Werwolfes, welche der Heimleiter und ein Erzieher waren, schloss Lyall schnell ins Herz. Er dankte beiden aufrichtig für alles, was sie für Cyril getan haben. Dies tut er auch heute noch. Es gab für ihn nichts schöneres zu hören, dass es seinem Schatz in der langen Zeit gut gegangen ist.
Seitdem waren Cyril und Lyall unzertrennlich, ein Herz und eine Seele - natürlich taten sie auch mal getrennt etwas und mit anderen, doch war ihre Liebe so stark wie nie. Sie waren glücklich und nichts würde sie mehr trennen können. Ihre Beziehung festete sich nur noch mehr und beide Jungs unterstützten und ergänzten sich so gut, wie es nur ging.


So schön auch alles war, so gab es auch mal unschöne Momente. Einer davon war der sogenannte Blutmond. Einige Tage vor diesem hatten die zwei Liebenden ein ungutes Gefühl. Der Vollmond war bereits etwas, was bei den beiden Dinge hervorrufen konnte. Gezwungene Verwandlungen, eine schlechte Selbstbeherrschung. Beide verwandelten sich bei einem Vollmond bereits aus Vorsorge und verschwanden für die Nacht im Wald. Sicher ist sicher. Doch was könnte bei einem Blutmond passieren? Wenn sie sich dann gar nicht mehr oder nur schlecht kontrollieren konnten? Dieses Risiko wollten beide nicht eingehen.
Zwei Tage vor dem Blutmond machten sich beide Werwölfe auf und verließen die Insel. Sie gingen in einem alten Bunker, tief in einem Wald, welchen sie über Recherchen gefunden haben. In diesen gingen sie dann und schlossen sich für vier Tage darin ein. Trotz das sie dem Blutmond nicht direkt ausgesetzt waren, war die Nacht von diesem alles andere als schön. Sie hatten als Wölfe schwere Konzentrationsstörungen, leichte Wahnvorstellungen und Schmerzen. Da Lyall Sorge hatte, sie könnten sich gegenseitig attackieren, begaben sie sich in zwei verschiedene Räume und schlossen die Eisengittertür zwischen dieser. An dieser lagen beide Wölfe die ganze Nacht, hatten ihre Pfoten unter die Tür durchgeschoben und standen sich so bei. Versuchten über schöne Dinge zu reden und diese Nacht bald zu überbrücken.

In den zwei Tagen nach dem Blutmond entspannten sich beide und ihnen ging es wieder besser. Dennoch warteten die eben diese zwei Tage noch ab, ehe sie den Bunker wieder verließen. Erleichtert und glücklich, dass alles glatt verlaufen war, begaben sie sich zurück nach Isola. Wo sie von dem Anblick und den Neuigkeiten einfach nur entsetzt waren. Werwölfe haben die Insel überfallen, Unschuldige und Schüler getötet. Beide waren einfach schockiert und konnten das Geschehene nicht glauben. Der Hass, den sie gegen sie nun spürten, machte es nicht besser. Was sollte nun geschehen? Die Bewohner hassten Werwölfe - sollten sie die Insel nun verlassen?
Man konnte sie davon überzeugen zu bleiben. Auch wenn die nächste Zeit für sie da sicherlich nicht einfach sein würde. Aber ihre Freunde und Familie, sie selbst, waren ja da und standen bei. Darum waren sie sehr froh.
Oft fragte sich Lyall, was geschehen wäre, wenn Cyril und er nicht in den Bunker gegangen wäre. Die Vorstellung, wie sie ihre Mitschüler, Freunde und Familie verletzten oder gar töteten. . . dies drehte ihm dem Magen um. Das Ganze war wohl Glück im Unglück gewesen. Beide beschlossen, sich bei jedem großen Ereignis mit einem Mond, sich wieder im Bunker einzusperren. Denn würden sie jemanden verletzten, töten - dies würden sie sich nie verzeihen.
Und wer wusste es schon - könnte es ein Ereignis geben, wo sie sich am Ende selbst zerfleischen? Dieses Risiko konnten sie einfach nicht eingehen.



» Fähigkeiten «


Stärken:
» flink & agil
» sehr stark (kann gerne Rammbock für eine Tür verwendet werden)
» sehr gute Augen (kann nachts sehen)
» schnelle Regeneration und Wundheilung (Messerschnitt verheilt nach einem Tag, Brüche bereits nach 2-3 Wochen)
» gutes Gehör
» schwimmt wie ein Ass

Schwächen:
» empfindliche Nase (geht um stark Parfümierten einen hohen Bogen)
» gutes Gehör = anfällig für schrille Töne
» Laktoseintolerant
» wenn stark wütend oder Vollmond, unkontrollierte Verwandlung zum Werwolf
» ist in Rage nur schwer zu beruhigen, am besten kann es Cyril
» technisch eine Niete (bewundert daher umso mehr Cyril's Können damit)
» Lese-Rechtschreibschwäche

Besondere Fähigkeiten:
» Verwandlungen:
Wolf:


Die Wolfsform ist die normale und kontrollierbare Form von Lyall. Diese Form hat eine Schulterhöhe von 1,85 Meter und die Länge von 3,5 Meter, wovon der Schweif 1,75 Meter einnimmt. Für einen Werwolf ist Lyall sehr groß, der einzigen Werwölfe die er kannte, die so groß wurden, waren der Alpha seines alten Rudels und sein Vater. Daher vermutet er, alle Werwölfe, die jemanden von grundauf beschützen müssen, werden größer als ihre Artgenossen. Da er solange und so oft für Cyril in dieser Form gesorgt hat, denkt er, dies könnte daher kommen.

Ausgelöst wird diese Form so: durch Lyall's Eigenwillen, durch den Vollmond oder durch Wut. Wenn er sehr wütend wird, können wolfische Aspekte bei ihm auftauchen - wenn er weiter provoziert wird, erfolgt die Verwandlung.
Während ein normaler Wolf bis zu 60 km/h laufen kann, kommt Lyall bei Hochturen auf knapp 70 km/h. Er kann zwei Meter hoch und fünf Meter weit springen.


Werwolf:

Die Werwolfsform ist seine komplett entfesselte Form. In diese ist er erst zwei Mal in seinem Leben gewesen. Diese Form kann er nicht kontrollieren, weder, wie er in sie gelangt, weder seine Handlung bei dieser. Er gelang bisher durch diese Aspekte in diese Form: Todesangst, den Drang Cyril zu beschützen, rasende Wut. Daher lässt sich sagen, dass dieser Zustand psychisch bedingt ist, denn durch den Vollmond wird er nicht ausgelöst. Ob dies beim Blutmond der Fall wäre, ist unbekannt, da er noch keinem Blutmond direkt ausgesetzt war.

In dieser Form misst seine Größe, wenn er auf den Hinterbeinen steht, 2,70 Meter. Wenn er beim Sprinten auf alle Viere geht, misst die Schulterhöhe 1,60 Meter. Deine physische Kraft steigt stark an und im Gegensatz zum normalen Wolfsmodus kann er bis zu 80 km/h laufen. Allerdings sinkt seine Winidigkeit und seine Agilität.


» schnelle Wundheilung - als Werwolf besitzt Lyall eine schnelle Wundheilung. Einfache Kratzer und blaue Flecken verheilen bei ihm rasant schnell, dass man nach einigen Stunden nichts mehr von diesen sehen kann. Messerschnitte würden sogar nach 3-5 Tagen verheilen, normale Knochenbrüche innerhalb 2-3 Wochen. Zwar ist dies sehr praktisch, doch kann das Gefühl der schnellen Heilung auch sehr unagenehm, wenn nicht auch schmerzhaft sein.
Ebenso kommt er nach einer großen Anstregung schneller zur Ruhe - bis er mal komplett ausgepowert ist braucht es auch seine Zeit.


» magisches Blut - durch sein Blut hat er es geschafft, seinen Freund Cyril selbst in einen Werwolf zu verwandeln. Dazu musste dieser über einen Zeitraum von 2 Wochen regelmäßig dessen Blut einnehmen. Dieses Verfahren geschah unbewusst, weshalb Lyall nicht weiß, was sein Blut noch bewirken könnte. Und ob die Fähigkeit der Wandlung nur einmalig war.




» Was das Schulische angeht... «


Lieblingsfächer: Sport, Inselkunde
Hassfächer: Alchemie (die Gerüche dabei töten seine Nase)
Bevorzugte Kombi der Schuluniform Die bevorzugte Kombination von Lyall bilden das kurzärmlige Hemd und die Jacke. Die Ärmel der Jacke krempelt er nur gerne hoch, dasselbe gilt für die Hosenbeine.
Auswahl des Fähigkeitentrainings: Transformation/Selbstkontrolle, Kampf
Level/Niveau der/des FTF: (3/5), Kampf (3/5)
Wahlfach (Kunst/Musik): Musik



» Outgame «


Charakteravatar: You Haduki | Tsukiuta
Zweit- oder Drittaccount: Ophaniel
Erreichbarkeit bei Inaktivität o.ä: Angegebene E-Mail & die bei Ophaniel
Regelpasswort: Käsetoast












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BeitragThema: Re: Lyall   Gestern um 18:33

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Lyall

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