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 Westflur

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Leviathan
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BeitragThema: Westflur   Do 19 Apr 2018 - 11:21



Der Westflur im 1. Stock





Der Flur im Westtflügel verbindet die Zimmer der Heimbewohnerinnen miteinander. Am Anfang des Flurs sind die Einzelzimmer zu finden. Setzt man seine Schritte um die Ecke fort, erstreckt sich das gesamte Areal des Flurs bis zum Ende hin. Viele Zimmertüren nacheinander führen in verschieden große Zimmer, deren Türen gerne kunstvoll dekoriert werden. Die Wände sind mit einigen Bildern und einer Zimmerliste versehen, anhand welcher man sich einen besseren Überblick darüber schaffen kann, wer welches Zimmer mit wem bewohnt. Macht man wieder kehrt, so erreicht man nach kurzer Zeit den Mittelflügel, in welchem sich auch die Bäder befinden.


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Evangeline Usagi
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BeitragThema: Re: Westflur   So 27 Mai 2018 - 22:50

cf.: Das Gelände vor dem Wohnheim

Wie zu erwarten hatte ich mich natürlich erst mal verlaufen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir auch schnell das ich gut zwei Stunden lang umhergeirrt war. Das war ja mal wieder typisch. Ayu macht sich sicher schon Sorgen. Wenn ich Pech habe sucht sie sogar schon nach mir. Warum muss ich bloß den Orientierungssinn eines Goldfisches haben? Na das kann ja noch heiter werden, bei diesem riesigen Haus. Naja, jetzt dürfte ich endlich auf dem richtigen Weg sein, denn ich konnte meine Freundin schon riechen. Es dauerte dann auch nicht lange bis ich sie sehen konnte und mir ein riesen Stein vom Herzen fiel. "Ayuuuuu!" rief ich ihr schon von weitem zu ehe ich zu ihr rannte und ihr heulen um den Hals fiel. "Ich dachte ich finde dich nie." jammerte ich und krallte mich in ihre Bluse und wollte sie am liebsten nicht mehr loslassen. So blöd wie ich gerade musste man erst mal sein. Ich hatte echt Angst gehabt Ayumi nicht mehr wiederzusehen. Hallo? Das hier war nur ein Haus! Zwar ein verdammt großes aber immerhin keine Großstadt in der man sich so krass verlaufen könnte. Aber naja, so war ich nun mal. Wenn ich mich verlaufe malt sich mein Gehirn die verrücktesten Dinge aus. Aber das war Ayumi ja mittlerweile gewohnt. Hoffte ich zumindest.










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Ayumi
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BeitragThema: Re: Westflur   So 3 Jun 2018 - 15:39

cf. Büro der Heimleitung


Nachdem ich nach ewigen Hin und Her endlich im Westflur angekommen war, der wirklich gut ausgeschildert war, sah ich auf die Uhr. Es waren gerade einmal zwanzig Minuten vergangen und Evangeline war nirgends zu sehen. Erleichert atmete Ich aus. Ich sortiere meine Gedanken, um das erlebte richtig zu deuten. Ich hatte meine Schwester definitv gesehen und ich war mir sicher das Eva sie nicht bemerkt hatte. Wie sollte sie auch? Sie kannten sich nicht. Es war schon ein seltsames Spiel wenn man bedachte das Mizuki einfach vor einem erscheinen würde und das Gab nahe Tokio rief genaus viele Fragen auf. Meine STirn legte sich in Falten und langsam rutschte ich auf den Boden und sah zu der Decke. Die Stimmen der Schüler drang aus dem Treppenhaus und hier und da sah man vereinzelt ein paar Gesichter die einem Bekannt vorkamen. Es gab keine Toten und das erleichterte mein Herz ungemein. Doch eine spezielle Ungewissheit machte sich in meinem Brustkorb breit und eisern biß ich mir auf die Lippen. Ich hatte Hunger, mein Magen knurrte, doch die Zeit verging und Evangeline erschien nicht. Zweifelnd schaute ich auf mein Handy. Ihr letzte Nachricht kam um 18:47 Uhr an. Seuftzend legte ich meinen Kopf in den Schoß und horchte was andere Schüler murmelten. Außerdem hörte ich Stimmen aus unserem Zimmer, was mich ruckartig wieder hochschießen ließ. War das wirklich eine Jungenstimme? Symbolisch klatschte ich meine Hand gegen meinen Kopf und rampelte mich auf die Knie um etwas zu...lauschen. Es waren Stimmen von einem Jungen und einen Mädchen. Das Mädchen schien wohl die Mitbewohnerin zu sein, die nun mit uns in einem Zimmer wohnen würde. Der Junge allerdings hatte definitv nichts in diesem Zimmer zu suchen, dessen war ich mir bewusst. Es schien das Beide sich kennen würden, auch wenn Ich den sakastischen Unterton raushören konnte. Abgeneigte ließ ich die Beiden mit einerander sprechen. Es war..nicht Interessant.

Genau in den Moment als ich mich wieder meiner eigenen Sorgenwolke widmen konnte, kam auch Evangeline um die Ecke geschneit und sprang mir aufgeregt entgegen. Sofort schloß ich sie in die Arme und grub mein Gesicht in ihre Haare. An der Wand erhaschte ich eine Uhrzeit. 20:37 Uhr. Hatte ich wirklich Über eine Stunde lang gelauscht? Doch meine Aufmerksamkeit verflog als die Vampirin vor mir anfing weinerlich zu klingen und sofort zegten sich die Sorgenfalten auf meiner Stirn. Ich hatte ihre Orientierungsloskeit vollkommen vergessen und innerlich schellte ich mich dafür. Wiedereinmal hatte ich sie im Regen stehen gelassen und war meinen eigenen Gedanken gefolgt. Mit einem Finger tippste ich ihr auf die Stirn und lächelte. "Aber du hast mich gefunden und nun hör auf Weinen." Ich lächelte, flauschte ihr in die Seite und sah zu ihr. Es war diese Art die uns verband. Evangeline war immer die starke und selbstewusste Person, sie war nur in der Zweisamkeit oft wie ein kleines Kind. Ich dagegen...war immer ein kleines Kind. Mein Lächeln erinnerte ander enicht an eine 17-Jährige Vampirin sondern eher an eine 8-Jährige die zu wenig Aufmerksamkeit besaß. Es war schrecklich, doch die Menschen kannten meine Geschichte nicht. Die Kindheit die ich nie besaß und die Tatsache das ich schon Früh familienlos war. Evangeline gab mir dieses Gefühl von Struktur, auch wenn ich sie oft wie Luft behandelte und meinem eigenen Weg folgte.

Ich wischte all diese Gedanken fort und sah wieder zu der Tür, auf dessen unsere Namen eingraviert waren. Es war teure Arbeit, das wusste ich zu schätzen, doch empfand ich dieses Gemäuer zu groß für ein simples Wohnheim. Es ensprach eher wie einem Schloß und wir wären die sorgsam eingefangen Schäfchen. Mein Herz zog sich zusammen und eilig sah ich wieder zu der Vampirin neben mir. "Das ist unser Zimmer. Kennst du eine Person mit dem Namen Lia?" Ich hatte nämlich keinerlei Ahnung, wer dieses Mädchen sein würde. Ich hatte kein Wesen, das diesen Namen trug und auch in meiner Klasse war niemand. Vielleicht kannte Evangeline sie? Oder das Mädchen war eine neue Schülerin. Nachdenklich fuhr ich mit meiner Hand durch das Haar und sah zur Tür. "Ich hab gerade Stimmen gehört. Es scheint sie hätte....männlichen Besuch." Es war wie Gewitter das über das Zimmer zu hingen schien. Ich wusste wie Evangelinge zum männlichen Geschlich stand. Sie war nicht sonderlich 'Nett' zu ihm. Ich nahm Eva's Hand und sah zu der Tür. "Bereit unser neues Zuhause kennen zulernen?" ich nahm Evangelines Hand und zog sie zu der Tür, die aufeinmal aufsprang und ein Mädchen vor ihnen erschienen ließ. War das Lia?
TBC: Zimmer 103

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Alexandra Chevalier
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BeitragThema: Re: Westflur   Di 9 Okt 2018 - 1:11

cf: Zimmer Nr. 107 [Viererzimmer] - Aleksandra, Emily, Jeanne


Bämm, Bämm, Bämm – das war nicht etwa das Klopfen der Chavlier an der nächsten Tür, das waren die kräftigen Schritte der jungen Dame. Wie ein Elefant war sie auf den Flur gestampft und hatte erst mal angewidert die Alkoholleichen begutachtet, die sich hier entlangschleppten. Scheinbar hielten die zarten Rosen hier nichts aus. Sahen aber auch viele wie halbe Bohnenstangen aus. Obendrein Schminke in der Fresse und scheinbar noch nie einen Hammer in Händen gehalten. Na hoffentlich gab es hier auch Schüler von Alexandras Schlag, sonst würde sie sehr schnell als Einzelgängerin enden. Na gut, ganz alleine nicht. Sie würde ja Helena wieder bei sich haben. Nur … früher in der Schule hatten die beiden eher selten zusammen abgehangen. Jeder hatte seinen sozialen Kreis und zusammenmischen ging unglaublich schwer. Wie würde es wohl in dieser Schule hier sein? Was war das überhaupt für eine? Ob man schnell herausfinden würde, was mit Alix verkehrt war? Sie dachte kurz darüber nach, mitten in der Nacht herumzustiefeln und kleinen Jungs das Blut aus den Adern zu saugen. Bei dem Gedanken musste sie auch herzlich lachen, klang beinahe diabolisch. Musste an den Vampir-Hormonen liegen. Da klang man vermutlich schnell wie der Bösewicht aus einem Disney-Film. Wobei Alix der Meinung, dass die Diabolik soooo stark auch wieder nicht herauszuhören war.

Aber das Böse-Buben-Dasein mal beiseitegeschoben – Alix wollte ihre Schwester finden und sie die ganze Nacht über todknuddeln. Schlaf wurde vollkommen überbewertet. Wobei … die Reise war schon ziemlich zermürbend gewesen. Gegen eine Mütze Schlaf hätte Alix selbst nichts einzuwenden. Hoffentlich hatte sie keine Schnarchnase mit auf dem Zimmer. Zur Sicherheit prüfte sie die Namensschilder, die an ihrer Tür hingen. Klangen beide nicht nach Schnarchnasen. Aber wie ein schnarchendes Mädchen normalerweise heißen sollte, wusste sie gar nicht. Wichtig war nur, sich einzureden, dass alles gut war. So was nannte man positiv denken – und das konnte die Chevalier gut. Ansonsten: Was nicht positiv war, wurde positiv geprügelt. Klappte in der Physik mit den Elektronen auch. Einfach Schläge drohen und schon wurden sie zu Protonen.

Mit hochkonzentriertem Blick suchte Alexandra die ganzen Türschilder im Westflügel ab. Eins nach dem anderen wurde unter die Lupe genommen. Wer ihr im Weg stand, wurde dezent weggeschubst oder ins Zimmer getreten, in welches das Mädchen gerade gehen wollte.
Beim Zimmer mit der Nummer 110 wurde sie schließlich fündig. »Helena!« Sie las den Namen laut vor. »Oh mein Gott, HELENA!« Nun schrie sie schon fast. Die Freude pochte mit einem Vorschlaghammer von innen gegen ihre Brust. Bis vor einigen Wochen hatte sie sich nicht ausmalen können, ihre Schwester wiedersehen zu können. Natürlich hatte sie damit gerechnet, weil ihr klar war, dass es irgendeinen Hokuspokus immer gab, der half. Zumindest war das immer bei den Lehren ihrer Eltern durchgedrungen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – dieser Paradespruch war es, den Alexandra förmlich gelebt hatte. Ihr Wille war, Helena wieder zurückzuholen – und hier war sie. Ihr Name stand auf der Tür, der Name ihrer Schwester. Die Frage nach dem Warum? stellte sich Alix noch gar nicht. Warum war Helena hier? Warum war Helena nicht in Paris? Warum musste Alix sterben und warum … so viele Warums. Aber erst mal Helena knuffen und abschlecken.

»Ey, Helena!« Dieses Mal machte es Bämm, Bämm, Bämm, weil Alexandra wirklich gegen eine Tür hämmerte. Eine Hand in der Kängurutasche ihres Hoodys und die andere schlug im schnellen Takt gegen das Holz. Ohne eine Reaktion abzuwarten, nahm Alix jedoch schon die Klinke in die Hand und meinte nur noch laut: »Ellen, ich komm rei-« BÄMM … wieder plauzte es, nur war es dieses Mal Alexandra in voller Pracht, die sich an die Zimmertür schmiegte. Es war abgeschlossen.
»Eh, was’n das jetzt?!« Als könnte ihr jemand die Frage beantworten, meckerte Alix die verschlossene Tür vor sich an. Entweder hatte sich Helena angewöhnt, die Tür abzuschließen, wenn sie schlafen ging oder … oder sie war tatsächlich nicht in ihrem Bett. Alix wollte sofort ihre Armbanduhr prüfen, doch sie trug keine, also blicke sie lediglich auf das nackte Stück Haut, welches unter dem hochgezogenen Hoody zum Vorschein kam. Ihr Blick flog die Wände entlang des Ganges und suchte eine Uhr, nirgends hing eine. Zut! Was ein Saftladen hier. Nirgends eine Uhr und nirgends eine Helena. Kurz dachte sie darüber nach, sich einfach vor die Tür zu setzen und zu warten, aber sie hatte keine Lust darauf, einen kalten Po zu kriegen. Und wenn sie ehrlich war … nochmal würde ihr Helena nicht weglaufen. Sie wäre morgen auch noch da, nur … Alix wollte wenigstens mal alles auf den Kopf stellen, ehe sie aufgab und ins Bett verschwand. Müde war sie ja bekanntlich.

Ein tiefer Seufzer war der Gongschlag für die zweite Runde. Alexandra schaute zur Seite und ging zum Zimmer Nummer 109. »Jubilee, Pick, Lisanna«, las sie die Namen für sich laut vor. »Mon Dieu wer heißt denn so? Pick? So nennt man seinen Vogel, aber doch nicht … armes Ding. Gezeichnet für’s Leben.« Jubilee klang obendrein wie der Name einer kleinen, zerbrechlichen Rose. Auch nichts, womit Alix was zu tun haben wollte. Einzig Lisanna schien ein anständiger Name. Na ja. Erst mal die Tür aufwerfen und dann schauen, ob Helena drin ist – dachte sich Alexandra. Doch scheinbar war hier niemand in seinem Zimmer. Wieder abgeschlossen. »Wo sind nur die ganzen Schnapsdrosseln hin?«, fragte sie sich laut. Irgendwelche Zimmer mussten doch voll sein. Na gut, zum nächsten.

Zimmer Nummer 108 war ebenfalls verschlossen und kein Ton war hinter der Tür zu hören. Alix presste sogar extra ihr Ohr dagegen. Das nächste Zimmer war bereits ihr eigenes – und das erste unverschlossene. Danach folgte wieder ein stilles Zimmer und danach … endlich ein offenes.

tbc: Zimmer Nr. 105 [Dreierzimmer] - Lucina, Lydia, Kaede











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