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 Gemeinschaftsbad der Mädchen

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Shiina Mashiro
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BeitragThema: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Mi 18 Apr 2018 - 14:09

das Eingangsposting lautete :



Gemeinschaftsbad der Mädchen



Das Gemeinschaftsbad der Mädchen ist mit allem ausgestattet, was eine Frau von Welt für ihre Körperpflege braucht und wahrscheinlich auch haben will. Das Bad selbst ist mit weißen Fliesen an den Wänden an allen Seiten verkleidet.
Am Anfang des Raumes, an der selben Wand sich die große Eingangstür befindet, sind ein paar Waschbecken und Spiegel aneinander gereiht. Manche davon scheinen schon eingenommen zu sein, finden sich doch hier und da ein paar Zahnputzbecher und ähnliche Kosmetika auf dem Abstellbereich der Waschbecken. Der gesamte hintere Teil des Bades wird von einem riesigen Badebecken mit lauwarmen Wasser eingenommen, in welchem man sich in Ruhe baden und entspannen kann. In der Mitte des riesigen Bades sind einzelne Reihen mit großen Spiegeln, Schemeln und Wasserhähnen angereiht, die nach dem Verlassen des großen Beckens gerne nochmal benutzt werden - immerhin baden ja doch mehrere Personen im selben Wasser. Wer sich nicht gerne in Gesellschaft seiner Mitbewohnerinnen waschen will hat auch die Möglichkeit, das in einer der beiden extra abgetrennten Duschkabinen zu tun.
Der Vorraum kann außerdem als Umkleideraum benutzt werden; dort liegen rund um die Uhr frische Handtücher zur freien Verfügung bereit. Die meiste Zeit des Tages gleitet ein angenehmer Duft von Frauenshampoos durch die Luft.


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Inori
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Mo 25 Jun 2018 - 13:53


Ihr ganzer Körper zitterte. Ihre Kopfschmerzen verursachten ein heftiges Pochen und kleine Tränen kullerten aus ihren Augenhöhlen. So sollte Yui sie nicht sehen. So soltle Niemand sie sehen. Sie hatte ihre Knie angewinkelt, ihre Arme drum herum gelegt und bettete ihren Kopf in die kleine Kuhle die entstand. Sie bekam nichts von Yuis Schreien mit. Nur ihr eigener Kopf machte radau. Der Traum, er war wieder da. Wie konnte sie die Realität verneinen, wenn die Worte wie Steine durch ihr Gehör flogen? 'Hallo..Schwester.' Immer und Immer wieder hörte sie die Stimme ihrer selbst. "Nein, hör auf." Eine Tür flog auf, Sachen wurden in die nächste Ecke geworfen. Yuis Rettung. Ino sah nur rosafarbende Haare an ihr vorbei flitzen. Das Mädchen von...Gestern? Ihre Augen wurden immer größer und größer. Die Klarheit. Das Sanft. Vollkommen verschwunden. Sie waren Feuerrot. Das Monster in ihr, es erwachte. Mit jeder Sekunde kam es Näher. Unaufhaltsam würde sie wieder alles zerstören. Immer noch kauend, mit Selbstzweifel übersäht, erblickte sie mit ihren roten Augen das Mädchen, welches an den Sachen Nass war. An ihrem T-Shirt hingen schwere Wassertropfen. Endlich machte Inori, immer noch qäulend, sich bemerkbar. "Danke."

Wahrscheinlich war dies nicht der beginn eines tollen Abendteuers. Sie hätte beinah ihre Zimmergenossin ertrinken lassen. Dabei hatte sie Yui versprochen auf das kleine unbeholfene Mädchen aufzupassen. Ein Frust stieg in ihr Hoch und ehe sich Inori retten konnte, lag sie umarmend un Luanas Armen. Wieder flossen dicke Tränen über ihre Wange. Wie lange könnte sie, heulend, ihre Fassade aus Glück und Zufriedenheit zusammen halten? Der Abgrund war so greifbar nahe, das ihr die Angst förmlich im Gesicht stand.










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Yui
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Mo 25 Jun 2018 - 23:09

Yui hatte keine Ahnung, wie lange sie da alleine im Becken saß. In ihrer Panik kam es ihr vor als wären es Stunden, dabei waren es nur wenige Minuten, bis die Türe sich öffnete und ein Mädchen hereinkam. Das kleine Mädchen registrierte auch nicht mehr, ob es Inori oder jemand Anderes war. Sie merkte, dass irgendwer zu ihr ins Wasser stieg und irgendetwas redete, danach wurde sie von dem Mädchen aus dem Wasser geholt. Heulend saß sie nun zusammengekauert auf dem Boden, es würde noch ein paar Minuten dauern bis sie sich wieder gefangen hatte. Sie realisierte ganz langsam, dass sie sich nicht mehr im Wasser befand. In der Zwischenzeit hatte ihr Luana bereits ein Handtuch geholt. Un sie abzutrocknen war Yui aber noch zu Bewegungsunfähig. Sie brachte aber wehnigstens ein leises "D...danke" heraus. Inori war kurz darauf auch wieder im Raum und wirkte recht aufgelöst. Weinte sie etwa auch? Langsam öffnete die Kleine nun ihre Augen. "Inooo" heulte sie. Inori hatte ihr doch versprochen auf sie aufzupassen. Warum war sie bloß gegangen? Und wer war eigentlich das Mädchen, dass sie gerettet hatte?
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Luana
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Di 26 Jun 2018 - 21:33

Luana

Die Rosahaarige fragte sich noch immer wie sie nur immer in solche Situationen geriet. Vielleicht meine das Schicksal es einfach nicht gut mit ihr. Darüber nachzudenken würde sie wohl auf keinen grünen Zweig kommen lassen. Darum schob sie ihre Gedanken beiseite, schnappte sich ein Handtuch und war bereits wieder bei der Schwarzhaarige angekommen. In weiser Voraussicht hatte die Nixe gleich einen ganzen Stapel Handtücher mitgebracht. Eines legte sie dem Mädchen um die Schulter, das andere in ihren Schoß und ein weiteres über den Kopf. Schließlich wollte sie nicht an einer möglichen Erkältung des Mädchens schuld sein. Noch bevor Luana anfangen konnte das Mädchen irgendwie trocken zu rubbeln, war es als würde ein leises Flüstern von irgendwoher kommen. Jetzt war es wirklich amtlich, Luana hatte eine an der Waffel. Ihr Bruder würde das sicher liebend gerne bestätigen. Ein wenig verwirrt blickte sie in die Richtung aus welcher sie das Flüstern vermutete. Die Umkleide? "Ich bin gleich wieder da.", gab sie der Schwarzhaarigen bekannt, strich kurz über ihren Kopf und war bereits beim Vorraum angekommen.

Noch bevor sich die Langhaarige überhaupt einen Überblick verschaffen konnte, hing bereits ein Gewicht in ihren Armen. Das Gleichgewicht hatte die Rosahaarige nicht wieder finden können und war mit ihrem Anhängsel in den Baderaum geplumpst. Zum Glück war sie so geistesgegenwärtig und stützte sich mit ihren Armen ab. Ansonsten hätte sie wohl Bekanntschaft mit dem Fliesenboden geschlossen. Die Johnson blickte an sich herunter und konnte einen weiteren schwarzen Schopf ausfindig machen. Gemeinsam mit dem Mädchen in ihrem Armen brachte sich die Langhaarige in eine passende Position und konnte jetzt sogar erkennen, um wen es sich handelte. Inori. Das Mädchen hatte sie gerade erst gestern gemeinsam mit Sky in der Küche kennengelernt. Die Blauäugige verstand im Moment die Welt nicht mehr. Was war hier nur passiert? Luana schloss die Arme um die weinende Inori, war feinen Blick nach hinten zu dem anderen schwarzhaarigen Mädchen und hätte am liebsten selbst losgeheult wie ein Schlosshund. Luanas Irden blieben mit Müh' und Not trocken. Die Nixe fühlte sich überfordert und wusste absolut nicht was sie machen sollte. Hoffentlich beruhigten sich die beiden jungen Mädels in den nächsten Minuten wieder.










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Inori
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Do 28 Jun 2018 - 13:47

Ein ziehen in der Brust machte Inori bewusst, das sie keinerlei Tränen mehr verheulen konnte. Ihre Tränendrüsen hatten keine Kraft mehr und ihre Augen brennten so sehr das es unvorstellbar war. Beide Mädchen lagen auf den Boden, Ino vergrub immernoch ihren Kopf in Lu`s Oberteil und so sehr wie die Dämonin es wollte, sie konnte und wollte sich nicht von ihrer neuen Schöpfung trennen. Langsam sah Inori auf, sah Luana ins Gesicht welches eine ziemlich verwirrte Geschichte erzählte. Wahrscheinlich hatte das Mädchen überhaupt keine Ahnung was passiert war. Wie sollte sie auch? Yui stand hinter dem Mädchen und sah Ino vollkommen entsetzt an. Eilig brach Inori den Blickkontakt ab und rutschte einige Zentimeter von Luana fort, so dass das Mädchen wieder Platz zum atmen hatte. "Tut mir leid." Ihre Stimme war ein kleiner Hauch im Wind, ihre Haare klebten an ihrer Wange die Nass war von den Tränen. Allgemein sah sie aus als hätte sie einen Geist gesehen. Wahrscheinlich würde man sie in diesem Moment als Verrückt bezeichnen. Doch ihre Stimme war eher an Luana gerichtet, als wie an das kleine Mädchen hinter ihr. Inori konnte dessen Blicken und ihre Schuld nicht ertragen und rappelte sich schwankend auf die Knie. Ihre Kopfschmerzen waren präsenter und unerträglicher. Sie hielt Luana eine Hand hin und zog die Rosahaarige wieder auf die Beine. "Danke das du Yui aus dem Wasser geholt hast." Inoris Blick dagegen wirkte leer und verloren. Sie würde frische Luft brauchen, vielleicht sogar auswärts Essen. Doch welches geschäft hatte um die unchristliche Uhrzeit schon geöffnet? Inori riss sich zusammen und setze sich auf die Bank. Ihre Welt drehte sich und sofort griff sie nach der kleinen Kosmetiktasche, die sie mitgenommen hatte. Sie ignorierte die fragenden Blicken der zwei Mädchen, sie sie förmlich anstarrten und nahm eine Tablettenschachtel aus der Tasche. Eins, zwei, drei kleine Tabletten landeten in ihre Handfläche. Erfürchtig sah sie diese an, bevor sie in ihrem Rachen verschwanden. Sekunden später wurden ihre Kopfschmerzen in eine Ecke gedrückt, eine Decke rüber geworfen und waren nicht mehr zu spüren. Auch die Stimme in ihrem Kopf bekam Einhalt und verschwand. Der Doktor sagte, wenn es zu schlimm werden würde, dann sollte sie EINE nehmen, doch dies hier war ein Ausnahmezustand und das wussten die Mädchen nicht. Es waren starke Sedativa, die das Gehirn des Mädchen beruhigen würde.

Als Inori die Augen öffnete, waren nicht mehr als 2 Minuten Stille verstrichen. Niemand wagte ein Wörtchen zu sagen und auch Inori hatte keinerlei Kraft dazu. Sie nahm ihr Handtuch, war sich bewusst das eine Dusche ihr helfen würde und sah zu Luana. Welche sie immernoch anschaute, als hätte sie einen Geist gesehen. Nur sie hätte die Inschrift der Tabletten lesen können. Nur sie stand in der Nähe. Die röte in ihren Augen, welches durch ihr Dämonenblut ab und zu durchsickerte, war verschwunden. Sie war wie vorher, nur auf Tabletten. Als Inori an Luana vorbei ging, drückte sie ihr Aufmunternd die Schulter und flüsterte ihr leise ins Ohr. "Es ist wird wieder. Ja?" Ihre Stimme klang sanft und doch hatte sie einen gwissen Druck. Sie wirkte in diesem Moment nicht wie eine 14-Jährige Schülerin einer Oberschule. Sie wirkte wie ein Mädchen das so viel Leid und Qual durchgemacht haben musste, das sie zu diesem Punkt zwang. Ihre Füße trugen sie einige Meter und Inori blieb vor Yui stehen. Das Mädchen zitterte immer noch und Inori wusste, welche Tat sie vollbracht hatte. Sie hatte eine Nichtschwimmerin einfach in einem Becken zurück gelassen, welches ihr fast oberhalb zur Brust ging. Ein Schmerz zog durch ihr Herz. Sie war sie nie gewesen. Beruhigend legte Inori ihre Hand auf Yuis Kopf und tätschelte sie einige Sekunden, wortlos. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Sie wusst, das die Mädchen sicher von ihren Stimmungsschwankungen verwirrt waren. Gestern war sie fröhlich, heute war sie traurig. Wie würde es Morgen, am ersten Schultag sein? Sie ließ die Mädchen dort stehen und verzog sich in einer der Duschkabinen, sie brauchte diesen Moment. Der Moment, in dem ihr kaltes Wasser ins Gesicht spritze und sie auf den Boden der Realität zurück holte.










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Yui
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Do 28 Jun 2018 - 22:47

Nachdem Luana ihr die Handtücher gebracht hatte kuschelte sich Yui instinktiv an diese. So fühlte sie sich schon fast wieder geborgen. Was zwischen Luana und Inori passierte bekam sie gar nicht richtig mit. Ganz langsam wurde ihr Zittern weniger und sie beruhigte sich etwas, als Inori ihr den Kopf tätschelte. Das kleine Mädchen bekam mit, dass Inori weinte und total fertig war. Als die Kleine dann endlich wieder klar denken konnte merkte sie, dass Inori in eine der Duschen verschwunden war. Luana stand jetzt noch vor ihr.

Yui war immer noch unfähig sich zu bewegen, so früh am Morgen schon so einen Schock erleben zu müssen, damit hatte sie einfach nicht gerechnet. Sie wusste, dass Inori es nicht böse gemeint hatte und ihr Vertrauen in sie hatte sie auch nicht verloren. Schließlich hatte sie Yui doch aufgefangen. Aber die Kleine verstand nicht, warum sie sie im Becken alleine zurückgelassen hatte.

Das kleine Mädchen blickte ihre Retterin mit großen Augen an. Wehnigstens war sie bereits wieder instande zu sprechen. "Da...danke. I..ich bin Yui" sagte sie und schmuste dann ihr verheultes Gesicht wieder in das Handtuch, welches auf ihrem Schoß lag. Das Einzige von dem sie noch mehr Angst hatte als vor Wasser war wenn sie alleine gelassen wurde. Und gerade eben waren gleich zwei traumatische Ereignisse auf einmal zusammen gekommen. In ihrem Kopf tobten die Gedanken wie wild und sie musste wieder an den Tod ihrer Eltern denken. Da fing sie auch wieder leise an zu weinen. Auch wenn Yui eigentlich hochintelligent war hatte sie wegen ihrer früheren Traumata kaum geistige Reife erlangt. Geistig war Yui nicht viel weiter als eine 6 Jährige, auch wenn sie bereits das schulische Wissen einer 16 jährigen hatte und eigentlich zwei Schulstufen überspringen könnte. Langsam fing sie wieder an zu zittern, aber diesmal weil ihr langsam kalt wurde. Sie war ja immer noch klatschnass.
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Luana
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Sa 30 Jun 2018 - 22:49

Luana

Das ganze Szenario mit den beiden schwarzhaarigen Mädchen wollte Luana einfach nicht in den Kopf gehen. Weiter darüber nachzudenken würde die Situation auch nicht besser machen. Inori in ihren Armen schien sich nach ein paar weiteren Schluchzern doch ein wenig beruhigt zu haben und brachte ein wenig Abstand zwischen sie beide. Ein gehauchtes "Tut mir leid" konnte die Rosahaarige aus dem Mund von Inori noch vernehmen. Der Nixe stand die Verwirrtheit vermutlich noch immer in großen Lettern ins Gesicht geschrieben. Luana war im Moment einfach unfähig irgendetwas Sinnvolles mit sich anzustellen, als sich Inori bereits schwankend erhob. Ohne ein weiteres Wort wurde ihr von Inori die Hand entgegengestreckt, mit der sie gar nichts anzufangen wusste. Aber das musste die Langhaarige auch nicht, denn Inori hatte sich bereits ihre Hand geschnappt und sie ebenfalls auf die Beine gezogen. Völlig perplex bekam sie die Dankesworte gar nicht wirklich mit. Hier liefen eindeutig ein paar Dinge falsche. Luanas Stimme versagte beim ersten Versuch etwas auf Inoris Worte zu erwidern. Ein kurzes Räuspern ihrerseits sollte das Ganze richten. "Kein Ding.", gab die Rosahaarige nach gefühlten hundert Minuten von sich und versuchte sich in einem aufmunternden Lächeln. Das schwarzhaarige Mädchen indes hatte es sich auf der Bank bequem gemacht und fummelte an ihrer Kosmetiktasche rum. Die meerblauen Irden verfolgten das Spektakel, bis sie schließlich an der Tablettenschachtel festhingen. Sedativa. Und Inori war nicht gewillt nur eine zu nehmen, nein, sie drückte sich gleich 3 in die Hand, die auch sogleich in ihrem Rachen verschwanden. Luana hatte gar nicht die Chance gehabt zu reagieren. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie Inori an. Was hatte das alles hier eigentlich zu bedeuten?

Die Stille die folgte war ein wenig bedrückend. Luanas Augenmerk lag noch immer auf Inori, die sich von der Bank erhob. Noch beim Vorbeigehen drückte sie die Schulter der Rosahaarigen und flüsterte ihr ein paar Worte zu. Es war zu hoffen, dass alles wieder gut werden würde, irgendwann. Doch so ganz sicher konnte sich die Meerjungfrau nicht sein. Luana folgte nun auch Inori wieder hinaus aus der Umkleide und zurück in den Baderaum, wo sie dem anderen schwarzhaarigen Mädchen über den Kopf strich und schlussendlich in einer Duschkabine verschwand. Vielleicht war das gar keine so schlechte Idee, die Geschehnisse mit ein wenig warmen Wasser abzuwaschen und endlich den Tag zu beginnen.

Der Blick von der Nixe wanderte zur Nichtschwimmerin, als diese ihr Wort an Luana richtete. Also irgendwie bedankte man sich viel zu häufig bei ihr, schließlich hätte jeder andere Yui ebenfalls aus dem Wasser gerettet. Es war eben nur Zufall gewesen, dass Luana hereingeschneit kam. "Ich bin Luana", stellte sie sich nun ebenfalls Yui vor. "Du solltest dich abtrocknen und in deine frischen Klamotten schlüpfen.", sprach die Rosahaarige ihre Gedanken aus, schließlich saß das schwarzhaarige Mädchen schon seit geraumer Zeit hier in dem Raum. Und Luana sollte eben auch mal das machen, wofür sie ins Badezimmer gekommen war. Aber zuerst musste sie erst mal ihre in die Ecke gepfefferten Sachen zusammensuchen und hoffen, dass sich alles finden ließ.










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Helena Chevalier
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Mädchen   Mi 11 Jul 2018 - 15:55



Bevor es allerdings auf den endgültigen Weg in Richtung des allmächtigen Wassers der Reinigung ging, musste die Französin selbstverständlich noch etwas mitnehmen. Es waren Handtuch, Waschmittel, Kamm und ihre ganzen anderen Utensilien, welche ihre Morgenroutine ausmachten. Die Kleidung wollte selbstverständlich auch noch gewählt werden. Immerhin war es noch Wochenende. Das bedeutete, die Schuluniform war keine Pflicht und konnte auch erst einmal im Schrank bleiben. Zwar sah sie in den Augen der Engelin nicht schlecht aus, aber selbst ausgewählte Mode stand da doch höher im Kurs. Eine Sache, die laut ihren Gedanken sowieso wohl die meisten hatten. Doch das die Uniform notwendig war, musste sie sich in ihrem kurzen, inneren Monolog ebenfalls eingestehen. In Frankreich war das an manchen Orten auch gang und gebe gewesen. Es sollte verhindert werden, dass man sich durch Mode abhebt und aufgrund von minderwertigeren Stücken eventuell gemobbt wird. Eine Tatsache, die man wohl niemandem wünscht. Ganz besonders Helena wünschte es niemandem. Verabscheute sie doch diese Art des Umgangs mit den Mitmenschen. Ein Glück, das sie das hier auf der Insel noch nicht wirklich mitbekommen hatte und sie hoffte innerlich, dass ihre weiteres Leben auch so ruhig bleiben würde.

Mit einem kurzen schütteln ihres Kopfes, bewegte sich die Blondine nun mit ihren gesammelten Sachen aus ihrem Zimmer hinaus. Bevor sie sich wieder in irgendeinem ihrer Gedankengänge verirrte, wollte sie wenigstens gewaschen sein. Außerdem war es wohl besser sich jetzt dorthin zu begeben, bevor der Rest des Waisenhauses am Morgen auch noch auf die Idee kam sich zu duschen. So war es wenigstens ruhig in den Räumlichkeiten, so der Plan der Pariserin. Geradezu grazil ging sie dementsprechend durch den Gang des Mädchentraktes und begab sich auch genauso elegant und flink in den Umkleideraum. Entkleiden stand als erstes auf der To-Do Liste und dementsprechend schnell landete ihr Nachthemd zusammengefaltet auf einer der Ablagen. Mit ihren Badeutensilien und ihrem Handtuch bewaffnet, machte sich die Französin also auf in die Baderäume. Geräusche waren zu vernehmen. Logisch, wenn man bedachte das es nicht mehr allzu früh war. Auch, wenn die Französin es vorhin noch gehofft hatte. Wie viele, das konnte Helena noch nicht deuten, das würde wohl erst ein Blick ins Bad offenbaren. Ein leichter Seufzer entglitt ihrer Kehle und sie betrat das geräumige Badezimmer. Ihre Frisur war zwar noch nicht die feinste, aber das war hier sicherlich unrelevant. Hauptsache, man trug ein Lächeln auf den Lippen, wenn man den anderen Gegenübertrat. Was – wer hätte es gedacht – noch nie das Problem der Pariserin war.

„Einen wunderschönen guten Morgen.", begrüßte die Blondine alle Anwesenden und versuchte sogleich mit ihren blauen Augen alle Personen im Raum zu erfassen, was ihr wohl nicht so ganz gelingen wollte. Immerhin konnte man vom Eingange aus nicht alles überblicken. Alles was sie sah waren Luana, welche außerhalb eines großen Beckens war und anscheinend irgendetwas zu suchen – oder holen schien. Inori, saß auf dem Rande des Beckens und im Becken allgemein saß noch ein Mädchen, welches Helena aber nur flüchtig kannte, weil sie ebenfalls in ihrem Zimmer untergebracht war. „Lasst euch von mir nicht stören.“, gab sie noch fröhlich trällernd von sich und winkte kurz den drei Mädchen zu, während sie schnell in einer der Duschkabinen verschwand. So lieb und kommunikativ sie auch war, sie wollte sich so schnell wie möglich waschen. Zum Reden hatte sie auch später noch Zeit. Schnell hing sie also ihr Handtuch über eine der Halterungen bei den Duschkabinen und kurz darauf hörte man schon das Wasser plätschern. Schönes, warmes Wasser. Es war immer wieder eine göttliche Angelegenheit ausgeschlafen und in Ruhe zu Duschen. Eine Ruhe die sie sich nun auch nicht nehmen ließ. Schnell waren Shampoo und andere Körperpflegeprodukte an Ort und Stelle, bevor sie dann auch gleich wieder abgewaschen wurden. Nur ein seichter Pfirsichduft zeugte Außerhalb der Kabine wohl von den Vorgängen im inneren. Gerade dieser Geruch war sehr hoch im Ansehen bei der Französin, sie mochte einfach dieses süße Aroma. Schon seit sie klein war, war dies ihre bevorzugte Duftwolke, welche sie mit sich herumschleppte. Natürlich nicht zu penetrant, das musste hierbei erwähnt sein. Immerhin konnte sie es auch nicht leiden, wenn jemand sich von oben bis unten mit Deo einsprühte. Nicht selten hatte sie von sowas schon Kopfschmerzen bekommen. Hier allerdings, war das gerade nicht der Fall.

Nicht einmal zwanzig Minuten später, trat die Engelin wieder aus ihrer Kabine heraus. Dieses Leichte Gefühl, welches man nach dem Duschen hat machte sich in ihrem Körper breit. Ein erleichtertes ausatmen folgte sogleich und erneut tasteten ihre Augen die Umgebung ab, während sich das Handtuch langsam um ihren Körper schmiegte. Großer Anflug von Peinlichkeit? Fehlanzeige. Immerhin, sollte hier jemand schauen, war das nichts was diese Personen nicht schon gesehen hatten. Also kein Grund zur Aufregung. Dann ging es für sie schon wieder zurück in den Ankleidungsraum. Haare föhnen und zurechtmachen waren als nächstes auf der Liste. "Wir sehen uns bestimmt später noch, viel Spaß euch! Badet nicht zu lange, damit eure Haut nicht zu wellig wird.", verabschiedete sie sich höflich und zwinkerte auch noch einmal keck zu den dreien hinüber. Dann konnte es endlich zum Frühstück gehen…


Tbc: Parterre | Westflügel | Speisesaal |












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