StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin
Neueste Themen
Lyall
Cyril van Nykvist
Zimmer Nr. 207 [Viererzimmer] - Lyall, Cyril
Partykeller
Das Gelände vor dem Wohnheim
Das Haus im Park
Kiido Schrein
Große Wiese
Hiro(fertig)
Inos Handy
von Shiina Mashiro
von Shiina Mashiro
von Shiina Mashiro
von Momoi Kurahashi
von Julia Bardera
von Mathéo Tristam
von Tetsuro
von Yui
von Sarih
von Sky Love
Heute um 15:59
Heute um 15:59
Heute um 15:55
Gestern um 21:48
Gestern um 20:18
Gestern um 17:51
So 16 Sep 2018 - 17:34
So 16 Sep 2018 - 15:56
Fr 14 Sep 2018 - 21:31
Fr 14 Sep 2018 - 19:54

Teilen | 
 

 Das Gelände vor dem Wohnheim

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10
AutorNachricht
Leviathan
Sternenklasse Schüler
Sternenklasse Schüler
avatar

Zen 50
Anmeldedatum : 10.10.09
Alter : 27
Ort : Graz

Miniprofil
Outfit etc.: Mattis Spenden [Jeans, weißes Newcastle Shirt, schwarze Lederjacke] +Stiefel

BeitragThema: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 16 Apr 2018 - 18:38

das Eingangsposting lautete :



Das Gelände vor dem Wohnheim






Das gesamte Gelände des Wohnheims mitsamt seinen Freiflächen wird von einem Mauerzaun umfasst. Das Eingangstor zum Areal ist unter Tags stets geöffnet und wird in den nächtlichen Stunden in der Regel verschlossen, wobei jeder Bewohner sowohl einen Schlüssel für das Eingangstor und die Haustüre, als auch einen für sein eigenes Zimmer besitzt. Nach einem kurzen Marsch spaltet sich die Zufahrt um ein kleines mit Bäumen bepflanztes Areal in zwei Wege auf, welche nach Besagtem direkt vor dem Anwesen wieder zusammenführt. Das Yanega-Anwesen aus den 1920ern verfügt im ersten, sowie im zweiten Stockwerk über einen Haupt-, einen West- und einen Ostflügel. An der Rückseite des Gebäudes erstreckt sich ein riesiger Garten, den man von vorne betrachtet oft gar nicht vermuten möchte. Im unteren Stockwerk befinden sich allgemeine Räumlichkeiten, sowie die Apartments der Erzieher, während die Bewohner im ersten Stock in zwei Trakte aufgeteilt sind. Vom Prestigebalkon aus hat man einen guten Ausblick über das Gelände vor dem Wohnheim, der bis zum Eingangstor zurückreicht und bietet eine gewisse Überwachungssicherheit - eine Gewissheit, die den Isolanern seit der Angriffe der Lykantropen wichtiger zu sein scheint.






Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen

AutorNachricht
Julia Bardera
Direktorin
Direktorin
avatar

Zen 49
Anmeldedatum : 28.02.18
Ort : Deutschland

Miniprofil
Outfit etc.: Anzug, Bleistiftrock, Strumpfhose, Schuhe mit Absatz

BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 14 Sep 2018 - 2:59



cf: Staftgebiet | Am Strand | An der Küste

Das Gespräch mit Levi, hatte der Direktorin gezeigt, das auch er ein Meister darin war gewisse Sachen einfach in sich hinein zu fressen. Eine Sache die beide wohl oder übel gemeinsam hatten und mit dem sie sich ebenfalls durch ihre Schweren Zeiten gebissen hatten. Levi damals und jetzt, sowie ihre Wenigkeit über einen großen Zeitraum der Teenager Zeit hinweg. Da, wo sie weder auf der Insel war, noch irgendeinen kontakt hatte um diese zu erreichen. Zustimmung bekam sie alle Male, als sie betonte, dass auch sie nicht perfekt war. Ein Zugeständnis, was Julia in diesem Falle sehr viel bedeutete. Besonders, weil es aus dem Mund ihres Schützlings kam und ihr somit die Erlaubnis erteilte, diese Fehler auch zu besitzen. Es war wie eine Legitimierung der Umstände und das entspannte die junge Frau ungemein. Danach lief alles irgendwie einen anderen Weg, als es die Direktorin erwartet hätte. Levi erzählte ein bisschen von seinen Sorgen und Ängsten, genauso wie sie versuchte ihn dabei zu beschwichtigen, für ihn da zu sein. Das von der Seele reden tat ihm gut, das bemerkte sie als sich die Laune des Engels immer weiter besserte, je länger sie dort standen und redeten. Ein glückliches Gefühl breitete sich in der Dämonin aus, wenigstens einmal konnte sie nun für ihn da sein. Immerhin.

Doch auch diese Zeit neigte sich ihrem Ende und die Beiden mussten weiter. Dieses Mal allerdings übernahm Julia erneut das Steuer ihres Wagens und stellte klar, das dieses auch das letzte Mal in naher Zukunft gewesen ist, das er eben diesen fahren durfte. Due Überraschung mit dem Führerschein behielt sie in erster Linie für sich. Das war etwas für den Geburtstag des Bengels, so fachte sie sich. Dann, so der Gedanke, konnte sie zumindest ein für alle Male klarstellen, das sie sich sehr wohl um ihn sorgte. Allerdings war das seit heute Abend wohl auch kein Thema mehr zwischen den beiden, hoffentlich. „So, da wären wir.“, sagte sie und schaute ihm mit einem entschuldigenden Blick entgegen. Immerhin wollte sie ihn eigentlich nicht im Wohnheim abgeben, aber es musste sein. Ansonsten würde es vermutlich wieder Ärger geben, weil man ihn suchen würde. Beide stiegen sie aus dem Fahrzeug aus und ihre Wenigkeit gab dem Schwarzhaarigen eine liebevolle Umarmung zum Abschied. „Bis später.“, verabschiedete sie ihn mit einem warmen Ton in der Stimme, während ihre Arme sich wieder löste. Ein Lächeln gab sie dem jungen Mann noch mit auf den Weg, dann verschwand er und Julia überlegte noch einmal, wo genau sie sich mit der Schülerin treffen wollte, welche sie auf die Insel geholt hatte. Der Fall hatte damals instant ihre Aufmerksamkeit erregt und als die Auflagen auch noch so klar akzeptiert wurden wusste due Dämonin, dass sie das richtige getan hatte. Alles was nun noch fehlte, war ein bisschen Aufklärungsarbeit. Aber das würde schon werden. Jetzt musste sie das Mädchen einfach noch aufspüren. Weswegen sie ihr Handy herausholte um eine Nachricht zu verfassen. Die Nummer der kleinen jungen Dame hatte sie ja bereits eingespeichert gehabt. Sie war ihr übermittelt worden, als sich @Inori auf den Weg gemacht hatte. „Mal sehen…“, grübelte Julia leise vor sich hin, während sie vor ihrem Auto stand. Ein Treffen im Parterre vielleicht? Ja, das wäre so ziemlich die einzige Räumlichkeit, welche gut zu überblicken wäre. Nur zum Fall das das Mädchen etwas hysterisch werden würde. Sicher ist sicher und die Dämonin war niemand, der alles dem Zufall überließ. Nein, ganz und gar nicht…

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Inori
Sonnenklasse Schülerin
Sonnenklasse Schülerin
avatar

Zen 57
Anmeldedatum : 12.04.18
Ort : Einhornland

Miniprofil
Outfit etc.: -

BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 14 Sep 2018 - 23:00


cf: Partykeller
Nachdem Ino fluchtartig aus dem Partykeller entkommen war, verlor sie kurzzeitig die Orientierung. Die Kopfschmerzen war das, was sie in diese Lage gebracht hatte. Alle würden sie für verrückt erklären. Als ihr Handy im Rock vibrierte, erschrak sie und zuckte zusammen. Eifrig zog sie es aus der Rocktasche und lass Aufmerksam die Nachricht. Sky hatte ihr geschrieben. Es schaffte das ihr Gewissen einen Dreisatz sprang und sie verfluchte. Sie hatte ihre Freundin im Stich gelassen, einfach so. Partyplanung hin oder her, es war nicht Nett gewesen. Dessen war sie sich bewusst. Verräterin, schallte es und ließ das Mädchen einige Tränen vergießen. Abseits des Flures - in einer toten Ecke - kauerte sich das Mädchen zusammen und hielt die Arme um ihren Kopf. "Nein..Geh weg. Geh weeg!" Nein. Es war wie ein ungewolltest Wispern. Die Tatsache, das ihre Augen hin und her flackerten, war nur eine Randsache. Aus Tröpfen wurden riesige Tränen und ließen das Mädchen mit vorquellten Augen zurück. Ihr Körper zitterte und mit Macht versuchte sie ihre innere Stimme in die Dunkelheit zu verdrängen. Es war unnatürlich. Sie war ein Monster. In jenem Moment flackerten die Bilder jenes Abends vor ihren Augen auf. Ihre Eltern, stöhnend vor Schmerz, vor ihren Augen. Sie selbst ohnmächtig. Doch es war nicht ihre Sichtweise, sondern die, der Person in Ihr. Ein Flüstern. Ruhe. Das Unvermeidliche. Inori schluckte. Ihre Hände zitterten. Kleine Kratzer waren an der Wand gegenüber zu sehen. "Was..?" Sie war sich in jenem Moment sicher, das diese Kratzer nicht dort vorher waren. Ihre Augen weiten sich und sofort wusste das unwissende Mädchen wo es sich befand. Ihre schweren Füße trugen sie herunter in das Paterre des Anwesend. Das Foyer. Es war wundervoll, räumlich und mit kleinen Sitzgelegenheiten ausgestattet. Es war ein Ort, wo man sich in Ruhe unterhalten konnte. Doch in diesem Augenblick hatte die Dämonin keinerlei Blick für wunderschöne Dinge. Die Tür des Anwesens war zum greifen nah und Sekunden später stand das Mädchen in der frischen Luft. Hing in den Armen der blonden Frau, die es ermöglicht hatte Inori an diese Schule zu holen und welche eisern ihre Handy festhielt. Doch Inori kannte in jenem Moment nichts Anderes, als Weinen. So sehr lag der Schmerz in ihrer Brust.










DO YOU KNOW WHATS WORTH FIGHTING FOR? YOU AND I

YOURE AT THE END OF THE ROAD! LAY DOWN YOUR ARMS
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Julia Bardera
Direktorin
Direktorin
avatar

Zen 49
Anmeldedatum : 28.02.18
Ort : Deutschland

Miniprofil
Outfit etc.: Anzug, Bleistiftrock, Strumpfhose, Schuhe mit Absatz

BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Gestern um 11:26



Das Telefon klingelte…und klingelte…und klingelte. Keine Antwort, kein Abheben, nichts. Ein Seufzen bracht den Unmut der Direktorin zum Ausdruck, als sie sich etwas frustriert von der angelehnten Position am Auto abstieß um ein – bis zwei Schritte nach vorne zu machen. Ihr Blick glitt zum Eingang, dann wieder auf das Dunkel, welches sich abseits der Wohnheimsbeleuchtung in der Umgebung breit machte. Eigentlich hätte sie damit rechnen müssen das Jugendliche nicht sehr enthusiastisch sind, wenn es darum ging Telefonanrufe zu machen. Ihre Chat-Programme konnten sie alle bedienen. Aber wenn es ums reden ging, vergaßen die meisten wozu das Telefon in erster Linie erfunden wurde. Aber gut, sie würde es nochmal versuchen. Mit einem weiteren Seufzer ließ die Dämonin die Nummer wiederholen und setzte das Gerät erneut an ihrem Ohr an. Das gleiche Szenario war drauf und dran sich zu wiederholen. „Na das war ja irgendwie wieder klar.“, sagte sie zu sich selbst. Es wäre ja auch ein Wunder, wenn einmal etwas in ihrem Leben einfach verlaufen würde. Nein, stattdessen war es immer kompliziert. Sie musste sie wohl such…

In diesem Moment sprang die Tür des Wohnheims auf. Wäre es normal gewesen, hätte es Julia wohl einfach nicht hört. Nein, wie eine Tarantel gestochen rannte dort eine etwas kleinere Gestalt aus dem Wohnheim hinaus und steuerte direkt auf sie zu. Verwirrt schaute die Direktorin der Person entgegen, welche sich mit einem geradezu schnellen Gang und einem Schluchzen plötzlich um ihren Oberkörper klammerte. Das war Inori, kein Zweifel. Langsam aber sicher packte sie ihr Telefon weg, steckte es zurück in die Tasche und legte in fürsorglicher Art eine ihrer Hände auf den Kopf des Mädchens, welches total aufgelöst ihr Gesicht innerhalb ihres Jacketts zu vergraben schien. „Ist ja gut…“, sprach sie leise und spürte eindeutig die dämonische Aura innerhalb der Schwarzhaarigen emporsteigen. Ein Ausbruch, könnte man meinen.  Nein, sie war sich definitiv sicher, dass es einer war. „Alles gut…“, meinte sie und blieb wie ein eiserner Fels stehen, während ihre Hand de Frisur von Inori immer wieder und wieder hinabstreichelte. Ob die Macht in der Kleinen sich wohl erst einmal unterdrücken ließe? Sie grübelte leicht darüber. Andererseits könnte sich das ganze auch in eine Bedrohungssituation umwandeln. So niedlich die Szenerie war, sie war Brandgefährlich und Julia wusste das sehr gut. Immer noch während der Umarmung begann sich die Blondine herabzusenken, um der Schülerin ins Gesicht sehen zu können. Ihre Hände dabei an den Schultern der Schwarzhaarigen befestigt, damit sie ihr in einem komfortablen und psychischen Weg noch das Gefühl vermittelte, halt zu gewährleisten. Ein Lächeln zierte die Lippen der jungen Frau, während ihre blauen Augen das Gesicht des Mädchens zu mustern begannen. „Es ist alles gut, Inori.“, sprach sie ihr zu und probierte dabei so sanft wie möglich zu klingen. Ihre Kräfte jederzeit auf Alarmbereitschaft um erwartete Ausbrüche sofort im Keim zu ersticken. In einem friedlichen, nicht gefährlichen Weg natürlich. Obwohl Julia sich dabei nicht so sicher war, ob ihre Gegenseite das genauso sehen würde. „Du bist in Sicherheit. Ich bin hier…“, setzte sie erneut an und würde es sogar zulassen, das Inori sie wieder erneut umarmte. „Willst du mir nicht erzählen was passiert ist?“, fragte sie das kleine Mädchen und sah ihr direkt in die Augen. Die Suche nach Anzeichen des Problems hatte sie nämlich nicht aufgegeben. Jeder Dämon zeigte etwas, wenn er seine Kräfte freisetzte, sie war da keine Ausnahme. Alles vorsorglich, natürlich.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Inori
Sonnenklasse Schülerin
Sonnenklasse Schülerin
avatar

Zen 57
Anmeldedatum : 12.04.18
Ort : Einhornland

Miniprofil
Outfit etc.: -

BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Gestern um 14:02


Es war wie ein Fels in der Brandung. Sie, die Frau, die Blonde. All der Schmerz verblasse im Moment als die Frau mütterlich die Arme um das schwarzhaarige Mädchen legte. Doch das wimmern dauerte weiterhin einige Sekunden an. Es war ein Schmerz in ihrem Hirn. Es tat so sehr weh und auch ihre Augen flimmerten zwischen Bernstein und rot hin und her. Als würde Julia Bardera wissen, was für Gefühl in dem kleinen Mädchen vor ging, streichelte sie ihr beruhigend über den Rücken. Der Schmerz ließ nach, doch das Bedürfnis einfach zu rennen. Vor allem weg zu rennen war tief in ihrem Herz verankert. Es war wie Angst die sich über das Mädchen legte und doch holte dieses kleine Wortgrüppchen das Mädchen zurück in die Gegenwart. "Alles gut." Ihr Herz pochte wild und langsam sah sie zu wie die Frau langsam in die Hocke ging und ihre Augen sich gegenüber standen. Inoris Augen wirkten mehr als nur verheult. Ihre Kraft war anstregend und zerrend. Dieses murrende Gefühl in der Magengegend verstärkte das Gefühl nur noch mehr. Sie schluckte den Kloß herunter und brachte ein leichtes Nicken zustande. Die Stimme in ihrem Kopf war immer noch anwesend und doch verstummt, doch ihre unheimliche Präsenz spürte die Unwissende in jedem ihrer Knochen. Inori riss sich zusammen und ließ ihre Tränen Einhalt gebieten, doch es war schwer. Sie zog den Schnodder die Nase herauf, was ihr Alter wieder spiegelt, die Nase herauf und sah in die beruhigenden Augen der Frau ihr gegenüber. Ihre innere Ruhe drang an die Oberfläche und die liebevoll errichtete Fassade regenerierte sich erneut, doch Wissende würden die Risse entdecken. "Ich..." Ihre Stimme kam ins stolpern. Was genau war eigentlich passiert? Angestrengt versuchte sie ihre Gedankenfäden zu ordnen. Was hatte sie so sehr aus der Fassung gebracht? Ich war es. Die Stimme in ihren Kopf schallte. Erzähle es ihr. "Ich..weiss nicht." ICH HAB GESAGT ERZÄHLE ES IHR! "Au." Sofort fuhr ihre Hand zurück an ihren Kopf und kurzzeitig flimmerten ihre Augen auf. "Es ist in mir. Es ist wie ein Virus und es verschwindet nicht. Es hat sie alle getötet. Es ist schuld." Schniefend sah sie zu der Frau. Langsam zog ihr die Kälte, die durch die Dämmerung und Einbruch des Abends Einhalt geboten wurde, die Knochen herauf. Sie fröstelte. "Es sagt es will mir Helfen und dann tut es schreckliche Dinge. Manchmal, wach ich wo anders auf oder bekomme starke Kopfschmerzen. Es macht mir Angst. Es tut mir weh." Niemals hätte Inori erwartet ihr inneres Geheimnis zu offenbaren. Sie hatte Angst vor der Konsequenz, das man sie in eine Anstalt für Verrückte stecken würde. In jenem Moment - und das wirkte verwunderlich - seufzte ihre zweite innere Stimme.










DO YOU KNOW WHATS WORTH FIGHTING FOR? YOU AND I

YOURE AT THE END OF THE ROAD! LAY DOWN YOUR ARMS
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Julia Bardera
Direktorin
Direktorin
avatar

Zen 49
Anmeldedatum : 28.02.18
Ort : Deutschland

Miniprofil
Outfit etc.: Anzug, Bleistiftrock, Strumpfhose, Schuhe mit Absatz

BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Gestern um 20:18


Julia schaute dem verheulten Mädchen in die Augen. Ihre Trauer war in gewisser Weise schrecklich mitanzusehen. Aber die Blondine konnte es tief in ihrem Inneren nicht wirklich nachvollziehen. Einer der Nachteile, welcher ihre eigene Lebensgeschichte mit sich gebracht hat. Es würde wohl noch länger dauern, bis sie sich verstärkt und effektiv mit Inori beschäftigen konnte. Das machten die letzten Minuten mehr als deutlich. Von daher waren die Angesetzten Stunden mit dem Therapeuten nicht sehr fehl am Platz. Doch im Moment schien es so, als wäre es nicht nur eine generell psychische Problematik. Nein, es musste wohl mehr dahinterstecken. Die stockende Stimme von Inori, ließ die Dämonin letzten Endes aufhorchen, während sie in ihrer Unterstützenden Position verharrte. Doch schon kurz darauf stellte sie selber den Kopf etwas schräg. Die Antwort erschien ihr mehr als suspekt. Das hier alles sah nicht wie ein typisches „Es ist nichts-Szenario“ aus. Das hier war etwas ernster, wenn nicht sogar um mehrere Ebenen ernster und würde das Mädchen sich verschließen. So musste die Direktorin wohl dagegen angehen. Ob es ihr gefiel, oder nicht. Trotzdem hatte Julia ja schon ein grobes Bild davon, was im inneren der anderen Dämonin vor sich ging. „Wer ist in dir?“, fragte sie etwas fordernd und schaute ihr tief in die Augen. Das mit dem Töten ignorierte sie erst einmal vollkommen. Obwohl ihr Blick einmal kurz prüfend zum Eingang wanderte. Ein bisschen verwirrt war sie auf jeden Fall über die Aussage. Vorschnell wollte sie aber in jedem Falle nicht agieren, dafür brauchte sie erst einmal mehr Infos.

Dennoch. Das was das kleine Mädchen da erwähnte war nicht im Ansatz so, wie sie es Interpretierte. Das sie eine zweite Persönlichkeit oder Person in sich trug, das war der Direktorin sehr wohl bewusst. Nur die Zusammenarbeit war in ihren Augen noch etwas unklar. Nun wusste sie, es gab keine. Zumindest keine ersichtliche. „Inori…“, begann sie leise zu sprechen und versicherte sich kurz darauf dem Blick der Schwarzhaarigen. „Das in dir ist kein Virus, noch ein Fluch.“, sie wandte kurz den Blick in Richtung einer der Straßenlaternen, so das ihre blauen Augen das licht kurz reflektierten. Diese Erklärung konnte jetzt nach hinten losgehen. Dessen war sich die Blondine bewusst. Aber schonender ging es gerade einfach nicht. Was zum Teil auch einfach mit Julias Direktheit zusammenhing. Es war nicht einmal das, was sie der Schülerin eigentlich mitteilen wollte. Nun wurde das Thema ungewollt erweitert. „Es gehört zu dir…Inori.“, setzte sie wieder an und atmete einmal kurz durch, „Zumindest ist es ein Teil von dir, welcher mit dir versucht in Kontakt zu treten.“. Sie nahm ihre Hand von der Schulter und legte sie auf die Wange. „Denn du bist nicht menschlich Inori, genauso wenig wie ich und jeder andere in diesem Wohnheim. Wir sind anders, von Natur aus.“, erklärte sie in der wärmsten, für sie aufbringbaren Stimmlage. Sie musste schauen wie sie das Aufnahm, bevor ihre Wenigkeit sie weiter mit Sachen dieser Art bombardierte. Häppchen-Wahrheit, nannte die Dämonin das. Auf die Gegenreaktion warten und dann weitergehen, wenn der andere es akzeptiert oder verstanden hatte. Anderenfalls ging es wieder zurück zum Anfang.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte


BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   

Nach oben Nach unten
 

Das Gelände vor dem Wohnheim

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 10 von 10Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

 Ähnliche Themen

-
» Nach 2 Monaten bei Facebook gelöscht
» Völlig gelähmt und hilflos :-(
» gelöscht.
» Geländebau für X-Wing
» Weil er meine Telefonnummer gelöscht hat

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Shima no Koji ::  :: Außenbereich-