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 Das Gelände vor dem Wohnheim

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Leviathan
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BeitragThema: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 16 Apr 2018 - 18:38

das Eingangsposting lautete :



Das Gelände vor dem Wohnheim






Das gesamte Gelände des Wohnheims mitsamt seinen Freiflächen wird von einem Mauerzaun umfasst. Das Eingangstor zum Areal ist unter Tags stets geöffnet und wird in den nächtlichen Stunden in der Regel verschlossen, wobei jeder Bewohner sowohl einen Schlüssel für das Eingangstor und die Haustüre, als auch einen für sein eigenes Zimmer besitzt. Nach einem kurzen Marsch spaltet sich die Zufahrt um ein kleines mit Bäumen bepflanztes Areal in zwei Wege auf, welche nach Besagtem direkt vor dem Anwesen wieder zusammenführt. Das Yanega-Anwesen aus den 1920ern verfügt im ersten, sowie im zweiten Stockwerk über einen Haupt-, einen West- und einen Ostflügel. An der Rückseite des Gebäudes erstreckt sich ein riesiger Garten, den man von vorne betrachtet oft gar nicht vermuten möchte. Im unteren Stockwerk befinden sich allgemeine Räumlichkeiten, sowie die Apartments der Erzieher, während die Bewohner im ersten Stock in zwei Trakte aufgeteilt sind. Vom Prestigebalkon aus hat man einen guten Ausblick über das Gelände vor dem Wohnheim, der bis zum Eingangstor zurückreicht und bietet eine gewisse Überwachungssicherheit - eine Gewissheit, die den Isolanern seit der Angriffe der Lykantropen wichtiger zu sein scheint.






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Julia Bardera
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 25 Mai 2018 - 19:51



Die Nachricht, welche Julia ihrem Schützling zukommen ließ, hatte wohl wenig mit den Liebesbriefen aus irgendwelchen Romanen zu tun. Es war das gleiche, als wenn man sie auf ihrem Telefon anrufen würde. Meistens waren ihre Antworten neutral, ruhig und sachlich. Nur selten hob sich dieses Phänomen bei der Blondine auf. Was allerdings seit ihrer Ankunft hier, eindeutig öfter passierte als vorher. Man konnte sagen die Insel verhalf ihr so langsam wieder zu sensibleren Sachen zurückzukehren. Kam die Dämonin doch aus einer Welt da draußen, wo alles dies nicht viel bedeutete. Jeder, egal wie gut Befreundet, war eine Nummer. Eine Kostenstelle in der Bilanz des Lebens welche ausgestoßen werden musste, wenn sie keinen Gewinn mehr einbrachte. Eine frühere Freundschaft mit Julia bedeutete also eine Gradwanderung zwischen der Soll - und Haben Spalte ihres Inventurbogens. Besonders nach ihrer großen Enttäuschung damals, von der Bernardo bereits Kenntnis hatte, riegelte sich die Direktorin noch weiter ab. Von einem so schnellen und freundlichen Umgang wie mit Mathéo nun, hätten damals nicht einmal jemand zu träumen gewagt. Doch diese Zeit lag auch nun schon lang genug zurück, als dass sie nicht vollständig revidiert worden wäre. So wie sie jetzt war, fand sich Julia nämlich sehr annehmbar und vor allem innerlich schön; und das war worauf es ankam, oder?

Doch nun galt es, erst einmal, Wartezeit zu überbrücken und das Gespräch mit dem Tristam fing auch gerade an, fahrt aufzunehmen. Zumindest stimmte er mit einem Nicken darauf ein, das sie beide hier nicht die ganze Nacht stehen wollten. Auch ihre Beine hatten eine Belastungsgrenze und die wollte Julia nun nicht unbedingt ausreizen. Das sie auch mit ihrer aktuellen Position gewisse Reize bei ihrem Gesprächspartner in Gang setzte, entging ihr in diesem Falle erneut. Was allerdings auch an der kühlen Reaktion des Rothaarigen lag, welcher wie ein Poker-Spieler sein Blatt verdeckt zu halten vermochte. In der nun einkehrenden Dunkelheit war es in jedem Falle angenehmer zu sprechen, als am Tage. Besonders, weil hier nicht viele Leute waren. Ruhe, eine Sache die die Direktorin immer sehr zu schätzen wusste und wovon sie manchmal – so ihre Meinung – echt viel zu wenig hatte.  Doch nun lagen ihre aufmerksamen Blicke stets auf dem Freund ihres Schützlings. Ihre Frage war gestellt und die Antwort sollte nun auch folgen. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als der Tristam ganz nebensächlich seine Liebe zum Zufall der Zimmerverteilung verneinte und dann auch direkt weiter fortfuhr. „Verständlich.“, äußerte sie sich noch nachträglich etwas Belustigt über den Vergleich mit der Unterwäsche. Verharrte dann aber wieder in Stille um die folgenden Ausführungen auch noch mitzubekommen.
Wenn sie so darüber nachdachte, machten diese Gründe tatsächlich Sinn. Julia stellte es sich mit dem Szenario ständig wechselnder Nachbarn vor. Den ganzen lärm durch die Umzüge einmal ausgeschlossen. Allein das empfand sie selber in ihren Gedanken schon als recht nervig. Bei einem so direkten Kontakt wie im Zimmer eines Wohnheims – oder Waisenhauses – war das Ganze ja noch viel Intensiver. Ja, das würde sie auf Dauer auch nicht schön finden, da konnte sie den Tristam sehr gut nachvollziehen.  Doch da war noch etwas anderes, was ihre saphirblauen Augen nun im Gesicht des Rothaarigen orteten. Ein wenig verträumt schaute er drein. Fast so, als würde er dann doch etwas in seinen Erinnerungen schwelgen. Wobei das, das wusste Julia selber, eine sehr harsche Interpretation war. Fast so, als würde er es trotzdem vermissen. Was er, zu ihrer Überraschung, auch gleich im Anschluss selbst Bestätigte. Sie schmunzelte über diese Begebenheit und ihre Lippen strahlten als Reaktion ein wärmeres Lächeln als vorher aus.  

Doch ihr Lächeln verschwand, als Mathéo plötzlich den Kommentar mit der Ruhe auf dem Ort der Stille einbrachte und dabei relativ ernst in ihr Gesicht schaute. Ihre Augen musterten ihn eindringlich, als wollten sie den Grund für seinen spontanen Umschwung in den Gesichtsmuskeln ablesen wollen. Er hatte sie, in diesem Moment, sehr unvorbereitet erwischt, damit hatte die Blondine nicht gerechnet und so sah sie auch gerade aus. Etwas überrumpelt von der ganzen Aktion. Als schließlich das Lahcen die Stille unterbrach, schaltete es erst im Kopf der Bardera. Ihr Lächeln bildete sich wieder und einen kurzen Moment wandte die junge Frau ihren Blick ab um in die Dunkelheit zu Lachen und mit einem kleinen Grinsen wieder das Gesicht des Tristams zu fixieren. Er hatte sie eiskalt erwischt, das musste sie ihm lassen. Lachen musste sie erst, als die Entschuldigung folgte.

„Nun, eine WG hat sicherlich ihre Vorteile.“, schloss die Geschäftsfrau nun an seine letzte Aussage an und löste dabei einen ihrer Arme um unterstützend eine Geste zu machen, „Aber für mich wäre das absolut nichts. Ich brauche ein stabiles Umfeld.“. Kurz schweifte ihr Kopf in den Himmel und ihre Augen suchten nach den Sternen. Es wirkte, als wolle sie ihm gleich ihre Lebensgeschichte auftischen, was natürlich nicht der Fall war. Aber es war ein Teil ihrer Wahrnehmung, welcher nun folgen würde. „Als ich damals noch woanders gearbeitet hatte. Wohnte ich in einem dieser Hochhäuser mit mehreren Stockwerken. Zwar relativ weit oben, aber nicht ganz oben. Man konnte also die ganze Stadt sehen. Was eigentlich ganz schön war.", sie schaute wieder in die Augen des Dämons und in ihrer Stimme schwang ein Hauch von Ironie und Wehmut mit. Vielleicht auch etwas Abgeneigtes. Es war schwer zu deuten. „Wenn einem die Atmosphäre nicht so erdrückt hätte. Wie eine Hierarchische Rangordnung war dieses Gebäude. Wer höher wohnte, stand auch höher. Genauso umgekehrt. Die Gesichter jeden morgen waren kalt und mit der Zeit macht einen so etwas innerlich kaputt. Mich machte es kaputt.“. „Noch mehr als ich es damals war.“, wollte sie noch dranhängen, aber beließ es bei dem Satz. Ein leichtes, wenn auch feminines Schnauben folgte. Die Verachtung war deutlich zu hören. „Deswegen bin ich damals auch umgezogen. Es ist natürlich nicht vergleichbar mit dem Waisenhaus und ständig wechselnden Leuten. Aber die Atmosphäre drumherum war hier sicherlich angenehmer. Dementsprechend ist es bestimmt schöner im Park zu wohnen. Ich kann die Entscheidung in jedem Falle nachvollziehen.“. Ihr Gesicht war wieder in einen normalen Zustand zurückgekehrt. Leicht Lächelnd stand sie da und schaute kurz in das Licht der Laterne am Wegesrand, bevor sie schnell wieder mit ihren Augen bei ihrer Begleitung landete. „Ich hatte mich dann auch an den Stadtrand verzogen. Dann ging es mir besser, eindeutig.“. Das dies noch gar nicht so lange her war, erwähnte sie nicht. Es war Julia wichtig gewesen, mal einen Teil ihrer Gedanken dazu loszuwerden und einen Einblick in ihre Art des Denkens zu diesem Thema zu ermöglichen. „Über Toiletten habe ich mir allerdings noch nie Gedanken gemacht. Das sollte ich vielleicht mal machen. Es erhöht bestimmt die Lebensqualität enorm.“. Jetzt lachte sie zur Abwechslung mal aufrichtig begeistert über ihre eigene Aussage. „Aber jeder legt seine Hauptmerkmale eben woanders, nicht wahr? Mir reicht eine Küche und ein gutes Bett.“, betonte sie noch einmal und machte dabei den Eindruck, als wäre es das selbstverständlichste der Welt. War es ja auch, irgendwie. Über Mathéo zeichnete sich die Direktorin zumindest gerade ein eigenes, lustiges Bild. Ein Bild mit Toilette, versteht sich. Aber das behielt sie für sich, lediglich ein schelmisches Grinsen lag auf ihren Lippen.

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Helena Chevalier
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 25 Mai 2018 - 22:04



Die Wiederaufnahme in den Zirkel von Lisanna, hatte sich die Französin aber eindeutig anders vorgestellt. Anscheinend hatte ihr die Blondine das doch etwas quer genommen, das sie sich einfach so für zwei Jungs von ihr verabschiedete. Wobei sie das selbst gar nicht so tragisch sah. Wo war denn das Problem? Es hieß ja nicht, das sie sie hasste, oder sogar schlimmeres. Prüfend beäugte die junge Dame das Gesicht ihrer Freundin. Nein, so direkt war nichts zu sehen – geschwiege denn zu erkennen. Am Besten wäre wohl, es einfach erstmal dabei zu belassen und die Unterhaltung erst einmal fortzuführen. Zumindest das zierliche Ding bei der Riesin winkte nun zurück, was Helena natürlich immens freute. Wenigstens hier war eine fröhliche Aura zugegen. Lisanna erklärte inzwischen die Umstände ihrer Bekanntschaft. Die Französin lachte nur amüsiert darüber. „Das war ja mal wieder klar, das du so auf dich aufmerksam machst.“, spielte sie das Ganze neckisch hoch und stemmte beide Hände an ihre Hüfte als wolle sie gleich eine Ansage machen, während ihre blauen Augen zu ihrer Freundin hinüber wechselten. „Nirgendwo kann man dich rumlaufen lassen. Am besten, wir stecken dich in so eine dieser Gummi-Jacken.“.  Helena schmunzelte selbst über diese Aussage. So ein blondes, großes Mädchen eingewickelt in einer Gummischale damit sie nicht mehr tollpatschig umherlaufen würde. Wobei sie wohl auch das selbst dann noch mit Bravour hinbekommen würde. Daran hatte die Engelin nicht den geringsten Zweifel.

Doch dieses Thema sollte genauso schnell vom Tisch sein, wie es gekommen war. Relativ ruhig legte Helena nun wieder ihren linken Arm auf ihrer Handtasche ab, während der Rechte als Werkzeug der Gestikulierung genutzt wurde. Am liebsten hätte sie jetzt das kennenlernen von sich selbst mit der Riesin erwähnt, aber sie beließ es dabei. Wusste sie eben nicht genau, wie die andere Blondine darauf reagieren würde. Wie schon vorhin galt der allseits Präsente Gedanke: Bloß kein Fass aufmachen! Besser man brachte das ganze geschmeidig über die Bühne, dann passierte auch nichts. „Immerhin können wir froh sein, dass der Kleinen nichts passiert ist.“, sprach sie ihre Anteilnahme aus und begutachtete noch einmal das kleine Wesen mitsamt seinen Flügeln, den kleinen Augen und der Frisur. Putzig sah sie ja schon aus und absolut niedlich obendrein. Jedes andere Mädchen wäre wohl instant auf die kleine Fee zugesprungen und hätte es auch so ausgedrückt. Für die Engelin an sich war so ein Verhalten nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Etwas was die Pariserin überhaupt nicht leiden konnte. „Oder aber ihr habt eure Spuren gut verwischt.“, hänge sie in einem verdächtigenden Ton an, während ihr Finger nachdenklich an der Unterlippe hing. Ein bisschen unglaublich war der Fakt ja schon, wenn man sich die Gewichtsverhältnisse anschaute. Lisanna war ja nun nicht gerade die Leichteste; also im Vergleich zu Pick. Aber das war ja auch nicht gerade schwer. Wenn sie die beiden so betrachtete, dann konnte sich Helena aber trotzdem sehr gut vorstellen, das die beiden gut zusammenpassen würden. Potential hatte es in jedem Falle, besonders weil ihre Freundin aus Deutschland bestimmt alles daran geben würde, das Ziel der Freundschaft zu halten und zu bewahren.

Dennoch, das Ziel der Besichtigung stand bei der Französin immer noch im Raum und so wollte sie das unbedingt auch noch hinter sich bringen. Das Haus war groß, die Zeit knapp, aber sie würde sich Zeit lassen. Vielleicht schaffte sie es ja noch zum Essen in den Speisesaal, welchen sie vorerst wohl noch suchen musste. Es war also Zeit, vorerst Abschied von den beiden Mädchen zu nehmen. „Aber gut, ich muss weiter. Schließlich wartet eine Hausbesichtigung auf mich. Wir sehen uns später, ja?“, eröffnete sie den Anfang ihrer Verabschiedung. Griff sich aber schon einmal vorbereitend in die Handtasche. Dann neigte sie sich nach vorne und gab ihrer blonden Freundin zwei Schmatzer auf jeweils eine Wange. Dabei legte sie dem Mädchen etwas in die freie Hand. „Benutze es gut, du wirst es vielleicht einmal brauchen.“, meinte sie nur und zwinkerte ihr zu bevor sie mit einem kleinen Winker zu Pick schließlich in der Menge verschwand. Es war Zeit, sich umzusehen. Sollte sie jetzt in ihre Hand schauen, so fand sie dort eine kleine Packung vor, welche an die eines Liedstriches erinnerte. Zwar hatte es die Engelin selbst nicht so mit Make-Up, zumindest wenn sie nicht ausging, aber Lis hatte bestimmt Verwendung dafür, oder sollte es mal lernen.

tbc: Irgendwo im Nirgendwo












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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 25 Mai 2018 - 22:55

Mathéo geriet ins Munkeln, als Julia die WG ablehnte, weil sie ein stabiles Umfeld bevorzugte. Wenn die WG-Mitbewohner nicht wechselten, sollte es doch stabil sein, dachte sich der Dämon. Oder aber sie meinte damit Ruhe. Also dass niemand außer ihr in die Wohnung kam und somit ein stabiler Rückzugsort gegeben war.
Ganz anders dachte der Tristam aber nach, als Julia von ihrer eigenen Wohnungsvergangenheit sprach. Die Informationen, welche der Tristam erhielt, deuteten immer mehr auf das Leben einer Geschäftsfrau hin. Dass sie allerdings sogar in einem Haus gewohnt hatte, deren Wohnungen nach Rängen gereiht waren, erschreckte ihn schon ein bisschen. Das klang nach einem Internat für Erwachsene. Sie arbeiteten zusammen und lebten zusammen. Die Außenwelt war quasi abgeschnitten. Es zählte nur die Arbeit. Die Wohnung war nur zum Schlafen da. Doch so schlimm wird es sicher nicht gewesen sein – oder?
Mathéo musterte das Gesicht der schönen Dame vor sich. Sie mochte noch so hübsch sein. Wenn sie so schaute, wie sie es jetzt tat, fiel es Mathéo schwer, vor Entzücken zu grinsen. Etwas beschäftigte sie. Zwar konnte er nicht sagen, ob Trauer im Spiel war, Wut oder Angst – Freude war es nicht; aber er sah, dass da etwas war. Und wieder war es etwas, was hinter ihr lag. In Kombination mit den Eindrücken aus dem Büro, bauten sich allmählich ein paar Vermutungen vor dem inneren Auge des Tristams zusammen. Das, was Julia für den Job auf Isola hinter sich gelassen hatte, hatte sie wohl sehr beschäftigt und sie hatte es sicher gerne zurückgelassen. Es fehlten einfach die Erzählungen über positive Ereignisse in der Vergangenheit. Vielleicht überinterpretierte er das Ganze aber auch. So viel hatte sie ihm noch gar nicht erzählt oder ihn deuten lassen. Es konnte gut sein, dass bisher lediglich die unpassendsten Themen aufgetischt wurden, um sich ein richtiges Bild von ihr machen zu können.
Dass das Hochhaus sie aber – und das sagte sie ja selbst – wirklich kaputt gemacht hatte, hörte der Tristam absolut nicht gerne. Sein Gesicht verzog sich daher zu einer besorgten Miene. Er wäre gerne näher an sie herangetreten, weil sich unterbewusst das Bedürfnis breitmachte, sie aufzufangen. Aber Julia würde das sicher nicht wollen. Sie war eine starke Frau und hatte die Vergangenheit längst hinter sich gelassen. Wenn Mathéo da nun einen auf besorgter Mann machte, würde er ihr nur den Anschein vermitteln, sie für schwach zu halten. Und das wollte er nicht. Das durfte er nicht. Julia war eine stolze Frau – so hatte er sie kennen gelernt. Wenn sie jemanden zum Anlehnen bräuchte, dann würde sie sicher danach suchen. Wenn er dieser Fels für sie sein durfte, dann würde sie es ihm sicher sagen.
Die bestürzende Erzählung von Julia erinnerte den Tristam an das Anwesen seiner Familie. Es war kein Hochhaus gewesen, doch besaß es immerhin ein großes Ausmaß und beherbergte etliche, unzählbar viele Zimmer. Ihm selbst war nicht bewusst, ob der Standort seines Zimmers durch ein Rangsystem entschieden wurde. Woran er sich aber erinnern konnte, dass das Haus für den kleinen Mathéo wie ein Gefängnis war. Es dauerte Jahre, bis er die Möglichkeit erlangte, auf eigene Faust das Haus zu verlassen – und zwar nicht um zum Unternehmensgebäude seines Klans zu gelangen.

Als Julia dann zum Ende ihres Parts wieder zu einem herzlichen Lachen griff – Mathéo war zuvor aufgefallen, dass sie bei seinem Scherz versucht hatte, heimlich zu lachen -, wollte auch der Tristam einstimmen. Den Gag mit der Toilette hatten so wohl nun für sich gefunden. Ihre minimalistische Betrachtungsweise konnte der Tristam nur mit einem Nicken bestätigen.
»Stimmt schon. Auch wenn ich wohl der letzte bin, mit dem man darüber reden kann. Meine Familie ist sehr vermögend. Das Anwesen, in dem ich großgeworden bin, hatte mehr Zimmer, als mir bewusst waren. Und da gab es so viele Toiletten, dass man immer eine fand, auf der man seine Ruhe hatte.« Schelmisch grinste er ihr zu, versteckte dabei die negativen Erinnerungen hinter einer Maske.
Aber warum tat er das? Warum versteckte er sie? Natürlich: Weil er sich mal gesagt hatte, niemanden an diese Seite von ihm heranlassen zu wollen; oder war es eher eine Frage des Könnens?
Mathéo seufzte innerlich, während er sein keckes Grinsen wieder löste. Er wollte Julia nicht mit dem Kummer seiner Kindheit langweilen oder gar verschrecken. So, wie er jetzt war, war er genau richtig. Er hatte sich gefangen, sich aufgerappelt und dank seinem Vater war er jemand ganz anderes geworden, als es der gesamte Rest seiner Sippe gewollt hatte. Das lag hinter ihm und sollte dort auch bleiben.

»So viel mehr steht bei mir im Haus momentan auch nicht. Bett, Küche, Couch und …«, er musste grinsen, »… ein Fernseher, der es Levi wohl angetan hat.« Leicht den Kopf schüttelnd musste er daran denken, wie erstaunt der Engel heute morgen war. »Das Beste ist aber die Terrasse. Da lässt es sich sehr gut abends bei einem Glas Wein aushalten.« Während er in seiner Fantasie schwelgte, dachte er darüber nach, ob es gut war, ihr davon zu erzählen, dass er Wein mochte. Zwar war er hier ja Schüler, aber das änderte nichts an seinem Alter. Außerdem war er ein Dämon. Seit wann hielten sich Dämonen an Altersbeschränkungen von Menschen? Totaler Unsinn!
»Wenn du magst«, er zögerte, war sich unsicher, versuchte aber das Pokerface zu wahren, »kannst du ja mal vorbeikommen … auf ein Glas.«










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Luana
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Sa 26 Mai 2018 - 0:17

Luana

Die Antwort des schwarzhaarigen Mädchens (@Caiwen) war ziemlich schlagfertig wie Luana fand. Sie musste sich echt in die Wange beißen um nicht einen Laut des Lachens von sich zu geben. Das wäre wohl nicht so gut gekommen in der Gegenwart der Vampirin. Und die Langhaarige wollte Aleksandra wahrlich nicht verärgern. Schließlich war Aleksandra ihre Lebensretterin gewesen. Ein wenig beäugte die Nixe die beiden Mädchen. In diesem Leben würden die beiden wohl keine Freunde werden. Lag aber vielleicht daran, dass wie Luana erst jetzt erfuhr, es sich bei dem schwarzhaarigen Mädchen um einen Hund handelte. Und wenn sie gut genug im Kombinieren war, dann implizierte Hund wohl Werwolf. Werwölfe und Vampire pflegten bekanntlich keinen freundschaftlichen Umgang miteinander. Ein leiser Seufzer entfuhr der Nixe nun doch, als sich die Violetthaarige bereits ein wenig von der Gruppe wegbewegte.

Doch anders als erwartet, brachte die Schwarzhaarige doch noch eine bessere Beschreibung hervor. Es sollte sich auf alle Fälle finden lassen, wobei ein Blick in den Himmel verriet ihr, dass es doch nicht mehr so früh war, wie zuvor angenommen. Wo war die Zeit eigentlich geblieben? Laut dem unbekannten Mädchen waren wohl ziemlich viele Leute noch vor ihnen. Vielleicht sollten sie sich einfach einteilen lassen. Luana hatte nicht wirklich Bock drauf sich in einer Schlange die Beine in den Bauch zu stehen. Darüber musste sich die Rosahaarige in den nächsten Minuten noch Gedanken machen. "Sehr nett von dir. Wir werden's schon finden. Wir sehen uns sicher irgendwo, irgendwann.", sprach die Johnson und wandte sich bereits zum Gehen, als Aleksandra ebenfalls nochmal ihr Wort an die Nixe richtete und ihren Weg ins Wohnheim fortsetzte. Ohne Luana. Das Mädchen machte echt keinen Hehl daraus wen sie leiden konnten und wen nicht. Mit einem letzten "Bis dann." und einem kurzen Winken war die Blauäugige nun ebenfalls auf den Weg ins Gebäude.

Die Langhaarige hatte sich gegen das Anstehen zur Zimmervergabe beziehungsweise zum Wunschzimmer entschieden, in irgendeinem Zimmer würde sie die Nacht schon verbringen. Sie würde sich jetzt erstmal in dem Anwesen umschauen. So viel Zeit bis zum Schlafengehen blieb sowieso nicht mehr. Im Schnelldurchlauf sollte sich das Ganze aber irgendwie bewältigen lassen.

tbc: Das Wohnheim | Parterre | Westflügel | Speisesaal










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Julia Bardera
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Sa 26 Mai 2018 - 2:25



So langsam öffneten sich die Gesprächsgrenzen zwischen den beiden Dämonen. Eine logische Konsequenz, wenn man bedachte, dass wohl beide nicht sehr gerne einfach so rumstehen wollten um auf Leviathan zu warten. Man wusste sich eben zu beschäftigen. Julia empfand es in jedem Falle als weniger schlimm mit Mathéo über solche Sachen zu reden, als mit ihrem Kollegen. Am Cafétisch heute Morgen war er trotz seiner Ratschläge und verständnisvollen Aussagen immer weiter in die Höhe geschossen. Wurde unerreichbar für die Dämonin und konnte sie – so ihre Einschätzung – trotz seines wahrscheinlich sehr hohen Alters nicht verstehen. Die Frage nach fehlgeleiteten Beziehungen galt hier - mal wieder – als Paradebeispiel. Der Tristam hatte mit seinen Geschichten eine gewisse Basis der Gleichheit gelegt und auf dieser bewegte er sich gerade. Einen schnelleren Weg um mit Julia klarzukommen, gab es schlichtweg nicht. Die Balance musste eben stimmen.

Ein Kriterium was wohl erfüllt war. Sie beide schenkten sich gegenseitig die Aufmerksamkeit, welcher der andere mit seinen Aussagen verdiente und gingen darauf ein, erläuterten wenn nötig und bauten die Konversation weiter aus. Auch jetzt nickte die Dämonin wieder bedächtig, als der Rothaarige seine ungeeigneten Umstände erläuterte, welche ihn für dieses Thema schlichtweg nicht passend machen würden. In ihren Augen nicht ganz zutreffend. Das Gegenteil musste doch einfach vorstellbar sein. Gerade weil er doch jetzt alleine wohnte, oder nicht? „Vielleicht ist es aber auch genau das, was dich dazu befähigt. Du kannst es dir ja mal umgekehrt vorstellen. Außerdem wohnst du doch alleine, oder nicht?“, hängte sie unterstützend an sein Argument an. Das sollte ihm doch immerhin einleuchten. Natürlich kannte die Direktorin den kompletten Hintergrund nicht. Aber das war auch nicht nötig. Vielmehr setzte sich die Unterhaltung in den Bereich seiner eigenen vier Wände fort. Was allerdings eher einer groben Aufzählung der Möbel des Dämons glich. Besonders Lachen musste Julia erst bei seiner letzten Ausführung. „Das konnte ich mir denken.“, gab sie noch leicht verschnaufend von sich, „Egal wie unschön der Ort ist, gib Levi einen Fernseher und eine dieser Konsolen und er ist glücklich.“. Ja, so war der Engel. Zumindest in manchen Situationen. Ansonsten war er eigentlich immer recht aufgeweckt, aktiv. Vor allem aber – das war Julia das wichtigste - Zuverlässig. Was allerdings danach aus dem Munde des Dämons entwischte, lies selbst die Direktorin erst einmal nachdenklich werden. Mit Wein hatte er einen der Wunden Punkte von ihr erwischt. Oder besser gesagt, eines ihrer Interessenfelder. Dennoch, es war eine Einladung zu einem Schüler nach Hause zum Wein trinken. Auf der anderen Seite war es privat, was sie nach der Schule machte. Ein Gedanklicher Konflikt den die Blondine gerade absolut nicht leiden konnte, während ihre saphirblauen Augen seine Gesichtszüge im dunklen Licht musterten. "Warum nicht, wenn sich die Gelegenheit ergibt.", bestätigte sie seine Aussage leicht lächelnd und versank erneut in Stille. Einmal konnte ja nicht schaden, wenn sie schon eingeladen wurde. Abgesehen davon war der Park ja nicht weit weg.

Genau in diesem Moment vibrierte ihre Jackettasche. „Einen Moment.“, wurde von ihr gleich im Affekt ausgesprochen und sie holte mit gekonnter Präzision ihr Handy hinaus. Einen kurzen Moment lang wurde das Gesicht der Bardera durch das Licht im Bildschirm erleuchtet und ihre blauen Augen suchten im Schein des Displays nach Informationen. Ihrer Mimik nach zu Urteilen eine, über welche sie nicht gerade begeistert war, es allerdings auch nicht wirklich ändern konnte. Es war eine Nachricht von Levi, welche im Grunde genommen nichts anderes aussagte als: Ich komme später nach. Die Bardera verdrehte kurz die Augen und tippte eine Antwort. Ohne auch nur weiter zeit zu verschwenden, verschwand das Wunder der Technik auch sogleich wieder in ihrer Tasche. „Wir können los.“, gab sie mit wechselndem Blick auf den Rothaarigen plötzlich zu erkennen und löste sich in ihrer Position vom Auto. Das Mathéo vielleicht etwas verwirrt über ihre Aussage sein könnte, kam der Blondine erst jetzt vollends in den Sinn. Eine Sache, welche die junge Frau noch nachholte als sie sich zur Fahrerseite begab. „Leviathan kommt später nach, wir müssen also nicht auf ihn warten.“. Sie lächelte zufrieden. Endlich musste sie nicht mehr draußen stehen bleiben und konnte nach Hause. In ihre eigenen vier Wände, ihre Komfortzone. „Also, steig ein.“, ermunterte sie ihn erneut und ließ sich langsam in den Sitz ihres Wagens sinken. Größere Personen würden in so einem Auto sicherlich Probleme bekommen. Da sie aber weder groß, noch sonderlich breit war. Passte der Sitz wie der Schuh im Märchen auf Aschenputtel. Noch einmal kurz ließ Julia ihren Blick über das Armaturenbrett schweifen. Gerade wenn der Innenraum in das dunkle Licht der Dämmerung getaucht wurde. Nun wartete sie, bis der Tristam Platz genommen hatte, dann startete sie den Motor des Gefährts und sie machten sich daran, das Wohnheim zu verlassen. Den Kurs gen Stadt gerichtet.

Tbc: Wohnung 12 | Innenstadt

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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Sa 26 Mai 2018 - 21:22

Julias Worte regten den Tristam mal wieder zum Nachdenken an. Vermutlich hatte sie Recht, dennoch schätzte es Mathéo schwer ein, sich etwas vorzustellen, von dem man keine Ahnung hatte. Jemand, der sein Leben in Saus und Braus begonnen hatte, konnte sich wohl kaum vorstellen, wie es war, nur noch mit den Nötigsten auskommen zu müssen. So eine Vorstellung würde für den Betroffenen wohl einem Alptraum gleichkommen und das Ausmaß würde ein übertrieben negatives Bild erhalten. Da Mathéo aber schon seine Zeit im Waisenhaus verbracht hatte, hatte er auch kennen gelernt, mit weniger zu leben. Außerdem war da noch die Zeit, nach dem er von zu Hause verschwunden und bevor er hier auf Isola gelandet war. Damals konnte man ihn als Obdachlosen bezeichnen, als herumstreifenden Jungen, der nicht wusste, wo es für ihn hingehen sollte. Ein Kapitel seines Lebens, in dem er meinte, einem hellen Licht zu folgen und dabei einen schwarzen Schatten hinter sich warf. Die Erinnerungen an Prag schienen ihm unwirklich, nur betrachtet und nicht selbst erlebt.

Mathéo fragte sich, wie oft die beiden noch über Levi schmunzeln würden. Eigentlich sollte er Julia mal nach ein paar Geschichten von Levi dem Hosenscheißer fragen. Gab bestimmt ein paar peinliche Geschichten, die der Tristam zu seinen Gunsten nutzen konnte. Innerlich schelmisch grinsend rieben sich die Teufelchen in seinem Kopf genüsslich die Hände.

Sein Angebot an Julia, ihn mal auf seiner Terrasse zu besuchen, erntete eine überraschende Zusage. Natürlich hatte er seine Frage nicht hoffnungslos gestellt, aber strickt von einem positiven Ausgang hatte er auch nicht ausgehen können. Irgendwie klang es doch unwirklich – dabei war es so schön. Glücksgefühle überhäuften sich, die erst wieder von einem Vibrationston auseinandergerissen wurden. In Julias Tasche wackelte es. Ohne große Umschweife prüfte Julia das kleine Gerät. Ihre Augen rollten ein Mal im Kreis, was nichts Gutes bedeuten konnte. Levi hatte schon mal kein Ich komme gleich geschrieben – so viel stand fest. Schnell war eine Nachricht zurückgeschrieben und dann hieß es auch schon, dass sie loskonnten. Mathéo schaute sie fragend an. Natürlich wollte er gerne wissen, ob er das richtig verstand und Levi sie nicht begleiten würde. Erst während sich Julia bereits zur Fahrerseite des Gefährts begab, dachte sie daran, die Neugier des Tristams zu bearbeiten. Fast wie erwartet sagte sie, dass Levi nachkommen würde. Vermutlich war er mit seiner Kirsche beschäftigt, dachte sich der Dämon. Mit der Kontrolle der Zimmer konnte es sicher nicht zusammenhängen. Vermutlich war er nur ein Mal durch den Gang gerutscht, hatte überall ein Häkchen gemacht und die Liste dann in die nächste Ecke gepfeffert, um herumstreunen zu können. Zum Glück war der Engel nicht zurück zum Büro gekommen und hatte die beiden Dämonen bei ihrem Plausch gestört.
»Oh, okay«, gab Mathéo nur knapp auf die Erklärung der Bardera zurück.

Drei weitere Worte der bildhübschen und anmutigen Dame forderten den Dämon dazu auf, zu ihr ins Auto zu hüpfen. Das wollte Mathéo auch ohne Umschweife sofort machen, doch kurz vorher hielt ihn noch ein Geistesblitz auf. Wobei es eher eine Erinnerung war, die wie ein vergessener Wecker zu schellen begann. Da war doch noch jemand, den Mathéo zurücklies, sobald er sich ins Auto setzte.
Sehnsüchtig blickte er in den Wagen und wünschte sich, bereits neben Julia dort zu sitzen. »Ich bin sofort da«, kündigte er seine Verzögerung an. »Muss nur kurz noch etwas erledigen, was mir eben eingefallen ist.« Nochmal warf er ihr einen sehnsüchtigen Blick zu, schwang sich dann aber mit der Front zurück zum Wohnheim, ehe er zu schwach wurde, um zu widerstehen.
Was war ihm da eingefallen … die Miezekatze! Mathéo hatte immer noch das Instrument der Katze und keine Ahnung, wo er es hinbringen konnte. Das kleine Fellknäul streunte vermutlich gerade irgendwo auf dem Grundstück herum und jagte Mäuse, Vögel, Fische … oder nur ein Stück Draht, welches von irgendwo herunterbaumelte. Wie Katzen halt waren.
Einfach gehen konnte er schlecht. Die Kleine würde ihn suchen, aber nicht finden können – ebenso ihre Gitarre. Er musste sich also was ausdenken. Mit dem Blick auf die breite Front des Anwesens gerichtet, überlegte er, ob er das Instrument einfach hier draußen zurücklassen sollte oder ob er der Katze eine Fährte legen sollte, damit sie ihm folgen konnte. Nur wollte er sie nicht quer über die Insel treiben. Nein. Das musste anders gehen. Und es würde auch anders gehen. Eine Kleinigkeit, welche er vor längerer Zeit zusammen mit seinem Vater kreiert hatte, kam ihm in den Sinn. Für eine Katze sollte es das perfekte Gimmick sein, um schnell zum Tristam aufholen zu können. Ein selbstsicheres Grinsen tauchte im Gesicht des Dämons auf, während er sich sein weiteres Vorgehen zurechtlegte.
Erst einmal brauchte er einen geschützten Ort, den man mit den Augen nicht so leicht erreichte. Der Busch gleich neben ihm sollte sich dafür perfekt eignen. Also begab er sich hinter diesen.
Außerhalb von Julias Sicht – vermutlich fragte sie sich schon, was er da seltsames trieb – zog sich Mathéo zuerst das Stirnband vom Kopf. Sofort fielen ihm die Haare ins Gesicht, sodass er sich erst mal angestrengt die Strähnen zur Seite pusten musste. Danach legte er das Stirnband auf den Boden unter den Busch und positionierte einen matten, schwarzen Stein, der einen kristallartigen, aber rund geschliffenen Eindruck machte, in die Mitte. Das Band sollte die Nase der Katze anlocken. Danach musste er nur noch hoffen, dass sie so schlau war, den Stein zu berühren und schwupp – schon würde sie bei ihm sein. Mathéo holte einen identischen Stein aus seiner Jackentasche und hielt ihn kurz vor sich. Diese beiden Schmuckstücke waren das Ergebnis endloser blauäugiger Experimente und etlichen Fehlschlägen. Die beiden Tristams hatten ein Thema erforscht, zu dem es wissenschaftlich viel zu viele theoretische Ansätze gab. Sie hatten alle ausprobieren und modifizieren müssen, bis sie irgendwann zum gewünschten Ergebnis gelangt waren. Das künstlich kreierte Material des schwarzen Steins besaß eine universelle Affinität gegenüber einem bestimmten physikalischen Vorganges. Mit einer großen Portion dämonischer Tristam-Magie wurde aus dem Objekt ein Mini-Teleporter. Zwar war es kein Stein der Weisen, aber mal eben ein kleines Wurmloch zu öffnen, welches kleinere Objekte schlucken und zum anderen Stein innerhalb einer Sekunde schicken konnte, war auch nicht ohne. Die Mieze war klein genug, damit sie im Ganzen durch den Raum geschickt werden konnte. Vielleicht würde er ein wenig übel davon werden, aber solange sie unterwegs nicht ihren Schwanz verlor, würde sie sicher in den Armen des Tristams landen.

Damit hatte er nun aber auch genug Zeit vertrödelt. Inständig hoffte er, dass Julia noch auf ihn wartete, als er mit neuer Frisur den Kopf hinter dem Busch wieder hervorstreckte. Ja, sie war noch da. Ein tiefes Ausatmen schickte auch jegliche Sorge von ihm weg.
Eiligen Schrittes hastete er zum Sportflitzer der Bardera hinüber, öffnete vorsichtig die Tür, um auch ja nichts kaputt zu machen – wobei er eventuelle einen amüsanten Anblick bot – und setzte dann sein Gesäß auf dem Beifahrerplatz ab.
»Seeehr beeindruckend«, kommentierte der Dämon, während sein Blick über das Interieur schweifte und schließlich bei Julias sexy Körper stehenblieb und in Gedanken den Kommentar formulierte, dass nun die Frage bestand, wer hier die schärferen Kurven gerade besaß. Fast wie ertappt schaute er jedoch ruckartig hoch in ihr Gesicht und stieß seine unanständigen Gedanken zurück in die dämmernde Nacht. »Da hast du dir aber was Schickes geleistet, Julia.« Mathéo fiel auf, dass er ihren Namen so zum ersten Mal gesagt hatte. Ein ganz mulmiges Gefühl lag ihm auf der Zunge. Es kribbelte, zeugte von Aufregung, von Amüsement, aber auch von dem Drang nach mehr. Er wollte ihn gerne häufiger sagen.
»Du fragst dich sicher, was ich eben getrieben habe«, wandte er nun den Blick nach vorne auf die Straße und wartete darauf, dass der Wagen startete. »Ich hab‘ meiner Katze etwas zurückgelassen, damit sie weiß, wo ich bin und mir folgen kann.« Der Dämon schaute die Dämonin verzeihend an. »Tut mir leid, dass ich dich hab warten lassen und dass ich nichts von der Katze erzählt hatte. Muss gestehen, dass sie mir bei unseren vereinnahmenden Gesprächen glatt entfallen war. Aber keine Sorge. Sie kann sehr gut auf sich selbst aufpassen. Nur wird sie sicher traurig sein, wenn sie mich nicht mehr findet. Hoffe, es ist nicht schlimm, wenn sie später noch bei uns auftaucht. Du hast doch keine Tierhaarallergie, oder?« In Hoffnung und in Sorge schaute er Julia mit großen Augen an. Wenn sie ja sagen würde, hatten sie ein Problem, für welches der Dämon aber sicher auch noch eine Lösung finden würde.
Was er im Übrigen total vergaß, war, zu erklären, warum er sein Stirnband nicht mehr trug. Natürlich merkte er diesen Umstand, weil die Haare ihm ins Gesicht hingen, doch da er daheim oft das Band abnahm, hatte er sich daran gewöhnt. Die meisten Strähnen konnte er auf die Seite der Augenklappe verbannen, wodurch sein freies Auge auch wirklich frei blieb. Nur noch das dünne Band, welches die Klappe hielt und über seinen Nasenrücken an der Wange entlang und unterm Ohr hindurch führte, deutete an, dass da noch was sein musste.


tbc: Die Stadt | Stadtzentrum | Wohnviertel | Wohnung 12 – Julia Bardera










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Evangeline Usagi
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   So 27 Mai 2018 - 21:08

Irgendwie schien Ayumi nicht ganz bei der Sache zu sein. Nicht nur das sie sich so überhaupt nicht darüber freute das wir endlich zusammen in einem Zimmer wohnen können, nein, sie ignorierte mich fast schon. Sie antwortete nicht auf meine Frage was los war, dann verschwand sie einen Moment lang und ließ mich einfach stehen und dann ließ sie mich wieder stehen um sich um unser Zimmer zu kümmern. Ich wurde aus diesem Mädchen gerade echt nicht schlau. Merkte sie überhaupt was ich mir gerade für Sorgen um sie mache? Seit vorhin ist sie total komisch drauf und jetzt das. Was soll ich jetzt bloß machen? Hier rumsitzen und warten das sie wiederkommt und mich dann weiter ignoriert? Darauf hatte ich echt keinen Bock. Ich hielt also Ausschau nach bekannten Gesichtern und entdeckte auch recht schnell eines. Caiwen stand ein Stück weiter weg und unterhielt sich mit anderen Schülern. Doch noch bevor ich mich auf den Weg zu ihr machen konnte bekam ich eine Nachricht auf diesem neumodischen Mist, den die Leute Handy nannten. Ayumi hatte für uns ein Zimmer klar gemacht und fragte ob wir uns im Flur treffen würden. Auch wenn mein Kopf gerade der Meinung war ich solle jetzt lieber nicht zu ihr gehen, so brachte mich mein verliebtes Herz doch dazu ihr zu antworten das ich auf dem Weg bin. Und so machte ich mich auch gleich auf den Weg in der Hoffnung auch dort anzukommen wo ich hin wollte.

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Kazuya Kouya
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Do 31 Mai 2018 - 23:41

Schmunzelnd nahm Kazuya das Handy wieder entgegen und stellte es wieder in Standby, ehe er es zurück in die Hosentasche gleiten lies. Bei den nächsten worten nickte er. "Früh- oder Abendsport. Je nachdem was sich besser anpassen lässt.Aber ja, du bekommst eine Nachricht, sobald das feststeht." Da Kazuya ja nun im Wohnheim leben würde, müsste er sich wahrscheinlich auch umstellen, da er nicht vorhatte, gegen irgendwelche Regeln zu brechen. Außer es müsste sein. Oder es war ein Versehen, wenn er z.B. nicht rechtzeitig zur Nachtruhe im Zimmer war. Das konnte ja noch was werden.

Gut zu wissen war aber auch, das er ja nicht alleine war. Jene die er als seine Freunde bezeichnen konnte, waren ja ebenso im Wohnheim vorhanden. Anschluss würde er auf jedenfall haben. Das Mädchen, welches Caiwen angetippt hatte, blieb in ihrem Verhalten weiterhin nicht gerade freundlich. Dagegen war es ihre Begleitung schon. Wobei er es nich gerade in Ordnung fand, das die erste Caiwen einen Hund nannte. Zumal er den Zusammenhang nicht sah. Doch zog er es erst einmal vor zu schweigen. Erfahrungsgemäß mischte man sich nicht in eine offensichtlich aufkommenden Streit von Mädchen ein, die sich eindeutig nicht symphatisch waren. Wobei er sich doch wohl zu etwas hinreissen lies.

Immerhin mochte er Caiwen. "Es ist ziemlich unverschämt sie zu nennen, obwohl sie dir trotz deiner Unfreundlichkeit geantwortet hat.", sagte er nun doch, aich wenn er sich sicher war, das dies ungehört bleiben würde. Zumindest schien das Mädchen mit den dunklein Haaren eher vollkommen auf sich selbst fixiert zu sein. Immerhn wartete sie nicht einmal die weitere Antwort ab, sondern ging direkt wieder. Aber ja, solche Wesen gab es eben auch. Vielleicht war sie auch nur gerade wegen der ganzen Sache mit dem Waisenhaus aufgebracht. Nachdenklich sah er ihr nach, ehe er dem anderen Mädchen mit den rosanen Haaren ein Lächeln schenkte, welches ebenso ging.

Allerdings überlegte er auch wieder, wie die Erste auf Hund kam. Velleicht hatte es ja etwas mit Caiwens Wesen zu tun. Nicht ihren Charakter, sondern ihr wahres Wesen. Wenn er so darüber nachdachte hätte sie vielleicht Matthew und dessen Freundin heute Mittag vermutlich erschnuppert. Nachdenklich betrachtete er nun die Schwarzhaarige. Ein Hundegeist also. Er konnte sich nicht vorstellen, welche Hunderasse eher zu ihr passte. Vielleicht etwas kleines? Ob er sie fragen durfte? Wobei das vielleicht doch etwas zu persönlich wäre. Und er kannte sie auch erst seit heute. Wenn er so gerade am grübeln war, fragte er sich, was das unfreundliche Mädchen war, wenn sie dies direkt erkannt hatte. Wäre sie von selber Natur, hätte sie dies nicht gesagt. Vielleicht ein Katzengeist? Würde zumindest die Wortwahl erklären.

Auch erklärt es diese kurze Aufmerksamkeit und das direkte verlieren an Interesse. Bei Caiwen erklärt es ihre direkt freundlich Art. Ja, wenn er beide Tieren gleichsetzen würde, käme er auf Hund und Katze. Vielleicht irrte er sich aber auch komplett und es war alles wie es nicht wie es scheint. Aber Spaß machte es, darüber nachzudenken. Als Caiwen wieder das Wort an ihn richtete, war auch seine Aufmerksamkeit wieder bei ihr. "Ja, das hatte ich gerade vor. Du solltest aber auch nicht mehr solange damit warten. Vielleicht kommst du ja noch mit Jemanden in ein Zimmer, den du nicht leiden mags." , überlegte er. Immerhin wusste er nicht, mit wem sie vorher das Zimmer geteilt hatte. Er wusste Caiwen allgemein aber auch noch nicht ganz einzuschätzen, weshalb er ihr auch gerne entgegen kam, sollte sie im Moment doch lieber alleine sein wollen. "Ich mache mich dann mal auf den Weg. Falls was ist, die Nummer hast du ja.", sagte er noch, ehe er schließlich ins Wohnheim ging.


TBC: Zimmer Nr. 203 [Viererzimmer] - Leviathan, Kazuya, Roy, Karik


Zuletzt von Kazuya Kouya am Di 19 Jun 2018 - 6:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mitsuki Mikoto
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 1 Jun 2018 - 23:31

cf.: Der Hafen


Irgendwie schien sich @Jubilee Taylor nicht so darüber zu freuen meine Tochter bereits aus dem Internet zu kennen. Auf dem Weg zum Wohnheim brachte sie dann kein Wort mehr heraus und verschwand dann auch erstmals nachdem wir das Gelände des Wohnheims betreten hatten. Aber das bekam ich erst mal nicht mit, denn ich war zu überrascht von dem Anwesen das da nun vor uns stand. Hier sollten die Schüler jetzt also wohnen? Man hatten die's gut. Ich hatte mir zwar schon vor meiner Abreise eine schöne Wohnung am Strand gesichert, doch dieses Wohnheim war schon eine ganz andere Liga. Das meine Tochter mal luxuriöser wohnen würde als ich, wer hätte damit gerechnet. Aber egal, meine Aufgabe die beiden Schülerinnen hierher zu führen war ja jetzt beendet. Somit war es jetzt an der Zeit sich von den beiden zu verabschieden. Naja, ich hatte es zumindest vor, denn nur noch @Lydia Johnson war anwesend. Von Jubilee war nicht außer ihrem Koffer zu sehen. Wo war sie hin? War sie so aufgeregt das sie alles stehen und liegen gelassen hatte um sich umzusehen? Egal warum sie weg war, irgendwie machte ich mir schon Sorgen um das junge Mädchen und wollte mich auch sofort auf die Suche nach ihr machen. Aber vorerst wandte ich mich an Lydia. "So, Lydia. Ich werde mich dann mal auf die Suche nach Jubilee machen. Am besten beziehst du schon mal dein Zimmer, immerhin ist es doch schon etwas spät geworden. Also dann, gute Nacht und viel Spaß in deinem neuen Zuhause." Nach diese Verabschiedung begab ich mich auch sofort auf die Suche nach meiner Schülerin. Diese begann logischerweise bei ihrem Koffer den ich natürlich nicht einfach so mitten auf dem Weg stehen lassen konnte. Ich schaute mich erst mal in der näheren Umgebung um und rief mehrmals nach ihr. Ich fand sie dann auch recht schnell hinter einem Busch sitzend. "Was machst du denn hier?" fragte ich sie und schaute sie dabei irritiert an. Sie erinnerte mich gerade echt an Lisanna an ihrem ersten Schultag. Sie war damals auch plötzlich verschwunden und hatte sich hinter einem Busch versteckt. Aber sie war 6 Jahre alt gewesen. Die junge Dame vor mir dürfte zwischen 16 und 18 Jahre alt sein. Wieso würde sich ein Mädchen in diesem Alter hinter einem Busch verstecken?
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Saiyana Sylfaena
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   So 3 Jun 2018 - 21:19

Saiyana hatte sich die ganze Zeit auf das Blonde Mädchen ( @Shiina Mashiro ) konzentriert, da es ihr so bekannt vorkam und sie es sicherlich schon einmal gesehen hatte. Sie hatte zwar bemerkt, dass sie nicht alleine war, aber das andere Mädchen kam ihr gar nicht bekannt vor, also sprach sie als erstes die Blonde an. Äh Hallo! Versuchte sie nun etwas freundlicher und begrüßte so auch das andere Mädchen ( @Lucina Bloom ) Sie versuchte sich weiterhin zusammenzureißen und nicht allzu schüchtern zu wirken, was ihr nur ein wenig gelang. Immerhin hatte sie es geschafft den Blick vom Boden abzuwenden und die beiden Mädchen direkt anzugucken, auch wenn sie es nicht geschafft hatte, ohne rot zu werden.
Bei den nächsten Worten von der Blondine freute sich Saiyana. Sie hätte nicht gedacht, dass es so einfach werden würde. Sie hatte erwartet, dass man sie schräg anguckt und ihr sagen würde, sie solle doch gehen oder so etwas in der Art. Mit so etwas hatte sie nicht gerechnet.
Ein wenig überrascht vor Glück prustete sie ein wenig übereuphorisch raus. Das wäre richtig toll!
Sofort nahm sie sich wieder zurück und strich sich verlegen eine Strähne aus dem Haar. Ich meine ihr habt direkt sympathisch auf mich gewirkt. Sagte sie dann etwas leiser und schüchterner. Sie würde vielleicht wirklich Freunde finden! I…Ich bin Saiyana! Schob sie dann noch schnell hinterher, bevor sie wieder um einiges stiller werden würde.










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Das Gelände vor dem Wohnheim

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