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 Das Gelände vor dem Wohnheim

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Leviathan
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BeitragThema: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 16 Apr 2018 - 18:38

das Eingangsposting lautete :



Das Gelände vor dem Wohnheim






Das gesamte Gelände des Wohnheims mitsamt seinen Freiflächen wird von einem Mauerzaun umfasst. Das Eingangstor zum Areal ist unter Tags stets geöffnet und wird in den nächtlichen Stunden in der Regel verschlossen, wobei jeder Bewohner sowohl einen Schlüssel für das Eingangstor und die Haustüre, als auch einen für sein eigenes Zimmer besitzt. Nach einem kurzen Marsch spaltet sich die Zufahrt um ein kleines mit Bäumen bepflanztes Areal in zwei Wege auf, welche nach Besagtem direkt vor dem Anwesen wieder zusammenführt. Das Yanega-Anwesen aus den 1920ern verfügt im ersten, sowie im zweiten Stockwerk über einen Haupt-, einen West- und einen Ostflügel. An der Rückseite des Gebäudes erstreckt sich ein riesiger Garten, den man von vorne betrachtet oft gar nicht vermuten möchte. Im unteren Stockwerk befinden sich allgemeine Räumlichkeiten, sowie die Apartments der Erzieher, während die Bewohner im ersten Stock in zwei Trakte aufgeteilt sind. Vom Prestigebalkon aus hat man einen guten Ausblick über das Gelände vor dem Wohnheim, der bis zum Eingangstor zurückreicht und bietet eine gewisse Überwachungssicherheit - eine Gewissheit, die den Isolanern seit der Angriffe der Lykantropen wichtiger zu sein scheint.






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Helena Chevalier
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 14 Mai 2018 - 23:02



Die Französin war begeistert auf Lisannas Bestätigung, was das shoppen demnächst anging. So begeistert, das sie ihre Hände vor sich zusammenklatschte und mit einem freudigen Lächeln in das Gesicht des großen Mädchens schaute. Super! Damit war das schon einmal besiegelt! Zwar war ihre Freundin etwas misstrauisch dem Plan gegenüber und schien, so ihre Einschätzung, im ersten Moment nicht so enthusiastisch wie sie selbst zu sein. Auch wenn sie mit ihrer Frage wohl näher an die Wurzel des Problems kam, als es der Blondine im Grunde genommen lieb war. „Ach, damit ist alles in Ordnung! Ich will nur deinen Horizont erweitern.“, führte sie etwas umschweifend als Antwort aus und gab der Motorradfahrerin eine kurze Umarmung. Bloß kein Fass aufmachen! Das wäre alles andere als ungünstig. Wusste sie doch, wie emotional Lisanna manchmal sein konnte. „Bon! Ich werde dir dann Bescheid sagen, sobald sich hier alles gelegt hat, ja?“. Damit beließ sie es erst einmal. Denn die Pflicht verlangte nun nach ihr.

Kaum hatte sich Helena zu den beiden Jungs gesellt, da verschwand Leviathan nach einer sehr knappen Begrüßung auch wieder und begab sich, zum verdutzen der jungen Dame, sofort in das Büro der Heimleitung. So zumindest seine Aussage, was die Blondine auch teilweise echt verwirrte. So eilig hatte sie den Jungen mit Streifen im Haar selten erlebt. Zumindest in den drei Monaten hier auf der Insel. „Du sagst es.“, stimmte sie dem Rothaarigen vor sich mehr oder weniger gleichauf verwirrt zu und richtete ihr Augenmerk wieder voll und ganz auf ihn. „Mathéo also?“, fragte sie noch einmal im Anschluss um ihm zu signalisieren, das seine Vorstellung nicht untergegangen und vermerkt wurde, „Ein schöner Name.“. Ja, das war er tatsächlich. Er hatte das gewisse etwas. Nicht das sie sich mit der Bedeutung von Namen auskannte, das nun wirklich nicht. Aber wenn sie so darüber sinnierte, würde sie es in diesem Moment doch sehr gerne in Erfahrung bringen. Zumindest war das gewisse Interesse vorhanden.

Auf der Charismatischen Seite schien der Junge vor ihr auf jeden Fall sehr bewandert zu sein. Das bemerkte sie selber an der Art wie er sprach, wie er sich gestikulierte, sich artikulierte.  Wort wie „Verzeih“, waren dort ein gern gesehener Indikator und steigerten weiter – wenn auch unbewusst -die Sympathie der Französin für ihren Gesprächspartner. Bereits zuhause hatte man ihr das selbst ab und an nähergebracht. Ganz in einem Sinne alt französischer Tradition. Wobei die Engelin selbst das nicht so wirklich ernst nahm. Sie bevorzugte das normale Reden. Nur einige Ausnahmen bestätigten die Regel. Zum Beispiel ihre Selbstbezeichnung als „Dame“ im Bus vor ein paar Minuten. Ansonsten war die junge Frau eher der normale Typ. Es waren schließlich andere Zeiten, auch wenn diese gehoben Form des Ausdrucks durchaus seinen Charme mit sich herumtrug. Sie musste ein wenig schmunzeln, als ihr diese Gedanken plötzlich ins Bewusstsein schossen und sie sich selbst als eine Art Königin oder Prinzessin vorstellte. Es war zwar nicht ihr Stil, aber lustig war es allemal. „Ich denke, ich werde mich erst einmal wirklich hier im Gebäude umschauen.“, gab sie lachend zurück an Mathéo und musste ebenfalls über den letzten Teil seiner Aussage schmunzeln. Vor allem, weil sie so von Selbstüberzeugung strotzte, das es schon irgendwie lustig war. Er schien sehr viel auf sich zu halten. Blieb nur zu hoffen, das es kein Indikator für ein zu großes Ego war. Sie hasste große Egos. „Ich will dich schließlich nicht an deine Arbeit hindern. Ich habe hier noch was zu tun.“. Nun trug sie ihr sympathisches Lächeln auf den Lippen, welches sogleich um Verzeihung bitten sollte. Wenn er im Büro arbeitete, dann würden sie sich am Ende so oder so noch einmal sehen. Dort konnte man das Ganze ja noch einmal aufgreifen. Eine Telefonnummer musste immerhin drin sein, oder nicht? „Wir werden uns dann wohl später noch sehen, wenn du dort bist, wo du es gerade angesagt hast.“. Dann zwinkerte auch sie zurück und verabschiedete den zweiten Teil des Lederjacken-Duo’s. Dann verschwand auch er in den Weiten des Gebäudes.

Auf dem Rückweg zu Lisanna, welchen sie etwas kokett dreinschauend hinter sich brachte, sinnierte sie noch ein bisschen über die Begegnung. Schob den Gedanken aber für bessere Zeiten beiseite und lächelte wieder unbeholfen fröhlich. Immerhin schien ihre Freundin beschäftigt gewesen zu sein. Denn das Wesen, welches sie vorhin schon wieder aus den Augen verloren hatte, saß nun auf der Handfläche der Deutschen und schien sich prächtig zu amüsieren. Wer konnte es ihr verdenken? Lisanna konnte, wenn sie wollte, immerhin sehr unterhaltsam sein. Was unter anderem auch einer der Gründe war, warum sie selbst auch gerne die Nähe des sonst so freizügigen Mädchens genoss. „Da bin ich wieder!“, kündigte sie sich an und stellte sich wieder dazu. Ihren linken Arm elegant auf ihrer Handtasche geparkt. Ihr Augenmerk lag vor allem jetzt eher auf dem kleinen Wesen. Nur kurz schaute sie zu Lisanna hoch. „Und wen hast du da mitgebracht und vorerst verschwiegen?“, fragte sie etwas neckisch und begutachtete das zierliche Ding genauer. Sie sah an sich ja total putzig aus, das musste sie der Erscheinung lassen. Und vor allem diese Flügel! Da wurden Kinderträume wahr! Wer wollte nicht schon immer mal eine Art Fee sein oder eine als Freundin haben? „Du kannst mir doch so jemand niedlichen nicht einfach vorenthalten!“, sprach sie gespielt empört weiter, bevor sie freundlich der Gestalt zu winkte. Jetzt war sie neugierig.


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Akaya Buredo
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Di 15 Mai 2018 - 0:42

Akaya wusste nicht genau was er von Matthew halten sollte, aber auf den ersten Blick wirkte er wie eine nette Person. Er hoffte, dass er in Matthew einen neuen Freund finden würde und dass er eine Person ist, die mit Akaya auskommen würde. Sein Gegenüber erzählte ihm, das dass das Hab und Gut vom Waisenhaus mit Magie ins Wohnheim geschickt wurde. Akaya sagte lächelnd:   „Danke für die Infos“ . Zu mindestens ist Magie nicht nur zur Zerstörung gut dachte sich Akaya. Der Halbdrache hatte eine kleine Abneigung gegen Magie, da diese ihm vor 1 Jahrtausend alles genommen hatten und ihn wegsperrten. Er hasste nicht alle Magier, nur diese, die ihre Kraft ausnutzen, um andere zu verletzen. Dies gilt auch für alle anderen Wesen. Er hoffte, dass keine dieser bösen Wesen oder Magier hier sind. Matthew sagte zu Akaya, dass er auch keine männliche Person kannte, weshalb er gerne mit ihm ein Zimmer teilen würde. Akaya freute sich, dass er so schnell eine Person getroffen hatte, die in Zukunft vielleicht ein guter Freund werden könnte. Akaya fragte nun lächelnd:  „Wollen wir zum Büro der Heimleitung gehen? Wenns dir nicht ausmacht würdest du dann vorgehen mein Orientierungssinn ich nicht der beste und ich verlaufe mich sehr schnell.“  Akaya überlegte kurz was er Matthew noch fragen könnte und kam dann zum Entschluss ihn zu fragen was er für eine Rasse ist, weshalb er Matthew anschließend mit einem Lächeln fragte: „Welche Rasse bist du eigentlich, wenn ich Fragen darf? Ich bin ein Halbdrache. Wenn du nicht willst, musst du es mir nicht erzählen“ Akaya fand es interessant zu wissen mit wem er in ein Zimmer gehe würde. Er hoffte, dass Matthew sich etwas hier auskannte, denn er kannte erstens dieses Zeitalter nicht und noch dazu hatte er ein sehr schlechten Orientierungssinn, weshalb er sich oft verlief. Vielleicht könnte Matthew ihm ja helfen sich hier zurecht zu finden.

Tbc.: Büro der Heimleitung


Zuletzt von Akaya Buredo am Di 15 Mai 2018 - 21:59 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Leviathan
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Di 15 Mai 2018 - 18:01

Out: Die nächsten 2-3 Personen können dann im Büro posten!










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Evangeline Usagi
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 16 Mai 2018 - 2:31

Cf.: McDonald's

Ayumi schien von meiner Idee unsere Betten in unserem neuen Zimmer direkt nebeneinander zu schieben nicht so begeistert zu sein und brachte als Einwand das wir ja noch eine Mitbewohnerin bekommen könnten. Gut, diese Möglichkeit bestand wirklich, aber davon wollte ich mich nicht von meiner Idee abbringen lassen. "Heißt das...du willst nicht mit mir kuscheln bis wir einschlafen?" fragte ich sie mit einem gespielt traurigem Blick. Hach ja, ich kann manchmal schon fies zu meiner Freundin sein. Ich weiß einfach das sie es nicht mag wenn ich traurig bin und dann versucht mich aufzumuntern. Okey, wer siehst es schon gerne wenn die Geliebte traurig ist? Wahrscheinlich keiner. Aber genug davon, denn irgendwie war Ayumi gerade etwas komisch drauf. Sie fragte mich ob ich irgendetwas auch spüren würde. Ich verstand nicht so ganz was sie damit meinte. Sollte sie das Gefühl beobachtet zu werden meinen, das hatte ich schon seit wir hier in der Stadt waren. Kein Wunder, immerhin war meine Kleidung zerrissen und es klebte Blut an mir und eine Woche nach dem Angriff würde wohl keiner davon ausgehen das mein derzeitiges Auftreten daher rührte. Als sich Ayu jetzt auch noch an mich klammerte als ob ihr irgendetwas Angst machen würde reichte es mir. Wenn sie mir nicht direkt sagt was los ist kann ich ihr auch nicht helfen. "Was ist los Ayu?" fragte ich sie daher in der Hoffnung endlich zu erfahren was mit ihr los war.


Es dauerte dann auch nicht mehr lange bis wir am neuen Wohnheim ankamen und ich war geschockt in was für einem gewaltigen Haus wir von jetzt an wohnen sollten. Das war ein verdammten Schloß aber doch kein Wohnheim. Und obwohl ich gerade mit den Gedanken mehr dabei war mir auszumalen wie es wohl von drinnen aussieht bekam ich die Erklärung unserer Direktorin noch mit. Wir hatten also wirklich die freie Wahl in welches Zimmer wir wollten. Perfekt. Ich war völlig begeistert und das würde meine Ayu jetzt zu spüren kriegen. "Wir können wirklich zusammen wohnen!!" rief ich völlig aufgedreht und sprang meine Freundin dabei an. Ich war gerade so glücklich, nur die Tatsache daß wir hier nicht allein waren hielt mich davon ab Ayumi hier und jetzt zu küssen.










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Aleksandra S. k'Hel
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 16 Mai 2018 - 8:29

cf: Die Stadt | Stadtzentrum | Yashidori | Yashidori – Auf den Straßen


»Ohne mich wärst du vermutlich nie angekommen«, äußerte sich Aleksandra kühl und ohne den Anschein, einen Witz gemacht zu haben. Sie meinte es traurigerweise todernst. Jemand, der eine Karte nicht lesen konnte, war dazu verurteilt, blindlings eine Klippe hinunterzustürzen, weil er die falsche Abbiegung zuvor genommen hatte. Solche Personen waren zudem prädestiniert, Termine zu verpassen oder als letztes Stück bei Versammlungen aufzutauchen. Nicht gerade die wertvolle Schicht von Wesen – das waren solche Personen. Und ja, ohne jemanden wie Aleksandra waren sie aufgeschmissen. Ohne die k’Hel wäre Luana heute nicht am Wohnheim angekommen und hätte auf der Straße schlafen müssen. Neuerdings war es zwar verhältnismäßig kühl bei Nacht, doch um zu erfrieren, reichte es noch lange nicht. Angenehm wäre es, sie im Morgengrauen auf dem Bordstein aufzusammeln, wenn niemand schaute und sich an ihrem frischen Blut zu laben. Doch leider war da die Sache mit dem Salzwasser. Alix trank ungern diese Meeresflüssigkeit.

Vor dem ungleichen Paar tauchte immer größer werdend ein weites Grundstück mit einem markant auffälligen Anwesen auf. Zwei Tore führten an dem Zaun vorbei. Das eine ermöglichte den Eingang, das andere den Ausgang. Ein Bus kam ihnen entgegen, weshalb sie nicht einfach über die Straße spazieren konnten. Sein Inhalt war leer. Es ließ sich leicht erschließen, warum dies der Fall war. Mit dem Blick die Ausfahrt entlang waren noch viele bunte Köpfe vor dem Anwesen zu erkennen. Sicherlich waren es die Schüler, welche soeben mit dem Bus zum Wohnheim gebracht worden waren. Eine Unart eigentlich, dass man Alix nicht eingesammelt hatte. Wenn die dürre Möwe sie finden konnte, dann konnte das auch ein fetter Busfahrer. Sollte nicht so schwer sein. Man musste nur da suchen, wo die durchschnittliche Ästhetik einen enormen Sprung machte. Einen Ästhetik-Detektor musste es mittlerweile doch geben. Allerlei Zeug gab es in dieser modernen Welt. Da war nichts undenkbar.
Alix seufzte, kommentierte die Enttäuschung jedoch nicht und schritt lediglich über die Straße hinüber zum Grundstück.

»Sieht zumindest besser aus als das Gartenhaus von Waisenhaus«, meinte sie beiläufig, ohne Luana extra dafür anzuschauen. »Hoffentlich sind die Zimmer stilvoller als jene zuvor.« Die Räume im Waisenhaus glichen mehr einem Witz als einer Zumutung. 08/15-Einrichtung mit wenig Geschmack und sehr viel Massenwaren-Charme. Man hätte seine Tür verwechseln können und würde nicht mitbekommen, dass man im falschen war, so sehr ähnelten sie sich alle. Keinerlei Freiraum war gegeben für auch nur etwas Individualität. Aber der alte Schuppen fiel ja nun in sich zusammen. Das konnte Alix nur freuen. Das Anwesen vor ihr machte einen deutlich zuverlässigeren Eindruck. Sie war ehrlich gespannt, welche Geheimnisse es parat hielt.

Aleksandra und Liana näherten sich dem Eingangsbereich des Anwesens, vor dem die besagten bunten Köpfe hausten. Wirkten alle wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. »Hm, ziemlich chaotisch«, kommentierte die k’Hel, ohne auf eine Zuwendung seitens Luana zu warten. »Wir sollten und schnell um unsere Zimmer kümmern, bevor die besten vergriffen sind.« Ein Lächeln formte sich ganz langsam auf ihren Lippen; erst freundlich dann immer geheimnisvoller werdend, bis es den Anschein hatte, man sprach mit einer Oberschurkin, die sich soeben einen Teufelsplan ausgedacht hatte. »Wollen wir?«, wirbelte Alix mit viel Schwung zu Luana hinüber und schaute sie erwartungsvoll und unschuldig zugleich an. Besonders der zweite Ausdruck in ihren Zügen sollte sehr überraschend erscheinen, zumal man ihr nie im Leben Unschuld zutrauen könnte. Alix besaß normalerweise dieses verführerische Lächeln, welches einem sofort klarmachte: Diese Frau ist schuldig, diese Frau führt etwas im Schilde.
»Aber«, sie stockte, führte den Zeigefinger an die Lippen und deutete dann hinüber zum bunten Mopp. »Wir wissen gar nicht, wohin. Am Besten wir erkundigen uns mal eben.« Gesagt – getan. Alix griff ein schwarzhaariges Mädchen (@Caiwen) heraus und tippte ihr zwei Mal deutlich mit dem Zeigefinger auf die Schulter. Garm lechzte bereits im Schatten der k’Hel und wollte gerne auf seine Weise Hallo sagen, doch Alix mahnte ihn zur Geduld. Es stand noch nicht fest, wen er verspeisen durfte und wen nicht. Bis dahin war jeder ein Tabu.
»Hey, du«, begann sie direkt und ohne freundliche Einleitung. Unbarmherzig klang ihr Ton, der nur verlangte und keine Widerworte duldete. »Wo ist die Zimmeranmeldung?« Ihr Blick hätte zu dem nicht kälter sein können; ganz anders als der warme, den er Luana vor wenigen Sekunden noch geschenkt hatte.
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Matthew Mason
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 16 Mai 2018 - 9:40

Nachdem Matthew seinem neuen Freund alle Infos, die er selbst wusste, gegeben hatte, bedankte sich dieser bei ihm. "Kein Problem", entgegnete der Rothaarige ihm mit einem Lächeln im Gesicht. Wenn er helfen konnte, dann freute ihn dies immer. Helfen war für ihn etwas Besonderes, denn es war nicht selbstverständlich und wenn er anderen immer half, dann würde er dies auch irgendwann, wenn er es brauchte, zurückbekommen. So wie es aussah, kam er mit Akaya gut aus. Sehr gut, denn wenn die beiden nicht gut miteinander auskommen würden, so wäre es nicht geschickt sich ein Zimmer zu teilen. Irgendwie freute sich der Engländer schon darauf mit Akaya das Zimmer zu teilen. Mit ihm ein Zimmer zu teilen, würde sicherlich Spaß machen.
Plötzlich fragte er, ob sie jetzt schon in das Büro der Heimleitung gehen sollten. Außerdem sagte er, dass er keinen guten Orientierungssinn habe und deswegen sollte Matt vorgehen. „Oh…, aber wir müssen doch nur den Leuten nach? Wenn es dir aber so wichtig ist, dann werde ich natürlich vorgehen. Aber deine Hand nehme ich nicht“, sagte der Rothaarige mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu ihm. Anschließend nahm Matthew Yuis Hand und ging mit ihr und Akaya in die Richtung des Büros.
Akaya fragte auf dem Weg dorthin, welche Rasse Matthew sei und sagte, dass er es aber nicht sagen müsse, wenn er es nicht wollte. Auch erklärte Akaya, dass er ein Halbdrache sei. Wow, dies war richtig cool. Matthew war ja nur ein einfacher Magier, also nichts Spezielles, so wie Akaya. „Ich bin ein Magier und ich finde es sehr cool, dass ich jetzt einen Halbdrachen kennengelernt habe“, sagte Matthew mit Überzeugung und Freundlichkeit in der Stimme.

Tbc: Büro der Heimleitung
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Shiina Mashiro
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 16 Mai 2018 - 21:24



Es glich einem Weltwunder, das Lucinda den sehr merkwürdigen Gedankengängen der Blondine folgen konnte. Damit hatte die Orangehaarige in jedem Falle schon mal eine Sache geschafft, an welcher Erzieher immer und immer wieder bei der Siebzehnjährigen gescheitert waren. Sie war nun einmal nicht so normal, wie es der Großteil der Leute gerne hätte. Vielleicht war das auch ein Grund, warum so gut wie keiner etwas mit ihr zu tun haben wollte. Nicht, dass es sie stören würde. Die Engelin brauchte keine sozialen Kontakte. Nur in ihrer anderen Form, war das etwas anderes. Nur wann war diese mal präsent, außer in den letzten Momenten vor der Abfahrt. Die Chance das einmal so im Freien anzutreffen, lag dabei bei 1 zu einer Million. Außerdem war sie eine von vielen, welche sich auch in irgendeiner Form einmal nach dem wohlergehen von ihr erkundigten. Kazuya tat das sicherlich auch, aber in diesem Falle war es eher wörtlich und direkt gemeint, anstatt es einfach nur durch bloße Blicke festzustellen. Was allerdings nichts daran änderte, das Shiina dies mit einem simplen „…Ja…“ abtat und dann wieder während der fahrt in Stille versank. Es gab für ihr Gehirn nämlich keinerlei Anlass, sich weiter damit zu beschäftigen.

Was die Künstlerin allerdings sehr wohl zu beschäftigen schien, war die Sache mit den Eltern, auf welche ihre neue Bekanntschaft erstaunlich betroffen reagierte, als sie die Antwort der Engelin dazu vernahm. Was die Siebzehnjährige etwas verwirrte. Woran wollte sie sie erinnern? Sie überlegte etwas angestrengt, richtete die orange-roten Augen von ihrer Sitznachbarin ab und schaute auf den Sitzrücken vor sich. So viele Punkte gab es nicht, welche Lucina erwähnt hatte. Trotzdem ließen sich die Gedankengänge des ausdruckslosen Mädchens Zeit. „…Was tut dir leid…?“, fragte sie nun mit ihrer sanften Stimme um ihre Aussage verstehen und einordnen zu können, während sie erneut die Szenerie, in welcher sie sich gerade befand, in ihrem fotografischen Gedächtnis abspeicherte. Im Hintergrund jedoch strichen die Pinsel weitere Gedanken an die Leinwand. Was die exzentrische Künstlerin schließlich auch zu der Frage brachte, ob sie ihre Eltern auch vermissen würde und wie das dementsprechend zu bewerten sei. Etwas, woraufhin die Orangehaarige wohl nur allzu gern antwortete und Shiina hörte ihr zu, bis zum letzten Wort ihrer Aussagen. Dann senkte sich nachdenklich ihr Haupt und sie versuchte, das gerade Erfahrene zu verarbeiten. Sie konnte ihre Eltern also immer erreichen, schien sie auch immer im Gedächtnis zu behalten und mit Gegenständen, so schien es, sich an sie erinnern zu wollen. Die exzentrische Blondine überlegte, ihre aber sonst so Blumige Gedankenlandschaft glich in diesem Moment einem kargen und öden Ebene. Da war nichts. Gar nichts. Nicht mal eine Wolke, kein Baum, kein einziger Grashalm. Nicht einmal Wind wehte vor ihrem inneren Auge. Was im Endeffekt in einem Ergebnis resultierte: Sie verstand es nicht. „..Ja..“, meinte sie nur noch einmal Beiläufig zu der Frage ihrer Freundin, welche verständnishalber noch einmal nachfragte.

Ihre Begleitung traf sie dementsprechend auch unvorbereitet, als sie zum Gegenschlag der Künstlerin gegenüber ausholte. „..Vermissen?...“, fragte sie in engelsgleicher und unschuldiger Stimme, während ihre Augen das Mädchen vor ihr fixierten. Die Antwort ließ sich Zeit. Während um sie herum gerade alle den Bus verließen, dachte die Engelin einfach nur nach, rührte sich nicht. Nur ihr Kopf senkte sich, legte sich schief und richtete sich dann wieder. „…Ich weiß es nicht…ich kenne es nicht…“, kam es schließlich zwischen ihren Lippen hervor, ihre Mimik so ausdruckslos wie immer. Das war es, die Antwort wie sie schwammiger nicht sein konnte. Aber eine bessere hatte Shiina gerade nicht parat. Musste sie aber auch nicht. Denn ihre Orangehaarige Bekanntschaft verließ nach einem leichten Nicken der Blondine, zusammen mit ihr das Gefährt und die beiden begaben sich in etwa in die Menge der Leute. Ein Ort an dem die Augen von ihr erst einmal alles abtasten wollten. Wer hier war, wen sie kannte. Es war nicht nötig zu sagen, das Shiina keinerlei Ahnung hatte, was sie machen sollten. Immerhin hatte sie das großteilig nicht gehört. Zu sehr war sie in ihren Gedanken versunken gewesen. Dennoch, als wäre es eine dritte Macht gewesen, welche sie mit Infos versorgte, erschien in ihrem Kopf plötzlich wieder die Rede der Direktorin, die sie eigentlich gar nicht so genau hätte hören können. „…Wir dürfen uns ein Zimmer suchen…“, gab sie ihrer Begleitung zu erkennen und ihre zwei Augen fokussierten nun ausschließlich sie. „…irgendwo dort drinnen…“. Ihre Hand erhob sich wieder und zeigte auf das Gebäude, wo sie davorstanden. Ob Lucina sie irgendwie für abgestumpft hielt? Es war wohl sehr wahrscheinlich. Immerhin war sie nicht gerade das, was man als gute Bekanntschaft interpretierte. Aber man weiß ja nie. Vielleicht, war ihr die Künstlerin auch gar nicht so unsympathisch.











Hey,  what color do you want to be?
The true work of art is but a shadow of the divine perfection.

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Kazuya Kouya
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Do 17 Mai 2018 - 0:57

Da Caiwen nicht wusste, mit wem sie in ein Zimmer gehen wüürde, schloss Kazuya daraus, das sie entweder mehr männliche Freunde hatte, oder einfach der ganze Stress ihr immer noch zusetzte. Wobei nun nicht wie Jemand wirkte, die nur männliche Freunde hatte. Vielleicht würde sie ja mi ihm bekannten Mädchen das Zimmer teilen. Genug gäbe es da ja. Kurz neigte er den Kopf zur Seite, ehe er grinste. "Immer." ging er auf die Frage ein und merkte auch, das es ja nur ein Witz war. "Wobei er ständig am rennen ist. Hast du ihn gerade gesehen, ist er im nächsten Moment auch schon wieder weg.", fügte er nachdenklich hinzu und sah sich kurz um, doch war der Größere nirgends zu sehen. Wenn er sich mit ihm wirklich ein Zimmer teilte, würde das wahrscheinlich genauso laufen. Aber da Kazuya selbst auch nicht den ganzen Tag im Zimmer sein würde, passte das ja wieder. "Spontan fällt mir außer Levi eh keiner mehr ein, mit dem ich das Zimmer teilen würde..."

Fragend blickte er wieder zu Caiwen, welche offenbar nun ein Anliegen hatte. Es war an der Art wie sie begonnen hatte zu erkennen. Irgendwie wurden die weiteren Worte seltsamer. Sie fragte und schien etwas zu wollen, wollte aber direkt Missverständnissen vorbeugen indem sie direkt sagte, das es wohl nicht so sei. Aber die Art wie sie das sagte war. Als sie schließlich ihren angefangenen Satz zuende brachte, schmunzelte Kazuya. Er merkte zwar, das sie keine Hintergedanken verfolgte - zumindest schätzte er sie so nicht ein, doch war es dennoch lustig, wie sie schüchtern war. Oder die Frage an sich war ihr unangenehm, weil sie eben jene Missverständnisse nicht aufkommen lassen wollte.

"Hmmm... Ob du das kannst?", entgegnete er, dieses mal wieder mit einem grinsen. Dann nahm er das Handy entgegen und tippte die Nummer ein. "Einfach niedlich.", murmelte er dabei eher zu sich selbst, war sich aber auch nicht sicher, ob sie das mitbekommen hatte. Dann hielt er ihr das Handy zurück, ehe er sein eigenes aus der Tasche holte, in die Kontaktliste ging und einen neuen Kontakt mit dem Namen Caiwen anlegte. So tat er es ihr gleich und hielt ihr sein Handy hin. "Sofern ich nicht schlafe, bin ich eigentlich immer erreichbar. Wenn du also auch nur Jemanden nerven willst, texte mich ruhig zu oder ruf mich an, wenn du magst.", gab er die übliche Mitteilung, die er jedem bzw. bisher jedem Mädchen gegeben hatte, welche seine Nummer erhalten hatte.

"Nun wenn du nicht draußen schlafen oder bei der Zimmereinteilung Mitspracherecht haben möchtest wirst du da nicht drum herum kommen. Aber ich bin doch schon froh, das es sich langsam lichtet." Nachdenklich sah er nun zu, wie sich ein Mädchen näherte und Caiwen auf die Schulter tippte. Der Blick war alles andere als freundlich wie es sonst üblich war wenn man Jemanden etwas fragte, so wie sie es nun tat. Aber vielleicht kannte Caiwen sie irgendwie. Ihm selbst war das Mädchen direkt unsympathisch. Aber vielleicht irrte er sich da auch einfach nur und in Wirklichkeit war sie auch nett. Oder konnte es zumindest sein, wenn sie nicht gerade einen schlechten Tag hatte. Aber vielleicht irrte er sich auch nicht und sie war tatsächlich so, wie sie sich gab.
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Saiyana Sylfaena
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Do 17 Mai 2018 - 1:05

Saiyana hatte sich möglichst weit am Rande aufgehalten. Sie mochte so große Menschenmassen nicht, und es waren wirklich verdammt viele Lebewesen hier. Um zu vermeiden, dass jemand sie, wenn auch nur aus versehen berührte, blieb sie so weit entfernt von allen wie nur möglich.
Ein wenig sehnsüchtig beobachtete sie eine Zeit lang die ganzen Menschen, wie sie miteinander sprachen und sich kennen lernten, oder bereits vertraut miteinander redeten. Saiyana seufzte leise. Wie sehr sie sich doch Freunde wünschte, doch sie war so verdammt verklemmt und schüchtern gewesen, dass sie von alleine niemals wirklich jemanden angesprochen hätte.
Ihre Füße baumelten leicht von der Bank und sie sah zum Himmel. Es war ein unglaublich schönes Wetter, was ihre Laune ein wenig aufhellte. Vielleicht war ja heute ihr Glückstag! Sie hörte etwas von den neuen Zimmern und sie stand entschlossen auf. Sie wollte nicht das Mädchen sein, dass einem anderen Zimmer zugeteilt wurde, wo sich alle anderen Mädchen schon kannten und sie wieder einmal nur die Außenseiterin werden würde. Wenn auch nur dieses eine Mal würde sie es selbst in die Hand nehmen wollen! Sie setzte ein freundliches, aber dennoch schüchternes Lächeln auf und lief auf ein Mädchen mit Blonden Haaren zu ( @Shiina Mashiro ). Gerade, als Saiyana anhalten wollte, in einer sicheren Entfernung, sodass sie niemand anfassen konnte, spürte sie etwas an ihrem Fuß und ehe sie gucken konnte, stolperte sie und taumelte unbeholfen auf das Mädchen zu. Uahh! Gab sie nur leicht von sich und schnell bekam sie ihr Gleichgewicht wieder. Kurz vor der Nase des Mädchens hatte sie sich gefangen und konnte schnell einen Schritt zurück gehen, bevor etwas schlimmeres passieren konnte. Äh Hallo... gab sie leise und ein wenig unbeholfen von sich. Sofort wurde ihr Kopf ein wenig rot und sie sah verlegen zu Boden. T..Tut mir leid. sagte sie noch und lächelte das fremde Mädchen freundlich an. Als sie es so näher betrachtete kam es ihr doch irgendwie bekannt vor. Sie hatte es sicherlich schon einmal im Speisesaal irgendwann gesehen, allerdings konnte sie sich bei besten Willen nicht mehr an den Namen erinnern.










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Luana
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 18 Mai 2018 - 20:21

cf: Die Stadt | Stadtzentrum | Yashidori | Yashidori – Auf den Straßen

Luana

Auch Aleksandra sah das Ganze genau wie Luana. Ohne das violetthaarige Mädchen wäre die Nixe wohl wirklich nie angekommen. Wobei irgendwann zu später Stunde hätte die sie ihr Ziel wohl irgendwie erreicht. Die Johnson ließ die Aussage von ihrer Bekanntschaft einfach unkommentiert, schließlich hatte sie bereits selbst zugegeben, dass sie ein wenig hilflos gewesen wäre, wäre sie nicht auf die k'Hel getroffen. Das war schon peinlich genug gewesen. Hin und wieder wunderte sich die Rosahaarige selbst, dass sie zu Verabredungen niemals zu spät kam. Ein leichtes Grinsen legte sich auf die Lippen der Langhaarigen.

Die 17-Jährige war schon ein wenig geflasht von dem Anwesen, was sich nun in voller Größe offenbarte. Es glich so gar nicht dem Waisenhaus. Es war trotzdem ein Jammer, dass das Waisenhaus in sich zusammengefallen war. Aber was nicht geändert werden konnte, konnte eben nicht geändert werden, da half auch Weinen nichts. Zumal Luana noch nicht wirklich lange hier auf der Insel war und auch bis dato noch wenig Eindrücke und Stories mit dem Waisenhaus in Verbindung bringen konnte. Na hoffentlich konnte das junge Mädchen hier im neuen Wohnheim genügend Geschichten sammeln, um sich an die guten alten Zeiten erinnern zu können, wenn sie ihren möglichen Kindern davon berichtete.

Gemeinsam mit Aleksandra betrat sie nun das Gelände, nachdem die Straße überquert wurde und der leere Bus an ihnen vorüber gefahren war. Luana war sich immer noch nicht sicher, wie man dieses Anwesen am besten bezeichnen konnte. Villa? Schloss? Altes Herrenhaus? Vielleicht alles gemeinsam? Im Grunde auch egal, es war auf alle Fälle nicht zu verachten und das Grinsen in Luanas Gesicht nahm weiter zu. Es tummelte sich eine ganze Schar an Schülern vor ihrem neuen Domizil. Anscheinend waren diese vorhin mit dem Bus gekommen. -Der Vampiressa schien ihr neues Heim wesentlich besser zu gefallen, als das Alte. Wobei die Johnson schon starke Zweifel hegte, dass die Zimmer besser waren. Aber in den Zimmern verbrachten die Jugendlichen vermutlich eh nicht den Großteil ihrer Zeit. Luana sah das Ganze nicht so wild. In dem Zimmern hielt man sich sowieso nur zum Schlafen auf. Klar wäre ein wenig Luxus nicht zu verachten. "Na das werden wir wohl demnächst herausfinden.", gab die Langhaarige nun auch mal wieder einen Kommentar ab, bevor sie sich ins Chaos stürzten.

Das Stimmengewirr war wirklich vom Allerfeinsten. Die Gruppenbildung war auch irgendwie lustig anzusehen. Aber immerhin stand niemand alleine und verlassen vor dem Wohnheim. Chaotisch war wirklich die passende Beschreibung, die die k'Hel von sich gab. Zustimmend nickte die Meerjungfrau, wohl bewusst, dass ihre Begleiterin gar nicht in ihre Richtung blickte. Machte gar nichts, Luana war auch gerade gefangen von der ganzen Situation, als die Vampirin erneut ihre Stimme erhob. "Das wäre wohl das Beste. Lass uns gehen." Somit war es also beschlossene Sache, dass sich die beiden jungen Frauen als nächstes auf den Weg machen würden, um sich ein passendes Zimmer zu suchen. Doch das sollte sich doch etwas schwieriger gestalten als zuvor angenommen, als die Violetthaarige bereits den Gedanken von Luana laut ausgesprochen hatte. Sie wussten gar nicht wohin. Und sie waren auch nicht wie die anderen Schüler mit dem Bus gekommen, die vermutlich ein paar Infos in petto hatten als die beiden Neuankömmlinge.
Doch auch dafür war bereits die passende Lösung gefunden. Aleksandra hielt geradewegs auf ein Mädchen mit schwarzem Haar (@Caiwen) zu, die sich mit einem braunhaarigen Jungen unterhielt (@Kazuya Kouya). Die Meerjungfrau folgte unauffällig. Es wunderte die Johnson kein Stück, als Aleksandra dem Mädchen ungeniert auf die Schulter tippte, die Unterhaltung der beiden damit sprengte, und sich nach der Anmeldung für die Zimmer erkundigte. Der Blick der Violetthaarigen wirkte schon ein wenig einschüchternd, konnte Luana so von der Seite aus bemerken. Kaum merklich schüttelte sie den Kopf. Ihre Begleiterin war schon ein eigenes Kaliber, jedoch nicht uninteressant, wie die Blauäugige fand. Mit einem Nicken begrüßte sie die Beiden und setzte ein entschuldigendes Lächeln auf. Das musste reichen, denn der Vampirin würde wohl keine Entschuldigung über die Lippen kommen. Hoffentlich konnte das unbekannte Mädchen ihnen weiterhelfen und sie konnten so schnell wie möglich die neuen Zimmer beziehen.










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Das Gelände vor dem Wohnheim

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