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 Das Gelände vor dem Wohnheim

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Leviathan
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BeitragThema: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 16 Apr 2018 - 18:38

das Eingangsposting lautete :



Das Gelände vor dem Wohnheim






Das gesamte Gelände des Wohnheims mitsamt seinen Freiflächen wird von einem Mauerzaun umfasst. Das Eingangstor zum Areal ist unter Tags stets geöffnet und wird in den nächtlichen Stunden in der Regel verschlossen, wobei jeder Bewohner sowohl einen Schlüssel für das Eingangstor und die Haustüre, als auch einen für sein eigenes Zimmer besitzt. Nach einem kurzen Marsch spaltet sich die Zufahrt um ein kleines mit Bäumen bepflanztes Areal in zwei Wege auf, welche nach Besagtem direkt vor dem Anwesen wieder zusammenführt. Das Yanega-Anwesen aus den 1920ern verfügt im ersten, sowie im zweiten Stockwerk über einen Haupt-, einen West- und einen Ostflügel. An der Rückseite des Gebäudes erstreckt sich ein riesiger Garten, den man von vorne betrachtet oft gar nicht vermuten möchte. Im unteren Stockwerk befinden sich allgemeine Räumlichkeiten, sowie die Apartments der Erzieher, während die Bewohner im ersten Stock in zwei Trakte aufgeteilt sind. Vom Prestigebalkon aus hat man einen guten Ausblick über das Gelände vor dem Wohnheim, der bis zum Eingangstor zurückreicht und bietet eine gewisse Überwachungssicherheit - eine Gewissheit, die den Isolanern seit der Angriffe der Lykantropen wichtiger zu sein scheint.






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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Do 10 Mai 2018 - 18:21


INFO: Im Verlauf des Posts integriere ich eine kurze Handlung von Bernardo, der ebenfalls mein Char ist.


Mathéo lauschte aufmerksam der Ansprach der blonden Schönheit und schluckte seinen eigenen Frust fürs erste runter. Zumindest versuchte er dies, doch wurde er am laufenden Band dabei gestört. Levi warf ihm immer wieder seine Verwunderung an den Kopf, stierte ihn an, stierte wieder weg. Mathéo bemerkte dies und wollte zurückstieren, aber da hatte sich der Engel wieder weggedreht. Dann wieder und wieder und wieder. Es war ein hin und her und am liebsten hätte Matti den Kopf des Engels irgendwann festgehalten und ihm die Gusche gestopft. So sehr wollte er das, dass er irgendwann nur noch über sich selbst lachen konnte, sein Gesicht in den Händen vergrub und langsam den Kopf schüttelte.
»Ja, ja! Voll krass alles!«, tauchte er dann plötzlich wieder aus seinem Versteck hervor und sprang mit auf Levis Enthusiasmus-Zug. Aber nur für einen kurzen Moment. Danach mahnte er sich wieder mit einem entspannteren Gesichtsauszug und dachte darüber nach, dass er nach dem Vortrag der Direktorin einen erneuten Versuch starten würde, sich bei ihr vorzustellen. Andernfalls würde sie noch ein ganz falsches Bild von ihr bekommen. Dabei gehörte es zur englischen Manier, einer Lady genügenden Respekt zu zollen.

Als Julia endlich der Meinung war, alles Wichtige zu den Schülern gesagt zu haben und ihre Lautstärke wieder herunterfuhr, wandte sie sich dem weißhaarigen Hünen neben sich zu. Bernardo hatte ebenfalls still gelauscht. Seine Augen hatten die Menge überblickt und die Reaktionen in den Gesichtern der Kinder gemustert. Viele waren aus dem Häuschen oder einfach nur schlichtweg euphorisch ob des neuen, großen Wohnheims.
»Mh«, er wirkte nachdenklich, nachdem ihm Julia angeboten hatte, sich das Anwesen anzuschauen. »Keine schlechte Idee. Ich werde schauen, ob ich irgendwo verwahrloste Kinder finde, die etwas Hilfe beim Zurechtfinden benötigen. Und nebenbei schaue ich mir das Objekt mal genauer an. Danke.« Er lächelte dankbar, nickte der Direktorin kurz zu und wandte sich dann für seinen Weggang ab.

Julias Blick hatte Mathéo und Levi gefangen, wobei sie sich vor allem bei letzterem festgebissen hatte. Dem Engel schenkte sie das Lächeln einer wissenden Hyäne, von dem Mathéo zu gerne auch eines bekommen hätte. Es stand ihr so gut und verlieh ihr so viel Rasse und Dominanz. Es passte zu ihrer anmutigen Haltung, ihrer amönen Ausstrahlung. Sie konnte so ernst und professionell sein, wenn sie ihre Rede schwang. Sie konnte aber auch so verspielt und teuflisch sein, wenn sie Levi zu ihrem Nutzen einspannte. Mathéo war begeistert.
Bei den vorletzten Worten der blonden Schönheit zuckte das Zwerchfell des Tristams spürbar. Sie meinte ihn, oder? Natürlich meinte sie ihn. Sie bot Levi nur an, jemanden mitzunehmen, weil sie wollte, dass er ihn wählte. Ihn – Mathéo Tristam. Und diese Intention unterstrich sie deutlich, indem sie Mathéo nochmal für einen kurzen Moment ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte. Stände er auf der Theaterbühne, würde der Knabe mit dem Scheinwerfer das Licht nun nur auf ihn allein schwenken und das Publikum gespannt auf seine Darbietung warten lassen.
Als Julia ihre Hand Mathéo reichte, ließ der Dämon nicht lange auf sich warten und vor allem wollte er es vermeiden, erneut unterbrochen zu werden. Drum machte er eine leichte Verbeugung, blickte auf ihre Hand und nahm sie sich mit seiner Rechten in ganz eleganter, aber vor allem unerwarteter Weise. Nur ihre zarten Fingerglieder umfasste er mit seinen, spürte die weiche Haut und senkte seine Lippen hinab, um doch nur einen Kuss auf dem Rücken ihrer Hand anzudeuten. »Es ist mir eine Ehre, Milady. Mein Name ist Mathéo Servan Tristam.« Er löste sich wieder von ihrer Hand, behielt seinen untergebenen Blick jedoch bei. »Was ich bin, muss ich euch sicher nicht mehr sagen. Bestimmt habt ihr es längst gespürt, was uns so sehr verbindet.« Ernst und selbstbewusst zugleich blickte er sie an und schaute ihr noch in selber Manier hinterher, als sie ihren Koffer schnappte und das Wohnheim betrat.

Erst das erneute Auftauchen der Französin an Mathéos und Levis Seite ließ seine Gesichtszüge wieder lockerer werden. Immerhin wollte er sie nicht mit seinem angestrengten Blick strafen. Außerdem war Julia ja hinfort. Und so musste er seine Aufmerksamkeit von einem blonden Hingucker auf den anderen überschwenken.
Zuerst wollte sie Levis Jacke kommentieren, welche ja dieselbe war wie Mathéos, was der Dämon bis eben vollkommen vergessen hatte. Er sah sich ja nicht neben dem Engel, weshalb ihm der Partnerlook nicht sofort ins Auge schoss. Was sich die anderen wohl bisher gedacht hatten? Hoffentlich glaubte keiner, dass sie ein Paar wären … Oh Satan … Bei allen dreizehn Heiligtümer der Niederhöllen, bitte lass das niemanden gedacht haben …
Levi offenbarte zwar, dass die Jacke von Mathéo war, doch gab Helena, wie sie sich anschließend vorstellte, keinen weiteren Kommentar dazu ab. Sie vermutete also augenscheinlich nichts Falsches.
»So könnte man es sagen«, antwortete der Dämon, ehe er auch seinen Namen nannte: »Mathéo, die Freude ist ganz meinerseits.« Er liebte dieses englische Form und Stil.

Levi wirkte plötzlich kurz angebunden. Zuerst hätte Mathéo nicht damit gerechnet, dass er auf die Forderung der Direktorin eingehen würde. Doch dann überraschte der Engel ihn, indem er knapp zu seinen Freunden sagte, dass sie sich mal umsehen sollten, um im nächsten Moment schon Richtung Eingangspforte zu verschwinden. Er wollte tatsächlich der Direktorin hinterher und seine Arbeit verrichten. Ein wenig staunte der Tristam bei diesem Anblick und dieser Erkenntnis. »Hätte nie gedacht, dass Levi mal der Arbeit hinterherläuft«, scherzte Mathéo, als er dem Engel noch nachblickte.
Warte mal … Plötzlich wurde dem Dämon klar, dass sein Freund abgedampft war, ohne ihm zu sagen, dass er mitkommen sollte. Julia hatte doch gesagt, dass Levi jemanden mitbringen durfte zur Unterstützung; und damit hatte sie eindeutig Mathéo gemeint. Warum also war Levi nun ohne ihn weg? Wollte er etwa … Oh Levi …
»Hm«, munkelte er, als ihm plötzlich wieder Helena einfiel. Mit hochgezogenen Brauen blickte er die Französin an, die sich sicher über das Verhalten des Dämons wunderte. »Verzeih, Levi hatte mich grad nur verwirrt«, gestand er verlegen ein und überspielte seine wahren Gedanken – wobei es nicht ganz gelogen war, was er gesagt hatte. »Umsehen klingt gut, aber solltest du dich nicht erst mal um dein Zimmer kümmern? Ich muss eh zur Heimleitung, um die Direktorin und Levi zu unterstützen. Immerhin meinte sie, Levi solle jemand mitbringen und damit war definitiv ich gemeint.« Er zwinkerte ihr zu, wie er es schon im Bus getan hatte.
Mathéo bot ihr an, ihm direkt folgen zu können; es sei denn, sie hatte noch etwas zu erledigen. Immerhin war da noch diese seltsam bekleidete Freundin, welche sich vorhin an den französischen Hals geworfen hatte. Ansonsten würde er einfach schon mal vorgehen und zusehen, dass er die beiden im Büro nicht zu lange ohne seine Hilfe untergehen ließ. Sicher brauchten sie seine Unterstützung dringend.

Direkt hinter dem Eingang des Wohnheims war eine Übersicht über die Stockwerke und Räumlichkeiten an der Wand auf einer schwarzen Tafel angebracht. Weiße Plastikbuchstaben waren in die Schienen gesteckt worden und bildeten zusammen die Nennungen von Etagen und zugehörigen Räumen. Das Büro der Heimleitung befand sich auf derselben Ebene, auf welcher Mathéo bereits stand. Er musste also keine Treppen steigen. Und weit würde es auch nicht sein, wenn er die Zimmernummer richtig deutete.


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Lavinia Efe
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 11 Mai 2018 - 0:41

Lavinia Efe

Ich kam beim Laufen etwas ins Stolpern, als Emily mir erzählte, dass es auf dieser Insel einen Angriff von Werwölfen gab. Ich danke meiner Mutter, dem Heiligen Geist und dem allmächtigen Gott dafür, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht hier war... Was hätte ich schon ausrichten können, wenn mich blutrünstige Werwölfe angegriffen hätten? Einfach gar nichts. Immerhin war ich hier am Land und eine Nixe. Würden sie mich im Wasser angreifen, vielleicht hätte ich dann eine Chance, wenn ich nicht bei ihrem Anblick sofort ohnmächtig werden würde. Ich schüttelte bei diesen Gedanken meinen Kopf und entschloss mich einfach dafür, nichts dazu zu sagen.

Ich sah zu, wie mehrere Schüler losgingen und den Eingang zum Gebäude nahmen. Vielleicht wäre es schlau einfach hinterher zulaufen? Wiederum waren es wirklich viele Schüler, die loszogen und wahrscheinlich hallte es in diesen alten Gemäuern schrecklich, also wären ihre nervigen Stimmen dort drin noch lauter. An Emilys Gesichtsausdruck konnte ich deutlich erkennen, dass sie genau so begeistert von all dem war, wie ich. Nämlich gar nicht. Zwar mochte ich es auch nicht alleine zu sein, aber ich war lieber alleine als unter Menschen, die laut, stinkend und hässlich waren. Und dies darf auf mindestens 70 % der Leute hier zu. Mal wieder fragte ich mich, warum ich noch immer hier war und nicht im nächsten Flieger zurück in mein schönes Zuhause.
Dummerweise hatte Emily genauso wenig Ahnung davon, wohin wir nun mussten, wie ich. Wozu verbrachte ich gerade meine wertvollen Minuten mit ihr, wenn sie mir überhaupt nicht helfen kann? Ich verdrehte meine Augen.
“Einzelzimmer...“ Sehnsüchtig seufzte ich. “Man darf ja noch träumen, hm? So was wäre wirklich toll aber dadurch, das ich keine Unterstützung von meiner Mutter mehr bekam, konnte auch ich mir diesen Gedanken abschreiben. Es war einfach so ekelhaft mit anderen Männern zusammen zu wohnen. Die furzten und schnarchten in der Nacht. Wie konnte man nur so ekelhaft sein? Mit der nächsten Frage von der Blondine riss sie mich aus meinen Gedanken und ich sah wieder zu ihr. “Nö kein Plan. Ich kenne hier niemanden wirklich, also von daher...“ Ich sollte mir wohl einen Job suchen, damit ich vielleicht irgendwann mal, in naher Zukunft, doch ein Einzelzimmer leisten könnte.
“Weißt du was, wenn wir hier weiter so herumstehen, dann werden wir auch nicht schlauer!“ meinte ich mit plötzlichem, neu erwachtem Elan in mir und nahm mit meiner Hand wieder den Koffer. “Wir folgen jetzt einfach der Masse, die werden schon wissen, wo lang es geht. Zu mindestens hoffe ich das.“ Mit meiner anderen Hand umfasste ich Emilys Handgelenk und zog sie hinter mir her. Zu den sich bewegende Schüler hielt ich aber trotzdem genug Abstand, ich wollte ihnen nur folgen und nicht einer von ihnen werden.

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Akaya Buredo
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 11 Mai 2018 - 10:02

Cf: Walbank

Akaya fand das Wohnheim relativ schnell, da es riesig war und von oben erkannte man es auch sofort. Es hatte einen riesigen Mauerzaun, der das komplette Anwesen einzäunte. Auch sah der Halbdrache, dass das Wohnheim einen riesigen Garten hatte, der auf der Rückseite war. Akaya war überrascht, dass er beim Fliegen keine falsche Kurve genommen hatte und wieder das anderen Ende der Insel entdeckte, wie es ihm normalerweise passierte.
Nachdem er den Anblick bewundert, hatte flog Akaya nun auf das Wohnheim zu und landete bei einer Gruppe Leute, die sich vor dem Wohnheim versammelt hatten. Akaya landete sanft und beinahe lautlos, nur ein leises schlagen seiner Flügel war zu vernehmen. Wenn man ihn so sah, würde man denken, dass seine Flügel wesentlich lauter sein müssten, doch dies war bei Akaya meistens nicht der Fall. Wenn er wollte, könnte er seine Flügel laut oder leise Flattern lassen je nachdem wie er mit seinen Flügeln schlug. Der Halbdrache fing an und lief zu einer wild fremden Person in der Gruppe hin, um ihn zu fragen was los war. Auf halbem Weg bemerkte er, dass er noch in seiner Halb-Drachenform war und das Maeva ihm eigentlich gesagt hatte, das er aufpassen sollte, wie er umher lief. Deshalb nahm Akaya wieder seine Menschen-Form an und lief so das letzte Stück zu seinem Gesprächspartner. Es war ein junger Mann mit roten Haaren, der ein wenig aussah, als ob er in Gedanken war. Als Akaya bei ihm ankam, bemerkte er, dass noch eine kleine Elfe oder Fee bei ihm war. Jedenfalls sah das kleine Mädchen für ihn so aus. Der Halbdrache hatte so etwas noch nie gesehen. Er fand es immer interessant eine neue Rasse kennenzulernen. Bei dem Rothaarigen angekommen, sagte Akaya mit einem Lächeln: ,,Hallo mein name ist Akaya Buredo. Weißt du zufällig etwas genaueres was jetzt mit dem Waisenhaus passiert ist und wie es jetzt weiter geht?“ Akaya wusste nicht, ob sein gegenüber seine Halb-Drachenform gesehen hatte, obwohl es ziemlich schwer war ihn zu übersehen, denn er lief ziemlich offensichtlich in mitten der Gruppe als Halbrache herum. Er hoffte nur, dass sein gegenüber keine Angst vor ihm bekam, denn dies könnte dann zu einer unangenehmen Situation werden. Aber wie Maeva schon sagte gibt es kaum normale Menschen auf der Insel, was Akaya ein bisschen Hoffnung und Zuversicht gab, dass sein Gegenüber keine Angst haben dürfte.
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Matthew Mason
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Fr 11 Mai 2018 - 21:28

Nach kurzer Zeit meldete sich die Direktorin zu Wort. Sie erklärte in einem für Matt sehr respektvollen Ton, dass nun dieses Wohnheim das neue Zuhause der Schülerinnen und Schüler wäre. Es gab anscheinend auch dreier und vierer Zimmer und die Direktorin sagte, dass sich jeder bis zum Abend hin entscheiden könnte mit wem er ins Zimmer gehen möchte. Für Matthew klang dies sehr freundlich, denn es ist im Prinzip ein Entgegenkommen der Direktorin, das nicht jeder machen würde. Wenn man sich bis zum Abend entschieden hatte, dann könnte man sich im Büro der Heimleitung eintragen lassen, wer jedoch nicht auftaucht der würde einfach eingeteilt werden. Dies klang doch sehr fair. Jedoch kannte der Rothaarige noch keine männliche Person. An was das wohl lag? Im Moment fand er auch nicht so der Anschluss zu einer Gruppe, da es aussah, als ob sich alle schon länger untereinander kannten. Die einzigen zwei Personen, die er kannte, waren Yui und Isalija. Isalija war nicht einmal anwesend. Wo war sie denn? Vielleicht sollte Matt sie suchen? Vielleicht war ihr aber auch etwas dazwischengekommen? Zu doof, dass sie kein Telefon hatte, denn sonst könnte er ihr einfach eine SMS schreiben und nachfragen.
Die Direktorin meldete sich wieder und sie sagte, dass man auch im Büro der Heimleitung die Zimmerschlüssel bekommt, jedoch sollten diese in einer normalen Gruppengröße abgeholt werden. Wahrscheinlich wollte die Direktorin dies so, da es sonst zu anstrengend sein würde allen nacheinander die Zimmerschlüssel zu geben. Es könnte auch sein, dass es einfach ein sehr langer bürokratischer Weg war und dies dauerte immer seine Zeit. Außerdem sagte die blonde Direktorin, dass sich derweil alle umsehen könnten. Na, wenn das so wäre? Wieso eigentlich nicht? So könnte der Rothaarige sich einige Plätze einspeichern, die ihm gefielen. Vielleicht könnte er dann in der Zukunft dort auch ein Nickerchen halten. Er mochte die Idee jetzt schon herumzulaufen und gute Plätze zu finden.
Plötzlich entdeckte Matt einen Jungen, der ein wenig wie ein Drache aussah. Er war ein wenig verblüfft und aufgeregt, da er noch nie in seinem Leben einen Drachen gesehen hatte. Der Junge kam auch auf Yui und ihn zu und sprach die beiden anschließend an. „Hallo, das ist Yui und ich bin Matthew Mason“, stellte sich zuerst der Rothaarige freundlich vor, denn der andere Junge sagte zuvor, dass sein Name Akaya Buredo wäre. Anschließend wollte er wissen, was mit dem alten Waisenhaus passiert war und wie es jetzt weiter gehen würde. „Also das was ich weiß ist, dass das alte Gebäude einstürzte, jedoch kann ich dir nicht sagen warum dies passiert ist. Und jetzt ist es so, dass man sich ein wenig hier umsehen kann und dann später in einigen Gruppen im Büro der Heimleitung sagen kann, mit wem man in einem Zimmer sein möchte. Dort kriegt man dann auch den Zimmerschlüssel. Wenn man aber nicht hingeht wird man einfach irgendwie eingeteilt“, erklärte der Rothaarige mit freundlichem und ruhigem Ton in der Stimme. Jetzt hatte er doch noch an seinem ersten Tag einen Jungen kennengelernt. Ob dies nicht doch nur ein Traum war? Jedoch freute er sich.
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Lisanna
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Sa 12 Mai 2018 - 14:35

@Helena Chevalier schien überrascht zu sein als ich ihr sagte das sie meine Nachricht nicht beantwortet hatte. Es schien so als hätte ihr Handy die Nachricht die sie mir eigentlich geschrieben hatte nicht abgeschickt, was sie mir auch sofort zeigte. Ihrer Nachricht nach wollte sie sich mit der Entscheidung Zeit lassen. Auch wenn ich mir gewünscht hatte das sie sofort "Ja" aber naja, ich kann warten. Und selbst wenn sie "Nein" sagt, davon würde die Welt nicht untergehen. Auch wenn sie vielleicht etwas langweiliger werden würde.

Gerade als ich meine Freundin fragen wollte ob sie weiß wie es hier jetzt weiter geht bekam ich die Antwort auch schon von der Direktorin, die sich an uns alle wandte. Anscheinen hatten wir freie Zimmerwahl und sogar unsere Sachen würden aus der alten Unterkunft hierher gebracht werden. Super! Damit wären die Klamotten und meine Mangas in Sicherheit. Wobei ich meine Lieblingsklamotten ja bei mir hatte. Auch Helena freute sich für mich, dass meine Klamotten in Sicherheit waren und lächelte mich an. Das sie dann aber an mir herab sah und meinte wir müssten mal zusammen einkaufen verwunderte mich etwas. "Wieso? Stimmt mit meinen Sachen etwas nicht?" fragte ich irritiert und schaute selbst an mir herab. Ich konnte nichts erkennen was irgendwie jemanden stören könnte. Das Helena das sagte weil irgendwie mehr Haut zeigte als ich vielleicht sollte kam mir natürlich nicht in den Sinn. Aber egal, wer würde schon nein sagen wenn die beste Freundin mit einem shoppen gehen will? Richtig, keiner. Naja, egal. Ich wollte schon seit wir uns kennen gelernt haben mal mit dir shoppen gehen. Ich freu mich schon drauf." entgegnete ich ihr daher lächelnd und wollte sie gerade nochmal knuddeln.

Aber da meinte sie auch schon das sie mich kurz stehen lassen müsste weil die Pflicht rufe. "Bis später?" rief ich ihr verwundert hinterher als sie zu den beiden Typen ging bei denen sie eben auch schon gestanden hatte. Lief da irgendwas zwischen ihr und einem der Typen? Und wenn ja, warum hatte ich davon nie etwas mitbekommen? Beziehungsweise, wieso hatte sie mir nie etwas davon gesagt? Wollte sie mir etwa vorenthalten das sie einen Freund hat? Oder verschwieg sie es mir aus Rücksicht, weil meine letzte Beziehung ja vor nicht allzu langer Zeit ein Ende gefunden hatte. Naja, darauf könnte ich sie ja später noch ansprechen. Jetzt sollte ich mich mit @Pick erst mal auf den Weg zum Büro der Heimleitung machen. Moment. Pick! Wo war die Kleine? Ich hatte sie doch nicht etwas während der Fahrt verloren. Ich schaute mich fast schon etwas panisch um in der Hoffnung sie irgendwo zu sehen, aber Fehlanzeige. Allerdings spürte ich wie sich irgendetwas an meinen Haaren festhielt während ich mich umgeschaut hatte. "Pick? Bist du das da auf meinem Kopf?" fragte ich und hoffte inständig das sie es auch wirklich war. Um schnellstmöglich sicherzugehen das sie es war nahm ich mir das kleine Wesen behutsam vom Kopf und tatsächlich war es meine kleine Elfe. "Wie lange sitzt du denn schon da oben? Ich hab dich gar nicht bemerkt." Alter, wie verpeilt muss man eigentlich sein um eine 300 Gramm schwere Elfe auf seinem Kopf nicht zu bemerken? naja, irgendwie war das ja schon typisch für mich. Was allerdings überhaupt nicht typisch war ist die Tatsache das ich sie vergessen hatte. "Tut mir leid das ich eben so schnell weggelaufen bin und dich zurückgelassen hab. Helena, das blonde Mädchen eben ist meine beste Freundin und ich hab mir echt Sorgen gemacht während ich nicht hier war." entschuldigte ich mich bei meiner kleinen Freundin und erklärte ihr auch gleich den Grund für mein schnelles Entfernen von ihr. "Ich hoffe du bist mir nicht böse deswegen."










 
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Akaya Buredo
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Sa 12 Mai 2018 - 18:08

Die Person, die Akaya angesprochen hatte, stellte sich als Matthew und die Elfe als Yui vor. Auch erklärte ihm Matthew, wie es jetzt weiter ginge. Er erklärte Akaya, dass das Waisenhaus eingestürzt war, aber wieso wusste er auch nicht. Dann erklärte er dem Halbdrachen noch die Situation mit den neuen Zimmern. Akaya nickte und überlegte kurz. Was war eigentlich mit dem Hab und Gut? Waren diese im Waisenhaus verschüttet oder konnte man diese retten?
Akaya fragte deshalb nachdenklich: " Was ist denn mit unseren Sachen passiert, die wir im Waisenhaus hatten? Sind diese verschüttet worden, oder konnte man diese retten? ". Akaya hoffte, dass man seine Sachen gerettet hatte, denn es würde nervig werden neue Klamotten zu besorgen. Außerdem wusste der Halbdrache nicht mit wem er in ein Zimmer gehen sollte, denn er kannte ja keinen. Vielleicht könnte er ja mit Matthew ein Zimmer teilen? Matthew sah aus wie eine anständige Person mit dem man etwas Spaß haben könnte. " Also Matthew hast du schon eine Person mit der du ein Zimmer teilen willst oder noch nicht? Wenn du nichts dagegen hast, können wir ja zusammen in ein Zimmer gehen. Ich kenne hier nämlich so gut wie keinen und ein Einzelzimmer wäre bestimmt langweilig, da wäre es bestimmt cool, wenn wir uns ein Zimmer teilen könnten ". Akaya hoffte, dass sein Gegenüber ja sagen würde, weil dies sonst peinlich werden könnte.
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Matthew Mason
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Sa 12 Mai 2018 - 18:52

Matt erklärte dem Jungen, den er gerade erst kennengelernt hatte, die Situation beim alten und neuen Waisenhaus. Es war irgendwie schon krass, wie sich alles in ein paar Stunden verändern kann. Solche Situationen hatte der Rothaarige selbst noch sehr selten erlebt, jedoch hatte er jedes Mal gleich reagiert und zwar tat er immer das, was man ihm sagte. Er folgte auch jetzt wieder eigentlich den Instruktionen der Direktorin. Aber was sollte er sonst tun? Immerhin war er hier neu und kannte kaum jemand. Das alte Waisenhaus kannte er ein wenig durch Erzählungen, aber hier beim neuen konnte er von Null anfangen. Naja, was solls. Dann musste er halt diesen Ort ein wenig erkunden. Es ging doch sowieso allen Schülern gleich.
Akaya fragte Matthew, was mit dem Hab und Gut passiert war. Sofort stand der Rothaarige ihm Rede und Antwort. „Naja, das ist so Magier schicken das Hab und Gut von jedem hier her. Also man bekommt alles was man dort gelassen hatte wieder“, erklärte Matthew, jedoch wusste er nicht, ob dies ausführlich genug für Akaya war. Immerhin wusste er selbst auch nur das, was er gesagt hatte. Für ihn war sowieso danach alles egal, als er gehört hatte, dass er seinen Stoffpanda wiederbekommen würde. Er war auch jetzt noch darüber erfreut und freute sich eigentlich schon auf die Nacht, wenn er mit seinem Panda kuscheln und an Chris denken konnte.
Plötzlich holte Akaya ihn aus seinen Gedanken, denn er wollte wissen, ob Matt sich schon mit jemandem ein Zimmer teilen würde, oder ob er mit Akaya ein Zimmer teilen wollte. Matthew kannte nur ihn als einzigen Jungen hier, weil er ihn ja ansprach, deswegen hatte er nicht sehr viele Auswahlmöglichkeiten. Jedoch fand er Akaya sympathisch und die beiden hatten dieselbe Haarfarbe. Vielleicht ein Zeichen? „Ich kenne hier keine männliche Person bis auf dich, deswegen würde ich gerne mit dir ein Zimmer teilen“, erklärte er zuversichtlich und mit einem Lächeln im Gesicht dem Rothaarigen. Er freute sich schon auf die Zeit mit Akaya. Immerhin könnten sie vielleicht wirklich gute Freunde werden.
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Sa 12 Mai 2018 - 18:55

Es wurde mit der Zeit immer leichter auf dem Kopf von @Lisanna zu bleiben. So langsam fand Pick eigentlich einen ziemlich guten Halt. Genug um sich ganz gemütlich umzusehen, während Lis sich mit ihrer Freundin unterhielt. Eine Menge andere Personen versammelten sich so langsam vor dem Wohnheim. Niemanden davon hatte sie vorher je gesehen. Zumindest was sie so auf den ersten Blick erkennen konnte.

Pick wurde aus den Gedanken gerissen, als die Direktorin begann zu sprechen. An die Schlüssel hatte sie noch gar nicht gedacht. Ob es welche in ihrer Größe gab? Vielleicht konnte man ja eine Klappe einbauen? Die Idee fand sie ja irgendwie witzig. Oder man hielt einfach immer ein Fenster offen. Vielleicht gab es auch Schlüssel zum zusammenklappen. Oder sie schnallte ihn sich auf den Rücken. Das wäre doch aber auch dämlich ständig mit dem Schlüssel auf dem Rücken herum zu fliegen. Oder sie durfte einfach nicht alleine das Zimmer verlassen. Nun, besonders weit und lange durfte sie ja sowieso nicht weg, wegen ihrem Alter. Sicher gab es dafür irgendeine kleine Lösung. „Kleine Lösung…“ Wie passend. Ein Grinsen konnte sie sich bei dem Gedanken nicht wirklich verkneifen. Ob sie alleine zur Direktorin gehen musste oder konnte Lis mit? Die Frage würde sich wohl bald beantworten. Sie konnte ja auch schon einmal vorgehen, falls Lis noch mit ihrer Freundin reden wollte.

Wie aufs Stichwort ging die Freundin aber gerade weg. Hatte Pick was verpasst? Gab es Streit und sie hatte es nicht mitbekommen? Nein kann nicht sein, das hätte sie gespürt. Aber irgendwie überkam sie ein merkwürdiges Gefühl, was sie noch nicht ganz einordnen konnte. War das wirklich ihres oder das von Lis? Vielleicht war ja doch etwas vorgefallen?

Pick wollte gerade auf Lisannas Frage antworten als sie schon von der Hand ergriffen wurde. Immerhin drückte Lis nicht wirklich fest zu und Pick lies sich ohne Wiederstand von vom Kopf nehmen. Als Lisanna sie nun direkt ansah, lächelte Pick nur. „Ja, war eigentlich ganz bequem!“ Auf die Frage wie lange sie da denn schon sitzen würde, musste Pick doch wirklich erstmal nachdenken. „Noch nicht so lange.“ Pick begann in Lisannas Hand mit den Beinen zu schaukeln und machte es sich an ihrem Daumen bequem. Auf die Entschuldigung runzelte Pick etwas die Stirn. Sie begriff nicht ganz den Grund. Musste wohl daran liegen, das bisher sowas noch nie vorgekommen war. In ihrem Dorf gab es sowas nicht, dass irgendwelche soziale Aktionen negative Gedanken auslösen könnten. „Ähm, ach schon ok, alles gut.“ Gab Pick zurück und zuckte dabei mit den Schultern. „Weißt du zufällig ob es auch Schlüssel in meiner Größe gibt? Oder ob man eine Art Klappe einbauen kann? Ist hoffentlich kein großes Problem.“ Pick schwieg einen kurzen Moment um das Ende wirken zu lassen. Ehe sie sich kaum noch zurückhalten konnte und zu kichern begann. „Kein… großes.. Problem..“ Sie schlug den Kopf gegen Lisannas Daumen und klatschte mit den kleinen Händen ständig dagegen, während sie lachen musste. Sie selbst fand das unglaublich witzig. Man wäre wohl erstaunt wie sehr die Elfen in ihrem Dorf über sich selbst gelacht hatten. Wenn sie eins gelernt hatte, dann dass mit Humor und Spaß vieles besser ist
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Lucina Bloom
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   So 13 Mai 2018 - 19:10

Cf: Vor dem alten Waisenhaus

Lucina folgte weiterhin der Blondine, welche der erwachsende Person folgte. Lucy war immernoch sehr verwirrt wegen dieser Situation und dachte die ganze Strecke nur über das nach, was dieser Erwachsene gesagt hatte. Neues Zuhause? Warum neues? Was ist mit dem alten passiert? Diese Fragen schwirrten den ganzen Weg über in Lucinas Kopf. Das Shiina gar nicht mehr auf Lucinas fragen geantwortet hatte, hatte sie komplett ausgeblendet. Sie wollte in diesem Moment nur eine Antwort auf ihre Fragen haben.
Als die beiden Mädchen am Bus angekommen waren, ging Shiina ohne ein Wort zu sagen in den Bus hinein. Lucy folgte ihr und bemerkt, dass Shiina sich wieder auf ihre merkwürdige Art bewegte. Fast schon Puppenartig bewegte sich Shiina zu einem Platz und setzte sich. Lulu setzte sich neben sie, weil sie immer noch nicht verstand was hier gerade passierte und hoffte, dass Shiina wusste was hier los war und ihr eine Auskunft geben könnte.
Als der Bus sich in Bewegung setzte, sagte Shiina, dass wir es jetzt zurücklassen werden. Zurücklassen? Was den? Lucina schaute zu dem blonden Mädchen rüber und verfolgte ihren Blick. Der Blick von Shiina lag genau auf dem Waisenhaus. Jetzt wurde Lucy einiges klar. Das neue Zuhause, die Bus fahrt und Shiinas Aussage. Das alte Waisenhaus war zusammen gebrochen und die beiden Mädchen saßen in dem Bus, welcher sie ins neue Zuhause bringen soll. Viel Fragen von Lulu wurde mit diesem Anblick beantwortet, aber es kamen auch direkt neue Fragen auf. Was ist mit den Sachen von den Zimmern passiert und was noch viel wichtiger war mit den Menschen, welche sich in dem Gebäude befanden? Die Wölfin hatte so viele Fragen und merkte deshalb auch gar nicht mehr wie weit sie schon gefahren waren. Erst als Shiina wieder etwas sagte, wurde die Orangehaarige wieder aus ihren Gedanken entrissen. „Wunderschön“, sagte das blonde Mädchen und Lucys Blick ging ohne umzuschweife zu ihr rüber. Sie sah aus dem Fenster. Es sah wirklich sehr schön hier aus, stellte Lulu fest, während sie auch aus dem Fenster die Natur beobachtete. „Ja. Es ist wirklich sehr schön hier“, für einen kurzen Moment blendete die Wölfin alle Fragen, die sie hatte, aus und beobachtete nur die Natur. Wenige Sekunden später fügte Shiia noch einen Namen an ihre Aussage hinzu. Den Namen hatte Lucy noch nie gehört, war wahrscheinlich nur ein Freund von ihr, beantwortete sich Lucina die Frage selber. Shiina drehte sich wieder zu Lulu um, doch ihr Blick wanderte ziemlich schnell wieder von ihr weg. Shiina schaute nämlich auf ihren Arm. Erst jetzt bemerkt Lucy, dass Shiina dort ein Verband hatte. Wie konnte sie das vorher nicht sehen? Lucina wurde wieder neugierig und wollte wissen was Shiina angestellt hatte. „Was hast du da denn gemacht?“, Lucy zeigt mit dem Finger auf den Verband, achtete dabei aber sehr genau darauf, dass sie diesen nicht berührte.
Die Busfahrt fühlte sich für die Orangehaarige wie eine Ewigkeit an. Sie blickte aus dem Fenster und überlegte, ob sie Shiina noch etwas fragen sollte. In diesem Moment fiel ihr ein, dass Shiina noch gar nicht auf die Fragen aus dem Wald geantwortet hatte. Auf der einen Seite fand es Lucy gut, dass sie nicht daruf geantwortet hatte, da sie so der Frage, ob Lucina Shiina was auf der Geige vorspielen würde, aus dem Weg ging, aber auf der anderen Seite wollte Lucina unbedingt wissen, warum die Blondine nicht genau weiß wo sie geboren ist. Gerade wollte Lucy diese Frage nochmal stellen, doch dann ergriff Shiina das Wort. Das blonde Mädchen sagte, dass sie es trozdem gerne hören würde. Erst war Lucy etwas verwirrt doch dies klärte sich schnell, da ihr direkt einfiel, dass sich diese Aussage auf die Frage im Park bezogen hatte. Wow. Als hätte sie ihre Gedanken gelesen. Lucina war etwas verblüfft über die plötzliche Antwort von Shiina, doch das wurde schnell von ihrer Schüchternheit abgelöst. „Ich überlege es mir“, antwortete sie mit einer zurückhaltenden Stimme und mit dem Blick wieder einmal auf den Boden gerichtet. Der Bus hielt kurz daraufhin an. Shiina antwortete noch auf die zweite Frage, die Lucy ihr im Park gestellt hatte. Und diese war die deutlich interessante Frage, zumindesten aus Lucinas Sicht. Shiinas Antwort war aber nicht das, womit Lucina gerechnet hatte. Sie sagte, dass sie ihre Eltern nicht kannte und verzog bei dieser Antwort keine Mine. „Das tut mir wirklich leid. Ich wollte dich nicht wieder daran erinnern“, Lucinas Stimme wurde bei dieser Antwort etwas ruhiger und ihr Blick ging weg von Shiina. Genau in diesem Moment gingen auch die Türen des Busses auf. Die Leute, welche, neben Shiina und Lucina auch noch im Bus saßen, stiegen alle nach einander aus. Als alle draußen waren, wollte Lulu auch gerade aufstehen, doch sie wurde von einer Frage von Shiina aufgehalten. Shiina wollte wissen, ob Lucy ihre Eltern vermisste und wie das so ist. „Ja. Ich vermisse meine Eltern schon ein bisschen, aber ich weiß ja, dass ich sie immer erreichen kann und auch immer wieder zu ihnen zurückkommen kann. Das hilft mir dabei sie nicht so stark zu vermissen“, bei dieser Antwort lächelte Lucy sie war froh, dass es heutzutage so viele Möglichkeiten gab in Kontakt zu bleiben. Es war natürlich nicht dasselbe, wie wenn man seine Eltern sieht, aber es war trotzdem eine große Hilfe seine Eltern nicht so stark zu vermissen. Die zweite Frage war schon etwas schwerer zu beantworten. „Meinst du wie sich das anfühlt?“, Lucina dachte einen Moment darüber nach. Es war schwere, als sie sich das vorgestellt hatte. Wie beschreibt man das Gefühl vermissen? „Hast du noch nie jemanden oder etwas vermisst?“. Lucina stand bei dieser Frage auf und wollte aus dem Bus aussteigen. Doch ohne ihre Begleitung wollte sie das nicht tun. Sie hielt Shiina die Hand hin, um ihr beim Aufstehen zu helfen. Sie hatte keinen besonderen Grund ihr beim Aufstehen zu helfen, aber sie wollte ihr einfach eine nette Geste anbieten. „Wollen wir nach draußen gehen?“, frage Lucy mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen.
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Caiwen
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 14 Mai 2018 - 17:12

Ich ließ alles geschehen, sagte keinen Muks und ließ die anderen reden. Die Zeit verstrich und ich hörte zu, was alle zu sagen hatten. Mein Blick erhob sich, sodass ich das Gebäude genauer inspizieren konnte. Es war wirklich schön hier. Ich vermutete, dass es jedem hier sehr toll gefallen wird. Dennoch fühlte ich mich mehr als fehl am Platz. Somit verzog ich mich ein wenig und trat etwas zurück von der Menschenmenge.
Als Kazuya sich zu mir gesellte, drehte ich mich kurz zu ihm um und lächelte leicht.
Als die Direktorin erneut das Wort erhob, horchte ich genau zu und ließ mir erklären, was als nächstes auf uns zu kam. Ich schmunzelte, denn ich hatte überhaupt keinen Bock mich da jetzt hineinzuschleichen und mir irgendein Zimmer auszusuchen. Bis jetzt hatte die Zuteilung wohl immer gepasst, warum jetzt denn auch nicht? Langsam begannen die Bewohner sich zu bewegen und gingen in das Gebäude und folgten somit der Direktorin der Schule. Ich fand es immer noch etwas suspekt, dass die Direktorin dies erledigen musste. Als ob sie mit der Schule nicht schon genug zu tun hatte. Aber vielleicht war ihr auch etwas langweilig, da die Schule ja aktuell keinen Unterricht hatte und somit Leviathan keine Probleme machen würde. Ich fand es natürlich sehr nett von ihr, dennoch etwas komisch dass auch noch ein Lehrer hier war. "Nun gut." dachte ich mir nur.

Umso mehr erfreute es mich, als @Kazuya Kouya sich zu mir gesellte und mich auf das alles ansprach. Ich verzog meine Lippen zu einem leichten Lächeln und horchte ihm zu. Auf seine Frage hin zog ich die Augenbrauen hoch. "Um ehrlich zu sein - nö." "Und um ganz ehrlich zu sein, interessiert mich das gerade überhaupt nicht."
Doch dass er sich bereits verkopft, mit wem er denn in ein Zimmer könnte, war mir bewusst. Wer wollte denn auch schon ein Zimmer mit jemanden wie Levi haben - der Chaot sondergleichen. Aber ich vermute, es würde sich daraufhin hinauslaufen, da die Beiden sich doch gut kannten und ja befreundet waren.
"Und du? Zusammen mit Levi kuscheln?" fragte ich neckisch und zwinkerte. Dann wurde mir bewusst, dass sich womöglich unsere Wege trennen werden, wenn er nun auch hinein saust und sich ein Zimmer holen würde. Ich zuckte kurz zusammen. "Oh, hey Kazuya... Erm..." Ich überlegte, wie ich ihn am Besten fragen sollte, ohne ihn blöd anzumachen. Und das sagte ich dann konkret: "Ohne dich jetzt auf irgendeine Weise anmachen zu wollen oder so ... aaaaber...." fing ich an und fuhr fort: "Könnte ich vielleicht deine Telefonnummer haben? Ich meine... wenn sich so unsere Wege trennen und so... eh... dann könnte ich dich ja mal anrufen oder dir schreiben, wegen dem ... Sport und so." Das klang wohl alles eher suspekt, jedoch war da kein böser Hintergedanke. Es war wohl nur eher praktisch gedacht. Somit zückte ich mein Telefon aus meiner Tasche und suchte nach der Funktion des Kontaktherstellens. Als ich das gefunden hatte, tippte ich bereits den Namen "Kazuya" hinein und übergab das Handy meines Gegenübers, sodass er mir seine Nummer eintippen konnte.
"Das wäre ziemlich cool von dir." meinte ich nur und schaute mich kurz um, da sich der Platz langsam leerte. "Pah... hab ich keinen Bock da rein zu gehen..." dachte ich laut und bewunderte das satte Grün. Es war so schön hier draußen, warum sollte man sich dann in ein Zimmer verkriechen? Es wartete nichts in meinem zukünftigen Zimmer, was wichtig wäre. Stickig ist es bestimmt auch noch da drin...










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Das Gelände vor dem Wohnheim

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