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 Das Gelände vor dem Wohnheim

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Leviathan
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BeitragThema: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 16 Apr 2018 - 18:38

das Eingangsposting lautete :



Das Gelände vor dem Wohnheim






Das gesamte Gelände des Wohnheims mitsamt seinen Freiflächen wird von einem Mauerzaun umfasst. Das Eingangstor zum Areal ist unter Tags stets geöffnet und wird in den nächtlichen Stunden in der Regel verschlossen, wobei jeder Bewohner sowohl einen Schlüssel für das Eingangstor und die Haustüre, als auch einen für sein eigenes Zimmer besitzt. Nach einem kurzen Marsch spaltet sich die Zufahrt um ein kleines mit Bäumen bepflanztes Areal in zwei Wege auf, welche nach Besagtem direkt vor dem Anwesen wieder zusammenführt. Das Yanega-Anwesen aus den 1920ern verfügt im ersten, sowie im zweiten Stockwerk über einen Haupt-, einen West- und einen Ostflügel. An der Rückseite des Gebäudes erstreckt sich ein riesiger Garten, den man von vorne betrachtet oft gar nicht vermuten möchte. Im unteren Stockwerk befinden sich allgemeine Räumlichkeiten, sowie die Apartments der Erzieher, während die Bewohner im ersten Stock in zwei Trakte aufgeteilt sind. Vom Prestigebalkon aus hat man einen guten Ausblick über das Gelände vor dem Wohnheim, der bis zum Eingangstor zurückreicht und bietet eine gewisse Überwachungssicherheit - eine Gewissheit, die den Isolanern seit der Angriffe der Lykantropen wichtiger zu sein scheint.






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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   So 6 Mai 2018 - 19:03

Post #002

Ich war total in Gedanken versunken als mich jemand mit schleifte, weil sein Gepäck in meinem Flügel hing.Natürlich landete ich volle Wucht auf dem Boden und hatte Schmerzen, und Schürfe-wunden.Ich setzte mich hin und packte meine Harfe in meinen Koffer zurück.Und schaute auf meinen Flügel welcher höllisch weh tat.Ich sprach einen Heilzauber leise vor mich murmelnd und schon, verschwanden die Verletzungen und der Schmerz. Erleichtert atmete ich aus und sah die Person welche mich um geflogen hat am Eingang des Wohnhauses stehen.Ich stand vorsichtig auf und sah eine Gruppe von Schülern neben mir, aus einem Bus aussteigen welche ich ignorierte.Meine Wut stieg in mir hoch total im Rausch flog, ich den Rest des Weges und stellte meine Taschen ab.Und schauten den Spriggan verachtend an.Sofort kochte ich vor Wut und sah ihn mit Blitzen in den Augen an. Meine Flügel verkleinerten sich und verschwanden unter meinem Haar sofort. Dann wandte ich mich dieser Person zu. "Sag mal was denkst du dir? Ich stand da vorne im Bogen und fliegst mich einfach volle Wucht um, ohne ein Wort oder dich zu entschuldigen!" Ihre Hände zeigten dabei auf den Tor Bogen durch welchen sie eben herein kam. So ein Idiot kann nicht mal aufpassen ob da Leute stehen. Sie wippte ungeduldig mit ihrem Fuß während sie ihr Gepäck durch den Eingang brachte und im Foye abstellte. Und zurück zu der Person ging, ein grinsen kam ihr auf die Lippen und schon murmelte, sie einen Spruch und hielt einen kleinen Ball aus Heilmagie in der Hand."Also verrate mir deinen Namen und warum hast du mich umgerannt?Beziehungsweise wie konnte man mich übersehen?"Der Ball wanderte von ihrer linken Hand zur rechten so spielte sie mit Zauber während sie wartet."Zum Glück ist meine Harfe ganz geblieben, sie ist mir sehr wichtig wenn diese kaputt ist werde ich wütend."Mein Blick glitt der weil über seinen Körper und musterte ihn, er sah stark aus aber auch etwas komisch durch die Ohren nur sie störte das nicht. Dann wanderte der Blick über sein Gepäck zwei Koffer und eine Gitarren Tasche interessant dachte ich nur. Dann wanderte mein Blick wieder in sein Gesicht und da ich meine Wut abließ an dem Ball, stand ich nun ganz ruhig da und sah etwas verschämt zu Boden.Dann nahm ich meinen Mut zusammen und stellte mich vor. "Es tut mir leid wegen dem Wutausbruch, und dem anfahren ich werde nur sehr leicht Aggressiv.Ich heiße Lia von Rosengarten und bin eben aus Kyoto her gekommen.Wie heißt du eigentlich?Und ich bin neidisch du kannst schneller und besser fliegen als ich"Etwas tollpatschig sah sie ihre Handtasche an, total verbeult und kaputt na super.Ihr fiel auf sie hatte vergessen ihre Hand hin zu reichen zum Handgruß, so tat sie dieses schnell noch. Und kratzte sich unbemerkt am Kopf weil es ihr etwas peinlich war so ein Schussel zu sein.Ihr viel auch ein hatte sie ihre Tabletten eigentlich genommen, sie war so lange unterwegs als es ihr einfällt, sofort nahm sie diese mit einer Wasserflasche zu sich.Und schaute nun den Spriggan wieder an und wartet.
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Karik
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   So 6 Mai 2018 - 21:16

Mein kleiner Streifer blieb wohl doch nicht unbemerkt.
Plötzlich tauchte dort ein Mädchen auf und meinte mich zur Sau machen zu müssen, sie schimpfte als ob ich ihr Gewalt angetan hätte, laut ihren Worten hatte ich gar nicht die Wand gestreift sondern eher sie mitgenommen -das erklärt den niedrigen widerstand, eine Wand hat mehr stehvermögen- dachte ich mir, es machte alles Sinn! Doch mich zu entschuldigen passt einfach nicht in mein Wesen oder allgemein in das Wesen meines Volkes. Dazu sollte ich in ihren Ohren mich wohl schon bei ihr entschuldigt haben. Noch bevor ich merke das sie da ist, hat sie nicht schon beim Kofferkuscheln gemerkt, dass ich sie nicht gesehen habe oder ist sie einfach zu fest auf den Boden geknallt? Fragen über Fragen.

Im ersten Moment dachte ich es handelte sich hierbei um ein Mitglied der Dämonen, die stelle ich mir so Impulsiv vor, doch dann drohte sie mir mit Heilmagie. Was zum ersten mal wirklich eine Regung in mein Gesicht verursachte, verdutzt schaute ich sie an und gleichzeitig auch etwas fragend. -Gut sie hat meine Rasse erkannt und weiß auch das wir Heilmagie nicht wirklich mögen, doch bis auf ein äußerst unangenehmen Gefühl hat das auf uns keine Auswirkungen, will sie mich etwa foltern? Wie teuflisch! Gefällt mir schon fast, aber wohl auch weil ich jeder Zeit einfach die Größe eines Streichholzes annehmen kann und verschwinde.

Als sie mir wieder den Mund aufmachte konnte ich einfach nur frech bis helmisch grinsen. Meinen Namen will ich zwar nicht preisgeben, ich müsste mich zwischen Karik und Styles entscheiden was eine schwere Wahl für mich wäre. Doch auf die andere Frage konnte ich schon etwas frech antworten "Ich dachte schon das ich wegen meinen eigenen Maßen hier untergehen werde aber du bist der beste Gegenbeweis! Dazu wer steht schon mit einer Harfe in einer Wegverängerung wie beispielsweise" ich nahm einen rügenden Tonfall an "einen Torbogen?!" Ich zog meine Hand weg und schaute nun eher sie vorwurfsvoll an.

Es dauerte auch nicht lange dann hatte sie sich wohl auch wider einbekommen und entschuldigte sich, stellte sich vor, verlangte nochmals meinen Namen und bewurderte meine Flugfähigkeiten, na endlich bemerkts mal wer! "Dein Name klingt nicht gerade Japanisch, eher Europäisch, Deutsch und etwas Adelig" entgegnete ich ihr Skeptisch.
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   So 6 Mai 2018 - 22:04

#003

Ihr Blick wanderte als er erneut auf den Torbogen zeigte, dann schaute sie ihn an. "Nun es gibt, Menschen eher gesagt Personen die gerne Musik machen.Zudem kommt sie habe auch gesungen das,kann man wohl schwer überhört haben oder?" Dann zeigte sie wiederum auf das Gebäude und dann auf ihn, nun wenn du nicht rein gehen möchtest ich werde es sehr gerne übernehmen.Bei seiner frechen Antwort schmunzelt sie eher gesagt muss sie leise lachen.Ihre Augen folgten noch einer Frau die vorbeiging wohl die Direktorin, diese musterte ich im vorbei gehen und blickte schließlich zurück. "Ihr Name kommt Mütterlicher Seite her, welche aus Deutschland kommt wir sind nur nach Japan gezogen.  Nun Adelig ist sie nicht dafür aber sehr Musik vernarrt."Jetzt musste sie wieder lachen, und zeigte dann auf seine Flügel die sehen echt stark aus, "wenn du mal Zeit hast kannst du mir mit fliegen helfen".Sie streckte sich noch einmal ausgiebig und nahm, einen Zettel heraus mit Stift und schrieb etwas auf. Sie drückte dem Jungen Spriggan den Zettel in die Hand "hier wenn du mal Zeit hast zum fliegen üben melde dich bei mir oder zum reden.Ich muss nun aber auch weiter, zur Anmeldung wegen der Zimmer Verteilung."Dann packte sie alles ein, drehte sich noch einmal um und winkte nett, dann verschwand sie Richtung Büro der Heimleitung.Mit gutem gewissen und total vertieft in Gedanken lief sie nun von dannen.

----> Büro der Heimleitung/West Flügel
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Shiina Mashiro
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 7 Mai 2018 - 23:10


Cf: Vor dem alten Waisenhaus

Shiina und Lucina folgten dem Erzieher, welcher sie im Park aufgelesen hatte in einer Art blindem Vertrauen. Ja geradezu hingebungsvoll liefen die beiden Mädchen aus dem Park heraus und folgten der Autoritätsperson bis hin zum Bus, wo sie auch sofort eingeladen wurden. Beziehungsweise selbst in den Bus hereintraten. Shiinas Präsenz hatte sich derweil wieder beruhigt. Ihre Gestik glich wieder einem monotonen Schauspiel aus Gleichgültigkeit und ihre orange-roten Augen, welche wie Bernsteine wirkten, waren wieder überall, nur meistens nicht auf dem Weg vor ihnen. Besonders auffällig wurde das anhand ihrer Puppenbewegungen, welche sie nun wieder in einer gewissen Kontinuität an den Tag legte. Ganz still und brav setzte sich die exzentrische Künstlerin auf einen der Sitze im Bus und wartete. Nur noch kurz schaute sie aus dem Fenster gegenüber zum Waisenhaus und begutachtete das Gebäude, welche sie nun, wohl oder übel, zurücklassen mussten. „…Wir werden es zurücklassen…", kam es wieder verzögert und sanft aus dem Munde der Blondine, während sei nun wieder einmal die Orangehaarige fixierte als wolle sie ihre Wenigkeit erneut verhören. Nun aber, so konnte man denken, konnte ihr die neue Bekanntschaft auch nicht mehr entkommen. Sie war gefangen und konnte nirgendswo hin. Es sei denn sie wollte sich umsetzen, versteht sich. Nicht das es die Engelin in ihrem jetzigen Gemütszustand stören würde.

Die Busfahrt verlief von Seiten der Künstlerin sehr schweigend und nur vereinzelt wechselte der Kopf von Shiina die Blickrichtung zu ihrer Sitznachbarin. Es gab nicht mehr viel Gesprächsstoff, nachdem sie die Baume und Sträucher am Fenster des stählernen Ungetüms vorbeiziehen sah und die Landstraße auf zum neuen Wohnheim befahren wurde. Immerhin konnte sie nun neue Erfahrungen sammeln. Vorher, man mag es kaum glauben, war sie nicht wirklich oft mit dem Bus gefahren. Eigentlich hatte sie die Strecke zur Stadt so gut es ging zu Fuß zurückgelegt. Was das exzentrische Mädchen aber nun feststellte, war die unglaubliche Landschaftsvielfalt. Welche sich auch noch vor ihren Augen darbot und zu einem unglaublichen Erguss aus Farben und Ideen in ihrem nun wieder artistisch angehauchten Gehirn vereinte. Innerhalb weniger Minuten hatte sie bereits wieder tausende und abertausende von Bildern im Kopf, welche gemalt werden wollten. „…Wunderschön…“, entkam es der Engelin als sie so hinausschaute und langsam eine Hand an die Glasscheibe legte, welche sie von dem tobenden Fahrtwind schützte. Gleichzeitig spiegelte es eine ihr sehr bekannte Person auf einer Seite des Busses. „…Kazuya…“, setzte sie wiederholt und sanft sprechend nach und widmete sich nun wieder ihrer Begegnung von vorhin. Ihre bernsteinfarbenen Augen nur kurz zu dem Verband an ihrem eigenen Arm wechselnd, weil dieser erneut wieder zu schmerzen begann. Dann allerdings verschwand das pochen auch wieder. Dementsprechend war es wohl nicht der rede wert. Falls sich die Siebzehnjährige überhaupt Gedanken darüber machte.

Für Lucina musste das Ganze wohl eher wie ein schlechter Scherz aussehen. Immerhin hatte Shiina gar nicht mehr auf die Aussagen von ihr reagiert, welche sie noch zuvor im Park getroffen hatte. Als wären sie unwichtig. Die Wahrheit allerdings war, sie kamen dem exzentrischen Mädchen erst jetzt wieder in den Sinn. „…Ich würde es trotzdem gerne hören…", fing sie einfach an zu sprechen ohne vorher auch nur den Hauch einer Verknüpfung herzustellen. Ihre Augen fingen wieder an die Orangehaarig zu verhören. Ihr Kopf legte sich kurz schief, als die zweite Aussage auch wieder in ihrem präsenten Gedächtnis erschien. „…Ich kenne meine Eltern nicht…“, kam es dann auch noch als zweite Antwort einfach aus ihrem Mund heraus. Es wirkte so, als würde dieser Fakt sie sehr wenig stören. In der Tat war es auch so. Selbst, wenn sie nun in ihrer vollständig anwesenden Form gewesen wäre, hätte das nichts geändert. Was man nicht kannte, konnte man nicht vermissen. So war es doch im Endeffekt, oder? Dementsprechend erwartungsvoll wartete die Engelin auch nur ein paar Sekunden ab, bevor sie ihre letzte Frage stellte. Diese kam gleichauf mit dem öffnen der Bustüren an ihrem neuen Ziel, welches der Blondine, im kompletten Kontrast zu den anderen Schülern auf den Sitzen, im ersten Moment komplett egal war. „…Vermisst du denn deine Eltern…?“, sie schaute nun vergleichsweise interessiert an Lucinas Gesicht herunter, prägte sich jede Kontur, jede Gesichtsrundung, jede Kante, ganz genau ein. „…Wenn ja, wie ist das so…?“. Shiina blieb im Bus sitzen. Auch, wenn schon fast alle draußen waren. Die Rede der Direktorin war in jedem Falle auch hier gut zu hören. Zu Schade, das die Gehirnleistung von der Siebzehnjährigen gerade bei Lucina hing. Eltern haben, ja das war ein interessanter Gedanke, auch in ihrer ach so starken Exzentrik. Ein Gedanke den sie mit der Antwort ihrer neuen Freundin in greifbare, verständliche, Nähe rücken wollte.











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Lavinia Efe
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mo 7 Mai 2018 - 23:32

Lavinia Efe

cf.: Der Hafen

Emily schien nichts dagegen zu haben, dass ich sie zum Waisenhaus begleite. Warum sollte sie damit auch ein Problem haben? Immerhin war ich da um sie zu beschützen. Was sollte so ein schmächtiges Ding wie sie auch ausrichten, wenn jemand kommt und sie entführen will? Sie war für meine Verhältnisse, wirklich sehr dünn und es würde mich nicht wundern, wenn sie beim nächsten Windstoß wegfliegen würde. Sie könnte sich selber niemals verteidigen. Dass ich selber nicht unbedingt kräftiger gebaut war, ignorierte ich gekonnt bei meinen Gedankengängen. Wie sollte ich auch an Gewicht zu legen, bei diesem grottigem Essen hier? Das blondhaarige Mädchen und ich liefen nebeneinander her, als sie mir dann erzählte wir würden umgesiedelt werden. hä? Verständnislos sah ich auf die Karte, die Emily plötzlich in der Hand hielt. “Also nicht das ich damit ein Problem habe, es kann ja nur besser, als die jetzige Bruchbude sein aber gibt es einen bestimmten Grund dafür?“ Seit dem ich hier auf der Insel lebe ist nie etwas Spannendes passiert, also konnte mir ja wohl keiner erzählen, dass ich in den letzten zwei Wochen was besonders verpasst hätte. Ich zuckte leicht mit meinen Schultern. Naja, vielleicht würde ich jetzt mein lang ersehntes Einzelzimmer bekommen. Verdient hätte ich es auf jeden Fall.
“Ich kann auch nichts dafür, das du so kurze Beine hast und deswegen nicht hinterherkommst.“ gab ich genervt zurück, obwohl ihre Aufforderung noch ganz nett klang. Was erwartet sie auch von mir? Immerhin musste ich meinen Koffer selber ziehen. Ich muss nie meinen Koffer selber in die Hand nehmen, nur auf dieser Insel. Hier muss man echt alles selber machen.
Es dauerte noch eine gute Weile bis wir beide dann das Gelände vor dem Waisenhaus erreichte, wo es nur so von Leuten wimmelte. Ich zog angewidert von der Menschenmenge meine Augenbraue hoch. Es gab eindeutig nichts Schrecklicheres als diesen Ort gerade, obwohl das neue Gebäude an sich schon was hermachte. Es war wirklich groß und machte nicht so einen heruntergekommenen Anblick, wie unsere letzte Unterkunft. “Wie nervig...“ murmelte ich vor mich hin und stellte mich sehr weit abseits an die Hauswand. Es schien, als wären wir nur ein paar Minuten zu spät gekommen, da ich nur noch die letzten zwei Sätze der Direktorin hörte, in der sie sagte, keiner würde verhungern. Unweigerlich musste ich auflachen. “Natürlich würde ich früher oder später verhungern...“ murmelte ich wieder leise vor mich hin. Ich ließ nun zum ersten Mal meinen Blick etwas intensiver über die Maße gleiten aber ich erkannte niemanden wichtiges wieder. Keiner schien in meinen Augen besonders wichtig zu sein und schmerzlich stellte ich fest, das Misu nicht hier war. Sie hatte mich also wirklich verlassen. Meine einzige Verbündete hier. Der Verrat saß tief.
Mein Blick richtete sich wieder auf Emily. “Hast du eine Ahnung, wo wir nun herausfinden, welches Zimmer unseres ist?“










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Karik
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Di 8 Mai 2018 - 2:37

Eine Recht komische Rechtfertigung kam auf die Frage warum man ausgerechnet im Torbogen seine musikalische Karrere beginnen möchte. Dazu eignet sich eine Harve schlecht für den Weg eines Straßenmusikanten, viel zu leise und unauffällig. Wie man auch daran erkennen kann das ich einmal über sie rüber geschlittert bin, aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Doch mein Blick brachte ganz gut die Skepsis und Zweifel die ich an der Aussage hegte rüber. "Nein ich habe dich nicht gehört, ich glaube du hast den Verstärker nicht angeschlossen gehabt" erwiedere ich erkennbar sarkastisch. "Ich war vielleicht etwas schnell unterwegs, wie weit denkst du hört man dein Seitenzurpfeln und Harfenpopeln?"

Nach einem Kurzen Monolog auf welchen icht nicht wirklich das bedürfniss hegte weiter einzugehen bekam ich ganz unvermutet ihre Handynummer und ich dachte mir einfach nur so -Ich habs immer noch drauf!- Dann machte sie sich allerdings doch noch auf dem Weg und ließ mich erst einmal verdutzt und mit runtergeklappten Kauleiste zurück. Kurz danach kam mir aber selbst wider die Erleuchtung das ich hier Heute noch mehr vorhatte als Mädchens übern Haufen zu fliegen und Handynummern abzugreifen und machte mich etwas zeitverzögert auch wieder auf den Weg zum Büro der Heimleitung im Ostflügel des Gebäudes, jetzt sogar zu Fuß, wofür ich meine Flügel wieder verstecken ließ.

tbc: Büro der Heimleitung
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Leviathan
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 9 Mai 2018 - 16:32


„Super, so gibst du auf deine Katze Acht…“, versuchte der Engel seinen Klassenkameraden ein schlechtes Gewissen einzureden und schüttelte verständnislos den Kopf. Vielleicht würde Leviathan die Katze vor ihm finden und ganz vielleicht könnte er eine Beziehung zu dieser aufbauen, sodass sie sich freiwillig an die Seite des jungen Engels gesellen würde. Wahrscheinlich war dieser Gedankengang der Grund dafür, dass es den Schwarzhaarigen nun nur noch wenig störte, dass Mathéo sich nicht auf die Socken machte, um das Tierchen zu suchen. Was dann aber auch bedeuten würde, dass er sich noch mehr an Juls Rockzipfel hängen würde.
Sichtlich überfordert mit der Situation seufzte der Engel ausgiebig. Dann aber kam, worauf alle warteten, nachdem sie aus dem Bus ausgestiegen waren. Der weißhaarige Bernardo klatschte in die Hände und Jul nahm ihre schroffe Position ein, die Leviathan alles andere als unbekannt war. Entweder würde nun eine gewaltige Strafpredigt für Levi folgen oder aber … Nein, stopp. Sie suchte sich einen Platz etwas außerhalb der Gruppe. „Puh.“ Symbolisch wischte sich der Schüler die nicht vorhandenen Schweißtropfen von der Stirn, ehe die Rede der Direktorin begann. Sie versorgte alle Schülerinnen und Schüler mit der nötigen Information, die sie zu diesem Zeitpunkt zum Wohnheim benötigten. Nur das Vorhanden- oder eben Nichtvorhandensein des Fernsehers schien sie auszulassen.  Während der Verkündigung Juls tauschte Levi regelmäßig geschockte und überraschte Blicke mit Mathéo aus, hier und da gefolgt von einem „Hast‘ gehört, Matti?“, „Woah“, oder „Echt jetzt?“ Dem betraf das Ganze aber so gar nicht mehr, was Levi in diesen Moment wohl wieder verdrängt hatte. Dass man sich als Bewohner des Heimes sich nun mit seinen Freunden ein Zimmer aussuchen durfte, war tatsächlich eine Überraschung. Wie lange hatten Cruel und Leviathan dafür gekämpft oder eben anderen das Leben schwer gemacht, ein gemeinsames Zimmer beziehen zu dürfen? Jetzt war sein bester Kumpel aber nicht mehr da und der Engel schien sichtlich überfordert mit so viel Freiheit über die Zimmerbesiedlung zu sein. Wenn er es nicht mit Cruel teilen dürfte, war es eigentlich auch egal, mit wem er nun abhängen würde. Mathéo fiel sowieso weg. Kurz nachdem Jul ihre Rede beendet hatte, ließ Levi seinen Blick über die Runde gleiten. Da war @Kazuya Kouya und dann … ja. Niemand. Niemand, mit dem er sich wünschen würde, ein Zimmer zu teilen. Gerade als er die Hand hob und seinen Lippen öffnete um nach Kazuya zu rufen, traf ihn der prüfende Blick und das schelmische Grinsen der Direktorin, die ihn soeben zu ihrem Mitarbeiter befördert hatte – zumindest für den heutigen Tag. „Warte … was?“ Dem Engel fiel die Kinnlade sichtlich herunter, denn dass er heute noch arbeiten müsse, damit hatte er nicht gerechnet und sich auch so gar nicht darauf eingestellt. Für Julia schien das jedoch beschlossene Sache zu sein, denn sie teilte ihm noch mit, dass er sich gerne jemanden mitnehmen konnte und verschwand schließlich im Inneren des mächtigen Gebäudes, das sich vor ihnen erstreckte. So voll vollendete Tatsachen und dann auch noch stehen gelassen werden gefiel dem Engel überhaupt nicht, weshalb er auch sofort ansetzte, ihr direkt hinterher zu stampfen. Wäre da nicht Helena gewesen, die sich zu den beiden Jungs gesellte und wohl ein bisschen Redebedarf hatte. „Hi Helena.“, grüßte er sie unbedacht dessen, dass er sie eigentlich schon gesehen und gegrüßt hatte, stierte mit seinen Augen allerdings der Direktorin hinterher. Schließlich wandte er sich aber doch kurz zu seiner Klassenkameradin. „Hab ich nicht, ist von Matti“, erklärte er ihr, woraufhin sie sich auch schon an den Dämon wandte und sich ihm aufgeschlossen vorstellte. „Schaut ihr euch mal um“, teilte der Schwarzhaarige den beiden mit, während er sich schon in Bewegung gesetzt hatte. Er hatte sich noch zu ihnen umgedreht, winkte ihnen kurz. „Ich muss nur kurz ins Büro“ Und mit diesen Worten war der Junge auch schon in das Gebäude getreten. „Warte, lasst mich noch rein!“, rief er aufgeregt zu zwei ihm unbekannten, geflügelten Personen, die wohl das gleiche Ziel hatten. Hoffte er zumindest. Da Levi keine Ahnung davon hatte, wo zur Hölle sich eigentlich das Büro befand, verfolgte er die beiden Wesen, ein Junge und ein Mädchen vor ihm. Wobei der Junge es sehr eilig zu haben schien und alsbald aus seinem Blickfeld verschwunden war.

Tbc: Büro der Heimleitung











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Emily Shields
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 9 Mai 2018 - 21:48

<-Der Hafen

Bei seiner nächsten Frage schaute ich ihn etwas verwirrt an. Hatte er denn gar nichts von dem Angriff mitbekommen? Auf welchem Mond lebte dieser Typ denn? „Äh hallooo? Der Angriff? Alles kaputt, Gebäude und irgendwelche Wesen sind auch dabei drauf gegangen.“, ich wusste nicht genau wer wirklich getötet worden war, deswegen hielt ich es einfach so allgemein wie möglich. So kam wenigstens auch kein Gefühl dabei auf. Alles ganz neutral. Brauchte ich ja auch nicht, ich wusste schließlich immer noch nicht wer und ob mir jemand fehlen würde. Selbst wenn würde ich das sowieso niemandem sagen. Aber das er keine Informationsquellen hatte, machte mich dennoch etwas stutzig. Da musste er aber noch einiges lernen.
Seine Bemerkung über meine kurzen Beine fand ich etwas unangebracht. Nettigkeit half hier also auch nicht wirklich viel. Machte aber nichts, dann konnte ich wenigstens so sein wie ich wollte und musste ihm nichts vorspielen. „Naja du hättest mir ja wenigstens was abnehmen können, Spargeltarzan!“, dass er selbst voll beladen war und eher weniger noch was hätte tragen können, war mir irgendwie egal. Auch meine scherzhafte Beleidigung war nicht sehr elegant, aber die war auch eher scherzhaft gemeint. Vielleicht besaß er ja sowas wie Humor. Obwohl er wirklich etwas spargelig aussah. Gab‘s nicht auch grünen Spargel?

Endlich angekommen befand sich schon eine ganze Meute vor dem neuen Wohnheim. „Was zur Hölle?“, warum waren immer noch so viele hier? Die Hoffnung auf ein Einzelzimmer verpufften in wenigen Augenblicken. Sehr viele schienen nicht gestorben zu sein. Ein genervtes Gefühl durchfuhr mich und ganz weit unter diesem Gefühl verspürte ich so etwas wie Erleichterung. Oder war es einfach nur Hunger. Hunger. Das musste es sein. Etwas anderes war einfach undenkbar. Mein Begleiter war von dieser ganzen Sache anscheinend ebenfalls nicht sonderlich angetan. Ein dicker Pluspunkt für ihn. So langsam fand ich ihn etwas sympathisch. Ansonsten fiel mir in der Masse niemand wichtiges auf. Niemand der bereits Sympathiepunkte bei mir gesammelt hatte. Mist. Also wirklich alles wieder auf Anfang. Immerhin war das neue Wohnheim ganz…nett. Meine Aufmerksamkeit wanderte zu der blonden Frau die ganz vorne stand und irgendeinen Monolog hielt. Und ihn direkt beendete. Wir waren zu spät und ich hatte kein einziges Wort mitbekommen. Schon wieder Mist. Kurz nachdem sie fertig war und hinein ging, fragte mich Lavinia wo wir Infos über unsere Zimmer herbekommen würden. Sah ich aus wie Gott? Also ein bisschen vielleicht wie eine Göttin, aber nein. Wir waren doch gleichzeitig angekommen, konnte er sich nicht denken, dass ich das genauso wenig mitbekommen habe wie er? Das er vielleicht denken könnte, dass ich mehr Informationen hatte, weil ich auch von dem Angriff und dem Umzug wusste, ließ ich mal außer Acht. Ich seufzte. „Kein. Ahnung. Ich hoffe nur, dass ich nicht mit irgendwelchen Nervensägen in ein Zimmer gesteckt werde. Ein Einzelzimmer wäre schön“, ich dachte an meinen mickrig gehaltenen Geldbeutel, „aber das wird wohl erstmal nicht drin sein.“ Die wahrscheinlichkeit nicht mit einer Nervensäge in ein Zimmer zu kommen war sehr gering. Allein schon aus dem Grund, da einfach alle Nervensägen waren. „Wie sieht es bei dir aus? Irgendwelche Ideen mit wem du in ein Zimmer gehen könntest?










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Candice Gray
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 9 Mai 2018 - 22:36

<-Busfahrt

@Kazuya Kouya hatte Recht. Mir war das in dem Moment gar nicht so bewusst gewesen, aber es war mein zu Hause was da gerade vor sich hin bröckelte. Dieser Ort war für mich vielleicht wichtiger als für viele andere. Ich hatte kein anderes. Im ersten Moment hatte mich die Freude über Kazuyas Überleben und auch das der umstehenden so mitgerissen, dass mir gar nicht richtig klar war, was hier gerade passierte. Ich starrte auf das Gebäude was immer mehr in sich zusammenfiel und spürte, dass mein Mund immer trockener wurde, also ob sich eine dicke Staubschicht auf meine Zunge legen würde. Was ging hier nur vor sich? Erst als sich alle auf den Weg zum Bus machten setzte ich mich in Bewegung, leicht angeschubst von Kazuya. Einige plapperten die Fahrt über aufgeregt über das neue Wohnheim. Bemerkte denn niemand, dass vorher etwas zerstört wurde? Ein zu Hause? Vielleicht war ich aber auch die einzige, die an sowas hing und sich nicht so recht für Veränderung begeistern konnte. Veränderung zu einem hohen Preis. Die Fahrt über sagte ich gar nichts, sondern versuchte mich einfach mit dem Gedanken anzufreunden, dass es weiter ging. Niemand ließ sich hängen sondern versuchte einfach das beste aus der Situation zu machen. Nicht nur ich hatte etwas verloren. Zuversicht machte sich breit. Candice Gray würde bestimmt nicht diejenige sein, die traurig in der Ecke Saß. Candice Gray würde, wenn nötig, anderen dabei helfen wieder nach vorne zu blicken, weil es eben weiter gehen musste. Ja , ich sprach gerade in der dritten Person von mir. Vielleicht auch einfach um mir selbst ein wenig Mut zuzusprechen. Wenn ich das bei mir konnte, schaffte ich das bei anderen auch.
Als der Bus endlich anhielt, war ich eine der ersten die aus dem Bus stürmte. Ich wollte sofort vorne mit dabei sein wenn es um Neuerungen ging. Vielleicht konnte ich ja irgendwo helfen. Allerdings war ich doch nicht so schnell wie ich dachte. Eine ganze Menge anderer Leute waren schon da und so stand ich eher im vorderen Mittelfeld, anstatt ganz vorne. Aufmerksam hörte ich der Direktorin zu und nickte ein paar mal. Als mir das allerdings auffiel, war ich doch froh nicht ganz vorne mit dabei zu sein. Ich wollte zwar engagiert sein, aber keinesfalls als doofer Streber abgestempelt werden. Ich konnte @Leviathan und @Mathéo Tristam sehen, die jetzt mit der Direktorin ins Gebäude gingen. Warum waren die denn erste Wahl? Was hatte ich da nicht mitbekommen. Leviathan erschien mir im ersten Moment etwas sonderbar. Trug er eigentlich immer noch das Mädchen mit sich herum? Ich streckte mich ein wenig um über die anderen drüber zu gucken, um was erkennen zu können, aber ich war einfach zu klein. Ehe ich wirklich irgendwas erkennen konnte waren sie schon drin. Komische Kombination. Wie auch immer, wir alle mussten ja auch hinein und ich war gespannt, wie dieses neue Wohnheim von innen aussehen würde, wie die Zimmer aussahen und vor allem mit wem ich in ein Zimmer kommen würde. Die Busfahrt über hatte ich mir im Kopf schon eine Liste erstellt, wer noch alles da war, vielleicht konnte ich ja in ein Zimmer, in dem ich schon jemanden kannte. Zumindest vom Namen her. Ich suchte kurz nach @Kazuya Kouya, winkte ihm zu als ich ihn sah und gab ihm mit diversen Handzeichen zu verstehen, dass ich eben hinein gehen würde und mich später per sms melden würde. Ich war wirklich aufgeregt wie es jetzt weiter gehen würde und von der Trauer von vorhin spürte ich vorerst nichts mehr. Entschlossen ging ich also einigen Schülern hinterher, hinein ins Büro der Heimleitung.

->Büro der Heimleitung










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Kazuya Kouya
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BeitragThema: Re: Das Gelände vor dem Wohnheim   Mi 9 Mai 2018 - 23:36

Bei dem Spitznamen von den er von Levi gerade bekam, lächelte er schief und wusste nicht genau wie er das nehmen sollte. Klar war er immer optimistisch aber warum sollte er das auch nicht? Lieber machte er sich direkt irgendwelche positiven Gedanken, als schlechte. Wenn er konnte. Kurz lauschte er der weiteren Unterhaltung zwischen Caiwen und Levi ehe er sein Handy nahm und sich mal die Nachrichten durchlas. Wobei er zunächst nach etwas anderem sah und sich darin vertiefte, ganz vergessen, was er eigentlich suchte. Diese konnten vielleicht schon etwas neues zum Thema neue Unterkunft sagen. Aber da dauerte es auch nicht lange, als Levi etwas später aufgregt nach Caiwen rief, als sei was passiert. Daher hob er selbst den Blick und sah neben sich zum Fester, an dem ja auch Candice saß. Draußen konnte man schon ein größeres Gebäude ausmachen, vor dem sie auch letztendlich hielten.

Natürlich hatte Kazuya eher kleine Erwartungen gehabt und war dementsprechend erstaunt, als das Gebäude doch wesentlich besser in Schuss war und edler zu sein schien als das Alte. Als Candice sich nun abseilte und zum Gebäude direkt los lief, sah er ihr kurz irritiert nach, da sie die Fahrt über ruhig geblieben war. Da fragte er sich, ob sie wirklich in Ordnung war, da sie ja nicht auf das gesagte reagiert hatte. Aber gut. Da sie ihm sozusagen signalisierte, nur kurz weg zu sein, sah sich Kazuya selbst ein wenig unschlüssig um. Hier herrschte ziemlich viel Trubel. Entweder stiegen welche aus dem Bus oder andere waren bereits hier vorher angekommen.

Helena hörte er auch irgendwo sich unterhalten und sah schließlich auch Shiina was ihn ebenso erleichterte. So wusste er wenigstens, das jeder, welcher ihm am Herzen lag noch zum einen lebte und zum anderen unversehrt zu sein schien. Jedenfalls auf den ersten Blick. Nun lies er aber auch wieder den Blick über das Haus gleiten. Es war wirklich schön und würde als Wohnheim, wie es nun genannt wurde, statt Waisenhaus, wahrscheinlich für alle reichen. Da er sonst nicht wusste, was er tun sollte, sah er sich wieder um und bemerkte jetzt erst, das es auch Lehrer hier gab, bei denen Levi nun auch stand. Da Caiwen slebst wohl etwas verloren schien, gesellte er sich kurzerhand wieder zu ihr, weil ihm die ganzen Leute, die umbedingt direkt ins Wohnheim wollten, zu viel waren.

Normalerweise hatte er nichts gegen größere Menschenmengen aber in dem Fall war es dann doch irgendwie ein wenig stressig. Aber bei einer neuen Unterkunft konnte das auch verständlich sein, das die ganzen Leute sich schnell anmelden und rein wollten. Bevor er nun das Wort an Caiwen richten konnte, sprach die Schuldirektorin und verkündete, wie das ganze nun ablaufen würde. Offenbar waren Anmeldungen nicht mehr nötig. Nur für die Zimmer und die Wahl der Mitbewohner. Er überlegte. Da er an Jungs eigentlich nur Leviathan kannte, wusste er nicht genau, mit wem außer diesem er sonst das Zimmer teilen sollte. "Und? Hast du schon einen groben Plan, mit wem du das Zimmer teilen wirst?", fragte er nun Caiwen. Wobei er noch nicht wusste, wie sie das neue Zuhause annahm, wenn sie ihr altes gerade erst verloren hatte.
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Das Gelände vor dem Wohnheim

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