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 Beziehungskasten von Helena Chevalier

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AutorNachricht
Helena Chevalier
Sternenklasse Schülerin
Sternenklasse Schülerin
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Zen 30
Anmeldedatum : 25.03.18

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Outfit etc.: Lange und offene, blonde Haare. Ein blaues Kleid mit einer beigen Jacke darüber. Dazu Stiefel mit kleinen Absätzen

BeitragThema: Beziehungskasten von Helena Chevalier   So 25 März 2018 - 21:43




Les amis, ennemis et connaissances de Helena Chevalier



Hier sind die Freunde, Feinde und Bekanntschaften der Französin aufgelistet. Eine Kategorie die sie selbst gerne im Überblick behält. Schließlich sollte eine junge Dame wissen mit wem sie sich abgibt - und mit wem nicht, oder?


Mes amis <3





Lisanna Mikoto Müller

Ich lernte Lisanna im Wohnzimmer des Waisenhauses,etwa einen Monat nach meiner Ankunft im Dezember dort kennen. Sie war nett und da ich das generell auch bin, verstanden wir beide uns auf Anhieb wohl sehr gut. Natürlich spielte die Haarfarbe ein bisschen mit rein. Blond und Blond ist halt immer eine gute Kombination wie ich finde. Ich muss dazu sagen, dass dieses Mädchen echt groß ist. Gut einen ganzen Kopf größer als ich ist sie. Ein Riese, würde ich sagen. Und eine Magierin! Genauso wie ich, bevor ich gestorben bin. Es tut gut, Leute mit dem gleichen Lebensweg zu kennen.Deswegen steht eines fest, wenn sie jemals mal Hilfe braucht und einen Stylisten, ich bin zur Stelle! Vorausgesetzt sie ruft mich auch an.

Allerdings komme ich nicht drumherum, mir ernsthafte Sorgen um sie zu machen. Sie ist echt dürr für ihr Alter und ihre Größe. Und diese Kleidung! Eine Dame sollte ja wenn möglich etwas Haut zeigen, aber gleich so viel? Non! Vielleicht bekomme ich sie ja davon weg, größtenteils nur mit einer Art Lendenschutz herumzulaufen. Die Insel ist schließlich keine Diskothek! Aber vorher sollte ich ihr wohl erstmal den Weg zum Restaurant zeigen...
Aber gut, ich mag sie im Großen und Ganzen und zähle sie gerne in meinen Freundeskreis. Unter anderem wegen ihrer Tollpatschigkeit und weil sie sich gerne mal die Zunge im Mund verdreht. Dementsprechend sollte ich mir bald mal was für sie besorgen. Es heißt ja nicht umsonst: "Les petits cadeaux entretiennent l'amitié."




Kazuya Kouya

Diesen jungen Mann lernte ich entlang meines dreimonatigen Aufenthalts im Waisenhaus kennen. Wie genau allerdings, das weiß ich gar nicht mehr. Wahrscheinlich war es eine schleichende Bekanntschaft, die sich da vollzog.  Ich bin ihm auf jeden Fall sehr positiv gegenüber gesinnt. Er ist nett, auch immer freundlich und ich genieße es, in seiner Gesellschaft zu sein. Sofern ich ihm dann mal über den Weg laufe. Er ist einfach so tolerant, das es schon fast gruselig ist. Ich persönlich denke nämlich, das es sehr schwer ist bei ihm einen negativen Eindruck zu hinterlassen. Ansonsten weiß ich aber noch nicht viel über ihn. Aber das kann sich ja noch ändern, was mich zum zweiten Teil bringt.

Denn was sein Aussehen angeht, ist er auf jeden Fall gut aufgestellt. Nicht zu groß, nicht zu klein. Außerdem recht sportlich. Jemand der auf sein äußeres achtet. Weswegen es mich wundert, das er sich noch keine Freundin an Land gezogen hat. Jemand wie er könnte das sicherlich ohne Probleme. Ich jedenfalls würde mich nicht sträuben auf eine Verabredung mit ihm zu gehen. Ich würde auf jeden Fall sehr einwilligend “Ja“ sagen. Vielleicht sollte ich ihn mal zum Strand mitnehmen oder so…nur um auf Nummer sicher zu gehen. Aber das ist, denke ich, ein Thema für später.

Negatives kenne ich von ihm noch so gut wie gar nicht. Er hat mich noch nie wirklich enttäuscht, sitzen lassen oder sich über mich lustig gemacht. Dementsprechend mal sehen, was die Zukunft so bringt Kazuya. Denn ich werde eine Sache wohl nie vergessen: „Tout ce qui brille n’est pas d’or“.





Mes ennemis!





"Keine Ahnung"

Ich weiß nicht was ich von dem Schwarzhaarigen Typen halten soll, zuerst läuft er mir im fast kaputten Waisenhaus über den Weg, mutiert mittendrin zum Zombie, wird dann wieder zum Retter der Seelen für manche Schüler und am Ende wird man, trotz aller Höflichkeit und Sorge einfach links liegen gelassen. Wenn ich eines nicht leiden kann, dann sowas. Ich will ja nicht wie die einzige Person auf Erden behandelt werden und hasse Aufmerksamkeit im Grunde genommen mehr als alles andere, aber gar nicht beachten? Obwohl ich ihm sogar noch bei der Suche nach seinem Freund geholfen habe? Sollte ich jemals in die Situation kommen das Wort unhöflich bildhaft zu beschreiben, ich würde es als schwarzhaarigen Typ mit Handschuhen visualisieren.

Obwohl ich ja der Meinung bin, das auch er das gewisse Etwas hat. Also, rein optisch gesehen. Aber ich glaube nicht das ich großartig Lust hätte, mich dort hinter zu hängen. Nicht, nachdem ich einfach so links liegengelassen wurde. Sollten wir jemals wieder aufeinandertreffen, weht hier ein kalter Wind. Ein sehr kalter! Dabei waren bis jetzt alle auf der Insel relativ freundlich. Naja, man sagt ja nicht umsonst: „L’exception confirme la règle.“





Mes connaissances ^^





Mathéo Tristam

Tja, was gibt es über den Merkwürdigen jungen Mann mit roten Haaren zu sagen? Er hat einen ausgefallenen Kleidungsstil, das muss ihm lassen. Lederjacken kann man eigentlich immer tragen. Vorausgesetzt sie haben keine Nieten oder sonstwas an sich. Sowas ist einfach nur widerlich! Aber wie dem auch sei. Ich fand ihn sehr interessant. Allein schon weil er mit dem Buch etwas anfangen konnte, welches ich im Bus auf dem Weg zum Waisenhaus gelesen hatte. Das können nicht viele, weswegen ich ihn für eine wohl gut informierte und nicht dumme Persönlichkeit halte. So viel sei dazu gesagt. Auch Charismatisch war er bei unserer ersten Begegnung, wusste sich auszudrücken. Im richtigen Moment kann so etwas echt charmant sein. Dementsprechend wäre ich in jedem Falle nicht abgeneigt, mich mit ihm zu unterhalten, geschweige denn etwas mehr Kontakt zu knüpfen. Einem Treffen würde in jedem Falle von meiner Seite  nichts im Weg stehen. Auch körperlich hängt er in nichts nach. Ich würde ihn auf eine Stufe mit Kazuya stellen, sportlich aber nicht zu übertrieben. Aber so genau würde ich das jetzt nicht beurteilen, dafür hat die Kleidung zu viel verdeckt. Sein zwinkern ist in jedem Falle sehr frech und spricht mich an.

Da ich von ihm noch nichts negatives kenne, werde ich wohl das noch in Erfahrung bringen müssen. Aber für einen flüchtigen Eidnruck, ist es wohl serh positiv verlaufen. Ich werde ja demnächst sehen, was sich daraus entwickelt Mathéo, immerhin hast du mich angesprochen. Denke also daran: "Il faut battre le fer tant qu’il est chaud."




Luana Johnson

Ich traf das junge Fräulein kurz nach dem Umzug in das neue Wohnheim. Sie wirkte recht verloren auf mich und so nett wie ich nun einmal bin, wollte ich sie nicht einfach so stehen lassen. Was auch ein glücksgriff war! Denn, wir hatten beide gleich viel Hunger und dementsprechend waren wir uns sehr schnell einig, dass wir dem etwas entgegensetzen mussten. Alles in allem machte sie dabei einen sehr netten und verpeilten Eindruck auf mich. Ich würde mich auf jeden Fall nicht ihrer Gesellschaft entziehen, wenn wir uns noch einmal treffen sollten. Denn für eine ausreichende Kennenlern-Runde hat es dann doch nicht wirklich gereicht. Einen Pluspunkt bringt ihr zumindest die Wertschätzung meiner Kochbereitschaft, sowie ihr eigenes Engagement bei der Hilfe in der Zubereitung ein. Ich mag solche Leute, welche die Arbeit erkennen und dementsprechend helfen, sowieso sehr gerne. Mal sehen. Ich sehe in ihr in jedem Falle potential für eine Freundin, wenn nicht sogar eine gute Freundin.

Es ist demzufolge aber auch nicht schwer zu erahnen, dass ich noch nicht viel Negatives über sie zu berichten habe. Da ich aber der generellen Überzeugung bin, dass jeder seine Schattenseiten hat, werde ich demzufolge mal abwarten. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, erzählt sie mir das ja auch von selbst. Das würde zumindest von einem starken Charakter zeugen. Den ich ihr, unter der tollpatschigen und verpeilten Oberfläche, durchaus zusprechen würde. Dennoch sollte man folgendes bedenken: "Un ami est long à trouver et prompt à perdre."


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