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Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]
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 Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]

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Leviathan
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BeitragThema: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   So 29 Jan 2012 - 14:39

das Eingangsposting lautete :

Vor dem Waisenhaus



Das Waisenhaus ist ein gigantisches Gebäude, das vorallem in der untergehenden Abendsonne sehr einladend wirkt. Links vom Hauptgebäude, in welchem die normalen Zimmer der Jungen und Mädchensind, befindet sich der Neutrakt und hinter dem Hauptgebäude haben die Badehäuser samt Aussenbad ihren Platz gefunden. Der Platz vor dem Waisenhaus ist sehr gross, sogar ein Basketballkorb hat hier noch hingepasst.
Im obersten Geschoss des Neutraktes befinden sich die Zimmer der Erzieher!
Die Treppe ausserhalb ist lediglich ein Fluchtweg und darf in der Regel auch nur als ein solcher genützt werden.

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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Sa 14 Apr 2018 - 18:08

Der Seufzer brauchte seine Zeit, bis er durchgezogen war. In Gedanken meckerte sich der Tristam selbst an, weil er so was schon zigmal gemacht hatte und es immer gutgelaufen war. Kaum hatte er aber jemanden im Gepäck, machte er einen Fehler und stand da wie ein Anfänger. Was sollte die Mieze jetzt nur von ihm denken?

Vermutlich dachte sie, er wäre ihr Held und kein dahergelaufener Wandstolperer. Mathéo war ziemlich überrascht, als das Tier plötzlich seinen kuscheligen Kopf an seine Wange drückte und rieb. Das angenehme Gefühl ließ ihn für den Bruchteil einer Sekunde die Realität vergessen – einer dieser Momente, die nie enden durften. Aber da er sich schnell wieder fing, konnte er auch lange genug überrascht dreinschauen. Vor allem als eine kleine Zunge ihn plötzlich am Kiefer abschleckte, gingen dem Dämon für einen kurzen Moment diverse Bilder durch den Kopf. Immerhin hatte er da nicht wirklich eine Katze auf der Schulter sitzen sondern ein Mädchen, die über eine menschliche Gestalt verfügte. Man mochte sich nur mal vorstellen, wie es aussehen würde, wenn sie in eben dieser Gestalt neben ihm hocken und ihn abschlecken würde – dazu noch das Schnurren. Wobei es ja auch hieß, dass bei Tieren … Mathéo schüttelte innerlich den Kopf. Die Gedanken mussten weg. Böse Fantasie!, mahnte er sich selbst.

Die Beine wollten wieder ausgestreckt werden, also tat Mathéo ihnen den Gefallen. Langsam stand er wieder auf und achtete darauf, dass die Katze nicht herunterfiel. Wobei Isalija eigentlich auch wieder abspringen und selbst laufen konnte. Sah eventuell auch seltsam aus, wenn Mathéo mit seinem haarigen Papageien zu den anderen hinüberlief. Was würde er seinen Leuten überhaupt sagen? Levi würde ihn sicher mit Fragen bohren.
»Mission erfüllt«, schloss er das kleine Abenteuer erst mal offiziell ab. »Jetzt müssen wir deine Gitarre nur noch in deine neue Bleibe finden. Hab‘ gehört, dass da bereits ein neues Wohnheim hergerichtet wird. Vielleicht wissen die anderen mehr. Daher …« Mathéo machte einer kurze Pause, in der er der Katze über den Kopf kraulte, wie er es früher in Newcastle mit den Katzen seiner Großmutter auch getan hatte. »… würde ich vorschlagen, du springst erst mal wieder ab und folgt mir einfach. Dann tische ich den anderen irgendeine Geschichte auf und wir finden heraus, wo es als nächstes hingeht, okay?« Er versuchte eine Reaktion der Kleinen zu erkennen, wartete aber auch nicht wirklich lange. Wichtig war für ihn nur, dass die Kleine absprang, damit sie nicht zu viele Fragen aufwarfen.

Wie angekündigt ging Mathéo mit der Gitarre in der Hand und der Katze bei Fuß zu Levi und den anderen hinüber. Man konnte fast schon von einer Traube an Schülern sprechen, die sich versammelt hatten.
»Hey Levi, gibt’s schon neue Infos?«, meldete er sich bei seinem besorgten Freund zurück. Und um sofort aufkeimende Fragen an der Wurzel zu erwürgen, gab Mathéo direkt im Anschluss eine Erklärung zu seiner Situation von sich. »Ich hab‘ nicht wirklich jemanden gefunden – bis auf die Katze hier.« Er deutete zu seinen Füßen. »Das arme Ding hatte sich wohl verlaufen, also hab ich sie mir heldenhaft geschnappt und mit rausgeholt. Die Gitarre gehört einer Freunden, die mir eine Nachricht geschickt hat, ob ich ihr Schmuckstück schnell noch retten könnte.« Das sollte soweit reichen, hoffte der Dämon und Levi würde keine unnötigen Nachfragen stellen.
»Ach und hallo alle zusammen!«, warf er noch anschließend in die Runde, während er lächelnd – als gäbe es kein einsturzgefährdetes Gebäude vor ihnen – alle Gesichte mit seinem Blick abging. Manche Gesichter kannte er besser, manche schlechter und wiederum andere gar nicht. Die bekannteste Nase gehörte wohl Caiwen, bei der er wohl am längsten hängen blieb mit seinen Augen.










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Leviathan
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Sa 14 Apr 2018 - 20:56


Das Werwolfsmädchen schien ziemlich erleichtert über das Loslassen Leviathans gewesen zu sein. Dass er sie in seinem Gefühlsausbruch fast zerdrückte, war dem jungen Engel nicht wirklich aufgefallen – zu groß war die Erleichterung über das Wohlbefinden seiner Freundin gewesen. „Aber der wohnt doch gar nicht hier!“,hatte der Nakamura auf Caiwens Antwort, dass Kazuya wohl auf besseres Wetter warten würde zurückgemault. Der Junge hatte das große Glück, eine einheimische Pflegefamilie auf Isola zu finden und inmitten familiärer Geborgenheit zu leben. Etwas, das sich auch Leviathan immer gewünscht hatte, aber nie kennen lernen durfte. Der Engel hatte eine trotzige Schnute gezogen und Kazuya engstirnig beobachtet.
Als Caiwen ihm erklärte, dass sie gemeinsam mit Kazuya die ganze Zeit über vor dem Eingang des Waisenhauses stand, hob der Junge unglaubwürdig seine Augenbrauen. „Bin ich echt so neben der Spur, dass ich sie nicht bemerkt habe?“ Oder war er insgeheim mit dem Großteil seiner Gedanken eher bei jenem Mädchen, das nun zwar wohlauf aber dennoch äußerst erschöpft im Nachthemd auf der Bank saß? Beides konnte gut möglich sein. Zum zweiten Gedankengang kam der Schüler jedoch nicht, spürte er doch die Wucht von Caiwens Pranke auf seinem eigenen Oberarm. „AUA!“, jammerte der Engel reflexartig und rieb sich die besagte Stelle. Es hatte nicht weh getan, ihn lediglich erschreckt. Caiwen drohte mit dem Tod, sollten sich die beiden nochmal in Gefahr bringen. Unwillkürlich prustete der Engel. Er hätte sich in Gefahr gebracht, hätte er sich mutig und kampfwillig den Lykantropen gegenübergestellt. Gegenüber den gewaltsamen Geschehnissen war das Einsteigen in eine Bruchbude zumindest für Leviathan mehr als harmlos gewesen. Er  beließ es jedoch dabei und folgte stattdessen den Blicken der Schülerin zu @Kaede. In der Zwischenzeit hatte es sich ein Erzieher zur Aufgabe gemacht, sich um das verängstigte Mädchen zu kümmern und sprach jenem gut zu. Sie solle sich keine Sorgen machen und jeder wäre in Sicherheit. Leviathan konnte nur Bruchteile von seinem Geschwafel mitbekommen, fügte dann aber 1 und 1 zusammen. „Nein, eben nicht…“
„Huh?“ Wieder wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als Caiwen verkündete, dass sich Mathéo sehr wohl unter der Schüleransammlung befand. Der Engel drehte sich in die Richtung, in die sie kurz zuvor gezeigt hatte. „Tatsache!“ Ein fröhliches Lächeln breitete sich über sein Gesicht aus, als er erkannte, wie sein Freund schnurstracks auf die Gruppe zusteuerte. Das Lächeln verschwand jedoch schnell wieder, als ihm das Fehlen des Handschuh-Mannes auffiel. Was zur Hölle machte der eigentlich noch da drinnen?
„Matti! … Nein, wir haben noch nichts gehört.“, begrüßte der Engel seinen Klassenkameraden, der mitsamt einer Gitarre zu der Gruppe gestoßen war und sogleich erläuterte, was er die letzten Minuten eigentlich getrieben hatte. Mit verschränkten Armen stand Leviathan vor ihm. „Hast du so ‚nen Typ mit weißen Handschuhen gesehen?“ fragte er ihn direkt. Erst nach und nach sickerte das Erzählte des Rothaarigen durch und die Augen des Engels weiteten sich, als er die kleine Katze (@Isalija) bemerkte, die dem großen Piraten hinterhergetrottet war. „Eine Katze!“, entkam es ihm und er ging in die Knie, streckte den kleinen Wesen seinen Kopf entgegen. Den Rest aus Mathéos Erzählungen nahm er nicht wirklich zur Kenntnis. Stattdessen griff er der Samtpfote freudig unter die Beinchen und betrachtete sie genauer. „Seit wann haben wir eine Katze?!“, fragte er Mathéo, fixierte mit seinem grauen Augenpaar aber immernoch das kleine Gesicht des Tieres. „Wer bist du denn? Gehörst du zum Waisenhaus?“, löcherte der Engel das Tier mit Fragen, als würde es ihm antworten können und ließ sich dann mit seinem Hinterteil auf den Boden fallen und strich der Katze über den Kopf – ob sie es nun wollte oder nicht. „Können wir sie behalten?! Ich behalte sie!“ Was bestimmt eine gute Idee war. Immerhin hatte der Engel auch schon mordsmäßig viel Erfahrung mit dem Halten von Haustieren. Wo war Charlie eigentlich?












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Isalija
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   So 15 Apr 2018 - 2:21

Ich krallte mich kurz fest, als Mathéo sich wieder aufrichtete und hörte ihm aufmerksam zu, schnurrte begeistert auf, als er mir den Kopf kraulte und sprang schließlich hinab auf den Boden. Zwar war mir nicht ganz so klar, warum eine Katze einem Fremden hinterherlaufen sollte... aber... Nun ja, ich tat es einfach. Die Katze hatte offensichtlich keine Probleme damit in seiner Gesellschaft zu bleiben. Immerhin hatte er sie gerettet.
Mein Held mit Augenklappe steuerte jedenfalls eine Gruppe Leute an, die ich... allesamt nicht kannte. Ich lauschte Mathéos Erklärung und schaute mich ein wenig nach Gesichtern um, die ich kannte, konnte von hier unten jedoch nicht allzu viel erkennen, weshalb ein Teil meiner Aufmerksamkeit einfach nur auf... der Umgebung lagen. Plötzlich entfuhr einem Jungen, dessen Frisur mich an ein Stinktier erinnerte(@Leviathan q:), das ich mal beobachtet hatte, die Worte eine Katze!, ehe er sich auch schon zu mir herunter beugte. Und anhob.
Ich seufzte leise und ließ es über mich ergehen, dass er mich betrachtete. Er schien ein Freund von Mathéo zu sein und machte auf mich keinen sehr... schlechten Eindruck. Es wunderte mich wenig, dass er mit mir sprach, wo er doch dachte, ich sei eine Katze, also miaute ich einfach nur brav, wie Mathéo zuvor vorgeschlagen hatte und schlug mit der Pfote nach der weißen Haarsträhne, die dem Stinktierjungen ins Gesicht fiel, da er sich nun hingesetzt hatte.
Die Streichelei, die er mir widmete, störte die Katze wenig - sie liebte es gestreichelt zu werden - und es hatte mir auch nichts ausgemacht, dass er mit mir sprach. Allerdings fühlte ich mich etwas unbehaglich, als er sagte, er wolle mich behalten. Aber... Mathéo würde doch sicher irgendwelche Einwände erheben, nicht wahr?
Ob er nun jedenfalls Einwände erhob oder nicht - wir waren, dank der Strähne, in Spiellaune gekommen und so entschied die Katze es sei eine großartige Idee die Hand anzugreifen, mit der er mich nicht streichelte. Brav, wie wir gelernt hatten, behielt sie die Krallen dabei eingezogen und würde auch nicht fest genug zubeißen, um ihm weh zu tun.










Isalija handelt, "spricht" und denkt.
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Di 17 Apr 2018 - 14:50

Beinahe schon zielgerichtet spielte sich für die gesamte Menge an Menschen vor dem Gelände des Waisenhauses ein nun, ähnlich einer Umsiedlung gestaltetes, Szenario ab. Ein Fahrzeug rollte auf das Gelände des Waisenhauses und blieb in einer sicheren Entfernung zu dem bunten Haufen vor dem Gebäude stehen. Man konnte eindeutig den Fahrer erkennen, welcher nichts anderes als einer der auf der Insel alteingesessenen Busfahrer war. Jeder der den Bus schon mindestens einmal benutzt hatte, würde ihn wahrscheinlich kennen und somit wissen, das dieses große Gefährt in seinen Händen absolut sicher war. Erst eine Minute später machte sich eine andere Silhouette innerhalb des Busses auf den Weg nach draußen, die Türen des Fahrzeugs schoben sich zur Seite und einer der Erzieher des Waisenhauses trat die wenigen Stufen herunter, bis er schließlich mit beiden Beinen auf dem Boden angekommen war und auf die Ansammlung von Wesen zu schritt.

Als wäre es einer der besten Auftritte des Jahrzehnts gewesen, hatte der Mann schon die Aufmerksamkeit einiger Bewohner, bevor er überhaupt richtig vor der Menge angekommen war. Allerdings kam er nicht einmal zum Stehen, bevor er schon das Wort an sie richtete, um auch den Rest auf seine Präsenz aufmerksam zu machen. „HALLO!“, rief er ein erstes Mal, „ALLE MAL HERHÖREN!“, setzte er ein zweites Mal nach, während er sich ziemlich Zentral bei der Menschenmenge positionierte. Sein Kopf neigte sich kurz nach links zu einer noch unbeeindruckten Gruppe an Schülern. „AUCH IHR DORT HINTEN! KOMMT BITTE ALLE MAL HER, ICH HABE KEINEN LAUTSPRECHER UND SCHREIEN WILL ICH AUCH NICHT SO LANGE!“. Nun spurte auch die Gruppe. Langsam kamen sie alle um den Erzieher herum, als würde er gleich eine absolute Neuheit erzählen, welche sie vollends verblüffen würde. Wobei das nicht wirklich eine falsche Vermutung war. Viele waren sicherlich verwirrt, verängstigt und wussten jetzt gerade nicht wie es weitergeht. Immerhin, das musste man sich eingestehen, war der Informationsfluss nicht gerade der Beste gewesen. Doch man konnte sich, wenn man den Bus schon sah, sicherlich Eins und Eins zusammenzählen.

Der Erzieher wartete noch einen kleinen Moment, bis sich auch wirklich alle um ihn versammelt hatten und einigermaßen Ruhe eingekehrt war. Auch die anderen Angestellten des Waisenhauses versammelten sich mit den ganzen Schülern und sorgten auch innerhalb der Reihen noch einmal für Ruhe. Dann räusperte sich der Redner noch einmal kurz. „Wie ihr sicherlich mitbekommen habt. Ist dieses Waisenhaus nicht mehr für uns bewohnbar. Weder für euch, noch die Erzieher.“. Eine kurze Pause folgte. Man konnte ihm eindeutig ansehen, das Reden dieser Art nicht seine Stärke waren. Aber er versuchte es wenigstens. Dementsprechend entschlossen lieferte er in Punkto Körperhaltung und Stimme weiter dieses Schauspiel ab. „Deswegen gibt es bereits ein Neues Wohnheim welches für euch hergerichtet wurde. Was bedeutet, das ihr umziehen werdet. Sicherlich haben ein paar von euch während ihrer Zeit hier schon von dem Yanega-Anwesen gehört. Dieses wurde hergerichtet um euch liebe Bewohner und Erzieher eine neue Heimat zu bieten.“. Einen kurzen Moment holte er wieder Luft um nochmals anzusetzen. „Das ist der Ort, an welchen wir euch nun bringen werden. Deswegen bitte ich euch, alle in den Bus einzusteigen und zu warten, bis die fahrt losgeht!“. Mit einer Hand zeigte er in Richtung des Busses und prüfte dabei anscheinend die Blicke der Leute um sich herum. Als ein paar der Bewohner noch auf das schwer Beschädigte Gebäude schauten, fiel ihm wahrscheinlich noch ein anderer Punkt ein, welchen er noch erwähnen wollte. „Und macht euch keine Sorgen um euer Hab und Gut. Es wird von speziellem Personal, welches auch das Anwesen hergerichtet hat, abgeholt und euch im neuen Wohnheim wieder zur Verfügung gestellt. Ihr braucht euch also keine Sorgen machen! Aber nun muss ich euch bitten erst einmal im Bus Platz zu nehmen.“. Danach löste sich schon ein Teil der Traube um ihn herum auf. Einige gingen zum Bus, ein paar unterhielten sich noch. Auch der Redner redete noch kurz mit ein paar seiner Kollegen. Bald würde es losgehen.

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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Di 17 Apr 2018 - 22:38

Wie erwartet war Leviathan naiv genug, um Mathéo alles abzukaufen und das Verhalten der Katze nicht anzuzweifeln. Mit einem seichten, triumphierenden Lächeln im Gesicht erfreute sich der Tristam über den geglückten Plan. Auf die Frage des Engels nach einem Handschuhträger, zuckte Mathéo lediglich mit den Schultern und antwortete: »Nö, vermisst du noch wen?«

So ganz erklären konnte es der Tristam nicht wirklich, aber irgendwie hatte er ein ungutes Gefühl dabei, zuzusehen, wie Leviathan die Katze umgarnte. »Noch nie«, antwortete er auf Leviathans Frage, seit wann sie denn eine Katze im Waisenhaus besaßen. Natürlich war das noch nie der Fall gewesen. Und da sie dem Dämon nachgelaufen war, war ja wohl klar, wer sich ihrer annehmen durfte. Daher stieß Mathéo die egoistische Festlegung von Levi auf, der sich die Katze einfach selbst unter den Nagel reißen wollte.
»Träum weiter, Levi«, reagierte Mathéo einerseits abweisend, andererseits auch bestimmend. »Bei dir überlebt das arme Ding keinen Tag.« Außerdem hatte er Gefallen an dem flauschigen, kleinen Etwas gefunden. Das würde er so schnell nicht wieder hergeben – unbeachtet der Tatsache, dass es eigentlich ein Mädchen war und kein Tier. Aber das schien Mathéo in dem Moment vollkommen vergessen zu haben. Das weiche Fell hatte es ihm angetan und er wollte Levi seinen frisch erlangten Schatz nicht überlassen. Was galt es also zu tun?
Mathéo drückte dem Engel, der am Boden vor der Katze hockte, den Schuh in die Seite und stieß ihn mit einem kräftigen Ruck um. »Streicheln ist erlaubt, aber mitnehmen nicht. Leib und Leben habe ich aufs Spiel gesetzt, damit der Mieze nichts passiert. Sie kann gar nicht mehr ohne mich, also werde natürlich ich mich um sie kümmern.« Keck zwinkerte er dem Kätzchen zu, damit diese wusste, dass er sie nicht dem Taugenichts überlassen würde.
Mathéo hockte sich herab und legte dabei die Gitarre zwischen Oberschenkel und Hand ab. Mit der zweiten Hand strich er über das kurze Fell zwischen den Ohren der Katze, kraulte mit den Fingerspitzen, ehe er ihren Nacken hinabfuhr. »Nicht wahr? Du willst lieber zum Onkel Mathéo, hm?«, und grinste sie dabei hoffnungsvoll strahlend an.


Dann kam, worauf wohl alle gewartet hatten, ohne es wirklich zu wissen. Natürlich wollten sie alle wissen, wie es weiterging. Antworten für diese Frage hatte ein gewisser Erzieher dabei, der mit einem Bus herangerauscht kam. Ganz rauschhaft war der Auftritt zwar nicht, aber jeder wusste sofort, was nun folgte. Allein das Fahrzeug sprach schon für sich und die breite Masse wartete nur darauf, dass man ihr sagte, einzusteigen.
Mathéo lauschte der Ansprache aufmerksam. Währenddessen fiel ihm fast die Kinnlade herunter. Da erzählte der Typ doch tatsächlich, dass sich Spezialkräfte um das Hab und Gut der Bewohner kümmern würden und sich keiner um seine Sachen Sorgen machen musste. Der Blick des Tristams glitt zur Gitarre und dann zur Katze, die ihm mit zum Ansager gefolgt war. »Na da hätten wir uns ja einiges sparen können, was?«, meinte er mit einem gequälten Lächeln auf den Lippen zu dem kleinen Wesen neben sich. Zwar bereute er es nicht unbedingt, da er sonst nie in den Genuss dieses flauschigen Fells gekommen wäre, aber irgendwie war es doch nervig, dass er sich umsonst bemüht hatte, die Gitarre rauszuholen. Sicher ärgerte sich Isalija ebenfalls, die einfach hätte draußen warten können, statt als Katze durch die brüchigen Gänge zu schleichen.

Als der Erzieher fertig war mit seiner Rede und alle Bewohner dazu einlud, in den Bus zu steigen, wollte Mathéo schon den ersten Fuß anheben, ehe ihm einfiel, dass er ja gar nicht im Wohnheim wohnte. Er wohnte im Park in seinem Häuschen. »Hm«, murmelte er zu sich selbst.
Wieder hockte er sich hinab zur Katze. »Sieht sicher seltsam aus, wenn eine Katze auf eigene Faust in einem Bus mitfährt. Am Besten du bleibst noch etwas an meiner Seite und ich begleite den Rest einfach zum neuen Wohnheim. Dann kann ich auch deine Gitarre in deinem neuen Zimmer abliefern.« Mathéo wählte seine Lautstärke so, dass keiner der Umstehenden lauschen konnte, aber erkannte, dass er mit dem Tier sprach. So wirkte er viel mehr wie ein fürsorglicher Katzenbesitzer. Vielleicht sollte er sich wirklich überlegen, ob er sich nicht ein Haustier anschaffen sollte. Außer Isalija hatte nichts zu tun, dann konnte sie auch bei ihm als Hauskatze jobben. Lustige Überlegung irgendwie. Andererseits auch ziemlich strange.










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Roy Mustang
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Mi 18 Apr 2018 - 21:23

cf: Das Parterre

Ich war etwas blass geworden. Als ich dem Mädchen hinterher lief, drehte sich bei mir ständig dieser Wortlaut umher. Immer wieder und wieder. Es war ein Gefühl von Machtlosigkeit und Verzweiflung. Doch wann habe ich eigentlich angefangen so negativ zu sein? Ich war nicht diese Art von Mensch, der schnell aufgab sobald etwas nicht passte oder kaum zu schaffen war. Ich folgte ihr durch die Türen des Waisenhauses hinaus. Es waren jede Menge Schüler anwesend. Verständlich. Doch statt, dass sie geordnet waren wie es bei einer Notfallübung nun einmal der Fall war, waren diese hier wild zerstreut. Die Laute die ein Mann mittleren Alters von sich gab waren in der Masse wohl öfters untergegangen. Immer wieder sah ich verzweiflete Blicke von den jüngeren Schülern. Manche ihrer Blicke erinnerten mich stark an den Blick den ich hatte als ich diese Insel betrat. Ein Spiegel den man wohl im Laufe der Zeit hineinbringen wollte stande abseits meines Laufweges, doch als ich hineinsah erkannte ich diese grässliche Visage kaum wieder. Es waren vielleicht nur wenige Meter die mich von meinem Spiegelbild trennten, doch sah ich es besser als je zu vor. Meine Augen waren umrundet mit dunklen Ringen. Meine Lider waren kaum geöffnet und mein gesamter Ausdruck ähnelte dem eines Leichnams.
Ich blieb hinter hier stehen und schaute mich in der Masse der Menschen um. Der Busfahrer schien die Leute zu sich zu rufen, aber was er sagte bekam ich kaum mit. Neben mir waren einige verzweifelte Schüler, ich kniete mich zu ihnen nieder. "Also..", begann ich. Ich wra nie gut darin Leute aufzumuntern, aber manchmal konnte ich auch eine solche Transmutation vollbringen. "Macht euch nicht so die Gedanken. Wir bekommen das schon irgendwie hin.", sagte ich ihnen und erhob mich, während mein Gesicht dann doch etwas Farbe annahm und ich mich etwas wohler fühlte. Wenn auch nicht gänzlich wohl. Ich schämte mich etwas für das Gesagte. Denn ich war nicht einmal sicher wie es nun weiter gehen sollte.










Reden | Denken

"Wir tun eben nur das, was wir unbedeutenden Menschen tun können."
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Kazuya Kouya
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Fr 20 Apr 2018 - 0:48

Umso mehr seiner Freunde Kazuya um sich hatte umso mehr bestätigte sich seine Entscheidung, nicht mit seinen Pflegeeltern die Insel verlassen zu haben und wieder hier her zurück zu kommen. Zumal ihm auf dem Festland ja auch nie komplette Sicherheit gewehrleistet werden konnte. Überall konnte etwas passieren womit Niemand rechnete und hier zu bleiben war für den Japaner das richtige. Gut, um seine Pflegeeltern tat es ihm schon leid, doch konnte er diese ja auch in den Ferien besuchen. Oder sie ihn. In dem Punkt war er recht optimistisch, das wenn die Sache erst einmal eine Weile ruhte, sich die Leute wieder auf die Insel trauen würden.

"Ich wollte die Insel und euch nicht verlassen. Daher bin ich jetzt sozusagen ins Waisenhaus gezogen.", erklärte er an Levi gewandt und sah zu diesem. Natürlich war das ganze aufgrund der derzeitigen Umstände ein wenig seltsam zu sagen. Immerhin war das Waisenhaus nicht mehr bewohnbar. Generell gab es noch zwei Mädchen nach denen er noch suchen musste, um sicherzustellen, das es diesen auch gut ging. Oder zumindest ob die beiden Jemand nach dem Vorfall mit den Lykantropen. Allgemein fragte er sich auch, wer noch aus seiner Klasse sonst noch da war. Kurz betrachtete er Candice, ehe er erneut sprach. "Sag mal Candice, du hast nicht zufällig auf dem Weg hier her Shiina oder ein anderes Mädchen mit einer roten, blauen und weißen Strähne in den Haaren gesehen?", fragte er nun das Mädchen vor sich mit dem rosanen Haar.

Vielleicht war sie auf dem Weg hier her einem der beiden begegnet. Kazuya würde sich wirklich besser fühlen, wenn er wüsste, das die Beiden irgendwo waren, wo sie munter und wohlauf sind. Als Levi Caiwen an sich drückte oder wohl eher ihr die Luft aus dem Leib presste, musste er leicht schmunzeln. Sicherlich hatte sich Levi sorgen um das Mädchen gemacht. Wobei ihm auch in den Sinn kam, das sich die beiden wohl lange kennen mussten, wenn Levi sie direkt in den Arm nahm und sie so fest an sich drückte. Aber es war verständlich. Er hatte Candice ja auch in den Arm genommen, aus etwa selben Grund.

Es freute ihn aber auch, als die drei sich einander vorstellten. Da waren die Weichen zu einer neuen Freundschaft bereits gelegt, sollten sie sich denn verstehen. Aber da Candice wie auch Levi recht offen auf andere zugehen konnten, würden sie sich sicherlich verstehen. Genauso wie Caiwen, welche Kazuya auch direkt offen und freundlich begegnet war. Kurz lauschte er der Unterhaltung von Caiwen und Levi. Offenbar wurden wohl noch zwei Personen vermisst. Stimmte ja, der Rothaarige und noch Jemand, der wohl selbigen suchen wollte.

Doch stellte sich wieder wohl durch Caiwens Fähigkeiten heraus, das der Rothaarige wohl hier war. Wo hatte sie nicht direkt gesagt, was ihn daher ja direkt denken lies, das es eine Fähigkeit war. Stellte sich nur die Frage welche. Vielleicht fand er das durch weiteres beobachten heraus. Bei Candice wusste er auch noch nicht was sie war, trotz das sie so lange befreundet waren. Aber zu fragen, was man war, wäre schwierig, weil nicht jeder, wie auch Kazuya selbst nicht gerne so etwas persönliches preis geben wollte. Andere wiederum hatten damit absolut kein Problem, solange sie sich unter Gleichgesinnten befanden.

Schließlich hatte sich der gemeinsame Freund der beiden zu ihnen gesellt, weshalb Kazuya sich leicht wieder Candice zuwandte, da er nicht umbedingt deren privaten Gesprächen lauschen wollte. Doch sah er noch zur Katze, welche der Rothaarige mitgebracht hatte. Eine hübsche Katze, auch wenn sie nicht ganz wie eine Katze zu schauen schien. Vielleicht irrte er sich da aber auch nur. Immerhin verfiel sie direkt ihrem Spieltrieb und mochte es gestreichelt zu werden. Ja, sicherlich hatte er sich da gerade einfach nur geirrt.

Überrascht blickte er zur Seite, als Caiwen an ihm stützte. "Geht's?", fragte er und wollte sie schon halten, als diese sich wieder selbst auf den Beinen halten konnte. "Ansonsten suchen wir dir eine Bank oder dergleihen, wo du dich erst einmal hinsetzen kannst. Ansonsten nehme ich dich auch Huckepack.", sagte er und machte sich leichte Sorgen, das ihr der ganze Stress zusetzte. Doch kam nun das worauf wohl alle hier anwesenden Personen schon sehnlichst gewartet hatten.

Die Antwort, wie es nun weiter ging. Überbracht von Jemanden, der wohl zum Personal gehörte. Dieser verkündete, das es ein Wohnheim gab, welches schon eingerichtet war und man seine Sachen auch später erhalten würde. Also war alles gerettet, was ihnen etwas bedeutete und was sie allgemein besaßen. Das hieß auch, das Kazuya sich keine Gedanken machen musste, was die Kamera betraf. Nun gut vielleicht doch eher was das Katana anging. Ob die ihm das auch wiedergaben? Er hoffte es. "Schau Candice. Eine Lösung ist bereits da.", sagte er wieder an das Mädchen vor sich gewandt ehe er auch wieder zu Caiwen sah. "Ich schon gibt es eine Sitzgelegenheit für dich. Du kannst dich bei der Fahrt also ein wenig ausruhen und dann direkt in deinem neuen Zimmer."
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Helena Chevalier
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Fr 20 Apr 2018 - 14:51

CF: Parterre des Waisenhauses

Schnell und unweigerlich trat ich zusammen mit dem schwarzhaarigen Jungen zusammen ins Freie. Das gefährliche Gebäude und alle damit verbundenen Gefahren hinter sich lassen, während ihre zwei beschworenen Wesen noch eifrig das Gebäude nach einer rothaarigen Person, oder anderen Leuten durchsuchten. Sollten sie also fündig werden, würde sie die Erzieher unbedingt noch informieren. Oder die Französin würde sich noch einmal selbst in Gefahr bringen. Obwohl der junge Mann bei ihr wohl als erster wieder ins Gebäude gestürmt wäre, so deprimiert und bestürzt er aussah. Helena beeilte sich ein bisschen um sich ein wenig sein Gesicht anzuschauen, während sie neben ihm her auf die Menge von Leuten zu lief. Der Bus, welcher bereits dort stand, den realisierte die junge Dame im ersten Moment gar nicht. Zu fasziniert sah sie nun, im Tageslicht, das Gesicht ihrer Bekanntschaft. Ein Schrecken ging ihr durch das Gemüt, als sie ihn einmal betrachtete. Er sah aus wie einer dieser Untoten aus ihren Büchern, wenn sie denn beschrieben wurden. Eine Art lebender Zombie könnte man sagen. Einzige fehlende Eigenschaft des Jungen war das Stöhnen und die schlaksige Art des Laufens. Sie kam auf jeden Fall nicht drumherum sich Sorgen zu machen. Was wenn er sich verletzt hatte, oder wenn er krank war? Brauchte er Medikamente?

Sie grübelte und wollte ihn auch gerade darauf ansprechen, da bewegte sich der Schwarzhaarige schon zu einer kleinen Gruppe an Schülern. Etwas stutzig verstummte ihre Ansage im Ansatz und sie stand letzten Endes nur neben ihm. Ihre blauen Augen wanderten zum Gebäude zurück. Eine ihrer schwarzen Geister hatte schon einen Großteil abgesucht, während Nummer zwei gerade vor dem letzten Raum stand den es im Gebäude gab. Bis jetzt waren es also weder andere Personen, geschweige denn einen rothaarigen Junge, welche sie gefunden hatte. Also standen die Chancen gut, dass er bereits im Freien war und somit in Sicherheit. Erleichterung machte sich in ihr breit. Das würde den Jungen sicherlich freuen. Jedoch ließ sie ihn vorerst seine Ermutigungen an die noch zum Teil verunsicherte Gruppe richten. Eine Aktion die ihm die Französin hoch anrechnete. „Er hat recht, wenn wir zusammenrücken dann werden wir das auch bewältigen!“, unterstützte sie ihn noch einmal in seiner Aussage mit einem unterstützenden Lächeln in die betrübten Gesichter vor ihnen. Lächeln konnte sie schon immer gut, deswegen machte sie sich gar keine Gedanken darüber, ob das nun Anklang finden würde oder nicht. Natürlich würde es Anklang finden! „Ich denke ein guter Anfang wäre es zumindest schon einmal, den Bus zu betreten.“, richtete sie ihre Worte an die kleine Gruppe vor ihnen und zeigte noch einmal Symbolisch zum Gefährt auf dem Gelände. Danach folgte noch einmal ihr unwiderstehlicher, aufmunternder, Gesichtsausdruck.

Letzten Endes wandte sich die Engelin wieder dem Jungen aus dem Parterre zu. „Es ist niemand mehr im Gebäude.“, sprach sie ihm leise zu ohne das andere Leute sie zu stark hören konnten. „Das bedeutet dein Freund ist bestimmt draußen und hier irgendwo aufzufinden.“. Ihre Stimme klang fröhlich und sie selbst begann nun sich einmal mit ihren Augen umzuschauen. Sie erblickte dabei auch @Kazuya Kouya und winkte einmal kräftig mit ihrem linken Arm hin und her. In der Hoffnung er würde es sehen. Schön, das es ihm gut ging, da wurde ihr Lächeln gleich ein bisschen breiter. Immerhin standen auch @Leviathan und andere dort. Es dauerte jedoch keine Sekunde, da wechselten ihre Blicke wieder zurück zu dem Schwarzhaarigen neben ihr. Sie wollte ihm die Last von den Schultern nehmen. Das war einfach das Ziel in diesem Moment. Immerhin hatte er in den letzten Minuten wieder einiges an Gesichtsfarbe gewonnen, weswegen Helena davon ausging, dass es einfach die Umstände waren welche ihm gehörig zu schaffen machten. „Er ist hier bestimmt irgendwo, da bin ich mir sicher.“. Mit dieser Aussage ließ sie die schwarzen Geister im Waisenhaus verschwinden, indem sie ihnen die Magie zufuhr von ihr abdrehte. Denn auch diese kleinen Biester gingen ihr gehörig auf die Kraftreserven, was leider ein unausweichlicher Fakt war. „Ich bin übrigens Helena.“. Das letzte war eher ein Akt reiner Höflichkeit. Immerhin war sie sich nicht sicher, ob er vielleicht nicht doch auf einmal Aggressiv werden würde und eigentlich sowas gar nicht wissen wollte. Stimmungsschwankungen waren immer etwas unvorhersehbar. Sie musste es wissen, schließlich kannte sie sich damit ebenfalls gut aus. Deswegen fragte sie auch nicht gleich nach seinen Namen. Wenn er ihn nicht nennen wollte, musste er nicht. Es war zwar Schade, aber sie konnte es immerhin nicht ändern.

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Isalija
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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Fr 20 Apr 2018 - 21:35

Mit einem Ohr lauschte ich amüsiert der Unterhaltung zwischen meinem Held mit Augenklappe und dem Stinktierjungen, wobei ich mein Kampf gegen die Hand sogar unterbrach, als Mathéo mir die Stelle hinter dem Ohr kraulte. Oh, das kann er gut! Schnurrend schmiegte ich mich an die Hand und als er auch noch fragte, ob ich nicht lieber zu Onkel Mathéo wollte, miaute ich auch brav.
Mit einem Mann, der mit einem Bus herkam und uns über die Lage informierte, hatte ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet. Doch es war gut zu hören, was er sagte, auch wenn ich meinem Helden mit Augenklappe im Geiste zustimmen musste. Allerdings hätte ich ihn nicht kennen gelernt, wenn ich nicht hinein gelaufen wäre, um meine Gitarre zu retten. Als er mir kurz darauf vorschlug, er könne mich ja zum neuen Wohnheim begleiten, schmiegte ich mich an sein Bein und schnurrte, um ihm zu verstehen zu geben, dass ich einverstanden war. Es war angenehm die Zeit mit ihm zu verbringen, auch wenn es ziemlich eintönig war sich als Katze nicht mit ihm unterhalten zu können. Aber er hatte mich ja schon als Mädchen kennen gelernt, also-
Nein, lassen wir das. Ich kriege ja kaum ein Wort über die Lippen. Dabei hätte ich ihn gern gefragt, ob er auch im Wohnheim wohnen würde. Wenn er mit dem Stinktierjungen befreundet ist, sehe ich ihn bestimmt irgendwann nochmal wieder. Aber darum musste ich mir ja noch keine Gedanken machen. Ich würde so lange an seiner Seite bleiben, wie er meine Gitarre hatte. Und die hatte er bestimmt noch eine Weile.










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BeitragThema: Re: Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]   Gestern um 15:04

Kurze Zeit später entdeckte Matt, dass ein Kätzchen auch hier anwesend war. Ob es auch sein Zuhause verloren hatte, so wie der Rest? Vielleicht war es aber auch nur eine wilde Katze, die hin und wieder vom Speisesaal Reste zum Essen bekommen hatte. Es war auf jeden Fall eine schöne Katze, die auch nicht scheu war. Der Rothaarige beobachtete die Menge. Plötzlich fiel ihm auf, dass die zwei Personen, die Yui und ihn kurze Zeit zuvor aus dem Speisesaal gerettet hatten, auch vor dem Waisenhaus anwesend waren. Beide sahen erleichtert aus. Wahrscheinlich haben sie alle aus dem Waisenhaus herausbekommen. Die beiden waren wirklich sehr freundlich, denn heutzutage tat nicht jeder so etwas, wie diese beiden es taten. Es gab nämlich Personen, die nicht den Mut aufbrachten, um jemanden zu retten. Aber diese zwei taten es und retteten Yui und Matt.
Aus diesem Grund ging der Rothaarige zu seinen beiden Lebensrettern. @Caiwen & @Kazuya Kouya "Ähm... Hallo, ich bin Matthew. Ihr habt mich vorher aus dem Gebäude gerettet und dafür möchte ich mich bei euch bedanken. Ihr wart wirklich Lebensretter“, sagte er zu den beiden mit einem schlechten Gewissen, aber sehr freundlich. Immerhin hatte er nicht nur Yuis und sein Leben aufs Spiel gesetzt, sondern das der beiden anderen auch und dies tat ihm sehr leid.
Aus dem Augenwinkel erkannte Matthew, dass ein Bus gerade in der Nähe parkte und jemand stieg aus dem Bus aus. Diese Person sagte, dass es ein neues Waisenhaus für alle geben würde und sich dies in der Nähe befinden würde. Der Rothaarige kannte zwar die Karte der Insel, jedoch konnte er sich nicht an ein anderes Gebäude in der Nähe, das als Waisenhaus fungieren könnte, erinnern. Diese Person sagte, dass alle in den Bus steigen sollten, denn dann könnten sie das neue Waisenhaus sehen. Wie es wohl sein würde? Vielleicht sehr farbenfroh? Vielleicht luxuriös? Matt war egal wie es aussah. Hauptsache war, dass er sich dort auch wohlfühlte. Anschließend sagte die Person noch, dass das Hab und Gut, das im jetzigen Waisenhaus war, beim neuen jetzt wäre und alle es dort abholen könnten. Puh…. Glück gehabt, somit ist der Rothaarige doch noch im Besitz seines Stoffpandas. Das wahrscheinlich mit Abstand wichtigste in seinem Leben. Nun wusste er, dass doch noch alles gut werden würde.
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Vor dem Waisenhaus [Das Gelände]

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