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 Schulweg B - Durch den Wald

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Leviathan
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BeitragThema: Schulweg B - Durch den Wald   Fr 27 Jan 2012 - 22:38

das Eingangsposting lautete :

Schulweg B - Durch den Wald



Im Gegensatz zum normalen und gefahrlosen Weg vom Waisenhaus zur Schule und umgekehrt gibt es eine etwas finstere und gefährlichere Route, die durch den kleinen Wald zwischen Schule und Waisenhaus führt.
Der ganze Wald wird von wunderschönen und hohen Bambusbäumen geprägt, die nicht viel Sonnenstrahlen hindurchlassen; lediglich der mittlere Weg, welcher aus niedergerissenen und zertrampelten Bambus besteht ist etwas erhellt.
Wählt man diesen Weg, so wird sollte man stets ein wachsames Gemüt besitzen, um nicht über irgendein Tier oder etwas anderes zu stolpern. Ausserdem dauert der Marsch durch den Wald ein bisschen länger als der Standartmarsch ausserhalb des Waldes.

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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Di 3 Apr 2012 - 23:20

cf.: Pausenhof

Mit jedem Schritt, den Jinai von dieser grausamen Szene trennte, wurde ihr allerdings auch mulmiger zumute. Doch sollte sie sich nicht eigentlich freuen, wenn sie gerade von brutalen Monstern entkommen war? Das Problem der Schülerin war nur, dass es dunkel war und sie keine Ahnung hatte, wo sie überhaupt hinrannte. Und ehe sich das Mädchen versah fand sie sich in einem stockdusteren Wald wieder. Ihr war wirklich zum heulen zumute, doch fand sie nichteinmal die Ruhe dafür. Ihre Füße taten auch weh, sicherlich hatte sie einige Scherben und kleine Steinchen erwischt, vielleicht auch Holzsplitter. Als Jinai ein wenig nach links steuerte, merkte sie, dass es sofort dunkler wurde, anscheinend war sie die ganze Zeit auf einem Weg gelaufen, welcher zuerst garnicht wie einer wirkte, da es selbst hier dunkel war. Nur der Mond tunkte alles in ein beängstigendes Rot. Man konnte von manchen Dingen die Umrisse sehen, dennoch war es dem Mädchen hier zu unheimlich. Ab und zu schien sie sogar ein paar Tiere aufzuschrecken, da etwas durch Gebüsche oder die Bäume raschelte. So fühlte man sich natürlich nur noch wohler hier. "Verdammte Scheiße, wo bin ich?!" Inzwischen war die Weißhaarige auch zu tief in diesem Wald drin, als dass sie wohl mal eben den Ausgang wiederfand, und um nun weiter- oder zurückzugehen fehlte ihr definitiv der Mut. Also blieb die Dämonin stehen und ließ sich nach kurzem überlegen einfach auf ihre fünf Buchstaben fallen. Wenigstens war es hier ruhig, für den Moment. Man musste einfach die Gedanken an blutrünstige Werwölfe oder gefährliche andere Tiere vertreiben, die einem auflauern konnten. Seufzend setzte sich das Mädchen in den Schneidersitz und fing an, Scherben und kleine Steinchen von ihren Füßen zu entfernen, bis diese mehr oder weniger befreit waren und auch recht schnell aufhörten zu schmerzen. Also was Verletzungen anging war sie sich selbst gegenüber irgendwie skeptisch. Irgendetwas stimmte da doch nicht. Nachdem sie unter einem Geröllhaufen aufgewacht war, hätte sie doch auch einige Brüche oder zumindest Schürfwunden haben müssen!
Die Schülerin seufzte und schaute nach links und rechts, doch da sie nur in die Finsternis blickte wanderte ihr Blick schnell nach oben. Spätestens wenn sie Sonne aufging, würde sie wohl den Ausgang finden, da war sie sich sicher. Wenn sie vorher nicht aufgefressen wurde. Inzwischen war das Mädchen auch zur Ruhe gekommen, zumindest körperlich, und urplötzlich kullerten ihr Tränen über die Wangen. Das war alles einfach zu viel für sie, am liebsten wäre Jinai wohl einfach in Ohnmacht gefallen.
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Mi 4 Apr 2012 - 0:02

cf: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz

Misu hatte sich schon vor einer Weile verabschiedet. Warum wusste die Weißhaarige auch nicht. Im Grunde war es ihr auch egal. Die Nixe würde schon selbst auf sich aufpassen können oder sie hatte Freunde, die sie beschützten. Was auch immer. Es sollte nicht das Problem von Vaya sein. Ob es nun eine gute Idee war, die Jungs alleine auf dem Schlachtfeld zurückzulassen würde sich noch herausstellen. Um genau zu sein, würde die Dämonin nach einiger Zeit nach dem Rechten sehen, jetzt musste sie sich zuerst um ihre Wunden kümmern. Ihre Rippen schmerzten noch immer und das Blut an auf ihrem Gesicht war schon getrocknet. Dieses Mistding war wirklich schwer, es sollte vielleicht mal ein wenig mehr Sport treiben, dass es nicht gleich alles unter seiner Masse zermalmt. Aber vermutlich war genau das Sinn und Zweck. Wie auch immer. Die Griechin schüttelte den Kopf, legte ihre Hand an die schmerzende Stelle und schritt immer weiter voran. Sie hatte schon ein paar Straßen überquert und Häuser hinter sich gelassen. Warum sollte sie sich auch die Mühe machen hineinzusehen um nach Überlebenden zu suchen, die es sowieso nicht gab?! Mit einem Seufzen setzte sie ihren Weg fort. Irgendwie hatte es Vaya mit Wäldern und so. Denn jetzt befand sie sich wieder in einem. Vorhin im Stadtpark, war sie auch durch die Bäume geflüchtet. Zwar war es hier Bambus, aber im Grunde dasselbe.
Der Geruch von Blut stieg der Dämonin in die Nase. Entweder es befand sich ein verletzter Werwolf hier oder sonst irgendein Ding. Vorsichtig schritt die junge Frau den Weg entlang und schon nach wenigen Metern erkannte sie die Quelle des Gestanks. "Ein Bambuswald ist nicht gerade ein sicherer Ort.", sprach sie zu der anderen weißhaarigen Dämonin. Jinai kannte Vaya schon von Erzählungen und vom Klassenzimmer. Immerhin war sie diejenige, die Vanth unter die Erde gebracht hatte und mit einem anderen Typen etwas am Laufen hatte. Die Dämonin setzte ihren Weg zu der am Boden sitzenden Jinai fort. Hatte sie ihre Schuhe verloren oder war sie einfach so dumm dafür sich solche Dinger anzuziehen? Ein salziger Geruch stieg der Griechin in die Nase. Das konnte jetzt wohl nicht wahr sein. Das Mädchen vor ihr auf dem Boden brach in Tränen aus? Spielten hier denn heute alle verrückt. Vermutlich war die Weißhaarige damals nicht in Tränen ausgebrochen, als sie Vanth den Speer in die Brust gerammt hatte. Gespaltene Persönlichkeit ganz klar.
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Mi 4 Apr 2012 - 15:18

Die Weißhaarige hatte nichtmal die alarmierenden Fußstapfen wahrgenommen, nein, sie starrte nur wie benommen auf den Boden vor sich. Erst als die dazu gestoßene Person anfing zu sprechen, zuckte das Mädchen zusammen und schaute rasch nach oben. Sie wusste garnicht, was sie zuerst schockieren sollte. Vielleicht der nicht gerade freundliche Ton ihrer Worte? Nein, ihr Aussehen war noch schockierender. Jinai erkannte nicht viel in dem Licht, aber das was sie sah machte ihr irgendwie Angst. Eine Gestalt, sie hatte zwar menschliche Umrisse aber bei dem Rest musste die Schülerin eher an einen Dämon denken, oder etwas in der Art. "Laufen hier denn nur Monster rum..?!" Ohne groß darüber nachzudenken stand die Weißhaarige auf, sodass sie mit der Fremden mehr oder weniger auf Augenhöhe war. Auf dem Boden sitzend kam sie sich irgendwie so wehrlos vor, auch wenn sie jetzt nicht viel mehr hatte, womit sie sich verteidigen könnte. Ihr Gesicht war zwar noch nass von den Tränen, doch ihr Blick wirkte direkt ernster, angespannt. Auch wenn ihr Herz immernoch bis zum Hals schlug und sie nicht wusste, was diese Person nun wollte. "Und du verstärkst diesen Eindruck ziemlich." Die Antwort kam wohl etwas spät und war auch nur das erstbeste, was der Schülerin eingefallen war. Immerhin war es die Wahrheit, ohne dieses.... Ding direkt vor ihr würde sie sich zumindest noch ein kleines Stückchen sicherer fühlen. Kurz überlegte Jinai ob sie einfach weglaufen sollte, aber das brachte bestimmt nichts. Sie hätte dem Wesen vorher einen Stein an den Kopf werfen können, doch irgendwie glaubte Jinai dass dies höchstens zur Belustigung der Person vor ihr führte. "Willst du mich umbringen?" Ihre Stimme klang direkt viel unsicherer und man konnte hören, dass sie Angst hatte. In einer normalen Situation wäre dies wohl auch eine ziemlich dumme Frage gewesen, aber wenn es hier schon Werwölfe und andere solcher Wesen gab konnte man doch nicht wissen, wer nun auf welcher Seite stand.
Plötzlich kam dem Mädchen der Gedanke, dass sie die Fremde vor sich vielleicht auch kannte. Bzw gekannt hatte. Aus irgendeinem Grund wurde sie durch diesen Gedanken etwas ruhiger. Nunja, aber wenn dem so war, dann schienen sie ja wohl keine gute Beziehung gehabt zu haben, sonst wäre die Begrüßung wohl etwas anders ausgefallen. Doch allzu sehr sollte Jinai sich nicht auf diesen Gedanken verlassen, das Ding konnte sie auch jeden Moment anfallen. Und dann? Die Weißhaarige konnte doch eh nichts dagegen tun, also seufzte sie und auch ihre Körperhaltung entspannte sich etwas. Falls die Fremde wirklich vorhatte, Jinai umzubringen, wollte diese allerdings noch etwas von ihr wissen. "Kennen... wir uns?"

tbc.: Schoolpool


Zuletzt von Jinai am Mo 16 Apr 2012 - 2:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Mi 4 Apr 2012 - 17:08

Ein wenig unbeholfen stand das Mädchen vom Boden auf und war nun auf Augenhöhe mit Vaya. Was sie damit bezwecken wollte, wusste die Dämonin nicht. Die Griechin ließ ihren Blick über den Körper der anderen wandern. So gut sah Jinai nicht aus. War sie etwa einem Wolf in die Pranken gelaufen und hatte Bekanntschaft mit seinen Krallen gemacht oder ein oder gab es nicht wirklich. So musste es gewesen sein. Jinai war ja nicht gerade schwach, dass sie nun so aussah ließ die Weißhaarige ein wenig stützen. Sie legte ihren Kopf schief und musterte das Mädchen genauer. Überall Wunden und Blut, teils verkrustet teils noch frisch, zerzauste Haare, ein etwas ängstlicher Ausdruck in den Augen (?), keine Schuhe und zerrissene Kleidung. Ließ auf einen Kampf schließen. Nur ihr Verhalten war ein wenig sonderbar. Von der vermutlich Vorlauten Dämonin hatte sie mehr erwartet. "War nicht meine Absicht.", sprach Vaya mit einem etwas freundlicherem Ton. Irgendetwas war mit der Weißhaarigen passiert so viel stand fest. Nur was es war konnte die Dämonin nicht sagen. Vielleicht würde sie es im Laufe des Gesprächs oder der nächsten Tage herausfinden. Die nächste Frage kam etwas überraschend. Vaya zog eine Augenbraue hoch und schaute Jinai mit skeptischem Blick an. War das ihr Ernst? Ihre Mundwinkel zuckten schon verdächtig, doch ihre Selbstbeherrschung war überwältigend und so brach sie nicht in schallendes Gelächter aus sondern blieb so gut es ging ernst. "Wenn ich dich umbringen wollen würde, würde ich nicht mehr mit dir hier stehen und Smalltalk führen.", grinste die Weißhaarige und trat einen Schritt weiter auf das verletzte Mädchen zu. Nun war es eindeutig: etwas stimmte nicht. Der unsichere Ton war Vaya nicht entgangen. Hatte die Dämonin etwa ein Trauma erlitten? Amnesie? Schädelbasisbruch, wobei dann würde sie hier wohl kaum noch auf den Beinen stehen. Der letzte Einfall konnte gestrichen werden. "Du scheinst wohl mit einem Wolf Bekanntschaft gemacht zu haben?", stellte Vaya die Feststellung mehr als Frage, immerhin konnte man ja nicht sicher sein. Wesen gingen auf Wesen los, diese Situation hatte Vaya schon mitbekommen. Man bedachte die Ereignisse im Stadtpark mit diesem Vampir. Gruselig.
Ein paar Schritte trennten die Mädchen noch voneinander. Während Vaya ihre Gedanken weiter zu spinnen begann, drang die Stimme von Jinai an ihr Ohr. "Kennen würde ich nicht gerade sagen.", gab sie ihr die Antwort. Kennen war wohl ein wenig übertrieben. Die Griechin hatte vielmehr von ihren Taten gehört, zwar hatten sie sich kurz im Klassenraum gesehen aber das war es dann auch schon. "Solltest du aber wissen.", fügte die Weißhaarige noch hinzu. Irgendwie war es komisch so mit der Ex - oder was auch immer sie war - von Vanth zu sprechen. Mit einer Hand strich sie sich noch über ihren Oberkörper und tastete nach den gebrochenen Rippen. Ihr Körper arbeitete auf Hochtouren um die Schädigungen so schnell wie möglich zu beheben.

tbc: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz

[out: wird dort zusammengefasst]
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Mo 9 Jul 2012 - 13:12

STEP 0NE: Neuanfang
„Mh...“ Nicht nur die Zeit schlich vor sich hin. Auch die Schritte selbst waren langsam, vorsichtig, während sich zwei große Augen missmutig umsahen und die fremde Gegend erforschten, die dem Mädchen nicht gefallen wollte. Geh einfach dort entlang, geh nur weiter geradeaus, dann findest du das Gebäude schon, hatten sie gesagt. Sie hatte eher das Gefühl, als wäre das ein Versuch gewesen, sie direkt wieder los zu werden, hatte sie doch noch keine einzige Nacht hier verbracht. Geschlafen hatte sie auf dem Weg hierher, war sie denn nicht beschäftigt damit gewesen, gleichgültig aus dem Fenster zu starren. Der Koffer stand irgendwo im Waisenhaus und auch Beato war dort... Was ihr nicht unbedingt gefiel, aber sie nahm es so hin und versuchte nicht oft die Gedanken genau daran zu verschwenden. Sie selbst hatte immerhin darauf bestanden, gleich den ersten Schultag eben nicht zu versäumen und sich direkt zur Schule zu begeben, statt eine Auszeit zu nehmen – wenigstens für den allerersten Tag – und sich alles anzusehen. Immerhin war hier alles fremd. So wie dieser halbe Urwald... Aber es war keine Option gewesen wieder und weiterhin still zu sitzen und nichts zu tun. Dazu hatte sie auf dem Weg hierher und auch davor die Tage zu viel Zeit gehabt. Sie brauchte etwas Normalität und vor allem eine Beschäftigung.

Die Hände klammerten sich um den Riemen der Tasche, die nun als Schultasche fungieren musste. Immerhin stand kein anderes Exemplar zur Verfügung, bot diese auch nur gerade so und knapp die Größe, die der Block darin benötigte. Sie würde sich später um dieses Problem kümmern. Ein ganz Anderes war die Sache mit der Uniform... Es war ungewohnt für sie. Insgesamt... Auch wenn sie die Kleidung mochte, hatte sie bisher doch so viel Unterricht verpasst in ihrem Leben. Ob sie überhaupt mit dem Stoff klar kam? Ihr wurde unwohl bei dem Gedanken. Und bei dem Gedanken daran, sich an die neue Umgebung anzupassen, lauter neue Gesichter kennen zu lernen. Was war, wenn man sich nicht verstand oder sie mit diesem Platz nicht klar kam...? Jetzt mach dir nicht gleich ins Hemd. Jah... Wahrscheinlich sollte sie das auch nicht... Man konnte im Vorhinein nie wissen, wie etwas wurde. Einfach tief Luft holen und durch. Das war das beste, was man tun konnte. Man schüttelte die negativen Gedanken ab und... immerhin war Beatrice noch bei ihr. Sie war so gesehen nicht alleine. So gesehen... Jeder Andere sah das wahrscheinlich nicht so. Für die war sie alleine. "Geradeaus... Geradeaus hieß es...", murmelte Cassa leise vor sich hin und hatte die Augen irgendwo oben, anstatt auf dem Weg vor sich. "Einfach geradeaus."
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Mo 9 Jul 2012 - 17:32

cf: Zimmer 113 - Velia, Eleonor

Nachdem sie sich noch schnell etwas zu Essen im Speisesaal besorgt hatte, war sie auch schon wieder verschwunden. Sie war einzig und allein noch in den Speisesaal gegangen, weil sie großen Hunger hatte, immerhin hatte sie am vergangenen Abend nichts weiter als eine Portion Pudding gegessen, was gewiss nicht viel gewesen war. Aber was sollte man machen, wenn man keinen Fisch mochte? Da hatte das Schicksal eben zugeschlagen. Aber jetzt hatte es wenigstens Brötchen und Brot gegeben, mit etwas Marmelde beschmiert hatte das zusammen ein gutes Frühstück abgegeben. Also wenigstens ein guter Start in den Tag - anders als ihr Start in das Leben auf dieser Insel. Aber da sie beschlossen hatte, daran nicht mehr zu denken, atmete sie erstmals die frische Luft ein, die so früh am morgen schon wärmer war, als an manchen anderen Orten. Da Velia allerdings keine Ahnung hatte, wo sie überhaupt lang musste, um zur Schule zu gelangen, nahm sie einfach irgendeinen Weg und fand sich schließlich in einem Bambuswald wieder. Die Gegend war wirklich wunderschön, die Luft roch fantastisch und der Bambus unter ihren Füßen gab ihr das Gefühl, ganz weit weg zu sein. Nur dummerweise hatte sie keine Ahnung, ob sie über diesen Weg überhaupt zur Schule kam. Mit einem Blick auf die Uhr entschied sie, dass sie noch etwas Zeit hatte, sich aber trotzdem beeilen musste. Denn wenn sie sich verlief, würde sie bestimmt zu spät kommen. Und das gleich an ihrem ersten Tag war wohl nicht die beste Idee. Im Laufen kramte sie ihr Handy aus ihrer Tasche, weil sie unbedingt noch in Erfahrung bringen musste, wo sie überhaupt den Raum, in dem sie Unterricht haben würde, finden konnte. Schnell eine SMS getippt, war das Handy auch schon wieder weggesteckt, und als sie wieder aufsah, blieb sie aprupt stehen. Ein Mädchen mit rot-braunen, zum Zopf gebundenen Haaren stand vor ihr, fast wie aus dem Nichts, auch wenn Velia wusste, dass sie sie wohl schon eher gesehen hätte, wenn sie nicht so auf ihr Handy geschaut hätte. Glück, dass sie nicht auch noch in das Mädchen hineingelaufen war. Ob diese sie wohl bemerkt hatte? Weitergegangen war sie, weshalb Velia ihren Schritt beschleunigte, um direkt neben dem unbekannten Mädchen zu laufen - vielleicht konnte sie ihr ja mit dem Weg zur Schule helfen. "Hallo." sagte sie freundlich lächelnd. "Kannst du mir vielleicht sagen, wie ich zum Schulgebäude komme? Bin ich auf diesem Weg richtig? Weil, ich bin neu und kenne mich noch nicht aus hier." Seltsam, dass sie schon wieder so gut drauf war, nach allem was passiert war. Aber sie fand es gut, dass sie wieder zu sich selbst gefunden hatte. Vielleicht hatte Jax ihr dabei doch mehr geholfen als sie anfangs geglaubt hatte. Noch immer schwirrten seine Worte durch ihren Kopf und gaben ihr Mut und Kraft, zumindest zu versuchen, sich hier ein Leben aufzubauen - auch wenn das wahrscheinlich nicht einfach werden würde.
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Mo 9 Jul 2012 - 19:21

Cassandra war wohl zu sehr mit ihren Gedanken beschäftigt gewesen, hielt sie doch inne, als Jemand neben sie trat. Ein Mädchen in ihrem Alter... Der Blick hing sich daran fest. War interessanter als lauter Bambusgestrüpp. „Uhm...“Sie war nicht die Art von Person, die sich schüchtern gegenüber Anderen verhielt. Sie war manchmal nur recht ruhig... Ein entschuldigendes Lächeln folgte und Cassa verspürte im selben Moment Erleichterung darüber Jemanden gefunden zu haben – oder anders herum.. - wie diese auch wieder verflog... Man hatte selbst keinen Plan? Irgendwie lustig. Wenn man das so sehen wollte. „Leider nicht...“, begann sie mit leichtem Zögern und setzte ihren Weg wieder normal fort, nachdem man sie mit dem plötzlichen Auftauchen doch irgendwie aus der Bahn geworfen hatte. „Ist mein erster Tag...“ Das war wohl Ironie des Schicksals. Fanden sich die zwei Ahnungslosen Schüler im Irrgarten aus Bambus wieder, um sich wenigstens gemeinsam eingestehen zu können, das sie keine Ahnung von nichts hatten. „Und guten Morgen auch.“ Wie unhöflich... Das hatte sie wohl unbewusst übersprungen... „Muss wohl so´n Ritual sein, die Neuen gleich in den Bambus zu jagen. Wer es wieder hinaus schafft, der bekommt nen herzliches Willkommen und n Lolli als Wiedergutmachung...“, scherzte sie auf eher trockene Art. Das war ihre erste wirkliche Begegnung hier, sah man von den Lehrkräften ab. Irgendwer hatte sie ja empfangen müssen. Doch mit den Schülern hatte sie bisher kein Wort gewechselt... Elende Angewohnheit sich damit zufrieden zu geben nur dabei zu stehen und zuzuhören. Das konnte sie gut. Nicht, das sie etwas gegen Konversationen hatte... Sie redete gern. Nur nicht immer und nicht mit Jedem. Und vor allem an neuen Orten, wo man nichts kannte und nicht Mal wusste wo man den Ausgang fand. Den es wohl kaum gab... Glückwunsch zum ersten Schritt in die neue Welt! Lass das Alte zurück und richte den Blick nach vorne! Ein innerliches Seufzen wäre die beste Reaktion darauf gewesen. Die Augen wieder nach vorne gerichtet, fand man sich zumindest nicht inmitten von unzähligen Abzweigungen wieder. „Sieht aus, als würde der Weg hier hin und wieder genutzt...“ Sollte schon irgendwo richtig sein ihm deshalb auch zu folgen. Zumindest das Beste, was ihr momentan einfiel. Rückkehr wäre auch nicht schlecht, aber erstens würde die Schule nicht warten, weil zwei fehlten und zweitens musste man diesen Weg dann auch erst Mal wiederfinden.
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Mo 9 Jul 2012 - 22:54

Sie hatte also auch keine Ahnung. Gut war das nicht. Aber sie würden schon den richtigen Weg finden. Zusammen ging sowas oft auch leichter. Aber wollte das Mädchen überhaupt, dass Velia noch neben ihr her lief? Bevor sie sich weiter Gedanken darüber machen konnte, klingelte ihr Handy und kündigte eine SMS von Mathéo an. Da Velia nicht wusste, inwieweit sie nun noch mit ihm schreiben würde, ließ sie das Mobiltelefon lieber in ihrer Hand, statt es wieder in ihre Tasche zu packen. Und das war im Nachhinein auch gut so, denn auf ein paar SMS folgten noch einige weitere, während Velia sich mit dem Mädchen unterhielt - hoffentlich empfand ihr Gegenüber das nicht als unhöflich. Das wollte die Schwarzhaarige nämlich nicht sein! "Mein erster Schultag hier ist es auch. Aber sonst ist es mein fünfter Tag. Trotzdem kenn ich kaum einen.." erzählte Velia, lächelte aber trotzdem noch immer. Was nicht war konnte ja noch werden, nicht? So hieß es zumindest. Und einen Anfang mit Mathéo - der ihr schon wieder eine Nachricht geschickt hatte - hatte sie ja schon gemacht. Selbst wenn sie kaum was von ihm wusste und nicht länger als vielleicht fünfzehn Minuten mit ihm gesprochen hatte. Aber das würde sich bestimmt noch ändern. "Der Morgen ist wirklich schön. Obwohl es schon so warm ist, riecht es hier total gut. Ich war noch nie in einem Bambuswald. Aber mir gefällts hier, ob ich nun richtig bin oder nicht." Velia musste wohl schon wieder fürchten, zu viel zu reden, aber dagegen konnte sie im Augenblick wohl kaum etwas machen. Die Normalität hatte sie wieder; das Wochenende hatte sie gebraucht, obwohl da eigentlich noch mehr schreckliche Dinge passiert waren. Aber es waren nur ein paar wenige in ihrem ganzen Leben und das versuchte sie sich gerade einzureden. Und es half ihr. Leid tat es ihr nur, dass sie am vergangenen Abend noch nicht so redegewandt gewesen war. Auf die Worte des Mädchens hin musste Velia nun leicht auflachen; die Vorstellung, dass es wirklich so sein könnte, belustigte sie. Aber Mathéo hätte ihr wohl kaum geschrieben, dass es nur zwei Wege gab, wenn es etwas dergleichen sein würde, was ihr Gegenüber ausgesprochen hatte. Doch noch bevor sie diesen Gedanken aussprechen konnte, sagte auch schon die Fremde wieder etwas. Es sah hier tatsächlich so aus, als würde der Weg öfter benutzt werden. Seltsam, dass ihr das nicht auch schon früher aufgefallen war. "Jap. Ausserdem hat mir grad wer geschrieben, dass es nur zwei Wege zur Schule gibt. Wenn wir ihm folgen müssten wir dort ankommen." erklärte die Schwarzhaarige lächelnd. Und dann fiel ihr etwas ein, was ihr fast schon ein wenig peinlich war. Nicht einmal vorgestellt hatte sie sich! "Oh; ich bin übrigens Velia." holte sie das also schleunigst nach, während die beiden den Weg weiter entlangliefen. Velia war froh, einen Rock anhaben zu dürfen, auch wenn die Uniform für viele vielleicht seltsam, blöd oder völlig sinnlos erschien. So konnte man zumindest wgen der Klamotten nicht ausgegrenzt werden. Und so unbequem war die Schuluniform ja nun auch nicht. Und zum großen Teil durfte man sich ja sogar noch aussuchen was man trug! Also schlimm war etwas anderes. "Ich hoffe, ich nerve dich nicht. Ich kann auch allein weiter gehen, wenn ich dir zu viel rede." Auf keinen Fall nämlich wollte sie sich Feinde machen oder unbeliebt werden. Wenn sie dem Mädchen auf die Nerven ging, war das in Ordnung. Aber das wollte sie dann auch wissen. Nicht dass später hinter ihrem Rücken noch über sie getuschelt wurde, nur weil man nicht sofort mit der Sprache heraus rückte! Dann lieber die Wahrheit als andersherum.
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Di 10 Jul 2012 - 15:02

Die Aufmerksamkeit galt kurz dem Handy, wenn auch nur für einen kleinen Moment. Auf Ihrem befanden sich noch ungeöffnete Nachrichten von vorigen Bekannten. Vielleicht auch ein oder zwei entgangene Anrufe... Sie benutzte das Gerät recht selten seit dem einen Tag. Irgendwie war ihr nicht so recht nach Kommunikation mit den ehemaligen Freunden. Was hätten diese ihr auch schon zu erzählen? „Das kommt schon noch.“ Sie war zwar nicht davon überzeugt, das es auf jeden Fall so sein würde, doch man versuchte sein Bestes nichts zu antworten, das dem Anderen auf den Magen schlagen konnte. Was erwartete man immerhin selbst? Sie hatte nun Mal das ein oder andere Problem damit Bekanntschaften zu schließen und vor allem etwas zu finden, das nicht nach Kurzem wieder in die Brüche ging. Und das es bei anderen ähnlich lief, das war nicht gerade... die Aufmunterung schlechthin. Aber man ließ weitere Anmerkungen dazu bleiben und gab sich zumindest nach außen hin optimistisch. Wobei es nicht mit voller Euphorie über die Lippen kam, sondern nur einen leicht aufmunternden Ton inne hatte. Cassandra war nie wirklich mit größter Begeisterung dabei... Immerhin musste man nicht bei Jedem Blatt, das man fand, gleich drei Freudensprünge machen. War immerhin keine Besonderheit. Aber das Wetter war es wohl, weswegen sie darauf auch nickte. Solange es nicht zu drückend wurde, war Wärme ganz angenehm und gegen ein wenig Sommer war wenig einzuwenden. Man musste sich nicht vermummen und schlottern. Das hatte die Jahreszeit den anderen voraus. Und da war es dann doch auch ganz gut, das man hier im Schatten des Waldes stand und die Sonne nicht vollends abbekam. Cassa blickte wieder das andere Mädchen an und legte den Kopf leicht schräg, als sie erwähnte das ihr Jemand geschrieben hatte, der sich hier wohl auskannte. „Jemand aus deiner Klasse...?“ Apropos fiel ihr zu dem Stichwort etwas ein, das sie unbedingt noch fragen musste. Irgendwie brannte ihr dies nun auf der Zunge, wo die beiden bisher doch nur einige Sätze getauscht hatten. Doch wartete sie ab, bis Velia, wie sich vorstellte, zuende gesprochen hatte. Velia... Sie mochte den Namen. Er gehörte nicht zu der Sorte, die man jedem Zweiten aufs Auge drückte. Es gab so viele die Anna oder Jessica hießen. Das war ein seltener Name. Zumindest kannte sie ihn bisher nicht. „Nein, du redest nicht zu viel... Und wenn doch; Ich höre gern zu. Ist besser, als sich vom Wald anschweigen zu lassen.“ Ein leises Lächeln huschte übers Gesicht, während sie eine Hand ausstreckte, um sich ebenso vorzustellen. „Cassandra. Kannst auch Cassa oder Cassy sagen. Den meisten is der Name zu lang. Können sich ne Silbe mehr wohl schlecht merken.“ Sie mochte Ironie... Am richtigen Platz und wenn sie nicht im Übermaß vorhanden war. „Oh..“ Zurück zu dem, was sie eigentlich hatte fragen wollen, während sie beide gute Fortschritte dabei machten, dem Ende des Waldes entgegen zu gehen. „In welcher Klasse bist du eigentlich...?“
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BeitragThema: Re: Schulweg B - Durch den Wald   Di 10 Jul 2012 - 18:10

So sah Velia das auch. Ob ihr Gegenüber daran nun glaubte oder nicht, konnte sie zwar nicht sagen, aber zumindest hatte sie ausgesprochen, was Velia sich schon die ganze Zeit versuchte einzureden. Dieser Gedanke erleichterte ihr einfach, sich damit abzufinden, praktisch alles verloren zu haben, was sie früher hatte. Noch hatten sich ihre alten Freunde nicht gemeldet, doch nahm Velia es locker; immerhin hatte sie erst vor knapp einer Stunde geschrieben. Und wie sie ihre Freundinnen kannte, würden diese so früh noch nicht richtig aufnahmefähig sein. Vielleicht hatten sie auch mal wieder verschlafen, wie es bei ihnen öfter vorgekommen war. "Freunde sind nicht leicht zu finden. Aber wenn man sich bemüht, wird das bestimmt schon. Man muss eben das Beste draus machen." sagte Velia fröhlich, als wären die letzten Tage nie passiert. Kaum zu glauben, dass diese Worte aus dem Munde desjenigen Mädchens kamen, das noch vor zwei Tagen total durchnässt und heulend auf dem Boden der Sporthalle gesessen und niemanden an sich ran gelassen hatte. Auch war wunderlich, dass sie schon so schnell mit Mathéo schrieb, als würden sich die beiden ewig kennen. Das war eigentlich auch nicht ihre Art. Lieber sprach sie persönlich mit den Leuten, als sich elektronisch zu verständigen. Aber anders war es in diesem Fall eben nicht gegangen. Anders hätte sie auch nicht erfahren, wo sie überhaupt hin musste, wenn sie es denn bis zur Schule schaffen würde. "Jap, er geht in meine Klasse. Was mich auch irgendwie beruhigt. Dann kenne ich wenigstens jemanden und fühl mich nicht ganz so allein und..neu." antwortete Velia dem Mädchen lächelnd auf ihre Frage, ob dieser jemand, mit dem sie schon die ganze Zeit schrieb - und dem sie gerade eine neue SMS zuschickte - mit ihr in eine Klasse ging. Nachdem sich Velia vorgestellt hatte, hatte se eigentlich gehofft, auch den Namen des anderen Mädchens zu erfahren, doch dieser ließ noch auf sich warten. Zuerst wurde sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass es ihrem gegenüber nichts ausmachte, dass die Schwarzhaarige so viel redete, wie schon lange nicht mehr. Das erfreute die Werwolfdame wirklich sehr, da sie schon früher oftmals gesagt bekommen hatte, sie würde zu viel reden. Aber das war ihre Art, ihre Nervosität, die langsam immer stärker wurde, zu überspielen und zu unterdrücken. Und ohne zu reden, konnte man ja auch keine neuen Freundschaften schließen, nicht wahr? "Cassandra ist ein schöner Name. Ich nenn' dich auch gern so, wenn du das den Spitznamen vorziehst." sagte sie freundlich und schüttelte lächelnd die Hand des Mädchens. Danach hieß es erstmal, weiter gehen. Da Velia kaum noch etwas zu sagen wusste, wurde es auch kurzzeitig still zwischen den beiden, bis Cassandra schließlich eine Frage stellte. Zum Glück hatte sie vor kurzem noch auf ihren Stundenplan geschaut, sonst hätte sie den Namen der Klasse wahrscheinlich schon wieder vergessen. Obwohl er doch ziemlich gut zu ihr passte. Immerhin liebte sie die Sterne und alles, was dazu gehörte! "In der Sternenklasse. In welche gehst du?" stellte sie ihr noch die Gegenfrage. Kurz darauf wanderte ihr Blick auf die Uhr ihres Handys und langsam begann sie, sich Sorgen zu machen. Sie waren noch immer in diesem Wald und der Unterricht würde in zehn Minuten beginnen. Wie schnell doch die Zeit verging! Aber als Velia wieder aufsah, konnte sie schon das Ende des Waldes erkennen. Gut, ob sie dann richtig sein würde, wusste sie zwar noch immer nicht genau, aber da sie laut Mathéo nur dem Weg hatte folgen müssen, würde sie schon richtig sein. "Guck mal, da ist das Ende des Waldes!" sagte sie und zeigte in die Richtung, in die sie schon die ganze Zeit liefen. "Falsch kann es wohl nicht gewesen sein." fügte sie ihren Worten noch hinzu und musste leicht auflachen. Sie war nervös und aufgeregt, aber auch gespannt auf das, was sie erwartete. Schon als sie ihren Stundenplan gesehen hatte, hatte sie gewusst, dass sie hier ganz andere Fächer haben würde als früher - abgesehen von Mathe, was wohl nicht unbedingt die Beste Neuigkeit war. Aber sie würde versuchen, auch in diesem Fach ihr Bestes zu geben, selbst wenn sie es eigentlich kein bisschen konnte. Vielleicht war Mathe hier ja auch ganz anders als in ihrer alten Heimat? Sie würde es schon gleich herausfinden. In nicht einmal 10 Minuten würde sie im Klassenraum sitzen, zwischen neuen Schülern, neuen Lehrern, neuer Umgebung. Und ein Teil von ihr freute sich darauf, während ein anderer lieber schreiend davon laufen würde.
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Schulweg B - Durch den Wald

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