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 Abgelegene Bucht

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Leviathan
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Zen 72
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BeitragThema: Abgelegene Bucht   Mo 5 Sep 2011 - 1:41

das Eingangsposting lautete :

Die ruhige, abgelegene Bucht



Diese Bucht ist eine der ruhigsten, hierher verirren sich nicht viele Bewohner oder Touristen der Insel, da es ein ganz schöner Fussmarsch über die halbe Insel ist. Natürlich fährt hier kein Bus hin und auch Schiffe oder Boote ankern hier nicht, was die Gegend nur noch idyllischer stimmt. Nur wenige wissen von dieser Bucht und diejenigen werden wohl auch wissen, warum sie ein Geheimnis draus machen.
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Mi 25 Jun 2014 - 17:31

Eine sanfte Brise kam mir entgegen. Ich beobachtete immer noch am Mann vorbei das Meer wie es seine Wellen sanft an die Küste drückte. 'Ich genieße den Frieden' kam auf einmal die Antwort des Mannes vor mir, der sich ohne das ich es bemerkte zu mir umgedreht hatte. Er nannte mir seinen Namen und was er hier Beruflich machte. Der Schuldirektor also, mit dem Namen Drakonas Delendrov. Seltsamer Name. Aber was solls. Die Rekruten damals hatten auch seltsame Namen durch und durch. Erst als ich ihn ansah bemerkte ich das er mir die Hand hinhielt.
Ich überlegte ob ich mich mit meinem Rang vorstellen sollte, entschied jedoch dagegen. Er hätte ja auch mein Namensschild auf meiner Brust lesen können, das war von seinem aktuellen Blickwinkel wahrscheinlich nicht möglich. "Col. Sena Kashiwazaki" stand da drauf. Das "Col." stand für Colonel, aber das wusste sicherlich nur jemand der mit dem Militär zu tun hatte. "Sena Kashiwazaki, freut mich."erwiderte ich ihm und schüttelte ihm die Hand. "Sie sind der Direktor? Da bin ich ja ohne es zu wissen an die richtige Person geraten.", auf diese Aussage hin lies ich seine Hand los. Ja, an die richtige Person war ich wohl geraten. Aber ob er so begeistert davon sein würde was ich ihm gleich sagen werde?
"Ich bin hier aufgrund eines Resozialisierungsprogrammes. Sprich um mich wieder an das Leben unter Leuten zu gewöhnen. Und das soll ich an ihrer Schule tun, als Lehrkraft.". Ehrlich gesagt war ich etwas skeptisch wie er reagieren würde. Dennoch schaute ich ihn weiter an, brach aber den Blickkontakt ab und schaute wieder aufs Meer hinaus. Es war mir unangenehm das zu sagen. Ich meine, wer erfährt schon gern das eine Person die jetzt mit Kindern zu tun hat vorher Sachen getan hat die niemand gerne von sich behauptet.
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Do 26 Jun 2014 - 12:29

Ein gewöhnlicher Händedruck.. Gott sei dank. Hätte sie fest gedrückt.. würde Draco mitziehen und ebenfalls fester Drücken.. und das endete in der Vergangenheit nie gut. Grinsend hörte er ihr zu, während er sich zum Meer drehte. Am Meer war es doch wirklich so schön. Sie sprach von einem Resozialisierungsprogramm.. von sowas hat Draco schon gehört.. irgendein Programm vom hiesigen Militär.. um die Soldaten wieder an die normalen Menschen anzupassen oder sowas in der Art. Also doch vom Militär.. das war doch schön.. Den ein oder anderen Soldaten an der Schule zu haben würde nie Schaden.. man weiß ja nie was passiert.. und Soldaten als Lehrkräfte.. naja.. sie sorgen für eine gute Disziplin, was nie Schaden kann. Auf jeden Fall würde er vorerst ein Auge auf sie werfen. "Militär also. Ich war auch beim Militär.. aber von anderen Welten..", fing er an zu sprechen. "und auch aus anderen Zeiten..", fügte er rasch hinzu.. als er darüber nachdachte wie lange er schon lebte. Grinsend klopfte er ihr dann auf die Schulter und schaute sie an. "Super. Die Dokumente sollte ich schon haben, oder?", fragte er sie grinsend. Ja.. Dokumente.. mal kamen sie an.. mal nicht.. und ab und zu verschwinden sie auch.. aber bis jetzt hat er die Dokumente die er brauchte immer gefunden.. auch wenn es immer ein wenig gedauert hat.. Papierkram ist halt eher weniger sein Ding.. aber so langsam gewöhnt der Rektor sich schon daran..
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Do 26 Jun 2014 - 17:30

Nachdem das förmliche Händeschütteln erledigt war. Erzählte mir der Direktor auch gleich da er auch beim Militär war.....in einer anderen Welt....Moment mal. Andere Welt? Wie sollte ich das denn jetzt verstehen. Ich wusste welche Wesen auf diesem Planeten unterwegs waren. Aber von anderen Welten hatte ich noch nie gehört. Gab es so etwas wie eine andere Welt überhaupt? Ich wusste nicht so wirklich was ich davon halten sollte. Verschaukelte er mich gerade?
Aber selbst wenn. Ich war nicht in der Position seine Autorität in Frage zu stellen. Weswegen ich einfach still zuhörte. Als er mir dann grinsend auf die Schulter klopfte und nach den Dokumenten fragte nickte ich nur zustimmend. "Ja, die sollte ihnen mein früherer Arbeitgeber bereits gesendet haben. Wenn nicht, dann melden sie sich bei mir. Ich habe die Kopien der Dokumente noch vorliegen.". Froh war ich ja schon irgendwie. Er schien meine Militärische Laufbahn nicht als negativ zu werten, zumindest lies er sich nichts anmerken. "Wenn sie mir eine Frage erlauben würden.",schob ich etwas neugierig nach, "Für was haben sie gekämpft?". Ich wusste das mich das eigentlich gar nichts anging und dennoch wollte ich es wissen. Jeder hatte etwas wofür er kämpfte und sogar bereit war zu den Waffen zu greifen. Und genau den wollte ich erfahren. Im wissen das eventuell die gleiche Frage zurückkommen könnte und mich zur Antwort zwingen würde. Immer noch schaute er mir mit lächelndem Gesicht entgegen. Ich fragte mich wie lang das wohl so bleiben würde.
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Fr 27 Jun 2014 - 20:02

Er wusste es! Die Dokumente waren also irgendwo in seinem Büro. Gott sei dank hatte die Dame aber noch eine Kopie bei sich... sie war wirklich gut vorbereitet.. Er kannte sie jetzt zwar nur seid ein paar Minuten, aber sie hat schon ein paar Bonuspunkte beim Rektor gesammelt. Dann stellte sie ihm eine Frage... wofür er gekämpft hat.. Naja.. in jeder Welt und in jedem Krieg kämpfte er für unterschiedliches.. "Das hängt davon ab. In jedem Krieg und in jeder Welt ging es um was anderes.", sagte er ihr kurz... er könnte ihr doch von seinem ersten Krieg erzählen.. von seiner Heimat. "Naja, ich kann etwas von meinem ersten Krieg erzählen. Eines unserer Nachbarreiche, in einer längst zerstörten Welt, wollte uns unterjochen.. unser Land erobern..", fing er an zu erzählen und erinnerte sich gleichzeitig an seine schöne alte Zeit... naja.. ein normaler Mensch würde so eine Zeit kaum schön nennen. "Leider sind sie an meinen Vater gestoßen, welcher damals ein berüchtigter Taktiker und Kommandant unserer Armee war... und später sind sie mir an der Front begegnet...", sagte er lächelnd und erinnerte sich dann an das dunkelste des Krieges.. der Tod seiner Mutter. "Irgendwann mitten im Krieg haben die Gegner einen schlechten Zug gewagt.. sie haben meine Mutter getötet...", fügte der Rektor hinzu, ballte dabei seine Faust und schaute zu Boden.. "Mein Vater und Ich haben sie in einer Nacht alle komplett ausgelöscht und ihr Land zerstört...", beendete er die kurze Erklärung des ersten Krieges in dem er mitgemacht hatte.. Zu dieser Zeit war Draco neunzehn... das war vor einigen Jahrhunderten.. wenn nicht noch weiter. "Zu der Zeit war ich neunzehn und wurde zu einer Führungskraft in unserem Militär befördert... naja..", fing er weiter an zu erzählen und schaute dann wieder grinsend aufs Meer hinaus. "Keine Woche hats gedauert und der Krieg mit den Echsenmenschen hat begonnen.. Keine Ahnung wo sie herkamen, aber nach ein paar Jahren haben wir auch diesen Krieg gewonnen.", beendete er seine Erzählung von den zwei Kriegen in seiner Heimat und schaute dann lächelnd zu der Dame. "Der Krieg endete genau an meinem 28'sten Geburtstag, danach gab es nur einen kleinen Kampf mit meinem Vater.. naja.. ich hab gewonnen und angefangen durch die Welten zu reisen.", sagte er zu ihr und lies dabei extra das Detail raus das er seinen Vater in diesem Kampf getötet hat. Nach einem seufzer schaute er wieder aufs Meer hinaus. Das waren noch lang nicht alle Kriege die er miterlebt hat. "In all den Welten in denen ich war habe ich viele Kriege miterlebt.. einige angefangen.. und viele Truppen angeführt.. jedesmal gegen andere Gegner.", fügte er, in Erinnerungen schwelgend, hinzu. Nach einem kurzen lachen schaute er dann zur Dame. "Entschuldige das ich dich mit meinen alten Kriegsgeschichten gelangweilt habe..", entschuldigte er sich bei der Lehrerin.. ja.. wenn er erstmal anfängt von seinen Kriegen zu reden.. ist es manchmal schwer für ihn aufzuhören darüber zu reden..
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Fr 27 Jun 2014 - 21:45

Ich stand einfach nur da. Ein sanfter Ausdruck im Gesicht und eine gerade Haltung. Er erzählte wirklich alles. Vom Anfang bis zum Ende. Wirklich erstaunlich was er da von sich gab. Ein paar Sachen wusste ich schon selber. Aber das mit der zerstörten Welt machte mich doch etwas hellhörig. Wollte er mir damit sagen das die ganze Welt die er kannte einfach so das ewige gesegnet hat? Es wollte mir nicht in den Kopf gehen. Es schien so unnatürlich und so unglaublich das ich es im ersten Moment einfach nicht erfassen konnte. Eine Sache aber wusste ich nun definitiv. Er war älter als er aussah. Als er mit seiner Geschichte immer weiter machte kamen wir zu den ungemütlichen Sachen seiner Vergangenheit wie mir schien. Ein weiterer Krieg nach dem ersten von dem er mir erzählte und dem Verlust seiner Mutter.
Anteilnehmend sah ich zum Boden. "Mein Beileid", kam es leise aus meinem Mund.
Als er dann den Kampf gegen seinen Vater erwähnte wurde ich zuerst stutzig. Ich meine, er hatte seine Mutter verloren und wollte dann auch noch gegen seinen Vater kämpfen? Diese Sorge legte sich aber wieder als er daraufhin mitteilte das er begann um die Welt zu Reisen als er gewonnen hatte. Ich stellte mir das ganze als einen Vater-Sohn Kampf vor der mit einem Handschlag endete und alles in Ordnung war. Seinem wieder grinsenden Gesicht zu Urteilen war es wohl so.
Nun, er hatte eindeutig mehr gesehen als ich. Auch hatte er wohl schlimmere Erfahrungen gemacht. Und trotz all dieser Erinnerungen und Taten konnte er immer noch lächelnd da sitzen und die Sonne genießen. Ich beneidete ihn darum. Denn ich hatte Nachts massive Schlafprobleme. Die Gesichter, sie schienen mich förmlich zu verfolgen. Jede Nacht. Immer und immer wieder.
Ich war so in mich versunken das ich gar nicht merkte wie mir meine Mütze unterm Arm in den Sand fiel. Erst das fehlende Gefühl der Mütze holte mich wieder zurück zu den Lebenden. Gerade noch rechtzeitig um seine Entschuldigung wegen der langen Geschichte mitzubekommen. Ich beugte mich hinunter um meine Mütze aufzuheben. "Aber aber! Nicht doch. Es war sehr aufschlussreich. Und ich bedanke mich dafür das sie mir so offen aus ihrer Vergangenheit berichtet haben.". Mit einer Verbeugung verlieh ich meiner Danksagung noch einmal zusätzliche Aussagekraft. Ich mochte seine Offenheit. Es war bestimmt einer der Gründe warum er hier der Direktor war.
"Ich weis dass das jetzt etwas plötzlich kommt. Aber ich würde bevor ich morgen gleich Anfange gerne das Schulgebäude sehen. Damit ich morgen weis wo ich hingehen muss. Es wäre nett wenn sie mir sagen könnten wie ich von hier aus laufen muss um dorthin zu gelangen.". Es war schon praktisch zu wissen wo man hingeht. Dagegen das er mich hinführte hätte ich auch nichts, aber als Direktor hatte er bestimmt bessere Sachen zu tun. Besonders in den Abendstunden. Was auch der Grund war warum ich nur nach dem Weg fragte. Ich wollte nämlich nicht zu aufdringlich sein.
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   So 29 Jun 2014 - 13:45

Sie hatte tatsächlich zugehört.. da war sie die erste. Zu dem Beileid nickte er nur. Sie war wirklich die erste Frau die sich Draco's Kriegsgeschichten angehört hat.. lachend schaute er kurz zu ihr rüber.. mit ihr im Kollegium wird es bestimmt noch lustig an der Schule. Vielleicht sollte er mal öfters sein Büro verlassen.. draußen können doch noch schöne Sachen passieren. Grinsend verfolgte er dann den Flug der Mütze.. wie sie auf den Boden fiel.. die Lehrerin schien es gar nicht zu merken.. anscheinend war sie in Gedanken versunken.. naja.. da wollte Draco mal nicht stören.. gerade als er wieder zum Meer schaute kam sie raus aus ihrer Gedankenwelt und hob die Mütze auf. Sie bedankte sich bei Draco... für die Geschichten? wirklich eine Merkwürdige Frau.. die erste die sich bedankte das Draco seine langweiligen Kriegsgeschichten erzählte.. Seltsame Frau... vielleicht auch genau das was seine Schule brauchte... wobei er ja eigentlich der seltsame Rektor ist.. Wahrlich eine fleißige Arbeiterin, wie sich herausstellte. Sie wollte also das Schulgebäude sehen.. naja.. warum nicht? Draco musste sowieso ins Büro.. also könnte er sie noch begleiten. "Hm. Ich begleite sie zur Schule, wenn es sie nicht stört.", schlug Draco vor, stand auf und klopfte sich den Sand von der Hose. Nachdem er sich gestreckt hatte schaute er dann in Richtung Schule. "Ich muss sowieso nochmal in mein Büro.", sagte er und holte rasch sein Handy raus. Wenn seine Vermutungen stimmten.. und eine Party am Dach laufen würde... dann steckt dieser Schularzt bestimmt mitten drin.. so wie seine Akte aussah.. Rasch schrieb er ihm, per SMS, eine Vorwarnung, das er gleich an der Schule vorbeikommt. Er wollte nicht unbedingt das die neue Lehrerin von der Party, falls sie stattfindet, etwas mitbekam.. das würde nur einen schlechten Eindruck hinterlassen.. Geschickt und schnell tippte er also: "Hey Schularzt, ich komme gleich an der Schule vorbei.. ich hoffe das läuft keine Party... >_>", fertig getippt drückte er auf senden, packte das Handy weg und schaute dann wieder zu der Lehrerin...
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   So 29 Jun 2014 - 16:06

Etwas verwundert schaute mich der Direktor dann aber schon. Hatte ich irgendetwas seltsames gemacht? Oder eine unfreundliche Geste? Da er immer noch am lächeln war schloss ich letzteres aus. Er bot mir an mit ihm zu gehen da er sowieso noch zurück in sein Büro müsste. Nun das lies ich mir nicht zweimal sagen. "Das Angebot nehme ich sehr gerne an.". Sagte ich mit äußerster Dankbarkeit in meiner Stimme. Außerdem hielt ich ihn somit auch nicht auf was mir die Entscheidung um einiges erleichtert hatte. "Nun dann. Ich bin direkt hinter ihnen.". Gab ich nur von mir und signalisierte das ich bereit war aufzubrechen. Ich schüttelte noch schnell meine Mütze aus, da ich vor dem aufsetzen noch rechtzeitig bemerkt hatte das noch etwas Sand darin befand. Nachdem ich die Mütze aufgesetzt hatte rückte ich sie noch schnell zurecht. Es war sehr ätzend das Ding die ganze Zeit unter dem Arm zu halten. Bevor ich allerdings die Bucht verlies schaute ich noch ein letztes mal aufs offene Meer hinaus.
Der Direktor war noch etwas auf seinem Telefon am tippen. Es schien aber nur eine kurze Angelegenheit gewesen zu sein. Nachdem er wieder zu mir schaute wiederholte ich mich noch einmal. "Ich bin soweit, wenn sie es sind."
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Di 1 Jul 2014 - 16:01

Sie war bereit los zu gehen. Ok! Auf gehts. Gemütlich ging er den Weg entlang raus aus der Bucht. Sein Handy vibrierte... eine SMS.. er erkannte es am Vibrationsmuster. Nach einem Seufzer, während er den Weg Richtung Schule entlang ging, holte er sein Handy erneut hervor und las sich die Nachricht durch... ein Bisschen Musik?! Das ist dann doch eine Party!... Nach einem erneuten seufzer packte er das Handy wieder weg.. ihm solls egal sein.. Hauptsache die neue Lehrkraft kriegt davon nichts mit. Mit einem etwas müden Gesichtsausdruck wanderte er dann den Weg entlang, auf den Wald zu, welcher zur Schule führte. Er mochte den Wald irgendwie.. er war was besonderes.. wenn man die wilden Tiere weglässt. Vorhin ist er nicht diesen Weg gegangen weil er eine Schülerin dabei hatte.. aber jetzt, wurde er von einer Ex-Militär begleitet, da würde es kein Problem geben wenn mal ein Wildschwein auftaucht. "Ich hoffe ein kleiner Spaziergang durch den Wald stört sie nicht.", sagte er, jetzt wieder grinsend, zu der Lehrerin und betrat dann den Wald.

--> Tbc. Schulweg B
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Mo 30 März 2015 - 17:35

Der junge Halbdämon starrte gedankenverloren aufs Meer hinaus. Die Weihnachtszeit nervte ihn schon eine ganze Weile. Es war nicht so, dass er Weihnachten nicht leiden konnte, er hatte nur einfach niemanden, mit dem er großartig feiern konnte. Dann kam da noch die kühle Temperatur. Renji war kein Winterfreund, daher gefiel es ihm gar nicht mit Jacke, langem Hemd, langer Hose, Socken und geschlossenen Schuhen dazusitzen. Er fühlte sich dabei immer so beengt.
Seit er an diese Insel gekommen war, ist einige Zeit vergangen. Ein halbes Jahr vielleicht, aber viel  hat sich bei ihm seitdem nicht geändert, was seinen Gemütszustand betraf. Er fühlte sich hier immer noch fremd. Wer konnte es ihm verdenken? Hier hatten sich längst Gruppen gebildet und er hielt sich eben aus diesem ganzen Chaos raus. Wahrscheinlich lag das daran, weil er sich Konflikte ersparen wollte. Früher war das nicht so schlimm, aber hier, bei den haufenweise anderen Wesen, welche hier herumliefen, könnte das durchaus ins Auge gehen.
Er blickte sich in der Bucht um. Zum Glück hatte er hier immer seine Ruhe, hier konnte er tun und lassen was er wollte, ohne das ihn jemand blöde Fragen stellte. Die allgemeine Annahme, dass magische Wesen einen in Ruhe lassen würden, war auf Isola definitiv falsch. Darum hatte er sich nun erfolgreich abgeschottet um mit seinem Fähigkeitentraining voran zu kommen. Schließlich war das der einzige Grund, warum er auf dieser Insel war. Er wollte sich kontrollieren lernen und dann wieder in die Menschenwelt zurückkehren. So leicht war es dann aber doch nicht.
Die Fortschritte die er bis jetzt, was dieses Thema betraf, ließen sich auf der Hand abzählen. Seine Flammen waren immer noch von seinen Gefühlen abhängig, aber wenigstens konnte er diese Flammen schon per Wille hervorrufen. Was das Kontrollieren anging, da war er sich selbst noch nicht so sicher, er schaffte es zwar, sie wieder verschwinden zu lassen, aber im Endeffekt erforderte das ein hohes Maß an Konzentration. Jedenfalls war er schon in der Lage sich zu schützen.
Was Renji ebenso interessant fand, war die Tatsache, dass er sich nicht selbst verbrannte, wenn in Berührung seiner Flammen kam.
Vor sich hingrübelnd probierte er seine Flamme in der Hand entstehen zu lassen und diese gleich danach wieder verschwinden zu lassen. Immerhin sollte er zumindest diese Übung im Schlaf beherrschen, nicht wahr?
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BeitragThema: Re: Abgelegene Bucht   Mo 30 März 2015 - 18:45

<--- Bücherei

Nachdem ich dann aus der Bücherei gegangen war ging ich ganz aus der Schule raus. Ich war von all dem lesen ziemlich müde geworden und das wollte sich wenigstens lindern. Draußen war es noch nicht so richtig warm und diese kalte Luft tat mir ziemlich gut. Eigentlich wusste ich nicht genau wo ich hin sollte, aber irgendwie wollte ich zum Wasser. Als ich dann an der Bucht angekommen war sah ich auch schon auf das Meer hinaus. Diese kalte Temperatur tat zwar gut, aber irgendwie nervte die mittlerweile auch. Man konnte immer nur in ganz dicken Klamotten rumlaufen und es war bei jedem Windzug furchtbar kalt. Ich ging etwas weiter in die Bucht rein und sah dann auch eine andere Gestalt. Nun gut das hier war kein gerade sehr belebter Platz, aber ab und zu traf man eben doch ein paar Leute. Ich selber war auch sehr selten hier, manchmal brauchte an eben einen Ort wie diesen und deswegen war es schön das es hier so einen gab. Seit dem ich hier ankam war ziemlich viel passiert, eigentlich zuviel wenn man darüber überhaupt nachdenken wollte. Nur ein gutes hatte das alles, man traf meist viele nette Leute und manchmal auch echt eigenartige Leute. Aber eigentlich hatten alle Leute die man hier traf etwas nettes und man war oft froh wenn man sie lächeln sah. Die Gestalt die hier noch rumging schien Magische Kräfte zu trainieren. Es sah ein bisschen wie Feuer Magie aus, aber eigentlich musste mir das nicht so wichtig sein. Ich blieb lieber etwas weiter weg, denn ich wollte ihn beim üben nicht stören..
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