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 Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz

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Leviathan
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BeitragThema: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Mo 5 Sep 2011 - 1:32

das Eingangsposting lautete :

Im Stadtpark



Dieser Stadtpark, der gelegentlich auch Beika Park genannt wird ist sowohl im Zentrum der Stadt als auch im Zentrum der Insel. Ausser der grossen Wiese, dem Brunnen, dem Haus und dem Teich am Rande wurde inmitten des Parks ist ein wunderbarer Spielplatz mit Schaukeln, Rutschen, Wippen und allem was dazu gehört errichtert!

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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   So 7 Dez 2014 - 22:25

"Ein Kamin wäre jetzt toll..." überlegte ich laut und war drauf und dran wieder Richtung Waisenhaus zu gehen. Da fragte er mich sehr direkt ob ich heute traurig wäre. Es kehrte einen Moment lang seltsame Stille ein. Soll ich es ihm sagen oder lieber nicht? Ich blickte zu boden und seufzte. "Es ist nichts. " Natürlich, sehr glaubhaft. "Also doch, irgendwie..." Was mache ich hier? "Vergiss es einfach. Alles ist okay!" Das war nicht mal gelogen, ich lächelte sogar aufrichtig! Denn gerade war mir aufgefallen, dass ich momentan alles andere als einsam bin. Ich hab doch diesen schrägen Vogel hier an meiner Seite. "los jetzt!"meinte ich dann wieder, in dem selben ton wie eh und je und lief los.

Tbc: Lemonade's Zimmer
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   So 7 Dez 2014 - 23:04

Sie meinte, das ein Kamin ganz gut wäre. Auf meine Frage ob sie traurig wäre, sagte sie erst, es wäre nichts. Dann änderte sie ihre Meinung und meinte es wäre doch etwas. Und dann sollte ich dies alles wieder vergessen..... dann schenkte sie mir ein aufdringliches lächeln. Was ich schon wieder ein wenig amüsant fand. Sie benahm sich wirklich recht seltsam. Doch als sie los jetzt rief, klang sie wieder wie eh und je. Dann lief sie los. »....na gut.....« gab ich von mir und machte mich daran mit den Holz ihr zu folgen.

Tbc → Belial nach
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Mo 26 Jan 2015 - 16:26

cf: Wohnung Nr.2

Zusammen mit Gilgamesh verließ ich das Haus und bog direkt nach der Haustür links ab. Es war ein sehr kurzer Weg bis zum Stadtpark. Wenn man bedachte das ich direkt in den Stadtpark gucken konnte, wenn ich auf dem Balkon saß machte es das wohl mehr als deutlich. Zum Glück war der Weg zum Park mittlerweile geräumt worden und auch im Park schien es keine Gefahr darzustellen die von mir geplante Strecke zu benutzen. So blieb mir hoffentlich das Glück erspart mich elegant auf den Boden zu schmeißen.
In der Mitte angekommen blieb ich stehen und drehte mich mit den Händen in der Tasche und meinem Gesicht in meinen Mantel gegraben zu ihm um. "So, da wären wir.", machte ich ihn darauf aufmerksam das wir am Ende unserer Reise angekommen waren. Ich bereute es gerade keinen Schal mitgenommen zu haben. Es war schon ziemlich kalt draußen und die Luft welche mir eiskalt in Gesicht blies machte es nicht gerade besser. Ich hätte mich glatt fragen können ob das hier nicht schon der Nordpol ist. Denn selbst für jemanden wie mich, der das schlechte Wetter aus England gewohnt war, war das eindeutig zu extrem. Trotz all dem blieb ich erst einmal tapfer. So ein bisschen Schnee machte mich doch nicht fertig! Ich würde es hier locker zwei Stunden aushalten.........okay, eine Stunde.........machen wir eine halbe draus. Hoffentlich war es das was er mir zeigen wollte wert.
"Was wollten sie mir denn nun zeigen?", fragte ich mit einem mittlerweile vor Kälte rot angelaufenem Gesicht. Ich war wirklich nicht sehr begeistert darüber hier draußen zu sein. Allein die Neugier hatte mich bis hierher gebracht. Nur war ich mir nicht sicher ob ich ihm das auch so mitteilen konnte. Ach, was solls! "Nicht das ich unhöflich sein will, aber ich würde gerne wieder rein gehen. Mir ist es einfach zu kalt hier.", teilte ich ihm daraufhin mit einem etwas beschämten Gesichtsausdruck mit. Wer sagte schon gerne zu seinem Gast das man gerade keine Lust hatte sich ausgiebig mit dem zu beschäftigen was er einem gerade zeigen bzw. mitteilen wollte. Wenn man ehrlich ist eigentlich niemand, oder? "I-Ich würde wirklich gerne sehen was sie mir zu zeigen haben.", begann ich mich erneut zu rechtfertigen. "Nur es ist dunkel und wie schon eben gesagt kalt.....-", nun machte ich eine kurze Pause. "........ich wäre einfach so schnell wie möglich wieder im Warmen.". Innerlich hoffte ich auf ein bisschen Verständnis von seiner Seite. Andererseits konnte ich mir aber denken, dass das Gegenteil gleich der Fall sein könnte.
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Mo 26 Jan 2015 - 16:59

Cf : WOhnung nr 2


Nun da wie an unserem ziel angekommen waren blickte ich sie an und wartete einen Moment um sie ausreden zu lassen, nun war klar das sie eigentlich keine Lust hatte hier zu sein, wahrscheinlich war sie einfach nur neugierig gewesen, oder hatte es einfach aus Höflichkeit getan. Dennoch waren wir nun hier draußen im kalten und sie wollte schon wieder weg, das konnte auch am Wetter liegen, schließlich war es einfach kalt und es war Winter.
Also lächelte ich sie an und überlegte ob ich darauf überhaupt antworten wollte, schließlich waren alle antworten welche ich hatte alles andere als nett. Immerhin war das was sie da gerade getan hatte auch nicht wirklich nett gewesen, auch wenn man es nicht als schlechtes verhalten werten konnte, schließlich schien sie die Kälte nicht so gut zu ertragen wie ich.
Es tut mir leid das sie frieren müssen sie können jederzeit gehen wenn sie das möchten.
Sagte ich in einem ernsten wenn auch ein wenig zärtlichen Ton, schließlich wollte ich sie damit nicht verjagen, sondern viel mehr eine Fluchtmöglichkeit für sie schaffen.
Ich konnte die Kälte ziemlich gut ertragen, auch wenn ich merkte das meine Muskeln ein wenig taub waren, nur gut das ich sie für das was ich vorhatte nicht brauchen würde.
Nun bewegte ich mich einige Meter vor sie und blickte in den Himmel, es war eine schöne Nacht, sie war beinahe sternenklar, nur ein paar Wolken verdeckten den Himmel.
Ich zeige ihnen etwas das Unmengen leben gefordert hat, ich zeige ihnen einiges aber nicht alles.
Schließlich gibt es dinge die man nicht gesehen haben sollte.

Nachdem ich mit einem sanften Ton meine ansage gemacht hatte drehte ich mich wieder zu ihr um und hob meine Arme nach oben als wollte ich einen riesigen Ball fangen.
Dann erschienen unzählige wellen artige Gebilde in der Luft von welchen ein goldenes licht auszugehen schien, dieses Licht tauchte mich selbst da ich genau darunter stand in Schatten.
Aber alles um mich herum wurde erhellt mit einem goldenen, fast glänzenden Schimmer.
Nun ließ ich aus den wellen Waffen mit der klinge voraus erscheinen, es waren Schwerter, Speere, Hellebarden und andere Waffen welche die unterschiedlichsten formen hatten und aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt waren.
Nun las ich einen Stein vom Boden auf und warf ihn in die Luft, auch dieser Stein wurde von dem goldenen Schimmer. Erleuchtet und so war auch er während dem Flug deutlich sichtbar.
Dann blickte ich sie an und wieder zu dem Stein, in dem Moment schoss ein Schwert aus einer der wellen und zerschmetterte den Stein inmitten der Luft.
Dieses Gebilde nenne ich das Tor von Babylon.
Sagte ich sanft und mit einem Unterton welcher keinen zweifel zuließ.
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Mo 26 Jan 2015 - 20:35

Ich nickte nur als er mir anbot wieder zurück ins Haus zu gehen. Dennoch tat ich es nicht. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie rechnete ich in meinem inneren damit, dass er es mir trotz des großzügigen Angebots noch übel nahm und er sich wohl gerade immens zurückhielt. Da ich es aber nicht hundertprozentig sagen konnte, blieb ich einfach still.
Als er dann anfing mir seine Fähigkeit vorzustellen und sie vorher auch noch spektakulär ankündigte, schaute ich ihn mit geweiteten Augen an. Am besten konnte man es glaube ich mit einem Kind beschreiben, welches das allererste mal eine Geburtstagstorte sah. Voller Neugier und Spannung war mein Blick der nun an ihm haftete.
Dann begann das Spektakel. Zuerst streckte er seine Arme wie ein Prediger empor und unzählige Gegenstände erschienen in der Luft um ihn herum. Zusätzlich wurde alles um den Spielplatz herum in ein goldfarbenes, warmes Licht gehüllt. Man merkte nicht einmal mehr das es tiefste Nacht war, so unglaublich hell war es. Erst bei genauerem Hinsehen bemerkte ich das um ihn herum sehr viele Waffen schwebten. So schön das leuchten auch war, diese Entdeckung ließ es für mich ein wenig gruselig erscheinen. Auch der Fakt, dass ich nicht wusste was er damit als nächstes vorhatte, spielte hier ein wenig mit ein.
Mit einem skeptischen und leicht verunsicherten Gesichtsausdruck beobachtete ich weiterhin was er tat. Kurz schien er etwas auf dem Boden zu suchen, dann richtete er sich auf und warf......einen Stein? Ein wenig unverständlich schaute ich dem fliegenden Stein hinterher. Plötzlich schoss ein Schwert aus dem Ring um ihn herum auf den immer noch fliegenden Stein. Da dies innerhalb eines Sekundenbruchteils passierte zuckte ich kurz erschrocken zusammen als ich das Geräusch hörte. So etwas sah man schließlich nicht alle Tage und ehrlich gesagt hatte ich mit allem gerechnet, nur nicht damit.
Total baff von dieser Fähigkeit vernahm ich nur noch die Geräusche der kleinen Kiesel des Steins, welche auf den Boden fielen. Die Kälte war mir im Moment total egal. Es war einfach nur.....WOW! Also eine Mischung aus "WOW!" und "Verdammt angsteinflößend". So richtig konnte ich mir nämlich keine Eindeutige Meinung dazu bilden. Das würde wohl etwas Zeit brauchen. Nun schaute ich ihn an als er mir mit sanfter Stimme mitteilte das das was er da gerade getan hatte den Namen "Tor von Babylon" , oder so ähnlich, trug. "D-Das ist ziemlich beeindruckend.", sprach ich ihm meine Anerkennung zu. "Also, ich meine wirklich atemberaubend. Wenn auch etwas furchteinflößend.", drückte ich mich letzten Endes etwas präziser aus. Ich wusste nicht wie genau er mein Statement dazu nun auffassen würde. Mehr als das konnte ich ihm jedoch im Moment wirklich nicht sagen. Abgesehen davon, wo das herkam wartete sicher noch mehr. Also von wegen "meine Fähigkeiten sind nicht so interessant wie ihre". "Und sie sagen das ihre Fähigkeit langweilig ist? Das ist bestimmt nicht nur das einzige was sie können, da bin ich mir sicher.", teile ich ihm auch direkt meinen Gedankengang mit, "Sie haben auf jeden Fall ziemlich tief gestapelt mit ihrer Aussage. Trotzdem begegne ich dem ganzen wie schon erwähnt mit gemischten Gefühlen. Tue ich bei jedem, auch bei mir selbst wenn sie verstehen auf was ich hinaus will.".
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Mo 26 Jan 2015 - 21:09

Ich blickte sie weiterhin an und hörte ihr genau zu, was sie zu sagen hatte war nicht vollkommen unerwartet, schließlich war diese Reaktion vollkommen gerechtfertigt wenn man zum ersten Mal so etwas zu Gesicht bekam. Sogar das sie es furchteinflößend fand konnte ich gut verstehen, schließlich war es nicht unbedingt einfach davor die Flucht zu ergreifen und dennoch war ich überrascht das sie es nicht so langweilig fand wie ich es erwartet hatte. Andererseits lebte ich schon eine sehr lange zeit mit dieser Fähigkeit und so war sie für mich zu etwas normalem, gar alltäglichem geworden. Dann ließ ich alle Waffen samt ihren wellen in der Luft wieder in einem goldenen Schimmer verschwinden, schließlich hatte ich nicht unbedingt vor das jeder diese Fähigkeit zu Gesicht bekommen würde.
Ich danke ihnen und es freut mich das es ihnen gefallen hat meine liebe.
Nun grinste ich ein wenig und bewegte mich wieder auf sie zu. In dem Moment verspürte ich ein seltsames Gefühl in meiner Brust, ich hatte ihr meine Fähigkeit gezeigt und ich hatte dies auch willentlich getan und dennoch hatte ich nun ein wenig angst das sie es einfach weiter erzählen würde und ich so irgendwann bekannt werden würde. Das konnte meine Häscher auf diese Insel aufmerksam machen und mich dazu zwingen von hier zu fliehen. Somit musste ich sichergehen das sie es nicht weiter erzählen würde, dennoch würde ich es nicht so tun wie ich es normalerweise getan hätte. Schließlich mochte ich sie sehr und wollte nicht das ihr etwas zustößt.
Ja meine Fähigkeit ist vollkommen langweilig, schließlich ist ihr einziger Sinn Menschen zu töten.
Dafür wurde mir diese Fähigkeit gegeben, auch wenn ich sie nicht dafür einsetze, schließlich hat jedes Lebewesen ein Recht auf sein Leben.

Nun bemerkte ich wieder das ich wohl Zuviel gesagt hatte, schließlich wusste sie kaum etwas von meiner Vergangenheit und somit würde sie die zusammenhänge auch kaum verstehen können.
Ich kann sie verstehen keine Sorge und ja ich besitze noch andere Fähigkeiten welche allerdings denselben Zweck haben und somit auch nur unnötig angst verbreiten würden.
In Gedanken fügte ich noch hinzu das ich auch noch ea besaß, welches keine wirkliche Fähigkeit war, sondern viel mehr eine Waffe welche abnormale Fähigkeiten besaß.
Nun bewegte ich mich ganz nah zu ihr und blickte ihr in die Augen, es war ein durchaus seltsames Gefühl so etwas zu tun und dennoch fand ich es passen und so streichelte ich ihr ein wenig über ihr Haar.
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Di 27 Jan 2015 - 20:23

So schnell wie seine Vorstellung begonnen hatte war sie auch wieder vorbei. Eine weitere  oder eine andere Vorstellung lehnte er ab, indem er darauf beharrte das seine Fähigkeiten wirklich nichts besonders seien. Laut ihm waren sie nur für das Töten bestimmt und das konnte er allem Anschein nicht leiden. Verständlich wenn man es aus dem Blickwinkel betrachtete den er zu haben schien. Nicht jeder ist begeistert  wenn er weiß das das einzige was man mit seinen Fähigkeiten machen kann verletzen oder gar töten ist. Ich persönlich wäre es wohl auch nicht.
Nun, da seine Vorstellung wirklich beendet schien und das goldene Schimmern vom Spielplatz verschwunden war, machte er ein paar Schritte auf mich zu. Nur noch die Straßenlaternen die entlang des Spielplatzes ihr Licht verstreuten machten es nun möglich überhaupt noch etwas zu erkennen. Mit langsamen Schritten kam Gilgamesh mir immer näher, bis er schließlich direkt vor mir zum Stehen kam. Aufgrund seiner Größe musste ich meinen Kopf nach oben neigen um ihm überhaupt ansatzweise ins Gesicht gucken zu können. Das war mir vorhin in der Küche kaum aufgefallen, dafür jetzt aber umso mehr. "Eine lobenswerte Ansicht haben sie.", gab ich ihm als Antwort auf eines seiner Aussagen, welche besagte das jedes Lebewesen ein Recht zu leben hat. "Ich wünschte jeder.....", ich unterbrach als er mir plötzlich durch mein Haar streifte. Verwirrt schaute ich ihn an. Was sollte das denn werden? Eine sehr schräge Aktion fand ich. Zu schräg für meinen Geschmack. Auch der Blick den er mir gerade konzentriert zuwarf, plus der gerade herrschende Abstand zwischen uns beiden machte in mir das Gefühl der Eingeengtheit breit. "...würde zumindest zum Teil ihre Ansicht teilen.", beendete ich meine zuvor begonnene Aussage und wich einen kleinen Schritt zurück. Es war eine ungewohnte Reaktion von mir selbst. Aber die Tatsache, das ich sein Verhalten immer noch nicht richtig zuordnen konnte, machte mich ziemlich konfus. "I-Ich würde jetzt gerne wieder rein gehen.", stammelte ich nun aus der etwas entfernten Position zu ihm herüber. "Sie haben sicher noch etwas zu tun und ich bin schon wieder total fertig. Ich habe nicht gerade viel Schlaf bekommen in den letzten Tagen.", versuchte ich einen einigermaßen plausiblen Grund dafür zu finden, welcher es rechtfertigte erst einmal ein wenig Abstand zwischen mich und ihn zu bringen. Aber schon bald bemerkte ich das ich es bei dieser Ausflucht nicht lassen konnte. Leute anlügen? Das war nicht so wirklich meine Art und das merkte ich auch gleich. Einen kurzen Moment stand ich da und schaute ihn an. "Es tut mir leid.", begann ich plötzlich zu sprechen. "Ihr Verhalten wie diese Geste eben bringen mich total durcheinander. Sie kommen mir einfach zu schnell zu nahe. Also was auch immer sie zu bezwecken versuchen, lassen sie sich bitte Zeit.".
Nun vergrub ich mein inzwischen total durchgefrorenes Gesicht in meinem Mantel. Gut, ich hatte nicht gelogen. Trotzdem fühlte ich mich in diesem Moment so schlecht wie noch nie. Wenn man darüber nachdachte, das das was ich gerade gesagt hatte, ihn unter Umständen verletzt hatte war das wahrscheinlich mehr als nur nachvollziehbar. Jeder reagiert anders auf Zurückweisung und das was er eben gerade gemacht hatte, machte man bestimmt nicht einfach so. Definitiv nicht!
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Di 27 Jan 2015 - 20:38

Es war von vorneherein klar das kein einigermaßen normales Wesen mit meiner Art klarkommen konnte, selbst wenn ich das was ich eben getan hatte normalerweise nicht zu tun pflegte, wusste ich das sie mich nicht wirklich gern zu haben schien. Das war das was ich aus ihren Worten und aus ihrem verhalten interpretieren konnte, schließlich war die Reaktion vollkommen gerechtfertigt und ich wollte und konnte nichts dagegen tun, sie hatte sich entschieden und das war das ende dieser Geschichte und der Anfang einer neuen, so war es immer und so würde es wohl immer bleiben.
Mit einem traurigen, wenn auch einigermaßen ernsten blick schaute ich nun in ihre Richtung.
Sie sollten niemandem erzählen was sie gesehen haben und wie ich bereits sagte sie können gehen wenn sie wollen, ich hingegen werde noch eine weile bleiben.
Sagte ich mit einem netten wenn auch ein wenig ernsten Ton, ich konnte meine Trauer verbergen, zumindest was meine stimme anging, dennoch konnte ich meine Augen nicht so gut kontrollieren als das ich auch meinen blick verändern konnte. Also setzte ich mich auf eine der zahlreichen Bänke welche im Park standen und blickte gerade nach oben in den Himmel. Ich hatte trotz meiner ziemlich dünnen Kleidung den Schnee auf der Bank nicht entfernt und hatte mich einfach drauf gesetzt. Langsam wurde es kalt und ich überlegte ob ich auch den Ort wechseln sollte, dennoch entschied ich mich dagegen, schließlich konnte mir die Kälte wenig anhaben. Töten konnte sie mich zumindest nicht und krank werden konnte ich auch nicht, somit hatte ich keine Probleme, außer eben das es ziemlich kalt war.

Tbc : Gilgamesh´s wohnung


Zuletzt von Gilgamesh am Mi 18 Feb 2015 - 22:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Do 29 Jan 2015 - 14:35

Er reagierte sehr angeschlagen auf meine Verhaltensweise. Für einen Augenblick schien es, als ob er traurig gewesen wäre. Zumindest glaubte ich dies aus seinem Blick heraus zu erkennen. Auch, wenn es nur für einen kleinen Moment so schien. Ich konnte nur vermuten dass er sich eventuell mehr aus dieser Begegnung erhofft hatte. Natürlich war es dann blöd wenn es nicht so lief wie erhofft.
Für einen Moment lang blieb ich noch auf meiner Position stehen. Auch, als er mir mit einem ernsten Unterton einbläuen wollte, das was ich gesehen hatte niemandem zu erzählen, blieb ich vorerst still. Erst nach ungefähr zehn Sekunden, die ich brauchte um mir über meine Situation bewusst zu werden, brauchte setzte ich mich in Richtung der Bank in Bewegung auf die er sich in genau jener Zwischenzeit gesetzt hatte. "Wenn das ihr Wunsch ist, dann soll es so sein.", meinte ich lächelnd zu ihm. Was hatte es für einen Sinn einigen Leuten zu zeigen was man kann, wenn sie es nicht weiter erzählen - bzw. eigentlich gar nicht hätten sehen dürfen? Welchen Sinn hatte das? Mir fehlte dafür gerade jegliches Verständnis. Naja, im Grunde genommen war es ja sein Problem. Das musste er mit sich selber ausmachen. "Ich wünsche ihnen noch einen schönen Abend.". Das "bei was auch immer sie jetzt noch vor haben" ließ ich hier vorsichtshalber weg. Es war erstens nicht gerade sehr höflich und zweitens auch nicht wirklich angebracht. Auch wenn ich im Moment ein wenig sauer auf seine Art war.
Nachdem ich mich nun verabschiedet hatte, ging ich mit einer winkenden "Tschüss"-Handgeste in Richtung des Wohnblocks um wieder nach Hause zu gehen.

tbc: Wohnung | Nr.2
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Shiina Mashiro
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BeitragThema: Re: Im Stadtpark - Gelände & Spielplatz   Sa 4 Jul 2015 - 15:27

cf: Cafeteria (eigentlich ja Waisenhaus. Aber was solls. :DD)

Mit ihrem Zeichenblock unter dem Arm, in dessen Rücken ein Bleistift steckte, ging die Blondine auf dem Weg in die Stadt einen kleinen Umweg. Der Stadtpark war seither immer eine ihrer liebsten Anlaufstellen in der Stadt gewesen, hier war es für sie einfach ruhiger. Nicht so viel Trubel in den Straßen, keine Menschenmengen, nur die ab und an Lauten rufe von Kindern auf dem Spielplatz drangen manchmal bis zu ihrem Gehör. Shiina hatte sich nämlich Abseits des Geländes auf einer der Parkbänke niedergelassen. In ihrem aktuellen Outfit, welches nebenbei Bemerkt eines der wenigen war die sie mochte, war es auch gleich nicht mehr so warm und der Hut schützte ihr exzentrisches Köpfchen vor Fremdeinwirkungen der Sonne. So war zumindest ihre Kreativität bei diesen Temperaturen mehr als nur gewährleistet. Kurz schloss die Künstlerin nun ihre Augen, eine warme Brise kam kurz den Weg entlang und Shiina genoss diese in vollen Zügen. Danach blieb sie still sitzen und beobachtete die Kinder am Spielplatz. Ein faszinierendes Ereignis wie sie fand. Sie verstand den Sinn dahinter nicht wirklich. Es sah aus, als ob es Spaß machen würde. Aber Shiina konnte sich bei weitem nicht vorstellen, warum es auch den Erwachsenen dort Freude bereitete. Es ging ihr irgendwie nicht in den Kopf und äußerte sich wieder einmal mit einer etwas schrägen Kopfposition der Blondine. Klar, wer so etwas selber nicht erlebt hat. Dem fällt es schwer Sachen wie diese nachzuvollziehen.
Nur kurze Momente später widmete sie ihre Aufmerksamkeit allerdings etwas anderem, denn etwas entfernt ereignete sich ein weiteres, für sie interessant anzusehendes, Schauspiel. Ein Mann, ungefähr mittleren Alters spielte mit seinem Hund das berühmte "Apportieren-Spiel" indem er einen Ball war und der Hund ihn wieder zurückbrachte. Natürlich wurde das Tier dafür von seinem Besitzer gelobt. Noch fünf weitere Minuten schaute die Siebzehnjährige dem Hund beim Rennen zu, dann ließ sie mit ihrem Blick davon ab und öffnete ihren Zeichenblock. Langsam, aber dennoch mit erstaunlicher Perfektion holte sie den Bleistift aus dem Rücken des Blocks und schlug nun das Cover nach oben hin weg. Nur zeichnen tat sie noch nicht. Die Idee, welche ihr vor einigen Sekunden gekommen war, wollte ihr partout nicht mehr in den Kopf gehen. Sie musste sich also ein neues Objekt - oder Motiv suchen. Schließlich diente das ja alles ihrer Vorbereitung auf das Manga zeichnen. Ihrer Kunst mit Farbe und Pinsel umzugehen konnte es aber auch nicht schaden. Ein doppelter positiver Effekt wenn man so will.
Während Shiina nun so da saß und sich überlegte was sie denn nun zu Papier bringen konnte, machte sie von außen her den gewohnten Eindruck. Als ob sie in die Ferne starren würde und sich regelrecht darin verlor, so musste das wohl gerade Aussehen. Im Hintergrund jedoch arbeitete gerade das wahrscheinlich wertvollste Genie seiner Zeit an einem neuen Bild. Wieder einmal kombinierten sich die verschiedensten Eindrücke, Farben, Motive zu einem Strudel aus Bildern, welche wohl jeden beruflichen Grafiker an seine Grenzen bringen würde. Doch im Moment hatte die Blondine noch kein Bild im Kopf, das sie wirklich gut fand....










Hey,  what color do you want to be?
The true work of art is but a shadow of the divine perfection.

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