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 Strandhaus

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Bürgermeister Koji

Zen 112
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BeitragThema: Strandhaus   So 3 Jul 2011 - 16:17

das Eingangsposting lautete :

Das Strandhaus
Hier wohnt: -



Das Strandhaus, das einen Privatsandstrand anbietet, findet man eher abseits der öffentlichen Strände, wofür man auch einen längeren Weg braucht. Das zweistöckige Haus ist 10 Meter vom Meer entfernt und besitzt auf der Rückseite einen kleinen Garten mit Teich und Grillfeuerstelle. Im Parterre befindet sich ein grosses Wohnzimmer, eine moderne Küche und ein Badezimmer. Im obereren Stockwerk befinden sich zwei grosse Zimmer und ein kleines, dass für Büroarbeiten gebraucht werden kann. Ausserdem befinden sich hier auch zwei Badezimmer. In dem einen Zimmer geniesst man einen Ausblick aufs Meer und in dem anderen dafür den eigenen Garten.
Im ganzen Haus befinden sich grosse Fenster, die viel Licht in den Raum bringen kann. Für Leute, die die Morgensonne bevorzugen ist dies das perfekte Haus.

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BeitragThema: Re: Strandhaus   Do 8 März 2012 - 15:26



Benommen merkte ich wie er mich weiterquälte, aber so richtig nahm ich gar nichts mehr war. Weder den Schmerz noch das was er da sagte. Mir war extrem schlecht, was mit Sicherheit das ganze geschluckte Blut war. Es sammelte sich in meinen Magen und brodelte wie ein Vulkan. Außerdem trug dann noch die Tatsache bei, dass ich kopfüber aus dem Fenster baumelte. So langsam verlierte ich mein Bewusstsein, bis ich plötzlich in die Blutlache platschte, die sich unter mir gebildet hatte. Lecker.
Was danach geschah fühlte ich wie in Trance und zuerst war ich mir überhaupt nicht sicher, ob das wirklich passierte. Aber eins war mir klar: Dieser widerliche und doch mächtige Werwolf schaffte es auch mich unter Kontrolle zu bringen. Allerdings hatte ich damit überhaupt kein Problem, nein, es gefiel mir sogar. Ich verwandelte mich binnen weniger Sekunden in das was ich wirklich war und gerne bin. Als ich dann in meiner wahren Gestalt war, hob ich den Kopf und jaulte dem Beta - Tier respektvoll begrüßend zu. Man spürte als Wolf welchen Rang der Andere hatte und wenn man untergeben war. Ich schnüffelte an meinen eigenen Blut und war deprimiert, dass es nicht das eines anderen Menschens war, denn das hätte ich mit großem Vergnügen probiert. So rümpfte ich nur angewidert die Nase und stellte mich zu den weißen Wolf. "Was darf ich tun?",fragte ich unseren Anführer knurrend, wild darauf irgendwas oder viel lieber irgendwen zu töten. Ich hatte sehr viel Kraft aufgestaut. Kraft, die ich jetzt an lebendigen Wesen auslassen will.
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BeitragThema: Re: Strandhaus   Fr 22 Jun 2012 - 23:44

Liam
pp: Einsiedlerwohnungen oder so

Ich hoffte einfach, dass noch irgendwas stand. Die Chancen waren nicht schlecht, von außen sah man lediglich, dass ein Fenster zerbrochen war. Doch sobald ich eintrat, stank das Haus wie die Pest. Keuchen hielt ich mir die Nase zu und stieg einige Treppen hinauf und musste innehalten. Mein Mund fühlte sich unnatürlich pelzig an und ich wusste, was das hieß.
Mein Körper verformte sich und glich einer riesigen Raubkatze.
Anstatt eines lauten Seufzens kam nur ein gemütliches Schnurren aus meiner Kehle, meine Vorderpfoten streckten sich und ich hüpfte die Treppe in ein paar Stücken hoch. Wo Shinchi wohl ablieb?
Hier sah es aus wie Sau, und ich hoffte mal, dass es nicht daran lag, dass er Hauspartys gab, während ich weg war.
Nichtsdesto trotz schaute ich sofort in seinem Zimmer nach - die Wölfe konnten auch über ihn hergefallen sein!
Aber was ich sah war nur Shinchi, schlafend und schnarchend auf dem Boden liegend.
"Mrwauuu.", meckerte ich. Worte kamen nicht raus, stattdessen konnte ich nur maunzen. Dabei hatte ich ihm zu erzählen, dass er sich erkälten würde, wenn er nicht ins Bett lag.
Aber in der Form einer Katze, die neben ihm stand und mit großen, dunklen Augen auf ihn runterstarrte, unbeweglich und nur den Schwanz bewegend, konnte ich mich nicht wirklich ausdrücken!
"Chrrrowaah!", fauchte ich. Er sollte aufwachen und die Unordnung erklären!
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BeitragThema: Re: Strandhaus   Fr 12 Dez 2014 - 0:08

24. Dezember | Zeitsprung von August, 4 Monate | Mittag | PP: Kurya Kenichi

Obwohl sie am heutigen Tag keinen Unterricht hatte, war sie schon relativ früh aufgewacht und hatte sich fertig gemacht. Sie hatte nichts Besonderes vor, doch es war Weihnachten und sie hatte sich vorgenommen, ein wenig durch die Stadt zu laufen. Früher war es der Tag gewesen, an dem sie bei ihrer besten Freundin gesessen und - wenn sie Glück hatte - mit ihrer Mutter zusammen das Fest genossen hatte. In diesem Jahr nicht, nun war sie allein und hatte es in der ganzen Zeit, die sie auf dieser Insel verbracht hatte, nicht geschafft, eine neue Freundin zu finden. Sie hatte sich zwar keine Mühe gegeben, merkte am heutigen Tag jedoch einmal mehr, dass sie niemanden hatte. Und Kurya...er war gegangen, vor fast zwei Monaten und sie wusste nicht, wann er wiederkommen würde. Diese eineinhalb Monate aber hatten ihr gezeigt, dass sie das, was sie fühlte, nicht leugnen konnte. Sie vermisste ihn und wusste genau warum - nur, dass sie es bisher keinem gesagt hatte. Ein Seufzer entglitt ihr. Der Wetterbericht kündigte Schnee an und als ihr Blick aus dem Fenster ging, konnte sie kleine Schneeflocken erkennen. Da musste sie lächeln, denn Schnee hatte sie nur selten zu Gesicht bekommen. So saß sie da, mit angewinkelten, umschlungenen Beinen auf der Couch, während sie dem Schnee beim Fallen zusah und die Stimmen des Fernsehers im Hintergrund weiter zu hören waren. Calleigh nahm sich vor, sich den heutigen Tag schön zu machen. Ihr Haus hatte sie bereits mit den verschiedensten weihnachtlichen Dekorationen geschmückt. So zierten die Eingangstür einige Lichter, daran hing außerdem ein kreisrunder Kranz mit einer roten Schleife und im Wohnzimmer selbst hatte sie sogar für einen Weihnachtsbaum gesorgt! Er war nur von geringer Größe, dennoch hatte sie ihn geschmückt. Auf dem Tisch standen einige Kerzen und auf sie Fensterbänke hatte sie einige weihnachtliche Lichter gestellt, die den Raum beleuchteten - obwohl das eigentlich gar nicht nötig war. Es war Kram, den sie sich im vergangenen Monat gekauft hatte, um dieses Weihnachten zu ihrem ganz eigenen zu machen. Was blieb ihr auch anderes übrig? Doch sie war zuversichtlich, während sie darüber nachdachte, wann Kurya wohl wiederkommen würde. Vielleicht geschah ein Weihnachtswunder - wirklich daran glauben tat sie allerdings nicht.
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BeitragThema: Re: Strandhaus   Fr 12 Dez 2014 - 23:15



CF: Wiedereinstieg nach Zeitsprung


Langsam schritt der Dämon durch den Schnee auf der Straße, trugen seine Fuße ihn langsam immer weiter von der verschneiten Stadt hinweg während er langsam immer weitere Spuren im Schnee hinterließ. Niemals hätte er gedacht, dass auf dieser Insel Schnee vom Himmel fallen würde! Aber Menschen konnten alles vollbringen, die Schneeflocken auf seiner Kleidung und seinem Haar bewiesen es. Schon als er an Board des Schiffes stand und langsam auf die Insel zufuhr hatte er das seltsame Wetter bemerkt gehabt. Aber über Wetter wollte sich der Dämon nun nicht mehr den Kopf zerbrechen.. Es waren bald zwei Monate vergangen, seitdem er die Schule erneut verlassen hatte. Wieso? Ein erneuter Besuch in der Heimat. Ein Besuch, welcher wie immer länger angedauert hatte als es schien.. Aber nun, nun rief die Welt der Menschen wieder nach dem Dämon. In seiner Welt war es zwar im Moment friedlich..aber er schwebte dort in viel zu großer Gefahr. Er musste es also so machen, wie der alte Lord auch mit seiner Tochter verfahren war. Er hatte sie zu ihrer Sicherheit in der Menschenwelt versteckt gehabt und nun rief die Menschenwelt auch nach Kurya selbst.. Kuraiko würde den Clan gut leiten können, immerhin ließ er seine kleine Schwester nicht alleine auf dem Thron zurück. Es gab schließlich noch Shin, Cynthia und Fiona. Sie würden niemals zulassen das Kuraiko etwas passieren würde! Und sollte wirklich jemals etwas passieren, so gab es schließlich noch Zephyr. Das kleine Fellknäul würde ihm sagen, wenn etwas passieren würde..

Langsam hatte sich der Blonde bis zu dem abgelegenen Haus von Calleigh bewegt, lag selbst hier am Strand mehr als nur genug Schnee. Es war ein seltsamer Anblick, den Schnee so dicht am Meer zu sehen wo er zuletzt goldene Sandstrände gesehen hatte. Und dann hatte er endlich das Haus erreicht. Das Haus, bei dem er selbst mit geholfen hatte es einzurichten und auch schon den einen oder anderen Abend gemeinsam mit der Besitzerin gegessen hatte. Man konnte es kaum glauben, aber in der Zeit vor seiner erneuten Abreise hatte sich der Umgang der beiden miteinander deutlich verändert. Man konnte wirklich von einer guten Freundschaft sprechen, vielleicht ja sogar noch von mehr? Aber selbst wenn dem so war, der Dämon war aus einem anderen Grund durch den Schnee zu ihrem Haus gelaufen! Auf dem Schiff hatte er gemeinsam mit Cynthia - welche der Meinung war ihn zu seiner Sicherheit zumindest auf der Reise begleiten zu müssen - ein paar reich verzierte und sehr hübsche Cupcakes gebacken und mit einem dieser Kunstwerke von Cynthia stand er nun auch schon vor der Haustür, während die anderen in einer Schachtel verstaut waren. Schnell war die Kerze in der Mitte des kleinen Törtchens angezündet, da klingelte er auch schon an der Tür. So stand er also nun da vor der Tür, etwas Schnee im Haar und eine kleine Nascherrei in der Hand. Nun musste er nur noch warten, dass sie die Tür öffnete.
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BeitragThema: Re: Strandhaus   Fr 12 Dez 2014 - 23:48

24. Dezember | Mittag | PP: Kurya Kenichi

Ihre Gedanken schweiften von Kurya zu Weihnachten, dann zu ihrer Schwester und schließlich zu sich selbst. Denn es war eben nicht nur Weihnachten, am heutigen Tag war auch ihr Geburtstag, den sie zum ersten Mal allein verbrachte. Da war keine Callina, keine Jade und auch sonst niemand, der bei ihr war. Ein eigentlich sehr trauriges Unterfangen, doch als sich Calleigh in ihre warme, rote und mit Rentieren bestickte Decke kuschelte und mittlerweile wieder in den Fernseher sah, dachte sie auch darüber nach, dass Geburtstage doch eigentlich nichts Besonderes waren. Sie zeigten, dass man alterte. Dass man nicht ewig lebte - zumindest in den meisten Fällen. Andererseits hatte sie sich vorgenommen, den Tag auch ohne Gesellschaft zu etwas Besonderem zu machen. Wahrscheinlich war auch das der Grund dafür, dass sie sogar einen weihnachtlichen Pullover* trug, der eigentlich nicht zu allen anderen Kleidungsstücken passte, die sie noch in ihrem Kleiderschrank hatte. Auf eine Hose hatte sie bisher verzichtet - der Pullover war lang genug, damit er ihr bis knapp zu den Oberschenkeln reichte und unter der Decke war sowieso egal, was sie trug oder nicht. Selbst auf Socken oder ähnliches hatte sie verzichtet. Nun zog sie ihre langen, zu einem hohen Zopf gebundenen Haare nach vorne über die Schulter, während sie durch das Programm schaltete. Es lief so viel, was zeigte, dass es Weihnachten war. Bestimmt sah es draußen nicht anders aus. Und der Schnee...sie hatte nicht gedacht, dass es auf Isola schneien würde, doch es war passiert. Und Calleigh hatte an ihrem Geburtstag Schnee. Wunderlich und doch irgendwie schön.

Nur einige Minuten später klingelte es plötzlich an der Tür, womit Calleigh definitiv nicht gerechnet hatte. Ihr Blick glitt zum Ausgang, auch wenn sie durch die Tür natürlich niemanden erkennen konnte. »Ich komme schon.« rief sie der Person, wer auch immer es war, entgegen, als sie auch schon aufstand, den Fernseher ausschaltete und die Decke auf der Couch zurück ließ. Im Laufen zog sie ihren Zopf fester, dann erreichte sie die Tür und zog sie auf - nur, um Kurya gegenüber zu stehen. Ihr Herz setzte für einen Moment aus, ehe es heftig zu schlagen begann, schneller als zuvor. Sie hatte mit allem gerechnet, nur damit gewiss nicht. Ein Lächeln bildete sich automatisch auf ihrem Gesicht. »Du bist wieder da.« stellte sie unnötigerweise fest, doch in ihrer Stimme konnte man die Freude darüber heraushören. Es konnten also doch Wunder geschehen. Ein Weihnachtswunder, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Und dazu hielt er ein kleines Törtchen in Händen! Er hatte an ihren Geburtstag gedacht, eine andere Erklärung gab es dafür kaum. Dass ihr Herz raste, störte sie nicht einmal mehr. Sie stand nur da...und sagte nichts, sah ihn nur an, als könnte sie noch immer nicht glauben, dass er wirklich da war. Es dauerte eine Weile, ehe sie sich aus ihrer Starre löste. »Komm erstmal rein.« sagte sie dann, nach wie vor lächelnd, und ging mit einer einladenden Geste einen Schritt bei Seite, damit er eintreten konnte. Sie musste sich erst einmal beruhigen, doch ihre Gedanken rasten, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte - genau wie ihr Herz.

* Pullover
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BeitragThema: Re: Strandhaus   So 14 Dez 2014 - 12:55


Geduldig stand der Dämon vor der Tür und wartete darauf, dass sich eben jene auch öffnen würde. Vielleicht schlief die Blondine ja sogar noch? Immerhin gab es über die Wintertage selbst auf Isola keine Schule. Möglich wäre es schon, dass der Blonde sie gerade aus dem Bett geschmissen hätte. Aber ob sie dann über haupt die Tür offenen würde? Er jedenfalls würde sie wohl kaum öffnen.. Doch dann ging sie auch schon auf und Calleigh stand in der Tür. Das sich sogleich auch schon ein lächeln auf ihrem Gesicht bildete, bemerkte Kurya auch. Er selbst kam auch um kein lächeln herum als sie ihn begrüßte, blieb er aber trotzdem erst einmal vor der Tür stehen und lies die Schneeflocken weiter auf sich hinab regnen. "Happy Birthday Calleigh.", kam es nur lächelnd aus seinem Mund während er ihr den kleinen Cupcake mit der brennenden Kerze reichte. Schnell trat er dann auch in das Haus ein als sie ihn hinein eingeladen hatte, klopfte sich auf der Schwelle noch schnell den Schnee von den Schuhen ab und hing auch schon seinen Mantel am Kleiderschrank auf. "Hab ich was verpasst oder sie so schneits hier auf einmal?" Schwach lachend stand der Dämon im Flur des Hauses.
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BeitragThema: Re: Strandhaus   Mo 15 Dez 2014 - 16:58

24. Dezember | Mittag | PP: Kurya Kenichi

Das Lächeln, dass er ihr sogleich schenkte, erwärmte ihr Herz und machte sie tatsächlich ein wenig nervös. Sie wusste nicht mehr, was sie geglaubt hatte, wer vor der Tür stehen würde, doch dass es Kurya war hatte sie so sehr überrascht, dass sie keine Ahnung mehr hatte, was sie eigentlich sagte sollte. Am liebsten würde sie ihm einfach um den Hals fallen! Was sie natürlich nicht tat, immerhin sollte man ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung beibehalten, auch bei einer Überraschung wie dieser, die sie völlig aus dem Konzept brachte. Mal ganz abgesehen davon, dass das, was sie an hatte, vielleicht nicht unbedingt das Beste war. Sie fing auch langsam an zu frieren, immerhin umspülte die Kälte ihre nackten Beine und der Wind wehte Schneeflocken in ihr Haus hinein. Doch nicht diese - für sie momentan nur nebensächliche - Tatsache war es, wegen der sie ihn ins Haus einlud. Natürlich nicht. Doch bevor er wirklich herein kam, wünschte er ihr Happy Birthday, wodurch sie erst einmal wieder daran erinnert wurde, dass sie heute Geburtstag hatte - und dass er einen kleinen Kuchen dabei hatte! Sie nahm den Cupcake etwas zu strahlend entgegen und fragte sich, ob er ihn wohl selbst gemacht hatte. Fest stand, dass er ihren Geburtstag nicht vergessen hatte, dass er daran gedacht und ihr etwas mitgebracht hatte und das erfreute sie wirklich sehr. »Danke! Hast du den selbst gemacht?« fragte sie ihn schließlich lächelnd, froh, etwas gefunden zu haben, was sie sagen konnte. Sie betrachtete für einen kurzen Moment die Kerze auf dem Kuchen und entschied sich dafür, sie erst gleich auszupusten, wenn Kurya richtig angekommen war. Er war wieder da! Nach beinahe zwei Monaten, die ihr viel zu lange vorgekommen waren, war er wieder auf der Insel. Ausgerechnet zu Weihnachten. An ihrem Geburtstag. Innerlich atmete sie tief durch, ermahnte sich, sich zu beruhigen und schließlich sah sie ihm wieder gefasst in die Augen. Sein Lachen, das seiner Frage folgte, hatte sie vermisst, genauso wie ihn und sie konnte kaum beschreiben, wie glücklich es sie machte, es wieder hören zu können. Dennoch wusste sie nicht, ob sie sich dem wirklich hingeben sollte. Durfte. Was beim letzten Mal dabei herum gekommen war, hatte sie immerhin spüren müssen und sie wollte nicht wieder verletzt werden. Was nun allerdings etwas ganz anderes war. »Ich war auch verblüfft. Ich hätte nicht gedacht, dass es hier mal schneien könnte. Aber irgendwann wurde es kälter und dann ist es einfach passiert.« sagte sie, sogar mit gefasster Stimme. Sie hatte sich wieder einigermaßen beruhigt und lächelte nun bloß noch. Schnee - zusammen mit Jade hatte sie bereits welchen gesehen, als sie in den Urlaub gefahren waren, doch auch in ihrer Heimat war Schnee ein Fremdwort. Sie war warme Temperaturen gewohnt, was wahrscheinlich auch der Grund dafür war, dass sie in der letzten Zeit sehr viel mehr fror als andere - trotzdem hatte sie bloß einen langen Pullover an. Schließlich hatte sie noch ihre Decke gehabt. Bis eben. Nun lag sie auf der Couch, während sie vor Kurya im Flur des Hauses stand - es wurde Zeit, dass sie sich bewegten! »Möchtest du einen Tee? Oder Kaffee? Oder etwas anderes?« fragte sie Kurya schließlich, während sie gleichzeitig allerdings zur Couch schritt und den Cupcake auf den dazugehörigen Tisch stellte. Die Decke, die dort auf der Couch lag, nahm sie sich nun wieder, um sie sich um die Schultern zu legen und sich darin - im Stehen - einzukuscheln, damit es ihr etwas wärmer wurde. Auch wenn ihr schon durch seine Anwesenheit wärmer geworden war.
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BeitragThema: Re: Strandhaus   Do 18 Dez 2014 - 23:57


Als der Dämon nur sah, wie sehr sie sich doch über diesen einen kleinen Cupcake freute, hielt er ihr einfach noch noch wortlos die Schachtel mit den anderen Stücken hin. Wenn sie sich schon über einen alleine so sehr freute, dann wuchs die Freude ja vielleicht mit mehreren Stücken? Immerhin zeigte das ja, dass er sich noch mehr Gedanken gemacht hatte. Oder so etwas ähnliches. "Ich wünschte ich könnte mich alleine dafür verantworten. Beim verzieren hatte ich ein wenig Hilfe." Schwach lachend musste der Blonde nur zu der Blondine herunter grinsen. Zwar hatte Cynthia mehr Arbeit geleistet gehabt als er, aber auch er selbst war nicht unbeteiligt gewesen! Immerhin war es ihm zuzuschreiben, dass er den Teig zusammen gerührt hatte und ähnliche 'einfacheren' Aufgaben ausgeführt hatte. Die filigrane, fast schon künstlerische Arbeit mit dem verzieren und gestalten hatte er dann aber seiner Dienerin mit dem lilanem Haar überlassen. In solchen Angelegenheiten war sie auch schließlich ausdrücklich begabter als er selbst.. Nachdem er dann auch endlich seinen Mantel aufgehangen hatte, machte sich Kurya auch schon daran seine doch recht nassen Stiefel auszuziehen. Und während er dies tat, sah sich der Blonde auch ein wenig noch in dem - eigentlich recht sonnigem und warmen - Strandhaus von Calleigh um. In den vergangenen 'Monaten' seiner Abwesenheit schien sie es sich ja nun wirklich endgültig richtig heimisch hier eingerichtet gehabt zu haben. Das breite Lächeln in ihrem Gesicht und auch die eigentlich sehr aussagekräftige Körpersprache übersah der Dämon jedoch vollkommen. Etwas, was ihm meist nie passierte! Langsam schritt er aus dem Flur auf seinen Socken durch das Haus während er zu ihr sah. "Globale Erwärmung..und auf Paradiesinseln schneit es." Es war kein guter Witz gewesen, welchen der Dämon in diesem Moment gebracht hatte. Ganz und gar nicht, aber irgendwie musste er trotzdem darüber grinsen. Das er jemals auf dieser sonst so warmen Insel mal Schnee sehen würde hätte er wohl niemals für Möglich gehalten gehabt. Mit Sicherheit spielte hier irgend ein übernatürliches Wesen bloß einen Streich, konnte sich selbst der Dämon nicht vorstellen das die Menschen es in so kurzer Zeit geschafft hätten ihre Welt so sehr zu Grunde zu richten als das sich das Wetter so sehr verändern könnte. Leicht grinsend sah er bloß zu wie sich die Besitzerin des Hauses im stehen in einer Decke einkuschelte. Das sie keine Hose trug war ihm schon aufgefallen, ein Anzeichen dafür das er sie womöglich wirklich aus dem Bett geschmissen hatte und sie sich beeilt hatte um zur Tür zu kommen. "Oh ein heißer Kaffee wäre toll. Du hast ja keine Ahnung wie anstrengend doch die Reise mit dem Schiff hierhin ist..", antwortete er nur lächelnd zu ihr als sie ihn gefragt hatte ob er etwas trinken möchte. Langsam folgte er ihr auch sogleich auch wieder in die Küche, wo er sich dann lässig im Türrahmen anlehnte und nur zu ihr sah. "Ich hoffe doch, ich hab dich nicht geweckt. Oder bei irgendwas gestört.", meinte er nur ein wenig frech zu ihr während er mit der Hand grob auf ihre Kleidung deutete. Nach der langen Zeit in welcher er sie nicht mit solchen Sprüchen hatte ärgern können, musste er ja nun direkt wieder damit anfangen. Immerhin war es in den letzten Monaten ja fast schon zur Gewohnheit geworden, dass sich die beiden gegenseitig immer wieder geneckt und ein wenig geärgert hatten. Nicht mehr so wie damals, sondern mehr..wie Freunde!
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BeitragThema: Re: Strandhaus   So 21 Dez 2014 - 13:09

24. Dezember | Mittag | PP: Kurya Kenichi

Der erste Schock - was in diesem Sinne positiv zu verstehen war - war vorüber und langsam beruhigte sich Calleigh wieder. Natürlich freute sie sich nach wie vor unheimlich, dass er wieder da war, doch sie ermahnte sich, es nicht ganz so zu übertreiben. Sie war immerhin keine zwölf mehr! Dennoch konnte sie ihre Freude nur schwer verbergen, als er ihr eine ganze Schachtel voller Cupcakes reichte - die er, so sagte er, zumindest teilweise selbst gemacht hatte. Für sie. Was sie unglaublich toll fand. »Hauptsache, du hast mitgeholfen! Vielen Dank.« sagte sie dann lächelnd zu ihm und stellte auch die Schachtel auf den Tisch vor der Couch. Sie musste bestimmt genauso überrascht sein, wie er, als er die Schneeflocken gesehen hatte. Doch Calleigh hatte sich glücklicherweise wieder unter Kontrolle, auch wenn ihr Herz nach wie vor schneller schlug als gewöhnlich. Das war normal, ihrer Meinung nach und eigentlich liebte sie dieses Gefühl, doch durch ihre letzte - und erste - Beziehung hatte sie gleichzeitig auch ein wenig Angst. Noch wusste Kurya zum Glück nichts davon...und ob sie es ihm sagen würde stand ebenso in den Sternen. »So kann's gehen.« gab sie grinsend als Antwort, als es weiter um das hiesige Wetter ging. Wer konnte schon wissen, was da oben so vor sich ging? Mal schneite es, mal schien die Sonne, doch das hier war wirklich wunderlich. Es war das erste Mal, dass es dort, wo sie wohnte, schneite. Und sie war mittlerweile 19 Jahre alt! Es geschah halt doch immer wieder etwas neues. Allerdings war der Schnee momentan nebensächlich für die Blondine. Ihr Hauptaugenmerk lag auf Kurya und das würde sich so schnell wohl auch nicht ändern. Nun hieß es erst einmal, ihm einen Kaffee einzuschenken, denn das war es, was er haben wollte und sie wollte ihn nicht unnötig lange warten lassen. Also ging sie in die Küche, gefolgt von Kurya selbst, und nahm eine Tasse aus dem Schrank. Glücklicherweise hatte sie bereits einen aufgesetzt, für sich selbst und da das noch nicht allzu lange her war, hatte er auch noch die richtige Temperatur. Sie nahm also die Kanne und kippte den Inhalt in die Tasse, die sie zuvor aus dem Schrank geholt hatte - darauf zu sehen war ein Schlitten mit Geschenken, außerdem war sie mit roten, weihnachtlichen Streifen verrziert. »Nein, ich weiß wirklich nicht, wie anstrengend das ist.« bestätigte sie ihn, obwohl sie zu gerne wissen würde, wie es wirklich ist. Einmal mit ihm in seine Welt kommen. Ein völlig absurder Gedanke, das wusste sie, denn sie wusste auch um einige Umstände, die dort herrschten, weswegen es für sie eigentlich Lebensmüde wäre, dorthin mitzukommen. Und trotzdem hatte sie sich überlegt, wie es dort wohl aussah. »Bitte sehr, ich hoffe er ist noch warm genug.« sagte sie lächelnd und reichte dem Blonden die Tasse. Sie selbst goss sich nichts ein, da sie im Augenblick eben einfach keinen Kaffee wollte. Und dann fing es wieder an, die kleinen Neckereien, die Calleigh, zugegebenerweise, ein wenig vermisst hatte. »Nein nein, ob du's glaubst oder nicht, ich hab nur vor dem Fernseher gehockt.« gab sie als Antwort, grinsend, auch wenn sie sich fast sicher war, dass ihre Wangen leicht gerötet sein mussten. Bisher war es ihr eigentlich völlig egal gewesen, was sie an hatte, doch jetzt kam ihr richtig ins Bewusstsein, dass der Pullover gerade mal lang genug war, um ihren Hintern zu verdecken. Vielleicht ein wenig peinlich, obgleich Calleigh früher oft Kleider getragen hatte, die die selbe Länge besaßen. Aber gut, nun konnte sie es nicht so schnell ändern und es gab ja noch die Decke, die länger war als der Pullover selbst und daher auch einen Großteil ihrer Beine verdeckte - solange sie sie vorne festhielt. »Also...ist alles gut gegangen bei dir?« fragte sie schließlich, zum einen, da sie es wissen wollte, zum anderen weil sie ablenken wollte und ihr kein passender Spruch einfiel, den sie ihm hätte vor den Kopf knallen können. Dann musste es eben so gehen.
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BeitragThema: Re: Strandhaus   So 28 Dez 2014 - 23:50


Lässig lehnte sich der Dämon an den Türrahmen zur Küche während er seiner Gastgeberin dem Geburtstagskind zusah, wie sie ihm etwas frischen Kaffee in eine doch sehr winterliche Tasse einschenkte. Um einen ganz kurzen - und selbstverständlich auch heimlichen - Blick auf den Hintern von Calleigh kam er jedoch nicht herum als sie nach der Tasse griff. Ein Unterfangen, bei dem ihr langer Pullover ein winziges Stück nach oben rutschte. "Stell dir einen Jetleg vor wenn du einen langen Flug hinter dir hast. Das ganze bloß..zehn mal schlimmer." Als sie dann aber ihm auch den Kaffee reichte, hatte er den Blick wieder auf ihr Gesicht gerichtet gehabt. Dankend nahm er die Tasse nur an, nahm ganz ohne Milch oder Zucker direkt einen ersten Schluck. "Er ist perfekt.", kam es nur lächelnd aus seinem Mund. Schnell war auch schon ein zweiter Schluck vom Kaffee genommen. Einerseits wärmte das 'schwarze Gold' seinen durch gefrorenen Körper, andererseits vertrieb er auch ein wenig die Müdigkeit nach der Reise. Es gab zwar bessere Methoden um mit den Symptomen einer anstrengenden Reise - und der von überraschend kaltem Wetter - umzugehen, aber die zog er in diesem Moment nicht in Betracht. Zum schlafen gehen war es noch etwas zu früh. Immerhin gab es ja noch einen Geburtstag zu feiern. Und danach musste man ja auch noch Weihnachten feiern. Schwach lachte er bloß und nickte mit dem Kopf als ihm die Blondine versicherte, er habe sie bei nichts weiter gestört. Hätte ja sein können, dass er sie gerade aus dem Bett geschmissen hätte. Oder sie bei sonst etwas..unterbrochen gehabt hätte. Freche Kommentare um sie weiter zu necken ließ er sogar aus. Ihr zu sagen, dass er sich gerne mit ihr wieder ins Bett gelegt hätte wenn er sie gestört hätte, erschien ihm dann doch etwas zu Frech für den Anfang. Immerhin war ja ihr Geburtstag! Und da kam es ja sogar ganz recht, dass sie auch sogleich schon ein neues Thema anschnitt als sie ihm eine Frage stellte. Langsam schritt er mit ihr wieder aus der Küche hinaus in das Wohnzimmer, jedoch setzte er sich noch nicht. Die Ehre sich zuerst zu setzen gebührte schließlich der Gastgeberin. "Es ist alles gut gegangen, ja. Kuraiko hat sich vollständig in ihrer neuen Rolle eingefunden." Schwach lächelte er nur wieder bevor er einen neuen Schluck von der Tasse nahm. Ja, seine kleine Schwester hatte sich nun endgültig in der Rolle als die neue Anführerin des Clans eingefunden. Sie war nun die kleine Fürstin eines großen Reiches. Und auch eine Person, der er sein Vertrauen schenken konnte. Sie wird die Aufgaben mit Bravur meistern können. Bloß hatte er selbst damit nun keinen wirklichen Platz mehr in seiner Heimat. Keine wirkliche Pflicht mehr, welche er zu bringen hatte..
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