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 Das Haus im Park

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Leviathan
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BeitragThema: Das Haus im Park   So 3 Jul 2011 - 15:19

das Eingangsposting lautete :



Das Haus im Park




Hier wohnt: Mathéo Tristam


Auf einer Lichtung am Rande des Stadtparks steht diese schicke Behausung. Äußerlich macht es einen sehr gepflegten Eindruck. Das reine Gelb der Wände steht in einem angenehmen Kontrast zum ruhigen Blau der Dachziegel. Von vorne fällt dem Betrachter sofort die hohe und breite Fensterfront auf, durch welche die Sonne fast das gesamte Haus mit Licht erfüllen kann. Über eine ausschweigende Terrasse neben der Fensterfront gelangt man zur Eingangstür des Hauses. Draußen stehen an schönen Tagen ein runder Tisch und einige Stühle, die zu einem sonnigen Frühstück einladen oder einer von zirpenden Grillen begleitete Soiree.

Das Wohnzimmer ist der erste Raum, in den man tritt und welches mit ca. der Hälfte der Fläche auch der größte Raum des Hauses ist. Hier steht eine lange und tiefe Couch mit Blick auf die Fensterfront. Vor dem Glas steht wiederum ein großer Flachbildfernseher, der jedoch nur selten genutzt wird. Häufiger findet dagegen der flache Couchtisch Verwendung, der zwischen beiden steht. Sitzt man auf der Couch und Blick nach draußen, hat man zu seiner Linken an der Wand eine lange Schrankwand stehen; zur rechten befindet sich die Eingangstür. Hinter der Couch befindet sich auf der Seite der Schrankwand die Tür zum Schlafzimmer. Dieses beherbergt ein großes 2-Mann-Bett, welches auf Silber schimmernden Beinen steht und eine hohe, weiche Matratze besitzt, die ihres Gleichen sucht. Laut Angaben des Besitzers stammt sie vom selben Hersteller, der auch das britische Königshaus beliefert. Direkt neben der Tür und somit gegenüber vom Bett steht bedeckt ein Kleiderschrank die gesamte Wand. Die Türen schweben förmlich zur Seite und geben die etlichen Fächer und Schubläden frei. Da das Bett mit einer Seite an der Wand steht, befindet sich nur auf der von der Tür abgewandten Seite ein Nachttisch. Gegenüber der Tür befinden sich auch die breiten und hohen Fenster des Schlafzimmers.

Neben dem Schlafzimmer gelangt man vom Wohnzimmer ins Bad, welches über weniger Tiefe, aber dafür ausreichend Breite verfügt. Kommt man hinein, stolpert man fast schon in die Badewanne. Neben dieser befinden sich das Waschbecken so wie die Waschmaschine und schmale Schränke. Unter dem Fenster auf der anderen Seite der Badewanne steht zudem der Wäschekorb. Macht man sich lang in der Wanne.
Die Toilette befindet sich in einem eigenen, sehr kleinen Raum neben dem Bad. Ein einzelnes Waschbecken hängt dort auch noch.

Was nun noch fehlt, ist die offene Küche. Dreht man sich sofort nach links, sobald man das Haus betritt, gelangt man zu ihr. Die wichtigsten Dinge wie Arbeitsfläche, Ofen, Waschbecken, Schränke – stehend wie hängend sind dort auf engem Raum zusammengepfercht. Der Kühlschrank wirkt fast schon prunkvoll mit seinem amerikanischen, weinroten Stil und seiner Höhe, welche der Höhe der restlichen Küche gleicht.

Die Decke ist im Übrigen schief, so wie es der Blick von Außerhalb auch schließen lässt. Während die Terrasse über eine verzierte Holzrüstung verfügt, ist auf ihrer Rückseite eine Tür integriert. Über diese gelangt man in den Garten auf der Rückseite des Hauses. Diverse Gemüsesorten lassen sich hier je nach Bedarf des Besitzers anbauen. Ein Apfel- und ein Pflaumenbaum runden das Angebot schließlich ab.




Zuletzt von Leviathan am Fr 4 Mai 2018 - 13:38 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Isalija
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 4 Jul 2018 - 17:21

Ich fühlte mich zwar noch ein bisschen schlecht, weil er mir all die Sachen gab und so weiter, aber... ich wollte ihm ja auch nichts aufdrängen. Und solange er nichts dagegen hatte, war das in Ordnung, richtig? "Vi-vielen Dank. Das ist über aus großzü-zügig von dir." Wenn ich nur wenigstens aufhören würde zu stottern... Bisher hatte er allerdings nicht den Eindruck gemacht, als würde ihn mein nervöser Sprachfehler stören. Ich folgte ihm hinüber in den Wohnbereich, wo ich etwas unschlüssig und unsicher nur im Raum stand, ehe ich ihm zunickte, als er herüber sah. "Ich komme gerne wie-wieder zu Besuch. Was ich bisher gesehen habe ist wirklich schön." Demonstrativ sah ich hinüber zum Fenster, das einen guten Blick hinaus in den Park ermöglichte.
Als er fragte, ob ich lieber Kaffee trank, schüttelte ich langsam den Kopf, ehe ich inne hielt. "Ich habe ihn noch n-nie probiert.", gab ich zu, "Aber Milch reicht mir vollkommen. Oder einfaches Wasser." Ich lehnte mich an die Couch und sah hinab auf meine Gitarre, ehe ich sie anhob und ein paar Akkorde spielte. Seine nächsten Worte ließen mich dann fast schon erschrocken zu ihm aufschauen. "De-de-denkst du, die würden das tun?", fragte ich aufgeregt, "Mich ei-einfach st-st-st-" Es schien ein bisschen, als würde mein Mund nicht weiter als über diese beiden Buchstaben hinweg zu kommen, weshalb ich verlegen den Mund davor schob und mich räusperte. Das war wie ein Teufelskreis. Ich stotterte, weil ich verlegen war und weil ich stotterte wurde ich noch verlegener. Ich war mir sicher auch noch rot geworden zu sein. Wie peinlich...

















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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Sa 11 Aug 2018 - 15:21

Nachdem ich mit meinem Helden noch ein wenig über banale Dinge wie das Wetter geplaudert hatte, entschied ich mich, dass es in der Tat besser wäre nochmal zum Wohnheim zurück zu gehen. Ich konnte ja später nochmal wiederkommen um meine Wäsche abzuholen. Ich hoffe bloß, dass er... Also, er... Mit einem Seufzen gestand ich mir selbst ein, dass er früher oder später sehen würde, dass meine Unterwäsche mit in der Maschine lag. Immerhin würde er sie aufhängen, richtig? Aber den Gedanken schob ich wieder von mir. Nachdem ich das weitere Vorgehen mit ihm besprochen hatte, schnappte ich mir meine Gitarre und machte mich auf den Weg zurück zum Wohnheim.

tbc:Stadtzentrum

















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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mo 17 Sep 2018 - 17:51

Mit einem beinahe grunzenden Geräusch begleitet schnappte der junge Tristam ruckartig nach Luft. Es hatte ihn ins Land der Träume gezerrt und mitten am Abend, während draußen die Lampen am Wegesrand schon strahlten, erst wieder losgelassen. Sich träge die Augen reibend richtete er seinen Oberkörper von der bequemen Couch auf und blickte sich suchend um. Niemand war da.
Es lagen schon mehrere Stunden zwischen dem Besuch von Isalija, wollte man ihn so nennen, und dem Erwachen des Tristams. Nicht vergessen hatte er die Waschmaschine, welche noch lief, als seine Mitschülerin gegangen war. Mathéo hatte ihr versichert, sich um ihre Sachen zu kümmern, sodass sie nicht extra warten musste. Das Angebot dankend annehmend wirkte sie zwar dennoch unsicher, schien ihm aber zu vertrauen. Einen Grund für Zweifel gab es nach Auffassung des Tristams aber auch nicht. Er hatte nicht vor, ihre Sachen zu plündern und für sich zu beanspruchend. Ihre Körpergröße in Erinnerung behaltend sollte klar sein, dass er dafür zu groß war.
Allerdings bedeutete dies nicht, dass er allein auf sein Augenmaß gesetzt hatte, um zu dieser Überzeugung zu kommen. Nachdem die Maschine ihren Auftrag erfüllt hatte und Mathéo die gesamte Wäsche in einen Korb geworfen hatte, war er mit dieser hinters Haus gewandert, wo ein Wäscheständer - in manchen Regionen auch Wäschehexe genannt, stand und nur darauf wartete, mit nassen Klamotten vollgeklatscht zu werden. Beim Aufhängen kamen dem Tristam schließlich zwei sei - für ihn - unübliche Kleidungsstücke in die Hände. Isalja hatte tatsächlich alles in die Wäsche gegeben, was sie angehabt hatte; und damit war wirklich alles gemeint. Nicht anders wäre Mathéo zu der Gelegenheit gekommen, kleine, viel zu kleine Unterhöschen aufzuhängen. Zugegebenermaßen: Es war nur eine. Aber allein diese in Händen zu halten, schenkte ihm ein unangenehmes Gefühl. Etwas verloren hatte er sich umgeschaut, ob ihn jemand beobachtete. Sollte ja niemand denken, er wäre ein kleiner Perversling, der seinen Mitschülern die Unterwäsche klaute, um sie dann bei sich im Schubfach für einsame Stunden zu bunkern. Als Mathéo sicher sein konnte, dass ihn niemand beobachtete, ließ er sich den Spaß nicht nehmen, die Größe des Höschens zu testen. Freilich sprang er nicht hinein und dehnte es mit seinem breiten Hintern zum Entsetzen. Er hielt es lediglich vor seine Hüfte und betrachtete, wie viel noch fehlte, bis es ihm theoretisch gepasst hätte. Wenig war’s nicht.
Um neugierige Blicke seiner nicht vorhandenen Nachbarn zu vermeiden, hing er das Höschen zwischen zwei seiner Hemden auf. Glücklicherweise war in dem Versteck noch mehr Platz, denn zur Unterwäsche eines Mädchens gehörte bekanntlich noch ein Oberteil. Besagtes Stück Stoff, denn als mehr konnte man es kaum bezeichnen, wurde ganz schnell aufgehangen, ehe er auf den Gedanken kam, auch dieses anzuprobieren - wenn auch nur oberflächlich. Mathéo konnte es sich nicht erklären, aber er wollte stark davon ausgehen, dass es lustig war, mit einem BH durch die Gegend zu laufen. Levi hätte sicher keine zwei Sekunden darüber nachgedacht und wäre mit Isalijas Wäsche durch die Weltgeschichte gerast. Und wenn er ihr Höschen nicht an den Hintern bekommen hätte, hätte er es sich mindestens über den Kopf gezogen. Nichts anderes sah ihm ähnlich.
Ein Schmunzeln verkneifend hing der Dämon auch den Rest seiner Wäsche und der von Isalija auf.

Nach der kleinen Hausarbeitseinheit hatte sich Mathéo weiterhin im Garten aufgehalten. Wie nicht selten zuvor hatte er sich eine seiner Waffen geschnappt und war seine gewohnten Übungsabläufe durchgegangen. Das Wiederholen der Bewegungen festigte die Disziplin seine Abläufe und war zugleich ein sehr gutes körperliches Training. Vor allem mit seiner Lanze ging er dieser Ertüchtigung gerne nach.
Danach war er kurz unter die Dusche gesprungen und hatte es sich auf der Couch bequem gemacht. Was dann als nächstes passierte, ist ebenfalls Geschichte.
Neu ist nur, dass er es geschafft hatte, noch am Abend aufzuwachen. Sein Blick auf das Handy verriet ihm, dass es kurz nach acht Uhr war. Recht spontan öffnete er den Messenger und suchte sich Levi raus, dem er eine kurze Nachricht tippte. Eher abwesend als bewusst tat er dies und dachte gar nicht großartig über die Folgen nach, sollte der Engel sich melden. Dabei würde wohl auch ein Mathéo, der bei vollem Bewusstsein sein, es begrüßen, wenn er nun noch eine Beschäftigung fand. Sich einfach wieder hinlegen konnte er nicht, dafür wurde er nach wenigen Minuten zu munter.

Leider war sein Klassenkamerad gerade nicht der Schnellste, was das Antworten anbelangte. Länger warten wollte Mathéo allerdings auch noch, denn irgendwie hatte ihn die Tarantel des Tatendranges gebissen. Er dachte über seine Möglichkeiten nach, also was sich anbot, wenn man Sonntagabends auf der Couch saß und nichts mit sich anzufangen wusste. Zu seinem Leidwesen kannte sich Mathéo immer noch nicht gut genug auf Isola aus, um zu wissen, wo er jetzt noch gute Unterhaltung fand. Die einfachsten Optionen waren vermutlich, entweder durch die Innenstadt zu latschen oder im Wohnheim durch die Gänge zu eiern und dem erstbesten an den Kragen zu springen. Ein Blick durch die breite Fensterfront seines Hauses ließ ihn auch kurz darüber schwelgen, bei Julia vorbeizuschauen. Allerdings wäre das wohl arg auffällig und sehr seltsam, wenn er als Schüler das bei ihr als Direktorin tat. Wieder blickte er fragend auf sein Handy. Levi hatte nicht geschrieben; Julia aber auch nicht. Vielleicht hatte sie seine Nummer auf dem Stift, welchen er ihr quasi untergejubelt hatte, noch nicht bemerkt. Oder sie hatte die Nummer bemerkt, wollte ihm aber nicht schreiben. Nicht zu wissen, woran es lag, konnte ziemlich grausam sein. Dafür dass Mathéo sonst ein geduldiger Dämon sein konnte, fühlte er sich gerade überraschend gestresst - und das mochte er absolut nicht.

Was tat man, wenn man den Kopf freibekommen wollte? Natürlich, man ging eine Runde Joggen im Park. Ein Glücklicher war man, hatte man besagten Park direkt vor der Haustür. Mathéo brauchte also nur ein Mal blankziehen, seine Laufhose und ein Shirt drüberzuziehen und dann hüpfend auf einem Bein den Fuß des jeweils anderen mit einem Laufschuh zu besohlen. Hatte er das erstmal geschafft, standen ihm die finsteren Waldwege offen. Der Helligkeitsunterschied zu tagsüber wurde ihm auch erst wirklich bewusst, da stand er schon auf seiner Terrasse und blickte in die Finsternis hinein. Die einzelnen Laternen wirkten dabei weniger wie Hoffnungsspender und mehr wie verlorene Inseln im weiten, schwarzen Ozean. Doch sie würden dem Dämon reichen, nicht vom rechten Weg abzukommen.










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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 10 Okt 2018 - 19:47

cf: Wohnheim ~ Partykeller

Meine erste Idee war ja in mein Zimmer zu gehen, mich umzuziehen und dann ins Bett zu legen, in der Hoffnung, dass dieses komische Gefühl möglichst schnell nachließ. Ich war auch immerhin bis zum Umziehen gekommen, bis ich bemerkt hatte, dass ich keine Unterwäsche hatte. Glücklicherweise war ich allein im Zimmer, weshalb das niemand gesehen hatte. Und da ich auf keinen Fall ohne Unterwäsche und - mit einem Blick auf meine Schuluniform - in einem Rock zur Schule gehen konnte - also, wollte -, entschloss ich prompt mit verwirrtem Kopf, dass es das beste wäre, einfach alles einzupacken - Schulsachen, das neue Handy mit Ladekabeldings und Schuluniform - und wieder zu Mathéo ging. Paranoid wie ich war zog ich mir sogar den Gurt meiner Gitarre über den Oberkörper. Ich wollte mein Schmuckstück nur ungern in der Gegenwart fremder lassen, wenn ich sehr weit weg war.
Nachdem ich also den ganzen Kram eingepackt hatte, machte ich mich auf wieder zurück in den Park zu gehen, wo ich das Gefühl hatte ewig im Kreis zu laufen, weil es nachts so ganz anders aussah als tagsüber. Und als ich endlich, endlich, das gewünschte Ziel erreichte, taumelte ich bereits ein wenig und hatte neben der ohnehin schon bestehenden Schramme aus der Stadt am Knie auch noch ein paar frische Kratzer, weil ich das ein oder andere Mal gestolpert war.
Mit etwas mulmigem Gefühl im Bauch blieb ich vor der Tür des hübsches aber auch wirklich hübschen Hauses stehen und klopfte, wobei ich mich mit einem Arm am Rahmen abstützen musste, weil sich wieder alles ein wenig drehte. Allerdings passierte nichts weiter. "Mer'würdich.", murmelte ich mit seltsam schwerer Zunge und klopfte nochmal. "Dasz... is' doch dasz Hausz von'em Szauberer." Da war ich mir ganz sicher. Prüfend schnupperte ich ein wenig, ehe ich mir selbst zunickte und prompt gegen die Wand kippte. "Riech' denitif nach... Uhm... Helt." Genau. So war's. Also... schlief er entweder schon, oder er war nicht da. Keine der beiden Optionen waren sonderlich gut.

















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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 10 Okt 2018 - 20:41

Am Ende war er wohl länger unterwegs gewesen, als er es zuerst vermutet hätte. Die Jagd von einer Straßenlaterne zur nächsten hatte fast etwas spannendes gehabt, musste Mathéo doch jedes Mal darauf achten, ob sich zwischen den Lichtkegeln ein Steinchen versteckte, welches ihn zum Stolpern anregen wollte. Glücklicherweise hatte jemand die Wege im Park von derartigen Hindernissen befreit und so konnte der Dämon seine nächtlich Jogging-Tour problemfrei beenden. Zwischendurch war sogar Zeit für ein Päuschen gewesen, welches er jedoch nur für seinen Freund Levi eingerichtet hatte. Das Handy in der Tasche und mit den Ohrsteckern per Blauzahnverbindung verbunden, hatte ihm ein kurzer Signalton mitgeteilt, dass er eine Nachricht erhalten hatte. Viel kam beim folgenden Austausch nicht zu stande. Irgendwann blieben die Antworten des Nephilim sogar aus, weshalb Mathéo seufzend das Handy wieder zurück in die Tasche stopfte und zurück zu seinem Häuschen joggte.
Wieder ging es von Lichtkegel zu Lichtkegel, ohne dabei die schwärmenden Insekten einzufangen. Am Rande der Finsternis tummelten sich die brunftigen Glühwürmchen, mochte man meinen. Das Zirpen der Grillen gesellte sich harmonisch hinzu. Fast schon romantisch, fand der Tristam; ließ den Gedanken allerdings auch einsam zurück. Für romantische Einsamkeit hatte er grad wenig übrig. Maximal auf der heimischen Couch würde er sich dieser hingeben, insofern noch Zeit war nach der Dusche. Mit Augenringen zum Unterricht zu erscheinen, war zwar ein Standard unter den jungen Menschen, den rothaarigen Dämon reizte es jedoch nicht.

Als sein trautes Heim endlich zwischen den Laternen auftauchte, spürte Mathéo bereits die Wärme in seinem Körper wiederkehrend. Er freute sich sehr darauf.
Doch wer hätte gedacht, wen Mathéo vor seinem Heim auffinden würde. Ohne auch nur die leiseste Erwartung mitzubringen, während er nochmal an seiner Augenklappe zupfte, die gerade besonders fest saß, damit sie beim Laufen nicht verrutschen konnte, fiel dem Tristam eine Gestalt vor seiner Haustür auf. Schnell wurde klar, dass er die Gestalt sogar einem Namen zuordnen konnte: Es war die kleine Isalija. Miezi, ergänzte er gedanklich.
Statt nun aber zu ihr hinzugehen, nahm Mathéo nur den ersten Schritt auf seine Terrasse und begann, seine Beine zu dehnen.
»Schönen guten Abend, die Dame.« Mathéo merkte, dass er gar nicht weiter darüber nachgedacht hatte, dass Isa an seiner Hauswand lehnte, als würde sie ohne den Boden küssen, weil ihr die Kraft in den Beinen fehlte. »So müde, dass die Wand zum Bett wird?«, fragte er sie neckend, blieb aber dabei, sich zu dehnen und nicht näher zu ihr herüber zu kommen.
Ein paar Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Der erste war, dass Isa ihre Wäsche abholen wollte. Der zweite war, dass sie das auch am nächsten Tag hätte tun können. Der dritte fragte daher, warum sie es so eilig hatte; und der vierte wollte wissen, warum zur Hölle sie so lasch an der Wand hing.










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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 10 Okt 2018 - 21:05

Ein kleiner Schwarm Endorphine breitete sich in meinem Körper aus, als ich die bekannte Stimme meines Helden, alias Zauberers vernahm. Mit einem leisen Murren drehte ich mich um, blieb aber an die Wand gelehnt. "Ma... Mh... Ma..." Wie war noch gleich sein Name? "Main Helt!" Genau! Das war's! "Du bis' main Helt!" Ich streckte die Arme aus, als wolle ich ihn umarmen, wirkte dabei wahrscheinlich ein bisschen wie ein Kind, das auf den Arm genommen werden wollte. Dann wagte ich tatsächlich den Fehler mich von der Wand zu lösen und fiel regelrecht auf den Rothaarigen. Da fehlt ja der Boden! "'schuldige.", murmelte ich, hielt mich aber weiter an ihm fest. Die Gitarre hatte ich zum Glück neben der Tür abgelegt. "Mir is' so komisch."
Fast schon von selbst bewegten sich meine Nasenflügel, als mir sein Duft in die Nase stieg. Salzig. Und als wenn die Katze in mir die Überhand genommen hätte, begann ich prompt an dem Hals meines Helden zu knabbern. "Lecker.", nuschelte ich vor mich hin. Salzig. Definitiv salzig. Dann besann ich mich aber, dass ich ja nicht ohne Grund hier war und räusperte mich. "Also... Du hass' noch meine..." Etwas verwirrt wedelte ich mit dem Zeigefinger in meine Richtung. "Uhm... Was man drun'er trächt. Das brauch'ich für morg'n. Und... 's is' schpät." Ich verzog etwas leidend das Gesicht. "Und mir is' schwinlich." Mit den Worten lehnte ich die Wange an seine Schulter und schloss die Augen. Aber wirklich besser wurde mir nicht.

















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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 10 Okt 2018 - 21:51


Oooh weeeeeh …

Das anfängliche Stammeln war noch weniger verdächtig, doch als ihm bewusst wurde, dass sie versuchte, ihn anzureden und wie sie dabei kläglich scheiterte - glaubte Mathéo zumindest - wurde ihm klar, dass er es mit einer an- oder gar betrunkenen Isalija zu tun hatte. Ein Augenblinzeln später fiel ihm auch wieder eine von Levis Nachrichten ein, in der von einer Party die Rede war. Zwar hatte sich Levi nicht zu dieser gesellt, doch schien Isa direkt von dort zu stammen. Und in dem Zustand hatte sie sich bis hierher geschleppt. Ein Wunder, dass das geklappt hatte.
Hastig überkam den Dämon ein mulmig kaltes Gefühl und spürte es seinen Rücken hinuntersausen. Statt hier vor seiner Tür zu schaukeln, hätte sie grad auch in einem Bushäuschen liegen können. Oh, Isa … In Gedanken tadelnd, wollte er seine Dehnübungen beenden und zu ihr gehen, um sie zu stützen. Doch da stieß sich das Katzenmädchen bereits vom Haus ab und warf sich förmlich dem Tristam entgegen. Ein schneller Schritt des Dämons nach vorne verhinderte, dass Isa den Terrassenboden küsste.
Isalijas unvollständige Entschuldigung entlockte ihm ein Schmunzeln. Man sollte sich sicherlich nicht über Betrunkene lustig machen, aber irgendwie war sie schon süß. Vor allem aber war sie ganz anders als sonst. Das merkte der Tristam spätestens, als er auch ihre kleinen Fänge an seinem Hals spürte. Die Situation wurde nicht besser, als sie ihn sogar noch als lecker bezeichnete. Normalerweise war das der Moment, wo das Mädel vehement versuchte, den Kerl zu verführen. Bei Isa war sich Mathéo jedoch nicht so sicher und gab erst mal nur ein überraschtes »Äh« von sich.
Mathéo dachte darüber nach, was er am Besten mit ihr anstellte. Zurück ins Wohnheim konnte er sie nicht schicken. Sie bis dorthin zu begleiten würde sicherlich auch kein leichtes Unterfangen sein. Daher entschloss er sich, sie kurzerhand zu sich ins Haus zu nehmen. Die letzte Nacht hatte sie bereits bei ihm verbracht, da schadete eine weitere nicht. Mathéo musste nur aufpassen, dass er ihre Trunkenheit optimal behandelte. Leider verfügte er über keine Hausmanntipps. Das rächte sich nun.

Isalija begann plötzlich, mit dem Finger vor ihrem Körper herumzufummeln. Zwar stockend und mit ausreichend Lücken, die gefüllt werden wollten, aber erfolgreich erzählte sie von der Wäsche, welche sie abholen wollte. Wieder wunderte sich Mathéo, warum sie es so eilig hatte. Einzige Erklärung wäre für ihn, dass sie nur den einen Satz besaß, was wiederum sehr seltsam war. Gerade bei einem Mädchen hätte er volle Koffer und Schränke erwartet.
»Du kriegst deine Sachen morgen, okay?«, schlug er ihr vor und neigte den Kopf zur Seite, um möglichst grade in ihre dösigen Augen zu blicken. Isa lehnte sich immer mehr an ihn und schloss dabei ihre Lider. Immer schwerer klebte sie dadurch an ihm und drohte plötzlich, hinab zu rutschen. Ehe dies jedoch passieren konnte, langte er mit der linken Hand unter ihre Kniekehle, während seine rechte Hand von einer Schulter zur anderen huschte und das Mädchen dort festhielt. Ein schneller Schwung folgte und schon hatte Mathéo seine Besucherin hochgehoben: hielt sie vor sich wie der Bräutigam seine Braut. »Ich hätte zwar nicht gedacht, so schnell jemanden über meine Türschwelle zu tragen, aber … hier bin ich!« Mehr zu sich selbst redend als zu Isa, da diese ja in seinen Armen murmelte, drückte der Dämon mit seinem Ellenbogen die Türklinke runter und schob die Pforte mit seinem Hintern auf. Eine leichte Wärme kam ihm entgegen, die nur deshalb auffiel, weil der Park bereits abgekühlt war.

»Wohin mit dir?«, wandte er sich erneut mehr an sich als an irgendwen anders. Sein Blick schweifte durch den Raum und blieb schließlich an der Couch hängen. »Gute Idee«, lobte er sich selbst und trug Isa vorsichtig hinüber zur Couch. Auf dem tiefen, weichen Polster ließ er sie dann auch nieder, achtete dabei, dass ihr Kopf sofort auf der Lehne lag und nicht herunter baumeln konnte.
Einen Seufzer konnte er danach nicht vermeiden und schaute etwas kritisch auf Isalija herab wie ein Bildhauer, der mit seiner Skulptur noch nicht ganz zufrieden war. »Wohl etwas zu tief ins Glas geschaut, was?«










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Isalija
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 10 Okt 2018 - 22:23

Der überraschende Laut, den er von sich gegeben hatte, als ich ihn anknabberte, ging irgendwie an mir vorbei. Ganz so, als wolle mein verwirrtes Hirn mir sagen: Ach, der bemerkt das schon nicht. Demnach konnte er doch sicher auch nicht hören, was ich da murmelte, nicht wahr? - Dass dem natürlich nicht so war, ging an mir vorbei wie das Geräusch. Aber in meinem Zustand hätte es mir wahrscheinlich nicht einmal viel ausgemacht. Dafür war ich recht zufrieden, dass er sagte, ich bekäme meine Sachen morgen. Als er mich dann auch hoch hochhob, schob ich die Arme um seinen Hals, um mich besser festzuhalten und gab ein begeistertes Mihihi von mir.
"Aba vor der Schule.", merkte ich an und hob ermahnend den Finger, fuchtelte einen Moment vor seiner Nase damit herum, ehe mir selbst von dem Anblick des hin und her gleitenden Fingers schwindliger wurde als eh schon. "Ich kann ja nich' einfach... Ohne... Uhm... du weisz schon. Nai, das kann'ich nich'." Bekräftigend musste ich auch noch unbedingt den Kopf schütteln, stöhnte dann aber leise auf und drückte das Gesicht wieder an seine Schulter. Alles dreht sich... Seine nächsten Bemerkung hörte ich dann jedenfalls ziemlich deutlich. "Tut man das nich' eig'lich wenn... wenn... szwei sich lieben?" Angestrengt zog ich die Brauen zusammen und schaute zu ihm auf, während ich nachdachte. "Oda bring'ich da was durch'nander?"
Im Haus war es angenehm warm und ich schauderte wohlig, kuschelte mich sogar ein wenig an ihn - nur um dann auf die Couch gelegt zu werden. Auf eine super mega weiche Couch. Und ich fand, es war eine echt tolle Idee mich weiter an ihm festzuhalten. Dann fiel ich immerhin nicht runter! "Szu tief'ns Glas?", hakte ich verwirrt nach, "So tief sin' die doch gar'nich'." Immerhin war das Glas, das Matt mir gegeben hatte nur... also... Wie groß war das überhaupt? "Aba ich'ab sowas gans komisches ge... mh... trinkt!" Ich seufzte schwer. "Ich dachte, das wär' Wassa." Nachdenklich rieb ich einen Moment die Zunge an meinen Gaumen. "Has'u etwas Wassa?"

















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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 10 Okt 2018 - 22:47


»Wasser?«, sprach er das Wort deutlich besser aus als Isalija. Und eigentlich hätte er gar nicht über eine Antwort nachdenken brauchen, doch er tat es trotzdem. Schnell fiel ihm ein, dass er im Küchenschrank seinen Wasserkasten stehen hatte.
»Kommt sofort!«, beantwortete er daher Isas Anfrage und wollte schon loseilen, als er doch nochmal innehielt und mit leicht zusammengekniffenen Augen zu dem Mädchen hinabschaute. Sein Zeigefinger zeigte auf sie und nagelte sie förmlich an Ort und Stelle fest. »Nicht runterfallen, bis ich wieder da bin, verstanden?« Ein mahnender Ton reichte hoffentlich, damit sie gehorchte. Zwar wollte er nicht glauben, dass sie vor Trunkenheit von der Couch rollte, doch sie sollte auch nicht auf die Idee kommen, ihm zu folgen.

Als Mathéo dann vor dem Küchenschrank stand, musste er sich hinabbeugen, um hinter einer der unteren Türen in einen Kasten zu packen und eine durchsichtige Glasflasche herauszuziehen. Ob da Flüssigkeit drin war, erkannte man auf den ersten Anhieb nicht. Erst der Blick kurz unter den Deckel zeigte den schwappenden Inhalt. Und wenn es kein Wodka war, dann konnte es nur noch Wasser sein. Wasser, hm. Mathéo erinnerte sich daran, dass man Alkoholleichen viel Wasser zum Trinken geben sollte. Brot sollte man denen wohl auch in den Mund stopfen. Hab’ ich irgendwo Brot? Tatsächlich hatte er noch Brötchen im Brotkasten. Die waren gut eingepackt und sollten noch einigermaßen frisch sein.
Mit der Flasche in der einen Hand prüfte er mit der anderen, wie gut sich die Brötchen zusammendrücken ließen … ohne Probleme. Also holte er hoffnungsvoll eines heraus und behielt es in der anderen Hand.

Auf dem Weg zurück zur Couch - welcher wirklich nicht lang war - dachte Mathéo kurz an Isalijas Gefasel, als er sie auf die Couch gebracht hatte. Scheinbar hatte sie plötzlich ein Hochzeitsbild vor Augen und murmelte etwas von, dass so was normalerweise nur Leute taten, die sich liebten. Darüber musste der Tristam etwas schmunzeln. Als wenn eine Trageweise nur bestimmten Leuten vorenthalten war. Ich glaubte kaum, dass es so war und dachte sich fortan nichts weiter dabei. Isalija würde vermutlich eh den Großteil am nächsten Tag vergessen haben.
Zurück bei der Couch stellte er die Flasche auf dem Beistelltisch ab und legte dorthin auch das Brötchen. Für ein Glas musste er sich nicht weit bewegen. Der Schrank mit den Gläsern stand direkt hinter ihm. Von dort nahm er sich eines und öffnete die Flasche. »Gibt gleich was«, redete er beruhigend auf Isalija ein - unabhängig davon ob sie überhaupt ungeduldig war oder nicht.
Als das Gefäß dann schließlich voll war, wollte er es dem Mädchen direkt reichen, doch da tingelten bereits seine Dämonensinne. Ob er ihr zutrauen sollte, alleine das Glas zu halten und zu trinken, ohne die Hälfte über sich und der Couch zu verteilen? Zugegeben: Bei einem weißen Shirt würde es nicht schlimm sein, begoss sie sich. Ihre Unterwäsche hatte er bei sich hinterm Haus auf der Leine. Man würde also … hmmm … das war jetzt eine ziemlich schwere Frage: Was sollte er tun? Höflich und ihr beim Trinken helfen oder hinterhältig und die Option offenhalten, dass sie sich bekippte?
Vater würde ihn vermutlich auslachen, aber Mathéo konnte sich einfach nicht zum Besseren überwinden. »Hier, bitte«, sagte er und reichte Isalija das Glas. »Aber … pass auf.« Nur schwer kamen ihm die Worte über die Lippen. Er wollte wenigstens so tun, als hätte er anständige Gedanken.










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Isalija
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 10 Okt 2018 - 23:15

Mit einem ziemlich glücklichen Lächeln nahm ich zur Kenntnis, dass mein Held mir Wasser bringen würde. Natürlich musste ich ihn aber loslassen, damit er mir das Wasser holen konnte. Im nächsten Moment - so fühlte es sich zumindest für mich an - hielt er mir bereits seinen Zeigefinger hin und ich dachte einen Moment darüber nach ihn zu ergreifen. Aber da sagte er auch schon ermahnend, dass ich nicht runterfallen sollte. "Verschand'n.", entgegnete ich und versuchte mich sogar an einer Salutation und pickte mir dabei beinahe ins Auge.
Statt ihm zu folgen, machte ich mir die Mühe mich etwas aufzusetzen, um ihm hinterher zu schauen. Allerdings ließ ich dann den Blick etwas schweifen und zog schließlich die Brauen zusammen. Wo ist meine Gitarre? Ich bin mir sicher, dass ich sie mitgenommen habe. Die Tasche mit meinem Zeug - Schuluniform, Handy, Ladedings, Schulsachen - war bestimmt auch bei ihr. Ich hatte die doch nicht verloren, als ich im Park im Kreis gelaufen war?
Als mein Held mit einer Flasche und einem Brötchen wiederkam, bemerkte ich, dass ich plötzlich Wahnsinnshunger hatte und biss mir leicht auf die Unterlippe, während ich das Gebäck anschaute. Und die Flasche. Das ist doch wirklich Wasser, oder? "N-hm.", machte ich geduldig, als der Zauberer mir versicherte, ich bekäme gleich etwas. "Has'u meine Jitarre geseh'n?", fragte ich dann zögerlich, lächelte aber fröhlich auf, als er mir ein Glas mit dem Wasser füllte. "Danke.", trällerte ich erfreut und nickte vehement, als er sagte ich solle aufpassen und mir das Glas reichte. "Ayeye.", entgegnete ich, ergriff vorsichtig das Glas mit beiden Händen und trank ausgiebig davon - löste aber die Lippen davon ehe ich es wieder gerade gekippt hatte. Prompt floss das Wasser nicht nur über Kinn und Hals, sondern auf auf mein Schlüsselbein, den Kragen des Shirts und machte es sich auch ein paar Zentimeter tiefer in dem Stoff gemütlich. "Oh.", machte ich bestürzt und schaute an mir herab, ehe ich traurig zu meinem Helden aufsah. Den Tränen nahe. "Ich'ab gepitschert. Das... das tu'mir leid." Ich schaute wieder an mir herunter, zog die Nase hoch und sah dann schließlich zum Couchtisch, um zu überlegen, ob ich es schaffte das Glas dort abzustellen.
Immerhin hatte ich aufgepasst! Es war mir nicht runtergefallen.

















Isalija "spricht",
denkt und handelt.


Zuletzt von Isalija am Do 11 Okt 2018 - 0:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Das Haus im Park

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