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 Das Haus im Park

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Leviathan
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BeitragThema: Das Haus im Park   So 3 Jul 2011 - 15:19

das Eingangsposting lautete :



Das Haus im Park




Hier wohnt: Mathéo Tristam


Auf einer Lichtung am Rande des Stadtparks steht diese schicke Behausung. Äußerlich macht es einen sehr gepflegten Eindruck. Das reine Gelb der Wände steht in einem angenehmen Kontrast zum ruhigen Blau der Dachziegel. Von vorne fällt dem Betrachter sofort die hohe und breite Fensterfront auf, durch welche die Sonne fast das gesamte Haus mit Licht erfüllen kann. Über eine ausschweigende Terrasse neben der Fensterfront gelangt man zur Eingangstür des Hauses. Draußen stehen an schönen Tagen ein runder Tisch und einige Stühle, die zu einem sonnigen Frühstück einladen oder einer von zirpenden Grillen begleitete Soiree.

Das Wohnzimmer ist der erste Raum, in den man tritt und welches mit ca. der Hälfte der Fläche auch der größte Raum des Hauses ist. Hier steht eine lange und tiefe Couch mit Blick auf die Fensterfront. Vor dem Glas steht wiederum ein großer Flachbildfernseher, der jedoch nur selten genutzt wird. Häufiger findet dagegen der flache Couchtisch Verwendung, der zwischen beiden steht. Sitzt man auf der Couch und Blick nach draußen, hat man zu seiner Linken an der Wand eine lange Schrankwand stehen; zur rechten befindet sich die Eingangstür. Hinter der Couch befindet sich auf der Seite der Schrankwand die Tür zum Schlafzimmer. Dieses beherbergt ein großes 2-Mann-Bett, welches auf Silber schimmernden Beinen steht und eine hohe, weiche Matratze besitzt, die ihres Gleichen sucht. Laut Angaben des Besitzers stammt sie vom selben Hersteller, der auch das britische Königshaus beliefert. Direkt neben der Tür und somit gegenüber vom Bett steht bedeckt ein Kleiderschrank die gesamte Wand. Die Türen schweben förmlich zur Seite und geben die etlichen Fächer und Schubläden frei. Da das Bett mit einer Seite an der Wand steht, befindet sich nur auf der von der Tür abgewandten Seite ein Nachttisch. Gegenüber der Tür befinden sich auch die breiten und hohen Fenster des Schlafzimmers.

Neben dem Schlafzimmer gelangt man vom Wohnzimmer ins Bad, welches über weniger Tiefe, aber dafür ausreichend Breite verfügt. Kommt man hinein, stolpert man fast schon in die Badewanne. Neben dieser befinden sich das Waschbecken so wie die Waschmaschine und schmale Schränke. Unter dem Fenster auf der anderen Seite der Badewanne steht zudem der Wäschekorb. Macht man sich lang in der Wanne.
Die Toilette befindet sich in einem eigenen, sehr kleinen Raum neben dem Bad. Ein einzelnes Waschbecken hängt dort auch noch.

Was nun noch fehlt, ist die offene Küche. Dreht man sich sofort nach links, sobald man das Haus betritt, gelangt man zu ihr. Die wichtigsten Dinge wie Arbeitsfläche, Ofen, Waschbecken, Schränke – stehend wie hängend sind dort auf engem Raum zusammengepfercht. Der Kühlschrank wirkt fast schon prunkvoll mit seinem amerikanischen, weinroten Stil und seiner Höhe, welche der Höhe der restlichen Küche gleicht.

Die Decke ist im Übrigen schief, so wie es der Blick von Außerhalb auch schließen lässt. Während die Terrasse über eine verzierte Holzrüstung verfügt, ist auf ihrer Rückseite eine Tür integriert. Über diese gelangt man in den Garten auf der Rückseite des Hauses. Diverse Gemüsesorten lassen sich hier je nach Bedarf des Besitzers anbauen. Ein Apfel- und ein Pflaumenbaum runden das Angebot schließlich ab.




Zuletzt von Leviathan am Fr 4 Mai 2018 - 13:38 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 22:55

Sie hatte keinen Humor? Das hatte ihr wohl noch niemals jemand gesagt. Eher im Gegenteil. Aber auf solche Art von Witzen war sie eben nicht gut zu sprechen. Trotzdem fühlte sie sich nun irgendwie mies. Die Stimmung war abgesunken, das merkte sie und sie war schuld. Aber was konnte sie jetzt noch dagegen tun? Er meinte, dass es doch besser wäre, den Bogen holen zu gehen und stand bereits auf. Velia aber blieb auf dem Boden sitzen. "Tut mir leid, dass ich's nicht kapiert hab. Nur...keine Ahnung." sagte sie, als er sich streckte. Gab es überhaupt etwas, wofür sie sich entschuldigen musste? Für Velia schon. Nur hatte sie keine wirkliche Begründung. Aber brauchte man die denn unbedingt? Der folgende Vorschlag von Mathéo sagte ihr sehr zu. Scheinbar schien er sich wirklich Gedanken über ihre Hobbys zu machen, was ja auch nicht gerade oft vorkam. Meistens fragte man ja nur, um etwas zum Erzählen zu haben. Allerdings schien das bei Mathéo bei Weitem nicht der Fall zu sein. "Wenn du magst, gerne." sagte sie lächelnd und beobachtete ihn dabei, wie er zum Fenste ging und die Gardinen bei Seite schob. Sofort wurde der Raum um einiges heller; wie auch Mathéo genoss sie für einen kurzen Augenblick die Strahlen der Sonne und schloss die Augen. Hoffentlich war er ihr nicht allzu böse. Als sie dann etwas gefragt wurde, öffnete sie die Augen wieder und sah zu ihm. "Tennis. Und Fußball, auch wenn das für ein Mädchen vielleicht nicht gerade gewöhnlich sein mag." meinte sie lächelnd. Wobei es ja auch Frauenfußballmannschaften gab. Also so ungewöhnlich war es dann ja doch nicht. Nur in ihrem Heimatort hatte es kaum ein Mädchen gegeben, das sich an Fußball erfreut hätte. Velia war da die Einzige gewesen. Immer hatte sie mit Jungen spielen müssen. Doch das war ihr recht egal gewesen. Meistens hatte sie sogar gewonnen, auch wenn das immer jeden ziemlich geärgert hatte. "Magst du auch Sport?" fragte sie ihn dann einfach; dass Jungen sportbegeistert waren, war meist sogar wahrscheinlich als es bei Mädchen der Fall war. Wobei es sicher auch viele weibliche Sportler gab. Im Grunde konnte man da also gar keine wirkliche Trennung vornehmen.
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 23:55

Irgendwie war das grotesk, dass sich Velia jetzt auch noch dafür entschuldigte, den Witz nicht ganz verstanden zu haben. Fast sogar fühlte sich Mathéo schlecht – aber auch nur fast. Der Moment hatte auch etwas komisches, was ihn unweigerlich grinsen ließ. Hätte er sich nicht unter Kontrolle, hätte er sogar gelacht – aber dann wäre Velia wohl total verwirrt gewesen und das konnte er ihr nicht antun. Sah sie doch so hilflos aus, wie sie ohne jegliches Verständnis am Boden hockte. Der Themenwechsel zum Sport schien wahre Wunder bei ihr zu bewirken. Als wäre nichts gewesen, erzählte sie ihm begeistert davon, was für Sportarten sie besonders mochte. Das mit dem Sternengucken hatte er natürlich nicht vergessen und würde es auch nicht innerhalb der kommenden Stunden. „Hm, Tennis. Das erinnert mich daran, dass wir daheim einen eigenen Platz hinterm Anwesen haben. Der würde sich hier im Garten sicher auch gut machen.“ Zum Ende hin scherzte er ein wenig. Mathéo war immer noch erstaunt, wie gut er es schaffte, von Zuhause zu reden, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Dabei verstand er es selber nicht. „Ich war mal mit ein paar Freunden in London gewesen zu einem Frauenfußballspiel. Stimmt schon, kommt nicht oft vor und sehr bekannt sind die Spielerinnen auch nicht. Soweit ich weiß bist du als Fußballerin aber besser in Deutschland aufgehoben oder in Frankreich, da gibt’s wohl die derzeit beste Mannschaft.“ Ein wenig aus der Sportzeitung zu tratschen, war immer gut. Mathéo war jetzt zwar nicht der absolute Fußball-Spezialist, aber wo er schon mal aus dem Geburtsland dieser Sportart kam, lag es nicht fern, ein gewisses Grundwissen zu haben.
Natürlich hinterfragte Velia auch Mathéos sportliche Interessen. „Absolut. Mal davon abgesehen, dass ich mich viel mit Waffenkünsten beschäftigt habe, steh ich auch total auf Sportarten, wo man sich ordentlich auspowern kann. Fußball ist auch toll, allerdings hatte ich nie die Möglichkeit, viel in Mannschaftssportarten mitzumischen. Fällt teilweise auf, wenn man als Dämon unter Menschen spielt. Eine dämonische Fußballliga ist mir nicht bekannt. Aber so was wie Klettern oder Paddeln hat schon was. Ansonsten … irgendwelche schrägen Sachen sind immer geil. Wenn ich könnte, würde ich mir auch ab und an selbst was spontan einfallen lassen.“ Wenn die Variationsmöglichkeiten nicht so riesig wären, wäre er auch in der Lage, sich was zusammenreimen zu können.
Jetzt in diesem Moment würde er sich auch gerne etwas zusammenreimen können. Er merkte, dass ihn die Ungeduld packte. Je öfter er zu Velia herunterschaute, desto unruhiger wurde er. Irgendetwas musste ihm doch einfallen, was die beiden machen konnten. „Hm.“ Es blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als wieder auf den Bogen zurückzukommen. Vorher wollte er sich allerdings endlich mal umziehen. „Ich zieh mich erstmal um“, meinte er daher und ging in die eine Ecke des Wohnzimmers, wo seine Koffer standen. Vier Mal hörte man Schlösser klacken und zwei Mal war es ein Reißverschluss. Das Wetter war mal wieder wunderbar, was sollte er also anderes aus seinem Koffer kramen, als einer kastanienbraunen, karierten Bermuda-Shorts und einem grauen, figurbetonten Shirt mit V-Kragen mit orangenem Rand. Auch die Ärmel endeten mit orangenem Bund. Schuhe gab es auch sofort: leichte Sneakers. Lederarmband und Ohrringe ließ er dran – genauso wie das Stirnband. Ob Velia nun spannte oder nicht, was ihm egal. Am Umziehen würde sie ihn schon nicht hindern, solange sie ihn nicht überraschend ansprang.
„Lass uns erstmal nach ‘ner Erfrischung suchen. Bei dem Wetter genau das Richtige.“, meinte er, nachdem er sich fertig umgezogen hatte. „Danach können wir nach dem Bogen schauen. Hoffentlich hat sich noch keiner mein Meisterwerk unter den Nagel gerissen.“ Wiedermal bot er Velia seine Hand zur Hilfe an, nach welcher sie greifen und sich daran hochziehen konnte. Sobald sie stand, pikste er ihr mit dem Zeigefinger in die Seite und grinste sie frech an. „Los geht’s!“, sagte er dann prompt, um seine böse Tat zu überspielen.

tbc: Stadtzentrum | Yashidori | Eiscafé „Tsurara“










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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Sa 20 Okt 2012 - 21:11

Er hatte wirklich einen eigenen Tennisplatz hinterm Haus gehabt? Davon konnte Velia wohl bloß träumen. Aber seine Eltern schienen ja sowieso ziemlich bekannt zu sein, dort, wo er her kam. Velia selbst kannte sie natürlich nicht - woher auch? "Wenn ich Tennis spielen wollte, musste ich immer zu einem Tennisplatz laufen; nah war der aber nicht gerade." erzählte sie, obgleich sie nicht einmal wusste, wieso. Interessierte ihn das überhaupt? Aber sie hatte einfach das Bedürfnis gehabt, es auszusprechen, auch wenn es ihr nicht leicht viel, von ihrem alten zu Hause zu reden, als würde sie nie wieder dorthin zurück gehen. Aber genau das würde sie; denn sie konnte nicht wieder zurück. Immerhin hatte ihr Aufenthalt hier einen Grund. Aber der war im Augenblick nicht wichtig. Das Thema drehte sich zum Glück auch gerade um Sport und nicht um ihre Herkunft. Dass er so viel von Frauenfussball wusste, überraschte Velia schon, aber es brachte sie auch zum Lächeln. Es war ein ganz normales Gespräch, über belanglose Themen; und das tat gut. "Ich hab ja nicht vor, gleich ne Fussballerin in irgendeiner Mannschaft zu werden." sagte sie lächelnd, bevor sie ihm dann die Frage bezüglich des Sportes gestellt hatte. Dass er auch Sport mochte, hätte sich Velia eigentlich auch denken können; sein Körperbau ließ darauf schließen. Schlecht gebaut war nämlich etwas komplett anderes. "Wieso kannst du es denn nicht?" fragte sie ihn; sicher würde er sich irgendetwas Gutes ausdenken können. Und Zeit hatte man hier doch bestimmt. Velia zumindest hatte bisher mehr als genug Zeit gehabt. 
Mathéo schien nachzudenken, über was auch immer, Velia aber beobachtete ihn bloß. Ihr war es im Prinzip auch egal, was sie als nächstes machen würden. Hier war es immerhin schön. Und das würde sich wohl auch nicht ändern. Es war entspannt und mehr wollte sie eigentlich auch gar nicht. Mathéo schien auch aufgehört zu haben, nachzudenken, denn er meinte, sich erstmal umziehen zu wollen. War ja eigentlich kein Problem - aber wollte er es in diesem Raum machen? Sie beobachtete ihn dabei, wie er sich Klamotten aus dem Koffer holte, auch beobachtete sie ihn, als er sich das T-Shirt über den Kopf zog; aber als es um seine Hose ging, lief sie ganz leicht rot an und sah lieber aus dem Fenster. Dass man sich so einfach vor anderen umzog, kannte Velia so nicht unbedingt. Im Grunde war sie sich schon komisch vorgekommen, als sie ihn beim Wechseln des Oberteiles beobachtet hatte. Erst als er wieder das Wort an sie richtete, schaute sie wieder zu ihm, mit einem Lächeln auf den Lippen. "Klingt gut." meinte sie zu ihm. Eine Erfrischung war wohl genau das Richtige. "Warum sollte sich jemand den Bogen genommen haben? Die anderen Klassen sind doch im Unterricht, und die aus unserer Klasse...glaubst du, die würden sich für sowas interessieren?" fragte sie und lachte leicht auf. Sie bezweifelte es doch stark. Aber gut, so genau wissen konnte man es ja nie. 
Sie zog sich mit seiner Hilfe hoch und stand nun auch wieder im Raum, statt zu sitzen. Und das Erste, was Mathéo tat, war, sie in die Seite zu pieksen, wodurch Velia kurz zurück zuckte, aber lachte. "Man ey." grinste sie und knuffte ihm die Schulter, bevor beide sein Haus verließen.

Tbc: Eiscafé "Tsurara"
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mo 14 Jan 2013 - 23:17

cf: Das Waisenhaus | Außerhalb | Tóku-Ni Bar

Zurück aus der Bar hatte Mathéo eigentlich nur noch eins im Sinn: Schlafen. Dennoch war es nicht das erste, was er tat, sich ins Bett zu werfen. Erst einmal musste er sein Häuschen betrachten. Bei Nacht sah alles ganz anders aus. Auch im Inneren wirkte der Wohnbereich mit der gläsernen Wand ganz anders. Diesmal erleuchtete nicht die Sonne den gesamten Raum, sondern der unvollständige Mond. Glück für Mathéo, dass gerade vor dem Panoramafenster kein Baum den Blick zum Himmel verdeckte.
Irgendwann wurde die Müdigkeit jedoch wieder stärker. Sein erster Tag in seinen eigenen vier Wänden stand kurz vor seinem Ende. Der Tristam legte sich zur Ruhe und schloss die Augen.

Am nächsten Morgen klingelte ihn der Wecker mit einer sanften Melodie aus dem Schlaf. Es war äußerst angenehm, sodass Mathéo wohlgesonnen aufwachte und nicht sofort das Bedürfnis hatte, seinen Wecker gegen die Wand zu schleudern. Sein erster Blick schien verloren. Vergebens wurde das Bett des Mitbewohners gesucht. Ach ja. Wenn man bedachte, dass Mathéo die meisten Nächte in seinem Zimmer ohne seinen Mitbewohner verbracht hatte, er also an einsame Morgen gewöhnt war, klang sein Sehnen schon ziemlich merkwürdig. Sei’s drum. Im Endeffekt war die neue Situation gar nicht so übel – ganz im Gegenteil.
Ein Blick auf die Uhr machte ihm klar, wie viel – oder auch wenig – Zeit noch bis zum Unterricht verblieb. Auf das kostenlose Frühstück wollte er natürlich nicht verzichten. Außerdem hatte er eine Verabredung. Also hieß es: Auf! Der Tristam machte sich schnell frisch, zog sich seine Uniform an und sauste aus der Tür, die er verschlossen zurückließ. Seine Schulsachen hatte er natürlich in einer Umhängetasche dabei.

tbc: Das Waisenhaus | 1. Stock / Mädchentrakt | Zimmer 102 – Caiwen, Arisa Valley










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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Sa 22 Jun 2013 - 13:57

cf: Das Waisenhaus | Außerhalb | Vor dem Waisenhaus
 
 
Misstrauisch hatte er Caiwens Antwort beäugt. Spanner?, dachte er sich nur. Mathéo murrte, sagte aber nichts weiter dazu. Sein Rückspiel bekam er sofort, als Caiwen verwirrt fragte, wo es hinging. Sie kannte seine neue Behausung immerhin noch nicht. „Zu mir“, antwortete er just. Mehr Informationen gab er fürs erste nicht heraus. Außer einem schelmischen Grinsen bekam sie nichts.
 
Mathéo führte seine Schulkameradin direkt durch die Stadt zum Park hin. Ihm kam die Idee, Caiwen vorzutäuschen, nun auf einer Parkbank zu wohnen, doch dafür hätte er ein paar seiner Sachen im Voraus dort platzieren müssen, damit es glaubwürdiger wirkte. Sollte er wieder jemanden kennen lernen und ihn oder sie zu sich einladen, würde er sicher Gebrauch machen von dieser mehr als genialen Idee.
„So, da wären wir!“ Das Duo war am legendären Haus im Park angekommen.
Die Sonne drückte die Schatten der Baumkronen aufs Dach. Nur das gigantische Wohnzimmerfenster wurde direkt beschienen. Zum Glück hatte Mathéo die Vorhänge zugezogen, sodass sich der Innenraum nicht aufheizte. Allgemein war es immer sehr angenehm im Inneren. Die Hitze von draußen war nicht in der Lage, hineinzukommen. Und wenn sie es doch mal schaffte, hatte Mathéo noch seine überdachte Terrasse, die kühlenden Schatten warf und einen Ausblick besaß, mit dem kein irdisches Fenster mithalten konnte.
„Hatte ich noch gar nicht erwähnt gehabt, eh? Ich wohne seit kurzem hier im Park. Das kleine Zimmer im Waisenhaus war mir auf Dauer zu … klein und hier kann ich mich frei entfalten.“ Er grinste zufrieden. „Ist wirklich sau schön hier.“
Mit eben jenem Grinsen auf den Lippen steckte er den Schlüssel ins Schloss, drehte ihn zwei Mal und öffnete dann die Tür. Ein Schubs reichte, damit sie lautlos aufging.

„Voilà!“ Freudestrahlend breitete er die Arme wie ein Dirigent am Ende des Stückes aus. Danach führte er seine rechte Hand galant vor seine Brust, verbeugte sich in Caiwens Richtung sagte: „Milady, nach ihnen!“










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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   So 23 Jun 2013 - 19:40

====> Vor dem Waisenhaus
 


    “Zu dir…“ wiederholte ich ihn. Ich hatte echt keinen Tau wovon er sprach. Er wohnte ja im Waisenhaus beim Jungentrakt… oder etwa nicht…mehr??? Doch ich lies mich überraschen, anstelle mir darüber den Kopf zu verbrechen. Hatte ja keinen Sinn, wenn er mir das nicht verraten wollte!
    Gemeinsam liefen wir durch den Park. “Sag mal,… willst du mich verarschen?“ Was für ein Umweg um zu ihm nachhause zu gelangen. Doch nur kurz später kamen wir an einem wunderschönen Haus an. Es hatte hohe Fenster, jedoch sah man noch nicht viel, was da drinnen ist. Zudem hatte es ein nettes Vordach, wo man sich super hinsetzten konnte und den warmen Tag genießen konnte. Auch die Wiese drum herum eignete sich für einen chilligen Nachmittag unter einem schattenspendenden Baum. “Wow…“ sprach ich nur, als er meinte, wir wären angekommen und somit verriet, dass er ein Haus besaß. “Ist das dein ernst? Das glaub ich erst, wenn du den richtigen Schlüssel dazu hast und mir den Kleiderschrank zeigst.“ Doch er schien es ziemlich ernst zu nehmen. Wir betraten das Grundstück und standen vor der Tür. Er erklärte, dass ihm das Zimmer zu klein war. Oder hatte er etwa Stress mit einem Mitbewohner? Oder einfach nur zu viel Kohle? Ob etwa ein Verwandter von ihm gestorben ist und er nun voll viel vererbt bekommen hatte? Kaum zu glauben…
    Doch tatsächlich, er hatte den passenden Schlüssel und schubste die Tür auf – kein Einbrechen, keine Gewalt, gar nichts. Nur ein einfacher Haustürschlüssel. >Voila!< rief der Dämon und breitete seine Arme um sein Reich anzudeuten. Er lud mich in das Haus ein und ich trat, nachdem ich die Schuhe abgestreift hatte, sprang ich hinein und hüpfte durch den Raum. “Ach du heilige Scheiße!“ entkam es mir, als ich mich umschaute und von Raum zu Raum sprang. In der Küche angelangt, hüpfte ich zum Kühlschrank und blieb abrupt stehen, schnappte mir den Griff des Gerätes und öffnete es um neugierig herumzuschnüffeln. Doch er war leer. Zumindest so gut wie. Einzelne Getränke standen darin, aber mehr nicht. Enttäuscht stand ich davor…. Schaute mich im Kühlschrank um, doch er war wirklich Essensfrei. Ich drehte mich zu Matheo um. “Was? Und hier willst du wohnen? Das glaub ich jetzt aber nicht…“ meinte ich und grinste anschließend. Da er ja gerne und viel aß, war dies wohl nicht der richtige Platz für ihn.










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BeitragThema: A Demon's Come Back   Di 27 Feb 2018 - 16:42

cf: COME BACK


Die Tür fiel auf und gegen den gummibeseelten Stopper, ehe sie gegen die Wand preschen konnte. Zwei Ecken eines Holztisches wurden durch den Eingang geschoben. Zwei weitere Ecken folgten ihnen und der Kerl, der sich den Tisch unter den Arm geklemmt hatte. Die zu kurzen Arme wirkten verzweifelt dabei, das hölzerne Gerät sicher zu packen. Leicht schaukelnd schwang er sich samt Gepäck durch den Eingang nach draußen auf die Terrasse.
Vorsichtig lehnte Mathéo den zusammengeklappten Tisch gegen die Veranda und wischte sich theatralisch den nicht vorhandenen Schweiß von der Stirn. »Phew!« Die Beine überkreuzten sich und mussten erst in die Länge gezogen werden, ehe man den Tisch aufstellen konnte. Während der Abwesenheit des Tristams hatte dieser im Haus gelegen und darauf gewartet, wieder nach draußen an seinen angestammten Platz gebracht zu werden. Nun, wo der werte Herr wieder zurück auf der Insel war, konnte auch der Tisch wieder ausgepackt werden. Ein Stuhl folgte sehr schnell. Zwei weitere standen noch drinnen, verblieben dort jedoch. Mathéo rechnete nur mit sich selbst und sein Hintern war noch nicht breit genug, auf dass er sich zwei Sitzmöbel nebeneinander hinstellen musste. Das Ausmaß des Tisches dagegen lud sogar für vier Personen ein – oder gar mehr. Jedenfalls würde alles seinen Platz finden, was der Dämon sich für ein saftiges Frühstück zusammengesucht hatte.
Der Bäcker unweit des Parks hatte zu dieser frühen Stunde bereits geöffnet und verteilte seine warmen Semmeln und Schnecken an die Kundschaft. Was Süßes hatte Mathéo selbstverständlich mitgehen lassen; aber auch viele helle wie dunkle Brötchen hatte er eingesackt. Für einen einzelnen Schüler war das sichtlich zu viel, doch plante er direkt für den Rest des Wochenendes mit. Sonntag wollte er länger schlafen und nicht den Bäcker stören.
Also stand sogleich ein breiter Korb in Form eines Schiffbuges auf dem Tisch. Ein Tuch lag in ihm und in diesem wiederum die Brötchen. Ein zweites Tuch deckte der Tristam drüber, damit sie warm blieben. Wohl um die zehn Grad musste die Luft haben. Sehr kühl für die südländischen Verhältnisse von Isola. Und auch wenn der Dämon in der Lage war, seine Umgebungstemperatur zu beeinflussen, beließ er es bei einem Pullover, den er sich über sein Hemd zog. Dunkelbraun war es und besaß in selber Farbe aufgestickt das Wappen seiner Familie. Die Fäden besaßen alle denselben Ton, weshalb das Zeichen kaum sichtbar, nur aus nächster Nähe erkennbar war.
Erst während des Herumräumens waren Mathéo seine Haare immer wieder ins Gesicht gefallen, weshalb er wider seiner Planung sich ein Stirnband aus dem Schlafzimmer geholt und angelegt hatte. Schwarz wie die Nacht war es und besaß keinerlei Musterung. Die wilden Strähnen, der ganze Schopf wurden so von seinem Gesicht ferngehalten und stattdessen leicht nach oben und vermehrt zur Seite gedrängt: eine einzelne geschwungene Welle aus roten Haaren.

Immer wieder huschte der Tristam zwischen Terrasse und Kühlschrank hin und her. Butter fand seinen Weg nach draußen wie auch verschiedene Wurstsorten, Käse, Früchte und Gemüse, ein Teller, ein Messer, Saft war heute gewünscht, aber die Kaffeemaschine brodelte in der Küche auch schon vor sich hin. Auf dem Herd köchelten die Eier im blubbernden Wasser. Es gab wohl kaum etwas, was fehlte. Fast schon zu viel für einen einsamen Jungen, konnte man meinen. Aber wenn er Zeit hatte, dann ließ er sich halt gerne gehen.
Bis die Eier fertig waren, kramte Mathéo noch eine Wärmelampe heraus und stellte sie unter den Tisch. Das taten Menschen, die es gerne warm an den Füßen hatten und nicht in der Lage waren, das Problem mit Magie zu lösen. Ganz schlicht und einfach nutzten sie nur das, was ihre Hände zuvor geformt hatten oder sie von fremden Händen gekauft hatten. Keine Magie war da, keine dämonische Kraft. Nur diese kleine Lampe stand rot leuchtend unter dem Tisch und entfachte ein wohliges Kribbeln in Mathéos Zehen.

Es wirkte so ruhig und still, gar harmonisch im Park. Kaum ein Ton war zu hören, selbst die Vögel schwiegen verhältnismäßig deutlich. Sicher lag es an dem, was dieser Insel zuletzt zugestoßen war. In der Zeit, in der Mathéo abwesend war, hatte sich einiges getan. So zumindest sagte man es ihm. Selbst die Verkäuferin hinter dem Tresen beim Bäcker sprach es an, sprach ihn darauf an und erkundigte sich nach ihm. Die wenigen, die überlebt hatten oder auch nur zurückgeblieben waren, waren sichtlich enger zusammengerückt – mental und sozial. Für Mathéo, der sich plötzlich so fremd fühlte, war sein eigenes Heim im Park wie eine Oase in mitten der fremdartigen Wüste. War er hier, war er daheim, fühlte er sich wohl, spürte er Geborgenheit und Vertraulichkeit.










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Leviathan
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 28 Feb 2018 - 21:18

pp: Unter der Brücke

"Meine Güte, was is mit diesem scheiß Wald.. und wo stehen hier bitte die Häuser..?" Sichtlich erschöpft stiefelte der erholungsbedürftige Engel durch den Bambuswald und bemerkte dabei selbst nicht, dass er seit etwa einer Viertelstunde nur im Kreis rannte. Früher war Leviathan gern in den Wald gegangen. Es war immer eine Abkühlung gewesen zu den sonst recht schwülen Temperaturen. Und man konnte den Kopf frei bekommen. Nicht das Levi so was mal gemacht hätte ... in den Wald zu marschieren um seinen Kopf frei zu bekommen.
"Hier sind keine Häuser..", jammerte der Engel entnervt, als er inmitten des Waldes plötzlich stehen blieb und die Gegend um sich herum auf gleicher Höhe mit dem Bambus erkundschafte. In seinem momentanen Zustand rechnete er nicht damit, dass an einen solchen Ort wohl kaum fette Wohngebäude stehen würden. Wahrscheinlich hätte er aber auch in normalen Zustand nicht daran gedacht. "Mathéo wird doch nicht etwa auch..?!" Wie ein Geistesblitz traf den Engel der Gedanke, dass er einen weiteren Freund an den Tod oder an die Außenwelt verloren hatte. "MATTTTIII!", rief er so laut es seine Stimme erlaubte und stampfte Schritt für Schritt mutig weiter, wobei sein Schrittempo sich nach und nach verlangsamte und die Hoffnung, seinen Freund jemals wieder zu treffen, mit jeden weiteren Tritt in den kühlen Erdboden immer mehr erlosch. Scheinbar war der Nephilim durchaus in der Lage, sich um andere zu sorgen und Gefühle zu entwickeln. Und daran war wohl kaum der Alkohol Schuld. Oder alles Andere, was letzte Nacht passiert war, wovon Leviathan aber nicht mehr viel wusste. Das einzige, was den Engel dazu trieb, immer weiter zu laufen war wohl der entfernte Geruch von frischen Brötchen und anderen Leckereien, die der Junge schnüffelnd zu verfolgen meinte, obgleich er sich kaum der richtigen Richtung näherte, sondern immernoch im Kreis stapfte.











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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 28 Feb 2018 - 23:52

Wiedereinstieg nach dem Revival

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Meine Augen waren so schwer. So verdammt schwer dass ich sie kaum offen halten konnte. Die letzten Tage und Nächte hatten mir echt zu schaffen gemacht. Es war so viel passiert und wenn ich nur ansatzweise an die Ereignisse denke, schaudert mein ganzer Körper.
Ich rieb mir meine müden Augen, blinzelte ein paar mal und sah mich dann um. Wo war ich eigentlich lang gelaufen? Nachdem ich heute früh aus einem sehr unruhigen und kurzem Schlaf erwacht bin, habe ich nur schnell nach den bequemsten Klamotten gegriffen, meine Haare zusammen gebunden und bin los gegangen. Eigentlich wollte ich mir beim Bäcker was zum Frühstücken holen, da ich den Speisesaal auf jeden Fall meiden wollte. Er würde viel zu leer und still sein. Als ich dann jedoch beim Bäcker angekommen war, mir eine ganze Tüte voll mit Brötchen zusammen gesucht hatte und zahlen wollte, fiel mir auf dass ich mein Geld in meinem Zimmer liegen gelassen hatte. Und trotz all meinem Charmes und viel Augenklimpern durfte ich bei der alten, buckligen Dame nicht anschreiben.
Mein armer leerer Magen... Ich sah zu meinem Bauch runter und streichelte ihn während er ausdauernd vor sich hin knurrte.
Mittlerweile war ich Stadtpark angekommen und lief traurig Blickend am Spielplatz vorbei. Wie gern würde ich jetzt die Rutsche runter rutschen aber der Hunger treibt mich weiter voran. Eigentlich wollte ich zurück gehen um mir mein Geld zu holen, jedoch bemerkte ich so langsam, dass dies wohl nicht mehr der richtige Weg war.
Kurz blieb ich stehen und blickte mich um, es war noch relativ früh am morgen und die Sonne zeigte sich auch noch nicht wirklich, weswegen nicht viel los war aber nach einer Weile entdeckte ich tatsächlich eine Person und sie kam mir sogar bekannt vor. Ich runzelte die Stirn und kniff meine Augen zusammen. "P-Peter....?" murmelte ich nur leise. So hieß er doch oder? Ich hatte ihn schon wirklich lange nicht mehr gesehen und schon wieder komplett vergessen, dass er eigentlich einen ganz anderen Namen hatte. Ich ging näher auf ihn zu, er sah etwas verloren, desorientiert und vor allem sehr mitgenommen aus. Ich war mir nicht ganz sicher ob wir mal sowas wie Freunde waren aber ich war verdammt froh das er noch lebte und auf dieser Insel war. Kaum jemand war noch hier...
"Mensch Peter!" Etwas zu stürmisch begrüßte ich ihn und schloss ihn in meine Arme. "Bist du auch auf der Suche nach etwas Essbarem so wie ich?" Ich lies ihn los aber brachte keinen großen Abstand zwischen uns. "Eigentlich wollte ich was beim Bäcker essen aaaaber ich habe natürlich mein Geld vergessen! Hast du reinzufällig was dabei? Also Geld oder was zu Essen?" Ich redete viel zu laut und viel zu hektisch aber ich konnte mich einfach nicht stoppen. Er lebt! Und ich kannte ihn!
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 1 März 2018 - 17:19


Der Engel blieb stehen, als er die Schritte und das Geräusch zertretender Botanik einer anderen Person wahrnehmen konnte, um sich zu vergewissern, dass es nicht seine eigenen waren. "Matti..?", fragte er leis und unsicher und kniff seine Augen etwas zusammen, um die tatsächliche Person aus der Ferne mustern zu können. "Das ist Matti!", machte sich der Junge selbst Mut und lief unverzüglich auf die Person zu. Die immer mehr weiblich wirkende Gestalt ließ Leviathan langsamer werden, bis er sich nur noch langsam jener näherte. "Peter?" Im ersten Moment wusste der Engel nicht, wem er gleich gegenüber stehen würde. Es war auch noch sehr früh und seine körperliche und geistige Verfassung ... eingeschränkt. Als die Person ihn noch einmal mit Peter ansprach, ging Peter ein Licht auf. Er kannte das Mädchen! Sie hatte was mit Cruel zu schaffen und seit mindestens einem halben Jahr auf der Insel. Leviathans Arme blieben steif neben seinem Körper hängen, als das die Schülerin ihn umarmte. Ein erleichtertes Lächeln umspielte die immer noch sehr trockenen Lippen des Engels. "Sky Love.", flüsterte er leise und lächelte ihr ins Gesicht, als sie von ihm abließ, aber immer noch sehr nah stand. Der Junge war so durch den Wind, dass der Gegenpol zu "Peter", ihr Spitzname für ihn in diesem Moment nicht greifbar war. Stattdessen wusste er sofort, um wen es sich handelte und wie der tatsächliche Name des Mädchens lautete. Ruhig ließ er sie zu Ende sprechen, ging aber nicht auf das von ihr Gesagte ein. Hickste einmal kurz und hoffte im nächsten Moment, dass sie von seinem Gestank nicht gleich tot umfallen würde. "DU hast überlebt?", fragte er fast schon unglaubwürdig, auch wenn er über ihre tatsächlichen Fähigkeiten nicht viel wusste. "Wo sind denn all die anderen?", fragte er sie noch weiter, während seine Frage von einem Magenknurren begleitet wurde, die nicht wirklich einer Person zuzuordnen war. War es sein eigenes?
"Ich... ehm. Gellld. Ja!" Fast schon stolz griff er in der Jackentasche nach seiner Geldbörse und erhaschte einen Blick hinein. "Ich bin blank.", stellte er enttäuscht fest und warf Sky einen bedauernden Blick zu. Hatte er sich mit seinen letzten Zen etwa die Biere gekauft? "Ist ja auch egal, hör mal, eigentlich wollte ich sssu..", fing Leviathan an und versuchte sich darauf zu konzentrieren, ordentlich zu sprechen. "Zu Matti. Ich will schauen, ob alles ... naja ob alles in Ordnung ist. Aber ich find seine Prachthütte nicht. Warst du schonmal bei ihm? Oder hast du ihn schon gesehen?"
Mein Gott, wie viel Leute standen noch auf der Liste, nach denen Leviathan schauen wollte? Wer hatte aller überlebt? Wer war gegangen? Wer war gestorben?











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Das Haus im Park

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