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 Das Haus im Park

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BeitragThema: Das Haus im Park   So 3 Jul 2011 - 15:19

das Eingangsposting lautete :

Das Haus im Park
Hier wohnt: Mathéo Tristam



Diese schicke Behausung befindet sich am Rande des Stadtparks und ist so ziemlich die einzige Wohnmöglichkeit im Park. Äusserlich sieht das Haus sehr gepflegt aus und auch im Inneren wird man von nichts anderem überrascht. Wer hier einst gelebt hat, weiss man nicht. Jedenfalls steht dieses Haus schon sehr lange zum Verkauf.
Das Innere ist ausgestattet mit einer kleinen, offenen Küche die an einen weiteren, sehr grossen Raum grenzt. Badezimmer und Toilette sind getrennte, und kleiner Räume. Was dieses Haus besonders macht ist wohl der Garten auf der Rückseite, der definitiv zum Haus dazugehört und ebenfalls sehr gepflegt ist.
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 22:55

Sie hatte keinen Humor? Das hatte ihr wohl noch niemals jemand gesagt. Eher im Gegenteil. Aber auf solche Art von Witzen war sie eben nicht gut zu sprechen. Trotzdem fühlte sie sich nun irgendwie mies. Die Stimmung war abgesunken, das merkte sie und sie war schuld. Aber was konnte sie jetzt noch dagegen tun? Er meinte, dass es doch besser wäre, den Bogen holen zu gehen und stand bereits auf. Velia aber blieb auf dem Boden sitzen. "Tut mir leid, dass ich's nicht kapiert hab. Nur...keine Ahnung." sagte sie, als er sich streckte. Gab es überhaupt etwas, wofür sie sich entschuldigen musste? Für Velia schon. Nur hatte sie keine wirkliche Begründung. Aber brauchte man die denn unbedingt? Der folgende Vorschlag von Mathéo sagte ihr sehr zu. Scheinbar schien er sich wirklich Gedanken über ihre Hobbys zu machen, was ja auch nicht gerade oft vorkam. Meistens fragte man ja nur, um etwas zum Erzählen zu haben. Allerdings schien das bei Mathéo bei Weitem nicht der Fall zu sein. "Wenn du magst, gerne." sagte sie lächelnd und beobachtete ihn dabei, wie er zum Fenste ging und die Gardinen bei Seite schob. Sofort wurde der Raum um einiges heller; wie auch Mathéo genoss sie für einen kurzen Augenblick die Strahlen der Sonne und schloss die Augen. Hoffentlich war er ihr nicht allzu böse. Als sie dann etwas gefragt wurde, öffnete sie die Augen wieder und sah zu ihm. "Tennis. Und Fußball, auch wenn das für ein Mädchen vielleicht nicht gerade gewöhnlich sein mag." meinte sie lächelnd. Wobei es ja auch Frauenfußballmannschaften gab. Also so ungewöhnlich war es dann ja doch nicht. Nur in ihrem Heimatort hatte es kaum ein Mädchen gegeben, das sich an Fußball erfreut hätte. Velia war da die Einzige gewesen. Immer hatte sie mit Jungen spielen müssen. Doch das war ihr recht egal gewesen. Meistens hatte sie sogar gewonnen, auch wenn das immer jeden ziemlich geärgert hatte. "Magst du auch Sport?" fragte sie ihn dann einfach; dass Jungen sportbegeistert waren, war meist sogar wahrscheinlich als es bei Mädchen der Fall war. Wobei es sicher auch viele weibliche Sportler gab. Im Grunde konnte man da also gar keine wirkliche Trennung vornehmen.
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 23:55

Irgendwie war das grotesk, dass sich Velia jetzt auch noch dafür entschuldigte, den Witz nicht ganz verstanden zu haben. Fast sogar fühlte sich Mathéo schlecht – aber auch nur fast. Der Moment hatte auch etwas komisches, was ihn unweigerlich grinsen ließ. Hätte er sich nicht unter Kontrolle, hätte er sogar gelacht – aber dann wäre Velia wohl total verwirrt gewesen und das konnte er ihr nicht antun. Sah sie doch so hilflos aus, wie sie ohne jegliches Verständnis am Boden hockte. Der Themenwechsel zum Sport schien wahre Wunder bei ihr zu bewirken. Als wäre nichts gewesen, erzählte sie ihm begeistert davon, was für Sportarten sie besonders mochte. Das mit dem Sternengucken hatte er natürlich nicht vergessen und würde es auch nicht innerhalb der kommenden Stunden. „Hm, Tennis. Das erinnert mich daran, dass wir daheim einen eigenen Platz hinterm Anwesen haben. Der würde sich hier im Garten sicher auch gut machen.“ Zum Ende hin scherzte er ein wenig. Mathéo war immer noch erstaunt, wie gut er es schaffte, von Zuhause zu reden, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Dabei verstand er es selber nicht. „Ich war mal mit ein paar Freunden in London gewesen zu einem Frauenfußballspiel. Stimmt schon, kommt nicht oft vor und sehr bekannt sind die Spielerinnen auch nicht. Soweit ich weiß bist du als Fußballerin aber besser in Deutschland aufgehoben oder in Frankreich, da gibt’s wohl die derzeit beste Mannschaft.“ Ein wenig aus der Sportzeitung zu tratschen, war immer gut. Mathéo war jetzt zwar nicht der absolute Fußball-Spezialist, aber wo er schon mal aus dem Geburtsland dieser Sportart kam, lag es nicht fern, ein gewisses Grundwissen zu haben.
Natürlich hinterfragte Velia auch Mathéos sportliche Interessen. „Absolut. Mal davon abgesehen, dass ich mich viel mit Waffenkünsten beschäftigt habe, steh ich auch total auf Sportarten, wo man sich ordentlich auspowern kann. Fußball ist auch toll, allerdings hatte ich nie die Möglichkeit, viel in Mannschaftssportarten mitzumischen. Fällt teilweise auf, wenn man als Dämon unter Menschen spielt. Eine dämonische Fußballliga ist mir nicht bekannt. Aber so was wie Klettern oder Paddeln hat schon was. Ansonsten … irgendwelche schrägen Sachen sind immer geil. Wenn ich könnte, würde ich mir auch ab und an selbst was spontan einfallen lassen.“ Wenn die Variationsmöglichkeiten nicht so riesig wären, wäre er auch in der Lage, sich was zusammenreimen zu können.
Jetzt in diesem Moment würde er sich auch gerne etwas zusammenreimen können. Er merkte, dass ihn die Ungeduld packte. Je öfter er zu Velia herunterschaute, desto unruhiger wurde er. Irgendetwas musste ihm doch einfallen, was die beiden machen konnten. „Hm.“ Es blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als wieder auf den Bogen zurückzukommen. Vorher wollte er sich allerdings endlich mal umziehen. „Ich zieh mich erstmal um“, meinte er daher und ging in die eine Ecke des Wohnzimmers, wo seine Koffer standen. Vier Mal hörte man Schlösser klacken und zwei Mal war es ein Reißverschluss. Das Wetter war mal wieder wunderbar, was sollte er also anderes aus seinem Koffer kramen, als einer kastanienbraunen, karierten Bermuda-Shorts und einem grauen, figurbetonten Shirt mit V-Kragen mit orangenem Rand. Auch die Ärmel endeten mit orangenem Bund. Schuhe gab es auch sofort: leichte Sneakers. Lederarmband und Ohrringe ließ er dran – genauso wie das Stirnband. Ob Velia nun spannte oder nicht, was ihm egal. Am Umziehen würde sie ihn schon nicht hindern, solange sie ihn nicht überraschend ansprang.
„Lass uns erstmal nach ‘ner Erfrischung suchen. Bei dem Wetter genau das Richtige.“, meinte er, nachdem er sich fertig umgezogen hatte. „Danach können wir nach dem Bogen schauen. Hoffentlich hat sich noch keiner mein Meisterwerk unter den Nagel gerissen.“ Wiedermal bot er Velia seine Hand zur Hilfe an, nach welcher sie greifen und sich daran hochziehen konnte. Sobald sie stand, pikste er ihr mit dem Zeigefinger in die Seite und grinste sie frech an. „Los geht’s!“, sagte er dann prompt, um seine böse Tat zu überspielen.

tbc: Stadtzentrum | Yashidori | Eiscafé „Tsurara“

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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Sa 20 Okt 2012 - 21:11

Er hatte wirklich einen eigenen Tennisplatz hinterm Haus gehabt? Davon konnte Velia wohl bloß träumen. Aber seine Eltern schienen ja sowieso ziemlich bekannt zu sein, dort, wo er her kam. Velia selbst kannte sie natürlich nicht - woher auch? "Wenn ich Tennis spielen wollte, musste ich immer zu einem Tennisplatz laufen; nah war der aber nicht gerade." erzählte sie, obgleich sie nicht einmal wusste, wieso. Interessierte ihn das überhaupt? Aber sie hatte einfach das Bedürfnis gehabt, es auszusprechen, auch wenn es ihr nicht leicht viel, von ihrem alten zu Hause zu reden, als würde sie nie wieder dorthin zurück gehen. Aber genau das würde sie; denn sie konnte nicht wieder zurück. Immerhin hatte ihr Aufenthalt hier einen Grund. Aber der war im Augenblick nicht wichtig. Das Thema drehte sich zum Glück auch gerade um Sport und nicht um ihre Herkunft. Dass er so viel von Frauenfussball wusste, überraschte Velia schon, aber es brachte sie auch zum Lächeln. Es war ein ganz normales Gespräch, über belanglose Themen; und das tat gut. "Ich hab ja nicht vor, gleich ne Fussballerin in irgendeiner Mannschaft zu werden." sagte sie lächelnd, bevor sie ihm dann die Frage bezüglich des Sportes gestellt hatte. Dass er auch Sport mochte, hätte sich Velia eigentlich auch denken können; sein Körperbau ließ darauf schließen. Schlecht gebaut war nämlich etwas komplett anderes. "Wieso kannst du es denn nicht?" fragte sie ihn; sicher würde er sich irgendetwas Gutes ausdenken können. Und Zeit hatte man hier doch bestimmt. Velia zumindest hatte bisher mehr als genug Zeit gehabt. 
Mathéo schien nachzudenken, über was auch immer, Velia aber beobachtete ihn bloß. Ihr war es im Prinzip auch egal, was sie als nächstes machen würden. Hier war es immerhin schön. Und das würde sich wohl auch nicht ändern. Es war entspannt und mehr wollte sie eigentlich auch gar nicht. Mathéo schien auch aufgehört zu haben, nachzudenken, denn er meinte, sich erstmal umziehen zu wollen. War ja eigentlich kein Problem - aber wollte er es in diesem Raum machen? Sie beobachtete ihn dabei, wie er sich Klamotten aus dem Koffer holte, auch beobachtete sie ihn, als er sich das T-Shirt über den Kopf zog; aber als es um seine Hose ging, lief sie ganz leicht rot an und sah lieber aus dem Fenster. Dass man sich so einfach vor anderen umzog, kannte Velia so nicht unbedingt. Im Grunde war sie sich schon komisch vorgekommen, als sie ihn beim Wechseln des Oberteiles beobachtet hatte. Erst als er wieder das Wort an sie richtete, schaute sie wieder zu ihm, mit einem Lächeln auf den Lippen. "Klingt gut." meinte sie zu ihm. Eine Erfrischung war wohl genau das Richtige. "Warum sollte sich jemand den Bogen genommen haben? Die anderen Klassen sind doch im Unterricht, und die aus unserer Klasse...glaubst du, die würden sich für sowas interessieren?" fragte sie und lachte leicht auf. Sie bezweifelte es doch stark. Aber gut, so genau wissen konnte man es ja nie. 
Sie zog sich mit seiner Hilfe hoch und stand nun auch wieder im Raum, statt zu sitzen. Und das Erste, was Mathéo tat, war, sie in die Seite zu pieksen, wodurch Velia kurz zurück zuckte, aber lachte. "Man ey." grinste sie und knuffte ihm die Schulter, bevor beide sein Haus verließen.

Tbc: Eiscafé "Tsurara"
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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mo 14 Jan 2013 - 23:17

cf: Das Waisenhaus | Außerhalb | Tóku-Ni Bar

Zurück aus der Bar hatte Mathéo eigentlich nur noch eins im Sinn: Schlafen. Dennoch war es nicht das erste, was er tat, sich ins Bett zu werfen. Erst einmal musste er sein Häuschen betrachten. Bei Nacht sah alles ganz anders aus. Auch im Inneren wirkte der Wohnbereich mit der gläsernen Wand ganz anders. Diesmal erleuchtete nicht die Sonne den gesamten Raum, sondern der unvollständige Mond. Glück für Mathéo, dass gerade vor dem Panoramafenster kein Baum den Blick zum Himmel verdeckte.
Irgendwann wurde die Müdigkeit jedoch wieder stärker. Sein erster Tag in seinen eigenen vier Wänden stand kurz vor seinem Ende. Der Tristam legte sich zur Ruhe und schloss die Augen.

Am nächsten Morgen klingelte ihn der Wecker mit einer sanften Melodie aus dem Schlaf. Es war äußerst angenehm, sodass Mathéo wohlgesonnen aufwachte und nicht sofort das Bedürfnis hatte, seinen Wecker gegen die Wand zu schleudern. Sein erster Blick schien verloren. Vergebens wurde das Bett des Mitbewohners gesucht. Ach ja. Wenn man bedachte, dass Mathéo die meisten Nächte in seinem Zimmer ohne seinen Mitbewohner verbracht hatte, er also an einsame Morgen gewöhnt war, klang sein Sehnen schon ziemlich merkwürdig. Sei’s drum. Im Endeffekt war die neue Situation gar nicht so übel – ganz im Gegenteil.
Ein Blick auf die Uhr machte ihm klar, wie viel – oder auch wenig – Zeit noch bis zum Unterricht verblieb. Auf das kostenlose Frühstück wollte er natürlich nicht verzichten. Außerdem hatte er eine Verabredung. Also hieß es: Auf! Der Tristam machte sich schnell frisch, zog sich seine Uniform an und sauste aus der Tür, die er verschlossen zurückließ. Seine Schulsachen hatte er natürlich in einer Umhängetasche dabei.

tbc: Das Waisenhaus | 1. Stock / Mädchentrakt | Zimmer 102 – Caiwen, Arisa Valley

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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Sa 22 Jun 2013 - 13:57

cf: Das Waisenhaus | Außerhalb | Vor dem Waisenhaus
 
 
Misstrauisch hatte er Caiwens Antwort beäugt. Spanner?, dachte er sich nur. Mathéo murrte, sagte aber nichts weiter dazu. Sein Rückspiel bekam er sofort, als Caiwen verwirrt fragte, wo es hinging. Sie kannte seine neue Behausung immerhin noch nicht. „Zu mir“, antwortete er just. Mehr Informationen gab er fürs erste nicht heraus. Außer einem schelmischen Grinsen bekam sie nichts.
 
Mathéo führte seine Schulkameradin direkt durch die Stadt zum Park hin. Ihm kam die Idee, Caiwen vorzutäuschen, nun auf einer Parkbank zu wohnen, doch dafür hätte er ein paar seiner Sachen im Voraus dort platzieren müssen, damit es glaubwürdiger wirkte. Sollte er wieder jemanden kennen lernen und ihn oder sie zu sich einladen, würde er sicher Gebrauch machen von dieser mehr als genialen Idee.
„So, da wären wir!“ Das Duo war am legendären Haus im Park angekommen.
Die Sonne drückte die Schatten der Baumkronen aufs Dach. Nur das gigantische Wohnzimmerfenster wurde direkt beschienen. Zum Glück hatte Mathéo die Vorhänge zugezogen, sodass sich der Innenraum nicht aufheizte. Allgemein war es immer sehr angenehm im Inneren. Die Hitze von draußen war nicht in der Lage, hineinzukommen. Und wenn sie es doch mal schaffte, hatte Mathéo noch seine überdachte Terrasse, die kühlenden Schatten warf und einen Ausblick besaß, mit dem kein irdisches Fenster mithalten konnte.
„Hatte ich noch gar nicht erwähnt gehabt, eh? Ich wohne seit kurzem hier im Park. Das kleine Zimmer im Waisenhaus war mir auf Dauer zu … klein und hier kann ich mich frei entfalten.“ Er grinste zufrieden. „Ist wirklich sau schön hier.“
Mit eben jenem Grinsen auf den Lippen steckte er den Schlüssel ins Schloss, drehte ihn zwei Mal und öffnete dann die Tür. Ein Schubs reichte, damit sie lautlos aufging.

„Voilà!“ Freudestrahlend breitete er die Arme wie ein Dirigent am Ende des Stückes aus. Danach führte er seine rechte Hand galant vor seine Brust, verbeugte sich in Caiwens Richtung sagte: „Milady, nach ihnen!“

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BeitragThema: Re: Das Haus im Park   So 23 Jun 2013 - 19:40

====> Vor dem Waisenhaus
 


    “Zu dir…“ wiederholte ich ihn. Ich hatte echt keinen Tau wovon er sprach. Er wohnte ja im Waisenhaus beim Jungentrakt… oder etwa nicht…mehr??? Doch ich lies mich überraschen, anstelle mir darüber den Kopf zu verbrechen. Hatte ja keinen Sinn, wenn er mir das nicht verraten wollte!
    Gemeinsam liefen wir durch den Park. “Sag mal,… willst du mich verarschen?“ Was für ein Umweg um zu ihm nachhause zu gelangen. Doch nur kurz später kamen wir an einem wunderschönen Haus an. Es hatte hohe Fenster, jedoch sah man noch nicht viel, was da drinnen ist. Zudem hatte es ein nettes Vordach, wo man sich super hinsetzten konnte und den warmen Tag genießen konnte. Auch die Wiese drum herum eignete sich für einen chilligen Nachmittag unter einem schattenspendenden Baum. “Wow…“ sprach ich nur, als er meinte, wir wären angekommen und somit verriet, dass er ein Haus besaß. “Ist das dein ernst? Das glaub ich erst, wenn du den richtigen Schlüssel dazu hast und mir den Kleiderschrank zeigst.“ Doch er schien es ziemlich ernst zu nehmen. Wir betraten das Grundstück und standen vor der Tür. Er erklärte, dass ihm das Zimmer zu klein war. Oder hatte er etwa Stress mit einem Mitbewohner? Oder einfach nur zu viel Kohle? Ob etwa ein Verwandter von ihm gestorben ist und er nun voll viel vererbt bekommen hatte? Kaum zu glauben…
    Doch tatsächlich, er hatte den passenden Schlüssel und schubste die Tür auf – kein Einbrechen, keine Gewalt, gar nichts. Nur ein einfacher Haustürschlüssel. >Voila!< rief der Dämon und breitete seine Arme um sein Reich anzudeuten. Er lud mich in das Haus ein und ich trat, nachdem ich die Schuhe abgestreift hatte, sprang ich hinein und hüpfte durch den Raum. “Ach du heilige Scheiße!“ entkam es mir, als ich mich umschaute und von Raum zu Raum sprang. In der Küche angelangt, hüpfte ich zum Kühlschrank und blieb abrupt stehen, schnappte mir den Griff des Gerätes und öffnete es um neugierig herumzuschnüffeln. Doch er war leer. Zumindest so gut wie. Einzelne Getränke standen darin, aber mehr nicht. Enttäuscht stand ich davor…. Schaute mich im Kühlschrank um, doch er war wirklich Essensfrei. Ich drehte mich zu Matheo um. “Was? Und hier willst du wohnen? Das glaub ich jetzt aber nicht…“ meinte ich und grinste anschließend. Da er ja gerne und viel aß, war dies wohl nicht der richtige Platz für ihn.

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