StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin
Neueste Themen
Raum O4 - Mondklasse
Raum O6 - Sonnenklasse
Levi taucht unter
Raum E5 - Sternenklasse
E2 - Krankenzimmer
Foyer des Parterres
Rosenverteilung
Der Zerfall! [Signum - Plot 1]
KABUMM *GLITZER GLITZER*
Der Himmel ist bedeckt #2
von Lyall
von Ophaniel
von Ophaniel
von Helena Chevalier
von Riley Constantin
von Shiki
von Caiwen
von Gast
von Marik
von Helena Chevalier
Heute um 0:11
Gestern um 22:35
Gestern um 21:47
Gestern um 15:24
Gestern um 10:11
Mo 19 Nov 2018 - 17:37
Mo 19 Nov 2018 - 14:29
So 18 Nov 2018 - 18:48
So 18 Nov 2018 - 16:04
Sa 17 Nov 2018 - 12:40

Teilen | 
 

 Das Haus im Park

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10  Weiter
AutorNachricht
Leviathan
Sternenklasse Schüler
Sternenklasse Schüler
avatar

Zen 69
Anmeldedatum : 10.10.09
Alter : 27
Ort : Graz

Miniprofil
Outfit etc.: Schuluniform

BeitragThema: Das Haus im Park   So 3 Jul 2011 - 15:19



Das Haus im Park




Hier wohnt: Mathéo Tristam


Auf einer Lichtung am Rande des Stadtparks steht diese schicke Behausung. Äußerlich macht es einen sehr gepflegten Eindruck. Das reine Gelb der Wände steht in einem angenehmen Kontrast zum ruhigen Blau der Dachziegel. Von vorne fällt dem Betrachter sofort die hohe und breite Fensterfront auf, durch welche die Sonne fast das gesamte Haus mit Licht erfüllen kann. Über eine ausschweigende Terrasse neben der Fensterfront gelangt man zur Eingangstür des Hauses. Draußen stehen an schönen Tagen ein runder Tisch und einige Stühle, die zu einem sonnigen Frühstück einladen oder einer von zirpenden Grillen begleitete Soiree.

Das Wohnzimmer ist der erste Raum, in den man tritt und welches mit ca. der Hälfte der Fläche auch der größte Raum des Hauses ist. Hier steht eine lange und tiefe Couch mit Blick auf die Fensterfront. Vor dem Glas steht wiederum ein großer Flachbildfernseher, der jedoch nur selten genutzt wird. Häufiger findet dagegen der flache Couchtisch Verwendung, der zwischen beiden steht. Sitzt man auf der Couch und Blick nach draußen, hat man zu seiner Linken an der Wand eine lange Schrankwand stehen; zur rechten befindet sich die Eingangstür. Hinter der Couch befindet sich auf der Seite der Schrankwand die Tür zum Schlafzimmer. Dieses beherbergt ein großes 2-Mann-Bett, welches auf Silber schimmernden Beinen steht und eine hohe, weiche Matratze besitzt, die ihres Gleichen sucht. Laut Angaben des Besitzers stammt sie vom selben Hersteller, der auch das britische Königshaus beliefert. Direkt neben der Tür und somit gegenüber vom Bett steht bedeckt ein Kleiderschrank die gesamte Wand. Die Türen schweben förmlich zur Seite und geben die etlichen Fächer und Schubläden frei. Da das Bett mit einer Seite an der Wand steht, befindet sich nur auf der von der Tür abgewandten Seite ein Nachttisch. Gegenüber der Tür befinden sich auch die breiten und hohen Fenster des Schlafzimmers.

Neben dem Schlafzimmer gelangt man vom Wohnzimmer ins Bad, welches über weniger Tiefe, aber dafür ausreichend Breite verfügt. Kommt man hinein, stolpert man fast schon in die Badewanne. Neben dieser befinden sich das Waschbecken so wie die Waschmaschine und schmale Schränke. Unter dem Fenster auf der anderen Seite der Badewanne steht zudem der Wäschekorb. Macht man sich lang in der Wanne.
Die Toilette befindet sich in einem eigenen, sehr kleinen Raum neben dem Bad. Ein einzelnes Waschbecken hängt dort auch noch.

Was nun noch fehlt, ist die offene Küche. Dreht man sich sofort nach links, sobald man das Haus betritt, gelangt man zu ihr. Die wichtigsten Dinge wie Arbeitsfläche, Ofen, Waschbecken, Schränke – stehend wie hängend sind dort auf engem Raum zusammengepfercht. Der Kühlschrank wirkt fast schon prunkvoll mit seinem amerikanischen, weinroten Stil und seiner Höhe, welche der Höhe der restlichen Küche gleicht.

Die Decke ist im Übrigen schief, so wie es der Blick von Außerhalb auch schließen lässt. Während die Terrasse über eine verzierte Holzrüstung verfügt, ist auf ihrer Rückseite eine Tür integriert. Über diese gelangt man in den Garten auf der Rückseite des Hauses. Diverse Gemüsesorten lassen sich hier je nach Bedarf des Besitzers anbauen. Ein Apfel- und ein Pflaumenbaum runden das Angebot schließlich ab.




Zuletzt von Leviathan am Fr 4 Mai 2018 - 13:38 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Mathéo Tristam
Sternenklasse Schüler
Sternenklasse Schüler
avatar

Zen 19
Anmeldedatum : 04.04.11

Miniprofil
Outfit etc.: Schuluniform (kurzärmliges Hemd, Weste, Hose, Socken, Schuhe), Augenklappe, rotes Stirnband mit gelborangenem Sonnenmuster

BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 17 Okt 2012 - 14:10

cf: Das Waisenhaus | 2. Stock / Jungentrakt | Zimmer 207

Wunderschönes Wetter, wunderschöne Umgebung, wunderschöne Begleitung und ein wunderschönes Ziel. Was wollte Mathéo in just diesem Moment mehr haben als das, was ihm das Schicksal reichte? Am Rande des Stadtparks befand sich das kleine Anwesen. Klein war dabei maximal das Haus. Der Garten dahinter streckte das Grundstück nochmal. Wobei das Haus jetzt auch nicht sooo klein war. Für Mathéo war es bei weitem groß genug. Im Gegensatz zu dem kleinen Zimmer im Waisenhaus war das hier Luxus pur. Da kam auch kein Zimmer im Neutrakt gegen an.
Mathéo hatte seine Freude daran, Velia dabei zu beobachten, wie sie vorausspähte, um zu ahnen, wo es hinging. Auch war ihre Reaktion äußerst amüsant, als er ihr davon erzählt hatte, sich ein Haus angeeignet zu haben. „Wie gesagt, meine Familie betreibt ein internationales Waffenrüstungsunternehmen.“ Das Erste, was Mathéo nach seinem Auszug daheim unternommen hatte, war, sein Konto zu verfrachten. Sicher hatte seine Mutter bereits versucht, ihm seine Mittel zu nehmen, damit er zurückkam. Der junge Tristam hatte das jedoch vorhergesehen und sein Hab und Gut in Sicherheit gebracht. Es war seinem Vater zu verdanken, dass er eine solche finanzielle Rückendeckung besaß. Das Haus sollte kein Indiz dafür sein, dass Mathéo nun alles zum Fenster herauswerfen würde. Es war eine vollkommene Ausnahme. Er brauchte seinen Freiraum und den fand er hier auf alle Fälle. Der Rest des Kontos würde Rückendeckung bleiben.
Als das Duo vor dem Haus angelangt war – umringt von Bäumen -, rannte es nicht gleich ins Innere. Zuerst wollte Mathéo das Äußere in seinen vollen visuellen Zügen genießen. Das Sonnenlicht, welches durchs Blätterwerk aufs Dach in die Terrasse strahlte, ließ ein unregelmäßiges Muster zurück. Hier und da glänzten die Dachziegel vereinzelt. Außer einer Bank stand nichts auf der Terrasse. Vielleicht würde sich im Inneren noch ein Mobiliar finden, welches eigentlich nach Draußen gehörte. „So, da wären wir!“ Der Briefkasten musste noch beschriftet werden, das durfte er nicht vergessen. Hoffentlich ist alles mit dem Umzug gutgelaufen, hoffte er und dachte dabei an seine ganzen Klamotten. Soweit er wusste, besaß das Haus eine Standardeinrichtung, die noch verblieben war. Mit der Zeit würde der Rotschopf wohl noch das eine oder andere nachholen, um den Gemütlichkeitsfaktor in die Höhe zu treiben. „Was sagste?“, fragte er nun endlich Velia mit einer endlos neugierig klingenden Stimme.












Zuletzt von Mathéo Tristam am Mi 17 Okt 2012 - 14:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 17 Okt 2012 - 14:31

cf: Zimmer 207

Selbst total aufgeregt war sie neben Mathéo hergegangen; vermutlich hatte man ihr die Vorfreude auch deutlich ansehen können, denn immer mal wieder hatte sie in der Ferne nach etwas gesucht, was einem Haus glich. Allerdings hatte Mathéo ihre Aufmerksamkeit für kurze Zeit wieder völlig für sich beansprucht. "Wieso eigentlich ein Waffenrüstungsunternehmen?" fragte sie ihn, während sie den Weg entlang gingen. Es war doch recht ungewöhnlich, dass eine Familie ein solches Unternehmen betrieb. Zumindest hatte Velia bisher von noch niemanden gehört, dessen Eltern etwas dergleichen besaßen. Wenn sie Mathéo nicht vorher bereits ein wenig kennen gelernt hätte, so hätte sie vielleicht sogar ein wenig Angst vor ihm bekommen, als er ihr das vorhin im Palmennest erzählt hatte, auch wenn es dafür eben keinen Grund gegeben hätte.
Irgendwann kamen die beiden im Park an, einem Ort, den Velia als sehr schön empfand. Der Duft von Natur gefiel ihr einfach und die vielen Bäume rundeten das Bild perfekt ab. Das Wetter war wunderschön dazu, sodass es noch schöner wurde. Und als sie letztlich bei einem - seinem - Haus ankamen, konnte Velia nur noch staunen. Natürlich gab es weit größere Häuser, allerdings spielte die Größe kaum eine Rolle. Ohnehin würde es für eine Person locker ausreichen; und es befand sich in einer wunderschönen Umgebung. Sogar eine Terasse hatte es! Und einen Garten schien es auch zu geben. Was konnte man sich schon mehr wünschen? Im Sommer würde man draußen im Garten sitzen können, im Winter würde man auf der Terasse seinen Platz finden können, ohne von möglichem Regen oder Schnee nass zu werden. Außer einer Bank gab es nicht viel Mobiliar, welches sich draußen befand, doch das machte nichts. Zur Not würde man sich ja auch Stühle von drinnen holen können - wenn es denn welche gab, wovon Velia allerdings stark ausging. Bei Mathéos Frage musste sie ihn unwillkürlich angrinsen. Er schien ja wirklich wissen zu wollen, was sie davon hielt. "So neugierig?" fragte sie grinsend, noch ohne ihm seine Frage beantwortet zu haben. Allerdings war die Antwort schon fest in ihrem Kopf verankert - wie konnte man es hier denn auch nicht schön finden? "Ich find's wunderschön!" schwärmte sie dann, ihr Grinsen hatte sich in ein Lächeln verwandelt und sie sah wieder zu seinem Haus. "Gehen wir rein?" fragte sie, nun ihrerseits neugierig, beinahe schon flehend, denn nun wollte sie natürlich auch wissen, wie das Haus von innen aussah. Wenn es so schön war wie außen, dann war es einfach nur perfekt.
Nach oben Nach unten
Mathéo Tristam
Sternenklasse Schüler
Sternenklasse Schüler
avatar

Zen 19
Anmeldedatum : 04.04.11

Miniprofil
Outfit etc.: Schuluniform (kurzärmliges Hemd, Weste, Hose, Socken, Schuhe), Augenklappe, rotes Stirnband mit gelborangenem Sonnenmuster

BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 17 Okt 2012 - 18:12

Velias Frage nach dem Warum wollte er erstmal verschieben. Aber er versprach ihr, in Kürze wieder darauf zurückzukommen.
Beide brauchten ein paar Sekunden, um das Haus mit ihren Augen abzutasten. Wenn sich im Inneren nicht ein schwarzes Loch befand, war es wirklich ein Glücksgriff gewesen. Velia schien es auch zu gefallen. Immerhin nannte sie es wunderschön. Und auch obwohl sie ihn zuvor noch etwas hinhalten wollte, konnte er nicht anders, als sich über ihre Aussage zu freuen. Ja, es war wirklich wunderbar. Da musste er ihr voll und ganz zugeben. Mathéo legte den rechten Arm um Velias Schulter, lachte keck dem Haus entgegen und wackelte ein wenig hin und her. „Natürlich, lass uns reingehen!“ Sofort ließ er wieder von ihr ab, schnappte sich seinen Rollkoffer und ging auf die Tür an. Für die zwei Stufen zur Terrasse hob er den Koffer kurz an, ehe er ihn wieder auf dem Holz absetzte. Es knarrte nicht. Sehr schön! Ein knarrfreies Haus war ein gutes Haus! Bestimmt stammte das von einem erfahrenen Mann, dessen weisen Worte noch in Mathéos Gedächtnis geblieben waren. Wer es auch gesagt hatte, er hatte verdammt nochmal recht.
Als Mathéo den Schlüssel zum Schloss führte, stieg die Aufregung nochmal plötzlich. Als er steckte, war er zum zerbersten gespannt und als die Tür offen war, fiel alles ab. Sein Körper umgab sich von einem Meer aus imaginären Wattebällen – so angenehm war es. „Hoho“, staunte er, als er ins Innere blickte. Zumindest war schon mal aufgeräumt. Der erste Raum, den man betrat, war das Wohnzimmer. Ein großer Raum. Die Küche schloss sich ohne Trennwand an. Sie war nicht sonderlich groß, hatte aber alles, was man brauchte, um sich Koch nennen zu dürfen. Der Kühlschrank, welcher wohl das wichtigste war, hatte auch eine zufriedenstellende Größe. Weiter hinten waren die Türen zur Toilette und zum Bad. Nachdem Mathéo hineingeschaut hatte, wurde ihm klar, dass er nie direkt von der Dusche ins Klobecken springen konnte. Um etwaige Irrsinnsaktionen auszuschließen, war das ziemlich praktisch. Geschlafen wird im Wohnzimmer. Eine Couch war zwar schon da, jedoch sah die nicht so aus, als könnte man sie ausziehen. Mathéo musste also auf die bewährte japanische Schlafunterlage zurückgreifen: Diesem Deckenzeug. Warum man hier lieber auf einer Decke auf dem Boden schlief und nicht auf einem Bettgestellt, war ihm immer noch ein Rätsel, allerdings konnte er sich damit arrangieren. Wenn es wirklich nicht ging, musste er sich halt nochmal ein Möbelgeschäft suchen. Passt schon, dachte er sich. Die Schränke hinten in der Ecke würde er heute Abend mit seinen Sachen füllen. Das würde ein Spaß werden …
„Na, ist doch prima. Schöne große Räume und das Bad sieht auch schick aus. Was will ich mehr?“ Für einen Schüler war das – wie gesagt – vollkommen ausreichend. Zudem hatte man extra nochmal geputzt, bevor er einzog. Sein restliches Gepäck stand auch im Wohnzimmerteil neben der Couch. Gegenüber stand sogar ein Fernseher und in der Küche befand sich ein Radio. Mathéo war nicht unbedingt der fleißige Fernseh-Fan, jedoch würde es in Zeiten der Langeweile gute Abwechslung darstellen. „Hach, wunderbar.“ Freudig tanzte er von einem Fuß auf den anderen – nur kurz, ehe er sich an den Koffer machte, den er mitgebracht hatte. „Um auf deine Frage zurückzukommen“, meinte er plötzlich, während er sich herunterbeugte, um den Koffer zu öffnen., „Wieso ist ein Friseur ei n Friseur? Wohl weil er gerne Haare schneidet.“ Er grinste frech. „Eigentlich waren wir nur Alchemisten, die mit verschiedenen Materialien experimentierten, um sie zu ergründen und neue zu schaffen. Dass es irgendwann darauf hinauslief, Waffen herzustellen, liegt wohl in der Natur eines jeden Dämons. Im Grunde sind wir alle böse, wenn ich das mal so sagen darf und da liegt es nahe, dass wir versuchen, unsere Fähigkeiten dazu zu nutzen, um Macht auszudrücken bzw. sie zu erlangen. Joa und so zog sich das über die Jahrhunderte hinweg. Wir wurden immer besser und immer einflussreicher. Heute schließen die Tristams Verträge mit privaten Unternehmen rund um den Globus aber auch mit verschiedensten Staaten ab. Die Abnehmer sind breit gefächert. Dass sich dabei dann sogar eine Leidenschaft entwickelte, kann man sich ja denken.“ Genau in dem Moment, wo er seinen letzten Satz beendet hatte, klackten die Schlösser des Koffers und ließen sich vom Tristam öffnen. Im Inneren lagen die Schmuckstücke seiner Sammlung. Der Koffer zeigte ein weitaus größeres Innenleben, als es sein Äußeres vermutet hätte. In Wahrheit war es kein gewöhnlicher Koffer. Er ließ sich nahezu beliebig füllen. Für Mathéo Sammlung reichte er wunderbar.
Als erstes holte er etwas sehr langes heraus. Es war dünn und in einen schönen, bunten Stoff eingewickelt. Mathéo ließ sich Zeit dabei, es von seiner Umwicklung zu lösen. Ein hellbraunes Holz zeigte sich, welches erst zuletzt emsig poliert worden war. An einem der beiden Enden baumelte ein roter Schwanz aus Wolle. Das Ende auf der entgegengesetzten Seite war nochmal eingewickelt. Darunter befand sich ein fast schon silbern glänzender Stahl geformt zu einer typischen Lanzenspitze. Sie war recht lang und beidseitig scharf. Als Mathéo sie freigab, wies er sofort daraufhin, dass man vorsichtig mit ihr umgehen musste. „Das ist Artemis, das älteste Stück meiner Sammlung. Wir mussten die Lanze bereits ordentlich restaurieren. Aber sie kann sich wirklich sehen lassen. Ein wundervolles Stück.“ Mit einem Blick, der sie aufforderte, ihm zuzustimmen, schaute er begeistert zu Velia und erhoffte sich, dass sie von seiner Sammelleidenschaft nicht abgetan war. Waffen sammeln war vielleicht nicht das Hobby eines jeden Werwolfes, aber vielleicht könnte er sie ja dafür begeistern. Man musste sich nur mal hinsetzen und sich mit ihrer Geschichte und Herstellung beschäftigen. Danach kam der Einsatz, der das Herz jedes Mal in Wallungen brachte. Der Tristam strich mit aller Zärtlichkeit über das Holz. Hoffentlich würde Velia nicht neidisch werden.










Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 17 Okt 2012 - 18:50

Die Antwort kam nicht sofort, stattdessen legte er ihr noch den Arm um die Schulter und wackelte mit ihr hin und her, was sie zum Lachen brachte. Erst dann hatte er vor, mit ihr das Haus zu betreten, in dem er fortan wohnen würde. Beide gingen auf die Tür zu, vor der Velia nun warten musste; immerhin hatte sie keinen Schlüssel. Das Aufschließen des Schlosses war allein Mathéos Sache; und auch der ersten Blick ins Haus hinein gehörte ihm. Velia musste da leider noch ein kleines bisschen länger warten. Allerdings war auch sie schnell hinter die Tür getreten und stand nun mit Mathéo im Wohnzimmer des Hauses. Ein paar Möbel standen bereits und die Fenster erhellten den Raum. Schon allein das Wohnzimmer war größer als ihr Zimmer im Waisenhaus; und an es grenzte die Küche. Zwar ohne Trennwand, doch sollte das ja nicht großartig stören. Sie könnte sich gut vorstellen, selbst in so einem Haus zu leben; nur würde es einfach ungewohnt sein. Denn nie hatte sie allein irgendwo gelebt. Immer hatte sie jemanden um sich gehabt; wenn nicht direkt im selben Zimmer, dann ein Zimmer weiter oder ein Stockwerk tiefer. Sie würde sich also erst an das Wohnen in so einem Haus gewöhnen müssen. Ob es Mathéo auch so ging? Velia vermutete mal, dass es nicht der Fall war. Während Mathéo zu den zwei Türen im Raum ging, sah Velia sich anderweitig um. Sie ging in die Küche und strich über die Theke, dann sah sie kurz aus dem Fenster. Ein schöner Ausblick. Ein Haus umgeben von Bäumen und Blumen und was es sonst noch in der Natur gab, war sowieso schön. Als ihr Begleiter mit dem Besichtigen fertig war, hatte Velia bereits ein Lächeln aufgesetzt und sich wieder zu ihm umgedreht. "Und wo schläfst du?" fragte sie ihn, denn ein Schlafzimmer hatte sie nicht finden können. Und einen Schlafplatz würde er ja brauchen - die Couch würde sich dafür eignen. Aber war die nicht etwas zu klein? Sie fand es lustig, ihm dabei zuzsehen, wie er vor Freude tanzte und überhaupt erst seine Freude mitzubekommen. Nicht jeder konnte das so zeigen.
Dann wollte er offenbar auf ihre Frage zurück kommen, weshalb Velia sich wieder ins Wohnzimmer begab und sich neben seinem Koffer im Schneidersitz auf den Boden setzte. Bei seiner ersten Antwort musste sie erstmal lachen. Klar, das hätte sie sich ja denken können. Aber nicht jeder, der einen bestimmten Beruf ausübte, war auch glücklich damit. Allerdings brachte Velia das mal nicht zur Sprache, lieber hörte sie ihm - mal wieder - gespannt zu. Seine Worte konnte sie gut verstehen; nur konnte sie nicht wirklich glauben, dass Mathéo böse sein sollte. "Ich finde nicht, dass du böse bist." sagte sie zu ihm, als er seinen Koffer geöffnet hatte und Velia einen Blick hinein warf. Lange aber sah sie nicht hin, denn da hatte Mathéo schon etwas heraus geholt, das ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Wie hatte das überhaupt in den Koffer gepasst? Gespannt, interessiert und extrem neugierig sah sie ihm dabei zu, wie er den Gegenstand auswickelte und schließlich eine Lanze zum Vorschein kam. Dass er Waffen besaß, war im Grunde klar gewesen, bei dem Beruf ihrer Eltern, aber wieso schleppte er diese mit sich herum? Das musste doch einen Grund haben. Wofür brauchte er sie denn hier? Vorsichtig nahm sie die Lanze entgegen und betrachtete sie genau, während Mathéo eine Erklärung lieferte. "Also..du sammelst Waffen?" fragte sie leicht verunsichert nach. Sie wollte nicht, dass er glaubte, sie würde dadurch abgeschreckt werden, doch fand sie das Ganze schon etwas seltsam, gleichzeitig aber auch außergewöhnlich und interessant. Nicht jeder hatte so ein Hobby. "Aber ja, schön ist sie." sagte die Werwölfin schließlich noch; einen Vergleich mit anderen Lanzen hatte sie zwar nicht, aber das musste man dafür sicher nicht haben. Waffen hatten ja schon etwas an sich, bei dem man neugierig werden konnte. Und vielleicht würden Geschichten jeweiliger Stücke auch äußerst interessant sein; nur konnte Velia sich das leider noch nicht wirklich vorstellen. "Ich sag dir gleich, ich hab kein bisschen Ahnung von Waffen." meinte sie verlegen und reichte ihm seine Lanze vorsichtig wieder - dass man mit der Waffe vorsichtig umgehen musste, hatte sie immerhin schon verstanden. Ohnehin war sie niemand, der mit Waffen unvorsichtig umgehen würde. Das war ihr doch viel zu gefährlich.
Nach oben Nach unten
Mathéo Tristam
Sternenklasse Schüler
Sternenklasse Schüler
avatar

Zen 19
Anmeldedatum : 04.04.11

Miniprofil
Outfit etc.: Schuluniform (kurzärmliges Hemd, Weste, Hose, Socken, Schuhe), Augenklappe, rotes Stirnband mit gelborangenem Sonnenmuster

BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Mi 17 Okt 2012 - 20:12

„In meinem Bett natürlich", sagte er geradeheraus. Wo sich dieses befand, wäre eine logisch folgende Frage, welcher Mathéo zuvorkommen wollte. „Soll sich angeblich in einem der Schränke befinden. Ich guck nachher mal sicherhalber nach. Wäre blöd, wenn mir erst heute Abend auffällt, dass ich kein Bett habe.“ Dabei war es im Preis inbegriffen. Also wollte er auch sein Bett.
Die Lanze wickelte er wieder in ihren Stoff ein und legte sie zurück in den Koffer. Bei Gelegenheit würde er sich etwas einfallen lassen, sie ansehnlich im Haus unterzubringen. Vielleicht sollte er sich eine Vitrine basteln und an die Wand hängen, wo er die Glanzstücke drin verstauen konnte. Das wäre wohl wirklich die beste Idee. Sie einfach nur an die Wand zu hängen, war dagegen ziemlich leichtsinnig. Sobald jemand ausversehen drankam, konnten sie herunterfallen und im schlimmsten Fall sogar wen verletzen. Besonders wenn er sich Velia anschaute, die augenscheinlich keiner Fliege was antun konnte und sehr darunter leiden würde, wenn eine scharfe Klinge auf sie herunter segelte. Nein, die Vitrine war die einzig richtige Lösung für das Problem. Bis dahin würde der Koffer herhalten. Apropos Koffer: Mathéo hatte noch mehr Sammlerstücke darin verstaut. „Nicht jeder bei uns sammelt Waffen, aber ziemlich viele. Die meisten bewahren sich die besten Stücke ihrer eigenen Herstellung auf.“ Um etwas Passendes zum Thema zu haben, holte er eine recht große Schachtel heraus. Wie Velia setzte sich nun auch der Tristam in den Schneidersitz neben den Koffer. Die schwarze Schachtel bettete er auf seinem Schoß und ließ die Schlösser klacken. Langsam öffnete er den Deckel. Von Innen war sie mit einem roten, sehr weichen Stoff überzogen, welcher die wertvolle Waffe schützte. Sie war schwarz, matt glänzend und ein ganz schönes Kaliber. Sie hatte die Größe eines großkalibrigen Revolvers und würde einem solchen in allen Belangen selbstbewusst entgegentreten können. Natürlich war er ungeladen, sonst würde ihn Mathéo nicht Velia in die Hand geben. Vorher noch begutachtete er ihn selbst. Das Tuch, welches ihn umhüllte, nutzte er, um sachte über das Metall zu wischen. Am Griff war beiderseits eine Rose eingraviert. Entworfen hatte sie Mathéo höchstpersönlich und hergestellt ebenso. Sein Vater war dabei gewesen, aber vom Wählen der Materialien bis zum letzten Feinschliff hatte Mathéo alles selbst gemacht. Zwei Tage hatte es gedauert, dann war sie fertig gewesen. Ein sehr aufwendiges Werk. „Selbstgemacht. Sie heißt Tenshi Ju, ist besonders stabil und – sagen wir es so – kann ziemlich dicke Kugeln auf den Weg bringen.“ Er grinste begeistert. Die Gleichung der Kraftübertragung dieser Waffe löste auf dem Papier zwar keine Ekstase beim Tristam aus, jedoch liebte er es, mit ihr zu üben. Das musste er auch, denn ohne regelmäßige Übung würde er es irgendwann nicht mehr schaffen, präzise genug mit diesem schweren Kaliber zu schießen. Dabei schlug vor allem das Sportlerherz in ihm und nicht der Möchtegernsoldat. Das erinnerte ihn wieder an Velias Aussage, dass sie ihn nicht für böse hielt. Für Mathéo war böse nicht gleich das, was den Kindern in Märchenbüchern beigebracht wurde. Der Tristam sah darin keine Gesinnung sondern vielmehr eine Prinzipienfarbe. Wenn ihn jemand als böse bezeichnen würde, würde er es getrost hinnehmen, ohne sich gegen zu wehren. Was man unter Gut und Böse verstand, war etwas vollkommen anderes. Je nachdem, auf welcher Seite man stand, war man das Gute und der andere das Böse. Vollkommen subjektiv.
Aber zurück zu Velia. „Nicht schlimm, so hab‘ ich wenigstens was zu erzählen. Was für Hobbys hast du denn?“ Nachdem er die Pistole wieder zurückbekam, verpackte er sie in ihrem Tuch und legte sie zurück in die Schachtel. Diese schloss er und verstaute sie im Koffer, den er nun endlich schloss.










Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 18:46

Natürlich schlief er in einem Bett. Und wo bitte befand sich das? Zu sehen war jedenfalls keines. Aber dieser Frage kam Mathéo zuvor. Bei der Vorstellung, dass Mathéo am Abend plötzlich ohne Bett dastehen würde, einfach weil er sich vorher nicht darum gekümmert hatte, eines zu haben, musste Velia breit grinsen. Die Vorstellung, wie er nur im Raum stand, und nicht weiter wusste, war eben zu komisch. Nur würde es dazu vermutlich nicht einmal kommen, wenn er wirklich kein Bett hatte. Sicher würde er sich dann irgendetwas anderes ausdenken. Zur Not musste er eben auf der Couch schlafen. Zwar nicht optimal, aber immerhin noch besser als nichts.
Nachdem sie ihm die Lanze wieder gegeben hatte, wickelte er sie auch sogleich wieder in den Stoff und legte sie zurück in den Koffer. Wo wollte er seine Sammlerstücke eigentlich unterbringen? Sie irgendwo nur liegen zu lassen, war sicher nicht gerade ungefährlich, besonders dann nicht, wenn Mathéo Besuch bekommen würde. Aber sicher würde ihm da schon irgendetwas einfallen. Alles im Koffer zu lassen, wäre eben zu schade. Die Meisten hatten also Waffen bei sich, die sie selbst hergestellt hatten? Das war schon irgendwie interessant. Nur verstand Velia nicht recht, wozu das gut sein sollte. Vielleicht, um sich die Stücke immer wieder ansehen zu können? Neugierig beobachtete Velia ihn dabei, wie er eine Kiste aus dem Koffer holte und sie öffnete, nachdem er sich gesetzt hatte. Eine Waffe kam zum Vorschein, soetwas wie ein Revolver, wie Velia raten würde. Es war ein seltsames Gefühl, sie letztlich in Händen zu halten. Abgesehen von ihrem Bogen hatte sie nie eine andere Waffen in Händen gehalten. Schon gar nicht eine aus Metall. Die Schwarzhaarige begutachtete die schwarze Waffe genau, während Mathéo eine Erklärung lieferte. Es faszinierte sie, dass man soetwas überhaupt selbst herstellen konnte. Ob die Rosen wohl eine besondere Bedeutung hatten? Als Velia zu dem Rotschopf sah, konnte sie seine Begeisterung deutlich in seinem Gesicht erkennen; und er steckte sie damit regelrecht an. Es war schön, wenn sich jemand über etwas freuen konnte, was für manch anderen vielleicht unvorstellbar war. "Haben die Rosen eine Bedeutung?" fragte sie ihn; sie wollte so viel wie möglich davon erfahren und das ging nunmal nicht ohne Fragen zu stellen. So lernte sie nicht nur etwas über irgendwelche Waffen, sondern, was viel wichtiger war, etwas über ihn.
Nun aber gab sie ihm die Waffe wieder zurück, die er scheinbar sehr behutsam und pflegend zu behandeln schien. Sie musste ihm wirklich viel bedeuten; und das war schön so. Nicht jeder hatte etwas, an dem er sich wirklich freuen konnte oder das ihm überhaupt etwas bedeutete. Zum Glück nahm er es ihr nicht übel, dass sie von Waffen keine Ahnung hatte. Nie wäre sie überhaupt auf die Idee gekommen, sich damit zu beschäftigen. Aber wenn Mathéo darüber erzählte, klang es doch spannender, als sie es sich hatte vorstellen können. Aber nun wollte er etwas über sie in Erfahrung bringen. Ihre Hobbys. Da gab es nicht so sonderlich viele. Wobei, wenn man alle zusammen zählte, sicher schon ein paar. "Bogenschießen!" war das erste, was sie nannte und auch das liebste, was sie machte. Aber das hatte er sicher schon heraus gefunden. "Und ich tanze gerne. Generell mag ich viel, was mit Sport zu tun hat. Und für die Sterne interessiere ich mich." Sie lächelte zwar, fragte sich aber auch gleichzeitig, ob das für ihn nicht zu kindisch oder viel zu langweilig war. Immerhin tat man recht wenig, wenn man sich die Sterne ansah. Aber allein das Betrachten dieser war es ja nicht einmal, was ihr so gefiel. Im Grunde war es ja eher die Astronomie in ihrem Ganzen, die dann doch sehr viel weitläufiger war, als das einfache Betrachten irgendwelcher Himmelskörper.
Nach oben Nach unten
Mathéo Tristam
Sternenklasse Schüler
Sternenklasse Schüler
avatar

Zen 19
Anmeldedatum : 04.04.11

Miniprofil
Outfit etc.: Schuluniform (kurzärmliges Hemd, Weste, Hose, Socken, Schuhe), Augenklappe, rotes Stirnband mit gelborangenem Sonnenmuster

BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 21:00

Auf die Rosen war sie also scharf. Soso. „Ich fand die damals ganz cool und wollte die unbedingt draufhaben.“ Das klang jetzt vielleicht einfallslos, aber auf die Schnelle eine atemberaubende Hintergrundgeschichte könnte er sich nicht aus den Fingern saugen. Einmal am Tag durfte er Velia sicherlich mit seiner Tristheit enttäuschen. Die restliche Zeit würde er sich anstrengen, zu begeistern – und wenn er wieder von Dächern springen musste. Aber auch wenn die Rosen keine fesselnde Entstehungsgeschichte besaßen, war Tenshi Ju trotzdem etwas ganz besonderes. Vielleicht war sie sogar der wertvollste Schatz seiner Sammlung. Allerdings ließen sich solch emotional zu begründende Wertungen schlecht vergleichen. Zudem schwankten sie gerne mal. Alles war wertvoll. Egal, ob er sich irgendwann dafür entschied, welches Stück er am liebsten hatte, würde das für die anderen nicht bedeuten, dass sie zu kurz kommen würden.
Doch erstmal hieß es pausieren – also vom Waffenschmökern. Mathéo schob den geschlossenen Koffer beiseite, warf die Hände in den Schoß und blickte Velia aufmerksam an. Sie redete von ihren Hobbys – wie verlangt. Natürlich war Bogenschießen ganz vorne. Etwas anderes hätte Mathéo nur überrascht. Viel wusste er noch nicht von ihr, aber wenn er sie sich so ansah, glaubte er ihr gerne, dass sie Sport mochte. Wie eine schwangere Frau sah sie nicht aus und ein Strohhalm in der Landschaft war sie ebenso wenig. Mit Kleidung konnte man ja vieles retuschieren, aber Mathéo nahm sich einfach mal heraus, zu denken, dass sie ihm einen sehr ansehnlichen Körper präsentierte. Ohne ihre Leidenschaft wäre der wohl nicht so geworden. Da fiel ihm ein, der Bogen war gar nicht mitgekommen. Der lag wohl noch am Strand. Verdammt. Schade war es auf alle Fälle. Gerade eben war er erst auf die Idee gekommen, Velia darum zu bitten, ihm ein paar Kniffe zu zeigen. „Hm, mir fällt grad auf: Wir haben den Bogen am Strand vergessen. Dabei wollte ich dich grade fragen, ob du mir nicht ein paar Geheimtipps geben könntest. Ist schon ein bisschen her, als ich das letzte Mal eine Bogensehne gespannt habe. Außer natürlich …“ Mathéo ließ Raum für einen Spannungsaufbau. Sein Blick ließ den Betrachter skeptisch werden. Irgendwas schien er in seinem Teufelshirn auszuhecken. „Wenn du einen straffen Gummibund in deinem Hös’chen hast, könnte ich daraus einen neuen Bogen machen.“ Neugierig und vollkommen ernst schaute er sie an. Richtig eindringlich musterte er ihre Reaktion, als wäre er nicht im Traum darauf gekommen, sein Vorhaben zweideutig auszulegen. Hoffentlich würde sie ihm den Gag nicht zu übel nehmen.










Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 21:48

Gerade atemberaubend war seine Geschichte bezüglich der Rosen ja nicht. Aber es musste ja nicht immer eine riesige Geschichte dahinter stecken. "Rosen sind schöne Blumen." sagte sie noch. Seine Wahl, sie in die Waffe einzugravieren, war zumindest gut gewesen. Die Gründe dafür waren letztlich ja auch nicht weiter wichtig. 
Nun hatte sie ihm ein wenig über sich erzählt. Was genau nun in ihm vorging, wusste sie nicht. Aber zumindest erfuhr sie einen Teil seiner Gedanken, die sich anscheinend um ihren Bogen gedreht hatten. Erst jetzt fiel auch ihr diese Tatsache auf. Dabei hatte er ihn so schön zusammen gebaut. Sie würden ihn ja nachher noch holen können. Sicher würde ihn niemand einfach mitnehmen. Aber dass er sie um Tipps gebeten hätte, freute Velia schon. Das hatte bisher noch niemand gewollt. Aber gut, das ließ sich ja auch nachholen. All das hätte sie ihm gesagt, wenn er seinen Satz nicht abgebrochen hätte und klar war, dass da noch was kam. Fragend sah sie ihn an. Er ließ sich Zeit mit dem Fortführen seines Satzes, doch als er dann weiter sprach, sah Velia ihn noch immer nur an, ohne etwas zu sagen. Sie hatte keine Ahnung, wie sie darauf nun reagieren sollte. Anhand seines Gesichtsausdruckes konnte man nicht wirklich sagen, ob er nicht bloß einen Witz gemacht hatte - eher sah es wie das Gegenteil aus. Noch immer sprachlos suchte sie nach einer passenden Antwort, fand aber keine. "Das..war nur ein Witz, oder?" fragte sie schließlich, sichtlich verunsichert. Nicht gerade die beste Reaktion, etwas besseres aber war ihr nicht eingefallen.
Nach oben Nach unten
Mathéo Tristam
Sternenklasse Schüler
Sternenklasse Schüler
avatar

Zen 19
Anmeldedatum : 04.04.11

Miniprofil
Outfit etc.: Schuluniform (kurzärmliges Hemd, Weste, Hose, Socken, Schuhe), Augenklappe, rotes Stirnband mit gelborangenem Sonnenmuster

BeitragThema: Re: Das Haus im Park   Do 18 Okt 2012 - 22:18

„Okay, Humor scheinst du schon mal nicht zu besitzen.“ Immer noch mit ernster Miene schaute er ihr entgegen. Bei dieser Atmosphäre vertrocknete jeder noch so feine Ansatz eines Witzes. Mathéo fragte sich, ob sie einfach nicht wusste, wie sie reagieren sollte oder ihr das gesunde Maß an improvisierendem Humor fehlte. Sooo stupide war sein Gag nun auch wieder nicht, aber vielleicht hätte er sie mehr darauf einstimmen müssen. Eine seichte Hinführung zur Welt des Chaos wäre sicher nicht schlecht gewesen. Trotzdem: Ein wenig mehr Spontanität hätte er sich schon gewünscht.
Die Lippen zusammengepresst und den Blick immer enttäuschter wirken lassend musste er nun selbst nachdenken, wie er reagieren sollte. Ihre Frage ließ er mal unkommentiert. Stattdessen sagte er: „Vielleicht ist es doch besser, wenn wir den Bogen holen gehen.“ Zwar stand er daraufhin auf, jedoch nicht, um sich auf den Rückweg zum Palmennest zu machen, sondern um sich zu strecken. Ein Themawechsel war gefragt. „Wir können uns ja heute Abend mal die Sterne anschauen“, meinte er spontan mit dem Blick durch die fast schon panoramaartige Fensteransammlung. Die Gardinen mussten weg, dachte er sich und zog sie jeweils nach links und rechts. Sofort drang noch mehr Sonnenlicht in den Raum und man könnte fast denken, dass wer das Dach geklaut hatte. „Hach.“ Ein Seufzen entglitt ihm, während er die Strahlen genoss. Er dachte daran zurück, dass sie gerne tanzte. Leider hatte er nicht mal ein Radio im Haus. Das müsste er sich unbedingt noch nachträglich besorgen. Am besten gleich eine ganze Anlage, um eigene Datenträger abspielen zu können. „Hm.“ Velia hatte auch gesagt, dass sie Sport allgemein mochte. „Was magst du denn sonst noch so Sportliches?“ Vielleicht gab es ja etwas, womit sich das Duo die Zeit vertreiben konnte, ansonsten musste der Tristam wieder mit einer chaotischen Idee herhalten, auf welche Velia dann bitte mit der nötigen Leidenschaft reagierte.










Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte


BeitragThema: Re: Das Haus im Park   

Nach oben Nach unten
 

Das Haus im Park

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 10Gehe zu Seite : 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10  Weiter

 Ähnliche Themen

-
» (Planung)Das Haus Anubis
» Jurassic Park - die Insel der Saurier
» Nach 2 Monaten Trennung will Sie schon unser Haus verkaufen.
» altes japanisches Haus mit großem Garten
» Cocos Haus

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Shima no Koji ::  :: Stadtpark-