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 Wohnung 13 - Valerye van Dyck

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Leviathan
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BeitragThema: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 3 Jul 2011 - 13:15

das Eingangsposting lautete :

Stadtwohnung 13

Hier wohnt: Valerye van Dyck





Der Wohnblock liegt am Anfang der Barádori Strasse.

Diese Wohnung befindet sich im zweiten Stockwerk. Sie verfügt über einen relativ geräumigen Vorraum, ein extra Badezimmer und eine Toilette, eine offene Küche und zwei weitere Räume, die man nach Belieben gestalten und einrichten kann. Die Wohnung liegt auf der Rückseite des Hauses und bietet einen schönen Ausblick auf den Stadtpark. Der Balkon ist viel grösser im Vergleich zu jenen an der Vorderseite und aussedem grenzt sowohl diese Wohnung als auch der Balkon direkt an die Wohnung 12.



Zuletzt von Takeru am Do 3 Mai 2012 - 12:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Mo 19 Jan 2015 - 19:30

Nun wollte sie unbedingt ein neues Rezept kennenlernen, scheinbar schien ihr das Kochen doch sehr wichtig zu sein, oder es schien ihr einfach nur Spaß zu machen. Ich hatte mit den Jahren welche ich in Einsamkeit gelebt hatte sehr viel Erfahrung gesammelt. Da ich allerdings nie Geldsorgen hatte und somit immer in die angesagtesten Restaurants gehen konnte, kannte ich einige dinge welche einfach nur sehr alt waren, dennoch waren sie gut und waren meiner Meinung nach einfach etwas vollkommen anderes als das was es heutzutage zu essen gab. Dann meinte sie noch das es nicht unbedingt etwas schweres sein musste, nun wusste ich was ich antworten wollte, denn ich hatte gerade Hunger auf etwas ganz bestimmtes.
Ich kann ihnen einige Rezepte nennen und dennoch denke ich eher das wir es langsam angehen sollten. Wie wäre es mir Mulligatawny soup als Vorspeise und danach Bigos?
Es passte zwar nicht perfekt aber ich hatte nun einmal wenn es um essen ging einen seltsamen Geschmack. Ich hatte mit Absicht eine Vorspeise gewählt welche aus England stammte um es ihr einfacher zu machen, aber selbst dort wurde diese speise ziemlich selten zubereitet heutzutage.
Dennoch wenn sie mir nicht glauben würde, war das alles so oder so ohne Sinn, nun fragte ich mich ob ich schon immer so seltsam gewesen war oder ob das erst mit der zeit passiert ist ohne das ich es gemerkt hatte. Nun nippte ich wieder ein wenig an dem Tee und überlegte weiter.
Ich wollte eigentlich nicht das sie mich für einen Lügner oder etwas Ähnliches hielt und dennoch war es nicht ganz so einfach ihr das alles zu erklären. Ich würde es auch nicht mehr versuchen wenn sie nicht fragen würde, schließlich war es nicht meine Schuld.
Nun hielt ich meine Hand mit der Handfläche nach oben in die Luft. Die Luft. über meiner Hand begann zu verschwimmen und ein zettel fiel langsam aus der verschwimmenden Luft. auf meine Hand. Diesen legte ich dann auf den Tisch, während sich die Verzerrung in der Luft. wieder auflöste.
Nun blickte ich auf den zettel und weitete meine Augen, ich hatte ohne Grund mein Tor von Babylon eingesetzt.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 20 Jan 2015 - 16:35

Ein bisschen skeptisch wartete ich nach meiner Frage weiterhin auf eine Antwort. Welche er mir auch tatsächlich gab. Er nannte mir als Vorschlag eine Mulligatawny Suppe. Ich kannte sie, es war eine nach indischem Rezept zubereitete Suppe welche in England, meiner Heimat, ihren Ursprung fand. Ich hatte sie selbst einmal zubereitet und wusste dementsprechend wie gut sie schmecken konnte, wenn man es richtig anstellte. Von der Hauptspeise wusste ich allerdings ziemlich wenig. Sicher, der Name Bigos ist mir sicherlich schon einmal untergekommen, genaueres konnte ich aber so aus dem Kopf nicht sagen, Da werde ich mich wohl ebenfalls schlau machen müssen. "Also ihre Vorspeise ist kein Problem, das kriege ich hin. Ich habe sie sogar schon einmal selbst gekocht.", sagte ich zu ihm und schaute ihn etwas stolz und selbstsicher an. "Jedoch muss ich gestehen das das einzige was ich über das Hauptgericht weiß ist, das es wohl um die Region um Polen herum kommen muss. Wenn ich mich da nicht täusche.". Ich war mir an dem Punkt wirklich nicht sicher, weswegen ich kurzerhand meine angelehnte Position an der Küchenzeile verließ und aus einem der in der oberen Hälfte gelegenen Küchenschränke, welcher mit Büchern bestückt war, ein Buch über Europäische Spezialitäten herausholte und vorsichtig auf der Küchenzeile ablegte. Nun schlug ich es auf und begann unter dem Buchstaben "B" - wie Bigos zu suchen.
Und wie es der Zufall so wollte, fand ich etwas. Es war als polnischer Krauttopf eingetragen und wurde außerdem noch als Nationalgericht bezeichnet. "Ein Krauttopf?", fragte ich kurz ein wenig unsicher. "Okay. Warum nicht. Ich bin zwar nicht so der Fan von Kraut aber etwas neues ist es allemal!", sprach ich sichtlich begeistert von der Rezeptidee und lächelte vergnügt vor mich hin. Jedoch zum Kochen war es meiner Meinung nach zu spät. Ich würde das wohl oder übel auf morgen verschieben müssen. Abgesehen davon hatte ich nicht einmal die Zutaten dafür im Haus. Ich seufzte kurz bei dem Gedanken wieder einkaufen gehen zu müssen und schaute nun wieder zu meinem Gast hinüber. "Eine wirklich tolle Idee. Wenn sie Lust hätten würde ich sie dann gerne beim Kochen dabei haben. Jedoch nicht heute sondern morgen oder in den nächsten Tagen." . Erst jetzt bemerkte ich das er einen Zettel in der Hand hatte und ihn wie verrückt anstarrte. Etwas verwirrt schaute ich auf sein Gesicht. "Ist irgendetwas?", fragte ich ein wenig verunsichert in seine Richtung. Ich wusste nicht warum, aber ich fand das gerade wirklich etwas gruselig. Warum reagierte er so auf einen Zettel....und wo zur Hölle kam der eigentlich her? Ich hatte auf dem Tisch keinen liegen gehabt.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 20 Jan 2015 - 17:29

Wie ich erwartet hatte sie sich über meine Wahl für das Hauptgericht gewundert, auch wenn sie sich gefreut hatte das ich geantwortet hatte. Nun blickte ich sie so sanft wie möglich an und überlegte, ich wollte eigentlich nur wissen was sie denn so alles konnte in Sachen kochen.
Bei dieser frage war ich mir allerdings sicher das ich sie einfach so stellen konnte ohne das es Probleme geben würde.
Welche speisen kochen sie denn am liebsten?
Und was schmeckt ihnen am besten Frau Lunatique?

Die Fragen waren einfach zu beantworten, würden mir aber dennoch neues wissen verschaffen
Teilweise war es so einfach wissen zu erlangen, meistens war es allerdings unglaublich schwer, denn die meisten interessanten Fragen stellte man nun einmal einfach nicht.
Nun starrte ich wieder auf den zettel und dann wieder zurück zu ihr, sie war wieder am lächeln gewesen und dennoch hatte sie sich gewundert das ich seltsam reagiert hatte.
Ihr verunsicherter blick brachte meine Wangen wieder ein wenig zum Erröten, schließlich hatte ich selbst einen Fehler gemacht und sie hatte es zwar nicht gesehen, aber der zettel war da und an meinem blick hatte man erkennen können das er eigentlich nicht da sein sollte.
Ich musste es schon irgendwie erklären, denn etwas anderes war einfach nur falsch und lügen sollte ich möglicherweise auch nicht. Somit nahm ich den zettel und steckte ihn in meine Hemdtasche.
Es ist nichts.
Sagte ich lächelnd und mit einer sanften stimme.
Kennen sie das Gefühl wenn man sich so an eine Fähigkeit gewöhnt hat das man sie benutzt ohne darüber nachzudenken?
Auch wenn sie nicht wollen das jeder es sieht?

Es war schwierig zu erklären, dennoch würde sie das hoffentlich verstehen, sie war eben nicht dumm und zudem noch sehr schön. Irgendwann würde eine Frau wie sie mein ende sein.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 20 Jan 2015 - 20:47

Ich war recht verwundert als er plötzlich genauer auf das Thema Kochen einging. So überrascht das ich erstmal still blieb und kurz überlegte. "Ich koche alles gerne." , gab ich schließlich als Antwort und lächelte. "Und mein Lieblingsessen ist Lachsfilet mit Kartoffeln in Kräuterbuttersauce. Es ist einfach zum dahinschmelzen. Nichts anderes lost eine so unglaubliche Geschmackssensation aus.".
Achja! Wie lange hatte ich dieses Gericht jetzt schon nicht mehr? Bestimmt gute zwei Monate. Aber Lachs war teuer und nicht immer waren gute Stücke auf der Insel zu haben. Man sollte meinen das es aufgrund der Insellage hier eigentlich besseren Fisch geben sollte.....aber ist nun mal so wie es ist. Dafür bekam man hier für gewöhnlich immer Gemüse welches frischer war als alles was ich je zuvor gesehen hatte. Man kann eben nicht alles haben schätze ich.
Als er mir dann sagte das es mit dem Zettel "nichts" auf sich hatte, nickte ich nur. Ich respektierte seine Entscheidung es mir nicht zu sagen und äußerte mich nicht weiter dazu. Es ging mich ja auch wirklich nichts an. Vielleicht hatte er dort ein paar private Dinge vermerkt die er niemandem zeigen wollte, wer weiß. Auf jeden Fall schien es ein weiteres Gesprächsfeld für ihn eröffnet zu haben. Aber mir gefiel es. Die Frage nach dem Kochen war, wenn ich so im Nachhinein darüber nachdachte, ziemlich alltäglich und damit eher eine Durchschnitts-Frage.
"Ja kenne ich.", sagte ich und lachte. "Sie glauben gar nicht wie oft ich das in meinen jungen Jahren hatte. Ganz speziell als Formenwandler. Da denkt man einen Moment mal zu konzentriert und plötzlich hat sich die Hand in einen Löffel verwandelt. Sie hätten mein Gesicht in dem Moment sehen sollen!". Nun lachte ich noch mehr. Nicht weil es mir peinlich war, sondern viel eher weil das eine Situation war an die ich mich noch ganz genau erinnern konnte. In diesem Moment fand ich das natürlich alles andere als amüsant. Aber wenn man im Nachhinein darüber nachdenkt, dann kommt einem doch irgendwie das grinsen - und schlussendlich das Lachen hoch. Dazu sollte ich vielleicht noch erwähnen, das sich in dem Zimmer wo das passierte ein Spiegel war und ich deswegen genau wusste was ich für eine ulkige Grimasse gezogen hatte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 20 Jan 2015 - 21:12

Sie hatte das alles mit Humor genommen wie es mir schien, das war wohl das beste was mir hatte passieren können, zudem hatte sie noch ein relativ bodenständiges Lieblingsessen.
Welches ich seltsamerweise in dieser Kombination noch nie gegessen hatte, es war schade das ich keinen Vergleich dazu hatte und dennoch hörte es sich ziemlich gut an.
Nun hörte ich meinen Magen brummen und wurde kurz ein wenig rot.
Tut mir leid, ich vergesse des Öfteren zu essen.
Nun lächelte ich ein wenig und trank einen weiteren Schluck von dem vorzüglichen Tee welchen sie mir gemacht hatte. Sie war wirklich eine interessante Frau, auch wenn sie ein wenig zu freundlich war, zumindest war das das was ich dachte, denn ich kannte niemanden der so freundlich zu einem fremden war.
Ihre Lieblingsspeise hört sich gut an und obwohl ich bereits so alt bin habe ich es noch nie gegessen.
Nun nahm ich noch einen Schluck woraufhin mein Tee wieder leer war, es war schade das Tassen ein begrenztes Inhaltsvermögen hatten, dennoch wäre es wohl nicht mehr so schön wenn man immer nur solch guten Tee trinken würde. Irgendwann musste es wie bei allem sein, wenn man Zuviel davon hatte schmeckte es einem nichtmehr und das wollte ich bei diesem Tee nicht herausfordern. Dennoch würden einige Tassen nicht schaden, es war ja nicht so als würde ich solch einen vorzüglichen Tee jeden Tag genießen können.
Nun musste ich mir vorstellen wie sie als Kind aussah und einen löffel als arm hatte, dabei musste ich einfach anfangen zu lachen, oder lag es an ihrem wunderschönen lachen?
Die Antwort auf diese frage war mir einfach egal, schließlich war es eben ein wenig lustig und eben auch ein wenig seltsam. Dennoch das wäre mir wohl auch passiert wenn ich ein Formwandler gewesen wäre.
Ich hätte ihr Gesicht so gerne gesehen Frau Lunatique, es muss schwer gewesen sein als Formwandler aufzuwachsen oder?
Meine Fähigkeiten beschränken sich auf andere dinge und dennoch, selbst hier auf der Insel verstecke ich sie lieber.

Sagte ich während mein Lachen langsam am abklingen war.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 20 Jan 2015 - 22:01

Sehr überrascht vernahm ich ein Geräusch welches von seiner Richtung ausging. Zuerst dachte ich es wäre der Stuhl gewesen der etwas geknarzt hatte. Dann aber wurde mir schnell klar das kein Stuhl der Welt solche Geräusche von sich geben würde. Als er dann sagte, dass er des Öfteren vergaß zu essen wurde mir alles klar. "Sie haben Hunger?", fragte ich verdutzt. Warum hatte er denn nichts gesagt? Und warum war es mir nicht aufgefallen? Oh mann! Ich bin echt einer der schlechtesten Gastgeber!
Mit ein paar Schritten ging ich rüber zum Brotkasten und nahm mir zwei der geschnitten Scheiben heraus und packte sie auf einen Teller. Aufstrich bzw. Wurst hatte ich im Moment selbst nicht im Haus. Mit diesem Teller marschierte ich dann zu meinem Gast herüber und stellte ihn, als ich direkt vor ihm stand, auf dem Tisch ab. "Bitte sehr." , gab ich in einem freundlichen Ton von mir.
"Und sie haben davon noch nie gehört?", fragte ich auf seine Aussage, das er noch nie von dem von mir genannten Gericht probiert hatte. Eigentlich kannte es so gut wie jeder. Er war wohl einer dieser Ausnahmen, aber das war ja nicht so schlimm. Man kann ja schließlich nicht alles wissen. "Vielleicht lade ich sie mal auf einen Teller ein.", grinste ich vergnügt, "Der Weg zu ihnen ist ja nicht weit.".
Als dann auch er Anfing über meine Geschichte zu lachen, musste ich es auch ein weiteres mal tun. Schön, dass er die Vorstellung mit mir teilen konnte und sie ebenfalls lustig fand. Was ich sehr schätzte. Nicht jeder kann über gewisse Sachen lachen. Das musste ich schon früh genug erfahren. "Glauben sie mir, es war wirklich göttlich. Aber trotzdem war es nicht schwer als Formenwandler aufzuwachsen. Ganz im Gegenteil! Es war sogar sehr angenehm.", beteuerte ich mit einem sehr überzeugten Ton um ihn von dem Gegenteil zu überzeugen. "Trotzdem habe ich genau wie sie meine Fähigkeiten immer versteckt. Ich mochte es nicht anders zu sein. Viel lieber wollte ich wie alle anderen immer einer der "normalen" Menschen sein.". Ich wusste das sich das jetzt total bescheuert anhörte, aber in einer Welt in der jeder normal ist fühlt man sich mehr oder weniger wie ein Außenseiter. "Erst später erkannte ich das mich das mehr oder weniger von anderen unterscheidet, aber in einem positiven Weg. Ich habe nämlich noch keinen Formenwandler getroffen der das gleiche macht wie ich.". Lächelnd setzte ich mich wieder zu ihm an den Tisch. Ich hoffte ihn durch dieses Statement ein bisschen dazu bringen zu können, mich und mein Wesen zu verstehen.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 20 Jan 2015 - 22:29

Nun hatte sie mir etwas zu essen gebracht, selbst wenn es nur Brot war stand ich nun in ihrer schuld und sie wusste wohl nicht einmal wie sehr mich so etwas belasten konnte, ich hasste es doch sehr in der schuld anderer zu stehen. Dennoch lehnte ich es nicht ab, sondern nahm einen bissen und blickte sie sanft an und schluckte den bissen den ich genommen hatte nach einem gründlichen kauen unter.
Ja ich bin meistens hungrig aber ich unterdrücke dieses Gefühl normalerweise, schließlich hatte ich mich daran gewöhnt nicht viel zu essen. Dennoch komme ich nach wie vor mit meinem geschwächten Körper nicht wirklich zurecht, es ist eben das erste mal das ich dieses Problem habe.
Nun griff ich mir an den Kopf, sie wusste noch gar nichts in der Richtung, wieso hatte ich das wieder gesagt. Ich schien wirklich nichtmehr ich selbst zu sein, schließlich sagte ich zu viele dinge welche zwar der Wahrheit entsprachen, aber dennoch vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen wurden und somit auch nicht verständlich waren.
Nun aß ich weiter und überlegte einen Moment wie ich die nun kommenden fragen beantworten sollte, dennoch empfand ich es als ziemlich sinnlos darüber nachzudenken, schließlich war sie anders und würde wahrscheinlich nicht einmal Fragen stellen.
Also grinste ich wieder und überlegte was ich nun tun sollte, am liebsten hätte ich sie umarmt, so etwas war aber nicht wirklich richtig unter diesen Umständen.
Nein der weg zu mir ist wirklich nicht weit, aber ich denke eher das ich sie einladen würde, schließlich stehe ich in ihrer schuld.
Sagte ich mit einem ehrlichen aber sehr verspielten grinsen, es freute mich so sehr das sie wieder grinste und lächelte, nach dem Fehler welchen ich begangen hatte war es vollkommen unerwartet das sie sich wieder normal verhalten würde und dennoch tat sie genau das.
Es freut mich sehr das sie eine schöne Kindheit hatten, es ist schön zu sehen das auch andersartige Wesen wie wir ohne Probleme unter den Menschen leben können.
Ich würde so gerne wissen wie es ist als Formwandler zu leben, ich bin im Gegensatz vollkommen uninteressant.
Sagte ich in einem sanften und vom grinsen leicht verzerrten Tonfall, sie war schön und ein Formwandler zu sein musste nachdem was sie gesagt hatte ziemlich gut sein, es war auf jeden Fall etwas anderes.
Inwiefern unterscheiden sie sich denn in dem was sie tun von anderen Formwandlern?
Wenn ich das Fragen darf, ich werde ihnen auch erklären welche Ausmaße meine Fähigkeiten haben wenn sie das denn möchten.

Ich würde ihr nun einfach nur noch die Wahrheit sagen und nichts mehr außen vor lassen, schließlich war sie so nett zu mir und hatte mir essen gegeben, obwohl ich eigentlich ein fremder für sie war.
Sie hatte meine volle Aufmerksamkeit und das recht alles zu wissen verdient, auch wenn ich das meist für einen Fehler hielt, so tat ich es dennoch immer wieder.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 22 Jan 2015 - 18:05

Ich schaute etwas nachdenklich als er mir erzählte das er das erste Mal so eine Art von Problemen hatte. Wie meinte er das denn jetzt? Hatte er das erste Mal Hunger oder wie? Ich verstand nicht so ganz worauf er hinaus wollte. Weswegen ich mich auch nicht weiter dazu äußerte, da waren so einige Sachen welche er mir erzählte und die ich nicht zuordnen konnte. Ich nickte einfach nur fröhlich.
Auf meine Aussage hin, dass ich ihn vielleicht mal einladen würde reagierte er mit ziemlich bescheiden. Er würde mich einladen mussen, weil er in meiner Schuld stand. Schon wieder verwirrte er mich schon wieder. Nur dieses Mal fragte ich nach. "Sie stehen in meiner Schuld?", fragte ich in einem sehr verwunderten Tonfall. "Warum das denn? Ich bin lediglich Gastfreundlich. Das ist alles, wirklich. Sie stehen in niemandes Schuld. Ehrlich.", beteuerte ich und lächelte dabei so warm wie nur möglich. Nie und nimmer würde ich eine Gegenleistung für Sachen verlangen die ich als Selbstverständlich hielt. Es macht mir Spaß Leuten zu helfen oder freundlich zu ihnen zu sein. Denn die Freundlichkeit welche man anderen gegenüber zum Ausdruck bringt bekommt man irgendwann zurück. Selbst, wenn es nur ein kleines Lächeln ist.
Die nächste Frage stellte er dann auf meine erwähnten Fähigkeiten bezogen. "Lassen sie mich kurz überlegen." , bat ich ihn um etwas geduld während ich nachdenklich mit meiner Hand auf der Tischplatte herumtippte und auf meine Hand starrte. Alsich endlich wusste wie ich es ungefähr beschreiben konnte schaute ich wieder zu ihm. "Sagen wir es mal so.", begann ich meine Erklärung, "Die meisten Formenwandler sind mit dem Wechseln ihrer Gestalt vertraut. Sprich, sie verwandeln sich in andere Wesen, Kreaturen. Ich jedoch bin da anders, Natürlich könnte ich auch meine Gestalt ändern, aber ich benutze meine Fähigkeit vielmehr dazu einzelne Teile meines Körpers zu verändern und so an die verschiedensten Situationen anzupassen.". Nun setzte ich zu einer kurzen Pause ein. Ich hatte nämlich kein wirklich sehr gutes Beispiel parat und demonstrieren wollte ich es nicht unbedingt. Aber gut, was solls. Es zu beschreiben würde wahrscheinlich mehr Fragen aufwerfen als es beantworten würde.
Ich hielt meine Hand nach oben und, nachdem sie weiß aufleuchtete begann sie sich langsam in eine kleine Klinge umzuformen. Aufgrund meiner kurzärmeligen Bluse konnte man ganz eindeutig sehen wo mein Arm mit einem kleinen metallenen Ansatz in die Klinge überging. Natürlich war das keine der Klingen mit der ich im Falle eines Kampfes auftrumpfen würde, dennoch sollte das als Beantwortung seiner Frage reichen.
"Normalerweise geht das schneller.", belehrte ich ihn um der eventuellen Frage zuvorzukommen. "Aber für sie hab ich es gerade langsam gemacht.". Nun lächelte ich ihn vergnügt an. Eigentlich war es mir ja unangenehm meine Fähigkeiten offen zu zeigen. Aber meine vier Monate hier hatten schon immens dazu beigetragen diese Angst einigermaßen zu überwinden. Ich war hier schließlich in anderer Gesellschaft. "Sie können die Hand ruhig anfassen.", bot ich ihm daraufhin an. "Keine Angst, sie schnappt nicht.", scherzte ich und lachte daraufhin vergnügt. Ich war gespannt auf seine Reaktion. Würde er sich trauen, geschweige denn merken das meine Hand an der Stelle tatsächlich aus Metall war? Wir werden sehen.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 22 Jan 2015 - 18:32

Sie meinte das sie nicht in meiner schuld stünde, dennoch hatte ich das Gefühl, schließlich war es wichtig Gastfreundlichkeit mit etwas gleichwertigem zu belohnen. Zumindest war das meine Einstellung, in der Hinsicht waren wir wohl grundverschieden, oder es sah nur so aus und dennoch musste ich diese schuld begleichen.
Ich werde sie einladen, ob sie wollen oder nicht.
Sagte ich mit einem leichten lachen, schließlich wollte ich nett zu ihr sein, sie hatte es eben verdient und das musste ich ihr auch zeigen. Schließlich musste gleiches mit gleichen vergolten werden, selbst wenn ich das normalerweise nicht getan hatte, so war es in dem Fall richtig.
Als sie dann über ihre Fähigkeit sprach, lächelte ich sanft und versuchte es mir vorzustellen wie ein arm oder ein Bein von ihr zu einer Axt wurde. Es war schwer vorstellbar, schließlich kannte ich solche Fähigkeiten nicht, auch wenn ich von ihnen gehört hatte war es dennoch etwas neues für mich. Nun als sie mir zeigte wie sie ihren arm verwandelte und sagte das es normalerweise schneller gehen konnte, war ich ein wenig überwältigt.
Es sah durchaus eigenartig aus, schließlich sieht man nicht alle tage eine Frau deren arm eine klinge ist und selbst dann sah man es normalerweise nicht ohne das man diese Person zu einem Kampf forderte. Ich hatte zwar schon Formwandler kennengelernt und auch getötet, doch hatte ich nie ihre Verwandlung gesehen, schließlich waren sie Tod noch bevor sie sich verwandelt hatten.
Meine Fähigkeit scheint wesentlich gefährlicher zu sein als ihre und dennoch gefällt mir ihre Fähigkeit deutlich besser.
Sagte ich als ich aufstand und auf ihre Erlaubnis hin die Hand berührte, als ich ihr über den arm bis leicht über den Ansatz ihrer klinge streifte bemerkte ich das er tatsächlich aus irgendeinem Metall bestand. Dennoch war ich mir nicht ganz sicher und so ließ ich eine Stimmgabel in meiner Hand erscheinen und schlug damit leicht dagegen. Der klag verriet mir das meine Vermutung korrekt gewesen war und der arm wirklich aus einem Metall bestand. Nun strich ich noch einmal mit einem Finger über die Seite der klinge und berührte dann die spitze, ich hatte nicht erwartet das ich mich verletzen würde und dennoch hatte ich einen kleinen schnitt, die klinge war ziemlich scharf.
Nun ließ ich die Stimmgabel wieder verschwinden und küsste die klinge ein auf die Seite.
Ihre Fähigkeit ist einfach klasse und es freut mich sehr das sie mir das gezeigt haben, nun möchte ich ihnen auch zeigen was ich kann aber dafür müssten wir das Haus verlassen, schließlich will ich keinen schaden anrichten.
Sagte ich sanft und ein wenig grinsend, es war schließlich die Wahrheit das ich eine solche Offenheit ihrerseits nicht einfach tatenlos geschehen lassen konnte.
Sie sind einfach eine unglaublich schöne Frau mit einer sehr interessanten Fähigkeit Frau Lunatique.
Ist ihr arm eigentlich schwerer geworden?
Also weil er nun aus einem Metall besteht, welches Metall ist es eigentlich?

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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Do 22 Jan 2015 - 22:10

Etwas überrascht traf mich seine Ansage in der er mir versicherte das er mich einladen würde. Sogar gegen meinen Willen. Einen Moment lang blieb ich mit überraschtem Blick stehen und schaute ihn an. Kurz darauf jedoch lächelte ich wieder und lachte. "Wenn sie das unbedingt wollen, wer wäre ich wenn ich sie daran hindern würde?", gab ich sichtlich erfreut über seine Aussage von mir. Wie gesagt, er war mir nichts schuldig. Trotzdem wurde ich das Gefühl nicht los das er der festen Überzeugung war er würde es tun. Und wer wäre ich wenn ich eine Einladung ablehnen würde, dafür hatte ich meist ein viel zu schlechtes Gewissen gegenüber der Person die mich einlud.
Dann stand er auf und beobachtete er meine Hand, die ich in eine Klinge verwandelt hatte. Gespannt verfolgte ich seinen Blick. Zuerst schien er sie nur zu mustern. Es dauerte allerdings nicht lange, da nahm er das Angebot die Hand zu berühren an und strich langsam mit seiner Hand von meinem Arm herunter bis zur Klinge. Am Anfang spürte ich seine Hand noch mit einem leichten Kribbeln über meine Haut fahren, aber als er auf das Metall traf hörte meine Wahrnehmung von Gefühlen plötzlich auf. Eisen hat nun mal keine Gefühle. Es wäre auch ziemlich unvorteilhaft wenn es so wäre. Was brächten mir Klingen, wenn sie genauso verwundbar waren wie meine normalen Hände? Richtig, nichts!
Während er weiterhin seine Beobachtungen fortführte blieb ich regungslos stehen. Er hatte nun aus dem nichts eine Stimmgabel erscheinen lassen und klopfte mit ihr sachte gegen die Klinge. Wahrscheinlich wollte er überprüfen ob meine Klinge wirklich metallisch war und die Antwort der Stimmgabel war in diesem Fall wohl mehr als eindeutig. Nachdem er dann jedoch meine Klinge küsste und mir sagte wie Klasse er meine Fähigkeit finden würde, transformierte ich sie innerhalb eines Sekundenbruchteils wieder zurück. Nun war es wieder eine ganz normale Hand mit der ich wieder das machen konnte für das Hände da sind. "Danke für ihr Kompliment.", brachte ich nur etwas errötet von mir obwohl ich von dem Handkuss rein gar nichts gespürt hatte. "Wenn sie mir ihre Fähigkeit unbedingt zeigen wollen, wäre ich gerne bereit ihnen nach draußen zu folgen.", nahm ich sein Angebot an und wollte mich gerade auf den Weg machen mir einen Mantel zu holen. Doch bevor ich das tun konnte teilte er mit noch mit wie unglaublich schön ich war und erkundigte sich ob mein Arm schwerer geworden war während er verwandelt war.
Ich blieb im Eingang der Küche stehen und schaute ihn mit einem etwas roten Kopf an. Ich konnte nicht wirklich glauben, dass er sich immer so verhielt, es ging einfach nicht. Abgesehen davon war ein Handkuss nichts Alltägliches. "Danke für das Kompliment. Und nein, mein Arm wird nicht schwerer, ich habe mich daran gewöhnt.", antwortete ich kurz und knapp. Auf die letzte noch offen stehende Frage hatte ich eine etwas unkonventionelle Antwort. Dafür ging ich nämlich ganz nah an ihn heran, näherte meinen Kopf seinem Ohr und flüsterte zu ihm. "Titan spürt einen Handkuss nicht.". Nun entfernte ich mich wieder etwas von ihm, lächelte einmal und verschwand um meinen Mantel zu holen.
Eine Sekunde später stand ich bereits in Winteraufmachung vor ihm und lächelte wie ein kleines Kind vor dem Schlitten fahren. "Wir können. Ich bin soweit". Mittlerweile war ich wirklich gespannt was er mir demonstrieren wollte wenn wir dafür die Wohnung verlassen mussten. In meinem Kopf reimte ich mir gerade eine Menge verrückter Sachen aus. Mal sehen ob eine davon wahr war.
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