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 Wohnung 13 - Valerye van Dyck

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Leviathan
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BeitragThema: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 3 Jul 2011 - 13:15

das Eingangsposting lautete :

Stadtwohnung 13

Hier wohnt: Valerye van Dyck





Der Wohnblock liegt am Anfang der Barádori Strasse.

Diese Wohnung befindet sich im zweiten Stockwerk. Sie verfügt über einen relativ geräumigen Vorraum, ein extra Badezimmer und eine Toilette, eine offene Küche und zwei weitere Räume, die man nach Belieben gestalten und einrichten kann. Die Wohnung liegt auf der Rückseite des Hauses und bietet einen schönen Ausblick auf den Stadtpark. Der Balkon ist viel grösser im Vergleich zu jenen an der Vorderseite und aussedem grenzt sowohl diese Wohnung als auch der Balkon direkt an die Wohnung 12.



Zuletzt von Takeru am Do 3 Mai 2012 - 12:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Sa 17 Jan 2015 - 11:51

Ich hatte das Gefühl das ich einen sehr großen Fehler gemacht hatte, denn mit dem was ich gesagt hatte ich wohl alle Möglichkeiten mit ihr zu flirten in Zukunft zunichte gemacht, denn wenn sie das für mein normales verhalten hielt würde ich wohl kaum eine Chance haben das noch einmal zu ändern. Schließlich war es schon die Wahrheit aber dennoch reagierten die meisten Wesen dann mit normalen Verhaltensweisen auf meine Komplimente, es war ziemlich schade das ich ihr die Wahrheit gesagt hatte, manchmal war es eben nicht unbedingt richtig die Wahrheit zu sagen.
In Zukunft musste ich einfach ein wenig mehr darauf achten und versuchen mich nicht mehr durch Komplimente beeinflussen zu lassen.
Ja ich hätte auch gerne noch eine Tasse.
Sagte ich ein wenig geistesabwesend, ich hatte momentan einfach ziemlich viel im Kopf das ich an mir ändern musste, schließlich war es nicht sonderlich einfach aus Fehlern zu lernen welche an sich nicht unbedingt Fehler waren, denn die Wahrheit zu sagen war schließlich richtig und dennoch war es auch ein Fehler den ich immer und immer wieder machen würde. Dafür hasste ich mich nuneinmal, Menschen hatten es einfacher in dieser Sache, ihr leben war nicht so lang das sie sich an so etwas Jahrhunderte gewöhnen konnten, denn ich würde es wahrscheinlich nie wieder ablegen können. Das war für mich ziemlich schade, schließlich störte es mich ungemein und ich konnte versuchen was ich wollte, dennoch würde es wohl immer so bleiben.
In dieser Sache beneide ich die Menschen mit ihrem allzu kurzen leben, sie können sich nicht so lange wie ich an solche dinge gewöhnen und können sie somit noch ändern...
Flüsterte ich vor mich hin ohne es wirklich zu merken, ich war in Gedanken und es war nun einmal nicht so einfach nicht darüber zu reden.
Ja sie haben recht jeder hat seine Fehler und es stimmt, es wäre ansonsten langweilig.
Sagte ich kurz und knapp um es nicht zu offensichtlich zu machen das ich momentan ein wenig durch den Wind war, schließlich hatte ich einen Fehler verursacht welcher mir sofort aufgefallen war und ich dennoch nichts mehr tun konnte um ihn zu ungeschehen zu machen.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Sa 17 Jan 2015 - 13:04

Auf seine Zustimmung hin begab ich mich mit einem nicken und unseren beiden Tassen zurück zur Küchenzeile, wo ich die gleiche Prozedur wieder wiederholte. Zuerst das Wasser in die Tasse gießen, dann den Teebeutel hineinlegen. Um für die nächsten Tassen vorzusorgen füllte ich den Wasserkocher vorsichtshalber noch einmal nach. Es war schwer auszusagen wie lang dieser Abend noch werden würde. Denn müde war ich keineswegs.
Während ich also dabei war alles fertig zu machen, hörte ich nur ein leises nuscheln hinter mir, woraufhin ich mich umdrehte. "Haben sie etwas gesagt?", fragte ich daraufhin ohne mich umzudrehen. Ich wusste nämlich nicht ob ich mir das gerade nur eingebildet - oder er wirklich etwas gesagt hatte. Kurz darauf schien er die Aussage aber noch einmal zu wiederholen. Er stimmte meiner Aussage, über die Fehler in den Leuten, zu. "Schön das sie es genauso sehen.", gab ich ihm als Antwort zurück und drehte mich daraufhin mit seiner Tasse um und brachte sie ihm an den Tisch. Meine Tasse ließ ich in diesem Moment auf der Küchenzeile stehen. Mit den Worten "Bitte sehr." und dem üblich gewohnten warmen Lächeln stellte ich ihm die Tasse vor die Nase. Dann begab ich mich zurück, nahm meine Tasse in die Hand und lehnte mich an die Küchenzeile an. Nun sah ich zu ihm herüber. Doch irgendetwas schien anders zu sein als vorher. Er machte auf einmal einen ziemlich zurückgezogenen Eindruck. Um ehrlich zu sein verursachte es in mir ein leichtes Gefühl des Unbehagens.
"Stimmt etwas nicht?", fing ich daraufhin an zu fragen. "Ist ihnen übel oder geht es ihnen anderweitig nicht gut? Sie machen einen so niedergeschlagenen Eindruck.", fügte ich schnell noch an meine Frage ran. Das würde mir noch fehlen wenn mein neuer Nachbar aufgrund einer Tee-Allergie irgendwelche Probleme bekommt. Vorsichtshalber stellte ich meine Tasse wieder auf die Küchenzeile. "Im ernst.", begann ich wieder zu sprechen. "Wenn etwas ist sagen sie es, nicht das sie auf einmal vom Stuhl fallen und ich weiß nicht wieso.". Mein Lächeln wich einem etwas besorgten Gesichtsausdruck. Ich werde wirklich von einer Pechsträhne verfolgt ging es mir wieder durch den Kopf. Ich malte mir gerade das schlimmste Szenario aus und betete innerlich, das es doch nicht so kommen würde. Was meine Pechsträhne anging war ich nämlich sehr abergläubisch.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Sa 17 Jan 2015 - 13:24

Nun blickte ich sie ein wenig verwundert an, hatte sie wirklich bemerkt das sich etwas geändert hatte oder hatte es einen anderen Grund das sie das fragte, schließlich war ich ein wenig verwundert das ihr netter Gesichtsausdruck einem Ausdruck von sorge gewichen war.
Sie müssen sich keine Gedanken machen, ich bin vollkommen immun gegen gifte und Krankheiten.
Somit werde ich nicht einfach vom Stuhl fallen.

Nun lächelte ich sie wieder an, wobei ich mich wohl ein wenig ertappt fühlte, schließlich hatte sie gemerkt das ich niedergeschlagen war und das hatte ich eigentlich nicht gewollt. Dennoch war es sehr schwer so etwas zu verbergen, das ich wohl auch geredet hatte als ich in Gedanken gewesen war machte das ganze nicht unbedingt besser.
Ich danke ihnen außerdem für den Tee.
Nun blickte ich sie wieder an und überlegte was ich sagen sollte, es war schwierig nun etwas zu sagen was nicht wirklich dazu führen würde das sie erkannte woran das Problem nun eigentlich lag.
Ich musste dennoch wenigstens irgendwas sagen, schließlich wollte ich das Gespräch nicht beenden, was aber passieren würde wenn ich nicht weiterhin reden würde. Schließlich war sie nicht sehr gesprächig und das war nach wie vor ein kleineres Problem für mich, irgendwann wusste auch ich nichtmehr was ich noch sagen soll. Selbst wenn ich soviel dinge wusste und soviel Sachen erklären konnte, war es dennoch nicht klug ihr dinge zu erzählen welche sie nicht interessierten oder für sie von nutzen waren.
Machen Sie sich keine Gedanken, ich habe nur dinge gesagt welche ich in Anbetracht der Situation wohl besser nicht gesagt hätte.
Es war nicht unbedingt schlau so etwas zu sagen aber es war wenigstens nicht allzu offensichtlich was ich nun eigentlich gemeint hatte. Auch wenn sie sicherlich schlau genug war es zu verstehen, dennoch hoffte ich das sie es einfach dabei belassen würde wie jeder normale Mensch auch.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 18 Jan 2015 - 16:25

"Da bin ich ja beruhigt.", gab ich von mir und atmete erleichtert auf. Also doch keine Pechsträhne die mich verfolgte. Hoffentlich würde sich das auch in Zukunft so halten.
"Glauben sie mir. Ich hab während meines Studiums oft genug das Pech gehabt am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein und bin dementsprechend ein wenig abergläubisch.", nun lachte ich herzlich. Ich tat dies um mich wieder ein wenig lockerer zu machen, denn ich war immer noch sehr angespannt, weil ich eben wirklich davon ausgegangen war das er jeden Moment umfällt. Außerdem war mir das eben gesagte wirklich ein wenig peinlich, wer stellte sich schon gerne als abergläubisch und leicht hysterisch dar? Eigentlich niemand.
Ich nahm meine Tasse, welche ich zuvor abgestellt hatte, wieder in die Hand und trank nun einen Schluck daraus. Der Tee half zusätzlich dabei meine Aufregung etwas zu besänftigen.
"Achja,..", seufzte ich und lächelte dabei sehr zufrieden. "Die Zeiten an der Universität waren schon schön gewesen.". Keine Ahnung wie ich jetzt auf dieses Thema zu sprechen kam. Es war vermutlich mein vorheriger Kommentar welche die alten Erinnerungen wieder nach oben brachte. Zumindest weckte es in mir das Interesse etwas über den Bildungsweg der Person vor mir zu erfahren. Er musste doch sicherlich etwas gelernt haben in einer so langen Zeitspanne, wie lang die auch immer gewesen ist.
"Sagen sie, haben sie eigentlich irgendetwas studiert, erlernt? Vielleicht einen Beruf oder ein bestimmtes Handwerk? Oder haben sie vielleicht andere Kulturen besucht und von ihnen gelernt? Erzählen sie doch mal.", fragte ich ihn daraufhin recht interessiert während ich einen weiteren Schluck meines Tees nahm. In meinem Kopf stellte ich mir das gerade eigentlich ziemlich cool vor. Man lebt lange, lernt viel. eignet sich verschiedene Sicht - und Denkweisen an. So etwas muss doch spannend sein. Oder ich malte mir das gerade einfach nur zu abenteuerlich aus.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 18 Jan 2015 - 16:51

Nun atmete ich ein wenig auf denn ihr Gesichtsausdruck hatte sich zumindest ein wenig normalisiert, es hatte mich schon ein wenig erschreckt sie so voller sorge zu sehen auch wenn man es nicht gemerkt hatte. Es war schließlich nicht schön jemandem zu große sorgen zu bereiten, selbst wenn dieser jemand im Prinzip nicht einmal wusste wer genau man denn war.
Denn das war der Fall, sie wusste nicht wer ich bin und genau sowenig wusste sie was ich bin, das würde sich wohl nie komplett ändern, schließlich wusste ich auch nicht was genau ich nun bin, denn meine Rasse hatte keinen Namen und das würde ich wohl nichtmehr ändern.
Nun nippte auch ich ein wenig an meinem Tee und überlegte einen Moment was ich nun sagen sollte.
Das Pech verfolgt uns doch alle Frau Lunatique, ich habe auch des Öfteren Pech Strähnen, auch wenn diese normalerweise einige Jahre auseinander liegen.
Die frage welche sie gestellt hatte war dennoch ein ziemlich großes Problem, denn um diese zu beantworten musste ich ihr sagen wie alt ich nun wirklich bin und was ich alles getan hatte in meiner Lebenszeit. Das würde wahrscheinlich stunden oder auch tage dauern, das käme nur darauf an welche fragen sie noch stellen würde.
Schön das sie eine gute zeit auf einer Universität genießen durften, mir war das leider nicht vergönnt.
Es war wirklich schwierig eine endgültige Antwort auf ihre frage zu finden und dennoch war es den versuch wert, schließlich sollte sie wissen wer denn nun vor ihr sitzt. Nun wunderte es mich doch ein wenig das sie meinen Namen nicht erkannt hatte, schließlich wussten soviel nicht annähernd so gebildete Personen wie sie wer ich war. Zumindest an der Rüstung hätte es ihr auffallen müssen, schließlich trägt nicht jeder etwas so wertvolles mit sich herum.
Wenn ich ihnen alles sagen würde was ich in meinem leben bisher getan habe, dann würden wir hier sicher noch einige stunden oder tage sitzen und reden. Haben sie meinen namen wirklich noch nie gehört?
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 18 Jan 2015 - 18:32

Höchst interessiert lauschte ich seinen Worten, in der Hoffnung etwas womöglich höchst interessantes oder sehr faszinierendes zu hören. Doch genau das blieb aus. Stattdessen bekam ich eine Abfuhr nach dem Motto: "Wenn ich ihnen jetzt alles erzählen würde......bla..bla...bla". Er hätte ja auch gleich sagen können, dass er keine Lust hatte etwas darüber zu erzählen. Ich bin shcließlich kein Mensch der bei Absagen ausrastet.
Wie auch immer. Er stellte mir eine Gegenfrage ob ich nicht irgendwo schon einmal von ihm - bzw. seinem Namen gehört hatte. Was natürlich nicht der Fall war. Noch nie war mir der Name Gilgamesh untergekommen geschweige denn hatte ich jemals etwas gehört was auch nur ansatzweise in die Richtung ging. Ich setzte meine Tasse wieder auf der Küchenzeile ab und schaute mit einem etwas unverständlichen Blick. "Nein", gab ich ihm kurz und knapp als Antwort, "Ich habe ihren Namen noch nie irgendwo gehört. Was haben sie denn bitteschön so wichtiges gemacht das ich ihren Namen kennen sollte? Das Automobil haben sie schließlich nicht erfunden und ein berühmter Autor oder ähnliches sind sie auch nicht. Ich habe absolut keinen Schimmer, wieso hätte ich denn sonst fragen sollen?", fragte ich dann etwas empört.
Nun verschränkte ich die Arme und schaute etwas fordernd und streng in seine Richtung. Ich war mir nicht sicher ob meine Reaktion etwas zu harsch war. Um genau zu sein war ich sogar davon überzeugt das sie es war, aber so richtig wahr haben wollte ich es dann doch nicht. Ich verdrängte es einfach für den Moment.
Ich war nun mal kein allwissender Mensch. Ein Studienabschluss ist keine Garantie dafür das unbegrenzte Wissen zu erlangen. Ich habe Pädagogik studiert und nicht die Weltgeschichte. Während ich auf seine Antwort wartete überlegte ich weiterhin ob ich den Namen nicht doch schon einmal irgendwo gehört hatte. Nur um auf Nummer Sicher zu gehen das ich wirklich keinen Fehler gemacht und ihm damit Unrecht getan hätte. Das war nämlich das letzte was ich wollte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 18 Jan 2015 - 18:56

Nun war sie wohl sauer auf mich, also musste ich etwas tun und somit würde ich mich eben vorstellen müssen um ihr zu sagen wer genau ich nun war und wieso es unmöglich war es anders zu beschreiben.
Nun gut sie haben mir die Wahrheit gesagt und somit werde ich ihnen nun auch erklären wer ich bin.
Also schob ich meinen Stuhl zurück, trank noch einen Schluck Tee und blickte sie mit einem ernsten aber dennoch sanften blick an.
Meiner erste und einzige geschichtliche Erwähnung unter meinem richtigen Namen findet sich in der ersten Dynastie der sumerischen Königsliste. Welche etwa im Jahr dreitausend vor Christus begann, somit bin ich sehr alt und nun müssten sie verstehen wieso ich nicht alles aufzählen möchte das ich getan habe. Zu dieser zeit war ich ein König, auch wenn ich es nicht mag über andere zu herrschen so war es der beste weg die Menschen in die richtige Richtung zu lenken.
Schließlich waren sie damals noch nicht mehr als unwissende Kreaturen die von mächtigeren Wesen dazu missbraucht wurden ihre kriege zu führen. Sie beherrschten nicht einmal die simpelsten arten des Getreideanbaus, ich habe ihnen viel beigebracht und niemals habe ich sie in den krieg geführt wenn es nicht unausweichlich gewesen war.

Das musste für den Anfang reichen, sie würde mir so oder so nicht glauben und dennoch war es die Wahrheit gewesen, also setze ich mich hin und trank noch einen Schluck Tee bevor ich von ihr verjagt werden würde. Dennoch war es schlimm, schließlich mochte ich sie und sie war auch ziemlich süß wenn man ihr verhalten betrachtete. Aber das selbst Personen wie sie so streng und böse werden konnten war seltsam, ich hatte so etwas noch nie erlebt, das mag aber damit zusammenhängen das ich viel zu viel zeit in der gehobenen Gesellschaft verbracht hatte.
Schließlich war ich schon besser wie die Menschen, was aber wohl daran lag das mein Körper um einiges widerstandsfähiger war und zum anderen daran das ich ebenso viel älter werden konnte und bereits war.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Mo 19 Jan 2015 - 17:07

Weiterhin mit den Armen verschränkt vor der Brust ließ ich ihn seine Geschichte erzählen. Anscheinend hatte mein zunehmend gereiztes Auftreten ihn bei der Entscheidung unterstützt wenigstens mit einem kleinen Teil seiner Vergangenheit herauszurücken. Was ja zumindest schon einmal als Erfolg zu verzeichnen war. Das dachte ich zumindest.
Doch schon nach dem ersten Satz konnte bzw. wollte ich ihm gar nicht mehr gedanklich folgen. Bei der sumerischen Königsliste schaute ich sehr skeptisch. Als er dann noch mit dreitausend vor Christus kam schüttelte ich verneinend den Kopf. Und beim Rest der Geschichte war ich schon bei dem Punkt angekommen wo ich Kopfschmerzen bekam. Nicht weil in der Geschichte so viel vorkam - Ganz und gar nicht. Es war vielmehr die Entscheidung wie ich jetzt darauf reagieren würde. Denn ich hatte absolut keine Ahnung was ich davon halten sollte. Ich persönlich war nämlich der Meinung dass er mich gerade ziemlich zum Narren hält. Ich meine, wenn man von den Göttern absieht, das konnte ja alles sein. Aber der Gedanke das vor mir gerade jemand saß der mehr als fünftausend Jahre alt ist? Nein! Tut mir leid aber da muss ich passen. Das ist selbst für meinen, sonst sehr gläubigen, Kopf zu viel!
Mit gesenktem Kopf nahm ich mir kurz die Brille herunter und rieb mir mit dem Daumen und Zeigefinger der linken Hand meine Augen. Auch ein Seufzer kam aus meinem Mund. Ich wusste echt nicht was ich jetzt als Reaktion darauf an den Tag legen sollte. Ich verweilte noch eine Weile in der Position, nahm meine Brille und setzte sie mir auf die Nase und schaute ihn daraufhin an. "Ich glaube ja viel, aber das ist selbst für meine Vorstellungskraft ein wenig zu krass.", gab ich etwas gereizt von mir. "Aber wenn das ihre Geschichte ist, dann ist das ihre Geschichte, da lässt sich wohl nichts machen.". Eigentlich wollte ich etwas anderes sagen, aber mein Bauchgefühl sagte mir das es nicht richtig sei und ich höre in 90 Prozent aller Fälle immer auf mein Bauchgefühl.
Nun wechselte mein Gesicht schlagartig wieder ins fröhliche und ich begann zu Lächeln. Das Lächeln war zwar nicht mehr so froß wie vorher, dennoch war es ziemlich akkurat und somit eindeutig bemerkbar. Auch hier wäre wirklich wieder ein Themenwechsel angebracht. Allein schon um schlechte Laune meinerseits zu verhindern. Weswegen ich einfach ruhig einen Schluck aus meiner Tasse nahm und gleich danach "Können sie kochen?" fragte.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Mo 19 Jan 2015 - 17:37

Sie hatte mir nicht geglaubt, wie ich es erwartet hatte war auch sie nicht wirklich daran interessiert wer ich nun war, sie war nicht einmal an mir selbst interessiert. Nun kam ich zu dem Schluss das ich wohl aufhören musste die Wahrheit zu sagen, es war besser nicht das zu sagen was stimmte, schließlich erntete ich so immer und immer wieder Reaktionen wie diese. Mit der zeit konnte das ziemlich entrüstend wirken, man konnte wohl auch an meinem blick erkennen das ich alles andere als überrascht war, es war eher der blick wenn man jemandem etwas Wahres sagt aber niemand einem wirklich zu glauben schien. So fühlte ich mich in diesem Moment schließlich auch, meine Augen spiegelten es nur wieder, auch das konnte ich nicht verhindern.
Das war mir wohl bewusst das es Zuviel für ihre Vorstellungskraft sein würde, dennoch war es ihr Wunsch es zu wissen.
Es war unnötig weiter darüber zu reden, schließlich würde sie nicht glauben was ich sagen würde.
Möglicherweise war es wirklich an der zeit das ich nichts mehr sagen sollte und nur noch auf Anfrage meine Meinung mitteilen sollte. Dennoch erschien mir das ganz und gar nicht fair, schließlich wäre ich so alles andere als nett und das war nicht meine Absicht.
Ja kochen gehört zu meinen Kenntnissen.
Sagte ich ein wenig netter als vorher und betrachtete sie ein wenig genauer, sie lächelte wenigstens wieder auch wenn irgendetwas anders war, möglicherweise sah sie mich nun als Lügner oder ähnliches an. Es musste mir aber egal sein, schließlich würden mich neunundneunzig Prozent aller Lebewesen auf diesem Planeten für einen Lügner halten wenn ich ihnen sagen würde wie alt ich bin und woher ich komme. Ich hoffte das sie noch einmal Verständnis zeigen würde und sich selbst noch ein wenig damit auseinandersetzen würde, aber ich war eigentlich sicher das es möglicherweise besser war wenn sie es einfach vergessen würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Mo 19 Jan 2015 - 18:49

Ich ignorierte gekonnt seine Aussage das es mein Wunsch gewesen wäre es zu wissen und dachte auch nicht weiter darüber nach. Natürlich war es meine Entscheidung gewesen, dennoch war es ja mir überlassen was ich mit der Antwort anstellte die ich bekam und im Moment glaubte ich gerade mal die Hälfte der Geschichte. Vermutlich würde ich mich vermutlich heute Abend oder morgen früh mal an diese Geschichte dran setzten, um herauszufinden ob da wirklich etwas dran war. Im Moment dominierte jedoch meine aktuelle Ansicht des Ganzen und um ehrlich zu sein hatte ich nicht viel Hoffnung daran beim Nachforschen vom Gegenteil überzeugt zu werden.
Auf seine Aussage das Kochen zu seinem Kenntnisbereich gehörte reagierte ich schon etwas erfreuter. "Wunderbar.", gab ich sichtlich angetan von mir. "Haben sie zufällig eine Lieblingsspeise oder ein Rezept was es ihrer Meinung nach Wert wäre zu kochen? Ich suche schon lange nach einem eher extravaganten Rezept, habe aber bis jetzt nur normale Sachen gefunden die nicht wirklich interessant waren.". Jetzt juckte es mir schon in den Fingern. Ich war eine sehr begeisterte Köchin und wie schon erwähnt immer auf der Suche nach einem Rezept bzw. Gericht welches mich wieder neu fordern würde. Da er ja sagte er kenne sich in diesem Gebiet aus, hoffte ich darauf das er mir vielleicht weiterhelfen - oder zumindest eine Andeutung machen könnte um mich in die Richtige Richtung zu lenken. Ich würde es sogar in betracht ziehen mit ihm zusammen zu kochen, denn er war bis jetzt wirklich einer der ersten die laut ihren Aussagen Kochkenntnisse hatten und zu zweit kochen machte meiner Meinung nach mehr Spaß als alleine vor dem Herd zu stehen
Bevor ich ihn aber dazu einladen würde, wollte ich erst einmal seine Antwort hören. Denn nach dieser Geschichte zweifelte ich ein wenig an seiner Aussagekraft, wenn vielleicht auch zu unrecht. Trotzdem wollte ich diesbezüglich auf Nummer sicher gehen. Aber ihn nur nach etwas schwierigen Sachen zu fragen war dann doch etwas zu gemein meiner Ansicht nach, weswegen ich noch schnell etwas dahinter hängte. "Wenn ihnen nichts extravagantes einfällt ist es auch in Ordnung. Etwas Simples würde auch reichen.".
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